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Die Fotos meiner Kindheit

Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

20. Oktober 2017
Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit HP entstanden.

Ich kann mich an schöne Urlaube mit meiner Mama erinnern, an ein Weihnachten auf Kauai unter Palmen, an Reisen mit meinen Großeltern und wie mir meine Oma in einem Hotelpool das Schwimmen beibrachte. Ich kann mich daran erinnern, wie ich ein Kamel gefüttert habe und noch zwei Jahre nach einem Ausflug in die Sahara Sand in meiner Tasche fand. Als Kind habe ich viele große Dinge erlebt und bin dankbar für die wunderschönen Erinnerungen.

Aber es sind vor allem die kleinen Dinge im Alltag, die mir ein wohliges Gefühl geben, wenn ich an sie denke oder mir meine Familie davon erzählt. Es sind die kleinen Rituale des Alltags, die ein Familienleben und uns als Person prägen. Und so dankbar wie ich für die ganzen großen Dinge bin, bin ich auch dafür dankbar, dass meine Familie die ganzen kleinen Dinge auf so vielen Bildern festgehalten hat.

Die Fotos meiner Kindheit

Die Fotos meiner Kindheit füllen Kisten, Alben und Bilderrahmen. Mein Opa hatte die Kamera immer im Anschlag und wenn ich ganz früh morgens mit meinem müden und verschlafen Papa auf dem Bobby Car durch den Flur fuhr, war meine Mama bereit diesen Augenblick zu fotografieren. (Ich hoffe sehr für sie, dass sie sich direkt danach einfach wieder ins Bett gelegt hat.)

Ich kann mich an vieles erinnern und ich höre mir gerne Geschichten meiner Eltern, von Tante und Onkel und von meiner Oma an. Aber Bilder von damals in der Hand zu halten bringt Farbe in so manche blasse Erinnerung und sie erzählen von Dingen, an die sich nur noch die Menschen erinnern konnten, die schon gegangen sind. Bilder bringen mir Gefühle von damals zurück, so lebhaft, als würde ich sie gerade zum ersten mal fühlen.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Die kleinen Alltagsmomente

Die schönsten Fotos sind die Schnappschüsse. Ein kleiner Moment Alltag festgehalten, um ihn immer wieder erleben zu dürfen. Keiner wirft sich in Pose, ich rücke nicht mein Haar zurecht und keiner achtet darauf, ob das Licht gerade gut ist. Es wird einfach abgedrückt, wenn der Moment da ist. Gerne auch mit Blitz. Das Foto ist schließlich nicht für Instagram, sondern für die eigene Erinnerung. Und genau diese Fotos schaue ich mir so gerne an. Bei ihnen wird mir warm ums Herz und ab und an kommen mir die Tränen, weil ein Moment so schön und besonders ist, obwohl er ganz unspektakulär ist.

Die Rituale meiner Kindheit

Meine Eltern trennten sich, als ich vier Jahre alt war und gerade nach der gemeinsamen Zeit kristallisierten sich viele kleine Rituale heraus. Besondere Momente, die sich immer wiederholten, eine Konstante, die mir Sicherheit und Geborgenheit gab.

Meine Mutter las mir noch lange jeden Abend vor. Ich hielt ihre Hand dabei. Am liebsten hatte ich es, wenn sie ganz kalt war. Sie las mir erst Kinderbücher vor, dann schnell Jugendromane. Wir sollten beide Spaß an den Geschichten haben und so landeten Bücher an meinem Bett, die eigentlich erst für später gedacht waren. Aber ich habe die Geschichten so sehr geliebt. Ich glaube, diese Zeit hat mich zu einem Bücherwurm werden lassen. Ich lese unglaublich gerne und viel und neben meinem Bett müssen immer Bücher liegen, damit ich mich wohl fühle. Und noch heute schlafe ich am besten ein, wenn ich ein Buch lese oder mir eines vorgelesen wird.

Jeden Samstag war ich bei meinem Vater und es gehörte für uns dazu, dass ich bei ihm in die Wanne sprang. Baden und Papa waren fest miteinander verbunden. Als Baby badeten wir oft zusammen und später liebte ich es, ihm aus der Wanne heraus zu erzählen, was ich in der Woche alles erlebt habe und ihm mit köstlichen Badeschaumkreationen zu versorgen.

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Meine Mutter hat viel geschrieben, mein Vater gemalt. Die Toilette in unser gemeinsamen Wohnung, in der inzwischen nur noch mein Vater lebt, war meine liebste Leinwand. In regelmäßigen Abständen durfte ich dort mit Pinsel und Farbe meiner Kreativität freien Lauf lassen. Und dazwischen bemalte ich jedes Stück Papier, das ich in die Hände bekam. Meine Kunstwerke zieren nicht nur die Wände in der Toilette, sondern inzwischen auch die Decke im großen Bad und in vielen Bilderrahmen den großen Flur und mein ehemaliges Kinderzimmer.

Meine Eltern haben viel gearbeitet und ich war tagsüber bei einer Tagesmutter und sehr viel bei meinen Großeltern. Wir haben viel zusammen erlebt und ich vermisse beide heute ganz schrecklich. Meinem Opa ging es gesundheitlich nicht ganz so gut und im Wohnzimmer gab es einen Sessel auf dem nur er sitzen durfte. Weder Oma noch Uroma oder Besuch. Nur ich durfte mich noch auf den Sessel setzen und so war es ein kleines Spiel zwischen uns, ein Ritual, dass ich mich immer dann auf den Sessel schlich, wenn er gerade den Raum verließ. Ich wartete immer ganz aufgeregt auf seine Rückkehr. Kam er wieder, wurde ich durchgekitzelt und wenn ich besonders lange durchhielt und nicht vor lauter Lachen aufgab, schlug mein Opa sein Lager auf dem Boden auf und ich durfte in seinem Sessel sitzen bleiben und wir hörten zusammen Musik oder schauten uns Videos an, die er selbst aufnahm.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Rituale in unserem Familienalltag

Beim Durchsehen der ganzen alten Fotos kommen so viele Gefühle hoch und es kristallisieren sich so viele Rituale heraus, die meine Familie in ganz besonderen Schnappschüssen festgehalten hat. Jedes Foto ist etwas besonderes und ich bin so glücklich darüber mich durch sie an diese wertvollen Momente erinnern zu können, wenn manche Geschichten schon vergessen sind.

Rituale sind auch in meiner kleinen Familie wichtig. Besonders die Körperpflege wird bei uns ritualisiert und auch in den alltäglichen kleinen Abläufen finden sich kleine Rituale, die mir erst jetzt so richtig bewusst werden. Viele Momente, die meine Familie festgehalten hat, erleben wir mit unserem Sohn und wir gestalten viele Abläufe ähnlich, wie damals meine Eltern. Unbewusst habe ich sie mitgenommen und gebe sie weiter.

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Der ausgewählte Schnappschuss

In einer Zeit, in der eigentlich jeder eine gute Kamera im Smartphone hat, laufen unsere Datenspeicher fast über vor Fotos. Ich bin nicht die einzige Mama, die unterwegs das zuckersüße Kind im Kinderwagen fotografiert während es schläft, auch wenn ich davon schon tausend Fotos habe. Und ich glaube durch meinen Blog fotografiere ich nochmal weitaus mehr. Ich muss regelmäßig Fotos auf eine externe Festplatte speichern, weil weder Smartphone noch Laptop freien Speicher haben. Es gibt unendlich viele Fotos wie unser Sohn in der Sandkiste sitzt, wie er genüsslich eine Feige isst oder wie er mit einem Buch in der Hand durch die ganze Wohnung läuft. Es mangelt uns definitiv nicht an Fotos.

Aber in all dieser wunderschönen Bilderflut gehen besondere Momente manchmal unter. Die kleine Reise durch die Fotoalben meiner Kindheit hat mich dazu inspiriert, ausgewählter zu fotografieren. Es muss auch gar kein perfektes Bild dabei herauskommen, denn auch die unperfekten erzählen eine Geschichte und genau darum geht es mir.

#reinventmemories mit HP

Gemeinsam mit HP werde ich in den nächsten zwei Wochen bedachter mit der Kamera unterwegs sein und die kleinen, feinen Momente in unserem Alltag festhalten und vielleicht finden sich dabei sogar noch mehr Rituale, die sich erst bei einem genaueren Blick als solche entpuppen.

Ich gehöre zu den zwei von drei Deutschen die gedruckte Fotos lieben und zu den 51% die sie viel zu selten drucken. Was mich immer wieder davon abgehalten hat, ist die enorme Auswahl an Fotos. Ich erhoffe mir nach diesen zwei Wochen, Bilder mit Geschichten zu haben, unter denen mir eine Auswahl leicht fällt, denn ich muss nicht aus einer Serienaufnahme von 100 Bildern „guck mal, das Kind läuft durch den Flur“ das schönste heraussuchen. Am Ende soll ein gefülltes Fotoalbum dabei herauskommen, das seit der Schwangerschaft leer im Regal steht

Wie sehen die Fotos aus eurer Kindheit aus? Hattet ihr Rituale die auf Bildern festgehalten sind, oder leben sie als Erzählungen weiter? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie mit uns teilt.

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Die Fotos meiner Kindheit | Rituale die mich prägten | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

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4 Kommentare

  • Antworten Natalia 20. Oktober 2017 um 8:51

    Zucker zucker zucker!
    Ich lieb Dich Ivy <3 damals und heute und bis.. immer!

  • Antworten Anne 21. Oktober 2017 um 2:47

    Wirklich toll! Die Bilder erinnern mich an meine eigenen Kinderfotos. Ich liebe es bis heute sie anzuschauen und in Erinnerungen herumzukramen. Ich fotografiere mittlerweile, auch durch mein Kommunikationsdesignstudium, wieder viel Analog. Irgendwie fotografiere ich dann ausgewählter und lasse sie am Ende entwickeln oder entwickle sie sogar selbst!
    Ich liebe den Prozess, aus dem das fertige Foto hervorgeht!

    Liebst, Anne 🙂
    http://www.einfachanne.wordpress.com

  • Antworten Sandra Kelch 21. Oktober 2017 um 19:53

    Ohhhhh Ivy
    Ich habe Tränchen in den Augen.
    Dieser Blogpost ist ganz ganz ganz toll weil er soooo persönlich ist und mich das an meine Kindheit oder der meiner beiden Kinder jetzt erinnert.
    Großartig. Danke das wir davon mit erleben durften.

    Liebste Grüße Ivylein

    n_n

  • Antworten JesS von feierSun.de 30. Oktober 2017 um 2:01

    Oh Ivy, Du strahltest als Kind schon so wie wie heute! So ein schöner Artikel! Ich freue mich, das Du uns mitgenommen hast, auf diese sehr persönliche Reise in Deine Kindheit. Es war einen kleinen Moment dabei sein.

    Drück die kindliche und die heutige Ivy
    JesS

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