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Momstyle | Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid

Die schönsten Blümchenkleider für den Herbst

2. Oktober 2017
Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blumenkleid | Momsytel | Mama und Sohn | ivy.li
Enthält Werbe-Links*

Zwischen zwei grauen Tagen hat Hamburg uns einen Sonntag mit strahlender Sonne spendiert. Einen Tag mit Blümchenkleid statt Regenjacke und einem Kaffee auf Eis. Wir haben die ersten richtig bunten Blätter in Planten un Blomen bestaunt und der Sohn hatte ordentlich Spaß auf dem Wasserspielplatz.

Das sind die schönsten Sonntage. Familiensonntage. Wir halten kitschig Händchen, lachen viel und kommen in Schuhen voller Sand wieder heim. So darf es immer sein.

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid | Momstyle | AngelCab | Briar Handmade Bonnet | ivy.li

Generationenspielplatz in Planten un Blomen

Auf dem Spielplatz in Planten un Blomen habe ich schon als ganz kleines Kind gespielt und es hat sich nichts, wirklich gar nichts verändert. Es ist so ein schönes Gefühl den Sohn die gleiche Rutsche herunterrutschen zu sehen auf der ich schon meinen Spaß hatte und die Freude in seinem strahlenden Gesicht, wenn er mit der gleichen Begeisterung den Wasserspielplatz stürmt.

Kleinkind | Briar Handmade Bonnet | Spaß | Wasserspielplatz | Planten un Blomen | ivy.li

Er ist ein kleiner Wirbelwind, ein Entdecker und Beobachter. Bevor er los prescht und versucht den großen Kindern hinterher zu eifern, beobachtet er wie gebannt. Die Kinder, hoch oben auf einem dicken Seil zum Balancieren, haben ihn immer wieder in seinen Bann gezogen und bevor er die Wasserkanonen selbst inspizierte und immer wieder in den Wasserstrahl laufen wollte, hielt er ganz lange meine Hand und bestaunte vom Rand aus das laute Treiben. Ich bin so voller Liebe für unser Kind und möchte mir keinen Moment ohne diesen wundervollen Menschen mehr vorstellen.

Mama und Sohn | Liebe | Hand halten | ivy.li

Unsere neue Kamera Fuji X-T20

Seit Samstag haben wir eine neue Kamera, die kam mit und wurde ausprobiert und weil sie so klein und handlich ist, wird sie jetzt viel öfter dabei sein und die schönen Momente festhalten. Die große Spiegelreflex war immer viel zu schwer und lag daheim nur rum.

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid |  Momstyle | AngelCab | ivy.li

Fun Fact: Das Vorgängermodell hatte ich bereits für eine Woche, schickte sie aber wieder zurück und tauschte sie gegen die Spiegelreflex, weil ich dachte ich wäre damit glücklicher. Damit entschied ich mich gegen den Rat eines befreundeten Fotografen (hi Pablo) und Toms Meinung und … ich sollte in manchen Dingen doch einfach auf andere Tom hören.

Ihr sucht noch eine Kamera die genauso schöne Bilder macht wie eine DSLR, aber viel kleiner, schöner und leichter ist? Schaut euch mal die Fuji X-T20* an!

Momstyle | Im Blümchenkleid durch den Herbst

Letztens waren wir in einem H&M. Offline einkaufen gehe ich wirklich selten, aber wir brauchten ganz dringend neue Socken für das Kind, weil sie nach und nach immer alle heimlich verschwinden. Auf dem Weg zur Treppe sind wir an einem Blümchenkleid vorbeigegangen und es war Liebe auf den ersten Blick. Sogar Tom hat nur ganz kurz vorwurfsvoll geguckt, weil ich mit mehr als Socken zur Kasse gegangen bin.

Momstyle | Fashion | Mama | Blümchenkleid | Beauty | ivy.li

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid |  Momstyle | ivy.li

Ich mag die Länge und das Muster und bin schwer am überlegen, ob ich es mir nicht noch mal in grün bestellen soll. Und überhaupt bin ich jetzt der festen überzeugung, dass ich mehr Blümchenkleider brauche. Mit einer Jeans- oder Lederjacke kombiniert sehen sie sicher auch an kälteren Tagen toll aus. Und zu den immer bunter werdenden Blättern passen sie so gut.

Ich glaube, gestern war ich auch das erste Mal seit der Geburt ohne Rucksack draußen. Dabei sind meine ganzen Taschen viel zu schön um hinter der Tür im Schlafzimmer zu verstauben.

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid |  Momstyle | Fransentasche | Wildleder | ivy.li

Ein Sonntag auf dem Spielplatz im Blümchenkleid |  Momstyle | Outfit | Floral dress | ivy.li

Kleid – H&M | Schuhe* – Converse | Tasche – Zara (ähnliche hier*)

Schöne Blümchenkleider aus den Onlineshops

Ich habe mich online ein bisschen umgeschaut und noch das eine oder andere Kleid gefunden, dass für den Herbst gerne einziehen darf.

Die schönsten Blümchenkleider für den Herbst | Momstyle | Wishlist | Wunschliste | Floral dresses | ivy.li

1 – Hallhuber* | 2 – H&M | 3 – Gestuz* | 4 – EDITED* | 5 – ZARA

Ihr habt das ultimative Blümchenkleid gefunden? Schickt mir den Link!

Inspirationen für Alltagsoutfits und Sonntagsstyles findet ihr bei meinen Momstyles.

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Baby Familienbett Familienleben Kleinkind Kolumne Stillen

Was Attachment Parenting für mich bedeutet

Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft

3. September 2017
Was Attachment Parenting für mich bedeutet | Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft | ivy.li

Gerade geht ein Artikel um in dem Attachment Parenting als Selbstaufgabe der Eltern bezeichnet wird und der einen Weg in ein so schlechtes Licht rückt, der eigentlich so schön, leicht und voller Liebe sein kann. Um zu zeigen, dass Attachment Parenting nichts mit Selbstaufgabe zu tun hat, sondern mit Liebe und Selbstfürsorge hat Susanne Mierau auf ihrem Blog geborgen wachsen zu einer Blogparade aufgerufen. Und weil mich die eine Mama aus dem Nebeneingang immer noch wie einen Alien ansieht, wenn ich ihr erzähle, dass unser Kind noch immer nicht im eigenen Bett mit der Milchflasche in der Hand einschläft mache ich mit und teile mit euch unseren Weg der bindungsorientierten Elternschaft.

Was bedeutet Attachment Parenting eigentlich? Die 7 Baby-Bs

Der Begriff Attachment Parenting stammt vom amerikanischen Kinderarzt William Sears und beschreibt eine Erziehungslehre die auf der Bindung zwischen Eltern und Kind und das Vertrauen in sich selbst, die eigenen Instinkte und die Kompetenz des Babys basiert. Eckpfeiler seiner Lehre sind die 7 Baby-Bs die nicht als starre Regeln, sondern als Hilfsmittel für eine eine bindungsorientierte Elternschaft gesehen werden sollten.

Birth Bonding (Bindung nach der Geburt durch Haut-an-Haut-Kontakt )
Breastfeeding (Stillen nach Bedarf)
Babywearing (Das Tragen des Kindes in Tuch oder Tragehilfe)
Bedding close to baby (Das gemeinsame Schlafen im Familienbett)
Belief in the language value of your baby’s cry (Glaube an die Signale des Babys)
Beware of baby trainers (Vorsicht vor Babytrainern)
Balance and boundaries (Gleichgewicht und Grenzen)

In unserem Familienleben setzten wir alle Bs um. Wir gehen auf die Bedürfnisse unseres Kindes ein, Tragen, Stillen und schlafen im Familienbett und achten auch auf das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen aller Familienmitglieder und das Wahren von eigenen Grenzen.

Was bedeutet Attachment Parenting für mich?

Attachment Parenting hat keine starren Regeln, uns werden Hilfsmittel in die Hand gelegt die uns dabei unterstützen können ein liebevolles Familienleben zu führen, unser Kind in einer geborgenen Umgebung aufwachsen zu lassen und ihm für sein Leben die Sicherheit mitzugeben, diese Geborgenheit immer wieder bei uns und in sich selbst zu finden.

Attachment Parenting bedeutet für mich in erster Linie eines, nicht müssen. Unser Kind muss nicht lernen alleine einzuschlafen und muss nicht lernen durchzuschlafen. Es muss nicht noch vor den ersten eigenen Schritten eine hohe Frustrationstoleranz erlernen, nur weil später im Leben nicht immer die Sonne scheint. Es muss nicht jetzt Beikost essen, weil man das eben jetzt so macht. Es muss einfach nicht. Und auch wir Eltern müssen nicht. Wir müssen nicht vor der Kinderzimmertür ausharren bis das Kind weinend eingeschlafen ist, weil es lernen muss, dass wir nicht immer da sind, denn wir sind immer da. Wir müssen uns nicht an Beikostpläne halten, weil sie jemand erstellt hat, denn wir glauben daran, dass unser Kind essen wird, wenn es essen mag. Und wir müssen auch nicht hart bleiben, wenn wir eigentlich weich sind. Wir müssen einfach nicht.

Attachment Parenting bedeutet für mich können. Wir alle können uns in unserem eigenen Tempo entfalten und in einer geborgenen Umgebung wachsen. Sowohl unser Kind, als auch wir Eltern. Denn auch wir wachsen mit jedem neuen Tag. Und wir alle wachsen jeden Tag weiter zusammen.

Selbstfürsorge statt Selbstaufgabe

Attachment Parenting bedeutet bindungs-, bzw. bedürfnisorientierten Elternschaft und das bedeutet, dass wir auf die Bedürfnisse von uns allen eingehen. Sowohl auf die des Kindes, als auch auf die von uns Eltern. Pflege ich mich nicht selbst, gebe mich selbst auf, kann ich nicht in dem Maße auf Bedürfnisse meines Kindes eingehen, wie es eigentlich nötig ist. Selbstfürsorge ist daher für mich ein wichtiger Eckpfeiler von Attachment Parenting. Und nur weil wir auf die Bedürfnisse unseres Kindes eingehen, heißt das nicht, dass es keinen Platz mehr für unsere Bedürfnisse gibt.

Ja, natürlich gibt es Zeiten in denen die Bedürfnisse des Kindes weit über unseren stehen und wir unsere zurückstellen. Wie gerne hätten wir in den ersten Monaten ein bisschen mehr geschlafen, aber das Kind hatte so viel, was es verarbeiten musste und das ging nur in unseren Armen. In unseren müden und ungewaschenen Armen. Aber wie in jeder innigen Beziehung ist man für den anderen da, wenn er einen braucht. Vielleicht definiere ich Selbstaufgabe anders, aber mich temporär an zweite Stelle zu setzen um für jemanden da zu sein der mich braucht, ist für mich keine Selbstaufgabe.

Wir Eltern finden in unserem Familienalltag immer Raum und Zeit um etwas für uns zu tun. Und oft gibt uns erst Attachment Parenting die Möglichkeit dazu.

Wie wir Attachment Parenting leben

Können und nicht müssen bedeutet, dass wir selbst für uns festlegen welcher Weg am besten zu uns und unseren Bedürfnissen passt. Was sich für uns nicht gut anfühlt, ist nicht das richtige für uns.

Wir schlafen gemeinsam im Familienbett weil es für uns alle der leichteste und angenehmste Weg ist um Nachts genug erholsamen Schlaf zu bekommen. Wir schlafen eben alle nicht gerne alleine.

Wir stillen auch noch nach 14 Monaten, denn für unser Kind ist Muttermilch nicht nur Nahrung, es ist auch so viel mehr. Stillen ist Zeit für uns, Trost wenn die Tränchen nicht trocknen wollen, Einschlafhilfe, wenn der Tag so aufregend war oder der Traum so aufwühlend. Und Stillen ist für uns als Eltern einfach der entspanntere Weg. Wir müssen nicht ständig Flaschen und Pulver bei uns haben, Nachts muss niemand aufstehen und Unterwegs verzweifeln wir nicht, wenn wir kein heißes Wasser haben.

Die ersten Monate haben wir fast ausschließlich getragen, im gesamten ersten Jahr waren Tragetuch und Babytrage weitaus öfter im Einsatz als der Kinderwagen. Getragen werden tat und tut nicht nur unserem Kind gut, das viel Nähe braucht und fordert, es tut auch uns gut. Mein Mann nimmt noch jetzt lieber unser Kleinkind in die Trage, als den Kinderwagen zu nehmen. Er genießt die Nähe zu unserem Kind, die ihm Tagsüber durch den Arbeitsalltag fehlt. Und wir haben die Hände frei.

Das gemeinsame Schlafen, Tragen und Stillen, all das stärkt die Bindung zu unserem Kind und gibt uns Eltern gleichzeitig Zeit und Raum um für uns selbst zu sorgen.

Wir bekommen nachts oft alle genug schlaf, weil niemand lange Wege gehen muss um bei dem anderen zu sein. Wird Nähe gebraucht ist sie da. Wacht unser Kind Nachts auf weil es Hunger oder Durst hat, oder weint es weil ein Traum oder die Dunkelheit angsteinflößend sind, dann öffne ich bloß meine Arme und halte oder stille und wir schlafen gemeinsam wieder ein, oft noch bevor wir wirklich wach waren.

Wir müssen nicht am Bett ausharren und warten bis unser Kind endlich von alleine einschläft, wir legen uns zusammen hin und oftmals finde ich in diesen Momenten Zeit um den Tag revue passieren zu lassen, zu entspannen und kurz abzuschalten. Manchmal lese ich oder schreibe auf, wie gerade jetzt, was mich beschäftigt. Ja, es gibt auch Phasen in denen mein Kind mich auch im Schlaf braucht, aber dann nutze ich die Zeit um selbst zu schlafen, zu lesen oder ein Hörbuch zu hören. Es folgt immer wieder eine Phase in der ich nach der Einschlafbegleitung wieder aufstehen kann um dieses oder jenes zu tun. Sowohl Nachts als auch Tagsüber.

Durch das Tragen sind wir viel flexibler. Wir kommen leichter und schneller von hier nach dort, wir können Dinge erledigen und gleichzeitig die Nähe geben, die das Kind braucht. Ich habe in den ersten Monaten den Haushalt immer mit Kind im Tuch erledigt, war stundenlang spazieren mit einem Buch in der einen und einem Kaffee in der Hand, während das Kind an mich gekuschelt schlief. Mein Mann und haben Händchen gehalten und waren gemeinsam Essen, während unser Sohn in Trage und Tuch entspannte, was ihm im Kinderwagen oder abgelegt auf einer weichen Decke oft nicht gelang.

Wir lassen unser Kind entscheiden wann es bereit ist zu Essen und sich abzustillen. Dadurch geben wir ihm die Möglichkeit selbst auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören und sie zu erkennen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit die uns später immer mehr Freiraum gibt. Und dieser Weg lässt uns als Eltern auch viel entspannter sein. Wir müssen uns nicht an Pläne halten, setzten uns alle nicht unter Druck. Ich muss nicht extra für das Kind kochen, denn er isst mit uns mit und wenn er partout nicht mag, dann stille ich ihn. Ich schleppe keine Tausend Gläschen mit, nur das was ich selbst auch auf langen Ausflügen gerne snacke und teile mir mit meinem Kind Wassermelone und Blaubeeren. Ich muss meinem Sohn nicht mühsam beibringen wie es nach der Breizeit selber isst, er lernt es von anfang an bei uns. Und ich muss auch keine Machtkämpfe austragen, weil das Kind einfach nicht seinen Mund für den Karottenbrei aufmachen will.

Wir geben uns allen die Möglichkeit uns selbst zu entfalten.

Geben und Empfangen

Immer wenn ich etwas gebe, bekomme ich etwas zurück. Schenke ich Liebe und Geborgenheit erreicht auch mich Liebe und Geborgenheit. Bin ich für den anderen da, wird auch er es für mich sein. Natürlich wiegt mich mein Kind noch nicht in den Schlaf, wenn ich es bin, die Nachts einfach nicht zur Ruhe kommt, aber ich merke immer öfter wie unser Sohn seine eigene Selbstständigkeit entdeckt, weil wir ihn lasse, ihm vertrauen und ihm die Sicherheit geben, dass er sich frei entfalten kann und wir ihn dabei unterstützen. Mit jedem kleinen Stück mehr seiner Selbstständigkeit bekommen wir ein bisschen mehr Freiheit. Eine in der wir uns keine Gedanken machen müssen.

Ich bin mir sicher, dass mein Kind im Laufe seines Lebens auf unsere Bedürfnisse und die von anderen achten wird, weil wir seine Bedürfnisse achten und ihm Achtsamkeit vorleben.

Passend zum Thema hat Susanne einen weiteren Artikel über die verschiedenen Richtungen und deren Begriffe geschrieben, welche Vor- und Nachteile es hat einen „Erziehungsstil“ einen Namen zu geben.

Familienleben

Monatsrückblick | Tschüss August

1. September 2017

Huch, es ist ja schon September. Das ging schnell. Mit Kind rast die Zeit und ehe man sich versieht, ist schon wieder ein weiterer Monat rum und man sitzt mit Freunden im Kinderzimmer auf dem Boden und fängt an die ersten Planungen für Weihnachten anzugehen. Nein, das ist nicht zu früh! Schließlich haben wir jetzt Kinder die Spaß an Lichterketten, Glitzer und Geschenkpapier haben.

Der letzte volle Monat vor dem KiTa-Start

August war der letzte volle Monat in dem das Kind und ich Tag und Nacht beieinander waren. Obwohl ich mich auf den KiTa-Start freue, mag ich gleichzeitig nicht daran denken den Sohn nicht mehr immer um mich zu haben. Obwohl wir jeden Tag, egal ob Sonne oder Regen, genutzt haben um zusammen Sachen zu erleben und zu entdecken und viel Zeit einfach eng kuschelnd und stillend verbrachten, habe ich rückblickend das Gefühl diese kostbare Zeit nicht ausreichend genutzt zu haben.

Fieber statt Urlaub

Tom hatte eine Woche Urlaub und ich plante so viel, was wir gemeinsam machen könnten. Ein Ausflug in den Wildpark und auf den Bauernhof, ein Tag am Strand und vielleicht noch ein paar Tage Berlin. Stattdessen klebten wir alle auf dem Sofa und im Bett fest. Montags waren wir in der KiTa zum Eingewöhnungsgespräch und die Erzieherin bereitete uns schonmal darauf vor, dass während der Eingewöhnung die Kinder gerne mal krank werden würden und wie in der Einrichtung mit Fieber umgegangen wird. Wir lachten noch, der Sohn bekommt eigentlich so gut wie nie Fieber und BÄM, die Woche über lag er mit 40 Grad Fieber auf mir und mochte keinen Zentimeter von mir entfernt sein. Aus einem kleinen Wirbelwind wurde ein Kuschelkind und wir stillten wieder voll. Und auch jetzt mag das Kind noch nicht wieder richtig essen und sitzt am liebsten bei mir auf dem Schoß.

Mach doch mal den Fernseher an

Ja, wir haben mit Kind auf dem Sofa gelegen und den Fernseher angemacht. Wenn man den ganzen Tag ein glühendes Kuschelkind auf einem hat das die Brust nicht loslassen möchte und auch Abends und Nachts nicht ohne einem im Bett schlafen kann, dann ist irgendwann alles egal. Tom und ich haben Serien geschaut und das Kind hat gedöst, gekuschelt, gestillt und geschlafen. Dafür kann ich euch jetzt zwei Serien empfehlen.

Gravity Falls ist eine Trickfilmserie von Disney, hat insgesamt zwei Staffeln und ich könnte heulen, weil wir fast mit allen Folgen durch sind. Es geht um ein Zwillingspaar, das den Sommer über bei ihrem Großonkel in einem kleinen Kaff verbringen soll. Der betreibt das Mystery Shack, eine Art Museum für gefakte Monster und Kuriositäten. Guess what?! In dem Ort gibt es echte Monster! Ja, das ist eine Kinderserie und ja, wir lieben sie.

Und wenn wir schon mal bei Zeichentrickserien sind, DuckTales wurde neu aufgelegt. Bis jetzt ist erst die Pilotfolge draussen, aber ich weiß jetzt schon, dass wir keine weitere Folge verpassen werden. Die Zeichnungen sind eher im Stil der Comics und das Titellied nicht ganz so mitreißend wie der Klassiker aus unserer Kindheit, aber … „DuckTales, woohoo-hoo!“

Und ja, wir haben keine einzige Folge Game of Thrones verpasst und nein, der Sohn saß dabei nicht bei uns und OMG ich hab es doch gewusst!

Ich kann nicht schlafen, also lese ich

Ich weiß nicht was mich beschäftigt, aber meine Gedanken kommen einfach nicht zur Ruhe. Sie drehen sich um alles und immer wieder im Kreis. Ich formuliere Nachts Texte in meinem Kopf, gehe To-Do-Listen durch und denke über absoluten Quatsch nach. „Wie viele Äpfel muss ich schälen bis ich es hinbekomme bei einem die Schale in einem Stück abzuschälen?“

Ich weiß nicht ob es vielleicht der Bammel vor dem KiTa-Start ist, mein anstehender Wiedereinstieg in den Job oder einfach die Tatsache, dass ich Abends zu lange am MacBook sitze. Jedenfalls nehme ich das Handy nicht mehr mit ins Bett und lese, bevor ich das Licht ausmache, drölfzig Seiten in den Hoffnung dadurch besser abschalten zu können. Hilft zwar noch nicht, aber so schaffe ich es wenigstens wieder mehr Bücher zu lesen. Welche ich im August durchgelesen habe?

Das Labyrinth der Träumenden Bücher* las ich jetzt zum dritten Mal. Ja, ich lese Bücher gerne mehrmals. Deshalb landen meine gelesenen Bücher auch nicht wieder bei Amazon, sondern in meinem Bücherregal. Bücher von Walter Moers lese ich am liebsten auf Papier. Die Illustrationen sind immer so schön und ein Buch in dem es um Bücher geht, sollte schon als echtes Buch in den Händen liegen.

Auf dem Kindle las ich das neuste Abenteuer von Flavia de Luce Mord ist nicht das letzte Wort*. Die Romane spielen im England der 50er Jahre und drehen sich um die 11-Jährige Flavia die mit viel zu viel chemischen Wissen ausgestattet Mordfälle löst. Sie ist die neue Miss Marple mit ordentlich schwarzem Humor. Die Romane sind eine nette Abendlektüre, liegen nicht schwer im Magen und sie lassen sich auch müde gut lesen.

Außerdem beendete ich noch Der Galgen von Tyburn*. Das aktuelle Buch aus der Die Flüsse-von-London-Reihe. Worum es in den Romanen geht? Um das magische London und Constable Peter Grant, der plötzlich unter Detective Chief Inspectors Thomas Nightingale, Magier der Krone, „spezielle“ Fälle aufdecken soll. Ja, ich bin nicht gut in schnellen Zusammenfassungen, aber die Bücher sind wirklich toll! Lest sie!

Das Kind kann nicht schlafen, also hören wir Hörbücher

Nicht nur mir fällt es nicht leicht in den Schlaf zu finden, auch das Kind hat da so seine Probleme und selbst das Stillen, die eigentlichen Einschlafwunderwaffe, kommt gerade an ihre Grenzen . In meiner Verzweiflung habe ich irgendwann ein Hörbuch angemacht und erwischte eines mit einer ganz wundervollen Erzählstimme die den Sohn beruhigt und ihm beim Einschlafen hilft. Gut für mich, es wird ein Buch von Kai Meyer vorgelesen und seine Jugendromane lese ich noch immer gerne. Und noch besser, es ist der erste Teil von dreien. Wir haben also noch genug Einschlaferzählungen für viele Nächte. Die Stimme ist übrigens auch die Synchronstimme von Heath Ledger und Jet Li. Wir könnten also auch irgendwann zu Einschlaffilmen switchen. Die Seiten der Welt kann man sich zum Beispiel bei Spotify anhören.

Wir kaufen doch kein Haus

Eigentlich planten wir ja uns ein Haus zu kaufen. Wir haben auf diversen Seiten Suchebenachrichtigungen aktiviert und bekommen regelmäßig Angebote zugeschickt. Aber alles was irgendwie passen würde, liegt weiter außerhalb und weiter raus wollen wir eigentlich gar nicht, oder wir müssten so viele Abstriche machen, dass es sich nicht lohnt zu investieren. Freiheit bedeutet für mich gerade kein riesiger Garten und viel Platz um mich herum, sondern die Möglichkeit vor die Tür zu gehen und alles um mich herum zu haben, was ich brauche. Nicht erst lange mit Bus, Bahn oder Auto fahren zu müssen um mit Freunden Nachmittags zu Grillen oder den Kindern beim Spielen im Sandkasten zuzugucken, während wir wirklich guten Kaffee trinken. Also gucken wir gerade nach Wohnungen in den Vierteln nahe bei den Menschen, die gerade einfach dazugehören und in den Ecken, in denen wir ständig und immer unterwegs sind. Wichtig bleibt aber weiterhin eine große Terrasse mit Garten oder eine Dachterrasse. Ein ganz spannendes Angebot habe ich gerade entdeckt und warte jetzt auf einen Besichtigungstermin. Das das was wir wollen in Hamburg rar und beliebt ist wissen wir, aber wir haben es ja nicht eilig. Direkt am Stadtpark lässt es sich in unser schönen Neubauwohnung noch eine ganze Weile aushalten.

Küchenschlacht

Wir haben wieder angefangen mehr zu kochen und immer mehr Rezepte finden ihren Weg auf den Blog. Tom und ich haben früher (das klingt länger her als es ist) so viel zusammen gekocht und immer wieder neues ausprobiert und sind mit Kind dann irgendwann auf Joghurt mit Obst und Ofengemüse hängen geblieben. Tom schaut gerade massig Foodvideos auf Youtube und träumt von Ramen und Dumplings und er tüftelte im August an einem Rezept für seine heiß geliebte Phở bò. Was soll ich es sagen, sie schmeckt so unglaublich gut, dass es sie mehr als nur einmal bei uns gab. Ausserdem habe ich euch meine Bolognese online gestellt, euch das ultimative Avocadogewürz in meiner Sonntags-Guacamole vorgestellt und einen weiteren Müsli-Evergreen neben unsere Banana Granola, unser Schoko-Kokos Knuspermüsli.

Erstausstattung

Ich wurde immer wieder gefragt was wir für die Erstausstattung empfehlen können und weil ich nicht auf alle Nachrichten so ausführlich eingehen kann, aber wirklich gerne mit Tipps und Ratschlägen helfen möchte, habe ich mich im August mehrere Abende hingesetzt und alles zusammengefasst was wir wirklich brauchten, was überflüssig war und ist und was wir empfehlen können. Unsere Erstausstattung, ausführlich und mit persönlichen Erfahrungen, gibt es ab jetzt hier auf dem Blog und ich würde mich freuen, wenn ihr sie vielleicht teilt oder empfehlt. Und wenn ihr noch Fragen habt, kommt immer gerne auf mich zu.

Machen wir jetzt immer einen Monatsrückblick?

Das ihr gerne mehr persönliches lest weiß ich und merke es immer wieder bei unseren Wochenende in Bildern. Ich selbst liebe es ja auch in den Alltag anderer hineinzuschauen und auch gerne mal vollkommen belanglosen Kram zu erfahren. Ich vermisse die Vlogs von Estée Lalonde so sehr! Aber ist ein Monatsrückblick für euch in dieser Form spannend? Gibt es etwas das euch besonders interessiert und auf das ich eingehen soll? Schreibt mir gerne eure Meinungen und Wünsche in die Kommentare oder meldet euch bei Instagram.

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Familienleben Kolumne

Drei Kinder sind Chaos

Eine Geschichte aus dem Alltag

11. April 2017

Ich habe einen neuen Hausarzt. Keine Ahnung was mit meinem alten passiert ist. Plötzlich war in seiner Praxis eine neue Ärztin und die Arzthelferinnen, die ich so sehr mochte, sind auch nicht mehr da. Ich könnte natürlich die neue Ärztin fragen wo mein alter Arzt hin ist, aber er war alt und ich habe Angst, dass mir die Antwort nicht gefällt. Ich könnte die neue Ärztin auch als neue Hausärztin nehmen, aber es hat sicher einen Grund warum die netten Arzthelferinnen nicht bei ihr geblieben sind und sicher ist sie der Teufel.

Na jedenfalls habe ich jetzt einen neuen Hausarzt. Einen ganz netten Griechen der nach Sommerurlaub aussieht und gleich um die Ecke ist. Eigentlich nimmt seine Praxis gar keine neuen Patienten auf, aber als ich heute früh mit dem Babysohn am Tresen stand und mein Glück in der offenen Sprechstunde versuchen wollte waren alle vom Baby so angetan, dass ich jetzt doch ein neuer Patient sein darf.

Mein neuer Hausarzt liebt Kinder. Alle zwei Minuten guckte eine der Arzthelferinnen bei uns rein und alle witzelten, dass sie kontrollieren würden ob das Baby noch bei mir, oder schon bei ihm sei. Im Nachhinein klingt das etwas unheimlich, aber ich war vorhin davon noch ganz begeistert.

Er selbst hat drei Kinder. Eigene, nicht von Patienten geklaut. Hoffe ich. Ein Kind, sagt er, sei perfekt. Bei zwei Kindern sei eines ein Mamakind und eines ein Papakind. Das sei doof. Drei Kinder seien Chaos. Pures Chaos. Und das sei am schönsten. Er würde immer wieder drei Kinder haben wollen. Ich mag Chaos. Jetzt muss ich mir überlegen wie ich Tom von zwei, statt nur einem weiteren Kind überzeuge.

Stillen findet er auch toll. Ich soll so lange stillen wie wir mögen. Tragen auch. Er schreibt mir nach Ostern aber trotzdem ein Rezept für Physiotherapie auf. Stillen und Tragen kann den Rücken schließlich schon mal unangenehm belasten. Und die letzten Nächte saß ich statt zu liegen mit dem Baby im Arm im Bett, das gerade Dauerstillt. Etwas für den Rücken klingt also ganz gut. Ein heißes Bad verschreibt er mir auch. Das Rezept löse ich gleich heute Abend bei Tom ein.

Beim Blutabnehmen erzählte er mir noch wie ich ihn erreichen kann. Nur per Telefon. Internet gibt es hier nicht. Wegen der Trojana. Ich nickte verständnisvoll. Schließlich will ich mir nicht noch einen neuen Hausarzt suchen.

Während ich google was das Hashimoto Syndrom ist, überlege ich mir weiter Kindernamen. Für zwei weitere Kinder ist unsere Namensliste nämlich noch zu kurz.

Familienleben

Verliebt, verlobt, verheiratet

Drei Jahre Tom und Ivy

27. Februar 2017

Letzte Woche war unser erster Hochzeitstag und heute vor drei Jahren hatten wir unser erstes Date. Im Kalender steht „Das magische erste Bier“. Bei einem Ratsherren im Haus 73 haben wir gelacht und geredet, über Katzen und den Tatort. Hätte mir damals jemand gesagt, dass wir zwei Jahre später verheiratet sein würden und drei Jahre später ein gemeinsames Wunschkind haben, ich hätte ihm einen Vogel gezeigt. Meine letzte Beziehung ging nach drei Jahren zu Bruch und wir waren nicht mal annähernd so weit überhaupt zusammen zuziehen.

Aber mit Tom war und ist alles anders. Ich bin immer noch so verliebt und fühle mich unglaublich geliebt. Ich darf ich sein, mit all meinen Macken, darf weinen und wütend sein und werde umarmt und gehalten. Stand ich vorher alleine vor meinen Problemen, finden wir nun gemeinsam Lösungen für unsere Probleme. Wir können gemeinsam sein und trotzdem jeder sein Ding machen. Wir lassen uns unsere Freiheiten und verbringen trotzdem am liebsten Zeit zusammen. Er hält tapfer durch und guckt mit mir „Die Reise ins Labyrinth“ und nimmt es mir nicht übel, wenn ich mich tierisch beim gucken von Radrennen im Fernsehen langweile.

Wir können zusammen Lieblingsserien gucken und nebeneinander. Er streichelt mit mir Hängebauchschweinchen und lässt sich überreden unsere zukünftige Katze Professor Doktor Mimau zu nennen. Er überlässt mir den letzten Rest Ben & Jerry’s und dreht auch nur ganz leicht durch, wenn er mein Outfit fotografiert und tausend Fotos machen muss, weil ich mich auf keinem mag. Er findet mich auch nach einer schlaflosen Nacht schön und ich kann mich an seinem Gesicht nicht satt sehen.

Aus „Ne, heiraten ist nicht so meins.“ und „Kinder jaja irgendwann.“ wurde ein überraschender Hochzeitsantrag im perfekten Moment und ein gemeinsamer Weg zum Wunschkind. Er hat nicht alles wieder über Bord geworfen, als ich ihn so lange nervte, bis er sein hässliches Bett und den furchtbaren Schrank verkaufte und verdreht auch nur minimal seine Augen, wenn ich von einem neuen Bücherregal spreche. Er gibt mir auch noch liebevolle Gute-Nacht-Küsschen, nachdem ich das neue Bett gegen eine Matratze auf dem Boden austauschte, weil es sich mit Baby so sicherer und bequemer schläft.

Er steht immer an meiner Seite und unterstützt mich in allem was ich erreichen will, macht aus meinen Projekten unsere und investiert Zeit und Arbeit in meine Hobbys.

Ich liebe ihn so sehr, dass ich ihm sogar die letzte Lindor Kugel überlasse.

Gut, über meine tausend DIY-Projekte meckert er, aber das würde ich vermutlich auch, wenn er ständig irgendwelche Materialien anschleppt, die dann in einem Schrank gestopft vergessen werden.

Die wunderschönen Fotos sind übrigens vom hervorragenden Pablo Heimplatz und mein Kleid schneiderte mir die beste Natalia von Torrox.

Familienleben

Unsere Hochzeit

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20. Februar 2017

Heute ist unser erster Hochzeitstag. Das ging fix. Ich hätte ihn tatsächlich einfach übersehen, wären da nicht mein Mann, unsere Eltern und Freunde, die mich daran immer wieder erinnerten. Vielleicht sollte ich mir das Datum doch in unseren Ring eingravieren lassen. Wobei, ich nehme den nie ab, helfen würde mir das also auch nicht. Ich vergesse ihn auch gar nicht, weil er mir nicht wichtig ist, sondern weil sich das Leben mit meinem Mann und unserem Sohn an meiner Seite, unserem Leben als Familie so vollkommen richtig anfühlt, als wäre es schon immer so gewesen.

Vor genau einem Jahr sind wir mit unseren Eltern und zwei guten Freunden in das Standesamt gegangen und haben uns das Jawort bei einer herzlichen Standesbeamtin gegeben. Es wurde viel gelacht, geweint und sich gefreut. Auch wenn wir zu Beginn ganz andere Pläne für unsere Hochzeit hatten, war sie perfekt und wunderschön.

Ursprünglich planten wir eine Sommerhochzeit im Juli mit einer Trauung unter freiem Himmel am Strand. Wir hatten bereits die ersten Anzahlungen gemacht und dann … pinkelte ich auf einen Teststreifen und wir waren schwanger. Unser absolutes Wunschkind sollte genau einen Monat vor unserer Hochzeit zur Welt kommen. Vielleicht keine so gute Idee. Also nicht der Geburtstermin, sondern der Hochzeitstermin. Wir stornierten alles und entschieden uns recht spontan noch vor der Geburt ganz klein zu heiraten. Statt Sand zwischen den Zehen und Sonnenschein im Gesicht gab es Nieselregen und Wind. Hamburg hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt. Wir bekamen einen begehrten Samstags-Termin in einem der Hamburger Standesämter, meine allerliebste Freundin Natalia schneiderte mir und meinem Babybauch in Rekordzeit mein Traumkleid, Pablo machte seine Kamera klar und Tom fand die perfekte Fliege.

Ich sammelte jahrelang auf Pinterest Inspirationen für eine Sommerhochzeit unter blauem Himmel und saß letztendlich im Pyjama auf unserem Wohnzimmerfußboden und verspeiste eine köstliche Hochzeitstorte. Und wisst ihr was? Ich würde es wieder so machen. Sand im Höschen gönne ich mir dafür im Sommer, bei unserem ersten Familienurlaub.

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Baby Familienleben Kolumne

7 Monate Mama

Was mich die Mutterschaft bis jetzt gelehrt hat

31. Januar 2017
7 Monate Mama | 18 Falten aus dem Leben einer Mama | Erfahrungen | Alltag mit Baby | Witzige Fakten | Geschichten zum Schmunzeln | Elternschaft | Mutterschaft | Leben mit Kind | Mehr auf ivy.li #mama #kinder #baby #familie

Krabbelgruppen sind primär dafür da, als Mutter einfach mal eine Stunde lang ins Nichts zu starren.

„Pupsis oder Zähnchen?“ Niemand wird auf diese Frage jemals eine Antwort finden.

Unter der Dusche verwandeln sich Brüste in kleine Muttermilch-Pistolen.

Muttermilch kann wie eine kleine Fontäne aus der Brust spritzen. Gerne auch mal an zwei oder drei Stellen gleichzeitig. Die Schusslinie ist jedesmal vollkommen wahllos und nichts und niemand ist sicher. Das Baby macht inzwischen das beste daraus und sitzt ab und an mit offenem Mund davor und lässt sich die Milch in den Mund laufen.

Milch-, Spucke- und Pipiflecken sind halb so wild. Je nach Art des Flecks lässt man ihn einfach trocknen oder rubbelt vorher kurz drüber und man kann das Kleidungsstück locker noch den ganzen Tag tragen. Oder den zweiten. Na gut, manchmal auch noch den dritten.

Es sollte immer eine Notfall-Gallseife in der Vorratskammer und im Reisegepäck liegen. Windelexplosionen kommen nämlich immer genau dann, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Vermutlich wäre es aber auch eine Option einfach alle Bodys senfgelb einzufärben.

Egal wie blöd der Tag war, das Lächeln meines Babys macht immer alles wieder gut.

1000 Fotos am Tag sind rückblickend immer zu wenig. Das Baby wird so schnell groß und verändert sich gefühlt täglich. Ich möchte jeden einzelnen Augenblick konservieren.

In meinem Adressbuch stehen mehrere Kontakte „XYZs Mutti“ und ich werde mir vermutlich niemals die Namen der Mütter merken, dafür kenne ich aber Name, Alter und Schlafverhalten der Babys.

Nichts riecht besser als der Kopf meines Babys.

Ich hätte die vollen Haare während meiner Schwangerschaft mehr genießen sollen.

Manche Pupse verdienen Applaus.

Me time kann auch der kurze Sprint durch den Edeka am Ende der Straße sein, während der Papa auf das Baby aufpasst.

Messer sind überbewertet. Auch mit Löffel und Gabel kann man so ziemlich alles zerkleinern. Und wer braucht denn bitte zwei Hände zum Essen?

Es gibt immer jemanden der besser weiß, wie du als Mutter sein solltest.

Nichts ist so egal wie das, was andere über dich als Mutter denken.

Das Schunkeln mit Baby im Arm ist irgendwann wie Atmen. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich hin und her schaukle, auch wenn jemand anderes mein Baby hält.

Keine Liebe war jemals so groß und bedingungslos.