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Mutterschaft

After Baby Body

Wie uns Ideale und Gegenbewegungen unter Druck setzen und ausgrenzen

19. Juli 2017
After Baby Body | Mamakörper nach der Geburt | Körpergefühl | Schönheitsideale |

Ich habe keinen After Baby Body, ich habe einen Ab-dem-Wunsch-ein-Kind-zu-bekommen-und-zwar-jetzt-Body. Um ganz genau zu sein habe ich eine vollkommen anderes Verhältnis zu meinem Körper und meinem Gewicht, ein anderes Körpergefühl, seit mein Mann und ich den Wunsch nach einem Kind laut äußerten. Der akute Wunsch ein Kind zu bekommen gab mir die Möglichkeit meinen Körper ganz anders und neu wahrzunehmen und eine liebevolle Beziehung zu ihm aufbauen zu können.

Warum ich meinen Körper liebe

Mit 55 Kilo fühlte ich mich dick und hässlich. Mein Körper war nichts weiter als das, was andere von mir sehen und bewerten konnten und den es stets zu optimieren galt. Heute wiege ich gut 9 Kilo mehr und liebe meinen Körper, denn ich weiß jetzt, dass er so viel mehr ist. Mein Körper hat einem wundervollen Menschen das Leben geschenkt und nährt ihn jeden Tag, lässt ihn wachsen, stark und gesund sein. Mein Körper ist ein Zuhause, nicht nur meines, eines das ich mir mit der Liebe meines Lebens teile. Er gibt Geborgenheit und Wärme. Mein Körper hat ein Wunder vollbracht und dafür liebe ich ihn. Ganz egal wie weich er ist, wie viele Dellen er hat und wie schwer er ist.

Ideale und Gegenbewegungen – Ein Körper-Krieg

Ich fühle mich nicht von schlanken und durchtrainierten Müttern unter Druck gesetzt und auch eine Kleidergröße mehr stürzt mich nicht in einen Abgrund aus dem ich mich nur heraushungern kann. Trotzdem geht mir der Begriff After Baby Body auf den Sack und der ganze Zirkus drumherum. Ich will nicht in Zeitschriften und im Internet lesen wie ich am besten meine Babypfunde loswerde und schnell wieder aussehe wie vorher. Ich will nicht, dass die Ansicht verbreitet wird, ein Mamakörper wäre nicht perfekt so wie er ist. Ich will nicht, dass starke Frauen auf weiche Bäuche und Dehnungstreifen degradiert werden, die wegoptimiert werden müssen.

Wenn Hashtags wie #afterbabybody und #mombodygoals durch das Internet wabern will ich keine Sixpacks sehen, keine Bäuche die sich leicht nach innen wölben und straffe Brüste die der Schwerkraft trotzen. Ich will aber auch nicht, dass gerissene Bäuche und hängende Brüste als der einzig wahre #mombody gefeiert werden. Denn genauso wie der Wahn um einen Körper ohne jegliches Gramm Fett ein vollkommen falsches Körpergefühl verbreitet, wird Müttern die in der Genlottery gewonne haben, beim Stillen mehr ab als zunehmen, eben einfach ganz fix wieder schlank sind und keine „Tigerstreifen“ haben das Gefühl gegeben nicht zum Club der starken Mütter zu gehören. Es werden Körper aus der einen und anderen Richtung glorifiziert und vergessen, dass wir alle verschieden und trotzdem richtig sind. So wie wir eben sind. Und uns wird die Möglichkeit genommen, der Weg dahin erschwert uns genauso wie wir eben sind zu lieben und zu akzeptieren.

After Baby Body als Synonym für ein druckaufbauendes Körperbild und eine dogmatische Gegenbewegung

Unseren Körpern Hashtags zu geben, sie als Symbol für eine Bewegung zu nutzen, egal ob mit Sixpack oder Dehnungsstreifen, lenkt die Aufmerksamkeit nicht auf die wundervolle Vielfalt die es gibt und die wir feiern sollten, sondern zeigt uns die Unterschiede als Makel, setzt unter Druck oder grenzt aus. Es ist wie ein Krieg zwischen makellosen Idealen und der gestreiften Gegenbewegung in der nur dünne Models und Dehnungsstreifen auf weichen Bäuchen gewinnen und die Liebe für den eigenen Körper verloren geht.

Nein, natürlich ist ein Hashtag nicht das Problem und ja, er kann einer ganz tollen Bewegung zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und Menschen verbinden, aber er kann genauso gut und laut Texten, Bildern und Einstellungen eine Bühne geben, die ein falsches Bild verbreiten. Zum Beispiel eines von dünnen und dicken Mamas, die eben nur ganz dünn und sportlich oder weich mit Tigerstreifen gut sind.

After Baby Body | Ich liebe meinen Körper | Körpergefühl |

Für mich war und ist der Kinderwunsch, die Schwangerschaft und das Muttersein mein persönlicher Ausstieg aus einer krankhaften Beziehung zu meinem Körper, meinem Gewicht und der Nahrungsaufnahme. Ich fühle mich wohl in meiner Haut und bin in mir angekommen. Dass mich der Druck den gängigen Idealen zu entsprechen, schön für andere zu sein und mich stetig optimieren zu müssen so lange im Griff hatte, oft meinen Alltag bestimmte und mich mehr als einmal in einen Abgrund warf ist erschreckend, aber kein Einzelfall. Ich bin nicht alleine damit. Auch wenn immer mehr Frauen jenseits der Kleidergröße 36 Titelseiten von Hochglanzmagazinen schmücken wird ein paar Seiten dahinter eine neue Diät angepriesen, die einem innerhalb von keiner Woche locker 3 Kilo abnehmen lässt. Denn es verkauft sich gut. In unseren Köpfen hat sich ein Körperbild manifestiert das nicht mehr gesund ist und das wir bewusst oder unbewusst füttern wollen.

Wir sollten ein Vorbild sein

Wir leben in einer Gesellschaft in der bereits krankhafte Ansichten wie ein Frauenkörper auszusehen hat Mädchen eingebläut wird, noch bevor sie überhaupt Frauen sind. In der Grundschule mobben sich Kinder gegenseitig aufgrund von Gewicht und Körperform. Die Idole unser Kinder sind Teenager die bei Modelcastings mitmachen oder auf Youtube Detoxprodukte anpreisen. Im Kinderfernsehen wird abwertend über dicke Leute gesprochen und vor dem Spiegel nennt sich Mama zu fett. Sogar in der Sandkiste wird darüber diskutiert ob das kleine Krabbelbaby nicht vielleicht Abends eine Flasche Wasser statt Milch bekommen sollte, weil es auf der Gewichtskurve im Vorsorgeheft ganz oben an der Linie kratzt.

Nein, wir können nicht von jetzt auf gleich die Welt verändern und von heute auf morgen ein Körperbild aus unseren Köpfen verbannen, das uns schon so lange eingebläut wird, aber wir können an uns arbeiten und ein Vorbild sein. Unsere Kinder, schon die ganz kleinen, saugen alles von uns auf. Worte, Gesten, Einstellungen und Ansichten. Wir leben ihnen vor, was sie später vielleicht selbst leben werden. Die Mama vor dem Spiegel die sich zu dick findet und es nicht nur denkt, sondern zeigt und sagt, gibt ihrem Kind weiter, dass etwas mehr zu viel ist. Dass Mamas Körper, obwohl er doch so heiß und innig geliebt wird, nicht richtig ist. Mit kleinen und großen Worten und unseren Handlungen zeigen wir unseren Kindern was richtig und was falsch ist. Wir sollten uns darüber Gedanken machen, was wir für Einstellungen weitergeben wollen und bedachter unseren Alltag mit Kind bestreiten.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir jetzt jeden Tag Eis essen sollen um dann gemeinsam mit unsere Kindern immer runder werdende Bäuche zu streicheln. Zu einem gesunden Umgang mit dem eigenen Körper und einen respektvollen Umgang mit denen der anderen sollten wir nicht nur auf unsere Worte achten und darauf wie wir auf bestimmte Körperformen reagieren, sondern wir sollten auch zeigen was es bedeutet gesund zu leben. Neben Bewegung, und nein, dass muss nicht gleich Leistungssport bedeuten, gehört auch eine gesunde Ernährung und ein gesunder Umgang mit Essen. Ich war und bin es ab und an immer noch, ein Langeweilesser und ein Frustesser, genauso wie ich sehr lange den Verzicht auf Essen als eine Bestrafung sah, die ich verdient habe. Ich möchte diese Einstellung zum Essen auf gar keinen Fall an mein Kind weitergeben. Essen soll genauso wenig Belohnung, oder Trost sein, wie der Verzicht darauf eine Bestrafung.

After Baby Body | Körpergefühl | gesunde Wahrnehmung | Vorbild sein

Sich selbst lieben und trotzdem etwas ändern wollen

Sich im eigenen Körper wohl fühlen bedeutet nicht, dass man nicht auch das Bedürfnis verspürt etwas ändern zu wollen. Ich fühle mich in unser Wohnung zuhause, bin angekommen und liebe sie und trotzdem gucke ich immer mal wieder nach einer größeren Wohnung oder überlege einen neuen Esstisch zu kaufen. Sich selbst lieben bedeutet nicht, dass man nie wieder an sich arbeitet oder sich nicht verändern darf.

Mein Mann ist sportlich, sehr sogar. Er betreibt einen Leistungssport. Und während er morgens ein gesundes Frühstück isst, trinke ich bloß einen Kaffee mit viel Milch und vergesse auch gerne mal Mittags etwas richtiges zu essen. Und ich merke wie ich immer mehr einroste. Vor drei Jahren lief ich noch Abends meine 14 Kilometer um die Alster und die Kanäle, heute spaziere ich zwar locker 15.000 – 20.000 Schritte am Tag, aber komme beim Treppensteigen in den vierten Stock um Pakete abzuholen ordentlich aus der Puste. Ich kann zwar gut und gerne für ein paar Stunden mein 10 Kilo Kind durch die Weltgeschichte tragen, aber nach zwei Liegestützen ist Schluss. Das ärgert mich, denn ich weiß wie es vorher war. Ich möchte also wieder mehr Sport und eine gesunde Ernährung in mein Leben integrieren. Das hat in erster Linie nichts mit meinem Körper und meinem Gewicht zutun, wird beides aber beeinflussen.

Und man kann sich natürlich auch unabhängig von gängigen Schönheitsidealen unwohl fühlen. Ein dicker Bauch kann eine Belastung sein, nicht nur seelisch, sondern auch körperlich. Viel Gewicht mit sich herumtragen kann die Gelenke in Mitleidenschaft ziehen, vielleicht findet man aber auch mit sehr großen Brüste irgendwann einfach keine schöne Unterwäsche mehr oder möchte irgendwann so gerne mal wieder ohne rumlaufen, ohne dass sie sich unangenehm beim Herunterhängen anfühlen. Ja, es gibt da eine Hose im Schrank in die ich wirklich gerne wieder passen möchte und im Urlaub rieben zum ersten Mal meine Oberschenkel ganz unangenehm aneinander, als ich im Bikini durch die Gegend spazierte. Das war nicht schön und ich möchte das ändern. Und nicht jeder verbindet mit einem weichen Bauch eine schöne Schwangerschaft. Wir sollten bei dem Wunsch nach Veränderung nur niemals vergessen für wen wir uns ändern möchten und warum. Es geht immer um unser eigenes Wohlbefinden, nicht um das Entsprechen eines von Medien propagierten Ideals.

Warum wir unsere Körper lieben sollten

Ob man sich in der eigenen Haut wohlfühlt oder nicht, sollte nicht von der Meinung anderer abhängig sein. Das bedarf natürlich Selbstsicherheit, Vorbildern und optimalerweise auch einer Gesellschaft in der keine ungesunden Körperbilder und Einstellungen propagiert werden.

Wir sind Mamas, verdammt starke Frauen und Vorbilder, denn wir leben unseren Kindern unser Körpergefühl vor und geben es weiter. Wir sollten uns in unserer Haut wohlfühlen und alle unterschiedlichen Körper feiern und lieben. Und ich rede nicht von der Liebe zum eigenen Körper weil andere ihn schön finden, weil er einem Schönheitsideal entspricht, oder weil er vielleicht Protest gegen gängige Ideale ist, sondern weil wir in ihm angekommen sind.

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14 Kommentare

  • Antworten Franzi 19. Juli 2017 um 13:47

    So ein toller Text und so eine tolle Einstellung! Mich haben Schwangerschaft, Geburt und Mama sein tatsächlich auch mit meinem Körper versöhnt-mit dem ich vorher dolle auf Kriegsfuß stand. Nun habe ich eine 6 Monate alte Tochter und hoffe ich kann ihr ein gutes Körpergefühl und eine gesunde Einstellung zum Essen vermitteln! Bei Banane und Wassermelone klappts schon 😉

  • Antworten Jenny 19. Juli 2017 um 14:01

    Ganz ganz toller Beitrag in dem sooooo viel wahres steckt! ich bin eine Nutzerin des Afterbabybody-Hashtags, aber für mich verkörpert er auch was anderes als einen stahlharten Waschbrettbauch. Für mich bedeutet er wieder fit zu werden, um eine gesunde und starke Mama sein zu können. Ich möchte nicht täglich Rückenschmerzen haben, weil ich nach der Schwangerschaft gefühlt keinerlei Muskulatur mehr habe. Ich möchte ein gesundes und fittes Leben vorleben, nicht nur um mich selbst wieder gut zu fühlen und gut zu finden, sondern auch um ein tolles Vorbild für Laura zu sein. Meine komplette Familie ist stark übergewichtig (bis auf meinen Vater) und ich war es die ersten 20 Jahre meines Lebens ebenfalls. Ich bin auch ein Frustesser, auch heute noch, und ich möchte vermeiden, dass Laura genau das lernt. Essen ist wundervoll, aber genauso ist es Sport und ein gesundes/fittes Körpergefühl!

    Liebe Grüße
    Jenny

  • Antworten Katharina 19. Juli 2017 um 14:53

    Oh Ivy, was für ein wundervoller Blogpost! <3

    Ich muss auch sagen, dass ich mich wirklich sehr unter Druck gesetzt habe während der Schwangerschaft nicht zu viel zuzunehmen und nach der Schwangerschaft sofort wieder alles runter zu haben. Aber jetzt, wo mein Sohn bald ein Jahr alt wird, bin ich viel viel entspannter geworden. Ich meine – Hallo?! – Ich habe ein neues Leben erschaffen! <3 In meinem Bauch ist mein wundervoller Sohn gewachsen, meine Brüste haben ihn ernährt…
    Natürlich heißt das nicht, dass man sich komplett gehen lassen soll/muss, aber ich mache z. B. mittlerweile Sport, weil es mir gut tut und nicht, weil ich auf Teufel komm raus abnehmen möchte!

  • Antworten Heide 19. Juli 2017 um 14:56

    Ich bin keine Mama und so, aber der Text war stark, liebe Ivy. Du hast was zu sagen und sagst es gut! Und du stellst die Sache eben nicht einseitig dar.
    Ein toller Text.

  • Antworten Anne 19. Juli 2017 um 15:52

    So eine Einstellung sollten sich nicht nur Mamas auf die Fahne schreiben:)
    Toller Text!
    Du bist schön von außen und von innen! <3

    Liebst, Anne 😉

  • Antworten Hanna 19. Juli 2017 um 16:00

    Danke liebe Ivy, für diesen guten Artikel! Das gehört so viel öfter gesagt und geschrieben. Ich gehöre zur Fraktion glückliche Gene bzgl. des Gewichtsverlust während der Stillzeit und doch ist auch mein Körper ein Mama-weicher Körper. Stark und weich, beides. Und gut. Eine generelle Übung ist es nicht mehr zu bewerten, weder sich noch andere. Das ist super schwer, aber sollte im Hinterkopf schlummern. Dein Artikel bestärkt eine wunderbare Sicht auf uns Frauen! Danke

  • Antworten nadine 19. Juli 2017 um 16:52

    Wow so ein toller Artikel! Wunderbar reflektiert! Ich hoffe sehr meinen Körper nach einer Schwangerschaft auch so annehmen zu können wie er dann ist, ich neige leider zu streifen und das macht mir schon etwas Angst.

  • Antworten anon 19. Juli 2017 um 18:52

    vielen herzlichsten dank für die wahren und ehrlichen worte <3

  • Antworten E. 20. Juli 2017 um 13:12

    Liebe Ivy,
    danke für diesen tollen Text. Du sprichst mir aus der Seele.
    Einfach wunderbar.
    Viele Grüße, E.

  • Antworten Julia 27. Juli 2017 um 13:23

    Liebe Ivy,
    ich habe gerade „rückwärts“ gelesen. Das heißt „Du bist nicht dick genug …“ zuerst. Und nun, um zu verstehen „After Baby Body“ – ich liebe deinen Text. Du hast es geschafft, den ganzen Irrsin zusammenzufassen und du bist sogar so mutig und zeigst dich selbst. Ich selbst habe drei Kinder in drei Jahren bekommen. Ich bin weißgott nicht dick, dafür aber gestreift. Ich liebe meinen Körper auch für die drei großen Wunder und finde ihn ganz ganz großartig. Ich musste mich nicht weiter anstrengen, das stillen hat gut gearbeitet. Und trotzdem durfte ich mir Wochen nach der Geburt meines dritten Kindes anhören, ich dürfe jetzt nicht mehr so hemmunglos in mich reinstopfen und sollte doch jetzt anfangen abzunehmen (ich trage eine S, manchmal eine M!) What?
    Also DANKE für deinen Text <3

  • Antworten Susann 27. Juli 2017 um 21:40

    Danke für diesen wunderbaren Text.
    Seit der Geburt habe ich auch ein viel entspannteres Verhältnis zu meinem Körper. Wie du so schön schreibst, bedeutet das aber weder sich völlig gehen zu lassen noch wieder super mega fit zu sein. Das Maß macht es und das legt jeder selbst fest. Ich wünschte, mehr Leute würden deinen Text lesen und sich zu Herzen nehmen (auch nicht Mamas). Es ist nämlich verdammt schwer, sein positives Body-Image aufrecht zu erhalten, wenn man von allen Seiten anderes hört bzw. das immer wieder thematisiert wird.

  • Antworten Eva 29. Juli 2017 um 18:40

    Ich finde deinen Artikel ganz ganz toll geschrieben. Positiv, das Thema ausführlich beleuchtend und viele Denkanstöße gebend. Ich verstehe absolut nicht, warum du dafür verletzende Kommentare bekommen hast. Für mehr Liebe – Selbstliebe und Fremdliebe. Und für die Vielfalt und Freude daran!
    Danke für den schönen Post. Da steckt sicher sehr viel Zeit und Mut darin.
    Liebste Grüße
    Eva

  • Antworten Alex 6. August 2017 um 14:01

    Ein sehr schöner und ach so wahrer Text! Toll geschrieben, vielen Dank!
    Die, die verletzende Kommentare geschrieben haben, haben es wohl einfach nicht verstanden….

  • Antworten Marion Eckmayr 10. September 2017 um 21:51

    Hallo,
    Danke für den schönen Text. Und ganz wichtig mit dem richtigen körpergefühl vorleben!! Ich hatte lange zu kämpfen mit meinem Körper. Meine Mutter hat vier Kinder geboren und war nach dem vierten schlanker als vor dem ersten. Allerdings stand sie oft vor dem Spiegel und sagte sie sei zu dick (bei einer Kleidergröße 34/36). Damals war ich grade in der Pubertät…also sehr Beeinflussbar. Meine Mama sagte zwar immer ich sei nicht dick und wunderbar so wie ich bin/war. Aber wenn man mitbekommt das die Mama „dick“ ist bei einer Kleidergröße 34/36 dann muss ich ja auch dick sein (gleich groß wie Mama und ein bisschen schwerer). Da hatte ich schon sehr zu kämpfen und bin gerade noch an einer Essstörung vorbei geschrammt. Hatte aber im Nachhinein schon eine leichte Tendenz zur Magersucht (mindestens 3x am Tag auf die Waage) und ein paar Tage nichts essen. Und das nur weil ich mitbekam wie sich meine Mama nicht wohl fühlte in ihrem Körper.
    Hoffentlich kann ich es meiner kleinen (6monate) „besser“ vorleben. Wobei ich meiner Mama keinen Vorwurf machen kann/will. Da ich weiß das da der Druck von außen zu groß war. Sie hat mittlerweile eingesehen dass man als vierfach Mama nicht gertenschlank sein muss. Und als Oma muss man sogar ein bissi mehr sein zum kuscheln 😉

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