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Selbstfürsorge

1000 Fragen an dich selbst #1

Selbstfindung und Selbstfürsorge

8. Januar 2018
1000 Fragen an mich selbst #1 | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mutterschaft | Mama | Mehr auf ivy.li

Ich habe drei Jahre Elternzeit beantragt. Der Plan war es, nach dem ersten Jahr wieder halbtags zurück in meinen eigentlichen Beruf zu kehren und vier Tage die Woche fünf Stunden im Büro zu sein. Jetzt bin ich im zweiten Jahr zuhause.

„Geil, dann hast du ja jetzt richtig viel Zeit für dich.“ Ne. Tatsächlich hatte ich vor der Geburt unseres Sohnes mit einem Vollzeitjob in einer Werbeagentur inklusive Überstunden mehr Zeit für mich, als jetzt. Ja, theoretisch könnte ich den ganzen Tag auf dem Sofa rumliegen während das Kind in der KiTa ist, aber so ticke ich nicht.

Ich bin voller Ideen und Pläne, so vielen, dass ich keine Pause machen kann. Mein Kopf lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Mit festen Arbeitszeiten und einem Arbeitsplatz außerhalb der eigenen Wohnung konnte ich die Arbeit einfach da lassen. Raus aus dem Büro, rein in meine Freizeit. Das habe ich jetzt nicht mehr. Ich arbeite immer und ständig, kann nicht abschalten und nutze jede freie Minute um das zu schaffen, was ich mir selbst als Ziel gesetzt habe. Und das ist hoch.

Meine Freizeit ist Zeit mit meinem Kind. Wir toben, kuscheln, lachen, blättern durch Bilderbüchern, bauen Türme und entdecken seine Welt. Nachdem ich den Sohn ins Bett gebracht habe, setzte ich mich an meinen Rechner und arbeite bis mich Tom daran erinnert, dass es schon verdammt spät ist und wir ins Bett gehen sollten. Morgens mache ich da weiter, wo ich nachts aufgehört habe, bis ich zum Abholen zur KiTa gehe.

Nicht mehr in einem Büro, sondern von zuhause aus zu arbeiten, ist neu für mich und ich muss mich erst eingrooven, meinen Rhythmus finden und verinnerlichen, dass mir nichts wegläuft, wenn ich mal eine Pause mache. Pause machen bedeutet auch, sich mit mir selbst zu beschäftigen und vielleicht fällt mir abschalten auch so schwer, weil ich davor ein bisschen Angst habe. In den letzten zwei Jahren habe ich mich sehr verändert und vieles worüber ich mich früher definiert habe, bin ich nicht mehr. Ich muss mich erst wieder selbst kennen lernen und das ist ein großer Schritt.

Johanna von Pinkepank geht es schon lange ganz ähnlich. 2018 ist ihr Jahr der Selbstfindung und Selbstfürsorge.

„Ich bin nicht ganz sicher, ob man die Aussage „Wenn es Mama gut geht, geht es auch den Kindern gut“ so pauschalisieren kann. Denn natürlich impliziert sie, dass die Verantwortung ausschließlich bei der Mutter liegt, was ganz klar nicht so ist. Aber ich habe für uns gemerkt, dass die gesamte Familie glücklicher, entspannter, zufriedener ist, wenn ich es auch bin. Und das ist das Ziel.“

Um sich selbst wieder besser kennen zu lernen, herauszufinden wer sie eigentlich ist und um wieder glücklich, entspannter und zufrieden zu sein, stellt sie sich jetzt wöchentlich 20 Fragen über sich selbst. Meine liebe Freundin Jessi von feiersun stellt sich diese Fragen ebenfalls und hat für euch sogar jede Woche die Fragen in einem Dokument zum herunterladen aufbereitet.

Die Fragen kommen aus einem Beilagenheftchen „1000 Fragen an dich selbst“ des Flow Magazins und Johanna lädt ein sie mit ihr gemeinsam jede Woche zu beantworten. Und ich mache mit. Ich glaube, diese Fragen sind ein guter Start um mich selbst wieder kennen zu lernen, eine Pause zu machen und Stück für Stück wieder etwas Ordnung in mein Kopfchaos zu bringen, dass voller ungeordneter Ideen ist und dringend mal abschalten muss. Ich setzte mich jetzt jede Woche hin, nehme mir bewusst Zeit um diese Fragen zu beantworte und mich mit mir zu beschäftigen.

1000 Fragen an dich selbst #1

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
Die erste Frage und schon komme ich ins Grübeln. Ja, wann habe ich denn zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht? Mache ich das öfter und lebe so unbewusst, dass ich es gar nicht wahrgenommen habe? Auf Anhieb fällt mir ein Jeanskauf ein. Letzte Woche habe ich zum ersten Mal in eine Jeans investiert und mehr Geld, als ich es eigentlich je gedacht hätte, für eine Hose ausgegeben. Eine die länger halten soll und in meinem Schrank viele der anderen ersetzten soll. Weniger und wertig. Ein vollkommen banales erstes Mal.

2. Mit wem verstehst du dich am besten?
Ich könnte hier Johannas Antwort einfach kopieren. Ich verstehe mich am besten mit mir selbst.

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?
Tagsüber Pinterest, für den Blog und noch mehr Ideen, Nachts sind es endlose Gedankengänge über alles und nichts.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Über kluge und plumpe, über blöde Wortwitze und manchmal sogar über die, die Google Home oder Alexa erzählen. Immer wieder kann ich hierüber lachen.

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Nein, nicht mehr. Ich war schon immer nah am Wasser gebaut, weine jetzt aber noch schneller, leichter und öfter. Und es ist mir egal wer es sieht. Das ist ein Teil von mir und ich bin fein mit ihm.

6. Woraus besteht dein Frühstück?
In der Woche frühstücke ich fast nie. Ich esse nicht gerne alleine. Ein Glas Wasser und ein Matcha Latte oder ein Kaffee sind mein Frühstück. Am Wochenende oft Müsli und Porridge oder leckere Waffeln.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Meinem mann und meinem Kind, als sie beide zur KiTa aufgebrochen sind.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?
Wir haben eine ähnlich knubbelige Nase und sehen immer grimmig aus, wenn wir entspannt sind und nicht bewusst lächeln. Wir steigern uns in Themen hinein, die uns beschäftigen und wir lesen beide unglaublich gerne und viel.

9. Was machst du morgens als erstes?
Mit dem Kind kuscheln, oft noch ein bisschen Stillen, Quatsch machen und wenn ich Glück habe, mich noch einmal umdrehen und die Augen wieder zumachen, weil der Papa mit dem Kind aufsteht.

10. Kannst du gut vorlesen?
Ja, ich halte mich für eine gute Vorleserin.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Ich weiß es nicht mehr. Aber ich weiß, dass ich weitaus länger an Zwerge, Elfen und andere Waldgeister glaubte.

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?
Eher bald einen Vitamix, irgendwann und immer schon ein Traum, ein Haus mit großem Garten, in dem wilde Kräuter wachsen und ein Apfelbaum steht.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Ich wäre gerne Selbstsicherer. Das mag durch den Blog und meine Social Media Kanäle anders aussehen, aber ich zweifle oft und viel an mir und baue erst seit ein paar Jahren mein Selbstbewusstsein neu auf.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Dank Netflix und Amazon Prime sind es zu viele, um sie hier alle aufzuschreiben, aber Tom und ich sitzen gerade an einem gemeinsamen Blogbeitrag.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Zählt ein Wildpark? Dann letztes Jahr! Hängebauchschweinchen sind meine Achterbahn.

16. Wie alt möchtest du gerne werden?
110 und dabei fit, glücklich und gesund!

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
An den Urlaub mit meiner Mutter und ihrer esoterischen Seminargruppe auf Kauai und in Arizona. 4 Wochen Amerika, ganz unterschiedlich und wunderschön.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
Liebeskummer frisst mich auf. Er fühlt sich an wie ein Weltuntergang, er lähmt mich, ich kann nicht atmen, nicht essen, nicht schlafen.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?
Als ich klein war, hätte ich so gerne einen anderen Namen gehabt. Ivy konnten viele nicht aussprechen und geschrieben sah er nie so schön aus, wie die Namen meiner Mitschüler. Inzwischen bin ich sehr froh, dass meine Eltern mir diesen besonderen Namen mit auf dem Weg gaben.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Ich zweifle zu oft an mir. Wegen Kleinigkeiten und großen Dingen.

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4 Kommentare

  • Antworten Mona 8. Januar 2018 um 14:29

    Oh schön! So viel Ehrlichkeit <3 Und ich sehe immer wieder so viele Ähnlichkeiten und Parallelen zwischen uns 🙈 Glaube, wir haben eine ähnliche Mamablase in unserer kleinen Welt. Ich habe übrigens auch lange überlegt wie man deinen Namen wohl richtig ausspricht 😉 Wie kamen deine Eltern auf ihn?

  • Antworten Gini 8. Januar 2018 um 17:21

    ❤️

  • Antworten Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst | Teil 1 | feierSun.de 9. Januar 2018 um 6:23

    […] Aber ich bin realistisch, ich schaffe keine 1000 auf einmal. Immer schwungweise 20 klingen da viel machbarer. Vielleicht werde ich gar nicht alle öffentlich beantworten – vielleicht packe ich mal zwei Schwünge zusammen, manche Fragen sind kürzer, andere länger zu beantworten, aber nun kommen regelmäßig 20 Fragen an mich selbst und so wie Johanna rufe auch ich Dich dazu auf „mach doch mit“. Verlinke Dich gerne bei Johanna und sehe, was andere Mütter und Frauen über die aktuellen 20 Fragen an sich selbst denken. So wie meine liebe Ivy, die sich diese Frage derzeit auch stellt. […]

  • Antworten Simone 17. Januar 2018 um 9:08

    Lieben Dank für diesen Blogbeitrag. Ich fasse eigentlich nie Neujahrsvorsätze. Nur dieses Jahr nehme ich mir vor abundzu bewusst Zeit für mich selbst zu nehmen (neben Familienleben und Job ist das nicht immer einfach…). „20 Fragen an mich selbst“ ist ein guter Anfang. Lets go!

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