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Baby Familienbett Werbung

Sicher schlafen im Familienbett

Worauf man mit Baby im Familienbett achten sollte

14. Dezember 2016
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Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Alvi entstanden.

Wir schlafen seit der Geburt unseres Kindes im Familienbett. Bereits auf der Wochenbettstation hat sich das Beistellbett als praktische Ablage für Wasserflasche und Kindle, aber nicht als Schlafplatz für unser Baby herausgestellt. In der ersten Nacht legte mir eine Nachtschwester unser Kind neben mir ins Bett und seitdem ist es sein fester Platz.

Damit der Schlaf im Familienbett sicher für unser Baby ist, gibt es ein paar Dinge, auf die man achten sollte.

Übrigens verriet uns der Kinderarzt im Krankenhaus, nachdem er seine Pflicht tat und uns darüber informierte, dass unser Baby immer im eigenen Bettchen schlafen sollte, dass er mit seinen Kindern auch im Familienbett schläft.

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Worauf man im Familienbett achten sollte

Einfach das Baby mit ins Bett nehmen und schön mit einem in die eigene Decke kuscheln sollte man natürlich nicht. Damit der Schlaf im Familienbett sicher ist, sollte man ein paar Dinge beachten.

Das Familienbett ist nur für Nichtraucher

Raucher sollten auf das Familienbett verzichten Studien haben bewiesen, dass das Risiko für den Plötzlichen Kindstod (SIDS) mit einem Raucher im Bett höher ist. Ausgeatmete Luft enthält immer noch Nikotinreste und auch der Körper dünstet diese aus. Sich als Raucher die Zähne putzen und Hände waschen bevor man ins Familienbett geht, reicht also nicht aus. Generell bin ich der Meinung, dass man mit einem Kind das Rauchen sein lassen sollte.

Kein Alkohol- oder Drogenkonsum

Nach dem Konsum von Alkohol sollte man sich selbst, oder das Kind, aus dem Familienbett ausquartieren. Der Schlaf nach ein paar Gläschen Alkohol ist unruhiger und tiefer. Das Risiko sich im Schlaf über das Kind zu rollen, den Arm beim Drehen auf das Baby zu legen, oder nicht auf die Signale des Babys reagieren zu können, ist zu groß.

Gleiches gilt für starke Schmerz- oder Beruhigungsmittel und Drogen. Wer an Schlafstörungen oder Depressionen leidet, sollte auch vom Familienbett absehen.

Eine feste Matratze

Die Matratze sollte fest sein und das Laken nicht lose. Ein Wasserbett ist also als Familienbett vollkommen untauglich. Bei weichen Matratzen kann auch schon ein kleines Baby leicht einsinken, was bei einem Bauch- oder seitenschläfer dazu führen kann, dass es nicht mehr genug Sauerstoff bekommt. Wenn ein Elternteil etwas schwerer ist, gibt eine weiche Matratze außerdem nach und das Baby kann ungünstig an einen heran rutschen.

Die richtige Temperatur

Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein. Optimal liegt die Temperatur zwischen 16 °C und 18 °C. Allgemein sollte das Baby nicht zu warm angezogen sein, denn im gemeinsamen Bett ist es immer etwas wärmer. Ob es eurem Kind zu warm ist, kann man ganz gut im Nacken fühlen.

Wir wohnen in einem sehr gut isolierten Neubau. Bei uns sind auch im Winter ohne heißen immer zwischen 19 und 21°C und unser Kind ist im Schlaf ein kleiner Heizblüter. Wir passen die Kleidung einfach entsprechend an und verzichten auf eine Schicht.

Rausfallschutz

Auch wenn man es diesen kleinen Babys am Anfang gar nicht zutraut, es dauert nicht lange, dann rollen sie sich durch die halbe Wohnung. Damit es nicht aus dem Bett fällt, kann man an den Seiten ein Rausfallschutz anbringen. Sobald sich das Baby daran allerdings hochziehen kann, sollte man sich nach einer anderen Lösung umschauen, da sonst die Gefahr besteht, dass es darüber „klettert“ und der Sturz vom Bett noch etwas höher ausfällt.

Wir schlafen inzwischen auf einem Bodenbett und wir Eltern dienen Nachts an beiden Seiten als Rausfallschutz. Schläft das Baby an der Seite, lege ich ein Stillkissen an den Bettrand. Das reicht um nicht vom Bett zu rollen, lässt sich aber ganz leicht erklimmen, wenn der Babysohn aus dem Bett klettern möchte.

Mütter haben meistens einen leichteren Schlaf, daher sollten kleine babys, gerade in den ersten Monaten, auf der Seite der Mutter schlafen und noch nicht in der Mitte. Mein Mann hat sich als regloses Brett herausgestellt, dass sich nicht bewegt und bei kleinen Signalen aufwacht, daher haben wir es für uns als Sicher erklärt, wenn der Sohn zwischen uns liegt.

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Unser Schlafsack-Liebling von Alvi

Ziemlich weit oben auf unserer Baby-Wunschliste stand das Baby-Mäxchen von Alvi, welches wir auch promt von Freunden aus Madrid geschenkt bekamen bekamen. Unser Babysohn schläft seit seiner Geburt darin. Wächst er aus einer Größe heraus, kommt die nächste. Für uns ist das Baby-Mäxchen die optimale Variante eines Schlafsacks.

Das Baby-Mäxchen wird aus reiner Baumwolle hergestellt und besteht aus drei Teilen. Es gibt den dünnen Innensack mit langen Ärmeln, der immer in zwei Größen kommt und dadurch mitwächst und den wattierten Außensack. Die Kombination ist perfekt für die kalte Jahreszeit, im Sommer schläft unser Kind nur in dem Innensack.

Sowohl der Innen-, als auch der Außensack haben einen umlaufenden Reißverschluss, dadurch kann man fix in der Nacht wickeln, ohne das Baby dabei aus dem Schlafsack friemeln zu müssen. Außerdem stört weder ein Reißverschluss auf der Vorderseite, noch eine Naht auf der Rückenseite, wenn auf dem Bauch, oder dem Rücken geschlafen wird. Und auch Seitenschläfer stört nichts, da der Reißverschluss erst weiter unten beginnt. In dem Sack ist zudem genug Platz um ordentlich zu strampeln und zu turnen. Unser Sohn hat das mal für euch getestet und rollt sich jetzt seit 6 Monaten darin durch unser Bett.

Den Außensack gibt es in unterschiedlichen Designs und lässt sich, so wie auch der Innensack, separat kaufen, falls man mal etwas Abwechslung, oder mehr Innensäcke zum Wechseln braucht.

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Schwangerschaft

Schwangerschaftsupdate 31. und 32. SSW

Bubble Tea und Wespenstiche

28. August 2018
Schwangerschaftsupdate 31. und 32. SSW | Schwanger mit dem zweiten Kind | Babybauch

Wie ist es denn bitte passiert, dass schon wieder zwei Wochen seit dem letzten Update vergangen sind und ich es nicht mitbekam? Die Vormittage waren mit Arbeit gefüllt und die Nachmittage und Wochenenden mit Ausflügen auf Spielplätze, Treffen mit Freunden und laaaaangen Nachmittagen im Innenhof zusammen mit drölfzig Nachbarskindern, die alle etwa das gleiche Alter haben (Jackpot!).

Meine Frauenärztin geht

Ich bin bei einer Frauenärztin in einer Gemeinschaftspraxis. Ich mag die Praxis und meine Ärztin, auch wenn sie manchmal ein bisschen übervorsichtig ist. Bei meinem letzten Termin hat sie mir mitgeteilt, dass sie Ende September die Praxis verlassen wird. Geiles Timing … Den Endspurt meiner Schwangerschaft wird jetzt eine neue Frauenärztin betreuen, die neu in das Team kommt. Immerhin lande ich nicht bei der Praxisinhaberin, die keinerlei soziale Kompetenzen besitzt.

Schwangerschaftsupdate 31. und 32. SSW

  • Der Bauch

    Hier tut sich nichts. Zumindest fällt mir jetzt kein krasser Unterschied auf. Gefühlt ist er nicht weiter gewachsen, es ziept gleich viel und sieht aus, wie vor zwei Wochen.

  • Kindsbewegungen

    Gerade Nachts und in den frühen Morgenstunden geht es richtig ab im Bauch. Überall sind Gliedmaßen.

  • Symptome

    Ich schlafe wieder vermehrt im Sitzen und sollte Essen nach 18 Uhr einfach wieder sein lassen. Das Sodbrennen zeigt gerade noch einmal so richtig, was es kann. Aber das ist eigentlich auch egal, denn ich schlafe eh schlecht, wache ständig auf und liege wach und mit tausend Gedanken und müden Augen rum.

  • Was macht die Symphyse

    Ich übertreibe es regelmäßig, hebe Kinder hoch, sitze im Schneidersitz und heule Abends rum, weil es so verdammt sche*ße weh tut.

  • Heißhunger

    Obst. Und Fruchtsäfte mit Sprudelwasser. Oh und Bubble Tea! Ich will Bubble Tea. Am liebsten jeden Tag. Egal ob die zuckersüße Chemieplörre aus Sirup und platzenden Sirupperlen oder Milchtee mit Tapiokaperlen.

  • Heißhunger

    Bei dem Gedanken an Geflügelfleisch kommt mir alles hoch.

  • Stimmung

    Ich freue mich so sehr darauf mit einem Minibaby im Tuch durch die Gegend zu spazieren und den Kinderwagen mit Babyschale zu schieben. Rückblickend auf die gesamten vergangenen Monate der Schwangerschaft würde ich sagen, dass ich jetzt endlich so richtig voller Vorfreude bin. Was auch dazu führte, dass ich Geld ausgab und Dinge von meiner Liste kaufte.

  • Nestbautrieb

    Ich will irgendwas für das Baby herrichten, aber … eigentlich braucht es ja gar nichts. Ich habe mir nach dem letzten Schwangerschaftsupdate noch mal ein paar Gedanken gemacht und ein paar Anschaffungen, sind vielleicht doch ganz sinnvoll. Mehr dazu findet ihr im Beitrag über meinen aktuellen Nestbautrieb.

  • Unschönster Moment

    Mich hat eine Wespe gestochen. Durch meine Kleidung hindurch. IN MEINEN BAUCH! Was ist nur los mit diesen Viechern? Warum sind die überhaupt da? Die Bestäuben ja nicht mal irgendwas. Ich stand auf dem Spielplatz, weit weg von Mülleimern und snackenden Kindern auf Bänken, redete gerade mit meinem Kind, stand absolut still und PLÖTZLICH WERDE ICH GESTOCHEN. Ich hasse diese kleinen Mistdinger. Und was mir gerade auffällt: ich sah dieses Jahr tausende Wespen, aber nur eine Handvoll Bienen und drei dicke Hummeln. Nächstes Jahr wird noch mehr Bienenfutter gesät.

  • Schönster Moment

    Ich hatte Bubble Tea! Scherz beiseite, eigentlich gab es in den letzten Wochen so viele wirklich schöne Momente. Gute Gespräche mit Freunden, viel Vorfreude aufs Baby zusammen mit Tom, das große Kind kann jetzt länger als zwei Sekunden alleine Spielen, Wir haben wieder massig Platz im Familienbett, meine Finger haben wieder einen normalen Durchmesser und ich kann noch immer meine Beine rasieren, ohne danach vollkommen fix und fertig zu sein.

Baby Lieblinge

Nestbautrieb | Eigentlich haben wir schon alles

Nützlich oder unnütz? Egal, schön!

17. August 2018
Nestbautrieb | Eigentlich haben wir schon allesNützlich oder unnütz? Egal, schön! | Eine Wunschliste für das zweite Kind

Der berühmte Nestbautrieb hat mich erwischt und ich klicke mich seit einigen Tagen durch diverse Onlineshops und gucke mir Dinge an, die wir vermutlich gar nicht brauchen. Wir haben schon ein Kind, wissen also grob was wir brauchen und was eben nicht und haben vieles, eigentlich sogar fast alles behalten um es für ein weiteres Baby wieder nutzen zu können.

Wir haben einen Kinderwagen und ich freue mich schon riesig darauf wieder mit ihm durch die Straßen zu rollen, Babytragen und Tragetücher besitzen wir genug um damit noch drei weitere Kinder zu tragen, es gibt Bodys und Socken, Rasseln und Spucktücher. Wir schlafen alle in einem Familienbett, das wir gerade vergrößern und wickeln werden wir auf dem Boden oder dem Bett, da beim ersten Kind schon nach wenigen Monaten die Wickelkommode eher überflüssig war und wir jetzt auch einfach keinen Platz mehr dafür haben.

Für unser Herbstbaby braucht es eigentlich nur noch ein paar wärmere Kleidungsstücke in kleinen Größen, die unser Sommerkind nicht brauchte. Und trotzdem kann ich nicht aufhören ein paar Teile auf meine Wunschliste zu packen, die einfach nur schön sind und ich so gerne etwas schönes nur für das Herbstbaby hätte und die vielleicht doch bei einem zweiten Kind wirklich praktisch sein könnten.

Nestbautrieb | Eigentlich haben wir schon allesNützlich oder unnütz? Egal, schön! | Eine Wunschliste für das zweite Kind

Babynestchen

Der Sommersohn hatte ein Beistellbett in dem er nie schlief. Er lag mit uns im Bett, erst zwischen mir und dem Beistellbett, später und auch heute noch zwischen mir und seinem Papa. Durch das Beistellbett an der Seite oder uns um ihn herum war er geschützt, konnte nicht heraus kugeln und hatte einen geborgenen Schlafplatz.

Das Sommerbaby wird neben mir und … genau, zwischen mir und dem nichts schlafen. Wir haben das Beistellbett schon lange abgegeben und nur eines hinstellen um eine Begrenzung zu haben ist auch Quatsch. Zwischen mir und Tom wird weiterhin der große Sohn schlafen, der seinen Platz ganz sicher noch eine Weile nicht hergeben wird.

Also überlege ich, ob ein Babynestchen vielleicht eine gute Idee ist. Klar könnte ich auch aus einem Stillkissen eine Umrandung bauen, aber eigentlich möchte ich es zum Stillen nutzen und Nachts nicht immer alles umbauen müssen. Das Babynestchen kann auch mit auf dem Sofa liegen und schützt das Baby etwas vor einem herum rennenden Kleinkind. Und wenn ich am Esstisch arbeite, passt auch noch das Babynestchen neben mein Macbook und das Baby ist nahe bei mir.

Das Babynestchen | 7 | „Pressed Leaves Rose” von Cam Cam finde ich wirklich schön.

Moseskörbchen

Danke Instagram und Pinterest. Moseskörbchen sind so unglaublich schön und OMG ich möchte mein Herbstbaby so gerne in eines legen und anhimmeln. Ähnlich wie das Babynestchen bietet es etwas Schutz vor dem Wirbelwind, der durch die ganze Wohnung fegt und es lässt sich durch die ganze Wohnung tragen.

Aber eigentlich geht auch die Babywanne unseres Kinderwagens, die sich ganz leicht abnehmen lässt. Aber, ich wiederhole mich, ein Moseskörbchen ist so SO schön! Und wenn das Baby herausgewachsen ist, können darin Spielzeuge und Kuscheltiere wohnen!

Das Moseskörbchen von NUMERO 74 | 1 | hat schon eine Matratze und einen Bezug, die Form vom Moses-Korb von Bonét et Bonét | 2 | gefällt mir aber einen Tick besser.

Federwiege

Das Sommerkind war ein Tragekind. Fast das ganze erste Jahr über klappte kaum ein Nickerchen, wenn das Baby nicht auf uns lag oder in Tuch oder Trage durch die Weltgeschichte geschaukelt wurde. Das war auch überhaupt kein Problem, wir hatten ja nicht viel anderes zu tun.

Tickt das Herbstbaby auch so, wird es etwas eng. Wir haben schließlich jetzt ein großes Kind, das ebenfalls unsere Aufmerksamkeit möchte und es vermutlich nicht ganz so geil finden wird, wenn es Mama und Papa nur noch mit einem Baby im Arm gibt. Babytrage und Tuch werden uns auch dieses Mal hoffentlich viel im Alltag begleiten und helfen, aber ich wünsche mir auch Momente, in denen das Baby abgelegt schläft und ich die Nickerchenzeit exklusiv mit meinem großen Kind verbringen kann.

Eine Federwiege scheint da laut diverser Erfahrungsberichte von Freunden, Bekannten und dem halben Internet die Wunderwaffe zu sein. In die gehypte Nonomo | 4 | lassen sich wohl auch Kinder ablegen, die sich nicht ablegen lassen und schlafen darin lange und ruhig.

Wickelkorb

Wie oben erwähnt, wir haben keine Wickelkommode mehr und es wird auch keine bei uns einziehen, außer unsere Wohnung vergrößert sich über Nacht noch einmal um einige Quadratmeter und das ein oder andere Zimmer.

Der große Sohn wird schon lange auf dem Boden gewickelt. Irgendwann fand er die Wickelkommode blöd, wollte lieber im Stehen gewickelt werden und auch wenn er sich jetzt wieder dabei hinlegt, auf dem Boden geht es einfach am schnellsten. Wir haben ein Fell oder eine Wickelunterlage, die wir schnell hinlegen können und inzwischen nehmen wir auch zuhause öfters Feuchttücher, anstatt einem Lappen, etwas Mandelöl und warmen Wasser. Wir brauchen also für ihn keinen festen Wickelplatz.

Dem Herbstbaby möchte ich, trotz fehlender Wickelkommode, einen Platz bieten, der ihm vertraut ist, der Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt. Ich mochte unser Ritual an der Wickelkommode, die Zeit, die wir dort mit Streicheln, Anschauen und Pflegen verbracht haben.

Mein romantisches Schwangerschaftsgehirn sieht einen Wickelkorb als adäquaten Ersatz. Ein, zwar mobiler, aber trotzdem immer gleicher und daher vertrauter Platz, an dem wir wickeln, pflegen und streicheln.

Ganz schlicht und dadurch so schön ist der Wickelkorb „Nyla” von Olli Ella | 9 |.

Etwas nur für das Herbstbaby

Für das Sommerbaby kaufte ich … nichts. Abgesehen von nötigen Dingen der Erstausstattung. Kuscheltiere, Rasseln, Greiflinge, Schnuffeltücher und Kuscheldecken bekamen wir von Freunden und Bekannten. Ich hatte auch gar nicht das Bedürfnis etwas davon zu kaufen. Jetzt schon.

Ich tingel um Kinderwagenketten herum, die wir beim ersten Kind überhaupt nicht hatten und halte kleine Rasseln in der Hand. Und ich überlege ob es wohl funktionieren würde dem zweiten Kind ein wirklich „schönes“ Kuscheltier als Lieblingskuscheltier „anzutrainieren“, wenn ich ihm eines von Beginn an in die Hand gebe. Nichts gegen den kunterbunten Teddy, den der große Sohn fast schon auseinandergekuschelt hat, aber es gibt so viele so schöne Kuscheltiere auf dieses Welt!

Für den Kinderwagen finde ich die Kinderwagenkette „Cat Offwhite“ von Konges Sløjd | 8 | oder den Kinderwagen-Anhänger „Horse” von OYOY | 6 | hübsch. Der Greifball „Pressed Leaves“ von Cam Cam | 10 | passt zum Babynestchen. Die Spieluhr von Meri Meri | 11 | kann auch zum Kuscheln genommen werden und wie süß ist bitte das Kuscheltier NIN-NIN LE LAPIN von Moulin Roty | 3 |?

Der Stuhl

Halt, den brauchen wir wirklich. Nicht sofort, aber irgendwann. Ein Hochstuhl auf den sich ein Babyaufsatz setzen lässt ist im Alltag einfach Gold wert. Mit einem größeren Kind das schon mit uns am Tisch isst und für das gemeinsame Mahlzeiten sehr wichtig sind, ist so ein Hochstuhl mit Aufsatz sicher noch eine Nummer nützlicher.

Der Tripp Trapp in Moss Green | 5 | gefällt mir richtig gut und ich bereue es fast schon ihn nicht bereits für das Sommerkind in einer anderen Farbe als Weiß genommen zu haben.

Schwangerschaft

Schwangerschaftsupdate 28. & 29. SSW

Es ist heiß

7. August 2018
Schwangerschaftsupdate 28. & 29. SSW | Schwanger mit dem zweiten Kind | Babybauch

Habt ihr es schon mitbekommen? Es ist heiß. So verdammt heiß! So heiß, dass mir klares Denken an manchen Tagen wirklich schwer fällt, jede kleine Bewegung einen Schweißausbruch verursacht und mein Kreislauf einfach keine Lust mehr hat. Das ist natürlich meinem großen Kind vollkommen egal. Wäre es mir an seiner Stelle vermutlich auch. Also sind wir den ganzen Tag draußen. Auch bei 36 Grad im Schatten und keinem einzigen Luftzug. Dass der Sohn so gerne draußen ist, ist klasse! Aber an manchen Tagen würde ich lieber bei den erträglichen 26 Grad in der Wohnung Bücher vorlesen und Türme bauen, statt unter der brennenden Sonne Fußball zu spielen.

Ja, ich habe jetzt tatsächlich über das Wetter gejammert. Schande über mich.

Schwangerschaftsupdate 28. & 29. SSW | Schwanger mit dem zweiten Kind | Babybauch

Schwangerschaftsupdate 28. & 29. SSW

  • Der Bauch

    Alle fragen, wann es denn endlich so weit ist und keiner glaubt mir, dass es erst mitte Oktober so weit sein wird. Alles spannt und prickelt und ich öle wie wild die große Kugel ein.

  • Kindsbewegungen

    Der Kopf liegt im Becken, die beiden Füße kicken immer wieder gegen meine Rippen. Man merkt, dass der Platz immer kleiner wird. Die Bewegungen sind heftiger, aber weniger.

  • Symptome

    Das volle Programm. Ich würde so gerne erzählen, wie fit ich bin und wie wohl ich mich fühle, aber diese Schwangerschaft ist einfach vollkommen anders als die erste. Ich habe immer noch Wadenkrämpfe, trotz mehr Magnesium, ordentlich trinken und okaye Bewegung. Mein Sodbrennen nervt mich Nachts noch immer, wenn ich Abends vergesse etwas dagegen zu nehmen oder ich nachts unsanft aufwache, mein Kreislauf sackt immer wieder in den Keller und die Symphyse, ey!

  • Was macht die Symphyse

    Die ist natürlich immer noch so richtig schön locker und mein Becken macht was es will. Tapen bei der Hebamme half und meine Frauenärztin hat mir jetzt den zweiten Symphysengurt ihrer Karriere verschrieben. Selbst ich habe den fetten Spalt vorne im Becken auf den Ultraschallbildern gesehen. Gehen, Sitzen und Stehen tut weiterhin weh und liegen war auch schon mal bequemer.

  • Heißhunger

    Wassermelone und alter Ziegenkäse, der ganz viele chrunchy Kristalle vom Alter hat.

  • Stimmung

    Ich freue mich riesig auf unser zweites Kind!

  • Nestbautrieb

    Brauchen wir vielleicht doch ein kleines Nestchen fürs Familienbett? Ist ein Moseskörbchen eine kluge Idee? Okay, ich spüre ihn und gucke immer wieder auf diversen Seiten nach den zwei Sachen und ab und an überlege ich sogar, ob eine Federwiege eine gute Idee wäre.

  • Unschönster Moment

    Die Mimimis nerven, aber sorgen nicht dafür, dass es wirklich blöde Momente gibt, die sich mir ins Gedächtnis brennen.

  • Schönster Moment

    Davon gab es in den letzten Wochen wirklich viele. Eigentlich sind gerade alle Momente mit dem großen Kind richtig schön. Er lernt jeden Tag neue Wörter, erzählt unglaublich viel, nennt sich jetzt selbst großer Bruder und möchte einen eigenen „Bebiwagen“

Kleinkind Lieblinge

Gute Nacht Bücher für Kleinkinder

Unsere Lieblingsbücher zum Einschlafen für 1 bis 2-jährige Kinder

29. Juli 2018
Gute Nacht Bücher für Kleinkinder | Unsere Lieblingsbücher zum Einschlafen für 1 bis 2-jährige Kinder | Einschlafen | Kleinkind | Vorlesen | Kinderbücher | Mehr auf https://ivy.li

Die Augen sind schon müde, aber diese eine Seite und dann noch eine und am liebsten noch ein weiteres Buch müssen unbedingt noch gelesen werden, bevor es ins Bett geht. Die Vorlesestunde vor dem Schlafengehen ist Zeit zum Runterkommen, nachdem sich draußen müde getobt wurde. Zeit um sich noch einmal ganz dicht an Papa oder Mama zu kuscheln, bevor im Bett gleich lieber der Teddy in den Arm genommen wird.

Wir lesen immer im Kinderzimmer im Hausbett bevor es ins Schlafzimmer zum Schlafen geht. Es ist unsere kleine Kuschelecke und darin liest es sich einfach am schönsten.

Unsere Lieblingsbücher für die abendliche Vorlesestunde sind zum Teil schon vor dem ersten Geburtstag eingezogen und werden auch nach dem zweiten Geburtstag noch heiß geliebt. Unsere absoluten Dauerbrenner stelle ich euch heute vor.

Unsere Lieblingsbücher zum Einschlafen für 1 bis 2-jährige Kinder

Gute Nacht Bücher für Kleinkinder | Unsere Lieblingsbücher zum Einschlafen für 1 bis 2-jährige Kinder

Gute Nacht Gorilla!

Eines der ersten Gute Nacht Bücher ist „Gute Nacht Gorilla!“ und es ist auch nach über einem Jahr noch eines, das fast jeden Abend vorgelesen werden muss. Wobei Vorlesen hier gar nicht so gut passt. Das Buch kommt fast ganz ohne Text aus und als Vorleser muss man ein bisschen Fantasie mitbringen. Die Geschichte wir jeden Abend und von jedem Vorleser immer ein bisschen anders erzählt, was sicher auch der Grund dafür ist, dass es noch immer ein Dauerbrenner ist. Die Illustrationen sind bunt, aber nicht knallig und die Zootiere sehen alle so aus, als würde man sie gerne mit ins eigene Bett nehmen.

Nur noch kurz die Ohren kraulen?

Nur noch kurz die Ohren kraulen?“ ist ein interaktives Gute Nacht Buch. Es gibt nichts zum Aufklappen oder Bewegen, aber jede Seite hat einen kleinen Handlungsaufruf für das Kind. Der kleine Hase möchte ins Bett gebracht werden und das Kind deckt das kleine Häschen mit einem Tippen auf die Seite zu, oder krault ihm die Ohren. Ein bisschen wie ein iPad-Spiel, nur eben ohne Bewegtbild, sondern mit Fantasie.

Wenn der Mond die Sterne zählt … und dem Kind beim Schlafen hilft

Wenn der Mond die Sterne zählt“ ist das neueste Buch in unser Gute Nacht Buch Sammlung und kam zu uns, weil der Sohn den Mond so sehr liebt. Die Geschichte wird in Reimen erzählt, die so schön sind, dass sie schon fast wie ein Schlaflied klingen. Der Mond kommt auf die Erde und bringt das eine Kind ins Bett, das einfach noch nicht schlafen kann. Tom scheint dieses Buch besser vorzulesen als ich, denn der Sohn sucht es nur aus, wenn Papa vorliest.

Alle kommen mit ins Bett

Wir schlafen zuhause alle im Familienbett, Anna, die kleine Hauptfigur in „Alle kommen mit ins Bett“ schläft am allerliebsten auch bei ihren Eltern mit im Bett. Und alle ihre Kuscheltiere. Die gereimten Sätze im Buch sind nicht zu lang und auch kleine Zuhörer verlieren nicht zu schnell das Interesse. Vielleicht mag unser Sohn das Buch gerade so gerne, weil auch bei ihm aktuell fast alle seine Kuscheltiere mit zu uns ins Bett müssen.

Die liebste Mama der Welt!

Nein, dass ist kein klassisches Gute Nacht Buch, aber auf der letzten Seite von „Die liebste Mama der Welt!“ bringt eine Mama ihr Kind ins Bett und ich finde Bücher an deren Ende es einen Gutenachtkuss gibt, sind oft dafür gemacht sie Abends vorzulesen. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll und nicht zu aufregend gestaltet und auf jeder Seite, macht eine Mama etwas ganz besonders schönes und liebevolles mit ihrem Kind. Die gereimte Geschichte gibt es auch mit anderen Tieren und Familienmitgliedern. Das Buch war ein Geschenk von der Großtante und manchmal muss ich es im Bett noch ein paar Mal mehr vorlesen.

Natürlich kommt auch immer wieder gerne eines seiner anderen Lieblingsbücher mit, in denen niemand schlafen geht und die am Ende kein Gutenachtkuss haben.

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Familienbett Familienleben Kleinkind

Schlafenszeit

Müde Kinder schlafen besser ein

23. Juli 2018
Schlafenszeit | Müde Kinder schlafen besser ein | Zubettgehen mit Kinder

Im Innenhof ist es still geworden. Die Sandkiste ist leer, nur eine Schaufel wurde vergessen, keiner rennt lachend mehr den Hügel runter oder bemalt mit Kreide den Weg. Auf dem großen Platz vor unserem Haus übt kein Kind mehr Fahrradfahren oder spielt Fußball, nur am Kanal gehen noch ein Paar Menschen mit ihren Hunden in der Abendsonne eine Runde Gassi. Es ist Schlafenszeit für die meisten Kinder der Nachbarschaft.

Wir stehen mit dem Laufrad in der Tür, den Fußball unterm Arm geklemmt. Bereit noch fünf Runden um den Block zu drehen, ein Sandeis zu genießen und ein paar Tore zu schießen, die eigentlich immer da sind, wohin der Sohn gerade den Ball kickt. Bei uns ist noch keiner müde (gut, vielleicht wir Eltern), bei uns ist noch keine Schlafenszeit.

Schlafenszeit

Wir haben keine festgelegte Uhrzeit zu der unser Kind ins Bett geht. An seltenen Tagen werden die Augen schon gegen 19 Uhr schwer, an anderen erst gegen 21 oder 22 Uhr. Bei uns geht das Kind ins Bett, wenn es müde ist. Und manchmal ist die Müdigkeit eben erst da, wenn im Schlafanzug noch mal draußen die letzte Energie rausgespielt wurde.

Jedes Kind ist anders und jeder Tag mit Kind ist anders. Die Bedürfnisse ändern sich immer wieder und wir passen unseren Rahmen daran an. Es gab eine Phase in der wir genau wussten, dass jetzt dringend Zeit für den Schlafanzug ist, obwohl der Sohn noch glücklich mit seinen Bauklötzen beschäftigt war. 18 Uhr war für ihn die magische Grenze, nach der ganz plötzlich einfach gar nichts mehr ging und alles eskalierte. Also fingen wir schon vorher an ihn ins Bett zu bringen, damit wir alle einen entspannten Abend haben.

Die Phase ist inzwischen vorbei, wenn das Kind müde ist und nicht gerade etwas schrecklich aufregendes am Abend passiert, wie der erste Besuchstag bei Oma und Opa, dann wird uns mit einem „Bett“ ganz deutlich gesagt, dass er jetzt gerne schlafen möchte. Das bedeutet natürlich nicht, dass das Zubettbringen immer reibungslos abläuft, aber der wichtigste Faktor für ein entspanntes Einschlafen und eine ruhige Nacht ist gegeben: Das Kind ist müde.

Müde Kinder schlafen besser

Manchmal ist der Wunsch von uns Eltern nach einem Feierabend auf dem Sofa so groß, dass wir versuchen ein Kind ins Bett zu bringen, das noch Meilenweit von der Müdigkeit entfernt ist. „Es ist schon 20 Uhr, ich bin müde. Das Kind muss doch auch müde sein. Die anderen Kinder schlafen auch um diese Zeit.“

Wie unser Abend dann aussieht? Kleiner Spoiler: wir sitzen nicht entspannt auf dem Sofa. Das Zubettgehen ist mit einem riesigen Widerstand verbunden. Gegen das Schlafen, gegen das Bett, gegen uns und am Ende gegen alles. Drei Menschen sind am Ende des Abends frustriert, schlecht gelaunt und durchgeschwitzt. Das hält uns an manchen Tagen natürlich nicht davon ab es vor lauter Elternmüdigkeit immer mal wieder zu probieren, obwohl wir wissen, dass es vollkommener Quatsch ist. Aber wir sind eben auch nur Menschen. Müde Menschen.

Wir haben ein sehr temperamentvolles und aktives Kind mit einem scheinbar unendlichen Energievorrat. Auch an KiTa-Tagen mit blendenden Wetter, an denen alle Kinder draußen toben, braucht unser Wuselkind nach einer kleinen Pause noch ein actionreiches Nachmittags- und Abendprogramm um dann ein ruhiges und entspanntes Zubettgehen zu haben. Zum Einschlafen Bücher lesen ist immer ein ganz toller Tipp für ein Abendritual, aber das kann man nur umsetzen, wenn die Hummeln im Hintern genug Party hatten.

Ein guter Mix aus viel frischer Luft und Bewegung macht uns alle angenehm müde und das Kind fällt glücklich und ruhig ins Bett. Manchmal auch mit Draußenkleidung, weil der Wunsch ins Bett zu gehen plötzlich so groß ist, dass Umziehen bloß in Tränen enden würde.

Damit wir alle einen schönen Tagesausklang haben, mussten wir Eltern uns von einigen Ansprüchen und Vorstellungen verabschieden. Das Leben mit Kind ist ein ständiger Prozess, bei dem wir immer wieder etwas neues Lernen, uns selbst neu und anders kennen lernen und immer wieder etwas anpassen, damit wir als Familie ein harmonisches Zusammenleben haben.

Irgendwann kommt ganz sicher die Zeit, in der wir uns als Eltern gemütlich auf das Sofa setzen können, während das Kind in seinem Zimmer noch etwas spielt, liest oder hört, bis es müde genug zum Einschlafen ist, aber bis dahin machen wir uns alle zusammen Zubettgehmüde.

Nach müde kommt blöd

So richtig müde ist nur einen Wimpernschlag von zu müde entfernt. Ich kenne das gut von mir selbst. Irgendwann bin ich so müde, dass ich über den Punkt hinweg bin schnell und gut einschlafen zu können. Dann klappt das Zubettbringen des Kindes natürlich auch nicht. Ein überdrehtes Kind muss erst einmal runter kommen und das können gerade kleine Kinder nur in den seltensten Fällen alleine. Dabei brauchen sie unser Hilfe. Ein übermüdetes Kind in den Schlaf zu begleitet dauert oft länger als ein müdes Kind ins Bett zu bringen.

Wissen wann das Kind müde ist

Wir wissen am besten wann unser Kind müde ist. Nur in den seltensten Fällen ist bei uns ein ruhiger werdendes Kind auch ein müdes Kind und Kuscheln kommt unser Sohn meistens nach dem Schlafen, aber schon lange nicht mehr davor. Neben dem klassischen Augenreiben wird unser Kind mit zunehmender Müdigkeit übermütiger, lacht noch ein bisschen mehr als er es eh schon tut und sein Blick wird ein bisschen glasig. Beim Laufen bekommen Arme und Beine ein bisschen etwas von Gummigliedmaßen, aber er kommt noch überall heil an. Seine Geduld lässt nach und die Stimmung kann schneller kippen.

Den Punkt das Zubettgehen zu starten haben wir verpasst, wenn sich seine Beine beim Laufen gegenseitig im Weg sind, wenn das Lachen überdreht, er beim Toben mit uns rabiater wird und natürlich wenn einfach nichts mehr klappt, was er gerne machen würde.

Der Grad zwischen müde und übermüdet ist oft sehr schmal. Aber wir werden als Eltern jeden Tag besser darin den richtigen Zeitpunkt zu erkennen und unser Kind merkt immer öfter selbst, wann es Zeit ist Schlafen zu gehen (bitte lasst das keine Phase sein).

Runter kommen

Wenn keine Ansage vom Sohn kommt, die Müdigkeitsanzeichen aber nicht zu übersehen sind, schalten wir rechtzeitig einen Gang runter, damit aus müde nicht übermüdet wird. Unser Abendritual ist flexibel* und wir passen es an den Grad der Müdigkeit an. Ganz klassisch wird bei uns erst Abendbrot gegessen, außer das Kind kommt kohlrabenschwarz heim, dann wird das Baden oder Waschen vorverlegt. Danach werden die Schlafsachen angezogen, ab und an noch ein etwas ruhigeres Spiel gespielt** und nach einer kleinen Vorlesestunde im Hausbett schnappt sich das Kind seine Kuscheltiere, trägt sie ins Familienbett, lässt sich zudecken und kuschelt sich in die Kissen.

Manchmal dauert es keine fümf Minuten mit uns an seiner Seite, manchmal lässt der Tag das Kind doch noch nicht ganz los und es dauert etwas länger und alles im Bett muss noch zig Mal umsortiert werden bis der erholsame Schlaf kommt. Manchmal auch für uns alle drei.

*Manchmal gucken wir auch einfach eine Folge „Oona und Babas Insel”.
** Ja und manchmal gehen wir eben noch mal im Schlafanzug raus wenn wir merken, dass noch so viel Energie in dem Kind steckt, dass eine Runde Spazieren gehen, statt Bücherlesen, uns alle dem Bett näher bringt.

Familienbett Familienleben Kleinkind

Nicht ohne meinen Teddy

… und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze

21. Juni 2018
Nicht ohne meinen Teddy | … und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze | Schlafen im Familienbett mit einem Kleinkind | Familienleben | Einschlafbegleitung | Kuscheltiere | Mehr auf https://ivy.li

Zum Einschlafen brauchte der große Sohn nach dem Abstillen bloß noch meine Hand auf seinen Rücken, der Rest von mir musste Abstand halten. Bitte keine Decke, bitte nicht kuscheln und bitte bloß nicht die Hand bewegen. Vor ein paar Wochen hat sich zu meiner Hand ein Teddy gesellt.

Kuscheltiere führten im Kinderzimmer ein eher trauriges Leben. Ab und an wurde mal eines in die Hand genommen, durch das Zimmer getragen oder ins Bett geschleudert. Aber gekuschelt? Nö. Und dann, ganz plötzlich, musste ein kleiner Teddy mit ins Bett. Von einem Tag auf den anderen ging die Welt unter, war er nicht aufzufinden oder lag nicht schon bereit im Bett, wenn es Zeit für ein Schläfchen war.

Wie aus einem Teddy plötzlich eine ganze Kuscheltierfamilie wurde und diverser Kleinkram, der jetzt mit uns jeden Abend im Bett liegt, weiß ich auch nicht. Ich muss den Punkt verpasst haben. Seine Cappy muss jetzt mit, genauso wie eine seiner Sonnenbrillen. Im Halbschlaf wird verzweifelt nach der „Bille“ gerufen, wenn sie ausversehen aus der Hand gefallen ist und die „Lingel“, eine kleine Glocke aus dem Bastelladen, darf auch nicht weiter als eine Handbreit vom Kind entfernt liegen. Sie rollt aber besonders gerne unter meinen Rücken und drückt unangenehm.

Der rasselnde Hund, die große Katze, mit der ich zusammen in die Grundschule eingeschult wurde und der große Teddy, den er, wie den kleine Teddy, von seiner teddybärliebenden Großtante bekam sind jetzt eine untrennbare Schlafengehgang, die zusammen mit dem Sohn etwa 1,90 m von unserem 2,00 m breiten Bett einnimmt.

Und wenn Nachts plötzlich ein leises „Feuer“ gequengelt wird, dann nicht weil irgendetwas brennt, sondern weil das kleine Feuerwehrauto abends nicht mit ins Bett kam, Nachts aber plötzlich unerlässlich zum Weiterschlafen ist.

Aber immerhin schläft der Sohn mit dieser Armada an Zeug gut und wenn ich ehrlich bin, liegt es sich mit dem Kopf ganz bequem auf dem großen Teddy, wenn mein Kopfkissen wieder von einem Zweijährigen überrollt wird.

Wenn er mit 18 Jahren auch noch seinen halben Hausstand mit ins Bett nehmen möchte, überlasse ich es seinem zukünftigen Lebenspartner meinen elterlichen Erziehungsfail auszubügeln. Ich bin einfach nur froh, dass geschlafen wird.