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Familienleben

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Jahreswechsel

Rückblick und Ausblick mit viel Liebe

29. Dezember 2016

Dieser Post ist in Kooperation mit Stokke® entstanden.

Die Woche ist zur Hälfte rum, also wenn man das ganze Wochenende mit einbezieht. Dann ist gar nicht Mittwoch die Mitte, sondern Donnerstag. Das ist mir gerade erst aufgefallen. Bitte sagt, dass ihr das auch noch nie bemerkt habt.

Mit der Woche geht auch das Jahr zuende und ein neues fängt an. Das ging unglaublich schnell. Viel schneller als die Jahre vorher, von denen ich schon immer gedacht habe, sie würden wie im Flug vergehen. In der Schulzeit zog sich das Jahr wie Kaugummi. Es hat immer ewig gedauert, bis die nächsten Sommerferien kamen. Und jetzt habe ich gefühlt ein Baby zuhause, dass viel zu schnell groß wird, obwohl es doch gestern erst zur Welt gekommen ist.

2016 war, sieht man sich die Nachrichten an, ein furchtbares Jahr, privat war es für mich aber eines der schönsten Jahre und genauso möchte ich es auch in Erinnerung behalten und verabschieden um in eine neues, großartiges Jahr zu starten.

Dieses Jahr wurden wir zu einer Familie und das ist so ziemlich das schönste, was so ein Jahr zu bieten haben kann. Was will man mehr? Wir haben im Frühjahr in kleinem Kreis geheiratet und im Sommer kam unser Kind zur Welt. Ich war noch nie so glücklich und spürte so viel Liebe. Ich lernte mich selbst neu kennen, stieß an meine Grenzen und wuchs über sie hinaus. Jeden Tag durfte ich neben meinem Mann und meinen Kind einschlafen und wieder aufwachen. Kein Tag glich dem anderen und war immer wieder ein Abenteuer.

Ich lernte neue Menschen kennen und musste einige gehen lassen, die mit mir und meinem neuen Leben nicht klar kamen. Dafür wurden aus Bekannte Freunde und das Internet zeigte mir mal wieder, wie großartig es sein kann und was für wundervolle Menschen es gibt die mir und meinem Leben folgen und mich mit Glückwünschen zur Geburt und immer wieder lieben und unterstützenden Worten aufmunterten, wenn ich gerade nicht damit rechnete oder sie wirklich brauchte. Die paar negativen Kommentare und Vorwürfe gingen in der Flut an digitaler Liebe einfach unter.

Ich wurde dieses Jahr Mutter und habe mich sehr verändert und bin doch weiterhin die geblieben, die ich immer war. Mein Leben dreht sich nun um meine Familie, um mein Kind, das mich eine vollkommen neue Ebene der Liebe erfahren ließ. Ich liebe mein Leben und ich gehe in meiner neuen Rolle als Mutter vollkommen auf. Was allerdings keineswegs bedeutet, dass ich mich nur noch als solche sehe, aber meine Prioritäten haben sich verschoben und mich machen andere Dinge glücklich als noch die Jahre davor. Unser Kind Abends zwischen uns liegen zu haben, seinen ruhigen Atem zu hören und seinen ganz besonderen Duft einzuatmen, während ich seine weichen Wangen küsse lässt jeden Tag zu einem guten Tag werden, auch wenn er manchmal mit wenig Schlaf, der ein oder anderen Träne und einer chaotischen Wohnung startete.

Für 2017 wünsche ich mir aber trotzdem mal ein entspannendes Bad mit Netflix und mir ganz allein.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnt ein neues Jahr, in das wir vermutlich schlafend und mit schönen Träumen starten werden. Ich freue mich darauf, wie auf jeden Tag der vor uns liegt. Tage voller Liebe.

Ich wünsche euch allen ein wundervolles neues Jahr.

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Die letzten Tage von Toms Elternzeit

Unsere #xplorymoment am Ende des Sommers

8. September 2016

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Stokke® entstanden.

Bis letzte Woche Donnerstag war Tom in Elternzeit und wir hatten Jonah’s erste Wochen bei uns um ganz dick und fest zusammen zu wachsen. Aber irgendwann hört der Spaß auf (Quatsch, den gibt es natürlich immer noch) und das Geld muss wieder in die Familienkasse fließen. Ich möchte schließlich ein neues Bücherregal. Und ein Haus. Aber kein Pferd, von denen muss ich immer niesen. Also geht der Papa jetzt wieder jeden Morgen aus dem Haus und kommt erst Abends wieder. Eine krasse Umstellung für uns alle. Aber in den neuen Tagesablauf wurschteln wir uns schon noch rein und wir blicken zurück auf ziemlich schöne letzte Tage Papazeit. Natürlich war die Zeit gefühlt viel zu wenig. Jetzt sind nur noch die Wochenenden da um Hardcorefamilienaction zu betreiben. Seine letzten Tage als Vollzeitpapa nutzten wir aber noch mal ordentlich aus um die Familienzeit zu genießen und ausklingen zu lassen. Wir starteten gleich richtig schön mit einer Runde Krankenhaus. Tom legte sich mit seinem Fahrrad auf der Straße hin und brach sich den Ellenbogen. Mir blieb bei seinem Anruf das Herz stehen. Ich tingelte jeden Tag ins Krankenhaus und hatte schon gleich einen Vorgeschmack auf die Zeit, wenn er wieder Arbeiten geht. Alleine Bahn fahren. Das macht so richtig schön Spaß wenn es keinen Fahrstuhl am Bahnsteig gibt und keiner helfen mag oder der Fahrstuhl, der immer nach Bier und Urin stinkt, nicht geht und Achtung ihr werdet es kaum erraten, keiner tragen helfen mag. Von uns bis zum Krankenhaus St. Georg sind es etwa 4,8 Kilometer Fußweg, den man zum Teil an der Außenalster ablaufen kann. Jonah und ich kennen die Strecke jetzt ziemlich gut, was uns auch jetzt noch etwas bringt, denn neben dem Krankenhaus ist meine Lieblingseisdiele. Nach einer OP und mit ein paar Drähten im Arm kam er aber glücklicherweise schnell wieder nach Hause und weil alles ohne Gips heilt, kann er auch Jonah wie gewohnt durch die Gegend tragen und als Wickelprofi angeben.

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Raus aus dem Krankenhaus und rein ins Auto, ging es für uns für drei Tage nach Berlin. Unser erster kleiner Urlaub als Familie. Wir spazierten bei hervorragendem Wetter durch die Straßen von Mitte und aßen uns durch die Stadt. Wenn wir ehrlich sind, fuhren wir primär zum Essen dorthin. Und weil es Zeit wurde mir eine neue Brille auszusuchen. Im Hotel hatten wir ein Zimmer mit einem Extrabett. Leider ließ sich das nicht ans große Doppeltbett stellen, also schlief Tom alleine, während ich mir mit Jonah das große Bett teilte. So viel Platz für mich und Jonah ist schon verdammt schön. Nach dem kleinen Trip hätte ich gerne ein Familienbett, Tom hat aber keine Lust schon wieder ein neues Bett anzuschaffen. Ich muss eindeutig noch mehr nerven!

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Sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt liefen ziemlich gut. Jonah schlief viel, die Stillpausen auf irgendwelchen Raststätten peilten wir immer zur richtigen Zeit an und auch die Nächte im fremden Bett gingen richtig gut. Unsere Spaziergänge durch Berlin waren bis zum späten Nachmittag immer sehr entspannt. Es fand sich überall ein ruhiges Plätzchen zum Stillen, wobei ich zum ersten Mal live Zeuge wurde, wie sich eine Mutti über andere Mütter aufregte, die in der Öffentlichkeit stillen. Natürlich packte ich zum Protest gleich mal meine Brüste aus und warf sie auf den Tisch. Wie man das eben beim Stillen so macht.

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Wenn man mit einem Kinderwagen unterwegs ist wird man übrigens nicht für einen Touristen gehalten. Wir wurden einige Male noch dem Weg gefragt. Vielleicht sahen wir aber auch einfach verdammt hip aus. Gegen Abend fand es Jonah immer schöner getragen zu werden. Bei so vielen neuen Eindrücken die er den Tag über aufnahm vollkommen verständlich. Ich hätte ihn gerne mehr getragen, aber ich kümmerte mich nicht Rechtzeitig um einen passenden Nachvolger für unser elastischen Tragetuch, dass inzwischen nicht mehr so ganz unseren Bedürfnissen entspricht. Aber für die paar Runden am Abend reichte es noch vollkommen und Toms drahtiger Arm funktionierte zum Glück bestens.

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Wer in Berlin ist sollte unbedingt mal bei Chilees vorbei schauen und den Wasabi Burger bestellen. Übrigens liefern die auch mit deliveroo ins Hotelzimmer, wenn das Baby gerne in deinen Armen einschlafen möchte, man aber noch verdammt viel Hunger hat. Und wenn man bei Shiso Burger vorbei schaut und keinen Platz mehr bekommt kann auch im kleinen Park um die Ecke gemütlich mit Burgern Picknicken.

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Wer richtig gute Pizza will, schaut am besten mal bei Ron Telesky in Friedrichshain-Kreuzberg (glaube ich zumindest. Ich kenne mich ja nicht mal mit Hamburger Stadtteilen gut aus) vorbei. Hier gibt es keine ganzen Pizzen, dafür riesige Slices die man bei gutem Wetter in netter Gesellschaft draußen verputzen kann. Und lasst euch noch Chili-Maple Syrup drüber gießen! Wenn man Glück hat kommt auch noch ein Musiker um die Ecke der Zwischen dem Laden und der Bar nebenan Livemusik spielt. Man sollte allerdings nicht von Mitte bis zur Pizza spazieren. Ernsthaft. Da liegen Ecken dazwischen die keinen Spaß machen.

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Wieder zurück in Hamburg, spazierten wir noch mal durch alle Möglichen Ecken Hamburgs, aßen ausgiebig Eis und besuchten noch mal die Deichtorhallen. Im Haus der Photographie ist aktuell die „Visual Leader“ Ausstellung und ich wollte mal wieder einen kleinen Blick auf meinen Job werfen. Nach der Elternzeit geht es schließlich für mich zurück in die Werbung. Dank Jonah zählen wir jetzt auch als Familie und unser Ticket war günstiger als für zwei Erwachsen die alleine unterwegs sind. Kinder sind so praktisch!

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Wie unsere Zeit zu zweit zu Hause verläuft erzähle ich euch, wenn ich selbst herausgefunden habe, wie wir das so finden. Aber egal wie es läuft und was wir so machen, wir vermissen Tom schrecklich!

Baby Familienleben Kolumne

Die ersten 31 Tage mit Baby und unendlich viel Liebe

Happy erster Monat kleine Avocado

15. Juli 2016
Der erste Monat mit Baby und unendlich viel Liebe | Familienleben | Geburt & Schwangerschaft | Mutterschaft | Neue Eltern | Alltag mit Baby | Wochenbett | Elternzeit | Papa in Elternzeit | #baby #mama #familie #wochenbett | Mehr auf ivy.li

Ich bin mir ziemlich sicher, dass erst letzte Woche meine Fruchtblase platzte und ich diesen wundervollen, kleinen Menschen zum ersten Mal in meinen Armen hielt. Die ersten Wochen sind wie im Flug vergangen und doch fühlt es sich so an, als würde unser Kind schon immer ein Teil unseres Lebens gewesen sein. Ich kann mir keinen Tag mehr ohne ihn vorstellen. Vom ersten Augenblick an hat er uns verzaubert und die Liebe ist so groß, dass sie sich kaum in Worte fassen lässt. Dieses zarte Wesen ist unsere ganz große Liebe.

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Der erste Monat mit Baby

Nach den ersten kleinen Startschwierigkeiten bei und kurz nach der Geburt hat er sich ganz großartig gemacht und er gedeiht hervorragend. In der ersten Woche Zuhause hat er die 10% Gewichtsverlust nach der Geburt schnell wieder aufgeholt und inzwischen wiegt er 3680 g und ist schon ganze 6 cm gewachsen. Wie schnell aus dieser Handvoll Baby ein kleiner Riese wird! Gut, seine ganzen Sachen füllt er noch immer nicht ganz aus und das wird vermutlich auch noch ein bisschen so bleiben, aber für mich wächst er schon fast zu schnell. Falls ihr euch jetzt fragt warum wir alles in Größe 56 haben: bei dem ersten richtigen Ultraschall sah es noch ganz so aus, als würde er ziemlich groß werden. Aber sein wir ehrlich, in den zu großen Sachen sieht er unfassbar süß aus. <3

Natürlich schläft er noch keine einzige Nacht längere Zeit am Stück und wird das sicher auch in den nächsten Wochen und Monaten nicht tun und davon sind wir auch ausgegangen. Mich fragen öfter Leute danach und ich frage mich, was sie von so einem kleinen Wesen erwarten, dass gerade erst auf diese Welt gekommen ist und noch überhaupt keine Ahnung davon hat was Tag und was Nacht ist und das noch einen so kleinen Magen hat, dass es keine Nacht ohne kleine Snackpausen alle zwei bis drei Stunden schaffen könnte. Nach den ersten Versuchen ihn in seinem Beistellbettchen schlafen zu lassen, die eher kläglich verliefen, schläft er jetzt nahezu immer neben mir im Bett und gerne mal an meiner Brust ein. Ich hatte zu Beginn so schreckliche Angst davor ihn zu überrollen, aber mein Körper ist so auf dieses Baby eingestellt, dass ich mich Nachts keinen Zentimeter bewege und bei dem kleinsten Mucks vom Babysohn wach werde. Die Natur ist schon echt etwas großartiges und ich bin so froh, dass sie so hervorragend funktioniert und ich mit den Baby nahe bei mir schlafen kann ohne Angst haben zu müssen, dass etwas passiert. Ich liebe es ihn Nachts atmen zu hören und es gibt fast nichts schöneres als davon aufzuwachen ihn an meiner Brust trinken zu spüren, nachdem wir beide beim Stillen eingeschlafen sind.

Nähe braucht der Kleine gerade ganz besonders viel. Seit ein paar Tagen lässt er sich kaum noch ablegen und liegt am liebsten den ganzen Tag auf uns und in unseren Armen. Nicht, dass ich ihn in den ersten Wochen aus den Händen gegeben hätte, 90% der Zeit war er bei mir oder Tom und wir starrten ihn verträumt an, aber ich konnte immerhin mal ohne ihn auf Toilette gehen. Das ist jetzt eher selten mehr möglich, aber dank Tragetuch kann man ihn auch hervorragend überall hin mitnehmen und ein bisschen Hausarbeit erledigen. Oder Pipi.

Langsam werden seine Wachphasen länger, er wird aktiver und man kann mit ihm schon ein paar kleine Spielchen spielen. Er folgt unseren Gesichtern aufmerksam und findet immer mehr Dinge in seiner näheren Umgebung spannend. Ich kann es kaum erwarten bis er und das erste Mal bewusst anlächelt.

Neben dem Babygeruch, von dem alle immer schwärmen, bin ich auch, jetzt nicht erschrecken, ein Fan vom Geruch seiner vollen Windeln. Jedesmal wenn ein Pupsi in seiner Windel landet riecht es nach warmen Hefebrötchen. <3

Baden findet er übrigens so semigeil, dafür liebt er es wenn man ihn massiert. Besonders genießt er es an den Beinen und den kleinen Füßchen. Gott, diese kleinen Füßchen sind so süß! Ich kann jetzt alle Eltern verstehen, die immer die Füße ihrer Kinder fressen wollen.

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Der erste Monat als Mama

Als der Babysohn auf die Welt kam war er so klein und zart und statt ihn mir direkt auf die Brust zu legen führte ihn sein erster Weg direkt zum Kinderarzt und unter ein Sauerstoffzelt. Ohne ihn wirklich gesehen zu haben litt ich von der ersten Sekunde an unter solch starken Verlustängsten und ich wusste gar nicht wohin mit mir und all den Tränen. Ihn endlich in meinen Armen zu halten wurde zum schönste Moment in meinem Leben und seit dem möchte ich ihn keinen Augenblick mehr aus den Augen lassen. Die ersten Tage fiel es mir noch unglaublich schwer nicht immer wieder zurück in diese unglaublich Angst zu verfallen ihn verlieren zu können, aber Tom und auch unsere großartige Hebamme haben mir geholfen die Angst ein bisschen loszulassen und nicht mehr alle zwei Sekunden nachzusehen ob er noch da ist und atmet. Es gibt zwar noch immer Momente in denen ich in Tränen ausbreche, Angst habe ihn zu verlieren oder etwas falsch zu machen, aber von Tag zu Tag wird es besser und es fließen weniger Tränen. Ich hatte die Befürchtung aufgrund meiner Vorgeschichte zurück in eine Depression zu fallen, aber bis jetzt blieb sie aus und ich bin zuversichtlich das es so bleibt. Die Sicherheit die mir Tom gibt und sein Verständnis für meine Tränen sind sicherlich ein Grund dafür. Ich bin so unfassbar froh ihn gefunden zu haben und dieses Abenteuer mit ihm bestreiten zu können.

Meinem Körper geht es hervorragend. Von der Geburt trug ich nur ein paar Schürfungen davon, die ich, nach Anraten der Hebamme bei der Geburt, nicht nähen, sondern sie einfach von alleine abheilen ließ. Pipi machen war die ersten Tage dadurch kein Spaß, aber alles heilte relativ schnell ab. Den Wochenfluss habe ich schon so gut wie hinter mir (man ließt zwar im Internet vorher schon etwas darüber, wie nervig das dann aber wirklich ist, kann man sich nicht vorstellen) und meinem Beckenboden geht es besser als ich erwartet hätte. Gut, Laufen und heftiges Niesen sind noch nicht so geil, aber das wird. Ich vertraue darauf das die Beckenbodenübungen alles wieder relativ schnell zurück in ihren Ursprungszustand versetzten und ein Rückbildungskurs steht in den nächsten Monaten ja auch noch an. Ich kann es kaum abwarten endlich wieder vollkommen fit zu sein und wieder laufen gehen zu können.

Viel nahm ich in der Schwangerschaft ja nicht zu und so war mein Gewicht schon beim ersten Gang auf die Waage drei Tage nach der Geburt bei lediglich knapp 1,5 Kilo mehr als vor der Schwangerschaft. Die sind auch bis jetzt geblieben, aber ich mache mir da wenig Stress. In den Großteil meiner Hosen passe ich schon wieder rein, auch wenn sich noch ein bisschen spannen. Der Bauch ist noch weich und man sieht ihm an, dass noch vor kurzem ein Baby seinen Platz darin hatte, aber ich bin guter Dinge, dass sich auch das in den nächsten Wochen weiter bessert. Schwangerschaftsstreifen bekam ich auch in den letzten Tagen keine, lediglich die Linea nigra wurde etwas dunkler und ist auch jetzt noch gut zu sehen.

Obwohl sich die ersten 8 Wochen nach der Geburt Wochenbett nennen habe ich es keine Woche ausgehalten einfach nur rumzuliegen. Mir viel schon im Krankenhaus die Decke auf den Kopf und ich konnte es kaum erwarten endlich wieder zuhause zu sein und kleine Spaziergänge machen zu können. Natürlich gab es zu Beginn nur kleinen Runden um weder meinen Körper noch das Kind zu überfordern, aber ganz ohne hätte ich es nicht ausgehalten. Natürlich gab es wieder Leute die mir dafür Vorwürfe machten und mich als verantwortungslos betitelten (Ach Internet, du kannst so wunderbar sein und gleichzeitig so zum Kotzen. <3), aber eine unruhige Mutter die nicht ausgeglichen ist, tut niemandem gut. Für uns war es so wie wir es machten genau richtig. Mit den ersten Besuchen ließen wir uns dafür etwas mehr Zeit und erst in der letzten Woche trudelten Familie und Freunde nach und nach ein um unsere kleine Avocado kennen zu lernen.

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Der erste Monat als Eltern

Ich bin so froh, dass Tom die ersten zwei Monate in Elternzeit ist und so bei uns sein kann. Wir haben uns schnell in die Rolle als Eltern eingelebt und sind ein gutes Team. Übrigens ist es totaler Bullshit was man so über das Verlorengehen als Paar ließt und hört, wenn man ein Kind bekommt. Man kann sowohl hervorragend ein liebendes Paar sein als auch top Eltern. Klar, die Zeit zu zweit wurde weniger, aber auch zu dritt haben wir uns lieb und es findet sich immer ein kleiner Moment für uns.

In den ersten Tagen hat Tom einen Großteil des Haushalts übernommen, mich hervorragend mit allem versorgt was ich brauchte und auch jetzt sind die Aufgaben gut verteilt. Wenn für mich die Nacht sehr lang war, nimmt er mir den Babysohn morgens aus den Armen, wickelt ihn, kuschelt mit ihm und bringt den kleinen Milchvampier nur für kleine Snackpausen zurück zu mir ins Bett. So kann ich Schlaf nachholen und bin fit für den Tag. Der Papa ist auch der Bäuerchenexperte in dieser Gang und Nachts wickelt er unser Kind ganz besonders gut. Tummy time ist bei uns übrigens auch Papazeit. Das Baby wird von uns beiden gleich umsorgt und bespaßt. Er soll sich von uns beiden im gleichen Maß beruhigen und unterhalten lassen.

Ich bin gespannt wie sich alles entwickeln wird wenn Tom wieder arbeiten geht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auch diese Zeit gut meistern werden.

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Baby Familienleben

Hallo Baby

Unsere kleine Avocado ist da

21. Juni 2016

Wir laufen fast über vor Glück und Liebe. Am Mittwoch um 8:20 Uhr kam unser Sohn zur Welt und hat uns zu den glücklichsten Menschen der Welt gemacht. Unsere große Liebe ist ganz klein und zart und liegt gerade mit knappen 2700 g in unseren Armen. Ich kann gar nicht aufhören ihn anzugucken und anzufassen, jedes kleine Bisschen von ihm in mir aufzusaugen und jeden Moment mit ihm für immer abzuspeichern. Keine Worte können beschreiben wie groß das Glück ist, das ich empfinde.

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Gerade grooven wir uns Zuhause ein, lernen uns kennen und haben uns ganz schrecklich doll lieb. Auch wenn ich in den letzten Nächten kaum Schlaf gefunden habe und mich manchmal die Angst übermannt etwas falsch zu machen und mir die Hormone die Tränen in die Augen treiben möchte ich keinen einzigen Augenblick missen. Ich bin so dankbar dafür das wir seine Eltern sein dürfen und freue mich auf die spannende und aufregende Zeit, die vor uns liegt.

Wir sind überwältigt von all der Liebe die uns durch das Internet erreicht hat und möchten und bei allen bedanken. Wir freuen uns über jeden Tweet, jeden Snap, jeden Kommentar bei Instagram oder Facebook und jede persönliche Nachricht. Ihr seid einfach Bombe. <3 Ich kann gar nicht glauben wie viele Menschen, vor allem viele unbekannte Menschen, sich mit uns freuen.

Oh, ist das alles schön. <3

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Familienleben

Wochenrückblick KW 23

Ein Kilo Nektarinen ist nicht genug

13. Juni 2016

Jeden Tag schütte ich mir drei bis fünf Tassen Himbeerblättertee rein und er wird einfach nicht leckerer. Aber hej, wenn es hilft, dann immer her damit. Gut, wirklich bewiesen ist die Wirkung nicht, aber ich würde mir in den Arsch beißen, wenn ich im Kreissaal liege und es einfach nicht voran geht und ich nicht alles probierte, was es mir vielleicht erleichtert hätte. Ich lasse mich ja auch von meiner Hebamme einmal die Woche akupunktieren. Ich nehme mit, was geht!

Apropos Hebamme. Ich bin immer noch ganz verliebt in unsere. Wir hatten diese Woche einen sehr angenehmen Besuch von ihr, der mit herzlichen Umarmungen und Vorfreude auf das nächste Mal endete. Und mit Tape auf meinem Rücken. Gott, tut das gut!

Wochenrueckblick KW23 | Craft Bier | Personal | ivy.li

Wisst ihr, was wirklich gemein ist? Wenn man in den Craft Beer Store geht und kein Bier für sich mitnehmen kann. Aber immerhin kann ich mir hübsche Etiketten angucken. Manche sind so gut, dass man sie ein bisschen feiern muss.

Wochenrueckblick KW23 | Craft Bier | Personal | ivy.li

Mein Nektarinenkonsum wird langsam etwas albern. Ich kann gut und gerne ein Kilo am Tag essen. Dazu noch ein paar Äpfel und Birnen und ich bin glücklich. Mehr brauche ich eigentlich nicht. Tom ist allerdings nicht ganz so leicht zufrieden zu stellen, also gab es diese Woche noch Salate und eine selbst gekochte Bolognese. Oh und statt zu Quán dò zu gehen, besorgten wir uns jeder einen Jumbo Dürüm, von dem ich zwei Tage lang etwas hatte. Wer in Hamburg ist und wirklich guten Dürüm sucht, der sollte auf jeden Fall zu Batman (super cooler Name) auf dem Steindamm gehen. Es ist zwar immer was los, aber kurz warten lohnt sich. Die Fladen werden frisch im Laden gebacken und sie sind soooo gut.

Wochenrueckblick KW23 | Bolognese | Personal | ivy.li Wochenrueckblick KW23 | Salat | Personal | ivy.li

Eis gab es diese Woche natürlich auch. Eine Woche ohne Eis wäre auch eine verschwendete Woche.

Wochenrueckblick KW23 | Luicella's Auswahl | Lange Reihe| Personal | ivy.li Wochenrueckblick KW23 | Luicella's | St. Pauli | Personal | ivy.li
Und sonst so? Sonntag war schrecklich. Ich hasse verregnete Sonntage. Ich fühle mich dann immer antriebslos und dösig. Ich schaffte weniger als ich mir vornahm und dafür mache ich das graue Wetter verantwortlich. Und mein MacBook. Ich brauche dringend ein neues. Hat man mal eine etwas größere Datei in Photoshop auf, ist der Rechner kaum mehr zu gebrauchen. Er hängt, stürzt ab, schrottet dabei Dateien und ist so langsam. Soooooo langsam. So macht das alles keinen Spaß mehr. Wem muss ich in den Hintern kriechen, um ein neues zu bekommen? Irgendwann ist auch eine neue Spiegelreflex und ein neues Grafiktablett an der Reihe, aber ein neues MacBook ist steht ganz oben auf der Liste. Ohne bin ich aufgeschmissen.

Irgendwas war noch diese Woche, aber mein Gedächtnis verwandelt sich gerade in ein Sieb und ich vergesse ständig Dinge. Mir helfen nicht mal mehr Notizen. Ich vergesse einen Augenblick nachdem ich daran dachte, mir Dinge auf meine To Do Liste zu schreiben.

Oh und wisst ihr, was richtig beschissen ist? Wenn man sich riesig auf neue Musik von einer Lieblingsmusikerin freut und die neue Single dann so kacke ist, dass ihr sie nicht mal bis zum Ende hören könnt. Was ist denn nur los mit Lisa Hannigan? 🙁

Familienleben

Wochenrückblick KW 22

War irgendwas?

6. Juni 2016

Ist irgendwas spannendes passiert? Nein, nicht wirklich.  Es ist auch viel zu warm um mit einer riesigen Kugel irgendein Abenteuer zu bestreiten.

Ich saß viel draussen auf der Terrasse und beobachtete kleine Kinder im Innenhof die nackig in Planschbecken Spaß hatten oder Sandkuchen buken. Ich freue mich schon so sehr darauf, wenn unsere kleine Avocado Teil der Schinkengang Sandkastengang wird.

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Die Abende gehörten fast ausschließlich Don’t Starve und Don’t Starve Together. Diese Ehe mit gemeinsamen Gamingnächten ist schon verdammt knorke. <3 Und wie sehr ich meinen Mann dafür liebe, dass er immer noch jede Woche mit mir Eis essen geht, auch wenn er manchmal eigentlich schon gar keine Lust mehr dazu hat.

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Ich liebe Töpfern, mache das aber schon seit einigen Jahren nicht mehr und vermisse es schrecklich. Aber ohne einen eigenen Brennofen oder einem, den man mitbenutzen kann, lässt sich dem Spaß leider etwas schlechter nachkommen. Also besorgte ich mir kurzerhand etwas Modelliermasse um zumindest ein bisschen Quatsch machen zu können. Zum Test, ob mit Modelliermasse auch alles so gut wird was ich gerne machen möchte, startete ich mit einem kleinen Wandgehänge. Gerade trocknen die einzelnen Teile dafür noch in der Sonne. Mal gucken, was da so bei rumkommt.

Wir holten diese Woche meine Großmutter für einen Nachmittag zu uns, damit wir dieses To Do auch noch vor der Geburt abhaken konnten und der kleine Besuch hat mich ziemlich fertig gemacht. Auch wenn er nicht lange war, fällt mir der Umgang mit ihr immer sehr schwer. Für mich war meine Oma immer die Mutter meiner Mutter, die vor einigen Jahren verstarb. Herzlich, für jeden Schabernack zu haben und nie sparsam an Umarmungen. Die Mutter meines Vaters war Martha. Eine nette, ältere Frau, mehr allerdings auch nicht. Gerade in der Schwangerschaft fällt mir auf, wie sehr ich aber eine richtige Oma vermisse und wie sehr mich der Umgang mit meiner noch lebenden Großmutter anstrengt und ich weniger freundlich und verständnisvoll reagiere, wenn sie über ihre Gebrechen erzählt oder mehr Zeit, Aufmerksamkeit oder Fürsorge von uns einfordert. Das der Kontakt zu meiner Mutter gerade auch eher spärlich ist (was nicht an Differenzen zwischen ihr und mir liegt, sondern an Problemen zwischen ihrem Lebenspartner und mir) und mir ihr emotionaler Halt fehlt, tragen vermutlich auch dazu bei, dass ich mit meiner Großmutter noch weniger klar komme und weniger Geduld habe. Aber hej, der Kuchen den wir für den Besuch besorgten war super lecker!

Dafür wird meine Beziehung zu meinem Vater immer inniger. Ich bin so froh, dass er und Tom sich sehr gut verstehen und wir oft gemeinsam Abends essen gehen oder er bepackt mit einer Bohrmaschine spontan mal zu uns kommt und uns hilft. <3

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Bei der Wärme bin ich übrigens noch langsamer als sonst. Keine Ahnung, wie das in den kommenden Wochen funktionieren soll. Irgendwann bewege ich mich nur noch auf der Stelle.

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Wochenrückblick KW 21

Senkwehen und Kunst

30. Mai 2016

Herzlich Willkommen in der Woche der schmerzhaften Senkwehen. Also wirklich, warum sind die denn plötzlich so unangenehm? Ein Ziehen im Unterleib und Rückenschmerzen sind ja okay, aber jetzt rammt jemand zusätzlich noch ein Messer in meine Vagina. Langsam müsste es sich die kleine Avocado doch mal im Becken bequem gemacht haben. Jaja, natürlich ist das nichts im Vergleich zu den richtigen Wehen, aber ich finde, ich darf trotzdem jammern!

Den Mai über (ihr habt also noch morgen) ist der Eintritt in die Hamburger Kunsthalle frei, was wir noch mal ausnutzten und uns alles anschauten. Natürlich Vormittags zusammen mit Rentnern und Schulklassen. Als wir das letzte Mal dort waren, feierten wir die Junge Kunstnacht und ich durfte noch mit Gin Tonic durch das Museum tigern. Die ganzen Treppen haben mich allerdings fertig gemacht. Klar, es gibt Aufzüge, aber besagte Rentner und Schulklassen fahren auch sehr gerne damit.

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Ein Mittagessen bei Quán dò durfte natürlich nicht fehlen. Mì xào Bò ist mein absolutes Lieblingsgericht und darauf ordentlich viel eingelegter Knoblauch. <3

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Mit meinem Vater zusammen ging es für uns noch mal über das Stadtfest in St. Georg. Falls ihr auffallen wollt, solltet ihr eine Kugel vor euch herschieben. Es ist beeindruckend, wie viel Menschen einen ganz offen anstarren. Das ganze kann man übrigens noch toppen, indem man sich noch ein alkoholfreies Bier in die Hand packt und auf dem Bauch abstellt.

Während Tom bei irgendeinem Radrennen mitmachte und dabei sexy in seinem hautengen Jersey aussah, buk ich einen Matcha Limetten Cheesecake für die Einweihungsfeier einer Freundin. Sein wir ehrlich, Matcha ist wie Quán dò und geht immer. Und mit backen meine ich übrigens alles zusammenrühren und in den Kühlschrank stellen. Die kleine Party bei besagter Freundin gab mir allerdings den Rest. Auch wenn ich nur saß und sehr viel Kuchen, Regenbogenwackelpudding und Roastbeef aß. Den Weg nach Hause über konnte ich mich kaum wach halten und daheim lag ich nur noch bewegungslos rum. Oh, übrigens lernte ich, dass amerikanischer Wackelpudding tausendmal besser schmeckt als unserer! Ich werde mir jetzt einen Lebensvorrat an Jellypulver in sämtlichen Geschmacksrichtungen zulegen.

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Mein Tempo ist inzwischen übrigens das einer Schnecke. Ich wurde heute von Rentnern überholt.
Und ich muss mir ganz dringend angewöhnen, mehr Fotos zu machen, damit hier mehr zu sehen. ist <3

Und bei euch so?