Mama

    7 Fragen an Marina Schwarzott

    Die Gründerin von Kyddo im Interview

    15. Mai 2019
    7 Fragen an Marina Schwarzott | Die Gründerin von Kyddo im Interview

    Eine der coolsten Mamas, die ich kennenlernen durfte? Marina, Gründerin von kyddo! Sie schreibt mir auch an Tagen noch locker flockig liebe Mails, wenn bei ihr die Hütte brennt und ich an ihrer Stelle schon längst meinen Kopf unter einem Kissen versteckt hätte. Sie rockt ihr Familienleben, nicht nur weil sie ein Multitasking-Talent ist, sondern weil sie das geschafft hat, was mir und so vielen anderen oft noch so schwer fällt: Hilfe annehmen! Und oben drauf hat sie meinen absoluten Lieblings-Online-Shop, wenn es um Schönes und Nachhaltiges für kleine Kinder geht, aufgebaut. Ihr kennt sie noch nicht? Das müssen wir ändern! Marina hat mir sieben Fragen beantwortet und ist dabei herzlich ehrlich und unglaublich sympathisch.

    7 Fragen an Marina Schwarzott von Kyddo

    Hi Marina, für alle, die dich und deinen wunderschönen Online-Shop noch nicht kennen, erzähl doch bitte etwas über dich.

    Ich bin Marina, 37 Jahre alt, verheiratet und wohne mit meinem Mann und meinen 2 Söhnen in Wien. Als Markenberaterin habe ich über 15 Jahre für große Consulting- und Telekommunikationsfirmen gearbeitet. Ich liebe Schuhe, erledige Aufgaben immer im Multitasking-Verfahren und in meiner wenigen Freizeit liebe ich es, mit meinen Freundinnen im Café zu plaudern. Außerdem bin ich definitiv ein TV-Serien-Junkie! „Suits“ ist meine absolute Lieblingsserie und ich kenne fast jede Episode auswendig.

    Was hat dich dazu bewegt mit deinem eigenen Online-Shop in die Selbstständigkeit zu gehen?

    Die Idee für kyddo entstand Anfang 2016, zur Gründung kam es dann im Herbst 2016. Es ist unser ganz eigenes Familienbusiness: Jedes Mitglied der Familie trägt täglich dazu bei, dass die Marke wächst. Ich bringe mein Wissen aus der Branding- und Marketingbranche mit ein und mein Mann kümmert sich um Strategien und finanzielle Aspekte. Unser Sohn testet alle Produkte, die ich für kyddo auswähle, und gibt mir somit das Feedback, ob die getroffene Auswahl gut oder weniger passend war. Für unsere Familie ist diese gemeinsame Zusammenarbeit ein großer Traum, den wir uns erfüllt haben.

    Für mich war es eine wichtige Entscheidung, die ich nach meiner Elternzeit treffen musste: Gehe ich zurück in den Job als Consulter oder verwirkliche ich meine eigenen Ideen? kyddo ist mein „Baby“. Ich sagte mir, wenn ich es schaffe andere große Marken zu betreuen und sie zum Wachsen zu bringen, dann sollte es möglich sein, eine eigene Marke ins Leben zu rufen.

    Wie bekommst du Familie, Partnerschaft und kyddo unter einen Hut? Und wie schaffst du es dabei auch noch so gut gelaunt zu bleiben?

    Eigentlich gar nicht – also, zumindest nicht ohne Hilfe. Ich bekomme Unterstützung von meinem Mann, unserem Babysitter und meinen Eltern. Ohne sie würde die gesamte Kombination aus Job und Familie sicher nicht funktionieren. Mittlerweile sind wir aber ein eingespieltes Team!

    Wie gehst du damit um, nicht immer allen gerecht werden zu können?

    Im Grunde müsste ich mich eigentlich klonen. Ich setze mir allerdings wöchentliche Ziele, die ich privat und geschäftlich in einer Woche erreichen möchte. Das verleiht meiner Arbeit Struktur und gibt ihr eine Richtung, auf die ich mich fokussiere kann. So bleibe ich an den Aufgaben dran und verfolge sie zielsicher. Es hilft mir sehr.

    Was tust du nur für dich um zu entspannen, abzuschalten und wieder Kraft zu tanken?

    Ich bin seit mehr als 10 Jahren ein großer Kundalini Yoga-Fan. Durch Zufall habe ich an einem Mantra-Konzert bei einer Open Yoga Convention teilgenommen und dort einige Techniken erlernt, wie ich meine Energiespeicher aufladen kann und schwierige Situationen am besten meistere.

    Worin bist du richtig gut?

    Ein Gespür für Styling und ein gutes Auge für Design sind meine Stärken. Außerdem erledige ich Aufgaben recht schnell. Oft sagen Leute in meinem Umfeld, dass sie mir kaum folgen können. Dann ist es Zeit, mich etwas zu bremsen, auch wenn mir das meistens schwerfällt. Wenn jemand gefragt ist, der auch noch auf die letzte Sekunde Dinge mit Stil und Geschmack umsetzen kann, bin ich die richtige Person für den Job!

    Was möchtest du allen Mamas da draußen mit auf den Weg geben?

    Wir sollten uns immer bewusst sein, dass eines Tages unsere Kinder erwachsen sind und ihr eigenes Leben führen werden. Wir werden uns nicht immer so überglücklich fühlen. Wir werden uns aber auch nicht mehr so müde fühlen, weil uns wieder einmal der Schlaf fehlt. Es wird auch wieder Zeiten geben, in denen wir ohne Diskussionen am Tisch in Ruhe essen können. Aber all diese Situationen werden wir an einem gewissen Punkt in unserem Leben vermissen. Daher sollten wir diese Momente genießen und als Erinnerung bewahren.

    Das Funktionieren als Mutter und gleichzeitig als Partnerin oderEhefrau wahrgenommen zu werden, ist ein wahrer Balanceakt. Einfach Frau zu sein, kann da manchmal zur echten Herausforderung werden. Aber in all diesen Momenten sollten wir immer auf uns selbst Acht geben. So gut und so oft wie wir können. Und wenn die Kraft doch einmal fehlt, ist es vollkommen in Ordnung, Freunde und Familie um Hilfe zu bieten.

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