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Sechs Monate zu Viert

Dunkel, dunkel, hell

4. Mai 2019
Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

Sechs Monate ist unser kleinstes Familienmitglied schon Teil unser Gang. Sechs Monate sind wir zu Viert und erst jetzt, nach einem halben Jahr, kann ich sagen, dass wir ganz langsam wieder durchatmen und unser Familienleben richtig genießen können. Die letzten Monate waren laut und voller Tränen, waren chaotisch und so oft so dunkel, dass es nicht leicht fiel die guten Momente zu genießen und sie für die schweren Momente bunt und warm in Erinnerung zu behalten.

Die ersten acht Wochen hat unser Baby geweint. Untröstlich und jeden Abend stundenlang. Wir haben getragen und gewogen, geschunkelt und gewippt, sind durch die Dunkelheit spaziert, haben gesungen, gesummt und gebrummt, gehalten und gestreichelt, zugehört und mitgeweint, haben geflucht und ja, auch geschrien.

Dann lag ich mit dem Baby acht Tage zu Weihnachten im Krankenhaus. Mit piependen Monitoren und blubbernden Sauerstoff. Unser zweiter Krankenhausaufenthalt in so kurzer Zeit. Das Schicksal kleiner Geschwister im Winter: RSV.

Wieder zuhause wurde mehr geweint, mehr geschrien, mehr durchgestreckt, mehr gefordert. Ließ sich unser Herbstbaby vorher noch tagsüber ab und an ablegen, lebte es jetzt nur noch in der Trage. Es ging eigentlich alles nur noch im Tragetuch oder der Babytrage. Kein Trösten mehr ohne, kein Schlafen und eine ganze Weile sogar kein Stillen mehr. Das Baby lebte dicht an mich gepresst. Tagsüber und nachts. Es wurde wieder getragen und gewogen, geschunkelt und gewippt, durch die Dunkelheit spaziert, gesungen, gesummt und gebrummt, gehalten und gestreichelt, zugehört und mitgeweint, geflucht und ja, auch geschrien. 24/7.

Aber es wird besser. Manchmal auch wieder viel schlimmer, aber im Großen und Ganzen besser. So langsam legt sich ein trüber Schleier über diese unendlich langen Monate, ich vergesse immer öfter wie kacke sich alles angefühlt hat. Nicht das sie kacke waren, das weiß ich noch, aber das wie sehr ist weg. Es gibt immer mehr Tage mit wirklich schönen Momenten, mehr Momente, in denen wir alle durchatmen können und die wir nicht panisch mit Fotos festhalten müssen, weil keiner von uns weiß wann der nächste gute Moment da sein wird. Es wird besser. Nur Abends ist noch immer Chaos. Viel und laut und anstrengend. Aber auch das wird besser. Irgendwann. Wehe wenn nicht.

Sechs Monate Baby, sechs Monate zu viert

Geil, wir haben sechs Monate geschafft! Wir sind so gut!

Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

Mach mal langsam

Unser Baby gibt alles. Immer! Mit zwei Monaten und ein paar zerquetschten Wochen rollte er sich vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück. Mit nicht ganz fünf Monaten entdeckte er den Vierfüßlerstand und das Robben für sich, mit sechs Monaten kommt er eigenständig in den Sitz und es sieht so aus, als würde er als nächstes im Bärengang durchstarten, statt zu krabbeln. Denn er steht im Vierfüßlerstand oft nicht mehr auf seinen Knien, sondern auf seinen Füßen. Er hat es eilig. Super eilig.

Er hält niemals still, macht nie eine Pause. Er ist immer in Bewegung. Alles um ihn herum saugt er auf, will er entdecken. Er gibt 120%. Das ist nicht nur für ihn ordentlich anstrengend. Es fordert uns alle.

Aber wie süß ist es bitte, diese kleine Rübe durch die Wohnung pesen zu sehen, ihm zuzugucken, wie er sich einfach auf seinen kleinen Poschi setzt und in seinen Händen seine ausgezogene Socke hält um sie direkt in seinen Mund zu stecken? Wie zuckersüß ist es, zu sehen, wie sehr er sich über jeden kleinen Fortschritt, jede neue Bewegung freut? Wie laut er lacht, wenn er plötzlich um die Ecke guckt und einen entdeckt. Es ist so so so schön! Und morgen kann er vermutlich laufen und kann endlich mit seinem Bruder Fußball spielen. Darauf wartet der Große nämlich schon sehnsüchtig.

Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

Abendroutine, was ist das?

Wer so ein Tempo vorlegt, so viel so schnell lernt und entdeckt, der hat viel zu verarbeiten. Gut drauf ist er nach einem Schläfchen zwischen einer halben und einer ganzen Stunde. Ausnahmen mit vielen anderen Babys um sich herum die ihn ablenken, draußen auf der Wiese oder in der Sandkiste mit viel um sich herum zum Entdecken und in den Armen anderer Mütter bestätigen natürlich die Regel. Danach wird gemeckert, geschrien, geweint. Vor Hunger, Müdigkeit, Erschöpfung, Frustration.

Aber es wird keine Pause gemacht. Er will mehr, schafft es aber nicht. Er findet inzwischen selbst in der Trage und mit laufendem Fön oft nur noch schwer in den Schlaf, dabei gab es durchaus eine kleine Phase, in der er im Arm liegend im dunklen Zimmer mit ein bisschen Geschunkel ganz fix einschlief und sogar ein paar Tage, an denen er im Kinderwagen glücklich war.

Was Tagsüber noch immer oft nicht gerade für entspanntes Familienleben sorgt, bringt uns Abends regelmäßig um den Verstand. Zwischen seinem Nachmittagsschläfchen und der 120%-Müdigkeit am Abend liegt oft keine ganze Stunde. Gemeinsam zu Abend essen ist oft nicht drin. Wenn der Große ins Bett gebracht wird, dann weint nebenan im Schlafzimmer das Baby bei laufendem Fön. Alles ist hektisch, egal wie sehr ich mich bemühe etwas Ruhe einkehren zu lassen. Wir finden einfach keinen Ablauf, keine Routine, die diese beschissene Situation irgendwie entzerrt. Gerade an Abenden, an denen ich alleine mit beiden Kindern bin, ist es einfach furchtbar. Ich versage regelmäßig und werde keinem in dieser Familie gerecht.

Das iPad, mein bester Mitarbeiter

Ich gebe es zu, ich „parke“ das große Kind vor dem iPad. Er darf eine Serie gucken, während sein kleiner Bruder schreit, während ich irgendwie versuche ihn zu stillen, ihn zu beruhigen, ihn ins Bett zu bringen. Und ich hoffe inständig, dass ihn seine Serie so in den Bann zieht, dass er die ganzen Tränen nicht immer mitbekommt. Ich weiß mir anders tatsächlich nicht zu helfen, wenn kein anderer da ist, der sich mit ihm beschäftigt.

Und es ist okay. Wir sind den ganzen Tag draußen, er tobt sich mit seinen Freunden quer durch den Stadtpark, über Spielplätze und durch unseren Innenhof. Er ist eigentlich immer in Bewegung, an der frischen Luft und zusammen mit Freunden.

Aktuelle Lieblingsserien: Pettersson und Findus, Noddy, der kleine Detektiv, Paw Petrol und Kleine Prinzessin.

Beste Freunde

Auch wenn der Kleine diverse Vorlesestunden gecrasht hat und auf meinem Arm nur noch selten Platz für den Großen ist, er liebt seinen kleinen Bruder. Morgens wird er nach dem Aufwachen gekuschelt und in der KiTa gibt es zum Abschied einen dicken Kuss. Er darf mit seinen Lieblingsspielsachen spielen, zum Kuscheln bekommt er seine heiß geliebte Kuschelkatze und wenn er weint, kommt der große Bruder sofort mit dem Schnuller angelaufen. „Mama, wir sind beste Freunde.“ Mein Herz schmilzt dahin und ich bin so froh, dass er seinen kleinen Bruder so lieb hat, trotz all der vielen und lauten Tränen.

Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

What is Schlaf? Baby don’t disturb me. Don’t disturb me. No more.

Der Große schläft wie ein Profi. Er liest Abends mit einem von uns ein Buch, dann wird die Lichterkette oder das kleine Keksnachtlicht angemacht, ein Hörspiel angeschaltet und mit Mama oder Papa neben sich sinkt er meistens ganz fix ins Land der Träume. Nachts wacht er ab und an noch ein oder zweimal auf, nur kurz und mit einem Glas Wasser oder einer dicken Umarmung kommt der Schlaf schnell wieder. Und auch als Baby, war Schlaf bei ihm ein entspannteres Thema. Lange nicht so entspannt und easy wie es immer viele in PEKiP-Kursen von ihren Baby erzählen, aber lange nicht so anstrengend wie bei seinem kleinen Bruder. Er ist beim Stillen eingeschlafen, auf meinem Schoß, in der Trage, im Bett neben mir liegend, wenn Sonnenlicht durch das Fenster schien, der Fernseher lief, ich ein Buch las oder die Lichterkette das Zimmer ganz muckelig machte.

Der kleine Babybruder braucht inzwischen fast immer absolute Dunkelheit, nichts darf ablenken. Gar nichts! Und selbst in absoluter Dunkelheit findet er noch etwas, das zu spannend zum Einschlafen ist. Und ohne laufenden Fön geht Abends auch nichts. Und überhaupt, nachts läuft er auch. Mindestens einmal, in richtig schlechten Nächten gerne auch mal im 20-Minuten-Takt. Ist unser Baby nachts nämlich erstmal richtig wach, schläft er ohne Fön und in unserem Armen nicht mehr ein. Ganz großes Kino. Das ich am nächsten Morgen manchmal müder bin, als am Abend davor ist klar, oder?

Ich bin mir nicht ganz sicher wann und wie und ob überhaupt ich ihm Dunkelheit, Fön und Tragen abgewöhnen soll. Ob es klug ist lieber früher als später mit dem Abgewöhnen anzufangen, ob es sich vielleicht von alleine gibt oder ob es für uns alle nicht einfach entspannter ist, wenn er sich selbst mit 18 Jahren bei laufendem Fön in seinem abgedunkelten Schlafzimmer in den Schlaf schaukelt. Gibt es Schlafmasken für Babys und einen Fön mit Akku? Das würde die Bis-18-Variante etwas vereinfachen. Den Großen habe ich mit 22 Monaten abgestillt und scheinbar den perfekten Zeitpunkt gefunden, denn es klappte ganz hervorragend, obwohl alle dachten, er könne niemals ohne meine Brüste einschlafen.

Eltern sein, Paar bleiben.

Puh. Ich bewundere alle Eltern die es schaffen in so einer kräftezehrenden Zeit noch genug Energie übrig haben um die Paarbeziehung auf voller Flamme laufen zu lassen. In den ersten Monaten stand sie ganz am Ende unser Prioritätenliste. Einfach irgendwie einen Tag nach dem anderen schaffen war das wichtigste. Wir waren ständig gereizt und genervt und haben es immer wieder am anderen ausgelassen. Ich kann ein wirklicher Kotzbrocken sein, wenn ich übermüdet und überfordert bin.

Aber auch hier wird es langsam wieder besser, finden wir wieder mehr Zeit für uns als Paar. Letztens standen wir vor der KiTa, haben uns mit einer anderen Mama unterhalten und plötzlich hielten wir Händchen. Keiner weiß mehr wer wessen Hand nahm, aber wir fanden es beide so schön und haben uns so sehr über diese kleine Berührung gefreut. <3 Und es gibt auch wieder immer öfter Abende, an denen wir zusammen auf dem Sofa versacken und ich nicht schon ab 19 Uhr beim Baby liege oder alle 10 Minuten rüber laufen muss.

Superbadmom

Ich bin oft schrecklich unentspannt und habe eine sehr kurze Zündschnur, meckere viel zu viel und statt zu trösten, möchte ich einfach manchmal nur, dass der Große still ist, damit der Kleine nicht auch direkt wieder anfängt zu schreien. Ich bin manchmal einfach eine richtige Kackmama.

Schlimmer als das Gefühl nach endlosen, schlaflosen Nächten, dass sich nach Kater anfühlt, nur ohne vorher gefeiert und getrunken zu haben, ist das Gefühl, dem geliebten Kind nicht gerecht zu werden. Einfach nicht genug Zeit, freie Arme, Aufmerksamkeit, Liebe und Verständnis zu haben und geben zu können, obwohl er alles so sehr braucht und verdient. Ganz oft steht der Große einfach hinten an und es fühlt sich schrecklich an.

Ich versuche wieder entspannter zu werden, öfter noch tiefer durchzuatmen, mehr Zeit nur mit dem Großen zu verbringen und Zeit mit beiden zusammen auch zu einem schönen Erlebnis für ihn zu machen. Natürlich hat genau jetzt das Baby Abends keine Lust mehr auf Papa und kommt fast nur noch bei mir runter und findet in den Schlaf. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich das auch wieder ändern wird und ich Abends bald mal wieder die sein kann, die eine Planschparty veranstaltet, statt im Dunkeln das Baby in den Schlaf zu fönen.

Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

Elterndorf

Ich bin so dankbar für all die großartigen Eltern, die ich hier in unser Straße kennen lernen durfte, die zu Freunden wurden und die immer mit Hilfe, Rat, Schokolade, Wein, offenen Armen, leckeren Notfallabendessen und Verständnis zur Stelle sind, wenn mir alles ein bisschen zu viel wird. Mit ihnen war das letzte halbe Jahr machbar. <3

Liebe, Liebe, Liebe

So negativ, wie sich hier vieles liest, so anstrengend wie alles ist, ich möchte unsere kleine Familie auf gar keinen Fall wieder hergeben. Ich liebe unsere zwei kleinen Rabauken und freue mich so auf all die Abenteuer, die wir noch mit ihnen erleben werden. Und irgendwann gehen diese anstrengenden Monate in all den schönen Jahren einfach unter.

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Spielplatzspaß mit Kyddo

Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

22. April 2019
Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste
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Sommer, Sonne, Spielplatzspaß. Na gut, offiziell ist es noch Frühling, aber bei 22 Grad, strahlendem blauen Himmel und mit einem Eiskaffee in der Hand, fühlt es sich schon nach einem ziemlich gelungenen Sommerstart an. Wir leben jetzt wieder draußen und kommen erst zum Abendbrot und manchmal sogar erst zur abendlichen Vorlesestunde wieder heim. Nach der KiTa geht es mit Freunden direkt in den Park oder auf den Spielplatz und am Wochenende haben wir auch schon mal das Frühstück auf den Spieli verlegt.

Der Große kennt die Wege zu unseren Lieblingsspielplätzen schon fast auswendig und der Kleine robbt sich mit seinen sechs Monaten mit einem zuckersüßen Lachen von seiner Decke direkt in den Sandkasten. Richtig gut war der Tag, wenn alle mit einer Patina aus Sand, Erde und Gras den Heimweg antreten und vor der Haustür das große Gähnen losgeht.

Ich liebe unser Spielplatzleben, gebe gerne Anschwung an der Schaukel, drehe das Karussell bis mir schwindelig wird (warum wird den Kindern da drin eigentlich nie schlecht?) und ja, ich stehe auch unglaublich gerne mit Freunden am Rand, trinke einen Kaffee, nasche die Äpfel aus den Snackboxen der Kinder und unterhalte mich gut, während unser Chaoskinder den großen Kids schwer beeindruckt beim Fußballspielen zugucken oder sich heimlich die Schuhe ausziehen um barfuß die Rutsche hochzuklettern.

Der Mini war erst schlafend im Tragetuch dabei, dann auf den Armen von Freunden und jetzt sieht man ihm an, wie gerne er mit seinem Bruder und den Freunden alles erkunden möchte und es fällt schwer die flinke kleine Rübe davon abzuhalten, einfach hinterher zu robben. Bei so schönem Wetter ist es aber auch gar nicht schlimm, wenn der Kleine innerhalb von Millisekunden von seiner Decke verschwindet und schon genauso dreckig aussieht wie die großen Quatschnasen. Ich könnte Wetten es dauert gar nicht mehr lange, da rutscht und buddelt er schon fleißig mit. Wenn das erst zwischen bunten Blättern und im Regen passiert ist das gar nicht schlimm, wir sind auch dann draußen. Es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. (Erinnert mich bitte daran mir endlich eine Regenhose zu kaufen). Aber bei warmen Sonnenschein macht es einfach doppelt so viel Spaß.

Die schönsten Spielplatzbegleiter von Kyddo

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

Das Sandspielzeug von Liewood ist aus 100% Silikon und passt so auch noch in den Rucksack, wenn eigentlich kaum mehr Platz ist, weil es sich richtig gut knautschen lässt. Außerdem ist es frei von BPA und wird mit natürlichen Farben gefärbt. Perfekt für die kleine Rübe, der alles in den Mund nimmt, was bei drei nicht auf den Bäumen ist.

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

Das Babytragetuch von Studio Romeo sind zwei Loops die man sich um die Schultern schlingt und das Baby einfach rein und raus gleiten lassen kann. Es ist perfekt für unterwegs, man kann die Jacke drüber anlassen und muss sie nicht ablegen, wenn jemand wieder lieber getragen werden möchte. Ich bin ein riesiger Fan und bin richtig traurig, dieses großartige System nicht schon früher gefunden zu haben.

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

In den Fahrradkorb von Olli Ella landen unterwegs Steine und kleine Stöcker. Eigentlich habe ich den Korn aus reinem Egoismus gekauft. ich wollte den ganzen Kram nicht immer in meinen Jackentaschen sammeln. Seit ein paar Tagen landet auch die Kreide im korb, man weiß ja schließlich nie, wann man mal spontan absteigen muss um etwas zu malen.

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

Die Trinkflasche von Liewood kann der Große selbst aufmachen. Der Strohhalm lässt sich ganz einfach auf- und wieder zuklappen und hält dicht. Der Thermobecher (https://kyddo.shop/products/liewood-thermobecher-kikki-mustard) hält den Eiskaffee auch noch auf dem Heimweg kalt und ich liebe den wunderschönen Senfton.

Der Zugbeutel von Fabelab ist aktuell als Proviantbeutel im Kinderwagen dabei und darin findet sich auch noch Platz für eine Garnitur Wechselkleidung. Das große Kind nimmt momentan am liebsten seine Sachen in einer eigenen Tasche mit, sein Rucksack ist aber für alles was wir mitnehmen wollen zu klein.

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

Die Bomberjacke von Monkind ist perfekt zum Überziehen, wenn es morgens noch zu kalt fürs T-Shirt ist, aber Mittags zu warm für eine Pulli und außerdem sieht der Große damit aus „wie Papa“. Der hat nämlich eine leichte Bomberjacke in schwarz.

Spielplatzspaß mit Kyddo | Die schönsten Spielplatzbegleiter | Raus in die Sonne und ab in die Sandkiste

Der Mini sieht in seiner Leggings von Oeuf NYC mit den kleinen Radieschen einfach zum anknappern süß aus und darin lässt es sich ganz hervorragend krabbeln lernen.

15% Rabatt auf das gesamte Sortiment bei Kyddo

😉 Ich kaufe selbst sehr gerne bei Kyddo ein freue mich riesig über meinen eigenen Rabattcode. Mit dem Code IVYLI15 gibt es vom 22.04.2019 bis zum 29.04.2019 15% Rabatt auf alles (außer Produkte im Sale) ab einem Mindestbestellwert von 49€.

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit kyddo entstanden.

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Kunterbunte Ostergeschenke

Die Neuen Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo

7. April 2019
Kunterbunte Ostergeschenke | Die Neuen Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo
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Ganz von dem Ostern abgesehen, an dem wir im Schnee Ostereier suchten, kann ich mich noch richtig gut an das Osterfest erinnern, an dem in meinem Korb eine Kassette von Bibi Blocksberg lag und ein richtig tolles Vorlesebuch. Das Buch musste mir meine Mama noch am gleichen Abend und an all den folgenden immer wieder vorlesen, bevor die Kassette rauf und runter lief. Na und an Schoki kann ich mich auch noch richtig gut erinnern. Schokolade in Osterhasenform schmeckt einfach doppelt so gut, heute wie damals.

Etwas kleines zu Ostern, das man zusammen mit gemeinsamer Zeit in das Osterkörbchen legt, das sind die guten Geschenke. Es muss kein neues Fahrrad sein und auch kein großes Puppenhaus. Auch wenn es mich gerade mächtig in den Fingern juckt ein Fahrrad unter einem Berg von Schokohasen zu verstecken, weil er sich so sehr ein Fahrrad wünscht und sein Geburtstag noch soooooo weit weg liegt. (Was gar nicht stimmt. Juni ist ja schon bald, aber ich bin immer schrecklich ungeduldig). Weil ich aber weiß, wie viel Freude die kleinen Dinge machen, halte ich mich zurück und lege ein neues Hörspiel und ein Buch in sein Körbchen. Damit wir Abends im Bett gemeinsam in den neuen Seiten stöbern können und zu einer neuen Geschichte einschlafen können.

Für die Bücherschenker unter euch und die, die es noch werden wollen, lege ich euch die liebevoll gestalteten Bücher von Vicky Bo ans Herz

Kunterbunte Ostergeschenke | Die Neuen Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo

Hallo Vicky Bo

Hinter Vicky Bo steht Viktoria Gollhofer, die in der Elternzeit mit ihrem zweiten Kind einen Entschluss fasste und nochmal ganz von Vorne begann. Zurück in ihren alten Job sollte es nicht mehr gehen und der Wunsch von zuhause aus zu arbeiten und mehr Zeit für die Familie zu haben war groß. Und so wurde aus der persönliche Assistentin eines Vorstandsdirektors einer großen Bank in Hamburg eine Kinderbuchautorin und Illustratorin, die zusammen mit ihrem Mann wundervolle Kinderbücher in ihrem eigenen Verlag herausbringt. Mit zwei Kindern an der Hand hat sie sich ein Grafiktablett gekauft, sich eingefuchst und am 23.05.2014 erschienen die ersten eigenen fünf Bücher, inzwischen gibt es über 60 Titel.

Gemeinsam lesen, entdecken, kritzeln, malen, lernen. Mit Vicky Bo macht das ganz besonders viel Spaß. Für ganz kleine und große Kinder. Und für Mama und Papa.

Die neuen kunterbunten Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo

Genau richtig um im Osterkörbchen landen zu können, sind gerade acht neue Bücher erschienen.

Drei Pappbilderbücher für die Kleinsten

Kinder von 1 – 3 Jahren können im Wimmelbuch für den Sommer in einem Garten, der Seite für Seite wächst, immer wieder neues entdecken.

Kunterbunte Ostergeschenke | Die Neuen Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo

Gemeinsam mit Mama und Papa werden kleine Aufgaben im Mitmach-Bilderbuch „Puste die Wolken“ erledigt, die im Buch manchmal ganz schön für Chaos sorgen und die kleinen Leser ordentlich zum Lachen bringen.

Kunterbunte Ostergeschenke | Die Neuen Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo

Und im „Farben-Bilderbuch“ lernen die Kleinen spielerisch mit lustigen Reimen die Farben anhand von Tieren und Gegenständen kennen, die ihnen auch im Alltag begegnen.

Kunterbunte Ostergeschenke | Die Neuen Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo

Mal mit mir, Mama! Papa! Oma! Opa!

Kinder ab 4 Jahren malen zusammen mit Oma, Opa, Mama und Papa. Mit den Büchern schenkt man auch gleich ordentlich gemeinsame Zeit. Die Doppelseiten werden zusammen bemalt, jeder zeichnet auf seiner eigenen Seite und zusammen schafft man ein gemeinsames Meisterwerk.

Kunterbunte Ostergeschenke | Die Neuen Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo

Zahlen lernen“

Ab 5 Jahren werden Zahlen gelernt. Bei „Malen nach Zahlen“ bekommt jede Farbe eine Zahl zugeordnet und im Nullkommanichts verwandeln sich die Felder auf jeder Seite in bunte Tiere und Gegenstände.

Kunterbunte Ostergeschenke | Die Neuen Bilder- und Mitmachbücher von Vicky Bo

Gewinne eines von fünf Bücherpaketen von Vicky Bo

Ihr wollt Vicky Bo kennen lernen oder seit schon Fans und braucht Nachschub im Bücherregal? Dann macht mit bei unserem kleinen Gewinnspiel und gewippt eines von fünf Bücherpaketen mit je drei Büchern eurer Wahl.

Gewinnspielbedingungen für die Teilnahme auf dem Blog

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt).
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen, natürlichen Personen aus der DACH Region
  • Teilnahmeschluss ist am 15.04.2019, 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.04.2019 gezogen und per E-Mail benachrichtigt.
  • Der Versand des Gewinns erfolgt über Vicky Bo. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch bereit im Falle eines Gewinns eure Adresse zum Zwecke des Versands an Vicky Bo weitergeben zu lassen.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Ich wähle die Gewinner mithilfe eines Zufallsgenerators aus.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 24 Stunden melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit Vicky Bo entstanden.

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Das Wobbel Balance Board

Das Bewegungsspielzeug für Groß und Klein

18. März 2019
Das Wobbel Balance Board | Das Bewegungsspielzeug für Groß und Klein
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Unser Großer ist ein Wirbelwind. Er braucht Action und muss sich am Tag richtig auspowern können. Wir sind fast jeden Tag draußen. Egal ob der Himmel blau ist oder es regnet. Raus auf den Spielplatz, querbeet durch den Stadtpark, rauf auf Hügel und Rutschen, über Wiesen und durch Sandkisten. Nach der KiTa geht es mit dem Laufrad am liebsten direkt raus und zuhause kommen wir erst an, wenn es schon dunkel wird und am Wochenende sind wir meistens bereits an der frischen Luft, noch bevor unsere Straße so richtig anfängt aufzuwachen.

Aber es gibt einfach manchmal Tage, da mag ich nicht. Wenn es stürmt oder man vor lauter Schneematsch nicht mal mehr den nächsten Baum sehen kann. Na gut, manchmal auch einfach dann, wenn ich keine Lust habe.

Dann muss zuhause Action her. Denn die ganze Energie wird beim Basteln, Malen, Lesen und Eisenbahn spielen einfach nicht weniger. Also toben wir. Quer durch die Wohnung. Wir bauen einen Parkour im langen Flur auf, machen Purzelbäume im großen Bett, klettern über das Piklerdreieck und wobbeln was das Zeug hält.

Das Wobbel Balance Board | Das Bewegungsspielzeug für Groß und Klein

Wobbelspaß mit dem Wobbel Balance Board

Eines unser liebsten Bewegungsspielzeuge ist das Wobbel Board. Man sitzt oder steht darauf und hält sein Gleichgewicht, während man sich auf dem Board hin und her bewegt. Das geht alleine, oder zu zweit. Das Gleichgewicht zu halten klingt einfacher als es ist und macht neben richtig viel Spaß macht es auch ordentlich Muckis.

Umgedreht wird das Wobbel Board zum Hügel, von dem man herunterspringen kann, zum Berg, der erklommen werden will, wenn man es an Sofa oder Kletterdreieck stellt und herunter rutschen geht natürlich auch.

Das Wobbel Balance Board | Das Bewegungsspielzeug für Groß und Klein

Für große und kleine Bewegungsfreunde gibt es auf der Seite von Wobbel die Wobbel Cards zum ausdrucken, mit vielen Ideen und Übungen zum Nachmachen.

Etwas ruhiger wird es, wenn aus dem Wobbel Board eine Schanze für die Fahrzeuge wird oder sogar das Fahrzeug selber. Und wenn es Zeit für eine Pause ist, wird das Board zu einem gemütlichen Plätzen zum Lesen und Hörbücher hören.

Das Wobbel Balance Board | Das Bewegungsspielzeug für Groß und Klein

Das Wobbel Balance Board

Das Board gibt es in verschiedenen Farben und Größen. Wir haben uns für die XL-Variante mit Filz als Antirutsch-Beschichtung entschieden. Mit 115 x 40 cm Größe können auch Erwachsene mit aufsteigen. Das kleine Board ist 90 x 30 cm groß.

Die Boards sind aus FSC zertifiziertes Buchenholz oder Bambus und mit wasserbasierten Farben und Lacken behandelt, die kinderfreundlich und frei von Schadstoffen sind. Damit beim wobbeln das Board nicht hin und her rutscht, kann man sich zwischen einer Antirutsch-Beschichtung aus Kork oder Filz entscheiden, letztere gibt es auch in unterschiedlichen Farben.

15% Rabatt auf alle Wobbel Boards bei Kyddo

Damit mehr Bewegungsspaß bei euch einziehen kann gibt es jetzt bei Kyddo vom 20.03 bis zum 31.03 15% Rabatt auf alle Wobbel Boards mit dem Code IVY15. Also auf die Boards und wobbelt los!

Das Wobbel Balance Board | Das Bewegungsspielzeug für Groß und Klein

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit kyddo entstanden.

Baby Kleinkind

986 Tage Wickelbusiness

943 Tage Lillydoo

25. Februar 2019
986 Tage Wickelbusiness | 943 Tage Lillydoo
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Wir sind vor bald drei Jahren ins Wickelbusiness eingestiegen. Nach langen Überlegungen nicht mit Stoffwindeln, sondern mit Einmal-Ökowindeln. Gut für mein Gewissen, okay für die Umwelt und besser für unsere Wohnung, in der eh schon fast jeden Tag ein voller Wäscheständer steht. Nicht so gut für den Po vom großen, damals winzig kleinem Kind. Er war wund und auf längeren Spaziergängen in der Trage oder Nachts, liefen die Windeln aus. Der Saugkern saugte nicht so richtig und wenn das Kind etwas länger schläft, dürfen Saugkerne saugen was das Zeug hält und irgendwie saßen die Ökowindeln auch einfach nie gut. Sie waren nicht so weich, irgendwie sperrig. Nach zwei verschiedenen Öko-Marken hatten wir keine Lust mehr und stiegen um. Auf den Windelgiganten. Der Po blieb trocken, das Kind schlief gut aber wund war der zarte Popo noch immer. Saugkerne dürfen bei uns also richtig dick auftragen, aber sonst sollte in den Windeln nichts sein, dass nicht rein muss. Frei von Parfüm und Lotions und somit besonders hautfreundlich. Also stiegen wir wieder um. Und blieben. Immer noch gut für mein Gewissen und jetzt auch gut für die kleinen Popos. Davon gibt es inzwischen sogar schon zwei in unserem Zuhause.

Lillydoo: was steckt drin?

Wir sind mit dem Knacken der vier Kilo-Grenze auf LILLYDOO umgestiegen. Damals starteten die Windeln bei Größe 3, inzwischen gibt es auch schon für die kleinen Babys ab zwei Kilo die schönen Windeln im Abo, welche frei von Parfümen und Lotionen sind. Und sein wir ganz ehrlich, es gibt außerdem kein Parfüm das den Geruch einer vollen Kleinkindwindel überdecken kann. Jedes Parfüm macht es eigentlich sogar noch schlimmer. Die Windeln, Feuchttücher und Wickelunterlagen von Lillydoo haben zudem das OEKO-TEX® STANDARD 100 Siegel und wurden auf Schadstoffe und gesundheitsbedenkliche Chemikalien geprüft.

Trotzdem sind LILLYDOOs keine Öko-Windeln. Das was mir und vielen anderen Eltern so wichtig ist, sorgt dafür, dass die Windeln nicht biologisch abbaubar sind und in den Hausmüll müssen. Für den trockenen Babypo sorgen auch bei LILLYDOO Superabsorber aus mikrofeinen Saugperlen. Eine ökologischere Alternative, die auch Nachts ein Auslaufen verhindert, gibt es leider noch nicht. Und gerade bei unserem zweiten Kind ist alles, dass für einen guten Schlaf sorgt, erlaubt. Der Fön, das Tragen und auch der Superabsorber. Ist der Kleine Nachts erstmal so richtig wach, und beim Wickeln wird er richtig wach, ist die Nacht für uns vorbei. Er schläft dann nur wieder in der Trage ein und während ich durch die Wohnung spaziere kann ich wirklich ganz schlecht weiterschlafen.

Die LILLYDOO Verpackungen sind zu 100 % recyclebar und können im Gelben Sack entsorgt werden. Die LILLYDOO Feuchttücher bestehen aus einer Naturfaser, die zu 100% biologisch abbaubar und damit kompostierbar ist.

986 Tage Wickelbusiness | 943 Tage Lillydoo

943 Tage Lillydoo

Wir haben im Liegen und Stehen, auf dem Rücken, auf dem Bauch, auf der Wickelkommode, auf dem Schoß, im Kofferraum, auf der Wiese, im Sand und irgendwo dazwischen gewickelt. Die Windel schubberte über Steinwege und Treppen herunter, rutschte tausendmal Rutschen herunter und hat eine halbe Sandkiste mitgenommen. Und sie hält. Sie hält dicht und zusammen. Sie klebt sogar dann noch zusammen, wenn sie immer wieder auf und zu geklebt wird, weil es scheinbar schrecklich witzig ist, die eigenen Windel immer wieder zu öffnen, damit Mama sie wieder zumachen kann. Und sogar nach einem unfreiwilligen Bad im Tümpel und locker fünf mal so dick aufgequollen hält sie. Sie schafft ganze Nächte in denen die Kinder unbewegt wie Steine auf einer Stelle liegen bleiben und Nächte, in denen sie sich quer durch das Bett wühlen. Sie hält aus, was unser Alltag zu bieten hat.

Lillydoo im Abo

Während andere Eltern an uns mit großen Windelpaketen durch die Drogerie spazieren, bringt uns der Postbote in regelmäßigen Abständen unsere Windeln und Feuchttüchern nach Hause. LILLYDOO gibt es im versandkostenfreien Abo, das man jederzeit einfach wieder kündigen kann, falls das Kind plötzlich trocken wird. Passen die bestellten Windeln nicht mehr, weil das Kind einen riesigen Wachstumssprung hingelegt hat, kann man die falsche Größe einfach wieder zurückschicken und bekommt die passende. Wer sich von LILLYDOO überzeugen möchte, kann sich ein kostenloses Testpaket zukommen lassen. Wer die Windeln und Feuchttücher lieber selber tragen möchte, kann sie inzwischen auch bei DM kaufen.

986 Tage Wickelbusiness | 943 Tage Lillydoo

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit LILLYDOO entstanden.

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Die schönsten Geschenke für kleine Babys

Nachhaltige Geschenke für Babys

15. Februar 2019
Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo
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Zur Geburt freute ich mich über helfende Hände. Über jemanden, der für mich mit dem Großen tobte, der mir etwas leckeres zu Essen brachte, der eine Maschine Wäsche anschmiss, damit ich mich ausruhen konnte. Darüber freue ich mich übrigens noch immer, also kommt gerne her und macht ein bisschen sauber und bringt eine Suppe mit.

Ich bin froh, dass bei Geburten immer mehr auch an die Mütter und Väter gedacht wird und das es für sie nicht nur materielle Geschenke gibt, sondern ganz viel Hilfe und Unterstützung. Ich freue mich aber auch riesig über schöne Dinge für das Baby und mich, vor allem dann, wenn sich jemand Gedanken gemacht hat und meinen Geschmack trifft. Ich bin eher weniger der Typ für einen Body mit dem Aufdruck „Papas kleiner Hosensch*****“, dafür aber Team wertige und nachhaltige Babyspielzeuge, die ich mir später auch als Deko ins Regal stellen könnte. Tue ich natürlich nicht, aber so schön wie manche Dinge sind, könnte ich es.

Wenn bei uns im Freundeskreis ein weiteres Baby geboren wird, liebe ich es schöne Geschenke zu finden. Für die Eltern, das Baby und die großen Geschwister. Also tauche ich mit einem Carepaket, der schönsten Kuscheldecke und einem Spiel auf, dass ich mit dem Großen Kind spielen kann, während sich die Eltern über meine Suppe hermachen und das Baby eingekuschelt schläft.

Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo

Bandana-Lätzchen „Lucky Gold Bubble Night Blue” von Nobodinoz | Decke „Rosemary“ aus Musselinstoff von Garbo&Friends

Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo

Holzrassel „Anna” von Liewood | Stoffbuch „Ava Number Book“ von Liewood | Holzwürfelblöcke „Transport” von Nobodinoz

Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo

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Greifball „Puzzle“ von Wee Gallery | Mobile „Rainbow” von Oyoy | Beißring „Cloud“ von Loullou

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit Kyddo entstanden.

Baby

Ich fön dich in den Schlaf, Baby!

Hauptsache das Baby schläft. Wenn nur noch alberner Budenzauber hilft

13. Februar 2019
Ich fön dich in den Schlaf, Baby! | Wenn nur noch alberner Budenzauber hilft

Unser erstes Kind stillte ich in den Schlaf. 22 Monate, tagsüber, abends und nachts. Das klappte hervorragend. Einschlafstillen wirkte so zuverlässig wie eine Narkose. Baby Nummer zwei hat das Prinzip Einschlafstillen nicht verstanden. Überhaupt ist stillen nicht so seins. Es geht ihm nicht schnell genug und überhaupt, wenn man stillt kann man sich ja gar nicht richtig drehen und gucken.

Kind Nummer eins war schon sehr neugierig und aktiv, aber Stillen war sein Mittel um runter zu kommen, zu entspannen und um einzuschlafen. Der Babyjunge toppt den Großen aber noch einmal um einiges was Neugierde und den Drang, so schnell wie möglich alles zu können, angeht. Drehen konnte er sich schon vor dem dritten Monat (Nein, ich will nicht damit angeben) und mit noch nicht ganz vier Monaten will er jetzt endlich vorwärts kommen. Sobald er wach ist saugt er alles um sich herum auf. Damit er abschalten kann braucht es mehr als die Brust und eine Portion Muttermilch.

Der Kleine schläft nur in der Trage oder im Tragetuch ein. Am besten mit einem Tuch oder der Klappe der Trage über dem Kopf, so dass er nicht mehr allzu viel sehen kann. (Keine Sorge, er bekommt noch Luft). Oft reicht es auch nicht bloß zu Schunkeln oder zu Spazieren. Am besten und schnellsten schläft er ein oder beruhigt sich, wenn wir den „Afrikanischen Schritt“ machen. Fragt mich nicht woher er kommt und wer sich den Namen ausgedacht hat, aber er ist Gold wert! Man macht eine kleine Kniebeuge, dann einen Schritt zur Seite, dann wieder eine Kniebeuge und wieder zurück. Dabei wird am Schnuller geschnullert und der kleine angespannte Körper wird langsam entspannt und die wachen Augen gehen ganz langsam zu.

So tragen wir den kleinen tagsüber und abends in den Schlaf und wenn die Nacht nicht gut läuft, auch nachts. Ja, wir Tragen auch Nachts in den Schlaf zurück und ja, das ist wirklich blöd. So richtig blöd. Aber es hilft wirklich nichts anderes, wenn er erst einmal richtig wach ist, oder Bauchweh den Schlaf stören. Wir haben alles, wirklich ALLES ausprobiert.

Das ist der Normalzustand und inzwischen haben wir uns damit arrangiert. Ich gebe zwar weiterhin die Hoffnung nicht auf, dass das Raketenkind irgendwann beim Stillen einschlafen wird, wenn es erst einmal in Lichtgeschwindigkeit alles gelernt hat, was ein Baby so zu lernen hat, aber ich sehe mich auch noch das restliche erste Jahr nicht ohne Trage und Tuch durch den Alltag tanzen.

An richtig blöden Tagen hilft aber selbst das Tragen, der Schnuller und der Afrikanische Schritt nicht und der Kleine kommt einfach nicht zur Ruhe. Und wir Eltern sind am Rand eines Nervenzusammenbruchs. Nichts hilft gegen tausend Tränen eines überreizten und müden Babys. Außer der Fön.

Also kniebeugen wir mit Trage und Schnuller in einem dunklen Badezimmer mit laufendem Fön an manchen Tagen unser Baby in den Schlaf und statt uns selbst für vollkommen bescheuert zu halten, sind wir einfach nur froh einen Budenzauber gefunden zu haben, der uns hilft.

Wir haben den Fön inzwischen aufgenommen und manchmal, mit ganz viel Glück, reicht es die Föngeräusche anzumachen um Nachts doch nicht durch die Wohnung tragen zu müssen. Und einmal war ich so verwegen und habe mit den Föngeräuschen mein Baby im Kinderwagen in den Schlaf geschoben um mit dem großen Bruder draußen ein bisschen toben zu können. Das geht mit einem Baby in der Trage nämlich nur bedingt und ohne Föngeräusche ist der Kinderwagen beim Kleinsten so gar nicht beliebt. Wir sind jetzt also Eltern, die mit Föngeräuschen spazieren gehen.

Dank Instagram weiß ich jetzt, dass wir nicht die Einzigen sind, die alles probiert haben und beim Fön, Staubsauger oder der Dunstabzugshaube hängen geblieben sind und ich bin so froh, so viel Verständnis und Mitgefühl lesen zu können. Zu wissen, dass hier um die Ecke noch so einige Eltern mit Föngeräuschen aus dem Kinderwagen unterwegs sind oder Nachts den Staubsauger unterm Bett laufen lassen nimmt mir eine große Last ab. Nimmt mir das schlechte Gefühl ohne Budenzauber nicht auszureichen um meinem Kind Ruhe zu spenden.

Was haben Mütter denn früher ohne den ganzen Budenzauber gemacht?

Eine einzige negative Nachricht hat mich erreicht. Von einer Hebamme. Einer Frau, die Müttern helfen soll, die ihnen Ängste nehmen und in dem Gefühl bestärken soll, die richtige Mama für ihr Kind zu sein.

„Manchmal frage ich mich ernsthaft, wie wir groß geworden sind…so ganz ohne Apps, Attachment Dingsbums und was modernen Muttis sonst noch alles an Quatsch einfällt. Bedürfnisorientierte und liebevolle Erziehung Ja! Aber das artet bei manchen doch arg aus. Das Handy ans Kind geklatscht im Kinderwagen? Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.“

Ja, was haben unsere Eltern denn so gemacht? Also meine Eltern sind in manchen Nächten mit mir einmal im Auto um den Block gefahren, damit ich einschlafe.

Einer Mutter, die wirklich alles, ALLES ausprobiert hat um ihr weinendes Kind zu beruhigen, zu sagen, dass es albern ist und auch sicher ohne irgendwie geht, macht mich so wütend. Gar nicht, weil sie es mir gesagt hat, sondern weil ich an z die Frauen denken muss, die sie betreut, die von ihr in einer ähnlichen Situation wie unserer so etwas niedermachendes zu hören bekommen, statt Verständnis. Denen das Gefühl von ihr gegeben wird, etwas falsch zu machen, während sie bloß versuchen das richtige zu tun und Tränen zu trocknen.

Ja, was hätte ich denn ohne diesen Budenzauber? Ein weinendes Baby. Ein schreiendes Baby, das nicht schläft. Und uns Eltern, die auch keinen Schlaf bekommen. Und ein Kleinkind, das ständig den weinenden kleinen Bruder sieht und Eltern hat, die zu müde sind um ihm ausreichend Zeit zu schenken.

Wir hatten die ersten Wochen ein Schreibaby, das von 19 bis 22 Uhr durchgeschrien hat und bei dem auch Tragen, Schnulli und Fön nicht halfen und es ging uns noch nie so schlecht wie in dieser Zeit. Wir waren alle am Ende, und ich weinte oft einfach mit dem Baby zusammen, weil mich seine untröstlichen Tränen so fertig gemacht haben.

Jetzt, da sich seine Tränen endlich durch etwas trocknen lassen, bin ich doch nicht verrückt und nutze es nicht, nur weil das früher nicht genutzt wurde, weil es das früher vielleicht einfach noch nicht gab. Früher fuhren Babys auch im Auto ohne Babyschale, ohne Anschnallgurte, früher wurden Babys ohne Narkose operiert und früher .. früher war nicht alles besser. Hätte meine Mutter das Motorengebrumme unseres Autos als App gehabt, sie hätte sie genutzt.

Und das Handy liegt nicht am Kopf, ist nicht 24/7 an und es gibt den Flugmodus.

Was wir ALLES ausprobiert haben

Was nicht klappt

  • Stillen
  • Federwiege (mit und ohne Motor)
  • Streicheln
  • Schnuffeltuch
  • Ostheopathie (ich war sogar bei zwei Osteopathen)
  • Homöopathie
  • Schüsslersalze
  • Tief Durchatmen (nein, entspannte Eltern haben nicht immer entspannte Kinder)
  • Pucken
  • Kinderwagen
  • Beten (ich glaube nicht an Gott, aber ich war echt verzweifelt)
  • Singen (klappt maaaaaaaaaaaaanchmal beim Tragen)
  • Summen
  • Diverse andere monotone Geräusche (Es klappt eigentlich nur der Fön)
  • Komische Griffe von Youtube
  • Abhalten
  • Keine Action am Tag (ist mit einem Kleinkind an der Hand leider nicht wirklich umsetzbar)
  • Baden (Machte alles nur noch schlimmer)
  • Massieren (Mag er sehr, aber nur wenn er eh gut drauf ist.)

Was kombiniert funktioniert

  • Bachblüten (Ich bilde mir ein, dass sie etwas helfen. Zumindest mir. Ein paar Rescue Tropfen und ich bin an wirklich grenzwertigen Tagen nicht mehr vollkommen am Verzweifeln)
  • Tragen
  • Schnulli
  • Fön

Was uns jetzt noch helfen wird? Einfach weiter tragen, zwischendurch fönen und warten bis der Kleine größer ist.