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Baby Familienleben Kolumne

7 Monate Mama

Was mich die Mutterschaft bis jetzt gelehrt hat

31. Januar 2017
7 Monate Mama | 18 Falten aus dem Leben einer Mama | Erfahrungen | Alltag mit Baby | Witzige Fakten | Geschichten zum Schmunzeln | Elternschaft | Mutterschaft | Leben mit Kind | Mehr auf ivy.li #mama #kinder #baby #familie

Krabbelgruppen sind primär dafür da, als Mutter einfach mal eine Stunde lang ins Nichts zu starren.

„Pupsis oder Zähnchen?“ Niemand wird auf diese Frage jemals eine Antwort finden.

Unter der Dusche verwandeln sich Brüste in kleine Muttermilch-Pistolen.

Muttermilch kann wie eine kleine Fontäne aus der Brust spritzen. Gerne auch mal an zwei oder drei Stellen gleichzeitig. Die Schusslinie ist jedesmal vollkommen wahllos und nichts und niemand ist sicher. Das Baby macht inzwischen das beste daraus und sitzt ab und an mit offenem Mund davor und lässt sich die Milch in den Mund laufen.

Milch-, Spucke- und Pipiflecken sind halb so wild. Je nach Art des Flecks lässt man ihn einfach trocknen oder rubbelt vorher kurz drüber und man kann das Kleidungsstück locker noch den ganzen Tag tragen. Oder den zweiten. Na gut, manchmal auch noch den dritten.

Es sollte immer eine Notfall-Gallseife in der Vorratskammer und im Reisegepäck liegen. Windelexplosionen kommen nämlich immer genau dann, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Vermutlich wäre es aber auch eine Option einfach alle Bodys senfgelb einzufärben.

Egal wie blöd der Tag war, das Lächeln meines Babys macht immer alles wieder gut.

1000 Fotos am Tag sind rückblickend immer zu wenig. Das Baby wird so schnell groß und verändert sich gefühlt täglich. Ich möchte jeden einzelnen Augenblick konservieren.

In meinem Adressbuch stehen mehrere Kontakte „XYZs Mutti“ und ich werde mir vermutlich niemals die Namen der Mütter merken, dafür kenne ich aber Name, Alter und Schlafverhalten der Babys.

Nichts riecht besser als der Kopf meines Babys.

Ich hätte die vollen Haare während meiner Schwangerschaft mehr genießen sollen.

Manche Pupse verdienen Applaus.

Me time kann auch der kurze Sprint durch den Edeka am Ende der Straße sein, während der Papa auf das Baby aufpasst.

Messer sind überbewertet. Auch mit Löffel und Gabel kann man so ziemlich alles zerkleinern. Und wer braucht denn bitte zwei Hände zum Essen?

Es gibt immer jemanden der besser weiß, wie du als Mutter sein solltest.

Nichts ist so egal wie das, was andere über dich als Mutter denken.

Das Schunkeln mit Baby im Arm ist irgendwann wie Atmen. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich hin und her schaukle, auch wenn jemand anderes mein Baby hält.

Keine Liebe war jemals so groß und bedingungslos.

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21 Kommentare

  • Antworten Lea 31. Januar 2017 um 11:16

    Ich kann fast alles unterschreiben! Danke dir für diese wundervollen kleinen Text.

    LG, Lea

    • Antworten Ivy 1. Februar 2017 um 21:11

      <3 Immer wieder gerne.

  • Antworten Jessica 31. Januar 2017 um 11:44

    Wundervoll! Du sprichst mir aus der Seele.
    Liebe Grüße, Jessica
    (Seit fast 6 Monaten Mama)

  • Antworten Ly 31. Januar 2017 um 11:48

    Ja wirklich toll!!! Senfgelbe Bodys wäre ein Patent wert… hehe!

    • Antworten Ivy 1. Februar 2017 um 21:11

      Ich gucke mal nach einer hübschen Textilfarbe.

  • Antworten Melissa 31. Januar 2017 um 11:52

    Ich mag es total wie du Dinge beschreibst
    Du bist total ehrlich in dem was du sagst und deinen Hang zur Ironie lässt einen immer schmunzeln !
    Ich bin zwar keine Mama , aber deine Worte fesseln mich trotzdem !
    Mit Sicherheit für viele Mama’s da draußen ein Sprachrohr

    Ich find dich einfach klasse ! Mach weiter so !

    Grüße
    Melissa

    • Antworten Ivy 1. Februar 2017 um 21:10

      Vielen lieben Dank. <3 Das sind so liebe Worte und ich fühle mich sehr geschmeichelt. <3<3<3<3<3

  • Antworten Sophia 31. Januar 2017 um 11:53

    Wordwordword!!!

  • Antworten Lea 31. Januar 2017 um 13:30

    Liebe Ivy,

    Wunderschöner Post!
    Ich liebe auch dein Wochenende in Bildern, aber mich würde interessieren wie euer Alltag zu zweit mittlerweile läuft. Bin selbst seit 2 Monaten Mama und seit mein Freund wieder arbeitet, etwas überfordert mit unserem Wunder allein zuhause.

    Alles Liebe:)

    • Antworten Ivy 1. Februar 2017 um 21:10

      Jonah und ich mussten uns auch erstmal eingrooven nachdem Toms Elternzeit vorbei war. Ihr schafft das schon. <3 Mal gucken ob ich mehr von unserem Alltag unter der Woche zeige. Der ist aber noch unspannender, als unsere Wochenende. Es ändert sich auch immer etwas in unseren Abläufen und kein Tag ist wirklich repräsentativ.

  • Antworten Leo 31. Januar 2017 um 22:05

    Da du deinen Spatz oft trägst, kann dir das vielleicht eher weniger passieren; aber wenn man sich im Supermarkt dabei ertappt, wie man den Einkaufswagen sachte vor und zurück schiebt – ohne Baby wohlgemerkt…. Ähhhh, ja 🙂

    • Antworten Ivy 1. Februar 2017 um 21:04

      😀 Das ist auch großartig!

  • Antworten Andrea 8. Februar 2017 um 14:34

    Genial! Stimmt alles genau so!
    LG Andrea (seit 9 Monaten Mama)

  • Antworten Lola 8. Februar 2017 um 15:19

    Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
    Danke für den herrlich erfrischend-ehrlichen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Lola

    • Antworten Ivy 9. Februar 2017 um 19:22

      Immer wieder gerne. 😀 <3

  • Antworten Anna-Julia | LUYA 25. Mai 2017 um 11:30

    Liebe Ivy!
    Ich musste ein paar mal laut loslachen!
    Großartig geschrieben!

  • Antworten Jenny 23. November 2017 um 20:47

    Selten bei Babytexten so gelacht.

  • Antworten Sarah 11. Oktober 2018 um 14:24

    Genau meine Worte. Jedes einzelne!

  • Antworten Lydia Bünting 13. Oktober 2018 um 19:30

    Genial. Sooooo zutreffend. Was die kleinen das Leben auf den Kopf stellen.

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