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Im Sommer sicher im Kinderwagen schlafen

Warum man den Kinderwagen nicht komplett mit einem Tuch abdecken sollte

20. Juni 2017

Es ist Sommer, ich schwitze schon bei dem Gedanken jetzt zwei Stunden durch den Park zu spazieren, damit der Sohn friedlich schlafen kann. Die besten Nickerchen hält er in der Trage oder im Tuch, aber bei 25 Grad im Schatten schwitzen wir uns dabei gegenseitig klatschnass. Glücklicherweise mag das Tragekind seit knapp zwei Monaten den Kinderwagen und Buggy plötzlich sehr. Wir können jetzt also auch zwei Stunden* für ein Mittagsschläfen durch den Park rollen und ich schwitze für mich ganz alleine.

Es gibt auf unseren Wegen aber nicht nur Schatten, manchmal knallt die Sonne mit voller Kraft auf uns nieder und der Sohn findet Sonne im Gesicht gar nicht witzig. Davon wacht er auf. Und auch die nackigen Füßchen, Beine und Hände sollten nicht die ganze Zeit in der Sonne schmoren. Egal ob mit oder ohne Sonnencreme.

Also sind wir zuerst mit einem Sonnenschirm losgezogen. Damit sah der Kinderwagen unglaublich schick aus. Aber alle zwei Minuten richtete ich den Schirm neu aus. Je nachdem in welche Richtung ich abbug fiel natürlich auch der Sonnenschein anders. Und mit einem Kind das gerne alles anfässt ist ein Sonnenschirm auch nicht gerade die perfekte Lösung.

Was für uns wirklich gut passt, ist ein dünnes Musselintuch über dem Kinderwagen. Oben an den Griffen festgeknotet, und unten an dem Fußteil, oder Sicherheitsbügel. An den Seiten lassen wir es offen, damit immer frische Luft in den Kinderwagen kommt und wenn das Tuch nur am Sicherheitsbügel befestigt ist, kommt auch von vorne noch frische Luft. Es wird im Kinderwagen und Buggy also nie stickig oder zu warm. Ich hielt das für die gängige Methode ein Tuch über den Kinderwagen zu legen.

Aber im Park kommen mir immer wieder fast hermetisch abgedeckte Kinderwagen entgegen. Weder das Tuch ist dünn und lässt etwas Luft durch, noch wird irgendwo ein Spalt offen gelassen. Als wäre nicht Sonnenlicht das, was die Eltern aussperren wollten, sondern Luft zum Atmen. Ich frage mich ob diese Menschen selbst im Bett mit einer Decke über dem Kopf schlafen, vielleicht sogar keinen Sauerstoff brauchen und ihre Kinder ebenfalls komplett darauf verzichten können.

Den Vogel schoss übrigens eine Mutter im Urlaub ab, die ein dickes, dunkles Handtuch über den Buggy mit dem schlafenden Kind legte und an den Seiten feststeckte.

Deckt man den Wagen komplett ab wird es nicht nur stickig, es heizt sich außerdem ordentlich auf. Nur weil im Kinderwagen durch das Tuch alles schön schattig ist, heißt das nicht, dass es darin auch kühler wird. Ganz im Gegenteil sogar, es kann darin noch heißer werden. Gerade für kleine Babys kann das schnell gefährlich werden, sie können überhitzen. Aber auch größere Kinder wollen nicht bei über 30 °C in einem Kinderwagen ohne frische Luft schlafen. Ohne ordentlich Sauerstoff atmet es sich außerdem nicht besonders gut.

Um das nochmal für die Mütter etwas deutlicher zu sagen, die mir immer wieder klarmachen wollen, dass ich übertreibe und so ein Tuch einmal komplett über den Kinderwagen gehängt schon niemanden umbringt wird: doch, kann es! Gerade kleine Babys können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren. Es droht eine Überhitzung die zum Tod führen kann. Und wie bereits erwähnt, ohne ausreichend Sauerstoff lebt es sich auch nicht gerade besonders gut oder lange. Legt euch doch selbst mal in der Sonne unter ein dickes Tuch und lasst keinen Spalt offen. Und nein, kleine Babys und auch schlafende Kleinkinder geben nicht, oder nicht immer bescheid wenn es zu warm wird, oder zu stickig.

Wer übrigens nicht möchte, dass der Kinderwagen mit einem geknotetem Tuch so schlumig aussieht wie unserer, kann auch ein Sonnensegel für den Kinderwagen kaufen. Die werden am Verdeck und am Griff befestigt, sind also nur für die Variante mit einem zum Elternteil ausgerichtetem Kind geeignet. Für Kinder die nach vorne gerichtet fahren, gibt es Verdeckverlängerungen, allerdings habe ich mit denen keine Erfahrung und kann sie daher selbst nicht empfehlen. Ihr vielleicht?

Für diesen Sommer nehme ich mir übrigens vor mehr Mut zu haben und Eltern anzusprechen, die ihrem Kind im Kinderwagen keine Luft zum Atmen lassen.

Im Sommer sicher im Kinderwagen schlafen

*manchmal auch nur 27 Minuten, aber hej!

Baby Family Mommy

Nun bist du schon ein Jahr alt

Ein Brief an mein kleines großes Kind

15. Juni 2017
Nun bist du schon ein Jahr alt | Ein Brief an mein kleines großes Kind

Mein geliebtes Kind,

du liegst in meinen Armen, stillst entspannt an meiner Brust, deine dunklen Äuglein fallen immer wieder zu bis sie ganz geschlossen bleiben und du eingeschlafen bist. Du bist schon so groß geworden. Deine Füße berühren bereits den Boden wenn du auf meinem Schoß liegst und sie sind ganz sandig, weil du die Welt jetzt immer öfter mit großen und kleinen Schritten erkundest. Seit heute bist du kein Baby mehr, du bist ein Kleinkind. Heute bist du schon ein Jahr bei uns, bereicherst unser Leben, bist ein Teil von uns, ohne den wir nicht mehr sein wollen. Du zeigst uns jeden Tag wie wundervoll das Leben ist, wie viel Glück in den kleinen Dingen liegt und das Liebe immer weiter wächst.

Ich möchte keinen einzigen Moment missen, denn jeder mit dir ist wertvoll und einzigartig. Auch wenn wir manchmal alle müde sind und wir abwechselnd weinen, auf jede Träne folgt ein Lachen, das alle Tränchen trocknet.

Danke, dass wir dich auf deinem Weg begleiten dürfen, miterleben dürfen wie du so vieles zum aller ersten Mal machst und zum tausendsten mal, bis du es perfektioniert hast. Danke, dass du dir uns als deine Familie ausgesucht hast, dass wir deine Eltern sein dürfen und du unser Kind bist.

Durch dich habe ich einen neuen Teil meiner selbst entdeckt und bin mit dir zu einem anderen Menschen geworden. Meine Welt dreht sich um dich, um dein Lachen und Lächeln, deine kleinen Finger, mit denen du mir die kleinste Staubkörner reichst, deine kleinen Füße, die die Welt entdecken wollen, deinen kleinen Bauchnabel der ganz bestimmt der perfekteste der Welt ist und um deine wunderschönen Augen, die so aufmerksam die Welt beobachten und mehr zu sehen scheinen als meine.

Ich freue mich auf jeden Tag und jede Nacht mit dir, auf jeden einzelnen Augenblick, auf all die großen und kleinen Dinge die noch vor uns liegen. Ich werde dich immer begleiten und an deiner Seite sein, wenn du mich brauchst. Ich trage dich so weit wie meine Füße uns bringen, halte sicher deine Hand auf deinen Entdeckungsreisen, lasse sie los, wenn du dich selbst erproben willst und reiche sie dir, wenn du wieder Halt brauchst. In meinen Armen wird immer Platz für dich sein um dir Sicherheit zu geben, Geborgenheit und Liebe.

Du bist ein großartiger und wundervoller Mensch und dich aufwachsen zu sehen und Teil deines Lebens sein zu dürfen ist das größte Geschenk. Ich liebe dich unendlich und bedingungslos und ich freue mich auf all die Abenteuer und Wunder die vor uns liegen.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Geburtstag.

Deine Mama

Baby

Hilfe für wunde Babypos

Was uns geholfen hat und was wir empfehlen können

6. Juni 2017
Hilfe für wunde Babypos | Tipps und Hausmittel

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit LILLYDOO entstanden.

In unser jetzt knapp einjährigen Wickelgeschichte hatten wir nur einmal einen wunden Po. Der Sohn war noch ganz klein und eines morgens war der zarte Minipo ganz rot. Ich litt automatisch mit und vermutlich sogar weitaus mehr als der Sohn selbst, der sich kaum etwas anmerken ließ. Zum Glück. Nach ein paar Tagen mit ein paar poschifreundlichen Maßnahmen war die Haut schnell wieder in Ordnung. Was uns am meisten geholfen hat? Dies und das und eine neue Windelmarke. Unsere Tipps sind keine Zaubermittel und lassen sich leicht anwenden. Natürlich hilft nicht alles bei jedem und es ist immer zu empfehlen seine Hebamme um Rat zu fragen. Wird es schlimmer, sollte man auch den Kinderarzt aufsuchen. Mit Bakterien und Pilzen ist nicht zu spaßen.

Weniger ist mehr

Richtige Pflege ist das A & O und dazu braucht es nicht einmal viel. Ganz im Gegenteil. Cremes und Puder können zu Hautreizungen führen und Allergien hervorrufen. Und Babypuder, auch wenn es früher gerne ordentlich dick auf den Poschi verteilt wurde schadet bei einem wunden Po sogar mehr als das es hilft. Zusammen mit dem Urin verklumpt es, setzt sich in Hautfalten ab und reizt die empfindliche Haut noch mehr. Nur weil es damals immer benutzt wurde heißt es nicht, dass es gut ist. Das gilt übrigens auch noch für ein paar mehr Dinge. 😉

Mehr als warmes Wasser, etwas Mandelöl und ein weiches Tuch braucht es am Wickelplatz nicht. Mit einem feuchten Lappen lässt sich oftmals schon der ganze Po problemlos reinigen. Wenn sich etwas doch mal nicht lösen lässt hilft etwas Mandelöl. Das pflegt die zarte haut auch noch ganz sanft. Bitte niemals rubbeln, benutzt lieber etwas mehr Öl oder lasst die Stelle kurz mit dem feuchten Lappen darauf einweichen.

Ein nasser oder feuchter Po sollte nicht direkt wieder in die Windel kommen. Wir haben ihn immer vorsichtig trocken getupft, Freunde föhnten ihn immer trocken. Entscheidet man sich für die heiße Luft sollte immer darauf geachtet werden, dass sie nicht zu heiß ist, der Abstand stimmt und keiner versehentlich in den Fön pinkelt.

Hilfe für wunde Babypos | Tipps und Hausmittel

Feuchttücher für Unterwegs

Unterwegs hat man nicht immer warmes Wasser und Mandelöl griffbereit, daher bieten sich Feuchttücher an. Die kann man selber machen, oder kaufen. Hier gilt aber das gleiche wie schon bei der Pflege: weniger ist mehr. Viele Feuchttücher enthalten Parabene, Tenside, Alkohol, Konservierungs- und Duftstoffe. Das muss alles nicht sein, reizt die Haut unnötig und kann ihr auch langfristig schaden.

Wir haben inzwischen immer eine kleine Packung Feuchttücher von LILLYDOO dabei. Sie kommen ganz ohne Chemie und Parfüms aus und sind sogar biologisch abbaubar. Ich hatte letztens Sensitiv Feuchttücher des Windelgiganten in den Hand und … wow die haben stärker gerochen als so manches Parfürm. Ich bin sehr empfindlich was Duftstoffe betrifft und versuche sie nicht nur für unseren Sohn, sondern auch für meine Nase zu vermeiden.

Natürlich kann man auch ganz einfach und schnell selbst Feuchttücher herstellen. Mehr als ein paar Tücher (hier gehen sowohl weiche Baumwolltücher, kleine Waschlappen, als auch Küchenpapier oder Einmalwaschlappen, heißes Wasser und etwas Kokosöl. Natürlich geht auch hier Mandelöl, aber Kokosöl wirkt antibakteriell und das finde ich gerade für unterwegs, wenn die Tücher einen den ganzen Tag begleiten einfach schöner. In einer kleinen Tupper-Box passen sie in jede Tasche und bleiben lange feucht. Wer sich für die Stofflappen entscheidet sollte noch eine zweite Box oder einen Wasserfesten Beutel dabei haben, in den die benutzten Tücher kommen.

Hilfe für wunde Babypos | Tipps und Hausmittel

Kokosöl

Wie eben schon erwähnt wirkt Kokosöl antibakteriell und ist daher besonders zur der Pflege eines wunden Pos geeignet. Man kann es zur Reinigung mit ins warme Wasser geben und sich dort auflösen lassen, oder in den Händen anwärmen und nach der Reinigung sanft auf den Popo cremen.

Mir hat Kokosöl übrigens auch super geholfen als ich vor einigen Jahren starke Hautprobleme bekam (Allergien gegen so ziemlich jedes Make-Up und Pflegeprodukt und ordentlich Stress). Ich stieg auf Wasser und Kokosöl um und bekam meine Haut ziemlich schnell wieder in den Griff. Selbst die verschriebenen Mittel des Hautarztes konnten nicht mit dem Kokosöl mithalten. Natürlich gibt es auch einige Menschen bei denen Kokosöl eher gegenteilig wirkt, aber es gibt eben kein universelles Wundermittel.

Frische Luft

Unser Baby ist ein Sommerbaby und der wunde Po kam zusammen mit 30 Grad und Sonnenschein. Wie schön, dass uns die Natur gegen den wunden Po helfen wollte. Bei dem Wetter bot es sich an den lieben langen Tag ohne Windel herumzustrampeln. Frische Luft ist ein ganz hervorragendes Mittel gegen wunde Popos. Wenn der Sommer nicht gerade zugeschlagen hat kann das Baby auch auf einem weichen Handtuch unter einer Wärmelampe liegen, oder man sorgt für wohlige 25 C° Raumtemperatur.

Heilwolle

Heilwolle war unser kleines Wundermittel und hat fix für Linderung und Heilung gesorgt. Heilwolle enthält Lanolin, also Wollwachs welches nicht nur pflegend, sondern auch entzündungshemmend wirkt. Es ist übrigens keine Alternative reines Lanolin zu cremen, denn der wunde Po braucht Luft und unter einer dicken Schickt reinen Lanolins kann die Haut nicht atmen. Heilwolle regt auch die Durchblutung an, damit sich die Haut schneller regenerieren kann. Außerdem absorbiert sie Feuchtigkeit.

Wichtig ist, dass die Heilwolle direkt auf den Po kommt und keine Cremeschichten dazwischen liegen. Bei jedem Windelwechsel gehört die Wolle ausgetauscht.

Sollte es bereits offene Stellen geben würde ich allerdings die Finger vom Heilwolle lassen, die Haare würden nur unnötig reißen. Damit die Heilwolle bei bereits offenen Wunden in ein Netzt zu wickeln und dann auf den Po zu legen habe ich keine Erfahrungen gemacht und kann daher nicht sagen ob es funktioniert, oder nicht.

Sowohl in der Apotheke, dem lebensretter Amazon und diversen Drogeriemärkten kann man Heilwolle für wenig Geld kaufen. Heilwolle und Lanolin helfen übrigens auch bei wunden Brustwarzen.

Hilfe für wunde Babypos | Tipps und Hausmittel

Die richtige Windel

Windel ist nicht gleich Windel. Muster, Saugstärke, Material und Zusätze unterscheiden sich von Marke zu Marke. Wir haben uns bereits vor der Geburt dafür entschieden umweltfreundliche Windeln zu nutzen ohne viel Schnickschnack. Ich weiß auch ohne blauen Strich, dass in der Windel Pipi ist. Chemiebomben für einen immer trockenen Po, sowie Duftstoffe damit das Kind immer riecht wie eine Blumenwiese möchten wir nicht an die Haut unseres Kindes lassen. Wie bei den Feuchttüchern können die ganzen Inhaltsstoffe die Haut reizen, Allergien auslösen und der Haut sogar nachhaltig schaden.

Ein Grund für einen wunden Po kann auch die Windel sein. Ein Wechsel kann sich also richtig lohnen. Wir sind auf Windeln von LILLYDOO umgestiegen sobald unser Sohn groß und schwer genug war, da es sie damals nur ab Größe 3 gab. Inzwischen können auch schon die Kleinsten mit LILLYDOO in Größe 1 und 2 gewickelt werden. Bei Wunschkind Nummer zwei werden wir definitiv ein weiteres Abo für die schönen und nachhaltigen Windeln abschließen.

LILLYDOO kommt ohne die ganze Chemie, Farbstoffe, Lotions und Parfüms aus und morgens strahlt uns ein gesunder, trockener Poschi an.

Wer die vegane und hautfreundliche Windel ausprobieren möchte, kann ein ein Probepaket bestellen, das automatisch in ein Abo übergeht, welches man aber jederzeit Kündigen kann. Den Intervall der Lieferungen kann man übrigens genauso flexibel anpassen, wie das dazu- und abbestellen der Feuchttücher. Wenn ich in der Drogerie Eltern sehe die mit Windelpaket beladen durch die Gänge schwanken, bin ich ziemlich froh das mir unser Lieblings-DHL-Bote das LILLYDOO-Paket einfach bis in die Wohnung liefert.

Wächst das Kind aus der Windelgröße heraus obwohl man noch ganz viele daheim hat, kann man sie einfach zurücksenden und bekommt die neue passende Größe zugeschickt. Preislich liegen sie vollkommen im Rahmen und mit einem Rabattcode (einfach googeln, man findet immer einen) wird die erste Box sogar noch mal ordentlich günstiger.

Bei einem wunden Popo empfiehlt es sich übrigens alle 1 ½ bis 2 Stunden die Windel zu wechseln, damit der Po nicht zu lange im Feuchten liegt.

Hilfe für wunde Babypos | Tipps und Hausmittel

Wenn nichts mehr hilft …

… hilft nur der Arzt. Wie schon weiter oben erwähnt, zögert nicht zum Arzt zu gehen. Verschlechtert sich der Popozustand oder verbessert sich auch nach einigen Tagen nicht, packt euer Kind ein und spaziert zum Kinderarzt. Der kann euch entsprechende Cremes aufschreiben. Bitte lasst das googlen nach der optimalen Creme. In Foren empfiehlt jede Mama eine andere, gerne mal auch gegen Pilz, aber nur euer Arzt kann euch sicher sagen, was eurem kleinen wirklich hilft und nicht vielleicht sogar alles schlimmer macht.

Weiter Tipps findet ihr auf Youtube in diesem Video von LILLYDOO.

Ich wünsche euch zarte Babypopos und ganz viel Sonnenschein.

Baby

Schöne Geschenke zum 1. Geburtstag

Spielsachen für Baby und Kleinkind

1. Juni 2017
Schöne Geschenke für den ersten Geburtstag | Spielsachen für Baby und Kleinkind

Unser Babysohn wird mitte des Monats kein Baby mehr sein, sondern ein Kleinkind. Er wird ein Jahr alt. Wo ist denn die Zeit hin? Ich habe mir doch gestern erst Gedanken darüber gemacht, welchen pädagogisch wertvollen Holzgreifling ich ihm kaufen soll und jetzt trudeln schon Geschenke für den ersten Geburtstag ein.

Wir achten darauf, dass nicht zu viel Krimskrams ins Kinderzimmer einzieht und machen uns vor dem Kauf einige Gedanken darüber ob das jeweilige Spielzeug wirklich Sinn macht und dem Sohn länger als zwei Minuten Freude bereitet. Er wird früh genug anfangen sich selbst unendliche viele Legosteine zu wünschen die den Fußboden bedecken und in die wir hineintreten. Eine zu große Auswahl an Spielzeug überfordert kleine Kinder auch oft noch und sie finden eher etwas mit dem sie gerne Spielen, wenn die Menge an Spielsachen überschaubar ist.

Trotzdem möchte wir dem Sohn ein paar schöne Dinge zum ersten Geburtstag schenken und ich möchte mit euch meine kleine Liste mit potentiellen Geschenken teilen, die ich für Kindern in dem Alter als sinnvoll erachte und mit denen unser Sohn teilweise schon ordentlich Spaß hat.

Schöne Geschenke zum 1. Geburtstag

Ich habe für den Sohn eine Puppe anfertigen lassen. Eine wunderschöne Stoffpuppe von moyoh | 1 |. Wir haben uns für ein Mädchen entschieden, weil die Zöpfe so niedlich sind. Ihr Gesicht ist recht neutral gehalten, sie lächelt oder lacht nicht, noch schaut sie böse oder traurig. Der Sohn kann sich ihr anvertrauen ohne sich von ihr durch ihre Mimik verhöhnt zu fühlen. Außerdem hat sie einen Bauchnabel!

Wir haben schon seit einer Weile einen kleinen Lauflernwagen mit dem der Sohn durch die Wohnung spaziert, inzwischen ärgere ich mich aber ein wenig darüber, dass wir nicht diesen schlichten Puppenwagen von Pinolino | 2 | gekauft haben. Natürlich kann die kleine Puppe auch im Lauflernwagen durch die Gegend geschoben werden, schließlich transportiert der Sohn ja jetzt schon allerhand darin, aber ich glaube ein kleiner Puppenwagen mit Bettzeug wäre ein noch schönerer Lauflernwagen.

Bücher gehen immer. Vollkommen egal für welches Alter. Ich muss ja gestehen, dass ich so manches Kinderbuch primär für mich kaufe. Natürlich blättere ich sie mit dem Sohn durch und lese sie ihm vor, aber ich lese gerne das vor, was ich auch mag und schön finde. Uns fehlt noch ein hübsches Gute-Nacht-Buch. Die kleine Avocado kommt Abends nicht mehr so leicht runter und leises erzählen hilft ihm ein bisschen. Irgendwann habe ich aber mein Einschlafmantra zu Ende erzählt und ich würde gerne weiterhin etwas konstantes in unser Abendritual einbauen. Gute Nacht Gorilla | 3 | gefiel mir beim durchblättern im Geschäft und wird zum ersten Geburtstag bei uns einziehen. Was bei uns schon geliebt wird ist der Klassiker im Kinderzimmer Die kleine Raupe Nimmersatt | 4 | und hoch im Kurs steht auch das Klappbuch Oho, wem gehört der Tierpopo | 5 |. Wer also nach einem Buch sucht mit mehr als nur Seiten zum umblättern, weil das Kind genauso gerne wie unseres auf- und zuklappt, sollte sich mal diese beiden Bücher anschauen. Es gibt viel zu sehen und die Texte auf den Seiten sind schön kurz, damit das Interesse der Kleinen frühestens erst nach der Hälfte des Buches verloren geht.

Laut Hersteller ist dieses Steckspiel | 6 | für Kinder ab 18 Monaten, aber der Sohn spielt schon seit knapp zwei Monaten mit ganz viel Freude damit. Der rote Stein ist sein Liebling. Er schafft es schon die Steine durch die passenden Öffnungen zu stecken, auch wenn es bei manchen Formen etwas länger dauert sie richtig zu drehen. Klappt es mal nicht macht er einfach die Klappe auf, legt den Stein hinein, macht die Klappe wieder zu, wieder auf, holt den Stein wieder heraus und probiert es noch einmal. Er trickst also ein bisschen. Aber ich glaube, das werden auch die Kinder mit 18 Monaten noch machen. Die Box ist außerdem klein genug um sie mit auf Reisen zu nehmen. Hätten wir die Box nicht schon daheim, ich würde sie definitiv am ersten Geburtstag verschenken.

Weil ihm das Steckspiel so viel Spaß macht, kommt noch ein Steckpuzzle | 7 | auf unsere Geschenkeliste. Die Illustrationen sind sehr schön und die kleinen Tiere lassen sich durch den Griff gut anfassen. Die Konturen sind nicht zu komplex und lassen sich recht einfach in die passende Form stecken.

Im Spielzeugladen steht eine Kugelbahn und inzwischen schaut der Babysohn nicht nur gerne den Kugeln hinterher die wir zum herunterrollen hineinlegen, er versucht es inzwischen selbst und freut sich riesig, wenn er es schafft. Die Multibahn von nic | 8 | hat noch ein paar mehr Gegenstände die die Bahnen herunterrollen können und macht dadurch nicht nur ordentlich Spaß, sondern fördert auch die Feinmotorik. Kugelbahnen gibt es natürlich auch in kleineren Größen damit sie auch wirklich in jedes Kinderzimmer passen.

Welches Kind spielt nicht gerne mit Bauklötzen? Egal ob man mit ihnen wirklich etwas baut, sie mit ganz viel Eifer immer wieder in die Kiste legt und wieder herausholt oder sie nur genüsslich anleckt. Von Oma bekommt der Sohn dieses Kasten mit wunderschönen Holzbauklötzen von Wooden Story | 9 | geschenkt. Sie sind mit natürlichen pigmenten gefärbt und mit Bienenwachs behandelt. Sie riechen gut und können mit gutem Gewissen ausgiebig in den Mund genommen werden.

Bei uns steht schon seit einer Weile ein Kletterdreieck von Klapperspecht | 10 | nach Emmi Pickler im Kinderzimmer. Zuerst wurde mit einer Decke darüber das Gestell in eine kleine Höhle oder einen Tunnel verwandelt durch den der Sohn immer wieder lachend krabbelte und einen Heidenspaß hatte, inzwischen versucht er die ersten Sprossen zu erklimmen. Das Gestell ist recht groß und lässt sich mit einigen Teilen wie einem Rutschbrett erweitern und bereitet dem Kind dadurch noch einige Jahre ordentlich Freude. Außerdem kann man darauf auch ganz gut Wäsche zum Trocknen legen. Das Kletterdreieck lässt sich zusammenklappen und in eine Ecke Stellen, wenn man mehr Platz braucht und es gerade nicht bespielt wird. Es ist sehr gut verarbeitet, hat keine scharfen Kanten oder raue Stellen und ist die Investition wirklich wert.

Was habt ihr euren Kindern zum ersten Geburtstag geschenkt, mal abgesehen von Schuhen, weil die kleinen Füße so schnell wachsen?

Alltag Baby Mommy

Hallo Selbstzweifel

Das Baby im Alltagstrubel

23. Mai 2017
Hallo Selbstzweifel | Bin ich eine Rabenmutter? | Das Baby im Alltagstrubel

In den letzten Wochen war ich mit der kleinen Avocado auf ein paar Veranstaltungen. Hier einen neuen Kinderwagen auf dem Markt angucken, da andere Mamablogger kennenlernen und Workshops besuchen und dort die neuen Räumlichkeiten einer Agentur einweihen. Mal Tagsüber und sogar einmal Abends. Mal mit mehr, mal mit weniger anderen Leuten. Wir machen das eigentlich ganz gut. Auf den Wegen von einer zur anderen Veranstaltung schläft der Sohn meistens in der Trage, die Gastgeber sind in der Regel auf Kinder eingestellt und es wuselt nicht nur ein Kind zwischen den Beinen umher und wenn sich eine Mama mal etwas genauer angucken möchte trägt auch gerne jemand anders ein fremdes Baby. Und ziemlich oft ist die liebe Anna Julia von LUYA Kids am Start und betreut die Kleinen mit ganz viel Liebe und Seifenblasen. Es ist also nicht so als würde ich mit dem Wuselkind in eine kinderunfreundlichen Erwachsenenwelt hereinbrechen. Und trotzdem komme ich mir manchmal dabei vor wie eine schreckliche Rabenmutter.

Der Babysohn ist sehr aktiv. Er sitzt nie still da und guckt sich alles an, er will alles anfassen, entdecken und erobern. Auch wenn er ausgeschlafen ankommt, dauert es keine Stunde bis er wieder müde wird. Natürlich wird dann nicht geschlafen. Auch zuhause nicht, egal wie ruhig die Umgebung ist und wie gemütlich es in Mamas Armen beim Stillen sein kann. Er fängt also an zu quengeln. Nicht durchgehend, aber immer dann, wenn er gerade mal wieder merkt, dass etwas nicht mehr so gut klappt. Müde geht eben alles nicht mehr so leicht und manchmal sogar gar nicht. Und er hängt sehr an mir. Mal ist es auf dem Arm einer anderen Frau länger schön, mal nur ganz kurz und irgendwann sind auch die Seifenblasen nicht mehr so spannend und dann muss man ganz ganz schnell zurück in Mamas Arme. Das sagt man natürlich am besten mit den dicksten Krokodilstränen. Er ist 11 Monate alt und Entdecken geht am besten wenn Mama ganz nah ist. Das ist normal, ich weiß.

Aber wenn ich dann so dastehe, umgeben von glücklichen Kindern und entspannten Frauen und mein Kind weder auf meinem Arm (zu langweilig) noch auf dem Boden (zu weit weg von Mama) sein will und meckert, dann zweifle ich daran ob es wirklich so eine gute Idee war mit ihm das Haus zu verlassen. Nicht, dass es bei uns daheim anders gelaufen wäre, aber trotzdem denke ich dann, dass es vielleicht eben doch anders gelaufen wäre. Wie das halt so ist. Ich zweifle an mir und meinen Entscheidungen. Ich zweifle an mir als Mama.

Ich schwanke zwischen der Angst dem Kind zu viel zugemutet zu haben und dem Glauben daran das Richtige zu tun ihn an meinem Alltag, unseren Alltag aktiv teilnehmen zu lassen. Oder ist das purer Egoismus, weil ich einfach mit meinem Leben weiter machen möchte? Hallo Selbstzweifel, da seid ihr ja wieder.

Es ist ja nicht so, dass ich ihn dann einfach weinen lasse, oder deshalb sogar wütend werde. So ein Quatsch. Ich nehme ihn in den Arm, tröste und bespaße. Und wenn ich merke das es gar nicht mehr geht, dann gehen wir. Aber ich gehe eben nicht schon gleich beim ersten Meckern oder der ersten Runde auf Mamas Arm um die Tränchen zu trocknen.

Ganz tief in mir weiß ich, was ich meinem Kind zutrauen kann und wann es zu viel wird. Und trotzdem bin ich manchmal unsicher. Weil, ja warum eigentlich? Es ist ja nicht mal so, dass die anderen Leute um uns herum mir böse Blicke zuwerfen, heimlich tuscheln oder mir sagen, ich sei eine schlechte Mutter. Ganz im Gegenteil. Meistens sind um uns herum ganz tolle Frauen und Mamis die das meckernde Kind hochheben, ihm etwas neues, cooles zum spielen geben, versuchen das erste Schluchzen gleich wegzutrösten und mich anlächeln, wenn ich unseren Kleinen in einer ruhigen Ecke versuche zu trösten, oder zu stillen. Und die mir danach wieder anbieten mir nochmal eine Limo zu holen und sie ganz in Ruhe zu trinken, während sich wieder eine liebe Frau um den Sohn kümmert.

Warum zum Teufel habe ich trotzdem weiterhin immer wieder das Gefühl eine ganz böse Rabenmutter zu sein?

Zuhause bleiben ist auch eigentlich gar keine Option, denn dann werde ich irgendwann einfach grummelig und eine grummelige Mama soll der Kleine auch nicht haben. Meine schlechte Stimmung überträgt sich auch auf ihn. Meine Unsicherheit aber auch.

Boah! Ich muss echt mal ganz tief durchatmen.

Baby Family Wishlist

Wir haben jetzt ein Spielplatzkind

Unsere Essentials und ein kleines Gewinnspiel zusammen mit aden + anais

16. Mai 2017
Spielplatzkind | Unsere Essentials für einen Ausflug in die Sandkiste | Ausrüstung | Wishlist

Seit ein paar Monaten gehören wir zur Sandkistengang. Wir haben den Luxus direkt von unserer Terrasse in die große Sandkiste im Innenhof krabbeln zu können. Also der Babysohn krabbelt. Ich spaziere hinterher. Er hat sich ganz langsam herangetastet. Von unser Terrasse bis zum Rindenmulch. Der wurde erstmal genau unter die Lupe genommen, bevor er sich beim nächsten Terrassentag darüber hinweg traute und es irgendwie über die Sandkistenumrandung schaffte. Die ersten Male Sand unter den Händen fand er … nicht so geil. Es musste erst ein paar Nachbarskinder in der Sandkiste Spaß haben, bis er mit den kleinen Steinchen warm wurde. Aber dann? War kein halten mehr! Er steigt in Löcher die die anderen buddeln, lässt sich von den lieben Mädchen aus der Etage über uns Burgen bauen und sich von ihnen beim Zerstören anfeuern und am Ende beklatschen. Er vergräbt Schaufeln und trinkt den feinen Sand aus Eimern als wäre es süßer Saft.

Während wir bei den ersten Ausflügen einfach nur ein Baby dabei hatten, sind wir inzwischen für die Besuche auf großen und kleinen Spielplätzen ganz gut gerüstet und checken die Nachbarschaft immer wieder nach Sandkästen und Babyschaukeln ab. Schaukeln findet der Sohn nämlich ganz großartig. Am liebsten wenn man dabei Mama und Papa anlachen kann und nicht auf deren Schoß sitzen muss. Bis jetzt liegt der kleine Spielplatz mit sauberer Sandkiste und Netzschaukel zum reinlegen noch auf Platz eins.

Was wir für kleine und große Ausflüge dabei haben? Dies und das und Snacks.

Spielplatzkind | Unsere Essentials für einen Ausflug in die Sandkiste | Essential | Whishlist

Unsere Spielplatzausrüstung

Ganz klar gehören Sandspielsachen für einen Ausflug in die Sandkiste ganz oben auf die Packliste. Auch wenn der Babysohn aus dem Eimer lediglich den Sand trinkt und die Schaufel genüsslich anleckt, ohne geht es nicht. Eigenes Spielzeug dabei haben verschafft einem Pluspunkte bei den anderen Kindern, denen das Baby heimlich Sandförmchen stibitzte und man ein Tauschobjekt für die restliche Spielzeit anbieten kann. Außerdem befriedigt es auch die Eltern Sandkuchen zu backen. Wir haben einen Sack von Spielstabil | 1 | in dem die wichtigsten Sandspielsachen auch total eingesaut Platz finden. Außerdem muss ich mir keine Gedanken machen das der Sohn irgendwelche Weichmacher zu sich nimmt, denn Spielstabil achtet sehr auf die verarbeiteten Materialen und scharfe Kanten gibt es auch nicht. Damit wir am Ende wieder unser Spielzeug einpacken und nicht das von den anderen Kindern, habe ich mit einem Prägegerät Namensschilder gemacht und auf jedes Stück geklebt.

Spielplatzkind | Unsere Essentials für einen Ausflug in die Sandkiste | Essential | Whishlist

Vor der Snackpause schüttel ich den Sand einfach von den Fingern, ich sehe das alles nicht so eng. Den Sand hat er ja schon vorher genascht, ob er jetzt an der Banane ist, die er danach isst, oder nicht, ist auch egal. Aber ab und an matscht der Sohn dann doch in etwas herum, das nicht unbedingt mitgegessen werden soll und Feuchttücher, egal ob selbst gemachte oder die guten von Lillydoo | 2 | ohne chemischen Quatsch, sind dann Gold wert. Wenn sie sich nicht eh schon in der Wickeltasche finden lassen, sollte ein paar mit auf den Spielplatzausflug.

Für kleine Pausen vom Spiel haben wir eine Decke dabei auf der man es sich gemütlich machen kann, während man Obstschnitten nascht oder sich einkuscheln kann, wenn man kurz an Mamas Brust eine kleine Verschnaufpause einlegt. Ich bin ja ein ganz großer Fan von Musselindecken und kann davon gar nicht genug haben. Auf der Terrasse sind sie super Spieldecken, im Kinderwagen halten sie warm und im Bett kann man sich darin schön einkuscheln. Für den Spielplatz kommt unsere „Leader of the Pack“-Decke von aden + anais | 3 | mit. Wir bekamen die Decke als PR-Sample zugeschickt und mögen sie so gerne, dass wir an euch eine weitere verlosen wollen. Die Verlosung findet ihr am Ende des beitrags.

Kaffee und Tee to go gehören zu einem ordentlichen Spielplatzausflug dazu. Um nicht massenhaft Papiermüll zu verursachen, versuche ich immer an meinen KeepCup | 4 | zu denken. Den fülle ich meistens schon zu hause mit der ersten Ladung Tee für den Weg und lasse ihn mir Unterwegs nochmal auffüllen.

Sind keine anderen Mamas zum Quatschen da und der Babysohn spielt verträumt mit einer Schaufel, lese ich ein paar Seiten auf dem Kindle | 5 |. Der wiegt weitaus weniger als ein Buch und wenn man nicht mit dem Kinderwagen unterwegs ist, sondern mit einer Trage oder dem Tuch und einem Rucksack, möchte ich unnötiges Gewicht vermeiden. Ich empfehle leichte Kost, die einen nicht zu sehr fesselnd, damit man noch rechtzeitig mitbekommt, wenn das Baby gerade den 3 Schluck Sand nimmt. Man sollte kleine Wuselkinder immer im Augenwinkel haben.

Apropos Sand trinken. Der muss ab und an mal mit etwas Wasser heruntergespühlt werden. Ohne etwas zu trinken gehe ich nicht aus dem Haus. Wir haben immer den Magic Cup von NUK | 6 | dabei. Aus dem kann nichts auslaufen und der Sohn kann ihn selbst halten und daraus trinken.

Snacktime! Ein bisschen Obst und Gemüse, ein paar zuckerfreie Kekse und Fruchtriegel kommen immer gut an. Bis vor kurzem zog ich immer noch mit kleinen Einmachgläsern los, tauschte sie jetzt aber gerade gegen diese kleine Dosen von Petit Monkey | 7 | um.

Wenn der Himmel nicht gerade grau ist, strahlt die Sonne schon ordentlich. Ein Sonnenhut | 8 |. sollte in jeder Garderobe von kleinen Spielplatzhelden finden sein. Bei uns funktionieren die mit Band am besten, da sie sonst ganz gerne mal einfach vom Kopf gezogen werden.

Regen, feuchter Sand und Matsch stören uns Erwachsene weit mehr als die Kinder. Der Sohn will auch raus, wenn ich lieber auf dem warmen Wohnzimmerfußboden spielen mag. Damit ich nicht mit einem durchgeweichten Kind heim komme, hängt die Matschhose von BMS | 9 | griffbereit an der Garderobe . Ich mag sie besonders, weil sie auch die Füße umschließt und so kein nasser Sand in den Socken oder Schühchen landet. Der Babysohn kann zwar schon an Dingen entlang spazieren, frei gehen ist aber noch nicht drin und für Krabbelkinder und Hobbysteher ist das die perfekte Lösung. Der Fußteil ersetzt allerdings keine Gummistiefel und sollte es soweit sein, dass wir durch Pfützen springen, wird die Hose gegen eine mit Steg ausgetauscht. Bis jetzt hat unsere Matschhose aber schon sehr oft ganz hervorragende Dienste geleistet und die kleine Investition hat sich gelohnt. Da die Hose ein paar Größen mitwächst, muss man auch nicht ständig eine neue anschaffen.

Bis jetzt hat uns beim Baden Wasser, etwas Mandelöl und Muttermilch gereicht, aber jetzt landet ab und an ein richtig kleiner Dreckspatz in der Wanne und wir testen gerade zum ersten Mal Badeöl und Shampoo | 10 | für das Baby. Wir bekamen ein Paket von das boep und dürfen uns einmal durch deren Produkte probieren. Die Produkte sind frei von synthetischen Düften, Mineralölen oder Parabenen denn ich bin ja schon pingelig und lasse nur Naturkosmetik an meine Haut, das ziehe ich also beim Babysohn auch durch. Wer aus dem Norden kommt, findet die Produkte übrigens inzwischen auch bei einigen Budnis. (Beste Drogerie der Welt!)

Bequeme Schuhe die auch gerne dreckig werden können, dürfen natürlich auch nicht fehlen. Mal abgesehen von einer Windel, die eh immer im Rucksack herumfliegt, ist das unsere Grundausstattung. Was nehmt ihr immer mit auf den Spielplatz?

Verlosung

Damit ihr es in den kleinen Verschnaufpausen schön kuschelig habt, verlose ich eine der weichen Dream Blanket von aden + anais aus vier lagen vorgewaschenem Baumwollmusselin mit dem coolen Löwenmotiv „Leader of the Pack“.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil mit dem Bild zu diesem Posting teil. Um die Gewinnchancen zu erhöhen lohnt es sich natürlich auf beiden Plattformen mitzumachen. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
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Baby Mommy

Hilfe, hilfe, ich bin so müde, aber schlafen will ich nicht

Wenn alle schlafen wollen, nur das Baby nicht

9. Mai 2017
Hilfe, hilfe, ich bin so müde, aber schlafen will ich nicht | Wenn alle schlafen wollen, nur das Baby nicht | 46-Wochen-Schub

Vor knapp vier Wochen krabbelte der Sohn plötzlich rückwärts vom Bett. Und vom Sofa. Von einem Tag auf dem anderen hat er verstanden, dass man nicht mit dem Kopf voran von Sachen herunter klettert, sondern mit den Füßen zuerst. Seitdem kann er nicht nur selbst in unser Bett steigen, sondern auch wieder heraus. Das trägt ungemein dazu bei, dass wir alle entspannter sind. Man muss nicht mehr darauf achten, dass er der Bettkante zu nahe kommt. Jetzt kann man das Schlafzimmer verlassen und darauf warten, dass er einem glücklich hinterherkrabbelt. Rückwärts von Dingen herunter klettern, bedeutet auch rückwärts krabbeln können, das kann er jetzt also auch. Er gehörte nämlich zu den Kindern, die von anfang an vorwärts robbten und krabbelten. Also lernte er jetzt zwei Dinge auf einmal.

Keine Woche später stand das Baby plötzlich. Nicht an irgendetwas dran, dass kann er schon eine ganze Weile, sondern einfach so, mitten im Raum. Erst geht er in die Hocke, dann steht er. Zu Beginn hielt er sich kaum eine Sekunde auf den Beinen, jetzt bleibt er schon viel länger stabil stehen. Er lässt auch immer öfter die Dinge los, an denen er sich hochgezogen hat. Man sieht ihm an, dass das noch nicht genug für ihn ist. Er will weiter. Der Babysohn will gehen. Und das nicht an irgendetwas entlang. Frei gehen ist sein Ziel. Aber das klappt einfach noch nicht so, wie er es gerne möchte. Also übt er. Immer. Auch dann, wenn er schläft. Wenn er denn schläft.

Unser Baby ist immer in Action. Das kennen wir schon. Kurz mal still sitzen und etwas länger angucken oder sich mal an Mama und Papa lehnen um etwas auszuruhen ist nicht sein Ding. Das war okay, schließlich gab es ja Frühstücks- Mittags- und Nachmittagsnickerchen. Kurz andocken, einschlafen und wieder mit neuer Energie weiter machen.

Aber jetzt hat der Sohn Hummeln im Po. In kurzer Zeit hat er so viel neues gelernt und das will er perfektionieren und gleich noch etwas hinterher legen. Schlaf nimmt ihm wertvolle Zeit, in der eher vielleicht etwas verpassen könnte. Und jetzt wo Arme und Beine etwas können, wollen die Muskeln es so oft wie möglich wiederholen. Das geht natürlich nicht wenn man entspannt und still in Mamas Armen liegen soll. Also wird gezappelt und gedreht und gewendet, heruntergerutscht und wieder hochgekrabbelt, aufgestanden und hingeplumst. Und dabei gejammert. Denn nach zwei Stunden Ausdauersport, anders kann man die Aktivitäten des Sohnes nicht beschreiben, ist der Körper müde und auch der Geist braucht eine kleine Pause um alles verarbeiten zu können.

Wir sind ja im Team Einschlafstillen. Das klappte bis jetzt auch hervorragend. Die Wunderwaffe um zu entspannen und einzuschlafen. Und unterwegs snoozelte das Baby gerne in der Trage ein. Aber jetzt? Nö. Einfach nur Nö. Im Bett nebeneinander liegen und stillen funktioniert gar nicht mehr. Der Sohn liegt dann für zwei Sekunden an der Brust, dann dreht er sich auf den Bauch, der Po geht in die Höhe, die Füße werden in die Matratze gestemmt und plötzlich steht er, nur noch der Kopf ist unten, schließlich will er die Brust eigentlich nicht loslassen. Und dann prescht er nach vorne um sich an die Wand zu stellen. Oder legt den Rückwärtsgang ein um vom Bett zu steigen. Also stillen wir jetzt wieder im Arm. Läuft aber auch nicht wirklich besser. Manchmal windet er sich wie eine kleine Raupe von mir runter, krabbelt etwas rückwärts und ist dann schlecht gelaunt, weil die Brust nicht mitgekommen ist. Dann fällt er mit offenem Mund auf die Brust, nimmt zwei Züge und macht weiter Action, bis er wieder jammert, weil ihm die Brust fehlt und er müde ist. Festhalten ist keine Option. Mal ganz davon abgesehen, dass er wirklich stark ist, niemand entspannt sich, wenn man ihn festhält und darum geht es ja eigentlich bei der ganzen Sache.

Wenn er denn mal in meinen Armen liegen bleibt, dann machen seine Beine einen Spagat in der Luft, ein Fuß wird immer wieder in mein Gesicht gehalten und wenn seine Füße nackig sind, lacht er sich mit dem Nippel in der Brust kringelig, wenn er den großen Zeh in meinen Mund schiebt.

Bis der Babysohn schläft, können Stunden vergehen. Falls jetzt jemand denkt, dass er vielleicht gar nicht müde ist, doch doch, ist er. Sehr sogar. Die Augen werden gerieben, die Haare gerauft, Lachen wechselt sich mit Quengeln ab. Aber ganz kurz an der Brust sein gibt ihm noch mal einen kleinen Powerschub, den er immer wieder ausnutzt um noch mal Aufzudrehen. Es ist auch vollkommen egal in welchem Stadium der Müdigkeit er mit mir ins Bett geht. Leise erzählen und ein kleines Schlaflied (wirkten sonst immer echt gut) bringen ihn auch nicht mehr runter. Alles was bis jetzt half, hilft nicht mehr. Wir sind auch schon Abends zu einem Spaziergang mit dem Kinderwagen aufgebrochen, weil uns nichts mehr einfiel und er ab und an darin einschläft. Nach einer Stunde kamen wir mit einem vollkommen überdrehten Baby wieder nach hause. Auch in der Trage oder im Tuch kommt er kaum zur Ruhe. Erst werden die Arme oben herausgestreckt, dann hüpft er auf und ab, beugt sich zu beiden Seiten fast komplett heraus und guckt und zappelt.

Und wenn der kleine Sohn endlich schläft, dauert es nicht lange bis er sich plötzlich einfach hinsetzt, meistens noch mit geschlossenen Augen und noch gar nicht richtig wach. Und wenn man nicht schnell genug ist und ihn in den Arm nimmt, krabbelt er einfach los oder stellt sich hin. Dann ist er natürlich so wach, das an ein schnelles wiedereinschlafen nicht mehr zu denken ist.

Ich weiß, das ist alles nur eine Phase, ein Schub und vermutlich ist es von heute auf morgen wieder weg und er schläft wie eine Eins, aber gerade komme ich wirklich an meine Grenzen. Ich bin müde. So müde. Ich nicke teilweise beim Einschlafstillen ein und schrecke von seinem Zeh in meinem Mund wieder auf. Aber die Müdigkeit ist gar nicht das Schlimmste. Ich merke, wie ich an Geduld verliere. Ab und an, nach einer Stunde Zubettbringen, schnell aus dem Zimmer schleichen um mal Pipi zu machen und noch auf der Toilette hören wie das Baby wieder wach ist und meckert, weil es doch eigentlich schlafen will, kratzt an meinen Nerven. Manchmal hilft tief durchatmen gar nicht mehr, da muss ich selbst kurz weinen, bevor ich wieder eine entspannte Einschlafbegleiterin bin. Ich würde ihm so gerne erklären, dass es mit ein bisschen Schlaf viel leichter fällt neue Dinge zu lernen. Ein bisschen neue Energie bewirkt Wunder. Aber ich kann nichts machen als ihn immer wieder in den Arm zu nehmen, leise zu flüstern, dass jetzt Zeit ist um die müden Augen auszuruhen und Armen und Beinen, die so viel leisten, eine Pause zu gönnen.

Wenn ich anhand der Intensität dieses Schubes auf eine neue Fähigkeit schließen müsste, würde ich übrigens darauf tippen, dass das Baby demnächst an Wänden hochgehen kann.