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Baby Schwangerschaft

Die geborgene Erstlingsbox

Die Erstausstattung fürs Baby, die Zeit und Geld spart und die Umwelt schont

28. August 2016

Erwartet man ein Kind fängt man früher oder später (in meinem Fall beim Pinkeln auf den kleinen Streifen) damit an sich Gedanken darüber zu machen was der neue, kleine Mensch alles brauchen wird. Freunde, Verwandte, das Internet, Broschüren von der Frauenärztin und Infoblätter aus dem Geburtsvorbereitungskurs überhäufen einen mit Listen voll von Dingen die man wirklich ganz dringend braucht und ohne die der kleine Mensch auf gar keinen Fall Zuhause einziehen kann. Beine zusammenpressen bis man alles angeschafft hat! Und dann ist das Kind da, zusammen mit einem Haufen an Dingen, die man erstmal überhaupt nicht braucht. Ich weiß wovon ich rede, der Inhalt einer ganzen Schublade der Wickelkommode wartet noch immer auf seinen Einsatz. Mehr dazu gibt es übrigens in meinem Post zu unserer Erstausstattung zu lesen.

In Finnland schenkt der Staat allen werdenden Müttern die Erstausstattung für ihr Baby. Sie kommt in einer Box nach Hause die auch als Bett für das neue Familienmitglied genutzt werden kann. Diese Boxen sind auch außerhalb Finnlands so beliebt, dass es reine Facebookseiten gibt, die sich nur damit beschäftigen auch als Nichtfinnen an eine solche Box zu gelangen.

Die geborgene Erstlingsbox | Erstausstattung | Baby

Wer sich nicht mit Müttern aus aller Welt um eine dieser Boxen streiten möchte kann sich jetzt an der Crowdfundingaktion von Susanne Mierau , Kleinkind-Pädagogin und Autorin eines meiner Lieblingsblogs „Geborgen wachsen“ und des gleichnamigen Buches (kann ich nur wärmstens empfehlen) beteiligen. Zusammen mit ihrem Mann Caspar Mierau und Milena Glimbovski, der Gründerin von „Original Unverpackt“ und „Ein guter Plan“, hat sie „Die geborgene Erstlingsbox“ entworfen. Wie beim finnischen Vorbild kommt die Erstausstattung für das Baby in einer Box die als Bettchen genutzt werden kann. Der Inhalt der Box wurde sorgfältig von Frau Mierau  ausgewählt und ist zum größten Teil aus ökologischer Herstellung. Als Mutter von drei Kindern und mit wirklich viel Erfahrung weiß sie, was ein Baby wirklich braucht und was nicht. Neben der Erstausstattung enthält die Box auch ein Booklet „Was Du alles nicht brauchst für Dein Baby“ und ein Set Postkarten „Zeit statt Zeug im Wochenbett“ mit Wünschen für die Wochenbettzeit die man an Freunde und Verwandte schicken kann. Denn man braucht nicht wirklich das 500. süße Kuscheltier, sondern vielleicht eher jemanden der Mal vorbeikommt und etwas im Haushalt hilft oder die frischgebackenen Eltern mit einer kleinen Mahlzeit versorgt. Man vergisst mit einem neuen Familienmitglied erstaunlich oft selbst etwas zu essen und hat weder Zeit noch Muße dazu den Familienbesuch zu verköstigen. Die liebevoll gestaltete Box kommt in unterschiedlichen Größen daher, von ohne Inhalt bis hin zu einer großen Variante mit Stoffwindeln und einer Tragehilfe von Madame Jordan kann sie ganz nach den Bedürfnissen der kleinen Familie ausgewählt werden.

Innerhalb von gut 24 Stunden wurde das Fundingziel bereits erreicht, natürlich kann das Projekt aber noch bis zum 06.10.2016 unterstützt werden. Ich finde die Box großartig und bin ein bisschen traurig, dass sie nicht schon vor Jonah’s Geburt realisiert wurde. Aber hey, beim nächsten Kind kommt sie definitiv ins Haus!

Die geborgene Erstlingsbox | Erstausstattung | Baby

Alle Fotos stammen von © Anna Kley.

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