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Süß Zu Tisch

Campingwecken

Süßes Hefegebäck mit einem noch süßeren Kern

8. April 2016

Zu Ostern buk der Schwiegerpapa Campingwecken. Ein kleiner Flashback in meine Kindheit. Bei meiner Oma um die Ecke gab es einen Bäcker, der noch ziemlich lange selbst in der Backstube stand und die besten und saftigsten Campingwecken überhaupt machte. Gut, vielleicht habe ich sie auch einfach nur so gut in Erinnerung, weil es immer etwas besonderes war, wenn ich eine bekam. Leider ging der Bäcker schon vor einigen Jahren in Rente und keiner seiner Kinder wollte den Laden übernehmen. Keine Campingwecken mehr für Ivy, denn bei Bäckereiketten sah ich bis jetzt noch nie eine Campingwecken und auch kleinere Bäcker, die noch selber backen, haben so gut wie nie welche im Sortiment und wenn, dann nur mit Rosinen und mit Rosinen will die doch keiner haben.

Ich weiß gar nicht, warum ich nie selbst welche buk, schwer sind sie nämlich kein bisschen. Vielleicht wollte ich sie aber auch einfach so gut in Erinnerung behalten, wie ich sie als kleines Kind fand. Uli’s waren aber so lecker, dass ich wieder richtig Lust auf mehr bekam und kurzerhand einfach selbst welche fabrizierte, die so geil süß und saftig sind, wie die guten Wecken vom alten Bäcker.

Das geile an Campingwecken ist der süße Kern, der aus einem Stück Hefeteig besteht der mit ordentlich Hagelzucker versetzt ist. Der schmilzt nämlich im Ofen und macht den Kern nicht nur süßer, sondern auch gleich etwas saftiger.

Also los, kauft schnell alles ein und lasst euren Ofen mal wieder etwas richtig leckeres machen! Bis auf die Gehzeiten geht das auch alles recht fix. Aber in denen kann man hervorragend einfach anderen Quatsch machen.

Campingwecken:

Teig:

  • 1000 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 20 g Salz
  • 2 Würfel frische Hefe (ca. 80 g)
  • 450 g Milch
  • 150 g Hagelzucker

Zum bestreuen:

  • ca. 100 g Hagelzucker
  • 2 Eigelb
  1. Werft einfach alle Zutaten für den Teig zusammen, ausser dem Hagelzucker, knetet alles ordentlich durch (oder lasst das eure geile KitchenAid machen, die ihr von euren besten Freunden geschenkt bekommen habt) bis ihr einen schönen, klebrigen Teig habt. Über die Rührschüssel legt ihr ein Küchentuch und lasst den Teig an einem warmen Ort zwischen 30 Minuten und einer Stunde gehen, bis er schön aufgegangen ist.
  2. Den aufgegangenen Teig teilt ihr in zwei Hälften. In die eine gebt ihr den Hagelzucker und knetet noch mal ordentlich, bis der Zucker gut verteilt ist.
  3. Anschließend teilt ihr beide Teighälften in jeweils 20 bis 23 gleichgroße Stücke und formt kleine Kugeln daraus.
  4. Die Teigkugeln ohne Hagelzucker macht ihr schön flach, legt dann eine Hagelzuckerteigkugel hinein und umschließt sie mit der flachen Teigkugel.
  5. Am besten verteilt ihr jetzt schon die Wecken auf einem Backblech mit Backpapier. Für die Menge an Wecken braucht ihr 2 Bleche.
  6. Die geformten Wecken müssen jetzt noch mal zugedeckt gehen. Wieder zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Jenachdem wie warm es ist. Mit einer Stunde macht man aber nie etwas falsch.
  7. Wenn alle schön aufgegangen sind, bepinselt ihr sie mit verquirlten Eigelb und bestreut sie mit Hagelzucker. Anschließend schneidet ihr sie einmal quer durch die Mitte an, so das beim Backen später der innere Teigkern etwas herauskommen kann.
  8. Die Wecken gehen jetzt für 15 Minuten bei 160°C (Umluft) in den Ofen. Bei mir kommt Hefeteig übrigens immer in den kalten Ofen.

Wer es nicht schafft alle Wecken sofort aufzuessen (Das geht, glaubt mir.), kann sie auch hervorragend einfrieren.

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1 Kommentar

  • Antworten Tina Sosna 8. April 2016 um 21:21

    Oh fein! Die sehen einfach so so köstlich aus! Ich habe sie schon bei deinen Snapchat stories angeschmachtet und die ganze Zeit gehofft das du das Rezept teilst. Jetzt muss ich am Wochenende auch gleich welche machen! : )

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