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Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer

Bodenbett statt Gitterbett

14. Oktober 2017
Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer | Bodenbett statt Gitterbett | ivy.li

Seit knapp einem halben Jahr haben wir ein richtiges Kinderzimmer. Eines in dem unser Sohn spielen und toben kann. Ein Kinderreich in dem er selbstständig entdecken kann. Während der Schwangerschaft haben wir ein Babyzimmer eingerichtet das nahezu unbenutzt wieder verkauft wurde, denn ich musste lernen, dass das,
was in unserer Kultur als kindgerecht bezeichnet wird oft lediglich elterngerecht ist und nicht den Bedürfnissen von Kindern entspricht.

Die größte Veränderung ist das Bett. Denn statt einem Gitterbett steht jetzt ein ebenerdiges Hausbett im Kinderzimmer. Ein Floor Bed angelehnt an die Montessoripädagogik.

Warum wir kein Gitterbett mehr haben

In unser Kultur sind Gitterbetten vollkommen normal. In keinem Möbelhaus werden Babyzimmer ohne eines ausgestellt und in unseren Köpfen sind sie fest verankert. Obwohl wir uns bereits in der Schwangerschaft dafür entschieden haben unser Kind das erste Jahr über bei uns im Schlafzimmer schlafen zu lassen und es auch mit 16 Monaten noch unsere Nähe im Familienbett genießt, stand im Kinderzimmer ein Gitterbett, noch bevor unser Sohn auf der Welt war. Weil man es eben so kennt, ein Mittagsschläfchen im eigenen Bett sicher ganz toll wäre und nach dem ersten Geburtstag die Ausquartierung aus dem Elternzimmer geplant war. Aber unser Sohn lag keine fünf Minuten in diesem Bett.

Gitterbetten sind nicht für die Bedürfnisse der Kinder gemacht, sondern für die der Erwachsenen. Das Kind liegt dort vermeintich sicher, kann beim Drehen nicht herausfallen und nicht herausklettern, wenn Mama und Papa endlich mal etwas Ruhe haben wollen.

Kleine Babys wollen Nähe, aber in einem Gitterbett ist kein Platz für Mama oder Papa. Und für ein Kind das immer mehr seine Umgebung erkunden möchte, das jeden Tag ein bisschen mehr nach Autonomie strebt und Selbstständigkeit erlernen will ist das Gitterbett ein Käfig, welches ihm Grenzen setzt und davon abhält seinen eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Alleine hinein und hinaus ist oft nicht leicht und Nachts wird nach den Eltern gerufen, wenn das Kind lieber zu Mama und Papa möchte. Oft wird Eltern hier das Gitterbett wieder lästig und sie entfernen Stäbe, um nicht immer wieder ins Kinderzimmer gehen zu müssen.

Das Bodenbett (Floor Bed) nach Maria Montessori

Wir schlafen alle gemeinsam in einem Familienbett. Es ist genug Platz um darin zu kuscheln, wild zu träumen oder morgens durch die Kissen zu toben und niedrig genug, damit auch unser Sohn selbstständig hinein und hinaussteigen kann. Ist unser Sohn müde geht er inzwischen immer öfter von sich aus ins Bett und wartet dort auf mich. Ist er morgens wach und Papa schon im Wohnzimmer, steht er auf, steigt vom Bett herunter und spaziert zu ihm. Sind nachts die Träume so wild, dass er sich an das eine oder andere Ende des Bettes rollt, ist der Boden nicht weit und ein „Sturz“ würde ihn vermutlich bloß wecken. Auf magische Weise hielt er aber bis jetzt immer genau vor der Kante an und rollte wieder zurück.

Das Bett im Kinderzimmer sollte die gleichen Möglichkeiten bieten. Ich bin ein Freund der Montessori-Pädagogik die auch für die kleinsten Kinder einen Schlafplatz vorsieht, der ihren Bedürfnissen entspricht und ihre Selbstständigkeit fördert. Das Kind hat das Recht zu schlafen, wenn es schläfrig ist, aufzuwachen, wenn es ausgeschlafen ist und aufzustehen, wenn es will. Eine einfache Matratze auf dem Boden reicht bereits dafür, wir haben uns allerdings im Kinderzimmer für eine optisch etwas schönere Variante entschieden.

Unser Hausbett im Kinderzimmer

Im Kinderzimmer steht jetzt ein Hausbett. Es ist ebenerdig und auf einem Lattenrost liegt eine feste Matratze. Wir haben uns für eine Größe von 90 cm x 200 cm entschieden. Am liebsten wären mir sogar 140 cm in der Breite gewesen, aber dafür ist das Zimmer leider zu klein. Noch schläft unser Kind nur Mittags in seinem Zimmer, Nachts wird er sicher noch eine Weile bei uns bleiben. Egal ob Mittags ode Abends, wir stillen in den Schlaf. Dass das Bett die Größe eines Erwachsenenbettes hat ist dafür von Vorteil.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Leseecke | Kuschelecke | ivy.li

Viele Kinder schlafen am liebsten Nahe ihrer Eltern ein, auch dann noch, wenn sie bereits im eigenen Bett „durchschlafen“. Eine großes Bett in das ein Elternteil sich problemlos dazulegen kann ist für viele Familien von Vorteil.

Das Hausbett ist aber nicht nur für den Mittagsschlaf da. Es ist unsere Kuschelecke, wir blättern dort durch Bücher oder hören uns Hörspiele an. Und immer öfter trägt der Sohn seine Kuscheltiere in das Bett und legt sich kurz zu ihnen. Er ist ein kleiner Wirbelwind und lange bleibt er nie still liegen, aber die Momente werden immer länger und öfter.

Wir haben uns ein Hausbett bei DaWanda* bestellt, da uns Werkzeug und Platz fehlen um selbst eines zu bauen. Wenn in euch ein Handwerkerherz schlägt könnt ihr euch an der einfachen Bauanleitung von Deko-Hus versuchen.

Gemütliche Deko für das Hausbett

Über dem dachbalken des Bettes habe ich ein Tuch gelegt um es noch etwas gemütlicher zu machen. Ein bisschen wie in einer Höhle. Das Tuch können wir auch an der Seite bis zum Boden herunter hängen lassen. Gerade liebäugle ich mit einem Betthimmel von Numero74, bin mir aber noch nicht ganz sicher.

Floor Bed | Maria Montessori | Hausbett | Bodenbett | Naturholz | Deko | ivy.li

Eine kleine Lichterkette mit warmweißem Licht funkelt im Dunkeln wie kleine Sterne und das Kind zeigt Abends und Morgens meistens als erstes im Zimmer auf die Lichterkette und fordert mit einem energischen „An“, dass der Papa sie anschaltet. Sie wird mit Batterien betrieben die endlos halten, LED sei dank.

Mein großes Seitenschläferkissen habe ich ans Kopfteil gelegt und polstere damit die beiden Kanten der Bettpfosten ab. Zwei weitere große Kissen machen es noch gemütlicher. Nein, darauf schläft unser Sohn nicht, Mittags liegt er ohne die großen Kissen auf der Matratze. Schläft er später alleine in dem Bett, werden die Kissen vermutlich ganz ausquartiert. Gerade schaue ich nach einer schönen Bettschlang um die Wand an der Seite etwas gemütlicher zu machen.

Bei der Bettwäsche habe ich mich für einfarbige Baumwollbettwäsche entschieden. Noch ist unserem Kind egal ob auf der Bettwäsche wilde Tiere abgebildet sind oder nicht. Das Kinderzimmer ist nicht sehr groß und ich möchte es nicht mit vielen verschiedenen Mustern zu unruhig werden lassen. Wir haben einen Straßenteppich und viele bunte Bauklötze und Kuscheltiere. Es ist auch ohne Kinderbettwäsche bunt und fröhlich bei uns.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Kuschelecke | ivy.li

Schöne Ideen für Bodenbetten und Hausbetten sammle ich bei Pinterest. Vielleicht findet sich dort eine Inspiration für die Zimmer eurer Kinder.

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Baby Kleinkind Werbung

Achtsame Körperpflege mit einem Kleinkind

Sanfte Pflege mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

12. Oktober 2017
Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Weleda entstanden.

Liebevoller Körperkontakt, ob beim Stillen, Kuscheln oder bei der achtsamen Körperpflege stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dabei wird Oxytocin ausgeschüttet, das Bindungshormon, welches unser Wohlbefinden steigert, uns entspannt und uns unseren Liebsten verbundener fühlen lässt.

Körperpflege, gerade bei Babys und kleinen Kindern, ist so viel mehr als das schnelle Waschen des Körpers und Wechseln der Windel. Mit unseren Berührungen geben wir Liebe weiter, wir schaffen Geborgenheit, führen Rituale ein die Sicherheit geben und vermitteln Kompetenzen.

Wir zeigen unseren Kindern wie man respektvoll miteinander und mit sich selbst umgeht und wie man seinen eigenen Körper achtsam behandelt und pflegt. Wie wir Körperpflege praktizieren und weitergeben trägt dazu bei wie unsere Kinder ihren Körper wahrnehmen und was für ein Körpergefühl sie entwickeln.

Egal ob Wickeln, Baden oder das Massieren am Abend, wir haben uns für die Körperpflege unseres Babys viel Zeit genommen und diese ruhigen und intimen Momente sehr genossen. Jetzt haben wir einen kleinen Wirbelwind als Sohn. Immer in Bewegung, am entdecken und erkunden.

Es fiel mir am Anfang gar nicht so leicht zu akzeptieren, dass unsere ruhigen Rituale nicht mehr zu uns passen. Aber die Bedürfnisse einer Familie sind immer im Wandel und wir haben schnell gelernt flexibel zu sein. Das bedeutet aber nicht, dass wir weniger liebevoll oder achtsam bei der Körperpflege sind, sondern dass wir neue Wege für uns gefunden haben sie in das aufregende Leben eines Kleinkinds zu integrieren.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme | ivy.li

Das Kind mit einbinden und Kompetenzen vermitteln

Egal ob beim Wickeln, waschen oder eincremen, ich finde es wichtig unserem Kind immer die Möglichkeit zu geben etwas selbst zu tun. Ich zeige und erkläre ihm immer alles was ich tue. Jeden Schritt beim Wechseln der Windel, beim Anziehen und Ausziehen, beim Waschen und Cremen.

Ich erzähle und zeige ihm nicht nur was ich mache damit er es versteht und lernt, sondern damit er auch weiß was passiert und er sich darauf vorbereiten kann. Niemand bekommt gerne plötzlich einen feuchten Lappen an den Po oder wird aus dem Nichts mit einer Wasser abgebraust.

Ihn mit einzubinden und aktiv an der Körperpflege teilhaben zu lassen entspannt oft die Situation, wenn sie zu kippen droht. Gerade kleine Wuselkinder haben nicht immer Lust für eine neue Windel still zu halten oder sich nach dem Bad am ganzen Körper eincremen zu lassen. Gebe ich ihm die Möglichkeit zu helfen und selbst Kleinigkeiten zu tun ist er interessiert und gerne bereit zu kooperieren. Dafür plane ich immer etwas mehr Zeit ein.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme und Pflegeöl | ivy.li

Das abendliche Bad als Ritual für einen schönen Tagesabschluss

Unser Baby war kein großer Freund de Badens. Er war nicht abgeneigt, aber auch nicht begeistert. dafür genoss er genauso wie ich die abendliche Massage mit einem milden Öl. Es waren ruhige Momente. Entspannt und ohne Hast wurden Arme und Beine, Hände und Füße, Brust, Bauch und Rücken zärtlich berührt. Und auch das Wechseln der Windel war mit Baby eine kleine Pause im Alltag für die wir uns immer viel Zeit genommen haben. Wir haben uns in die Augen geschaut und angelächelt, es wurde über die weiche Babyhaut gestreichelt und tief durchgeatmet. Besonders mein Mann empfand die Zeit mit unserem Sohn auf der Wickelkommode als sehr angenehm und wichtig für die gemeinsame Bindung.

Aber die Wickelkommode steht schon lange nicht mehr in der Wohnung und gewickelt wird am liebsten im Stehen. Unser kleiner Wirbelwind möchte jetzt auch viel lieber durch das Bett toben oder ein Buch angucken, als sich ruhig und langsam den Körper massieren zu lassen.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegeöl | ivy.li

Dafür hat das Bad am Abend einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Jetzt steht ein ungeduldiges Kind an der Wanne und meckert, wenn das Wasser nicht schnell genug einläuft. In der Wanne landet nicht nur der Sohn, sondern auch Duplofiguren und eine Piratenquitscheente. Wenn wir nicht aufpassen auch seine Socken. Die zieht er nämlich schon selbst aus, wenn wir ins Bad gehen. Er hebt seine Arme, damit wir ihn schneller aus seiner Kleidung bekommen und er endlich in die geliebet Wanne oder unter die Dusche darf. Genauso gerne wie er badet, duscht er auch mit einem von uns gemeinsam. Wichtig bei beidem ist, dass er den Duschkopf halten und sich damit abbrausen darf. Darauf besteht er.

Gebadet oder geduscht wird immer Abends, als Tagesabschluss und Teil des Zubettgehens. Wir waschen uns die Spuren des Tages vom Körper, Matsch und Knete, die Reste vom Abendessen und den Stress des Alltags.

Nach dem Baden flutscht ein Wuselkind durch meine Hände, das sich im vorbeirasen ein bisschen Öl auf Arme und Beine schmieren lässt. Am liebsten mag er jetzt Creme, die verstreicht er gerne selber. Mit der Cremetube in der Hand steht er auch gerne im Schlafzimmer vor dem großen Spiegel. Darin sieht er sich selbst zu, wie er Creme auf seinem Körper verteilt. Natürlich landet dabei auch oft Creme an anderen Stellen. Auf dem Boden, dem Spiegel oder meiner Kleidung. Aber noch kein Profieincremer ist vom Himmel gefallen.

Danach ziehen wir uns Schlafanzüge an, blättern noch ein bisschen in Büchern, wenn er noch nicht müde ist wird auch noch etwas gespielt und danach geht es ins Bett.

Körperpflege mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

Achtsamkeit bedeutet nicht nur wie man pflegt, sondern auch womit. Wir wollen nur das beste für unser Kind und achten darauf Produkte zu wählen die die Haut beruhigen und pflegen. Die Haut unserer Kinder ist fünfmal dünner als unsere und mit einem genauen Blick auf die Inshaltsstoffe tuen wir ihr einen großen gefallen.

Weleda begleitet mit seiner Calendula Baby Pflegeserie seit mehr als 50 Jahren Babys und Kleinkinder und war auch Teil meiner Kindheit. Ich bin mit den Weledaprodukten groß geworden und freue mich sie bei jedem Bad, jeder Dusche und jedem Eincremen bei unserem Kind zu nutzen. Als zertifizierte Naturkosmetik sind die Produkte frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen und pflegen zarte Babyhaut ab dem ersten Tag an mit wertvollen Pflanzenauszügen und reinen pflanzlichen Ölen.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby | ivy.li

Die wertvollen Auszüge aus biologisch angebauter Calendula beruhigen die empfindliche Babyhaut und wirken reizlindernd. Gerade so junge Haut reagiert oft schnell auf äußere Reize mit Irritationen. Gemeinsam mit Hebammen wurde die Calendula Babypflege-Serie extra für die tägliche Pflege der schutzbedürftigen Babyhaut entwickelt.

Das ausgleichende Calendula Pflegecreme beruhigt am Abend Haut und Gemüter. Der angenehme Duft hüllt das ganze Bad ein und entspannt auch uns Eltern am Wannenrand. Es enthält keine Tenside und die ausgewähltn Inhaltsstoffe unterstützend die wärmende und beruigende Wirkung des Wassers.

Die Calendula Waschlotion & Shampoo wird unter der Dusche nicht nur von unserem Kind benutzt. Es reinigt sanft und ist mild zu den Augen. Es sorgt für leicht kämmbares Haare schützt die Haut vor dem Austrocknen.

Mit dem Calendula Pflegeöl parfümfrei öle ich das Wuselkind am liebsten ein, wenn es nach dem Baden etwas schneller gehen muss, weil die Müdigkeit plötzlich doch ganz groß ist. Es hält die Haut weich und geschmeidig und beugt Hautreizungen vor. Es eignet sich auch hervorragend für entspannte Massagen, die vielleicht irgendwann wieder in unseren Alltag zurückkehren. Wer am Wickeltisch wie wir auf Wasser und Öl setzt, kann auch das Pflegeöl zum Reinigen des Windelbereichs einsetzten.

Die Calendula Pflegecreme pflegt die Haut intensiv und gerade in der kälteren Jahreszeit, wenn die Haut durch Heizungsluft schneller austrocknet und strapaziert wird schätze ich sehr. Das enthaltene Wollfett schützt die Haut zusätzlich vor dem Austrocknen und kann im Windelbereich, am Körper und im Gesicht benutzt werden.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme | Selbstständig eincremen | ivy.li

Verlosung

Gemeinsam mit Weleda verlose ich drei Baby-Geschenksets. In einer schönen Windeltasche kommt die Calendula Waschlotion & Shampoo, die Calendula Babycreme für den empfindlichen Babypo und für Mama die Sanddorn Handcreme für seidenweiche Hände zu euch.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Geschenkset | ivy.li

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

    • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt) und verratet mir, wie es bei euch zuhause abläuft.
    • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
    • Teilnahmeschluss ist am 20.10.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 21.10.17 gezogen und benachrichtigt.
    • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
    • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
    • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
    • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

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Baby Family Mommy

Was Attachment Parenting für mich bedeutet

Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft

3. September 2017
Was Attachment Parenting für mich bedeutet | Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft | ivy.li

Gerade geht ein Artikel um in dem Attachment Parenting als Selbstaufgabe der Eltern bezeichnet wird und der einen Weg in ein so schlechtes Licht rückt, der eigentlich so schön, leicht und voller Liebe sein kann. Um zu zeigen, dass Attachment Parenting nichts mit Selbstaufgabe zu tun hat, sondern mit Liebe und Selbstfürsorge hat Susanne Mierau auf ihrem Blog geborgen wachsen zu einer Blogparade aufgerufen. Und weil mich die eine Mama aus dem Nebeneingang immer noch wie einen Alien ansieht, wenn ich ihr erzähle, dass unser Kind noch immer nicht im eigenen Bett mit der Milchflasche in der Hand einschläft mache ich mit und teile mit euch unseren Weg der bindungsorientierten Elternschaft.

Was bedeutet Attachment Parenting eigentlich? Die 7 Baby-Bs

Der Begriff Attachment Parenting stammt vom amerikanischen Kinderarzt William Sears und beschreibt eine Erziehungslehre die auf der Bindung zwischen Eltern und Kind und das Vertrauen in sich selbst, die eigenen Instinkte und die Kompetenz des Babys basiert. Eckpfeiler seiner Lehre sind die 7 Baby-Bs die nicht als starre Regeln, sondern als Hilfsmittel für eine eine bindungsorientierte Elternschaft gesehen werden sollten.

Birth Bonding (Bindung nach der Geburt durch Haut-an-Haut-Kontakt )
Breastfeeding (Stillen nach Bedarf)
Babywearing (Das Tragen des Kindes in Tuch oder Tragehilfe)
Bedding close to baby (Das gemeinsame Schlafen im Familienbett)
Belief in the language value of your baby’s cry (Glaube an die Signale des Babys)
Beware of baby trainers (Vorsicht vor Babytrainern)
Balance and boundaries (Gleichgewicht und Grenzen)

In unserem Familienleben setzten wir alle Bs um. Wir gehen auf die Bedürfnisse unseres Kindes ein, Tragen, Stillen und schlafen im Familienbett und achten auch auf das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen aller Familienmitglieder und das Wahren von eigenen Grenzen.

Was bedeutet Attachment Parenting für mich?

Attachment Parenting hat keine starren Regeln, uns werden Hilfsmittel in die Hand gelegt die uns dabei unterstützen können ein liebevolles Familienleben zu führen, unser Kind in einer geborgenen Umgebung aufwachsen zu lassen und ihm für sein Leben die Sicherheit mitzugeben, diese Geborgenheit immer wieder bei uns und in sich selbst zu finden.

Attachment Parenting bedeutet für mich in erster Linie eines, nicht müssen. Unser Kind muss nicht lernen alleine einzuschlafen und muss nicht lernen durchzuschlafen. Es muss nicht noch vor den ersten eigenen Schritten eine hohe Frustrationstoleranz erlernen, nur weil später im Leben nicht immer die Sonne scheint. Es muss nicht jetzt Beikost essen, weil man das eben jetzt so macht. Es muss einfach nicht. Und auch wir Eltern müssen nicht. Wir müssen nicht vor der Kinderzimmertür ausharren bis das Kind weinend eingeschlafen ist, weil es lernen muss, dass wir nicht immer da sind, denn wir sind immer da. Wir müssen uns nicht an Beikostpläne halten, weil sie jemand erstellt hat, denn wir glauben daran, dass unser Kind essen wird, wenn es essen mag. Und wir müssen auch nicht hart bleiben, wenn wir eigentlich weich sind. Wir müssen einfach nicht.

Attachment Parenting bedeutet für mich können. Wir alle können uns in unserem eigenen Tempo entfalten und in einer geborgenen Umgebung wachsen. Sowohl unser Kind, als auch wir Eltern. Denn auch wir wachsen mit jedem neuen Tag. Und wir alle wachsen jeden Tag weiter zusammen.

Selbstfürsorge statt Selbstaufgabe

Attachment Parenting bedeutet bindungs-, bzw. bedürfnisorientierten Elternschaft und das bedeutet, dass wir auf die Bedürfnisse von uns allen eingehen. Sowohl auf die des Kindes, als auch auf die von uns Eltern. Pflege ich mich nicht selbst, gebe mich selbst auf, kann ich nicht in dem Maße auf Bedürfnisse meines Kindes eingehen, wie es eigentlich nötig ist. Selbstfürsorge ist daher für mich ein wichtiger Eckpfeiler von Attachment Parenting. Und nur weil wir auf die Bedürfnisse unseres Kindes eingehen, heißt das nicht, dass es keinen Platz mehr für unsere Bedürfnisse gibt.

Ja, natürlich gibt es Zeiten in denen die Bedürfnisse des Kindes weit über unseren stehen und wir unsere zurückstellen. Wie gerne hätten wir in den ersten Monaten ein bisschen mehr geschlafen, aber das Kind hatte so viel, was es verarbeiten musste und das ging nur in unseren Armen. In unseren müden und ungewaschenen Armen. Aber wie in jeder innigen Beziehung ist man für den anderen da, wenn er einen braucht. Vielleicht definiere ich Selbstaufgabe anders, aber mich temporär an zweite Stelle zu setzen um für jemanden da zu sein der mich braucht, ist für mich keine Selbstaufgabe.

Wir Eltern finden in unserem Familienalltag immer Raum und Zeit um etwas für uns zu tun. Und oft gibt uns erst Attachment Parenting die Möglichkeit dazu.

Wie wir Attachment Parenting leben

Können und nicht müssen bedeutet, dass wir selbst für uns festlegen welcher Weg am besten zu uns und unseren Bedürfnissen passt. Was sich für uns nicht gut anfühlt, ist nicht das richtige für uns.

Wir schlafen gemeinsam im Familienbett weil es für uns alle der leichteste und angenehmste Weg ist um Nachts genug erholsamen Schlaf zu bekommen. Wir schlafen eben alle nicht gerne alleine.

Wir stillen auch noch nach 14 Monaten, denn für unser Kind ist Muttermilch nicht nur Nahrung, es ist auch so viel mehr. Stillen ist Zeit für uns, Trost wenn die Tränchen nicht trocknen wollen, Einschlafhilfe, wenn der Tag so aufregend war oder der Traum so aufwühlend. Und Stillen ist für uns als Eltern einfach der entspanntere Weg. Wir müssen nicht ständig Flaschen und Pulver bei uns haben, Nachts muss niemand aufstehen und Unterwegs verzweifeln wir nicht, wenn wir kein heißes Wasser haben.

Die ersten Monate haben wir fast ausschließlich getragen, im gesamten ersten Jahr waren Tragetuch und Babytrage weitaus öfter im Einsatz als der Kinderwagen. Getragen werden tat und tut nicht nur unserem Kind gut, das viel Nähe braucht und fordert, es tut auch uns gut. Mein Mann nimmt noch jetzt lieber unser Kleinkind in die Trage, als den Kinderwagen zu nehmen. Er genießt die Nähe zu unserem Kind, die ihm Tagsüber durch den Arbeitsalltag fehlt. Und wir haben die Hände frei.

Das gemeinsame Schlafen, Tragen und Stillen, all das stärkt die Bindung zu unserem Kind und gibt uns Eltern gleichzeitig Zeit und Raum um für uns selbst zu sorgen.

Wir bekommen nachts oft alle genug schlaf, weil niemand lange Wege gehen muss um bei dem anderen zu sein. Wird Nähe gebraucht ist sie da. Wacht unser Kind Nachts auf weil es Hunger oder Durst hat, oder weint es weil ein Traum oder die Dunkelheit angsteinflößend sind, dann öffne ich bloß meine Arme und halte oder stille und wir schlafen gemeinsam wieder ein, oft noch bevor wir wirklich wach waren.

Wir müssen nicht am Bett ausharren und warten bis unser Kind endlich von alleine einschläft, wir legen uns zusammen hin und oftmals finde ich in diesen Momenten Zeit um den Tag revue passieren zu lassen, zu entspannen und kurz abzuschalten. Manchmal lese ich oder schreibe auf, wie gerade jetzt, was mich beschäftigt. Ja, es gibt auch Phasen in denen mein Kind mich auch im Schlaf braucht, aber dann nutze ich die Zeit um selbst zu schlafen, zu lesen oder ein Hörbuch zu hören. Es folgt immer wieder eine Phase in der ich nach der Einschlafbegleitung wieder aufstehen kann um dieses oder jenes zu tun. Sowohl Nachts als auch Tagsüber.

Durch das Tragen sind wir viel flexibler. Wir kommen leichter und schneller von hier nach dort, wir können Dinge erledigen und gleichzeitig die Nähe geben, die das Kind braucht. Ich habe in den ersten Monaten den Haushalt immer mit Kind im Tuch erledigt, war stundenlang spazieren mit einem Buch in der einen und einem Kaffee in der Hand, während das Kind an mich gekuschelt schlief. Mein Mann und haben Händchen gehalten und waren gemeinsam Essen, während unser Sohn in Trage und Tuch entspannte, was ihm im Kinderwagen oder abgelegt auf einer weichen Decke oft nicht gelang.

Wir lassen unser Kind entscheiden wann es bereit ist zu Essen und sich abzustillen. Dadurch geben wir ihm die Möglichkeit selbst auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören und sie zu erkennen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit die uns später immer mehr Freiraum gibt. Und dieser Weg lässt uns als Eltern auch viel entspannter sein. Wir müssen uns nicht an Pläne halten, setzten uns alle nicht unter Druck. Ich muss nicht extra für das Kind kochen, denn er isst mit uns mit und wenn er partout nicht mag, dann stille ich ihn. Ich schleppe keine Tausend Gläschen mit, nur das was ich selbst auch auf langen Ausflügen gerne snacke und teile mir mit meinem Kind Wassermelone und Blaubeeren. Ich muss meinem Sohn nicht mühsam beibringen wie es nach der Breizeit selber isst, er lernt es von anfang an bei uns. Und ich muss auch keine Machtkämpfe austragen, weil das Kind einfach nicht seinen Mund für den Karottenbrei aufmachen will.

Wir geben uns allen die Möglichkeit uns selbst zu entfalten.

Geben und Empfangen

Immer wenn ich etwas gebe, bekomme ich etwas zurück. Schenke ich Liebe und Geborgenheit erreicht auch mich Liebe und Geborgenheit. Bin ich für den anderen da, wird auch er es für mich sein. Natürlich wiegt mich mein Kind noch nicht in den Schlaf, wenn ich es bin, die Nachts einfach nicht zur Ruhe kommt, aber ich merke immer öfter wie unser Sohn seine eigene Selbstständigkeit entdeckt, weil wir ihn lasse, ihm vertrauen und ihm die Sicherheit geben, dass er sich frei entfalten kann und wir ihn dabei unterstützen. Mit jedem kleinen Stück mehr seiner Selbstständigkeit bekommen wir ein bisschen mehr Freiheit. Eine in der wir uns keine Gedanken machen müssen.

Ich bin mir sicher, dass mein Kind im Laufe seines Lebens auf unsere Bedürfnisse und die von anderen achten wird, weil wir seine Bedürfnisse achten und ihm Achtsamkeit vorleben.

Baby

Erstausstattung | Must-haves für das Baby

Was man in der ersten Zeit mit Baby braucht und was nicht

22. August 2017

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Wenn ein Baby auf die Welt kommt braucht es vor allem eins: Liebe! Ganz viel davon. Und ein bisschen hiervon und davon. Was wir als Erstausstattung gebraucht haben (und was nicht) und was ich euch für Tipps mit auf dem Weg geben kann, habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Kurz vor der Geburt bin ich irgendwann in Panik ausgebrochen und habe die Liste aus dem Geburtsvorbereitungskurs mit alle den Produkten die unerlässlich für die ersten Tage, Wochen und Monate mit Baby schienen abgearbeitet und angehäuft wovon mich mein Mann nicht abbringen konnte. Gut 14 Monate später krame ich unbenutzte Sachen aus Kisten im Keller und versuche sie bei ebay-Kleinanzeigen zu verschenken.

Auf den ganzen Listen im Internet und die einem gerne mal in Kursen und Arztpraxen in die Hand gedrückt werden stehen so viele Dinge drauf, die man eigentlich gar nicht braucht. Und wenn man tatsächlich in diese Situation kommen sollte, dass sie doch unerlässlich für einen sind, dann gibt es auch nach der Geburt noch Zeit sie zu organisieren. Für den Anfang braucht es nämlich eigentlich gar nicht so viel.

Erstausstattung Baby-Kleidung

Erstausstattung | Baby Kleidung | Wolle, Seide, Baumwolle | Waschmittel | Wickelbody | Wollwalk | ivy.li

Nein, ihr müsst nicht eine ganze Kommode mit Kleidung füllen oder schon mal die nächsten Größen auf Vorrat parat haben. In der Regel reicht es vollkommen aus eine kleine Auswahl an bequemen Kleidungsstücken zu haben, in der das Baby mit euch kuscheln kann. Wir bekamen während der Schwangerschaft gesagt, dass unser Kind sehr groß werden würde und in den Armen hielten wir dann ein 48 cm Baby, das keine 3 Kilo auf die Waage brachte. Die vorsorglich gekaufte Kleidung in 56 war dann natürlich viel zu groß und auch 50 schlabberte überall. Aber mit ein bisschen Umgekrempel passte dann doch alles.

Das richtige Waschmittel

Bevor es losgeht mit Babykleidung fangen wir lieber mit dem richtigen Waschmittel an. Schließlich muss man Babykleidung ziemlich oft waschen. Babyhaut ist zart, weich und empfindlich. Am besten reizt man sie nicht unnötig und verzichtet optimalerweise auch auf starke Duftstoffe, wie sie in handelsüblichen Waschmitteln und Weichspüler zu finden sind. Wollt ihr eurem Baby einen Gefallen tun verzichtet ihr auch bei eurer Wäsche darauf und lasst die Finger von Parfüms und stark parfümierten Pflegeprodukten. Euer Baby mag am liebsten euch riechen. Wir nutzen schon lange ökologisches Waschmittel von Ecover. Ich kann das Waschpulver sehr empfehlen, da es nahezu geruchsneutral ist. Das Flüssigwaschmittel riecht hingegen sehr stark und ich bekomme schon bei kleinen Mengen Kopfschmerzen. Sowohl meine Haut, die gerne mal gegen dieses und jenes eine allergische Reaktion hervorbringt, als auch die Haut unseres Kindes vertragen es sehr gut. Die Wäsche wird sauber und weich. Weichspüler kommt bei uns gar nicht zum Einsatz.

Wolle, Seide und Baumwolle

Egal ob Sommer oder Winter, Wäsche aus Wolle und Seide eignet sich ganz hervorragend. Beides wirkt temperaturregulierend und verhindert ein überhitzen und hält gleichzeitig an kühlen Tagen warm. Wem die Pflege zu aufwändig ist sollte bei reiner Baumwolle bleiben.

Basics

Wickelbodys sind gerade in der Anfangszeit sehr praktisch, kleine Babys mögen es oft nicht, wenn man ihnen etwa über den Kopf anzieht. Außerdem sind weiche Hosen mit breitem Bund eine gute Investition. Ich mag Pumphosen besonders gerne. Sie können auch gerne schon eine Nummer größer sein, sie wachsen ein bisschen mit. Enge Hosen, Jeanshosen oder Hosen mit schmalem Bund, Kordeln zum Festziehen oder Knöpfen finde ich für kleine Babys ungeeignet. Die Kleinen wollen es weich und kuschelig haben und das kleine Bäuchlein soll nicht von etwas eingeschnürt oder eingedrückt werden. Hosen mit Füßen sind zwar süß und in den ersten Tagen wirklich praktisch, aber sie müssen recht schnell wieder aussortiert werden, denn sie wachsen nicht mit. Ich würde lieber ein paar Söckchen mehr kaufen. Strumpfhosen sind etwas elastischer und zwei, drei Paar machen sich in der Erstausstattung immer gut. Die aus Merinowolle sahen bei uns länger schön aus, als die aus Baumwolle. Socken aus Baumwolle und Wolle kann man gerne zu viel haben. Auch kleine Baby haben die magische Fähigkeit sie zu verlieren. Schuhe braucht eigentlich kein neugeborenes Baby. Wir haben erst weiche Lederpuschen gekauft, als unser Sohn anfing draußen die nasse Frühlingswelt zu entdeckte.

Strampler empfand ich übrigens als eher unpraktisch. Beim Wickeln eine Hose herunterzuziehen und den Body zu öffnen war einfacher und schneller als einen Strampler an- und auszuziehen. Die Bodys wurden regelmäßig angespuckt und mussten gewechselt werden, die Hosen blieben weitaus länger sauber. Einen Strampler hätten wir immer komplett wechseln müssen.

Habt lieber einen Schlafanzug zu viel als zu wenig. Windeln laufen gerne nachts über. Hier ist ein Einteiler bequemer und praktischer als ein Zweiteiler, da kein Oberteil hochrutsche kann.

Zwei, drei dünne Jäckchen oder Wickeloberteile sollten auch in der Erstausstattung nicht fehlen. Oberteile die man über den Kopf ziehen muss würde ich erst später nutzen.

Für Draussen

Ganz kleine Babys tragen auch im Sommer ein kleines Häubchen aus Baumwolle, Seide oder einem Wolle/Seide-Mix wenn sie aus dem Haus gehen. Winterbabys brauchen noch eine Mütze, am besten aus Merinowolle.

Egal ob frisch geboren oder schon ein bisschen größer, für Herbst und Winter kann ich einen Wollwalk-Overall empfehlen. Sie sind dünn, lassen Platz zum Bewegen und halten trotzdem schön warm, lassen das Baby aber gleichzeitig nicht überhitzen wenn man angezogen mit ihnen aus dem Kalten ins Warme kommt und ein bisschen dort bleibt.

Heißer Tipp

Mein absoluter Tipp und Must-have für die Erstausstattung? Dreieckstücher. Sie ersparen euch mindestens einmal am Tag das Wechseln des Bodys!

Unser heißgeliebter Wollwalk-Overall kommt von Hessnatur, dort gibt es auch schöne Wolle/Seide-Teile, Minibär hat ökologische Kleidung die sogar mitwächst, auch bei Hans Natur haben wir nachhaltige Kleidung gekauft und die Dreieckstücher und Schlafanzüge von H&M sind günstig, weich und wirklich schön.

Erstausstattung für die Stillzeit

Erstausstattung für die Stillzeit | Baby | Stillkissen | Still-BH | Stilleinlagen | ivy.li

Ich ging davon aus stillen zu können und befasste mich gar nicht erst mit Flaschennahrung. Lief zum Glück ganz gut bei uns und läuft auch nach 14 Monaten noch. Zum Stillen braucht es eigentlich gar nicht viel. Aber es gibt ein paar Sachen die wirklich helfen. Detaillierte Informationen findet ihr in meinem Artikel über kleine und große Stillhelfer.

Stillkissen

Ein Stillkissen ist eine wirklich gute Investition. Schon in der Schwangerschaft kann es einem mit Babybauch im Bett einen erholsameren Schlaf verschaffen und auch das Stillen in der ersten Zeit läuft damit einfach entspannter. Wir haben das Stillkissen von Alvi und es wird vermutlich auch noch nach unser Stillzeit im Bett liegen, denn ich kuschle mich sehr gerne hinein oder nutze es als Rückenstütze wenn der Sohn lieber auf mir schlafen möchte oder ich noch lange lese.

Still-BH

Ein guter Still-BH, am besten ohne Bügel, ist gerade in der Anfangszeit ein guter Helfer. Bei einem Still-BH lässt sich einfach die Klappe herunterklappen um zu stillen und optimaler Weise ist er schön weich und passt sich der Brust an, die gerne mal größer und kleiner innerhalb kurzer Zeit wird, während sich die Milchproduktion einpendelt. Die Still-BHs von Emma-Jane mag ich besonders gerne. Sie geben auch sehr großen Brüsten halt. Inzwischen trage ich sie nur noch Nachts, tagsüber bin ich auf Bügel-BHs ohne festen Cup umgestiegen.

Stilleinlagen

Legt euch einen großen Vorrat an Stilleinlagen zu. Ich bin in den ersten Wochen und Monaten ständig ausgelaufen. Ich probierte diverse Stilleinlagen aus und bin am Ende bei denen von Penaten hängen geblieben.

Spucktüchern

Egal ob ihr stillt oder nicht, deckt euch mit Spucktüchern ein. Wir hatten in jedem Raum eines liegen und brauchten sie alle. Ständig lief das Baby aus. Sie müssen nicht mal hübsch sein. Mir haben recht günstige und schlichte Spucktücher gereicht.

Fläschchen, Säuglingsnahrung und Milchpumpe

Solltet ihr nicht stillen wollen oder können, solltet ihr am besten mit eurer Hebamme über die passende Säuglingsnahrung sprechen. Wollt ihr stillen, könnt es aber wider Erwarten nicht oder es klappt aus einem anderen Grund nicht so recht, müsst ihr euch nicht stressen. Alles ist gut. Auch Flaschenkinder haben eine tolle Bindung zu ihren Eltern und werden groß. Ich bin zum Beispiel eines. Aber ihr müsst euch nicht auf diese Eventualität einstellen und schon mal massig Flaschen und Milchpulver anschaffen. Klappt es nicht wird euch im Krankenhaus alles für die erste Zeit gegeben. Apotheken führen auch alles was ihr braucht und es gibt immer eine in eurer Nähe die Notdienst hat.

Auch eine Milchpumpe muss nicht für den Fall der Fälle schon bereit stehen. Man kann sie sich in Apotheken leihen.

Es geht auch ohne Sterilisator und bei Von guten Eltern erklärt euch eine Hebamme warum man eigentlich nicht ständig alles sterilisieren muss, was das Kind in den Mund bekommt.

Erstausstattung für Babys Schlaf

Babybett, Beistellbett oder Familienbett?

Wir haben uns bereits vor der Geburt dafür entschieden das Baby bei uns schlafen zu lassen. Nicht in einem eigenen Bett, sondern im Beistellbett. Aber natürlich hatte das Kind seinen eigenen Plan. Das Beistellbett (wir kauften das Babybay Maxi) war eine ganz wundervolle Ablage für Bücher, meine Wasserflasche, das Handy und Snacks und meinen Po, wenn das Baby sich im Bett mal wieder so viel Platz nahm als wäre es keine halben Meter, sondern fünf ganze groß. Wir schlafen alle zusammen in einem Bett, in einem Familienbett. Wer darüber mehr wissen möchte und worauf man achten sollte wenn das Baby mit im Bett schläft kann sich gerne meinen Beitrag über unser Familienbett durchlesen. Dieser Weg ist der richtige für uns, aber natürlich nicht für jeden und das ist auch vollkommen okay so. Ich empfehle aber offen für alles zu sein und nicht zu sehr an einem Plan festzuhalten, den man machte bevor man wirklich wusste was auf einem zu kommt. Ich würde aber ein Beistellbett immer einem separaten Babybett vorziehen.

Die richtige Matratze

Egal ob im eigenen Bett, Beistellbett oder im Familienbett, wichtig ist, dass die Matratze auf der das Baby liegt nicht zu weich, sondern hart ist. Auch wenn ein Baby noch nicht viel wiegt, nach einer gewissen Zeit kann es in weichen Matratzen einsinken. Im Beistellbett hatten wir eine feste Matratze aus Kokosfasern und im Familienbett schlafen wir auf einer Matratze von Emma. Wir hatten in den ersten Monaten unter dem Bettlaken eine wasserdichte Betteinlage an der Stelle liegen, auf der das Baby am meisten lag. Nicht nur für eventuell durchweichte Windeln, sondern auch für auslaufende Milch (in der Anfangszeit muss sich die Milchproduktion erst einpendeln) und um die Matratze vor Babyspucke zu schützen.

Schlafsack statt Decke und Kissen

Babys brauchen noch kein Kopfkissen. Ihre Proportionen sind ganz anders als unsere und ein Kissen kann ihnen sogar Schäden zufügen. Außerdem kann es wie bei einer zu weichen Matratze passieren, dass das Baby darin einsinkt und dadurch überhitzen oder es kann zu einem Atemrückstau kommen.

Unser Sohn schläft von Anfang an in einem Schlafsack. Wir bekamen zur Geburt von Freunden ein Babymäxchen von Alvi geschenkt und waren davon so begeistert, dass wir diesen noch in weiteren Größen die nächsten Monate nachkauften. Gerade im Familienbett ist ein Schlafsack für ein Baby die sicherste Variante. Schläft das Baby im eigenen Bett oder im Beistellbett und mag partout keinen Schlafsack kann man eine Bettdedecke einsetzten, sollte aber ein paar Dinge beachten: Die Decke sollte flach sein und dem Baby nur bis zur Brust gehen. Am besten schlägt man die Decke am Fußende unter die Matratze, so dass sie nicht hochrutschen kann. Das Baby sollte weit unten im Bett liegen, so dass es Nachts nicht nach unten rutschen und dadurch unter die Decke kommen kann. Ich würde aber immer empfehlen es zuerst mit einem Schlafsack zu probieren.

Pucktuch

Vielen Babys hilft in den ersten Wochen und Monaten das Pucken um ruhig schlafen zu können. Dabei werden sie in ein Tuch oder einen Pucksack eingewickelt und sollen dadurch die vermisste Geborgenheit aus dem Mutterleib erfahren. Uns hat das Pucken keine ruhigeren Nächte gebracht, aber ich kenne viele Babys die es in der ersten Zeit liebten. Zum Pucken eignen sich die wunderschönen Swaddle-Tücher von Aden + Anais hervorragend. Die richtige Technik kann man sich von der Hebamme zeigen lassen.

Wolldecke für den Tagschlaf und Unterwegs

Für die diversen Tagschläfchen war eine Wolldecke ein treuer Begleiter. Eine Wolldecke aus reiner Bio-Merinowolle ist temperaturausgleichend und kann sowohl im Winter als auch Sommer zum Zudecken genutzt werden. Die Decke ist ganz weich und anschmiegsam, darin ließ sich das Kind auch gut einwickeln.

Babyphone

Unser Baby schlief nie alleine in einem anderen Zimmer und auch jetzt bin ich noch oft im selben Raum. Mittagsschläfchen hielt der Babysohn neben oder auf uns und in den ersten Wochen sind wir Abends alle gemeinsam ins Bett gegangen. Für uns gab es damals keinen Bedarf für ein Babyphone und erst jetzt, nach knapp einem Jahr, kommen wir ab und an in Situationen in denen wir eines gebrauchen könnten. Für die Erstausstattung ist es aber meiner Meinung nach nicht essentiell. Gerade wenn man in einer kleineren Wohnung wohnt, die Tür zum Schlafzimmer nur angelehnt ist und das Kind meistens bei einem. In einem Haus, oder wenn Geschwisterkinder durch die Wohnung poltern und Türen geschlossen werden müssen ist das natürlich etwas anderes. Bei den Schwiegereltern schlafen wir unter dem Dach und Abends bin ich gerne nach dem Zubettbringen noch etwas unten bei den anderen. Wir nutzen dort eine Kamera die mein Schwiegervater ursprünglich als Überwachungskamera nutzte. Über eine App auf dem Handy habe ich das Kind im Blick. Bevor ihr schon vorsorglich ein Babyphone kauft, wartet erstmal ab und testet ob wirklich Bedarf für eines besteht.

Krabbeldecke

Wenn das Baby nicht gerade auf uns lag oder im Tragetuch schlief, lag es neben uns. Ganz zu Beginn auf einem Stillkissen, dass wir zu einem kleinen Nets zusammenlegten und mit einem Tuch oder T-Shirt von Papa in Form hielten. Etwas später wanderte das Baby auf einer Krabbeldecke mit durch die Wohnung. Wir habe eine wirklich schöne Krabbeldecke von Alvi mit einem geometrischen und dezenten Muster die weich gepolstert ist.

Stubenwagen

Für das zweite Kind würde ich vermutlich einen Stubenwagen, Korb oder sogar eine Federwiege in Erwägung ziehen. Ich glaube mit einem Kleinkind und einem Baby ist es eine gute Idee einen etwas sicheren und abgegrenzten Ort zum Ablegen zu haben, wenn man das Baby nicht gerade in einem Tuch trägt, es aber nicht in einen anderen Raum alleine lassen möchte.

Schnuller

Wir haben weder zum Beruhigen noch zum Einschlafen einen Schnuller im Einsatz. Unser Kind mochte und mag sie einfach nicht. Rückblickend würde mir ein Schnuller ab und an alles etwas vereinfachen, aber im großen und ganzen sind wir weiterhin ganz zufrieden darüber, dass der Sohn keinen nimmt. So müssen wir ihm später keinen abgewöhnen. Aber er hatte und hat auch jetzt noch ein starkes Saugbedürfnis und so gibt es Phasen in denen ich die Nacht oder das Mittagsschläfchen lang nicht weg kann und stille. Jedes Kind hat andere Vorlieben und wenn ihr euch für einen Schnuller entscheidet solltet ihr euch erstmal durch die gängigen Formen testen, bevor ihr von einer Sorte einen kleinen Vorrat anschafft.

Erstausstattung für die Babypflege

Erstausstattung für die Baby Pflege | Baden | Wickeln | Körperpflege | ivy.li

Wasser und Öl

Weniger ist mehr. Ein Baby braucht nicht viele Pflegeprodukte. Wir sind das erste Jahr ganz hervorragend mit Wasser und natürlichem ÖL ausgekommen. Mandel-Öl wurde und wird zum Massieren, Einölen nach dem Baden und ab und an als Badezusatz benutzt. Auch zum Reinigen des Windelbereiches haben wir die ersten Monate vollkommen auf Feuchttücher verzichtet und weiche Waschlappen, warmes Wasser und etwas Mandel-Öl genutzt. Ein paar Worte über unsere Wickelroutine und worauf wir bei der Pflege des Windelpos achten, könnt ihr in meinem Artikel über nachhaltige und achtsame Babypflege lesen.

Badezeit

Die ersten Wochen haben wir das Baby im Waschbecken gebadet, später nahmen wir ihn oft einfach mit uns in die Wanne. Einen extra Sitz für Babys braucht es nicht und auch die Babybadewanne kommt bei uns nur selten zum Einsatz. Hat man keine Wanne sieht das natürlich etwas anders aus und dann ist eine Babywanne wirklich praktisch. Ein einfacher Wäschekorb geht natürlich auch. Die Babywanne von Stokke lässt sich zusammenfalten und nimmt dadurch wenig Platz weg.

Statt einem Badethermometer haben wir zu Beginn immer ein Bratenthermometer genommen. En Fieberthermometer übernimmt die Aufgabe auch sehr gut. Es hat aber nicht lange gedauert bis wir die perfekte Temperatur einfach mit dem Handgelenk spüren konnten.

Extra Babyhandtücher sind zwar süß, ganz normale tun es aber auch.

Wie oben schon erwähnt haben wir zum Baden etwas Öl hinzugetan, ab und an landete auch etwas Muttermilch im Badewasser. Ein kleines Baby braucht noch keine Badezusätze und auch das Haar muss nicht mit Shampoo gewaschen werden. Auch nach 14 Monaten reicht und Wasser und Öl oft vollkommen aus. Solltet ihr unbedingt Pflegezusätze nutzen, kann ich euch die Calendula-Serie von Weleda empfehlen. Sie steht bei uns in der Dusche und wir Erwachsenen nutzen sie auch sehr gerne.

Heilwolle gegen wunde Babypos

Für wunde Babypos hat uns Heilwolle und Kokosöl gereicht. Heilwolle kann man sowohl online als auch in Apotheken und einigen Drogerien kaufen. Unser liebstes Kokosöl ist von Rapunzel. Cremes und Puder kamen noch nie zum Einsatz. Tipps und unsere Erfahrungen könnt ihr im Artikel Hilfe für wunde Babypos nachlesen.

Windeln

Gewickelt wurde bei uns zu Beginn mit Windeln von Naty, später von LILLYDOO. Inzwischen gibt es die LILLYDOO-Windeln auch schon für die kleinsten Babys. Ich mag die Windeln sehr und es ist ungemein praktisch sich keine Sorgen um Nachschub machen zu müssen oder Windeln nach hause schleppen zu müssen, da sie im Abo zu einem kommen.

Wickelaufsatz statt Wickelkommode

Statt einer richtigen Wickelkommode hatten wir einen Wickelaufsatz von Puckdaddy auf einer Malm-Kommode liegen. Das war eine ganz hervorragende Idee, denn schon nach einigen Monaten haben wir den Wickelaufsatz wieder abgenommen, da das Kind sich so viel bewegte, dass das Wickeln auf dem Boden oder Bett weitaus einfacher für alle war und ist. Eine große Wickelkommode hätte sich nicht gelohnt und zu viel Platz weggenommen.

Heizlüfter

Weil Babys es gerne warm haben und damit man sich Zeit auf der Wickelkommode lassen kann, haben wir uns einen Heizlüfter gekauft. Wir wollten keinen Heizstrahler an der Wand befestigen und den Heizlüfter kann man auch mit ins Bad nehmen um den Raum schnell aufzuwärmen. Wir haben uns extra einen Heizlüfter für Nasszellen angeschafft. Dieser stand auf der Wickelkommode etwas erhöht in der einen Ecke am Kopfende und bließ auf schwacher Stufe und ganz leise warme Luft um das Kind ohne es punktuell zu heiß werden zu lassen.

Körperpflege

Babynägel wachsen unglaublich schnell, eine Nagelschere die Vorne abgerundet ist eignet sich am besten zum schneiden. Es gibt extra spezielle Babynagelscheren. Ein flexibles Fieberthermometer sollte auch in keiner Wickelkommode fehlen. Es gibt Sets in denen man alles zusammen bekommt. Ich würde mir eines schenken lassen, aber nicht unbedingt selber kaufen. Nasensauger, Nagelknipser und Kamm wurden bei uns nicht gebraucht. Eine weiche Babybürste hat in den ersten Wochen zwar keine Haare gebürstet, aber den Kopf ganz leicht gestreichelt und der Sohn mochte es sehr. Eine Bürste aus weichen Naturborsten mag ich am liebsten.

Erstausstattung für Unterwegs

Erstausstattung für Unterwegs | Baby | Babyschale | Kinderwagen | Tragetuch | Wickelrucksack | ivy.li

Kinderwagen

Nein, man braucht keinen Kinderwagen in der Erstausstattung. Wir hätten zumindest keinen gebraucht. Babys sind in der Regel sehr gerne ganz nah bei Mama und Papa und viel zufriedener in einem Tragetuch oder einer Babytrage. Das gilt natürlich nicht für alle, aber für die meisten. Unser Baby war ein Tragekind und lag eher ungerne im Kinderwagen. Für einen Ausflug in den Supermarkt um größere Einkäufe zu erledigen war der Kinderwagen durchaus praktisch, aber ich bin auch oft einfach nur mit dem Tragetuch, einem Rucksack und einer Schultertasche losgezogen. Wir sind auch heute, nach 14 Monaten noch oft mit der Trage, statt mit dem Kinderwagen unterwegs, inzwischen lässt sich das Kind aber sehr gerne schieben. Mir hat es aber auch schon mit Minibaby ungemein Spaß gemacht den Kinderwagen zu schieben, auch wenn es nur für ganz kleine Strecken war. Als Grundausstattung für einen Kinderwagen kann ich, egal ob Sommer oder Winter, ein Lammfell empfehlen. Das wirkt temperaturregulierend und lässt das Baby nicht überhitzen. Wenn ihr euch für einen Kinderwagen entscheidet achtet darauf, dass die Babywanne sowohl in der Länge als auch Breite groß genug ist. Das ist bei den meisten Kinderwagen leider nicht der Fall. Eine gute Federung sollte auch vorhanden sein, sonst rumpelt und pumpelt es bei jedem Schritt. Mir persönlich it es ausserdem wichtig, dass das Baby nicht so unglaublich tief liegt. Gerade bei den trendy Kinderwagen sehe ich das oft. Das Baby kann noch nicht so weit gucken und wenn es unten, irgendwo auf Kniehöhe liegt, kann es euch nicht mal ansatzweise erkennen. Ich bin ziemlich in den Kinderwagen von Angelcab verliebt und teste ihn gerade.

Tragetuch und Babytrage

Am Anfang haben wir ein elastisches Tragetuch benutzt. Die von Sollybaby finde ich ich wirklich schön und sie geben nicht zu schnell nach. Später kamen noch ein paar gewebte Tragetücher hinzu. Die Tragetücher von Didiymos und Yaro mag ich sehr. Wir haben auch zwei Babytragen die wir, und besonders gerne mein Mann, nutzen. Der Carrier von Storchenwiege hat uns schon mit kleinem Baby wirklich gute Dienste geleistet und für das Kleinkind ist inzwischen eine FlyTai von Fidella in der Toddler-Size eingezogen. Beide Tragen sind ein schöner Mix aus Tragetuch und Komforttrage, die Schulterbänder werden gebunden und verteilen dadurch das Gewicht sehr angenehm. Während bei der Storchenwiege der Hüftgurt mit einer Schnalle geschlossen wird und dadurch zwar fix an einer Person sitzt, aber bei zwei Trägern immer wieder weiter oder enger gemacht werden muss, wird die Fidella auch an der Hüfte gebunden.

Rucksack statt Wickeltasche

Mit Stillbaby halte ich eine Wickeltasche für überflüssig. Das durfte ich schon nach den ersten Tagen mit Wickeltasche merken, wollte es mir und meinem Mann aber partout nicht eingestehen, weil ich so lange mit der Suche nach er perfekten Wickeltasche nervte. Ich bin meistens mit einem Rucksack unterwegs und darin habe ich eine Windeltasche mit den nötigsten Sachen. Ich liebe ja meinen Rucksack von Fjällräven und bin damit an der Mamafront nicht alleine. Was ich alles in meiner Windeltasche habe und warum eine Wickeltasche nichts für mich ist, könnt ihr in meinem Artikel Was kommt in die Windeltasche nachlesen.

Babyschale

Wir sind nicht viel, aber doch ab und an mit dem Auto unterwegs und wie die meisten sind wir mit dem Auto vom Krankenhaus nach Hause gefahren. Eine Babyschale ist in fast jeder Erstausstattung unerlässlich. Wir haben den Britax Römer BABY-SAFE i-SIZE. Worauf man bei einer Babyschale achten muss und wie wir sicher mit unserem Baby im Winter unterwegs sind, könnt ihr hier nachlesen.

Schutz für zarte Babyhaut

Wer ein Winterbaby hat in der Erstausstattung eine Fettcreme haben um die zarte Babyhaut vor kaltem Wind schützen zu können. Ich mag den Calendula Wind- und Wetterbalsam von Weleda. Der macht sich auch gut in Mamas Gesicht.

Ihr habt fragen? Habe ich etwas vergessen? Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Schreibt mir einfach.

Baby Kids Style Kleinkind Werbung

Ein komplettes Regenoutfit für Baby und Kleinkind für unter 50 €

Trocken durch die Regentage für unter 50 €

3. August 2017
Regenoutfit für unter 50 € | Regenkleidung für Kleinkinder | Matschhose | Gummistiefel | Regenjacke

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit TK Maxx entstanden.

Damit kleine Pfützenspringer und Matschbuddler bei ihren Abenteuern schön trocken bleiben ist die richtige Kleidung wichtig. Nasse Füße und durchgeweichte Hosen machen nur im warmen Sommerregen Spaß. Weil kleine Menschen aber immer so schnell groß werden und aus allem herauswachsen was gestern noch passte und Regenkleidung gerne mal etwas teurer ist, verrate ich euch heute wo ihr ein komplettes Regenoutfit für unter 50 € bekommt.

Die richtige Kleidung für Regentage

Selbst für hamburger Verhältnisse ist dieser Sommer extrem nass. An manchen Tage erwarte ich eigentlich bunte Blätter an den Bäumen, ich hatte schon fast alles für eine Hühnersuppe im Einkaufswagen und Kakao mit Marshmallows gab es auch schon. Manche Sommertage fühlen sich sehr nach nassem Herbst an.

Weil kleine Kinder nicht nur durch den Regen schlendern sondern jede Pfütze mitnehmen und im Matsch sitzen und ganz tief buddeln sollte die Kleidung einiges aushalten. Eine dünne Matschhose die bei leichtem Schubbern über den Boden reißt, Gummistiefel mit undichten Nähten oder eine Regenjacke mit niedlichen aufnähern, aber ohne dicht zu sein bringt vielleicht dem Geldbeutel, sonst aber niemandem etwas.

Niedliche Kinderregenschirme mit Tierohren sehen zwar für wenige Augenblicke ganz bezaubernd in Kinderhänden aus, aber gerade bei Abenteurern landen sie schnell am Wegesrand oder müssen von uns getragen werden. Eine Kaputze die man etwas festziehen kann ist eindeutig effektiver.

Worauf man beim Kauf von Kinderkleidung achten sollte

Bei kleinen Kindern sollte Kleidung immer auch Funktionskleidung sein. Kaum ein Kind sitzt den ganzen Tag still oder geht gemütlich an der Hand, wenn rundherum wilde Abenteuer warten. Natürlich heißt das nicht, dass keine hübschen Rüschen, niedlichen Katzenprints oder Glitzer auf der Kleidung fehlen sollten, aber bei allem was wir für die Kleinsten kaufen sollten wir immer daran denken, dass sich viel darin bewegt wird, und darauf achten, dass nichts daran herum baumelt an dem man beim Toben hängen bleiben oder es abreißen kann.

Gerade bei Babys und Kleinkindern sollte nichts so eng sein, dass es einschnürt wenn auf dem Boden gerobbt oder ein Purzelbaum geschlagen wird. Bei Hosen empfehle ich beispielsweise auf enge Jeans zu verzichten die einen unelastischen Bund mit Knöpfen haben. Wer sich Hosen mit Knopfleiste für wuselige Kleinkinder ausgedacht hat, musste vermutlich noch nie eines anziehen. Allgemein sollte bei Kleidung mit angenähten Knöpfen und Applikationen darauf geachtet werden, dass sich diese nicht leicht ablösen lassen und verschluckt werden können.

Bei Tragekindern sollte die Hose auch etwas länger sein, damit die Beine nicht plötzlich nackig sind. Zum Laufen und Spielen kann man sie hochkrempeln. Außerdem kann man die Hose dann noch etwas länger tragen.

Oberteile mit einem kleinen Halsausschnitt und ohne Druckknöpfe oder Umschlag um das Loch zum Hineinschlüpfen zu erweitern, sind für kleine Dickköpfe ein Qual und sollten auch mit dem hübschesten Print nicht im Kleiderschrank landen. Nach einmal Anziehen vergeht einem nämlich der Spaß daran.

Kinderschuhe sollten immer einen Fingerbreit zu groß sein, damit der Fuß beim Stehen und Gehen etwas Platz hat. Ob das auch wirklich passt überprüft man, wenn das Kind steht. Laufanfänger tragen am besten weiche Schuhe mit flexiblen Sohlen, wenn sie auf ihren zwei Füßen sicherer unterwegs sind kann man auf etwas festere wechseln. Zuhause und bei gutem Wetter und sauberen Wegen laufen Kinder am besten Barfuß oder in Socken.

Morgens regnet es in Strömen und ist bitterkalt, nachmittags sitzen wir ohne Schuhe in der Sandkiste. Um für einen plötzlichen Wetterumschwung gerüstet zu sein oder für den Wechsel vom kalten Draußen in das warme Drinnen, kann ich den Zwiebellook empfehlen. Eine Schicht an- oder ausziehen geht schneller und ist für alle angenehmer als von einem dicken Strickpulli zu einem dünnen Shirt zu wechseln. Und die dicke Winterjacke nimmt nachmittags doch nur unnötig Platz im Rucksack weg der eigentlich für ausreichend Snacks reserviert sein sollte.

Ein komplettes Regenoutfit für unter 50 € von TK Maxx

Das Kind ist schon wieder von einem Tag auf den andern aus der Regenjacke herausgewachsen und die Notfalljacke ist zwar knallig hübsch, aber nicht ganz so flexibel wie sie es zum Toben sein sollte. Und etwas für trockene Füße fehlte auch noch in der Garderobe. Schon wieder Unsummen ausgeben ärgert aber auf Dauer meinen Geldbeutel. Auf dem Kinderflohmarkt in der KiTa waren allerdings nur blaue Regenjacken mit Treckern und Gummistiefel mit Elsa bereit den Besitzer zu wechseln und der Secondhandladen versucht noch Sommersachen loszuwerden.

Kennt ihr TK Maxx? Ich bin ehrlich, ich kannte es bis jetzt nur vom Vorbeigehen und aus Postings von hübschen Fashionbloggern die sich das ein oder andere Designerteil dort ergatterten. Da ich aber primär meine Zeit in der Sandkiste verbringe, war das für mich vollkommen uninteressant. Warum hat mir nie einer vorher erzählt, dass es dort auch alles für die kleinen Familienmitglieder gibt? Gummistiefel, Regenjacke und Matschhose landeten im Einkaufskorb und das für nicht mal 50 €.

Regenoutfit für unter 50 € | Regenjacke | Matschhose | Gummistiefel

Das Konzept hinter TK Maxx

Bei TK Maxx gibt es Designer- und Markenartikel für Frauen, Männer, Kind und Heim. Von der hübschen Designerhandtasche bis zur Luxusbratpfanne (die hole ich mir später). Preislich liegt alles bis zu 60 % unter der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers.
Weil die Einkäufer nicht für kommende Saisons im Voraus einkaufen, sondern über das ganze Jahr nach aktuellen Trends Ausschau halten, können sie immer die besten Deals abschließen und wir bekommen modische Styles der aktuellen Saison. Außerdem fallen für die Produkte keine Lagerkosten an, da alles immer direkt im Verkauf landet.

Kein Lager bedeutet aber auch, dass weg ist, was weg ist. Ich ließ niedliche Gummistiefel mit Marienkäfern stehen und bereute es am nächsten Tag. Einkaufen bei TK Maxx ist eine kleine Schatzsuche auf der man unterwegs immer etwas findet das man eigentlich nicht suchte aber dringend braucht. Ich sag es euch, die Bratpfanne muss beim nächsten Mal mit. Hoffentlich ist sie noch da.

Ordentlich Zeug für Baby und Kind bei TK Maxx

Ende Juli ist eine extra riesige Lieferung mit neuen Stücken für Babys und Kinder eingetrudelt. Wer also für die kommenden Regentage, den matschigen Herbst, den sonnigen Familienurlaub, den Schulbeginn oder die Erstausstattung für ein neues kleines Baby gut und günstig ausgestattet sein will, sollte sich fix in eines der Geschäfte begeben und zuschlagen. Vielleicht findet ihr ja noch ein Paar Gummistiefel mit Marienkäfern.

Regenjacke | Matschhose | Gummistiefel | Kleinkind |

Baby Kleinkind Mommy

Unterwegs mit Still- und Kleinkind | Braucht man eine Wickeltasche?

Passt in jede Tasche | Was kommt in die Windeltasche?

2. August 2017
Wickeltasche | Wickelrucksack | Fjällräven | Rucksack | Rosa | Windeltasche | ivy.li

Braucht man eine Wickeltasche? Ein ganz klares Jein! Für viele Eltern macht sie durchaus Sinn und ist eine gut organisierte Hilfe, aber auch ohne ist man mit einem Baby und Kleinkind gut unterwegs. Gerade für mich als Mutter eines Stillkindes und inziwschen auch Kleinkindes ist eine Wickeltasche unnötig. Was bei uns aber immer gut gefüllt dabei ist? Eine Windeltasche!

Ich und meine Wickeltasche

Vor der Geburt war ich vollkommen überzeugt davon eine Wickeltasche zu brauchen, bzw. der Meinung, sie würde mir alles erleichtern. Es gibt sie ja schließlich nicht ohne Grund und man sieht damit so viele Mamas durch die Straßen spazieren. Ich bin meinem Mann mit der Suche nach der, für mich, perfekten Tasche auf die Nerven gegangen, habe durchaus zu viel Zirkus drumherum gemacht und meinen Fund wie den Heiligen Gral gefeiert, weil ich der festen Überzeugung war damit jetzt perfekt organisiert und für alle Situationen Unterwegs vorbereitet zu sein.

Eine Wickeltasche zu finden die mir optisch gefiel und die flexibel als Rucksack und Tasche einsetzbar ist, war erstaunlich schwer. Ich musste lernen, dass Wickeltaschen gerne niedliche Aufnäher haben, als würde sie von den Kindern selbst getragen werden, Blumenmuster gerne mit Karo kombiniert werden und Wickeltaschen genau der Art von Handtasche nachempfunden werden die meine Mutter gerne trägt, aber nicht ich. Aber ich wurde fündig und bin stolz mit Baby im Tuch und Wickeltasche als Wickelrucksack auf dem Rücken durch die Gegend stolziert.

Ich habe die ersten Male jedes einzelne Fach in der Tasche gefüllt. Mit diesem und jenem. Irgendwer muss sich schließlich bei all den kleinen Fächern etwas gedacht haben, also mussten sie gefüllt werden. Aber ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass ich unterwegs gar nicht so viel brauche und die Wickeltasche bloß noch mit mir herumgetragen habe um meinem Mann nicht zu zeigen, dass er vollkommen recht damit hatte, dass wir keine Wickeltasche brauchen.

Unterwegs mit Stillkind

Ich war und bin eine Stillmama. Mein Kind nahm keine Flasche und erst jetzt stibitzt er sie ab und an von anderen Kindern um dann lachend einen Schluck daraus zu nehmen. Dass sie Ersatz für meine Brust sein sollen versteht er aber auch jetzt nicht. Wir waren also von Anfang an mit weitaus weniger Gepäck unterwegs als Eltern die ihren Kindern die Flasche geben. Keine Fläschen, kein Milchpulver, kein kaltes und heißes Wasser. Locker vier Fächer in so einer Wickeltasche die wir gar nicht brauchen.

Fürs Stillen unterwegs brauche ich nur meine Brüste und mein Kind. Und am Anfang ein bis zwei Paar Stilleinlagen zum Wechseln. Aber die passten sogar das eine oder andere Mal einfach in die Hosentaschen. Und irgendwann hat sich die Milchproduktion auch eingependelt und ich laufe schon seit über einem halben Jahr ohne rum. Tropft doch mal was, wird das T-Shirt halt nass. Zwischen Matsch- und Blaubeerflecken von Kinderhänden fällt das gar nicht so arg auf.

Ein bis zwei Mulltücher und eine Garnitur Wechselkleidung waren zu Beginn bei längeren Ausflügen auch dabei. Wir hatten ein Speibaby und manchmal half selbst ein Dreieckstuch nicht und wir musste das Kind umziehen. Aber ein winziger Body und eine Minihose passen selbst in kleine Handtaschen.

Babypflege für Unterwegs. Was muss in jede Wickeltasche?

Liest man sich durch das Internet kommen schnell etliche Dinge zusammen die auf gar keinen Fall in der Wickeltasche fehlen dürfen. Neben Windeln und einer Familienpackung Feuchttücher müssen laut diverser Listen auch Wundcreme und Babypuder dabei sein.

Bei der Pflege von zarten Babypos halten wir es allerdings eher schlicht. Mehr als Wasser und etwas Öl kam an den frischen Babypo nicht ran, Wundcreme und Puder gab es bei uns auch in der Wickelkommode nicht und bis jetzt sind sie auch noch nicht eingezogen.

Windeln und eine kleine Dose mit feuchten Tüchern und zwei drei Tropfen Mandelöl haben für unterwegs vollkommen gereicht. Inzwischen sind wir aus Bequemlichkeit auf Feuchttücher von Lillydoo gewechselt. Davon ist immer eine kleine Packung mit dabei. Wir kommen damit relativ lange aus, denn wir werfen nicht mit Feuchttüchern um uns.

Am Anfang war eine Wickelunterlage für Unterwegs wirklich sehr praktisch. Wir hatten immer eine Wiederverwendbare dabei die sich leicht abwischen ließ. Inzwischen liegt das Kind aber selbst zuhause kaum mehr beim Wickeln, sondern steht und auch unterwegs wird meistens im Stehen gewickelt oder ganz ganz fix im Liegen, aber bei soviel Bewegung wie in diesem kleinen Körper steckt, würden wir innerhalb weniger Augenblicke von der Wickelunterlage herunter geturnt sein.

Beikost und Snacks für Unterwegs

Wir sind nicht so der Gläschentyp. Der Sohn fand sie nie wirklich spannend und snackt lieber bei uns mit, nascht an einem Pfirsich oder steckt sich Blaubeeren in den Mund. Eine Laugenstange vom Bäcker oder ein Fruchtriegel aus dem Bioladen lassen sein Herz unterwegs höher schlagen und ein Quetschie kann selbst festgehalten werden, während der Löffel immer noch das Essen einfach vor dem Mund verliert. Statt einem Glas Brei kommt immer eine kleine Notfallration Fruchtriegel und ein Quetschie mit. Die helfen auch mir, wenn ich mal ganz plötzlich ein bisschen mehr Energie brauche. Dazu gesellt sich eine kleine Dose mit Obst, oder wir holen uns unterwegs etwas.

Wickeltasche | Wickelrucksack | Fjällräven | Rucksack | Rosa | Magic Cup von NUK | ivy.li

Spielzeug in der Wickeltasche

Ich hatte genau zweimal Spielzeug dabei. Weil ich auf Nummer Sicher gehen wollte. Natürlich war der Löffel im Kaffee spannender und die Speisekarte. Nein, Spielzeug braucht man eigentlich nicht mitzunehmen, denn unterwegs gibt es genug zum Spielen.

Unterwegs mit Kleinkind

Wir stillen auch nach 13 Monaten noch, wenn auch meistens nur noch zum Einschlafen, in der Nacht, oder wenn etwas ganz blöd ist. Unterwegs ist das aber eher selten der Fall. Fläschchen sind also auch jetzt nicht interessant für uns. Was wir dafür immer dabei haben ist ein Becher mit Wasser, oder eine ganz normale Wasserflasche aus der das Kind und ich trinken können.

Snacks sind unerlässlich, denn das Kind ist ein Wirbelwind, betreibt jeden Tag stundenlang Hochleistungssport und braucht immer neue Energie.

Wechselkleidung haben wir eigentlich gar nicht mehr dabei, dafür aber eine Matschhose wenn das Wetter danach aussieht. Warum keine Wechselkleidung? Bis jetzt hatten wir unterwegs nur mit Eis- Matsch- und Blaubeerflecken zu tun. Die können auch bis zuhause warten. Es kommen im Laufe des Tages eh neue hinzu. Klar, wenn ich weiß dass wir irgendwo mit ordentlich Wasser spielen werden packe ich vorsichtshalber auch nochmal einen trockenen Body ein, aber es lohnt sich einfach nicht extra eine ganze Garderobe mitzunehmen.

Windeltasche statt Wickeltasche

Ich habe die Wickeltasche gegen eine Windeltasche mit einer kleinen Grundausstattung gewechselt die ich immer in den Rucksack packe, den ich mitnehmen möchte. Gerade laufe ich am liebsten mit meinem rosa Fjällräven durch die Stadt. Eine Windeltasche passt in so ziemlich jede Tasche und kann ganz schnell auch mal dem Papa in den Rucksack gepackt werden, wenn der mit dem Kind auf Abenteurreise geht. Wir haben eine kleine Tasche von Søstrene Grene die Innen beschichtet und eigentlich für Hygieneartikel gedacht ist, aber sich ganz hervorragend als Windeltasche macht. Ich glaube, sie hat nicht einmal drei € gekostet und ist ein echt praktisches und hübsches Schnäppchen.

Zwei Windeln, eine kleine Packung Feuchttücher, ein Quetschie und zwei Fruchtriegel sind die perfekte Grundausstattung für unterwegs, die sich mit einer Dose Blaubeeren und zum Beispiel einer Matschhose verfeinern lässt. Ach und Desinfektionsspray ist auch immer mit dabei, falls ich mal die Windeln wegbringe und danach gleich weiter gehe. Unser Müllraum ist nämlich ganz widerlich und ich habe das Bedürfnis mich nach einem Besuch darin einmal vollkommen abzuduschen. Geht aber leider nicht.

Windeltasche | Inhalt | Windeln und Feuchttücher von Lillydoo | Quetschie von Freche Freunde | Fruchtriegel von Alnatura | ivy.li

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr eine Wickeltasche, oder seid ihr wie wir mit einem ganz normale Rucksack unterwegs?

Wickeltasche | Wickelrucksack | Fjällräven | Rucksack | Rosa | ivy.li

Baby

Im Sommer sicher im Kinderwagen schlafen

Warum man den Kinderwagen nicht komplett mit einem Tuch abdecken sollte

20. Juni 2017

Es ist Sommer, ich schwitze schon bei dem Gedanken jetzt zwei Stunden durch den Park zu spazieren, damit der Sohn friedlich schlafen kann. Die besten Nickerchen hält er in der Trage oder im Tuch, aber bei 25 Grad im Schatten schwitzen wir uns dabei gegenseitig klatschnass. Glücklicherweise mag das Tragekind seit knapp zwei Monaten den Kinderwagen und Buggy plötzlich sehr. Wir können jetzt also auch zwei Stunden* für ein Mittagsschläfen durch den Park rollen und ich schwitze für mich ganz alleine.

Es gibt auf unseren Wegen aber nicht nur Schatten, manchmal knallt die Sonne mit voller Kraft auf uns nieder und der Sohn findet Sonne im Gesicht gar nicht witzig. Davon wacht er auf. Und auch die nackigen Füßchen, Beine und Hände sollten nicht die ganze Zeit in der Sonne schmoren. Egal ob mit oder ohne Sonnencreme.

Also sind wir zuerst mit einem Sonnenschirm losgezogen. Damit sah der Kinderwagen unglaublich schick aus. Aber alle zwei Minuten richtete ich den Schirm neu aus. Je nachdem in welche Richtung ich abbug fiel natürlich auch der Sonnenschein anders. Und mit einem Kind das gerne alles anfässt ist ein Sonnenschirm auch nicht gerade die perfekte Lösung.

Was für uns wirklich gut passt, ist ein dünnes Musselintuch über dem Kinderwagen. Oben an den Griffen festgeknotet, und unten an dem Fußteil, oder Sicherheitsbügel. An den Seiten lassen wir es offen, damit immer frische Luft in den Kinderwagen kommt und wenn das Tuch nur am Sicherheitsbügel befestigt ist, kommt auch von vorne noch frische Luft. Es wird im Kinderwagen und Buggy also nie stickig oder zu warm. Ich hielt das für die gängige Methode ein Tuch über den Kinderwagen zu legen.

Aber im Park kommen mir immer wieder fast hermetisch abgedeckte Kinderwagen entgegen. Weder das Tuch ist dünn und lässt etwas Luft durch, noch wird irgendwo ein Spalt offen gelassen. Als wäre nicht Sonnenlicht das, was die Eltern aussperren wollten, sondern Luft zum Atmen. Ich frage mich ob diese Menschen selbst im Bett mit einer Decke über dem Kopf schlafen, vielleicht sogar keinen Sauerstoff brauchen und ihre Kinder ebenfalls komplett darauf verzichten können.

Den Vogel schoss übrigens eine Mutter im Urlaub ab, die ein dickes, dunkles Handtuch über den Buggy mit dem schlafenden Kind legte und an den Seiten feststeckte.

Deckt man den Wagen komplett ab wird es nicht nur stickig, es heizt sich außerdem ordentlich auf. Nur weil im Kinderwagen durch das Tuch alles schön schattig ist, heißt das nicht, dass es darin auch kühler wird. Ganz im Gegenteil sogar, es kann darin noch heißer werden. Gerade für kleine Babys kann das schnell gefährlich werden, sie können überhitzen. Aber auch größere Kinder wollen nicht bei über 30 °C in einem Kinderwagen ohne frische Luft schlafen. Ohne ordentlich Sauerstoff atmet es sich außerdem nicht besonders gut.

Um das nochmal für die Mütter etwas deutlicher zu sagen, die mir immer wieder klarmachen wollen, dass ich übertreibe und so ein Tuch einmal komplett über den Kinderwagen gehängt schon niemanden umbringt wird: doch, kann es! Gerade kleine Babys können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren. Es droht eine Überhitzung die zum Tod führen kann. Und wie bereits erwähnt, ohne ausreichend Sauerstoff lebt es sich auch nicht gerade besonders gut oder lange. Legt euch doch selbst mal in der Sonne unter ein dickes Tuch und lasst keinen Spalt offen. Und nein, kleine Babys und auch schlafende Kleinkinder geben nicht, oder nicht immer bescheid wenn es zu warm wird, oder zu stickig.

Wer übrigens nicht möchte, dass der Kinderwagen mit einem geknotetem Tuch so schlumig aussieht wie unserer, kann auch ein Sonnensegel für den Kinderwagen kaufen. Die werden am Verdeck und am Griff befestigt, sind also nur für die Variante mit einem zum Elternteil ausgerichtetem Kind geeignet. Für Kinder die nach vorne gerichtet fahren, gibt es Verdeckverlängerungen, allerdings habe ich mit denen keine Erfahrung und kann sie daher selbst nicht empfehlen. Ihr vielleicht?

Für diesen Sommer nehme ich mir übrigens vor mehr Mut zu haben und Eltern anzusprechen, die ihrem Kind im Kinderwagen keine Luft zum Atmen lassen.

Im Sommer sicher im Kinderwagen schlafen

*manchmal auch nur 27 Minuten, aber hej!