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Baby Family Pregnancy

Geburtsbericht – Jonahs Geburt

Viel Fruchtwasser, viele Tränen und ganz viel Liebe

15. Oktober 2016

Jonah liegt auf meinem Schoß, hält mein T-Shirt fest mit seinen gar nicht mehr so kleinen Händen und schläft, nachdem er mich und meine Brust eben noch ganz breit anstrahlte. Seine Beine berühren schon fast das Sofa. So groß ist er bereits geworden, dass er nicht mehr ganz in meinem Schneidersitz Platz findet. Dabei ist er doch gefühlt erst gestern auf die Welt gekommen. Der Kalender sagt aber, dass es schon ganze vier Monate her ist. Vier Monate ist Jonah jetzt schon bei uns. Wo ist denn bloß die Zeit geblieben? Auf dem MacBook gehe ich nochmal alle Bilder aus dem Krankenhaus durch. Er war so klein und zart. Jedes Mal kommen mir die Tränen. Das ich Mama bin, kann ich manchmal immer noch nicht ganz glauben.

Jonah kam genau heute vor vier Monaten in der 39 Schwangerschaftswoche (38+2) um 8:20 Uhr auf die Welt. Ganz lila war er, als er plötzlich in den Armen der Hebamme lag und noch gar nicht bereit dafür, seinen ersten Atemzug zu nehmen.

Eine große Pfütze – Es geht los

Am Tag zuvor hatten wir einen normalen Kontrolltermin bei meiner Frauenärztin. Das CTG war normal, von ersten Geburtsanzeichen war noch nichts zu sehen und auch der Gebärmutterhals und Muttermund schrien nicht gerade danach, innerhalb der nächsten 24 Stunden plötzlich ein Baby durch sich hindurchzupressen. Ich weiß noch, dass wir über meine Unruhe der letzten Woche sprachen und das Jonah sich weniger bewegen würde als sonst und meine Ärztin meinte, dass das für sie danach klingen würde, dass sich Jonah zumindest nicht mehr Zeit als geplant lassen würde und beim Ultraschall lobte sie noch meine pralle Fruchtblase. Keine fünf Stunden später lief mir die Plörre die Beine runter. Aber erst mal der Reihe nach.

Ich snappte nach dem Arzttermin noch ein bisschen, wir fuhren zu Ikea, besorgten noch mal Bilderrahmen fürs Kinderzimmer, Erde im Baumarkt für zwei Rosensträucher die ich umtopfen wollte (Spoiler: Sie sind eingegangen.) und hielten danach noch mal bei Penny. Wir kauften Burrata und eine Meterlange Packung Twix, die Tom einfach nicht links liegen lassen konnte. Auf dem Parkplatz hatte ich ein kurzes, ziemlich schmerzhaftes Ziehen im Unterleib, da Jonah aber gerne mal boxte, dachte ich mir nichts dabei. Auf der Heimfahrt gab es noch mal ein kurzes Ziehen, aber da beim Arzt nichts auf eine vorzeitige Geburt hinwies, dachte ich auch nicht daran. Wieder daheim stieg ich aus dem Auto, ging zum Kofferraum und stand plötzlich in einer großen Pfütze. „Entweder meine Fruchtblase ist gerade geplatzt oder ich habe mich gerade angepinkelt.“ Meine Schuhe verwandelten sich in einen kleinen Pool und es lief mir weiter nass die Beine herunter. „Mhm, es hört nicht auf. Ich tippe auf die Fruchtblase.“ Damit meine Nachbarn nicht über meine nasse Hose tuscheln konnten, fing es schlagartig wieder an aus Eimern zu gießen. Meine schöne Fruchtwasserpfütze rann die Straße herunter. Während ich mich aus meinen Nassen Sachen schälte brachte Tom noch die Einkäufe in die Wohnung und ich dankte der Packung überdimensionaler Wöchnerinnen Einlagen, die ich mir ein paar Tage zuvor bei Amazon bestellte.

Natürlich war unser Koffer für das Krankenhaus noch nicht gepackt. Ich wollte eigentlich einen Blogpost darüber schreiben, schob das aber immer vor mich her und hatte noch nicht wirklich alles bereitgelegt. Also wurde schnell irgendeine der tausend Listen aus dem Internet gesucht und in den Koffer geworfen, was laut Liste wirklich super wichtig sei.

Der Burrata kam in den Kühlschrank statt in meinen Bauch, das Fruchtwasser durchweichte weiter fleißig Einlagen und Höschen und ganz ohne Aufwärmphase bekam ich Wehen in zwei bis drei Minutentakt. Ich versuchte mich kurz hinzulegen bis Tom alles fertig gepackt hat, aber Wehen im Liegen veratmen macht keinen Spaß. Ich hatte eigentlich erwartet, dass Wehen erst langsam und seicht anfangen und sich nicht kurz mit zwei Stichen ankündigen und dann in recht kurzen Abständen mit voller Wucht mich total lahmlegen.

Quer durch Hamburg und etwas weiter – Der Weg in zwei Krankenhäuser

Wir riefen noch kurz im Krankenhaus an und machten uns dann auf den Weg. Jonahs Moltonunterlagen kamen unter mich auf den Sitz und die Lehne weit nach hinten. In den Wehenpasuen snappte ich ein bisschen und snackte Twix. Gegessen hatte ich bis dahin nur Frühstück und inzwischen war es schon fast Acht Uhr. Keiner von uns war wirklich aufgeregt. Wir waren erstaunlich ruhig. So ganz hatte ich noch nicht verstanden, dass wir jetzt Eltern werden. Unser Wunschkrankenhaus war in der anderen Ecke Hamburgs, aber wir kamen ziemlich zügig durch den Verkehr. Nur eine kleine Entenfamilie hielt uns kurz auf. Enten haben schließlich immer vorfahrt.

Ratet mal wer nicht in seinem Wunschkrankenhaus entbunden hat. Genau, ich. Alle Kreißsäle voll. Vermutlich wäre ab Mitternacht wieder einer frei. Uns wurde angeboten erstmal in ein anderes Krankenhaus zu fahren und später wieder zukommen. Ich wollte Jonah unbedingt in diesem Krankenhaus zur Welt bringen und hielt noch ziemlich lange an diesem Plan fest, der natürlich totaler Quatsch war. Wir fuhren in das nächstgelegen Krankenhaus mit gleicher Ausstattung, das uns sowohl das Krankenhaus als auch unsere Hebamme empfahlen. Für eine Fahrt zurück nach Hause um in eines bei uns um die Ecke zu fahren, waren meine Wehen einfach zu stark.

Geburtsbericht | Jonahs Geburt | ivy.li

Viele Tränen – Neues Krankenhaus, neues Glück

Im neuen Krankenhaus bekam ich ein sexy Netzhöschen und eine Krankenhaushose. Wusstet ihr, dass die keine Innen- und Aussenseite haben? Vollkommen egal wie man sie anzieht, sie ist immer richtig herum! Ach und wusstet ihr, dass Fruchtwasser immer neu produziert wird und man einfach immer weiter ausläuft? Geil! Am Wehenschreiber zerquetsche ich in regelmäßigen Abständen Toms Hand und versuchte mir immer noch einzureden, dass wir gleich einfach ins andere Krankenhaus zurück fahren würden. Ich konnte einfach nicht vom eigentlichen Plan ablassen. Tom musste erst noch mal mit meiner Hebamme telefonieren und nochmals auf mich gut einreden, bis ich fein damit war, nicht Nachts nochmal durch Hamburg zu fahren. Die Ärztin warf noch mal einen Blick auf meinen Muttermund (3 cm) und bereitete mich darauf vor erst am nächsten Tag in den Kreißsaal zu kommen. In der Nacht würde wohl nichts mehr passieren und Tom solle erst mal heim fahren. Ich bekam Panik und brach in Tränen aus. Ich wollte nicht alleine sein! Wir hatten Glück und die Nachtschwester auf der Wöchnerinnenstation legte mich auf ein leeres Doppelzimmer, damit Tom bei mir bleiben konnte. Ihrer Meinung nach würden wir aber nicht lange im Zimmer bleiben und noch heute Nacht in den Kreißsaal gehen. Die Schwester hatte Recht. Keine zwei Stunden später hielt ich die Wehen nicht mehr aus und wir machten uns auf den Weg, der plötzlich unendlich lang erschien.

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Taube Beine – Ab in den Kreißsaal

Die Hebamme ließ mir ein Entspannungsbad, meine Wehen interessierte das allerdings kein bisschen. Wie schafft man es bei einer Wassergeburt die Wehen wegzuatmen? Ich konnte mich nirgends richtig festhalten. Die Wehen waren nur im Stand oder auf den Knien auszuhalten. Nach dem Bad gab es einen Schmerztropf. Die Schmerzen machten mich fertig und Jonahs Werte sackten bei jeder Wehe ab. Ich fühlte mich zum ersten mal seit der Schwangerschaft wieder betrunken. Auch wenn die Wehen mich immernoch fertig machten, ging es mir ganz kurz wieder etwas besser. Die Wirkung ließ aber schnell nach und Schmerzen und Müdigkeit zerrten an mir. Jonahs Werte wurden schlechter und Hebamme und Ärztin rieten mir zu einer PDA. Wir verzichteten zu Beginn darauf, weil ich auf einige Anästhetika allergisch reagierte, ich aber keine Ahnung hatte auf welche. Die PDA musste zwei mal gesetzt werden. Beim ersten Anlauf wirkte sie leider nur auf einer Seite. Nach dem zweiten Anlauf war mein ganzer Unterkörper taub. Ich spürte weder die Wehen noch meine Beine mehr. Endlich konnten wir kurz die Augen schließen.

Geburtsbericht | Jonahs Geburt | ivy.li

Und plötzlich ging alles ganz schnell – Hallo Jonah

Jonahs Werte sackten weiter ab. Die Ärztin kontrollierte in regelmäßigen Abständen seine Sauerstoffsättigung. Dass jemand mit einem Skalpell in mir am Köpfchen meines Babys rumritzte war kein schöner Gedanke. Und plötzlich musste alles ganz schnell gehen. Jede Presswehe musste mir die Hebamme ankündigen. Die PDA legte mich so lahm, dass ich sie nicht spürte. Aber es ging nicht schnell genug. Damit die Geburt nicht in einem Notkaiserschnitt endete bereitete mich die Ärztin darauf vor, dass sie jetzt bei jeder Wehe auf meinen Bauch drücken würde. Keine drei Wehen später konnte ich Jonahs Köpfchen anfassen. Eine weitere Wehe später, um 8:20 Uhr, war er plötzlich da. Ganz lila und ganz still. Statt ihn mir auf die Brust zu legen wurde er schnell aus dem Raum und unter ein Sauerstoffzelt gebracht. Ich konnte nicht klar denken, verstand die Situation nicht und weinte bitterlich. Die Worte der Hebamme, der Ärztin und von Tom drangen nicht wirklich zu mir durch. Ich wollte mein Baby in den Armen halten. Ich konnte an nichts anderes denken. Eine gefühlte Ewigkeit später kam Tom mit unserem Sohn in den Armen wieder. Ich bekam vor lauter Weinen nicht mit, dass er den Raum verlassen hatte.

Jonah war so klein und zart. Seine großen dunklen Augen schauten mich an und ich war so verliebt. Ich wusste nicht wie ich ihn halten soll. Er wirkte so zerbrechlich. Die Hebamme half mir beim anlegen. Er schleckerte ein bisschen und ich weinte einfach weiter. Vor Glück, Liebe und Erleichterung. Wir drei lernten uns kennen. Schauten uns an, berührten uns, verliebten uns noch mehr. Wie weggeblasen waren alle Stunden davor. Nichts zählte mehr. Nur der kleine Mensch in unseren Arme war noch wichtig. Mit dem schönsten Kind der Welt, ganz vielen Schmetterlingen im Bauch und ein paar inneren Schürfungen zogen wir zurück auf die Wochenbettstation und in ein Familienzimmer.

Nach zwei Tagen konnten wir drei endlich nach Hause. Trotz wirklich lieber und hilfsbereiter Schwestern die sich immer Zeit für uns nahmen, war ich unendlich froh wieder zuhause zu sein. Ich hätte es keine weitere Minute mehr ausgehalten. Im Krankenhaus fiel mir die Decke auf den Kopf. Ich konnte mich nicht richtig entspannen und fieberte unserer Entlassung entgegen. Bereits die Autofahrt nach Hause hat sich wie ein tiefes durchatmen angefühlt.

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Mein Fazit

Ohne Tom, der mir immer gut zugeredet hat und einen kühlen Kopf behielt während ich nicht klar denken konnte, hätte ich das ganz sicher nicht geschafft.

Gleiches gilt für die PDA. Ohne wäre Jonah laut Ärztin ein Notkaiserschnitt geworden und mit konnte ich neue Kraft schöpfen um ihm eine natürliche Geburt zu ermöglichen.

Ohne ein Familienzimmer hätte ich es definitiv nicht so lange im Krankenhaus ausgehalten.

Trotz all der Horrorgeschichten über Krankenhausgeburten, gestressten Hebammen und Ärzten die am liebsten sofort schnibbeln, fühlte ich mich im Krankenhaus wirklich gut aufgehoben und betreut. Niemand hat mich zu etwas gedrängt. Ich wurde über jeden Schritt informiert und nichts passierte, ohne mein Einverständnis. Auch auf der Wochenbettstation war immer eine Schwester für uns da die geduldig beim Anlegen half und mir die Angst nahm mit Jonah zusammen im Bett zu schlafen. Ich hatte solche Angst dieses kleine Wesen in seinem viel zu großen Schlafsack zu überrollen.

Auch wenn es eine Küche gab in der wir uns selbst Frühstück, Abendbrot und Snacks besorgen konnten, war es eine hervorragende Idee von Tom neben Twix auch massig Nektarinen einzupacken.

Ich liebe das Internet. Ich bekam so unglaublich viele liebe Glückwünsche. Nicht nur von Freunden, sondern von so vielen Menschen die ich nicht kannte, die aber meine Schwangerschaft und Jonahs Geburt mit verfolgten und mitfieberten.

Die nächste Geburt wird definitiv eine ambulante!

Ich hätte Jonah gerne mehr Zeit gegeben noch ein bisschen zu wachsen und ihm eine stressfreie Geburt ermöglicht. Ich bin noch nicht ganz damit im Reinen, dass alles so schnell und plötzlich passierte und ich versuche immer noch Gründe dafür zu finden, warum es für Jonah so stressig wurde. In der Plazenta wurden innere Einblutungen entdeckt. Ob diese für die verfrühte Geburt und Jonahs schlechte Werte verantwortlich waren oder durch die rasche diese durch die Geburt entstanden konnte leider nicht genau festgestellt werden.

Auf die Heftigkeit der Liebe für Jonah war ich nicht vorbereitet. Noch nie habe ich so intensiv geliebt. <3

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9 Kommentare

  • Antworten Jessica 15. Oktober 2016 um 14:05

    Ich liebe Geburtsberichte <3
    An der Stelle, wo Jonah dir nicht direkt gegeben wurde, musste ich bitterlich weinen. Eine Horrorvorstellung und ich kann dich so gut nachfühlen.
    Warum wäre Jonah ohne pda mit einem Notkaiserschnitt gekommen? Ich dachte beim Lesen eher, dass du durch die pda fast nicht effektiv pressen konntest und es beinahe zu einer Komplikation kam. Weißt du, warum die Ärztin das meinte? Interessiert mich irgendwie. Wahrscheinlich, weil ich mit meiner eigenen pda noch immer nicht im reinen bin.

    Ich glaube, so eine Geburt zu verarbeiten ist auch echt nicht einfach. Und vielleicht gibt es für manches keine Erklärung.

    Ich weiß nicht, ob du auch gern Geburtsgeschichten liest, hier ist meine, wenn du magst 🙂
    http://theshellydiaries.de/willkommen-little-l-mein-geburtsbericht/

    • Antworten Ivy 15. Oktober 2016 um 15:38

      Bei jeder Wehe sackten Jonahs stark Werte ab und meine Kraft ließ nach. Damit er und ich weniger Stress haben und wir noch bis zum Ende durchhalten, riet man zur PDA. Ich hatte vor keine PDA zu nehmen, bin aber im Nachhinein froh eine bekommen zu haben. Selbst wenn Jonahs Werte top gewesen wären, weiß ich nicht ob ich noch genug Kraft gehabt hätte. Von Null auf Hundert starke Wehen zu bekommen zehrt ziemlich an einem.

      Ich les mir deinen gleich mal nach einem dicken Stück Kuchen durch. <3

      • Antworten Jessica 15. Oktober 2016 um 17:48

        Ah ok, ja so ähnlich war es bei mir ja auch. Wollte auch keine. Und ich ärgere mich, dass ich doch eine hatte. Ich glaube, hätte ich noch gewartet, wäre sie letztlich schneller gekommen und es hätte ohne geklappt. Und da sie mir keine schmerzen genommen hat, war sie eh überflüssig. Doof, aber nicht zu ändern.

  • Antworten Mareen 15. Oktober 2016 um 15:22

    Toll geschrieben, Ivy! Obwohl es jetzt ja schon 4 Monate(!) her ist, habe ich beim lesen direkt nochmal mitgefiebert!
    Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht und wie fix der kleine Racker wächst. Ich bin jedes Mal erstaunt, wenn du snapst, wie groß er schon ist! n_n

    Ich wünsche euch dreien ganz viele tolle erste Male in den nächsten Monaten! <3
    Das wird bestimmt eine spannende und schöne Zeit!

  • Antworten anon 15. Oktober 2016 um 20:43

    ich bin dir von herzen kommend dankbar für diese einblicke <3

  • Antworten Anne 17. Oktober 2016 um 15:52

    Liebe Ivy,
    Ich finde deinen Geburtsbericht sehr sehr emotional und berührend.
    Ich mag deine Schreibweise und deinen Blog total gerne und freu mich immer wieder über neue Beiträge.
    Ich hab schon viele Rezepte nachgekocht und mich zu eigenen Rezepten inspirieren lassen.

    Liebst, Anne
    🙂

    https://einfachanne.wordpress.com/

  • Antworten Jill 21. Oktober 2016 um 10:48

    Wie witzig! Bei uns war es sehr ähnlich, zumindest der Anfang. Linus kam bei 38+ 2, ein Tag zuvor unauffälliges CTG und gleiche Sorge, weil so wenig Bewegung. Fruchtblase platzte bei mir allerdings dann erst am nächsten morgen und 3 Stunden später war er da 🙂 wir hatten eine ambulante Geburt und ich kann das echt empfehlen! Zuhause war ich so entspannt, wie ich es in der Klinik nie hätte sein können. Ich wünsche dir, dass du die Sorgen der Geburt bald verarbeiten kannst.

  • Antworten Voersterin 21. Oktober 2016 um 10:49

    Liebe Ivy,
    die Geburt meines ersten Kindes war so ähnlich wie Deine. Krankenhaus, Pda, schlechte Herztöne, knapp am Kaiserschnitt vorbei.
    Ich habe einige Jahre und eine zweite Geburt gebraucht, um damit ok zu sein.
    Bei der Aufarbeitung begegnete mir das Wort „Interventionsspirale“. Ich vermute, schon diese Krankenhausodyssee haben Dich und den Zwerg ziemlich aus dem Konzept gebracht.

    Ich freue mich sehr, dass es euch gut geht nach dieser Aufregung.
    Mein zweites Kind habe ich dann zu Hause geboren. Geplant. 🙂

    Alles Gute euch!

  • Antworten Nane 6. Juni 2017 um 10:47

    Hallo Ivy, wirklich schön geschrieben. Man fühlt bei den Punkten, die nicht sooo schön gelaufen sind, richtig mit. Beim Wehen im Liegen veratmen gehe ich übrigens total d’accord mit dir. Musste ich liegen und es kam eine Wehe, mutierte ich zur absoluten Ziege, weil ich das einfach nicht konnte und wieder stehen oder knien wollte – sofort! 😀 Danke fürs teilen dieser sehr privaten Geschichte. Lg. Nane

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