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Wochenende in Bildern 17. und 18. Februar

Geil, eine S-Bahn

18. Februar 2018
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Der Sohn starrt stundenlang fahrenden S-Bahnen hinterher, Tom fliegt für eine Woche weg und ich bin müdi. Das Wochenende ist trotzdem total knorke und Hamburg kann Sonne!

Samstag

Eigentlich wollten wir Brötchen holen, aber das Wetter ist so schön, dass wir in die Schanze zum Frühstücken fahren. Wir stehen für ziemlich gute Natas und gegrillte Käsetoast kurz Schlange, aber in der Sonne ist das vollkommen egal. Eine Bahnbrücke ist in Sichtweite und S-Bahnen, Metronome und ICEs lösen im Minutentakt Jubelschreie beim Sohn aus. Eine gute Wartezeit.

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Die Toast essen wir auf einer Bank, von da aus kann man so gut alles beobachten.

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Die Natas sind erste Sahne.

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Zwei neue Kinderbücher ziehen ein. Ich kann mich nur ganz schwer entscheiden und hätte am liebsten 100 mitgenommen.

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Wir holen uns spontan einen Kaffee bei Törnqvist. Mega hip. Es werden nur … drei Arten Kaffee angeboten und der Laden ist sehr puristisch und clean eingerichtet. Wer nur so ein überschaubares Angebot hat und sich selbst ziemlich wichtig nimmt, sollte ziemlich guten Kaffee machen. Der ist aber nur durchschnittlich. Vielleicht waren wir nicht hip genug, für guten Kaffee.

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In der Rindermarkthalle treffen wir auf wilde Tiere. Der Sohn ist sehr angetan.

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Für Tiger und Co. ist er noch zu klein, also schiebt er den Buggy. Auch cool.

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Aus dem Apothekenschaufenster winken uns zwei Bären zu und ich freue mich, dass es dem Sohn genauso gut gefällt, wie mir als Kind.

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Zuhause wird ein Mittagsschlaf eingelegt, währenddessen beantworte ich die 1000 Fragen an dich selbst #7. Gestern war ich dafür einfach zu müde.

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Nach dem Aufwachen kocht der Sohn noch eine Runde Kaffee und genießt Milchschaum.

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Cozmo wird gefüttert. Immer noch der Renner!

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Wir spazieren durch die Straße und entdecken ein neues Windrad.

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Der Weg an der S-Bahn-Strecke ist der neue Lieblingsplatz vom Sohn. Wir sehen sicher 20 S-Bahnen und 5 Güterzüge.

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Nach dem Abendessen geht es in die Wanne. Nach zwei Wochen findet der Sohn Baden wieder richtig cool. Mit dem Papa werden die neuen Bücher gelesen, bevor es ins Bett geht.

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Der letzte Abend mit Tom, bevor er für eine Woche wegfliegt. Ich vermisse ihn jetzt schon schrecklich.

Sonntag

Wir verabschieden Tom, der gegen 6 Uhr das Haus verlässt. Danach gibt es Frühstück und zum Glück noch ein kleines Schläfchen. Danach startet der Tag mit einem zweiten Frühstück und dem Akkuschrauber. Hoffentlich baut das Kind jetzt das Regal auseinander, das ich eigentlich die Woche abbauen muss.

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Wir toben uns über den Spielplatz im Stadtpark.

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Zurück zuhause gibt es Mittagessen und danach einen Kaffee.

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Wir malen.

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Überall!

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Auf allen Kühlschrank-Magneten, die bei uns nicht am Kühlschrank halten, ist Mama, auch auf denen ohne mich. Die sind ein PR-Sample von … ich weiß es leider nicht mehr.

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Beim späten Mittagsschlaf lege ich mich dazu.

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Wir verbringen die Zeit bis zum Abend an der S-Bahn-Strecke. Der Sohn kennt jetzt den Weg und ist ihn zielsicher vorraus spaziert. Nach 30 Minuten wünschte ich mir, einen Kaffee dabei zu haben, nach einer Stunde, eine Decke zum Sitzen. Beim nächsten Mal. Der Fußball ist natürlich mit dabei und wurde für keine Sekunde aus der Hand gelegt. Auch ein großer S-Bahn-Fan

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Wir spielen vor dem Schlafen noch ausgiebig mit Lego Duplo. Auf der Decke, weil der Fußbodenheizungsmensch erst Dienstag kommt. Einen der Duplosteine, mit einem Bagger drauf, nimmt das Kind mit zum Schlafen ins Bett.

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Es ist spät, ich bin müde, schreibe aber noch diesen Beitrag und telefoniere mit Tom.

Noch eine Tasse Tee, dann geh ich ins Bett.

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Tschüss Fußball, hallo Fußball

11. Februar 2018
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Enten und Gänse spielen Nachts mit unserem Fußball auf dem Eis ein krasses Match und der Sohn kocht uns Suppe mit Hund und Ente.

Samstag

Tom ist jetzt ein hippes Instagrammädchen und trinkt Zitronensaft in Wasser zum Frühstück. Der Sohn probiert jeden Tag aufs neue und versteht ihn nicht. Ich mache uns einen Matcha Latte.

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Die Tonies-Box kommt überall hin mit und dudelt vor sich hin, während uns der Sohn Frühstück in seiner kleinen Küche kocht.

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Es ist draußen so so kalt! Body und Leggings aus Wolle und Seide, Wolloberteil, gefütterte Hose und Wollsocken. So geht es zum Einkaufen.

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Es wird mit Opa und Oma aus Göttingen Quatsch gemacht. Eigentlich wollten wir dieses Wochenende bei ihnen sein, aber leider hat meine Schwiegermutter eine ziemlich fiese und schmerzhafte Mittelohrentzündung. 🙁 Dabei vermissen wir die beiden so sehr.

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Ich backe irgendwas zwischen Brownie und matschigen Schokokuchen.

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Der Sohn kocht uns wieder Kaffee. Er kann das so gut, eigentlich könnte er uns morgens einen ans Bett bringen.

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Für ihn gibt es einen Babyccino. Voll sein Ding.

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Er nimmt noch einen Nachschlag.

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Immer alles schön wegräumen.

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Wohin hätten Hund und Ente auch sonst geräumt werden sollen? (Später hat er uns beide zusammen mit der Tonies Maus zum Abendessen gekocht.)

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Wir spielen draußen mit dem Fußball.

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Tschüss Ball. War schön mit dir.

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Kaum ist der Ball auf dem Eis und unerreichbar, kann der Sohn „Ball“ sagen. In Dauerschleife.

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Wir fahren in die Stadt und kaufen einen neuen Ball. Der Sohn liebte diesen Ball so sehr und bevor er aus herzbrechender Vermissung auf das Eis läuft, gibt es einen neuen.

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Zum Abendessen gibt es Ofengemüse, vegetarische Gemüsebratlinge, Humus, rohes Sauerkraut und Kräuterquark.

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Bevor es ins Bett geht, wird noch mit Cozmo gespielt.

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Sonntag

Diese Kinderküche war eine hervorragende Investition. Aufstehen, wickeln, umziehen, Tonies-Box schnappen und ab zur Kinderküche im Wohnzimmer.

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Draußen liegt „Neeeee“. Ob er liegen bleibt? (Nö)

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Der Sohn baut sich ein Kuschelnest und probiert neue Bücher.

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Aber auf mir abhängen und vorlesen lassen ist dann doch geiler.
Hoch im Kurs, schon seit Monaten und heute mit im Bett:
Oho, wem gehört der Tierpopo
Die kleine Raupe Nimmersatt
He Duda

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Das Kind mopst sich Papas Kopfhörer und hört am Ende darüber ein bisschen Musik, bevor es Zeit für einen Mittagsschlaf wird.

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Ich schlafe mit ein.

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Zum Aufwachen kommt Tom zu uns und wir kuscheln und lesen noch mal ein paar Bücher.

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In der Woche fing ich an ein paar Sachen auszuräumen. Teller und Schüsseln, Gläser, Kleinkram und ein paar Bücher. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich von Büchern trennen könnte, aber es fühlt sich so gut an, dass ich gestern und heute noch einmal eine große Ladung aussortiere. Das Regal ist jetzt ziemlich leer.

(Ich habe ein Foto vom leeren Regal gemacht und es scheinbar wieder gelöscht. Stellt euch ein leeres Regal vor.)

Wir gehen mit dem neuen Ball raus und gucken ob eine nette Ente uns vielleicht den alten ans Ufer gebracht hat. Nope. Ich würde sagen, Enten und Gänse haben sich in der Nacht ein kleines Fußballmatch gegönnt und den Ball über das Eis zum anderen Ende gekickt.

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Beim Reingehen schließt der Sohn alles auf.
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Zeit für Cozmo.

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Und danach werden Karotten geerntet und Schweinchen geschrubbt.

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Vor dem Abendessen muss ganz dringend noch ein Apfel gegessen werden.

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Ich lege vor der Einschlafbegleitung noch alles für das „Kostüm“ des Kindes raus, das sich gerade weder anziehen, noch ausziehen möchte. Mal gucken ob er morgen als Löwe in die KiTa geht, oder als Mama im Wochenbett. Ungekämmt und im Pyjama.

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Wochenende in Bildern 03. und 04. Februar

Schnee, Badeschaum und die Kaffeemashine

4. Februar 2018
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Mir geht es so semi, der Sohn entdeckt meine Lippenstifte, Badeschaum ist sein Feind und wir trinken alle zu viel Kaffee.

Samstag

Geil, wir haben bis 6:30 Uhr geschlafen! Hat der Sohn Wochenende verstanden? Mit Papa wird auf dem Sofa gekuschelt und eine Folge Peppa Wutz geguckt, während ich noch eine Runde schlafen darf.

Eigentlich wollten wir zum Markt. Alle zusammen. Aber: „Möchtest du die Jacke anziehen?“ „Nein!“ „Möchtest du die Schuhe anziehen?“ „NEIN“. Tom fährt ohne uns zum Markt. Seit drei Tagen ist an und ausziehen wieder so richtig, richtig doof!

Tom kauft uns frische Bandnudeln für heute und für morgen Maultaschen mit Spinat.

Mittagsschlaf.

Ich stehe nach dem Einschlafstillen wieder auf. Sitze 15 Minuten mit einem Tee regungslos im Wohnzimmer und frage mich dann, warum ich das eigentlich mache. Ich habe Kopf- und Halsschmerzen aus der Hölle und eigentlich will ich nur liegen. Also nehme ich meinen Tee, gehe zurück zum Sohn ins Bett, lese ein paar Seiten und schlafe dann noch eine Runde mit.

Mit viel gutem Zureden und ein paar Tränchen schaffen wir es Nachmittags doch noch alle zusammen raus. Draußen ist es dann auch gar nicht mehr so doof. Eigentlich sogar ganz geil! Ich Buggy singt der Sohn vergnügt, während wir mir Kopfschmerztabletten besorgen und im Bioladen noch ein paar Kleinigkeiten besorgen. Der feiert heute übrigens seinen ersten Geburtstag und beim Glücksrad gewinnen wir eine Banane.

Es gibt Kuchen. Apfel, Mohn und Streusel. Den mögen wir alle sehr gerne.

Wieder zuhause wird mit Oma und anschließend mit Opa in der Reha telefoniert. Mit Video! Das lieben hier alle sehr. heute wird ganz viel Quatsch gemacht.

Meine Lippenstifte werden geplündert. Jeder einzelne wird ganz genau angeschaut, dann wieder zurückgelegt. Komisch, dass er sie erst jetzt entdeckt hat.

Sonntag

Das Kind hat Wochenende doch nicht verstanden. 04:40 Uhr. Ich habe immer noch Kopf- und Halsschmerzen aus der Hölle und würde so gerne noch mit dem Sohn kuscheln. Der möchte aber lieber mit dem Papa aufstehen. Im Nebenzimmer höre ich sie Musik hören, singen und Bücher angucken. Ich bin so dankbar dafür, dass ich morgens fast immer liegen bleiben kann.

Zum Frühstück gibt es Pancakes mit Blaubeeren. Der Sohn besteht auf eine Gabel.

Draußen liegt „Neeeeeee“ aber der ist nur durch das Fenster toll. Raus möchte das Kind noch immer nicht. Egal. Machen wir eben drinnen ganz viel Quatsch. Der Sohn kann übrigens nicht nur inbrünstig „NEIN“ schreien, sondern auch „NÖ!“ „Nönönö“. Vielleicht hat er zu viel „Unter meinem Bett Vol. 2“ gehört.

Momentan sind alle Schlüssel ganz hoch im Kurs. Damit wird fleißig versucht alle Türen aufzuschließen und Schrauben zu drehen. Das Fensterschloss hat er geknackt.

Bei uns ist Cozmo eingezogen. Die beiden sind hin und weg. Und Cozmo ist sososososo süß!

Mittagsschlaf ist heute irgendwie nicht drin. Statt im Bett zu liegen, werden wieder die Lippenstifte gemopst. Diesmal wird einer sogar aufgemacht und ganz oft daran gerochen. Mit dem Lippenstift wird immer und immer wieder vom Bett auf einen Haufen Kissen gesprungen, zwischendurch wird in dem Kissenberg eine kleine Pause gemacht, danach geht es weiter.

Ein Mittagsschlaf wäre so schön. Wir sind so müde.

Egal, dann wird eben weiter gespielt. Ich hätte nicht gedacht, dass er mit 19 Monaten schon versteht, wie Fiete Farm funktioniert, aber er stapelt Kisten und sammelt Äpfel wie ein Champion.

Wir ziehen uns an und wollen spazieren gehen. Meine beste Investition? Wollunterwäsche!

Der Sohn lässt sich heute wieder gerne anziehen. YAY. Wir spazieren durch die Schanze und Schneeregen. Es gibt einen Chai für mich und 1000 neue Bücher für die Bücherwunschliste..

Auf dem Rückweg holen wir uns Lakritz. Schlump.


Technik ist total sein Ding. Er kann uns inzwischen fast ganz alleine Kaffee kochen. Er schiebt seinen Lernturm zur Maschine, schaltet die Steckdose mit einem kleinen Schalter an, klappt den Deckel der Maschine auf, macht die Dose mit den Pads auf (ja, nicht so geil für die Umwelt), legt ein Pad in die Maschine, Deckel zu, Mashine an, Tasse drunter und dann, wenn das Licht nicht mehr blinkt, auf die Taste mit der Tasse drücken. Wenn er jetzt noch das Pad ordentlich reinlegen würde, bräuchte er uns nicht mehr. Seit er weiß wie das alles funktioniert, müssen wir ständig Kaffee trinken.

Maultaschen findet der Sohn genauso blöd wie Nudeln. Aber Dinkeltoast mit Butter feiert er, wie den süßesten Kuchen. Essen macht gerade im stehen auch ganz besonders viel Spaß. Da kann man besser nach jedem Bisschen tanzen, weil es so gut schmeckt.

Baden mit Papa ist eigentlich das beste überhaupt. Aber heute habe ich alles falsch gemacht und ein bisschen Schaum ins Wasser getan. Der Sohn weinte bitterlich, wenn Schaum ihn berührte. Wir gucken Papa also aus der Sicherheit meines Schoßes beim Baden zu.

Es werden noch Lieder gehört, mit dem Telefon bei Oma angerufen und ein paar Mal vom Sofa gesprungen, dann geht es ins Bett.

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Wochenende in Bildern 20. und 21. Januar

Spielplatzdino

21. Januar 2018
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Hamburg zeigt sein schönstes grau, ganz vorbildlich gibt es dieses Wochenende Kaffee aus Thermobechern und wir haben einen Dino auf dem Spielplatz gesehen. So cool!

Samstag

Eine kleine Henkeltasse für das Kind war eine ganz hervorragende Idee. Er liebt es sie am Henkel anzufassen und der kleine Geist sorgt auch viel zu früh am Tag für gute Laune.

Tom wartet auf sein Eichhörnchenfreund.

Grau mit einem Rest Schneematsch. Wir laufen durch die Straßen, in der Hoffnung irgendwann beim Bio-Supermarkt anzukommen.

Läuft. Oder eher nicht. Irgendwann hatte das Kind keine Lust mehr zu Laufen und wollte in den Buggy. Wir kamen fix zum Supermarkt und der Sohn hat sich Joghurt ausgesucht. Den hält er auch die ganze Heimfahrt in der Hand. Das ist der erste Joghurt seit Jahren, der kein reiner Naturjoghurt ist. Überlegt ihr euch auch manchmal Namen für Geräusche? Wenn man Joghurtbecher drückt dann … knickern sie. Ich finde knistern, knacken und rascheln passen einfach nicht. Oder fällt mir das richtige Wort einfach bloß nicht ein?

Nach einem Mittagsschlaf und einem Besuch zweier Frauen von ebay-Kleinanzeigen, die trotz Straßennamen und Postleitzahl erst einmal in eine vollkommen andere Ecke Hamburgs fuhren, machen wir uns auf zu einem Spielplatz. Unterwegs holen wir uns noch Kaffee.

Diesmal übrigens vorbildlich. Ich habe meinen KeepCup gegen einen Thermobecher von Klean Kanteen eingetauscht und es war eine so gute Idee! Den Becher sah ich bei der lieben Belle und musste ihn mir einfach nachkaufen.


Happy Rutschparty!

Es ist echt blöd, wenn man gerne mit Sand spielen will, aber keinen Sand anfassen möchte. Der ist nass und sandig und kalt und überhaupt! Alle zwei Sekunden streckt mir das Kind seine sandigen Hände entgegen und meckert, lässt sich den Sand abklopfen und … fasst wieder Sand an. Handschuhe würden helfen, aber die sind natürlich weiterhin doof.

Wieder zuhause wird mit Oma und Opa aus Göttingen rumgealbert. Eigentlich wollten wir am Donnerstag zu ihnen fahren und über das Wochenende dort bleiben, aber das Wetter und meine fette Erkältung haben unsere Pläne durchkreuzt.

Endlich wieder Staubsaugen. Das könnte das Kind jeden Tag machen. Er liebt es!

Nachdem ich das Abendessen in den Ofen geschoben habe, hören wir noch ein bisschen Musik.

Der Teller vom Sohn. Die vegetarischen Sterne fand er uninteressant, gut für Tom und mich, uns haben sie richtig gut geschmeckt. Bis auf den Brokkoli und die lila Kartoffel (die angeschnittene Kackwurst vorne auf dem Teller) wurde alles genüsslich verspeist.

Sonntag

Hamburg ist heute Silent Hill. Den ganzen Tag.

Höhle am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Während Tom auf seinen Rollentrainer im Keller fährt, backen der Sohn und ich Kuchen. Und naschen.

Mittagsschlaf. Um 11 Uhr. Seit gestern kommen Kuscheltiere mit ins Bett und das Kind versucht immer wieder ohne Brust einzuschlafen. Manchmal klappt es, manchmal möchte er nach einer Weile dann doch noch einmal Stillen und dabei einschlafen.

Zum Mittagessen wärme ich unser Shakshuka ohne Schnickschnack von Freitag auf.

Nach einem langen Mittagsschlaf gibt es unseren Sonntagskuchen.

Wir spazieren durch Winterhude und holen uns heißen Kaffee für den Spielplatz.

Der Sohn rutscht sich warm.

Danach legt er los und zeigt uns, dass er vermutlich mal Fußballstar wird.

Absolutes Highlight: Ein Dino auf dem Spielplatz! Ein paar Jugendliche haben ein Dinokostüm und machen damit Quatsch. Die Kinder sind begeistert und der Sohn verfolgt die Jungs und den Dino über den ganzen Platz. Er möchte nicht Papa sagen, kennt zwar die Geräusche von diversen Tieren, aber egal wie oft wir die Tiernamen sagen, er sagt sie nicht. Und was kann er sagen, was wir hier eigentlich nie sagen? Dino! „Dino, Dino, Dino, Dino.“

Zuhause gehen Tom und der kleine Dinofan in die Wanne. Die Hände sind durchgefroren und bestehen aus 60% Sand. Es gibt das restliche Gemüse von gestern und zum Nachtisch Himbeerjoghurt. Um 18 Uhr schläft das Wuselkind und wir kuscheln uns auf das Sofa. Nächstes Wochenende kaufen wir einen großen Ball. Oder ein Dinokostüm.

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Wochenende in Bildern 13. und 14. Januar

Die erste Hafenrundfahrt

14. Januar 2018

Der Sohn ist auf seiner ersten Hafenrundfahrt, auf Opas Arm ist es spannender als auf meinem und ich glaube, ganz langsam verabschieden wir uns vom Einschlafstillen.

Samstag

Endlich kann der Sohn auch Tippitippi mit uns am Tisch machen. Mein Uraltmacbook, dass meine Mama nach mir hatte, ist jetzt an die nächste Generation weitergegeben worden. Aus, aber egal, Hauptsache Tippitippi.

Eigentlich sollte mein Papa heute die Garderobe des Sohns anbringen, also Löcher bohren, als Mann in der Familie, der eine Bohrmaschine besitzt und sie bedienen kann. Aber kurz bevor er mit dem schweren Ding in die Bahn steigt, stelle ich fest, dass die Garderobe total doof ist. Zum Glück erreiche ich ihn noch rechtzeitig. Er kommt ohne Bohrmaschine auf einen Kaffee vorbei.

Tom baut gerne irgendwas, dass irgendwas kann. Heute etwas, dass den Cryptobesitz des Kindes anzeigt. Eine Hülle wird gerade gedruckt und ein Schweinchen soll noch auf dem Bildschirm Coins einsammeln.

Wir fahren an den Hafen. Die erste Hafenrundfahrt für Tom und das Kind steht an. Der Kartenverkäufer ist mega nett, wir müssen viel weniger bezahlen, weil er uns Rabatte für Karten gibt, die wir gar nicht haben und am Ende fragt er, wie alt wir sind und ob das unser Kind sei. Er hielt mich für 21 und ich fühle mich geschmeichelt.

Auf Opas Schoß macht die Schifffahrt gleich doppelt so viel Spaß.

Wir bestellen Cappuccino und bekommen … viel süße Sahne und sehr viel süßen … Schokokaffee?

Egal, die Sahne kommt gut an.

Auf dem oberen Deck ist es unglaublich windig. Aber es ist auch so cool!

Wir holen uns Fischbrötchen und Fish & Chips. Fast hätte mir eine Möwe mein Essen geklaut.

Dieses Stückchen Backfisch wurde eine halbe Stunde lang in der Hand gehalten. Im eisigen Wind. Jeder Versuch ihm das Stück abzunehmen, damit er seine Hand in den warmen Fußsack stecken kann, wurden mit einem sehr energischen „NEIN!“ abgeschmettert. Am Ende gab es ein eiskaltes Händchen.

Wir spazieren an der Zuckermonarchie vorbei. Als ich noch in der Agentur gearbeitet habe, holte ich mir hier Mittags ab und an einen Cake-Pop und kann heute einfach nicht widerstehen.

Wir treffen ihn hier. Sehr cool!

Während ich am Abend den Sohn versuche ins Bett zu bringen, holt Tom ein Regal für das Kinderzimmer ab. Ich habe es bei ebay Kleinanzeigen gefunden und freue mich so riesig darüber. Seit 2016 gibt es diese Kollektion bei Ikea nicht mehr, dabei ist sie so schön!

Ich schreibe noch am Post 1000 Fragen an dich selbst #2 und löffel dabei Cashewmus, danach geht es mit einem Buch zum Sohn ins Bett.

Sonntag

Wir hören das Sams, frühstücken auf dem Fußboden und sind müde.

Tom wagt sich mit dem Rennrad an den Deich. Minusgrade, aber Sonne. Wärend er sich vermutlich alles abfriert, wird geklettert.

Und musiziert.

Der Pulli ist von ARMEDANGELS aus der limitierten Kids Collection. Wir haben ihn zugeschickt bekommen und Rosa ist einfach die Farbe des Sohns. Die Nachhaltige Kinderkleidung macht unseren Nachmittagskaffe (weiter unten) etwas weniger schlimm.

Mittags schläft der Sohn ohne Brust ein. Er stillt, möchte dann aber neben mir auf dem Kissen liegen und schläft mit meiner Hand auf seinem Bauch ein. Gestern Nacht ist er initial auch so eingeschlafen. Was geht denn da ab?
Ich mache mir einen Earl Grey Latte. Fancy. Tatsächlich schmeckt es viel intensiver als bloß aufgebrühter Tee mit Milch. Daumen hoch. Das Teepulver habe ich von Kissa zur Verfügung gestellt bekommen. Mit dem Tee in der Hand backe ich Kuchen, während Tom vollkommen eingefroren nach drei Stunden wieder kommt. Eigentlich wollte er ihn backen, aber ich glaube, seine Finger sind erfroren. Ach ja, es gibt kein Foto von einem perfekten Marmorgugelhuof, weil ich es verwackelt habe.

Wir packen uns alle dick ein und gehen raus in die Sonne. Tom holt sich unterwegs einen Dürüm mit scharfer soße und das Kind schläft nicht nur ohne stillen ein, es isst heute auch richtig gut und viel. Er beißt wie ein großer von Papas Essen ab und scheint auf Rohe Zwiebeln und scharfe Soße zu stehen.

Auf diesem Bild vereinen wir drei das Gegenteil von Nachhaltigkeit. Der Sohn bestand vehement auf einen Quetschi, ich habe keine Lust auf Tränen und weil wir Eltern sehr müde sind und dadurch vergesslich, gibt es Kaffee aus Pappbechern und nicht aus unserem Keepcup.

Bevor es nach Hause geht, wird noch gerutscht und mit Sand gespielt. Mit eiskalten Händen, weil Handschuhe in jeder Form immer noch kacke sind. Wusstet ihr, dass man mit Sand spielen kann, ohne Sand zu berühren? Der Sohn kann es. Es braucht eine Portion Überredungskunst, damit es zurück in den Buggy geht, aber irgendwann kommen wir daheim an. Der Sohn springt mit Tom in die Wanne, während ich Abendessen mache. (Freitag kochten wir mit Freunden und es ist noch Reis mit gemüse übrig geblieben. Das wärme ich auf. ich bin Meisterköchin.) Der Sohn schläft wieder neben mir auf dem Kissen ein und ich gucke mit Tom bad Moms.

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Wochenende in Bildern 06. und 07. Januar

Hallo 2018

7. Januar 2018

Das erste Wochenende in diesem Jahr. Mit Regen und Sonne, Pho, Waffeln, einer dicken Lippe und ganz viel Spaß.

Samstag

Tüdelü mit einer 3,5 Stündigen Unterbrechung ab 6 Uhr, schläft der Sohn bis 10:18 Uhr. Man muss nur wissen, wie man alles richtig formuliert und schon klingt es nach ausschlafen am Wochenende.

Während des zweiten Schlafteils guckt Tom Black Mirror. Mit mir kann er die Serie leider nicht gucken. Ich finde sie unglaublich gut, so gut, dass ich mir alles gezeigte als mögliche Zukunft verdammt gut vorstellen kann und mich nach jeder Folge sehr lange sehr schlecht fühle.

Weggegangen, Platz vergangen. Tom macht sich Kaffee, Der Sohn übernimmt seinen Platz.

In einen Body passen diverse Duploteile, Walnüsse, Kastanien und Minibecher. Falls ihr euch fragt, warum unsere Bodys immer so einen ausgeleierten Ausschnitt bis zum Bauchnabel haben.

Der Sohn kapert mein myO. Das Kissen bekam ich letztes Jahr von Theraline als PR-Sample und wir lieben es. Ich schlafe keine Nacht ohne und wenn ich nicht hingucke, schnappt es sich der Sohn und baut sich ein Nest damit.

Wir fahren in die Stadt, ich kaufe mir einen neuen Bleistift und ein paar Avocados. Fun Fact: Das Kind hast alle Handschuhe die ihm passen, trägt dafür aber gerne meine.

Im Asiamarkt überlegen wir ganz kurz, ob wir Sambal Oelek brauchen, kaufen dann aber doch nur Reisnudeln.

Drei Läden und keiner verkauft reife Bananen. Nummer vier hatte eine hand voll okay reifer. Was ist euer Problem?

Aus der Stadt haben wir uns Sushi zum Mittag mitgenommen. Wir machen es uns alle auf dem Fußboden vor der offenen Küche gemütlich und genießen unser Essen. Einen schönen Text über das Essen abseits vom Tisch und Tischmanieren, gibt es bei urnaturaen.

Überall in der Wohnung liegen Socken herum. Meistens 5 Paar von Tom. Er hat ein Sockenproblem. Für den Sohn ist jedes Paar eine Verlockung. Er liebt Socken und möchte sie gerne alle anziehen.

Staubsaugen ist eine neue Leidenschaft. 5 Stunden die gleiche Stelle. Wehe man nimmt ihm den Sauger ab um die anderen 75 qm der Wohnung saugen zu wollen. Staubsaugen kann bei uns ganze Nachmittage füllen. (Die Nachbarn können ruhig mal ihre ganzen Pakete abholen und ich vielleicht mal zum Altpapier gehen.)

Ich bin scheinbar das gemütlichste Möbelstück in der Wohnung. Natürlich haben wir beim Snacken wieder alles vollgekrümelt.

Vor dem Schlafengehen werden noch ein paar runden auf Papas Rücken geritten.

Wir gönnen uns heute wieder unsere Pho. Die Brühe hat Tom gestern schon gekocht. Ich mache mir noch Pilze rein. So lecker!

Sonntag

Der Lernturm hat eine ganze Zeitlang seinen festen Platz in der Küche verloren und stand immer im Kinderzimmer am Fenster, weil der Sohn so gerne rausschaute und in der Küche kletterte er immer auf einen Tritt um zuzugucken. Jetzt wird der Lernturm wild durch die Wohnung geschoben. Obwohl er die gleiche Höhe wie der Tritt hat, mag er seinen Turm lieber. In der Küche gab es heute damit einen ersten Unfall. Schneller als Tom gucken konnte fasste die kleine Hand auf den Herd. So schnell wie sie darauf lag, war sie auch schon wieder weggezogen und der Hand sieht man nichts an, aber der Sohn hat bitterlich geweint, sich sehr erschrocken und streckte uns den ganzen Vormittag über immer wieder seine kleine Hand entgegen, damit wir pusten können.

Zum Frühstück gibt es heute Waffeln. Die gehen immer und helfen fast noch besser als Pusten. Mit Cashewmus und Schokocreme von Rapunzel.

Nach Papas Socken, ist heute Papas T-Shirt dran.

Zum Mittag gibt es heute die restliche Pho. Diesmal extra hübsch angerichtet.

Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Wir gehen nach dem Mittag raus und spazieren quer durch Winterhude. Unterwegs machen wir kurz Fotos. Dem Sohn gefällt es.

Wir holen Kaffee und leckeren Kuchen für unterwegs.

Am Wasser tummeln sich ganz viele Gänse, Tauben und Möwen. Hat schon einmal jemand darüber nachgedacht Wasservögel als Kinderbetreuer anzulernen? Das Kind ist immer hin und weg, wenn wir sie sehen oder hören.

Auf einem kleinen Spielplatz wird gerutscht, gewippt, geklettert und gesprungen. Der Spielplatz ist etwas abseits und scheinbar immer leer, obwohl die Rutsche perfekt für ganz kleine Kinder ist, weil sie so gut alleine heraufklettern können. Der große Spielplatz an der Straße ist dafür immer voll. Naja, so muss ich zumindest nicht mit anderen Eltern reden und der Sohn kann so oft rutschen wie er will.

Zuhause gibt es heißen Ingweraufguss mit Zitrone und Honig. Der Sohn moppst sich wieder den Stuhl von Tom. Von da aus kann man ganz hervorragend an die restlichen Waffeln, die auf dem Küchentresen liegen. Danach gucken wir zwei Folgen Peppa Wutz. Der Sohn liebt diese Serie und zeigt mit seinem Finger auf den Fernseher und macht „chrrrchrrr“ (sein Schweinchengrunzen). Alles andere was auf diesem Ding läuft interessiert ihn nicht und nach zwei Folgen hat er meistens mehr Lust auf spielen und rutscht wieder vom Sofa herunter und steigt auf sein Kletterdreieck. So kann es ruhig bleiben.

Die Hand auf dem Herd ist heute nicht genug. Beim Klettern rutscht der Sohn ab und beißt sich vor schreck auf die Lippe. Pusten hilft aber innerhalb von zwei Minuten.

Abends baden Tom und der Sohn zusammen. Ich bin mir sicher, dass ein Liter Badewasser getrunken wurden.

Beim Einschlafstillen legt sich Tom zu uns und wir schlafen alle drei ein. Das passiert mir wirklich ständig. Danach aufwachen ist immer ganz hart. Mir ist kalt und ich brauche richtig lange um wieder wach zu werden, aber ich habe so viel vor und zu tun, dass ich nicht einfach mit im Bett liegen bleiben kann.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 30 und 31. Dezember

Tschüss 2017

31. Dezember 2017
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Das letzte Wochenende in 2017. Das Jahr ging unglaublich schnell vorbei. Die letzten Wochen so plötzlich, dass ich mir gar keine Gedanken über einen Jahresrückblick oder Vorsätze für das neue Jahr gemacht habe. Aber ich habe die letzten zwei Tage im Jahr unscharfe Fotos gemacht.

Tom ist krank, ich bin krank, der Sohn ist mega gut drauf und voller Energie.

Samstag

Wir kaufen auf dem Bio-Markt ein paar Kleinigkeiten ein. Frische Nudeln für unser Mittagessen und einen kleinen Vorrat an Äpfeln.

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Vor ein paar Wochen sah ich in der Ecke beim Vorbeifahren einen ganz kleinen Rumpelladen mit Körben. Heute fiel er mir wieder ein. An der Tür hängt ein Zettel, dass man im Hauseingang klingeln und warten soll. Wir klingeln und warten und spazieren mit vier geflochtenen Schalen für den Sohn wieder zurück zur Bahn. Der Laden gehört einem 88-jährigen Opi, der im Keller seiner Tochter gerade beibringt Körbe zu flechten. Im neuen Jahr kaufe ich da sicher noch einen Korb.

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Mittags fällt der Sohn in einen langen und tiefen Mittagsschlaf und ich packe meine COS-Bestellung aus. Ein roter Wollschal, gemütliche und schlichte Hosen und ein Pullover.

Morgen ist Silvester, fast vergessen, was das bedeutet. (Ihr dürft mir übrigens auf twitter folgen)

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Ich sortiere zu klein gewordene Kleidung aus (SO VIEL!) und der Sohn sortiert Walnüsse aus dem Garten meiner Mutter.

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Danach spazieren wir zum Edeka und kaufen noch Kaffee für morgen früh. Der Sohn nimmt seinen Koffer mit. Wir gehen durch die Tiefgarage und bringen noch Altpapier weg.

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Papa und Sohn duschen zusammen, danach wird mit den Großeltern aus Göttingen geredet. (In dem Sack ist die aussortierte Kleidung. Im Keller steht eine riesige Kiste, in die alles rein kommt und die ich dringendst sortieren muss.)

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„Ein, ein, ein“ und Sprung. Seit Tagen liebt der Sohn es auf Dinge hinaufzuklettern und wieder herunter zu hüpfen. Auf das weiche Bett oder in unsere Arme, wenn er auf den Wohnzimmertisch klettert oder von den oberen Sprossen des Kletterdreiecks springen will.

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Es ist 20:30, ich bringe das Kind ins Bett und Tom macht uns Blade Runner fertig.

Sonntag

Ich kann noch etwas im Bett bleiben, während der Sohn mit dem Papa auf dem Küchenfußboden ein … Picknick macht. Es gibt leckeres Sauerteigbrot von Gaues.

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Gegen 9 Uhr möchte das Wuselkind noch einmal ein kleines Nickerchen einlegen. Danach frühstücken wir noch einmal zusammen. Aufbackbrötchen, ganz warm mit Butter und Parmesan. Als ich klein war, habe ich diese Kombi geliebt!

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Tom will sich dehnen, der Sohn möchte, dass er alle seine Socken anzieht, die er in der Wohnung verteilt liegen lässt.

Ich möchte mein COS-Paket packen, aber der Karton gehört jetzt dem Kind.

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Wir alle haben husten. Nachts ganz schlimmen Reizhusten. Ich mache neuen Hustensaft, während der Sohn einen Mittagsschlaf macht.

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Das Wetter ist schon den ganzen Tag nass und windig. Wir gehen trotzdem im strömenden Regen raus.

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Auf dem Platz vor unserem Haus schießen die kleinen Kinder mit ihren Eltern schon Raketen ab. Wir gucken zu. Bei jedem Knall sagt der Sohn ganz theatralisch „Oh nein.“. Den Glitzer mag er trotzdem. Und die Pfützen.

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Vor dem Schlafengehen wird wieder geklettert und gesprungen. Heute vom Bobby Car.

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Trotz lautem geböller schläft das Kind beim Stillen ein. Mal gucken, wie lange das gut geht. Wir gönnen uns auf dem Sofa Ofenkäse mit Walnuss-Ciabatta und Möhrchen. Zum Nachtisch gibt es Zwiebelsaft und Erkältungstee.

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Bei Timehop werden mir die Silvester der letzten Jahre angezeigt. Sekt, Moscow Mules, dunkler Lippenstift und hohe Schuhe. Dieses Silvester ist ganz anders. Und trotzdem schön. Sogar mit Husten. Nächstes Jahr möchte ich trotzdem wieder roten Lippenstift tragen. Hohe Schuhe müssen nicht sein.

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Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein wundervolles neues Jahr.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3