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1000 Fragen an dich selbst

1000 Fragen an dich selbst #2

Selbstfindung und Selbstfürsorge

13. Januar 2018
1000 Fragen an mich selbst #2 | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mutterschaft | Mama | Mehr auf ivy.li
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Ich habe wieder mit Yoga angefangen und fühle mich ausgeglichener. Damit in den Tag zu starten hilft mir, den ganzen Tag über bewusster zu handeln. Ich esse und atme bewusster und gehe aufrechter. Und ich habe Muskelkater.
Ich versuche wieder eine Abendroutine zu haben, die mich runter kommen lässt, damit sich Nachts mein Gedankenkarussell ausschaltet und ich endlich mal wieder vor 1 Uhr und 100 Seiten Roman einschlafe. Ich habe eine so gute, die mir immer gut tat. Warum habe ich aufgehört ihr nachzugehen?
Ich schreibe mir noch immer zu viel auf meine To-Do-Liste, habe zu viele Ideen und weiß nicht wo ich anfangen und wo ich weitermachen soll.

1000 Fragen an dich selbst #2

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
In vielen Bereichen ist es mir inzwischen herzlich egal, was andere Menschen von mir denken, aber es gibt ein paar Dinge, bei denen mir die Meinung anderer über mich wichtig ist, vermutlich zu wichtig. Aber daran arbeite ich und ich bin zuversichtlich, dass ich es in den Griff bekomme.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Ich mag sie alle. Nur nicht immer. Ich mag halb zwei Uhr morgens, wenn ich im Sommer oder Urlaub die warme Nachtluft genieße und mein Sommerkleid und mich in eine dünne Decke hülle und die Sterne beobachte. Halb zwei Uhr morgens nervt mich, wenn der Sohn beschließt jetzt wach zu sein, ich aber gerade erst eingeschlafen bin.

23. Kannst du gut kochen?
Ja!

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Als Teenager mit schwarz gefärbten Haaren und 20-Loch Dr. Martens hätte ich definitiv Herbst gesagt, weil man da weniger schwitzt in den Schuhe und ich nicht mit 5 Kilo Sonnencreme raus musste, um ja bloß schön blass zu bleiben und überhaupt mein Look nicht zum Sommer passte.

Aber inzwischen liebe ich den Sommer und die warmen Tage im Herbst, Ich mag die nassen Tage, wenn ich mit dem Sohn durch Pfützen springe, den Winter, wenn die Tage sonnig und eiskalt sind und den Frühling, egal wie, weil er anders duftet als der Winter. Nur die nassen, lauwarmen hamburger Wintertage gehen mir auf den Sack.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?

Das war während der Schwangerschaft. Mir war die ersten Monate so schlecht, dass ich oft nicht einmal Wasser bei mir behalten konnte. Ich konnte gar nichts anderes tun, außer nichts tun.

26. Warst du ein glückliches Kind?
Ja, sehr. Auch wenn nicht immer alles rosig war, ich war so so so glücklich. Meine Kindheit war voller Magie und Liebe. Ich baute in Wäldern Häuser für Zwerge, kehrte mit einer Freundin in strömenden Regen stundenlang die Straße, weil wir sicher waren, dass nur wir es schaffen könnten, dass die Straße nicht überflutet, ich spielte in Matschbergen, bis man keinen Fleck saubere Haut mehr sah, ich war Prinzessin und Ritter, Hexe und Adler, Puppenmama und Sailor Kriegerin. Ich habe Narben vom Klettern auf Bäumen und Springen über Bäche und Gänseblümchen erinnern mich noch heute an unsere Höhle im Gebüsch in der wir auf Teller aus Blättern aus Gänseblümchen die köstlichsten Speisen haben werden lassen.

27. Kaufst du oft Blumen?
Nicht so oft wie ich es eigentlich möchte. Ich liebe es Blumen um mich zu haben, aber manchmal verwelken sie schneller, als ich durch den Regen zum Blumenladen spazieren möchte.

28. Welchen Traum hast du?
Ich träume von einem schönen Haus, in dem viel Platz für uns alle ist, mit großem Garten für Kräuter und Gemüse, mit wilden Blumen, die in ungeschnittenem Gras wachsen. Ich träume von anhaltender finanzieller Sicherheit, von vielen Spaziergängen an warmen Stränden, von einer großen Familie, von Liebe und immerwährendem Glück. Ich träume gerne und immer weiter, auch wenn sich Träume schon erfüllt haben. Ich habe einen Partner an meiner Seite, den ich bedingungslos liebe und ein Kind, das mich Liebe noch einmal ganz anders spüren lässt. Ich bin glücklich.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
Ich habe in meinem Leben in zehn verschiedenen Wohnungen gewohnt. In vier Wohnungen gemeinsam mit meinen Eltern, bzw. mit meiner Mutter.

30. Welches Laster hast du?
Ist der Drang, Dinge optimieren zu wollen ein Laster? Außerdem stelle ich gerne um. Vermutlich gehört das zum Optimieren dazu.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Ich hatte jahrelang einen Pony und vergessen, ob ich mich mit ohne lieber mag, also lasse ich ihn gerade rauswachsen.
Außerdem verlor ich nach der Schwangerschaft unglaublich viele Haare und die, die mir noch blieben wurden mir von kleinen, süßen Babyhänden mit einer unglaublichen Kraft herausgerissen.

Die kurzen Haare sehen voller aus und mein Pony braucht nicht so lange um die gleiche Länge zu erreichen, wie mein restliches Haar. Ich kann mich aber schon mal selbst an dieser Stelle spoilern. In ein paar Jahren habe ich wieder lange Haare mit einem kurzen, geraden Pony.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Jap. Wenn ich mich nicht mit mir selbst beschäftigen möchte, greife ich zum Smartphone. Das ist ziemlich traurig, aber es wird gerade wieder besser.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Endlich wieder immer etwas und das beruhigt mich ungemein. Während meines Studiums gab es Zeiten in denen ich keine 10 € mehr auf dem Konto hatte, weil ich Wohnung und Privatuni ohne Bafög finanzieren musste. Meine Mama kam in der zeit oft heimlich vorbei und stellte mir einen großen Lebensmitteleinkauf in die Küche, wenn sie es mit ihrer mütterlichen Intuition (sie folgt mir auf Twitter) gespürt hat.

35. In welchen Laden gehst du gern?
Ich liebe es in Bio- und Bücherläden einkaufen zu gehen. Nussmus und Bücher.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Kneipe? Wie sehen die noch einmal von innen aus?

Damals, als ich mir die Nächte in der Sofabar auf der Schanze um die Ohren schlug, bestellte ich immer einen Zimt Capi. So gut!

Irgendwann wurden die Bars kleiner, weniger laut und auf den Karten gab es plötzlich nur noch Cocktails die aus Alkohol und Alkohol bestanden. Und dann wurde ich der Typ, der sich einen Martinez bestellt und oh Gott, ich freue mich auf dem Moment, wenn ich wieder einen ganz genüsslich trinken darf. Und bis dahin liebe ich Granatapfelsaft mit Sprudelwasser.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?
Ja. Das ändert aber, gerade in Beziehungen (zu Freunden oder Partnern) nichts daran, dass ich es oft nicht wahrhaben möchte und herauszögern.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?
Blogblogblogging.

Ich habe immer von einem eigenen Bücherladen geträumt, auch nachdem ich in den Alltag einer Freundin mit Bücherladen schnuppern durfte und sah, wie schwer das sein kann. Weil ich Bücher so liebe, sie gerne um mich habe und anderen Menschen die Liebe zu Büchern und den Spaß am Lesen aufdrücken wollte.

Aber inzwischen macht mir das hier, schreiben, Ideen erarbeiten und umsetzten, Fotos und Collagen erstellen, mit euch ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und inspirieren so unglaublich viel Spaß, dass ich es gerne meinen Beruf nennen möchte.

39. Willst du immer gewinnen?
Klar! Wenn ich bei etwas mitmache, bei dem man Gewinnen kann, will ich gewinnen. Je Nachdem wie wichtig es mir ist, ärgere ich mich natürlich darüber, wenn ich nicht gewonnen habe. Aber ich kann, gerade bei Spielen, ein guter Verlierer sein.

40. Gehst du in die Kirche?
Während der Grundschule bin ich mit zwei Freunden einmal die Woche in die Kinderkirche gegangen. Uns gefiel das Basteln und Singen. Aber unsere Familien waren und sind nicht in der Art gläubig.

Trotzdem gab es eine Zeit, in der mir die Kirche wichtig war. Aber eine andere Art der Kirche. Schwer zu beschreiben. In Arizona lernten wir einen baptistischen Pastor kennen und waren Gast seiner Familie und besuchten seine Kirche. Sie war bunt und laut und voller Leben. Das hat mich sehr beeindruckt und es war ein Herzenswunsch teil seiner Gemeinde zu sein. Ich wurde in den Bergen Arizonas getauft und bin immer noch dankbar für diese Erfahrung, auch wenn ich heute nicht an Gott glaube und auch keine Kirche mehr besuche.

Dich interessieren meine Antworten zu den vorherigen Frage?

1000 Fragen an dich selbst #1 Frage 1 – 20

Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

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5 Kommentare

  • Antworten Tine 13. Januar 2018 um 23:28

    Hej Ivy, ich finde man merkt richtig dass du Zeit, Gedanken und Arbeit in deine Artikel steckst, was ich bei vielen anderen Blogs vermisse. Da habe ich oft das Gefühl, die machen bei solchen Aktionen nur mit damit sie einen Link auf einem großen Blog haben und da viel geklickt werden. Was ich eigentlich sagen wollte: würde mich freuen wenn du mehr über Bücher schreibst! Zb ist das was du hier erwähnst eigentlich gar nicht mein Genre aber jetzt bin ich so neugierig dass es auf jeden Fall auf meine Liste wandert 😍

    • Antworten Ivy 14. Januar 2018 um 0:00

      Danke, dass du dir die Zeit nimmst, um mir so liebe Worte zu schreiben.

      Ich finde die Aktion wirklich toll und mache mit, weil mich das ganze Thema gerade selbst sehr beschäftigt. Meine Zeit ist mir zu schade um drei Sätze hinzuklatschen, damit ich ein paar Klicks bekomme. Bis jetzt sind bloß eine Hand voll Leser von Pinkepank hierher gekommen. Ich glaube, solche Fragen, bzw. die Antworten dazu, interessiert nur jemanden, der eh schon Interesse an der Person hat.

      Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk, aber es liest sich gut, gerade Abends, wenn ich abschalten will. Und es ist eine schöne Unterhaltung. Fang aber am besten mit dem ersten Teil an. Aus dem Genre kann ich aber die Bücher aus der Die-Flüsse-von-London-Reihe noch etwas mehr empfehlen.

      Momentan überlege ich, ob ich Buchcontent in einen Newsletter packe. Also zumindest kleine Empfehlungen von Büchern, die ich gerade las oder die gerade passen. Ich tue mich immer sehr schwer mit Rezensionen, deshalb weiß ich nicht, ob Buchcontent auf dem Blog als eigene Artikel Sinn machen.

      • Antworten Tine 17. Januar 2018 um 18:47

        Kann ich verstehen, ich tu mich auch schwer damit, Bücher so zu empfehlen dass meine Freunde am Ende auch Lust darauf haben 😀 aber das mit dem Newsletter klingt auch gut. Oder insta 🙂

  • Antworten Sylvie 20. Januar 2018 um 12:50

    Hey Ivy! Bei deiner Antwort zu #38 musste ich sofort an diesen Artikel denken: https://www.stern.de/neon/magazin/airbnb-in-schottland–hier-gehoert-der-buchladen-eine-woche-lang-dir-7820166.html
    Vielleicht ja eine Option für dich, falls du deinen Traum vom Buchladen doch noch einmal, zumindest für kurze Zeit, reaktivieren möchtest. 😉
    Liebe Grüße und mach weiter so mit deinen schönen Texten und Bildern und Gedanken und Ideen! <3

    • Antworten Ivy 21. Januar 2018 um 19:46

      Mega coole Idee! ich kann verstehen, warum der Laden die nächsten 3 Jahre ausgebucht ist.

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