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DIY für Kinder Werbung

DIY Peppa Pig Piñata

Macht mit beim großen Peppa DIY-Gewinnspiel

27. März 2019
Peppa Pig DIY Mini Piñata

Ich bin im Bastelfieber. Das hätte ich von mir tatsächlich nicht erwartet, weil Kleber und ich nicht unbedingt die besten Freunde sind. Aber es entspannt mich gerade total etwas mit meinen Händen zu machen. Ich sammle Klopapierrollen und Pappkartons, pinne tausend Ideen auf Pinterest und wenn endlich alle im Haus schlafen, hole ich die Schere heraus und lege los.

Ein Bastelprofi werde ich vermutlich niemals werden und manchmal sind die fertigen Werke etwas krumm und schief, aber das interessiert unser Kind herzlich wenig, das die fertigen DIYs mit in sein Zimmer nimmt und sich beim Spielen riesig darüber freut. Ich habe Spaß beim Basteln und das Kind ist glücklich mit einem Pappparkhaus, ein Fernglas aus Klopapierrollen oder einer bunten Peppa Piñata, von der er nicht weiß, dass man sie eigentlich mit Süßigkeiten befüllt und sie nicht nur „super hübsch“ in seinem Zimmer aussieht.

Wir sollten viel öfter unseren Perfektionismus für eine Weile vergessen und einfach mal machen. Machen was uns Spaß macht und den Kindern. Na gut, ich bin aktuell noch ganz froh, dass unser großes Kind noch mit Stempeln, Malen und Sticker kleben glücklich ist und noch keine Lust hat, seine Finger in Kleber zu tauchen.

Das große Peppa DIY-Gewinnspiel

Mit und ohne großes Basteltalent aber mit ganz viel Spaß, könnt ihr beim Peppa DIY-Gewinnspiel auf mein-spielzeugmarkt.de/peppa-pig mitmachen. Unter dem Motto „Kreative DIY-Ideen für kleine Peppa Fans, von Eltern für Eltern“ könnt ihr noch bis zum 15.04.2019 eines von zehn Peppa Pig Fanpaketen gewinnen. Es gibt ein Peppa Plüsch, ein cooles Peppa Pig Haus zum Zusammenklappen, Peppas großes rotes Auto mit 2 Spielfiguren, eine Peppa Pig DVD mit 10 lustigen Abenteuern und süße Bettwäsche.

Peppa Pig DIY Mini Piñata

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nur etwas von Peppa Pig basteln und davon ein Foto machen, dieses auf der Kampagnenseite hochladen und das Gewinnspielformular ausfüllen. Auf der Seite von mein-spielzeugmarkt.de/peppa-pig findet ihr 5 Tutorialvideos mit Peppa Pig DIY-Ideen, die ihr nachbasteln könnt, oder ihr denkt euch selbst etwas cooles aus. Zeigt uns doch auch unter dem Hashtag #PeppaDIY eure Meisterwerke oder lasst euch dort ein bisschen inspirieren. Meine Peppa Pig Piñata könnt ihr natürlich auch nachbasteln.

DIY Peppa Pig Piñata

Auf die Scheren, fertig, LOS! Wir basteln jetzt eine Peppa Pig Piñata mit Charme. 😉

Peppa Pig DIY Mini Piñata

Sind eure Kids beim Basteln dabei oder machen sogar mit, dann denkt daran, dass Schere und Kleber nur unter eurer Aufsicht benutzt werden dürfen.

DIY Peppa Pig Piñata

Material

  • Eine Pappa Pig Vorlage
  • Alten Pappkarton
  • Wellpappe
  • Rosa Krepppapier
  • Rosa und pinkes Tonpapier
  • Kleber
  • Schere
  • Wackelaugen
  • Klebeband

Anleitung

  1. Druckt euch die Peppa Pig Vorlage aus und Schneidet die Grundform und die Gesichtsmerkmale aus.
  2. Die Grundform übertragt ihr zwei mal auf Pappe von einem alten Pappkarton und schneidet sie aus.
  3. Aus Wellpappe schneidet ihr einen 4 cm breiten Streifen. Er sollte einmal um das ganze Peppa-Gesicht passen. Mehrere kleine Streifen gehen natürlich auch. Dann könnt ihr Wellpappenreste aufbrauchen.
  4. Anschließend klebt ihr mit Klebestreifen die Wellpappe um das Peppagesicht. Erst eine Seite, dann die andere. Soll Süßkram rein, lasst oben ein kleines Stück offen.
  5. Jetzt geht es an die Fransen. Dafür schneidet ihr die Rolle Krepppapier in 3 cm dicke Ringe. Rollt das Krepppapier bitte nicht aus, sondern zerschneidet die Rolle. So geht das Fransen schneiden viel schneller.
  6. Jetzt schneidet ihr die Kreppbandröllchen bis zur Mitte immer wieder ein und macht so schmale Fransen.
  7. Jetzt kommen die Fransen auf Peppa. Fangt von unten an. Bestreicht erst den unteren Teil der Vorderseite mit Kleber und legt die Fransenstreifen drauf. Arbeitet euch Stück für Stück hoch. Dann kommt die Rückseite und am Ende sind die Seiten dran.
  8. Für Ohren, Mund, rote Bäckchen und die Nase werden die ausgedruckten Gesichtsmerkmale ausgeschnitten, auf das farbige Tonpapier übertragen und wieder ausgeschnitten.
  9. Klebt alles zusammen mit den Wackelaugen auf die fast fertige Piñata.
  10. Jetzt kommt oben noch ein Band zwischen die Ohren und fertig ist die Peppa Pig Piñata.

Peppa Pig DIY Mini Piñata

Peppa Pig bei Toggolino

Zum Entspannen nach dem Basteln könnt ihr euch eine Folge Peppa Pig gönnen. Die gibt es immer in der Toggolino Video App.

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit Super RTL entstanden.

Baby Geburt Lieblinge Stillen

Babys Erst­aus­stattung | Erstlingsausstattung

Was man in der ersten Zeit mit Baby braucht und was nicht

22. August 2017

Wenn ein Baby auf die Welt kommt braucht es vor allem eins: Liebe! Ganz viel davon. Und ein bisschen hiervon und davon. Was wir als Erstausstattung gebraucht haben (und was nicht) und was ich euch für Tipps mit auf dem Weg geben kann, habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Kurz vor der Geburt bin ich irgendwann in Panik ausgebrochen und habe die Liste aus dem Geburtsvorbereitungskurs mit all den Produkten, die unerlässlich für die ersten Tage, Wochen und Monate mit Baby schienen abgearbeitet und angehäuft wovon mich mein Mann nicht abbringen konnte. Gut 14 Monate später krame ich unbenutzte Sachen aus Kisten im Keller und versuche sie bei ebay-Kleinanzeigen zu verschenken.

Auf den ganzen Listen für die Erstlingsausstattung im Internet und die einem gerne mal in Kursen und Arztpraxen in die Hand gedrückt werden stehen so viele Dinge drauf, die man eigentlich gar nicht braucht. Und wenn man tatsächlich in diese Situation kommen sollte, dass sie doch unerlässlich für einen sind, dann gibt es auch nach der Geburt noch Zeit sie zu organisieren. Für den Anfang braucht es nämlich eigentlich gar nicht so viel.

Erstausstattung Baby-Kleidung

Erstausstattung | Baby Kleidung | Wolle, Seide, Baumwolle | Waschmittel | Wickelbody | Wollwalk | ivy.li

Nein, ihr müsst nicht eine ganze Kommode mit Kleidung füllen oder schon mal die nächsten Größen auf Vorrat parat haben. In der Regel reicht es für die Erstlingsausstattung vollkommen aus eine kleine Auswahl an bequemen Kleidungsstücken zu haben, in der das Baby mit euch kuscheln kann. Wir bekamen während der Schwangerschaft gesagt, dass unser Kind sehr groß werden würde und in den Armen hielten wir dann ein 48 cm Baby, das keine 3 Kilo auf die Waage brachte. Die vorsorglich gekaufte Kleidung in 56 war dann natürlich viel zu groß und auch 50 schlabberte überall. Aber mit ein bisschen Umgekrempel passte dann doch alles.

Das richtige Waschmittel

Bevor es losgeht mit Babykleidung fangen wir lieber mit dem richtigen Waschmittel an. Schließlich muss man Babykleidung ziemlich oft waschen. Babyhaut ist zart, weich und empfindlich. Am besten reizt man sie nicht unnötig und verzichtet optimalerweise auch auf starke Duftstoffe, wie sie in handelsüblichen Waschmitteln und Weichspüler zu finden sind. Wollt ihr eurem Baby einen Gefallen tun verzichtet ihr auch bei eurer Wäsche darauf und lasst die Finger von Parfüms und stark parfümierten Pflegeprodukten. Euer Baby mag am liebsten euch riechen. Wir nutzen schon lange ökologisches Waschmittel von Ecover. Ich kann das Waschpulver sehr empfehlen, da es nahezu geruchsneutral ist. Das Flüssigwaschmittel riecht hingegen sehr stark und ich bekomme schon bei kleinen Mengen Kopfschmerzen. Sowohl meine Haut, die gerne mal gegen dieses und jenes eine allergische Reaktion hervorbringt, als auch die Haut unseres Kindes vertragen es sehr gut. Die Wäsche wird sauber und weich. Weichspüler kommt bei uns gar nicht zum Einsatz. Wer nicht darauf verzichten mag, kann statt herkömmlichen Weichspüler etwas Essig zu Wäsche geben.

Wolle, Seide und Baumwolle

Egal ob Sommer oder Winter, Wäsche aus Wolle und Seide eignet sich ganz hervorragend. Beides wirkt temperaturregulierend und verhindert ein überhitzen und hält gleichzeitig an kühlen Tagen warm. Wem die Pflege zu aufwändig ist sollte bei reiner Baumwolle bleiben, aber nicht auf Kunstfasern zurückgreifen. Ich kann aber aus Erfahrung sagen, dass auch Wolle und Seide sich leicht pflegen lässt.

Basics

Wickelbodys sind gerade in der Anfangszeit sehr praktisch und sollten in keiner Erstlingsausstattung fehlen. Kleine Babys mögen es oft nicht, wenn man ihnen etwa über den Kopf anzieht. Außerdem sind weiche Hosen mit breitem Bund eine gute Investition. Ich mag Pumphosen besonders gerne. Sie können auch gerne schon eine Nummer größer sein, sie wachsen ein bisschen mit. Enge Hosen, Jeanshosen oder Hosen mit schmalem Bund, Kordeln zum Festziehen oder Knöpfen finde ich für kleine Babys ungeeignet. Die Kleinen wollen es weich und kuschelig haben und das kleine Bäuchlein soll nicht von etwas eingeschnürt oder eingedrückt werden. Hosen mit Füßen sind zwar süß und in den ersten Tagen wirklich praktisch, aber sie müssen recht schnell wieder aussortiert werden, denn sie wachsen nicht mit. Ich würde lieber ein paar Söckchen mehr kaufen. Strumpfhosen sind etwas elastischer und zwei, drei Paar machen sich in der Erstausstattung immer gut. Die aus Merinowolle sahen bei uns länger schön aus, als die aus Baumwolle. Socken aus Baumwolle und Wolle kann man gerne zu viel haben. Auch kleine Baby haben die magische Fähigkeit sie zu verlieren. Schuhe braucht eigentlich kein neugeborenes Baby. Wir haben erst weiche Lederpuschen gekauft, als unser Sohn anfing draußen die nasse Frühlingswelt zu entdeckte.

Strampler empfand ich übrigens als eher unpraktisch. Beim Wickeln eine Hose herunterzuziehen und den Body zu öffnen war einfacher und schneller als einen Strampler an- und auszuziehen. Die Bodys wurden regelmäßig angespuckt und mussten gewechselt werden, die Hosen blieben weitaus länger sauber. Einen Strampler hätten wir immer komplett wechseln müssen.

Habt lieber einen Schlafanzug zu viel als zu wenig. Windeln laufen gerne nachts über. Hier ist ein Einteiler bequemer und praktischer als ein Zweiteiler, da kein Oberteil hochrutsche kann.

Zwei, drei dünne Jäckchen oder Wickeloberteile sollten auch in der Baby Erstausstattung nicht fehlen. Oberteile die man über den Kopf ziehen muss würde ich erst später nutzen.

Für Draussen

Ganz kleine Babys tragen auch im Sommer ein kleines Häubchen aus Baumwolle, Seide oder einem Wolle/Seide-Mix wenn sie aus dem Haus gehen. Winterbabys brauchen noch eine Mütze, am besten aus Merinowolle.

Egal ob frisch geboren oder schon ein bisschen größer, für Herbst und Winter kann ich einen Wollwalk-Overall empfehlen. Sie sind dünn, lassen Platz zum Bewegen und halten trotzdem schön warm, lassen das Baby aber gleichzeitig nicht überhitzen wenn man angezogen mit ihnen aus dem Kalten ins Warme kommt und ein bisschen dort bleibt.

Heißer Tipp

Mein absoluter Tipp und Must-have für die Erstausstattung? Dreieckstücher. Sie ersparen euch mindestens einmal am Tag das Wechseln des Bodys! Hier findet ihr eigentlich immer sehr schöne und preiswerte. Egal ob ihr nach etwas schlichtem Ausschau haltet, oder hübsche, aber nicht kitschige Motive.

Unser heißgeliebter Wollwalk-Overall kommt von Hessnatur, dort gibt es auch schöne Wolle/Seide-Teile, Minibär hat ökologische Kleidung die sogar mitwächst, auch bei Hans Natur haben wir nachhaltige Kleidung gekauft und Basic Baumwollbodys und Schlafanzüge von H&M sind günstig, weich und wirklich schön.

Erstausstattung für die Stillzeit

Erstausstattung für die Stillzeit | Baby | Stillkissen | Still-BH | Stilleinlagen | ivy.li

Ich ging davon aus stillen zu können und befasste mich gar nicht erst mit Flaschennahrung. Lief zum Glück ganz gut bei uns und läuft auch nach 14 Monaten noch. Zum Stillen braucht es eigentlich gar nicht viel. Aber es gibt ein paar Sachen die wirklich helfen. Detaillierte Informationen findet ihr in meinem Artikel über kleine und große Stillhelfer.

Stillkissen

Ein Stillkissen ist eine wirklich gute Investition. Schon in der Schwangerschaft kann es einem mit Babybauch im Bett einen erholsameren Schlaf verschaffen und auch das Stillen in der ersten Zeit läuft damit einfach entspannter. Wir haben das Stillkissen von Alvi und es wird vermutlich auch noch nach unser Stillzeit im Bett liegen, denn ich kuschle mich sehr gerne hinein oder nutze es als Rückenstütze wenn der Sohn lieber auf mir schlafen möchte oder ich noch lange lese.

Still-BH

Ein guter Still-BH, am besten ohne Bügel, ist gerade in der Anfangszeit ein guter Helfer. Bei einem Still-BH lässt sich einfach die Klappe herunterklappen um zu stillen und optimaler Weise ist er schön weich und passt sich der Brust an, die gerne mal größer und kleiner innerhalb kurzer Zeit wird, während sich die Milchproduktion einpendelt. Die Still-BHs von Emma-Jane mag ich besonders gerne. Sie geben auch sehr großen Brüsten halt. Inzwischen trage ich sie nur noch Nachts, tagsüber bin ich auf Bügel-BHs ohne festen Cup umgestiegen.

Stilleinlagen

Legt euch einen großen Vorrat an Stilleinlagen zu. Ich bin in den ersten Wochen und Monaten ständig ausgelaufen. Ich probierte diverse Stilleinlagen aus und bin am Ende bei denen von Penaten hängen geblieben.

Spucktüchern

Egal ob ihr stillt oder nicht, deckt euch mit Spucktüchern ein. Wir hatten in jedem Raum eines liegen und brauchten sie alle. Ständig lief das Baby aus. Sie müssen nicht mal hübsch sein. Mir haben recht günstige und schlichte Spucktücher gereicht.

Fläschchen, Säuglingsnahrung und Milchpumpe

Solltet ihr nicht stillen wollen oder können, solltet ihr am besten mit eurer Hebamme über die passende Säuglingsnahrung sprechen. Wollt ihr stillen, könnt es aber wider Erwarten nicht oder es klappt aus einem anderen Grund nicht so recht, müsst ihr euch nicht stressen. Alles ist gut. Auch Flaschenkinder haben eine tolle Bindung zu ihren Eltern und werden groß. Ich bin zum Beispiel eines. Aber ihr müsst euch nicht auf diese Eventualität einstellen und schon mal massig Flaschen und Milchpulver anschaffen. Klappt es nicht wird euch im Krankenhaus alles für die erste Zeit gegeben. Apotheken führen auch alles was ihr braucht und es gibt immer eine in eurer Nähe die Notdienst hat.

Auch eine Milchpumpe muss nicht für den Fall der Fälle schon bereit stehen. Man kann sie sich in Apotheken leihen.

Es geht auch ohne Sterilisator und bei Von guten Eltern erklärt euch eine Hebamme warum man eigentlich nicht ständig alles sterilisieren muss, was das Kind in den Mund bekommt.

Erstausstattung für Babys Schlaf

Babybett, Beistellbett oder Familienbett?

Wir haben uns bereits vor der Geburt dafür entschieden das Baby bei uns schlafen zu lassen. Nicht in einem eigenen Bett, sondern im Beistellbett. Aber natürlich hatte das Kind seinen eigenen Plan. Das Beistellbett (wir kauften das Babybay Maxi) war eine ganz wundervolle Ablage für Bücher, meine Wasserflasche, das Handy und Snacks und meinen Po, wenn das Baby sich im Bett mal wieder so viel Platz nahm als wäre es keine halben Meter, sondern fünf ganze groß. Wir schlafen alle zusammen in einem Bett, in einem Familienbett. Wer darüber mehr wissen möchte und worauf man achten sollte wenn das Baby mit im Bett schläft kann sich gerne meinen Beitrag über unser Familienbett durchlesen. Dieser Weg ist der richtige für uns, aber natürlich nicht für jeden und das ist auch vollkommen okay so. Ich empfehle aber offen für alles zu sein und nicht zu sehr an einem Plan festzuhalten, den man machte bevor man wirklich wusste was auf einem zu kommt. Ich würde aber ein Beistellbett immer einem separaten Babybett vorziehen.

Die richtige Matratze

Egal ob im eigenen Bett, Beistellbett oder im Familienbett, wichtig ist, dass die Matratze auf der das Baby liegt nicht zu weich, sondern hart ist. Auch wenn ein Baby noch nicht viel wiegt, nach einer gewissen Zeit kann es in weichen Matratzen einsinken. Im Beistellbett hatten wir eine feste Matratze aus Kokosfasern und im Familienbett schlafen wir auf einer Matratze von Emma. Wir hatten in den ersten Monaten unter dem Bettlaken eine wasserdichte Betteinlage an der Stelle liegen, auf der das Baby am meisten lag. Nicht nur für eventuell durchweichte Windeln, sondern auch für auslaufende Milch (in der Anfangszeit muss sich die Milchproduktion erst einpendeln) und um die Matratze vor Babyspucke zu schützen.

Schlafsack statt Decke und Kissen

Babys brauchen noch kein Kopfkissen. Ihre Proportionen sind ganz anders als unsere und ein Kissen kann ihnen sogar Schäden zufügen. Außerdem kann es wie bei einer zu weichen Matratze passieren, dass das Baby darin einsinkt und dadurch überhitzen oder es kann zu einem Atemrückstau kommen.

Unser Sohn schläft von Anfang an in einem Schlafsack. Wir bekamen zur Geburt von Freunden ein Babymäxchen von Alvi geschenkt und waren davon so begeistert, dass wir diesen noch in weiteren Größen die nächsten Monate nachkauften. Gerade im Familienbett ist ein Schlafsack für ein Baby die sicherste Variante. Schläft das Baby im eigenen Bett oder im Beistellbett und mag partout keinen Schlafsack kann man eine Bettdedecke einsetzten, sollte aber ein paar Dinge beachten: Die Decke sollte flach sein und dem Baby nur bis zur Brust gehen. Am besten schlägt man die Decke am Fußende unter die Matratze, so dass sie nicht hochrutschen kann. Das Baby sollte weit unten im Bett liegen, so dass es Nachts nicht nach unten rutschen und dadurch unter die Decke kommen kann. Ich würde aber immer empfehlen es zuerst mit einem Schlafsack zu probieren.

Pucktuch

Vielen Babys hilft in den ersten Wochen und Monaten das Pucken um ruhig schlafen zu können. Dabei werden sie in ein Tuch oder einen Pucksack eingewickelt und sollen dadurch die vermisste Geborgenheit aus dem Mutterleib erfahren. Uns hat das Pucken keine ruhigeren Nächte gebracht, aber ich kenne viele Babys die es in der ersten Zeit liebten. Zum Pucken eignen sich die wunderschönen Swaddle-Tücher von Aden + Anais hervorragend. Die richtige Technik kann man sich von der Hebamme zeigen lassen.

Wolldecke für den Tagschlaf und Unterwegs

Für die diversen Tagschläfchen war eine Wolldecke ein treuer Begleiter. Eine Wolldecke aus reiner Bio-Merinowolle ist temperaturausgleichend und kann sowohl im Winter als auch Sommer zum Zudecken genutzt werden. Die Decke ist ganz weich und anschmiegsam, darin ließ sich das Kind auch gut einwickeln.

Babyphone

Unser Baby schlief nie alleine in einem anderen Zimmer und auch jetzt bin ich noch oft im selben Raum. Mittagsschläfchen hielt der Babysohn neben oder auf uns und in den ersten Wochen sind wir Abends alle gemeinsam ins Bett gegangen. Für uns gab es damals keinen Bedarf für ein Babyphone und erst jetzt, nach knapp einem Jahr, kommen wir ab und an in Situationen in denen wir eines gebrauchen könnten. Für die Erstausstattung ist es aber meiner Meinung nach nicht essentiell. Gerade wenn man in einer kleineren Wohnung wohnt, die Tür zum Schlafzimmer nur angelehnt ist und das Kind meistens bei einem. In einem Haus, oder wenn Geschwisterkinder durch die Wohnung poltern und Türen geschlossen werden müssen ist das natürlich etwas anderes. Bei den Schwiegereltern schlafen wir unter dem Dach und Abends bin ich gerne nach dem Zubettbringen noch etwas unten bei den anderen. Wir nutzen dort eine Kamera die mein Schwiegervater ursprünglich als Überwachungskamera nutzte. Über eine App auf dem Handy habe ich das Kind im Blick. Bevor ihr schon vorsorglich ein Babyphone kauft, wartet erstmal ab und testet ob wirklich Bedarf für eines besteht.

Krabbeldecke

Wenn das Baby nicht gerade auf uns lag oder im Tragetuch schlief, lag es neben uns. Ganz zu Beginn auf einem Stillkissen, dass wir zu einem kleinen Nets zusammenlegten und mit einem Tuch oder T-Shirt von Papa in Form hielten. Etwas später wanderte das Baby auf einer Krabbeldecke mit durch die Wohnung. Wir habe eine wirklich schöne Krabbeldecke von Alvi mit einem geometrischen und dezenten Muster die weich gepolstert ist.

Stubenwagen

Für das zweite Kind würde ich vermutlich einen Stubenwagen, Korb oder sogar eine Federwiege in Erwägung ziehen. Ich glaube mit einem Kleinkind und einem Baby ist es eine gute Idee einen etwas sicheren und abgegrenzten Ort zum Ablegen zu haben, wenn man das Baby nicht gerade in einem Tuch trägt, es aber nicht in einen anderen Raum alleine lassen möchte.

Schnuller

Wir haben weder zum Beruhigen noch zum Einschlafen einen Schnuller im Einsatz. Unser Kind mochte und mag sie einfach nicht. Rückblickend würde mir ein Schnuller ab und an alles etwas vereinfachen, aber im großen und ganzen sind wir weiterhin ganz zufrieden darüber, dass der Sohn keinen nimmt. So müssen wir ihm später keinen abgewöhnen. Aber er hatte und hat auch jetzt noch ein starkes Saugbedürfnis und so gibt es Phasen in denen ich die Nacht oder das Mittagsschläfchen lang nicht weg kann und stille. Jedes Kind hat andere Vorlieben und wenn ihr euch für einen Schnuller entscheidet solltet ihr euch erstmal durch die gängigen Formen testen, bevor ihr von einer Sorte einen kleinen Vorrat anschafft.

Erstausstattung für die Babypflege

Erstausstattung für die Baby Pflege | Baden | Wickeln | Körperpflege | ivy.li

Wasser und Öl

Weniger ist mehr. Ein Baby braucht nicht viele Pflegeprodukte. Wir sind das erste Jahr ganz hervorragend mit Wasser und natürlichem ÖL ausgekommen. Mandel-Öl wurde und wird zum Massieren, Einölen nach dem Baden und ab und an als Badezusatz benutzt. Auch zum Reinigen des Windelbereiches haben wir die ersten Monate vollkommen auf Feuchttücher verzichtet und weiche Waschlappen, warmes Wasser und etwas Mandel-Öl genutzt. Ein paar Worte über unsere Wickelroutine und worauf wir bei der Pflege des Windelpos achten, könnt ihr in meinem Artikel über nachhaltige und achtsame Babypflege lesen.

Badezeit

Die ersten Wochen haben wir das Baby im Waschbecken gebadet, später nahmen wir ihn oft einfach mit uns in die Wanne. Einen extra Sitz für Babys braucht es nicht und auch die Babybadewanne kommt bei uns nur selten zum Einsatz. Hat man keine Wanne sieht das natürlich etwas anders aus und dann ist eine Babywanne wirklich praktisch. Ein einfacher Wäschekorb geht natürlich auch. Die Babywanne von Stokke lässt sich zusammenfalten und nimmt dadurch wenig Platz weg.

Statt einem Badethermometer haben wir zu Beginn immer ein Bratenthermometer genommen. En Fieberthermometer übernimmt die Aufgabe auch sehr gut. Es hat aber nicht lange gedauert bis wir die perfekte Temperatur einfach mit dem Handgelenk spüren konnten.

Extra Babyhandtücher sind zwar süß, ganz normale tun es aber auch.

Wie oben schon erwähnt haben wir zum Baden etwas Öl hinzugetan, ab und an landete auch etwas Muttermilch im Badewasser. Ein kleines Baby braucht noch keine Badezusätze und auch das Haar muss nicht mit Shampoo gewaschen werden. Auch nach 14 Monaten reicht und Wasser und Öl oft vollkommen aus. Solltet ihr unbedingt Pflegezusätze nutzen, kann ich euch die Calendula-Serie von Weleda empfehlen. Sie steht bei uns in der Dusche und wir Erwachsenen nutzen sie auch sehr gerne.

Heilwolle gegen wunde Babypos

Für wunde Babypos hat uns Heilwolle und Kokosöl gereicht. Heilwolle kann man sowohl online als auch in Apotheken und einigen Drogerien kaufen. Unser liebstes Kokosöl ist von Rapunzel. Cremes und Puder kamen noch nie zum Einsatz. Tipps und unsere Erfahrungen könnt ihr im Artikel Wunder Po und Windeldermatitis | Unsere Tipps und Tricks nachlesen.

Windeln

Gewickelt wurde bei uns zu Beginn mit Windeln von Naty, später von LILLYDOO. Inzwischen gibt es die LILLYDOO-Windeln auch schon für die kleinsten Babys. Ich mag die Windeln sehr und es ist ungemein praktisch sich keine Sorgen um Nachschub machen zu müssen oder Windeln nach hause schleppen zu müssen, da sie im Abo zu einem kommen.

Wickelaufsatz statt Wickelkommode

Statt einer richtigen Wickelkommode hatten wir einen Wickelaufsatz von Puckdaddy auf einer Malm-Kommode liegen. Das war eine ganz hervorragende Idee, denn schon nach einigen Monaten haben wir den Wickelaufsatz wieder abgenommen, da das Kind sich so viel bewegte, dass das Wickeln auf dem Boden oder Bett weitaus einfacher für alle war und ist. Eine große Wickelkommode hätte sich nicht gelohnt und zu viel Platz weggenommen.

Heizlüfter

Weil Babys es gerne warm haben und damit man sich Zeit auf der Wickelkommode lassen kann, haben wir uns einen Heizlüfter gekauft. Wir wollten keinen Heizstrahler an der Wand befestigen und den Heizlüfter kann man auch mit ins Bad nehmen um den Raum schnell aufzuwärmen. Wir haben uns extra einen Heizlüfter für Nasszellen angeschafft. Dieser stand auf der Wickelkommode etwas erhöht in der einen Ecke am Kopfende und bließ auf schwacher Stufe und ganz leise warme Luft um das Kind ohne es punktuell zu heiß werden zu lassen.

Körperpflege

Babynägel wachsen unglaublich schnell, eine Nagelschere die Vorne abgerundet ist eignet sich am besten zum schneiden. Es gibt extra spezielle Babynagelscheren. Ein flexibles Fieberthermometer sollte auch in keiner Wickelkommode fehlen. Es gibt Sets in denen man alles zusammen bekommt. Ich würde mir eines schenken lassen, aber nicht unbedingt selber kaufen. Nasensauger, Nagelknipser und Kamm wurden bei uns nicht gebraucht. Eine weiche Babybürste hat in den ersten Wochen zwar keine Haare gebürstet, aber den Kopf ganz leicht gestreichelt und der Sohn mochte es sehr. Eine Bürste aus weichen Naturborsten mag ich am liebsten.

Erstausstattung für Unterwegs

Erstausstattung für Unterwegs | Baby | Babyschale | Kinderwagen | Tragetuch | Wickelrucksack | ivy.li

Kinderwagen

Nein, man braucht keinen Kinderwagen in der Erstausstattung. Wir hätten zumindest keinen gebraucht. Babys sind in der Regel sehr gerne ganz nah bei Mama und Papa und viel zufriedener in einem Tragetuch oder einer Babytrage. Das gilt natürlich nicht für alle, aber für die meisten. Unser Baby war ein Tragekind und lag eher ungerne im Kinderwagen. Für einen Ausflug in den Supermarkt um größere Einkäufe zu erledigen war der Kinderwagen durchaus praktisch, aber ich bin auch oft einfach nur mit dem Tragetuch, einem Rucksack und einer Schultertasche losgezogen. Wir sind auch heute, nach 14 Monaten noch oft mit der Trage, statt mit dem Kinderwagen unterwegs, inzwischen lässt sich das Kind aber sehr gerne schieben. Mir hat es aber auch schon mit Minibaby ungemein Spaß gemacht den Kinderwagen zu schieben, auch wenn es nur für ganz kleine Strecken war. Als Grundausstattung für einen Kinderwagen kann ich, egal ob Sommer oder Winter, ein Lammfell empfehlen. Das wirkt temperaturregulierend und lässt das Baby nicht überhitzen. Wenn ihr euch für einen Kinderwagen entscheidet achtet darauf, dass die Babywanne sowohl in der Länge als auch Breite groß genug ist. Das ist bei den meisten Kinderwagen leider nicht der Fall. Eine gute Federung sollte auch vorhanden sein, sonst rumpelt und pumpelt es bei jedem Schritt. Mir persönlich it es ausserdem wichtig, dass das Baby nicht so unglaublich tief liegt. Gerade bei den trendy Kinderwagen sehe ich das oft. Das Baby kann noch nicht so weit gucken und wenn es unten, irgendwo auf Kniehöhe liegt, kann es euch nicht mal ansatzweise erkennen. Ich bin ziemlich in den Kinderwagen von Angelcab verliebt und teste ihn gerade.

Tragetuch und Babytrage

Am Anfang haben wir ein elastisches Tragetuch benutzt. Die von Sollybaby finde ich ich wirklich schön und sie geben nicht zu schnell nach. Später kamen noch ein paar gewebte Tragetücher hinzu. Die Tragetücher von Didiymos und Yaro mag ich sehr. Wir haben auch zwei Babytragen die wir, und besonders gerne mein Mann, nutzen. Der Carrier von Storchenwiege hat uns schon mit kleinem Baby wirklich gute Dienste geleistet und für das Kleinkind ist inzwischen eine FlyTai von Fidella in der Toddler-Size eingezogen. Beide Tragen sind ein schöner Mix aus Tragetuch und Komforttrage, die Schulterbänder werden gebunden und verteilen dadurch das Gewicht sehr angenehm. Während bei der Storchenwiege der Hüftgurt mit einer Schnalle geschlossen wird und dadurch zwar fix an einer Person sitzt, aber bei zwei Trägern immer wieder weiter oder enger gemacht werden muss, wird die Fidella auch an der Hüfte gebunden.

Rucksack statt Wickeltasche

Mit Stillbaby halte ich eine Wickeltasche für überflüssig. Das durfte ich schon nach den ersten Tagen mit Wickeltasche merken, wollte es mir und meinem Mann aber partout nicht eingestehen, weil ich so lange mit der Suche nach er perfekten Wickeltasche nervte. Ich bin meistens mit einem Rucksack unterwegs und darin habe ich eine Windeltasche mit den nötigsten Sachen. Ich liebe ja meinen Rucksack von Fjällräven und bin damit an der Mamafront nicht alleine. Was ich alles in meiner Windeltasche habe und warum eine Wickeltasche nichts für mich ist, könnt ihr in meinem Artikel Was kommt in die Windeltasche nachlesen.

Babyschale

Wir sind nicht viel, aber doch ab und an mit dem Auto unterwegs und wie die meisten sind wir mit dem Auto vom Krankenhaus nach Hause gefahren. Eine Babyschale ist in fast jeder Erstausstattung unerlässlich. Wir haben den Britax Römer BABY-SAFE i-SIZE. Worauf man bei einer Babyschale achten muss und wie wir sicher mit unserem Baby im Winter unterwegs sind, könnt ihr hier nachlesen.

Schutz für zarte Babyhaut

Wer ein Winterbaby hat in der Erstausstattung eine Fettcreme haben um die zarte Babyhaut vor kaltem Wind schützen zu können. Ich mag den Calendula Wind- und Wetterbalsam von Weleda. Der macht sich auch gut in Mamas Gesicht.

Ihr habt fragen? Habe ich etwas vergessen? Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Schreibt mir einfach.

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Baby Lieblinge Stillen Werbung

Kleine und große Helfer für die Stillzeit

Stillhelfer – Unterstützung und Hilfe beim Stillen

22. April 2017

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Alvi entstanden.

Brust raus, Baby andocken, läuft! Zum Stillen braucht es eigentlich nicht viel. Mama und Baby und etwas Ruhe und Geduld reichen vollkommen. Es gibt aber ein paar Dinge, die das Stillen erleichtern und die mir geholfen haben und zum Teil immer noch helfen.

Während in den ersten Monaten Stillen immer ein ruhiger Moment war in dem ich erst Ewigkeiten mein Baby verliebt anstarrte und später Bücher verschlang, ist es inzwischen zu einer eher kurzen Snackpause geworden in der das Baby zwischen Entdecken und Spielen schnell ein paar Züge trinkt. Nur wenn etwas gekränkelt wird oder wir zum Einschlafen stillen, ist es noch ein ruhiger und gemütlicher Moment für uns beide. Ich genieße das Stillen aber in all seinen Formen.

Was uns geholfen hat, habe ich für euch aufgeschrieben und am Ende gibt es noch eine Verlosung für euch.

Stillberaterin und Hebamme

Ich hatte daheim kompetente Hilfe an meiner Seite. Mir wurde gezeigt wie ich unser Baby richtig anlege, die eventuelle Angst genommen es nicht ausreichend versorgen zu können, weil es Phasen gibt in denen ein Baby gerne mal alle 30 Minuten an die Brust möchte und mir eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein verpasst, alles richtig zu machen. Mir fehlte vor meiner eigenen Stillbeziehung jeglicher Kontakt zum Stillen. Ohne stillenden Müttern, bzw. überhaupt Eltern im Freundeskreis, kam ich damit nicht in Berührung. Ich habe zwar im Vorfeld so ziemlich das gesamte Internet durchgelesen, aber jemand gut ausgebildetes an seiner Seite zu haben ist einfach Gold wert. Ich lese in Mutti-Gruppen so oft von Frauen, die bereits nach den ersten Wochen abstillen, weil sie unter wunden Brustwarzen litten, die zufütterten, weil das Kind so oft stillen wollte und sie der Meinung waren nicht genug Milch zu produzieren, Ammenmärchen erlagen über unzureichende Nährstoffe in Muttermilch oder zu kleinen Brüsten, mit denen man ja nicht stillen könnte.

Übrigens bedeutet eine Stationsschwester auf der Wochenbettstation die sich beim Stillen dazu setzt nicht automatisch, dass sie einem auch wirklich eine kompetente Hilfe sein kann. In den zwei Tagen Krankenhaus haben mir sämtliche Schwestern unterschiedliche Ratschläge für das Stillen gegeben, die sich zum Teil vollkommen widersprachen. Auch eine Hebamme ist nicht zwangsläufig der passende Ansprechpartner. Selbst wenn die Wochenbettbetreuung gut ist, kann die Stillberatung unzureichend sein. Nicht jede Hebamme ist diesbezüglich speziell ausgebildet oder auf dem aktuellen Stand. Es gibt nicht ohne Grund extra ausgebildete Stillberaterinnen. Eine passende in seiner Nähe findet man z. B. bei der La Leche Liga.

Stilleinlagen

Ich bin in den ersten Wochen permanent ausgelaufen. Meine Milch lief in Strömen. Es gab Morgende, da wachte ich nicht nur mit durchweichten Stilleinlagen auf, sondern auch mit klitschnassen BH, T-Shirt und Bettlaken. Und das obwohl sich der Babysohn konsequent seit der Geburt bis heute mindestens alle zwei Stunden meldet. In solchen Nächten halfen dann auch keine Stilleinlagen mehr und ich stopfte mir geteilte Wöchnerinneneinlagen in den BH. Aber in der Regel kam ich sehr gut mit ganz normalen Stilleinlagen über den Tag. Ich entschied mich für Einmalstilleinlagen und gegen wiederverwendbare aus Stoff. Warum? Ja, warum eigentlich nicht? Es gab keinen guten Grund und bei der nächsten Schwangerschaft werde ich Stoffeinlagen nutzen. Aber so kann ich euch immerhin ein paar Fehlkäufe ersparen, denn ich habe mich durch ein paar Stilleinlagen getestet.

Die der Eigenmarken von Budni und dm (babylove) sind günstig und halten bei normalen Milchfluss trocken, verformen sich aber unglaublich schnell und lassen die Brust seltsam aussehen. Außerdem werfen sie Falten die sich unangenehm anfühlen können. Budni gefiel mir aber weitaus besser als dm.

Die Stilleinlagen von Nuk gibt es in so ziemlich jeder Drogerie und sie liegen preislich etwas über den Eigenmarken von Budni und dm. Für mich waren sie aber ihr Geld nicht wert und ich würde eher die günstigeren Varianten empfehlen. Sie passen sich der Brust nicht richtig an, werfen Falten und zeichnen sich sehr stark im BH ab.

Meine absoluten Favoriten sind die Stilleinlagen von Penaten. Sie liegen preislich bei denenen von Nuk, sind aber dafür wirklich ihr Geld wert. Durch die vorgeformten Pads passen sie sich der Brust an, werfen keine Falten, zeichnen sich nicht ab und halten trocken.

Inzwischen nutze ich keine Stilleinlagen mehr. Meine Milchproduktion hat sich eingependelt. Es passiert ziemlich selten, dass ich doch noch mal einen nassen Fleck auf dem T-Shirt habe und damit kann ich ganz gut leben.

Still-BH

Nach der Geburt habe ich im Krankenhaus auf einen BH verzichtet. Unser Baby lag nackig auf mir unter meinem T-Shirt. Ein BH hätte da bloß gestört. Daheim testete ich mich durch etliche Still-BHs. Ich habe ziemlich große Brüste und mit Körbchengröße E macht es auf dauer ohne BH einfach keinen Spaß. Und Still-BHs sind an sich eine großartige Erfindung. Sie erleichtern einem das Ganze ungemein. Klappe auf, Boobies raus und ab geht die Post. In der Regel sind die BHs auch ohne Bügel, wodurch man keine Gefahr läuft irgendwelche Milchdrüsen abzudrücken und sie sind einfach gemütlich. Inzwischen gibt es auch wirklich schöne Still-BHs die sogar ein, zwei Körbchengrößen mitwachsen. Das ist gerade am Anfang sehr praktisch, da sich die Milchproduktion erst mal einpendeln muss und bei mir die Brüste gerne mal von einem auf den anderen Tag eine Größe unterschied hatten. Mit großen Brüsten machen allerdings Still-BHs nicht ganz so viel Spaß, wenn man darin auch schön aussehen will. Je Größer das Körbchen wird, desto unschöner werden sie. Mal ganz vom Support abgesehen, der bei viele Herstellern einfach ab einer Körbchengröße D nicht mehr gegeben ist. Es hat recht lange gedauert, bis ich Still-BHs gefunden habe, die das leisten, was sie versprechen. Inzwischen trage ich allerdings wieder ganz normale BHs. Bügel-BHs ohne feste Cups lassen sich ganz einfach unter die Brust schieben und ich kann darin hervorragend stillen. Nur Nachts trage ich noch richtige Still-BHs ohne Bügel. Besonders bequem und mit gutem Halt auch für große Brüste ist dieser BH von Emma Jane.

Es geht natürlich auch ganz ohne Still-BHs, aber ich empfinde sie gerade für die Anfangszeit und Nachts als sehr angenehm. Spezielle Stillkleidung finde ich hingegen im Großen und Ganzen überflüssig. Oberteile die sich hochschieben lassen (ich trage einfach ein Top darunter um keinen nackten Bauch zu haben), Blusen und Hemden die sich aufknöpfen lassen und Kleider und Oberteile mit großem Ausschnitt oder zum Wickeln eignen sich hervorragend zum Stillen und sind optisch einfach viel schöner. Natürlich gibt es auch hübsche Stillkleidung und ich besitze einen gemütlichen Still-Hoodie mit Reißverschlüssen von GoFuture, aber für mich ist die meiste Stillkleidung einfach nur Geldmacherei.

Pflege

Ich litt in den ersten zwei, drei Wochen unter wunden Brustwarzen. Im Krankenhaus bekamen wir ein Stillhütchen, weil unser Baby einfach nicht richtig saugen konnte, aber ich legte ihn immer wieder ohne an, um ihn daran zu gewöhnen und später nicht eventuell das Problem zu haben, dass er gar nicht ohne Stillhütchen trinken kann. Das mochten meine Brustwarzen aber zu Beginn gar nicht. Was mir am besten geholfen hat war Muttermilch, Luft und Wollfett. Nach dem Stillen ließ ich den BH und das T-Shirt ein Weilchen offen, ließ etwas Muttermilch laufen und schmierte mir am Ende etwas Lanolin auf die wunde Brustwarze.

Wer länger unter wunden Brustwarzen leidet und schmerzen beim Stillen hat sollte sich am besten immer an eine Stillberaterin oder an eine Hebamme mit entsprechendem Wissen wenden. Dick eincremen bringt nämlich auf Dauer nichts, wenn die Probleme zum Beispiel durch eine nicht richtige Anlegetechnik kommen.
EDIT: Natürlich gibt es auch Mütter, bei denen die Anlegetechnik perfekt ist und es mit dem Stillen trotzdem nicht klappt. Gründe dafür können aber ebenfalls mit einer Stillberaterin besprochen werden und auch Mütter die mit der Flasche füttern, sind liebevolle Mütter. Ich bin mit der Flasche groß geworden und meine Mama und ich haben eine sehr innige Beziehung.

Einen kleinen Milchstau hatte ich nach der ersten und einzigen Nacht in der das Baby eine fünf Stündige Stillpause einlegte. Meine Brüste kamen darauf gar nicht klar und ich wachte mit Schmerzen auf. Quarkwickel halfen mir sehr und in unserem Kühlfach liegen extra Kühlkissen für die Brust. Die lassen sich übrigens auch erwärmen. Vor dem stillen lässt die Wärme die Milch fließen, nach dem Stillen lindert die Kälte Schmerzen.

Babytrage und Tragetuch

Wir stillen auch unterwegs. Im Sommer gemütlich auf einer Bank im Park oder in einem Café. Ich habe damit überhaupt keine Probleme und lasse mich auch nicht von blöden Kommentaren (die bis jetzt auch nur von anderen Müttern kamen) beirren oder verunsichern. Wenn das Baby Hunger hat, hat es Hunger. Jetzt. Es versteht noch nicht, dass es bis zuhause warten könnte. Außerdem ziehe ich ja nicht vollkommen blank und stille oben ohne. Wer sich durch das kleine Stück Haut gestört fühlt, soll halt weggucken. Wobei man in Badesachen und an heißen Tagen eindeutig mehr zeigt, aber manche Menschen wollen sich durch das Stillen in der Öffentlichkeit einfach gestört fühlen.

An kalten Tagen macht es keinen Spaß sich auf eine Bank zu setzen und es findet sich manchmal auch kein Café für eine kleine Pause. Wir sind oft mit Trage oder Tuch unterwegs. Darin lässt sich auch hervorragend stillen. Ich lockere das Tuch etwas, lasse das Baby ein kleines Stück herunter gleiten, ziehe mein Oberteil hoch oder knöpfe es auf und stille. Das fällt den meisten Menschen noch nicht mal auf. Ich stillte so auch schon im Supermarkt, weil es manchmal Tage gibt an denen ein Baby am liebsten den ganzen Tag stillen möchte, man aber trotzdem etwas erledigen muss und möchte.

Ich stelle mir das auch bei einem zweiten Baby als sehr praktisch vor, wenn das Geschwisterkind mit einem die Welt entdecken will.

Wie das Stillen in Babytrage und Tragetuch klappt kann man sich bei einer Trageberatung zeigen lassen und auch auf YouTube gibt es viele Anleitungen.

Stillkissen

Mir hat das Stillkissen schon in der Schwangerschaft gute Dienste geleistet. Nachts habe ich es umarmt, wenn ich auf der Seite schlief und auf dem Sofa in den Rücken gepackt um bequem zu sitzen. Ein Stillkissen ist zwar nicht wirklich notwendig und es geht auch ohne, aber es kann ein wirklich angenehmer Stillbegleiter sein. Ich stillte und stille immer noch sehr viel ohne Kissen. Aber gerade in den ersten Wochen empfand ich es als sehr hilfreich, das Baby beim Stillen darauf legen oder meinen Arm abstützen zu können, wenn das Baby darin lag. Natürlich gehen auch normale kissen, aber bis man die in die richtige Form geknautscht hat und sich damit so zurecht ruckelte, dass sie auch genau so liegen bleiben, ist der Hunger oft schon zu groß.

Nicht nur während der Schwangerschaft und des Stillens ist ein Stillkissen praktisch. Die ersten Monate hat das Baby den ganzen Tag bei uns verbracht. Immer ganz nah bei uns. Es lag auf meiner Brust und schlief, kuschelte sich auf meinem Mann ein und wurde beim Staubsaugen im Tuch geschaukelt. Aber ab und an, gerade beim Suppe essen, war es ganz praktisch kein Baby auf dem Körper liegen zu haben, dass man vollkleckern könnte. Zwichen uns auf dem Sofa lag das Stillkissen, eingepackt in ein großes T-Shirt meines Mannes, so dass eine kleine Mulde entstand in der unser Baby gemütlich liegen konnte ohne darin zu versinken. Ganz flach auf einer geraden Fläche liegen fand es nämlich gar nicht schön. Natürlich sollte man das Baby nicht unbeaufsichtigt darin liegen lasse, also ist es keine Lösung für die Nacht.

Auch jetzt, mit einem 10 Monate altem Baby, ist das Stillkissen immer noch in Gebrauch. Ich nutze es zum Lesen im Bett und kuschel mich darin ein und wenn das Baby wieder eine Phase hat, in der es auch nachts nur auf mir schlafen möchte weil es gerade Zähnchen bekommt oder Schnupfen hat, dann liegt es in meinem Rücken und ich kann bequem etwas aufrechter schlafen.

Im Familienbett dient das Stillkissen auch als Abtrennung, bzw. als Rausrollschutz. Unser Kind kann inzwischen selbst aus dem Bett rückwärts herunter krabbel, aber es rollt sich nachts oft wild hin und her und das Kissen als Begrenzung funktioniert für uns sehr gut.

Unser Stillkissen von Alvi

Unser erstes Stillkissen war übrigens ein absoluter Fehlkauf. Es hat bei Ökotest richtig gut abgeschnitten, war preislich vollkommen okay, aber hat schon nach wenigen Wochen die Form verloren und war eher eine labberige Hülle, mit der man nicht viel anfangen konnte.

Inzwischen ist ein Stillkissen von Alvi bei uns eingezogen. Auch nach etlichen Kuschelnächten und Rumgetobe mit dem Kissen hat es immer noch seine Form und Fülle.

Mit Safty Loop, zwei angenähte Bändchen die man zusammen binden kann, rutscht das Kissen nicht auseinander, wenn man es als Lagerungskissen nutzt.

Bei meinen Schwiegereltern liegt ein Stillkissen mit blauen, grünen und gelben Entchen. Es ist zwar urgemütlich, aber auch furchtbar hässlich. Mir muss auch das Design von Babyartikeln gefallen, wenn sie bei und Zuhause einen Platz finden wollen. Bei unserem neuen Stillkissen habe ich mich für schnicke Streifen entschieden. Alvi hat zusammen mit s.Oliver eine schöne Kollektion mit Streifen- und Zickzackmustern herausgebracht, die auch außerhalb des Kinderzimmers passen.

Verlosung

Zusammen mit Alvi verlose ich ein Stillkissen mit marineblauen Streifen aus der Kooperation mit s.Oliver.

Die Verlosung ist bereits beendet und der Gewinner glücklich mit seinem Stillkissen.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil mit dem Bild zu diesem Posting teil. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 30.04.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 01.05.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen melden, verfällt der Gewinn.

Kooperationen

5. Januar 2017

Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit und finden, dass ivy.li zu Ihrer Marke und Ihrem Produkt passt? Sie planen ein Bloggerevent und wir wären die perfekten Gäste? Dann freue ich mich auf Ihre Kooperationsanfrage oder Einladung an hi@ivy.li. Gerne schicke ich Ihnen mein Media-Kit zu.

ivy.li ist seit 2015 online und dreht sich seit 2016 rund um die Themen bindungsorientierte Elternschaft, das Leben als Mutter, alles rund ums Baby, Outfits für Schwangere und Mamis, Rezepte und Dinge die das Leben schöner machen oder die mir durch den Kopf gehen.

Für jede Kooperation nehme ich mir Zeit eine persönliche Geschichte zu schreiben und liebevolle und qualitativ hochwertige Bilder zu erstellen. Advertorials sind nur mit meinen eigenen Texten und Bildern möglich, reine Produkt- oder Markenvorstellungen ohne eigene Geschichte finden auf ivy.li keinen Platz.

Nur thematisch passende Kooperationen mit Marken und Produkten von denen ich selbst überzeugt bin werden eingegangen. Werbung wird immer als solche gekennzeichnet, egal ob auf dem Blog oder auf meinen Social Media Kanälen.

Ihnen gefällt meine Art zu schreiben, oder sie möchten meine Meinung zu einem Thema wissen? Für Gastartikel und Interviewanfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Kooperationsbeispiele

Eine Übersicht meiner gesamten Kooperationen findet du in der Kategorie Werbung.

Eine kleine Auswahl meiner Beiträge für Werbepartner:

Alvi Baby-Mäxchen | Britax Römer BABY-SAFE I-SIZE | Stokke #xplorymoments | Weleda Calendula Pflegereihe | Tausendkind | HP #reinventmemories | Löwenzahn Organics #coolmomsdontjudge | Leibniz Muttertagskampagne | Aldi Nord Kinderzimmereinrichtung

Ivy.li in den Medien

#stylethebump auf mummy-mag.de
#momcrushmonday auf hauptstadtmutti.de
Wie es ist, eine Instagram-Mama zu sein auf bento.de
#egalgewicht „Du bist nicht dick genug, um über den After Baby Body zu reden!“ auf wienerin.at
Was tun, wenn die Kinder nicht durchschlafen… in der Printausgabe der Welt am Sonntag vom 19.02.2017
Die Mütter-Beraterinnen im Hamburger Abendblatt vom 27.07.2018 und online
„Grenzerfahrung Elternsein“ Warum die Wut der Mütter manchmal wichtig ist in der Hamburger Morgenpost vom 30.06.2018 und online

Baby Familienbett Werbung

Sicher schlafen im Familienbett

Worauf man mit Baby im Familienbett achten sollte

14. Dezember 2016
Familienbett | Sicher schlafen im Familienbett | Worauf man im Bett mit einem Baby achten sollte | Tipps & Erfahrungen | Babyschlaf | Säugling | Neugeborenes | Attachment Parenting | Bindungsorientierte Elternschaft | Bedürfnisorientierte Elternschaft | Geborgenheit | Kindheit | Elternschaft | Mutterschaft | Mehr auf ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Alvi entstanden.

Wir schlafen seit der Geburt unseres Kindes im Familienbett. Bereits auf der Wochenbettstation hat sich das Beistellbett als praktische Ablage für Wasserflasche und Kindle, aber nicht als Schlafplatz für unser Baby herausgestellt. In der ersten Nacht legte mir eine Nachtschwester unser Kind neben mir ins Bett und seitdem ist es sein fester Platz.

Damit der Schlaf im Familienbett sicher für unser Baby ist, gibt es ein paar Dinge, auf die man achten sollte.

Übrigens verriet uns der Kinderarzt im Krankenhaus, nachdem er seine Pflicht tat und uns darüber informierte, dass unser Baby immer im eigenen Bettchen schlafen sollte, dass er mit seinen Kindern auch im Familienbett schläft.

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Worauf man im Familienbett achten sollte

Einfach das Baby mit ins Bett nehmen und schön mit einem in die eigene Decke kuscheln sollte man natürlich nicht. Damit der Schlaf im Familienbett sicher ist, sollte man ein paar Dinge beachten.

Das Familienbett ist nur für Nichtraucher

Raucher sollten auf das Familienbett verzichten Studien haben bewiesen, dass das Risiko für den Plötzlichen Kindstod (SIDS) mit einem Raucher im Bett höher ist. Ausgeatmete Luft enthält immer noch Nikotinreste und auch der Körper dünstet diese aus. Sich als Raucher die Zähne putzen und Hände waschen bevor man ins Familienbett geht, reicht also nicht aus. Generell bin ich der Meinung, dass man mit einem Kind das Rauchen sein lassen sollte.

Kein Alkohol- oder Drogenkonsum

Nach dem Konsum von Alkohol sollte man sich selbst, oder das Kind, aus dem Familienbett ausquartieren. Der Schlaf nach ein paar Gläschen Alkohol ist unruhiger und tiefer. Das Risiko sich im Schlaf über das Kind zu rollen, den Arm beim Drehen auf das Baby zu legen, oder nicht auf die Signale des Babys reagieren zu können, ist zu groß.

Gleiches gilt für starke Schmerz- oder Beruhigungsmittel und Drogen. Wer an Schlafstörungen oder Depressionen leidet, sollte auch vom Familienbett absehen.

Eine feste Matratze

Die Matratze sollte fest sein und das Laken nicht lose. Ein Wasserbett ist also als Familienbett vollkommen untauglich. Bei weichen Matratzen kann auch schon ein kleines Baby leicht einsinken, was bei einem Bauch- oder seitenschläfer dazu führen kann, dass es nicht mehr genug Sauerstoff bekommt. Wenn ein Elternteil etwas schwerer ist, gibt eine weiche Matratze außerdem nach und das Baby kann ungünstig an einen heran rutschen.

Die richtige Temperatur

Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein. Optimal liegt die Temperatur zwischen 16 °C und 18 °C. Allgemein sollte das Baby nicht zu warm angezogen sein, denn im gemeinsamen Bett ist es immer etwas wärmer. Ob es eurem Kind zu warm ist, kann man ganz gut im Nacken fühlen.

Wir wohnen in einem sehr gut isolierten Neubau. Bei uns sind auch im Winter ohne heißen immer zwischen 19 und 21°C und unser Kind ist im Schlaf ein kleiner Heizblüter. Wir passen die Kleidung einfach entsprechend an und verzichten auf eine Schicht.

Rausfallschutz

Auch wenn man es diesen kleinen Babys am Anfang gar nicht zutraut, es dauert nicht lange, dann rollen sie sich durch die halbe Wohnung. Damit es nicht aus dem Bett fällt, kann man an den Seiten ein Rausfallschutz anbringen. Sobald sich das Baby daran allerdings hochziehen kann, sollte man sich nach einer anderen Lösung umschauen, da sonst die Gefahr besteht, dass es darüber „klettert“ und der Sturz vom Bett noch etwas höher ausfällt.

Wir schlafen inzwischen auf einem Bodenbett und wir Eltern dienen Nachts an beiden Seiten als Rausfallschutz. Schläft das Baby an der Seite, lege ich ein Stillkissen an den Bettrand. Das reicht um nicht vom Bett zu rollen, lässt sich aber ganz leicht erklimmen, wenn der Babysohn aus dem Bett klettern möchte.

Mütter haben meistens einen leichteren Schlaf, daher sollten kleine babys, gerade in den ersten Monaten, auf der Seite der Mutter schlafen und noch nicht in der Mitte. Mein Mann hat sich als regloses Brett herausgestellt, dass sich nicht bewegt und bei kleinen Signalen aufwacht, daher haben wir es für uns als Sicher erklärt, wenn der Sohn zwischen uns liegt.

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Unser Schlafsack-Liebling von Alvi

Ziemlich weit oben auf unserer Baby-Wunschliste stand das Baby-Mäxchen von Alvi, welches wir auch promt von Freunden aus Madrid geschenkt bekamen bekamen. Unser Babysohn schläft seit seiner Geburt darin. Wächst er aus einer Größe heraus, kommt die nächste. Für uns ist das Baby-Mäxchen die optimale Variante eines Schlafsacks.

Das Baby-Mäxchen wird aus reiner Baumwolle hergestellt und besteht aus drei Teilen. Es gibt den dünnen Innensack mit langen Ärmeln, der immer in zwei Größen kommt und dadurch mitwächst und den wattierten Außensack. Die Kombination ist perfekt für die kalte Jahreszeit, im Sommer schläft unser Kind nur in dem Innensack.

Sowohl der Innen-, als auch der Außensack haben einen umlaufenden Reißverschluss, dadurch kann man fix in der Nacht wickeln, ohne das Baby dabei aus dem Schlafsack friemeln zu müssen. Außerdem stört weder ein Reißverschluss auf der Vorderseite, noch eine Naht auf der Rückenseite, wenn auf dem Bauch, oder dem Rücken geschlafen wird. Und auch Seitenschläfer stört nichts, da der Reißverschluss erst weiter unten beginnt. In dem Sack ist zudem genug Platz um ordentlich zu strampeln und zu turnen. Unser Sohn hat das mal für euch getestet und rollt sich jetzt seit 6 Monaten darin durch unser Bett.

Den Außensack gibt es in unterschiedlichen Designs und lässt sich, so wie auch der Innensack, separat kaufen, falls man mal etwas Abwechslung, oder mehr Innensäcke zum Wechseln braucht.

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Werbung Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 10. und 11. Dezember

Scherben bringen Glück

11. Dezember 2016

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Britax Römer entstanden.

Samstag

Bei uns fängt der Tag immer vor Sonnenaufgang an, auch am Wochenende. Jonah und Tom machen es sich im Wohnzimmer gemütlich, ich darf mich noch mal umdrehen.

Weil Jonah so im Spiel vertieft war und gar kein Interesse hatte zu trinken, gibt es etwas bevor wir aufbrechen. Wir trauen uns zum Ikea.

Auf der Fahrt sitzt Jonah in seinem neuen Baby-Safe i-Size von Britax Römer und guckt sich erstaunlich gut gelaunt den Regen an der Scheibe und die ganzen vorbeibrausenden Autos an.

Kurz bevor wir ankamen schlief das Baby ein und wir sind mit der Babyschale in den Ikea gegangen. Die Trage im Rucksack, schließlich weiß man ja nie.

Während wir frühstücken snoozelt Jonah einfach weiter.

Auch unsere Einkaufstour verschläft er.

Erst auf dem Weg zum Auto lächelt er mich munter aus dem Einkaufswagen an.

Zurück zu Hause schaut Pablo bei uns vorbei. Wir tauschen eine Kamera, die wir uns von ihm liehen, gegen einen Akkuschrauber, den er sich bei uns lieh. Es gab Kuchen den er mitbrachte und die Daydream View von Tom wurde ausprobiert.

Vor dem Abendessen bearbeite ich noch ein paar Fotos.

Es gab Fenchelgemüse, das ich erfolgreich vergaß zu fotografiere und danach verdammt leckeren Pudding von Rolo. Soooo lecker, aber so klein.

Jonah liegt den ganzen Abend vollkommen glücklich und entspannt auf dem Wohnzimmerfußboden, rollt hin und her und leckt alles mögliche an. Das gab es noch nie. Wir konnten einen ganz ruhigen Abend zusammen verbringen, ohne das einer von uns den Alleinunterhalter spielte oder Jonah schlief. Das war so schön!

Im Bett gucken wir noch einen Film und ich arbeite an einem Blogpost.

Sonntag

Jonah startet schon in den Tag, da ist der Himmel noch voller Sterne, die man nicht sehen kann, weil es in Hamburg mal wieder regnet. Er rollt sich gut gelaunt durchs Bett, erzählt uns Geschichten und verwandelt mein Bettlaken in Meer aus Spucke und Milch, weil er gerne mal kurz zum trinken andockt, dann wieder voller Elan in die andere Richtung rollt und meine Brust nicht ganz weiß, wann sie wieder aufhören soll die Milch einfach laufen zu lassen.

Ich brauche erstmal einen großen Kaffee, diesmal sogar einen mit Koffein.

Wir frühstücken in Ruhe und machen danach … nichts. Es ist Sonntag, es regnet und Ich bin müde. Bis spät einen Film gucken und danach super früh geweckt werden macht mich nach einer Woche voller Mittagsschläfchen total fertig. Oh, ich kreierte noch das beste, beschmierte Brötchen! Lindor-Kugeln auf Brötchen! Dankt mir später dafür.

Ich speichere normalerweise immer zwischendurch meine PSDs, heute nicht. Ich schiebe das auf die Stilldemenz. Ich schloss die Datei ohne zu speichern. Yay.

Tom schnappt sich Jonah und saugt und wischt die Wohnung. Ein top Team.

Danach machen wir etwas ganz verwerfliches, Jonah bekommt einen Löffel in die Hand gedrückt und darf etwas Kürbisbrei probieren, den wir für Kürbis-Zimt-Schnecken kochten, die ich morgen machen möchte. Den Löffel findet er super!

Den Kürbis waschen wir in der Wanne von Jonah ab, er plantscht wie ein Irrer, setzt das Bad halb unter Wasser und lacht. Für eine Massage war es zu aufgedreht, und er flutsche wie ein kleiner geölter Blitz immer wieder davon, als ich versuchte ihn anzuziehen.

Nach so viel Abenteuer gab es ein Mittagschläfchen und Jonah schlief zwischen mir und Tom einfach ein. Ohne Stillen! Was ist denn an diesem Wochenende nur los?

Nach dem Nickerchen ist die gute Laune etwas dahin. Es wird geweint und gequengelt und nur gelacht, wenn wir mit ihm zusammen auf dem Boden rumturnen. Weil keiner Lust hat etwas zu kochen, bestellen wir uns etwas beim Asiaten. Natürlich mache ich davon ein Foto, von dem gesunden Essen gestern nicht. Ach, Ivy!

Beim Abwaschen ging Tom meine Lieblingstasse zu Bruch. Scherben bringen Glück, oder? Die Künstlerin sitzt in Berlin und hat keinen Onlineshop. Wir schrieben ihr eine Mail, mal gucken ob sie uns eine neue Tasse zuschicken würde. Ansonsten muss Tom wohl oder übel einen Tag Urlaub nehmen und nach Berlin fahren. Ohne meine Tasse geht hier nichts.

Nach einer Dusche geht es für uns alle ins Bett, Jonah schläft sofort an der Brust ein und Tom und ich planen den Tatort zu gucken. Mal sehen ob das klappt, oder ob ich gleich einschlafe.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen.. <3