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1000 Fragen an dich selbst

1000 Fragen an dich selbst #7

Müde und weniger Zeug | Selbstfindung und Selbstfürsorge

17. Februar 2018
1000 Fragen an dich selbst #7 | „freundlich“ bestimmt | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mehr auf https://ivy.li

Ich bin zu 300 % müde und deshalb ist heute Samstag und nicht Freitag und der Beitrag einen Tag später online, als sonst. Fällt euch das eigentlich auf? Vermutlich stört sich bloß mein nerviger Perfektionismus daran, aber der muss in den letzten Jahren eh immer ordentlich einstecken, denn sonst würde hier nie ein Text online gehen oder ein Bild oder überhaupt dieser Blog oder ich irgendwohin, denn er hat utopische Ansprüche, vor allem an mich.

Tom packt gerade seinen Koffer und ich bekomme dabei Bauchweh. Nein, er zieht nicht aus, er fliegt morgen für eine Woche weg und ich vermisse ihn jetzt schon schrecklich. Und er fliegt in die Sonne und laut Wetterbericht soll es hier Montag Schneeregnenhageln und das ist nicht mein Lieblingswetter.

Wenn ich nicht gerade müde bin, bin ich im Aussortierfieber. Ich habe Geschirr aussortiert und Stifte, Papiere und Nippes und Bücher. Bücher fiel mir erst schwer, dann erstaunlich leicht. Das Regal auf dem Bild ist eigentlich halb leer, sieht man nur nicht, weil es nur halb drauf ist und auch mit Büchern voll, die eigentlich schon weg sind, aber der passende Karton noch fehlt. Sich von Zeug zu trennen tut so gut.

1000 Fragen an dich selbst #7

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Im Agenturalltag war das irgendwie die Erwartungshaltung der Vorgesetzten und einigen Kollegen. Arbeit vor Familie und Liebe, Freunde arbeiten ja eh in der Agentur. Wenn man andere Prioritäten hat (Familie, Liebe, Freunde außerhalb der Agentur und sich selbst) ist man schnell die Dumme, die vor 20 Uhr geht und alle „hängen“ lässt. Mal gucken, ob sich das nach meiner Elternzeit geändert hat. Aktuell teste ich ja das Ding mit dem Selbstständig machen. Und Tom steht da hinter, nein, eigentlich neben mir. Es geht viel Zeit dafür drauf, die wir eigentlich mit Händchenhalten und Rumknutschen verbringen würden, aber wir verbringen sie zusammen, nebeneinander am MacBook und knutschen einfach zwischendurch.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dafür, dass ich trotz ihrer Trennung Mama und Papa habe. Dafür, dass ich einen so ausgefallenen Namen habe, obwohl ich ihn als Kind furchtbar doof fand. Dafür, dass ich mich frei entfalten konnte. Dafür, dass meine Mama mir so viel ermöglicht hat, obwohl sie selbst nicht viel hatte und so hart arbeiten musste. Dafür, dass ich durch jede Pfütze und jeden Matschberg springen durfte und dafür, dass mir Abends oft aus Büchern vorgelesen wurde, die eigentlich für etwas ältere Kinder gedacht waren, aber ich so viele aufregende Abenteuer mit meiner Mama erleben konnte. Dafür, dass ich schon als kleines Kind, so viel reisen konnte, dass ich Weihnachten auf Kauai feiern und aus Arizona den schönsten Traumfänger mitnehmen durfte. Dafür, dass ich eine wunderschöne Kindheit hatte.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Oft. Immer öfter. Das endet manchmal damit, dass mich an der Ampel ältere Menschen vollkommen überrumpelt angucken, weil ich ihnen sage, dass sie doch bitte auf Grün warten sollen, weil hier auch Kinder mitwarten und über Rot gehen ziemlich uncool ist. Gut, manchmal mecker ich es ihnen auch einfach nur entgegen, nachdem sie über Rot gingen und ich sie, obwohl ich auf Grün wartete, bei der nächsten roten Ampel (an der sie, dank argem Verkehr, doch stehen bleiben müssen) wieder eingeholt habe.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Tagsüber ist er eigentlich immer aus, aber Abends läuft öfter eine Serie, obwohl Tom und ich nebenbei arbeiten. Hingucken und mitbekommen was passiert, tue ich aber trotzdem.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Hatten wir die Frage nicht schon mal? Ich habe den Verlust meiner Oma noch immer nicht überwunden und bei dem Gedanken an zwei Jahre auf einer furchtbaren Schule, auf der ich stark gemobbt und misshandelt wurde, bekomme ich noch immer Bauchweh.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?
Zu Studentenzeiten? Essen für die letzten 15 Tage des Monats. Heute vermutlich eine Packung Blaubeeren und etwas zu trinken für mich und den Sohn, bevor wir zur Bank gehen und wieder etwas Geld abheben. Mein Konto ist zum Glück nicht mehr das einer Studentin, die Miete, Lebensunterhalt und Privatuni mit einem 20 Stunden-Job und einer kleinen finanziellen Unterstützung der Mama zahlen muss.

127. Verliebst du dich schnell?
Es hat bei meinen Exfreunden und auch bei meinem Mann etwas länger gedauert. Aber bei meinem Kind dauerte es keine Sekunde!

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
An alles! Wirklich! Das ist schrecklich.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Ich mag alle Tage. Wochentage, weil, und das klingt ziemlich gemein, mein Kind halbtags in der KiTa* ist und ich Zeit zum Arbeiten habe. Und Wochenenden, weil ich den ganzen Tag mit meinem Kind und meinem Mann zusammen bin.
*Der Sohn liebt die KiTa und es geht ihm morgens oft gar nicht schnell genug.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Unser Kind. Doch, das ist ein ziemlich cooler Typ! Ja, hier dreht sich ständig alles um unseren Sohn und meine Familie. Und sonst so? Ich habe irgendwie immer alles hinbekommen, was ich wollte. Das sind, in den jeweiligen Situationen, immer meine größten Erfolge.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Wow, mir sind berühmte Personen furchtbar egal.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
David Bowie.

133. Was ist dein Traumberuf?
Ich wollte Baletterin (Ballerina) werden und Prinzessin Fantaghirò und haben wir eine ähnliche Frage nicht schon gehabt?

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nein, aber ich werde besser darin.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Bis vor ein paar Tagen dachte ich, dass es definitiv alle meine Bücher wären, aber letzte Woche habe ich angefangen viele auszusortieren und es viel mir jeden Tag leichter mich von vielen zu trennen. Was ich wirklich nicht weggeben kann: Fotos!

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Pinterest, Twitter (nicht die Seite, aber die App) und Instagram (ja, auch die App, aber egal).

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Die Liebe ist umsonst und meine Familie will auch nicht für jeden schöneren Moment einen Euro haben. Aber genug Geld gibt Sicherheit und dadurch Gelassenheit und die lässt einem alles noch unbeschwerter genießen.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen?
Nein, nicht mal als Kind, obwohl ich wusste, dass meine beste Freundin einen Flummi geklaut hat und ich den mega cool fand. Halt, ich habe mal eine Mango geklaut. Aber das war gar nicht meine Absicht. Ich habe sie, zwischen meinen tausend Taschen, einfach vergessen und nicht mit aufs Band gelegt.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Alles, worauf wir Lust haben. Ich kann gut kochen und mag es, immer wieder neue Dinge auszuprobieren.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?
Im Bio-Laden. Total lame, ich weiß, aber ich liebe es, Lebensmittel einzukaufen.

Dich interessieren meine Antworten zu den vorherigen Frage?

1000 Fragen an dich selbst #1 Frage 1 – 20
1000 Fragen an dich selbst #2 Frage 21 – 40
1000 Fragen an dich selbst #3 Frage 41 – 60
1000 Fragen an dich selbst #4 Frage 61 – 80
1000 Fragen an dich selbst #5 Frage 81 – 100
1000 Fragen an dich selbst #6 Frage 101 – 120

Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

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4 Kommentare

  • Antworten Anne 17. Februar 2018 um 16:40

    Ich könnte Stunden in Bioläden verbringen!!:) Ich liebe es auch so sehr Lebensmittel zu entdecken und zu kaufen!:)

  • Antworten Vio 17. Februar 2018 um 20:22

    Hi, magst du uns etwas über deine Kindheit erzählen?
    Ich bin total neugierig wie du früher in Amerika gelebt hast😉
    Grüsse, Vio

  • Antworten Kathi 19. Februar 2018 um 11:05

    Ivy, hast du Lust mal einen Beitrag über eure Kita-Entscheidung zu schreiben? Hier wurde ein Kommentar ja auch mit * versehen… Wir kriegen gerade jede Menge Gegenwind dafür, dass unser Sohn im Sommer mit einem Jahr in eine U3-Kita gehen wird. Das ist nicht immer leicht.

  • Antworten Sabrina 11. März 2018 um 8:11

    Das mit dem Agenturleben kenn ich. Aber wie kann eigentlich seine gestohlene Zeit zurückholen? Hast du einen Tipp?

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