Aktuelle Kategorie

Family

Family Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 08. und 09. April

Jonah der Hundeschreck

9. April 2017

Samstag

Wir starten den Tag etwas später. Jonah und ich legen uns noch mal hin und stehen erst gegen halb zehn auf. Er hat ganz gemütlich auf meinem Arm geschlafen, während ich im Bett saß und döste.

Wir ziehen uns fix an und Jonah erinnert mich mit seiner Socken-Schuh-Kombi an Michael Jackson. Mittags sind wir mit meiner Tante und meinem Onkel verabredet und wir müssen vorher noch ein paar Einkäufe erledigen.

Der Kinderwagen hält auf dem Rückweg als Einkaufswagen her, da die kleine Avocado keine Lust mehr hat und lieber getragen werden will. Vielleicht sehen wir ein bisschen rumpelig aus, wie wir so durch die Straßen spazieren.

Wir besorgen noch Brötchen beim Bäcker, denn statt Mittag gibt es bei meiner Tante heute um 12 Uhr Frühstück.

So einen gedeckten Frühstückstisch bekommt man nur, wenn man die Familie besucht.

Wir gehen mit den Hunden spazieren. Jonah würde gerne Kontakt aufnehmen, aber er ist ein kleiner Hundeschreck.

Ich habe in dem Dorf in dem meine Tante lebt ein paar Jahre mit meiner Mama gewohnt und so durch die Straßen und über den Radwanderweg zu spazieren und zu sehen, dass sich wirklich nichts verändert hat, fühlt sich irgendwie komisch an.

Es gibt Kuchen, den ich vergaß zu fotografieren, aber daran dachte mindestens zwei Stücke zu essen, weil er so lecker war. Wir bleiben noch zum Abendbrot und während ich Dinkelnudeln mit Spinat, Pilzen und Käse esse, schläft Jonah auf meinem Arm. Ich habe auch nur auf meine Hose gekleckert und nicht auf ihn.

Die Heimfahrt im Dunkeln verschläft Jonah und wir können uns auch noch Bettfertig machen, während er in der Babyschale schläft. So spät (21:30 Uhr) war ich schon seeeehr lange nicht mehr unterwegs.

Sonntag

Den Vormittag kuscheln Jonah und ich auf dem Sofa, während Tom mit dem Rad unterwegs ist. Unser Kind schläft gerade tagsüber sehr viel. Eigentlich perfekt um etwas zu schaffen, aber er schläft nur auf meinem Arm gekuschelt viel. Also schaffe ich nichts, außer ihn anzustarren, selbst zu dösen oder zu lesen. Zum Glück habe ich mir vor einem zweistündigen Nickerchen Frühstück gemacht.

Die Sonne strahlt und es ist so schön warm. Ich mag gar nicht daran denken, dass die Woche grau und kalt werden soll. Ich hänge Wäsche auf und snacke ein paar Dinkelpoppies aus der Tasse.

Jonah bahnt sich seinen Weg von der Terrasse durch den Rindenmulch zur Wiese und Sandkiste. Er verfolgt den Nachbarsjungen durch den halben Innenhof, der spielt mit einem kleinen Feuerwehrroboter und Jonah ist davon ganz angetan.

Unsere Feige, von der ich nicht glaubte sie würde den Winter überleben, hat inzwischen nicht nur kleine Blätter, sondern auch schon zwei kleine Feigen.

Zusammen mit Tom geht es noch mal in den Stadtpark. Kaum scheint die Sonne, trifft man ganz Hamburg hier.

Auf dem großen Spielplatz wird noch die Schaukel erobert und Sand essen.

Absolutes Lieblingsspielzeug bleibt allerdings der Kinderwagen.

Gegen drei Uhr spazieren wir wieder nach hause und das Spielplatzkind gönnt sich noch mal eine Mütze voll Schlaf.

Die zweite Maschine Wäsche kommt auf den Ständer. Ich liebe unsere Terrasse. Rundeherum blüht alles und die Woche geht es ins Gartencenter um neue Kräuter zu kaufen.

Aus einmal schnell Stillen und dann mit dem Papa noch mal in den Innenhof gehen wird ein weiteres Nickerchen. Tom holt mir mein Macbook und einen Beistelltisch, den wir eigentlich verkaufen wollten. Vielleicht muss er doch noch eine Weile bei uns bleiben.

Meine beiden Männer saugen noch Staub.

Danach gibt es unsere scharfen Belugalinsen, die Tom gekocht hat, während Jonah auf mir schlief. Das Rezept gibt es übrigens hier.

Jetzt gehen das Baby und ich noch duschen, danach geht es für ihn ins bett und für Tom und mich aufs Sofa.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

Family Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 01. und 02. April

2. April 2017

Samstag

Wir haben vollkommen vergessen Fotos für das Wochenende in Bildern zu machen und Tom geht ohne Foto mit Jonah einkaufen, während ich etwas Zeit zum schreiben habe (das führen wir jetzt gerade ein), wir essen ohne Foto Mittag auf der Terrasse in der Sonne und gucken uns ohne Foto Aprilscherze im Internet an.

Zum Geburtstag schenkte mir Tom ein Fahrrad und in der Woche bestellten wir einen Fahrradsitz und zwei Helme. Heut war die erste kleine Probefahrt bei uns auf dem großen Platz. Jonah mag den Helm und Fahrradfahren scheint ihm auch richtig gut zu gefallen. Ich muss mich noch daran gewöhnen und bevor ich mich alleine mit Kindersitz auf die Straßen traue, muss Tom noch einige Fahrten mit uns zusammen machen. Aber es war so schön mit Jonah durch die Sonne zu radeln. Das Rad fährt so gut!

Nach einem kleinen Nickerchen bei Tom in der Trage fahren wir nach Eppendorf um Nati von der arbeit abzuholen. Wir wollen den Nachmittag zusammen verbringen. Unterwegs geben wir noch ein paar Pakete bei der Post ab.

Im Laden sind noch Kunden, die von einer Kollegen beraten werden. Da Nati den Schlüssel hat müssen wir noch etwas warten, bevor abgeschlossen werden kann. Sie schnappt sich Jonah und zeigt ihm ganz stolz ihrer Kollegin, während Tom und ich draussen das gute Wetter genießen.

Jonah verliert nach zwei Kinderläden und einer Bahnfahrt die Lust am Kinderwagen und Nati möchte unbedingt tragen. Beide fühlen sich pudelwohl.

Wir halten bei Ace & Tate und gucken uns Sonnenbrillen an. Aber der Laden ist so voll, das Licht im Geschäft erstaunlich schlecht und wir verschieben das auf ein andermal. Schade, in Berlin ist das Geschäft nicht so überlaufen und man muss nicht raten welche Farbe das Gestell wirklich hat.

Auf dem Rückweg holen wir uns noch ein Eis bei Luicella’s.

Und spazieren ganz gemütlich zurück zur Bahn und genießen die warme Luft.

Während ich Jonah ins Bett bringe, kocht uns Tom Abendessen. Gemüse und Cashews in Kokoscurry.

Auf dem Sofa lese ich einen Artikel der mir in die Facebook Timeline gespült wird. Ein Baby von gerade mal 11 Wochen, dass an einer seltenen Art von Krebs sterben wird. Seine Familie genießt jeden Tag mit Baby, unternimmt viel und möchte so viele schöne Momente als Familie erleben, wie es nur geht. Ich weine bitterlich. Ich bin so unglaublich dankbar dafür, dass Jonah bei uns ist und das es ihm gut geht. Bevor ich mich wieder richtig beruhigen kann, lege ich mich eine kleine Weile zu Jonah ins Bett und gucke ihm beim Schlafen zu.

Sonntag

Ich wache mit schrecklichen Bauchweh auf. Irgendwo über dem Bauchnabel schmerzt es so sehr, dass ich mich kaum bewegen kann. Tom nimmt Jonah und ich versuche den Schmerz wegzuschlafen. Klappt aber nicht. Auch drei Stunden später tut es höllisch weh. Wir überlegen kurz und entscheiden uns dann, in die Notaufnahme um die Ecke zu fahren. Nur gekrümmt stehen können fühlt sich nicht gesund an.

Natürlich verschwinden die Schmerzen schlagartig, kurz bevor ich dran bin. Blut wird mir trotzdem abgenommen und die Ärztin untersucht mich. Fit bin ich seit ein paar Tagen nicht. Ich habe Halsschmerzen, Druck auf den Ohren und mein Gaumen tut weh. Vermutlich hängen die seltsamen Bauchschmerzen damit zusammen. Sie lässt mich wieder nach Hause gehen, die Blutwerte bekomme ich später per Telefon mitgeteilt. Nichts auffälliges, nur eben nicht fit. Yay.

Jonah hat währenddessen im Wartezimmer geschlafen. So früh war noch nicht viel los und wir kamen ziemlich schnell dran.

Zuhause springt Tom aufs Rennrad, während ich mit Jonah noch mal etwas döse und im Bad eine Glasflasche fallen lasse. Alle Scherben aufsammeln während Jonah am liebsten mitten im Scherbenhaufen sitzen möchte, ist gar nicht so leicht. Ich setzte ihn in die Wanne und beeile mich. Kurz findet er den neuen Ort spannend, dann langweilt er sich und meckert mich an.

Tom kommt mit Sonnenbräune wieder. Das ist so unfair. Er wird unglaublich schnell braun, ich bin nach mehreren Tagen in der Sonne rumliegen nicht mal so braun wie Jonah.

Das Dösen tat gut, ich bin wieder fitter und wir spazieren zum DesignmarktBesonderschön. Bevor wir uns durch die Massen wühlen, gibt es erstmal einen Kaffee.

Bei dem Stand von Sinikka Harms kann ich nicht widerstehen und kaufe mir zwei wunderschöne Teller. Solltet ihr mir etwas schenken wollen, weil ihr mich so lieb habt, bitte schenkt mir alles von ihr. ich liebe ihre Sachen. Oder von Uglyduckly!

Tom geht mit Jonah im Innenhof eine Runde Schaukeln und im Sand spielen. In Jonahs Kleidung versteckt sich am Ende die halbe Sandkiste. Währenddessen räume ich etwas auf und nehme Wäsche ab.

Und hänge Wäsche wieder auf.

Bevor ich Jonah ins Bett bringe, möchte er noch ausgiebig die Wäscheklammern untersuchen. Gaaaaanz genau. Wirklich super genau …

Zum Abendessen gibt es gefüllte Dürüm und für mich noch ganz viel Tee gegen die Halsweh. Morgen will ich wieder richtig fit sein.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

Family Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 25. und 26. März

Spielplatzwochenende

25. März 2017

Meine Schwiegereltern sind zu Besuch, wir essen Eis, spazieren, spielen auf dem Spielplatz und Jonahs viertes Zähnchen sagt auch hallo.

Samstag

Tom springt für eine Morgenrunde am Deich direkt auf sein Rennrad.

Derweil backen Jonah und ich einen Käsekuchen für den Besuch der Schwiegereltern.

Jonah findet aber die Pfandflaschen und das Altglas hinter dem Mülleimer viel spannender. Er hat inzwischen „drumherum“ verstanden und krabbelt einfach um die Tonne herum, um an die heißgeliebten Gläser und Flaschen zu kommen. Früher hat es gereicht die Tonne einfach auf der einen Seite davor zu stellen und Jonah war sich sicher, dass er nicht mehr an das Pfandgut herankommt.

Statt Frühstück knabbert das Baby lieber an einer Ingwerknolle. Momentan mag er Muttermilch wieder viel viel viel lieber als alles andere und snackt nur ab und an mal eine Kleinigkeit. Ingwer und Zwiebelgrün findet er ziemlich lecker.

Wir fahren ins AEZ, ich möchte noch ein bisschen Kleinkram besorgen.

Tom gönnt sich ein Fischbrötchen.

Ich hätte gerne einen riesigen Lindthasen, aber mein Wunsch wird einfach überhört.

Auf dem Rückweg halten wir noch kurz bei Lidl und kaufen etwas ein. Jonah sitzt zum ersten Mal im Einkaufswagen und findet es klasse. Für fünf Minuten. Danach findet er es super witzig sich im Wagen hinzustellen …

Zurück zuhause kommen die Schwiegereltern und es gibt Kuchen. Pablo kommt auch noch auf ein Stück vorbei und bringt mir Tee vorbei, den wir zusammen bestellt haben. Matcha mit Minze. Ich freue mich schon.

Wochenende in Bildern | 25. und 26. März | WiB

Bevor es für Jonah ins Bett geht, spielen wir noch alle zusammen auf dem Spielplatz im Innenhof.

Während ich Jonah ins Bett bringe, bereitet Tom das Wunschessen von meinem Schwiegervater vor. Pizza.

Wir gucken alle zusammen noch einen Film, dann fahren die Schwiegereltern ins Hotel und ich möchte mich keinen einzigen Zentimeter bewegen, denn ich habe viel zu viele Lindorkugeln gegessen, die mir die beiden mitgebracht haben, weil sie einfach großartig sind. Also meine Schwiegereltern. Und die Lindorkugeln.

Sonntag

Ich hatte irgendwie gehofft, dass wir dank Zeitumstellung länger schlafen können (jaja, nur länger auf der Uhr), aber Jonahs viertes Zähnchen hat andere Pläne. 4:28 Uhr. Also 3:28. Wir tragen durch die Wohnung, schunkeln, singen und schauen aus dem Fenster. Gegen 8 Uhr schläft er auf dem Sofa in meinem Armen wieder ein. Ich kaufe mir online einen Mantel.

Meine Schwiegereltern kommen aus dem Hotel zu uns und ich mache mir Frühstück. Joghurt mit Ananas und Dinkelflakes.

Tom und sein Papa drehen eine Runde mit dem Rennrad.

Währenddessen gehen meine Schwiegermutter und ich mit Jonah in den Stadtpark. Er schläft noch mal eine Runde und wir trinken einen Kaffee.

Wieder zurück schläft er noch und wir stellen ihn auf die Terrasse.

Nach einem kleinen Milchsnack wird der Lieblingsstock wieder bespielt und nebenbei ein kleiner Maisbär mit roter Beete genascht.

Nachdem Tom und Uli wieder zurück sind gehen wir alle ein Eis essen.

Die Schlange vor dem Eisladen ist so lang, dass ich mit Jonah noch mal um den Block gehe. Wir treffen eine Katze und beide Seiten beobachten sich.

Für Jonah geht es noch mal in die Sandkiste im Innenhof. Diesmal sind auch ein paar mehr Kinder da und die haben ganz viel Spielzeug dabei. Das ist so verlockend, dass sich Jonah nach einer Weile traut den Sand mit den Händen anzufassen und sogar los krabbelt. Und plötzlich ist Sand doch gar nicht mehr so doof. Er mag am Ende gar nicht wieder mit rein kommen.

Petra schneidet uns noch die Haare bevor es Abendessen gibt.

Wir bestellen beim Asiaten und Jonah probiert Wan Tan.

Ich bringe ihn nach dem Essen ins Bett und wir machen es uns alle gemütlich und lassen den Tag zusammen ausklingen.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

Baby Family Mommy

Maßvoll inkonsequent

Das verbiegen von Regeln

23. März 2017

Was möchte ich meinem Kind vorleben, was zeigen? Was erlaube ich, was möchte ich vermeiden? Ich habe mir während der Schwangerschaft viele Gedanken darüber gemacht und Regeln für uns aufgestellt, die wir inzwischen zum Teil ordentlich verbogen haben. Denn „nein“ zu etwas zusagen, das noch gar nicht akut ist, was wir noch gar nicht richtig einschätzen konnten, ist leichter gesagt, als es letztendlich auch umzusetzen.

Kein Brei lässt sich locker durchziehen, wenn das Baby eh bis zum siebten Monat nur stillen mag. Aber wenn es dir plötzlich deinen Frühstücksbrei genüsslich vom Löffel lutscht und weit den Mund aufreißt, sobald irgendjemand einen Löffel in der Hand hält, dann lässt man seinen BLW-Plan (Baby Led Weaning) schleifen. Und plötzlich gibt es Brei, Fingerfood und das Essen von Mama und Papa. Alles wild gemischt. Puh, aber Gläschen, die gehen weiterhin gar nicht. Ja und dann hast du irgendwann mal keine Lust für drei Löffel selbst Brei zu kochen und ganz ehrlich? Der Linsenbrei mit Gemüse und Couscous von Alnatura ist ziemlich lecker!

„Nee, gib Jonah bitte nichts von deinem Marmeladenbrötchen. Kein Zucker im ersten Jahr.“ Beim letzten Besuch bei den Schwiegereltern sprudelte das noch aus mir heraus, letztes Wochenende durfte Jonah mal ein Löffelchen Eis probieren. Alles was wir essen, möchte Jonah auch. Er lässt sich nicht mehr mit einem Stück Gurke oder einem Hirsekringel veräppeln. Und ich möchte nicht darauf verzichten bei einem Spaziergang durch die Sonne ein Eis zu genießen. Also darf er probieren. Süßes gibt es bei uns nicht oft in seiner Anwesenheit, also fühle ich mich dabei auch nicht schlecht. Klar, es gibt auch Eltern die unglaublich konsequent sind, aber ich bin es nicht. Bitte steinigt mich nicht. Ich glaube in Maßen, und das ist ein Löffelchen am Wochenende ganz sicher, ist Süßes vollkommen okay.

Wir wollten niemals den Fernseher laufen lassen, wenn Jonah mit im Zimmer ist. Das war mir fast noch wichtiger als die „Kein Zucker“-Regel. Ja und dann kam eine Woche voller Regen, voller schlechter Laune, weil die ersten Zähne kamen, voller „bitte trag mich“ und die Wohnung fühlte sich immer kleiner an, voller „ich mag nicht schlafen“, aber ich war so müde. Und dann guckte ich eine Folge einer Serie und Jonah saß neben mir. Er guckte kurz zum Fernseher und nach ein paar Augenblicken war für den Rest der Folge das Sofakissen viel spannender. Wir sind in der Regel mehr Draussen als Drinnen und räumen mehr Schubladen ein und aus, rollen mehr Bälle durch die Gegend und schauen uns bunte Bücher an, als das ein Youtube-Video oder eine Folge bei Netflix läuft, aber ab und an läuft eben etwas.

Ich bin nicht perfekt, ich bin manchmal inkonsequent, ich lerne dazu und werfe über Bord, was für uns einfach nicht funktioniert, egal für wie gut ich es halte. Ich gehe den Weg, der für uns alle passt, bei dem wir am Wochenende ein Eis in der Sonne naschen können, ohne dass uns Jonah im Kinderwagen mit weit geöffneten Mund entgegen blickt und frustriert ist, weil wir ihm nichts abgeben, bei dem ich auch mal vor 20 Uhr auf dem Sofa sitzen und mir ein Youtube-Video anschauen kann, während Jonah neben mir spielt und bei dem ich mich selbst nicht für eine schreckliche Rabenmutter halte, weil ich Jonah ein Gläschen Brei anbiete, weil mein Essen heute mal aus super scharfen Curry besteht und er nichts davon abhaben kann. Ich bin maßvoll inkonsequent.

Family Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 18. und 19. März

Zähne kommen und gehen

19. März 2017

Während Tom sich von einem Zahn verabschieden muss, bekommt Jonah einen neuen. Beide finden das gar nicht witzig.

Samstag

Das dritte Zähnchen ist da. Gestern ist einer der oberen Schneidezähne durchgebrochen und Jonah steckt das weitaus besser weg, als es mir andere Mamas und unsere PEKiP-Leiterin prophezeit haben. In der Nacht wurde sich zwar etwas über eine Stunde unruhig hin und her gewühlt und herum geklettert, aber die Laune war dabei ganz okay. Mir ist nach Kaffee und ich wage mich an die Senseo-Maschine. Ich benutze die wirklich selten und bin eher der Teetrinker, mit meinen Gedanken bin ich auch nicht hundertprozentig bei der Sache und ich drücke auf den Knopf für eine Tasse, ohne ein Pad hereingelegt, eine Tasse darunter gestellt und die Klappe geschlossen zu haben. Ich habe also Wasser aufgekocht, dass jetzt über die ganze Arbeitsfläche schwimmt.

Tom brachte mir ein Becher von Mymuesli mit und ich frühstücke gemütlich auf der Couch. Tom hat schon längst gegessen und Jonah mag gerade Muttermilch lieber. Irgendwann müssen wir das mit den gemeinsamen Mahlzeiten mal durchziehen.

Zusammen mit Pablo und Justine gehen wir spontan auf einen Vintage Markt im Kampnagel. Es riecht muffig und wackelige Bänke aus splittrigem Holz kosten 185 €. An einem Stand werden Tötungsmaschinen verkauft. Zwei alte, elektrische Stühle und ein Vergasungsstuhl (?). Wir sind alle verstört und fragen uns, wer so etwas verkauft, kauft und ob das legal ist.

Wir essen alle zusammen noch Mittag bei Quán dò und spazieren anschließend zusammen zurück. Die beiden wohnen zwei Straßen weiter.

Während Tom eine Runde Rennrad fährt nehmen Jonah und ich die Wohnung auseinander.

Trotz Sturm und tückischem Regen, der urplötzlich für wenige Minuten fällt, bevor wieder ein kleines Stück blauer Himmel hervorlugt, schnappe ich mir den Kinderwagen und kaufe noch etwas Obst und Gemüse für Sonntag ein.

Jetzt macht sich doch der Zahn bemerkbar. Jonah mag nur noch auf mir sitzen und herumgetragen werden. Zum Glück wird die Stimmung gegen Abend wieder besser und wir haben alle zusammen noch ordentlich Spaß.

Statt eines gemütlichen Abends zu zweit sitze ich alleine im Wohnzimmer. Jonah schläft und Tom ist mit einem abgebrochenem Zahn beim zahnärztlichen Notdienst. YAY.

Sonntag

Zum Frühstück gibt es Melone. Scheinbar das erste Lebensmittel, dass Jonah nicht zu mögen scheint. Ich bot es ihm heute zum zweiten Mal an, aber er dreht sich weg. Sonst isst er eigentlich alles.

Es regnet den ganzen Tag und wir bleiben den ganzen Tag in der Wohnung. Tage ohne Spaziergänge sind nicht so schön wie Tage mit Spaziergängen. Auch mit Regenjacke, Gummistiefel und Schirm wird kein Spaziergangwetter draus.

Schlechtes Wetter erfordert Süßes. Das erste Mal in dieser Woche.

Nati kommt zu Besuch und bringt schöne Blumen mit. Frühling für den grauen Tag.

Jonah hat sich eine der Lindorkugeln geschnappt. Auspacken kann er sie noch nicht, aber solange in der Hand aufwärmen, bis die Schoki herausläuft.

Sein neues Zähnchen plagt ihn und die Laune ist nur semigut. Was ihm immer wiede ein Lächeln auf das Gesicht zaubert und die Laune hebt, sind die Griffe an unseren Fenstern. Die trocknen bei ihm so gut wie jede Träne.

Nachdem Nati wieder gegangen ist, lege ich mich mit Jonah für ein Nachmittagsnickerchen ins Bett. Gut schläft er nicht wirklich.

Die Laune wird auch Abends nicht besser und ich gehe mit Jonah duschen. Duschen ist ein bisschen wie der Fenstergriff.

Einschlafstillen dauert heute fast eine Stunde, danach gibt es für mich ganz viel Eis. Eis ist heute mein Fenstergriff.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

Family Living

Emma wird zum Familienbett

Unser „neues“ Schlafzimmer

18. März 2017

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Emma entstanden.

Mit Jonahs Mobilität wurde unser Zuhause zu einem Abenteuerspieltplatz. Man kann sich gar nicht schnell genug umdrehen, da ist Jonah schon um die Ecke gekrabbelt und zieht sich an irgendetwas hoch. Kerzen und Vasen sind eine Etage höher oder in die Abstellkammer gewandert, der hübsche aber wackelige Wohnzimmertisch wurde gegen einen großen, stabilen Korbtisch getauscht und Obst und Gemüse liegt jetzt in Körben im Küchenregal (Jonah fummel trotzdem die kleinen Cherrytomaten heraus und rollt sie durch die Wohnung). In Wohnzimmer und Küche ließ sich fix alles babysicher machen, im Bad ist nur noch die Klobürste eine Gefahrenquelle und die angeleckten Schuhe im Flur sind halb so wild. Unser Schlafzimmer hingegen ließ sich nicht ganz so leicht sichern. Das Bett war an drei Stellen offen, der Spiegel lehnte an der Wand, das Kabel der Nachttischlampe lud dazu ein alles herunterzuziehen und die Bilderrahmen auf dem Fußboden kippte schon das ein oder andere mal um. Ich bin ein bisschen stolz auf uns, dass wir alle Gefahrenquellen eliminieren konnten und unser Schlafzimmer jetzt noch schöner aussieht, als vorher. Gut, Höschen und Socken werden in ihrer Schublade niemals sicher vor Jonah sein, aber da müssen sie durch.

Babysicheres Schlafzimmer

Statt unseren großen Spiegel an die Wand zu hängen entschieden wir uns für einen neuen Standspiegel von Ikea mit Platz um hinter ihm ein paar Kleidungsstücke aufzuhängen. Der Bilderrahmen auf dem Boden wurde mit Nagel und Draht an der Wand befestigt und die Nachttischlampe verschwand auf der Kommode neben dem Kleiderschrank. Dank smarter Glühbirne lässt sich das Licht anpassen, obwohl Kabel und Lichtschalter hinter der Kommode versteckt sind. Tom hackte uns zwei Amazon Dash Buttons damit wir sie auch ohne Smartphone steuern können. Wir fixten alle „Nein“- und „Vorsicht“-Quellen, übrig blieb nur das Bett.

Unser Bett war und ist mehr als ein Elternbett. Es ist ein Familienbett. Jonah schläft seit der Geburt fast ausschließlich zwischen uns (und wenn Zähnchen kommen, auch gerne wieder auf mir). Das längst zu kleine Beistellbettchen war von Anfang an mehr Abstellfläche als Schlafplatz und ab den ersten, viel zu schnellen Rollmanövern von Jonah eine Illusion eines Rausfallschutzes. Unser Bett wurde nicht nur zu unsicher, sondern auch zu klein. Ein neues musste her. Wir überlegten lange was für uns die richtige Lösung sei, guckten uns Familienbetten an, diverse DIYs für hübsche Rausfallschutze, schliefen Nächte darüber und waren uns uneinig. Wirklich riesig ist unser Schlafzimmer nicht und der Platz um sich vor dem Spiegel zu drehen und Fenster und Kleiderschrank problemlos zu öffnen sollte nicht für ein riesiges Bett weichen. Mein Traum von einem Familienbett mit Übermaß musste ich erst mal Ruhen lassen und für das nächste Zuhause aufsparen. Es gibt keine Ecke in der das Bett an einer Wand hätte stehen können, also wären wir um einen Rausfallschutz nicht herumgekommen.

Emma die Familienmatratze

Wir einigten uns auf 200 x 200 cm. Die ersten Nächte lag die Emma Matratze noch neben unserem normalen Bett auf dem Boden. Eine Woche lang konnte man sich nur auf Matratze und Bett durch den Raum bewegen, bevor Emma, nach einer ausgiebigen Probezeit, bei uns bleiben durfte und unser Bett endgültig auszog. Tom war zu Beginn ziemlich skeptisch. Setzt oder stellt man sich auf die Emma Matratze, gibt sie ordentlich nach und wirkt ziemlich weich und auf einer weichen Matratze schlafen wir beide weder gerne noch gut. Von der einsinkenden Weichheit ist beim darauf Liegen nur noch wenig zu spüren und sie passt sich unseren Bedürfnissen perfekt an. Schon nach der zweiten Nacht ließ Toms Genörgel nach, das alte Bett landete auf ebay-Kleinanzeigen und gestern Nacht seufzte er sogar, wie gemütlich er unser neues Bett findet. Die 100 Tage Probeschlafen mussten wir gar nicht ausnutzen. Nach knapp 1 ½ Monaten sind wir immer noch sehr zufrieden mit der Matratze.

Die Emma Matratze liegt noch immer auf dem Boden. Sie kommt hervorragend ohne Lattenrost aus und dank der Beschichtung auf der Unterseite kann sie nicht wegrutschen. Der Plan uns ein Bettgestell selbst zu bauen wurde schnell verworfen, denn auf dem Boden schläft es sich ziemlich gut. Dazu trägt auch die Gewissheit bei, dass, sollte Jonah sich doch noch mal irgendwie vom Bett rollen, der Weg zum Boden nur ganz kurz ist und mehr als ein kleiner Schreck nicht passieren kann. Nach einigen Anläufen schafft unser gar nicht mehr so kleines Baby es selbst zu uns auf die Matratze zu klettern und ich bin mir ziemlich sicher, dass er es auch bald verstanden hat nicht mit dem Kopf, sondern mit den Beinen und dem Popo zuerst wieder aus dem Bett auszusteigen. Ich finde es schön, dass in unser Familienbett auch alle Familienmitglieder problemlos selbst hineinkommen.

Was mir fehlte war allerdings ein Kopfteil. Ich mag es nicht wenn die Kissen an der Wand unschöne Verfärbungen hinterlassen. Aus einer Platte Kiefer Leimholz wurde ein Kopfteil, das von der Matratze an der Wand gehalten wird. Zieht Jonah irgendwann mal aus dem Bett aus, oder hat es raus Nachts nicht mehr durch das gesamte Bett zu rollen und der Kante verdammt nahe zu kommen, wird aus dem gleichen Holz noch das geplante Bettgestell gebaut.

Es fehlen noch ein paar Bilder, die Wanddeko und vielleicht ein schöner Teppich, aber es lässt sich auch ohne hervorragend in unserem Familienbett kuscheln und toben. Ich liebe unser „neues“ Schlafzimmer und freue mich auf jedes Nickerchen mit Jonah.

Rabattcode und Gewinnspiel

Damit nicht nur wir ruhige Nächte auf einer Emma haben gibt es für euch 50 € Rabatt auf eine Emma Matratze mit dem Code IVY50 und für alle die sich gerne ordentlich Einkuscheln, gibt es noch ein tolles Schlafset von Emma bestehend aus Decke, Kissen und Bettwäsche in eurer Wunschgröße zu gewinnen.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog und verratet mir, wie ihr zuhause schlaft oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil unter dem Bild zu diesem Posting teil. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.03.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.03.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von sieben Tagen melden, verfällt der Gewinn.
Family Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 11. und 12. März

Eis-Selfie und Sonne

12. März 2017

Samstag

Schwarzer Tee mit Milch zum Frühstück. Drei Löffel Joghurt haben es irgendwie auch noch geschafft gegessen zu werden.

Jonah hat herausgefunden, dass es ein „Drunter“ beim Sofa gibt.

Es ist noch etwas Haferkuchen mit Banane und Pekannüssen übrig, den schnappt sich Tom.

Der hängt heute morgen nämlich etwas durch.

Das Frühstücksnickerchen machen wir heute zu dritt.

Eigentlich wollen wir einkaufen gehen, merken aber gerade in dem Moment, in dem die Haustür zufällt, dass wir keinen Schlüssel dabei haben. Zum Glück hat einen unser Ersatzschlüssel eine Freundin von mir und wir fahren mit der U-Bahn zu ihr in den Laden.

Unterwegs gibt es noch Kaffee.

Auf dem Rückweg geht es noch in den Supermarkt. Tom findet Rolo bei den Angeboten. Einer von Jonahs Spitznamen ist Rolo, weil er immer so viel hin und her rollt. <3 (Die Schoki schmeckt übrigens in der Erinnerung besser, dafür ist der Puddingdessert den es davon gibt super lecker)

Den letzten Rest des Weges gehen wir durch den Stadtpark und genießen den blauen Himmel und die warme Sonne.

Die Gänse bei uns vor der Tür werden wieder geselliger und kommen öfter auf den großen Platz vor unserem Haus und spazieren den Weg am Wasser entlang.

Wieder daheim ist es schon 15 Uhr und bis auf Joghurt, Tee und Kaffee gab es für mich heute nichts. Wir bestellen bei Deliveroo ein frühes Abendessen und es war sooooo gut. Übrigens gibt es mit dem Code IVYLI 8 € Rabatt auf eure erste Bestellung. 😏

Jonah macht gegen 17 Uhr nochmal ein ziemlich spätes Nachmittagsnickerchen. Er wacht eher müde als wach wieder auf und er mag am liebsten nur auf Tom oder mir sitzen und rumturnen. Die hübsche Decke ist übrigens von aden + anais.

Bevor es für ihn endgültig ins Bett geht, duschen wir zusammen und wir schmieren unsere Haut schön mit Öl ein, damit sie so weich bleibt.

Tom und ich gucken noch eine Folge „Abstrakt – Design als Kunst“ auf Netflix und legen uns danach zu Jonah.

Sonntag

Während Tom eine Runde (3 Stunden) mit dem Rennrad unterwegs ist, machen Jonah und ich noch mal ein kleines Nickerchen (33 Minuten), frühstücken, spielen und snacken eine Kleinigkeit.

Tom macht sich zum Mittag seine special Instant-Nudeln und ich nasche mit, bin aber immer noch voll vom Snacken am Morgen mit Jonah.

Waschtag. Yay!

Eigentlich waren wir mit einer Freundin verabredet, aber sie sagt kurzfristig ab. Ich bin ein bisschen traurig und kurz schlecht gelaunt. Wir packen Jonah in den Kinderwagen und genießen die Hamburger Sonne. Meine Laune ist blitzartig wieder super und wir spazieren an der Alster (so wie alle anderen Hamburger) entlang Richtung Luicella’s.

Das obligatorische Eis-Selfie. Obwohl ich vier Kugeln nahm, ist in meinem Eisbecher weniger Eis als bei Tom. Er hatte heute eindeutig mehr Glück mit der Eisverkäuferin.

Stokke hat übrigens extra an Eisliebhaber wie mich gedacht, als sie den Xplory designten, es gibt einen Eisbecherhalter.

Auf dem Rückweg setzen wir uns in die Sonne und lassen Jonah den Wagen auseinandernehmen. Gut, eigentlich hatte er im Wagen noch Hunger und ich wollte ihn stillen, aber wenn man rumturnen und spielen kann, ist der Hunger schnell vergessen.

Für Tom und mich gibt es noch einen Matcha Latte, damit wir den rest des Tages ordentlich fit sind. Jonah hat nämlich keinerlei Interesse ein Nachmittagsnickerchen zu machen. Und Mittags waren auch nur 33 Minuten drin. Ich glaube bei ihm oben ein kleines Zähnchen durchschimmern zu sehen. Warten wir mal ab, ob das alles mit Zähnchen Nummer drei zusammenhängt.

Während ich die Reste vom gestrigen Abendessen nasche, schnibbel ich schon mal Gemüse für unser Abendessen.

Wir telefonieren noch mit unseren Eltern. Meine Schwiegereltern kommen Ende des Monats zu uns und meine Mama braucht IT-Support und eine Kaufempfehlung für ein neues Macbook. Sie kommt seit Jahren mit meinem alten aus, das inzwischen 9 Jahre auf dem Buckel hat und langsam den Geist aufgibt.

Während ich Jonah ins Bett bringe wirft Tom unser Essen in die Pfanne. Nicht hübsch aber unglaublich Lecker. Scharfe Belugalinsen mit Gemüse. Mit dem Abendessen machen wir es uns gemütlich, warten auf Kitchen Impossible und genießen den Abend.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3