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Was Attachment Parenting für mich bedeutet

Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft

3. September 2017
Was Attachment Parenting für mich bedeutet | Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft | ivy.li

Gerade geht ein Artikel um in dem Attachment Parenting als Selbstaufgabe der Eltern bezeichnet wird und der einen Weg in ein so schlechtes Licht rückt, der eigentlich so schön, leicht und voller Liebe sein kann. Um zu zeigen, dass Attachment Parenting nichts mit Selbstaufgabe zu tun hat, sondern mit Liebe und Selbstfürsorge hat Susanne Mierau auf ihrem Blog geborgen wachsen zu einer Blogparade aufgerufen. Und weil mich die eine Mama aus dem Nebeneingang immer noch wie einen Alien ansieht, wenn ich ihr erzähle, dass unser Kind noch immer nicht im eigenen Bett mit der Milchflasche in der Hand einschläft mache ich mit und teile mit euch unseren Weg der bindungsorientierten Elternschaft.

Was bedeutet Attachment Parenting eigentlich? Die 7 Baby-Bs

Der Begriff Attachment Parenting stammt vom amerikanischen Kinderarzt William Sears und beschreibt eine Erziehungslehre die auf der Bindung zwischen Eltern und Kind und das Vertrauen in sich selbst, die eigenen Instinkte und die Kompetenz des Babys basiert. Eckpfeiler seiner Lehre sind die 7 Baby-Bs die nicht als starre Regeln, sondern als Hilfsmittel für eine eine bindungsorientierte Elternschaft gesehen werden sollten.

Birth Bonding (Bindung nach der Geburt durch Haut-an-Haut-Kontakt )
Breastfeeding (Stillen nach Bedarf)
Babywearing (Das Tragen des Kindes in Tuch oder Tragehilfe)
Bedding close to baby (Das gemeinsame Schlafen im Familienbett)
Belief in the language value of your baby’s cry (Glaube an die Signale des Babys)
Beware of baby trainers (Vorsicht vor Babytrainern)
Balance and boundaries (Gleichgewicht und Grenzen)

In unserem Familienleben setzten wir alle Bs um. Wir gehen auf die Bedürfnisse unseres Kindes ein, Tragen, Stillen und schlafen im Familienbett und achten auch auf das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen aller Familienmitglieder und das Wahren von eigenen Grenzen.

Was bedeutet Attachment Parenting für mich?

Attachment Parenting hat keine starren Regeln, uns werden Hilfsmittel in die Hand gelegt die uns dabei unterstützen können ein liebevolles Familienleben zu führen, unser Kind in einer geborgenen Umgebung aufwachsen zu lassen und ihm für sein Leben die Sicherheit mitzugeben, diese Geborgenheit immer wieder bei uns und in sich selbst zu finden.

Attachment Parenting bedeutet für mich in erster Linie eines, nicht müssen. Unser Kind muss nicht lernen alleine einzuschlafen und muss nicht lernen durchzuschlafen. Es muss nicht noch vor den ersten eigenen Schritten eine hohe Frustrationstoleranz erlernen, nur weil später im Leben nicht immer die Sonne scheint. Es muss nicht jetzt Beikost essen, weil man das eben jetzt so macht. Es muss einfach nicht. Und auch wir Eltern müssen nicht. Wir müssen nicht vor der Kinderzimmertür ausharren bis das Kind weinend eingeschlafen ist, weil es lernen muss, dass wir nicht immer da sind, denn wir sind immer da. Wir müssen uns nicht an Beikostpläne halten, weil sie jemand erstellt hat, denn wir glauben daran, dass unser Kind essen wird, wenn es essen mag. Und wir müssen auch nicht hart bleiben, wenn wir eigentlich weich sind. Wir müssen einfach nicht.

Attachment Parenting bedeutet für mich können. Wir alle können uns in unserem eigenen Tempo entfalten und in einer geborgenen Umgebung wachsen. Sowohl unser Kind, als auch wir Eltern. Denn auch wir wachsen mit jedem neuen Tag. Und wir alle wachsen jeden Tag weiter zusammen.

Selbstfürsorge statt Selbstaufgabe

Attachment Parenting bedeutet bindungs-, bzw. bedürfnisorientierten Elternschaft und das bedeutet, dass wir auf die Bedürfnisse von uns allen eingehen. Sowohl auf die des Kindes, als auch auf die von uns Eltern. Pflege ich mich nicht selbst, gebe mich selbst auf, kann ich nicht in dem Maße auf Bedürfnisse meines Kindes eingehen, wie es eigentlich nötig ist. Selbstfürsorge ist daher für mich ein wichtiger Eckpfeiler von Attachment Parenting. Und nur weil wir auf die Bedürfnisse unseres Kindes eingehen, heißt das nicht, dass es keinen Platz mehr für unsere Bedürfnisse gibt.

Ja, natürlich gibt es Zeiten in denen die Bedürfnisse des Kindes weit über unseren stehen und wir unsere zurückstellen. Wie gerne hätten wir in den ersten Monaten ein bisschen mehr geschlafen, aber das Kind hatte so viel, was es verarbeiten musste und das ging nur in unseren Armen. In unseren müden und ungewaschenen Armen. Aber wie in jeder innigen Beziehung ist man für den anderen da, wenn er einen braucht. Vielleicht definiere ich Selbstaufgabe anders, aber mich temporär an zweite Stelle zu setzen um für jemanden da zu sein der mich braucht, ist für mich keine Selbstaufgabe.

Wir Eltern finden in unserem Familienalltag immer Raum und Zeit um etwas für uns zu tun. Und oft gibt uns erst Attachment Parenting die Möglichkeit dazu.

Wie wir Attachment Parenting leben

Können und nicht müssen bedeutet, dass wir selbst für uns festlegen welcher Weg am besten zu uns und unseren Bedürfnissen passt. Was sich für uns nicht gut anfühlt, ist nicht das richtige für uns.

Wir schlafen gemeinsam im Familienbett weil es für uns alle der leichteste und angenehmste Weg ist um Nachts genug erholsamen Schlaf zu bekommen. Wir schlafen eben alle nicht gerne alleine.

Wir stillen auch noch nach 14 Monaten, denn für unser Kind ist Muttermilch nicht nur Nahrung, es ist auch so viel mehr. Stillen ist Zeit für uns, Trost wenn die Tränchen nicht trocknen wollen, Einschlafhilfe, wenn der Tag so aufregend war oder der Traum so aufwühlend. Und Stillen ist für uns als Eltern einfach der entspanntere Weg. Wir müssen nicht ständig Flaschen und Pulver bei uns haben, Nachts muss niemand aufstehen und Unterwegs verzweifeln wir nicht, wenn wir kein heißes Wasser haben.

Die ersten Monate haben wir fast ausschließlich getragen, im gesamten ersten Jahr waren Tragetuch und Babytrage weitaus öfter im Einsatz als der Kinderwagen. Getragen werden tat und tut nicht nur unserem Kind gut, das viel Nähe braucht und fordert, es tut auch uns gut. Mein Mann nimmt noch jetzt lieber unser Kleinkind in die Trage, als den Kinderwagen zu nehmen. Er genießt die Nähe zu unserem Kind, die ihm Tagsüber durch den Arbeitsalltag fehlt. Und wir haben die Hände frei.

Das gemeinsame Schlafen, Tragen und Stillen, all das stärkt die Bindung zu unserem Kind und gibt uns Eltern gleichzeitig Zeit und Raum um für uns selbst zu sorgen.

Wir bekommen nachts oft alle genug schlaf, weil niemand lange Wege gehen muss um bei dem anderen zu sein. Wird Nähe gebraucht ist sie da. Wacht unser Kind Nachts auf weil es Hunger oder Durst hat, oder weint es weil ein Traum oder die Dunkelheit angsteinflößend sind, dann öffne ich bloß meine Arme und halte oder stille und wir schlafen gemeinsam wieder ein, oft noch bevor wir wirklich wach waren.

Wir müssen nicht am Bett ausharren und warten bis unser Kind endlich von alleine einschläft, wir legen uns zusammen hin und oftmals finde ich in diesen Momenten Zeit um den Tag revue passieren zu lassen, zu entspannen und kurz abzuschalten. Manchmal lese ich oder schreibe auf, wie gerade jetzt, was mich beschäftigt. Ja, es gibt auch Phasen in denen mein Kind mich auch im Schlaf braucht, aber dann nutze ich die Zeit um selbst zu schlafen, zu lesen oder ein Hörbuch zu hören. Es folgt immer wieder eine Phase in der ich nach der Einschlafbegleitung wieder aufstehen kann um dieses oder jenes zu tun. Sowohl Nachts als auch Tagsüber.

Durch das Tragen sind wir viel flexibler. Wir kommen leichter und schneller von hier nach dort, wir können Dinge erledigen und gleichzeitig die Nähe geben, die das Kind braucht. Ich habe in den ersten Monaten den Haushalt immer mit Kind im Tuch erledigt, war stundenlang spazieren mit einem Buch in der einen und einem Kaffee in der Hand, während das Kind an mich gekuschelt schlief. Mein Mann und haben Händchen gehalten und waren gemeinsam Essen, während unser Sohn in Trage und Tuch entspannte, was ihm im Kinderwagen oder abgelegt auf einer weichen Decke oft nicht gelang.

Wir lassen unser Kind entscheiden wann es bereit ist zu Essen und sich abzustillen. Dadurch geben wir ihm die Möglichkeit selbst auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören und sie zu erkennen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit die uns später immer mehr Freiraum gibt. Und dieser Weg lässt uns als Eltern auch viel entspannter sein. Wir müssen uns nicht an Pläne halten, setzten uns alle nicht unter Druck. Ich muss nicht extra für das Kind kochen, denn er isst mit uns mit und wenn er partout nicht mag, dann stille ich ihn. Ich schleppe keine Tausend Gläschen mit, nur das was ich selbst auch auf langen Ausflügen gerne snacke und teile mir mit meinem Kind Wassermelone und Blaubeeren. Ich muss meinem Sohn nicht mühsam beibringen wie es nach der Breizeit selber isst, er lernt es von anfang an bei uns. Und ich muss auch keine Machtkämpfe austragen, weil das Kind einfach nicht seinen Mund für den Karottenbrei aufmachen will.

Wir geben uns allen die Möglichkeit uns selbst zu entfalten.

Geben und Empfangen

Immer wenn ich etwas gebe, bekomme ich etwas zurück. Schenke ich Liebe und Geborgenheit erreicht auch mich Liebe und Geborgenheit. Bin ich für den anderen da, wird auch er es für mich sein. Natürlich wiegt mich mein Kind noch nicht in den Schlaf, wenn ich es bin, die Nachts einfach nicht zur Ruhe kommt, aber ich merke immer öfter wie unser Sohn seine eigene Selbstständigkeit entdeckt, weil wir ihn lasse, ihm vertrauen und ihm die Sicherheit geben, dass er sich frei entfalten kann und wir ihn dabei unterstützen. Mit jedem kleinen Stück mehr seiner Selbstständigkeit bekommen wir ein bisschen mehr Freiheit. Eine in der wir uns keine Gedanken machen müssen.

Ich bin mir sicher, dass mein Kind im Laufe seines Lebens auf unsere Bedürfnisse und die von anderen achten wird, weil wir seine Bedürfnisse achten und ihm Achtsamkeit vorleben.

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Projekt Familienbett und babysicheres Schlafzimmer

Aus der Emma Matratze wird ein Familienbett

18. März 2017

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Emma entstanden.

Mit Jonahs Mobilität wurde unser Zuhause zu einem Abenteuerspieltplatz. Man kann sich gar nicht schnell genug umdrehen, da ist Jonah schon um die Ecke gekrabbelt und zieht sich an irgendetwas hoch. Kerzen und Vasen sind eine Etage höher oder in die Abstellkammer gewandert, der hübsche aber wackelige Wohnzimmertisch wurde gegen einen großen, stabilen Korbtisch getauscht und Obst und Gemüse liegt jetzt in Körben im Küchenregal (Jonah fummel trotzdem die kleinen Cherrytomaten heraus und rollt sie durch die Wohnung). In Wohnzimmer und Küche ließ sich fix alles babysicher machen, im Bad ist nur noch die Klobürste eine Gefahrenquelle und die angeleckten Schuhe im Flur sind halb so wild. Unser Schlafzimmer hingegen ließ sich nicht ganz so leicht sichern. Das Bett war an drei Stellen offen, der Spiegel lehnte an der Wand, das Kabel der Nachttischlampe lud dazu ein alles herunterzuziehen und die Bilderrahmen auf dem Fußboden kippte schon das ein oder andere mal um. Ich bin ein bisschen stolz auf uns, dass wir alle Gefahrenquellen eliminieren konnten und unser Schlafzimmer jetzt noch schöner aussieht, als vorher. Gut, Höschen und Socken werden in ihrer Schublade niemals sicher vor Jonah sein, aber da müssen sie durch.

Babysicheres Schlafzimmer

Statt unseren großen Spiegel an die Wand zu hängen entschieden wir uns für einen neuen Standspiegel von Ikea mit Platz um hinter ihm ein paar Kleidungsstücke aufzuhängen. Der Bilderrahmen auf dem Boden wurde mit Nagel und Draht an der Wand befestigt und die Nachttischlampe verschwand auf der Kommode neben dem Kleiderschrank. Dank smarter Glühbirne lässt sich das Licht anpassen, obwohl Kabel und Lichtschalter hinter der Kommode versteckt sind. Tom hackte uns zwei Amazon Dash Buttons damit wir sie auch ohne Smartphone steuern können. Wir fixten alle „Nein“- und „Vorsicht“-Quellen, übrig blieb nur das Bett.

Unser Bett war und ist mehr als ein Elternbett. Es ist ein Familienbett. Jonah schläft seit der Geburt fast ausschließlich zwischen uns (und wenn Zähnchen kommen, auch gerne wieder auf mir). Das längst zu kleine Beistellbettchen war von Anfang an mehr Abstellfläche als Schlafplatz und ab den ersten, viel zu schnellen Rollmanövern von Jonah eine Illusion eines Rausfallschutzes. Unser Bett wurde nicht nur zu unsicher, sondern auch zu klein. Ein neues musste her. Wir überlegten lange was für uns die richtige Lösung sei, guckten uns Familienbetten an, diverse DIYs für hübsche Rausfallschutze, schliefen Nächte darüber und waren uns uneinig. Wirklich riesig ist unser Schlafzimmer nicht und der Platz um sich vor dem Spiegel zu drehen und Fenster und Kleiderschrank problemlos zu öffnen sollte nicht für ein riesiges Bett weichen. Mein Traum von einem Familienbett mit Übermaß musste ich erst mal Ruhen lassen und für das nächste Zuhause aufsparen. Es gibt keine Ecke in der das Bett an einer Wand hätte stehen können, also wären wir um einen Rausfallschutz nicht herumgekommen.

Emma die Familienmatratze

Wir einigten uns auf 200 x 200 cm. Die ersten Nächte lag die Emma Matratze noch neben unserem normalen Bett auf dem Boden. Eine Woche lang konnte man sich nur auf Matratze und Bett durch den Raum bewegen, bevor Emma, nach einer ausgiebigen Probezeit, bei uns bleiben durfte und unser Bett endgültig auszog. Tom war zu Beginn ziemlich skeptisch. Setzt oder stellt man sich auf die Emma Matratze, gibt sie ordentlich nach und wirkt ziemlich weich und auf einer weichen Matratze schlafen wir beide weder gerne noch gut. Von der einsinkenden Weichheit ist beim darauf Liegen nur noch wenig zu spüren und sie passt sich unseren Bedürfnissen perfekt an. Schon nach der zweiten Nacht ließ Toms Genörgel nach, das alte Bett landete auf ebay-Kleinanzeigen und gestern Nacht seufzte er sogar, wie gemütlich er unser neues Bett findet. Die 100 Tage Probeschlafen mussten wir gar nicht ausnutzen. Nach knapp 1 ½ Monaten sind wir immer noch sehr zufrieden mit der Matratze.

Die Emma Matratze liegt noch immer auf dem Boden. Sie kommt hervorragend ohne Lattenrost aus und dank der Beschichtung auf der Unterseite kann sie nicht wegrutschen. Der Plan uns ein Bettgestell selbst zu bauen wurde schnell verworfen, denn auf dem Boden schläft es sich ziemlich gut. Dazu trägt auch die Gewissheit bei, dass, sollte Jonah sich doch noch mal irgendwie vom Bett rollen, der Weg zum Boden nur ganz kurz ist und mehr als ein kleiner Schreck nicht passieren kann. Nach einigen Anläufen schafft unser gar nicht mehr so kleines Baby es selbst zu uns auf die Matratze zu klettern und ich bin mir ziemlich sicher, dass er es auch bald verstanden hat nicht mit dem Kopf, sondern mit den Beinen und dem Popo zuerst wieder aus dem Bett auszusteigen. Ich finde es schön, dass in unser Familienbett auch alle Familienmitglieder problemlos selbst hineinkommen.

Was mir fehlte war allerdings ein Kopfteil. Ich mag es nicht wenn die Kissen an der Wand unschöne Verfärbungen hinterlassen. Aus einer Platte Kiefer Leimholz wurde ein Kopfteil, das von der Matratze an der Wand gehalten wird. Zieht Jonah irgendwann mal aus dem Bett aus, oder hat es raus Nachts nicht mehr durch das gesamte Bett zu rollen und der Kante verdammt nahe zu kommen, wird aus dem gleichen Holz noch das geplante Bettgestell gebaut.

Es fehlen noch ein paar Bilder, die Wanddeko und vielleicht ein schöner Teppich, aber es lässt sich auch ohne hervorragend in unserem Familienbett kuscheln und toben. Ich liebe unser „neues“ Schlafzimmer und freue mich auf jedes Nickerchen mit Jonah.

Rabattcode und Gewinnspiel

Damit nicht nur wir ruhige Nächte auf einer Emma haben gibt es für euch 50 € Rabatt auf eine Emma Matratze mit dem Code IVY50 und für alle die sich gerne ordentlich Einkuscheln, gibt es noch ein tolles Schlafset von Emma bestehend aus Decke, Kissen und Bettwäsche in eurer Wunschgröße zu gewinnen.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog und verratet mir, wie ihr zuhause schlaft oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil unter dem Bild zu diesem Posting teil. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.03.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.03.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von sieben Tagen melden, verfällt der Gewinn.
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Sicher und entspannt schlafen mit Baby im Familienbett

Worauf man im Familienbett achten sollte

14. Dezember 2016

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Alvi entstanden.

Wir haben dank meines extremen Pinterest-Konsums, während der Schwangerschaft, ein fertiges Kinderzimmer mit hübscher, grauer Wand, fancy Designer-Regal, einer Wickelkommode und einem Babybett und weil ich nie davon ausging, dass unser Baby im ersten Jahr in diesem Zimmer schlafen wird haben wir auch ein Beistellbett. Wir sind wirklich ganz gut ausgestattet. Im Babybett liegt Jonah immer, wenn ich gefühlt täglich im Kinderzimmer, dass sich als hervorragendes Wäschezimmer herausstellte, Wäsche aufhänge und wieder abhänge und im Beistellbett schläft mein Kindle, liegt optimalerweise ein Spucktuch bereit und wenn ich unser Bett mache, liegt Jonah für ein paar Sekunden darin, bevor er sich wieder auf unser Bett rollt, noch bevor ich die Bettdecke ausschütteln konnte.

Zum Glück machte ich ganz viel Panik, dass wir ganz dringend ein Baby- und ein Beistellbett brauchen. Was würden wir jetzt ohne machen? Wo würde jetzt mein Kindle liegen?

Unsere Familienbett-Geschichte

Ich las schon vor der Schwangerschaft vom Familienbett, traute mir das aber nicht zu. Ich schlafe gerne ohne einen anderen Körper direkt an mir. Ich bin nicht der Kuscheltyp und ich bewege mich viel. Ich hatte Angst unser Baby zu überrollen und selbst nicht schlafen zu können, weil mir jemand so nahe ist. Mein Baby aber die ganze Zeit anstarren, es riechen und hören zu können wollte ich unbedingt. Ein Beistellbett kam mir da wie die optimale Lösung vor. Das es Babys gibt die so gar nicht alleine schlafen wollen und im Beistellbett neben Mama liegen für sie gaaaaaanz alleine bedeutet, daran verschwendete ich keinen Gedanken.

Schon auf der Wochenbettstation stellte sich das Beistellbett als nette Ablage heraus, aber als vollkommen ungeeigneter Schlafplatz für unser Kind. Den ganzen Tag lag er nackig auf meiner Brust oder auf meinem Mann, dass er nachts angezogen und in ein separates Bett gelegt wurde, fand er gar nicht witzig. Die Nachtschwester nahm sich Zeit für uns, versuchte mir die Angst davor zu nehmen das kleine zarte Wesen zu überrollen und legte es zwischen meinen Mann und mich. Und zack, Jonah schlief. Er hat uns gleich zu Beginn gezeigt, dass es für uns als Familie eigentlich nur eine einzige Schlaflösung gibt. Bis ich mich darauf einließ mussten allerdings noch ein paar, für mich schlaflose, Nächte vergehen. Im Krankenhaus konnte ich trotz gutem Zureden der Nachtschwester kaum ein Auge schließen und auch zuhause versuchte ich Nachts immer wieder Jonah in sein Beistellbett zu legen. Lief natürlich nicht, er schlief viel lieber in meinen Armen und ich bekam kein Auge zu. Irgendwann überkam mich der Schlaf bei einer Stillsession und ich schlief halb sitzend, gestützt von Kissen mit Jonah im Arm ein. Und wachte morgens ausgeruht mit einem glücklichen Baby auf. Huch, lief ja doch. Ich ließ mich darauf ein und siehe da, ich konnte hervorragend schlafen wenn mir mein Baby ganz nahe ist und ich bewege mich auch keinen einzigen Zentimeter und wache sofort auf, wenn er sich meldet. Alles perfekt. Er schlief unzählige Nächte auf mir, bevor er fein damit war auch neben mir zu liegen und obwohl ich ein passionierter Seitenschläfer bin, machten mir die unzähligen Nächte auf dem Rücken nichts aus. Schlief mein Baby ging es mir gut und ich konnte mich entspannen.

Jonah ist ein Stillbaby, er meldet sich mindestens alle zwei Stunden, manchmal auch öfter. Tagsüber legt er zwar auch viele Stillpausen ein, aber trinkt immer nur kurz, schließlich muss weiter geturnt und erkundet werden. Nachts holt er alles auf. Oft werde ich nicht mal mehr richtig wach, wenn er sich selbst an meine Brust rollt, stillt und wieder einschläft. Nein, er kann keine T-Shirts hochziehen und BHs öffnen, aber manchmal liegt er so lange an der Brust, dass ich einfach vor ihm wieder einschlafe und wenn er nicht anfängt zu lernen mich wieder richtig anzuziehen, bleibe ich eben so liegen.

Wir bekommen so alle definitiv mehr Schlaf, als würden wir unser Baby in seinem eigenen Bett, oder Beistellbett versuchen schlafen zu legen. Einziges Problem wird langsam unser Bett. Manchmal gehe ich nachts schnell Pipi machen und wenn ich wiederkomme, ist kein Platz mehr im Bett für mich, Jonah nimmt gerne mal meine ganze Matratze in Beschlag, wenn ich mir nicht schnell genug meinen Platz sicherere. Aktuell schlafen wir auf 180 x 200 cm, wenn sich unser Baby aber plötzlich nicht dazu entscheidet doch lieber alleine zu schlafen und mein Hintern irgendwann nicht mehr ins Beistellbett passen sollte (dafür ist es inzwischen auch eine Ablage geworden) muss früher oder später ein größeres Bett her. Fragt sich nur wie unser Familienbett aussehen wird. Natürlich hätte ich gerne ein hübsches, aber das scheint irgendwie gar nicht so leicht umzusetzen zu sein. Es gibt einige zu kaufen, allerdings entsprechen die so gar nicht meinem Geschmack, viele DIY-Lösungen sind auch nur etwas für abgedunkelte Schlafzimmer oder erfordern ein extrem handwerkliches Geschick, welches ich nicht vorweisen kann (bitte lasst mich niemals mit Kleber alleine) oder gehen, genauso wie extra anfertigen lassen, ordentlich ins Geld.

Übrigens verriet uns der Kinderarzt im Krankenhaus, nachdem er seine Pflicht tat und uns darüber informierte, dass unser Baby immer im eigenen Bettchen schlafen sollte, dass er mit seinen Kindern auch im Familienbett schläft.

Worauf sollte man mit Baby im Familienbett achten?

Einfach das Baby mit ins Bett nehmen und schön mit einem in die eigene Decke kuscheln sollte man natürlich nicht. Damit der Schlaf im Familienbett sicher ist, sollte man ein paar Dinge beachten.

Raucher sollten auf das Familienbett verzichten, wobei ich persönlich der Meinung bin, dass man mit Kind das Rauchen aufgeben sollte. Ausgeatmete Luft enthält immer noch Nikotinreste und auch der Körper dünstet diese aus.
Wer Drogen nimmt (Was hoffentlich hier niemand tut) sollte ebenfalls den Gedanken an ein Familienbett gleich wieder vergessen. Starke Schmerz- oder Beruhigungsmittel gehören ebenfalls zu den No-Gos.

Auch nach Alkoholkonsum sollte das Baby nicht mit einem zusammen im Bett schlafen. Alles was das Bewusstsein beeinträchtigt muss gemieden werden. Schließlich liegt jemand neben uns der nicht einfach wegrollen kann, wenn Mamas oder Papas Arm plötzlich unkontrolliert zur Seite geworfen wird. Außerdem wacht man nicht so leicht auf, wenn sie das Baby bemerkbar macht.

Die Matratze sollte fest sein und das Laken nicht lose. Ein Wasserbett ist also als Familienbett vollkommen untauglich.

Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein. Optimal liegt die Temperatur zwischen 16 °C und 18 °C. Allgemein sollte das Baby nicht zu warm angezogen sein, denn im gemeinsamen Bett ist es immer etwas wärmer. Ob es eurem Kind zu warm ist, kann man ganz gut im Nacken fühlen.

Am Anfang schlief Jonah übrigens immer mit auf meiner Seite und ich diente als Trennwand zu meinem Mann. Ich traute seinem Schlaf nicht so recht. Inzwischen liegt Jonah auch gerne neben uns und der Papa schläft reglos daneben und wacht auch fix auf, wenn mal eine Windel gewechselt werden muss, oder Jonah die Nacht für beendet erklärt.

Ganz wichtig ist auch, dass euer Baby nicht mit euch unter der Decke liegt und auch keine Möglichkeit hat sich diese, oder ein Kissen, über den Kopf zu ziehen. Optimalerweise sollte euer Baby auch nicht unter einer eigen Decke liegen, sondern in einem Schlafsack schlafen. Darin kann es rumtrampeln, deckt sich aber selbst nicht auf und kann sich nichts über Mund und Nase ziehen.

Unser Schlafsack-Liebling

Ziemlich weit oben auf unserer Baby-Wunschliste stand das Baby-Mäxchen von Alvi, welches wir auch promt von Freunden aus Madrid geschenkt bekamen. Jonah schläft seit seiner Geburt darin. Wächst er aus einer Größe heraus, kommt die nächste. Für uns ist das Baby-Mäxchen die optimale Variante eines Schlafsacks.

Das Baby-Mäxchen wird aus reiner Baumwolle hergestellt und besteht aus drei Teilen. Es gibt den dünnen Innensack mit langen Ärmeln, der immer in zwei Größen kommt und den wattierten Außensack. Die Kombination ist perfekt für die kalte Jahreszeit, im Sommer schlief Jonah nur in dem Innensack.

Sowohl der Innen- als auch der Außensack haben einen umlaufenden reißverschluss, dadurch kann man fix in der Nacht wickeln, ohne das Baby dabei aus dem Schlafsack friemeln zu müssen. Außerdem stört weder ein Reißverschluss auf der Vorderseite, noch eine Nacht auf der Rückenseite, wenn auf dem Bauch, oder dem Rücken geschlafen wird. Und auch Seitenschläfer stört nichts, da der Reißverschluss erst weiter unten beginnt. In dem Sack ist außerdem genug Platz um ordentlich zu strampeln und zu turnen. Jonah hat das mal für euch getestet und rollt sich jetzt seit 6 Monaten darin durch unser Bett.

Den Außensack gibt es in unterschiedlichen Designs und lässt sich, so wie auch der Innensack, separat kaufen, falls man mal etwas Abwechslung, oder mehr Innensäcke zum Wechseln braucht.

Wie Schlaft ihr?

Mich würde interessieren wie ihr als Familie den besten Schlaf bekommt. Schläft euer Baby im eigenen Bett, oder sogar im eigenen Zimmer? Oder ist das Beistellbett mehr als nur eine Ablagefläche für Krimskrams? Ihr schlaft auch im Familienbett? Wie sieht eures aus? Habt ihr vielleicht sogar die perfekte Lösung die auch noch optisch Bombe ist? Dann her damit!

Am Wochenende gibt es übrigens eine klitzekleine Verlosung zusammen mit Alvi auf Instagram, schaut also mal vorbei. <3

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