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Die schönsten Feuerwehrautos aus Holz für Kleinkinder

Feuerwehrfahrzeuge als Geschenkidee für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren

30. November 2017
Die schönsten Feuerwehrautos aus Holz für Kleinkinder | Feuerwehrfahrzeuge als Geschenkidee für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren

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Dieser Feuerwehrmann Sam soll ja gerade bei Kleinkindern total in sein. In diversen Mama-Facebook-Gruppen wird darüber geredet und im Spielzeugladen steht alles voll mit Merchandise. Ich musste erst einmal googlen, um herauszufinden was das ist und bin ziemlich froh, dass unser Sohn noch zu klein für diesen Hype ist und die Serie nicht ständig bei uns düdelt. Wir tasten uns gerade an Peppa Wutz heran und haben jetzt einen ganz hervorragenden Grunzer im Haus.

Aber ganz spurlos zieht der Feuerwehrmann nicht an uns vorüber. In der Krippengruppe vom Kind spielen zwei der größeren Kinder gerade leidenschaftlich Feuerwehrmann Sam. Und das scheinbar mit so viel Herzblut, dass unser Sohn dem Spiel der beiden total verfallen ist. Zuhause läuft er mit einem lauten „Tatüdada“ durch die Wohnung und alles was länger als ein Löffel ist wird ausgestreckt gehalten und mit einem „schhhhhhhhhhhhh“ kommentiert. Das es bei dem ganzen um die Feuerwehr geht, hat er scheinbar auch schon raus bekommen, denn auch auf das Wort Feuerwehr kommt „Tatüdada“ wie aus der Pistole geschossen.

Das Sirenen, egal von welchem Fahrzeug, größte Verzückung auslösen, muss ich natürlich nicht extra erwähnen, oder?

Von den ersten Tagen der Eingewöhnung weiß ich, dass es in der KiTa auch ein kleines Feuerwehrauto gibt. Mit Licht und Ton. Vorausgesetzt niemand hat die Batterien herausgenommen. Das Fahrzeug wird heiß geliebt, mit und ohne Sirene.

Eigentlich sollte es zu Weihnachten einen kleinen Bagger geben. Der vom Nachbarsmädchen in der Sandkiste war eine zeitlang ganz hoch im Kurs beim Sohn. Aber vielleicht ist ein Feuerwehrauto gerade die besser Wahl. Ich hatte als Kind auch einen Feuerwehrwagen und habe ihn geliebt. Mit Ton, der meine Eltern in den Wahnsinn trieb.

Wir haben uns vorab bereits dafür entschieden ein Feuerwehrauto aus Holz zu kaufen. Das Material gefällt uns einfach. Es fühlt sich gut in der Hand an, ist robust und, was natürlich auch ein wichtiges Kriterium ist, es ist optisch ansprechend. Mit seinem kleinen Holzauto ist der Sohn außerdem sehr glücklich. Und wenn mir das schönste Feuerwehrauto aus Plastik über den Weg läuft, welches das Kind vor Freude strahlen lässt, kann es immer noch einziehen.
Meine schönsten Fundstücke habe ich euch zusammengestellt. Welches Feuerwehrauto es bei uns wird, zeige ich euch die Tage bei Instagram, bestellt wird heute Abend zusammen mit meinem Mann.

Die schönsten Feuerwehrautos aus Holz für Kleinkinder | Feuerwehrfahrzeuge als Geschenkidee für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren

Ihr sucht noch nach weiter Geschenkideen für euer Kind? Dann schaut euch doch die sinnvolle und schönen Geschenke zum 1. Geburtstag an, die ich herausgesucht habe.

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Alltag Familie Kleinkind Werbung

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag

Mein Ausdruck des Lebens mit HP #reinventmemories

8. November 2017
Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit HP entstanden.

Es sind oft die kleinen Dinge, die eine wirklich große Rolle spielen. Gesten und Worte, Rituale und Momente, die sich in uns einbrennen, die uns prägen und ein Teil von uns werden. Aber es sind auch die Dinge, die oft im Alltag untergehen, die an einem vorbei rauschen und denen man sich oft erst später bewusst wird.

Gemeinsam mit HP habe ich mich im letzten Monat an meine Kindheit zurückerinnert und bewusst nach den kleinen Dingen Ausschau gehalten, die mich prägten. Ich habe Geschichten zusammengetragen und Kisten und Alben voller Fotos durchforstet und bin so dankbar dafür, dass meine Familie nicht nur die großen Familienurlaube und tollen Weihnachtsgeschenke auf Bildern festhielt, sondern auch die kleinen Rituale unseres Alltags.

In unser kleinen Familie ist noch viel Platz und Zeit für große und kleine Momente und doch gibt es schon Rituale, die fester Bestandteil unseres Familienalltags sind und die Kindheit unseres 16 Monate alten Sohnes prägen. Und es entwickeln sich mit jedem Entwicklungsschritt neue Abläufe, kleine Bräuche und Traditionen, die unser Familienleben bereichern.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Der Morgen gehört dem Kind und seinem Papa

Der Morgen gehört dem Wuselkind und seinem Papa. Die zwei genießen die gemeinsame Zeit bevor der Rest der Welt aufwacht und rabauken zusammen durch die noch dunkle Wohnung, blättern durch Bilderbücher, bauen Burgen, machen es sich mit den Kuscheltieren im Kinderzimmer gemütlich oder spielen heimlich „Tippitippi“ an meinem Laptop.

Tom ist ein richtiger Frühaufsteher. Sein Wecker klingelt noch vor 5 Uhr und während ich mich nochmal umdrehe, sitzt er am Esstisch mit einem Kaffee und seinem Frühstück und wartet darauf, dass sich unser Sohn zu ihm gesellt. Der hat eindeutig das Frühaufstehergen von ihm geerbt und wird noch vor den Hühnern wach. Die beiden löffeln zusammen Müsli mit Obst und beobachten die Lichter in den Nachbarwohnungen, die langsam nach und nach angehen. Sie putzen zusammen Zähne und machen sich fertig für die KiTa.

Manchmal schläft der Sohn schon bevor Tom abends nach Hause kommt. An solchen Tagen ist die gemeinsame Zeit morgens besonders wertvoll. Der Morgen gehört den beiden. Am Wochenende geselle ich mich mit einer Tasse Tee zu ihnen, mache Waffeln zum Frühstück und ab und an legen wir uns nach ein paar Stunden einfach noch mal alle zusammen ins Bett. Dann, wenn alle anderen gerade aufstehen.

Wir sagen dem Kind immer Tschüss

Tom bringt den Sohn morgens in die KiTa. In den ersten beiden Wochen der Eingewöhnung habe ich das noch gemacht, aber der Abschied dort fiel so schwer und endete mit vielen Tränen, dass wir uns gemeinsam mit den Erziehern dazu entschieden haben, dass ich ihn in der ersten Zeit nur abhole. Jetzt spaziert das Wuselkind aus der Garderobe direkt in den Gruppenraum und vergisst oft, sich nochmal zum Papa umzudrehen. Ein „Tschüss“ muss der sich manchmal richtig vom Sohn einfordern. Ohne sich zu verabschieden geht aber niemand.

Mein Tschüss ist morgens zu einem kleinen Ritual geworden. Ich ziehe dem Sohn Jacke und Schuhe an, während dieser versucht schon mal die Wohnungstür zu öffnen, weil er es eilig hat in die KiTa zu kommen. Aber für mindestens zwei Abschiedsküsse, an meinen Glückstagen sogar drei, und ein High Five hat er fertig angezogen dann doch noch Zeit. Er geht zur Tür, dreht sich dann um und kommt für einen Kuss noch mal zu mir gelaufen und drückt ihn mir mit gespitzten Lippen auf den Mund. An der Treppe im Hausflur winkt er mir nochmal und es gibt ab und an sogar noch einen Handkuss.

Die Küsschen gibt es vom Sohn nur morgens zum Tschüss sagen und abends, wenn es ins Bett geht. Er teilt sie ziemlich gut ein.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Unser Alltag ist seine Kindheit

Trödeln und Bummeln ist für viele Erwachsene eine Form der Entspannung, für die sich extra Zeit genommen wird. Aber trödelnde Kinder sind immer ganz furchtbar. Dabei ist Trödeln und Bummeln für sie so schön und wichtig. Sie haben ihr eigenes Tempo und brauchen immer wieder Phasen, in denen sie Träumen und in einer Kleinigkeit aufgehen können. Wir lassen uns in unserem Alltag bewusst Zeit dafür und planen einen Puffer ein, wenn wir etwas vor haben.

Wenn ich den Sohn aus der KiTa abhole, plane ich für den Rückweg, der eigentlich keine fünf Minuten dauert, locker eine halbe Stunde ein. An manchen Tagen möchte er am liebsten getragen werden, dann sind wir fix wieder zu Hause, an anderen läuft er die Strecke selbst, hebt jeden Stock einmal hoch, schaut sich jede Straßenlaterne an und möchte in jede Pfütze springen. Wir bleiben für jede Ente stehen und für jedes Eichhörnchen. Und er geht unterwegs einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nach.

Neben unserem Wohnhaus führt ein Spazierpfad am Wasser entlang, der so viel schöner ist, als die Strecke an der Straße. Unterwegs sammelt der Sohn Kieselsteine von der Umrandung des Nachbarhauses auf und trägt sie bis zu ein paar Pollern, die Autofahrer davon abhalten sollen, den Weg am Wasser zu befahren. Einige von denen haben oben eine Vertiefung, die in den Augen unseres Kindes wie für die Kieselsteine gemacht zu sein scheint. Darin legt der Sohn die Steine ab, freut sich riesig, nimmt die Steine wieder mit und geht zum nächsten Poller.

Natürlich gibt es auch bei uns manchmal Termine, zu denen wir pünktlich los müssen und an manchen Tagen habe ich einfach keine Lust darauf, fünf Stunden bei einem Gullideckel stehen zu bleiben, die Tage lassen sich aber an einer Hand abzählen. Unser Alltag ist die Kindheit unseres Sohnes und sie soll voller Zeit für die kleinen Dinge sein.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li

Raum zum Probieren und Entdecken

Ein Kind lernt nicht das Hochklettern einer Leiter, wenn wir es direkt auf die Rutsche setzen, sondern dadurch, dass es sieht, wie andere daran hinaufsteigen und wir ihm die Zeit und die Möglichkeit geben, es selbst auszuprobieren. Auch wenn für uns manchmal der Weg zum Ziel furchtbar kompliziert aussieht. Kinder lernen durch ausprobieren und das können sie nur, wenn wir sie lassen.

Wir haben eine Sandkiste im Innenhof, die wir von unser Terrasse aus erreichen. Sie ist sozusagen unser erweiterter Garten. Seit unser Kind krabbeln kann, rückte das Objekt der Begierde immer mehr in greifbare Nähe. Terrasse und Sandkasten sind von etwas Rindenmulch und ein paar Pflanzen getrennt und zu Beginn war dem Krabbelkind der Rindenmulch noch nicht wirklich geheuer. Aber es brauchte nur ein paar Tage und die anderen Nachbarskindern, die alle über den Rindenmulch spazierten, um in die Sandkiste zu kommen, bis der Sohn einfach über die zerkleinerte Baumrinde krabbelte und die nächste Hürde, die kleine Mauer, die die Sandkiste umrandete, erreichte und auch diese nach einer Weile überwand. Jedes kleine Stück, das er selbst schaffte, machte ihn unglaublich glücklich und er freute sich jedesmal riesig, wenn er in der Sandkiste landete.

Wir haben ihn einfach machen lassen und lediglich beobachtet, ob er unterwegs ein zu großes Stück Rindenmulch in den Mund steckte oder vielleicht kopfüber in der Sandkiste landet.

Inzwischen spaziert der Sohn einfach aus der Terrassentür, schnappt sich selbst seinen Sack mit dem Sandspielzeug und spaziert los. Am Anfang habe ich ihm die Tüte in die Sandkiste getragen und wir haben sie dort zusammen ausgeräumt, danach leerten wir sie gemeinsam auf der Terrasse und er nahm sich Eimer und Schaufel und spazierte los, jetzt macht er alles alleine.

Ganz wichtig und scheinbar ein unerlässliches Ritual, bevor es in die Sandkiste geht: die Terrasse fegen. Wir haben einen Reisigbesen, der eine magische Anziehungskraft hat und mit dem das Kind die Terrasse „fegt“, bevor er den Besen plötzlich einfach fallen lässt und mit dem Spielzeugsack davon spaziert.

Ein beruhigendes Bad als Abendritual

Als Baby gehörte zum Abendritual eine Massage mit einem mildem Öl und auch das Wickeln war mehr als nur das Wechseln der Windel. Wir haben uns für beides immer sehr viel Zeit gelassen. Es waren Momente, in denen es nur uns und das Baby gab, in denen wir ruhig erzählten, leise sangen, streichelten und berührten.

Aber das Wuselkind liegt schon lange nicht mehr beim Windelwechsel länger als eine Minute still und für eine Massage ist es auch viel zu sehr auf Wuseln eingestellt. Dafür hat das abendliche Bad und das anschließende Eincremen eine wichtige Rolle in unserem Alltag eingenommen. Wir kommen abends gemeinsam runter und lassen den Tag im warmen Badezimmer bei wohligen Calenduladämpfen ausklingen. Das Kind planscht in der Wanne vor sich her und wenn Tom nicht länger arbeiten muss, sitzen wir beide vor der Wanne, erzählen uns, was wir alles am Tag erlebt haben und lassen uns vom Sohn einen Becher voll warmen Badewasser servieren.

Statt der Babymassage cremen wir jetzt zusammen ein. Das Kind liebt es, sich selbst die Creme auf den Bauch zu schmieren und sie an den Beinen zu verteilen.

Mein Ausdruck des Lebens

Unser Kind kommt langsam in ein Alter, in dem es sich gerne Bilder anschaut. Er zeigt jetzt auf einzelne Personen, ruft begeistert Mama, wenn er mich entdeckt und findet Papa auf jedem Bild, auch wenn er noch so versteckt ist. Es wird nicht mehr lange dauern bis auf den Bildern nicht mehr nur Personen sind, die er kennt, sondern auch Situationen, die er wiedererkennt. Fotos und die darauf eingefangenen Momente fangen an für ihn eine Bedeutung zu haben.

Ich möchte aber nicht mit meinem Sohn am Rechner sitzen um tausende von Fotos anzugucken. Ich möchte, dass er die wirklich besonderen Momente zusammen mit uns in den Händen halten kann. Die letzten zwei Wochen habe ich genutzt, um diese ganz besonderen Augenblicke, Rituale und Besonderheiten unseres Familienlebens nicht nur auf Fotos festzuhalten, die dann auf meiner Festplatte verstauben, sondern sie auch auszudrucken. Von HP haben wir dafür den HP ENVY Photo Drucker bekommen, mit dem wir die Bilder bei uns im Wohnzimmer von Handy und Rechner drucken können.

Die ersten Fotos haben schon ihren Platz in einem Fotoalbum gefunden. In leuchtenden Farben sind unsere Erinnerungen auf Fotopapier festgehalten. Kommt ein neuer Moment dazu, den ich konservieren möchte, kann ich ihn direkt nach dem Auslösen der Kamera mit einer App von meinem Smartphone aus ausdrucken und in unser Album kleben. Jetzt fehlen noch kleine Texte und weil ich gerne bei der Deko eskaliere, müssen sicher auch noch ein paar Sticker und vielleicht sogar Glitzer in dem Album landen.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | Fotoalbum gestalten | ivy.li

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Musikinstrumente für Kleinkinder

Zuhause musizieren mit Kleinkindern

24. Oktober 2017
Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Glockenspiel | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit tausendkind entstanden.

Im PEKiP-Kurs schwärmte die Leiterin von einem Musikkurs für die Kleinsten. Der Leiter sei der der neue Rolf Zuckowski, der Justin Bieber der Kleinkinder. Mit eigenen Liedern und einem Talent für so gut wie jedes Instrument zog er Kinder und Eltern in seinen Bann. Auch uns. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie ergatterte ich durch Zufall einen der begehrten Plätze und ging seitdem einmal die Woche mit unserem Sohn in seinen Kurs. Er konnte noch nicht sitzen, da durfte er schon mit dem Schläger auf ein Glockenspiel einhämmern und an den Saitan einer Gitarre zupfen. Und er liebte es!

Mit dem KiTa-Start habe ich mich schweren Herzens dafür entschieden uns nicht für einen neuen Kurs anzumelden. Wir müssen erstmal in unserem neuen Alltag ankommen. Den Spaß an Musik und Instrumenten wollen wir unserem Sohn aber nicht nehmen und so zogen die ersten Musikinstrumente bei uns ein.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Tamburin | ivy.li

Musikinstrumente für Kleinkinder

Bei der Auswahl der Instrumente habe ich mich an dem orientiert, was wir aus dem Kurs schon kennen und von dem ich weiß, dass unser Sohn daran Spaß haben wird. Nein, mit 16 Monaten ist unser Kind kein Genie und entlockt der Gitarre zarte Melodien. Aber er freut sich über jeden Ton den er den Saiten entlockt und zupft und streicht sie hingebungsvoll und mit einem Strahlen im Gesicht. Man muss keine Noten lesen können um Spaß an Musikinstrumenten zu haben.

Wir haben ein Tamburin das leise rascheln und ganz laut schellen kann, ein Glockenspiel mit dem wir morgens aus dem Bett geklimpert werden und eine kleine Holzklapper die aussieht wie ein freundliches Krokodil und auch schon mit in die KiTa musste. Eine kleine Flöte der man unterschiedliche Töne durch einen beweglichen Stab entlocken kann, eine Triangel bei der wir ganz leise werden und einen Regenmacher dem man ganz verträumt lauschen kann.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Holzflöte | ivy.li

Eine Auswahl treffen

Wir haben eine überschaubare Menge an Spielzeug und sprengen mit den Instrumenten fast den Rahmen, den wir uns selbst setzen. Normalerweise sind alle Spielzeuge frei zugänglich und unser Kind kann aus der überschaubaren Auswahl nehmen, wonach es ihm gerade begehrt. Bei den Musikinstrumenten handhaben wir es momentan noch ein ein bisschen anders. Jeden Tag gibt es ein anderes Instrument mit dem er spielen kann.

Eine zu große Auswahl überfordert Babys und kleine Kinder und sie können sich nicht ausgiebig mit einem Teil beschäftigen, weil die anderen Verlockungen so groß sind. Unser Kind spielt viel ausdauernder und intensiver mit Dingen, wenn ihm nicht eine riesige Auswahl unruhig werden lässt, weil er gerne alles bespielen möchte.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | ivy.li

Musizieren mit Kleinkindern ohne musikalisches Talent

Ich kann ganz hervorragend „Alle meine Entchen“ auf dem Glockenspiel spielen und Noten lesen bekomme ich auch noch irgendwie hin. Ich bin zwar kein Rolf Zuckowski oder Florian Voigt, aber ich kann den Instrumenten Töne entlocken, die nicht schief klingen und die eine oder andere Melodie, die man wiedererkennt. Das reicht unserem Sohn auch vollkommen um mir gebannt zuzuhören und zuzuschauen.

Er liebt es mir Dinge nachzumachen. Dafür sind großartige Melodien gar nicht nötig. Gleite ich mit dem Schläger leise über das Glockenspiel, tut er es auch und dann kommt ein verzücktes „Ohhhhhh“. Trommel ich im Takt, klatscht er mit viel Elan mit. Auch ohne herausragendes musikalisches Talent „musizieren“ wir gemeinsam mit ordentlich Spaß.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Tamburin | Trommel | ivy.li

Kinderlieder singen

Ohne „Zehn kleine Zappelmänner“ wäre in den ersten 15 Monaten keine Autofahrt denkbar gewesen. Das Lied, gesungen und mit Leidenschaft performt, war eines der wenigen Dinge die unseren Sohn davon abgehalten haben etliche Autofahrten über zu weinen. „Kleine Schnecke“ hat oft die Laune gerettet, wenn sie zu kippen drohte und „Die Jahresuhr“ hat dem zeitweise verhasste Abtrocknen nach dem Baden wieder etwas mehr Spaß verpasst.

Unser Kind mag Lieder, am liebsten gesungen. Er freut sich nicht nur, er beobachtet dabei auch fasziniert den Mund, aus dem die ganzen Töne kommen. Ich bin aber ganz schrecklich darin mir Liedtexte zu merken und träller daher immer wieder das gleiche, kleine Repertoir vor mich her. Um etwas mehr Abwechslung für uns alle reinzubringen, haben wir jetzt drei Liederbücher. Eines passend zu den Jahreszeiten mit schönen Bildern und dicken Pappseiten, damit auch der Sohn darin herumblättern kann. Eines mit Pettersson und Findus, meinen liebsten Personen aus meiner Kindheit und eines mit kleinen Fingerspielen, damit die zehn kleinen Zappelmänner auch mal eine Pause machen können.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Liederbücher und Reime | ivy.li

Kinderlieder hören

Hier läuft viel Musik, aber selten richtige Kindermusik. Der Sohn mag auch unseren Musikgeschmack gerne. Oder er ist sehr nett und lässt nicht raushängen, dass er ihn doch ganz schrecklich findet.

Ich tue mich mit den meisten Kinderliedern etwas schwer. Irgendwie werde ich nicht warm mit verzerrten Stimmen, die wie die Schlümpfe klingen oder Liedern die so extrem bunt klingen, wie … eine unsortierte Kiste neonfarbener Textmarker. Musik für Kinder soll fröhlich und schön sein und ja, auch bunt, aber ich finde viele der Lieder die gerade produziert werden klingen so, als wären sie für eine anspruchslose Zielgruppe schnell nebenbei entstanden. Auf Spotify habe ich ein paar schöne Lieder gefunden die ab und an laufen, da gibt es auch die Musik aus dem Zwergenorchester, bei dem wir so gerne waren. Am liebsten lasse ich aber Hörbücher laufen.

Einen CD-Player haben wir nicht und ich möchte nicht extra einen für das Kinderzimmer anschaffen, aber ich liebäugle seit Monaten mit einer Toniebox. Vielleicht liegt sie ja unter dem Weihnachtsbaum. Und bis dahin singe ich einfach weiter selbst und der Sohn gibt alles auf seiner kleinen Ukulele.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Ukulele | Kindergitarre | ivy.li

Alles für kleine Musiker bei tausendkind

Wir haben unsere schönen Musikinstrumente und Liederbücher bei tausendkind gefunden. Die Auswahl ist groß, aber ausgewählt. Der Onlineshop wurde vor sieben Jahren von zwei Mamas und Freundinnen gegründet, die selbst ein Auge auf die Auswahl der Produkte haben und vieles selbst mit ihren Kindern testen. Das merkt man beim Stöbern, denn eigentlich möchte man alles kaufen. Tausendkind gibt es inzwischen auch in Österreich und in der Schweiz.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Liederbücher und Musikinstrumente | ivy.li

1. Regenmacher – Die Spiegelburg | 2. Triangel – New Classic Toys | 3. Klangzauber Flöte – Haba | 4. Klapper – Haba | 5. Glockenspiel – New Classic Toys | 6. Tamburin – Voggenreiter | 7. Ukulele – Voggenreiter | 8. Lieder und Reime durch das Jahr | 9. Neue Lieder von Pettersson und Findus | 9. Zippel Zappel Zappelfinger

Das schöne Wolloutfit von Engel haben wir übrigens auch bei tausendkind gefunden.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Regenmacher | ivy.li

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Baby Kleinkind Wohnen

Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer

Bodenbett statt Gitterbett

14. Oktober 2017
Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer | Bodenbett statt Gitterbett | ivy.li

Seit knapp einem halben Jahr haben wir ein richtiges Kinderzimmer. Eines in dem unser Sohn spielen und toben kann. Ein Kinderreich in dem er selbstständig entdecken kann. Während der Schwangerschaft haben wir ein Babyzimmer eingerichtet das nahezu unbenutzt wieder verkauft wurde, denn ich musste lernen, dass das,
was in unserer Kultur als kindgerecht bezeichnet wird oft lediglich elterngerecht ist und nicht den Bedürfnissen von Kindern entspricht.

Die größte Veränderung ist das Bett. Denn statt einem Gitterbett steht jetzt ein ebenerdiges Hausbett im Kinderzimmer. Ein Floor Bed angelehnt an die Montessoripädagogik.

Warum wir kein Gitterbett mehr haben

In unser Kultur sind Gitterbetten vollkommen normal. In keinem Möbelhaus werden Babyzimmer ohne eines ausgestellt und in unseren Köpfen sind sie fest verankert. Obwohl wir uns bereits in der Schwangerschaft dafür entschieden haben unser Kind das erste Jahr über bei uns im Schlafzimmer schlafen zu lassen und es auch mit 16 Monaten noch unsere Nähe im Familienbett genießt, stand im Kinderzimmer ein Gitterbett, noch bevor unser Sohn auf der Welt war. Weil man es eben so kennt, ein Mittagsschläfchen im eigenen Bett sicher ganz toll wäre und nach dem ersten Geburtstag die Ausquartierung aus dem Elternzimmer geplant war. Aber unser Sohn lag keine fünf Minuten in diesem Bett.

Gitterbetten sind nicht für die Bedürfnisse der Kinder gemacht, sondern für die der Erwachsenen. Das Kind liegt dort vermeintich sicher, kann beim Drehen nicht herausfallen und nicht herausklettern, wenn Mama und Papa endlich mal etwas Ruhe haben wollen.

Kleine Babys wollen Nähe, aber in einem Gitterbett ist kein Platz für Mama oder Papa. Und für ein Kind das immer mehr seine Umgebung erkunden möchte, das jeden Tag ein bisschen mehr nach Autonomie strebt und Selbstständigkeit erlernen will ist das Gitterbett ein Käfig, welches ihm Grenzen setzt und davon abhält seinen eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Alleine hinein und hinaus ist oft nicht leicht und Nachts wird nach den Eltern gerufen, wenn das Kind lieber zu Mama und Papa möchte. Oft wird Eltern hier das Gitterbett wieder lästig und sie entfernen Stäbe, um nicht immer wieder ins Kinderzimmer gehen zu müssen.

Das Bodenbett (Floor Bed) nach Maria Montessori

Wir schlafen alle gemeinsam in einem Familienbett. Es ist genug Platz um darin zu kuscheln, wild zu träumen oder morgens durch die Kissen zu toben und niedrig genug, damit auch unser Sohn selbstständig hinein und hinaussteigen kann. Ist unser Sohn müde geht er inzwischen immer öfter von sich aus ins Bett und wartet dort auf mich. Ist er morgens wach und Papa schon im Wohnzimmer, steht er auf, steigt vom Bett herunter und spaziert zu ihm. Sind nachts die Träume so wild, dass er sich an das eine oder andere Ende des Bettes rollt, ist der Boden nicht weit und ein „Sturz“ würde ihn vermutlich bloß wecken. Auf magische Weise hielt er aber bis jetzt immer genau vor der Kante an und rollte wieder zurück.

Das Bett im Kinderzimmer sollte die gleichen Möglichkeiten bieten. Ich bin ein Freund der Montessori-Pädagogik die auch für die kleinsten Kinder einen Schlafplatz vorsieht, der ihren Bedürfnissen entspricht und ihre Selbstständigkeit fördert. Das Kind hat das Recht zu schlafen, wenn es schläfrig ist, aufzuwachen, wenn es ausgeschlafen ist und aufzustehen, wenn es will. Eine einfache Matratze auf dem Boden reicht bereits dafür, wir haben uns allerdings im Kinderzimmer für eine optisch etwas schönere Variante entschieden.

Unser Hausbett im Kinderzimmer

Im Kinderzimmer steht jetzt ein Hausbett. Es ist ebenerdig und auf einem Lattenrost liegt eine feste Matratze. Wir haben uns für eine Größe von 90 cm x 200 cm entschieden. Am liebsten wären mir sogar 140 cm in der Breite gewesen, aber dafür ist das Zimmer leider zu klein. Noch schläft unser Kind nur Mittags in seinem Zimmer, Nachts wird er sicher noch eine Weile bei uns bleiben. Egal ob Mittags ode Abends, wir stillen in den Schlaf. Dass das Bett die Größe eines Erwachsenenbettes hat ist dafür von Vorteil.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Leseecke | Kuschelecke | ivy.li

Viele Kinder schlafen am liebsten Nahe ihrer Eltern ein, auch dann noch, wenn sie bereits im eigenen Bett „durchschlafen“. Eine großes Bett in das ein Elternteil sich problemlos dazulegen kann ist für viele Familien von Vorteil.

Das Hausbett ist aber nicht nur für den Mittagsschlaf da. Es ist unsere Kuschelecke, wir blättern dort durch Bücher oder hören uns Hörspiele an. Und immer öfter trägt der Sohn seine Kuscheltiere in das Bett und legt sich kurz zu ihnen. Er ist ein kleiner Wirbelwind und lange bleibt er nie still liegen, aber die Momente werden immer länger und öfter.

Wir haben uns ein Hausbett bei DaWanda* bestellt, da uns Werkzeug und Platz fehlen um selbst eines zu bauen. Wenn in euch ein Handwerkerherz schlägt könnt ihr euch an der einfachen Bauanleitung von Deko-Hus versuchen.

Gemütliche Deko für das Hausbett

Über dem dachbalken des Bettes habe ich ein Tuch gelegt um es noch etwas gemütlicher zu machen. Ein bisschen wie in einer Höhle. Das Tuch können wir auch an der Seite bis zum Boden herunter hängen lassen. Gerade liebäugle ich mit einem Betthimmel von Numero74, bin mir aber noch nicht ganz sicher.

Floor Bed | Maria Montessori | Hausbett | Bodenbett | Naturholz | Deko | ivy.li

Eine kleine Lichterkette mit warmweißem Licht funkelt im Dunkeln wie kleine Sterne und das Kind zeigt Abends und Morgens meistens als erstes im Zimmer auf die Lichterkette und fordert mit einem energischen „An“, dass der Papa sie anschaltet. Sie wird mit Batterien betrieben die endlos halten, LED sei dank.

Mein großes Seitenschläferkissen habe ich ans Kopfteil gelegt und polstere damit die beiden Kanten der Bettpfosten ab. Zwei weitere große Kissen machen es noch gemütlicher. Nein, darauf schläft unser Sohn nicht, Mittags liegt er ohne die großen Kissen auf der Matratze. Schläft er später alleine in dem Bett, werden die Kissen vermutlich ganz ausquartiert. Gerade schaue ich nach einer schönen Bettschlang um die Wand an der Seite etwas gemütlicher zu machen.

Bei der Bettwäsche habe ich mich für einfarbige Baumwollbettwäsche entschieden. Noch ist unserem Kind egal ob auf der Bettwäsche wilde Tiere abgebildet sind oder nicht. Das Kinderzimmer ist nicht sehr groß und ich möchte es nicht mit vielen verschiedenen Mustern zu unruhig werden lassen. Wir haben einen Straßenteppich und viele bunte Bauklötze und Kuscheltiere. Es ist auch ohne Kinderbettwäsche bunt und fröhlich bei uns.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Kuschelecke | ivy.li

Schöne Ideen für Bodenbetten und Hausbetten sammle ich bei Pinterest. Vielleicht findet sich dort eine Inspiration für die Zimmer eurer Kinder.

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Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer | Bodenbett statt Gitterbett

Baby Kleinkind Naturkosmetik Pflege Werbung

Achtsame Körperpflege mit einem Kleinkind

Sanfte Pflege mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

12. Oktober 2017
Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Weleda entstanden.

Liebevoller Körperkontakt, ob beim Stillen, Kuscheln oder bei der achtsamen Körperpflege stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dabei wird Oxytocin ausgeschüttet, das Bindungshormon, welches unser Wohlbefinden steigert, uns entspannt und uns unseren Liebsten verbundener fühlen lässt.

Körperpflege, gerade bei Babys und kleinen Kindern, ist so viel mehr als das schnelle Waschen des Körpers und Wechseln der Windel. Mit unseren Berührungen geben wir Liebe weiter, wir schaffen Geborgenheit, führen Rituale ein die Sicherheit geben und vermitteln Kompetenzen.

Wir zeigen unseren Kindern wie man respektvoll miteinander und mit sich selbst umgeht und wie man seinen eigenen Körper achtsam behandelt und pflegt. Wie wir Körperpflege praktizieren und weitergeben trägt dazu bei wie unsere Kinder ihren Körper wahrnehmen und was für ein Körpergefühl sie entwickeln.

Egal ob Wickeln, Baden oder das Massieren am Abend, wir haben uns für die Körperpflege unseres Babys viel Zeit genommen und diese ruhigen und intimen Momente sehr genossen. Jetzt haben wir einen kleinen Wirbelwind als Sohn. Immer in Bewegung, am entdecken und erkunden.

Es fiel mir am Anfang gar nicht so leicht zu akzeptieren, dass unsere ruhigen Rituale nicht mehr zu uns passen. Aber die Bedürfnisse einer Familie sind immer im Wandel und wir haben schnell gelernt flexibel zu sein. Das bedeutet aber nicht, dass wir weniger liebevoll oder achtsam bei der Körperpflege sind, sondern dass wir neue Wege für uns gefunden haben sie in das aufregende Leben eines Kleinkinds zu integrieren.

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Das Kind mit einbinden und Kompetenzen vermitteln

Egal ob beim Wickeln, waschen oder eincremen, ich finde es wichtig unserem Kind immer die Möglichkeit zu geben etwas selbst zu tun. Ich zeige und erkläre ihm immer alles was ich tue. Jeden Schritt beim Wechseln der Windel, beim Anziehen und Ausziehen, beim Waschen und Cremen.

Ich erzähle und zeige ihm nicht nur was ich mache damit er es versteht und lernt, sondern damit er auch weiß was passiert und er sich darauf vorbereiten kann. Niemand bekommt gerne plötzlich einen feuchten Lappen an den Po oder wird aus dem Nichts mit einer Wasser abgebraust.

Ihn mit einzubinden und aktiv an der Körperpflege teilhaben zu lassen entspannt oft die Situation, wenn sie zu kippen droht. Gerade kleine Wuselkinder haben nicht immer Lust für eine neue Windel still zu halten oder sich nach dem Bad am ganzen Körper eincremen zu lassen. Gebe ich ihm die Möglichkeit zu helfen und selbst Kleinigkeiten zu tun ist er interessiert und gerne bereit zu kooperieren. Dafür plane ich immer etwas mehr Zeit ein.

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Das abendliche Bad als Ritual für einen schönen Tagesabschluss

Unser Baby war kein großer Freund de Badens. Er war nicht abgeneigt, aber auch nicht begeistert. dafür genoss er genauso wie ich die abendliche Massage mit einem milden Öl. Es waren ruhige Momente. Entspannt und ohne Hast wurden Arme und Beine, Hände und Füße, Brust, Bauch und Rücken zärtlich berührt. Und auch das Wechseln der Windel war mit Baby eine kleine Pause im Alltag für die wir uns immer viel Zeit genommen haben. Wir haben uns in die Augen geschaut und angelächelt, es wurde über die weiche Babyhaut gestreichelt und tief durchgeatmet. Besonders mein Mann empfand die Zeit mit unserem Sohn auf der Wickelkommode als sehr angenehm und wichtig für die gemeinsame Bindung.

Aber die Wickelkommode steht schon lange nicht mehr in der Wohnung und gewickelt wird am liebsten im Stehen. Unser kleiner Wirbelwind möchte jetzt auch viel lieber durch das Bett toben oder ein Buch angucken, als sich ruhig und langsam den Körper massieren zu lassen.

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Dafür hat das Bad am Abend einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Jetzt steht ein ungeduldiges Kind an der Wanne und meckert, wenn das Wasser nicht schnell genug einläuft. In der Wanne landet nicht nur der Sohn, sondern auch Duplofiguren und eine Piratenquitscheente. Wenn wir nicht aufpassen auch seine Socken. Die zieht er nämlich schon selbst aus, wenn wir ins Bad gehen. Er hebt seine Arme, damit wir ihn schneller aus seiner Kleidung bekommen und er endlich in die geliebet Wanne oder unter die Dusche darf. Genauso gerne wie er badet, duscht er auch mit einem von uns gemeinsam. Wichtig bei beidem ist, dass er den Duschkopf halten und sich damit abbrausen darf. Darauf besteht er.

Gebadet oder geduscht wird immer Abends, als Tagesabschluss und Teil des Zubettgehens. Wir waschen uns die Spuren des Tages vom Körper, Matsch und Knete, die Reste vom Abendessen und den Stress des Alltags.

Nach dem Baden flutscht ein Wuselkind durch meine Hände, das sich im vorbeirasen ein bisschen Öl auf Arme und Beine schmieren lässt. Am liebsten mag er jetzt Creme, die verstreicht er gerne selber. Mit der Cremetube in der Hand steht er auch gerne im Schlafzimmer vor dem großen Spiegel. Darin sieht er sich selbst zu, wie er Creme auf seinem Körper verteilt. Natürlich landet dabei auch oft Creme an anderen Stellen. Auf dem Boden, dem Spiegel oder meiner Kleidung. Aber noch kein Profieincremer ist vom Himmel gefallen.

Danach ziehen wir uns Schlafanzüge an, blättern noch ein bisschen in Büchern, wenn er noch nicht müde ist wird auch noch etwas gespielt und danach geht es ins Bett.

Körperpflege mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

Achtsamkeit bedeutet nicht nur wie man pflegt, sondern auch womit. Wir wollen nur das beste für unser Kind und achten darauf Produkte zu wählen die die Haut beruhigen und pflegen. Die Haut unserer Kinder ist fünfmal dünner als unsere und mit einem genauen Blick auf die Inshaltsstoffe tuen wir ihr einen großen gefallen.

Weleda begleitet mit seiner Calendula Baby Pflegeserie seit mehr als 50 Jahren Babys und Kleinkinder und war auch Teil meiner Kindheit. Ich bin mit den Weledaprodukten groß geworden und freue mich sie bei jedem Bad, jeder Dusche und jedem Eincremen bei unserem Kind zu nutzen. Als zertifizierte Naturkosmetik sind die Produkte frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen und pflegen zarte Babyhaut ab dem ersten Tag an mit wertvollen Pflanzenauszügen und reinen pflanzlichen Ölen.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby | ivy.li

Die wertvollen Auszüge aus biologisch angebauter Calendula beruhigen die empfindliche Babyhaut und wirken reizlindernd. Gerade so junge Haut reagiert oft schnell auf äußere Reize mit Irritationen. Gemeinsam mit Hebammen wurde die Calendula Babypflege-Serie extra für die tägliche Pflege der schutzbedürftigen Babyhaut entwickelt.

Das ausgleichende Calendula Pflegecreme beruhigt am Abend Haut und Gemüter. Der angenehme Duft hüllt das ganze Bad ein und entspannt auch uns Eltern am Wannenrand. Es enthält keine Tenside und die ausgewähltn Inhaltsstoffe unterstützend die wärmende und beruigende Wirkung des Wassers.

Die Calendula Waschlotion & Shampoo wird unter der Dusche nicht nur von unserem Kind benutzt. Es reinigt sanft und ist mild zu den Augen. Es sorgt für leicht kämmbares Haare schützt die Haut vor dem Austrocknen.

Mit dem Calendula Pflegeöl parfümfrei öle ich das Wuselkind am liebsten ein, wenn es nach dem Baden etwas schneller gehen muss, weil die Müdigkeit plötzlich doch ganz groß ist. Es hält die Haut weich und geschmeidig und beugt Hautreizungen vor. Es eignet sich auch hervorragend für entspannte Massagen, die vielleicht irgendwann wieder in unseren Alltag zurückkehren. Wer am Wickeltisch wie wir auf Wasser und Öl setzt, kann auch das Pflegeöl zum Reinigen des Windelbereichs einsetzten.

Die Calendula Pflegecreme pflegt die Haut intensiv und gerade in der kälteren Jahreszeit, wenn die Haut durch Heizungsluft schneller austrocknet und strapaziert wird schätze ich sehr. Das enthaltene Wollfett schützt die Haut zusätzlich vor dem Austrocknen und kann im Windelbereich, am Körper und im Gesicht benutzt werden.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme | Selbstständig eincremen | ivy.li

Verlosung

Gemeinsam mit Weleda verlose ich drei Baby-Geschenksets. In einer schönen Windeltasche kommt die Calendula Waschlotion & Shampoo, die Calendula Babycreme für den empfindlichen Babypo und für Mama die Sanddorn Handcreme für seidenweiche Hände zu euch.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Geschenkset | ivy.li

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

    • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt) und verratet mir, wie es bei euch zuhause abläuft.
    • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
    • Teilnahmeschluss ist am 20.10.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 21.10.17 gezogen und benachrichtigt.
    • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
    • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
    • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
    • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

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Achtsame Körperpflege mit einem Kleinkind | Sanfte Pflege mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie | Bindung stärken durch Berührung | Baden & Duschen | Wickeln | Cremen | Babymassage |  ivy.li

Baby Kleinkind Werbung

KiTa Erstausstattung

Was braucht man für den Start in der Krippe?

11. September 2017
Affenzahn Kindergartenrucksack | Kai Krokodil | KiTa Erstausstattung | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Affenzahn entstanden.

Was braucht man eigentlich alles in in der Krippe für den Start als kleines KiTa-Kind? Ich habe mich mit den Erziehern und den Eltern aus der Sandkiste unterhalten und für euch zusammengetragen was alles zur KiTa Erstausstattung gehört, was zu empfehlen ist und was vielleicht nicht. Und gemeinsam mit Affenzahn verlose ich für kleine und große Kindergartenkinder einen wunderschönen Kindergartenrucksack eurer Wahl.

Für uns beginnt gerade die Eingewöhnung und mit knapp 15 Monaten startet unser Kind mit einer halbtägigen Betreuung in der Krippe. Und während mein Herz immer öfter nicht weiß ob es vor Freude oder Panik so schnell schlagen soll habe ich die lange Liste für die KiTa Erstausstattung abgearbeitet und für euch zusammengefasst was wir brauchen und was nicht.

Natürlich ist es von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich, gibt es in der einen Frühstück, muss es in einer anderen in einer Brotdose mitgebracht werden. Es gibt kalte Böden auf denen man nur mit Hausschuhen rumlaufen sollte und Fußbodenheizungen die kleine nackige Füße das ganze Jahr über ermöglichen. Aber eine Grundausstattung ist überall gleich.

KiTa Erstausstattung | Was braucht man für den Start in der Krippe?

Regenzeug – Matschhose und Regenjacke

Ohne geht es einfach nicht. Kinder spielen gerne Draußen, vollkommen egal was das Wetter sagt. Regenzeug sollte in keiner KiTa Erstausstattung fehlen, egal ob für Krippen- oder KiTa-Kinder. Zwei Teile statt ein Einteiler sind empfehlenswert. Matschhosen wachsen dank Trägern immer etwas mit und man muss nur die Regenjacke öfter wechseln. Außerdem ist ein Einteiler schwere anzuziehen. Wir haben uns gerade eine Thermo-Regenhose von Tchibo | 1 |* gekauft und die Regenjacke von Vertbaudet | 2 | steht schon auf unser Liste für die nächste Größe.

Gummistiefel auch für Laufanfänger und Krabbelkinder?

Wer durch Pfützen springt sollte am Ende nicht mit klitschnassen Füßen heim kommen. In Hamburg hat sich der Sommer gerade dazu entschieden lieber Herbst zu spielen und es täglich regnen zu lassen. So viele Gummistiefel sehe ich sonst nur, wenn alle zum Deichbrand stürmen.

Für kleine Kinderfüße gibt es die niedlichsten Gummistiefel, aber nicht für jedes Kind sind sie die richtige Wahl. Für Laufanfänger sind Gummistiefel noch zu schwer und unflexibel und auch Krabbelkinder gibt es in der Krippe die noch keine Gummistiefel brauchen. Es gibt Wasserdichte Socken die in den Draußenschuhen getragen werden können, wasserfeste Überzieher oder Matschhosen mit integrierten Füßen.

Kann das Kind aber schon gut laufen sollten Gummistiefel auf gar keinen Fall fehlen. Wir haben Gummistiefel von BECK | 3 |* und sind damit sehr zufrieden. Die Sohle ist nicht zu steif und der Schaft nicht zu hoch. Sie lassen sich leicht anziehen und halten trocken.

Bequeme Wechselklamotten

Es wird gekleckert und geschmiert, im Matsch gespielt und in der Pfütze gebadet und manchmal geht einfach etwas daneben. Ohne Wechselkleidung kommt kaum ein Krippenkind über den Tag. Wir wurden gebeten jeweils fünf Leggings oder gemütliche Jogginghosen und fünf Bodys in der KiTa zu deponieren. Weil es bei uns wirklich immer sehr warm in der Einrichtung ist brauchen wir nicht noch extra Oberteile. Günstige und schöne Basics gibt es zum Beispiel bei H&M | 4 |.

Body oder Unterhose?

In der Krippe gehen die ersten Kinder schon auf die Toilette. Das gucken sich auch gerne die kleinere Kinder ab und wollen es probieren. Da stört schon mal der Body der erst aufgemacht werden muss und dann zu weit herunterhängt. Wer also schon einen Toilettengänger hat oder weiß, dass demnächst damit gestarten werden möchte, der steigt schonmal auf Unterhose und Unterhemd um. Laut Erzieherin passiert das meistens irgendwann ab dem zweiten Lebensjahr.

Aber generell spricht nichts gegen einen Body als Unterkleidung. Unser Sohn wird sie weiterhin tragen und wir bekommen von den Erziehern bescheid, sollte es Zeit für einen Wechsel sein.

Auf alles gehört der Name

Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gering, dass jedes Kind in der Krippe einzigartige Kleidung, Brotdose und Trinkflasche dabei hat und „Meins!“ nicht unbedingt immer so ganz der Wahrheit entspricht. Was mit in KiTa und Krippe kommt, sollte mit einem Namen versehen sein. Manche Kleidungsstücke haben extra eingenähte Etiketten auf denen man mit einem Filzstift schreiben kann, in andere muss die Omi mühselig den Namen einsticken, oder man besorgt sich Aufkleber mit Namen. Wir haben auf den letzten Drücker Kleidungsetiketten bei Gutmarkiert | 5 | bestellt.

Keine kalten Füße – Hausschuhe oder Schlappen

Unserem Kind ist schnell warm und Schwitzelöckchen sind beim Toben immer Programm. Er ist viel Barfuß unterwegs, drinnen wie draußen. Und wir haben Glück, dass unser KiTa in zwei ursprünglich als Wohnungen geplanten Räumlichkeiten ihren Platz gefunden hat. In einem Neubau mit Fußbodenheizung. Es ist also immer schön warm, auch auf dem Boden. Wer mag, kann also gerne Barfuß laufen, Sommer wie Winter.

Das ist natürlich nicht überall so und manche Kinder bekommen auch schnell kalte Füße. Rutschesocken sind nicht so gerne gesehen. Trotz Noppen geben sie nicht genug halt. Lederpuschen sind in der KiTa gerne gesehen. Wir haben uns für die Fuchspuschen von Polololo | 6 |* entschieden. Darin hat das Kind auch schon seine ersten Schritte gemacht. Von den größeren Kindern können diese Puschen auch schon alleine angezogen werden. Offene Schlappen sind nicht zu empfehlen, da sie beim Toben und Rennen leicht abfallen können.

Brotdose und Wasserflasche

In einigen KiTas wird Frühstück, Vesper und Mittagessen gestellt, in anderen nur eines davon und die Kinder müssen Frühstück, Mittagessen oder Jause selbst mitbringen. Und auch auf Ausflügen wird nicht von jeder Einrichtung für Verpflegung gesorgt. Eine Brotdose mit getrennten Fächern die leicht selbst geöffnet werden kann und eine Trinkflasche aus der auch ohne Hilfe getrunken werden kann sind eine gute Wahl. Unser Sohn trinkt gerne aus dem Magic Cup von NUK | 7 |*. Der Becher kann nicht auslaufen und aus ihm können die Kinder ohne hilfe trinken. Für die etwas größeren Kinder finde ich die Edelstahlflaschen von Kleen Kanteen mit Sportaufsatz | 8 |* sehr schön.

Brotdosentechnisch bin ich seit Jahren ein Fan der Boxen von Monbento. Da gibt es inzwischen auch Lunchboxen für Kinder | 9 |* mit einer Lasche zum Öffnen, damit auch kleine Kinderhände alles selbstständig schaffen können und ich glaube, sie machen sich auch ohne niedliche Motive gut in der KiTa Erstausstattung. Ich würde mich sehr über eure Brotdosenempfehleungen freuen. Vielleicht sogar praktisch und niedlich!

Der perfekte Kindergartenrucksack für die KiTa Erstausstattung

Auch wenn bei uns die meisten Sachen immer in der KiTa bleiben und wir keine Brotdose brauchen, gibt es für unser Kind einen kleinen Rucksack. Darin wird jeden Freitag sein Lieblingsspielzeug landen, bis die Erzieher den Bring-dein-Lieblingsspielzeug-Tag wieder aufgrund von zu viel Tränen abschaffen. Und auf Ausflügen begleitet er unseren Sohn mit einem Trinkbecher und Diesem und Jenem, was eben so mit muss.

Wir haben uns für einen Kindergartenrucksack aus der Serie „Kleine Freunde” von Affenzahn | 10 | entschieden. Kai Krokodil kommt mit in die Krippe. „Kleine Freunde“ sind für Kinder von 1 – 3 Jahren, klein genug für kleine Kinderrücken und groß genug für Snacks, Spielzeug und eine warme Mütze. Für die größeren Kids gibt es die Serie „Große Freunde“.

Die Rucksäcke von Affenzahn sind liebevoll gestaltet und haben viele kleine Details, die die Kinder entdecken können. Ausziehbarer Zungen und kleine „Geheimfächer“ machen Spaß. Die Träger der Rucksäcke sind weich gepolstert und für besseren Halt gibt es einen Brustgurt der kinderleicht auch von kleinen Händen auf und zugemacht werden kann. Damit man auch im Dunkeln gesehen wird, haben alle Rucksäcke Reflektoren. Die Kindergartenrucksäcke von Affenzahn machen sich in jeder KiTa Erstausstattung gut.

Wenn ihr auch für euer Krippen- oder KiTa-Kind einen Affenzahn als Begleiter möchtet, könnt ihr ganz am Ende des Artikels an einer kleinen Verlosung teil nehmen. Zusammen mit Affenzahn verlose ich einen Rucksack eurer Wahl.

KiTa-Kind | Glückliches Kind | Affenzahn Kindergartenrucksack | Kai Krokodil | KiTa Erstausstattung | ivy.li

Windeln, Feuchttücher und Pflegeprodukte

Windeln und Feuchttücher stellt bei uns die KiTa. Andere Einrichtungen lassen sich eine Pauschale zahlen oder man hinterlegt dort seinen eigenen Windelvorrat. Wie das bei euch laufen wird, bekommt ihr oft schon bei den Besichtigungen erzählt. Ich habe gemerkt, dass in Hamburger KiTas fast ausschließlich Windeln gestellt werden.

Gibt es Unverträglichkeiten bei bestimmten Windelmarken solltet ihr das mit den Erziehern besprechen, denn darauf muss und wird eingegangen. In der KiTa gibt es nur Pampers aber euer Kind hat den seidigen Po nur bei den Windeln aus der Drogerie? Es ist immer Möglich seine eigenen Windeln zu hinterlegen, selbst wenn die KiTa welche stellt. Es ist bei uns auch gar kein Problem wenn die Feuchttücher nicht vertragen werden. Die Erzieher greifen auch gerne einfach mal nur zu Wasser.

In unserer Einrichtung wird mit No-Name Windeln gewickelt, die Feuchttücher sind sensitiv und die Pflegeprodukte von Weleda | 11 |. Wenn der Sohn etwas nicht vertragen sollte, hinterlegen wir unsere Windeln und Feuchttücher von LILLYDOO | 12 |*.

Lieblingskuscheltier als Begleiter?

Manche Kinder haben ein Schnuffeltuch, ein Lieblingskuscheltier oder den Bagger, der eigentlich überall hin mit muss. Aber wer schonmal mit dem Lieblingsgegenstand auf dem Spielplatz war, der weiß wie blöd diese Idee eigentlich ist. Sein Lieblingskuscheltier will man nicht teilen, aber das verstehen die Kleinste noch nicht. Jeder will mal damit spielen, es anfassen und durch die Gegend tragen. Es in die KiTa mitzunehmen bereitet oft mehr Tränen, als das es welche trocknet.

Es einfach zuhause lassen geht natürlich meistens auch nicht. Aus den Augen aus dem Sinn funktioniert nicht bei allen. Mit dem Kind gemeinsam Tschüss zum Lieblingskuscheltier sagen kann den Abschied leichter machen und die Freude auf ein Wiedersehen später den Heimweg verschönern.

Einige KiTas haben einen bestimmten Tag in der Woche an dem die Kinder eigene Spielsachen mitbringen können. Den gibt es zum Beispiel bei uns gerade auf Probe. Es läuft laut Erzieherin … durchwachsen.

Familienfotos

Jedes Kind hat bei uns in der Einrichtung einen eigenen Ordner in dem die Erzieher festhalten was das Kind alles erlebt. Darin blättern nicht nur gerne die Eltern, sondern auch die Kinder. Das Gestalten des Ordners übernehmen für die Krippenkinder die Eltern. Ganz wichtiger Auftrag der Erzieherin: Ein Familienfoto einkleben. Die Kinder gucken es sich gerne an wenn sie etwas Heimweh haben oder um den anderen Kindern stolz zu zeigen wie Mama und Papa aussehen. Gibt es so einen Ordner nicht, sind auch die Fotobücher von Kleineprints | 13 | eine wirklich schöne Variante. Die passen in jeden kleinen Rucksack.

Verlosung

Die Verlosung ist bereits beendet und der Gewinner glücklich mit seinem Kindergartenrucksack.

Damit euer Kind den perfekten Begleiter für Krippe und KiTa hat, verlose ich gemeinsam mit Affenzahn einen der wundervollen Rucksäcke eurer Wahl.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt) und verratet mir, welcher euer Wunschrucksack ist.
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Teilnahmeschluss ist am 20.09.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 21.09.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

Affenzahn Kindergartenrucksack | Kai Krokodil | KiTa Kind | Papa und Sohn | ivy.li

Ihr seid noch gar nicht soweit euch mit der KiTa Erstausstattung auseinanderzusetzten? Vielleicht ist ja meine Erstausstattung für Babys genau das richtige für euch!

*Affiliate-Link | Kauft ihr etwas, bekomme ich eine kleine Provision. Für die Platzierung der Links werde ich nicht bezahlt und ich verlinke grundsätzlich Produkte die ich selbst nutze und empfehlen kann.

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Was Attachment Parenting für mich bedeutet

Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft

3. September 2017
Was Attachment Parenting für mich bedeutet | Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft | ivy.li

Gerade geht ein Artikel um in dem Attachment Parenting als Selbstaufgabe der Eltern bezeichnet wird und der einen Weg in ein so schlechtes Licht rückt, der eigentlich so schön, leicht und voller Liebe sein kann. Um zu zeigen, dass Attachment Parenting nichts mit Selbstaufgabe zu tun hat, sondern mit Liebe und Selbstfürsorge hat Susanne Mierau auf ihrem Blog geborgen wachsen zu einer Blogparade aufgerufen. Und weil mich die eine Mama aus dem Nebeneingang immer noch wie einen Alien ansieht, wenn ich ihr erzähle, dass unser Kind noch immer nicht im eigenen Bett mit der Milchflasche in der Hand einschläft mache ich mit und teile mit euch unseren Weg der bindungsorientierten Elternschaft.

Was bedeutet Attachment Parenting eigentlich? Die 7 Baby-Bs

Der Begriff Attachment Parenting stammt vom amerikanischen Kinderarzt William Sears und beschreibt eine Erziehungslehre die auf der Bindung zwischen Eltern und Kind und das Vertrauen in sich selbst, die eigenen Instinkte und die Kompetenz des Babys basiert. Eckpfeiler seiner Lehre sind die 7 Baby-Bs die nicht als starre Regeln, sondern als Hilfsmittel für eine eine bindungsorientierte Elternschaft gesehen werden sollten.

Birth Bonding (Bindung nach der Geburt durch Haut-an-Haut-Kontakt )
Breastfeeding (Stillen nach Bedarf)
Babywearing (Das Tragen des Kindes in Tuch oder Tragehilfe)
Bedding close to baby (Das gemeinsame Schlafen im Familienbett)
Belief in the language value of your baby’s cry (Glaube an die Signale des Babys)
Beware of baby trainers (Vorsicht vor Babytrainern)
Balance and boundaries (Gleichgewicht und Grenzen)

In unserem Familienleben setzten wir alle Bs um. Wir gehen auf die Bedürfnisse unseres Kindes ein, Tragen, Stillen und schlafen im Familienbett und achten auch auf das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen aller Familienmitglieder und das Wahren von eigenen Grenzen.

Was bedeutet Attachment Parenting für mich?

Attachment Parenting hat keine starren Regeln, uns werden Hilfsmittel in die Hand gelegt die uns dabei unterstützen können ein liebevolles Familienleben zu führen, unser Kind in einer geborgenen Umgebung aufwachsen zu lassen und ihm für sein Leben die Sicherheit mitzugeben, diese Geborgenheit immer wieder bei uns und in sich selbst zu finden.

Attachment Parenting bedeutet für mich in erster Linie eines, nicht müssen. Unser Kind muss nicht lernen alleine einzuschlafen und muss nicht lernen durchzuschlafen. Es muss nicht noch vor den ersten eigenen Schritten eine hohe Frustrationstoleranz erlernen, nur weil später im Leben nicht immer die Sonne scheint. Es muss nicht jetzt Beikost essen, weil man das eben jetzt so macht. Es muss einfach nicht. Und auch wir Eltern müssen nicht. Wir müssen nicht vor der Kinderzimmertür ausharren bis das Kind weinend eingeschlafen ist, weil es lernen muss, dass wir nicht immer da sind, denn wir sind immer da. Wir müssen uns nicht an Beikostpläne halten, weil sie jemand erstellt hat, denn wir glauben daran, dass unser Kind essen wird, wenn es essen mag. Und wir müssen auch nicht hart bleiben, wenn wir eigentlich weich sind. Wir müssen einfach nicht.

Attachment Parenting bedeutet für mich können. Wir alle können uns in unserem eigenen Tempo entfalten und in einer geborgenen Umgebung wachsen. Sowohl unser Kind, als auch wir Eltern. Denn auch wir wachsen mit jedem neuen Tag. Und wir alle wachsen jeden Tag weiter zusammen.

Selbstfürsorge statt Selbstaufgabe

Attachment Parenting bedeutet bindungs-, bzw. bedürfnisorientierten Elternschaft und das bedeutet, dass wir auf die Bedürfnisse von uns allen eingehen. Sowohl auf die des Kindes, als auch auf die von uns Eltern. Pflege ich mich nicht selbst, gebe mich selbst auf, kann ich nicht in dem Maße auf Bedürfnisse meines Kindes eingehen, wie es eigentlich nötig ist. Selbstfürsorge ist daher für mich ein wichtiger Eckpfeiler von Attachment Parenting. Und nur weil wir auf die Bedürfnisse unseres Kindes eingehen, heißt das nicht, dass es keinen Platz mehr für unsere Bedürfnisse gibt.

Ja, natürlich gibt es Zeiten in denen die Bedürfnisse des Kindes weit über unseren stehen und wir unsere zurückstellen. Wie gerne hätten wir in den ersten Monaten ein bisschen mehr geschlafen, aber das Kind hatte so viel, was es verarbeiten musste und das ging nur in unseren Armen. In unseren müden und ungewaschenen Armen. Aber wie in jeder innigen Beziehung ist man für den anderen da, wenn er einen braucht. Vielleicht definiere ich Selbstaufgabe anders, aber mich temporär an zweite Stelle zu setzen um für jemanden da zu sein der mich braucht, ist für mich keine Selbstaufgabe.

Wir Eltern finden in unserem Familienalltag immer Raum und Zeit um etwas für uns zu tun. Und oft gibt uns erst Attachment Parenting die Möglichkeit dazu.

Wie wir Attachment Parenting leben

Können und nicht müssen bedeutet, dass wir selbst für uns festlegen welcher Weg am besten zu uns und unseren Bedürfnissen passt. Was sich für uns nicht gut anfühlt, ist nicht das richtige für uns.

Wir schlafen gemeinsam im Familienbett weil es für uns alle der leichteste und angenehmste Weg ist um Nachts genug erholsamen Schlaf zu bekommen. Wir schlafen eben alle nicht gerne alleine.

Wir stillen auch noch nach 14 Monaten, denn für unser Kind ist Muttermilch nicht nur Nahrung, es ist auch so viel mehr. Stillen ist Zeit für uns, Trost wenn die Tränchen nicht trocknen wollen, Einschlafhilfe, wenn der Tag so aufregend war oder der Traum so aufwühlend. Und Stillen ist für uns als Eltern einfach der entspanntere Weg. Wir müssen nicht ständig Flaschen und Pulver bei uns haben, Nachts muss niemand aufstehen und Unterwegs verzweifeln wir nicht, wenn wir kein heißes Wasser haben.

Die ersten Monate haben wir fast ausschließlich getragen, im gesamten ersten Jahr waren Tragetuch und Babytrage weitaus öfter im Einsatz als der Kinderwagen. Getragen werden tat und tut nicht nur unserem Kind gut, das viel Nähe braucht und fordert, es tut auch uns gut. Mein Mann nimmt noch jetzt lieber unser Kleinkind in die Trage, als den Kinderwagen zu nehmen. Er genießt die Nähe zu unserem Kind, die ihm Tagsüber durch den Arbeitsalltag fehlt. Und wir haben die Hände frei.

Das gemeinsame Schlafen, Tragen und Stillen, all das stärkt die Bindung zu unserem Kind und gibt uns Eltern gleichzeitig Zeit und Raum um für uns selbst zu sorgen.

Wir bekommen nachts oft alle genug schlaf, weil niemand lange Wege gehen muss um bei dem anderen zu sein. Wird Nähe gebraucht ist sie da. Wacht unser Kind Nachts auf weil es Hunger oder Durst hat, oder weint es weil ein Traum oder die Dunkelheit angsteinflößend sind, dann öffne ich bloß meine Arme und halte oder stille und wir schlafen gemeinsam wieder ein, oft noch bevor wir wirklich wach waren.

Wir müssen nicht am Bett ausharren und warten bis unser Kind endlich von alleine einschläft, wir legen uns zusammen hin und oftmals finde ich in diesen Momenten Zeit um den Tag revue passieren zu lassen, zu entspannen und kurz abzuschalten. Manchmal lese ich oder schreibe auf, wie gerade jetzt, was mich beschäftigt. Ja, es gibt auch Phasen in denen mein Kind mich auch im Schlaf braucht, aber dann nutze ich die Zeit um selbst zu schlafen, zu lesen oder ein Hörbuch zu hören. Es folgt immer wieder eine Phase in der ich nach der Einschlafbegleitung wieder aufstehen kann um dieses oder jenes zu tun. Sowohl Nachts als auch Tagsüber.

Durch das Tragen sind wir viel flexibler. Wir kommen leichter und schneller von hier nach dort, wir können Dinge erledigen und gleichzeitig die Nähe geben, die das Kind braucht. Ich habe in den ersten Monaten den Haushalt immer mit Kind im Tuch erledigt, war stundenlang spazieren mit einem Buch in der einen und einem Kaffee in der Hand, während das Kind an mich gekuschelt schlief. Mein Mann und haben Händchen gehalten und waren gemeinsam Essen, während unser Sohn in Trage und Tuch entspannte, was ihm im Kinderwagen oder abgelegt auf einer weichen Decke oft nicht gelang.

Wir lassen unser Kind entscheiden wann es bereit ist zu Essen und sich abzustillen. Dadurch geben wir ihm die Möglichkeit selbst auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören und sie zu erkennen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit die uns später immer mehr Freiraum gibt. Und dieser Weg lässt uns als Eltern auch viel entspannter sein. Wir müssen uns nicht an Pläne halten, setzten uns alle nicht unter Druck. Ich muss nicht extra für das Kind kochen, denn er isst mit uns mit und wenn er partout nicht mag, dann stille ich ihn. Ich schleppe keine Tausend Gläschen mit, nur das was ich selbst auch auf langen Ausflügen gerne snacke und teile mir mit meinem Kind Wassermelone und Blaubeeren. Ich muss meinem Sohn nicht mühsam beibringen wie es nach der Breizeit selber isst, er lernt es von anfang an bei uns. Und ich muss auch keine Machtkämpfe austragen, weil das Kind einfach nicht seinen Mund für den Karottenbrei aufmachen will.

Wir geben uns allen die Möglichkeit uns selbst zu entfalten.

Geben und Empfangen

Immer wenn ich etwas gebe, bekomme ich etwas zurück. Schenke ich Liebe und Geborgenheit erreicht auch mich Liebe und Geborgenheit. Bin ich für den anderen da, wird auch er es für mich sein. Natürlich wiegt mich mein Kind noch nicht in den Schlaf, wenn ich es bin, die Nachts einfach nicht zur Ruhe kommt, aber ich merke immer öfter wie unser Sohn seine eigene Selbstständigkeit entdeckt, weil wir ihn lasse, ihm vertrauen und ihm die Sicherheit geben, dass er sich frei entfalten kann und wir ihn dabei unterstützen. Mit jedem kleinen Stück mehr seiner Selbstständigkeit bekommen wir ein bisschen mehr Freiheit. Eine in der wir uns keine Gedanken machen müssen.

Ich bin mir sicher, dass mein Kind im Laufe seines Lebens auf unsere Bedürfnisse und die von anderen achten wird, weil wir seine Bedürfnisse achten und ihm Achtsamkeit vorleben.