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Baby

Winter Essentials für unser Baby

Wenn es draußen kalt wird

12. Januar 2017

In Hamburg regnet es gerade. Mal wieder. Es stürmt und der Schirm weht eher weg, als dass er uns etwas trocken hält. Das Thermometer zeigt knapp fünf Grad an. Ja gut, das ist kein wirklicher Winter. Aber ganz kurz war er schon hier und laut Wetterbericht kommt er in den nächsten Tagen auch wieder und vielleicht liegt dann auch Hamburg mal wieder im Schnee, so wie am Wochenende Berlin.

Ich kenne mich und weiß, was ich bei kalten Temperaturen tragen muss, damit ich nicht friere. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich mich auch immer dementsprechend anziehe. Bei meinem Baby sieht das aber anders aus. Wir kennen uns noch nicht so lange, es ist sein erster Winter. Wir mussten erst mal gucken in was er sich wohlfühlt und wie viele Schichten er tragen muss, damit ihm weder zu warm, noch zu kalt ist. Wir haben uns langsam an die perfekte Winterkleidung herangetastet.

Ist meinem Baby zu warm?

„Puh Mama, mir ist ein bisschen zu warm, ziehst du mir den Pulli aus?” So läuft das leider noch nicht. Ob dem Baby zu warm oder zu kalt ist, müssen wir im Blick haben. Am besten lässt sich das am Nacken herausfinden. Dieser sollte warm sein, aber nicht schwitzig und auch nicht kalt. Babys können durchaus zeigen, dass ihnen kalt ist. Sie quengeln, weinen und schreien. Wird ihnen aber zu warm, fällt es kaum auf. Die kleinen werden hier bei uns meistens viel zu warm angezogen und überhitzen eher, als das sie frieren.

Kleine Zwiebel

Der Zwiebellook eignet sich hervorragend für Babys und mehrere Schichten Kleidung wärmen weitaus besser, als so manch dicker Schneeanzug. Zwischen den einzelnen Schichten entstehen kleine Luftpolster die Wärme speichern. Und bei Bedarf kann man schnell eine Schicht aus oder mehr anziehen.

Grundausstattung ist ein Body aus Baumwolle oder Wolle/Seide Mix und eine Strumpfhose aus Merinowolle. Je nachdem wie kalt es draussen ist, kommt noch eine Hose und ein Pulli darüber. Im Kinderwagen ist ein super warmer Fußsack und in Trage oder Tragetuch kommt noch ordentlich Körperwärme dazu. Bei Temperaturen knapp um die Null Grad reicht bei uns tatsächlich Body und Strumpfhose. Jonah wird es schnell zu warm. Unseren kleinen Heißblüter solltet ihr aber nicht als Maßstab nehmen und schauen, wie warm es euer Baby braucht.

Springen wir in die Tragejacke die mich und Jonah beide warm hält, kommt nur noch ein warmes paar Wollfleece Schuhe und eine Mütze aus Merino-Schurwolle dazu. Wer keinen Schal oder ein Halstuch nehmen mag, kann auch zur Schlupfmütze greifen.

Wollwalk-Overall statt dicken Schneeanzug

Wir haben keine dicke Winterjacke und auch keinen gefütterten Schneeanzug in den unser Baby aussieht wie ein unbewegliches Michelinmännchen. Darüber kommt bei uns einfach ein Wollwalk-Overall. Wir sind mit unserem Modell von hessnatur so zufrieden, dass wir uns bei einem kleinen Sale gleich noch einen zweiten besorgt haben. Einer reicht aber auch vollkommen aus. Der Overall ist weich und anschmiegsam, hält sehr warm und ist ganz dünn, so dass man ihn auch gefahrlos in der Babyschale beim Autofahren anlassen kann.

Wer viel trägt sollte ihn am besten etwas größer kaufen, damit die Beinchen in der Anhock-Spreizhaltung nicht plötzlich nackig sind. Handschuhe und dicke Schuhe zum Drüberziehen brauchen wir dadurch auch nicht, da sich an den Enden jeweils ein kleiner Umschlag befindet, den man über Hände und Füße klappen kann. Sollte Jonah irgendwann anfangen zu laufen, gibt es natürlich Schühchen. Und Umklappen kann man die zu langen Ärmel und Beine ja ganz leicht, so dünn wie der Anzug ist.

Immer ans Gesicht denken

Der Wechsel aus eisiger Winterluft und der warmen Wohnung macht nicht nur unser Haut zu schaffen. Der natürliche Eigenschutz der Haut ist noch nicht voll entwickelt und ihre Haut noch viel empfindlicher. Um sie in der kalten Jahreszeit zu Schützen und zu Pflegen eignet sich eine Wind- und Wettercreme. Diese sollte Wasserfrei sein, denn sonst kühlt und trocknet die Haut aus. Ich liebe den Calendula Wind- und Wetterbalsam von Weleda. Er ist unglaublich ergiebig und riecht so gut. Jonah glänzt nach dem eincremen immer wie ein kleiner Honigschinken, weil die Creme so reichhaltig ist. Der Balsam ist übrigens nicht nur fürs Gesicht geeignet, sondern auch für die Hände, wenn sie partout nicht unter der Decke, in Handschuhen oder umgeschlagenen Ärmeln bleiben wollen. Ich küsse Jonah ja unglaublich gerne, aber im Winter mit der Creme im Gesicht noch ein bisschen öfter als sonst. Meine Lippen sind gerne mal trocken und der Balsam ist perfekt für raue Lippen und da ich Jonah eh immer zu dick einschmiere, bleibt genug Balsam für mich auf seiner Nase übrig. Mamas Gesicht mag der Balsam übrigens auch. Schließlich braucht auch unsere Haut Pflege.

Wie schützt ihr eure Kinder vor der kalten Winterluft?

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3 Kommentare

  • Antworten Katta 12. Januar 2017 um 14:09

    Awww, sehr sehr toll 🙂

  • Antworten Laura 12. Januar 2017 um 14:53

    Den Overall und die Creme lieben wir auch!

    Tolle Auswahl hast Du getroffen <3

  • Antworten Mona 12. Januar 2017 um 15:45

    Wir haben auch gerade Wollwalkanzug bestellt 🙂 Zwiebellook machen wir auch immer. Die üblichen dicken Anzüge sind für eine Tour im Kinderwagen ganz okay, aber unter der Woche, wenn es mit dem Auto zur Kita geht, ziehen wir die auch nicht an. Creme benutzen wir ehrlich gesagt total unregelmäßig…

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