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Zu Tisch

Basic Granola

Ein schnelles Grundrezept mit Buchweizen und Mandeln

3. April 2016

Das Granola ist leer! Alarm! Granola sollte nämlich immer da sein! Granola kann so viel! Man kann es frisch vom Blech naschen, mit Milch und Obst frühstücken, über Joghurt oder Eis streuen (Am Freitag erst mit Zitronensorbet getestet und ach, war das gut) oder in Smoothies packen. Ihr seht also, Granola sollte immer da sein. Zum Glück kann man ziemlich fix für Nachschub sorgen.

Bei uns gibt es Granola in der Regel immer auf Buchweizenbasis, natürlich kann man hier auch Dinkel-, Hafer-, oder was-weiß-ich-für-Flocken nehmen. Granola ist da nicht wählerisch. Gleiches gilt für die Nuss und Körnerwahl. Unten steht unser Basisrezept, zu dem wir je nach Lust und Laune (und was unsere Vorratskammer so hergibt) etwas dazuwerfen. Kürbiskerne, Kokosflocken und Pecanüsse machen sich z. B. auch hervorragend im Granola.

Wenn ihr Chia-Samen in eurem Granola wollt, solltet ihr sie erst nach dem Backen dazugeben. Beim Erhitzen gehen viele der enthaltenden Nährstoffe verloren. Trockenfrüchte wie Rosinen, Gojibeeren und Co. gebe ich auch erst später dazu, damit sie mir im Ofen nicht verbrennen.

In der Regel süßen wir mit Birkenzucker und unser Granola ist auch weniger süß, als das Durchschnitssknuspermüsli. Wer’s süßer mag, haut also einfach mehr rein. Wenn kein Birkenzucker da ist, nehmen wir Reissirup. Ahornsirup oder Honig gehen natürlich auch, bringen aber einen Eigengeschmack mit. Alles außer Birkenzucker sorgt außerdem für etwas mehr Klebrigkeit der Grundmasse und lässt das Granola später in etwas größeren Stückchen aus dem Ofen kommen.

Ein paar Worte zum Buchweizen

Obwohl es Weizen genannt wird, hat es nichts mit Weizen oder anderen Getreidearten zu tun. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs und enthält weder Gluten, noch Weizenlektine. Wer also eine Gluten- oder Getreideunverträglichkeit (oder panisch Angst vorm bösen Gluten) hat, der kann sich am Buchweizen gütlich tun. Man kann damit nämlich nicht nur hervorragendes Granola herstellen, sondern auch backen!

Bei uns landet aber Buchweizen nicht wegen seiner Glutenfreiheit auf dem Tisch, sondern wegen seines etwas kräftigeren Geschmacks. Es ist etwas nussiger und herber als Weizen und gibt daher süßen Backwaren ein bisschen Pepp und ist die perfekte Ergänzung für deftige Speisen.

Abgesehen davon ist Buchweizen ein kleines Wunderkorn. Es steckt voller Magnesium, Kalium, Eisen, Calcium und Vitamin E und B1 bzw. B2. Außerdem ist es ein super Lieferant für alle acht essenziellen Aminosäuren. Das enthaltene Rutin wirkt gegen Krampfadern, bei Diabetikern wirken verdauungsfördernde Ballaststoffe und eine Verbindung namens Chiro-Inositol Blutzuckersenkend, Buchweizen ist gut fürs Herz und die Durchblutung und ihm werden positive Effekte bei der Vorbeugung gegen Brustkrebs zugesprochen.

Rezept:

Basic Granola:

  • 200 g Mandeln
  • 50 g Buchweizen
  • 50 g Leinsamen
  • 150 g Buchweizenflocken
  • 40 g Sesam
  • 50 g Kokosöl
  • 50 g Birkenzucker
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  1. Als erstes werden die Mandeln grob gehackt. Ein paar ganze Mandeln können gerne dabei bleiben. Wer’s mag, kann sie auch ganz lassen. Danach gebt ihr sie mit allen anderen Zutaten, außer dem Kokosöl und dem Zucker in eine Schüssel.
  2. Das Kokosöl und den Birkenzucker schmelzt ihr in einem Topf und gebt danach alles zu den trockenen Zutaten in die Schüssel. Gut umrühren und dann auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech.
  3. Das Granola geht dann für 20 bis 30 Minuten bei 150 °C (Umluft) in den Ofen. Guckt immer mal wieder nach, ob es nicht schon zu dunkel wird und rührt das ganze etwa nach der Hälfte der Zeit einmal um. In unserem alten Ofen brauchte alles die vollen 30 Minuten, jetzt reichen 20 locker aus. Granola wird viel zu schnell viel zu dunkel.

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1 Kommentar

  • Antworten Kathrin 25. Oktober 2016 um 21:14

    Das musste ich direkt nachmachen!! Super lecker! Danke fürs teilen <3

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