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Achtsame Babypflege am Wickeltisch

Windeln wechseln mit LILLYDOO

12. November 2016

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit LILLYDOO entstanden.

In der Snapchatstory wird mir ein Babypopo entgegen gestreckt, daneben das Gesicht der Mutter die mich angewidert anguckt „Boah das stinkt so widerlich, seid froh, dass ihr das nicht riechen müsst.“, in der Bahn reagiert ein Vater ungehalten weil das Kind schon wieder in die Windel „geschissen“ hat auf Instagram regt sich eine Mutter darüber auf, dass sich der Vater immer davor drücken würde das Kind zu wickeln und die „eklige Sauerei“ immer an ihr hängen bleiben würde. Und auch in Filmen und Serien wird Wickeln immer als besonders eklig dargestellt das primär an der Mutter hängen bleibt, weil der Vater entweder zu dumm zum Wickeln ist, oder Würgereize bekommt.

Ich finde es unglaublich schade wie in unserer Gesellschaft mit dem Thema Wickeln umgegangen wird. Dabei ist es weder lästig noch eklig. Wickeln kann so ein schöner und intimer Moment sein, der sowohl dem Baby als auch den Eltern Freude bereitet.

Für Jonah ist die Wickelkommode sein Happyplace. Selbst wenn er echt schlecht drauf ist, auf der Wickelkommode wird aus Meckern glückliches Geplapper. Vielleicht liegt das am Heizlüfter, den er zu seinem besten Freund ernannt hat. Auch wenn er nicht an ist, wird er angestrahlt, sich zu ihm gedreht und genauestens untersucht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir Wickeln als etwas schönes vermitteln, einen Moment der ganz ihm gewidmet ist. Außerdem gibt es hier neben seinem Heißlüfterbuddy seine Socken griffbereit, die eindeutig zu seinen absoluten Lieblingsspielzeugen gehören und er muss sie sich hier nicht mal selbst ausziehen.

Nachhaltigkeit und Achtsamkeit bei der Babypflege | Wickeln mit LILLYOO

Bei uns steht jeder mal an der Wickelkommode und hier wird damit auch niemanden der schwarze Peter zugeschoben. Sowohl mein Mann als auch ich machen es gerne und wer würde nicht gerne einen süßen Babypo streicheln oder ein zuckersüßes, zahnloses Lächeln entgegen geworfen bekommen, bis der gute Heißlüfter wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht? Während des Wochenbetts hat Tom das Wickeln sogar fast ausschließlich übernommen, während ich mich noch sehr unsicher dabei fühlte. Und nachts ist er derjenige, der ganz schnell hell wach ist und mit Jonah und einem kleinen Nachtlicht rüber spaziert, wenn denn wirklich mal eine neue Windel gebraucht wird.

Nachhaltigkeit und Achtsamkeit bei der Babypflege | Wickeln mit LILLYOO

Warme Hefebrötchen – Der Umgang mit Körperausscheidungen

„Puh, du stinkst aber.“ sagt die Mutter mir gegenüber, rümpft die Nase und wedelt mit der Hand vor ihrem Gesicht. Würde mir das jemand sagen, ich würde mich furchtbar fühlen. Wenn das an meinem Selbstwertgefühl kratzt, was passiert dann erst bei dem kleinen Kind, dass das gerade von seiner Bezugsperson zu hören bekommt? „Das Baby versteht doch eh nicht was ich sage.“ Selbst wenn es die Worte noch nicht verstehen kann, nimmt es unsere Gestik und Mimik wahr. Dass die ablehnende Körpersprache und die Worte vielleicht scherzhaft gemeint sind versteht es nicht. Körperausscheidungen sind etwas vollkommen natürliches und gehören nunmal dazu. Dass sie nicht wie Blumen duften ist klar, wobei der erste Muttermilchstuhl bei Jonah nach warmen Hefebrötchen roch und sich langsam zu Laugenbrötchen steigerte. Wenn man partout nichts positives finden kann, können Körperausscheidungen ganz neutral benannt werden.

Von Feuerwehrschläuchen und kleinen Pflaumen

Keine falsche Scham davor Körperteile, vor allem den Genitalbereich, richtig zu benennen. Unser Sohn hat einen Penis, keinen Feuerwehrschlauch und seine kleine Freundin vom Schwimmen keine Pflaume, sondern eine Vagina. Was für ein Körperbild vermitteln wir, wenn wir um den Intimbereich herumreden? Und was wird die kleine später von Pflaumenkuchen halten?

Mit Worten begleiten

Egal was wir tun, wir beziehen Jonah mit ein. Vollkommen egal ob er die Worte bereits versteht oder nicht. Dadurch dass wir immer wiederkehrende Handlungen mit Worten begleitet, fühlt er sich sicher und kann sich auf die Situation einlassen. Ich glaube auch, dass es uns allen für später hilft, wenn er anfängt Worte zu verstehen oder sich selbst mit Worten mitteilen kann. Ist es Zeit seine Windel zu wechseln gehen wir nicht einfach mit ihm los, sondern sagen ihm, dass wir jetzt seine Windeln wechseln. Auf die Frage ob er bereit sei, hat er allerdings noch nie mit einem lauten Nein geantwortet. Ich bereite ihn auf jeden Schritt vor und erzähle ihm genau was ich mache. „Ich ziehe dir jetzt deine Strumpfhose aus, erst das linke Bein, dann das rechte Bein und schwups, schon ist sie ausgezogen.“ Das mag alles ein bisschen länger dauern, macht aber uns beiden Spaß und Jonah weiß genau, was als nächstes passieren wird und kann sich darauf einstellen und entspannt bleiben. Wickeln hat immer einen ähnlichen Ablauf und Babys lieben Routinen.

Auf die Signale achten

Jonah gehört nicht zu den Babys die Weinen und Quengeln wenn die Windel voll ist. Das hat uns am Anfang ziemlich irritiert. Aber er zeigt uns trotzdem ziemlich gut, dass es gleich Zeit für eine neue Windel sein wird. Er wird still und hält kurz inne in dem was er tut. Das Kind von Bekannten schüttelt sich immer kurz danach. Vielleicht sind bei manchen Kindern die Signale nur ganz klein, aber wenn man Aufmerksam ist und darauf achtet, versteht man sie ganz fix. Dann braucht man auch keinen Streifen an der Windel, der einem sagt wenn es feucht wird.

Lillydoo für den zarten Babypo

Wir haben uns recht früh in der Schwangerschaft über das Windelthema informiert und überlegt, was für uns der richtige Weg ist. Nach reichlicher Überlegung schlossen wir Stoffwindeln aus, entschieden uns aber auch nicht für Pampers und Co. Ich lasse schon an meine Haut keine Chemie und wollte das bei meinem Baby genauso handhaben. Also deckten wir uns mit Öko-Windeln ein. Während die einen nicht mal eine Spazierganglänge bei einem Neugeborenen trocken hielten, ganz zu schweigen von einer Nacht, fühlten sich die anderen hart und unflexibel an. Wir haben viel rumprobiert, aber keine hat uns wirklich glücklich gemacht. Und dann kam LILLYDOO auf den Markt und … Jonah war einfach zu klein dafür. Die Windeln von LILLYDOO gibt es nämlich erst ab Größe 3 und passen erst mit etwa 4 Kilo. Bis Jonah groß und schwer genug war mussten wir uns also in Geduld üben. Als die Waage endlich eine 4 am Anfang zeigte wurde sofort ein Testpaket bestellt und seitdem kommt hier in regelmäßigen Abständen das Windel-Abo per Post, denn wir sind begeistert.

Weniger ist mehr

Die LILLYDOO’s sind aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft und an Babys Po kommen keine Farbstoffe, Lotions oder Parfüme. Die Windeln sind schön weich, atmungsaktiv, super saugstark (hier bleibt auch in der Nacht alles trocken) und wenn man die Packung aufmacht kommt einem auch kein chemischer Geruch entgegen, wie bei so manchen Windeln einschlägige Hersteller. Und wenn wir schon mal bei der Verpackung sind, die ist aus vollständig kompostierbarer Bio-Verpackungsfolie.

Für wenige Nächte nutzen wir kurzzeitig den großen Windelgiganten, die erste Öko-Windel-Wahl war ein totaler Reinfall, nachts lag Jonah plötzlich in einem nassen Schlafsack und bis die zweite Öko-Windel mit der Post kam (in der Drogerie gab es die kleinen Größen nicht) besorgten wir uns eine Übergangspackung für die Nacht. Ja, sie hielt trocken, verdammt trocken. Nichts lief aus und in der Windel war auch nichts von Feuchtigkeit zu spüren. Aber seien wir ehrlich, wollen wir das? Irgendwann soll schließlich das Wickeln ein Ende haben und das Baby soll spüren, dass da etwas in der Windel passiert ist und das es viel geiler ist, einen trockenen Po zu haben. Mal ganz davon abgesehen, dass mir die extreme Trockenheit und der chemische Geruch nicht wirklich ganz geheuer waren.

Nachhaltigkeit und Achtsamkeit bei der Babypflege | Wickeln mit LILLYOO

Design ist nicht Pusteblume

Die LILLYDOO’s haben keine „niedlichen“ Bärchen oder Elefanten, das Design spricht einen auch an, wenn man es nicht nur niedlich, sondern auch ästhetisch haben möchte. Man kann sich zwischen drei Designs entscheiden und bei uns kommen immer die kleinen Pusteblumen und das hübsche Logo in die Windelschublade. Im PEKiP-Kurs werde wir immer für unsere ausgesprochen hübschen Windeln bewundert letztens zwinkerte ich mir mit einer Mutti zu, die auch gerade die LILLYDOO’s aus dem Kinderwagen holte.

Wasser, Öl und … Feuchttücher

An Jonahs Po lassen wir nur Wasser und ab und an etwas Öl. Mehr braucht es eigentlich nicht. Aber unterwegs ist nicht immer frisches Wasser zur Hand und ich vergesse gerne mal, neue Feuchttücher zu machen. Die aus der Drogerie strotzen aber nur so vor Chemie, die man eigentlich gar nicht braucht um einen Babypo sauber zu machen. Die Feuchttücher von LILLYDOO sind da anders und kommen meinen Ansprüchen nach und ganz ohne Chemie aus. Sie sind 100% biologisch abbaubar, sind haut- und umweltfreundlich und riechen nicht wie eine Niveadose, sondern kommen ganz ohne Parfüm aus.

Und der Preis?

Preislich sind die Windeln vollkommen im Rahmen. Für eine LILLYDOO im Abo zahlen wir knapp 3 Cent mehr, als für eine Pampers im Amazon-Abo. Und auch unsere alten Öko-Windeln waren kaum günstiger. Und 3 Cent zahle ich gerne mehr für eine nachhaltig und fair hergestellte Windel, die ganz ohne Chemie den Babypo nachts trocken hält.

Nachhaltigkeit und Achtsamkeit bei der Babypflege | Wickeln mit LILLYOO

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4 Kommentare

  • Antworten Christina 14. November 2016 um 15:20

    Willkommen im Club, unsere Motte hatte ständig einen roten Po, trotz stündlichem Wechsel der Windel und wir haben auch nur Wasser / Waschlappen verwendet
    Dann habe ich mich über Windeln informiert und war erstaunt was da so drin ist; seit dem nutzen wir lillydoo und meine Motte hat keinen roten Po mehr!
    Auch beim Thema Umgang mit Ausscheidungen bin ich ganz bei dir
    Alles Liebe, Christina

  • Antworten Jessica 20. November 2016 um 22:00

    “ Und was wird die kleine später von Pflaumenkuchen halten?“ – Oh mann, jetzt musste ich losprusten 🙂 Seh ich genau so.
    Solang ich gestillt habe, fand ich am Wickeln nichts eklig, seit der Beikost und dem Fläschchen sieht das anders aus. Aber du hast recht, wenn ich vor Ekel das Gesicht verziehe, dann beobachtet Leya mich ganz genau und sie spürt genau die Stimmung. Ich muss aber leider wirklich manchmal würgen und habe noch keinen Weg gefunden, das zu verhindern. Außer mit einer Nasenklammer, oh mann xD aber das wird sie auch bald verstehen… Nichts desto trotz genießen wir auch die Zeit am Wickeltisch. Wenn das Geschäft weg ist, bleibt Zeit zum singen, streicheln, rumtoben… Und ich kommentier auch immer alles, was ich mache. Wasser an, Licht an, Tür zu, bla bla… Aber ich glaube, das bringt ihr ganz viel.
    Ich hatte letztens schon überlegt, die Windeln zu testen. Vielleicht mach ich das dann jetzt mal 🙂

  • Antworten Juliane 24. April 2017 um 19:39

    Liebe Ivy,
    es macht so viel Spaß zu lesen, was Du so schreibst (und ich bin eigentlich blog-UNbegeistert 😉 ). Und so mancher Tipp von Dir wurde auch in unserem Kinderzimmer bereits ausprobiert. Kannst Du mir vielleicht bei dem Rabattcode weiterhelfen? Die Windeln sind klasse, das Abo unabdingbar, aber der Code lässt sich nicht einlösen. Bin ich einfach nur „zu spät dran“?
    Lieben Dank
    Juliane

    • Antworten Ivy 24. April 2017 um 19:53

      Hi Juliane,

      danke für deine lieben Worte. Leider ist der Code nicht mehr aktuell. 🙁 Aber du findest im Internet sicher irgendwo noch einen aktuellen. <3

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