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1000 Fragen an dich selbst

1000 Fragen an dich selbst #9 #10 und #11

2018, ey! | Selbstfindung und Selbstfürsorge

19. März 2018
1000 Fragen an dich selbst #9 #10 #11 | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mehr auf https://ivy.li

Dieses Jahr hat es echt in sich. In meinem Kopf sind tausend Ideen, ich bin voller Tatendrang, es kribbelt mir in den Fingern und trotzdem ist es hier so schrecklich ruhig, weil 2018 das Jahr ist, dass mit einer Bazillenflut mein Immunsystem so richtig lahm gelegt hat. Ich krieche von einer Nasennebenhöhlenentzündung zu einer Madelentzündung und wieder zurück über einfach bloß dicken Schnupfen und Husten. Ich bin keine zwei Tage am Stück richtig fit. Gesunde Ernährung, frische Luft und Bewegung interessiert mein Immunsystem scheinbar gar nicht. Ich habe diverse Kuren und Präparate durch, die mir empfohlen wurden und die Stillverträglich sind und nichts hat auch nur annähernd irgendetwas verbessert. Meine Ärztin hat noch ein Präparat aus dem Ärmel geschüttelt, dass oft während und nach einer Chemo eingesetzt wird. Also, wenn das nicht hilft, dann … muss ich vermutlich künftig im Süden überwintern.

1000 Fragen an dich selbst #9 #10 und #11

161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Ich bin der Katzentyp! Ich liebe Katzen und habe unglaublich lange und hart meine Mutter bearbeitet um eeendlich eine zu bekommen. Warum wir keine hatten obwohl meine Mama auch ein Katzenliebhaber ist? Ich habe eine Katzenallergie. Eigentlich. Mein Wunsch nach einer Katze war so stark, dass ich mich immer wieder bei einer Freundin einquartiert habe, deren Mama Katzen züchtete. Irgendwann konnte ich in einem Meer aus Katzenhaaren schlafen, ohne zu niesen und mit tränenden Augen mein Asthmaspray zu benutzen. Bloß nicht nachmachen! Auch wenn es bei mir geklappt hat.

Bis zur echten Katzen, habe ich übrigens Kuscheltierkatzen gehalten.

Hunde finde ich natürlich auch süß. Aber bei denen muss ich noch immer niesen.

162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Ich bin auch nett zu ihm und platze relativ schnell sehr aufgeregt, mit Herzrasen und schwitzigen Händen, mit einer Nettigkeitsbekundung heraus.

163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?
Appetit.

164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?
Ja, sogar ziemlich oft. Meistens tanze ich aber auch einfach so durch die Wohnung, ganz ohne Spiegel.

165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Ich bin kein Einhorn, special und so anderes als alle anderen. Ich bin wie jeder Mensch, einzigartig und trotzdem einer von vielen. Ich habe Eigenarten, die mich ausmachen, aber ich finde es schwer zusagen, dass ich durch sie anders sei, als andere.

166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
Jede Generation sollte mit den Harry Potter Filmen groß werden.

167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?
Früher, ja. Öfters sogar. Irgendwann fand ich Schlaf aber geiler.

168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Scheinbar aktuell das absolute Lieblingslied des Kindes. Es läuft mehrmals am Tag und ich bekomme den Ohrwurm nicht mehr aus meinem Kopf. Ich wache sogar Nachts auf und denke als erstes an dieses Lied.

169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Ja, auf fast alle. Ich bekomme immer schreckliches Herzrasen, bevor ich ans klingelnde Telefon gehe, oder selbst eine Nummer eintippe. Telefonieren löst bei mir unglaublichen Stress aus.

170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?
Letzte Woche. Ich bin ziemlich nah am Wasser gebaut.

171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Mit meinem Mann und meinem Kind. Am besten mit einem einem Eis als Gast.

172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
Ich habe sehr viele gute und hilfreiche Ratschläge bekommen und sehr viele, die für mich nicht passen. Der beste Ratschlag der letzten Zeit: Geh doch mal früher schlafen.

173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?
Warme Sonne und Spaziergänge an der Alster mit einem Eis in der Hand. Endlose Picknicks im Stadtpark, bis die Sonne untergegangen ist. Nackte Kinderfüße, Meer und Strand, eine kalte Cola am Pool, Erdbeeren und Wassermelone zum Frühstück auf der Terrasse und der Geruch von Sonnencreme.

174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?
Das eine riecht nach frischen Blumen im hawaiianischem Regen, aber nicht süß und mädchenhaft blumig. Schwer zu beschreiben. Das Parfüm gibt es hier nicht zu kaufen und die letzten Tropfen hüte ich wie einen Schatz. Das andere riecht nach Gewürzen und ist eigentlich ein Herrenduft.

175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
Kritik trifft mich leider viel zu oft. Kritik die eigentlich getarnte Boshaftigkeit ist oder mich in meiner Rolle als Mutter kritisiert, trifft mich aber am härtesten.

176: Wie findest du dein Aussehen?
Ich gucke mich gerne im Spiegel an und mag mich, nur meine Haare nerven mich gerade. Ich bin mir nicht sicher, was ich mit ihnen machen soll.

177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Nicht so oft, wie ich es eigentlich sollte.

178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Klar! Kleinere Brüste wären schon ganz geil und angelegte Ohren hätte ich auch ganz gerne. Sich selbst lieben schließt es ja nicht aus, etwas verändern zu wollen.

179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?
Die Reise ins Labyrinth habe ich ganz sicher über 20 mal gesehen. Der Lieblingsfilm meiner Kindheit. Gott, ich war so hart in David Bowie verliebt.

180: Füllst du gerne Tests aus?
Nein, außer mir ist unendlich langweilig oder ich will mich vor etwas drücken und habe bereits die ganze Wohnung geputzt.

181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?
Nein, auch wenn es viele spannende Epochen gab. Ich mag diese Zeit, ich mag Fortschritt ich mag fließendes, warmes Wasser, mein Asthmaspray und Popcorn mit Sriracha.

182: Wie egozentrisch bist du?
Ich sehe mich überhaupt nicht egozentrisch, aber vermutlich würde mich Tom ab und an so bezeichnen, wenn ich mal wieder ganz bestimmte Lebensmittel nur in einem ganz bestimmten Supermarkt kaufen will.

183: Wie entspannst du dich am liebsten?
Im Sommer in der Sonne, mit einer kühlen Saftschorle und frischem Obst (Beeren und Melone). Wenn es kalt ist, am liebsten mit einem Tee im Bett.

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja. In der ersten zeit als Mama habe ich mich sehr ausgeschlossen gefühlt. Aber dazu habe ich teilweise auch selbst beigetragen.

185: Worüber grübelst du häufig?
Was koche ich heute Abend? was machen wir am Wochenende? Welche der tausend Ideen setze ich als erstes um und wie?

186: Wie siehst du die Zukunft?
Aufregend und positiv.

187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Gute Frage, darüber haben wir nie gesprochen. Das spreche ich heute Abend mal an. Vermutlich war er von meinem unglaublichen Charme und meiner blendenden Schönheit hingerissen.

188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Nase und Nasolabialfalte habe ich von meiner Mama und sie hat es von ihrer Oma.

189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?
Ruhig und gemütlich mit meinem Mann, meinem Kind, Freunden, alleine. Mit einer guten Serie, einem guten Buch oder einem leeren Textdokument. Bei lauer Sommerluft auf der Terrasse, bei Regen Schnee auf dem Sofa.

190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Ich kann mir ein Leben ohne meine Familie nicht vorstellen und ohne sie, fehlt mir die größte Glücksquelle. Was aber nicht bedeutet, dass ich an Tagen, an denen ich alleine bin, nicht glücklich sein kann.

191: Ergreifst du häufig die Initiative?
Es fällt mir immer noch schwer, aus mir herauszukommen, auf Fremde zuzugehen und mich selbst gut zu verkaufen. Aber ich lerne es jeden Tag etwas mehr.

192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An meine Katze. Beste Miez der Welt!

193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?
Nein, aber die baue ich gerade auf. Mein Studium an einer privaten Hochschule, das ich, neben einer kleinen Wohnung und meinem Lebensunterhalt, zum Großteil selbst finanzierte (danke Mama, für den plötzlich vollen Kühlschrank, wenn das Konto vor dem Monat am Ende war) und meinem Berufsstart in einer Werbeagentur, waren nicht gerade die beste Grundlage um viel Geld zurückzulegen.

194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?
Nein. Ich liebe Hamburg und würde am liebsten immer hier bleiben, aber es ist realistisch, dass wir vielleicht für einige Jahre in einer anderen Stadt leben werden.

195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Ja, ich fühle mich schnell persönlich angegriffen.

196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein.

197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Ich lerne es gerade wieder. Aber oft lässt der Alltag es nicht zu, bzw. hat nur wenige, kleine Momente dafür übrig.

198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?
Ein albernes Gif auf reddit. Ich lache so gerne!

199: Glaubst du alles, was du denkst?
Nein, ich denke oft ganz viel Quatsch und meine Fantasie geht gerne mit mir durch.

200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Eine Party bei einem Freund, irgendwann, noch vor meinem Studium. Es gab Tschunk und Rotwein und schrecklich betrunken saß ich am Ende mit drei weiteren Freunden im dunklen Kleiderschrank (ein kleines Zimmer) und hielt Händchen mit einem Freund. Die Party war nicht legendär, ich feierte viele mehr mit ordentlich Konfetti und lauter Musik, aber irgendwie war das Gefühl damals so besonders, dass ich mich weiterhin sehr gut daran erinnern kann.

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Okay gut. Dadurch, dass hier sehr viele Familien mit Kleinkind leben und unser Innenhof eine große Sandkiste und Wiese hat, treffen wir uns alle ziemlich oft und quatschen.

202: Hast du oft Glück?
Ja. Ziemlich viel sogar.

203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Von eigentlich allen meinen Freunden und Freundinnen. Wir sind alle ziemlich unterschiedlich.

204: Was machst du anders als deine Eltern?
Ich vertraue mir und meinem Kind weitaus mehr, als meine Eltern es taten. Auch wenn meine Mutter viel für mein Urvertrauen tat, sie selbst hat in meiner Kindheit noch viel an sich gearbeitet und ihre eigene Kindheit verarbeitet.

205: Was gibt dir neue Energie?
Eine Stunde mehr Schlaf, eine Dusche, ein frischer Smoothie und frische Luft.

206: Warst du in der Pubertät glücklich?
Jein. Sie war durchwachsen. Ich hatte richtig beschissene Zeiten und verdammt gute.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Anfang des Jahres, als der Sohn Magen-Darm hatte. Zählt das? Davor … puh … 2014! Ich habe mit einem Freund auf dem Bett gelegen, gequatscht und plötzlich mussten wir beide zur Arbeit.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Familienglück und seit kurzem mit meinem beruflichen Erfolg.

209: Blickst du dich oft um?
Ich habe Scheuklappen auf, wenn ich durch die Stadt laufe und viele Menschen um uns sind, aber ich entdecke die ersten Krokusse, kletternde Eichhörnchen und wenn jemand in der Bahn eines meiner Lieblingsbücher liest.

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Ich war die mit schwarz gefärbten Haaren, gerade Pony und zwei Zöpfen an der Seite. Mit Tüllrock und 20-Loch Dr. Martens.

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Nicht immer wieder, aber wenn wir beide müde sind, so richtig, dann meckern wir beide über Zeiteinteilung.

212: Worauf freust du dich jeden Tag?
Ich freue mich jeden Tag auf einen dicken Schmatzer von meinem Sohn, auf Rumgetobe und herzliches Lachen, auf Tom, der durch die Haustür kommt und auf mein Bett.

213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Ich vermisse die Freundschaft mit Kochabenden und guten Gesprächen, die Freundschaft mit gemeinsamen Nächten und guten Büchern, die Freundschaft mit dem Sommertagen mit Federball und Pfannkuchenpartys. Aber jede der Freundschaften hatte seine Zeit und es ist okay, dass sie vorbei ist. Wir haben uns alle verändert, sind getrennte Wege gegangen, leben in unterschiedlichen Ländern und haben ander Freundschaften, die wir lieben.

214: Wie gehst du mit Stress um?
Ziemlich unterschiedlich. Unter Stress kann ich zu Höchstleistungen auffahren, aber auch in Verzweiflung und Tränen untergehen.

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?
Das habe ich früher oft getan. Ich war unsicher, konnte nicht glauben, dass mich jemand mag, weil ich mich nicht mochte, aber diese Zeit liegt hinter mir. Ich gebe mich so, wie ich bin. Das ist viel einfacher, als sich zu verstellen.

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?
Mir steht Schwarz ziemlich gut, ich mag Kodo und spiele ziemlich gerne Computerspiele.

217: Kann man Glück erzwingen?
Nein. Glück fühlt sich leicht an, alles was man erzwingt fühlt sich schwer an.

218: Welcher Streittyp bist du?
Ich bin der trotzige Typ, der, dem es schwer fällt ein Ende zu finden. Aber ich werde besser darin.

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Nope. Ich nehme am liebsten noch 5 Minuten. Und dann noch einmal. Und noch einmal. Und … ihr wisst, was ich meine.

220: Wie klingt dein Lachen?
Wenn ich lache, komme ich mir vor wie die Nanny.

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Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

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