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Familienleben

Familienbett Familienleben Kleinkind

Nicht ohne meinen Teddy

… und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze

21. Juni 2018
Nicht ohne meinen Teddy | … und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze | Schlafen im Familienbett mit einem Kleinkind | Familienleben | Einschlafbegleitung | Kuscheltiere | Mehr auf https://ivy.li

Zum Einschlafen brauchte der große Sohn nach dem Abstillen bloß noch meine Hand auf seinen Rücken, der Rest von mir musste Abstand halten. Bitte keine Decke, bitte nicht kuscheln und bitte bloß nicht die Hand bewegen. Vor ein paar Wochen hat sich zu meiner Hand ein Teddy gesellt.

Kuscheltiere führten im Kinderzimmer ein eher trauriges Leben. Ab und an wurde mal eines in die Hand genommen, durch das Zimmer getragen oder ins Bett geschleudert. Aber gekuschelt? Nö. Und dann, ganz plötzlich, musste ein kleiner Teddy mit ins Bett. Von einem Tag auf den anderen ging die Welt unter, war er nicht aufzufinden oder lag nicht schon bereit im Bett, wenn es Zeit für ein Schläfchen war.

Wie aus einem Teddy plötzlich eine ganze Kuscheltierfamilie wurde und diverser Kleinkram, der jetzt mit uns jeden Abend im Bett liegt, weiß ich auch nicht. Ich muss den Punkt verpasst haben. Seine Cappy muss jetzt mit, genauso wie eine seiner Sonnenbrillen. Im Halbschlaf wird verzweifelt nach der „Bille“ gerufen, wenn sie ausversehen aus der Hand gefallen ist und die „Lingel“, eine kleine Glocke aus dem Bastelladen, darf auch nicht weiter als eine Handbreit vom Kind entfernt liegen. Sie rollt aber besonders gerne unter meinen Rücken und drückt unangenehm.

Der rasselnde Hund, die große Katze, mit der ich zusammen in die Grundschule eingeschult wurde und der große Teddy, den er, wie den kleine Teddy, von seiner teddybärliebenden Großtante bekam sind jetzt eine untrennbare Schlafengehgang, die zusammen mit dem Sohn etwa 1,90 m von unserem 2,00 m breiten Bett einnimmt.

Und wenn Nachts plötzlich ein leises „Feuer“ gequengelt wird, dann nicht weil irgendetwas brennt, sondern weil das kleine Feuerwehrauto abends nicht mit ins Bett kam, Nachts aber plötzlich unerlässlich zum Weiterschlafen ist.

Aber immerhin schläft der Sohn mit dieser Armada an Zeug gut und wenn ich ehrlich bin, liegt es sich mit dem Kopf ganz bequem auf dem großen Teddy, wenn mein Kopfkissen wieder von einem Zweijährigen überrollt wird.

Wenn er mit 18 Jahren auch noch seinen halben Hausstand mit ins Bett nehmen möchte, überlasse ich es seinem zukünftigen Lebenspartner meinen elterlichen Erziehungsfail auszubügeln. Ich bin einfach nur froh, dass geschlafen wird.

Baby Familienleben Schwangerschaft

Runde Zwei

„Fängt jetzt die Zeit wieder an, in der du so langsam bist?”

20. April 2018
Babynews | Runde zwei | Wir bekommen unser zweites Kind

WHOOP WHOOP! Wir bekommen ein zweites Kind!

Ich habe lange nach den richtigen Worten gesucht und sie bis heute nicht gefunden. Aber manche Gefühle lassen sich eben nicht in Worte fassen und bevor ich vor Aufregung, Glück und Liebe platze, gibt es diese riesengroße und doch noch klitzekleine Enthüllung mit herausgesprudelten Worten, statt lyrischer Meisterleistung.

Nach Tagen voller Müdigkeit, Wochen mit einem ungutem Gefühl im Bauch, weil manche Ärzte einfach keine sozialen Kompetenzen besitzen und Monaten (gut, so viele sind es noch gar nicht) voller Vorfreude sind wir heute in der 15 Woche angekommen und, ganz ehrlich, man sieht es mir an. Während sich beim Sohn der Bauch lange geziert hat, laufe ich jetzt schon mit einer kleinen Kugel durch die Gegend, die sich aber unter weiten Blusen gut versteckt hat. Ich trage nur noch Hosen mit elastischem Bund und habe die zwei Umstandsjeans aus der letzten Schwangerschaft herausgekramt, die natürlich nicht mehr passen. Proportional zu unserem großen Kind, scheint auch mein Hintern in den letzten zwei Jahren gewachsen zu sein.

Anders als in der letzten Schwangerschaft hing ich die ersten Monate allerdings nicht die ganze Zeit über der Toilette. Die Übelkeit war überschaubar und ließ sich mit Tabletten gut im Griff halten. Dafür plagt mich jetzt so richtig schön der Heuschnupfen. Witzig, wie unterschiedlich Schwangerschaften sein können. In der ersten litt ich ziemlich heftig unter meinem Asthma, meine gesamten Allergien waren aber wie weggeblasen. Mal gucken, ob ich mich dieses Mal wieder mit Nektarinen und Kiwis vollstopfen kann, ohne eine dicke Lippe zu bekommen. Wäre aber auch gar nicht so tragisch, aktuell könnte ich nämlich jeden Tag eine Wassermelone verdrücken und gegen die bin ich definitiv nicht allergisch.

Wir hatten heute einen Pärchenvormittag und waren ganz gemütlich Mittagessen. Auf dem Heimweg stöhnte Tom: „Fängt jetzt die Zeit wieder an, in der du so langsam bist?” Ja! Es geht mit meiner Schnelligkeit jetzt nur noch bergab.

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Deezer Family | Der Streaming-Dienst für die ganze Familie

Musik, Hörspiele, Hörbücher und Podcasts für die ganze Familie

13. Februar 2018
Deezer Family | Musik-Streaming-Dienst für die ganze Familie | Musik, Hörbucher, Hörspiele für Kinder und Podcasts | Deezer im Test | Mehr auf https://ivy.li
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Seit etwas über zwei Wochen testen wir den Streaming-Dienst Deezer. Wir hören uns quer Beet durch das große Angebot an Musik, Hörspielen für Kinder, Hörbüchern und Podcasts.

Deezer, mehr als nur Musik

Augen auf, zwei Mal versuchen das Kind zu überreden schon mal ohne einem ins Kinderzimmer vor zu gehen (NÖ!), aufstehen, dem lachenden Kind durch die dunkle Wohnung folgen, Licht an, Hörspiel an, hallo Tag! So sieht fast jeder Morgen bei uns aus. Und während das Hörspiel dudelt und der Sohn glücklich seinen Lieblingsgeschichten lauscht und zu Titelmelodien schunkelt, mache ich mir einen Tee oder Kaffee und werde wach.

Hier läuft Musik, wenn ich am Rechner arbeite, durch die Wohnung tanze, ganz alleine oder mit Kind, oder wenn ich die Wohnung auf Vordermann bringe. Sein wir ehrlich, der Haushalt lässt sich mit Musik einfach schneller erledigen. Und mit der richtigen Musik ist auch alleine mit der überfüllten U-Bahn erträglich. Kopfhörer in die Ohren und schon sind die Geschichten der tausend anderen Menschen um einen herum ausgeblendet. Unterwegs höre ich auch gerne einen Podcast. This American Life kann ich wärmstens empfehlen.

Deezer Family | Musik-Streaming-Dienst für die ganze Familie | Musik, Hörbucher, Hörspiele für Kinder und Podcasts | Deezer im Test | Mehr auf https://ivy.li

Eine kleine Auswahl meiner liebsten Lieder findet ihr auf meiner ivy.li-Playlist.

Wie toll Hörbücher sind, habe ich erst mit Kind wirklich verstanden. Mit Minibaby im Tragetuch hörte ich auf langen Mittagsschlafspaziergängen tausend Bücher, die ich niemals hätte lesen können, ohne alle zwei Meter in jemand anderen auf dem Weg hineinzulaufen. Und auch jetzt mit Kleinkind ist der Mittagsschlaf noch meine Hörbuchzeit. Wir liegen kuschelnd im Bett und während er träumt, höre ich mir Geschichten an, wenn ich nicht einfach direkt mit einschlafe. Gerade höre ich mir den zweiten Teil der Die Seiten der Welt-Reihe von Kai Meyer Die Seiten der Welt – Nachtland an. Die Stimme des Erzähler (übrigens auch die Synchronstimme vom Joker in The Dark Knight) beruhigt mich total.

Deezer Family | Musik-Streaming-Dienst für die ganze Familie | Musik, Hörbucher, Hörspiele für Kinder und Podcasts | Deezer im Test | Mittagsschlaf mit Kind | Mehr auf https://ivy.li

Deezer Family – Ein Profil für jedes Familienmitglied

Wir sind drei Leute mit unterschiedlichen Musikgeschmäckern. Gut, der Sohn tanzt zu ziemlich allem gerne, ich möchte mir aber, wenn ich Vormittags am Rechner sitze und arbeite, nicht Aramsamsam anhören. Das passiert aber ganz schnell wenn man nur ein Profil hat, über das alle hören. Das Problem hat Deezer mit seinem Familien-Account Deezer Family gelöst. Ein Account für bis zu 6 Personen und jeder hat sein eigenes Profil. Alle Familienmitglieder können gleichzeitig auf unterschiedlichen Geräten hören, wonach ihnen gerade ist. Im Kinderzimmer kann also auch ein Hörspiel dudeln, während der Papa im Büro Musik hört.

Deezer Kids – Das sichere Kinderprofil

Der Sohn hat sein eigenes Kinderprofil. Mit Deezer Kids werden ihm nur ausgewählte Musik und Hörspiele für Kinder bis 12 Jahren angezeigt. Wir suchen natürlich noch zusammen aus, was er sich anhört, aber seine kleinen Finger sind schon so schnell und zielsicher, dass er sich theoretisch schon selbst durch die schöne Auswahl an Hörspielen klicken könnte.

Mir hilft es auch sehr, nicht erst durch diverse Rubriken wühlen zu müssen um das Richtige für das Kind zu finden. Und so laufen hier täglich Hörspiele, die ich schon selbst als Kind so gerne hörte und entdecke mit dem Sohn immer wieder neue schöne Geschichten.

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Feel the Flow

Manchmal braucht man einfach einen Soundtrack für sein Leben. Passend zur Gefühlslage, der Situation oder dem unglaublich kitschigen Sonnenuntergang im Park dudelt die richtige Musik einfach so vor sich her. Deezer erstellt mir mit der Funktion Flow meinen eigenen, ganz persönlichen Soundtrack. Anhand meiner geherzten Lieblingslieder spielt mir Deezer passende Lieder vor. Dabei entdecke ich auch immer wieder neue Lieblingslieder, die ich mit einem Herz versehen kann.

Damit mein Flow auch wirklich zu mir passt und Deezer durch Toms Musikgeschmack, oder dem unseres Sohnes, kein buntes Potpourrie daraus macht, wird nur auf die Lieblingslieder aus dem passenden Profil zugegriffen. So hat jedes Familienmitglied im Deezer Family Account seinen eigenen, passenden Flow.

Deezer für dich

Ihr könnt Deezer kostenfrei nutzen, zwischendurch kommt aber, ganz wie im Radio, etwas Werbung und nicht alle Funktionen sind freigeschaltet. Wer mehr will, kann 30 Tage kostenfrei Deezer Premium+ testen, danach zahlt man 9,99 € im Monat, kann den Account aber jederzeit wieder kündigen. Wer sich mit der Familie oder Freunden zusammen tun möchte, der holt sich für 14,99 € im Monat Deezer Family. Darin sind dann 6 Premium+-Profile enthalten und die Welt der Musik, Hörbücher und Podcast steht einem offen.

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Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit Deezer entstanden.

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Unser Familienalbum

Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

28. November 2017
Unser Familienalbum | Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories
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Wir leben sehr digital, meinen ersten Blog habe ich noch in der Schulzeit gestartet, mein erster Tweet ging 2008 online und seit 2011 teile ich Fotos auf Instagram. Ich habe online für mich konserviert und mit Freunden meinen Alltag geteilt, die nicht immer physisch um mich waren. Und das mache ich auch heute noch. Für mich, für Freunde und inzwischen auch für eine immer größer werdende Leserschaft. Nicht mehr jeden Moment, aber ausgewählte. Digital nimmt auch unsere Familie teil an unserem Alltag, denn die Familie meines Mannes kommt nicht aus Hamburg und auch meine Familienseite hat sich immer weiter verstreut. Sie lesen hier mit, sie liken auf Instagram und bei Whatsapp und Allo werden täglich Bilder verschickt. Dadurch haben wir Unmengen an Fotos von uns, unserem Kind und unserem Alltag.

Auch wenn ich mir vor jedem Teilen Gedanken mache und auswähle, was online geht, drücke ich weiterhin gerne schnell und viel auf den Auslöser der Kamera. Mein Smartphone meckert ständig über einen vollen Speicher und ich muss regelmäßig Bilderordner von meinem Notebook auf eine externe Festplatte verschieben. Ich halte große und kleine Momente fest. Die ersten Schritte und das fünfhundertste Mal Rutschen.

Aber drölfzigtausend wunderschöne Fotos, verteilt auf zwei Festplatten, sind nicht zum gemütlichen durchstöbern gemacht. Vor allem nicht mit Kind. Für eine Reihenaufnahme mit 30 Bildern, auf denen das erste Rosinenbrötchen gegessen wird, ist die Geduld viel zu kurz und ich befürchte, das Interesse als Teenie daran wird auch nicht so groß sein, wenn ich dem großen Mini sein niedliches Kleinkind-Ich zeigen möchte. Und vielleicht seinen Freunden.

Kleine Kinder gucken außerdem nicht nur mit den Augen. Ohne Anfassen macht alles nur ⅓ so viel Spaß wie mit. Auf dem Bildschirm vom Handy oder Notebook machen sich kleine, verschmierte Fingerabdrücke leider nicht so gut.

Unser Familienalbum | Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

Unser Familienalbum

Damit wir abends nicht Notebook und Festplatte rauskramen müssen und das Angucken der schönsten Fotos und Erinnerungen allen Spaß macht, kommen sie jetzt in ein Fotoalbum. Statt Dateinamen gibt es kleine Texte, jede Seite kann umgeblättert und jedes Bild angefasst werden.

Wir halten Alltägliches fest und Besonderes. Ein guter Mix unseres Familienalltags. Die kleinen Rituale, die unseren Alltag strukturieren, Halt und Geborgenheit geben, die großen Erlebnisse, die ein lautes „Ohhh“ hervorlocken und die tausend zuckersüßen Lächeln.

Unser Familienalbum | Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

Unser Familienalbum steht im Bücherregal, so hoch, dass das Kind herankommt. Die ersten ausgedruckten Bilder hat er immer wieder vom Tisch gezogen und sie sich angeschaut, jetzt holt er das Album aus dem Regal und setzt sich damit auf das Sofa. Er liebt es, die dicken Seiten umzublättern, die Großeltern, Papa, Mama und sich selbst auf den Bildern zu finden und erst die Nase auf den Fotos, dann auf unsere zu drücken.

Mir macht das Gestalten des Albums unglaublich Spaß, nur beim Aussuchen der Bilder muss mir mein Mann ab und an helfen, weil ich mich so schwer entscheiden kann. Bilder einfach auf eine Festplatte zu speichern geht natürlich viel schneller, als sie ausgewählt in ein Buch zu kleben, aber am Ende habe ich etwas in der Hand, das uns allen so viel Freude bereitet, dass ich gerne am Abend mit Schere, Kleber und bunten Stiften am Tisch sitze.

Ich bereue es, nicht schon früher damit angefangen zu haben und werde jetzt ganz langsam die letzten 16 Monate nachholen und die schönsten Bilder in das Album kleben. Vorsorglich habe ich einen Teil der Seiten leer gelassen. Mal gucken, ob das aufgeht.

Von HP bekamen wir im Rahmen der Kampagne „Ausdruck des Lebens“ #reinventmemories einen HP ENVY Photo Drucker zur Verfügung gestellt, mit dem wir kinderleicht von Rechner oder Smartphone aus die Fotos drucken können. Mit der HP Smart-App geht das auch ganz gemütlich vom Sofa aus, oder direkt aus dem Kinderzimmer, wenn der gerade fotografierte Moment sofort gedruckt werden muss. Die Bilder kommen ohne weißen Rand aus dem Drucker, ich muss also nicht erst noch schnippeln, bevor das Foto ins Album kann, oder an die Wand.

Mit einer neuen, pigmentierten Schwarz-Tinte sind die Farben richtig kräftig und unsere Erinnerungen verblassen nicht. Ich und der Kauf von Druckertinte haben eine ganz besondere Beziehung zueinander, ich schiebe es gerne auf. Und zwar so lange, bis ich vor dem Drucker stehe und ganz dringend etwas ausgedruckt brauche, aber bloß eine fehlermeldung oder eine sehr sehr blass bedruckte Seite aus dem Drucker kommt. HP hat mit seinem Tintenlieferservices Instant Ink an Menschen wie mich gedacht. Die Tinte wird automatisch nachbestellt, noch bevor sie leer ist und wird uns direkt nach Hause geliefert.

Unser Familienalbum | Momente zum Anfassen mit HP #reinventmemories

Gewinnt einen HP Sprocket

Ihr wollt von überall aus eure schönsten Momente drucken und in der Hand halten? Kein Problem! Ihr könnt bei mir auf Instagram jetzt einen HP Sprocket-Fotodrucker gewinnen. Mit ihm könnt ihr eure Bilder direkt von eurem Smartphone oder Tablet drucken. Das geht genauso leicht wie das Teilen auf Instagram.

Was ihr dafür tun müsst? Teilt mit uns eure schönsten Familienrituale auf Instagram mit dem Hashtag #reinventmemories und taggt mich @ivymaedchen im Text, damit ich eure besonderen Momente wiederfinde.

Bei euch ist der gemeinsame Spaziergang nach dem Feierabend mit euren Kindern fester Bestandteil eures Familienalltags? Jeden Sonntag macht ihre alle zusammen Pfannkuchen oder bei euch ist einmal die Woche Pippi-Langstrumpf-Tag und die Spaghetti werden mit der Schere abgeschnitten? Ich freue mich darauf, einen kleinen Einblick in eure Familienrituale bekommen zu dürfen.

Die genauen Teilnahmebedingungen und den Zeitraum der Aktion findet ihr bei mir auf Instagram.

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit HP entstanden.

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Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag

Mein Ausdruck des Lebens mit HP #reinventmemories

8. November 2017
Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li
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Es sind oft die kleinen Dinge, die eine wirklich große Rolle spielen. Gesten und Worte, Rituale und Momente, die sich in uns einbrennen, die uns prägen und ein Teil von uns werden. Aber es sind auch die Dinge, die oft im Alltag untergehen, die an einem vorbei rauschen und denen man sich oft erst später bewusst wird.

Gemeinsam mit HP habe ich mich im letzten Monat an meine Kindheit zurückerinnert und bewusst nach den kleinen Dingen Ausschau gehalten, die mich prägten. Ich habe Geschichten zusammengetragen und Kisten und Alben voller Fotos durchforstet und bin so dankbar dafür, dass meine Familie nicht nur die großen Familienurlaube und tollen Weihnachtsgeschenke auf Bildern festhielt, sondern auch die kleinen Rituale unseres Alltags.

In unser kleinen Familie ist noch viel Platz und Zeit für große und kleine Momente und doch gibt es schon Rituale, die fester Bestandteil unseres Familienalltags sind und die Kindheit unseres 16 Monate alten Sohnes prägen. Und es entwickeln sich mit jedem Entwicklungsschritt neue Abläufe, kleine Bräuche und Traditionen, die unser Familienleben bereichern.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Der Morgen gehört dem Kind und seinem Papa

Der Morgen gehört dem Wuselkind und seinem Papa. Die zwei genießen die gemeinsame Zeit bevor der Rest der Welt aufwacht und rabauken zusammen durch die noch dunkle Wohnung, blättern durch Bilderbücher, bauen Burgen, machen es sich mit den Kuscheltieren im Kinderzimmer gemütlich oder spielen heimlich „Tippitippi“ an meinem Laptop.

Tom ist ein richtiger Frühaufsteher. Sein Wecker klingelt noch vor 5 Uhr und während ich mich nochmal umdrehe, sitzt er am Esstisch mit einem Kaffee und seinem Frühstück und wartet darauf, dass sich unser Sohn zu ihm gesellt. Der hat eindeutig das Frühaufstehergen von ihm geerbt und wird noch vor den Hühnern wach. Die beiden löffeln zusammen Müsli mit Obst und beobachten die Lichter in den Nachbarwohnungen, die langsam nach und nach angehen. Sie putzen zusammen Zähne und machen sich fertig für die KiTa.

Manchmal schläft der Sohn schon bevor Tom abends nach Hause kommt. An solchen Tagen ist die gemeinsame Zeit morgens besonders wertvoll. Der Morgen gehört den beiden. Am Wochenende geselle ich mich mit einer Tasse Tee zu ihnen, mache Waffeln zum Frühstück und ab und an legen wir uns nach ein paar Stunden einfach noch mal alle zusammen ins Bett. Dann, wenn alle anderen gerade aufstehen.

Wir sagen dem Kind immer Tschüss

Tom bringt den Sohn morgens in die KiTa. In den ersten beiden Wochen der Eingewöhnung habe ich das noch gemacht, aber der Abschied dort fiel so schwer und endete mit vielen Tränen, dass wir uns gemeinsam mit den Erziehern dazu entschieden haben, dass ich ihn in der ersten Zeit nur abhole. Jetzt spaziert das Wuselkind aus der Garderobe direkt in den Gruppenraum und vergisst oft, sich nochmal zum Papa umzudrehen. Ein „Tschüss“ muss der sich manchmal richtig vom Sohn einfordern. Ohne sich zu verabschieden geht aber niemand.

Mein Tschüss ist morgens zu einem kleinen Ritual geworden. Ich ziehe dem Sohn Jacke und Schuhe an, während dieser versucht schon mal die Wohnungstür zu öffnen, weil er es eilig hat in die KiTa zu kommen. Aber für mindestens zwei Abschiedsküsse, an meinen Glückstagen sogar drei, und ein High Five hat er fertig angezogen dann doch noch Zeit. Er geht zur Tür, dreht sich dann um und kommt für einen Kuss noch mal zu mir gelaufen und drückt ihn mir mit gespitzten Lippen auf den Mund. An der Treppe im Hausflur winkt er mir nochmal und es gibt ab und an sogar noch einen Handkuss.

Die Küsschen gibt es vom Sohn nur morgens zum Tschüss sagen und abends, wenn es ins Bett geht. Er teilt sie ziemlich gut ein.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Unser Alltag ist seine Kindheit

Trödeln und Bummeln ist für viele Erwachsene eine Form der Entspannung, für die sich extra Zeit genommen wird. Aber trödelnde Kinder sind immer ganz furchtbar. Dabei ist Trödeln und Bummeln für sie so schön und wichtig. Sie haben ihr eigenes Tempo und brauchen immer wieder Phasen, in denen sie Träumen und in einer Kleinigkeit aufgehen können. Wir lassen uns in unserem Alltag bewusst Zeit dafür und planen einen Puffer ein, wenn wir etwas vor haben.

Wenn ich den Sohn aus der KiTa abhole, plane ich für den Rückweg, der eigentlich keine fünf Minuten dauert, locker eine halbe Stunde ein. An manchen Tagen möchte er am liebsten getragen werden, dann sind wir fix wieder zu Hause, an anderen läuft er die Strecke selbst, hebt jeden Stock einmal hoch, schaut sich jede Straßenlaterne an und möchte in jede Pfütze springen. Wir bleiben für jede Ente stehen und für jedes Eichhörnchen. Und er geht unterwegs einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nach.

Neben unserem Wohnhaus führt ein Spazierpfad am Wasser entlang, der so viel schöner ist, als die Strecke an der Straße. Unterwegs sammelt der Sohn Kieselsteine von der Umrandung des Nachbarhauses auf und trägt sie bis zu ein paar Pollern, die Autofahrer davon abhalten sollen, den Weg am Wasser zu befahren. Einige von denen haben oben eine Vertiefung, die in den Augen unseres Kindes wie für die Kieselsteine gemacht zu sein scheint. Darin legt der Sohn die Steine ab, freut sich riesig, nimmt die Steine wieder mit und geht zum nächsten Poller.

Natürlich gibt es auch bei uns manchmal Termine, zu denen wir pünktlich los müssen und an manchen Tagen habe ich einfach keine Lust darauf, fünf Stunden bei einem Gullideckel stehen zu bleiben, die Tage lassen sich aber an einer Hand abzählen. Unser Alltag ist die Kindheit unseres Sohnes und sie soll voller Zeit für die kleinen Dinge sein.

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Raum zum Probieren und Entdecken

Ein Kind lernt nicht das Hochklettern einer Leiter, wenn wir es direkt auf die Rutsche setzen, sondern dadurch, dass es sieht, wie andere daran hinaufsteigen und wir ihm die Zeit und die Möglichkeit geben, es selbst auszuprobieren. Auch wenn für uns manchmal der Weg zum Ziel furchtbar kompliziert aussieht. Kinder lernen durch ausprobieren und das können sie nur, wenn wir sie lassen.

Wir haben eine Sandkiste im Innenhof, die wir von unser Terrasse aus erreichen. Sie ist sozusagen unser erweiterter Garten. Seit unser Kind krabbeln kann, rückte das Objekt der Begierde immer mehr in greifbare Nähe. Terrasse und Sandkasten sind von etwas Rindenmulch und ein paar Pflanzen getrennt und zu Beginn war dem Krabbelkind der Rindenmulch noch nicht wirklich geheuer. Aber es brauchte nur ein paar Tage und die anderen Nachbarskindern, die alle über den Rindenmulch spazierten, um in die Sandkiste zu kommen, bis der Sohn einfach über die zerkleinerte Baumrinde krabbelte und die nächste Hürde, die kleine Mauer, die die Sandkiste umrandete, erreichte und auch diese nach einer Weile überwand. Jedes kleine Stück, das er selbst schaffte, machte ihn unglaublich glücklich und er freute sich jedesmal riesig, wenn er in der Sandkiste landete.

Wir haben ihn einfach machen lassen und lediglich beobachtet, ob er unterwegs ein zu großes Stück Rindenmulch in den Mund steckte oder vielleicht kopfüber in der Sandkiste landet.

Inzwischen spaziert der Sohn einfach aus der Terrassentür, schnappt sich selbst seinen Sack mit dem Sandspielzeug und spaziert los. Am Anfang habe ich ihm die Tüte in die Sandkiste getragen und wir haben sie dort zusammen ausgeräumt, danach leerten wir sie gemeinsam auf der Terrasse und er nahm sich Eimer und Schaufel und spazierte los, jetzt macht er alles alleine.

Ganz wichtig und scheinbar ein unerlässliches Ritual, bevor es in die Sandkiste geht: die Terrasse fegen. Wir haben einen Reisigbesen, der eine magische Anziehungskraft hat und mit dem das Kind die Terrasse „fegt“, bevor er den Besen plötzlich einfach fallen lässt und mit dem Spielzeugsack davon spaziert.

Ein beruhigendes Bad als Abendritual

Als Baby gehörte zum Abendritual eine Massage mit einem mildem Öl und auch das Wickeln war mehr als nur das Wechseln der Windel. Wir haben uns für beides immer sehr viel Zeit gelassen. Es waren Momente, in denen es nur uns und das Baby gab, in denen wir ruhig erzählten, leise sangen, streichelten und berührten.

Aber das Wuselkind liegt schon lange nicht mehr beim Windelwechsel länger als eine Minute still und für eine Massage ist es auch viel zu sehr auf Wuseln eingestellt. Dafür hat das abendliche Bad und das anschließende Eincremen eine wichtige Rolle in unserem Alltag eingenommen. Wir kommen abends gemeinsam runter und lassen den Tag im warmen Badezimmer bei wohligen Calenduladämpfen ausklingen. Das Kind planscht in der Wanne vor sich her und wenn Tom nicht länger arbeiten muss, sitzen wir beide vor der Wanne, erzählen uns, was wir alles am Tag erlebt haben und lassen uns vom Sohn einen Becher voll warmen Badewasser servieren.

Statt der Babymassage cremen wir jetzt zusammen ein. Das Kind liebt es, sich selbst die Creme auf den Bauch zu schmieren und sie an den Beinen zu verteilen.

Mein Ausdruck des Lebens

Unser Kind kommt langsam in ein Alter, in dem es sich gerne Bilder anschaut. Er zeigt jetzt auf einzelne Personen, ruft begeistert Mama, wenn er mich entdeckt und findet Papa auf jedem Bild, auch wenn er noch so versteckt ist. Es wird nicht mehr lange dauern bis auf den Bildern nicht mehr nur Personen sind, die er kennt, sondern auch Situationen, die er wiedererkennt. Fotos und die darauf eingefangenen Momente fangen an für ihn eine Bedeutung zu haben.

Ich möchte aber nicht mit meinem Sohn am Rechner sitzen um tausende von Fotos anzugucken. Ich möchte, dass er die wirklich besonderen Momente zusammen mit uns in den Händen halten kann. Die letzten zwei Wochen habe ich genutzt, um diese ganz besonderen Augenblicke, Rituale und Besonderheiten unseres Familienlebens nicht nur auf Fotos festzuhalten, die dann auf meiner Festplatte verstauben, sondern sie auch auszudrucken. Von HP haben wir dafür den HP ENVY Photo Drucker bekommen, mit dem wir die Bilder bei uns im Wohnzimmer von Handy und Rechner drucken können.

Die ersten Fotos haben schon ihren Platz in einem Fotoalbum gefunden. In leuchtenden Farben sind unsere Erinnerungen auf Fotopapier festgehalten. Kommt ein neuer Moment dazu, den ich konservieren möchte, kann ich ihn direkt nach dem Auslösen der Kamera mit einer App von meinem Smartphone aus ausdrucken und in unser Album kleben. Jetzt fehlen noch kleine Texte und weil ich gerne bei der Deko eskaliere, müssen sicher auch noch ein paar Sticker und vielleicht sogar Glitzer in dem Album landen.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | Fotoalbum gestalten | ivy.li

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit HP entstanden.

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Die Fotos meiner Kindheit

Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

20. Oktober 2017
Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories
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Ich kann mich an schöne Urlaube mit meiner Mama erinnern, an ein Weihnachten auf Kauai unter Palmen, an Reisen mit meinen Großeltern und wie mir meine Oma in einem Hotelpool das Schwimmen beibrachte. Ich kann mich daran erinnern, wie ich ein Kamel gefüttert habe und noch zwei Jahre nach einem Ausflug in die Sahara Sand in meiner Tasche fand. Als Kind habe ich viele große Dinge erlebt und bin dankbar für die wunderschönen Erinnerungen.

Aber es sind vor allem die kleinen Dinge im Alltag, die mir ein wohliges Gefühl geben, wenn ich an sie denke oder mir meine Familie davon erzählt. Es sind die kleinen Rituale des Alltags, die ein Familienleben und uns als Person prägen. Und so dankbar wie ich für die ganzen großen Dinge bin, bin ich auch dafür dankbar, dass meine Familie die ganzen kleinen Dinge auf so vielen Bildern festgehalten hat.

Die Fotos meiner Kindheit

Die Fotos meiner Kindheit füllen Kisten, Alben und Bilderrahmen. Mein Opa hatte die Kamera immer im Anschlag und wenn ich ganz früh morgens mit meinem müden und verschlafen Papa auf dem Bobby Car durch den Flur fuhr, war meine Mama bereit diesen Augenblick zu fotografieren. (Ich hoffe sehr für sie, dass sie sich direkt danach einfach wieder ins Bett gelegt hat.)

Ich kann mich an vieles erinnern und ich höre mir gerne Geschichten meiner Eltern, von Tante und Onkel und von meiner Oma an. Aber Bilder von damals in der Hand zu halten bringt Farbe in so manche blasse Erinnerung und sie erzählen von Dingen, an die sich nur noch die Menschen erinnern konnten, die schon gegangen sind. Bilder bringen mir Gefühle von damals zurück, so lebhaft, als würde ich sie gerade zum ersten mal fühlen.

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Die kleinen Alltagsmomente

Die schönsten Fotos sind die Schnappschüsse. Ein kleiner Moment Alltag festgehalten, um ihn immer wieder erleben zu dürfen. Keiner wirft sich in Pose, ich rücke nicht mein Haar zurecht und keiner achtet darauf, ob das Licht gerade gut ist. Es wird einfach abgedrückt, wenn der Moment da ist. Gerne auch mit Blitz. Das Foto ist schließlich nicht für Instagram, sondern für die eigene Erinnerung. Und genau diese Fotos schaue ich mir so gerne an. Bei ihnen wird mir warm ums Herz und ab und an kommen mir die Tränen, weil ein Moment so schön und besonders ist, obwohl er ganz unspektakulär ist.

Die Rituale meiner Kindheit

Meine Eltern trennten sich, als ich vier Jahre alt war und gerade nach der gemeinsamen Zeit kristallisierten sich viele kleine Rituale heraus. Besondere Momente, die sich immer wiederholten, eine Konstante, die mir Sicherheit und Geborgenheit gab.

Meine Mutter las mir noch lange jeden Abend vor. Ich hielt ihre Hand dabei. Am liebsten hatte ich es, wenn sie ganz kalt war. Sie las mir erst Kinderbücher vor, dann schnell Jugendromane. Wir sollten beide Spaß an den Geschichten haben und so landeten Bücher an meinem Bett, die eigentlich erst für später gedacht waren. Aber ich habe die Geschichten so sehr geliebt. Ich glaube, diese Zeit hat mich zu einem Bücherwurm werden lassen. Ich lese unglaublich gerne und viel und neben meinem Bett müssen immer Bücher liegen, damit ich mich wohl fühle. Und noch heute schlafe ich am besten ein, wenn ich ein Buch lese oder mir eines vorgelesen wird.

Jeden Samstag war ich bei meinem Vater und es gehörte für uns dazu, dass ich bei ihm in die Wanne sprang. Baden und Papa waren fest miteinander verbunden. Als Baby badeten wir oft zusammen und später liebte ich es, ihm aus der Wanne heraus zu erzählen, was ich in der Woche alles erlebt habe und ihm mit köstlichen Badeschaumkreationen zu versorgen.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Meine Mutter hat viel geschrieben, mein Vater gemalt. Die Toilette in unser gemeinsamen Wohnung, in der inzwischen nur noch mein Vater lebt, war meine liebste Leinwand. In regelmäßigen Abständen durfte ich dort mit Pinsel und Farbe meiner Kreativität freien Lauf lassen. Und dazwischen bemalte ich jedes Stück Papier, das ich in die Hände bekam. Meine Kunstwerke zieren nicht nur die Wände in der Toilette, sondern inzwischen auch die Decke im großen Bad und in vielen Bilderrahmen den großen Flur und mein ehemaliges Kinderzimmer.

Meine Eltern haben viel gearbeitet und ich war tagsüber bei einer Tagesmutter und sehr viel bei meinen Großeltern. Wir haben viel zusammen erlebt und ich vermisse beide heute ganz schrecklich. Meinem Opa ging es gesundheitlich nicht ganz so gut und im Wohnzimmer gab es einen Sessel auf dem nur er sitzen durfte. Weder Oma noch Uroma oder Besuch. Nur ich durfte mich noch auf den Sessel setzen und so war es ein kleines Spiel zwischen uns, ein Ritual, dass ich mich immer dann auf den Sessel schlich, wenn er gerade den Raum verließ. Ich wartete immer ganz aufgeregt auf seine Rückkehr. Kam er wieder, wurde ich durchgekitzelt und wenn ich besonders lange durchhielt und nicht vor lauter Lachen aufgab, schlug mein Opa sein Lager auf dem Boden auf und ich durfte in seinem Sessel sitzen bleiben und wir hörten zusammen Musik oder schauten uns Videos an, die er selbst aufnahm.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Rituale in unserem Familienalltag

Beim Durchsehen der ganzen alten Fotos kommen so viele Gefühle hoch und es kristallisieren sich so viele Rituale heraus, die meine Familie in ganz besonderen Schnappschüssen festgehalten hat. Jedes Foto ist etwas besonderes und ich bin so glücklich darüber mich durch sie an diese wertvollen Momente erinnern zu können, wenn manche Geschichten schon vergessen sind.

Rituale sind auch in meiner kleinen Familie wichtig. Besonders die Körperpflege wird bei uns ritualisiert und auch in den alltäglichen kleinen Abläufen finden sich kleine Rituale, die mir erst jetzt so richtig bewusst werden. Viele Momente, die meine Familie festgehalten hat, erleben wir mit unserem Sohn und wir gestalten viele Abläufe ähnlich, wie damals meine Eltern. Unbewusst habe ich sie mitgenommen und gebe sie weiter.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

Der ausgewählte Schnappschuss

In einer Zeit, in der eigentlich jeder eine gute Kamera im Smartphone hat, laufen unsere Datenspeicher fast über vor Fotos. Ich bin nicht die einzige Mama, die unterwegs das zuckersüße Kind im Kinderwagen fotografiert während es schläft, auch wenn ich davon schon tausend Fotos habe. Und ich glaube durch meinen Blog fotografiere ich nochmal weitaus mehr. Ich muss regelmäßig Fotos auf eine externe Festplatte speichern, weil weder Smartphone noch Laptop freien Speicher haben. Es gibt unendlich viele Fotos wie unser Sohn in der Sandkiste sitzt, wie er genüsslich eine Feige isst oder wie er mit einem Buch in der Hand durch die ganze Wohnung läuft. Es mangelt uns definitiv nicht an Fotos.

Aber in all dieser wunderschönen Bilderflut gehen besondere Momente manchmal unter. Die kleine Reise durch die Fotoalben meiner Kindheit hat mich dazu inspiriert, ausgewählter zu fotografieren. Es muss auch gar kein perfektes Bild dabei herauskommen, denn auch die unperfekten erzählen eine Geschichte und genau darum geht es mir.

#reinventmemories mit HP

Gemeinsam mit HP werde ich in den nächsten zwei Wochen bedachter mit der Kamera unterwegs sein und die kleinen, feinen Momente in unserem Alltag festhalten und vielleicht finden sich dabei sogar noch mehr Rituale, die sich erst bei einem genaueren Blick als solche entpuppen.

Ich gehöre zu den zwei von drei Deutschen die gedruckte Fotos lieben und zu den 51% die sie viel zu selten drucken. Was mich immer wieder davon abgehalten hat, ist die enorme Auswahl an Fotos. Ich erhoffe mir nach diesen zwei Wochen, Bilder mit Geschichten zu haben, unter denen mir eine Auswahl leicht fällt, denn ich muss nicht aus einer Serienaufnahme von 100 Bildern „guck mal, das Kind läuft durch den Flur“ das schönste heraussuchen. Am Ende soll ein gefülltes Fotoalbum dabei herauskommen, das seit der Schwangerschaft leer im Regal steht

Wie sehen die Fotos aus eurer Kindheit aus? Hattet ihr Rituale die auf Bildern festgehalten sind, oder leben sie als Erzählungen weiter? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie mit uns teilt.

Die Fotos meiner Kindheit | Gemeinsam Zurückerinnern mit HP #reinventmemories

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit HP entstanden.

Familienleben Mama trägt

Momstyle | Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid

Die schönsten Blümchenkleider für den Herbst

2. Oktober 2017
Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blumenkleid | Momsytel | Mama und Sohn | ivy.li
Enthält Werbe-Links*

Zwischen zwei grauen Tagen hat Hamburg uns einen Sonntag mit strahlender Sonne spendiert. Einen Tag mit Blümchenkleid statt Regenjacke und einem Kaffee auf Eis. Wir haben die ersten richtig bunten Blätter in Planten un Blomen bestaunt und der Sohn hatte ordentlich Spaß auf dem Wasserspielplatz.

Das sind die schönsten Sonntage. Familiensonntage. Wir halten kitschig Händchen, lachen viel und kommen in Schuhen voller Sand wieder heim. So darf es immer sein.

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid | Momstyle | AngelCab | Briar Handmade Bonnet | ivy.li

Generationenspielplatz in Planten un Blomen

Auf dem Spielplatz in Planten un Blomen habe ich schon als ganz kleines Kind gespielt und es hat sich nichts, wirklich gar nichts verändert. Es ist so ein schönes Gefühl den Sohn die gleiche Rutsche herunterrutschen zu sehen auf der ich schon meinen Spaß hatte und die Freude in seinem strahlenden Gesicht, wenn er mit der gleichen Begeisterung den Wasserspielplatz stürmt.

Kleinkind | Briar Handmade Bonnet | Spaß | Wasserspielplatz | Planten un Blomen | ivy.li

Er ist ein kleiner Wirbelwind, ein Entdecker und Beobachter. Bevor er los prescht und versucht den großen Kindern hinterher zu eifern, beobachtet er wie gebannt. Die Kinder, hoch oben auf einem dicken Seil zum Balancieren, haben ihn immer wieder in seinen Bann gezogen und bevor er die Wasserkanonen selbst inspizierte und immer wieder in den Wasserstrahl laufen wollte, hielt er ganz lange meine Hand und bestaunte vom Rand aus das laute Treiben. Ich bin so voller Liebe für unser Kind und möchte mir keinen Moment ohne diesen wundervollen Menschen mehr vorstellen.

Mama und Sohn | Liebe | Hand halten | ivy.li

Unsere neue Kamera Fuji X-T20

Seit Samstag haben wir eine neue Kamera, die kam mit und wurde ausprobiert und weil sie so klein und handlich ist, wird sie jetzt viel öfter dabei sein und die schönen Momente festhalten. Die große Spiegelreflex war immer viel zu schwer und lag daheim nur rum.

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid |  Momstyle | AngelCab | ivy.li

Fun Fact: Das Vorgängermodell hatte ich bereits für eine Woche, schickte sie aber wieder zurück und tauschte sie gegen die Spiegelreflex, weil ich dachte ich wäre damit glücklicher. Damit entschied ich mich gegen den Rat eines befreundeten Fotografen (hi Pablo) und Toms Meinung und … ich sollte in manchen Dingen doch einfach auf andere Tom hören.

Ihr sucht noch eine Kamera die genauso schöne Bilder macht wie eine DSLR, aber viel kleiner, schöner und leichter ist? Schaut euch mal die Fuji X-T20* an!

Momstyle | Im Blümchenkleid durch den Herbst

Letztens waren wir in einem H&M. Offline einkaufen gehe ich wirklich selten, aber wir brauchten ganz dringend neue Socken für das Kind, weil sie nach und nach immer alle heimlich verschwinden. Auf dem Weg zur Treppe sind wir an einem Blümchenkleid vorbeigegangen und es war Liebe auf den ersten Blick. Sogar Tom hat nur ganz kurz vorwurfsvoll geguckt, weil ich mit mehr als Socken zur Kasse gegangen bin.

Momstyle | Fashion | Mama | Blümchenkleid | Beauty | ivy.li

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid |  Momstyle | ivy.li

Ich mag die Länge und das Muster und bin schwer am überlegen, ob ich es mir nicht noch mal in grün bestellen soll. Und überhaupt bin ich jetzt der festen überzeugung, dass ich mehr Blümchenkleider brauche. Mit einer Jeans- oder Lederjacke kombiniert sehen sie sicher auch an kälteren Tagen toll aus. Und zu den immer bunter werdenden Blättern passen sie so gut.

Ich glaube, gestern war ich auch das erste Mal seit der Geburt ohne Rucksack draußen. Dabei sind meine ganzen Taschen viel zu schön um hinter der Tür im Schlafzimmer zu verstauben.

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid |  Momstyle | Fransentasche | Wildleder | ivy.li

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid |  Momstyle | Outfit | Floral dress | ivy.li

Kleid – H&M | Schuhe* – Converse | Tasche – Zara (ähnliche hier*)

Schöne Blümchenkleider aus den Onlineshops

Ich habe mich online ein bisschen umgeschaut und noch das eine oder andere Kleid gefunden, dass für den Herbst gerne einziehen darf.

Die schönsten Blümchenkleider für den Herbst | Momstyle | Wishlist | Wunschliste | Floral dresses | ivy.li

1 – Hallhuber* | 2 – H&M | 3 – Gestuz* | 4 – EDITED* | 5 – ZARA

Ihr habt das ultimative Blümchenkleid gefunden? Schickt mir den Link!

Inspirationen für Alltagsoutfits und Sonntagsstyles findet ihr bei meinen Momstyles.

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