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1000 Fragen an dich selbst #8

Müdi und ein kleines Gewinnspiel | Selbstfindung und Selbstfürsorge

23. Februar 2018
1000 Fragen an dich selbst #8 | Müdi und ein kleines Gewinnspiel | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mehr auf https://ivy.li
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Die Woche alleine mit dem Sohn ist fast vorbei, am Montag starten wir wieder zu dritt in den Tag. Ich freue mich schon riesig darauf.

Wir zwei sind ein gutes Team und haben die Woche seit Sonntag wirklich gut gemeistert. Sogar das Bringen in die KiTa hat so so gut geklappt. Eigentlich übernimmt das nämlich immer Tom, weil er bei mir nicht loslassen konnte. Jetzt werde auch ich mit einem „Tschüüü“ und schnellem Winken verabschiedet, während er schon mit den Erziehern lacht.

Aber ich bin so müde. Meine Müdigkeit hat neue Dimensionen angenommen. Die letzten Stunden vor dem Aufstehen schläft die Wülmaus so unruhig und stillt oft. Dabei kann ich nur schwer wieder einschlafen. Schlaft ihr mal ein, wenn ständig ein Kind über euch klettert, weil es doch lieber auf der anderen Seite stillen will oder sich immer wieder hinsetzt um sich dann auf euch zu werfen. Und dann ist gegen 5 Uhr die Nacht ganz zuende. Wenn man dann noch bis Nachts wach ist, den Haushalt macht oder arbeitet, ist man nach, vielleicht drei Stunden Schlaf, alles andere als wach. Also gehe ich jetzt einfach mit dem Kind schlafen. Abends vollkommen übermüdet vor dem Rechner und einem leeren Textdokument zu sitzen und zu versuchen nicht vor leere im Kopf zu sabbern, bringt ja auch nichts.

1000 Fragen an dich selbst #7


141. In welche Länder möchtest du noch reisen?
Ich habe schon so viele Länder gesehen, weil ich ich als Kind viel mit meiner Mama und meinen Großeltern reiste. Aber ich würde sie gerne noch mal als Erwachsener sehen.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?
Ich hätte gerne Wunschpunkte. Nur nicht in blau, lieber kleine Zarte Sommersprossen, die auch immer wieder kommen, ohne das ich Herrn Taschenbier (Tom) zwischendurch verlassen muss.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
Es gab ganz sicher Situationen als Teenie, in denen ich mich am liebsten in Luft aufgelöst hätte, aber ich scheine sie alle verdrängt zu haben. Oder mein müdes Gedächtnis hat kurzzeitig seine Funktionen gedrosselt.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

145. Wie flexibel bist du?

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?
Käsebrot mit Marmelade ist vermutlich gewöhnlich ungewöhnlich. Ich mag gerne rohes Sauerkraut mit Ofengemüsse und Hummus. Oh und ich habe bei McDonald’s gerne Pommes in den McSundae gedippt.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?
Warten. ¯\_(ツ)_/¯ In der Schlange stehen stresst mich meistens gar nicht. Nur wenn das Kind mega müde oder quengelig ist, wünschte ich mir, dass es etwas schneller ginge. Aber statt zu meckern, bespaße ich lieber das Kind.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Im Spiegel. Keine Ahnung wo auf Fotos immer das zweite Kinn herkommt oder die heruntergezogenen Mundwinkel, obwohl ich eigentlich glücklich bin.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Weder noch. Ich entscheide mich für mein Wohlbefinden und das mag manchmal viele Kalorien und wenig Sport.

150. Führst du oft Selbstgespräche?
Ja, aber wenn man ein Baby hat, bzw. ein Kleinkind, sind das gar keine Selbstgespräche mehr.

151. Wofür wärst du gern berühmt?
Für meine unendliche Geduld, meine vollen und voluminösen Haare und mein unglaublich starkes Immunsystem.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Beschissen. Gerade dann, wenn man es nicht nachvollziehen kann, bzw. wenn man keinen Grund genannt bekommt.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Menschen die ich wirklich mag, kenne ich sehr gut, bzw. lerne sie gerade sehr gut kennen.

154. Duftest du immer gut?
Ne, nach einer Fiebernacht rieche ich ganz sicher nicht gut.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Ich habe lange jedes Jahr meine gelesenen Bücher getrackt. Da kamen in der Regel zwischen 30 und, wenn ich echt viel Zeit hatte auch mal 50 Bücher bei rum. Jetzt bin ich froh, wenn ich ein bis zwei Bücher im Monat gelesen bekomme.

156. Googelst du dich selbst?
Ja, aber das ist ziemlich langweilig.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?
Ich bin wirklich langweilig, aber ich verspüre gar kein Bedürfnis danach. Ich mag die Ereignisse in meinem Leben und freue mich, dass ich so viele tolle Erleben durfte und noch vor mir habe.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Nope. Ich bin einfach nicht für das Leben in einer WG gemacht. Ich habe es ausprobiert, es war okay, aber es ist einfach nicht mein Ding.

159. Sprichst du mit Gegenständen?
Ja. Abgesehen von unserem Google Home und Alexa Dot, feuer ich auch gerne mal den Toaster an.

160. Was ist dein größtes Defizit?
Abgesehen von einem wirklich gut funktionierenden Immunsystem? Ich niese schon wieder den ganzen Vormittag. Das kann doch bloß ein Witz sein.

Gewinnt ein „1000 Fragen“-Heftchen und schöne Kleinigkeiten aus der Flow

Anfang der Woche kam ein Kurier mit einem großen Pakte. Darin sind 19 „1000 Fragen an dich selbst“-Heftchen und viele kleine und große Beilagen aus den letzten Ausgaben der Flow. Gut, eigentlich 20, aber eines behalte ich. Die anderen 19 Heftchen und schönen Beilagenpakete möchte ich an euch verlosen. Dafür müsst ihr auch gar nicht viel tun.

Nein, ich bekomme dafür kein Geld, ich verschicke sie sogar selbst an euch. Ich finde die Idee einfach so schön und freue mich selbst über das Heftchen und weiß, dass auch unter euch einige sind, die es so gerne selbst hätten.

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Wie ihr gewinnen könnt?

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt).
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Teilnahmeschluss ist am 04.03.18 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 05.03.18 gezogen und per E-Mail benachrichtigt.
  • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 5 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

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Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

*Der Gewinn wird vom Flow Magazin zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank.

1000 Fragen an dich selbst Mutterschaft Selbstfürsorge

1000 Fragen an dich selbst #7

Müde und weniger Zeug | Selbstfindung und Selbstfürsorge

17. Februar 2018
1000 Fragen an dich selbst #7 | „freundlich“ bestimmt | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mehr auf https://ivy.li

Ich bin zu 300 % müde und deshalb ist heute Samstag und nicht Freitag und der Beitrag einen Tag später online, als sonst. Fällt euch das eigentlich auf? Vermutlich stört sich bloß mein nerviger Perfektionismus daran, aber der muss in den letzten Jahren eh immer ordentlich einstecken, denn sonst würde hier nie ein Text online gehen oder ein Bild oder überhaupt dieser Blog oder ich irgendwohin, denn er hat utopische Ansprüche, vor allem an mich.

Tom packt gerade seinen Koffer und ich bekomme dabei Bauchweh. Nein, er zieht nicht aus, er fliegt morgen für eine Woche weg und ich vermisse ihn jetzt schon schrecklich. Und er fliegt in die Sonne und laut Wetterbericht soll es hier Montag Schneeregnenhageln und das ist nicht mein Lieblingswetter.

Wenn ich nicht gerade müde bin, bin ich im Aussortierfieber. Ich habe Geschirr aussortiert und Stifte, Papiere und Nippes und Bücher. Bücher fiel mir erst schwer, dann erstaunlich leicht. Das Regal auf dem Bild ist eigentlich halb leer, sieht man nur nicht, weil es nur halb drauf ist und auch mit Büchern voll, die eigentlich schon weg sind, aber der passende Karton noch fehlt. Sich von Zeug zu trennen tut so gut.

1000 Fragen an dich selbst #7

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Im Agenturalltag war das irgendwie die Erwartungshaltung der Vorgesetzten und einigen Kollegen. Arbeit vor Familie und Liebe, Freunde arbeiten ja eh in der Agentur. Wenn man andere Prioritäten hat (Familie, Liebe, Freunde außerhalb der Agentur und sich selbst) ist man schnell die Dumme, die vor 20 Uhr geht und alle „hängen“ lässt. Mal gucken, ob sich das nach meiner Elternzeit geändert hat. Aktuell teste ich ja das Ding mit dem Selbstständig machen. Und Tom steht da hinter, nein, eigentlich neben mir. Es geht viel Zeit dafür drauf, die wir eigentlich mit Händchenhalten und Rumknutschen verbringen würden, aber wir verbringen sie zusammen, nebeneinander am MacBook und knutschen einfach zwischendurch.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dafür, dass ich trotz ihrer Trennung Mama und Papa habe. Dafür, dass ich einen so ausgefallenen Namen habe, obwohl ich ihn als Kind furchtbar doof fand. Dafür, dass ich mich frei entfalten konnte. Dafür, dass meine Mama mir so viel ermöglicht hat, obwohl sie selbst nicht viel hatte und so hart arbeiten musste. Dafür, dass ich durch jede Pfütze und jeden Matschberg springen durfte und dafür, dass mir Abends oft aus Büchern vorgelesen wurde, die eigentlich für etwas ältere Kinder gedacht waren, aber ich so viele aufregende Abenteuer mit meiner Mama erleben konnte. Dafür, dass ich schon als kleines Kind, so viel reisen konnte, dass ich Weihnachten auf Kauai feiern und aus Arizona den schönsten Traumfänger mitnehmen durfte. Dafür, dass ich eine wunderschöne Kindheit hatte.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Oft. Immer öfter. Das endet manchmal damit, dass mich an der Ampel ältere Menschen vollkommen überrumpelt angucken, weil ich ihnen sage, dass sie doch bitte auf Grün warten sollen, weil hier auch Kinder mitwarten und über Rot gehen ziemlich uncool ist. Gut, manchmal mecker ich es ihnen auch einfach nur entgegen, nachdem sie über Rot gingen und ich sie, obwohl ich auf Grün wartete, bei der nächsten roten Ampel (an der sie, dank argem Verkehr, doch stehen bleiben müssen) wieder eingeholt habe.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Tagsüber ist er eigentlich immer aus, aber Abends läuft öfter eine Serie, obwohl Tom und ich nebenbei arbeiten. Hingucken und mitbekommen was passiert, tue ich aber trotzdem.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Hatten wir die Frage nicht schon mal? Ich habe den Verlust meiner Oma noch immer nicht überwunden und bei dem Gedanken an zwei Jahre auf einer furchtbaren Schule, auf der ich stark gemobbt und misshandelt wurde, bekomme ich noch immer Bauchweh.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?
Zu Studentenzeiten? Essen für die letzten 15 Tage des Monats. Heute vermutlich eine Packung Blaubeeren und etwas zu trinken für mich und den Sohn, bevor wir zur Bank gehen und wieder etwas Geld abheben. Mein Konto ist zum Glück nicht mehr das einer Studentin, die Miete, Lebensunterhalt und Privatuni mit einem 20 Stunden-Job und einer kleinen finanziellen Unterstützung der Mama zahlen muss.

127. Verliebst du dich schnell?
Es hat bei meinen Exfreunden und auch bei meinem Mann etwas länger gedauert. Aber bei meinem Kind dauerte es keine Sekunde!

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
An alles! Wirklich! Das ist schrecklich.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Ich mag alle Tage. Wochentage, weil, und das klingt ziemlich gemein, mein Kind halbtags in der KiTa* ist und ich Zeit zum Arbeiten habe. Und Wochenenden, weil ich den ganzen Tag mit meinem Kind und meinem Mann zusammen bin.
*Der Sohn liebt die KiTa und es geht ihm morgens oft gar nicht schnell genug.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Unser Kind. Doch, das ist ein ziemlich cooler Typ! Ja, hier dreht sich ständig alles um unseren Sohn und meine Familie. Und sonst so? Ich habe irgendwie immer alles hinbekommen, was ich wollte. Das sind, in den jeweiligen Situationen, immer meine größten Erfolge.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Wow, mir sind berühmte Personen furchtbar egal.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
David Bowie.

133. Was ist dein Traumberuf?
Ich wollte Baletterin (Ballerina) werden und Prinzessin Fantaghirò und haben wir eine ähnliche Frage nicht schon gehabt?

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nein, aber ich werde besser darin.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Bis vor ein paar Tagen dachte ich, dass es definitiv alle meine Bücher wären, aber letzte Woche habe ich angefangen viele auszusortieren und es viel mir jeden Tag leichter mich von vielen zu trennen. Was ich wirklich nicht weggeben kann: Fotos!

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Pinterest, Twitter (nicht die Seite, aber die App) und Instagram (ja, auch die App, aber egal).

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Die Liebe ist umsonst und meine Familie will auch nicht für jeden schöneren Moment einen Euro haben. Aber genug Geld gibt Sicherheit und dadurch Gelassenheit und die lässt einem alles noch unbeschwerter genießen.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen?
Nein, nicht mal als Kind, obwohl ich wusste, dass meine beste Freundin einen Flummi geklaut hat und ich den mega cool fand. Halt, ich habe mal eine Mango geklaut. Aber das war gar nicht meine Absicht. Ich habe sie, zwischen meinen tausend Taschen, einfach vergessen und nicht mit aufs Band gelegt.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Alles, worauf wir Lust haben. Ich kann gut kochen und mag es, immer wieder neue Dinge auszuprobieren.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?
Im Bio-Laden. Total lame, ich weiß, aber ich liebe es, Lebensmittel einzukaufen.

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Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

1000 Fragen an dich selbst Mutterschaft Selbstfürsorge

1000 Fragen an dich selbst #6

„freundlich“ bestimmt | Selbstfindung und Selbstfürsorge

9. Februar 2018
1000 Fragen an dich selbst #6 | „freundlich“ bestimmt | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mehr auf ivy.li

Tage mit Sonnenschein machen mich automatisch eine Portion glücklicher und diese Woche schien oft die Sonne! Da ist es dann auch fast egal, dass ich eine fette Mandelentzündung hatte. Nacht der Kita bin ich immer mit dem Sohn noch eine Runde am Wasser entlang spaziert. Wir haben die Sonne genossen und den Enten und Gänsen beim Schnattern zugeschaut. Ich freue mich schon so sehr auf die wärmeren Monate mit mehr Sonne und weniger Minusgraden.

Ohne Minusgrade wäre es auch bei uns in der Wohnung endlich mal wieder richtig schön warm. Wir wohnen in einem Neubau mit Fußbodenheizung. Eigentlich ja richtig geil, würde sie denn in allen Räumen funktionieren. Aber scheinbar wurde bei der Einstellung gepfuscht und in diversen Wohnungen wird die Fußbodenheizung in einigen Räumen einfach nicht warm. Das Problem sind wohl falsch eingestellte Ventile. Das lässt sich, laut einem Techniker, in ein paar Minuten beheben, aber natürlich versucht unser Vermieter sich bei jedem Mieter herauszureden und so schreibe ich seit endloser Zeit nervige E-Mails oder hänge in der Warteschleife. Aber ich bleibe dran und verfasse die schönsten „freundlich“ bestimmten Mails.

Und wenn bis nächste Woche nichts passiert, kürzen wir die Miete. Ernsthaft, treten dem Mieterschutzbund bei. Ich bin Mitglied, seit ich von zuhause ausgezogen bin und der Mitgliedsbeitrag ist eine der besten Investitionen überhaupt! Die hätten auch schon das Schreiben der „freundlich“ bestimmten Nachrichten übernommen, aber bei unserem Vermietermensch habe ich das unbändige Bedürfnis selbst etwas zu erreichen. Der neigt nämlich dazu Frauen nicht immer für ganz voll zunehmen.

1000 Fragen an dich selbst #6

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Ja, ziemlich viele davon.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Vor einigen Jahren war es definitiv Schwarz, inzwischen ist mein Kleiderschrank sehr bunt und beim Hineinsehen sticht keine Farbe als dominant heraus.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Jein, ich versuche es immer, aber mit einem Kleinkind ist der Tag nie vorhersehbar und manche Nachmittage sind ganz plötzlich wunderschöne Kuschelnachmittage, auch wenn man doch eigentlich mit dem Kind einkaufen oder hierhin und dorthin wollte. Aber ich nutze die Vormittage und oft die Abende und die Nacht aus. Außer ich liege mit einer verschleppten Mandelentzündung flach.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Puh. Ich gucke Abends oft mit Tom zusammen eine Serie, alleine inzwischen eigentlich gar nicht mehr, weil ich meine Zeit anders nutze. In der Regel gucken wir eine, bis zwei Serien parallel. Gerade haben wir „Altered Carbon“ gesehen und sie war so gut!

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Ich möchte immer Spaß auf dem Spielplatz haben, mich auf Disneyfilme und Weihnachtsmärchen freuen und Pettersson und Findus im Kino gucken wollen. Ich will mich immer über halbe Fruchtriegel in meiner Jackentasche freuen können und über den kleinen Haufen Äste im Gebüsch, der aussieht wie ein Zwergen-Unterschlupf. Ich möchte immer voller Fantasie bleiben und mich über die kleinen Dinge genauso freuen können, wie über die großen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Nein. Ich bin da ganz ehrlich. Ich höre Musik über das Internet (klar, man kann sie offline verfügbar machen), schaue Serien darüber, tausche mich mit Freunden und Familie über unterschiedliche Messenger aus, per twitter verfolge ich die Nachrichten, ohne Internet (WLAN) könnte mich die KiTa nicht anrufen, weil bei uns das Netz im Haus sosososo schlecht ist, dass mein Handy ohne keinen Empfang hat (Unser festnetztelefon ist … meistens leer und versteckt) und ich verdiene mein Geld über das Internet. Mal abgesehen davon, dass ich mich auch ganz gerne mal über Instagram oder mit einem Youtube-Video berieseln lasse. Ich finde es in der heutigen Zeit aber auch gar nicht schlimm, das Internet täglich zu nutzen. Das bedeutet ja nicht, dass ich permanent darin abhänge.

107. Wer kennt dich am besten?
Ich kenne mich am besten. Manchmal. Ich habe mich in den letzten Jahren, und ganz besonders in den letzten zwei Jahren, sehr verändert. Ich lerne mich selbst zum Teil gerade erst wieder neu kennen.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?
Bügeln. Als Kind fand ich das mega cool, inzwischen bügel ich nur das, was ich am Tag anziehen möchte und auch nur dann, wenn mir die Falten ganz besonders auf die Nerven gehen. Ansonsten mag ich putzen und aufräumen eigentlich ganz gerne.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja, öfter als mir lieb ist. Mir sind kleine Dinge wichtig, die scheinbar von anderen oft nicht wirklich wahrgenommen werden und das verletzt mich schnell.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Ich schlafe aus. Aber das wird vermutlich in den nächsten Jahren nicht vorkommen. Abgesehen davon startet mein idealer freier Tag mit Sonnenschein, einem leckeren Frühstück mit meiner Familie, bei dem wir alle gemeinsam länger als 5 Minuten am Tisch sitzen. Wir gehen spazieren, essen ein Eis oder Kuchen, genießen die Sonne, ich habe Zeit ganz in Ruhe ein bisschen in einem Buch zu lesen und Abends essen wir alle gemeinsam in der warmen Sommerluft draußen zu Abend. Mit Freunden. Und es gibt süße Erdbeeren.

111. Bist du stolz auf dich?
Ja! Also wirklich. Ich habe einen verdammt großartigen Menschen zur Welt gebracht der an der Seite von mir und Tom jeden Tag noch großartiger wird. Ich wuppe das Ding mit der Selbstständigkeit besser, als ich dachte und ich putze jeden morgen meine Zähne!

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Ich kann anderen ganz hervorragend auf die Nerven gehen. Wobei, eigentlich ist das ganz nützlich. Ich nerve oft solange mit etwas, bis ich es erreiche. ¯\_(ツ)_/¯ Ich kann mit meinem Fuß meinen Kopf berühren!

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Ja, gestern die Tür zum Müllraum. Hahaha, ich bin so witzig. Ich habe den Tod meiner Oma noch immer nicht ganz verarbeitet und kann das Kapitel nicht abschließen.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Ich trinke keinen Alkohol, weil ich Stille.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Sommer und Sonnenschein, frische Blumen, mein glückliches Kind, erfolgreich abgeschlossene Projekte, ein richtig leckeres Eis, eine Tanzrunde mit meinem Sohn, ein Küsschen von ihm, mit meinem Mann abends auf dem Sofa kuscheln, kochen und backen, mein neues wollenes Unterhemd, Parmesan pur.

116. Hast du heute schon mal nach den Wolken im Himmel geschaut?
Ja. Das mache ich jeden Tag. Mit Kind ist der Himmel immer voll mit spannenden Sachen. Vögel, Flugzeuge, Hubschrauber, Ballons und Wolken.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Mist.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Ich bin ungerne ausgeschlossen, muss aber nicht im Mittelpunkt stehen.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Genießen. Ich esse mein Eis oft zu schnell, die Schokolade sollte ich viel öfter in den heißen Kaffee dippen und dann ganz genüsslich und langsam weglutschen, ich sollte Abends öfter mit meinem Mann kuscheln, statt zu arbeiten, ich sollte viel öfter meinem Kind dabei zusehen, wie er sein Ding macht, statt nebenbei etwas anderes zu tun.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Ja. Kein Mensch kommt auf die Welt und will böses.

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Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

1000 Fragen an dich selbst Mutterschaft Selbstfürsorge

1000 Fragen an dich selbst #4

Notfallkuscheleinsatz | Selbstfindung und Selbstfürsorge

26. Januar 2018
1000 Fragen an mich selbst #4 | Notfallkuscheleinsatz | Selbstfindung und Selbstfürsorge

Eigentlich war es ja klar, dass nach meiner Woche Krankheit gleich das nächste Familienmitglied dran ist. Und so liege ich jetzt mit einem fiebernden Kleinkind den ganzen Tag auf dem Sofa und im Bett, weil nur Kuscheln ganz, ganz nah bei Mama hilft. Tag und Nacht.

Mein großer, kleiner Junge ist gerade wieder mein winziges Baby, das auf mir lebt und ich würde hier am liebsten ein Loblied an das Tragetuch anstimmen, aber wer weiß, wie viele Minuten ich habe um diesen kleinen Text zu schreiben, bevor der Sohn merkt, dass ich mich heimlich aus dem Schlafzimmer geschlichen habe.

1000 Fragen an dich selbst #4

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ja! Ich glaube an die Wiedergeburt, an Aufstieg zu etwas höherem, an mehr.

62. Auf wen bist du böse?
Gerade? Auf Tom, weil er eine Woche in den Sporturlaub fährt und ich das nicht kann. Weil ohne mich der Sohn nicht schlafen möchte und weil ich die magische Milch produziere. Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Einschlafstillen, ich liebe meinen Sohn und ich mache das alles wirklich gerne. Und trotzdem bin ich sauer, weil Tom einfach wegfahren kann. Ich gönne es ihm und gönne es ihm gleichzeitig kein bisschen. Vielleicht, weil ich auch einfach in die Sonne möchte, ins Warme, ans Meer. Ich weiß, dass das für ihn sehr wichtig und Rennradfahren mehr als nur ein Hobby ist. Es ist seine Leidenschaft und sein Ausgleich. Den hat er sich verdient.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Ich habe keinen Führerschein und bin darauf angewiesen. Ich gehe aber auch sehr gerne zu Fuß. Nur mit dem Fahrrad bin ich überhaupt nicht gerne unterwegs. Hamburger Autofahrer scheinen es auf Fahrradfahrer mit Kind hinten drauf abgesehen zu haben!

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Der Tot meiner Großmutter. Ich vermisse sie noch nach über 10 Jahren so sehr, wie am ersten Tag. Ich bereue es so vieles nicht getan und gesagt zu haben und die letzte Umarmung keine Stunden, sondern nur Augenblicke dauerte.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Ich glaube, mein Kind-Ich würde mich jetzt ganz cool finden. Vielleicht bin ich ein wenig zu unesoterisch für die kleine Ivy, aber ich habe eine ganz wundervolle kleine Familie, mache etwas Kreatives und bin glücklich. Gut, ich bin keine Balleterin und keine Kräuterhexe und Fantaghirò bin ich auch nicht, aber das ist okay.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Zu Esomusik und Mittelalterquatsch, ganz verträumt und sicher mega albern für die ganzen Nachbarn, zu Elektromusik im Wohnzimmer und dunklen Clubs, im Arm mit dem Kind zu Singer-Songwriter-Gedüdel und Indie-Popo mit dem Kind im Arm kuschelnd im Schlafzimmer und zu Kindermusik (Unter meinem Bett, (M)auserlesene Lieder) im Kinderzimmer.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Geht es um Sex? Geil! Wenn mein Partner nicht nur an sich denkt, sondern die, scheinbar doch sehr rare, Gabe besitzt sowohl seine, als auch meine Bedürfnisse wahrzunehmen und ihnen nachzukommen. Spaß für beide. So gut!

68. Was war deine größte Anschaffung?
Kamera und MacBook.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja, oft. Wenn ich sehr an ihnen hänge gibt es auch noch mehr als eine zweite Chance. Was in der Regel aber nur dazu führt, dass ich mich am Ende noch verletzter fühle, als vorher.

70. Hast du viele Freunde?
Jein. Ich habe viele Bekannte und eine Hand voll wirklichen Freunden. Dafür sind es aber Freunde, die es einem nicht übel nehmen, wenn man sich eine Weile nicht meldet, weil man erst einmal mit einer neuen oder verzwickten Situation klarkommen muss. Freunde, die man lange nicht sehen kann und bei denen es sich bei einem Wiedersehen so anfühlt, als hätte man sich erst gestern gesehen. Richtige Herzmenschen, deren Umarmung sich wie zuhause anfühlt.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Eigentlich keines. Es kommt immer auf den Kontext und die Person darauf an, die es sagt.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Ja. In der Grundschule haben war meine Klasse im Fernsehen. Ich glaube, auf Sat. 1. Ich war SO.AUFGEREGT!

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Ich bin seit kurzem jeden Monat ein paar Tage mega nervös. Kinderwunsch, ne. Ihr kennt das. Oder auch nicht.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.
Meine Familie, unser Bett, meine Bücher. Und eine Tasse Tee auf unserem Sofa, in Pyjamahose.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Tagsüber Twitter und ich bin alt und gucke gerne um 20 Uhr die Nachrichten. Nicht die auf VOX mit den Promis, sondern die echten.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Ich glaube, keines der klassischen Märchen ist mein Lieblingsmärchen. Aber ich liebe Prinzessin Fantaghirò!

77. Was für eine Art Humor hast du?
Einen … dunklen und oft echt plumpen. Manchmal ist mein Humor wirklich flach und an und an möchte ich ihm auf die Schulter klopfen, weil er mich über einen ziemlich klugen Witz hat lachen lassen. Ach, ich lache einfach gerne!

78. Wie oft treibst du Sport?
Vor der Schwangerschaft ging ich drei bis vier Mal die Woche Laufen, bis ich mir den Meniskus riss. Danach lief ich eine gefühlte Ewigkeit mit einer Bandage durch die Gegend, dann war ich faul, dann schwanger mit monatelangem Erbrechen und dann … ja, dann war ich frische Mami und dann Sportfaul und jetzt … mache ich jede Woche 4 – 5 Mal Yoga. Immerhin!

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Ich würde gerne, aber ich glaube, wenn man mich persönlich trifft, gehe ich unter.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Traurig, aber wahr, auf mein Smartphone. Abgesehen von der Möglichkeit der Welt mein Leben auf Twitter und Instagram zu präsentieren und anderer Leute Leben zu verfolgen, auf dem Handy sind so viele Fotos und Videos (jaja auch in der Cloud, aber trotzdem!) und selbst ohne Internet kann ich auf dem Handy mit der Kindle App lesen und Musik hören, schließlich kann man alles offline speichern. Und sonst? Ja, mhmm. Ich weiß es nicht. Ich habe in den letzten Monaten so viel aussortiert und bin immer noch dabei mich von Nippes zu trennen. Ich habe Lieblingstassen und -schüsseln, Lieblingsbücher und alte Erinnerungsstücke, aber eigentlich geht es ja auch ohne. Am wichtigsten ist meine Familie und die ist kein Ding. Oh halt! Parmesan!

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