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Kind

Familienbett Familienleben Kleinkind

Nicht ohne meinen Teddy

… und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze

21. Juni 2018
Nicht ohne meinen Teddy | … und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze | Schlafen im Familienbett mit einem Kleinkind | Familienleben | Einschlafbegleitung | Kuscheltiere | Mehr auf https://ivy.li

Zum Einschlafen brauchte der große Sohn nach dem Abstillen bloß noch meine Hand auf seinen Rücken, der Rest von mir musste Abstand halten. Bitte keine Decke, bitte nicht kuscheln und bitte bloß nicht die Hand bewegen. Vor ein paar Wochen hat sich zu meiner Hand ein Teddy gesellt.

Kuscheltiere führten im Kinderzimmer ein eher trauriges Leben. Ab und an wurde mal eines in die Hand genommen, durch das Zimmer getragen oder ins Bett geschleudert. Aber gekuschelt? Nö. Und dann, ganz plötzlich, musste ein kleiner Teddy mit ins Bett. Von einem Tag auf den anderen ging die Welt unter, war er nicht aufzufinden oder lag nicht schon bereit im Bett, wenn es Zeit für ein Schläfchen war.

Wie aus einem Teddy plötzlich eine ganze Kuscheltierfamilie wurde und diverser Kleinkram, der jetzt mit uns jeden Abend im Bett liegt, weiß ich auch nicht. Ich muss den Punkt verpasst haben. Seine Cappy muss jetzt mit, genauso wie eine seiner Sonnenbrillen. Im Halbschlaf wird verzweifelt nach der „Bille“ gerufen, wenn sie ausversehen aus der Hand gefallen ist und die „Lingel“, eine kleine Glocke aus dem Bastelladen, darf auch nicht weiter als eine Handbreit vom Kind entfernt liegen. Sie rollt aber besonders gerne unter meinen Rücken und drückt unangenehm.

Der rasselnde Hund, die große Katze, mit der ich zusammen in die Grundschule eingeschult wurde und der große Teddy, den er, wie den kleine Teddy, von seiner teddybärliebenden Großtante bekam sind jetzt eine untrennbare Schlafengehgang, die zusammen mit dem Sohn etwa 1,90 m von unserem 2,00 m breiten Bett einnimmt.

Und wenn Nachts plötzlich ein leises „Feuer“ gequengelt wird, dann nicht weil irgendetwas brennt, sondern weil das kleine Feuerwehrauto abends nicht mit ins Bett kam, Nachts aber plötzlich unerlässlich zum Weiterschlafen ist.

Aber immerhin schläft der Sohn mit dieser Armada an Zeug gut und wenn ich ehrlich bin, liegt es sich mit dem Kopf ganz bequem auf dem großen Teddy, wenn mein Kopfkissen wieder von einem Zweijährigen überrollt wird.

Wenn er mit 18 Jahren auch noch seinen halben Hausstand mit ins Bett nehmen möchte, überlasse ich es seinem zukünftigen Lebenspartner meinen elterlichen Erziehungsfail auszubügeln. Ich bin einfach nur froh, dass geschlafen wird.

Kleinkind Mama Stillen

Abstillen mit 22 Monaten

Das Ende des Langzeitstillens

25. April 2018
Abstillen mit 22 Monaten | Das Ende des Langzeitstillens | Kleinkind abstillen | Stillen ist Liebe | Mutterschaft | Selbstbestimmtes abstillen | Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen | Bedürfnisorientiert | #stillen #abstillen #mutterschaft | Mehr auf https://ivy.li

Wir haben abgestillt. Vor knapp drei Wochen haben wir das letzte Mal zum Einschlafen gestillt, nachts wurde nur gekuschelt und am Morgen wollte der Sohn lieber einen Toast. Nach fast 22 Monaten hat unsere Stillbeziehung ein Ende gefunden.

Eigentlich muss ich mich gleich selbst korrigieren. Ich habe abgestillt. Diese Entscheidung habe ich alleine getroffen, obwohl ich Anfang des Jahres noch sicher war, diesen Schritt meinem Kind zu überlassen.

Unsere Stillbeziehung hatte, wie sicher viele andere, Höhen und Tiefen. Es gab Phasen in denen wir fast stündlich stillten und welche, in denen die Brust nur Nachts und dann wirklich wenig gebraucht wurde. Wir haben zuhause im Bett, auf dem Sofa und auf dem Küchenfußboden gestillt. Unterwegs im Park und Restaurant, im Tragetuch und Babytrage und das sogar schon im Supermarkt, so dezent, dass es selbst mein Mann nicht bemerkte. Wir haben im liegen, sitzen, stehen und gehen gestillt. Stundenlang in Ruhe und manchmal nur wenige Augenblicke und mitten beim Herumturnen, weil alles so schrecklich aufregend war. Wir haben zum Einschlafen, Aufstehen und Entspannen gestillt, gegen den Hunger und zum schnell wieder gesund werden. Es war eine schöne und innige Stillbeziehung und ich bin froh diese Zeit, diese Erfahrung mit meinem Kind gemacht haben zu dürfen. Aber ich bin auch froh darüber, dass ich die Entscheidung getroffen habe, abzustillen. Denn sie war für mich, und dadurch auch für uns, der gerade beste Weg.

Warum ich abgestillt habe

Ich glaube, ich bin nicht die einzige Mutter, die irgendwann Nachts vollkommen entnervt im Bett liegt und nach „Abstillen SOFORT!“ googelt. Morgens ist der Grund meist schon wieder vergessen und beim morgendlichen Stillen ist die Welt wieder in ordnung, die Nerven sind wieder Drahtseile und man lächelt Baby oder Kleinkind an der Brust seelig an.

Aber irgendwann war ich an dem Punkt angekommen, an dem ich auch am Morgen nach der beschissenen Nacht googelte, meine Nerven den Tag über blank lagen und ich am Abend einfach keine Lust mehr hatte.

Bei uns trafen einige Faktoren zusammen. Seit der KiTa-Eingewöhnung im September haben uns die Bazillen von dort heimgesucht. Wir haben so gut wie jede Erkältung mitgenommen und ich war mir bis vor kurzem noch sicher, dass ich nie wieder etwas riechen oder schmecken werde und ganz bestimmt für den Rest meines Lebens durch meinen Mund atmen müsste. Während irgendwann der Sohn die Erkältungen schnell wieder weg steckte, rutschte ich von der einen in die nächste. Für mich ging es aus einer Mandelentzündung zu einer Nasennebenhöhlenentzüng und wieder zurück. Immer wieder! Meine Kraftreserven hatten keine Chance sich wieder aufzufüllen. Ich war am Ende.

Dazu kam eine Phase des Sohnes mit einem beschissenen Schlafrhythmus. Gegen drei Uhr nachts hing er, halb wach, halb schlafend, an mir und meiner Brust, wühlte sich im 10-Minuten-Takt durch das Bett, von einer Brust zur anderen, über mich drüber, um mich herum und, wäre es ihm möglich gewesen, sicher auch durch mich hindurch. Das ging so bis 6 Uhr morgens und das Kind gut gelaunt richtig aufwachte und in den Tag startete. Ich war nicht wach und alles andere als gut gelaunt. Und natürlich wollte der Sohn auch Tagsüber wieder durchgehend stillen.

Und das ich schwanger bin und zu der Zeit einfach ständig müde war, hat sein übriges getan. Nein, meine Milch schien noch immer hervorragend zu schmecken und floss in regen Strömen. Sicher mag die Schwangerschaft mit ein Grund sein, warum unser Kind wieder öfter und mehr stillen wollte, schließlich spüren Kinder schon kleine Veränderungen schnell. Aber ich war einfach nur noch müde, krank, entnervt und kraftlos.

Und weil so die letzten Wochen vor dem Abstillen weder für mich, noch für unser Kind und auch nicht für meinen Mann entspannt, schön oder angenehm waren, wenn ich einfach schrecklich gereizt versuchte Tagsüber krampfhaft nicht mehr zu nahe neben unserem Sohn zu sitzen, weil er dann sofort stillen wollte, ich immer wieder irgendwelche Ablenkungen für ihn suchte und Abends und Nachts manchmal weinend einfach das Schlafzimmer verlassen habe, traf ich die Entscheidung einen Schlussstrich zu ziehen.

Damit ich wieder eine entspannte Mutter bin, die ihr Kind in den Arm nehmen kann, ohne direkt wieder entnervt flüchten zu wollen, weil das einzig interessante an mir meine Brüste sind. Eine Mutter, die Abends wieder geduldig und liebevoll in den Schlaf begleitet und morgens wieder einigermaßen ausgeruht und gut gelaunt dem Kind einen guten Morgen wünschen kann. Und damit unser Sohn, die letzten Monate bevor er sich unsere Aufmerksamkeit mit einem kleinen Geschwisterchen teilen muss, so viel Liebe und gemeinsame, schöne Zeit bekommt, wie sie ihm nur eine ausgeglichene Mutter geben kann.

Wie stillt man eigentlich ein Kleinkind ab?

Eigentlich wollte ich gar nicht komplett abstillen, sondern das nächtliche Stillen reduzieren, bzw. es auf das initiale Einschlafstillen einschränken. Dafür habe ich mir die Methode des
nächtlichen Abstillens nach Gordon herausgesucht, bei der ich mein Kind während der ganzen Zeit begleite und Schritt für Schritt mit viel Kommunikation und Kuscheln auf knapp 7 Stunden in der Nacht komme, in der nicht gestillt wird. Wer sich das „Programm“ genau durchlesen möchte, findet bei Stillkinder.de einen ausführlichen Bericht.

Mit 22 Monaten versteht unser Kind schon viel und lässt immer öfter mit sich reden. Abends war es auch überhaupt kein Problem ihm zu erklären, dass wir ab dem Zeitpunkt, zu dem wir Eltern mit ins Familienbett kommen, nicht mehr stillen, sondern kuscheln, wenn er aufwacht. Fand er okay, er sagte begeistert ja und stillte sich in den Schlaf. Natürlich fand er es dann Nachts, als er aufwachte, nicht mehr okay. Also haben wir gekuschelt, aber er schlug um sich, wir haben gesungen, aber er schrie laut „NEIN!“ und haben getragen, aber er weinte und schrie und ich habe irgendwann weiter gestillt. Unser Kind hat ein starkes Temperament und ging auf keine unser Beruhigungsversuche ein. Nach mehreren Nächten habe ich aufgegeben, denn statt einer minimalen Besserung, stellte sich eine krasse Verschlechterung ein.

Ich kann mein Kind vollkommen verstehen. Fast zwei Jahre wurde er zum Einschlafen und beruhigen in der Nacht gestillt. Dass ich ihm das plötzlich nicht mehr geben wollte fand er unverständlich und richtig doof. Ich würde auch richtig wütend werden.

Aber ich konnte einfach nicht mehr. Also habe ich meinen Mann ins Rennen geschickt und das versucht, was ich eigentlich niemals versuchen wollte. Ich ging ins Nebenzimmer und mein Mann sollte unser Kind ins Bett bringen. Ich hörte ihn summen und singen, beruhigende Worte sprechen und unseren Sohn weinen und schreien. Und ich weinte. Weil es nicht klappte, weil ich es mir so gewünscht habe, weil mir mein Kind so Leid tat und mein Mann und weil ich so müde war. Es ist bei diesem einen Versuch geblieben.

Ich habe das Vorhaben auf Eis gelegt. Ich war erschöpfter als vor den Versuchen, die ja eigentlich alles besser machen sollten. Ein paar Tage bei meinen Schwiegereltern haben die Situation wieder etwas aufgelockert. Ich hatte Zeit zu verschnaufen, wieder etwas zu Kräften zu kommen und entspannter zu werden. Zurück zu hause startete ich einen neuen Versuch. Und es klappte.

Wie wir/ich abgestillt habe

Wie immer brachte ich den Sohn ins Bett und erklärte vor dem stillen, dass wir jetzt nur noch zum Einschlafen stillen, danach würden wir, wenn er aufwacht, kuscheln. Er nickte und stillte sich in den Schlaf. Ich ging beim ersten Aufwachen zu ihm, erklärte ihm ruhig, dass ich bei ihm sei und wir jetzt kuscheln und er ganz ruhig wieder einschlafen könne. Und er tat es. Ohne Probleme. Ich war überwältigt.

Das zweite Mal in der Nacht klappte es allerdings nicht. Er weinte, schrie, ließ sich nicht anfassen und beruhigen. Also bin ich mit ihm aufgestanden. Wir sind ins Wohnzimmer gegangen und haben lange den Mond angeschaut, den er so liebt, danach sind wir in sein Kinderzimmer und haben dort ein paar Bücher gelesen. Wir waren in dieser Nacht etwa 1 ½ Stunden wach. Ich fragte ihn immer wieder, ob er jetzt ins Bett gehen möchte, bis er damit einverstanden war. Ich bot ihm an, auf meinem Schoß einzuschlafen und keine 5 Minuten später hielt ich ein schlafendes Kind im Arm.

In der zweiten Nacht lief es ähnlich, aber schon weitaus besser. Das erste Aufwachen verlief gleich, beim zweiten Aufwachen wurde nur kurz gemeckert und geweint, ich durfte aber daneben sitzen und nach wenigen Minuten kletterte er auf meinen Schoß, schmiegte sich an mich und schlief ein.

So ging das noch zwei weitere Nächte. Das häufige aufwachen und unruhige Suchen, Stillen und Wühlen, war bereits ab der ersten Nacht verschwunden und das Stillen nach dem Aufwachen wollte er ebenfalls ab Beginn nicht mehr. Er wollte viel lieber direkt mit seinem Papa aufstehen und frühstücken.

Weil es plötzlich so unerwartet gut lief, war ich überschwänglich und versuchte in der 5 Nacht auch das Einschlafstillen ausfallen zu lassen. Und siehe da, unser Kind kuschelte sich bereitwillig in meinen Schoß, schlief ein und ließ sich nach einer Weile schlafend auf das Bett legen. Nach dieser Nacht wollte er auch Tagsüber nicht mehr stillen. Plötzlich haben wir abgestillt.

Warum hat das Abstillen plötzlich funktioniert?

Ich glaube tatsächlich, dass unser Kind einen kleinen Sprung gemacht hat und sich selbst langsam, gaaanz langsam, dem Punkt näherte, an dem er auf das Stillen verzichten konnte. In den Nächten davor gab es immer wieder Momente, in denen er sich bewusst von der Brust weg drehte und versuchte nach dem Stillen ohne einzuschlafen.

Außerdem war ich wieder etwas gelassener und konnte entspannter an die ganze Sache herangehen. Ich bin mir sicher, dass sich das auch auf unser Kind übertragen hat, aber auch, dass er spürte wie ernst es mir mit dem Abstillen war.

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Wie läuft es so ohne Stillen und vorallem ohne Einschlafstillen?

In der ersten Woche ohne Stillen lief zuhause alle ganz hervorragend. Die Nächte waren ruhig und wurden nur ein bis zwei Mal kurz unterbrochen. Das initiale Einschlafen ging schnell auf meinem Schoß. Dafür lief plötzlich in der KiTa nichts mehr. Beim Abschied wurde wieder bitterlich geweint, es wurde immer wieder nach mir gerufen und auch der Mittagsschlaf war kein Zuckerschlecken mehr, obwohl er vorher dort immer schnell und gut eingeschlafen ist. Es hat etwas über eine Woche gedauert, bis sich auch dort wieder alles eingependelt hat.

Inzwischen sind zwar zuhause die Nächte weiterhin ruhig, aber das Einschlafen dauert laaaaaange. Das Kind möchte nicht mehr auf meinen Schoß einschlafen, sondern lieber alleine auf einem großen Kissen. Dabei müssen Mama und Papa anwesend sein. Es wird noch lange gewühlt, sich immer wieder hingesetzt und erzählt. Manchmal hilft leise Musik um ihn herunterkommen zu lassen, ab und an darf ich meine Hand auf seinen Rücken legen und manchmal rollt er sich auch zu seinem Papa. Wir versuchen ihm vor dem Zubettgehen etwas runter kommen zu lassen, aber Baden kitzelt noch mal die letzte Energie heraus. Bücher lesen findet er gerade doof und Tragen ist auch schrecklich blöd. Wir müssen einfach eine neue Abendroutine für uns finden, aber das bekommen wir schon hin.

Womit ich allerdings nicht gerechnet habe ist, dass sich das Abstillen so stark auf mich auswirkt. Ich bin öfter unentspannt, weitaus entspannter als in der „Horror“-Phase unsere Stillbeziehung, aber eben auch weitaus unentspannter als in den 20 Monaten davor. Ich bin schneller gereizt und habe weniger Geduld, wenn unser Sohn sich partout nicht Anziehen möchte oder beim Essen ständig der Fuß mit auf dem Tisch kommt.

Stillen war auch für mich immer eine Auszeit. Ich habe es wirklich sehr genossen so innig mit meinem Sohn eine kleine Pause einzulegen. Und die fehlt mir jetzt einfach. Kuscheln ist noch immer nicht sein Ding und Bücher sind leider gerade total langweilig. Ich brauche einfach wieder etwas, das ich gemeinsam mit dem Kind machen kann, was aber nicht Klettern, Toben, Rennen und Fangen ist. Vielleicht muss mein Körper aber auch einfach erstmal auf den veränderten Hormonhaushalt klarkommen.

Der perfekte Weg des Abstillens

Wir sind keinen perfekten Weg des Abstillens gegangen und die zwei Umwege würde ich gerne streichen. Sicher hätten wir es anders machen können und ganz sicher werden mir einige sagen, ich hätte einfach durchhalten sollen und wieder andere, dass ich schon viel früher hätte aufhören sollen. Klar, vielleicht hätte eine Woche später wieder alles gut sein können, aber diese eine Woche hätte ich nicht mehr geschafft und wer hätte schon sagen können, ob es besser wird und nicht noch einen Tick schlechter und schwerer?

Ich habe unsere Stillbeziehung geliebt und hätte gerne noch weiter gestillt, aber eben nicht so, wie es zuletzt bei uns lief. Es war für mich keine Option durchzuhalten und davor gab es keinen Grund für mich abzustillen. Ich sah uns eigentlich dieses langzeitstillen noch lange genießen.

Was zählt ist, dass es uns jetzt, so wie es ist, gut geht. Und ich freue mich auf eine neue Stillbeziehung mit unserem zweiten Kind und bin gespannt, wie lange diese gehen wird. Ganz optimistisch möchte ich natürlich auch in dieser Beziehung dem Kind die Entscheidung überlassen, sie zu beenden, aber ich lasse mir auch die Freiheit, wieder diejenige zu sein, die den Schlussstrich zieht. Diesmal aber ohne Umwege.

Baby Familienleben Schwangerschaft

Runde Zwei

„Fängt jetzt die Zeit wieder an, in der du so langsam bist?”

20. April 2018
Babynews | Runde zwei | Wir bekommen unser zweites Kind

WHOOP WHOOP! Wir bekommen ein zweites Kind!

Ich habe lange nach den richtigen Worten gesucht und sie bis heute nicht gefunden. Aber manche Gefühle lassen sich eben nicht in Worte fassen und bevor ich vor Aufregung, Glück und Liebe platze, gibt es diese riesengroße und doch noch klitzekleine Enthüllung mit herausgesprudelten Worten, statt lyrischer Meisterleistung.

Nach Tagen voller Müdigkeit, Wochen mit einem ungutem Gefühl im Bauch, weil manche Ärzte einfach keine sozialen Kompetenzen besitzen und Monaten (gut, so viele sind es noch gar nicht) voller Vorfreude sind wir heute in der 15 Woche angekommen und, ganz ehrlich, man sieht es mir an. Während sich beim Sohn der Bauch lange geziert hat, laufe ich jetzt schon mit einer kleinen Kugel durch die Gegend, die sich aber unter weiten Blusen gut versteckt hat. Ich trage nur noch Hosen mit elastischem Bund und habe die zwei Umstandsjeans aus der letzten Schwangerschaft herausgekramt, die natürlich nicht mehr passen. Proportional zu unserem großen Kind, scheint auch mein Hintern in den letzten zwei Jahren gewachsen zu sein.

Anders als in der letzten Schwangerschaft hing ich die ersten Monate allerdings nicht die ganze Zeit über der Toilette. Die Übelkeit war überschaubar und ließ sich mit Tabletten gut im Griff halten. Dafür plagt mich jetzt so richtig schön der Heuschnupfen. Witzig, wie unterschiedlich Schwangerschaften sein können. In der ersten litt ich ziemlich heftig unter meinem Asthma, meine gesamten Allergien waren aber wie weggeblasen. Mal gucken, ob ich mich dieses Mal wieder mit Nektarinen und Kiwis vollstopfen kann, ohne eine dicke Lippe zu bekommen. Wäre aber auch gar nicht so tragisch, aktuell könnte ich nämlich jeden Tag eine Wassermelone verdrücken und gegen die bin ich definitiv nicht allergisch.

Wir hatten heute einen Pärchenvormittag und waren ganz gemütlich Mittagessen. Auf dem Heimweg stöhnte Tom: „Fängt jetzt die Zeit wieder an, in der du so langsam bist?” Ja! Es geht mit meiner Schnelligkeit jetzt nur noch bergab.

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Schietwettertage mit Kind

3 Tipps für Indoor-Spaß mit TK Maxx

28. März 2018
Schietwettertage mit Kind | 3 Tipps für Indoor-Spaß mit TK Maxx | Zuhause mit Kleinkind
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Letztes Jahr um diese Zeit saßen wir auf der Terrasse und haben in der Sonne gespielt. Ohne dicke Jacke, Handschuhe und Schnee. Dieses Jahr pusten uns ständig eisige Winde um die Ohren, Nasen und Wangen sind rot vor Kälte und unter den Schuhen tragen wir haufenweise Streugut in die Wohnung weil Hamburg plötzlich Schnee kann.

Ja, wir hätten Schneemänner bauen und rodeln gehen können, aber unser Sommerkind findet „Neeee“ nur toll, wenn er es von drinnen durch die Fenster sehen kann. Da durchgehen oder es anfassen? Puh, ne! Jeder Versuch dieses Kind auch nur mit beiden Beinen in den Schnee zu stellen, scheiterte. Sobald die Füße den Boden berührten, schnellten die Arme hoch: „Bitte nimm mich auf den Arm! Warum ist das hier alles so kalt? Mama, da ist die Haustür!“

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“ Ich würde sagen, die optimale Kleidung für unser Kind bei diesem Wetter ist … unsere Wohnung. Wir haben unglaublich viel Zeit zuhause verbracht, was vielleicht auch an den ätzenden KiTa-Bazillen lag, die verdammt hartnäckig sind. Wir sind inzwischen Experten darin, uns die Zeit daheim so zu gestalten, dass uns die Decke nicht auf den Kopf fällt.

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3 Tipps für Schietwetter mit Kind

Zusammen mit TK Maxx habe ich drei Tipps für Beschäftigungen für Kinder bei echt blödem Wetter und „Keine zehn Pferde bekommen mich vor die Tür“-Stimmung zusammengestellt. Das Beste, man muss dafür weder einen Kurs als Pausenclown absolvieren, noch Unsummen in Spielzeugläden lassen.

Holt die Buntstifte raus

Oma braucht ganz dringend noch ein bis dreißig Kunstwerke für den Kühlschrank. Und den Großtanten kann man auch schon Geschenke für Geburtstage, Weihnachten und Ostern anfertigen. Ich habe es als Kind geliebt zu malen und zu basteln und meine Kunstwerke füllen Ordner und Kisten. Nachmittage vergingen wie im Flug, wenn ich mit Buntstiften, Tusche und Wachsmalern einen Stapel Papier in Traumhäuser und bunte Wälder verwandeln und jedes Familienmitglied porträtieren konnte.

Mit 21 Monaten wird noch kein Bauernhof gemalt, aber bunte Striche, Kleckse und Punkte und die bereiten genauso viel Freude. Wenn man statt großes Papier kleine Karten zum bemalen gibt, kann man an einem Nachmittag Grußkarten für die ganze Familie machen.

Was auch mega viel Spaß bringt? Papa und Mama Stifte in die Hand drücken und sagen wo was auf das Papier gemacht werden soll. Hier die Feuerwehr, da bitte den Ball und da muss ein Mond hin.

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In der KiTa wird schon ab und an gestanzt und Schnipsel aufgeklebt, Schneiden überlässt der Sohn aktuell noch den etwas größeren Kindern. Wer keine Lust auf Kleber in der ganzen Wohnung hat, besorgt einfach ein paar Sticker. Die sind gerade auch richtig hoch im Kurs und machen sich nicht nur auf Papier, sondern auch auf der Kleidung und im Gesicht richtig gut.

Mit etwas größeren Kindern kann man töpfern, dafür muss man zuhause keinen Ton haben, der gebrannt werden muss. Es gibt Ton/Kaltporzellan, der an der Luft trocknet und den man ganz leicht selbst machen kann und eigentlich hat man immer alles für Salzteig im Haus, der nach dem Formen bloß in den Backofen muss. Daraus lassen sich tolle Anhänger für Ostern oder Weihnachten, Teller und Schüsseln für kleine Schätze oder Kleinigkeiten für den Krämerladen und die Kinderküche machen.

Kleine Minikinderhände haben auch einfach Spaß, wenn sie sich in Knete vergraben können. Mit einer kleinen Küchenrolle und Keksausstechern wird schnell eine richtige Knetparty daraus.

Eine Küchenparty veranstalten

Ich koche und backe unheimlich gerne. Das entspannt mich und ich liebe es, neue Rezepte auszuprobieren. Unser Sohn guckt mir dabei nicht nur gerne zu, er hilft auch gerne mit. Klar, für ein drei Gänge Menü ist sein Geduldsfaden noch nicht lang genug, aber bei einem Rührkuchen, einfachen Keksen und Pfannkuchen ist er dabei. Er rührt, probiert und wirft den Abfall in den Müll. Und bei schlechtem Wetter ist eine Pfannkuchenparty immer eine gute Idee.

Das momentane Lieblingsküchengerät ist der Mixer. In der KiTa machen die Kids damit Bananenmilch, bei uns gibt es Smoothies. In Phasen, in denen Gemüse und Obst in Stücken gar nicht gut ankommen, landen so trotzdem Vitamine im Kind und so ein frischer Smoothie vertreibt graue Schnee- und Regenstimmung. Weiches Obst schneidet der Sohn schon selbst mit einem Buttermesser klein, alles in den Mixer werfen kann er auch schon wie ein Profi und wenn er richtig mutig ist, dreht er sogar mal den Knopf. Das Glas mit dem Smoothie gibt er am Ende erst wieder her, wenn es leer ist.

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Ich finde es unglaublich wichtig, unser Kind in unseren Alltag und all die täglichen Handgriffe mit einzubeziehen. Nein, er muss sein Zimmer nicht aufräumen oder den Müll wegbringen, aber er liebt es, das zu tun, was wir machen. Kinder lernen von uns und sie lieben es, etwas selbstständig zu machen. Egal ob es das Kleinschneiden der Banane für den Nachmittagssnack ist, das Wegwischen von verschüttetem Wasser oder das Auffegen von imaginären Staub. Vermutlich könnten wir auch einen halben Nachmittag mit Staubsaugen verbringen. Das ist hier nämlich gerade auch der Hit.

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Den Ausflug nach Hause holen

Vermutlich macht mir das momentan noch weitaus mehr Spaß und dem Kind ist es völlig egal, aber ich mag Thementage. Aus der KiTa raus und rein ins Kinderzimmer, das plötzlich ein Bauernhof oder eine Baustelle ist. Wenn das Wetter keine coolen Ausflüge zulässt, dann holen wir den Ausflug eben nach Hause. Bücher, Puzzle, Spiele und ein Hörspiel passend zum Thema.

TK Maxx ist eine ziemlich coole Socke. Dort gibt Top Marken und Designer Labels für bis zu 60% weniger als die unverbindliche Preisempfehlung. Bis letztes Jahr war ich der Meinung, dass sich dort alles um nur Kleidung dreht, aber der Laden kann weitaus mehr.

Eine Bekannte kauft dort regelmäßig Photo Props für ihre Bilder und findet immer die schönsten Notizhefte, ich stöber inzwischen richtig gerne durch die Home und Kids Abteilung, in der man eigentlich alles findet, um an einem Regentag auch zuhause richtig viel Spaß zu haben. Ich habe Buntstifte, Sticker und Knete für kreative Eskalationen gefunden, ziemlich coole Holzbausteine mit Magneten, die eindeutig das aktuelle Lieblingsspielzeug vom Papa sind, ein Holzpuzzle und diverse Kinderbücher. Wer sein Kind zweisprachig aufwachsen lässt, findet neben vielen deutschen Büchern auch eine große Auswahl an englischsprachigen Büchern, für ganz kleine und große Kinder. Einmachgläser aus der Home Abteilung darf ich leider nicht mehr mit nach Hause bringen, dabei finde ich eigentlich immer wirklich schöne, die ich ganz dringend brauche!

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Warum man mit richtigen Schätzen nach einer kleinen Shoppingtour nach Hause geht, aber ohne dickes Loch im Portemonnaie, habe ich euch in diesem Beitrag erzählt. Da landete ein komplettes Regenoutfit im Einkaufskorb, weil der Sohn zeitweise Pfützchen richtig geil fand. Für die aktuelle „draußen ist alles doof“-Phase habe ich dieses Mal einem süßen Set aus Hose und Oberteil für den Sohn gefunden, bei dem ich die Hälfte des Preises sparen konnte. Das Geld wandert in die Eiskasse, damit wir uns an den heiß ersehnten Sonnentagen den Bauch vollschlagen können.

Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit TK Maxx entstanden.

Baby Kleinkind Werbung Zu Tisch

Demeter Getreidebrei von Löwenzahn Organics

Unser Retter im Krankenlager und der Hit auf dem Frühstückstisch

16. März 2018
Demeter Getreidebrei von Löwenzahn Organics | Beikost | Babynahrung | Frühstücksbrei mit warmen Heidelbeeren, Himbeeren, gerösteten Kokoschips und Kokosblütenzucker | Mehr auf https://ivy.li
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Vielleicht hat euch der kleine Löwe schon aus den Regalen mit der Babynahrung im Drogerie- oder Biomarkt entgegen gelächelt oder ihr seid im Internet darüber gestolpert. Löwenzahn Organics ist der Neue unter den Getreidebreien und setzt mit dem Demeter-Siegel und Brei aus dem vollen Korn auf richtig gute Qualität und Geschmack.

Löwenzahn Organics und der Brei, der einmal kochen muss

Flüssigkeit aufkochen, runterkühlen lassen, über die Flocken gießen, umrühren und fertig ist der Getreidebrei mit einem relativ neutralem Geschmack. Ich habe mich in meiner Studentenzeit quer durch die Getreidebreie gelöffelt (irgend so ein Phase) und irgendwie schmeckte jeder gleich und sah unverarbeitet aus wie Kartoffelpüreepulver.

Während so ein Instantbrei bereits industriell vorgekocht und wieder getrocknet wird, werden die Produkte von Löwenzahn Organics schonend geröstet und fein vermahlen. So behalten sie Geschmack und ihre wertvollen Nährstoffe. Dafür muss das Pulver allerdings einmal in Wasser oder Milch aufgekocht werden. Denn nur so kann die Stärke aufgeschlossen werden, um den Brei für das Baby verdaubar zu machen. Das Zubereiten dauert trotzdem bloß zwei Minuten und ist auch mit einem hungrigen Kind auf dem Arm leicht zuzubereiten.

Wo liegt der unterschied zwischen Demeter und Bio

„Demeter, das ist doch Bio, oder? Davon gibt es doch schon genug!“ Bio ist schon richtig gut, Demeter noch besser. Während ein Bio-Siegel auch auf Produkte darf, die in Betrieben angebaut werden, die auch konventionelle Landwirtschaft betreiben, können nur komplett umgestellte Betriebe das Demeter-Siegel nutzen. Sie unterliegen u. a. strengeren Richtlinien was artgerechte Tierhaltung, Artenschutz und nachhaltige Landwirtschaft betrifft. Einen übersichtlichen vergleich zwischen Bio und Demeter findet auf der Seite von Demeter.

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Frühstücksbrei für Klein und Groß

Mein Mann und ich sind eher die Overnight-Oats- und Porridge-Typen und löffeln lieber einen gepimpten Brei, als morgens immer Brötchen oder Brot zu essen. Mit Chia- und Leinsamen und frischem Obst, ist das einfach unser Ding. Das kennt der Sohn nicht anders und als bei ihm die Beikostzeit losging, saß er mit einem Löffel in der Faust am Frühstückstisch, bereit um seinem Frühstücksbrei über sich und den Tisch zu verteilen.

Unter einem Jahr war mir nicht so wohl dabei, ihm gleich unseren Brei mit den ganzen fancy Körnern vorzusetzten, also bekam er seinen eigenen. Die vier Sorten Demter Getreidebrei von Löwenzahn Organics waren da unsere erste Wahl und er kam immer dann auf den Tisch, wenn unser Frühstück nicht Babygerecht war, oder ich einfach Bock auf den Beri hatte. Der schmeckt nämlich nicht nur kleinen Menschen, sondern auch großen.

Mir schmeckt der Demeter Baby Brei 4-Korn mit frischen Himbeeren, geröstetetn Kokoschips und ein bisschen Kokosblütenzucker am besten, das Kind löffelt ihn am liebsten mit etwas Apfelmark und warmen Heidelbeeren. Die färben auch so schön die Finger ein, wenn man mit den Händen ins das Essen greift.

Mit 21 Monaten isst er inzwischen auch unser normales Frühstück mit, trotzdem steht auch jetzt noch immer eine Packung im Regal, denn der Getreidebrei von Löwenzahn Organics ist oft das einzige, was unser Kind bei einer dicken Erkältung, abgesehen von Muttermilch, essen mag.

Löwenzahn Organics, unser Retter im Krankenlager

Das erste KiTa-Jahr im Herbst zu starten bedeutet anscheinend, alle KiTa-Bazillen in den ersten Monaten mitzunehmen. Wir sind von einem Schnupfen zum nächsten gerutscht und haben Husten, Halsschmerzen und Fieber mitgenommen. Jeder von uns dreien hat eingekuschelt auf dem Sofa fiebrig gedöst und appetitlos Peppa Wutz geschaut.

Wenn man so richtig krank ist, mag man nichts essen, dabei braucht der Körper trotzdem Energie und Nährstoffe. Wenn so ein kleines Kind keine Lust mehr hat etwas zu sich zu nehmen, wird einem als Eltern irgendwann etwas mulmig. Wir stillen noch, das ist im Krankenlager wirklich ein Segen. Aber wenn ich krank bin und das einzige, was in das kranke Kind reingeht, etwas ist, das aus mir rausgeht, dann zerrt das doch schon ganz schön an den eigenen Kräften.

Als das Kind plötzlich in der Küche stand und auf die Packung Getreidebrei zeigte, habe ich kaum meinen Augen getraut. Aber siehe da, das schniefende und hustende Kind hat seelig eine Schüssel Brei verdrückt und sich danach an mich gekuschelt, ohne die kleine Hand an meine Brust wandern zu lassen. Eine kleine Kuschelpause für mich, die schniefende und hustende Mama.

Gewinnt ein Paket mit allen vier Sorten Demeter Getreidebrei von Löwenzahn Organics

Egal ob fancy gepimpt oder ganz schlicht, die Getreidebreie von Löwenzahn Organics sind wirklich lecker und jede Eltern sollten sie einmal probiert haben um sich selbst von dem guten Geschmack und der tollen Demeter-Qualität überzeugen zu können. Darum verlose ich zusammen mit Löwenzahn Organics ein Test-Paket mit allen vier Sorten.

Demeter Getreidebrei von Löwenzahn Organics | Beikost | Babynahrung | Frühstücksbrei mit warmen Heidelbeeren, Himbeeren, gerösteten Kokoschips und Kokosblütenzucker | Mehr auf https://ivy.li

Wie ihr gewinnen könnt?

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt).
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.03.18 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.03.18 gezogen und per E-Mail benachrichtigt.
  • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 5 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Löwenzahn Organics entstanden.

Kleinkind

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Der Sohn bloggt jetzt

5. Februar 2018
Der Sohn bloggt jetzt | Tippitippi | Kleinkind | Mehr auf ivy.li

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Wenn Mama und Papa tippitippi machen, möchte der Sohn auch. Hervorragend. Ich gebe ihm noch ein paar Wochen, dann veröffentlicht er hier wöchentlich eine eigene Kolumne.

Baby Kleinkind

Wunder Po und Windeldermatitis | Unsere Tipps und Tricks

Hilfe bei wunden Babypos

16. Januar 2018
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In der elterlichen Laufbahn öffnet man irgendwann die Windel des Babys und der zarte Po ist nicht mehr rosig, sondern rot und wund. Herzlichen Glückwunsch, das Baby hat eine Windeldermatitis. Das passiert oft schneller als man gucken kann und man steht damit nicht alleine am Wickeltisch. Fast jedes Kind leidet in der ersten Zeit ein- oder mehrfach unter einem wunden Po. Erkennt man es rechtzeitig und behandelt es richtig, ist er oftmals schon innerhalb weniger Stunden wieder verschwunden. Mit ein paar einfachen Tricks kann man ihn in den meisten Fällen sogar ganz leicht vorbeugen.

Wunder Po und Windeldermatitis

Bei einer Windeldermatitis, auch bekannt als wunder Po, handelt es sich um eine Reizung/Entzündung der Haut im Windelbereich. In der Regel macht sie sich mit einer Rötung der Haut bemerkbar und kann im weiteren Verlauf zu nässenden und offenen Stellen führen. Auch Bläschen und Schuppen können auftreten.

Windeldermatitis tritt, wie der Name schon vermuten lässt, in den meisten Fällen bei Wickelkindern auf. Durch das warme und feuchte Milieu in der Windel weicht die empfindliche Babyhaut leicht auf und sie wird noch leichter angreifbar für reizende Stoffe, die in Urin und Stuhl enthalten sind. Der im Urin enthaltene Ammoniak greift den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an. In der Windel ist der Babypo außerdem ständiger Reibung ausgesetzt, die die Haut zusätzlich strapaziert.

Aber auch die Windel selbst kann zum Wundsein beitragen, wenn enthaltene Stoffe nicht vertragen werden. Bei einigen Kindern spielt die Nahrung eine Rolle. Wenn Lebensmittel nicht vertragen werden, reagieren viele Kinder mit einem wunden Po. Auf das Zahnen oder Krankheiten kann ebenfalls mit einem roten Babypo reagiert werden.

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Wunder Po und Windeldermatitis, was tun? Hilfe gegen das Wundsein

Ich bin weder Hebamme, noch Kinderärztin und teile mit euch die Methoden und Hilfsmittel, die uns geholfen haben und die uns unsere Hebamme und unser Kinderarzt empfohlen haben. Wenn sich nach spätestens drei Tagen keine Besserung einstellt, geht bitte zum Arzt, oder sprecht mit eurer Hebamme. Bilden sich Bläschen und Schuppen kann es sich um eine Pilzinfektion, dem sogenannten Windelsoor handeln. Der Kinderarzt verschreibt in solchen Fällen ein Antipilzmittel.

Die richtige Pflege

Das A und O für einen gesunden Babypo ist die richtige Pflege. Sie kann einen wunden Po vorbeugen und trägt, wenn es doch zu einem roten Babypo kommt, zu einer schnellen Heilung bei.

Weniger ist mehr. Zum Reinigen eines Babypos braucht man nicht mehr als etwas warmes Wasser, natürliches Öl und ein weiches Tuch. Auf Waschlotionen, Cremes, Puder und auch Feuchttücher, kann getrost verzichtet werden. Das Reinigen mit Seife kann sogar eine Windeldermatitis begünstigen. Mit Wasser lässt sich ein Babypo ganz leicht reinigen, wenn der Stuhl etwas hartnäckiger ist, hilft ein natürliches Öl wie Mandelöl oder Kokosöl. Bei einem wunden Po kann auch ganz auf das Wasser verzichtet werden und nur mit Öl gereinigt werden, um die Haut mit dem Wasser nicht noch weiter aufzuweichen. Das Öl hilft nicht nur bei der Reinigung, sondern pflegt auch gleichzeitig die zarte Haut. Zu unser Erstausstattung gehörten die beiden Öle dazu und wir haben im ersten Jahr fast ausschließlich auf weitere Pflegeprodukte verzichtet.

Ist der Babypo wund, sollte man ihn weder beim Reinigen noch beim Abtrocknen nach einem Bad starker Reibung aussetzen und sanft tupfen.

Windelfrei

Babys lieben es sich ohne Windel frei bewegen zu können. Ist der Babypo wund, hilft es außerdem bei der Heilung. In der Windel ist es warm und feucht und die Reibung reizt die empfindliche Haut. Lasst euer Baby so oft es geht ohne Windel rumstrampeln. Aber achtet darauf, dass es nicht zu kalt ist. Unser Sommerjunge war oft ohne Windel unterwegs. Kleine Pipiseen lassen sich schnell wegwischen und trocknen. Achtet man auf die Signale des Babys, kann man auch versuchen, das Baby rechtzeitig abzuhalten.

Ihr tut dem wunden Babypo auch schon einen großen gefallen, wenn ihr ihn nach dem Reinigen auf der Wickelkommode ein paar Minuten trocknen lasst. Von einer Hebamme bekam ich außerdem noch den Tipp, das Baby eine Zeitlang ohne Windel unter einer Rotlichtlampe strampeln zu lassen.

Häufiges Windelwechseln

Damit der empfindliche Po nicht lange Urin und Stuhl ausgesetzt und durch das warme und feuchte Klima in der vollen Windel gereizt wird, ist es wichtig die Windel oft und regelmäßig zu wechseln. Alle drei Stunden sollte spätestens die Windel gewechselt werden und natürlich sobald ihr mitbekommt, dass euer Kind uriniert oder Stuhlgang hatte.

Die richtige Windel

Grund für einen wunden Po kann auch die Windel selbst sein. In vielen Wegwerfwindeln sind Duft-, Pflege oder Konservierungsstoffe enthalten die nicht jeder verträgt und bei einigen Kindern zu allergischen Reaktionen führen kann. Tritt bei eurem Baby immer wieder ein wunder Po auf, hilft es vielleicht die Windelmarke zu wechseln und eine mit weniger chemischen Stoffen zu testen oder auf Stoffwindeln umzusteigen.

Muttermilch

Wer stillt, hat ein ein absolutes Wundermittel immer dabei. Muttermilch enthält antibakterielle und entzündungshemmende Stoffe und lässt sogar kleine Kratzer schneller heilen. Gebt nach dem Reinigen ein paar Tropfen Muttermilch auf den wunden Po und lasst ihn an der Luft trocknen, bevor ihr eine neue Windel anlegt. Bei uns hat das schon oft direkt geholfen und beim nächsten Windelwechsel war die Rötung verschwunden. Mir hat Muttermilch auch in den ersten Wochen gegen meine wunden Brustwarzen geholfen.

Bei Feuchttüchern auf die Inhaltsstoffe achten

Wasser und Öl sind für einige für Unterwegs nicht praktikabel. Man muss aber kein Fläschchen Öl und eine Flasche Wasser dabei haben. Feuchttücher lassen sich auch ganz einfach selber machen. Greift man zu Feuchttüchern, sollte man auf die Inhaltsstoffe achten. Ihr braucht kein Parfüm und keine Silikone um einen Babypo zu reinigen. Wenn ich zu faul bin um selbst Feuchttücher zu machen oder es einfach vergessen habe, packe ich immer eine Packung der Lillydoo Feuchttücher ein. Die gibt es inzwischen nicht nur in sensitiv, sondern auch mit 99% Wasser.

Kokosöl

Kokosöl in Rohkostqualität ist ein kleines Wundermittel. Es pflegt die Haut, spendet Feuchtigkeit und wirkt antibakteriell. Es kann sowohl zum Reinigen als auch zum anschließenden Eincremen genutzt werden. Aus meiner Gesichtspflege ist Kokosöl übrigens nicht mehr wegzudenken. Mir hat es bei einer sehr empfindlichen Haut geholfen, die so ziemlich auf jede herkömmliche Creme mit Rötungen und trockenen Stellen reagiert hat.

Heilwolle

Heilwolle enthält von natur aus Wollwachs (Lanolin) welches sowohl pflegt, als auch entzündungshemmend wirkt. Außerdem regen die feinen Härchen der Wolle die Durchblutung an, was zu einer schnelleren regenerierung der haut beiträgt. Die Heilwolle absorbiert außerdem Feuchtigkeit.

Legt einfach ein kleines bisschen Heilwolle nach dem Reinigen in die frische Windel. Der Po sollte trocken und frei von Pflegeprodukten sein. Bei jedem Windelwechsel gehört auch die Heilwolle ausgetauscht. Ist der wunde Po bereits an einigen Stellen offen, legt ihr zuerst ein Stück Gaze auf die Haut, damit die Heilwolle nicht festklebt.

Heilwolle gibt es übrigens bei der Drogerie dm, in vielen Apotheken und natürlich im Internet.

Kamillentee und Schwarzer Tee

Kamillentee wirkt abheilend und kann bei einem wunden Po helfen. Er kann sowohl zum Reinigen genutzt werden, als auch für Sitzbäder bei etwas größeren Kindern.

Schwarzer Tee kann ebenfalls helfen, sollte aber erst bei einer stärkeren Windeldermatitis eingesetzt werden. Die enthaltenen Gerbstoffe die bei einem stark wunden Po helfen, indem sie eine Art Schutzschicht zusammen mit hauteigenen Eiweißen bilden. Bei einer gesunden Haut führen die Gerbstoffe allerdings lediglich zu einer trockenen haut, die anfälliger für Bakterien und Pilze ist.

Wichtig ist, dass ihr Tees in Bio-Qualität nehmt, da konventionell angebauter Tee mit Insektiziden und andere chemische Stoffen belastet ist, der beim Aufbrühen in den Aufguss übergeht. Außerdem sollte er unaromatisiert sein.

Setzt einen ordentlich starken Tee auf, lasst ihn etwa 15 Minuten ziehen und seiht ihn ab. Der Tee sollte auf Zimmertemperatur abgekühlt sein, bevor ihr ihn benutzt.

Heilsalbe

Auf dem Markt gibt es viele Heilsalben, ich persönlich würde eine natürliche mit Ringelblume oder Beinwell empfehlen. Lasst euch von einer guten Apothekerin, eurer Hebamme oder dem Kinderarzt beraten. Bei uns kommt eine Creme nicht gleich als erste Maßnahme zum Einsatz, bis jetzt mussten wir in 18 Monaten tatsächlich erst einmal zu einer Heilsalbe greifen. Tragt ihr Heilsalbe auf, sollte dies erst als letzter Schritt vor dem Anziehen der neuen Windel sein. Am besten lasst ihr euer Kind vorher eine Weile ohne Windel und Creme strampeln. Wie oben bereits erwähnt, bitte tragt die Salbe nicht auf, wenn ihr Heilwolle nutzt. Viel hilft übrigens nicht viel, also nicht zu dick eincremen.

Finger weg von Babypuder

Ja, früher kam an jeden Babypo Babypuder und ja, wir haben es auch überlebt. Aber das bedeutet nicht, dass wir es auch in rauen Mengen auf die Popos unser Kinder streuen müssen. An einen gesunden Po müssen keine Cremes und Puder, zu viel Pflegeprodukte tun der empfindlichen Babyhaut nicht gut und wo es nichts zu behandeln gibt, sollte man auch nichts behandeln. Und auf einem wunden Po hat Babypuder nichts zu suchen! Es bindet zwar Feuchtigkeit, verklebt dabei aber und bildet Klümpchen, die in der Windel für Reibung auf der Haut sorgen und diese noch weiter strapaziert und reizt. Außerdem sind in vielen Babypudern Parfüms enthalten, die die Haut zusätzlich reizen können.

Geht zum Arzt

Wie oben bereits erwähnt, geht zum Arzt, wenn keine Besserung eintritt. Probiert nicht weiter herum und lasst euer Kind nicht unnötig leiden.

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