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Mommy

Du bist nicht dick genug um über den After Baby Body zu reden

Über Bodyshaming und Ausgrenzung, zu viel Rücksichtnahme und Fishing for compliments

27. Juli 2017
After Baby Body | Mombody | Mama | Körper | Postpartum | Geburt | Schwangerschaft | Bauch | Dellen

Letzte Woche schrieb ich in meinem Artikel After Baby Body über druckaufbauende und vollkommen falsche Ideale und über eine Gegenbewegung die ausgrenzt. Und neben wirklich vielen großartigen Kommentaren, persönlichen Geschichten und weiteren Denkanstößen werfen mir doch tatsächlich Frauen vor, dass ich nicht genug Kilos auf die Waage bringe, nicht genug Dellen habe, oder zu wenig Dehnungsstreifen am Bauch habe um mich zu diesem Thema äußern zu dürfen.

Du bist nicht dick genug um dich über falsche Körperideale aufzuregen

Genau das ist ein Teil dieser Gegenbewegung die ausgrenzt und von der ich im Artikel schrieb. Ich darf mich nicht zum Club der starken Frauen und Mütter zählen die gegen ungesunde und zu dünne Ideale rebellieren, weil mein Körper noch zu sehr an den Idealen dran ist. Ich habe wohl die Angabe des Mindestgewichts übersehen. Unter 100 Kilo darfst du das kranke Körperbild nicht kritisieren, das die Medien uns eintrichtern. Keine Dehnungsstreifen am Bauch? Ne, sorry, dann bist du keine echte Mom die für die Akzeptanz von allen Mamakörpern kämpfen darf. Deine Dellen gehen nur bis zum Knie? Also du darfst erst deinen Körper zeigen und dich für die Liebe zum eigenen Körper einsetzten wenn sie auch darunter sind. Und überhaupt, die sind ja gar nicht tief genug!

Klingt dumm, oder? Aber so ticken ganz schön viele Frauen. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass wir von Außen so unter Druck gesetzt werden, mit unseren eigenen Körper kämpfen, nein, wir werden auch von denen angefeindet, die neben uns stehen sollten.

#bodypositifity, aber bitte nur, wenn du ganz viel body bist

Bei solchen Kommentaren fällt es einem schwer zu glauben dass da Frauen für mehr Selbstliebe kämpfen. Nein, da schreiben Frauen unfaire Kommentare weil sie sich selbst nicht in ihren Körpern wohl fühlen und ihr Wohlbefinden einzig und alleine daraus ziehen, dass ihre Körper Symbol einer Gegenbewegung sind und das wollen sie sich auf gar keinen Fall von Frauen nehmen lassen die in ihren Augen näher am Ideal sind. What? Die ist dünner als ich. Ne, die darf auf gar keinen Fall mitspielen.

Die eigene Liebe zum Körper darf feiern und laut in die Welt schreien wer mag, egal wie die Körper dazu aussehen. Auch Frauen ohne offensichtliche Gewichtsprobleme oder Makel hadern mit sich selbst, kämpfen mit sich selbst. Und dürfen und sollen laut in die Welt schreien wenn sie den gesellschaftlichen Druck hinter sich gelassen haben und mit sich selbst in Reinem sind. Denn in einer Gesellschaft in der genau das zur Seltenheit geworden ist sollten wir alle unterstützen und feiern die es geschafft haben.

Fishing for compliments

Boah, die hat ja gar kein Übergewicht, weniger Streifen als ich, etc. die will doch bloß Komplimente bekommen. Nein, will ich nicht. Nicht für meinen Körper, für mein Aussehen. Ja, natürlich sind Komplimente schmeichelhaft, wer hört sie nicht gerne? Aber darum ging es mir nicht, als ich meinen Körper zeigte, über Selbstliebe, verquere Ideale und einen Kampf der Körper schrieb.

Aber diesen dummen Kommentar bekomme ich öfter zu hören. Vollkommen egal ob ich mal an mir herum mäkel, weil ich einen fetten Pickel im Gesicht habe und Augenringe bis zu den Kniekehlen, oder ob ich schreibe, dass ich mich mag, so wie ich bin.

Kein eigener Kampf, keine Recht auf Selbstliebe

Für die einen bin ich nicht dick genug um mitreden zu dürfen, für die anderen hatte ich zu wenig mit meiner Psyche zu kämpfen. Essstörung? Ja, aber die war sicher nicht so krass wie meine! Du darfst erst darüber schreiben wie toll es ist sich endlich selbst zu lieben und wie wichtig es ist, wenn du uns auch bewiesen hast, dass du wirklich mal ganz ganz tief unten in einem dunklen Loch gesteckt hast. Sonst hast du ja gar keine Ahnung davon was es bedeutet mit sich selbst zu kämpfen.

Mal ganz davon abgesehen dass es niemanden etwas angeht wie tief das Loch ist in dem jemand steckte oder steckt, es spielt keine Rolle. Jeder empfindet seinen Kampf als wichtig, intensiv und schwer, ganz egal ob er in den Augen anderer bloß Pipifax ist. Es geht nicht darum was alle um einen herum denken, sondern was man selbst fühlt.

Bitte etwas Rücksicht nehmen

Ich soll doch bitte mehr Rücksicht nehmen auf die, die sich noch nicht selbst lieben können. Mein Text würde diese Menschen genauso unter Druck setzen wie dünne Models und gertenschlanke Mütter.

Selbstliebe ist der Urzustand. Damit kommen wir auf die Welt. Damit das so bleibt braucht es eine Gesellschaft um uns herum die genau das lebt, damit wir nicht vom Weg abkommen, uns von den Medien verunsichern und beeinflussen lassen und am Ende uns selbst als nicht genug ansehen, als fehlerhaft.

Ja, natürlich übt es einen gewissen Druck auf vor Augen geführt zu bekommen dass wir Vorbilder sind, dass wir mitverantwortlich dafür sind, dass unsere Kinder sich selbst so wie sie sind lieben und das niemals vergessen. Und das wir nur das vorleben und weitergeben können was wir auch selbst verinnerlicht haben. Und ja, es ist überhaupt nicht angenehm gesagt zu bekommen, dass wir mit uns selbst ins reine kommen müssen, wenn wir eigentlich gerade nichts an uns gut finden.

Aber Druck ist nicht gleich Druck. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Druck falschen und ungesunden Vorstellungen zu entsprechen um dazuzugehören und dem, etwas eigentlich vollkommen natürliches und gesundes beizubehalten, vorzuleben und weiterzugeben. Das ist wie mit dem Rauchen und Nichtrauchen. Eine coole Gang kann einen unter Druck setzten, dass man nur Mitglied sein darf, wenn man raucht. Mit dem Rauchen wieder aufzuhören obwohl man doch super cool dabei aussieht und es mag, weil es gesundheitsschädlich ist, ja sogar tödlich sein kann, setzt einen ebenfalls unter Druck. Trotzdem würde hier kaum mehr einer sagen, dass man nicht über die negativen Eigenschaften des Rauchens reden darf, weil das ja Leute unter Druck setzt.

Natürlich ist es alles andere als leicht sich selbst zu lieben wenn man schon so weit davon entfernt ist, aber nirgends mit dem Thema konfrontiert zu werden macht es nicht leichter.

Es allen Recht machen

Wenn ich auf jede Gruppe Rücksicht nehme, auf jeden Aspekt genauestens eingehe, auf alle und jeden Rücksicht nehme, mich für alles rechtfertigen muss, dann kommt am Ende ein nichtssagender Text zustande, weich gewaschen, ohne Fokus, Meinung und Message. Dann kann man genausogut einfach nichts sagen und jeder kocht seine eigene Suppe im Stillen.

Ich habe mir bei dem Text über den After Baby Body eigentlich schon viel zu viele Gedanken darüber gemacht niemanden zu doll auf dem Schlips zu treten und trotzdem kamen vollkommen unnötige und teilweise wirklich verletzende Kommentare.

Ich kann und möchte es gar nicht allen Recht machen. Ich habe eine Meinung und die vertrete ich. Ich habe etwas zu sagen und das sage ich. Meine Texte sind durchdacht, meine Worte stehen manchmal wochenlang in einem Dokument bevor ich sie veröffentliche, sie sind gut überlegt und natürliche versuche ich sie so zu wählen, dass ich niemanden verletzte. Aber das geht scheinbar nicht. Ich schreibe über das Stillen und es fühlen sich Frauen angegriffen, die nicht stillen können. Ich trage ein feministisches T-Shirt das ausdrückt, dass Männer nicht über Geburtenkontrolle zu bestimmen haben und bekomme ermahnende Nachrichten, weil es ja auch Frauen ohne Uterus gibt und die sich durch das T-Shirt verletzt fühlen. Ich schreibe über Selbstliebe und werde angegriffen, weil ich es in den Augen einiger leichter habe mich selbst zu lieben als sie sich selbst.

Was ich aus all dem hier für ein Lehre ziehe? Ich denke nicht mehr ganz so viel über die potenziellen Leute nach, die ich mit meinen Texten irgendwie aufregen könnte. Regt euch ruhig auf, schreibt mir bitterböse Mails, Nachrichten und Kommentare. Ich lösche sie einfach und blocke euch. Ich diskutiere gerne mit euch, wenn ihr konstruktive Kritik habt, aber ich muss mich nicht angreifen und verletzten lassen.

After Baby Body | Bodyshaming | Instagram Stories ivymaedchen

Ungefilterte Gefühlsausbrüche, positive wie negative, gibt es natürlich in den Instagram-Stories. Ein ganz hervorragendes Ventil.

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10 Kommentare

  • Antworten Hanna 27. Juli 2017 um 10:01

    Ach Ivy, deine letzte Konsequenz ist soooo verständlich! Dass du wütend und verletzt bist auch. Und was nur noch hilft: loslassen. Und denen die so um sich hauen ein große mentale Umarmung schicken. Denn ja, das rührt nur aus deren eigener „Unglücklichkeit“ und du bist ihre Plattform und Ventil. Nimm es dir nicht zu arg zu Herzen. Du hast nichts verkehrt gemacht! Es wird immer Leute geben die Dinge hineinlesen die sie eben hineinlesen möchten. Immer.
    Darum: loslassen. Lächeln. Winken.
    Und von mir: much love!!!!

  • Antworten Heide 27. Juli 2017 um 11:28

    Ivy, ich finde das sehr stark und den einzig richtigen Weg! Das brauchst du hier nicht und deine Texte sind sehr sensibel und mehrere-Seiten-beleuchtend geschrieben, also ist diese Kritik auch nicht berechtigt.
    Ich freu mich über deine Texte, jedes mal.
    Ganz liebe Grüße, Heide

    Übrigens, dein Po ist ziemlich heiß 😃

  • Antworten Miriam 27. Juli 2017 um 12:29

    Man braucht übrigens auch gar keinen After-Baby-Body, um diesen Text großartig zu finden, sich darin wieder zu finden und das mit der Selbstliebe etwas mehr zu versuchen ❤️

  • Antworten carnam ilinga 27. Juli 2017 um 12:42

    Jeder, der einen Körper hat, hat auch das Recht und Gründe über diesen zu reden oder zu berichten. Wenn anderen das nicht passt, sollten sie diese Texte nicht lesen oder sinnfrei kritisieren. Ich habe ein Bein, welches ca. 1cm kürzer ist als das andere. Das sorgt hin und wieder hier und da für Schmerzen und Probleme. Nach der Logik mancher Leute sollte ich das dann nie auch nur erwähnen, weil es viel stärker eingeschränkte Menschen gibt.
    Das ist diese typische „Und in Afrika verhungern Kinder!“-Logik. Nur weil es anderen schlimmer geht, macht das nicht die eigenen Probleme nichtig. Diese Anforderung an Fremde kommt einem psychischen Angriff gleich. Es sorgt für permanente, ungerechtfertigte Belastung.
    Bitte schreibe weiter so. Deine Einstellung ist genau richtig!

  • Antworten Petra Schmidt 27. Juli 2017 um 12:48

    Tja, meine Liebe so ist es nun mal. ..du darfst nicht mitreden, weil ich… deine Essstörungen waren sicher nicht so wie meine…usw –
    es ist eine Ego-bezogene Zeit…nur ich ich ich.
    Jetzt kommst du daher und machst dir Gedanken, teilst sie mit. Das verkraften viele nicht…es gibt dafür wahrscheinlich 1001 einen Grund und nicht nur Neid und einen zu geringen oder keinen Selbstwert.
    Das ist auch nicht deins!
    Negative Bemerkungen würde ich lesen und dann löschen… oder erst gar nicht lesen.
    Alles was uns runterzieht bzw. runterziehen soll ist schädlich… egal ob im nähsten Umfeld oder auf ner Webseite… man sollte diese Energien nicht unterschätzen…
    PS: je mehr Kritiker man hat, desto besser ist man 😉
    <3 liche Grüße petra

  • Antworten momima 27. Juli 2017 um 13:36

    Ich hatte zu deinem schönen After Baby Body Artikel einen langen Kommentar getippt, leider hat der PC ihn verschluckt und ich nicht die Zeit, ihn nochmal zu Tippen. Jetzt tippe ich aber doch, denn um genau das ging es in meinem Kommentar: Diese beidseitige Ausgrenzung, von der du schreibst, ist echt totaler Quatsch. Ich bin eine von den Mamas, die nie viel zugenommen haben in den Schwangerschaften (bin gerade mit Kind 3 schwanger) und die jeweils nach der Stillzeit mit bei jedem Kind 2 kg weniger da standen. Ich hätte gern ein paar Kilo mehr auf den Rippen (NEIN, das ist KEIN Fishing for compliments!), einfach weil ich mich mit null Busen, knochigem Dekollete und dünnen Ärmchen nicht weiblich und schön fühle. Ich bin sicher genau so eine, die angefeindet werden würde, wenn sie in den Sozialen Medien für weniger Bodyshaming eintreten wollen würde, weil sie ja selber viel zu dünn ist und keine Ahnung von dem Druck hat, der auf allen „Dicken“ lastet.
    Ich finde wir sollten uns völlig frei von diesen EInteilungen in zu Dick – zu Dünn machen, denn das ist alles relativ. Wie du bin ich der Meinung, dass wir wegkommen müssen von diesen quatschigen Vergleichen und Idealen, hin zu dem, was zählt: Wir sollten alle versuchen, einen starken, gesunden Körper zu haben. Das ist, was mich nach den Schwangerschaften am meisten gestört hat: Ich hatte das Gefühl, ich bin nicht stabil, ich bin klapprig und schwach. Das ist nicht schön, das überträgt sich auch auf die psyche, ich fühlte mich auch psychisch instabil. Keine Störung, keine Depression, aber einfahc nicht so belastbar. Ich habe schon von Kindesbeinen an Sport gemacht – nicht um abzunehmen oder Gewicht zu halten, sondern Mannschaftssport, aus Spaß daran. Schöner Nebeneffekt: ein gesunder (wenn man von Verletzungen absieht) und kräftiger Körper, an manchen Stellen durch Muskeln runder, an manchen weniger, an manchen ganz ohne Muskeln rund. Da will ich wieder hin, zu diesem KÖRPERGEFÜHL, nicht zu einer bestimmten Figur. Und das ist, was ich meinen Kindern (Mädchen, übrigens, für die Körperkult ein wie ich finde noch krasseres Thema ist als für Jungs) mitgeben will und vorleben: Dass ich Sport bzw. Bewegung mache, weil es mir Spaß macht, dass ich will, dass mein Körper gesund und stark ist, einfach weil sich das gut anfühlt. Meine eine Tochter ist viel zu dünn, einfach weil sie schon immer so war, kommt ja nicht von ungefähr, und schon da ist es schwierig, nicht so viel über Figur zu reden, denn beim Arzt wird es bei jeder U thematisiert. Natürlich muss der Arzt schauen, was dahinter steckt, aber auch da hat es einige Gespräche gebraucht bis ich eine Kommunikation mit dem Arzt gefunden habe, die so stattfindet, dass mein Mädchen nicht mitkriegt, dass sie – laut Norm – zu dünn ist. AUch am Esstisch muss ich mich immernoch manchmal zusammenreißen nicht zu thematisieren, wie viel sie ist. Das ist die andere Seite, das ist nicht die zu Dick, sondern die zu dünn Seite. Und es ärgert mich, dass es beide Seiten gibt. Denn Ziel sollte nicht sein, dicker oder dünner zu werden, sondern gesund und stark, mit einem Gefühl für den Körper und mit was es ihm gut geht.

    Solche Artikel wie deine Tragen, wie ich finde, zu dieser Diskussion und Bewegung bei und helfen, beide Extreme zum Gespräch an einen Tisch zu bringen. Mach weiter so und lass dich nicht stören von solchen Kommentaren – es wird immer Leute geben, die andere Ausgrenzen – das einzige, was man machen kann: Selbst seinen Weg gehen und es den Kindern so vorleben, wie man es für richtig hält. Du bist super!

    • Antworten Ninikatharina 28. Juli 2017 um 21:45

      Gefällt mir

  • Antworten s*wing 27. Juli 2017 um 13:50

    Hey Ivy,

    sich gegenüber Anfeindungen, Beleidigungen usw. anderer Personen abzugrenzen, einen gesunden Abstand zwischen sich und und diversen… ich nenne es mal Absonderungen… zu bringen, ist ein hartes Stück Arbeit. Und im Internet sieht man sich dieser Flut mit Sicherheit nochmal in ganz anderen Dimensionen ausgesetzt als im nichtmedialen Leben.
    Ich empfinde deine Art zu schreiben auch immer als sehr wertschätzend, kritisch und reflektiert und vor allem sehr verständlich; will sagen, man versteht worum es dir geht. Anders herum darf man (meiner Meinung nach) auch echt härter mit bestimmten Menschen umgehen. Da steckt häufig so viel Unwillen, Missgunst, die kleinkarierte Suche nach Fehlern und … ja, auch manchmal viel (Lebens-)Dummheit hinter, dass es schmerzt. Mentale Umarmungen .. jaa, kann man machen, mentale (und im „real life“ verbale –> denn: wir sind zu nett!) Arschtritte sind aber auch ok 😉

  • Antworten Judetta 27. Juli 2017 um 20:58

    Meine liebe Ivy, ich danke dir für deine Ehrlichkeit, deinen Mut, deine Gedanken auszusprechen und deine Aufrichtigkeit.

    Weißte, dis is soooo leicht, im Netz hübsch anonym loszufauchen, wenn man selber so unglücklich (mit sich/seinem Körper/zu wenig Schlaf/was immer). Feige, ohne Gesicht und damit ja auch ohne zu seiner Meinung zu stehen. Aber dis zeigt ja nur, dass du da genau den richtigen Punkt getroffen hast. Dafür auch danke.

    Und jetzt geh ich zum Spiegel, kuck mich mal an, lächelt mir vielleicht sogar zu und versuche ganz diszipliniert, mich selbst mal ein bisschen weniger doof zu finden.

    Liebste Grüße
    Judith

  • Antworten 2KindChaos 1. August 2017 um 15:02

    Oh Mann… sowas kenne ich auch. Meine Mitautorin hat auch mal über ihren Body berichtet und alle waren sauer, weil sie doch nur Größe 38 jetzt hat. Klar, wäre sie im XXL Shop Stammkundin wäre es vielleicht besser gewesen, das zu schreiben, aber jede darf sich doch verdammt noch mal so fühlen, wie sie es tut. Nech? Mir geht es übrigens genauso, alle sagen hey top Figur, aber ich fühle mich leider total anders. Und was mach ich – nicht drüber reden. Aus genau diesem Grund.

    Liebe Grüße, Frida

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