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Unser Familienalbum

Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

28. November 2017
Unser Familienalbum | Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit HP entstanden.

Wir leben sehr digital, meinen ersten Blog habe ich noch in der Schulzeit gestartet, mein erster Tweet ging 2008 online und seit 2011 teile ich Fotos auf Instagram. Ich habe online für mich konserviert und mit Freunden meinen Alltag geteilt, die nicht immer physisch um mich waren. Und das mache ich auch heute noch. Für mich, für Freunde und inzwischen auch für eine immer größer werdende Leserschaft. Nicht mehr jeden Moment, aber ausgewählte. Digital nimmt auch unsere Familie teil an unserem Alltag, denn die Familie meines Mannes kommt nicht aus Hamburg und auch meine Familienseite hat sich immer weiter verstreut. Sie lesen hier mit, sie liken auf Instagram und bei Whatsapp und Allo werden täglich Bilder verschickt. Dadurch haben wir Unmengen an Fotos von uns, unserem Kind und unserem Alltag.

Auch wenn ich mir vor jedem Teilen Gedanken mache und auswähle, was online geht, drücke ich weiterhin gerne schnell und viel auf den Auslöser der Kamera. Mein Smartphone meckert ständig über einen vollen Speicher und ich muss regelmäßig Bilderordner von meinem Notebook auf eine externe Festplatte verschieben. Ich halte große und kleine Momente fest. Die ersten Schritte und das fünfhundertste Mal Rutschen.

Aber drölfzigtausend wunderschöne Fotos, verteilt auf zwei Festplatten, sind nicht zum gemütlichen durchstöbern gemacht. Vor allem nicht mit Kind. Für eine Reihenaufnahme mit 30 Bildern, auf denen das erste Rosinenbrötchen gegessen wird, ist die Geduld viel zu kurz und ich befürchte, das Interesse als Teenie daran wird auch nicht so groß sein, wenn ich dem großen Mini sein niedliches Kleinkind-Ich zeigen möchte. Und vielleicht seinen Freunden.

Kleine Kinder gucken außerdem nicht nur mit den Augen. Ohne Anfassen macht alles nur ⅓ so viel Spaß wie mit. Auf dem Bildschirm vom Handy oder Notebook machen sich kleine, verschmierte Fingerabdrücke leider nicht so gut.

Unser Familienalbum | Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

Unser Familienalbum

Damit wir abends nicht Notebook und Festplatte rauskramen müssen und das Angucken der schönsten Fotos und Erinnerungen allen Spaß macht, kommen sie jetzt in ein Fotoalbum. Statt Dateinamen gibt es kleine Texte, jede Seite kann umgeblättert und jedes Bild angefasst werden.

Wir halten Alltägliches fest und Besonderes. Ein guter Mix unseres Familienalltags. Die kleinen Rituale, die unseren Alltag strukturieren, Halt und Geborgenheit geben, die großen Erlebnisse, die ein lautes „Ohhh“ hervorlocken und die tausend zuckersüßen Lächeln.

Unser Familienalbum | Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

Unser Familienalbum steht im Bücherregal, so hoch, dass das Kind herankommt. Die ersten ausgedruckten Bilder hat er immer wieder vom Tisch gezogen und sie sich angeschaut, jetzt holt er das Album aus dem Regal und setzt sich damit auf das Sofa. Er liebt es, die dicken Seiten umzublättern, die Großeltern, Papa, Mama und sich selbst auf den Bildern zu finden und erst die Nase auf den Fotos, dann auf unsere zu drücken.

Mir macht das Gestalten des Albums unglaublich Spaß, nur beim Aussuchen der Bilder muss mir mein Mann ab und an helfen, weil ich mich so schwer entscheiden kann. Bilder einfach auf eine Festplatte zu speichern geht natürlich viel schneller, als sie ausgewählt in ein Buch zu kleben, aber am Ende habe ich etwas in der Hand, das uns allen so viel Freude bereitet, dass ich gerne am Abend mit Schere, Kleber und bunten Stiften am Tisch sitze.

Ich bereue es, nicht schon früher damit angefangen zu haben und werde jetzt ganz langsam die letzten 16 Monate nachholen und die schönsten Bilder in das Album kleben. Vorsorglich habe ich einen Teil der Seiten leer gelassen. Mal gucken, ob das aufgeht.

Von HP bekamen wir im Rahmen der Kampagne „Ausdruck des Lebens“ #reinventmemories einen HP ENVY Photo Drucker zur Verfügung gestellt, mit dem wir kinderleicht von Rechner oder Smartphone aus die Fotos drucken können. Mit der HP Smart-App geht das auch ganz gemütlich vom Sofa aus, oder direkt aus dem Kinderzimmer, wenn der gerade fotografierte Moment sofort gedruckt werden muss. Die Bilder kommen ohne weißen Rand aus dem Drucker, ich muss also nicht erst noch schnippeln, bevor das Foto ins Album kann, oder an die Wand.

Mit einer neuen, pigmentierten Schwarz-Tinte sind die Farben richtig kräftig und unsere Erinnerungen verblassen nicht. Ich und der Kauf von Druckertinte haben eine ganz besondere Beziehung zueinander, ich schiebe es gerne auf. Und zwar so lange, bis ich vor dem Drucker stehe und ganz dringend etwas ausgedruckt brauche, aber bloß eine fehlermeldung oder eine sehr sehr blass bedruckte Seite aus dem Drucker kommt. HP hat mit seinem Tintenlieferservices Instant Ink an Menschen wie mich gedacht. Die Tinte wird automatisch nachbestellt, noch bevor sie leer ist und wird uns direkt nach Hause geliefert.

Unser Familienalbum | Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

Gewinnt einen HP Sprocket

Ihr wollt von überall aus eure schönsten Momente drucken und in der Hand halten? Kein Problem! Ihr könnt bei mir auf Instagram jetzt einen HP Sprocket-Fotodrucker gewinnen. Mit ihm könnt ihr eure Bilder direkt von eurem Smartphone oder Tablet drucken. Das geht genauso leicht wie das Teilen auf Instagram.

Was ihr dafür tun müsst? Teilt mit uns eure schönsten Familienrituale auf Instagram mit dem Hashtag #reinventmemories und taggt mich @ivymaedchen im Text, damit ich eure besonderen Momente wiederfinde.

Bei euch ist der gemeinsame Spaziergang nach dem Feierabend mit euren Kindern fester Bestandteil eures Familienalltags? Jeden Sonntag macht ihre alle zusammen Pfannkuchen oder bei euch ist einmal die Woche Pippi-Langstrumpf-Tag und die Spaghetti werden mit der Schere abgeschnitten? Ich freue mich darauf, einen kleinen Einblick in eure Familienrituale bekommen zu dürfen.

Die genauen Teilnahmebedingungen und den Zeitraum der Aktion findet ihr bei mir auf Instagram.

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Wochenende in Bildern 18. und 19. November | Ein Familienwochenende in Hamburg

Raus aus dem Flow

19. November 2017

Ich bin raus aus dem Flow. Ich nehme mir jedes Wochenende vor Fotos zu machen und denke dann immer erst wieder daran, wenn der Moment für ein passendes Foto vorbei ist. Das liegt gar nicht daran, dass ich keine Lust habe, aber bei mir steckt gerade der Wurm drin. Leere Textdokumente machen mir Angst und ich meine tausend Gedanken und Ideen wollen sich einfach nicht in richtige Worte fassen. Um wieder reinzukommen, gibt es wieder ein Wochenende in Bildern, mit wenig Bildern, aber immerhin mit ein paar Bildern. Und beim nächsten mal sind wir dann wieder richtig im Flow.

Samstag

Wir liegen noch im Bett, während der Sohn durch die dunkle Wohnung tingelt. Im Kinderzimmer haben wir eine smarte Lampe, die sich über Alexa steuern lässt. Aus dem Bett heraus ändern wir immer wieder die Farbe und jedes mal wird es mit einem langen „Ohhhhhhhhh“ kommentiert. Wir haben uns so ganz sicher fünf Minuten mehr Zeit zu zweit im Bett organisiert, bevor sich das Kind mit seiner kleinen Kinderukulele auf uns herumturnt und uns etwas vorklimpert.

Unser Wochenendeinkauf fällt klein aus. Ein paar Bananen, etwas Gemüse, eine große Mango und frische Milch. Im Supermarkt bei uns in der Straße sind so früh fast nur Eltern mit Kindern unterwegs.

Wir fahren in die Stadt. Tom möchte sich ein neues Hemd kaufen. Unterwegs schlummert das Wuselkind ein und ganz in Ruhe kann bei COS ein neues Hemd gefunden werden. Leckeres Brot aus Sauerteig, drei der besten Schokocroissants und ein Rosinenbrötchen kommen noch mit uns mit. Über letzteres freut sich der Sohn riesig, nachdem er wieder aufgewacht ist.

Nach einer kurzen Verschnaufpause auf dem Sofa bringen mich meine zwei liebsten Menschen mit dem Auto zum Elternblogger-Stammtisch. Ich bringe Kuchen mit.

Währenddessen ist Tom mit dem Kind unterwegs. Ich hätte gerne einen Lammfellsack und Wollwalkjacke und Mütze in meiner Größe.

Auch wenn es nicht danach aussieht, wir haben mehr gemacht, als nur zu essen.

Ich scheine stark vermisst zu werden. Abends besteht der Sohn darauf, mein Schlaf-T-Shirt anzuziehen.

Ich bin gar nicht so spät Heim gekommen. Es ist noch nicht ganz 18 Uhr, aber die kleine Maus schon sooo müde, dass ich mir nur schnell eine bequeme Hose anziehe und ihn dann direkt ins Bett bringe. 10 Minuten Einschlafstillen, dann gibt es für Tom und mich frisches Brot und „A Cure for Wellness“.

Sonntag

Fünf Uhr, der Sohn baut mit dem Papa einen NSA Surveillance Truck aus Lego Duplo.

Wir sind zum Frühstück bei Freunden eingeladen. Der Tisch ist so schön gedeckt und wir genießen frisch gepressten Saft, Obstsalat, Brötchen und Croissants.

Die Katze hat sich unter dem Bett in Sicherheit gebracht. So ein kleiner Mensch ist ihr nicht ganz geheuer. Der Sohn winkt ihr regelmäßig unter dem Bett zu und ruft begeistert „Hallo“.

Mit Snacks lässt sie sich ganz kurz hervorlocken und zwei mal streicheln.

Scheinbar bereitet sich das Kind wieder auf den nächsten großen Schritt vor (ich tippe natürlich wieder aufs Fliegen) und schläft nachts unruhig und kommt tagsüber schwer runter. Statt einem Mittagsschlaf gibt es eine müde Party. Sekundenkuscheln wechselt sich mit Turbosprints durch den Flur, lautem Lachen und Quengeln ab. Stillen und Tragen hilft nicht, erst ein Bad schafft die Magic. Um 17:20 Uhr schläft das Wuselkind im Bett ein.

Die Duftlampe hüllt das Wohnzimmer in Elfentraum von Primavera und wir lassen den Tag mit einem Stück Kuchen ausklingen.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

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Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag

Mein Ausdruck des Lebens mit HP #reinventmemories

8. November 2017
Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit HP entstanden.

Es sind oft die kleinen Dinge, die eine wirklich große Rolle spielen. Gesten und Worte, Rituale und Momente, die sich in uns einbrennen, die uns prägen und ein Teil von uns werden. Aber es sind auch die Dinge, die oft im Alltag untergehen, die an einem vorbei rauschen und denen man sich oft erst später bewusst wird.

Gemeinsam mit HP habe ich mich im letzten Monat an meine Kindheit zurückerinnert und bewusst nach den kleinen Dingen Ausschau gehalten, die mich prägten. Ich habe Geschichten zusammengetragen und Kisten und Alben voller Fotos durchforstet und bin so dankbar dafür, dass meine Familie nicht nur die großen Familienurlaube und tollen Weihnachtsgeschenke auf Bildern festhielt, sondern auch die kleinen Rituale unseres Alltags.

In unser kleinen Familie ist noch viel Platz und Zeit für große und kleine Momente und doch gibt es schon Rituale, die fester Bestandteil unseres Familienalltags sind und die Kindheit unseres 16 Monate alten Sohnes prägen. Und es entwickeln sich mit jedem Entwicklungsschritt neue Abläufe, kleine Bräuche und Traditionen, die unser Familienleben bereichern.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Der Morgen gehört dem Kind und seinem Papa

Der Morgen gehört dem Wuselkind und seinem Papa. Die zwei genießen die gemeinsame Zeit bevor der Rest der Welt aufwacht und rabauken zusammen durch die noch dunkle Wohnung, blättern durch Bilderbücher, bauen Burgen, machen es sich mit den Kuscheltieren im Kinderzimmer gemütlich oder spielen heimlich „Tippitippi“ an meinem Laptop.

Tom ist ein richtiger Frühaufsteher. Sein Wecker klingelt noch vor 5 Uhr und während ich mich nochmal umdrehe, sitzt er am Esstisch mit einem Kaffee und seinem Frühstück und wartet darauf, dass sich unser Sohn zu ihm gesellt. Der hat eindeutig das Frühaufstehergen von ihm geerbt und wird noch vor den Hühnern wach. Die beiden löffeln zusammen Müsli mit Obst und beobachten die Lichter in den Nachbarwohnungen, die langsam nach und nach angehen. Sie putzen zusammen Zähne und machen sich fertig für die KiTa.

Manchmal schläft der Sohn schon bevor Tom abends nach Hause kommt. An solchen Tagen ist die gemeinsame Zeit morgens besonders wertvoll. Der Morgen gehört den beiden. Am Wochenende geselle ich mich mit einer Tasse Tee zu ihnen, mache Waffeln zum Frühstück und ab und an legen wir uns nach ein paar Stunden einfach noch mal alle zusammen ins Bett. Dann, wenn alle anderen gerade aufstehen.

Wir sagen dem Kind immer Tschüss

Tom bringt den Sohn morgens in die KiTa. In den ersten beiden Wochen der Eingewöhnung habe ich das noch gemacht, aber der Abschied dort fiel so schwer und endete mit vielen Tränen, dass wir uns gemeinsam mit den Erziehern dazu entschieden haben, dass ich ihn in der ersten Zeit nur abhole. Jetzt spaziert das Wuselkind aus der Garderobe direkt in den Gruppenraum und vergisst oft, sich nochmal zum Papa umzudrehen. Ein „Tschüss“ muss der sich manchmal richtig vom Sohn einfordern. Ohne sich zu verabschieden geht aber niemand.

Mein Tschüss ist morgens zu einem kleinen Ritual geworden. Ich ziehe dem Sohn Jacke und Schuhe an, während dieser versucht schon mal die Wohnungstür zu öffnen, weil er es eilig hat in die KiTa zu kommen. Aber für mindestens zwei Abschiedsküsse, an meinen Glückstagen sogar drei, und ein High Five hat er fertig angezogen dann doch noch Zeit. Er geht zur Tür, dreht sich dann um und kommt für einen Kuss noch mal zu mir gelaufen und drückt ihn mir mit gespitzten Lippen auf den Mund. An der Treppe im Hausflur winkt er mir nochmal und es gibt ab und an sogar noch einen Handkuss.

Die Küsschen gibt es vom Sohn nur morgens zum Tschüss sagen und abends, wenn es ins Bett geht. Er teilt sie ziemlich gut ein.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Unser Alltag ist seine Kindheit

Trödeln und Bummeln ist für viele Erwachsene eine Form der Entspannung, für die sich extra Zeit genommen wird. Aber trödelnde Kinder sind immer ganz furchtbar. Dabei ist Trödeln und Bummeln für sie so schön und wichtig. Sie haben ihr eigenes Tempo und brauchen immer wieder Phasen, in denen sie Träumen und in einer Kleinigkeit aufgehen können. Wir lassen uns in unserem Alltag bewusst Zeit dafür und planen einen Puffer ein, wenn wir etwas vor haben.

Wenn ich den Sohn aus der KiTa abhole, plane ich für den Rückweg, der eigentlich keine fünf Minuten dauert, locker eine halbe Stunde ein. An manchen Tagen möchte er am liebsten getragen werden, dann sind wir fix wieder zu Hause, an anderen läuft er die Strecke selbst, hebt jeden Stock einmal hoch, schaut sich jede Straßenlaterne an und möchte in jede Pfütze springen. Wir bleiben für jede Ente stehen und für jedes Eichhörnchen. Und er geht unterwegs einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nach.

Neben unserem Wohnhaus führt ein Spazierpfad am Wasser entlang, der so viel schöner ist, als die Strecke an der Straße. Unterwegs sammelt der Sohn Kieselsteine von der Umrandung des Nachbarhauses auf und trägt sie bis zu ein paar Pollern, die Autofahrer davon abhalten sollen, den Weg am Wasser zu befahren. Einige von denen haben oben eine Vertiefung, die in den Augen unseres Kindes wie für die Kieselsteine gemacht zu sein scheint. Darin legt der Sohn die Steine ab, freut sich riesig, nimmt die Steine wieder mit und geht zum nächsten Poller.

Natürlich gibt es auch bei uns manchmal Termine, zu denen wir pünktlich los müssen und an manchen Tagen habe ich einfach keine Lust darauf, fünf Stunden bei einem Gullideckel stehen zu bleiben, die Tage lassen sich aber an einer Hand abzählen. Unser Alltag ist die Kindheit unseres Sohnes und sie soll voller Zeit für die kleinen Dinge sein.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Raum zum Probieren und Entdecken

Ein Kind lernt nicht das Hochklettern einer Leiter, wenn wir es direkt auf die Rutsche setzen, sondern dadurch, dass es sieht, wie andere daran hinaufsteigen und wir ihm die Zeit und die Möglichkeit geben, es selbst auszuprobieren. Auch wenn für uns manchmal der Weg zum Ziel furchtbar kompliziert aussieht. Kinder lernen durch ausprobieren und das können sie nur, wenn wir sie lassen.

Wir haben eine Sandkiste im Innenhof, die wir von unser Terrasse aus erreichen. Sie ist sozusagen unser erweiterter Garten. Seit unser Kind krabbeln kann, rückte das Objekt der Begierde immer mehr in greifbare Nähe. Terrasse und Sandkasten sind von etwas Rindenmulch und ein paar Pflanzen getrennt und zu Beginn war dem Krabbelkind der Rindenmulch noch nicht wirklich geheuer. Aber es brauchte nur ein paar Tage und die anderen Nachbarskindern, die alle über den Rindenmulch spazierten, um in die Sandkiste zu kommen, bis der Sohn einfach über die zerkleinerte Baumrinde krabbelte und die nächste Hürde, die kleine Mauer, die die Sandkiste umrandete, erreichte und auch diese nach einer Weile überwand. Jedes kleine Stück, das er selbst schaffte, machte ihn unglaublich glücklich und er freute sich jedesmal riesig, wenn er in der Sandkiste landete.

Wir haben ihn einfach machen lassen und lediglich beobachtet, ob er unterwegs ein zu großes Stück Rindenmulch in den Mund steckte oder vielleicht kopfüber in der Sandkiste landet.

Inzwischen spaziert der Sohn einfach aus der Terrassentür, schnappt sich selbst seinen Sack mit dem Sandspielzeug und spaziert los. Am Anfang habe ich ihm die Tüte in die Sandkiste getragen und wir haben sie dort zusammen ausgeräumt, danach leerten wir sie gemeinsam auf der Terrasse und er nahm sich Eimer und Schaufel und spazierte los, jetzt macht er alles alleine.

Ganz wichtig und scheinbar ein unerlässliches Ritual, bevor es in die Sandkiste geht: die Terrasse fegen. Wir haben einen Reisigbesen, der eine magische Anziehungskraft hat und mit dem das Kind die Terrasse „fegt“, bevor er den Besen plötzlich einfach fallen lässt und mit dem Spielzeugsack davon spaziert.

Ein beruhigendes Bad als Abendritual

Als Baby gehörte zum Abendritual eine Massage mit einem mildem Öl und auch das Wickeln war mehr als nur das Wechseln der Windel. Wir haben uns für beides immer sehr viel Zeit gelassen. Es waren Momente, in denen es nur uns und das Baby gab, in denen wir ruhig erzählten, leise sangen, streichelten und berührten.

Aber das Wuselkind liegt schon lange nicht mehr beim Windelwechsel länger als eine Minute still und für eine Massage ist es auch viel zu sehr auf Wuseln eingestellt. Dafür hat das abendliche Bad und das anschließende Eincremen eine wichtige Rolle in unserem Alltag eingenommen. Wir kommen abends gemeinsam runter und lassen den Tag im warmen Badezimmer bei wohligen Calenduladämpfen ausklingen. Das Kind planscht in der Wanne vor sich her und wenn Tom nicht länger arbeiten muss, sitzen wir beide vor der Wanne, erzählen uns, was wir alles am Tag erlebt haben und lassen uns vom Sohn einen Becher voll warmen Badewasser servieren.

Statt der Babymassage cremen wir jetzt zusammen ein. Das Kind liebt es, sich selbst die Creme auf den Bauch zu schmieren und sie an den Beinen zu verteilen.

Mein Ausdruck des Lebens

Unser Kind kommt langsam in ein Alter, in dem es sich gerne Bilder anschaut. Er zeigt jetzt auf einzelne Personen, ruft begeistert Mama, wenn er mich entdeckt und findet Papa auf jedem Bild, auch wenn er noch so versteckt ist. Es wird nicht mehr lange dauern bis auf den Bildern nicht mehr nur Personen sind, die er kennt, sondern auch Situationen, die er wiedererkennt. Fotos und die darauf eingefangenen Momente fangen an für ihn eine Bedeutung zu haben.

Ich möchte aber nicht mit meinem Sohn am Rechner sitzen um tausende von Fotos anzugucken. Ich möchte, dass er die wirklich besonderen Momente zusammen mit uns in den Händen halten kann. Die letzten zwei Wochen habe ich genutzt, um diese ganz besonderen Augenblicke, Rituale und Besonderheiten unseres Familienlebens nicht nur auf Fotos festzuhalten, die dann auf meiner Festplatte verstauben, sondern sie auch auszudrucken. Von HP haben wir dafür den HP ENVY Photo Drucker bekommen, mit dem wir die Bilder bei uns im Wohnzimmer von Handy und Rechner drucken können.

Die ersten Fotos haben schon ihren Platz in einem Fotoalbum gefunden. In leuchtenden Farben sind unsere Erinnerungen auf Fotopapier festgehalten. Kommt ein neuer Moment dazu, den ich konservieren möchte, kann ich ihn direkt nach dem Auslösen der Kamera mit einer App von meinem Smartphone aus ausdrucken und in unser Album kleben. Jetzt fehlen noch kleine Texte und weil ich gerne bei der Deko eskaliere, müssen sicher auch noch ein paar Sticker und vielleicht sogar Glitzer in dem Album landen.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | Fotoalbum gestalten | ivy.li

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Wochenende in Bildern 21. und 22. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

Ein pho-tastisches Wochenende

22. Oktober 2017

Samstag

OMG! Der Sohn und ich haben bis 7 Uhr geschlafen. Wie geil ist das denn? Direkt aus dem Bett spaziert das Kind in die Küche und guckt, was der Papa so treibt. Der bereitet gerade alles für eine Phở. vor. Ich liebe diesen Mann.

Kinderfüße wachsen unfassbar schnell und die Gummistiefel sind passend zum Start einer Woche voller Regen (bitte lasst den Wetterbericht Unrecht haben) zu klein geworden. Am Freitag habe ich per Express ein paar neue Gummistiefel bestellt. Bergstein und Aigle. Aigle gewinnt, weil Tom das Gelb schöner findet. Beide Schuhe passen aber richtig gut und sind schön flexibel.

Ich sortiere ein paar Kleidungsstücke von mir aus und stelle sie bei Instagram unter ivy_verkauft rein. Verkaufen geht dort viel einfacher als bei ebay oder Kleiderkreisel und man tauscht viel nettere Nachrichten aus. Jetzt muss nur noch der riesige Haufen aus dem Keller fotografiert werden.

Wir fahren in die Stadt, ein paar Zutaten für die Phở. kaufen. Unser Standard-Asialaden hat jetzt eine Japan- und Korea-Abteilung und wir probieren uns langsam durch.

Eigentlich wollten wir heute zu meiner Tante, aber mein Onkel ist krank. Stattdessen setzt mich Tom auf dem Rückweg bei Rabach Kommunikation ab. Heute ist Elternblogger Stammtisch und es ist wieder ein ganz wundervoller Nachmittag.

Evi (Dekohus) hat magische Hände, JesSi (feiersun) bringt ganz hervorragenden Zitronenkuchen mit, dessen Reste ich sogar vom Backpapier abkratze, Nele und Finn (faminino) beantworten geduldig alle Fragen, der kleine Dino von Katharina (Blogprinzessin) löst bei mir einen sofortigen Eisprung aus und Sarah (Lotte & Lieke) leistet uns heute Gesellschaft.

Tom kommt mit dem Sohn gegen Abend vorbei und holt mich ab. Wir spazieren durch den Regen nach Hause und das müde Kind möchte sofort ins Bett. Den Abend lassen wir mit Brot und „Star Trek: Discovery“ auf Netflix ausklingen.

Sonntag

Wir starten mit 100 Runden Gassi durch die Wohnung. Hallo Sonntag.

Nachdem Tom eine Runde Sport gemacht hat und wir die Wohnung etwas aufräumten, fahren wir in die Schanze. Das Kind schläft im Auto ein und es fängt an zu nieseln. Aber wir sind ja nicht aus Zucker. Im Kinderwagen schläft der Kleine einfach weiter. Das ist jetzt das dritte Mal, dass das Umlegen funktionierte. YAY.

Wir kaufen Pastel de Nata und ein Eclair für später.

Und Falafel zum Mittag.

Aus dem Nieselregen wird strömender Regen und wir fahren zurück. Der Sohn lässt sich schlafend zurück ins Auto setzten und erst beim Aussteigen daheim wird er wieder wach. Wir machen es uns alle auf dem Sofa gemütlich, bis der Regen wieder weniger wird und gehen dann mit Gummistiefeln wieder raus.

Die kleinen Poller auf dem Weg am Wasser entlang haben oben ein große Vertiefung. Das Kind nimmt von einem Haus weiter vorne ein paar Steine mit und möchte sie dann unbedingt in jede Vertiefung legen. Papa muss helfen, weil er noch nicht ganz ran kommt.

An einer winzigen Pfütze bleiben wir sehr lange stehen. Der Regen wird wieder mehr und das Kind hat ordentlich Spaß.

Zuhause geht es in die Wanne. Die warme Luft und der angenehme Geruch vom Calendula Bad macht mich so so müde. Beim Einschlafstillen schlafe ich selbst fast ein.

Wir genießen unsere Phở auf die ich mich schon die ganze Woche gefreut habe. Sie ist mega gut. Wer Phở mag, sollte sie unbedingt nach kochen. Hier geht es zum Rezept: Phở bò

Phở bò | Phở tái | Vietnamesische Nudelsuppe mit Reisnudel und Rindfleisch

Ich arbeite jetzt noch ein bisschen und freue mich schon riesig auf das Bett.

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Die Fotos meiner Kindheit

Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

20. Oktober 2017
Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit HP entstanden.

Ich kann mich an schöne Urlaube mit meiner Mama erinnern, an ein Weihnachten auf Kauai unter Palmen, an Reisen mit meinen Großeltern und wie mir meine Oma in einem Hotelpool das Schwimmen beibrachte. Ich kann mich daran erinnern, wie ich ein Kamel gefüttert habe und noch zwei Jahre nach einem Ausflug in die Sahara Sand in meiner Tasche fand. Als Kind habe ich viele große Dinge erlebt und bin dankbar für die wunderschönen Erinnerungen.

Aber es sind vor allem die kleinen Dinge im Alltag, die mir ein wohliges Gefühl geben, wenn ich an sie denke oder mir meine Familie davon erzählt. Es sind die kleinen Rituale des Alltags, die ein Familienleben und uns als Person prägen. Und so dankbar wie ich für die ganzen großen Dinge bin, bin ich auch dafür dankbar, dass meine Familie die ganzen kleinen Dinge auf so vielen Bildern festgehalten hat.

Die Fotos meiner Kindheit

Die Fotos meiner Kindheit füllen Kisten, Alben und Bilderrahmen. Mein Opa hatte die Kamera immer im Anschlag und wenn ich ganz früh morgens mit meinem müden und verschlafen Papa auf dem Bobby Car durch den Flur fuhr, war meine Mama bereit diesen Augenblick zu fotografieren. (Ich hoffe sehr für sie, dass sie sich direkt danach einfach wieder ins Bett gelegt hat.)

Ich kann mich an vieles erinnern und ich höre mir gerne Geschichten meiner Eltern, von Tante und Onkel und von meiner Oma an. Aber Bilder von damals in der Hand zu halten bringt Farbe in so manche blasse Erinnerung und sie erzählen von Dingen, an die sich nur noch die Menschen erinnern konnten, die schon gegangen sind. Bilder bringen mir Gefühle von damals zurück, so lebhaft, als würde ich sie gerade zum ersten mal fühlen.

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Die kleinen Alltagsmomente

Die schönsten Fotos sind die Schnappschüsse. Ein kleiner Moment Alltag festgehalten, um ihn immer wieder erleben zu dürfen. Keiner wirft sich in Pose, ich rücke nicht mein Haar zurecht und keiner achtet darauf, ob das Licht gerade gut ist. Es wird einfach abgedrückt, wenn der Moment da ist. Gerne auch mit Blitz. Das Foto ist schließlich nicht für Instagram, sondern für die eigene Erinnerung. Und genau diese Fotos schaue ich mir so gerne an. Bei ihnen wird mir warm ums Herz und ab und an kommen mir die Tränen, weil ein Moment so schön und besonders ist, obwohl er ganz unspektakulär ist.

Die Rituale meiner Kindheit

Meine Eltern trennten sich, als ich vier Jahre alt war und gerade nach der gemeinsamen Zeit kristallisierten sich viele kleine Rituale heraus. Besondere Momente, die sich immer wiederholten, eine Konstante, die mir Sicherheit und Geborgenheit gab.

Meine Mutter las mir noch lange jeden Abend vor. Ich hielt ihre Hand dabei. Am liebsten hatte ich es, wenn sie ganz kalt war. Sie las mir erst Kinderbücher vor, dann schnell Jugendromane. Wir sollten beide Spaß an den Geschichten haben und so landeten Bücher an meinem Bett, die eigentlich erst für später gedacht waren. Aber ich habe die Geschichten so sehr geliebt. Ich glaube, diese Zeit hat mich zu einem Bücherwurm werden lassen. Ich lese unglaublich gerne und viel und neben meinem Bett müssen immer Bücher liegen, damit ich mich wohl fühle. Und noch heute schlafe ich am besten ein, wenn ich ein Buch lese oder mir eines vorgelesen wird.

Jeden Samstag war ich bei meinem Vater und es gehörte für uns dazu, dass ich bei ihm in die Wanne sprang. Baden und Papa waren fest miteinander verbunden. Als Baby badeten wir oft zusammen und später liebte ich es, ihm aus der Wanne heraus zu erzählen, was ich in der Woche alles erlebt habe und ihm mit köstlichen Badeschaumkreationen zu versorgen.

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Meine Mutter hat viel geschrieben, mein Vater gemalt. Die Toilette in unser gemeinsamen Wohnung, in der inzwischen nur noch mein Vater lebt, war meine liebste Leinwand. In regelmäßigen Abständen durfte ich dort mit Pinsel und Farbe meiner Kreativität freien Lauf lassen. Und dazwischen bemalte ich jedes Stück Papier, das ich in die Hände bekam. Meine Kunstwerke zieren nicht nur die Wände in der Toilette, sondern inzwischen auch die Decke im großen Bad und in vielen Bilderrahmen den großen Flur und mein ehemaliges Kinderzimmer.

Meine Eltern haben viel gearbeitet und ich war tagsüber bei einer Tagesmutter und sehr viel bei meinen Großeltern. Wir haben viel zusammen erlebt und ich vermisse beide heute ganz schrecklich. Meinem Opa ging es gesundheitlich nicht ganz so gut und im Wohnzimmer gab es einen Sessel auf dem nur er sitzen durfte. Weder Oma noch Uroma oder Besuch. Nur ich durfte mich noch auf den Sessel setzen und so war es ein kleines Spiel zwischen uns, ein Ritual, dass ich mich immer dann auf den Sessel schlich, wenn er gerade den Raum verließ. Ich wartete immer ganz aufgeregt auf seine Rückkehr. Kam er wieder, wurde ich durchgekitzelt und wenn ich besonders lange durchhielt und nicht vor lauter Lachen aufgab, schlug mein Opa sein Lager auf dem Boden auf und ich durfte in seinem Sessel sitzen bleiben und wir hörten zusammen Musik oder schauten uns Videos an, die er selbst aufnahm.

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Rituale in unserem Familienalltag

Beim Durchsehen der ganzen alten Fotos kommen so viele Gefühle hoch und es kristallisieren sich so viele Rituale heraus, die meine Familie in ganz besonderen Schnappschüssen festgehalten hat. Jedes Foto ist etwas besonderes und ich bin so glücklich darüber mich durch sie an diese wertvollen Momente erinnern zu können, wenn manche Geschichten schon vergessen sind.

Rituale sind auch in meiner kleinen Familie wichtig. Besonders die Körperpflege wird bei uns ritualisiert und auch in den alltäglichen kleinen Abläufen finden sich kleine Rituale, die mir erst jetzt so richtig bewusst werden. Viele Momente, die meine Familie festgehalten hat, erleben wir mit unserem Sohn und wir gestalten viele Abläufe ähnlich, wie damals meine Eltern. Unbewusst habe ich sie mitgenommen und gebe sie weiter.

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Der ausgewählte Schnappschuss

In einer Zeit, in der eigentlich jeder eine gute Kamera im Smartphone hat, laufen unsere Datenspeicher fast über vor Fotos. Ich bin nicht die einzige Mama, die unterwegs das zuckersüße Kind im Kinderwagen fotografiert während es schläft, auch wenn ich davon schon tausend Fotos habe. Und ich glaube durch meinen Blog fotografiere ich nochmal weitaus mehr. Ich muss regelmäßig Fotos auf eine externe Festplatte speichern, weil weder Smartphone noch Laptop freien Speicher haben. Es gibt unendlich viele Fotos wie unser Sohn in der Sandkiste sitzt, wie er genüsslich eine Feige isst oder wie er mit einem Buch in der Hand durch die ganze Wohnung läuft. Es mangelt uns definitiv nicht an Fotos.

Aber in all dieser wunderschönen Bilderflut gehen besondere Momente manchmal unter. Die kleine Reise durch die Fotoalben meiner Kindheit hat mich dazu inspiriert, ausgewählter zu fotografieren. Es muss auch gar kein perfektes Bild dabei herauskommen, denn auch die unperfekten erzählen eine Geschichte und genau darum geht es mir.

#reinventmemories mit HP

Gemeinsam mit HP werde ich in den nächsten zwei Wochen bedachter mit der Kamera unterwegs sein und die kleinen, feinen Momente in unserem Alltag festhalten und vielleicht finden sich dabei sogar noch mehr Rituale, die sich erst bei einem genaueren Blick als solche entpuppen.

Ich gehöre zu den zwei von drei Deutschen die gedruckte Fotos lieben und zu den 51% die sie viel zu selten drucken. Was mich immer wieder davon abgehalten hat, ist die enorme Auswahl an Fotos. Ich erhoffe mir nach diesen zwei Wochen, Bilder mit Geschichten zu haben, unter denen mir eine Auswahl leicht fällt, denn ich muss nicht aus einer Serienaufnahme von 100 Bildern „guck mal, das Kind läuft durch den Flur“ das schönste heraussuchen. Am Ende soll ein gefülltes Fotoalbum dabei herauskommen, das seit der Schwangerschaft leer im Regal steht

Wie sehen die Fotos aus eurer Kindheit aus? Hattet ihr Rituale die auf Bildern festgehalten sind, oder leben sie als Erzählungen weiter? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie mit uns teilt.

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Die Fotos meiner Kindheit | Rituale die mich prägten | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

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Wochenende in Bildern 14. und 15. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

15. Oktober 2017

Ein Familienwochenende in Hamburg im Nieselregen und Sonnenschein. Ein Tag Herbst und ein Tag Sommer.

Samstag

5:45 Uhr und wir sind wach. Wir starten in den Tag mit leckeren Quarkwaffeln.

Irgendwann kehrt die Müdigkeit in den Sohn zurück, die ihm heute früh irgendwie fehlte und wir legen uns alle zusammen noch mal hin.

Nach einem kleinen Einkauf im Supermarkt spaziere wir durch den Nieselregen. Im Eppendorf halten wir kurz bei einer Freundin. Nati schneiderte mein Hochzeitskleid und zaubert die schönsten Kleider bei Torrox.

Immer wenn ich durch Eppendorf spaziere lächle ich alte Damen ganz besonders lieb an, in der Hoffnung das sie uns ganz entzückend findet und uns ihre 200 qm Luxus-Altbauwohnung überlässt. Irgendwann klappt das schon! Ansonsten dürft ihr euch natürlich alle bei uns melden, wenn ihr zufällig von einer freien Wohnung in Eimsbüttel, Eppendorf oder Hoheluft hört die sich eine kleine Familie leisten kann und die über 100 qm groß ist.

Bei Eis & innig hole ich mir zwei Kugeln Eis. Apfel-Zimt und Pflaume-Zimt schmecken auch im feuchten Wettergrau. Natürlich teile ich mit meinen zwei Lieblingsmenschen.

Danach gibt es noch einen Kaffee bevor es weiter auf den Spielplatz geht.

Treppe hoch.

Rutsche runter.

Und nochmal.

Nach drölfzigtausend Runden geht es zurück nach Hause. Wir kaufen noch Pfifferlinge, morgen soll es damit Risotto geben. Noch vor der Kasse hat der Sohn Schuhe und Socken ausgezogen. Er scheint sich im Edeka zuhause zu fühlen. Vielleicht sind wir eeeeeetwas zu oft da.

Zum Abendessen gibt es Lachs aus dem Ofen mit Vollkornreis und Gemüse.

Sonntag

Seit Freitag bin ich heiser und mir tut mein Hals weh. Ich fühle mich beim Aufwachen gar nicht gut und bin Tom sehr dankbar, dass er mit dem kleinen Wirbelwind ins Wohnzimmer geht, damit ich noch etwas schlafen kann. 5:20 Uhr ist einfach zu früh. Gegen 9 Uhr macht sich Tom mit einem Freund auf den Weg. Endlos Rennrad fahren. Der Sohn bringt mir allerhand Dinge ins Bett.

Draußen ist es den Morgen über ganz nebelig und das Spinnennetz neben der Terrasse glitzert.

Wir vertreiben uns den Vormittag mit etwas Haushalt, Duplo und Büchern.

Das Telefon wird hingebungsvoll immer wieder in die Station gelegt. Zwischendurch löst der Sohn immer wieder die Tastensperre (kleiner Hacker) und verstellt Töne und Lautstärke und versucht Oma und Opa anzurufen.

Gegen Mittag ist Tom wieder da und wir fahren in die Schanze. Ausnahmsweise mit dem Auto, statt mit der Bahn. Es wird gebaut und wir hätten mehr als 40 Minuten für eine eigentlich kurze Strecke gebraucht. 15 Minuten Fahrt haben aber trotzdem gereicht, um all die Müdigkeit im Kind hervorzuholen.

Zum Glück schläft er im Kinderwagen direkt weiter. Wir gönnen uns einen Dürüm.

Eigentlich wollten wir in Planten un Blomen auf den Spielplatz, aber da drängten sich Kinder und Eltern dicht an dicht. Auf einer Wiese hatte der Sohn für ein paar Minuten Spaß, wollte dann aber wieder zurück in den Kinderwagen. Das gibt es selten. Wir spazieren noch eine bisschen durch die Sonne.

Zuhause wird noch im Innenhof mit den Nachbarskindern in der Sandkiste gespielt. Die lassen sich auch gut vom Kletterdreieck im Wohnzimmer aus beobachten, nachdem wir für das Abendessen wieder rein gegangen sind.

Während Tom den kleinen Wirbelwind badet, koche ich Abendessen. Risotto mit Pfifferlingen. Die Pilze tun wir später extra über das Risotto. Ohne liebt es nämlich unser Sohn und er steht schon meckernd mit einem Löffel in der Hand in der Küche, weil ich zu lange zum Auffüllen brauche.

Ich werde jetzt noch auf dem Sofa einen Tee mit Tom trinken.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

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Wochenende in Bildern 07. und 08. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

Die Erde ist eine Scheibe und auf ihr leben Hängebauchschweinchen

8. Oktober 2017

Hand hoch! Wer hat unsere Wochenenden vermisst? Alle natürlich. Wir auch! Eine sehr durchwachsene KiTa-Eingewöhnung, vier neue Backenzähne und ein Schneidezahn, zwei Erkältungen, eine Kehlkopfentzündung und ordentlich Fieber haben uns auf Sparflamme laufen lassen und nur ganz langsam grooven wir uns wieder ein. Aber dafür starten wir mit einem ganz besonderen Wochenende. Eines, dass euch die Augen öffnen wird. Babababam! Die Erde ist eine Scheibe! Glaubt ihr mir nicht, dann dann lest euch mal bis zum Samstagabend durch! Außerdem gibt es Hängebauchschweinchen!

Samstag

Die vierte Woche der KiTa-Eingewöhnung ist durch und der Sohn hat die dritte Erkältung. Wir starten den Tag mit Engelwurz- und Thymian-Myrte-Balsam. Erste Wahl bei Schnupfen und Husten.

Tom und ich haben bei COS bestellt und ich probiere mich durch die Bestellung.

Unsere Wohnung ist ein Minenfeld. Der Sohn verteilt überall Duplo-Figuren. Die mag er nämlich besonders gerne.

Der Himmel ist grau, es hört nicht auf zu regnen, perfektes Wetter um in die Stadt zu fahren … Ich habe den Lieblingsball vom Kind in der KiTa vergessen und wir wollen Ersatz kaufen. Unser erster Besuch bei JAKO-O. Ich hatte Angst davor, dass es einem Toys’R’us ähnelt, aber das Geschäft ist wirklich schön. Das Licht ist warm, es ist nicht mit Plastikzeug zugemüllt und die Verkäufer sehr nett. Wir finden keinen ball, dafür aber ein neues Buch.

Gegenüber ist myToys und wir finden dort den gesuchten Ball. Klein und weich. Die Halloween-Deko, blutige Kinderfußspuren die in den Laden führen sind … naja.

Unser absolutes Lieblingsshampoo gibt es bei Grüner Erde. Ich liebe den Laden und würde am liebsten dort einziehen. Ich sehe mich übrigens im Alter als Verkäuferin dort, umhüllt von Zirbenduft und in einem schlichten Leinenkleid, mit grauen Haaren und geraden Pony.

Dem Sohn und mir mache ich das Abendessen von gestern zum Mittag warm. Reis mit Gemüse und einer Ingwer-Chili-Soße. Ja, unser Kind isst das sehr gerne. Ohne die Soße hat er nicht davon angerührt, wir haben es getestet.

Das neue Buch wird durchgeblättert.

Der Tritt wird ständig durch die ganze Wohnung geschoben. Seit der Lernturm oft im Spielzimmer am Fenster steht, am liebsten in die Küche ans Spülbecken oder ins Bad an das Waschbecken. Hauptsache Wasser.

Ich versuche ein paar Fotos für einen neuen Beitrag zu machen, der Sohn möchte aber viel lieber mit der Kamera spielen.

Der Tritt wurde wieder ins Bad geschoben. Ich lasse Wasser ins Becken und drehe den Haupthahn aus. So kann das Kind spielen ohne das unser bad geflutet wird.

Nach dem Abendessen geht es in die Wanne. Natürlich landet eine Duplo-Figur im Wasser.

Nach dem Einschlafstillen gibt es immer eine kurze oder längere Weile in der ich noch beim Sohn liegen bleiben muss, damit er nicht sofort wieder aufwacht. Ich scrolle mich in der Zeit durch Facebook und finde einen Beitrag über einen Rapper, der Beweisen will, dass die Erde eine Scheibe ist. In den Kommentaren ist fleißig eine Flacherdlerin unterwegs. Auf ihrem Profil finde ich die Offenbarung.

Tom und ich kriegen uns nicht mehr vor lachen ein. Die Erde ist eine Scheibe! Wirklich?

Und weil gerade beim Lachen sind, dieser Reddit-Beitrag lässt mich schon die ganze Zeit kichern. Total mein Humor. Schwanana.

Sonntag

Die Sonne ist noch lange nicht aufgegangen, der Schlaf ist noch in den Augen, aber das Kind rennt direkt aus dem Bett zum Tritt und damit dann ab ins Bad.

Beim Frühstück schlage ich einen Ausflug in den Wildpark Schwarze Berge vor. Wir ziehen uns fix an und los gehts. Der Sohn trifft zum ersten mal auf meine heißgeliebten Hängebauchschweinchen und ist hingerissen.

Allgemein sind Tiere total sein Ding. Nach einer kurzen Beobachtung ist er bereit alles anzufassen. Den Ziegen und Schafen am liebsten in die Nase. Von den scharfen Zähnen der Biberratten und wilden Gänsen, die gerne ihre Ruhe hätten, mussten wir ihn allerdings abhalten. Fand er gar nicht witzig.

Ähnlich unwitzig fand er es auch, als wir ihn nach einer Weile von dem Bagger wegtragen wollten, den er etwas abseits fand. Am liebsten würde er mit all den Tieren und ihren Nasenlöchern im Bagger Wohnen.

Für eine kleine Stärkung mag der Sohn sogar kurz im Bollerwagen sitzen. Er mag jetzt Brot mit Cheddar und ich freue mich wie Bolle wieder etwas gefunden zu haben, dass er länger als zwei mal abbeißen mag. Er mag Brot mit Cheddar fast eine ganze Scheibe lang, zwei Tage in Folge.

Danach wird Papa wieder dabei geholfen den Bollerwagen vorwärts zu bekommen. Keine Ahnung wie andere Eltern es schaffen, dass ihre Kinder sich durch den ganzen Park ziehen lassen. Unser Sohn will alles selbst erkunden. Natürlich nie in der Richtung in die der Weg geht.

Eine Biene macht kurz Pause auf Toms Regenjacke. Wir bleiben alle noch etwas in der Sonne stehen und genießen die warmen Strahlen.

Auf dem Rückweg sagen wir nochmal den Schweinchen tschüss.

So viel frische Luft und Abenteuer machen selbst den größten Entdecker müde und kaum sitzen wir im Auto, schläft das Kind ein. Den Kindersitz TRIFIX i-SIZE bekamen wir vor ein paar Wochen von Britax Römer zur Verfügung gestellt und seitdem ist Autofahren für den Sohn endlich entspannt. Sonst waren schon kleine Strecken nur mit Gesang einigermaßen erträglich und jede Fahrt über 20 Minuten endete in Tränen.

Wir haben und Torte in unser Lieblingskonditorei geholt und genießen sie mit einem großen Kaffee.

Über Google Duo wird mit Oma und Opa in Göttingen geredet.

Danach geht es noch mal eine Runde raus, die Abendsonne genießen, bevor ich den Sohn ins Bett bringe und vielleicht gleich in die Wanne springe.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

Und weil es so schön ist, noch mal ein Bild von Bambi.