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Familie

Familienleben Kolumne

Ohne Snacks, ohne mich

Mutti, pack die Käsestulle ein!

20. September 2018
Ohne Snacks, ohne mich | Mutti, pack die Käsestulle ein! | Leben mit Kindern | Mama-Kolumne

Aus dem Nichts kippt die Stimmung. Diesmal nicht, weil sich die Windmühle auf dem Balkon ganz oben rechts nicht dreht oder ich nicht verstanden habe, dass der eine Schuh an bleiben soll und nur der linke ausgezogen werden musste. Die Snacks sind leer! ALARM!

Ich hole den Sohn immer nach der Snacktime in der KiTa ab und habe ziemlich schnell gelernt, dass nach der Snacktime vor der Snacktime ist und ich immer etwas für ein plötzliches Absacken des Blutzuckerspiegels und damit der Stimmung dabei haben muss.

Ich gehe nicht ohne Notfallproviant aus dem Haus und auf dem Spielplatz und im Innenhof hat unsere Muttigang immer alles dabei um ein kleines Buffet aufzubauen. Wir sind gut ausgestattet: Obst, Gemüse, fancy Hirseteddybären mit Rotebeetepulver, Laugenstange, schrecklich gesunde Kekse ohne Zucker und welche mit, Käsewürfel, die restlichen Bananenpfannkuchen vom Vortag. Die Liste ist lang.

Nein, die Kinder essen nicht aus Langeweile, keine Sorge. Vor dem Ansturm auf die Spielgeräte versammeln sich alle um das Essen, stärken sich und wenn die Rosinen aus dem Studentenfutter herausgepickt sind und alle Kinder satt, verschwinden sie, rennen rum, betreiben Hochleistungssport und kommen nur zwischendurch für einen großen Schluck Wasser vorbei, bis der Hunger wieder da ist. Würde ich den ganzen Tag auf Achse sein, tausend Sprintrunden hinlegen, Hügel und Klettergerüste erklimmen, Purzelbäume üben und wirklich kräftezehrende Auseinandersetzungen um einen Puppenbuggy austragen, ich hätte auch ständig Hunger!

Gestern ist mir dann ein richtiger Fauxpax passiert. Ich hatte nicht genug für den Rückweg dabei! Das klingt harmlos, aber nein, es war fast ein kleiner Weltuntergang. Nach einem Nachmittag auf dem Spielplatz, der sich bis in den Abend zog, waren alle Snackvorräte aufgegessen, der Heimweg aber noch lang. In einer großen Gruppe dauert das Aufbrechen locker eine halbe Stunde und plötzlich war es eigentlich schon Zeit für das Abendessen. F*ck!

Ich verstehe, dass ich noch etwas warten muss und zuhause dann ein richtig leckeres Abendessen auf mich wartet, der Sohn ist aber gerade erst zwei Jahre alt und hat einfach nur Hunger. Und zwar jetzt und nicht erst in einer halben Stunde. Bärenhunger. Und Mama, die eh gerade alles falsch macht , hat nicht mitgedacht. Ganz großes Kino.

Zum Glück lag auf dem Rückweg nicht nur eine Drogerie mit Quetschies, sondern auch ein Bäcker mit den trockensten Laugenstangen, die ich jemals gegessen habe. Was ich für heute aus dieser Situation mitnehme? Ich schmiere Käsestullen für den Spielplatzausflug mit der Gang, damit es auf dem endlosen Heimweg schon das Abendessen gibt und das nicht aus staubtrockenen Laugenstangen besteht.

Familienleben Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 15. und 16. September

Back in business

16. September 2018
Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende
Enthält Produktplatzierungen / PR-Samples*

Das letzte Wochenende in Bildern ging im April online. Ihr habt nichts verpasst, wir stehen noch immer sehr früh auf.

Samstag

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie haben wir es geschafft, dass alle angezogen das Haus verlassen. Die Aussicht, dass wir unterwegs vielleicht die in oder andere Baustelle sehen, hat sicher dazu beigetragen.

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Wir haben das Frühstück ausgelagert. Auf dem Wochenmarkt in Wandsbek haben Nachbarn von uns einen Kaffeewagen mit wirklich guten Kaffee, köstlichen Natas, kleinen Küchlein und so leckeren portugiesischen Croissants, die ich getoastet mit Käse, Rucola und Tomate IMMER essen könnte. Die schmecken dem Kind auch richtig gut.

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende
Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Samstag steht auf dem Markt auch ein großer Backofen, in dem saftige Hefezöpfe und Karamellbrote gebacken werden. Sie schmecken so gut, dass man am besten ganz früh kommt um sich seine Portion zu ergattern.

Wir übertreiben es mit dem Markt und fahren anschließend noch auf einem Biomarkt bei uns um die Ecke. Da steht ein richtig geiler Nudelstand, der uns unser Abendessen sichert und es gibt eine Rolltreppe von der Tiefgarage aus, die der Sohn mit Tom am liebsten den ganzen Tag hoch und runter fahren würde.

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Außerdem gibt es neben dem Apfelstand Enten!

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Wir kommen zur Mittagsschlafzeit heim und legen uns alle zusammen ins Bett. War das vor ein paar Wochen noch der Garant für ein schnelles Einschlafen, dreht der Sohn jetzt nochmal richtig auf, kuschelt wild mit uns und schmeißt uns dann aus dem Zimmer. Er möchte gerne alleine schlafen. Auf meinem Kissen! Unter meiner Decke! Ohne mich! Dabei bin ich doch auch so müde! Ohne uns braucht er keine zwei Minuten, dann schläft er und ich schleiche mich zu ihm zurück ins Bett.

„Hey, lass uns mal das Buggy Board testen!“ Dieses blöde Board hat uns alle drei fast in den Wahnsinn getrieben! Nachdem wir es irgendwie doch geschafft haben es an den Kinderwagen zu befestigen und damit eine Runde um den Block gedreht haben, klären wir mit dem Verkäufer die Rückgabe. Kackteil!

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Ja, das Kind darf Fernsehen gucken, während Tom eine Runde Joggen geht und ich kiloweise Parmesan für die Nudeln reibe.

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Bei mir stimmt das Ratio aus Nudeln und Käse noch, das Kind ist ein Gourmet und begräbt seine Nudeln unter der dreifachen Menge Parmesan.

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Wir bauen eine Höhle im Kinderzimmer, die dem Kind so gut gefällt, dass er darin vorgelesen bekommen möchte und darin anschließend mit dem Sams auf der Toniebox einschläft.

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Wir Eltern gönnen uns auf dem Sofa den ersten Harry Potter Teil. Wir haben damit jetzt einfach unser Herbstprogramm eingeläutet.

Sonntag

Wir sind richtig mutig und probieren, einen Vormittag zuhause zu verbringen. Spoiler: vor dem Mittagsschlaf sind wir uns einig, dass wir das nächste Wochenende wieder sein lasse.

Wir starten mit einer Runde kneten. Tom findet es richtig geil, der Sohn erklärt uns bloß, dass wir die Knete nicht essen dürfen und geht dann wieder.

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Der neue Knetfan inszeniert seine Werke und übt sich als Produktfotograf. Hey Playdoh, wie wäre es mit einer Kooperation? Tom ist bereit!

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Das Kind kommt ganz nach seinem Vater und findet Geld richtig geil. regelmäßig durchsucht es jede Ecke und Tasche in der Wohnung nach Kleingeld, um dann alles in seinen Sparelefanten zu stecken.

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Vielleicht kommt das Kind auch ein bisschen nach mir. Es baut sich ein Kissenlager und möchte dann, dass ich ein Foto davon mache.

Danach werden alle Stifte angespitzt. Warum sollte man damit auch malen? Die Geburtstagskrone aus der KiTa ist eines seiner Lieblingsstücke.

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Ich bin ja für einen Mittagsschlaf, aber damit stehe ich recht alleine da. „Ich Lock spielen, Mama Bett.“ OKAY! Ich lege mich ins Kinderbett, der Sohn spielt mit seiner Lock. Irgendwann bringt er mir noch seine Toniebox, damit schläft er ja schließlich auch immer richtig gut ein. Ach, so ein fürsorgliches Kind!

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Irgendwann sind dann doch alle müde.

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Wir sind mit Freunden aus der Nachbarschaft auf dem Kinderfest in Planten un Blomen verabredet, aber nach einer Runde durch die Wallanlagen, machen wir uns lieber auf zu einem Spielplatz.

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Natürlich ist der Spielplatz in Planten un Blomen auch gut besucht, aber immerhin gibt es Pommes!

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Die zwei Quatschnasen rocken den Spielplatz.

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Wir besorgen uns noch Kaffee und einen Hipstercookie im Elbgold, bevor es heim geht. Oh und wir haben Gerhard Schröder gesehen! Er kam uns in der Schanze entgegen und er sieht richtig gut aus!

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Während die Jungs in der Wanne sind und sich durch die Weleda Kids Produkte riechen (PR-Sample), werfe ich das Gemüse vom Markt in die Pfanne.

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Reis mit Gemüse und Chili-Ingwer-Soße. Das isst auch das Kind richtig gerne.

Wochenende in Bildern 15. und 16. September | Hamburg mit Kind | Familienwochenende

Und jetzt geht es weiter mit Harry Potter.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

Nachhaltigkeit

5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Es ist okay, nicht perfekt zu sein. Aber etwas geht immer.

19. August 2018
5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag | Es ist okay, nicht perfekt zu sein. Aber etwas geht immer.

„Nachhaltigkeit, ja, da muss ich immer direkt an die Meyers denken!“ Das wird niemals jemand denken oder sagen, aber das ist auch okay. Wir sind in einem überschaubaren Rahmen nachhaltig und setzten das um, was in unseren Alltag passt. Sicher, mehr geht immer, aber ich bin ehrlich und ab und an habe ich mega Bock auf einen Pudding im Plastikbecher oder nehme die steinharten Nektarinen ohne Bioaufkleber mit, weil sie eben noch schön hart sind und nicht schon überreif, wie die Brüder und Schwestern aus dem Bioladen.

Ich verteufle auch keine Discounter und bin ziemlich dankbar dafür, dass sie mir in meiner Studienzeit eine etwas ausgewogenere Ernährung erlaubt haben, als trockenes Toastbrot. Und die Äpfel in meiner Kindheit hat meine alleinerziehende Mutter mit ihrem Gehalt aus dem Reformhaus auch nicht immer im Bioladen kaufen können.

Ich kann es aktuell gut mit meinem Gewissen vereinbaren nicht unser gesamtes Leben zu 100 % nachhaltig zu gestalten, sondern ein ganz okayes Mittelding zu leben. In vielen Bereichen unseres Alltags haben wir einiges umgestellt und denken immer weiter um, aber manchmal sind wir auch einfach bloß bequem oder sparen auf ein Eigenheim, statt auf den 5 € Bioblumenkohl, der nur minimal größer ist als meine Faust.

Vielleicht passt unser Familienmüll in ein paar Jahren in ein Schraubglas, wer weiß. Aktuell bringen wir aber unseren Müll noch ein bis zwei Mal die Woche raus.

Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Ich bin kein Nachhaltigkeitsguru, aber wir haben für uns den Dreh ganz gut raus, wie wir ohne viel Aufwand in unserem Alltag etwas mehr auf die Umwelt achten.

Aufbrauchen

„Ich will jetzt total nachhaltig sein, weg mit dem ganzen Scheiß!“ Wenn man mit etwas Neuem anfängt, bzw. etwas Altes hinter sich lässt, möchte man am liebsten einen sauberen Neustart hinlegen. Gerade beim Thema Nachhaltigkeit ist das aber totaler Quatsch. Diverse Plastikfolien und Chemiekeulen in den Müll werfen um dann alles gegen grüne Produkte auszutauschen hilft der Natur kein bisschen.

In unser Abstellkammer liegt noch immer eine angebrochene Packung Frischhaltefolie aus dem letzten Jahr, die wir langsam aufbrauchen und immer dann benutzen, wenn unsere Alternativen dazu nicht ganz passen oder gerade in Benutzung sind.

Putzen, Waschen und Pflegen geht auch in Grün

Diverse Allergien und eine sehr empfindliche Haut haben mich schon vor einigen Jahren bei vielen Produkten umdenken lassen. Unsere Putzmittel kommen aus dem Bioladen, weil ich davon weder Niesen muss, noch Ausschlag bekomme, wenn ich beim Putzen keine Handschuhe trage. Sie sind übrigens weder teurer als die Markenprodukte aus der Werbung, noch stehen sie in ihrer Wirkung hinten an. Den Geruch finde ich bei fast allen Produkten sogar viel angenehmer und weniger penetrant.

Wir waschen auch nicht erst seit der Geburt unseres Kindes mit Ökowaschpulver und verzichten auf Weichspüler. Ja, unsere Wäsche riecht nach zwei Jahren ungetragen im Schrank nicht mehr nach einer Blumenwiese, sondern einfach sauber nach nichts, aber meine Haut fängt auch nicht an zu jucken, wenn ich frisch gewaschene Wäsche anziehe. Vielleicht sollten wir uns mal Gedanken darüber machen warum herkömmliches Waschmittel so lange einen „sauberen“ Duft verströmt, der so penetrant und langanhaltend sein kann.

Ohne Weichspüler ist Wäsche übrigens nicht steinhart. Ein Schuss Essig im Weichspülerfach der Waschmaschine macht auch unsere Handtücher flauschig.

In vielen herkömmlichen Pflege- und Reinigungsprodukten ist eine ordentliche Portion Mikroplastik enthalten, das keine Kläranlage mehr aus dem Wasser filtern kann. Inzwischen gibt es in jeder Drogerie erschwingliche Naturkosmetik, die den teuren Chemiekeulen in nichts nachsteht, dafür aber um einiges besser für die Umwelt ist. Mir hat eine radikale Umstellung übrigens bei Hautproblemen geholfen und mein Mann, Sohn einer Friseurmeisterin, schwört inzwischen auf das Biohaarshampoo, statt auf das „professionelle“ Produkt aus dem Salon.

Noch eine Nummer nachhaltiger wird es übrigens, wenn man Produkte selbst herstellt. Putzmittel können mit wenigen Zutaten aus der Drogerie und dem Supermarkt hergestellt werden und meine Haare sehen und fühlen sich am schönsten an, wenn ich sie mit Wascherde wasche. Ja, ich wasche meine Haare mit Erde.

Nachfüllen

Unser Allzweckreiniger ist ein Konzentrat, das schon seit Anfang des Jahres hält und einfach mit ordentlich Wasser aufgefüllt in eine Sprühflasche kommt. Unser Spühlmittel kaufe ich inzwischen in der Monsterpackung und ich habe zwei Läden gefunden, in denen ich mit den leeren Packungen unseres Glas- und Badreinigers gehen kann um sie auffüllen zu lassen. Immer mehr Bioläden und einige Drogerien bieten das an, gerade für Bioprodukte. Und es ploppen auch in kleineren Städten Unverpacktläden auf, in denen man Reinigungsprodukte auffüllen kann.

Für viele Produkte gibt es auch Nachfüllpacks zu kaufen, mit denen man am Ende weniger Müll fabriziert, als ständig ein neues Produkt mit nach Hause zu bringen.

Wiederverwenden

Es ist wirklich kein Hexenwerk auf Plastiktüten zu verzichten. In Rucksack oder Tasche habe ich immer einen Ökobeutel dabei, und neben der Tür liegen Stoffnetze für Obst, Gemüse und Brot, die ich mir einfach greifen kann, wenn ich einkaufen gehe. Wenn ich sie wirklich mal vergesse oder mehr einkaufe, als ich an Beuteln dabei habe und zu Einwegtüten greifen muss, benutze ich diese daheim einfach wieder, z. B. als Müllbeutel. Drei Naktarinen überleben es aber auch, wenn man sie ohne jegliche Tüte auf das Kassenband legt.

Ich kann in der Regel gut absehen, ob ich am Tag einen Kaffee unterwegs trinken möchte und packe dann meinen wiederverwendbaren To-Go-Becher ein. Damit kostet mich der Kaffee in vielen Cafés übrigens weniger, weil es Rabatt gibt.

Wirklich runtergerockte Kleidung, die niemand mehr retten kann, findet bei uns ein zweites Leben als Putzlappen. Könnte ich nähen, würde ich daraus Stoffsäcke zum Einkaufen machen.

Erst nachdenken, dann kaufen

Ich bin selbst noch dabei diesen Tipp wirklich zu verinnerlichen. Jetzt wo ich mir vieles von dem kaufen kann, was ich mag und gerne möchte, neige ich dazu es auch zu tun. Obwohl ich es eigentlich gar nicht so dringend oder in der Menge brauche. Bei Kleidung fällt es mir erstaunlicherweise leichter einfach mal die Finger still zu halten, als bei Lebensmitteln. Ich kaufe doch noch immer ab und an etwas zu viel Obst und Gemüse ein und muss am Ende gucken, was ich mit überreifen Nektarinen oder den leicht verschrumpelten Möhrchen mache, bevor sie ihren Zenit überschreiten.

Den Dreh bei Kleidung für mich hatte ich schnell raus. Einmal alles aussortieren, weitergeben und verkaufen, was ich wirklich nicht mehr brauche war der erste Schritt um jetzt bewusst und nachhaltig das zu kaufen, was ich wirklich gerne und oft trage. Dieses Jahr gab es keinen Impulskauf von Blumenkleidern, die ich eh nur ein einziges mal trage oder von Trendteilen, in denen ich mich eigentlich bloß verkleidet fühle, die aber schrecklich hipp sind.

Bei Lebensmitteln hilft es mir, einfach öfter einkaufen zu gehen und an frischen Dingen nur die Mengen zu kaufen, die wir am jeweiligen Tag und evtl. am nächsten Tag auch wirklich verbrauchen.

Bevor ich mir Kosmetik oder Pflegeprodukte kaufe brauche ich in den meisten Fällen erst einmal das auf, was ich gerade nutze und überlege genau, was ich neues möchte. Der Vorteil, wenn man Naturkosmetik nutzt: In der Drogerie ist ein Lippenstiftimpulskauf eher selten der Fall.

Das ich im Nestbautriebfieber beim zweiten Kind irgendetwas kaufen werde, das wir nicht brauchen, ich aber einfach schrecklich schön finde, ist allerdings sehr wahrscheinlich. Wie gesagt, ich bin nicht perfekt und werde bei zuckersüßen Kuschelkatzenspieluhren schwach.

Familienleben Mama trägt Wochenende in Bildern

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad

Ein halbes Wochenende in Bildern

10. August 2018
Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Familienleben
Enthält Werbe-Links* Enthält Produktplatzierungen / PR-Samples*

Aufstehen, anziehen, den Rest Zitronenkuchen vom Vortag und Obst einpacken und raus. Wir sind am Wochenende eigentlich immer schon vor dem Frühstück draußen, gerade bei dem schönen Wetter hält es unser Wirbelwind keine Stunde in der Wohnung aus. An der frischen Luft sind wir alle entspannt.

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad

Das Laufrad ist von Puky

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Papa auf dem Puky

Der heiße Typ ist ein Einzelstück und leider schon seit drei Jahren ausverkauft.

Mit Laufrad und Fußball im Gepäck ziehen wir los, erst zur Bahnstrecke, gucken wie die S-Bahnen an uns vorbei rauschen und die langen Güterzüge donnern, danach statten wir den Enten einen Besuch ab, die im Kanal direkt vor unser Haustür ihre Bahnen schwimmen.

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Familienleben

Auf dem Spielplatz am Ende unserer Straße lässt es sich gemütlich frühstücken, noch ist es hier fast leer und nur wenig Kinder toben um einem herum. Der Bauch ist gut gefüllt und der Sand wird langweilig.

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Mama Outfit | Tasche von womom

In die Tasche von Womom passt alles rein.

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Mama Outfit | Babybauch | Bumpstyle | Schwangerschaftsmode | Leinenkleid von Seaside Tones

Mein Kleid ist von SeaSide Tones und gerade in diversen Farben meine Uniform.

Der nächste Held der Nationalmannschaft möchte jetzt gerne Fußball spielen und rennt mit dem Ball locker eine ganze Halbzeit ohne Pause über den großen Platz direkt vor unser Haustür. Nur ab und an holt er sich im Vorbeilaufen einen Schluck Wasser bei mir ab. Wie kann in einen so kleinen Menschen so viel Energie passen?

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Familienleben

„Bett“ ruft das Kind plötzlich, kickt den Ball weg und rennt zur Haustür. Keine Fünf Minuten später liegen wir alle im Bett und machen eine Pause, bevor es nach einer kleinen Stärkung wieder rausgeht.

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Familienleben

Auf einem unserer Lieblingsspieplätze in der Nähe am Goldbekplatz kann der Sohn nocheinmal alles geben und Rutschen, Buddeln, Klettern und mit dem Fußball spielen, während wir Eiskaffee und Chai Chai Frappé in unseren To-Go-Bechern und richtig leckeren Kuchen aus dem Elbgold nebenan genießen.

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Familienleben | Spielplatz Goldbekplatz

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Nachhaltige To Go Becher | KeepCup | Kuchen vom Elbgold

Mein Lieblingsbecher ist von KeepCup | Tom hat seinen Becher von Frank Green

Der große Abendbrothunger ist auf dem Rückweg plötzlich vergessen, als ein Feuerwehrwagen aus der Garage kommt und mit Blaulicht losfährt. Die kleinen Füße sind müde und aus dem Buggy wird uns den ganzen Weg über erzählt, wie cool die Feuerwehr gerade war. Es werden zuhause noch die Windräder kontrolliert und nach einer Dusche für alle und einem Teller voller Ofengemüse schläft es sich ganz leicht und schnell ein.

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Familienleben | UPPAbaby MINU

Unser Buggy ist der kleine MINU von UPPAbaby. Wir bekamen ihn als PR-Sample und Tom möchte mit keinem anderen Buggy mehr losziehen.

Familiensonntag | Unterwegs mit Fußball und Laufrad | Familienleben

*Werbe-Links | Kauft ihr etwas über diese Links, bekomme ich eine winzig kleine Provision, für euch ändert sich der Preis dadurch aber nicht. Für die Platzierung der Links werde ich nicht bezahlt.

*PR-Sample | Der Buggy wurde uns ohne Auflagen zur Verfügung gestellt und hat uns einfach überzeugt.

Familienbett Familienleben Kleinkind

Schlafenszeit

Müde Kinder schlafen besser ein

23. Juli 2018
Schlafenszeit | Müde Kinder schlafen besser ein | Zubettgehen mit Kinder

Im Innenhof ist es still geworden. Die Sandkiste ist leer, nur eine Schaufel wurde vergessen, keiner rennt lachend mehr den Hügel runter oder bemalt mit Kreide den Weg. Auf dem großen Platz vor unserem Haus übt kein Kind mehr Fahrradfahren oder spielt Fußball, nur am Kanal gehen noch ein Paar Menschen mit ihren Hunden in der Abendsonne eine Runde Gassi. Es ist Schlafenszeit für die meisten Kinder der Nachbarschaft.

Wir stehen mit dem Laufrad in der Tür, den Fußball unterm Arm geklemmt. Bereit noch fünf Runden um den Block zu drehen, ein Sandeis zu genießen und ein paar Tore zu schießen, die eigentlich immer da sind, wohin der Sohn gerade den Ball kickt. Bei uns ist noch keiner müde (gut, vielleicht wir Eltern), bei uns ist noch keine Schlafenszeit.

Schlafenszeit

Wir haben keine festgelegte Uhrzeit zu der unser Kind ins Bett geht. An seltenen Tagen werden die Augen schon gegen 19 Uhr schwer, an anderen erst gegen 21 oder 22 Uhr. Bei uns geht das Kind ins Bett, wenn es müde ist. Und manchmal ist die Müdigkeit eben erst da, wenn im Schlafanzug noch mal draußen die letzte Energie rausgespielt wurde.

Jedes Kind ist anders und jeder Tag mit Kind ist anders. Die Bedürfnisse ändern sich immer wieder und wir passen unseren Rahmen daran an. Es gab eine Phase in der wir genau wussten, dass jetzt dringend Zeit für den Schlafanzug ist, obwohl der Sohn noch glücklich mit seinen Bauklötzen beschäftigt war. 18 Uhr war für ihn die magische Grenze, nach der ganz plötzlich einfach gar nichts mehr ging und alles eskalierte. Also fingen wir schon vorher an ihn ins Bett zu bringen, damit wir alle einen entspannten Abend haben.

Die Phase ist inzwischen vorbei, wenn das Kind müde ist und nicht gerade etwas schrecklich aufregendes am Abend passiert, wie der erste Besuchstag bei Oma und Opa, dann wird uns mit einem „Bett“ ganz deutlich gesagt, dass er jetzt gerne schlafen möchte. Das bedeutet natürlich nicht, dass das Zubettbringen immer reibungslos abläuft, aber der wichtigste Faktor für ein entspanntes Einschlafen und eine ruhige Nacht ist gegeben: Das Kind ist müde.

Müde Kinder schlafen besser

Manchmal ist der Wunsch von uns Eltern nach einem Feierabend auf dem Sofa so groß, dass wir versuchen ein Kind ins Bett zu bringen, das noch Meilenweit von der Müdigkeit entfernt ist. „Es ist schon 20 Uhr, ich bin müde. Das Kind muss doch auch müde sein. Die anderen Kinder schlafen auch um diese Zeit.“

Wie unser Abend dann aussieht? Kleiner Spoiler: wir sitzen nicht entspannt auf dem Sofa. Das Zubettgehen ist mit einem riesigen Widerstand verbunden. Gegen das Schlafen, gegen das Bett, gegen uns und am Ende gegen alles. Drei Menschen sind am Ende des Abends frustriert, schlecht gelaunt und durchgeschwitzt. Das hält uns an manchen Tagen natürlich nicht davon ab es vor lauter Elternmüdigkeit immer mal wieder zu probieren, obwohl wir wissen, dass es vollkommener Quatsch ist. Aber wir sind eben auch nur Menschen. Müde Menschen.

Wir haben ein sehr temperamentvolles und aktives Kind mit einem scheinbar unendlichen Energievorrat. Auch an KiTa-Tagen mit blendenden Wetter, an denen alle Kinder draußen toben, braucht unser Wuselkind nach einer kleinen Pause noch ein actionreiches Nachmittags- und Abendprogramm um dann ein ruhiges und entspanntes Zubettgehen zu haben. Zum Einschlafen Bücher lesen ist immer ein ganz toller Tipp für ein Abendritual, aber das kann man nur umsetzen, wenn die Hummeln im Hintern genug Party hatten.

Ein guter Mix aus viel frischer Luft und Bewegung macht uns alle angenehm müde und das Kind fällt glücklich und ruhig ins Bett. Manchmal auch mit Draußenkleidung, weil der Wunsch ins Bett zu gehen plötzlich so groß ist, dass Umziehen bloß in Tränen enden würde.

Damit wir alle einen schönen Tagesausklang haben, mussten wir Eltern uns von einigen Ansprüchen und Vorstellungen verabschieden. Das Leben mit Kind ist ein ständiger Prozess, bei dem wir immer wieder etwas neues Lernen, uns selbst neu und anders kennen lernen und immer wieder etwas anpassen, damit wir als Familie ein harmonisches Zusammenleben haben.

Irgendwann kommt ganz sicher die Zeit, in der wir uns als Eltern gemütlich auf das Sofa setzen können, während das Kind in seinem Zimmer noch etwas spielt, liest oder hört, bis es müde genug zum Einschlafen ist, aber bis dahin machen wir uns alle zusammen Zubettgehmüde.

Nach müde kommt blöd

So richtig müde ist nur einen Wimpernschlag von zu müde entfernt. Ich kenne das gut von mir selbst. Irgendwann bin ich so müde, dass ich über den Punkt hinweg bin schnell und gut einschlafen zu können. Dann klappt das Zubettbringen des Kindes natürlich auch nicht. Ein überdrehtes Kind muss erst einmal runter kommen und das können gerade kleine Kinder nur in den seltensten Fällen alleine. Dabei brauchen sie unser Hilfe. Ein übermüdetes Kind in den Schlaf zu begleitet dauert oft länger als ein müdes Kind ins Bett zu bringen.

Wissen wann das Kind müde ist

Wir wissen am besten wann unser Kind müde ist. Nur in den seltensten Fällen ist bei uns ein ruhiger werdendes Kind auch ein müdes Kind und Kuscheln kommt unser Sohn meistens nach dem Schlafen, aber schon lange nicht mehr davor. Neben dem klassischen Augenreiben wird unser Kind mit zunehmender Müdigkeit übermütiger, lacht noch ein bisschen mehr als er es eh schon tut und sein Blick wird ein bisschen glasig. Beim Laufen bekommen Arme und Beine ein bisschen etwas von Gummigliedmaßen, aber er kommt noch überall heil an. Seine Geduld lässt nach und die Stimmung kann schneller kippen.

Den Punkt das Zubettgehen zu starten haben wir verpasst, wenn sich seine Beine beim Laufen gegenseitig im Weg sind, wenn das Lachen überdreht, er beim Toben mit uns rabiater wird und natürlich wenn einfach nichts mehr klappt, was er gerne machen würde.

Der Grad zwischen müde und übermüdet ist oft sehr schmal. Aber wir werden als Eltern jeden Tag besser darin den richtigen Zeitpunkt zu erkennen und unser Kind merkt immer öfter selbst, wann es Zeit ist Schlafen zu gehen (bitte lasst das keine Phase sein).

Runter kommen

Wenn keine Ansage vom Sohn kommt, die Müdigkeitsanzeichen aber nicht zu übersehen sind, schalten wir rechtzeitig einen Gang runter, damit aus müde nicht übermüdet wird. Unser Abendritual ist flexibel* und wir passen es an den Grad der Müdigkeit an. Ganz klassisch wird bei uns erst Abendbrot gegessen, außer das Kind kommt kohlrabenschwarz heim, dann wird das Baden oder Waschen vorverlegt. Danach werden die Schlafsachen angezogen, ab und an noch ein etwas ruhigeres Spiel gespielt** und nach einer kleinen Vorlesestunde im Hausbett schnappt sich das Kind seine Kuscheltiere, trägt sie ins Familienbett, lässt sich zudecken und kuschelt sich in die Kissen.

Manchmal dauert es keine fümf Minuten mit uns an seiner Seite, manchmal lässt der Tag das Kind doch noch nicht ganz los und es dauert etwas länger und alles im Bett muss noch zig Mal umsortiert werden bis der erholsame Schlaf kommt. Manchmal auch für uns alle drei.

*Manchmal gucken wir auch einfach eine Folge „Oona und Babas Insel”.
** Ja und manchmal gehen wir eben noch mal im Schlafanzug raus wenn wir merken, dass noch so viel Energie in dem Kind steckt, dass eine Runde Spazieren gehen, statt Bücherlesen, uns alle dem Bett näher bringt.

Familienleben Süß Werbung

Familien Viewing

Liveticker-Party mit fruchtigem Eis am Stiel

23. Juni 2018
Familien Viewing | Liveticker-Party mit fruchtigem Eis am Stiel zur WM | WM Eis | Fußball Snacks | Rezept auf https://ivy.li
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Ich habe keine Ahnung von Fußball, verstehe die Regeln nicht und lasse mich in regelmäßigen Abständen trotzdem immer wieder mitreißen und bin bei EM und WM etwas kribbelig. Die Begeisterung von Tom steckt an, der irgendwann mal auf dem Feld im Tor stand und leidenschaftlich mitfiebert und rumkrakelt, wenn ein Ball über den Rasen geschossen wird und eine Horde Männer hinterher rennt.

Heimlich bin ich für Japan, weil ich die Spieler alle ziemlich hübsch finde, aber das erzähle ich natürlich nicht. Ich will mich hier im Haus ja nicht unbeliebt machen. Die Mehrheit fiebert für Deutschland und beim letzten Spiel hörte man aus diversen offenen Fenstern viele „Ohhhhh“s und „Neiiiiiiin“s die hoffentlich beim nächsten Spiel von „Yaaaay“s und „Tooooooor“s abgelöst werden.

Ich bin kein Fan von Public Viewing. Mir sind dort einfach zu viele Menschen und ich sitze ziemlich gerne, wenn ich mir irgendwas im Fernsehen angucke. Am liebsten auf meinem Sofa. Ich bin auch eher der Typ für Sitzkonzerte. Irgendwo in mir schlummert eine kleine Omi.

Tom gibt es nicht zu, aber so sehr wie er unser Sofa liebt, steckt auch in ihm eine große Portion Opi. Bei der letzten WM sind wir bloß zu kleineren Veranstaltungen von Freunden gegangen, bei denen es gutes Essen und Sitzgelegenheiten für alle gab und dieses Jahr wollte er pünktlich um 17 Uhr zum ersten Deutschlandspiel wieder zuhause sein, obwohl wir auf dem Straßenfest, auf dem wir vorher waren, genug Möglichkeiten gehabt hätten, dass Spiel zu verfolgen.

Unserem Rentner Viewing macht lediglich unser Kind einen Strich durch die Rechnung. Dem Sohn gefällt es zwar ungemein, dass da ein Ball über den Bildschirm geschossen wird, aber er hat ja auch einen Ball, sogar einen richtigen WM-Ball und es macht einfach viel mehr Spaß selbst mit einem Fußball zu spielen, als bloß dabei zuzugucken.

Ich wette zwei Eis am Stiel, dass wir auch bei diesem Spiel wieder noch vor der Hälfte der ersten Halbzeit mit einem „Auch Ball!” auf die Terrasse geschoben werden und den Rest des Spiels per Live-Ticker und dem Gebrüll der Nachbarn verfolgen werden, während wir Ball spielen, mit Kreide malen oder Sandeis machen.

Familien Viewing | Liveticker-Party mit fruchtigem Eis am Stiel zur WM

Aber seien wir ehrlich, es ist vollkommen okay und eigentlich auch ziemlich schön. Unser Private Viewing ist eben ein Familien Viewing und wie das aussieht, wird vom kleinsten Gangmitglied bestimmt.

Mit unserem WM-Snack sind wir übrigens bei den Nachbarskindern ziemlich beliebt. Bei uns gibt es Eis am Stiel. WM-tauglich gepimpt in den Farben der Deutschlandflagge. Also, wenn das nicht für mindestens ein Tor sorgt, dann weiß ich auch nicht. Eis ist einfach unser Ding.

Familien Viewing | Liveticker-Party mit fruchtigem Eis am Stiel zur WM | WM Eis | Fußball Snacks | Rezept auf https://ivy.li

Fruchtiges „Los Deutschland, schießt mehr Tore als Schweden“-Eis am Stiel

Für 8 Eis am Stiel

Zutaten

  • 200 g reife Mango
  • 200 g Erdbeeren
  • 100 g Blaubeeren
  • 100 g Brombeeren
  • 150 ml Apeflsaft oder Wasser
  • 50 ml Orangensaft
  • 6 EL g Honig

Zubereitung

  1. Blaubeeren und Brombeeren waschen und mit 50 ml Apfelsaft oder Wasser und 2 EL Honig, in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer fein pürieren.
  2. Die Masse verteilt ihr vorsichtig mit einem Löffel gleichmäßig auf die Eisbehälter. Achtet darauf, dass die Seiten nichts abbekommen, sonst sehen die Schichten am Ende nicht so schön sauber aus. Schmecken tut das Eis am Ende aber natürlich trotzdem.
  3. Die erste Schicht kommt jetzt für ca. 20 Minuten in das Gefrierfach, damit sie etwas fest werden kann und nicht mit der nächsten Schicht verläuft.
  4. Für die rote Schicht kommen Erdbeeren ohne Grün, 50 ml Apfelsaft oder Wasser und wieder zwei Esslöffel Honig in den hohen Mixbecher, den ihr vorher ausgespült habt und mixt wieder alles zu einer semigen Masse.
  5. Die Erdbeerschicht verteilt ihr jetzt wieder vorsichtig und gleichmäßig auf der angefrorenen schwarzen Schicht.
  6. Und wieder ab mit den Eisformen ins Gefrierfach für etwa 20 Minuten.
  7. Für die Mangoschicht solltet ihr am besten eine reife Mango nehmen, sonst wird die Masse mit einem Stabmixer ein bisschen stückelig und nicht so geschmacksintensiv.
  8. Ohne Schale und in grobe Stück geschnitten kommt die Mango in den sauberen Behälter, dazu kommt wieder 2 EL Honig und dieses Mal Orangensaft, Apfelsaft schmeckt natürlich auch super.
  9. Alles mixen und dann auf die Eisbehälter aufteilen.
  10. Bevor das Eis final zurück in den Gefrierer geht, kommen die Stäbchen in das Eis. Steckt sie etwa bis zur ersten Schicht hinein, so sollte noch genug vom Stäbchen aus dem Eis ragen, damit man es gut festhalten kann. Dadurch das die ersten beiden schichten schon leicht angefroren sind, bleiben die Stäbchen aus besser in der Mitte stehen.
  11. Das Eis am besten einfach über Nacht im Gefrierfach stehen lassen, dann ist es zum Anpfiff auf alle Fälle gefroren und bereit, das Spiel zu versüßen.

Mehr Party geht natürlich immer und wer nicht mit dem Liveticker auf dem Spielplatz sitzt, der findet für seine WM-Party in der Rezeptsuche von Kaufland einen ganzen Haufen an leckeren Snackideen.

Bei unserem letzten Großeinkauf musste noch unbedingt ein bisschen Gesichtsfarbe mit. Warum wir uns damit im Gesicht rummalen hat der Sohn aber nicht verstanden, er wollte sie eigentlich für ein Kunstwerk auf Papier. Wenn es nach ihm geht, hätten wir auch noch eine Ladung Fähnchen und so witzige aufblasbare Flaggen mitnehmen müssen. Beim nächsten Kauflandtrip müssen wir irgendwie die WM-Ecke umfahren oder Scheuklappen mitnehmen, sonst schaffen wir es nicht ohne eine Ladung Fanartikel zur Kasse.

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit Kaufland entstanden.

Familienbett Familienleben Kleinkind

Nicht ohne meinen Teddy

… und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze

21. Juni 2018
Nicht ohne meinen Teddy | … und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze | Schlafen im Familienbett mit einem Kleinkind | Familienleben | Einschlafbegleitung | Kuscheltiere | Mehr auf https://ivy.li

Zum Einschlafen brauchte der große Sohn nach dem Abstillen bloß noch meine Hand auf seinen Rücken, der Rest von mir musste Abstand halten. Bitte keine Decke, bitte nicht kuscheln und bitte bloß nicht die Hand bewegen. Vor ein paar Wochen hat sich zu meiner Hand ein Teddy gesellt.

Kuscheltiere führten im Kinderzimmer ein eher trauriges Leben. Ab und an wurde mal eines in die Hand genommen, durch das Zimmer getragen oder ins Bett geschleudert. Aber gekuschelt? Nö. Und dann, ganz plötzlich, musste ein kleiner Teddy mit ins Bett. Von einem Tag auf den anderen ging die Welt unter, war er nicht aufzufinden oder lag nicht schon bereit im Bett, wenn es Zeit für ein Schläfchen war.

Wie aus einem Teddy plötzlich eine ganze Kuscheltierfamilie wurde und diverser Kleinkram, der jetzt mit uns jeden Abend im Bett liegt, weiß ich auch nicht. Ich muss den Punkt verpasst haben. Seine Cappy muss jetzt mit, genauso wie eine seiner Sonnenbrillen. Im Halbschlaf wird verzweifelt nach der „Bille“ gerufen, wenn sie ausversehen aus der Hand gefallen ist und die „Lingel“, eine kleine Glocke aus dem Bastelladen, darf auch nicht weiter als eine Handbreit vom Kind entfernt liegen. Sie rollt aber besonders gerne unter meinen Rücken und drückt unangenehm.

Der rasselnde Hund, die große Katze, mit der ich zusammen in die Grundschule eingeschult wurde und der große Teddy, den er, wie den kleine Teddy, von seiner teddybärliebenden Großtante bekam sind jetzt eine untrennbare Schlafengehgang, die zusammen mit dem Sohn etwa 1,90 m von unserem 2,00 m breiten Bett einnimmt.

Und wenn Nachts plötzlich ein leises „Feuer“ gequengelt wird, dann nicht weil irgendetwas brennt, sondern weil das kleine Feuerwehrauto abends nicht mit ins Bett kam, Nachts aber plötzlich unerlässlich zum Weiterschlafen ist.

Aber immerhin schläft der Sohn mit dieser Armada an Zeug gut und wenn ich ehrlich bin, liegt es sich mit dem Kopf ganz bequem auf dem großen Teddy, wenn mein Kopfkissen wieder von einem Zweijährigen überrollt wird.

Wenn er mit 18 Jahren auch noch seinen halben Hausstand mit ins Bett nehmen möchte, überlasse ich es seinem zukünftigen Lebenspartner meinen elterlichen Erziehungsfail auszubügeln. Ich bin einfach nur froh, dass geschlafen wird.