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Family Living

Emma wird zum Familienbett

Unser „neues“ Schlafzimmer

18. März 2017

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Emma entstanden.

Mit Jonahs Mobilität wurde unser Zuhause zu einem Abenteuerspieltplatz. Man kann sich gar nicht schnell genug umdrehen, da ist Jonah schon um die Ecke gekrabbelt und zieht sich an irgendetwas hoch. Kerzen und Vasen sind eine Etage höher oder in die Abstellkammer gewandert, der hübsche aber wackelige Wohnzimmertisch wurde gegen einen großen, stabilen Korbtisch getauscht und Obst und Gemüse liegt jetzt in Körben im Küchenregal (Jonah fummel trotzdem die kleinen Cherrytomaten heraus und rollt sie durch die Wohnung). In Wohnzimmer und Küche ließ sich fix alles babysicher machen, im Bad ist nur noch die Klobürste eine Gefahrenquelle und die angeleckten Schuhe im Flur sind halb so wild. Unser Schlafzimmer hingegen ließ sich nicht ganz so leicht sichern. Das Bett war an drei Stellen offen, der Spiegel lehnte an der Wand, das Kabel der Nachttischlampe lud dazu ein alles herunterzuziehen und die Bilderrahmen auf dem Fußboden kippte schon das ein oder andere mal um. Ich bin ein bisschen stolz auf uns, dass wir alle Gefahrenquellen eliminieren konnten und unser Schlafzimmer jetzt noch schöner aussieht, als vorher. Gut, Höschen und Socken werden in ihrer Schublade niemals sicher vor Jonah sein, aber da müssen sie durch.

Babysicheres Schlafzimmer

Statt unseren großen Spiegel an die Wand zu hängen entschieden wir uns für einen neuen Standspiegel von Ikea mit Platz um hinter ihm ein paar Kleidungsstücke aufzuhängen. Der Bilderrahmen auf dem Boden wurde mit Nagel und Draht an der Wand befestigt und die Nachttischlampe verschwand auf der Kommode neben dem Kleiderschrank. Dank smarter Glühbirne lässt sich das Licht anpassen, obwohl Kabel und Lichtschalter hinter der Kommode versteckt sind. Tom hackte uns zwei Amazon Dash Buttons damit wir sie auch ohne Smartphone steuern können. Wir fixten alle „Nein“- und „Vorsicht“-Quellen, übrig blieb nur das Bett.

Unser Bett war und ist mehr als ein Elternbett. Es ist ein Familienbett. Jonah schläft seit der Geburt fast ausschließlich zwischen uns (und wenn Zähnchen kommen, auch gerne wieder auf mir). Das längst zu kleine Beistellbettchen war von Anfang an mehr Abstellfläche als Schlafplatz und ab den ersten, viel zu schnellen Rollmanövern von Jonah eine Illusion eines Rausfallschutzes. Unser Bett wurde nicht nur zu unsicher, sondern auch zu klein. Ein neues musste her. Wir überlegten lange was für uns die richtige Lösung sei, guckten uns Familienbetten an, diverse DIYs für hübsche Rausfallschutze, schliefen Nächte darüber und waren uns uneinig. Wirklich riesig ist unser Schlafzimmer nicht und der Platz um sich vor dem Spiegel zu drehen und Fenster und Kleiderschrank problemlos zu öffnen sollte nicht für ein riesiges Bett weichen. Mein Traum von einem Familienbett mit Übermaß musste ich erst mal Ruhen lassen und für das nächste Zuhause aufsparen. Es gibt keine Ecke in der das Bett an einer Wand hätte stehen können, also wären wir um einen Rausfallschutz nicht herumgekommen.

Emma die Familienmatratze

Wir einigten uns auf 200 x 200 cm. Die ersten Nächte lag die Emma Matratze noch neben unserem normalen Bett auf dem Boden. Eine Woche lang konnte man sich nur auf Matratze und Bett durch den Raum bewegen, bevor Emma, nach einer ausgiebigen Probezeit, bei uns bleiben durfte und unser Bett endgültig auszog. Tom war zu Beginn ziemlich skeptisch. Setzt oder stellt man sich auf die Emma Matratze, gibt sie ordentlich nach und wirkt ziemlich weich und auf einer weichen Matratze schlafen wir beide weder gerne noch gut. Von der einsinkenden Weichheit ist beim darauf Liegen nur noch wenig zu spüren und sie passt sich unseren Bedürfnissen perfekt an. Schon nach der zweiten Nacht ließ Toms Genörgel nach, das alte Bett landete auf ebay-Kleinanzeigen und gestern Nacht seufzte er sogar, wie gemütlich er unser neues Bett findet. Die 100 Tage Probeschlafen mussten wir gar nicht ausnutzen. Nach knapp 1 ½ Monaten sind wir immer noch sehr zufrieden mit der Matratze.

Die Emma Matratze liegt noch immer auf dem Boden. Sie kommt hervorragend ohne Lattenrost aus und dank der Beschichtung auf der Unterseite kann sie nicht wegrutschen. Der Plan uns ein Bettgestell selbst zu bauen wurde schnell verworfen, denn auf dem Boden schläft es sich ziemlich gut. Dazu trägt auch die Gewissheit bei, dass, sollte Jonah sich doch noch mal irgendwie vom Bett rollen, der Weg zum Boden nur ganz kurz ist und mehr als ein kleiner Schreck nicht passieren kann. Nach einigen Anläufen schafft unser gar nicht mehr so kleines Baby es selbst zu uns auf die Matratze zu klettern und ich bin mir ziemlich sicher, dass er es auch bald verstanden hat nicht mit dem Kopf, sondern mit den Beinen und dem Popo zuerst wieder aus dem Bett auszusteigen. Ich finde es schön, dass in unser Familienbett auch alle Familienmitglieder problemlos selbst hineinkommen.

Was mir fehlte war allerdings ein Kopfteil. Ich mag es nicht wenn die Kissen an der Wand unschöne Verfärbungen hinterlassen. Aus einer Platte Kiefer Leimholz wurde ein Kopfteil, das von der Matratze an der Wand gehalten wird. Zieht Jonah irgendwann mal aus dem Bett aus, oder hat es raus Nachts nicht mehr durch das gesamte Bett zu rollen und der Kante verdammt nahe zu kommen, wird aus dem gleichen Holz noch das geplante Bettgestell gebaut.

Es fehlen noch ein paar Bilder, die Wanddeko und vielleicht ein schöner Teppich, aber es lässt sich auch ohne hervorragend in unserem Familienbett kuscheln und toben. Ich liebe unser „neues“ Schlafzimmer und freue mich auf jedes Nickerchen mit Jonah.

Rabattcode und Gewinnspiel

Damit nicht nur wir ruhige Nächte auf einer Emma haben gibt es für euch 50 € Rabatt auf eine Emma Matratze mit dem Code IVY50 und für alle die sich gerne ordentlich Einkuscheln, gibt es noch ein tolles Schlafset von Emma bestehend aus Decke, Kissen und Bettwäsche in eurer Wunschgröße zu gewinnen.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog und verratet mir, wie ihr zuhause schlaft oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil unter dem Bild zu diesem Posting teil. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.03.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.03.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von sieben Tagen melden, verfällt der Gewinn.
Mommy Pregnancy

Mehr Liebe für den Beckenboden

elvie – der smarte Beckenbodentrainer

18. Mai 2017
elvie – Der smarte Beckenbodentrainer | Beckenboden | Schwangerschaft | Geburt | Sex

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit elvie entstanden.

Für die Schwangerschaft lud ich mir eine App herunter. Sie sagte mir wie groß mein Baby im Durchschnitt gerade sei, was so im Bauch abgeht und gab mir Tipps gegen Sodbrennen, Übelkeit und Co. Und ich konnte so ziemlich alles tracken. Schmerzen, Bewegungen, Übelkeit, Schlaf und … Kegels. Häh? Dank Google war ich schnell schlauer. Kegels sind Beckenbodenübungen. Laut App sollte ich optimalerweise drei Mal am Tag trainieren. Davon erzählte mir meine Frauenärztin bei den überdurchschnittlich vielen Terminen kein Wort. Dass sie wirklich wichtig sind, durfte mir Dr. Google erzählen. Beim Tracken von Daten bin ich ehrgeizig. Zumindest in den ersten Wochen. Ich trainierte drei Mal am Tag und beim rumsitzen auf dem Sofa, im Bett wenn ich nicht schlafen konnte oder in der Bahn. Imaginaires Gras mit meiner Vagina abzupfen.

Aber irgendwann verlor ich das Interesse am Tracken, die App öffnete ich nur noch einmal die Woche um zu gucken, welche Woche ich in mein Schwangerschaftsupdate eintragen musste. Und ich zupfte immer weniger Gras.

Bei der Geburt warfen sich dann Ärztin und Hebamme auf meinen Bauch um unsere kleine Avocado so schnell wie möglich auf die Welt zu bekommen und ich glaube, mein Beckenboden war darauf nicht vorbereitet. Ich lief aus. Ständig. Lachen? Pipi! Niesen? Pipi! Laufen? Pipi! Ich sah mich schon als Tena Lady Kundin. Oder als immer ernste, lahme Schnecke die vollgepumpt mit Allergietabletten und Mundschutz durch die Gegend schleicht, um bloß nicht den Beckenboden zu beanspruchen. Dank Stilldemenz vergaß ich die Kegels vollkommen und erst meine Hebamme erinnerte mich wieder daran schön brav immer wieder die imaginiere Wiese abzugrasen. Es dauerte eine ganze Weile bis ich überhaupt spürte, dass sie bei meinen versuchen wirklich ein Muskel anspannt und ich befürchtete schon meinen Beckenboden bei der Geburt einfach mit herausgepresst zu haben. Das erste Mal wieder Pipi beim Pinkeln anhalten zu können, posaunte ich in die ganze Welt hinaus, weil ich so unfassbar glücklich war.

Inzwischen kann ich wieder Joggen gehen, ich lache und niese beim Gehen und Tena Lady kenne ich weiterhin nur aus der Werbung. Fleißig trainieren hat sich also gelohnt. Aber ich merke, dass da noch was geht und dass ich es schon wieder schleifen lasse. Und wie beim Trainieren aller anderen Muskeln, sollte man immer schön fleißig weiter machen, damit man auch langfristig Muckis hat.

Der Beckenboden als Geburtshelfer

Ein starker Beckenboden hält nicht nur die Pipi da, wo sie hingehört, er hält uns zusammen. Er leistet richtige Schwerstarbeit und wir bekommen es meistens nicht mal mit. Selbst beim Atmen unterstützt er uns.

Während der Schwangerschaft hält er die Gebärmutter und das ungeborene Kind. Durch Hormone wird er auf die Geburt vorbereitet und weicher, trotzdem muss er immer mehr Gewicht halten. Damit man nicht schon während der Schwangerschaft mit einem nassen Höschen rumläuft, sollte er fit sein.

Wer einen trainierten Beckenboden hat, kann ihn nicht nur anspannen, sondern auch entspannen. Ein dehnbarer und nachgebender Beckenboden erleichtert die Geburt und das Risiko zu reißen wird verringert.

Der Beckenboden beim Sex

Aber schon vor einer Schwangerschaft lohnt es sich den Beckenboden ordentlich auf Trab zu halten. Wer fleißig trainiert, hat mehr Spaß im Bett. Und damit meine ich nicht nur den Partner, der sich über eine enge Scheide freut die durch an- und entspannen den Penis massiert.

Ein gut trainierter Beckenboden sorgt auch bei der Frau für einen intensiveren Orgasmus und kann auch dazu führen, diesen leichter zu erreichen. Denn ein Orgasmus ist nichts weiter als rhythmische Kontraktionen, also ein an- und entspannen der Muskeln.

Männer haben natürlich auch einen Beckenboden und ist der gut trainiert, kann er Erektionsprobleme vorbeugen. Der schönste Penis bereitet einem nur wenig Freude, wenn er einfach nur Schlapp vor der Vulva herum baumelt.

Einen schwachen Beckenboden kann jeder erwischen

Nicht nur Schwangerschaft und Geburt belasten den Beckenboden. Übergewicht, falsches Heben und Tragen und sogar chronischer Husten können den Beckenboden schwächen.

Neben regelmäßigem Beckenbodentraining hilft es im Alltag ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Beim Heben von Dingen sollte man am besten etwas breitbeinig stehen und mit einem geraden Rücken in die Hocke gehen. Das tut auch dem Rücken gut. Der Beckenboden mag es übrigens, wenn wir einfach weiter atmen und beim Tragen von schweren Sachen nicht ständig die Luft anhalten. Gerades Sitzen mit leicht geöffneten Beinen entlastet übrigens auch den Beckenboden. Und wer schon mal Schwanger war weiß, dass man aus dem Liegen am besten über die Seite aufsteht.

elvie – der smarte Beckenbodentrainer

Ich mag es smart. Ich habe einen Vibrator, der sich per App steuern lässt und in allen erdenklichen Variationen vibrieren kann. Bei Kickstartet backte ich eine Menstruationstasse die mir per App sagt, wann sie voll ist und gleichzeitig anhand der Farbe meines Blutes sagen kann, wie es mir gerade so geht. Und sie trackt automatisch meinen Cyclus. Immer mehr smarte Verhütungshilfen kommen auf dem Markt und ich habe gerade die Qual der Wahl, ob ich lieber mit einem Armband schlafen gehe, oder mir ein witziges Ding einführe um nicht vollkommen ungeplant das Familienbett erweitern zu müssen.

elvie – Der smarte Beckenbodentrainer | Beckenboden | Schwangerschaft | Geburt | Sex

Dass es mich in den Fingern juckte, seit ich von einem smarten Beckenbodentrainer hörte, ist da natürlich klar. Seit ein paar Wochen ist elvie bei mir. Ein etwas verformte, türkise Kaulquappe. Während des Mittagsschläfchens oder Abends, bevor ich auf das Sofa hüpfe ziehe ich mein Höschen runter, platziere elvie, öffne die App und spanne und entspanne meinen Beckenboden. elvie misst dabei die Intensität und sagt mir, wann ich anspannen, halten, oder entspannen soll. Und das macht mit elvie richtig Spaß. Durch eine Gameification bleibt das Training interessant und man wird richtig ehrgeizig sich zu verbessern. Hat man erstmal einen gut trainierten Beckenboden steigt man einfach ein Level auf und hält mit neuen Aufgaben seine Stärke und wird zu einem richtigen Beckenboden-Guru.

elvie hat eine hübsche Ladestation, lässt sich per USB aufladen und passt auch in die Handtasche, damit man auch auf kleinen Reisen weiter trainieren kann.

Ich bin etwas empfindlich was das Einführen von egal was angeht und gehöre zu den Tamponhassern. elvies Form und das samtige Material lassen es aber schön flutschen und ich habe nichts zu meckern. Natürlich ist die kleine Kaulquappe auch wasserdicht und bekommt nicht plötzlich in dir einen Kurzschluss.

elvie – Der smarte Beckenbodentrainer | Beckenboden | Schwangerschaft | Geburt | Sex

Was ich aber ganz besonders an elvie mag und warum ich es euch empfehle? Ich wusste zu Beginn gar nicht was ich anspannen soll und ob das was ich da anspanne, auch richtig ist. Irgendwie verwirrten mich die ganzen Erklärungen in Youtube-Videos, in Rückbildungskursen steht manchmal vorne eine Dame die nicht von Aussen sofort sehen kann, ob du wirklich die richtigen Muskeln trainierst und regelmäßig bei der Frauenärztin auf den Stuhl springen um sie zu fragen ob du jetzt auch wirklich den Beckenboden oder doch nur deinen Popo anspannst ist auch doof. elvie gibt dir ein Feedback, ohne das irgendwer einen Finger in die hineinstecken muss.

Inzwischen bekommt man den smarten Beckenbodentrainer bei diversen Shops, zum Beispiel hier bei Amorelie. Da kann man sich auch gleich den smarten Vibrator bestellen. 😉

Verlosung

Damit ihr auch Teil der #SqueezeSquad werdet und euer Beckenboden demnächst ganze Betonblöcke heben kann, verlose ich einen elvie.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil mit dem Bild zu diesem Posting teil. Um die Gewinnchancen zu erhöhen lohnt es sich natürlich auf beiden Plattformen mitzumachen. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.05.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.05.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen melden, verfällt der Gewinn.

Viel Glück.

elvie – Der smarte Beckenbodentrainer | Beckenboden | Schwangerschaft | Geburt | Sex

Baby

Kleine und große Helfer für die Stillzeit

Gewinne ein Stillkissen von Alvi

22. April 2017

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Alvi entstanden.

Brust raus, Baby andocken, läuft! Zum Stillen braucht es eigentlich nicht viel. Mama und Baby und etwas Ruhe und Geduld reichen vollkommen. Es gibt aber ein paar Dinge, die das Stillen erleichtern und die mir geholfen haben und zum Teil immer noch helfen.

Während in den ersten Monaten Stillen immer ein ruhiger Moment war in dem ich erst Ewigkeiten mein Baby verliebt anstarrte und später Bücher verschlang, ist es inzwischen zu einer eher kurzen Snackpause geworden in der das Baby zwischen Entdecken und Spielen schnell ein paar Züge trinkt. Nur wenn etwas gekränkelt wird oder wir zum Einschlafen stillen, ist es noch ein ruhiger und gemütlicher Moment für uns beide. Ich genieße das Stillen aber in all seinen Formen.

Was uns geholfen hat, habe ich für euch aufgeschrieben und am Ende gibt es noch eine Verlosung für euch.

Stillberaterin und Hebamme

Ich hatte daheim kompetente Hilfe an meiner Seite. Mir wurde gezeigt wie ich unser Baby richtig anlege, die eventuelle Angst genommen es nicht ausreichend versorgen zu können, weil es Phasen gibt in denen ein Baby gerne mal alle 30 Minuten an die Brust möchte und mir eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein verpasst, alles richtig zu machen. Mir fehlte vor meiner eigenen Stillbeziehung jeglicher Kontakt zum Stillen. Ohne stillenden Müttern, bzw. überhaupt Eltern im Freundeskreis, kam ich damit nicht in Berührung. Ich habe zwar im Vorfeld so ziemlich das gesamte Internet durchgelesen, aber jemand gut ausgebildetes an seiner Seite zu haben ist einfach Gold wert. Ich lese in Mutti-Gruppen so oft von Frauen, die bereits nach den ersten Wochen abstillen, weil sie unter wunden Brustwarzen litten, die zufütterten, weil das Kind so oft stillen wollte und sie der Meinung waren nicht genug Milch zu produzieren, Ammenmärchen erlagen über unzureichende Nährstoffe in Muttermilch oder zu kleinen Brüsten, mit denen man ja nicht stillen könnte.

Übrigens bedeutet eine Stationsschwester auf der Wochenbettstation die sich beim Stillen dazu setzt nicht automatisch, dass sie einem auch wirklich eine kompetente Hilfe sein kann. In den zwei Tagen Krankenhaus haben mir sämtliche Schwestern unterschiedliche Ratschläge für das Stillen gegeben, die sich zum Teil vollkommen widersprachen. Auch eine Hebamme ist nicht zwangsläufig der passende Ansprechpartner. Selbst wenn die Wochenbettbetreuung gut ist, kann die Stillberatung unzureichend sein. Nicht jede Hebamme ist diesbezüglich speziell ausgebildet oder auf dem aktuellen Stand. Es gibt nicht ohne Grund extra ausgebildete Stillberaterinnen. Eine passende in seiner Nähe findet man z. B. bei der La Leche Liga.

Stilleinlagen

Ich bin in den ersten Wochen permanent ausgelaufen. Meine Milch lief in Strömen. Es gab Morgende, da wachte ich nicht nur mit durchweichten Stilleinlagen auf, sondern auch mit klitschnassen BH, T-Shirt und Bettlaken. Und das obwohl sich Jonah konsequent seit der Geburt bis heute mindestens alle zwei Stunden meldet. In solchen Nächten halfen dann auch keine Stilleinlagen mehr und ich stopfte mir geteilte Wöchnerinneneinlagen in den BH. Aber in der Regel kam ich sehr gut mit ganz normalen Stilleinlagen über den Tag. Ich Entschied mich für Einmalstilleinlagen und gegen wiederverwendbare aus Stoff. Warum? Ja, warum eigentlich nicht? Es gab keinen guten Grund und bei der nächsten Schwangerschaft werde ich Stoffeinlagen nutzen. Aber so kann ich euch immerhin ein paar Fehlkäufe ersparen, denn ich habe mich durch ein paar Stilleinlagen getestet.

Die der Eigenmarken von Budni und dm (babylove) sind günstig und halten bei normalen Milchfluss trocken, verformen sich aber unglaublich schnell und lassen die Brust seltsam aussehen. Außerdem werfen sie Falten die sich unangenehm anfühlen können. Budni gefiel mir aber weitaus besser als dm.

Die Stilleinlagen von Nuk gibt es in so ziemlich jeder Drogerie und sie liegen preislich etwas über den Eigenmarken von Budni und dm. Für mich waren sie aber ihr Geld nicht wert und ich würde eher die günstigeren Varianten empfehlen. Sie passen sich der Brust nicht richtig an, werfen Falten und zeichnen sich sehr stark im BH ab.

Meine absoluten Favoriten sind die Stilleinlagen von Penaten. Sie liegen preislich bei denenen von Nuk, sind aber ihr geld wert. Durch die vorgeformten Pads passen sie sich der Brust an, werfen keine Falten, zeichnen sich nicht ab und halten trocken.

Inzwischen nutze ich keine Stilleinlagen mehr. Meine Milchproduktion hat sich eingependelt. Es passiert ziemlich selten, dass ich doch noch mal einen nassen Fleck auf dem T-Shirt habe und damit kann ich ganz gut leben.

Still-BH

Nach der Geburt habe ich im Krankenhaus auf einen BH verzichtet. Unser Baby lag nackig auf mir unter meinem T-Shirt. Ein BH hätte da bloß gestört. Daheim testete ich mich durch etliche Still-BHs. Ich habe ziemlich große Brüste und mit Körbchengröße E macht es auf dauer ohne BH einfach keinen Spaß. Und Still-BHs sind an sich eine großartige Erfindung. Sie erleichtern einem das Ganze ungemein. Klappe auf, Boobies raus und ab geht die Post. In der Regel sind die BHs auch ohne Bügel, wodurch man keine Gefahr läuft irgendwelche Milchdrüsen abzudrücken und sie sind einfach gemütlich. Inzwischen gibt es auch wirklich schöne Still-BHs die sogar ein, zwei Körbchengrößen mitwachsen. Das ist gerade am Anfang sehr praktisch, da sich die Milchproduktion erst mal einpendeln muss und bei mir die Brüste gerne mal von einem auf den anderen Tag eine Größe unterschied hatten. Mit großen Brüsten machen allerdings Still-BHs nicht ganz so viel Spaß, wenn man darin auch schön aussehen will. Je Größer das Körbchen wird, desto unschöner werden sie. Mal ganz vom Support abgesehen, der bei viele Herstellern einfach ab einer Körbchengröße D nicht mehr gegeben ist. Es hat recht lange gedauert, bis ich Still-BHs gefunden habe, die das leisten, was sie versprechen. Inzwischen trage ich allerdings wieder ganz normale BHs. Bügel-BHs ohne feste Cups lassen sich ganz einfach unter die Brust schieben und ich kann darin hervorragend stillen. Nur Nachts trage ich noch richtige Still-BHs ohne Bügel. Besonders bequem und mit gutem Halt auch für große Brüste ist dieser BH von Emma Jane.

Es geht natürlich auch ganz ohne Still-BHs, aber ich empfinde sie gerade für die Anfangszeit und Nachts als sehr angenehm. Spezielle Stillkleidung finde ich hingegen im Großen und Ganzen überflüssig. Oberteile die sich hochschieben lassen (ich trage einfach ein Top darunter um keinen nackten Bauch zu haben), Blusen und Hemden die sich aufknöpfen lassen und Kleider und Oberteile mit großem Ausschnitt oder zum Wickeln eignen sich hervorragend zum Stillen und sind optisch einfach viel schöner. Natürlich gibt es auch hübsche Stillkleidung und ich besitze einen gemütlichen Still-Hoodie mit Reißverschlüssen von GoFuture, aber für mich ist die meiste Stillkleidung einfach nur Geldmacherei.

Pflege

Ich litt in den ersten zwei, drei Wochen unter wundern Brustwarzen. Im Krankenhaus bekamen wir ein Stillhütchen, weil Jonah einfach nicht richtig saugen konnte, aber ich legte ihn immer wieder ohne an, um ihn daran zu gewöhnen und später nicht eventuell das Problem zu haben, dass er gar nicht ohne Stillhütchen trinken kann. Das mochten meine Brustwarzen aber zu Beginn gar nicht. Was mir am besten geholfen hat war Muttermilch, Luft und Wollfett. Nach dem Stillen ließ ich den BH und das T-Shirt ein Weilchen offen, ließ etwas Muttermilch laufen und schmierte mir am Ende etwas Lanolin auf die wunde Brustwarze.

Wer länger unter wunden Brustwarzen leidet und schmerzen beim Stillen hat sollte sich am besten immer an eine Stillberaterin oder an eine Hebamme mit entsprechendem Wissen wenden. Dick eincremen bringt nämlich auf Dauer nichts, wenn die Probleme zum Beispiel durch eine nicht richtige Anlegetechnik kommen.
EDIT: Natürlich gibt es auch Mütter, bei denen die Anlegetechnik perfekt ist und es mit dem Stillen trotzdem nicht klappt. Gründe dafür können aber ebenfalls mit einer Stillberaterin besprochen werden und auch Mütter die mit der Flasche füttern, sind liebevolle Mütter. Ich bin mit der Flasche groß geworden und meine Mama und ich haben eine sehr innige Beziehung.

Einen kleinen Milchstau hatte ich nach der ersten und einzigen Nacht in der das Baby eine fünf Stündige Stillpause einlegte. Meine Brüste kamen darauf gar nicht klar und ich wachte mit Schmerzen auf. Quarkwickel halfen mir sehr und in unserem Kühlfach liegen extra Kühlkissen für die Brust. Die lassen sich übrigens auch erwärmen. Vor dem stillen lässt die Wärme die Milch fließen, nach dem Stillen lindert die Kälte Schmerzen.

Babytrage und Tragetuch

Wir stillen auch unterwegs. Im Sommer gemütlich auf einer Bank im Park oder in einem Café. Ich habe damit überhaupt keine Probleme und lasse mich auch nicht von blöden Kommentaren (die bis jetzt auch nur von anderen Müttern kamen) beirren oder verunsichern. Wenn das Baby Hunger hat, hat es Hunger. Jetzt. Es versteht noch nicht, dass es bis zuhause warten könnte. Außerdem ziehe ich ja nicht vollkommen blank und stille oben ohne. Wer sich durch das kleine Stück Haut gestört fühlt, soll halt weggucken. Wobei man in Badesachen und an heißen Tagen eindeutig mehr zeigt, aber manche Menschen wollen sich durch das Stillen in der Öffentlichkeit einfach gestört fühlen.

An kalten Tagen macht es keinen Spaß sich auf eine Bank zu setzen und es findet sich manchmal auch kein Café für eine kleine Pause. Wir sind oft mit Trage oder Tuch unterwegs. Darin lässt sich auch hervorragend stillen. Ich lockere das Tuch etwas, lasse das Baby ein kleines Stück herunter gleiten, ziehe mein Oberteil hoch oder knöpfe es auf und stille. Das fällt den meisten Menschen noch nicht mal auf. Ich stillte so auch schon im Supermarkt, weil es manchmal Tage gibt an denen ein Baby am liebsten den ganzen Tag stillen möchte, man aber trotzdem etwas erledigen muss und möchte.

Ich stelle mir das auch bei einem zweiten Baby als sehr praktisch vor, wenn das Geschwisterkind mit einem die Welt entdecken will.

Wie das Stillen in Babytrage und Tragetuch klappt kann man sich bei einer Trageberatung zeigen lassen und auch auf YouTube gibt es viele Anleitungen.

Stillkissen

Mir hat das Stillkissen schon in der Schwangerschaft gute Dienste geleistet. Nachts habe ich es umarmt, wenn ich auf der Seite schlief und auf dem Sofa in den Rücken gepackt um bequem zu sitzen. Ein Stillkissen ist zwar nicht wirklich notwendig und es geht auch ohne, aber es kann ein wirklich angenehmer Stillbegleiter sein. Ich stillte und stille immer noch sehr viel ohne Kissen. Aber gerade in den ersten Wochen empfand ich es als sehr hilfreich, das Baby beim Stillen darauf legen oder meinen Arm abstützen zu können, wenn das Baby darin lag. Natürlich gehen auch normale kissen, aber bis man die in die richtige Form geknautscht hat und sich damit so zurecht ruckelte, dass sie auch genau so liegen bleiben, ist der Hunger oft schon zu groß.

Nicht nur während der Schwangerschaft und des Stillens ist ein Stillkissen praktisch. Die ersten Monate hat das Baby den ganzen Tag bei uns verbracht. Immer ganz nah bei uns. Es lag auf meiner Brust und schlief, kuschelte sich auf meinem Mann ein und wurde beim Staubsaugen im Tuch geschaukelt. Aber ab und an, gerade beim Suppe essen, war es ganz praktisch kein Baby auf dem Körper liegen zu haben, dass man vollkleckern könnte. Zwichen uns auf dem Sofa lag das Stillkissen, eingepackt in ein großes T-Shirt meines Mannes, so dass eine kleine Mulde entstand in der unser Baby gemütlich liegen konnte ohne darin zu versinken. Ganz flach auf einer geraden Fläche liegen fand es nämlich gar nicht schön. Natürlich sollte man das Baby nicht unbeaufsichtigt darin liegen lasse, also ist es keine Lösung für die Nacht.

Auch jetzt, mit einem 10 Monate altem Baby, ist das Stillkissen immer noch in Gebrauch. Ich nutze es zum Lesen im Bett und kuschel mich darin ein und wenn das Baby wieder eine Phase hat, in der es auch nachts nur auf mir schlafen möchte weil es gerade Zähnchen bekommt oder Schnupfen hat, dann liegt es in meinem Rücken und ich kann bequem etwas aufrechter schlafen.

Im Familienbett dient das Stillkissen auch als Abtrennung, bzw. als Rausrollschutz. Unser Kind kann inzwischen selbst aus dem Bett rückwärts herunter krabbel, aber es rollt sich nachts oft wild hin und her und das Kissen als Begrenzung funktioniert für uns sehr gut.

Unser Stillkissen von Alvi

Unser erstes Stillkissen war übrigens ein absoluter Fehlkauf. Es hat bei Ökotest richtig gut abgeschnitten, war preislich vollkommen okay, aber hat schon nach wenigen Wochen die Form verloren und war eher eine labberige Hülle, mit der man nicht viel anfangen konnte.

Inzwischen ist ein Stillkissen von Alvi bei uns eingezogen. Auch nach etlichen Kuschelnächten und Rumgetobe mit dem Kissen hat es immer noch seine Form und Fülle.

Mit Safty Loop, zwei angenähte Bändchen die man zusammen binden kann, rutscht das Kissen nicht auseinander, wenn man es als Lagerungskissen nutzt.

Bei meinen Schwiegereltern liegt ein Stillkissen mit blauen, grünen und gelben Entchen. Es ist zwar urgemütlich, aber auch furchtbar hässlich. Mir muss auch das Design von Babyartikeln gefallen, wenn sie bei und Zuhause einen Platz finden wollen. Bei unserem neuen Stillkissen habe ich mich für schnicke Streifen entschieden. Alvi hat zusammen mit s.Oliver eine schöne Kollektion mit Streifen- und Zickzackmustern herausgebracht, die auch außerhalb des Kinderzimmers passen.

Verlosung

Zusammen mit Alvi verlose ich ein Stillkissen mit marineblauen Streifen aus der Kooperation mit s.Oliver.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

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  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 30.04.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 01.05.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen melden, verfällt der Gewinn.

Kooperationen

5. Januar 2017

Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit und finden, dass ivy.li zu Ihrer Marke und Ihrem Produkt passt? Sie planen ein Bloggerevent und Jonah und ich wären die perfekten Gäste? Dann freue ich mich auf Ihre Kooperationsanfrage oder Einladung an hi@ivy.li. Gerne schicke ich Ihnen mein Media Kit zu.

ivy.li ist seit 2015 online und dreht sich seit 2016 rund um die Themen bindungsorientierte Elternschaft, das Leben als Mutter, alles rund ums Baby, Outfits für Schwangere und Mamis, Rezepte und Dinge die das Leben schöner machen.

Für jede Kooperation nehme ich mir Zeit eine persönliche Geschichte zu schreiben und liebevolle und qualitativ hochwertige Bilder zu erstellen. Advertorials sind nur mit meinen eigenen Texten und Bildern möglich, reine Produkt- oder Markenvorstellungen ohne eigene Geschichte finden auf ivy.li keinen Platz.

Nur thematisch passende Kooperationen mit Marken und Produkten von denen ich selbst überzeugt bin werden eingegangen. Werbung wird immer als solche gekennzeichnet, egal ob auf dem Blog oder auf meinen Social Media Kanälen.

Ihnen gefällt meine Art zu schreiben, oder sie möchten meine Meinung zu einem Thema wissen? Für Gastartikel und Interviewanfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Kooperationsbeispiele

Alvi Baby-Mäxchen | Britax Römer BABY-SAFE I-SIZE | Stokke #xplorymoments | GoFuture with LOVE | LILLYDOO

Ivy.li in den Medien

#stylethebump auf mummy-mag.de
#momcrushmonday auf hauptstadtmutti.de
Wie es ist, eine Instagram-Mama zu sein auf bento.de

PR-SAMPLES

Wir freuen uns über PR-Samples die zu uns passen. Schnaps, Schnuller und Nuckelflaschen gehören leider nicht dazu.

Ivy Meyer
Alter Güterbahnhof 5d
22303

Kleidergröße Jonah: 74
Kleidergröße Ivy: 38 | Schuhgröße 39

Baby Family

Unser perfekter Schlaf

Im Familienbett mit Alvi

14. Dezember 2016

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Alvi entstanden.

Wir haben dank meines extremen Pinterest-Konsums, während der Schwangerschaft, ein fertiges Kinderzimmer mit hübscher, grauer Wand, fancy Designer-Regal, einer Wickelkommode und einem Babybett und weil ich nie davon ausging, dass unser Baby im ersten Jahr in diesem Zimmer schlafen wird haben wir auch ein Beistellbett. Wir sind wirklich ganz gut ausgestattet. Im Babybett liegt Jonah immer, wenn ich gefühlt täglich im Kinderzimmer, dass sich als hervorragendes Wäschezimmer herausstellte, Wäsche aufhänge und wieder abhänge und im Beistellbett schläft mein Kindle, liegt optimalerweise ein Spucktuch bereit und wenn ich unser Bett mache, liegt Jonah für ein paar Sekunden darin, bevor er sich wieder auf unser Bett rollt, noch bevor ich die Bettdecke ausschütteln konnte.

Boah, zum Glück machte ich ganz viel Panik, dass wir ganz dringend ein Baby- und ein Beistellbett brauchen. Was würden wir jetzt ohne machen? Wo würde jetzt mein Kindle liegen?

Unsere Familienbett-Geschichte

Ich las schon vor der Schwangerschaft vom Familienbett, traute mir das aber nicht zu. Ich schlafe gerne ohne einen anderen Körper direkt an mir. Ich bin nicht der Kuscheltyp und ich bewege mich viel. Ich hatte Angst unser Baby zu überrollen und selbst nicht schlafen zu können, weil mir jemand so nahe ist. Mein Baby aber die ganze Zeit anstarren, es riechen und hören zu können wollte ich unbedingt. Ein Beistellbett kam mir da wie die optimale Lösung vor. Das es Babys gibt die so gar nicht alleine schlafen wollen und im Beistellbett neben Mama liegen für sie gaaaaaanz alleine bedeutet, daran verschwendete ich keinen Gedanken.

Schon auf der Wochenbettstation stellte sich das Beistellbett als nette Ablage heraus, aber als vollkommen ungeeigneter Schlafplatz für unser Kind. Den ganzen Tag lag er nackig auf meiner Brust oder auf meinem Mann, dass er nachts angezogen und in ein separates Bett gelegt wurde, fand er gar nicht witzig. Die Nachtschwester nahm sich Zeit für uns, versuchte mir die Angst davor zu nehmen das kleine zarte Wesen zu überrollen und legte es zwischen meinen Mann und mich. Und zack, Jonah schlief. Er hat uns gleich zu Beginn gezeigt, dass es für uns als Familie eigentlich nur eine einzige Schlaflösung gibt. Bis ich mich darauf einließ mussten allerdings noch ein paar, für mich schlaflose, Nächte vergehen. Im Krankenhaus konnte ich trotz gutem Zureden der Nachtschwester kaum ein Auge schließen und auch zuhause versuchte ich Nachts immer wieder Jonah in sein Beistellbett zu legen. Lief natürlich nicht, er schlief viel lieber in meinen Armen und ich bekam kein Auge zu. Irgendwann überkam mich der Schlaf bei einer Stillsession und ich schlief halb sitzend, gestützt von Kissen mit Jonah im Arm ein. Und wachte morgens ausgeruht mit einem glücklichen Baby auf. Huch, lief ja doch. Ich ließ mich darauf ein und siehe da, ich konnte hervorragend schlafen wenn mir mein Baby ganz nahe ist und ich bewege mich auch keinen einzigen Zentimeter und wache sofort auf, wenn er sich meldet. Alles perfekt. Er schlief unzählige Nächte auf mir, bevor er fein damit war auch neben mir zu liegen und obwohl ich ein passionierter Seitenschläfer bin, machten mir die unzähligen Nächte auf dem Rücken nichts aus. Schlief mein Baby ging es mir gut und ich konnte mich entspannen.

Jonah ist ein Stillbaby, er meldet sich mindestens alle zwei Stunden, manchmal auch öfter. Tagsüber legt er zwar auch viele Stillpausen ein, aber trinkt immer nur kurz, schließlich muss weiter geturnt und erkundet werden. Nachts holt er alles auf. Oft werde ich nicht mal mehr richtig wach, wenn er sich selbst an meine Brust rollt, stillt und wieder einschläft. Nein, er kann keine T-Shirts hochziehen und BHs öffnen, aber manchmal liegt er so lange an der Brust, dass ich einfach vor ihm wieder einschlafe und wenn er nicht anfängt zu lernen mich wieder richtig anzuziehen, bleibe ich eben so liegen.

Wir bekommen so alle definitiv mehr Schlaf, als würden wir unser Baby in seinem eigenen Bett, oder Beistellbett versuchen schlafen zu legen. Einziges Problem wird langsam unser Bett. Manchmal gehe ich nachts schnell Pipi machen und wenn ich wiederkomme, ist kein Platz mehr im Bett für mich, Jonah nimmt gerne mal meine ganze Matratze in Beschlag, wenn ich mir nicht schnell genug meinen Platz sicherere. Aktuell schlafen wir auf 180 x 200 cm, wenn sich unser Baby aber plötzlich nicht dazu entscheidet doch lieber alleine zu schlafen und mein Hintern irgendwann nicht mehr ins Beistellbett passen sollte (dafür ist es inzwischen auch eine Ablage geworden) muss früher oder später ein größeres Bett her. Fragt sich nur wie unser Familienbett aussehen wird. Natürlich hätte ich gerne ein hübsches, aber das scheint irgendwie gar nicht so leicht umzusetzen zu sein. Es gibt einige zu kaufen, allerdings entsprechen die so gar nicht meinem Geschmack, viele DIY-Lösungen sind auch nur etwas für abgedunkelte Schlafzimmer oder erfordern ein extrem handwerkliches Geschick, welches ich nicht vorweisen kann (bitte lasst mich niemals mit Kleber alleine) oder gehen, genauso wie extra anfertigen lassen, ordentlich ins Geld.

Übrigens verriet uns der Kinderarzt im Krankenhaus, nachdem er seine Pflicht tat und uns darüber informierte, dass unser Baby immer im eigenen Bettchen schlafen sollte, dass er mit seinen Kindern auch im Familienbett schläft.

Was man beachten sollte

Einfach das Baby mit ins Bett nehmen und schön mit einem in die eigene Decke kuscheln sollte man natürlich nicht. Damit der Schlaf im Familienbett sicher ist, sollte man ein paar Dinge beachten.

Raucher sollten auf das Familienbett verzichten, wobei ich persönlich der Meinung bin, dass man mit Kind das Rauchen aufgeben sollte. Ausgeatmete Luft enthält immer noch Nikotinreste und auch der Körper dünstet diese aus.
Wer Drogen nimmt (Was hoffentlich hier niemand tut) sollte ebenfalls den Gedanken an ein Familienbett gleich wieder vergessen. Starke Schmerz- oder Beruhigungsmittel gehören ebenfalls zu den No-Gos.

Auch nach Alkoholkonsum sollte das Baby nicht mit einem zusammen im Bett schlafen. Alles was das Bewusstsein beeinträchtigt muss gemieden werden. Schließlich liegt jemand neben uns der nicht einfach wegrollen kann, wenn Mamas oder Papas Arm plötzlich unkontrolliert zur Seite geworfen wird. Außerdem wacht man nicht so leicht auf, wenn sie das Baby bemerkbar macht.

Die Matratze sollte fest sein und das Laken nicht lose. Ein Wasserbett ist also als Familienbett vollkommen untauglich.

Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein. Optimal liegt die Temperatur zwischen 16 °C und 18 °C. Allgemein sollte das Baby nicht zu warm angezogen sein, denn im gemeinsamen Bett ist es immer etwas wärmer. Ob es eurem Kind zu warm ist, kann man ganz gut im Nacken fühlen.

Am Anfang schlief Jonah übrigens immer mit auf meiner Seite und ich diente als Trennwand zu meinem Mann. Ich traute seinem Schlaf nicht so recht. Inzwischen liegt Jonah auch gerne neben uns und der Papa schläft reglos daneben und wacht auch fix auf, wenn mal eine Windel gewechselt werden muss, oder Jonah die Nacht für beendet erklärt.

Ganz wichtig ist auch, dass euer Baby nicht mit euch unter der Decke liegt und auch keine Möglichkeit hat sich diese, oder ein Kissen, über den Kopf zu ziehen. Optimalerweise sollte euer Baby auch nicht unter einer eigen Decke liegen, sondern in einem Schlafsack schlafen. Darin kann es rumtrampeln, deckt sich aber selbst nicht auf und kann sich nichts über Mund und Nase ziehen.

Unser Schlafsack-Liebling

Ziemlich weit oben auf unserer Baby-Wunschliste stand das Baby-Mäxchen von Alvi, welches wir auch promt von Freunden aus Madrid geschenkt bekamen. Jonah schläft seit seiner Geburt darin. Wächst er aus einer Größe heraus, kommt die nächste. Für uns ist das Baby-Mäxchen die optimale Variante eines Schlafsacks.

Das Baby-Mäxchen wird aus reiner Baumwolle hergestellt und besteht aus drei Teilen. Es gibt den dünnen Innensack mit langen Ärmeln, der immer in zwei Größen kommt und den wattierten Außensack. Die Kombination ist perfekt für die kalte Jahreszeit, im Sommer schlief Jonah nur in dem Innensack.

Sowohl der Innen- als auch der Außensack haben einen umlaufenden reißverschluss, dadurch kann man fix in der Nacht wickeln, ohne das Baby dabei aus dem Schlafsack friemeln zu müssen. Außerdem stört weder ein Reißverschluss auf der Vorderseite, noch eine Nacht auf der Rückenseite, wenn auf dem Bauch, oder dem Rücken geschlafen wird. Und auch Seitenschläfer stört nichts, da der Reißverschluss erst weiter unten beginnt. In dem Sack ist außerdem genug Platz um ordentlich zu strampeln und zu turnen. Jonah hat das mal für euch getestet und rollt sich jetzt seit 6 Monaten darin durch unser Bett.

Den Außensack gibt es in unterschiedlichen Designs und lässt sich, so wie auch der Innensack, separat kaufen, falls man mal etwas Abwechslung, oder mehr Innensäcke zum Wechseln braucht.

Wie Schlaft ihr?

Mich würde interessieren wie ihr als Familie den besten Schlaf bekommt. Schläft euer Baby im eigenen Bett, oder sogar im eigenen Zimmer? Oder ist das Beistellbett mehr als nur eine Ablagefläche für Krimskrams? Ihr schlaft auch im Familienbett? Wie sieht eures aus? Habt ihr vielleicht sogar die perfekte Lösung die auch noch optisch Bombe ist? Dann her damit!

Am Wochenende gibt es übrigens eine klitzekleine Verlosung zusammen mit Alvi auf Instagram, schaut also mal vorbei. <3

Baby Family

Die letzten Tage von Toms Elternzeit

Unsere #xplorymoment am Ende des Sommers

8. September 2016

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Stokke® entstanden.

Bis letzte Woche Donnerstag war Tom in Elternzeit und wir hatten Jonah’s erste Wochen bei uns um ganz dick und fest zusammen zu wachsen. Aber irgendwann hört der Spaß auf (Quatsch, den gibt es natürlich immer noch) und das Geld muss wieder in die Familienkasse fließen. Ich möchte schließlich ein neues Bücherregal. Und ein Haus. Aber kein Pferd, von denen muss ich immer niesen. Also geht der Papa jetzt wieder jeden Morgen aus dem Haus und kommt erst Abends wieder. Eine krasse Umstellung für uns alle. Aber in den neuen Tagesablauf wurschteln wir uns schon noch rein und wir blicken zurück auf ziemlich schöne letzte Tage Papazeit. Natürlich war die Zeit gefühlt viel zu wenig. Jetzt sind nur noch die Wochenenden da um Hardcorefamilienaction zu betreiben. Seine letzten Tage als Vollzeitpapa nutzten wir aber noch mal ordentlich aus um die Familienzeit zu genießen und ausklingen zu lassen. Wir starteten gleich richtig schön mit einer Runde Krankenhaus. Tom legte sich mit seinem Fahrrad auf der Straße hin und brach sich den Ellenbogen. Mir blieb bei seinem Anruf das Herz stehen. Ich tingelte jeden Tag ins Krankenhaus und hatte schon gleich einen Vorgeschmack auf die Zeit, wenn er wieder Arbeiten geht. Alleine Bahn fahren. Das macht so richtig schön Spaß wenn es keinen Fahrstuhl am Bahnsteig gibt und keiner helfen mag oder der Fahrstuhl, der immer nach Bier und Urin stinkt, nicht geht und Achtung ihr werdet es kaum erraten, keiner tragen helfen mag. Von uns bis zum Krankenhaus St. Georg sind es etwa 4,8 Kilometer Fußweg, den man zum Teil an der Außenalster ablaufen kann. Jonah und ich kennen die Strecke jetzt ziemlich gut, was uns auch jetzt noch etwas bringt, denn neben dem Krankenhaus ist meine Lieblingseisdiele. Nach einer OP und mit ein paar Drähten im Arm kam er aber glücklicherweise schnell wieder nach Hause und weil alles ohne Gips heilt, kann er auch Jonah wie gewohnt durch die Gegend tragen und als Wickelprofi angeben.

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Raus aus dem Krankenhaus und rein ins Auto, ging es für uns für drei Tage nach Berlin. Unser erster kleiner Urlaub als Familie. Wir spazierten bei hervorragendem Wetter durch die Straßen von Mitte und aßen uns durch die Stadt. Wenn wir ehrlich sind, fuhren wir primär zum Essen dorthin. Und weil es Zeit wurde mir eine neue Brille auszusuchen. Im Hotel hatten wir ein Zimmer mit einem Extrabett. Leider ließ sich das nicht ans große Doppeltbett stellen, also schlief Tom alleine, während ich mir mit Jonah das große Bett teilte. So viel Platz für mich und Jonah ist schon verdammt schön. Nach dem kleinen Trip hätte ich gerne ein Familienbett, Tom hat aber keine Lust schon wieder ein neues Bett anzuschaffen. Ich muss eindeutig noch mehr nerven!

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Sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt liefen ziemlich gut. Jonah schlief viel, die Stillpausen auf irgendwelchen Raststätten peilten wir immer zur richtigen Zeit an und auch die Nächte im fremden Bett gingen richtig gut. Unsere Spaziergänge durch Berlin waren bis zum späten Nachmittag immer sehr entspannt. Es fand sich überall ein ruhiges Plätzchen zum Stillen, wobei ich zum ersten Mal live Zeuge wurde, wie sich eine Mutti über andere Mütter aufregte, die in der Öffentlichkeit stillen. Natürlich packte ich zum Protest gleich mal meine Brüste aus und warf sie auf den Tisch. Wie man das eben beim Stillen so macht.

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Wenn man mit einem Kinderwagen unterwegs ist wird man übrigens nicht für einen Touristen gehalten. Wir wurden einige Male noch dem Weg gefragt. Vielleicht sahen wir aber auch einfach verdammt hip aus. Gegen Abend fand es Jonah immer schöner getragen zu werden. Bei so vielen neuen Eindrücken die er den Tag über aufnahm vollkommen verständlich. Ich hätte ihn gerne mehr getragen, aber ich kümmerte mich nicht Rechtzeitig um einen passenden Nachvolger für unser elastischen Tragetuch, dass inzwischen nicht mehr so ganz unseren Bedürfnissen entspricht. Aber für die paar Runden am Abend reichte es noch vollkommen und Toms drahtiger Arm funktionierte zum Glück bestens.

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Wer in Berlin ist sollte unbedingt mal bei Chilees vorbei schauen und den Wasabi Burger bestellen. Übrigens liefern die auch mit deliveroo ins Hotelzimmer, wenn das Baby gerne in deinen Armen einschlafen möchte, man aber noch verdammt viel Hunger hat. Und wenn man bei Shiso Burger vorbei schaut und keinen Platz mehr bekommt kann auch im kleinen Park um die Ecke gemütlich mit Burgern Picknicken.

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Wer richtig gute Pizza will, schaut am besten mal bei Ron Telesky in Friedrichshain-Kreuzberg (glaube ich zumindest. Ich kenne mich ja nicht mal mit Hamburger Stadtteilen gut aus) vorbei. Hier gibt es keine ganzen Pizzen, dafür riesige Slices die man bei gutem Wetter in netter Gesellschaft draußen verputzen kann. Und lasst euch noch Chili-Maple Syrup drüber gießen! Wenn man Glück hat kommt auch noch ein Musiker um die Ecke der Zwischen dem Laden und der Bar nebenan Livemusik spielt. Man sollte allerdings nicht von Mitte bis zur Pizza spazieren. Ernsthaft. Da liegen Ecken dazwischen die keinen Spaß machen.

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Wieder zurück in Hamburg, spazierten wir noch mal durch alle Möglichen Ecken Hamburgs, aßen ausgiebig Eis und besuchten noch mal die Deichtorhallen. Im Haus der Photographie ist aktuell die „Visual Leader“ Ausstellung und ich wollte mal wieder einen kleinen Blick auf meinen Job werfen. Nach der Elternzeit geht es schließlich für mich zurück in die Werbung. Dank Jonah zählen wir jetzt auch als Familie und unser Ticket war günstiger als für zwei Erwachsen die alleine unterwegs sind. Kinder sind so praktisch!

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Wie unsere Zeit zu zweit zu Hause verläuft erzähle ich euch, wenn ich selbst herausgefunden habe, wie wir das so finden. Aber egal wie es läuft und was wir so machen, wir vermissen Tom schrecklich!

Baby

Unsere Baby-Erstaustattung

Was wir am Anfang wirklich brauchten

3. August 2016

Im Geburtsvorbereitungskurs wurde uns eine ellenlange Liste mit Dingen in die Hand gedrückt, die man unbedingt braucht wenn das Baby nachhause kommt. Brav und unerfahren haben wir so ziemlich alles davon besorgt und horten jetzt in irgendwelchen Schubladen Dinge, die irgendwer vielleicht wirklich ganz dringend braucht, wir aber nicht. Babyhandtücher sind wirklich niedlich, aber normale tun auch ihren Dienst, statt einem Badethermometer sagt uns ein Bratenthermometer ob das Badewasser well done ist und das coole Babyphone mit Kamera filmt primär uns, wie wir Wäsche abnehmen und wieder aufhängen.

Das man am besten genügend Spucktücher haben sollte um im jeden Raum mindestens 5 liegen zu haben und das ausreichend passende Babykleidung vorhanden sein sollte, dürfte jedem klar sein. Übrigens sehen Babys in Kleidung die eine Nummer zu groß ist extrem niedlich aus. Man kann da also getrost auf Nummer sicher gehen und lieber zu große, als zu keine Kleidung besorgen. Und Kinder wachsen wirklich schrecklich schnell, dass sagen Eltern nicht einfach nur bloß so vor sich hin. Und Spucktücher/Mullwindeln müssen nicht die unglaubliche hübschen von aden + anais sein. Die sind super zum zudecken, für die Spuckeaction tun es aber auch die langweiligen weißen, die man im 10 Pack für ein paar Euro bei Amazon bekommt.

Für die einen ist ein separates Babybett wichtig, andere brauchen ein Beistellbett und wieder andere bevorzugen das Familienbett. Das eine Kind wird lieber getragen, ein anderes schläft am besten im Kinderwagen ein. Jedes Kind und jede Familie ist anders und hat andere Bedürfnisse, deshalb mag meine Liste an Dingen für den einen überhaupt nicht passen, für den anderen passt sie vielleicht perfekt. Ich fand und finde es allerdings sehr spannend was andere Familien nutzen und brauchen und halte immer meine Augen auf für etwas neues, deshalb teile ich meine Top Produkte mit euch.

Die perfekte Erstausstattung für unser Baby| ivy.li

Autositz

Wer mit dem Auto aus dem Krankenhaus nach Hause möchte kommt um einen Autositz nicht herum. Wir haben uns durch etliche Testberichte gelesen und letztendlich hat der Cybex Cloud Q seinen Weg zu uns in Auto gefunden. Sicherheit, Bedienung und Optik haben uns überzeugt. Wichtig ist allerdings zu sagen, dass kein normaler Kindersitz für einen längeren Aufenthalt von kleinen Babys gedacht ist. Die Haltung der kleinen darin ist nicht wirklich förderlich für ihre Entwicklung. Den Cybex kann man außerhalb des Autos in eine Liegeposition bringen, was eindeutig besser für kleine Babykörper ist. Inzwischen gibt es auf dem Markt auch einen Babyschale die während der Fahrt in der Liegeposition bleiben kann. Aufgrund des Preises würde ich den allerdings nur empfehlen, wenn man wirklich viel mit dem Kind unterwegs ist. Wenn man einmal die Woche für eine halbe Stunde im Auto sitzt, reicht auch ein normaler.

Tragetuch

Als Kind trug ich mit Freunden kleine Katzenbabys (fragt nicht) und Puppen im Tragetuch durch die Gegend und ab etwa da war mir schon vollkommen klar, dass ich meine Kinder auf jeden Fall tragen möchte. Glück gehabt, dass Jonah das Tragen im Tuch wirklich gerne mag. Wenn er im Tuch schläft klingt er auch etwa genauso zufrieden wie die kleinen Babykätzchen. Er schnurrt zwar nicht brummt aber glücklich und entpannt, oft auch live auf Snapchat.

Tragetücher sind nicht nur praktisch weil man mobil ist und beide Hände frei hat, es fördert auch die Bindung zwischen Eltern und Kind und trägt zu einer gesunden körperlichen Entwicklung bei. Im Tragetuch kann das Kind den Herzschlag der Eltern hören, deren Duft einatmen und die Wärme spüren. Es fühlt sich sicher und geborgen an. Bei Einschlafproblemen und Pupsis ist es eine kleine Wunderwaffe.

Wir haben sowohl das elastische Sling Tragetuch von manduca, als auch ein Ring Sling von fannibaby. Für den Anfang sind beide klasse. Das elastische Tuch ist gerade für absolute Neulinge perfekt und preislich kann man beim Ring Sling nicht viel falsch machen, wenn man gucken möchte ob es vielleicht zu einem passt. Aktuell schaue ich mich nach einem hübschen, gewebten, Tragetuch um. Allerdings habe ich bis jetzt noch keines gefunden, das mir optisch wirklich gefällt.

Wir haben uns sagen lassen, dass Tragetücher für Neugeborene am besten geeignet sind und Babytragen, trotz neugeborenen Einsatz, erst genutzt werden sollten, wenn das Baby schon etwas größer ist. Am besten gönnt ihr euch eine Trageberatung und schaut, was am besten zu euch passt. Jeder ist schließlich anders.

Schlafsack

Um den plötzlichen Kindstot vorzubeugen wird empfohlen Babys nicht unbeaufsichtigt mit einer Decke zuzudecken, sondern sie in einem Schlafsack schlafen zu lassen. Die haben gegenüber Decken auch den Vorteil, dass das Kind sie nicht einfach wegstrampeln kann. Und Jonah strampelt echt gerne. Wir bekamen von Freunden das Baby-Mäxchen von Alvi geschenkt und sind damit vollkommen zufrieden. Aktuell schläft Jonah nur im Innenschlafsack, da bei uns im Schlafzimmer immer eine angenehme Temperatur herrscht. Für den Winter kommt einfach der Übersack wieder dazu.

Dreieckstücher

Ich habe mich immer gefragt warum manche Babys mit Halstüchern durch die Gegend geschoben werden, bis ich verstanden haben, dass die Dinger kein fesches Accessoire sind sondern kleine Schutzschilder für Babyspucke, die immer seinen Weg aus dem Mund findet. Bis wir das merkten, haben wir Jonah täglich fast einmal durch den gesamten Bodyvorrat gewechselt. Dreieckstücher sind einfach der Hammer und man kann eigentlich, wie bei Spucktüchern, gar nicht genug davon haben.

Babydecke

Für Kuschelzeiten auf dem Sofa oder Touren im Kinderwagen haben wir uns eine Babydecke aus Merinowolle von Hessnatur zugelegt. Sie ist nicht nur kuschelig weich, Merinowolle wirkt auch noch temperaturausgleichend und wir können Jonah darin sowohl in den wärmeren, als auch in den kälteren Jahreszeiten einkuscheln.

Wickelkommode

Klar kann man auch auf dem Bett, dem Boden oder dem Sofa wickeln, wir wollten aber für den Anfang einen festen Platz dafür haben. Bei uns steht keine klassische Wickelkommode im Kinderzimmer, sondern eine Malm Kommode von Ikea mit einem Wickelausatz, den wir bei Dawanda kauften. Der Stauraum in der Kommode reicht für alles, was wir momentan brauchen und sollten wir oder Jonah keinen Bock mehr auf die Wickelkommode haben, müssen wir bloß den Aufsatz abnehmen und haben eine ganz normale Kommode.

Heizlüfter

Kleine nackte Babys frieren schnell und damit Wickeln für alle kein Horrotripp wird, sollte man für ausreichend Wärme sorgen. Im Sommer ist das meisten kein Problem, gerade nicht in Altbauten. Wir haben aber eine verdammt gut isolierte Neubauwohung und auch im Sommer ist es hier immer angenehm kühl. Also musste eine Wärmequelle für die Wickelkommode her. Wir entschieden uns gegen einen Heizstrahler den wir an der Wand hätten befestigen müssen und für einen Heizlüfter. Der ist für Nasszellen geeignet und kann auch gefahrlos bei kleinen Wildpinklern eingesetzt werden. Neben der Wärme findet Jonah auch das Geräusch ziemlich geil und er beruhigt sich schnell, wenn wir ihn anschalten.

Mandelöl

Wir brauchen keine Feuchttücher, Babylotions und Cremes, bei uns auf der Wickelkommode steht ein Schälchen mit frischem Wasser und eine Flasche Mandelöl. Wenn beim Po sauber machen mal Wasser nicht reichen sollte, kommt einfach etwas Mandelöl mit auf das Tuch und schwupps, alles ist wieder sauber. Ein gesunder Babypo bleibt auch auch ohne eine dicke, weiße Schicht zart und weich. Abends kommt das Öl auch bei einer entspannenden Babymassage zum Einsatz. Wer mag, kann auch einen tropfen davon mit ins Badewasser geben.

Die perfekte Erstausstattung für unser Baby | ivy.li

Neben den Dingen oben, die wir wirklich täglich brauchen, gibt es noch ein paar Dinge die noch nicht oft zum Einsatz kamen, die uns die erste Zeit aber trotzdem erleichtert haben und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in den kommenden Monaten immer öfter gebraucht werden.

Milchpumpe

Auch wenn man erst ab dem dritten Monat Fläschchen zum Einsatz kommen lassen soll um einer Saugverwirrung vorzubeugen, kam bei mir die Milchpumpe schon gleich in den ersten Tagen Zuhause zum Einsatz. Ich produzierte so viel Milch, dass ich nicht mehr wusste wohin damit. Meine Brüste waren steinhart und schmerzten fürchterlich. Unter der Dusche ausstreichen brachte kaum Linderung, also pumpte ich ab. Gott, tat das gut. Inzwischen brauche ich sie nicht mehr und die Pumpe wartet jetzt auf ihren ersten richtigen Einsatz. Jonah und meine Brüste haben sich nämlich ziemlich gut eingespielt. Die Milch haben wir in kleinenMilchbeuteln eingefroren, sie ist einfach zu schade um sie zu verschwenden. Im Gefrierfach hält sich Muttermilch etwa drei Monate. Sie muss auch nicht im Fläschchen landen, im Badewasser für den Kleinen macht sie sich auch hervorragend.

Wir haben von Medela die elektrtrische Milchpumpe Swing bekommen, die u.a. auch extra für den Einsatz bei wunden, oder entzündeten Brustwarzen geeiegnet ist. Das gleichmäßige Pumpen war für meine gereizten Brustwarzen angenehm, sie ist fix, ich musste also nicht Stundenlang rumsitzen und abpumpen und außerdem läuft sie auch im Akkubetrieb, ich konnte mich also damit hinsetzten, wo ich will. Im Normalfall braucht man aber erst dann eine Milchpumpe, wenn man auch damit Anfangen möchte die Flasche zu geben.

Sterilisator

Für die Milchpumpe, Schnuller und irgendwann mal für Fläschchen haben wir uns den Sterilisator von Avent zugelegt. natürlich kann man auch in einem Topf sterilisieren, aber ich habe keine Lust immer daneben zu stehen um aufzupassen das nichts schmilzt und der Sterilisator verbraucht auch viel weniger Wasser.

Beistellbett

Das erste Jahr über soll Jonah auf alle Fälle mit bei uns im Zimmer schlafen. Der eigentlich Plan war, dass er in einem Beistellbettchen schläft. Natürlich ging unser Plan nicht wirklich auf. Jonah schläft äußerst selten eine ganze Nacht in seinem Bettchen und viel lieber auf oder neben mir. Trotzdem würde ich das Bett immer wieder anschaffen. Ab und an schläft er nämlich doch darin, wenn auch nur für ein oder zwei Stunden. Aber das sind ein paar Augenblicke in denen ich mich in meiner Betthälfte breit machen kann und das brauche ich ab und an. Außerdem ist das Beistellbettchen eine hervorragende Ablage für Spucktücher, Bücher und mein iPhone, wenn Jonah mal wieder bei mir schläft. Wir haben schon relativ früh bei irgendeiner Amazonaktion sehr günstig ein Babybay geschossen und uns gleich für die Maxi-Variante entschieden, damit er auch noch genug Platz darin hat, wenn er etwas größer ist.

Gefühlt habe ich zu viel und doch zu wenig zu den einzelnen Sachen geschrieben. Wenn ihr noch Fragen habt oder über einzelne Dinge mehr erfahren wollt, sagt mir gerne bescheid. Auf Snapchat berichtete ich ja bereits über unsere kleine Biowindelodyssee und wurde inzwischen mehrfach gefragt, ob ich nicht einen kleinen Bericht darüber schreiben könnte. Der und ein Posting über unsere Stillgeschichte kommt auf alle Fälle in den nächsten Wochen.