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Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag

Mein Ausdruck des Lebens mit HP #reinventmemories

8. November 2017
Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit HP entstanden.

Es sind oft die kleinen Dinge, die eine wirklich große Rolle spielen. Gesten und Worte, Rituale und Momente, die sich in uns einbrennen, die uns prägen und ein Teil von uns werden. Aber es sind auch die Dinge, die oft im Alltag untergehen, die an einem vorbei rauschen und denen man sich oft erst später bewusst wird.

Gemeinsam mit HP habe ich mich im letzten Monat an meine Kindheit zurückerinnert und bewusst nach den kleinen Dingen Ausschau gehalten, die mich prägten. Ich habe Geschichten zusammengetragen und Kisten und Alben voller Fotos durchforstet und bin so dankbar dafür, dass meine Familie nicht nur die großen Familienurlaube und tollen Weihnachtsgeschenke auf Bildern festhielt, sondern auch die kleinen Rituale unseres Alltags.

In unser kleinen Familie ist noch viel Platz und Zeit für große und kleine Momente und doch gibt es schon Rituale, die fester Bestandteil unseres Familienalltags sind und die Kindheit unseres 16 Monate alten Sohnes prägen. Und es entwickeln sich mit jedem Entwicklungsschritt neue Abläufe, kleine Bräuche und Traditionen, die unser Familienleben bereichern.

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Der Morgen gehört dem Kind und seinem Papa

Der Morgen gehört dem Wuselkind und seinem Papa. Die zwei genießen die gemeinsame Zeit bevor der Rest der Welt aufwacht und rabauken zusammen durch die noch dunkle Wohnung, blättern durch Bilderbücher, bauen Burgen, machen es sich mit den Kuscheltieren im Kinderzimmer gemütlich oder spielen heimlich „Tippitippi“ an meinem Laptop.

Tom ist ein richtiger Frühaufsteher. Sein Wecker klingelt noch vor 5 Uhr und während ich mich nochmal umdrehe, sitzt er am Esstisch mit einem Kaffee und seinem Frühstück und wartet darauf, dass sich unser Sohn zu ihm gesellt. Der hat eindeutig das Frühaufstehergen von ihm geerbt und wird noch vor den Hühnern wach. Die beiden löffeln zusammen Müsli mit Obst und beobachten die Lichter in den Nachbarwohnungen, die langsam nach und nach angehen. Sie putzen zusammen Zähne und machen sich fertig für die KiTa.

Manchmal schläft der Sohn schon bevor Tom abends nach Hause kommt. An solchen Tagen ist die gemeinsame Zeit morgens besonders wertvoll. Der Morgen gehört den beiden. Am Wochenende geselle ich mich mit einer Tasse Tee zu ihnen, mache Waffeln zum Frühstück und ab und an legen wir uns nach ein paar Stunden einfach noch mal alle zusammen ins Bett. Dann, wenn alle anderen gerade aufstehen.

Wir sagen dem Kind immer Tschüss

Tom bringt den Sohn morgens in die KiTa. In den ersten beiden Wochen der Eingewöhnung habe ich das noch gemacht, aber der Abschied dort fiel so schwer und endete mit vielen Tränen, dass wir uns gemeinsam mit den Erziehern dazu entschieden haben, dass ich ihn in der ersten Zeit nur abhole. Jetzt spaziert das Wuselkind aus der Garderobe direkt in den Gruppenraum und vergisst oft, sich nochmal zum Papa umzudrehen. Ein „Tschüss“ muss der sich manchmal richtig vom Sohn einfordern. Ohne sich zu verabschieden geht aber niemand.

Mein Tschüss ist morgens zu einem kleinen Ritual geworden. Ich ziehe dem Sohn Jacke und Schuhe an, während dieser versucht schon mal die Wohnungstür zu öffnen, weil er es eilig hat in die KiTa zu kommen. Aber für mindestens zwei Abschiedsküsse, an meinen Glückstagen sogar drei, und ein High Five hat er fertig angezogen dann doch noch Zeit. Er geht zur Tür, dreht sich dann um und kommt für einen Kuss noch mal zu mir gelaufen und drückt ihn mir mit gespitzten Lippen auf den Mund. An der Treppe im Hausflur winkt er mir nochmal und es gibt ab und an sogar noch einen Handkuss.

Die Küsschen gibt es vom Sohn nur morgens zum Tschüss sagen und abends, wenn es ins Bett geht. Er teilt sie ziemlich gut ein.

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Unser Alltag ist seine Kindheit

Trödeln und Bummeln ist für viele Erwachsene eine Form der Entspannung, für die sich extra Zeit genommen wird. Aber trödelnde Kinder sind immer ganz furchtbar. Dabei ist Trödeln und Bummeln für sie so schön und wichtig. Sie haben ihr eigenes Tempo und brauchen immer wieder Phasen, in denen sie Träumen und in einer Kleinigkeit aufgehen können. Wir lassen uns in unserem Alltag bewusst Zeit dafür und planen einen Puffer ein, wenn wir etwas vor haben.

Wenn ich den Sohn aus der KiTa abhole, plane ich für den Rückweg, der eigentlich keine fünf Minuten dauert, locker eine halbe Stunde ein. An manchen Tagen möchte er am liebsten getragen werden, dann sind wir fix wieder zu Hause, an anderen läuft er die Strecke selbst, hebt jeden Stock einmal hoch, schaut sich jede Straßenlaterne an und möchte in jede Pfütze springen. Wir bleiben für jede Ente stehen und für jedes Eichhörnchen. Und er geht unterwegs einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nach.

Neben unserem Wohnhaus führt ein Spazierpfad am Wasser entlang, der so viel schöner ist, als die Strecke an der Straße. Unterwegs sammelt der Sohn Kieselsteine von der Umrandung des Nachbarhauses auf und trägt sie bis zu ein paar Pollern, die Autofahrer davon abhalten sollen, den Weg am Wasser zu befahren. Einige von denen haben oben eine Vertiefung, die in den Augen unseres Kindes wie für die Kieselsteine gemacht zu sein scheint. Darin legt der Sohn die Steine ab, freut sich riesig, nimmt die Steine wieder mit und geht zum nächsten Poller.

Natürlich gibt es auch bei uns manchmal Termine, zu denen wir pünktlich los müssen und an manchen Tagen habe ich einfach keine Lust darauf, fünf Stunden bei einem Gullideckel stehen zu bleiben, die Tage lassen sich aber an einer Hand abzählen. Unser Alltag ist die Kindheit unseres Sohnes und sie soll voller Zeit für die kleinen Dinge sein.

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Raum zum Probieren und Entdecken

Ein Kind lernt nicht das Hochklettern einer Leiter, wenn wir es direkt auf die Rutsche setzen, sondern dadurch, dass es sieht, wie andere daran hinaufsteigen und wir ihm die Zeit und die Möglichkeit geben, es selbst auszuprobieren. Auch wenn für uns manchmal der Weg zum Ziel furchtbar kompliziert aussieht. Kinder lernen durch ausprobieren und das können sie nur, wenn wir sie lassen.

Wir haben eine Sandkiste im Innenhof, die wir von unser Terrasse aus erreichen. Sie ist sozusagen unser erweiterter Garten. Seit unser Kind krabbeln kann, rückte das Objekt der Begierde immer mehr in greifbare Nähe. Terrasse und Sandkasten sind von etwas Rindenmulch und ein paar Pflanzen getrennt und zu Beginn war dem Krabbelkind der Rindenmulch noch nicht wirklich geheuer. Aber es brauchte nur ein paar Tage und die anderen Nachbarskindern, die alle über den Rindenmulch spazierten, um in die Sandkiste zu kommen, bis der Sohn einfach über die zerkleinerte Baumrinde krabbelte und die nächste Hürde, die kleine Mauer, die die Sandkiste umrandete, erreichte und auch diese nach einer Weile überwand. Jedes kleine Stück, das er selbst schaffte, machte ihn unglaublich glücklich und er freute sich jedesmal riesig, wenn er in der Sandkiste landete.

Wir haben ihn einfach machen lassen und lediglich beobachtet, ob er unterwegs ein zu großes Stück Rindenmulch in den Mund steckte oder vielleicht kopfüber in der Sandkiste landet.

Inzwischen spaziert der Sohn einfach aus der Terrassentür, schnappt sich selbst seinen Sack mit dem Sandspielzeug und spaziert los. Am Anfang habe ich ihm die Tüte in die Sandkiste getragen und wir haben sie dort zusammen ausgeräumt, danach leerten wir sie gemeinsam auf der Terrasse und er nahm sich Eimer und Schaufel und spazierte los, jetzt macht er alles alleine.

Ganz wichtig und scheinbar ein unerlässliches Ritual, bevor es in die Sandkiste geht: die Terrasse fegen. Wir haben einen Reisigbesen, der eine magische Anziehungskraft hat und mit dem das Kind die Terrasse „fegt“, bevor er den Besen plötzlich einfach fallen lässt und mit dem Spielzeugsack davon spaziert.

Ein beruhigendes Bad als Abendritual

Als Baby gehörte zum Abendritual eine Massage mit einem mildem Öl und auch das Wickeln war mehr als nur das Wechseln der Windel. Wir haben uns für beides immer sehr viel Zeit gelassen. Es waren Momente, in denen es nur uns und das Baby gab, in denen wir ruhig erzählten, leise sangen, streichelten und berührten.

Aber das Wuselkind liegt schon lange nicht mehr beim Windelwechsel länger als eine Minute still und für eine Massage ist es auch viel zu sehr auf Wuseln eingestellt. Dafür hat das abendliche Bad und das anschließende Eincremen eine wichtige Rolle in unserem Alltag eingenommen. Wir kommen abends gemeinsam runter und lassen den Tag im warmen Badezimmer bei wohligen Calenduladämpfen ausklingen. Das Kind planscht in der Wanne vor sich her und wenn Tom nicht länger arbeiten muss, sitzen wir beide vor der Wanne, erzählen uns, was wir alles am Tag erlebt haben und lassen uns vom Sohn einen Becher voll warmen Badewasser servieren.

Statt der Babymassage cremen wir jetzt zusammen ein. Das Kind liebt es, sich selbst die Creme auf den Bauch zu schmieren und sie an den Beinen zu verteilen.

Mein Ausdruck des Lebens

Unser Kind kommt langsam in ein Alter, in dem es sich gerne Bilder anschaut. Er zeigt jetzt auf einzelne Personen, ruft begeistert Mama, wenn er mich entdeckt und findet Papa auf jedem Bild, auch wenn er noch so versteckt ist. Es wird nicht mehr lange dauern bis auf den Bildern nicht mehr nur Personen sind, die er kennt, sondern auch Situationen, die er wiedererkennt. Fotos und die darauf eingefangenen Momente fangen an für ihn eine Bedeutung zu haben.

Ich möchte aber nicht mit meinem Sohn am Rechner sitzen um tausende von Fotos anzugucken. Ich möchte, dass er die wirklich besonderen Momente zusammen mit uns in den Händen halten kann. Die letzten zwei Wochen habe ich genutzt, um diese ganz besonderen Augenblicke, Rituale und Besonderheiten unseres Familienlebens nicht nur auf Fotos festzuhalten, die dann auf meiner Festplatte verstauben, sondern sie auch auszudrucken. Von HP haben wir dafür den HP ENVY Photo Drucker bekommen, mit dem wir die Bilder bei uns im Wohnzimmer von Handy und Rechner drucken können.

Die ersten Fotos haben schon ihren Platz in einem Fotoalbum gefunden. In leuchtenden Farben sind unsere Erinnerungen auf Fotopapier festgehalten. Kommt ein neuer Moment dazu, den ich konservieren möchte, kann ich ihn direkt nach dem Auslösen der Kamera mit einer App von meinem Smartphone aus ausdrucken und in unser Album kleben. Jetzt fehlen noch kleine Texte und weil ich gerne bei der Deko eskaliere, müssen sicher auch noch ein paar Sticker und vielleicht sogar Glitzer in dem Album landen.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | Fotoalbum gestalten | ivy.li

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4 Kommentare

  • Antworten Mona 8. November 2017 um 15:09

    Total schön 🙂 Die Morgende sehen hier auch so aus. Der Papa nimmt das Kind mit in die Kita und ich bekomme zum Abschied ein paar Küsschen und „Tschüssi“

    Ich hab auch einen HP Drucker und kann mit dem Handy drucken aber nur in A4, das bringt mir quasi gar nix :/

  • Antworten Kati 8. November 2017 um 16:14

    Liebe Ivy, ein supertoller Bericht. Wie achtsam du mit den kleinen Momenten umgehst und wie schön ihr alles mit eurem Kleinen Schatz macht und genießt. Ich überlege auch einen Fotodrucker zu kaufen, welche hast du denn genau und wie zufrieden bist du? Hat jeder Druck problemlos funktioniert?

  • Antworten JesS von feierSun.de 9. November 2017 um 11:28

    Was ein wunderbarer Artikel und was für ein tiefer Einblick in Euren Tag. Hier nimmt der Papa die Motte am Morgen nicht mit, aber dafür bin ich Sonntags am Morgen raus. Ich würde Ronny so gerne auch mal ein Ausschlafen zugestehen, aber ich kann manchen, was ich will, die Maus will ihren Papa. Ende.

    Nach der Zeitumstellung steht sie sogar in der Woche mit ihm auf. Papa erlaubt nach dem Müsli einen Keks. Das ist schon cooler als mit Mama. Die beiden sind so wunderbar zusammen. Die beiden sind mein Herz. Mein Leben.

    Einen Drucker von HP habe ich auch und ich mag ihn, auch wenn das Display manchmal ausgeht und ich ihn dann neu starten muss. Aber er hat hier im HomeOffice ja auch jeden tag viel zu tun und hin und wieder drucke ich Grafiken oder auch Bilder aus. Direkt vom Handy oder aus dem Garten heraus.

    Drück Dich und deine beiden tollen Männer.
    JesS

  • Antworten Anna 14. November 2017 um 11:18

    Liebe Ivy, ich bewundere, wie wunderbar Du Euren Alltag – der uns allen manchmal so langweilig erscheint- in so schöne Worte fasst. Und Du hast Recht. Wer so achtsam auf sein Leben blickt erfreut sich viel mehr an scheinbar alltäglichen Dingen.
    Wir sind hier zu Hause derzeit „druckerlos“. Aber vielleicht denken wir mal über die Anschaffung nach. Denn ausgedruckte Erinnerungen sind natürlich viel schöner als die, die auf der Festplatte herumliegen 🙂
    Liebe Grüße, Anna

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