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Mahlzeiten

Bolognese Sauce

Mit Karotten, Sellerie und (alkoholfreiem) Rotwein

24. August 2017
Tagliatelle mit Bolognese Sauce und Parmesan | Rezept | ivy.li

Eine richtig gute Bolognese mit der richtigen Menge Parmesan (viel) hilft gegen Kummer, schlechtes Wetter und … ach, sie macht einfach glücklich.

Wir machen immer genug Bolognese für den Folgetag und ich oute mich auch jetzt als Mensch, der gerne mehr Bolognese als Nudeln auf den Teller packt. Das Rezept lässt sich aber ganz einfach halbieren.

Natürlich macht sie irgendwie jeder anders. Mit oder ohne Speck, mit Staudensellerie, Knollensellerie oder ganz ohne Gemüse. Mit Thymian oder mit Gewürzketchup. Natürlich mag ich mein Rezept am liebsten, sonst würde ich es nicht ständig kochen. Ohne Speck, mit Knollensellerie, Karotten und mehr Rotwein als man vermutlich braucht.

Häh? Rotwein? Aber du stillst doch noch! Bei Rotwein im Essen in Schwangerschaft und Stillzeit gehen die Meinungen weit auseinander. Während die einen ganz darauf verzichten sind die anderen der Meinung, dass der Alkoholgehalt irgendwann weit genug verkocht ist und der Restalkohol so gering ist, dass es egal ist. Ich bin hin und her gerissen, fand aber vor einer Weile einen echt okay schmeckenden alkoholfreien Rotwein und mit dem koche ich jetzt einfach. Der geschmackliche Unterschied beim Kochen ist wirklich nur marginal. Die alkoholfreien Weine von Carl Jung* sind die beste Alternative auf den Markt und wenn man lange genug keinen Alkohol mehr getrunken hat, kann man fast sagen, dass sie auch im Glas wie echter Wein schmecken. Bolognese ohne Rotwein ist für mich keine Option.

Die Bolognese schmeckt übrigens auch dem Sohn ganz hervorragend. Er ist sie am liebsten einfach ohne Nudeln, direkt von seinen Fingern.

Tagliatelle mit Bolognese Sauce | (alkoholfreier) Rotwein | Rezept | ivy.li

Bolognese

  • 1 kg Rinderhackfleisch
  • 220 g Karotten
  • 150 g Knollensellerie
  • 300 ml Rotwein
  • 3 Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 800 g geschälte Tomaten aus der Dose
  • 100 g Tomatenmark
  • 250 ml passierte Tomaten
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 TL Salz
  • 1 – 2 EL Zucker
  • Pfeffer
  • Oregano
  1. Karotten und Sellerie in feine Würfel schneiden, es tut dem Geschmack aber aber keinen Abbruch, wenn ihr beides einfach fein reibt. Sieht nur nicht so schön aus.
  2. Zwiebeln und Knobaluch schneiden
  3. Die Zwiebeln und Hackfleisch in einem großen Topf in etwas Olivenöl anbraten.
  4. Anschließend den Knoblauch, Karotten, Sellerie und das Tomatenmark dazugeben und mit anbraten lassen.
  5. Die geschälten Tomaten aus der Dose währenddessen in eine Schüssel geben und mit den Händen zermatschen. Meistens sind noch ein paar Schalenreste oder harte Stücke an der tomate die ihr so entfernen könnt.
  6. Rotwein in den Topf geben und anschließend die zermatschten und die passierten Tomaten.
  7. Gebt noch die Lorbeerblätter dazu, rührt alles um und lasst es für 2 bis 3 Stunden ohne Deckel bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln.
  8. Würzen tue ich immer erst am Schluss. Gefühlt komme ich dadurch mit weniger Salz aus. Ein Teelöffel reicht uns auf dieser Menge vollkommen.
  9. Tomatengerichte lieben Süße und so kommt immer etwas Zucker dazu. Gut, in unserem Fall meistens Xylit oder Reissirup. Ein bis zwei Esslöffel kommen hier richtig gut.
  10. Jetzt noch etwas Pfeffer und eine bisschen Oregano (am liebsten frisch, getrocknet geht aber auch) dazu und fertig. Fehlen nur noch Nudeln und ordentlich Parmesan.

Tagliatelle mit Bolognese Sauce | Karotten, Staudensellerie und (alkoholfreier) Rotwein | Rezept | ivy.liTagliatelle mit Bolognese Sauce und Parmesan | Rezept | ivy.li

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5 Kommentare

  • Antworten Anne 24. August 2017 um 17:27

    Mein absoluter Geheimtipp bei Gerichten mit Tomatensoße( Chili von Carmen, Bolognese,usw) ist etwas Zimt:)
    Ich gebe immer nach Gefühl und Geschmack etwas Zimt hinzu und es schmeckt traumhaft! Das hat mir die Mutter meiner besten Freundin in jungen Jahren schon verraten 🙂

    Liebst, Anne 😉

    • Antworten Ivy 26. August 2017 um 20:04

      Ins Chili mache ich auch immer Zimt. Das passt so gut! In der Bolognese teste ich es das nächste Mal.

      • Antworten Anne 27. August 2017 um 4:07

        Ich meinte übrigens Chili von carne und nicht „von Carmen“..:D da hat die Autokorrektur mir einen Streich gespielt:)

  • Antworten Elza Younis 20. Oktober 2017 um 18:35

    Hervorragender Beitrag und einen wirklich schönen Blog hast du hier! Ich werde sicherlich öfter mal vorbeischauen! 🙂

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