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Salzig Zu Tisch

Gutes Brot ohne Mehl 🍞

Das „Life-Changing Loaf of Bread“

3. Mai 2016

Wir haben keine Glutenintoleranz und vertragen auch sonst Getreide gut, aber wie das halt so ist wenn man zu viel im Internet unterwegs ist oder die Mutti eine Reformhausvergangenheit hat, irgendwann springt man mal auf den Kein-Getreide-Trend auf. Um mal aus seiner Brotbubble heruaszukommen gar keine so schlechte Sache. Wir können inzwischen auch super ohne richtiges Getreide leben und haben eine Menge an Alternativen in unseren täglichen Speiseplan gepackt. Nudeln aus Hülsenfrüchten oder Buchweißen schmeckt klasse, wenn auch anders als die bekannten Nudeln, guter Kuchen lässt sich auch mit Mandelmehl und Co. backen und Brot, Brot geht ganz hervorragend ohne Getreide. Also, so richtig gut.

Letztes Jahr beim Stöbern auf Pinterest fand ich das perfekte Brotrezept. Das „Life-Changing Loaf of Bread“ von My New Roots. Natürlich kennt das inzwischen so gut wie jeder und das auch zu Recht! Es ist einfach klasse und landet regelmäßig bei uns im Ofen. Weil ich es gestern gerade noch mal buk und mich ein paar Leute darauf ansprachen, die es noch nicht kannten, dachte ich mir, dass es an der Zeit ist dieses Posting noch mal etwas zu überarbeiten und erneut zu veröffentlichen.

Das Brot ist unglaublich lecker, reich an Ballaststoffen und Proteinen und geht ziemlich einfach. Man muss nur etwas Zeit einplanen. Das Brot muss eine Weile quellen, bevor man es genießen kann. Am besten, man macht es einen Tag bevor man es essen möchte.

Ich habe ihr Rezept ein kleines bisschen verändert und die Mengen auf ein perfektes Stück Brot für uns angepasst.
Bei uns kommen in der Regel Mandeln, Wal-, oder Pekannüsse ins Brot. Irgendwie erwischte ich zu Oft Haselnüsse, die einfach nicht schmeckten.

Gutes Brot ohne Mehl

145 g Sonnenblumenkerne
100 g Mandeln, Walnüsse, Pekannüsse oder Haselnüsse
90 g geschrotete Leinsamen
150 g Buchweizenflocken oder Haferflocken (Ich mag am liebsten halb Buchweizenflocken, halb zarte Haferflocken)
4 EL Flohsamenschalen
2 EL Chia Samen
1 TL Salz
1 EL Xylit, Honig oder Reissirup
3 EL Kokosöl
350 ml Wasser

Ihr könnt die Sonnenblumenkerne und Nüsse in einer Pfanne ohne Öl etwas anrösten, bis sie goldbraun sind, schmeckt aber auch ohne sehr lecker und geht schneller.

Danach kommen sie zusammen mit den geschroteten Leinsamen (falls ihr nur ganze bekommen habt, schmeißt sie einfach kurz in den Mixer), Buchweizenflocken (oder Haferflocken), Flohsamenschalen und den Chia Samen in eine Schüssel.

Das Kokosnussöl löst ihr in heißem Wasser auf und gießt es anschließend in die Schüssel. Etwas Salz und Xylit dazu und alles gut umrühren.

Die klebrige Masse füllt ihr anschließend in eine Kastenform, die ihr mit Backpapier ausgelegt habt.

Das Ganze muss jetzt für mindestens 2 Stunden quellen. Am besten ist es aber über Nacht. Um sicher zu gehen, dass die Zeit ausreichte, zieht ihr an einer Ecke das Backpapier kurz vom Teig ab. Behält dieser seine Form, ist er gut, ist er noch matschig und zerfließt, solltet ihr ihn noch etwas quellen lassen.

Den Ofen (Ober- und Unterhitze) heizt ihr auf 175 Grad vor. Stellt die Kastenform für 20 Minuten auf die mittlere Schiene.

Nach den 20 Minuten nehmt ihr die Form wieder heraus und stürzt das Brot auf das Backgitter.

Ohne Kastenform und Backpapier geht das Brot noch mal für 40 Minuten zurück in den Ofen.

Bevor ihr es anschneiden und essen könnt, muss das Brot auskühlen, aber danach könnt ihr reinhauen.

Ich bereite das Brot am liebsten immer Abends vor und lasse es über Nacht quellen. Die Masse lässt sich ja ruck zuck vorbereiten. Den Mix aus Buchweizenflocken und zarten Haferflocken mag ich persönlich am liebsten und ich bilde mir ein, dass die lange Quellzeit und die zarten Haferflocken dem Brot eine schönere Textur geben.

Das gute Brot | The Life-Changing Loaf of Bread | Glutenfrei | Vegan | Rezept | Food | ivy.liDas gute Brot | The Life-Changing Loaf of Bread | Glutenfrei | Vegan | Rezept | Food | ivy.li

Dieser Post erschien ursprünglich am 14. Juni 2015

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6 Kommentare

  • Antworten Sarah 14. Juni 2015 um 22:58

    Oh, das klingt wirklich toll!
    Ich bin eh schon länger auf der Suche nach einer gesünderen Alternative zum herkömmlichen Brot – wird baldigst ausprobiert!

    • Antworten ivy 14. Juni 2015 um 23:06

      Ich hoffe dir schmeckt das Brot genauso gut wie uns. <3

  • Antworten Sabrina 3. Mai 2016 um 14:53

    Das sieht ja lecker aus! Muss ich auch unbedingt mal nachbacken, die meisten Zutaten hab ich ja schon Zuhause 🙂
    Vielen Dank fürs Rezept! Liebe Grüße Sabrina

  • Antworten d 9. Januar 2017 um 12:21

    kann man dafür auch ein anderes öl verwenden, ich hasse kokosgeschmack

    • Antworten Ivy 9. Januar 2017 um 17:40

      Ich habe das noch nie mit anderem Öl gemacht, dürfte aber klappen. Ich benutze in der Regel immer Kokosöl, da beim Erhitzen keine Transfette entstehen wie bei anderen Pflanzenölen. Und ich mag den Geschmack. Wobei man es beim Brot nicht herausschmeckt. Es gibt übrigens auch Kokosöl ohne Geschmack.

  • Antworten D 11. Januar 2017 um 16:41

    Danke für die Antwort. Wenn man Kokos mag schmeckt man es nicht so raus, aber wenn man den Geschmack nicht leiden kann ist man da empfindlicher. Dass es Geschmackfreies Kokosöl gibt wüsste ich nicht.

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