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Wochenende in Bildern 21. und 22. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

Ein pho-tastisches Wochenende

22. Oktober 2017

Samstag

OMG! Der Sohn und ich haben bis 7 Uhr geschlafen. Wie geil ist das denn? Direkt aus dem Bett spaziert das Kind in die Küche und guckt, was der Papa so treibt. Der bereitet gerade alles für eine Phở. vor. Ich liebe diesen Mann.

Kinderfüße wachsen unfassbar schnell und die Gummistiefel sind passend zum Start einer Woche voller Regen (bitte lasst den Wetterbericht Unrecht haben) zu klein geworden. Am Freitag habe ich per Express ein paar neue Gummistiefel bestellt. Bergstein und Aigle. Aigle gewinnt, weil Tom das Gelb schöner findet. Beide Schuhe passen aber richtig gut und sind schön flexibel.

Ich sortiere ein paar Kleidungsstücke von mir aus und stelle sie bei Instagram unter ivy_verkauft rein. Verkaufen geht dort viel einfacher als bei ebay oder Kleiderkreisel und man tauscht viel nettere Nachrichten aus. Jetzt muss nur noch der riesige Haufen aus dem Keller fotografiert werden.

Wir fahren in die Stadt, ein paar Zutaten für die Phở. kaufen. Unser Standard-Asialaden hat jetzt eine Japan- und Korea-Abteilung und wir probieren uns langsam durch.

Eigentlich wollten wir heute zu meiner Tante, aber mein Onkel ist krank. Stattdessen setzt mich Tom auf dem Rückweg bei Rabach Kommunikation ab. Heute ist Elternblogger Stammtisch und es ist wieder ein ganz wundervoller Nachmittag.

Evi (Dekohus) hat magische Hände, JesSi (feiersun) bringt ganz hervorragenden Zitronenkuchen mit, dessen Reste ich sogar vom Backpapier abkratze, Nele und Finn (faminino) beantworten geduldig alle Fragen, der kleine Dino von Katharina (Blogprinzessin) löst bei mir einen sofortigen Eisprung aus und Sarah (Lotte & Lieke) leistet uns heute Gesellschaft.

Tom kommt mit dem Sohn gegen Abend vorbei und holt mich ab. Wir spazieren durch den Regen nach Hause und das müde Kind möchte sofort ins Bett. Den Abend lassen wir mit Brot und „Star Trek: Discovery“ auf Netflix ausklingen.

Sonntag

Wir starten mit 100 Runden Gassi durch die Wohnung. Hallo Sonntag.

Nachdem Tom eine Runde Sport gemacht hat und wir die Wohnung etwas aufräumten, fahren wir in die Schanze. Das Kind schläft im Auto ein und es fängt an zu nieseln. Aber wir sind ja nicht aus Zucker. Im Kinderwagen schläft der Kleine einfach weiter. Das ist jetzt das dritte Mal, dass das Umlegen funktionierte. YAY.

Wir kaufen Pastel de Nata und ein Eclair für später.

Und Falafel zum Mittag.

Aus dem Nieselregen wird strömender Regen und wir fahren zurück. Der Sohn lässt sich schlafend zurück ins Auto setzten und erst beim Aussteigen daheim wird er wieder wach. Wir machen es uns alle auf dem Sofa gemütlich, bis der Regen wieder weniger wird und gehen dann mit Gummistiefeln wieder raus.

Die kleinen Poller auf dem Weg am Wasser entlang haben oben ein große Vertiefung. Das Kind nimmt von einem Haus weiter vorne ein paar Steine mit und möchte sie dann unbedingt in jede Vertiefung legen. Papa muss helfen, weil er noch nicht ganz ran kommt.

An einer winzigen Pfütze bleiben wir sehr lange stehen. Der Regen wird wieder mehr und das Kind hat ordentlich Spaß.

Zuhause geht es in die Wanne. Die warme Luft und der angenehme Geruch vom Calendula Bad macht mich so so müde. Beim Einschlafstillen schlafe ich selbst fast ein.

Wir genießen unsere Phở auf die ich mich schon die ganze Woche gefreut habe. Sie ist mega gut. Wer Phở mag, sollte sie unbedingt nach kochen. Hier geht es zum Rezept: Phở bò

Phở bò | Phở tái | Vietnamesische Nudelsuppe mit Reisnudel und Rindfleisch

Ich arbeite jetzt noch ein bisschen und freue mich schon riesig auf das Bett.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

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Die Fotos meiner Kindheit

Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

20. Oktober 2017
Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit HP entstanden.

Ich kann mich an schöne Urlaube mit meiner Mama erinnern, an ein Weihnachten auf Kauai unter Palmen, an Reisen mit meinen Großeltern und wie mir meine Oma in einem Hotelpool das Schwimmen beibrachte. Ich kann mich daran erinnern, wie ich ein Kamel gefüttert habe und noch zwei Jahre nach einem Ausflug in die Sahara Sand in meiner Tasche fand. Als Kind habe ich viele große Dinge erlebt und bin dankbar für die wunderschönen Erinnerungen.

Aber es sind vor allem die kleinen Dinge im Alltag, die mir ein wohliges Gefühl geben, wenn ich an sie denke oder mir meine Familie davon erzählt. Es sind die kleinen Rituale des Alltags, die ein Familienleben und uns als Person prägen. Und so dankbar wie ich für die ganzen großen Dinge bin, bin ich auch dafür dankbar, dass meine Familie die ganzen kleinen Dinge auf so vielen Bildern festgehalten hat.

Die Fotos meiner Kindheit

Die Fotos meiner Kindheit füllen Kisten, Alben und Bilderrahmen. Mein Opa hatte die Kamera immer im Anschlag und wenn ich ganz früh morgens mit meinem müden und verschlafen Papa auf dem Bobby Car durch den Flur fuhr, war meine Mama bereit diesen Augenblick zu fotografieren. (Ich hoffe sehr für sie, dass sie sich direkt danach einfach wieder ins Bett gelegt hat.)

Ich kann mich an vieles erinnern und ich höre mir gerne Geschichten meiner Eltern, von Tante und Onkel und von meiner Oma an. Aber Bilder von damals in der Hand zu halten bringt Farbe in so manche blasse Erinnerung und sie erzählen von Dingen, an die sich nur noch die Menschen erinnern konnten, die schon gegangen sind. Bilder bringen mir Gefühle von damals zurück, so lebhaft, als würde ich sie gerade zum ersten mal fühlen.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Die kleinen Alltagsmomente

Die schönsten Fotos sind die Schnappschüsse. Ein kleiner Moment Alltag festgehalten, um ihn immer wieder erleben zu dürfen. Keiner wirft sich in Pose, ich rücke nicht mein Haar zurecht und keiner achtet darauf, ob das Licht gerade gut ist. Es wird einfach abgedrückt, wenn der Moment da ist. Gerne auch mit Blitz. Das Foto ist schließlich nicht für Instagram, sondern für die eigene Erinnerung. Und genau diese Fotos schaue ich mir so gerne an. Bei ihnen wird mir warm ums Herz und ab und an kommen mir die Tränen, weil ein Moment so schön und besonders ist, obwohl er ganz unspektakulär ist.

Die Rituale meiner Kindheit

Meine Eltern trennten sich, als ich vier Jahre alt war und gerade nach der gemeinsamen Zeit kristallisierten sich viele kleine Rituale heraus. Besondere Momente, die sich immer wiederholten, eine Konstante, die mir Sicherheit und Geborgenheit gab.

Meine Mutter las mir noch lange jeden Abend vor. Ich hielt ihre Hand dabei. Am liebsten hatte ich es, wenn sie ganz kalt war. Sie las mir erst Kinderbücher vor, dann schnell Jugendromane. Wir sollten beide Spaß an den Geschichten haben und so landeten Bücher an meinem Bett, die eigentlich erst für später gedacht waren. Aber ich habe die Geschichten so sehr geliebt. Ich glaube, diese Zeit hat mich zu einem Bücherwurm werden lassen. Ich lese unglaublich gerne und viel und neben meinem Bett müssen immer Bücher liegen, damit ich mich wohl fühle. Und noch heute schlafe ich am besten ein, wenn ich ein Buch lese oder mir eines vorgelesen wird.

Jeden Samstag war ich bei meinem Vater und es gehörte für uns dazu, dass ich bei ihm in die Wanne sprang. Baden und Papa waren fest miteinander verbunden. Als Baby badeten wir oft zusammen und später liebte ich es, ihm aus der Wanne heraus zu erzählen, was ich in der Woche alles erlebt habe und ihm mit köstlichen Badeschaumkreationen zu versorgen.

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Meine Mutter hat viel geschrieben, mein Vater gemalt. Die Toilette in unser gemeinsamen Wohnung, in der inzwischen nur noch mein Vater lebt, war meine liebste Leinwand. In regelmäßigen Abständen durfte ich dort mit Pinsel und Farbe meiner Kreativität freien Lauf lassen. Und dazwischen bemalte ich jedes Stück Papier, das ich in die Hände bekam. Meine Kunstwerke zieren nicht nur die Wände in der Toilette, sondern inzwischen auch die Decke im großen Bad und in vielen Bilderrahmen den großen Flur und mein ehemaliges Kinderzimmer.

Meine Eltern haben viel gearbeitet und ich war tagsüber bei einer Tagesmutter und sehr viel bei meinen Großeltern. Wir haben viel zusammen erlebt und ich vermisse beide heute ganz schrecklich. Meinem Opa ging es gesundheitlich nicht ganz so gut und im Wohnzimmer gab es einen Sessel auf dem nur er sitzen durfte. Weder Oma noch Uroma oder Besuch. Nur ich durfte mich noch auf den Sessel setzen und so war es ein kleines Spiel zwischen uns, ein Ritual, dass ich mich immer dann auf den Sessel schlich, wenn er gerade den Raum verließ. Ich wartete immer ganz aufgeregt auf seine Rückkehr. Kam er wieder, wurde ich durchgekitzelt und wenn ich besonders lange durchhielt und nicht vor lauter Lachen aufgab, schlug mein Opa sein Lager auf dem Boden auf und ich durfte in seinem Sessel sitzen bleiben und wir hörten zusammen Musik oder schauten uns Videos an, die er selbst aufnahm.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Rituale in unserem Familienalltag

Beim Durchsehen der ganzen alten Fotos kommen so viele Gefühle hoch und es kristallisieren sich so viele Rituale heraus, die meine Familie in ganz besonderen Schnappschüssen festgehalten hat. Jedes Foto ist etwas besonderes und ich bin so glücklich darüber mich durch sie an diese wertvollen Momente erinnern zu können, wenn manche Geschichten schon vergessen sind.

Rituale sind auch in meiner kleinen Familie wichtig. Besonders die Körperpflege wird bei uns ritualisiert und auch in den alltäglichen kleinen Abläufen finden sich kleine Rituale, die mir erst jetzt so richtig bewusst werden. Viele Momente, die meine Familie festgehalten hat, erleben wir mit unserem Sohn und wir gestalten viele Abläufe ähnlich, wie damals meine Eltern. Unbewusst habe ich sie mitgenommen und gebe sie weiter.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Der ausgewählte Schnappschuss

In einer Zeit, in der eigentlich jeder eine gute Kamera im Smartphone hat, laufen unsere Datenspeicher fast über vor Fotos. Ich bin nicht die einzige Mama, die unterwegs das zuckersüße Kind im Kinderwagen fotografiert während es schläft, auch wenn ich davon schon tausend Fotos habe. Und ich glaube durch meinen Blog fotografiere ich nochmal weitaus mehr. Ich muss regelmäßig Fotos auf eine externe Festplatte speichern, weil weder Smartphone noch Laptop freien Speicher haben. Es gibt unendlich viele Fotos wie unser Sohn in der Sandkiste sitzt, wie er genüsslich eine Feige isst oder wie er mit einem Buch in der Hand durch die ganze Wohnung läuft. Es mangelt uns definitiv nicht an Fotos.

Aber in all dieser wunderschönen Bilderflut gehen besondere Momente manchmal unter. Die kleine Reise durch die Fotoalben meiner Kindheit hat mich dazu inspiriert, ausgewählter zu fotografieren. Es muss auch gar kein perfektes Bild dabei herauskommen, denn auch die unperfekten erzählen eine Geschichte und genau darum geht es mir.

#reinventmemories mit HP

Gemeinsam mit HP werde ich in den nächsten zwei Wochen bedachter mit der Kamera unterwegs sein und die kleinen, feinen Momente in unserem Alltag festhalten und vielleicht finden sich dabei sogar noch mehr Rituale, die sich erst bei einem genaueren Blick als solche entpuppen.

Ich gehöre zu den zwei von drei Deutschen die gedruckte Fotos lieben und zu den 51% die sie viel zu selten drucken. Was mich immer wieder davon abgehalten hat, ist die enorme Auswahl an Fotos. Ich erhoffe mir nach diesen zwei Wochen, Bilder mit Geschichten zu haben, unter denen mir eine Auswahl leicht fällt, denn ich muss nicht aus einer Serienaufnahme von 100 Bildern „guck mal, das Kind läuft durch den Flur“ das schönste heraussuchen. Am Ende soll ein gefülltes Fotoalbum dabei herauskommen, das seit der Schwangerschaft leer im Regal steht

Wie sehen die Fotos aus eurer Kindheit aus? Hattet ihr Rituale die auf Bildern festgehalten sind, oder leben sie als Erzählungen weiter? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie mit uns teilt.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

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Die Fotos meiner Kindheit | Rituale die mich prägten | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

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Wochenende in Bildern 14. und 15. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

15. Oktober 2017

Ein Familienwochenende in Hamburg im Nieselregen und Sonnenschein. Ein Tag Herbst und ein Tag Sommer.

Samstag

5:45 Uhr und wir sind wach. Wir starten in den Tag mit leckeren Quarkwaffeln.

Irgendwann kehrt die Müdigkeit in den Sohn zurück, die ihm heute früh irgendwie fehlte und wir legen uns alle zusammen noch mal hin.

Nach einem kleinen Einkauf im Supermarkt spaziere wir durch den Nieselregen. Im Eppendorf halten wir kurz bei einer Freundin. Nati schneiderte mein Hochzeitskleid und zaubert die schönsten Kleider bei Torrox.

Immer wenn ich durch Eppendorf spaziere lächle ich alte Damen ganz besonders lieb an, in der Hoffnung das sie uns ganz entzückend findet und uns ihre 200 qm Luxus-Altbauwohnung überlässt. Irgendwann klappt das schon! Ansonsten dürft ihr euch natürlich alle bei uns melden, wenn ihr zufällig von einer freien Wohnung in Eimsbüttel, Eppendorf oder Hoheluft hört die sich eine kleine Familie leisten kann und die über 100 qm groß ist.

Bei Eis & innig hole ich mir zwei Kugeln Eis. Apfel-Zimt und Pflaume-Zimt schmecken auch im feuchten Wettergrau. Natürlich teile ich mit meinen zwei Lieblingsmenschen.

Danach gibt es noch einen Kaffee bevor es weiter auf den Spielplatz geht.

Treppe hoch.

Rutsche runter.

Und nochmal.

Nach drölfzigtausend Runden geht es zurück nach Hause. Wir kaufen noch Pfifferlinge, morgen soll es damit Risotto geben. Noch vor der Kasse hat der Sohn Schuhe und Socken ausgezogen. Er scheint sich im Edeka zuhause zu fühlen. Vielleicht sind wir eeeeeetwas zu oft da.

Zum Abendessen gibt es Lachs aus dem Ofen mit Vollkornreis und Gemüse.

Sonntag

Seit Freitag bin ich heiser und mir tut mein Hals weh. Ich fühle mich beim Aufwachen gar nicht gut und bin Tom sehr dankbar, dass er mit dem kleinen Wirbelwind ins Wohnzimmer geht, damit ich noch etwas schlafen kann. 5:20 Uhr ist einfach zu früh. Gegen 9 Uhr macht sich Tom mit einem Freund auf den Weg. Endlos Rennrad fahren. Der Sohn bringt mir allerhand Dinge ins Bett.

Draußen ist es den Morgen über ganz nebelig und das Spinnennetz neben der Terrasse glitzert.

Wir vertreiben uns den Vormittag mit etwas Haushalt, Duplo und Büchern.

Das Telefon wird hingebungsvoll immer wieder in die Station gelegt. Zwischendurch löst der Sohn immer wieder die Tastensperre (kleiner Hacker) und verstellt Töne und Lautstärke und versucht Oma und Opa anzurufen.

Gegen Mittag ist Tom wieder da und wir fahren in die Schanze. Ausnahmsweise mit dem Auto, statt mit der Bahn. Es wird gebaut und wir hätten mehr als 40 Minuten für eine eigentlich kurze Strecke gebraucht. 15 Minuten Fahrt haben aber trotzdem gereicht, um all die Müdigkeit im Kind hervorzuholen.

Zum Glück schläft er im Kinderwagen direkt weiter. Wir gönnen uns einen Dürüm.

Eigentlich wollten wir in Planten un Blomen auf den Spielplatz, aber da drängten sich Kinder und Eltern dicht an dicht. Auf einer Wiese hatte der Sohn für ein paar Minuten Spaß, wollte dann aber wieder zurück in den Kinderwagen. Das gibt es selten. Wir spazieren noch eine bisschen durch die Sonne.

Zuhause wird noch im Innenhof mit den Nachbarskindern in der Sandkiste gespielt. Die lassen sich auch gut vom Kletterdreieck im Wohnzimmer aus beobachten, nachdem wir für das Abendessen wieder rein gegangen sind.

Während Tom den kleinen Wirbelwind badet, koche ich Abendessen. Risotto mit Pfifferlingen. Die Pilze tun wir später extra über das Risotto. Ohne liebt es nämlich unser Sohn und er steht schon meckernd mit einem Löffel in der Hand in der Küche, weil ich zu lange zum Auffüllen brauche.

Ich werde jetzt noch auf dem Sofa einen Tee mit Tom trinken.

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Wochenende in Bildern 07. und 08. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

Die Erde ist eine Scheibe und auf ihr leben Hängebauchschweinchen

8. Oktober 2017

Hand hoch! Wer hat unsere Wochenenden vermisst? Alle natürlich. Wir auch! Eine sehr durchwachsene KiTa-Eingewöhnung, vier neue Backenzähne und ein Schneidezahn, zwei Erkältungen, eine Kehlkopfentzündung und ordentlich Fieber haben uns auf Sparflamme laufen lassen und nur ganz langsam grooven wir uns wieder ein. Aber dafür starten wir mit einem ganz besonderen Wochenende. Eines, dass euch die Augen öffnen wird. Babababam! Die Erde ist eine Scheibe! Glaubt ihr mir nicht, dann dann lest euch mal bis zum Samstagabend durch! Außerdem gibt es Hängebauchschweinchen!

Samstag

Die vierte Woche der KiTa-Eingewöhnung ist durch und der Sohn hat die dritte Erkältung. Wir starten den Tag mit Engelwurz- und Thymian-Myrte-Balsam. Erste Wahl bei Schnupfen und Husten.

Tom und ich haben bei COS bestellt und ich probiere mich durch die Bestellung.

Unsere Wohnung ist ein Minenfeld. Der Sohn verteilt überall Duplo-Figuren. Die mag er nämlich besonders gerne.

Der Himmel ist grau, es hört nicht auf zu regnen, perfektes Wetter um in die Stadt zu fahren … Ich habe den Lieblingsball vom Kind in der KiTa vergessen und wir wollen Ersatz kaufen. Unser erster Besuch bei JAKO-O. Ich hatte Angst davor, dass es einem Toys’R’us ähnelt, aber das Geschäft ist wirklich schön. Das Licht ist warm, es ist nicht mit Plastikzeug zugemüllt und die Verkäufer sehr nett. Wir finden keinen ball, dafür aber ein neues Buch.

Gegenüber ist myToys und wir finden dort den gesuchten Ball. Klein und weich. Die Halloween-Deko, blutige Kinderfußspuren die in den Laden führen sind … naja.

Unser absolutes Lieblingsshampoo gibt es bei Grüner Erde. Ich liebe den Laden und würde am liebsten dort einziehen. Ich sehe mich übrigens im Alter als Verkäuferin dort, umhüllt von Zirbenduft und in einem schlichten Leinenkleid, mit grauen Haaren und geraden Pony.

Dem Sohn und mir mache ich das Abendessen von gestern zum Mittag warm. Reis mit Gemüse und einer Ingwer-Chili-Soße. Ja, unser Kind isst das sehr gerne. Ohne die Soße hat er nicht davon angerührt, wir haben es getestet.

Das neue Buch wird durchgeblättert.

Der Tritt wird ständig durch die ganze Wohnung geschoben. Seit der Lernturm oft im Spielzimmer am Fenster steht, am liebsten in die Küche ans Spülbecken oder ins Bad an das Waschbecken. Hauptsache Wasser.

Ich versuche ein paar Fotos für einen neuen Beitrag zu machen, der Sohn möchte aber viel lieber mit der Kamera spielen.

Der Tritt wurde wieder ins Bad geschoben. Ich lasse Wasser ins Becken und drehe den Haupthahn aus. So kann das Kind spielen ohne das unser bad geflutet wird.

Nach dem Abendessen geht es in die Wanne. Natürlich landet eine Duplo-Figur im Wasser.

Nach dem Einschlafstillen gibt es immer eine kurze oder längere Weile in der ich noch beim Sohn liegen bleiben muss, damit er nicht sofort wieder aufwacht. Ich scrolle mich in der Zeit durch Facebook und finde einen Beitrag über einen Rapper, der Beweisen will, dass die Erde eine Scheibe ist. In den Kommentaren ist fleißig eine Flacherdlerin unterwegs. Auf ihrem Profil finde ich die Offenbarung.

Tom und ich kriegen uns nicht mehr vor lachen ein. Die Erde ist eine Scheibe! Wirklich?

Und weil gerade beim Lachen sind, dieser Reddit-Beitrag lässt mich schon die ganze Zeit kichern. Total mein Humor. Schwanana.

Sonntag

Die Sonne ist noch lange nicht aufgegangen, der Schlaf ist noch in den Augen, aber das Kind rennt direkt aus dem Bett zum Tritt und damit dann ab ins Bad.

Beim Frühstück schlage ich einen Ausflug in den Wildpark Schwarze Berge vor. Wir ziehen uns fix an und los gehts. Der Sohn trifft zum ersten mal auf meine heißgeliebten Hängebauchschweinchen und ist hingerissen.

Allgemein sind Tiere total sein Ding. Nach einer kurzen Beobachtung ist er bereit alles anzufassen. Den Ziegen und Schafen am liebsten in die Nase. Von den scharfen Zähnen der Biberratten und wilden Gänsen, die gerne ihre Ruhe hätten, mussten wir ihn allerdings abhalten. Fand er gar nicht witzig.

Ähnlich unwitzig fand er es auch, als wir ihn nach einer Weile von dem Bagger wegtragen wollten, den er etwas abseits fand. Am liebsten würde er mit all den Tieren und ihren Nasenlöchern im Bagger Wohnen.

Für eine kleine Stärkung mag der Sohn sogar kurz im Bollerwagen sitzen. Er mag jetzt Brot mit Cheddar und ich freue mich wie Bolle wieder etwas gefunden zu haben, dass er länger als zwei mal abbeißen mag. Er mag Brot mit Cheddar fast eine ganze Scheibe lang, zwei Tage in Folge.

Danach wird Papa wieder dabei geholfen den Bollerwagen vorwärts zu bekommen. Keine Ahnung wie andere Eltern es schaffen, dass ihre Kinder sich durch den ganzen Park ziehen lassen. Unser Sohn will alles selbst erkunden. Natürlich nie in der Richtung in die der Weg geht.

Eine Biene macht kurz Pause auf Toms Regenjacke. Wir bleiben alle noch etwas in der Sonne stehen und genießen die warmen Strahlen.

Auf dem Rückweg sagen wir nochmal den Schweinchen tschüss.

So viel frische Luft und Abenteuer machen selbst den größten Entdecker müde und kaum sitzen wir im Auto, schläft das Kind ein. Den Kindersitz TRIFIX i-SIZE bekamen wir vor ein paar Wochen von Britax Römer zur Verfügung gestellt und seitdem ist Autofahren für den Sohn endlich entspannt. Sonst waren schon kleine Strecken nur mit Gesang einigermaßen erträglich und jede Fahrt über 20 Minuten endete in Tränen.

Wir haben und Torte in unser Lieblingskonditorei geholt und genießen sie mit einem großen Kaffee.

Über Google Duo wird mit Oma und Opa in Göttingen geredet.

Danach geht es noch mal eine Runde raus, die Abendsonne genießen, bevor ich den Sohn ins Bett bringe und vielleicht gleich in die Wanne springe.

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Und weil es so schön ist, noch mal ein Bild von Bambi.

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Wochenende in Bildern 02. und 03. September – Ein Familienwochenende in Hamburg

3. September 2017

Ein Familienwochenende in Hamburg ohne viel Trubel, aber dafür mit Seifenblasen und einem neuen IKEA Regal.

Samstag

Wir haben gestern Abend schon damit angefangen ein neues Regal für das Kinderzimmer zusammen zu bauen, heute starten wir den Tag mit Kaffee, dem Einbau der Türen und dem Einräumen. Dabei sortiere ich gleich wieder zu kleine Sachen aus. Das Kind wächst so schnell.

Wochenende in Bildern | 02. und 03. September | WiB | Familienalltag in Hamburg | ivy.li

Heute hat mein Vater Geburtstag. Wir fahren zu meiner Oma bei der wir alle zusammen gemütlich Mittag essen.

Wochenende in Bildern | 02. und 03. September | WiB | Familienalltag in Hamburg | ivy.li

Nachmittags gibt es für Tom und mich bei uns zuhause erstmal einen richtig großen Kaffee. Bei meiner Oma gab es nämlich nur entkoffeinierten und wir sind furchtbar müde.

Wochenende in Bildern | 02. und 03. September | WiB | Familienalltag in Hamburg | ivy.li

Währenddessen genießt das Kind seine Zeit im Paradies. Die großen Kinder haben ihre ganzen Fahrzeuge in der Sandkiste gelassen.

Wochenende in Bildern | 02. und 03. September | WiB | Familienalltag in Hamburg | ivy.li

Statt den müden Sohn ins Bett zu bringen, schauen wir dabei zu wie er vollkommen überdreht tausend Runden lachend um das Sofa rennt. Er ist zu schnell für die Kamera und das Sandmännchen. Bei uns vor dem Haus ist ein Kanal und daran ein Bootshaus das am Wochenende immer für Feiern vermietete wird. Trotz geschlossener Fenster ist die Musik furchtbar laut und dabei kann er nur sehr schwer zur Ruhe finden. Laut Polizei ist es aber erst ab 22 Uhr eine Ruhestörung. Yay.

Wochenende in Bildern | 02. und 03. September | WiB | Familienalltag in Hamburg | ivy.li

Während Tom sich zu unserem Sohn legt, er muss Sonntag um 2 Uhr aufstehen, färbe ich noch ein paar Bodys blau ein.

Sonntag

Tom fährt heute nach Hameln zu einem Radrennen. Es geht um 7 Uhr los, um 3 Uhr holt er einen Freund ab. Beide fahren zusammen, ich halte sie für verrückt und drehe mich noch mal in unserem warmen Bett um, bevor ich mit dem Kind in den Tag starte. Licht an und Licht aus ist ein Klassiker, der bei uns seit Monaten läuft.

Während ich mich im Bad fertig mache, planscht das Kind im Waschbecken herum. Seit der Tritt im Bad steht, ist es der neue Lieblingsraum. Steht die Tür auf, ist das Kind innerhalb einer Sekunde am Waschbecken.

Tritt und Lernturm sind nicht genug, in der Küche wird alles auf der Ablage nach hinten geschoben, damit genug Platz ist um herauf zu klettern. Ich habe mich nur ganz kurz umgedreht um unser Frühstück umzurühren.

Wir genießen das gute Wetter und sind lange auf der Terrasse und in der Sandkiste.

Bevor wir uns zum Mittagsschlaf hinlegen, werden noch seeeeeehr ausgiebig die Hände gewaschen. Während das Kind an mich gekuschelt schläft, schreibe ich einen Artikel darüber, was Attachment Parenting für mich bedeutet.

Wir gehen wieder raus, diesmal auf den großen Platz um Seifenblasen zu machen. Es ist inzwischen etwas kälter geworden, aber die Sonne scheint noch immer. Ich darf die Seifenblasen nicht wegpacken, der Sohn kann jetzt richtig wütend knurren und brummen.

Gegen Abend kommt Tom wieder und wir begrüßen ihn vor der Tür.

Nachdem ich das kleinste Familienmitglied ins Bett gebracht habe bestellt Tom und Pizza bei den Pizza Jungs. Wer bei uns in der Ecke wohnt sollte dort unbedingt bestellen.

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Alltag Family Monatsrückblick

Monatsrückblick | Tschüss August

1. September 2017

Huch, es ist ja schon September. Das ging schnell. Mit Kind rast die Zeit und ehe man sich versieht, ist schon wieder ein weiterer Monat rum und man sitzt mit Freunden im Kinderzimmer auf dem Boden und fängt an die ersten Planungen für Weihnachten anzugehen. Nein, das ist nicht zu früh! Schließlich haben wir jetzt Kinder die Spaß an Lichterketten, Glitzer und Geschenkpapier haben.

Der letzte volle Monat vor dem KiTa-Start

August war der letzte volle Monat in dem das Kind und ich Tag und Nacht beieinander waren. Obwohl ich mich auf den KiTa-Start freue, mag ich gleichzeitig nicht daran denken den Sohn nicht mehr immer um mich zu haben. Obwohl wir jeden Tag, egal ob Sonne oder Regen, genutzt haben um zusammen Sachen zu erleben und zu entdecken und viel Zeit einfach eng kuschelnd und stillend verbrachten, habe ich rückblickend das Gefühl diese kostbare Zeit nicht ausreichend genutzt zu haben.

Fieber statt Urlaub

Tom hatte eine Woche Urlaub und ich plante so viel, was wir gemeinsam machen könnten. Ein Ausflug in den Wildpark und auf den Bauernhof, ein Tag am Strand und vielleicht noch ein paar Tage Berlin. Stattdessen klebten wir alle auf dem Sofa und im Bett fest. Montags waren wir in der KiTa zum Eingewöhnungsgespräch und die Erzieherin bereitete uns schonmal darauf vor, dass während der Eingewöhnung die Kinder gerne mal krank werden würden und wie in der Einrichtung mit Fieber umgegangen wird. Wir lachten noch, der Sohn bekommt eigentlich so gut wie nie Fieber und BÄM, die Woche über lag er mit 40 Grad Fieber auf mir und mochte keinen Zentimeter von mir entfernt sein. Aus einem kleinen Wirbelwind wurde ein Kuschelkind und wir stillten wieder voll. Und auch jetzt mag das Kind noch nicht wieder richtig essen und sitzt am liebsten bei mir auf dem Schoß.

Mach doch mal den Fernseher an

Ja, wir haben mit Kind auf dem Sofa gelegen und den Fernseher angemacht. Wenn man den ganzen Tag ein glühendes Kuschelkind auf einem hat das die Brust nicht loslassen möchte und auch Abends und Nachts nicht ohne einem im Bett schlafen kann, dann ist irgendwann alles egal. Tom und ich haben Serien geschaut und das Kind hat gedöst, gekuschelt, gestillt und geschlafen. Dafür kann ich euch jetzt zwei Serien empfehlen.

Gravity Falls ist eine Trickfilmserie von Disney, hat insgesamt zwei Staffeln und ich könnte heulen, weil wir fast mit allen Folgen durch sind. Es geht um ein Zwillingspaar, das den Sommer über bei ihrem Großonkel in einem kleinen Kaff verbringen soll. Der betreibt das Mystery Shack, eine Art Museum für gefakte Monster und Kuriositäten. Guess what?! In dem Ort gibt es echte Monster! Ja, das ist eine Kinderserie und ja, wir lieben sie.

Und wenn wir schon mal bei Zeichentrickserien sind, DuckTales wurde neu aufgelegt. Bis jetzt ist erst die Pilotfolge draussen, aber ich weiß jetzt schon, dass wir keine weitere Folge verpassen werden. Die Zeichnungen sind eher im Stil der Comics und das Titellied nicht ganz so mitreißend wie der Klassiker aus unserer Kindheit, aber … „DuckTales, woohoo-hoo!“

Und ja, wir haben keine einzige Folge Game of Thrones verpasst und nein, der Sohn saß dabei nicht bei uns und OMG ich hab es doch gewusst!

Ich kann nicht schlafen, also lese ich

Ich weiß nicht was mich beschäftigt, aber meine Gedanken kommen einfach nicht zur Ruhe. Sie drehen sich um alles und immer wieder im Kreis. Ich formuliere Nachts Texte in meinem Kopf, gehe To-Do-Listen durch und denke über absoluten Quatsch nach. „Wie viele Äpfel muss ich schälen bis ich es hinbekomme bei einem die Schale in einem Stück abzuschälen?“

Ich weiß nicht ob es vielleicht der Bammel vor dem KiTa-Start ist, mein anstehender Wiedereinstieg in den Job oder einfach die Tatsache, dass ich Abends zu lange am MacBook sitze. Jedenfalls nehme ich das Handy nicht mehr mit ins Bett und lese, bevor ich das Licht ausmache, drölfzig Seiten in den Hoffnung dadurch besser abschalten zu können. Hilft zwar noch nicht, aber so schaffe ich es wenigstens wieder mehr Bücher zu lesen. Welche ich im August durchgelesen habe?

Das Labyrinth der Träumenden Bücher* las ich jetzt zum dritten Mal. Ja, ich lese Bücher gerne mehrmals. Deshalb landen meine gelesenen Bücher auch nicht wieder bei Amazon, sondern in meinem Bücherregal. Bücher von Walter Moers lese ich am liebsten auf Papier. Die Illustrationen sind immer so schön und ein Buch in dem es um Bücher geht, sollte schon als echtes Buch in den Händen liegen.

Auf dem Kindle las ich das neuste Abenteuer von Flavia de Luce Mord ist nicht das letzte Wort*. Die Romane spielen im England der 50er Jahre und drehen sich um die 11-Jährige Flavia die mit viel zu viel chemischen Wissen ausgestattet Mordfälle löst. Sie ist die neue Miss Marple mit ordentlich schwarzem Humor. Die Romane sind eine nette Abendlektüre, liegen nicht schwer im Magen und sie lassen sich auch müde gut lesen.

Außerdem beendete ich noch Der Galgen von Tyburn*. Das aktuelle Buch aus der Die Flüsse-von-London-Reihe. Worum es in den Romanen geht? Um das magische London und Constable Peter Grant, der plötzlich unter Detective Chief Inspectors Thomas Nightingale, Magier der Krone, „spezielle“ Fälle aufdecken soll. Ja, ich bin nicht gut in schnellen Zusammenfassungen, aber die Bücher sind wirklich toll! Lest sie!

Das Kind kann nicht schlafen, also hören wir Hörbücher

Nicht nur mir fällt es nicht leicht in den Schlaf zu finden, auch das Kind hat da so seine Probleme und selbst das Stillen, die eigentlichen Einschlafwunderwaffe, kommt gerade an ihre Grenzen . In meiner Verzweiflung habe ich irgendwann ein Hörbuch angemacht und erwischte eines mit einer ganz wundervollen Erzählstimme die den Sohn beruhigt und ihm beim Einschlafen hilft. Gut für mich, es wird ein Buch von Kai Meyer vorgelesen und seine Jugendromane lese ich noch immer gerne. Und noch besser, es ist der erste Teil von dreien. Wir haben also noch genug Einschlaferzählungen für viele Nächte. Die Stimme ist übrigens auch die Synchronstimme von Heath Ledger und Jet Li. Wir könnten also auch irgendwann zu Einschlaffilmen switchen. Die Seiten der Welt kann man sich zum Beispiel bei Spotify anhören.

Wir kaufen doch kein Haus

Eigentlich planten wir ja uns ein Haus zu kaufen. Wir haben auf diversen Seiten Suchebenachrichtigungen aktiviert und bekommen regelmäßig Angebote zugeschickt. Aber alles was irgendwie passen würde, liegt weiter außerhalb und weiter raus wollen wir eigentlich gar nicht, oder wir müssten so viele Abstriche machen, dass es sich nicht lohnt zu investieren. Freiheit bedeutet für mich gerade kein riesiger Garten und viel Platz um mich herum, sondern die Möglichkeit vor die Tür zu gehen und alles um mich herum zu haben, was ich brauche. Nicht erst lange mit Bus, Bahn oder Auto fahren zu müssen um mit Freunden Nachmittags zu Grillen oder den Kindern beim Spielen im Sandkasten zuzugucken, während wir wirklich guten Kaffee trinken. Also gucken wir gerade nach Wohnungen in den Vierteln nahe bei den Menschen, die gerade einfach dazugehören und in den Ecken, in denen wir ständig und immer unterwegs sind. Wichtig bleibt aber weiterhin eine große Terrasse mit Garten oder eine Dachterrasse. Ein ganz spannendes Angebot habe ich gerade entdeckt und warte jetzt auf einen Besichtigungstermin. Das das was wir wollen in Hamburg rar und beliebt ist wissen wir, aber wir haben es ja nicht eilig. Direkt am Stadtpark lässt es sich in unser schönen Neubauwohnung noch eine ganze Weile aushalten.

Küchenschlacht

Wir haben wieder angefangen mehr zu kochen und immer mehr Rezepte finden ihren Weg auf den Blog. Tom und ich haben früher (das klingt länger her als es ist) so viel zusammen gekocht und immer wieder neues ausprobiert und sind mit Kind dann irgendwann auf Joghurt mit Obst und Ofengemüse hängen geblieben. Tom schaut gerade massig Foodvideos auf Youtube und träumt von Ramen und Dumplings und er tüftelte im August an einem Rezept für seine heiß geliebte Phở bò. Was soll ich es sagen, sie schmeckt so unglaublich gut, dass es sie mehr als nur einmal bei uns gab. Ausserdem habe ich euch meine Bolognese online gestellt, euch das ultimative Avocadogewürz in meiner Sonntags-Guacamole vorgestellt und einen weiteren Müsli-Evergreen neben unsere Banana Granola, unser Schoko-Kokos Knuspermüsli.

Erstausstattung

Ich wurde immer wieder gefragt was wir für die Erstausstattung empfehlen können und weil ich nicht auf alle Nachrichten so ausführlich eingehen kann, aber wirklich gerne mit Tipps und Ratschlägen helfen möchte, habe ich mich im August mehrere Abende hingesetzt und alles zusammengefasst was wir wirklich brauchten, was überflüssig war und ist und was wir empfehlen können. Unsere Erstausstattung, ausführlich und mit persönlichen Erfahrungen, gibt es ab jetzt hier auf dem Blog und ich würde mich freuen, wenn ihr sie vielleicht teilt oder empfehlt. Und wenn ihr noch Fragen habt, kommt immer gerne auf mich zu.

Machen wir jetzt immer einen Monatsrückblick?

Das ihr gerne mehr persönliches lest weiß ich und merke es immer wieder bei unseren Wochenende in Bildern. Ich selbst liebe es ja auch in den Alltag anderer hineinzuschauen und auch gerne mal vollkommen belanglosen Kram zu erfahren. Ich vermisse die Vlogs von Estée Lalonde so sehr! Aber ist ein Monatsrückblick für euch in dieser Form spannend? Gibt es etwas das euch besonders interessiert und auf das ich eingehen soll? Schreibt mir gerne eure Meinungen und Wünsche in die Kommentare oder meldet euch bei Instagram.

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Alltag Family Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 26. und 27. August – Ein Familienwochenende in Hamburg

Gute Laune, durchwachsene Laune und Marshmallows mit Krebs

27. August 2017

Ein Familienwochenende in Hamburg mit durchwachsener Laune, Kaffee, guter Laune, einer Grillparty und Marshmallows mit Krebs.

Samstag

In der Woche war erst ich krank, dann bekam das Kind Fieber, hatte keine Lust mehr zu essen und zu trinken, wollte nur noch stillen und bitte auch nur noch auf Mama leben. Ich bin mit der Hoffnung aufgewacht, dass heute wieder alles gut ist. Es ist zumindest … besser. Kein Fieber mehr, aber ohne eine Hand an meiner Brust geht beim Kind erstmal gar nichts. Wir liegen auf dem Sofa rum und stillen und stillen und stillen.

Aber ich kann mir immerhin einen Mittagssnack machen. Laugencroissant mit Sonntags-Guacamole.

Vormittags versuchten wir zu dritt einkaufen zu gehen. Frische Luft und etwas Abwechslung. Blöde Idee. Nachmittags versuchen wir es noch mal mit dem Rausgehen. Das Kind hat keine Lust auf den Kinderwagen und in die Trage beim Papa mag es auch nicht. Aber an einem Fahrrad mit ziemlichen coolen Schloss bleibt er glücklich 10 Minuten stehen.

Wir holen uns Kaffee bei den Public Coffee Roasters und ich versuche es mit der Trage. Läuft. Er versucht meinen Kaffee zu trinken und ist zufrieden.

Der Kaffee ist alle und für den Rest des Spaziergangs schiebt das Kind immer wieder mein T-Shirt hoch und stillt.

Unterwegs verliebe ich mich in ein Einhorn, Tom geht in den Laden und kommt ohne wieder heraus. Der Preis ist ja albern. Zuhause bestellen wir es online für einen Bruchteil des Preises. Jaja, man soll den Einzelhandel unterstützen, aber der hier verlangt einfach mal 12 € mehr als die Onlineshops.

Bäm! Das Tragen und Stillen scheint magische Kräfte zu haben. Wir setzten den Sohn auf den Platz vor unserem Haus auf den Boden und er ist plötzlich wieder der alte. Lacht, rennt, hat Spaß. Das tut so gut. SO SO GUT!

Und weil es so schön ist, gleich noch ein Bild vom glücklichem Kind.

Ich bringe den Sohn ins Bett und zum ersten Mal seit Tagen kann ich sogar wieder das Zimmer nach dem Einschlafen verlassen. Ich glaube, er ist jetzt wieder richtig gesund! Wir gönnen uns ein schnelles und mega leckeres Abendessen. Lachs mit Sriracha-Marinade und Gemüse aus der Pfanne.

Vielleicht ist heute der erste Abend der Woche an dem ich irgendetwas schaffe. Ich habe in den letzten 6 Tagen keine 5 Minuten am Stück am Rechner gesessen und es ist alles liegen geblieben.

Sonntag

Wir warten auf einen Käufer von ebay Kleinanzeigen. Und warten. Und warten. ebay Kleinanzeigen halt.

Für eine Grillparty mit Freunden folge ich Evis (Deko-Hus) Tipp unsere geliebten Snyder’s als Croutons in einen Salat zu tun.

Wir bringen Salat, alkoholfreien Wein, Quitschekäse, Kind und Mann mit.

Nicht schön, aber lecker. Irgendwann lerne ich vor dem Essen ein Foto zu machen.

Während die Männer mit den Kindern spielen „grillen“ wir Marshmallows über Kerzen. Mit ordentlich viel Krebs.

S’mores. Regina (Daily Malina) hat einfach die besten Ideen.

Zuhause fällt das Kind sofort ins Bett und wir auf das Sofa. Wir sind alle müde gespielt.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3