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Baby Familienleben Kolumne

Die ersten 31 Tage mit Baby und unendlich viel Liebe

Happy erster Monat kleine Avocado

15. Juli 2016
Der erste Monat mit Baby und unendlich viel Liebe | Familienleben | Geburt & Schwangerschaft | Mutterschaft | Neue Eltern | Alltag mit Baby | Wochenbett | Elternzeit | Papa in Elternzeit | #baby #mama #familie #wochenbett | Mehr auf ivy.li

Ich bin mir ziemlich sicher, dass erst letzte Woche meine Fruchtblase platzte und ich diesen wundervollen, kleinen Menschen zum ersten Mal in meinen Armen hielt. Die ersten Wochen sind wie im Flug vergangen und doch fühlt es sich so an, als würde unser Kind schon immer ein Teil unseres Lebens gewesen sein. Ich kann mir keinen Tag mehr ohne ihn vorstellen. Vom ersten Augenblick an hat er uns verzaubert und die Liebe ist so groß, dass sie sich kaum in Worte fassen lässt. Dieses zarte Wesen ist unsere ganz große Liebe.

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Der erste Monat mit Baby

Nach den ersten kleinen Startschwierigkeiten bei und kurz nach der Geburt hat er sich ganz großartig gemacht und er gedeiht hervorragend. In der ersten Woche Zuhause hat er die 10% Gewichtsverlust nach der Geburt schnell wieder aufgeholt und inzwischen wiegt er 3680 g und ist schon ganze 6 cm gewachsen. Wie schnell aus dieser Handvoll Baby ein kleiner Riese wird! Gut, seine ganzen Sachen füllt er noch immer nicht ganz aus und das wird vermutlich auch noch ein bisschen so bleiben, aber für mich wächst er schon fast zu schnell. Falls ihr euch jetzt fragt warum wir alles in Größe 56 haben: bei dem ersten richtigen Ultraschall sah es noch ganz so aus, als würde er ziemlich groß werden. Aber sein wir ehrlich, in den zu großen Sachen sieht er unfassbar süß aus. <3

Natürlich schläft er noch keine einzige Nacht längere Zeit am Stück und wird das sicher auch in den nächsten Wochen und Monaten nicht tun und davon sind wir auch ausgegangen. Mich fragen öfter Leute danach und ich frage mich, was sie von so einem kleinen Wesen erwarten, dass gerade erst auf diese Welt gekommen ist und noch überhaupt keine Ahnung davon hat was Tag und was Nacht ist und das noch einen so kleinen Magen hat, dass es keine Nacht ohne kleine Snackpausen alle zwei bis drei Stunden schaffen könnte. Nach den ersten Versuchen ihn in seinem Beistellbettchen schlafen zu lassen, die eher kläglich verliefen, schläft er jetzt nahezu immer neben mir im Bett und gerne mal an meiner Brust ein. Ich hatte zu Beginn so schreckliche Angst davor ihn zu überrollen, aber mein Körper ist so auf dieses Baby eingestellt, dass ich mich Nachts keinen Zentimeter bewege und bei dem kleinsten Mucks vom Babysohn wach werde. Die Natur ist schon echt etwas großartiges und ich bin so froh, dass sie so hervorragend funktioniert und ich mit den Baby nahe bei mir schlafen kann ohne Angst haben zu müssen, dass etwas passiert. Ich liebe es ihn Nachts atmen zu hören und es gibt fast nichts schöneres als davon aufzuwachen ihn an meiner Brust trinken zu spüren, nachdem wir beide beim Stillen eingeschlafen sind.

Nähe braucht der Kleine gerade ganz besonders viel. Seit ein paar Tagen lässt er sich kaum noch ablegen und liegt am liebsten den ganzen Tag auf uns und in unseren Armen. Nicht, dass ich ihn in den ersten Wochen aus den Händen gegeben hätte, 90% der Zeit war er bei mir oder Tom und wir starrten ihn verträumt an, aber ich konnte immerhin mal ohne ihn auf Toilette gehen. Das ist jetzt eher selten mehr möglich, aber dank Tragetuch kann man ihn auch hervorragend überall hin mitnehmen und ein bisschen Hausarbeit erledigen. Oder Pipi.

Langsam werden seine Wachphasen länger, er wird aktiver und man kann mit ihm schon ein paar kleine Spielchen spielen. Er folgt unseren Gesichtern aufmerksam und findet immer mehr Dinge in seiner näheren Umgebung spannend. Ich kann es kaum erwarten bis er und das erste Mal bewusst anlächelt.

Neben dem Babygeruch, von dem alle immer schwärmen, bin ich auch, jetzt nicht erschrecken, ein Fan vom Geruch seiner vollen Windeln. Jedesmal wenn ein Pupsi in seiner Windel landet riecht es nach warmen Hefebrötchen. <3

Baden findet er übrigens so semigeil, dafür liebt er es wenn man ihn massiert. Besonders genießt er es an den Beinen und den kleinen Füßchen. Gott, diese kleinen Füßchen sind so süß! Ich kann jetzt alle Eltern verstehen, die immer die Füße ihrer Kinder fressen wollen.

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Der erste Monat als Mama

Als der Babysohn auf die Welt kam war er so klein und zart und statt ihn mir direkt auf die Brust zu legen führte ihn sein erster Weg direkt zum Kinderarzt und unter ein Sauerstoffzelt. Ohne ihn wirklich gesehen zu haben litt ich von der ersten Sekunde an unter solch starken Verlustängsten und ich wusste gar nicht wohin mit mir und all den Tränen. Ihn endlich in meinen Armen zu halten wurde zum schönste Moment in meinem Leben und seit dem möchte ich ihn keinen Augenblick mehr aus den Augen lassen. Die ersten Tage fiel es mir noch unglaublich schwer nicht immer wieder zurück in diese unglaublich Angst zu verfallen ihn verlieren zu können, aber Tom und auch unsere großartige Hebamme haben mir geholfen die Angst ein bisschen loszulassen und nicht mehr alle zwei Sekunden nachzusehen ob er noch da ist und atmet. Es gibt zwar noch immer Momente in denen ich in Tränen ausbreche, Angst habe ihn zu verlieren oder etwas falsch zu machen, aber von Tag zu Tag wird es besser und es fließen weniger Tränen. Ich hatte die Befürchtung aufgrund meiner Vorgeschichte zurück in eine Depression zu fallen, aber bis jetzt blieb sie aus und ich bin zuversichtlich das es so bleibt. Die Sicherheit die mir Tom gibt und sein Verständnis für meine Tränen sind sicherlich ein Grund dafür. Ich bin so unfassbar froh ihn gefunden zu haben und dieses Abenteuer mit ihm bestreiten zu können.

Meinem Körper geht es hervorragend. Von der Geburt trug ich nur ein paar Schürfungen davon, die ich, nach Anraten der Hebamme bei der Geburt, nicht nähen, sondern sie einfach von alleine abheilen ließ. Pipi machen war die ersten Tage dadurch kein Spaß, aber alles heilte relativ schnell ab. Den Wochenfluss habe ich schon so gut wie hinter mir (man ließt zwar im Internet vorher schon etwas darüber, wie nervig das dann aber wirklich ist, kann man sich nicht vorstellen) und meinem Beckenboden geht es besser als ich erwartet hätte. Gut, Laufen und heftiges Niesen sind noch nicht so geil, aber das wird. Ich vertraue darauf das die Beckenbodenübungen alles wieder relativ schnell zurück in ihren Ursprungszustand versetzten und ein Rückbildungskurs steht in den nächsten Monaten ja auch noch an. Ich kann es kaum abwarten endlich wieder vollkommen fit zu sein und wieder laufen gehen zu können.

Viel nahm ich in der Schwangerschaft ja nicht zu und so war mein Gewicht schon beim ersten Gang auf die Waage drei Tage nach der Geburt bei lediglich knapp 1,5 Kilo mehr als vor der Schwangerschaft. Die sind auch bis jetzt geblieben, aber ich mache mir da wenig Stress. In den Großteil meiner Hosen passe ich schon wieder rein, auch wenn sich noch ein bisschen spannen. Der Bauch ist noch weich und man sieht ihm an, dass noch vor kurzem ein Baby seinen Platz darin hatte, aber ich bin guter Dinge, dass sich auch das in den nächsten Wochen weiter bessert. Schwangerschaftsstreifen bekam ich auch in den letzten Tagen keine, lediglich die Linea nigra wurde etwas dunkler und ist auch jetzt noch gut zu sehen.

Obwohl sich die ersten 8 Wochen nach der Geburt Wochenbett nennen habe ich es keine Woche ausgehalten einfach nur rumzuliegen. Mir viel schon im Krankenhaus die Decke auf den Kopf und ich konnte es kaum erwarten endlich wieder zuhause zu sein und kleine Spaziergänge machen zu können. Natürlich gab es zu Beginn nur kleinen Runden um weder meinen Körper noch das Kind zu überfordern, aber ganz ohne hätte ich es nicht ausgehalten. Natürlich gab es wieder Leute die mir dafür Vorwürfe machten und mich als verantwortungslos betitelten (Ach Internet, du kannst so wunderbar sein und gleichzeitig so zum Kotzen. <3), aber eine unruhige Mutter die nicht ausgeglichen ist, tut niemandem gut. Für uns war es so wie wir es machten genau richtig. Mit den ersten Besuchen ließen wir uns dafür etwas mehr Zeit und erst in der letzten Woche trudelten Familie und Freunde nach und nach ein um unsere kleine Avocado kennen zu lernen.

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Der erste Monat als Eltern

Ich bin so froh, dass Tom die ersten zwei Monate in Elternzeit ist und so bei uns sein kann. Wir haben uns schnell in die Rolle als Eltern eingelebt und sind ein gutes Team. Übrigens ist es totaler Bullshit was man so über das Verlorengehen als Paar ließt und hört, wenn man ein Kind bekommt. Man kann sowohl hervorragend ein liebendes Paar sein als auch top Eltern. Klar, die Zeit zu zweit wurde weniger, aber auch zu dritt haben wir uns lieb und es findet sich immer ein kleiner Moment für uns.

In den ersten Tagen hat Tom einen Großteil des Haushalts übernommen, mich hervorragend mit allem versorgt was ich brauchte und auch jetzt sind die Aufgaben gut verteilt. Wenn für mich die Nacht sehr lang war, nimmt er mir den Babysohn morgens aus den Armen, wickelt ihn, kuschelt mit ihm und bringt den kleinen Milchvampier nur für kleine Snackpausen zurück zu mir ins Bett. So kann ich Schlaf nachholen und bin fit für den Tag. Der Papa ist auch der Bäuerchenexperte in dieser Gang und Nachts wickelt er unser Kind ganz besonders gut. Tummy time ist bei uns übrigens auch Papazeit. Das Baby wird von uns beiden gleich umsorgt und bespaßt. Er soll sich von uns beiden im gleichen Maß beruhigen und unterhalten lassen.

Ich bin gespannt wie sich alles entwickeln wird wenn Tom wieder arbeiten geht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auch diese Zeit gut meistern werden.

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17 Kommentare

  • Antworten Jane Jones 15. Juli 2016 um 16:42

    Du Liebe,
    Das klingt so so wunderbar, da fehlen mir einfach weitere Worte 🙂

    Was meinst du mit der Depression und Vorgeschichte? Würdest du ein bisschen mehr dazu erzählen?

    Liebe Grüße aus Berlin

    • Antworten Ivy 20. Juli 2016 um 15:38

      Ach, ich hatte da so meine grauen Wolken die mich begleitet haben und ab und an einfach alles verdunkelt haben. Wirklich mehr mag ich dazu gerade aber nicht sagen.

      • Antworten Jane Jones 20. Juli 2016 um 16:20

        das versteh ich gut. 🙂
        ich habe ads Gefühl, dass es vielen so geht, nur spricht eben leider kaum jmd drüber.
        aber es freut mich sehrsehr, wenn du deine wolke losgeworden bist 🙂

  • Antworten Lea 15. Juli 2016 um 18:51

    Ihr Lieben,

    einfach nur Zucker seid ihr, so so süß und unglaublich toll! Das erinnert mich sehr an unseren ersten Monat zu Dritt 🙂
    Noch eine wunderbare Zeit Euch und viele liebe Grüße <3

    Lea

    • Antworten Ivy 20. Juli 2016 um 15:37

      Vielen lieben Dank <3

  • Antworten anon 15. Juli 2016 um 20:23

    Vielen allerherzlichsten Glückwunsch und Dank an euch drei! <3

  • Antworten Mona 15. Juli 2016 um 20:33

    Weiterhin alles Gute für euch drei <3

  • Antworten Julia 15. Juli 2016 um 20:48

    Soooooo süß ihr drei 🙂 Ich wünsche euch weiterhin alles, alles Gute 🙂

    Diese Angst, den kleinen Wurm aus irgendwelchen Gründen wieder zu verlieren, kann ich so gut nachvollziehen. Als vor 4 Monaten mein kleiner Floh auf die Welt kam und dann sogar noch 1 Woche in der Kinderklinik verbringen musste, habe ich zum ersten Mal gemerkt, was für Ängste man als Mutter ab und zu durchstehen muss. Ganz, ganz unschön, aber irgendwie gewöhnt man sich daran und Dank Angel Care kann ich nachts auch einigermaßen schlafen ….!

    Liebste Grüße!
    Julia

    • Antworten Ivy 20. Juli 2016 um 15:36

      <3
      Da Jonah meistens bei uns im Bett schläft und ganz selten mal in seinem Beistellbett, klappt das mit dem Angel Care nicht wirklich. Eine Matte die den Atem im Auge behält würde mir ab und an wirklich ein paar Ängste nehmen. Aber ja, mit der Zeit wird man entspannter und sicherer. Man traut sich und dem Baby immer mehr zu.

  • Antworten Katharina 15. Juli 2016 um 22:12

    Ich kann mich nur wiederholen: Jonah ist einfach Zucker! <3

    Schön, dass du deine/eure Erfahrungen mit uns teilst. Ich bin schon so gespannt auf die Erfahrungen, die wir in ein paar Wochen machen werden. 🙂

    Alles Liebe euch weiterhin
    Katharina

    • Antworten Ivy 20. Juli 2016 um 15:30

      <3 Ich wünsche euch alles Gute.

  • Antworten Jana 15. Juli 2016 um 23:56

    Ach die Bilder sind Einfach so so süß! Deine Bilder und Tweets der letzten Wochen haben mich so sehr an unseren kleinen Dino erinnert, das waren immer kleine flashbacks (genau vor einer Woche ist er 3 Monate alt geworden). Auch er kam 38+2, versank mit seinen 47 cm in all seinen Klamotten, leider konnten wir dann aufgrund seines Gewichts (2,3 kg) nicht an unserem Plan der ambulanten Geburt festhalten und so langweilten wir uns extrem im Familienzimmer im Krankenhaus.
    Wünsch euch weiterhin eine wundervolle zeit!
    Liebe Grüße
    Jana

    • Antworten Ivy 20. Juli 2016 um 15:30

      Ohne das Familienzimmer hätte ich es keine einzige Stunde im Krankenhaus ausgehalten. Ich war so froh, dass ich mich nicht alleine langweilen musste. 😀 Beim nächsten Kind hoffe ich, dass eine ambulante Geburt klappt.

      • Antworten Jana 20. Juli 2016 um 16:40

        Ach und das wecken zum essen in den ersten beiden Wochen hatten wir auch. Gerade nachts echt schrecklich. Er müde und verpennt, wir müde und verpennt. Dann ständig beim trinken ein geschlafen. Aber es geht alles vorbei 😉

  • Antworten p. 30. August 2016 um 14:21

    Ich wünsche euch alles alles Gute. Du bist so tapfer und stark, dass alles geschafft zu haben.

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