Aktuelle Kategorie

Baby

Baby Kleinkind Werbung

Musikinstrumente für Kleinkinder

Zuhause musizieren mit Kleinkindern

24. Oktober 2017
Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Glockenspiel | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit tausendkind entstanden.

Im PEKiP-Kurs schwärmte die Leiterin von einem Musikkurs für die Kleinsten. Der Leiter sei der der neue Rolf Zuckowski, der Justin Bieber der Kleinkinder. Mit eigenen Liedern und einem Talent für so gut wie jedes Instrument zog er Kinder und Eltern in seinen Bann. Auch uns. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie ergatterte ich durch Zufall einen der begehrten Plätze und ging seitdem einmal die Woche mit unserem Sohn in seinen Kurs. Er konnte noch nicht sitzen, da durfte er schon mit dem Schläger auf ein Glockenspiel einhämmern und an den Saitan einer Gitarre zupfen. Und er liebte es!

Mit dem KiTa-Start habe ich mich schweren Herzens dafür entschieden uns nicht für einen neuen Kurs anzumelden. Wir müssen erstmal in unserem neuen Alltag ankommen. Den Spaß an Musik und Instrumenten wollen wir unserem Sohn aber nicht nehmen und so zogen die ersten Musikinstrumente bei uns ein.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Tamburin | ivy.li

Musikinstrumente für Kleinkinder

Bei der Auswahl der Instrumente habe ich mich an dem orientiert, was wir aus dem Kurs schon kennen und von dem ich weiß, dass unser Sohn daran Spaß haben wird. Nein, mit 16 Monaten ist unser Kind kein Genie und entlockt der Gitarre zarte Melodien. Aber er freut sich über jeden Ton den er den Saiten entlockt und zupft und streicht sie hingebungsvoll und mit einem Strahlen im Gesicht. Man muss keine Noten lesen können um Spaß an Musikinstrumenten zu haben.

Wir haben ein Tamburin das leise rascheln und ganz laut schellen kann, ein Glockenspiel mit dem wir morgens aus dem Bett geklimpert werden und eine kleine Holzklapper die aussieht wie ein freundliches Krokodil und auch schon mit in die KiTa musste. Eine kleine Flöte der man unterschiedliche Töne durch einen beweglichen Stab entlocken kann, eine Triangel bei der wir ganz leise werden und einen Regenmacher dem man ganz verträumt lauschen kann.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Holzflöte | ivy.li

Eine Auswahl treffen

Wir haben eine überschaubare Menge an Spielzeug und sprengen mit den Instrumenten fast den Rahmen, den wir uns selbst setzen. Normalerweise sind alle Spielzeuge frei zugänglich und unser Kind kann aus der überschaubaren Auswahl nehmen, wonach es ihm gerade begehrt. Bei den Musikinstrumenten handhaben wir es momentan noch ein ein bisschen anders. Jeden Tag gibt es ein anderes Instrument mit dem er spielen kann.

Eine zu große Auswahl überfordert Babys und kleine Kinder und sie können sich nicht ausgiebig mit einem Teil beschäftigen, weil die anderen Verlockungen so groß sind. Unser Kind spielt viel ausdauernder und intensiver mit Dingen, wenn ihm nicht eine riesige Auswahl unruhig werden lässt, weil er gerne alles bespielen möchte.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | ivy.li

Musizieren mit Kleinkindern ohne musikalisches Talent

Ich kann ganz hervorragend „Alle meine Entchen“ auf dem Glockenspiel spielen und Noten lesen bekomme ich auch noch irgendwie hin. Ich bin zwar kein Rolf Zuckowski oder Florian Voigt, aber ich kann den Instrumenten Töne entlocken, die nicht schief klingen und die eine oder andere Melodie, die man wiedererkennt. Das reicht unserem Sohn auch vollkommen um mir gebannt zuzuhören und zuzuschauen.

Er liebt es mir Dinge nachzumachen. Dafür sind großartige Melodien gar nicht nötig. Gleite ich mit dem Schläger leise über das Glockenspiel, tut er es auch und dann kommt ein verzücktes „Ohhhhhh“. Trommel ich im Takt, klatscht er mit viel Elan mit. Auch ohne herausragendes musikalisches Talent „musizieren“ wir gemeinsam mit ordentlich Spaß.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Tamburin | Trommel | ivy.li

Kinderlieder singen

Ohne „Zehn kleine Zappelmänner“ wäre in den ersten 15 Monaten keine Autofahrt denkbar gewesen. Das Lied, gesungen und mit Leidenschaft performt, war eines der wenigen Dinge die unseren Sohn davon abgehalten haben etliche Autofahrten über zu weinen. „Kleine Schnecke“ hat oft die Laune gerettet, wenn sie zu kippen drohte und „Die Jahresuhr“ hat dem zeitweise verhasste Abtrocknen nach dem Baden wieder etwas mehr Spaß verpasst.

Unser Kind mag Lieder, am liebsten gesungen. Er freut sich nicht nur, er beobachtet dabei auch fasziniert den Mund, aus dem die ganzen Töne kommen. Ich bin aber ganz schrecklich darin mir Liedtexte zu merken und träller daher immer wieder das gleiche, kleine Repertoir vor mich her. Um etwas mehr Abwechslung für uns alle reinzubringen, haben wir jetzt drei Liederbücher. Eines passend zu den Jahreszeiten mit schönen Bildern und dicken Pappseiten, damit auch der Sohn darin herumblättern kann. Eines mit Pettersson und Findus, meinen liebsten Personen aus meiner Kindheit und eines mit kleinen Fingerspielen, damit die zehn kleinen Zappelmänner auch mal eine Pause machen können.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Liederbücher und Reime | ivy.li

Kinderlieder hören

Hier läuft viel Musik, aber selten richtige Kindermusik. Der Sohn mag auch unseren Musikgeschmack gerne. Oder er ist sehr nett und lässt nicht raushängen, dass er ihn doch ganz schrecklich findet.

Ich tue mich mit den meisten Kinderliedern etwas schwer. Irgendwie werde ich nicht warm mit verzerrten Stimmen, die wie die Schlümpfe klingen oder Liedern die so extrem bunt klingen, wie … eine unsortierte Kiste neonfarbener Textmarker. Musik für Kinder soll fröhlich und schön sein und ja, auch bunt, aber ich finde viele der Lieder die gerade produziert werden klingen so, als wären sie für eine anspruchslose Zielgruppe schnell nebenbei entstanden. Auf Spotify habe ich ein paar schöne Lieder gefunden die ab und an laufen, da gibt es auch die Musik aus dem Zwergenorchester, bei dem wir so gerne waren. Am liebsten lasse ich aber Hörbücher laufen.

Einen CD-Player haben wir nicht und ich möchte nicht extra einen für das Kinderzimmer anschaffen, aber ich liebäugle seit Monaten mit einer Toniebox. Vielleicht liegt sie ja unter dem Weihnachtsbaum. Und bis dahin singe ich einfach weiter selbst und der Sohn gibt alles auf seiner kleinen Ukulele.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Ukulele | Kindergitarre | ivy.li

Alles für kleine Musiker bei tausendkind

Wir haben unsere schönen Musikinstrumente und Liederbücher bei tausendkind gefunden. Die Auswahl ist groß, aber ausgewählt. Der Onlineshop wurde vor sieben Jahren von zwei Mamas und Freundinnen gegründet, die selbst ein Auge auf die Auswahl der Produkte haben und vieles selbst mit ihren Kindern testen. Das merkt man beim Stöbern, denn eigentlich möchte man alles kaufen. Tausendkind gibt es inzwischen auch in Österreich und in der Schweiz.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Liederbücher und Musikinstrumente | ivy.li

1. Regenmacher – Die Spiegelburg | 2. Triangel – New Classic Toys | 3. Klangzauber Flöte – Haba | 4. Klapper – Haba | 5. Glockenspiel – New Classic Toys | 6. Tamburin – Voggenreiter | 7. Ukulele – Voggenreiter | 8. Lieder und Reime durch das Jahr | 9. Neue Lieder von Pettersson und Findus | 9. Zippel Zappel Zappelfinger

Das schöne Wolloutfit von Engel haben wir übrigens auch bei tausendkind gefunden.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Regenmacher | ivy.li

Merk dir diesen Artikel auf Pinterest

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Liederbücher | Ukulele | Glockenspiel | Tamburin | Regenmacher | Reime & Fingerspiele | Geschenke | Geburtstag | Weihnachten | ivy.li

Baby Kleinkind Wohnen

Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer

Bodenbett statt Gitterbett

14. Oktober 2017
Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer | Bodenbett statt Gitterbett | ivy.li

Seit knapp einem halben Jahr haben wir ein richtiges Kinderzimmer. Eines in dem unser Sohn spielen und toben kann. Ein Kinderreich in dem er selbstständig entdecken kann. Während der Schwangerschaft haben wir ein Babyzimmer eingerichtet das nahezu unbenutzt wieder verkauft wurde, denn ich musste lernen, dass das,
was in unserer Kultur als kindgerecht bezeichnet wird oft lediglich elterngerecht ist und nicht den Bedürfnissen von Kindern entspricht.

Die größte Veränderung ist das Bett. Denn statt einem Gitterbett steht jetzt ein ebenerdiges Hausbett im Kinderzimmer. Ein Floor Bed angelehnt an die Montessoripädagogik.

Warum wir kein Gitterbett mehr haben

In unser Kultur sind Gitterbetten vollkommen normal. In keinem Möbelhaus werden Babyzimmer ohne eines ausgestellt und in unseren Köpfen sind sie fest verankert. Obwohl wir uns bereits in der Schwangerschaft dafür entschieden haben unser Kind das erste Jahr über bei uns im Schlafzimmer schlafen zu lassen und es auch mit 16 Monaten noch unsere Nähe im Familienbett genießt, stand im Kinderzimmer ein Gitterbett, noch bevor unser Sohn auf der Welt war. Weil man es eben so kennt, ein Mittagsschläfchen im eigenen Bett sicher ganz toll wäre und nach dem ersten Geburtstag die Ausquartierung aus dem Elternzimmer geplant war. Aber unser Sohn lag keine fünf Minuten in diesem Bett.

Gitterbetten sind nicht für die Bedürfnisse der Kinder gemacht, sondern für die der Erwachsenen. Das Kind liegt dort vermeintich sicher, kann beim Drehen nicht herausfallen und nicht herausklettern, wenn Mama und Papa endlich mal etwas Ruhe haben wollen.

Kleine Babys wollen Nähe, aber in einem Gitterbett ist kein Platz für Mama oder Papa. Und für ein Kind das immer mehr seine Umgebung erkunden möchte, das jeden Tag ein bisschen mehr nach Autonomie strebt und Selbstständigkeit erlernen will ist das Gitterbett ein Käfig, welches ihm Grenzen setzt und davon abhält seinen eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Alleine hinein und hinaus ist oft nicht leicht und Nachts wird nach den Eltern gerufen, wenn das Kind lieber zu Mama und Papa möchte. Oft wird Eltern hier das Gitterbett wieder lästig und sie entfernen Stäbe, um nicht immer wieder ins Kinderzimmer gehen zu müssen.

Das Bodenbett (Floor Bed) nach Maria Montessori

Wir schlafen alle gemeinsam in einem Familienbett. Es ist genug Platz um darin zu kuscheln, wild zu träumen oder morgens durch die Kissen zu toben und niedrig genug, damit auch unser Sohn selbstständig hinein und hinaussteigen kann. Ist unser Sohn müde geht er inzwischen immer öfter von sich aus ins Bett und wartet dort auf mich. Ist er morgens wach und Papa schon im Wohnzimmer, steht er auf, steigt vom Bett herunter und spaziert zu ihm. Sind nachts die Träume so wild, dass er sich an das eine oder andere Ende des Bettes rollt, ist der Boden nicht weit und ein „Sturz“ würde ihn vermutlich bloß wecken. Auf magische Weise hielt er aber bis jetzt immer genau vor der Kante an und rollte wieder zurück.

Das Bett im Kinderzimmer sollte die gleichen Möglichkeiten bieten. Ich bin ein Freund der Montessori-Pädagogik die auch für die kleinsten Kinder einen Schlafplatz vorsieht, der ihren Bedürfnissen entspricht und ihre Selbstständigkeit fördert. Das Kind hat das Recht zu schlafen, wenn es schläfrig ist, aufzuwachen, wenn es ausgeschlafen ist und aufzustehen, wenn es will. Eine einfache Matratze auf dem Boden reicht bereits dafür, wir haben uns allerdings im Kinderzimmer für eine optisch etwas schönere Variante entschieden.

Unser Hausbett im Kinderzimmer

Im Kinderzimmer steht jetzt ein Hausbett. Es ist ebenerdig und auf einem Lattenrost liegt eine feste Matratze. Wir haben uns für eine Größe von 90 cm x 200 cm entschieden. Am liebsten wären mir sogar 140 cm in der Breite gewesen, aber dafür ist das Zimmer leider zu klein. Noch schläft unser Kind nur Mittags in seinem Zimmer, Nachts wird er sicher noch eine Weile bei uns bleiben. Egal ob Mittags ode Abends, wir stillen in den Schlaf. Dass das Bett die Größe eines Erwachsenenbettes hat ist dafür von Vorteil.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Leseecke | Kuschelecke | ivy.li

Viele Kinder schlafen am liebsten Nahe ihrer Eltern ein, auch dann noch, wenn sie bereits im eigenen Bett „durchschlafen“. Eine großes Bett in das ein Elternteil sich problemlos dazulegen kann ist für viele Familien von Vorteil.

Das Hausbett ist aber nicht nur für den Mittagsschlaf da. Es ist unsere Kuschelecke, wir blättern dort durch Bücher oder hören uns Hörspiele an. Und immer öfter trägt der Sohn seine Kuscheltiere in das Bett und legt sich kurz zu ihnen. Er ist ein kleiner Wirbelwind und lange bleibt er nie still liegen, aber die Momente werden immer länger und öfter.

Wir haben uns ein Hausbett bei DaWanda* bestellt, da uns Werkzeug und Platz fehlen um selbst eines zu bauen. Wenn in euch ein Handwerkerherz schlägt könnt ihr euch an der einfachen Bauanleitung von Deko-Hus versuchen.

Gemütliche Deko für das Hausbett

Über dem dachbalken des Bettes habe ich ein Tuch gelegt um es noch etwas gemütlicher zu machen. Ein bisschen wie in einer Höhle. Das Tuch können wir auch an der Seite bis zum Boden herunter hängen lassen. Gerade liebäugle ich mit einem Betthimmel von Numero74, bin mir aber noch nicht ganz sicher.

Floor Bed | Maria Montessori | Hausbett | Bodenbett | Naturholz | Deko | ivy.li

Eine kleine Lichterkette mit warmweißem Licht funkelt im Dunkeln wie kleine Sterne und das Kind zeigt Abends und Morgens meistens als erstes im Zimmer auf die Lichterkette und fordert mit einem energischen „An“, dass der Papa sie anschaltet. Sie wird mit Batterien betrieben die endlos halten, LED sei dank.

Mein großes Seitenschläferkissen habe ich ans Kopfteil gelegt und polstere damit die beiden Kanten der Bettpfosten ab. Zwei weitere große Kissen machen es noch gemütlicher. Nein, darauf schläft unser Sohn nicht, Mittags liegt er ohne die großen Kissen auf der Matratze. Schläft er später alleine in dem Bett, werden die Kissen vermutlich ganz ausquartiert. Gerade schaue ich nach einer schönen Bettschlang um die Wand an der Seite etwas gemütlicher zu machen.

Bei der Bettwäsche habe ich mich für einfarbige Baumwollbettwäsche entschieden. Noch ist unserem Kind egal ob auf der Bettwäsche wilde Tiere abgebildet sind oder nicht. Das Kinderzimmer ist nicht sehr groß und ich möchte es nicht mit vielen verschiedenen Mustern zu unruhig werden lassen. Wir haben einen Straßenteppich und viele bunte Bauklötze und Kuscheltiere. Es ist auch ohne Kinderbettwäsche bunt und fröhlich bei uns.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Kuschelecke | ivy.li

Schöne Ideen für Bodenbetten und Hausbetten sammle ich bei Pinterest. Vielleicht findet sich dort eine Inspiration für die Zimmer eurer Kinder.

*Affiliate-Link | Kauft ihr etwas, bekomme ich eine kleine Provision. Für die Platzierung der Links werde ich nicht bezahlt.

Merk dir diesen Artikel auf Pinterest

Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer | Bodenbett statt Gitterbett

Baby Kleinkind Naturkosmetik Pflege Werbung

Achtsame Körperpflege mit einem Kleinkind

Sanfte Pflege mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

12. Oktober 2017
Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Weleda entstanden.

Liebevoller Körperkontakt, ob beim Stillen, Kuscheln oder bei der achtsamen Körperpflege stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dabei wird Oxytocin ausgeschüttet, das Bindungshormon, welches unser Wohlbefinden steigert, uns entspannt und uns unseren Liebsten verbundener fühlen lässt.

Körperpflege, gerade bei Babys und kleinen Kindern, ist so viel mehr als das schnelle Waschen des Körpers und Wechseln der Windel. Mit unseren Berührungen geben wir Liebe weiter, wir schaffen Geborgenheit, führen Rituale ein die Sicherheit geben und vermitteln Kompetenzen.

Wir zeigen unseren Kindern wie man respektvoll miteinander und mit sich selbst umgeht und wie man seinen eigenen Körper achtsam behandelt und pflegt. Wie wir Körperpflege praktizieren und weitergeben trägt dazu bei wie unsere Kinder ihren Körper wahrnehmen und was für ein Körpergefühl sie entwickeln.

Egal ob Wickeln, Baden oder das Massieren am Abend, wir haben uns für die Körperpflege unseres Babys viel Zeit genommen und diese ruhigen und intimen Momente sehr genossen. Jetzt haben wir einen kleinen Wirbelwind als Sohn. Immer in Bewegung, am entdecken und erkunden.

Es fiel mir am Anfang gar nicht so leicht zu akzeptieren, dass unsere ruhigen Rituale nicht mehr zu uns passen. Aber die Bedürfnisse einer Familie sind immer im Wandel und wir haben schnell gelernt flexibel zu sein. Das bedeutet aber nicht, dass wir weniger liebevoll oder achtsam bei der Körperpflege sind, sondern dass wir neue Wege für uns gefunden haben sie in das aufregende Leben eines Kleinkinds zu integrieren.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme | ivy.li

Das Kind mit einbinden und Kompetenzen vermitteln

Egal ob beim Wickeln, waschen oder eincremen, ich finde es wichtig unserem Kind immer die Möglichkeit zu geben etwas selbst zu tun. Ich zeige und erkläre ihm immer alles was ich tue. Jeden Schritt beim Wechseln der Windel, beim Anziehen und Ausziehen, beim Waschen und Cremen.

Ich erzähle und zeige ihm nicht nur was ich mache damit er es versteht und lernt, sondern damit er auch weiß was passiert und er sich darauf vorbereiten kann. Niemand bekommt gerne plötzlich einen feuchten Lappen an den Po oder wird aus dem Nichts mit einer Wasser abgebraust.

Ihn mit einzubinden und aktiv an der Körperpflege teilhaben zu lassen entspannt oft die Situation, wenn sie zu kippen droht. Gerade kleine Wuselkinder haben nicht immer Lust für eine neue Windel still zu halten oder sich nach dem Bad am ganzen Körper eincremen zu lassen. Gebe ich ihm die Möglichkeit zu helfen und selbst Kleinigkeiten zu tun ist er interessiert und gerne bereit zu kooperieren. Dafür plane ich immer etwas mehr Zeit ein.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme und Pflegeöl | ivy.li

Das abendliche Bad als Ritual für einen schönen Tagesabschluss

Unser Baby war kein großer Freund de Badens. Er war nicht abgeneigt, aber auch nicht begeistert. dafür genoss er genauso wie ich die abendliche Massage mit einem milden Öl. Es waren ruhige Momente. Entspannt und ohne Hast wurden Arme und Beine, Hände und Füße, Brust, Bauch und Rücken zärtlich berührt. Und auch das Wechseln der Windel war mit Baby eine kleine Pause im Alltag für die wir uns immer viel Zeit genommen haben. Wir haben uns in die Augen geschaut und angelächelt, es wurde über die weiche Babyhaut gestreichelt und tief durchgeatmet. Besonders mein Mann empfand die Zeit mit unserem Sohn auf der Wickelkommode als sehr angenehm und wichtig für die gemeinsame Bindung.

Aber die Wickelkommode steht schon lange nicht mehr in der Wohnung und gewickelt wird am liebsten im Stehen. Unser kleiner Wirbelwind möchte jetzt auch viel lieber durch das Bett toben oder ein Buch angucken, als sich ruhig und langsam den Körper massieren zu lassen.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegeöl | ivy.li

Dafür hat das Bad am Abend einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Jetzt steht ein ungeduldiges Kind an der Wanne und meckert, wenn das Wasser nicht schnell genug einläuft. In der Wanne landet nicht nur der Sohn, sondern auch Duplofiguren und eine Piratenquitscheente. Wenn wir nicht aufpassen auch seine Socken. Die zieht er nämlich schon selbst aus, wenn wir ins Bad gehen. Er hebt seine Arme, damit wir ihn schneller aus seiner Kleidung bekommen und er endlich in die geliebet Wanne oder unter die Dusche darf. Genauso gerne wie er badet, duscht er auch mit einem von uns gemeinsam. Wichtig bei beidem ist, dass er den Duschkopf halten und sich damit abbrausen darf. Darauf besteht er.

Gebadet oder geduscht wird immer Abends, als Tagesabschluss und Teil des Zubettgehens. Wir waschen uns die Spuren des Tages vom Körper, Matsch und Knete, die Reste vom Abendessen und den Stress des Alltags.

Nach dem Baden flutscht ein Wuselkind durch meine Hände, das sich im vorbeirasen ein bisschen Öl auf Arme und Beine schmieren lässt. Am liebsten mag er jetzt Creme, die verstreicht er gerne selber. Mit der Cremetube in der Hand steht er auch gerne im Schlafzimmer vor dem großen Spiegel. Darin sieht er sich selbst zu, wie er Creme auf seinem Körper verteilt. Natürlich landet dabei auch oft Creme an anderen Stellen. Auf dem Boden, dem Spiegel oder meiner Kleidung. Aber noch kein Profieincremer ist vom Himmel gefallen.

Danach ziehen wir uns Schlafanzüge an, blättern noch ein bisschen in Büchern, wenn er noch nicht müde ist wird auch noch etwas gespielt und danach geht es ins Bett.

Körperpflege mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

Achtsamkeit bedeutet nicht nur wie man pflegt, sondern auch womit. Wir wollen nur das beste für unser Kind und achten darauf Produkte zu wählen die die Haut beruhigen und pflegen. Die Haut unserer Kinder ist fünfmal dünner als unsere und mit einem genauen Blick auf die Inshaltsstoffe tuen wir ihr einen großen gefallen.

Weleda begleitet mit seiner Calendula Baby Pflegeserie seit mehr als 50 Jahren Babys und Kleinkinder und war auch Teil meiner Kindheit. Ich bin mit den Weledaprodukten groß geworden und freue mich sie bei jedem Bad, jeder Dusche und jedem Eincremen bei unserem Kind zu nutzen. Als zertifizierte Naturkosmetik sind die Produkte frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen und pflegen zarte Babyhaut ab dem ersten Tag an mit wertvollen Pflanzenauszügen und reinen pflanzlichen Ölen.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby | ivy.li

Die wertvollen Auszüge aus biologisch angebauter Calendula beruhigen die empfindliche Babyhaut und wirken reizlindernd. Gerade so junge Haut reagiert oft schnell auf äußere Reize mit Irritationen. Gemeinsam mit Hebammen wurde die Calendula Babypflege-Serie extra für die tägliche Pflege der schutzbedürftigen Babyhaut entwickelt.

Das ausgleichende Calendula Pflegecreme beruhigt am Abend Haut und Gemüter. Der angenehme Duft hüllt das ganze Bad ein und entspannt auch uns Eltern am Wannenrand. Es enthält keine Tenside und die ausgewähltn Inhaltsstoffe unterstützend die wärmende und beruigende Wirkung des Wassers.

Die Calendula Waschlotion & Shampoo wird unter der Dusche nicht nur von unserem Kind benutzt. Es reinigt sanft und ist mild zu den Augen. Es sorgt für leicht kämmbares Haare schützt die Haut vor dem Austrocknen.

Mit dem Calendula Pflegeöl parfümfrei öle ich das Wuselkind am liebsten ein, wenn es nach dem Baden etwas schneller gehen muss, weil die Müdigkeit plötzlich doch ganz groß ist. Es hält die Haut weich und geschmeidig und beugt Hautreizungen vor. Es eignet sich auch hervorragend für entspannte Massagen, die vielleicht irgendwann wieder in unseren Alltag zurückkehren. Wer am Wickeltisch wie wir auf Wasser und Öl setzt, kann auch das Pflegeöl zum Reinigen des Windelbereichs einsetzten.

Die Calendula Pflegecreme pflegt die Haut intensiv und gerade in der kälteren Jahreszeit, wenn die Haut durch Heizungsluft schneller austrocknet und strapaziert wird schätze ich sehr. Das enthaltene Wollfett schützt die Haut zusätzlich vor dem Austrocknen und kann im Windelbereich, am Körper und im Gesicht benutzt werden.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Pflegecreme | Selbstständig eincremen | ivy.li

Verlosung

Gemeinsam mit Weleda verlose ich drei Baby-Geschenksets. In einer schönen Windeltasche kommt die Calendula Waschlotion & Shampoo, die Calendula Babycreme für den empfindlichen Babypo und für Mama die Sanddorn Handcreme für seidenweiche Hände zu euch.

Achtsame Körperpflege | Weleda Calendula Baby Geschenkset | ivy.li

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

    • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt) und verratet mir, wie es bei euch zuhause abläuft.
    • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
    • Teilnahmeschluss ist am 20.10.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 21.10.17 gezogen und benachrichtigt.
    • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
    • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
    • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
    • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

Merk dir diesen Artikel auf Pinterest

Achtsame Körperpflege mit einem Kleinkind | Sanfte Pflege mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie | Bindung stärken durch Berührung | Baden & Duschen | Wickeln | Cremen | Babymassage |  ivy.li

Baby Kleinkind Werbung

KiTa Erstausstattung

Was braucht man für den Start in der Krippe?

11. September 2017
Affenzahn Kindergartenrucksack | Kai Krokodil | KiTa Erstausstattung | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Affenzahn entstanden.

Was braucht man eigentlich alles in in der Krippe für den Start als kleines KiTa-Kind? Ich habe mich mit den Erziehern und den Eltern aus der Sandkiste unterhalten und für euch zusammengetragen was alles zur KiTa Erstausstattung gehört, was zu empfehlen ist und was vielleicht nicht. Und gemeinsam mit Affenzahn verlose ich für kleine und große Kindergartenkinder einen wunderschönen Kindergartenrucksack eurer Wahl.

Für uns beginnt gerade die Eingewöhnung und mit knapp 15 Monaten startet unser Kind mit einer halbtägigen Betreuung in der Krippe. Und während mein Herz immer öfter nicht weiß ob es vor Freude oder Panik so schnell schlagen soll habe ich die lange Liste für die KiTa Erstausstattung abgearbeitet und für euch zusammengefasst was wir brauchen und was nicht.

Natürlich ist es von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich, gibt es in der einen Frühstück, muss es in einer anderen in einer Brotdose mitgebracht werden. Es gibt kalte Böden auf denen man nur mit Hausschuhen rumlaufen sollte und Fußbodenheizungen die kleine nackige Füße das ganze Jahr über ermöglichen. Aber eine Grundausstattung ist überall gleich.

KiTa Erstausstattung | Was braucht man für den Start in der Krippe?

Regenzeug – Matschhose und Regenjacke

Ohne geht es einfach nicht. Kinder spielen gerne Draußen, vollkommen egal was das Wetter sagt. Regenzeug sollte in keiner KiTa Erstausstattung fehlen, egal ob für Krippen- oder KiTa-Kinder. Zwei Teile statt ein Einteiler sind empfehlenswert. Matschhosen wachsen dank Trägern immer etwas mit und man muss nur die Regenjacke öfter wechseln. Außerdem ist ein Einteiler schwere anzuziehen. Wir haben uns gerade eine Thermo-Regenhose von Tchibo | 1 |* gekauft und die Regenjacke von Vertbaudet | 2 | steht schon auf unser Liste für die nächste Größe.

Gummistiefel auch für Laufanfänger und Krabbelkinder?

Wer durch Pfützen springt sollte am Ende nicht mit klitschnassen Füßen heim kommen. In Hamburg hat sich der Sommer gerade dazu entschieden lieber Herbst zu spielen und es täglich regnen zu lassen. So viele Gummistiefel sehe ich sonst nur, wenn alle zum Deichbrand stürmen.

Für kleine Kinderfüße gibt es die niedlichsten Gummistiefel, aber nicht für jedes Kind sind sie die richtige Wahl. Für Laufanfänger sind Gummistiefel noch zu schwer und unflexibel und auch Krabbelkinder gibt es in der Krippe die noch keine Gummistiefel brauchen. Es gibt Wasserdichte Socken die in den Draußenschuhen getragen werden können, wasserfeste Überzieher oder Matschhosen mit integrierten Füßen.

Kann das Kind aber schon gut laufen sollten Gummistiefel auf gar keinen Fall fehlen. Wir haben Gummistiefel von BECK | 3 |* und sind damit sehr zufrieden. Die Sohle ist nicht zu steif und der Schaft nicht zu hoch. Sie lassen sich leicht anziehen und halten trocken.

Bequeme Wechselklamotten

Es wird gekleckert und geschmiert, im Matsch gespielt und in der Pfütze gebadet und manchmal geht einfach etwas daneben. Ohne Wechselkleidung kommt kaum ein Krippenkind über den Tag. Wir wurden gebeten jeweils fünf Leggings oder gemütliche Jogginghosen und fünf Bodys in der KiTa zu deponieren. Weil es bei uns wirklich immer sehr warm in der Einrichtung ist brauchen wir nicht noch extra Oberteile. Günstige und schöne Basics gibt es zum Beispiel bei H&M | 4 |.

Body oder Unterhose?

In der Krippe gehen die ersten Kinder schon auf die Toilette. Das gucken sich auch gerne die kleinere Kinder ab und wollen es probieren. Da stört schon mal der Body der erst aufgemacht werden muss und dann zu weit herunterhängt. Wer also schon einen Toilettengänger hat oder weiß, dass demnächst damit gestarten werden möchte, der steigt schonmal auf Unterhose und Unterhemd um. Laut Erzieherin passiert das meistens irgendwann ab dem zweiten Lebensjahr.

Aber generell spricht nichts gegen einen Body als Unterkleidung. Unser Sohn wird sie weiterhin tragen und wir bekommen von den Erziehern bescheid, sollte es Zeit für einen Wechsel sein.

Auf alles gehört der Name

Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gering, dass jedes Kind in der Krippe einzigartige Kleidung, Brotdose und Trinkflasche dabei hat und „Meins!“ nicht unbedingt immer so ganz der Wahrheit entspricht. Was mit in KiTa und Krippe kommt, sollte mit einem Namen versehen sein. Manche Kleidungsstücke haben extra eingenähte Etiketten auf denen man mit einem Filzstift schreiben kann, in andere muss die Omi mühselig den Namen einsticken, oder man besorgt sich Aufkleber mit Namen. Wir haben auf den letzten Drücker Kleidungsetiketten bei Gutmarkiert | 5 | bestellt.

Keine kalten Füße – Hausschuhe oder Schlappen

Unserem Kind ist schnell warm und Schwitzelöckchen sind beim Toben immer Programm. Er ist viel Barfuß unterwegs, drinnen wie draußen. Und wir haben Glück, dass unser KiTa in zwei ursprünglich als Wohnungen geplanten Räumlichkeiten ihren Platz gefunden hat. In einem Neubau mit Fußbodenheizung. Es ist also immer schön warm, auch auf dem Boden. Wer mag, kann also gerne Barfuß laufen, Sommer wie Winter.

Das ist natürlich nicht überall so und manche Kinder bekommen auch schnell kalte Füße. Rutschesocken sind nicht so gerne gesehen. Trotz Noppen geben sie nicht genug halt. Lederpuschen sind in der KiTa gerne gesehen. Wir haben uns für die Fuchspuschen von Polololo | 6 |* entschieden. Darin hat das Kind auch schon seine ersten Schritte gemacht. Von den größeren Kindern können diese Puschen auch schon alleine angezogen werden. Offene Schlappen sind nicht zu empfehlen, da sie beim Toben und Rennen leicht abfallen können.

Brotdose und Wasserflasche

In einigen KiTas wird Frühstück, Vesper und Mittagessen gestellt, in anderen nur eines davon und die Kinder müssen Frühstück, Mittagessen oder Jause selbst mitbringen. Und auch auf Ausflügen wird nicht von jeder Einrichtung für Verpflegung gesorgt. Eine Brotdose mit getrennten Fächern die leicht selbst geöffnet werden kann und eine Trinkflasche aus der auch ohne Hilfe getrunken werden kann sind eine gute Wahl. Unser Sohn trinkt gerne aus dem Magic Cup von NUK | 7 |*. Der Becher kann nicht auslaufen und aus ihm können die Kinder ohne hilfe trinken. Für die etwas größeren Kinder finde ich die Edelstahlflaschen von Kleen Kanteen mit Sportaufsatz | 8 |* sehr schön.

Brotdosentechnisch bin ich seit Jahren ein Fan der Boxen von Monbento. Da gibt es inzwischen auch Lunchboxen für Kinder | 9 |* mit einer Lasche zum Öffnen, damit auch kleine Kinderhände alles selbstständig schaffen können und ich glaube, sie machen sich auch ohne niedliche Motive gut in der KiTa Erstausstattung. Ich würde mich sehr über eure Brotdosenempfehleungen freuen. Vielleicht sogar praktisch und niedlich!

Der perfekte Kindergartenrucksack für die KiTa Erstausstattung

Auch wenn bei uns die meisten Sachen immer in der KiTa bleiben und wir keine Brotdose brauchen, gibt es für unser Kind einen kleinen Rucksack. Darin wird jeden Freitag sein Lieblingsspielzeug landen, bis die Erzieher den Bring-dein-Lieblingsspielzeug-Tag wieder aufgrund von zu viel Tränen abschaffen. Und auf Ausflügen begleitet er unseren Sohn mit einem Trinkbecher und Diesem und Jenem, was eben so mit muss.

Wir haben uns für einen Kindergartenrucksack aus der Serie „Kleine Freunde” von Affenzahn | 10 | entschieden. Kai Krokodil kommt mit in die Krippe. „Kleine Freunde“ sind für Kinder von 1 – 3 Jahren, klein genug für kleine Kinderrücken und groß genug für Snacks, Spielzeug und eine warme Mütze. Für die größeren Kids gibt es die Serie „Große Freunde“.

Die Rucksäcke von Affenzahn sind liebevoll gestaltet und haben viele kleine Details, die die Kinder entdecken können. Ausziehbarer Zungen und kleine „Geheimfächer“ machen Spaß. Die Träger der Rucksäcke sind weich gepolstert und für besseren Halt gibt es einen Brustgurt der kinderleicht auch von kleinen Händen auf und zugemacht werden kann. Damit man auch im Dunkeln gesehen wird, haben alle Rucksäcke Reflektoren. Die Kindergartenrucksäcke von Affenzahn machen sich in jeder KiTa Erstausstattung gut.

Wenn ihr auch für euer Krippen- oder KiTa-Kind einen Affenzahn als Begleiter möchtet, könnt ihr ganz am Ende des Artikels an einer kleinen Verlosung teil nehmen. Zusammen mit Affenzahn verlose ich einen Rucksack eurer Wahl.

KiTa-Kind | Glückliches Kind | Affenzahn Kindergartenrucksack | Kai Krokodil | KiTa Erstausstattung | ivy.li

Windeln, Feuchttücher und Pflegeprodukte

Windeln und Feuchttücher stellt bei uns die KiTa. Andere Einrichtungen lassen sich eine Pauschale zahlen oder man hinterlegt dort seinen eigenen Windelvorrat. Wie das bei euch laufen wird, bekommt ihr oft schon bei den Besichtigungen erzählt. Ich habe gemerkt, dass in Hamburger KiTas fast ausschließlich Windeln gestellt werden.

Gibt es Unverträglichkeiten bei bestimmten Windelmarken solltet ihr das mit den Erziehern besprechen, denn darauf muss und wird eingegangen. In der KiTa gibt es nur Pampers aber euer Kind hat den seidigen Po nur bei den Windeln aus der Drogerie? Es ist immer Möglich seine eigenen Windeln zu hinterlegen, selbst wenn die KiTa welche stellt. Es ist bei uns auch gar kein Problem wenn die Feuchttücher nicht vertragen werden. Die Erzieher greifen auch gerne einfach mal nur zu Wasser.

In unserer Einrichtung wird mit No-Name Windeln gewickelt, die Feuchttücher sind sensitiv und die Pflegeprodukte von Weleda | 11 |. Wenn der Sohn etwas nicht vertragen sollte, hinterlegen wir unsere Windeln und Feuchttücher von LILLYDOO | 12 |*.

Lieblingskuscheltier als Begleiter?

Manche Kinder haben ein Schnuffeltuch, ein Lieblingskuscheltier oder den Bagger, der eigentlich überall hin mit muss. Aber wer schonmal mit dem Lieblingsgegenstand auf dem Spielplatz war, der weiß wie blöd diese Idee eigentlich ist. Sein Lieblingskuscheltier will man nicht teilen, aber das verstehen die Kleinste noch nicht. Jeder will mal damit spielen, es anfassen und durch die Gegend tragen. Es in die KiTa mitzunehmen bereitet oft mehr Tränen, als das es welche trocknet.

Es einfach zuhause lassen geht natürlich meistens auch nicht. Aus den Augen aus dem Sinn funktioniert nicht bei allen. Mit dem Kind gemeinsam Tschüss zum Lieblingskuscheltier sagen kann den Abschied leichter machen und die Freude auf ein Wiedersehen später den Heimweg verschönern.

Einige KiTas haben einen bestimmten Tag in der Woche an dem die Kinder eigene Spielsachen mitbringen können. Den gibt es zum Beispiel bei uns gerade auf Probe. Es läuft laut Erzieherin … durchwachsen.

Familienfotos

Jedes Kind hat bei uns in der Einrichtung einen eigenen Ordner in dem die Erzieher festhalten was das Kind alles erlebt. Darin blättern nicht nur gerne die Eltern, sondern auch die Kinder. Das Gestalten des Ordners übernehmen für die Krippenkinder die Eltern. Ganz wichtiger Auftrag der Erzieherin: Ein Familienfoto einkleben. Die Kinder gucken es sich gerne an wenn sie etwas Heimweh haben oder um den anderen Kindern stolz zu zeigen wie Mama und Papa aussehen. Gibt es so einen Ordner nicht, sind auch die Fotobücher von Kleineprints | 13 | eine wirklich schöne Variante. Die passen in jeden kleinen Rucksack.

Verlosung

Die Verlosung ist bereits beendet und der Gewinner glücklich mit seinem Kindergartenrucksack.

Damit euer Kind den perfekten Begleiter für Krippe und KiTa hat, verlose ich gemeinsam mit Affenzahn einen der wundervollen Rucksäcke eurer Wahl.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt) und verratet mir, welcher euer Wunschrucksack ist.
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Teilnahmeschluss ist am 20.09.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 21.09.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

Affenzahn Kindergartenrucksack | Kai Krokodil | KiTa Kind | Papa und Sohn | ivy.li

Ihr seid noch gar nicht soweit euch mit der KiTa Erstausstattung auseinanderzusetzten? Vielleicht ist ja meine Erstausstattung für Babys genau das richtige für euch!

*Affiliate-Link | Kauft ihr etwas, bekomme ich eine kleine Provision. Für die Platzierung der Links werde ich nicht bezahlt und ich verlinke grundsätzlich Produkte die ich selbst nutze und empfehlen kann.

Baby Familie Familienbett Kleinkind Mutterschaft Stillen Tragen

Was Attachment Parenting für mich bedeutet

Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft

3. September 2017
Was Attachment Parenting für mich bedeutet | Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft | ivy.li

Gerade geht ein Artikel um in dem Attachment Parenting als Selbstaufgabe der Eltern bezeichnet wird und der einen Weg in ein so schlechtes Licht rückt, der eigentlich so schön, leicht und voller Liebe sein kann. Um zu zeigen, dass Attachment Parenting nichts mit Selbstaufgabe zu tun hat, sondern mit Liebe und Selbstfürsorge hat Susanne Mierau auf ihrem Blog geborgen wachsen zu einer Blogparade aufgerufen. Und weil mich die eine Mama aus dem Nebeneingang immer noch wie einen Alien ansieht, wenn ich ihr erzähle, dass unser Kind noch immer nicht im eigenen Bett mit der Milchflasche in der Hand einschläft mache ich mit und teile mit euch unseren Weg der bindungsorientierten Elternschaft.

Was bedeutet Attachment Parenting eigentlich? Die 7 Baby-Bs

Der Begriff Attachment Parenting stammt vom amerikanischen Kinderarzt William Sears und beschreibt eine Erziehungslehre die auf der Bindung zwischen Eltern und Kind und das Vertrauen in sich selbst, die eigenen Instinkte und die Kompetenz des Babys basiert. Eckpfeiler seiner Lehre sind die 7 Baby-Bs die nicht als starre Regeln, sondern als Hilfsmittel für eine eine bindungsorientierte Elternschaft gesehen werden sollten.

Birth Bonding (Bindung nach der Geburt durch Haut-an-Haut-Kontakt )
Breastfeeding (Stillen nach Bedarf)
Babywearing (Das Tragen des Kindes in Tuch oder Tragehilfe)
Bedding close to baby (Das gemeinsame Schlafen im Familienbett)
Belief in the language value of your baby’s cry (Glaube an die Signale des Babys)
Beware of baby trainers (Vorsicht vor Babytrainern)
Balance and boundaries (Gleichgewicht und Grenzen)

In unserem Familienleben setzten wir alle Bs um. Wir gehen auf die Bedürfnisse unseres Kindes ein, Tragen, Stillen und schlafen im Familienbett und achten auch auf das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen aller Familienmitglieder und das Wahren von eigenen Grenzen.

Was bedeutet Attachment Parenting für mich?

Attachment Parenting hat keine starren Regeln, uns werden Hilfsmittel in die Hand gelegt die uns dabei unterstützen können ein liebevolles Familienleben zu führen, unser Kind in einer geborgenen Umgebung aufwachsen zu lassen und ihm für sein Leben die Sicherheit mitzugeben, diese Geborgenheit immer wieder bei uns und in sich selbst zu finden.

Attachment Parenting bedeutet für mich in erster Linie eines, nicht müssen. Unser Kind muss nicht lernen alleine einzuschlafen und muss nicht lernen durchzuschlafen. Es muss nicht noch vor den ersten eigenen Schritten eine hohe Frustrationstoleranz erlernen, nur weil später im Leben nicht immer die Sonne scheint. Es muss nicht jetzt Beikost essen, weil man das eben jetzt so macht. Es muss einfach nicht. Und auch wir Eltern müssen nicht. Wir müssen nicht vor der Kinderzimmertür ausharren bis das Kind weinend eingeschlafen ist, weil es lernen muss, dass wir nicht immer da sind, denn wir sind immer da. Wir müssen uns nicht an Beikostpläne halten, weil sie jemand erstellt hat, denn wir glauben daran, dass unser Kind essen wird, wenn es essen mag. Und wir müssen auch nicht hart bleiben, wenn wir eigentlich weich sind. Wir müssen einfach nicht.

Attachment Parenting bedeutet für mich können. Wir alle können uns in unserem eigenen Tempo entfalten und in einer geborgenen Umgebung wachsen. Sowohl unser Kind, als auch wir Eltern. Denn auch wir wachsen mit jedem neuen Tag. Und wir alle wachsen jeden Tag weiter zusammen.

Selbstfürsorge statt Selbstaufgabe

Attachment Parenting bedeutet bindungs-, bzw. bedürfnisorientierten Elternschaft und das bedeutet, dass wir auf die Bedürfnisse von uns allen eingehen. Sowohl auf die des Kindes, als auch auf die von uns Eltern. Pflege ich mich nicht selbst, gebe mich selbst auf, kann ich nicht in dem Maße auf Bedürfnisse meines Kindes eingehen, wie es eigentlich nötig ist. Selbstfürsorge ist daher für mich ein wichtiger Eckpfeiler von Attachment Parenting. Und nur weil wir auf die Bedürfnisse unseres Kindes eingehen, heißt das nicht, dass es keinen Platz mehr für unsere Bedürfnisse gibt.

Ja, natürlich gibt es Zeiten in denen die Bedürfnisse des Kindes weit über unseren stehen und wir unsere zurückstellen. Wie gerne hätten wir in den ersten Monaten ein bisschen mehr geschlafen, aber das Kind hatte so viel, was es verarbeiten musste und das ging nur in unseren Armen. In unseren müden und ungewaschenen Armen. Aber wie in jeder innigen Beziehung ist man für den anderen da, wenn er einen braucht. Vielleicht definiere ich Selbstaufgabe anders, aber mich temporär an zweite Stelle zu setzen um für jemanden da zu sein der mich braucht, ist für mich keine Selbstaufgabe.

Wir Eltern finden in unserem Familienalltag immer Raum und Zeit um etwas für uns zu tun. Und oft gibt uns erst Attachment Parenting die Möglichkeit dazu.

Wie wir Attachment Parenting leben

Können und nicht müssen bedeutet, dass wir selbst für uns festlegen welcher Weg am besten zu uns und unseren Bedürfnissen passt. Was sich für uns nicht gut anfühlt, ist nicht das richtige für uns.

Wir schlafen gemeinsam im Familienbett weil es für uns alle der leichteste und angenehmste Weg ist um Nachts genug erholsamen Schlaf zu bekommen. Wir schlafen eben alle nicht gerne alleine.

Wir stillen auch noch nach 14 Monaten, denn für unser Kind ist Muttermilch nicht nur Nahrung, es ist auch so viel mehr. Stillen ist Zeit für uns, Trost wenn die Tränchen nicht trocknen wollen, Einschlafhilfe, wenn der Tag so aufregend war oder der Traum so aufwühlend. Und Stillen ist für uns als Eltern einfach der entspanntere Weg. Wir müssen nicht ständig Flaschen und Pulver bei uns haben, Nachts muss niemand aufstehen und Unterwegs verzweifeln wir nicht, wenn wir kein heißes Wasser haben.

Die ersten Monate haben wir fast ausschließlich getragen, im gesamten ersten Jahr waren Tragetuch und Babytrage weitaus öfter im Einsatz als der Kinderwagen. Getragen werden tat und tut nicht nur unserem Kind gut, das viel Nähe braucht und fordert, es tut auch uns gut. Mein Mann nimmt noch jetzt lieber unser Kleinkind in die Trage, als den Kinderwagen zu nehmen. Er genießt die Nähe zu unserem Kind, die ihm Tagsüber durch den Arbeitsalltag fehlt. Und wir haben die Hände frei.

Das gemeinsame Schlafen, Tragen und Stillen, all das stärkt die Bindung zu unserem Kind und gibt uns Eltern gleichzeitig Zeit und Raum um für uns selbst zu sorgen.

Wir bekommen nachts oft alle genug schlaf, weil niemand lange Wege gehen muss um bei dem anderen zu sein. Wird Nähe gebraucht ist sie da. Wacht unser Kind Nachts auf weil es Hunger oder Durst hat, oder weint es weil ein Traum oder die Dunkelheit angsteinflößend sind, dann öffne ich bloß meine Arme und halte oder stille und wir schlafen gemeinsam wieder ein, oft noch bevor wir wirklich wach waren.

Wir müssen nicht am Bett ausharren und warten bis unser Kind endlich von alleine einschläft, wir legen uns zusammen hin und oftmals finde ich in diesen Momenten Zeit um den Tag revue passieren zu lassen, zu entspannen und kurz abzuschalten. Manchmal lese ich oder schreibe auf, wie gerade jetzt, was mich beschäftigt. Ja, es gibt auch Phasen in denen mein Kind mich auch im Schlaf braucht, aber dann nutze ich die Zeit um selbst zu schlafen, zu lesen oder ein Hörbuch zu hören. Es folgt immer wieder eine Phase in der ich nach der Einschlafbegleitung wieder aufstehen kann um dieses oder jenes zu tun. Sowohl Nachts als auch Tagsüber.

Durch das Tragen sind wir viel flexibler. Wir kommen leichter und schneller von hier nach dort, wir können Dinge erledigen und gleichzeitig die Nähe geben, die das Kind braucht. Ich habe in den ersten Monaten den Haushalt immer mit Kind im Tuch erledigt, war stundenlang spazieren mit einem Buch in der einen und einem Kaffee in der Hand, während das Kind an mich gekuschelt schlief. Mein Mann und haben Händchen gehalten und waren gemeinsam Essen, während unser Sohn in Trage und Tuch entspannte, was ihm im Kinderwagen oder abgelegt auf einer weichen Decke oft nicht gelang.

Wir lassen unser Kind entscheiden wann es bereit ist zu Essen und sich abzustillen. Dadurch geben wir ihm die Möglichkeit selbst auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören und sie zu erkennen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit die uns später immer mehr Freiraum gibt. Und dieser Weg lässt uns als Eltern auch viel entspannter sein. Wir müssen uns nicht an Pläne halten, setzten uns alle nicht unter Druck. Ich muss nicht extra für das Kind kochen, denn er isst mit uns mit und wenn er partout nicht mag, dann stille ich ihn. Ich schleppe keine Tausend Gläschen mit, nur das was ich selbst auch auf langen Ausflügen gerne snacke und teile mir mit meinem Kind Wassermelone und Blaubeeren. Ich muss meinem Sohn nicht mühsam beibringen wie es nach der Breizeit selber isst, er lernt es von anfang an bei uns. Und ich muss auch keine Machtkämpfe austragen, weil das Kind einfach nicht seinen Mund für den Karottenbrei aufmachen will.

Wir geben uns allen die Möglichkeit uns selbst zu entfalten.

Geben und Empfangen

Immer wenn ich etwas gebe, bekomme ich etwas zurück. Schenke ich Liebe und Geborgenheit erreicht auch mich Liebe und Geborgenheit. Bin ich für den anderen da, wird auch er es für mich sein. Natürlich wiegt mich mein Kind noch nicht in den Schlaf, wenn ich es bin, die Nachts einfach nicht zur Ruhe kommt, aber ich merke immer öfter wie unser Sohn seine eigene Selbstständigkeit entdeckt, weil wir ihn lasse, ihm vertrauen und ihm die Sicherheit geben, dass er sich frei entfalten kann und wir ihn dabei unterstützen. Mit jedem kleinen Stück mehr seiner Selbstständigkeit bekommen wir ein bisschen mehr Freiheit. Eine in der wir uns keine Gedanken machen müssen.

Ich bin mir sicher, dass mein Kind im Laufe seines Lebens auf unsere Bedürfnisse und die von anderen achten wird, weil wir seine Bedürfnisse achten und ihm Achtsamkeit vorleben.

Baby Geburt Mutterschaft Stillen

Erstausstattung | Must-haves für das Baby

Was man in der ersten Zeit mit Baby braucht und was nicht

22. August 2017

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links | Kauft ihr etwas darüber, bekomme ich eine kleine Provision.
Für die Platzierung der Links werde ich nicht bezahlt.

Wenn ein Baby auf die Welt kommt braucht es vor allem eins: Liebe! Ganz viel davon. Und ein bisschen hiervon und davon. Was wir als Erstausstattung gebraucht haben (und was nicht) und was ich euch für Tipps mit auf dem Weg geben kann, habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst.

Kurz vor der Geburt bin ich irgendwann in Panik ausgebrochen und habe die Liste aus dem Geburtsvorbereitungskurs mit alle den Produkten die unerlässlich für die ersten Tage, Wochen und Monate mit Baby schienen abgearbeitet und angehäuft wovon mich mein Mann nicht abbringen konnte. Gut 14 Monate später krame ich unbenutzte Sachen aus Kisten im Keller und versuche sie bei ebay-Kleinanzeigen zu verschenken.

Auf den ganzen Listen im Internet und die einem gerne mal in Kursen und Arztpraxen in die Hand gedrückt werden stehen so viele Dinge drauf, die man eigentlich gar nicht braucht. Und wenn man tatsächlich in diese Situation kommen sollte, dass sie doch unerlässlich für einen sind, dann gibt es auch nach der Geburt noch Zeit sie zu organisieren. Für den Anfang braucht es nämlich eigentlich gar nicht so viel.

Erstausstattung Baby-Kleidung

Erstausstattung | Baby Kleidung | Wolle, Seide, Baumwolle | Waschmittel | Wickelbody | Wollwalk | ivy.li

Nein, ihr müsst nicht eine ganze Kommode mit Kleidung füllen oder schon mal die nächsten Größen auf Vorrat parat haben. In der Regel reicht es vollkommen aus eine kleine Auswahl an bequemen Kleidungsstücken zu haben, in der das Baby mit euch kuscheln kann. Wir bekamen während der Schwangerschaft gesagt, dass unser Kind sehr groß werden würde und in den Armen hielten wir dann ein 48 cm Baby, das keine 3 Kilo auf die Waage brachte. Die vorsorglich gekaufte Kleidung in 56 war dann natürlich viel zu groß und auch 50 schlabberte überall. Aber mit ein bisschen Umgekrempel passte dann doch alles.

Das richtige Waschmittel

Bevor es losgeht mit Babykleidung fangen wir lieber mit dem richtigen Waschmittel an. Schließlich muss man Babykleidung ziemlich oft waschen. Babyhaut ist zart, weich und empfindlich. Am besten reizt man sie nicht unnötig und verzichtet optimalerweise auch auf starke Duftstoffe, wie sie in handelsüblichen Waschmitteln und Weichspüler zu finden sind. Wollt ihr eurem Baby einen Gefallen tun verzichtet ihr auch bei eurer Wäsche darauf und lasst die Finger von Parfüms und stark parfümierten Pflegeprodukten. Euer Baby mag am liebsten euch riechen. Wir nutzen schon lange ökologisches Waschmittel von Ecover. Ich kann das Waschpulver sehr empfehlen, da es nahezu geruchsneutral ist. Das Flüssigwaschmittel riecht hingegen sehr stark und ich bekomme schon bei kleinen Mengen Kopfschmerzen. Sowohl meine Haut, die gerne mal gegen dieses und jenes eine allergische Reaktion hervorbringt, als auch die Haut unseres Kindes vertragen es sehr gut. Die Wäsche wird sauber und weich. Weichspüler kommt bei uns gar nicht zum Einsatz.

Wolle, Seide und Baumwolle

Egal ob Sommer oder Winter, Wäsche aus Wolle und Seide eignet sich ganz hervorragend. Beides wirkt temperaturregulierend und verhindert ein überhitzen und hält gleichzeitig an kühlen Tagen warm. Wem die Pflege zu aufwändig ist sollte bei reiner Baumwolle bleiben.

Basics

Wickelbodys sind gerade in der Anfangszeit sehr praktisch, kleine Babys mögen es oft nicht, wenn man ihnen etwa über den Kopf anzieht. Außerdem sind weiche Hosen mit breitem Bund eine gute Investition. Ich mag Pumphosen besonders gerne. Sie können auch gerne schon eine Nummer größer sein, sie wachsen ein bisschen mit. Enge Hosen, Jeanshosen oder Hosen mit schmalem Bund, Kordeln zum Festziehen oder Knöpfen finde ich für kleine Babys ungeeignet. Die Kleinen wollen es weich und kuschelig haben und das kleine Bäuchlein soll nicht von etwas eingeschnürt oder eingedrückt werden. Hosen mit Füßen sind zwar süß und in den ersten Tagen wirklich praktisch, aber sie müssen recht schnell wieder aussortiert werden, denn sie wachsen nicht mit. Ich würde lieber ein paar Söckchen mehr kaufen. Strumpfhosen sind etwas elastischer und zwei, drei Paar machen sich in der Erstausstattung immer gut. Die aus Merinowolle sahen bei uns länger schön aus, als die aus Baumwolle. Socken aus Baumwolle und Wolle kann man gerne zu viel haben. Auch kleine Baby haben die magische Fähigkeit sie zu verlieren. Schuhe braucht eigentlich kein neugeborenes Baby. Wir haben erst weiche Lederpuschen gekauft, als unser Sohn anfing draußen die nasse Frühlingswelt zu entdeckte.

Strampler empfand ich übrigens als eher unpraktisch. Beim Wickeln eine Hose herunterzuziehen und den Body zu öffnen war einfacher und schneller als einen Strampler an- und auszuziehen. Die Bodys wurden regelmäßig angespuckt und mussten gewechselt werden, die Hosen blieben weitaus länger sauber. Einen Strampler hätten wir immer komplett wechseln müssen.

Habt lieber einen Schlafanzug zu viel als zu wenig. Windeln laufen gerne nachts über. Hier ist ein Einteiler bequemer und praktischer als ein Zweiteiler, da kein Oberteil hochrutsche kann.

Zwei, drei dünne Jäckchen oder Wickeloberteile sollten auch in der Erstausstattung nicht fehlen. Oberteile die man über den Kopf ziehen muss würde ich erst später nutzen.

Für Draussen

Ganz kleine Babys tragen auch im Sommer ein kleines Häubchen aus Baumwolle, Seide oder einem Wolle/Seide-Mix wenn sie aus dem Haus gehen. Winterbabys brauchen noch eine Mütze, am besten aus Merinowolle.

Egal ob frisch geboren oder schon ein bisschen größer, für Herbst und Winter kann ich einen Wollwalk-Overall empfehlen. Sie sind dünn, lassen Platz zum Bewegen und halten trotzdem schön warm, lassen das Baby aber gleichzeitig nicht überhitzen wenn man angezogen mit ihnen aus dem Kalten ins Warme kommt und ein bisschen dort bleibt.

Heißer Tipp

Mein absoluter Tipp und Must-have für die Erstausstattung? Dreieckstücher. Sie ersparen euch mindestens einmal am Tag das Wechseln des Bodys!

Unser heißgeliebter Wollwalk-Overall kommt von Hessnatur, dort gibt es auch schöne Wolle/Seide-Teile, Minibär hat ökologische Kleidung die sogar mitwächst, auch bei Hans Natur haben wir nachhaltige Kleidung gekauft und die Dreieckstücher und Schlafanzüge von H&M sind günstig, weich und wirklich schön.

Erstausstattung für die Stillzeit

Erstausstattung für die Stillzeit | Baby | Stillkissen | Still-BH | Stilleinlagen | ivy.li

Ich ging davon aus stillen zu können und befasste mich gar nicht erst mit Flaschennahrung. Lief zum Glück ganz gut bei uns und läuft auch nach 14 Monaten noch. Zum Stillen braucht es eigentlich gar nicht viel. Aber es gibt ein paar Sachen die wirklich helfen. Detaillierte Informationen findet ihr in meinem Artikel über kleine und große Stillhelfer.

Stillkissen

Ein Stillkissen ist eine wirklich gute Investition. Schon in der Schwangerschaft kann es einem mit Babybauch im Bett einen erholsameren Schlaf verschaffen und auch das Stillen in der ersten Zeit läuft damit einfach entspannter. Wir haben das Stillkissen von Alvi und es wird vermutlich auch noch nach unser Stillzeit im Bett liegen, denn ich kuschle mich sehr gerne hinein oder nutze es als Rückenstütze wenn der Sohn lieber auf mir schlafen möchte oder ich noch lange lese.

Still-BH

Ein guter Still-BH, am besten ohne Bügel, ist gerade in der Anfangszeit ein guter Helfer. Bei einem Still-BH lässt sich einfach die Klappe herunterklappen um zu stillen und optimaler Weise ist er schön weich und passt sich der Brust an, die gerne mal größer und kleiner innerhalb kurzer Zeit wird, während sich die Milchproduktion einpendelt. Die Still-BHs von Emma-Jane mag ich besonders gerne. Sie geben auch sehr großen Brüsten halt. Inzwischen trage ich sie nur noch Nachts, tagsüber bin ich auf Bügel-BHs ohne festen Cup umgestiegen.

Stilleinlagen

Legt euch einen großen Vorrat an Stilleinlagen zu. Ich bin in den ersten Wochen und Monaten ständig ausgelaufen. Ich probierte diverse Stilleinlagen aus und bin am Ende bei denen von Penaten hängen geblieben.

Spucktüchern

Egal ob ihr stillt oder nicht, deckt euch mit Spucktüchern ein. Wir hatten in jedem Raum eines liegen und brauchten sie alle. Ständig lief das Baby aus. Sie müssen nicht mal hübsch sein. Mir haben recht günstige und schlichte Spucktücher gereicht.

Fläschchen, Säuglingsnahrung und Milchpumpe

Solltet ihr nicht stillen wollen oder können, solltet ihr am besten mit eurer Hebamme über die passende Säuglingsnahrung sprechen. Wollt ihr stillen, könnt es aber wider Erwarten nicht oder es klappt aus einem anderen Grund nicht so recht, müsst ihr euch nicht stressen. Alles ist gut. Auch Flaschenkinder haben eine tolle Bindung zu ihren Eltern und werden groß. Ich bin zum Beispiel eines. Aber ihr müsst euch nicht auf diese Eventualität einstellen und schon mal massig Flaschen und Milchpulver anschaffen. Klappt es nicht wird euch im Krankenhaus alles für die erste Zeit gegeben. Apotheken führen auch alles was ihr braucht und es gibt immer eine in eurer Nähe die Notdienst hat.

Auch eine Milchpumpe muss nicht für den Fall der Fälle schon bereit stehen. Man kann sie sich in Apotheken leihen.

Es geht auch ohne Sterilisator und bei Von guten Eltern erklärt euch eine Hebamme warum man eigentlich nicht ständig alles sterilisieren muss, was das Kind in den Mund bekommt.

Erstausstattung für Babys Schlaf

Babybett, Beistellbett oder Familienbett?

Wir haben uns bereits vor der Geburt dafür entschieden das Baby bei uns schlafen zu lassen. Nicht in einem eigenen Bett, sondern im Beistellbett. Aber natürlich hatte das Kind seinen eigenen Plan. Das Beistellbett (wir kauften das Babybay Maxi) war eine ganz wundervolle Ablage für Bücher, meine Wasserflasche, das Handy und Snacks und meinen Po, wenn das Baby sich im Bett mal wieder so viel Platz nahm als wäre es keine halben Meter, sondern fünf ganze groß. Wir schlafen alle zusammen in einem Bett, in einem Familienbett. Wer darüber mehr wissen möchte und worauf man achten sollte wenn das Baby mit im Bett schläft kann sich gerne meinen Beitrag über unser Familienbett durchlesen. Dieser Weg ist der richtige für uns, aber natürlich nicht für jeden und das ist auch vollkommen okay so. Ich empfehle aber offen für alles zu sein und nicht zu sehr an einem Plan festzuhalten, den man machte bevor man wirklich wusste was auf einem zu kommt. Ich würde aber ein Beistellbett immer einem separaten Babybett vorziehen.

Die richtige Matratze

Egal ob im eigenen Bett, Beistellbett oder im Familienbett, wichtig ist, dass die Matratze auf der das Baby liegt nicht zu weich, sondern hart ist. Auch wenn ein Baby noch nicht viel wiegt, nach einer gewissen Zeit kann es in weichen Matratzen einsinken. Im Beistellbett hatten wir eine feste Matratze aus Kokosfasern und im Familienbett schlafen wir auf einer Matratze von Emma. Wir hatten in den ersten Monaten unter dem Bettlaken eine wasserdichte Betteinlage an der Stelle liegen, auf der das Baby am meisten lag. Nicht nur für eventuell durchweichte Windeln, sondern auch für auslaufende Milch (in der Anfangszeit muss sich die Milchproduktion erst einpendeln) und um die Matratze vor Babyspucke zu schützen.

Schlafsack statt Decke und Kissen

Babys brauchen noch kein Kopfkissen. Ihre Proportionen sind ganz anders als unsere und ein Kissen kann ihnen sogar Schäden zufügen. Außerdem kann es wie bei einer zu weichen Matratze passieren, dass das Baby darin einsinkt und dadurch überhitzen oder es kann zu einem Atemrückstau kommen.

Unser Sohn schläft von Anfang an in einem Schlafsack. Wir bekamen zur Geburt von Freunden ein Babymäxchen von Alvi geschenkt und waren davon so begeistert, dass wir diesen noch in weiteren Größen die nächsten Monate nachkauften. Gerade im Familienbett ist ein Schlafsack für ein Baby die sicherste Variante. Schläft das Baby im eigenen Bett oder im Beistellbett und mag partout keinen Schlafsack kann man eine Bettdedecke einsetzten, sollte aber ein paar Dinge beachten: Die Decke sollte flach sein und dem Baby nur bis zur Brust gehen. Am besten schlägt man die Decke am Fußende unter die Matratze, so dass sie nicht hochrutschen kann. Das Baby sollte weit unten im Bett liegen, so dass es Nachts nicht nach unten rutschen und dadurch unter die Decke kommen kann. Ich würde aber immer empfehlen es zuerst mit einem Schlafsack zu probieren.

Pucktuch

Vielen Babys hilft in den ersten Wochen und Monaten das Pucken um ruhig schlafen zu können. Dabei werden sie in ein Tuch oder einen Pucksack eingewickelt und sollen dadurch die vermisste Geborgenheit aus dem Mutterleib erfahren. Uns hat das Pucken keine ruhigeren Nächte gebracht, aber ich kenne viele Babys die es in der ersten Zeit liebten. Zum Pucken eignen sich die wunderschönen Swaddle-Tücher von Aden + Anais hervorragend. Die richtige Technik kann man sich von der Hebamme zeigen lassen.

Wolldecke für den Tagschlaf und Unterwegs

Für die diversen Tagschläfchen war eine Wolldecke ein treuer Begleiter. Eine Wolldecke aus reiner Bio-Merinowolle ist temperaturausgleichend und kann sowohl im Winter als auch Sommer zum Zudecken genutzt werden. Die Decke ist ganz weich und anschmiegsam, darin ließ sich das Kind auch gut einwickeln.

Babyphone

Unser Baby schlief nie alleine in einem anderen Zimmer und auch jetzt bin ich noch oft im selben Raum. Mittagsschläfchen hielt der Babysohn neben oder auf uns und in den ersten Wochen sind wir Abends alle gemeinsam ins Bett gegangen. Für uns gab es damals keinen Bedarf für ein Babyphone und erst jetzt, nach knapp einem Jahr, kommen wir ab und an in Situationen in denen wir eines gebrauchen könnten. Für die Erstausstattung ist es aber meiner Meinung nach nicht essentiell. Gerade wenn man in einer kleineren Wohnung wohnt, die Tür zum Schlafzimmer nur angelehnt ist und das Kind meistens bei einem. In einem Haus, oder wenn Geschwisterkinder durch die Wohnung poltern und Türen geschlossen werden müssen ist das natürlich etwas anderes. Bei den Schwiegereltern schlafen wir unter dem Dach und Abends bin ich gerne nach dem Zubettbringen noch etwas unten bei den anderen. Wir nutzen dort eine Kamera die mein Schwiegervater ursprünglich als Überwachungskamera nutzte. Über eine App auf dem Handy habe ich das Kind im Blick. Bevor ihr schon vorsorglich ein Babyphone kauft, wartet erstmal ab und testet ob wirklich Bedarf für eines besteht.

Krabbeldecke

Wenn das Baby nicht gerade auf uns lag oder im Tragetuch schlief, lag es neben uns. Ganz zu Beginn auf einem Stillkissen, dass wir zu einem kleinen Nets zusammenlegten und mit einem Tuch oder T-Shirt von Papa in Form hielten. Etwas später wanderte das Baby auf einer Krabbeldecke mit durch die Wohnung. Wir habe eine wirklich schöne Krabbeldecke von Alvi mit einem geometrischen und dezenten Muster die weich gepolstert ist.

Stubenwagen

Für das zweite Kind würde ich vermutlich einen Stubenwagen, Korb oder sogar eine Federwiege in Erwägung ziehen. Ich glaube mit einem Kleinkind und einem Baby ist es eine gute Idee einen etwas sicheren und abgegrenzten Ort zum Ablegen zu haben, wenn man das Baby nicht gerade in einem Tuch trägt, es aber nicht in einen anderen Raum alleine lassen möchte.

Schnuller

Wir haben weder zum Beruhigen noch zum Einschlafen einen Schnuller im Einsatz. Unser Kind mochte und mag sie einfach nicht. Rückblickend würde mir ein Schnuller ab und an alles etwas vereinfachen, aber im großen und ganzen sind wir weiterhin ganz zufrieden darüber, dass der Sohn keinen nimmt. So müssen wir ihm später keinen abgewöhnen. Aber er hatte und hat auch jetzt noch ein starkes Saugbedürfnis und so gibt es Phasen in denen ich die Nacht oder das Mittagsschläfchen lang nicht weg kann und stille. Jedes Kind hat andere Vorlieben und wenn ihr euch für einen Schnuller entscheidet solltet ihr euch erstmal durch die gängigen Formen testen, bevor ihr von einer Sorte einen kleinen Vorrat anschafft.

Erstausstattung für die Babypflege

Erstausstattung für die Baby Pflege | Baden | Wickeln | Körperpflege | ivy.li

Wasser und Öl

Weniger ist mehr. Ein Baby braucht nicht viele Pflegeprodukte. Wir sind das erste Jahr ganz hervorragend mit Wasser und natürlichem ÖL ausgekommen. Mandel-Öl wurde und wird zum Massieren, Einölen nach dem Baden und ab und an als Badezusatz benutzt. Auch zum Reinigen des Windelbereiches haben wir die ersten Monate vollkommen auf Feuchttücher verzichtet und weiche Waschlappen, warmes Wasser und etwas Mandel-Öl genutzt. Ein paar Worte über unsere Wickelroutine und worauf wir bei der Pflege des Windelpos achten, könnt ihr in meinem Artikel über nachhaltige und achtsame Babypflege lesen.

Badezeit

Die ersten Wochen haben wir das Baby im Waschbecken gebadet, später nahmen wir ihn oft einfach mit uns in die Wanne. Einen extra Sitz für Babys braucht es nicht und auch die Babybadewanne kommt bei uns nur selten zum Einsatz. Hat man keine Wanne sieht das natürlich etwas anders aus und dann ist eine Babywanne wirklich praktisch. Ein einfacher Wäschekorb geht natürlich auch. Die Babywanne von Stokke lässt sich zusammenfalten und nimmt dadurch wenig Platz weg.

Statt einem Badethermometer haben wir zu Beginn immer ein Bratenthermometer genommen. En Fieberthermometer übernimmt die Aufgabe auch sehr gut. Es hat aber nicht lange gedauert bis wir die perfekte Temperatur einfach mit dem Handgelenk spüren konnten.

Extra Babyhandtücher sind zwar süß, ganz normale tun es aber auch.

Wie oben schon erwähnt haben wir zum Baden etwas Öl hinzugetan, ab und an landete auch etwas Muttermilch im Badewasser. Ein kleines Baby braucht noch keine Badezusätze und auch das Haar muss nicht mit Shampoo gewaschen werden. Auch nach 14 Monaten reicht und Wasser und Öl oft vollkommen aus. Solltet ihr unbedingt Pflegezusätze nutzen, kann ich euch die Calendula-Serie von Weleda empfehlen. Sie steht bei uns in der Dusche und wir Erwachsenen nutzen sie auch sehr gerne.

Heilwolle gegen wunde Babypos

Für wunde Babypos hat uns Heilwolle und Kokosöl gereicht. Heilwolle kann man sowohl online als auch in Apotheken und einigen Drogerien kaufen. Unser liebstes Kokosöl ist von Rapunzel. Cremes und Puder kamen noch nie zum Einsatz. Tipps und unsere Erfahrungen könnt ihr im Artikel Hilfe für wunde Babypos nachlesen.

Windeln

Gewickelt wurde bei uns zu Beginn mit Windeln von Naty, später von LILLYDOO. Inzwischen gibt es die LILLYDOO-Windeln auch schon für die kleinsten Babys. Ich mag die Windeln sehr und es ist ungemein praktisch sich keine Sorgen um Nachschub machen zu müssen oder Windeln nach hause schleppen zu müssen, da sie im Abo zu einem kommen.

Wickelaufsatz statt Wickelkommode

Statt einer richtigen Wickelkommode hatten wir einen Wickelaufsatz von Puckdaddy auf einer Malm-Kommode liegen. Das war eine ganz hervorragende Idee, denn schon nach einigen Monaten haben wir den Wickelaufsatz wieder abgenommen, da das Kind sich so viel bewegte, dass das Wickeln auf dem Boden oder Bett weitaus einfacher für alle war und ist. Eine große Wickelkommode hätte sich nicht gelohnt und zu viel Platz weggenommen.

Heizlüfter

Weil Babys es gerne warm haben und damit man sich Zeit auf der Wickelkommode lassen kann, haben wir uns einen Heizlüfter gekauft. Wir wollten keinen Heizstrahler an der Wand befestigen und den Heizlüfter kann man auch mit ins Bad nehmen um den Raum schnell aufzuwärmen. Wir haben uns extra einen Heizlüfter für Nasszellen angeschafft. Dieser stand auf der Wickelkommode etwas erhöht in der einen Ecke am Kopfende und bließ auf schwacher Stufe und ganz leise warme Luft um das Kind ohne es punktuell zu heiß werden zu lassen.

Körperpflege

Babynägel wachsen unglaublich schnell, eine Nagelschere die Vorne abgerundet ist eignet sich am besten zum schneiden. Es gibt extra spezielle Babynagelscheren. Ein flexibles Fieberthermometer sollte auch in keiner Wickelkommode fehlen. Es gibt Sets in denen man alles zusammen bekommt. Ich würde mir eines schenken lassen, aber nicht unbedingt selber kaufen. Nasensauger, Nagelknipser und Kamm wurden bei uns nicht gebraucht. Eine weiche Babybürste hat in den ersten Wochen zwar keine Haare gebürstet, aber den Kopf ganz leicht gestreichelt und der Sohn mochte es sehr. Eine Bürste aus weichen Naturborsten mag ich am liebsten.

Erstausstattung für Unterwegs

Erstausstattung für Unterwegs | Baby | Babyschale | Kinderwagen | Tragetuch | Wickelrucksack | ivy.li

Kinderwagen

Nein, man braucht keinen Kinderwagen in der Erstausstattung. Wir hätten zumindest keinen gebraucht. Babys sind in der Regel sehr gerne ganz nah bei Mama und Papa und viel zufriedener in einem Tragetuch oder einer Babytrage. Das gilt natürlich nicht für alle, aber für die meisten. Unser Baby war ein Tragekind und lag eher ungerne im Kinderwagen. Für einen Ausflug in den Supermarkt um größere Einkäufe zu erledigen war der Kinderwagen durchaus praktisch, aber ich bin auch oft einfach nur mit dem Tragetuch, einem Rucksack und einer Schultertasche losgezogen. Wir sind auch heute, nach 14 Monaten noch oft mit der Trage, statt mit dem Kinderwagen unterwegs, inzwischen lässt sich das Kind aber sehr gerne schieben. Mir hat es aber auch schon mit Minibaby ungemein Spaß gemacht den Kinderwagen zu schieben, auch wenn es nur für ganz kleine Strecken war. Als Grundausstattung für einen Kinderwagen kann ich, egal ob Sommer oder Winter, ein Lammfell empfehlen. Das wirkt temperaturregulierend und lässt das Baby nicht überhitzen. Wenn ihr euch für einen Kinderwagen entscheidet achtet darauf, dass die Babywanne sowohl in der Länge als auch Breite groß genug ist. Das ist bei den meisten Kinderwagen leider nicht der Fall. Eine gute Federung sollte auch vorhanden sein, sonst rumpelt und pumpelt es bei jedem Schritt. Mir persönlich it es ausserdem wichtig, dass das Baby nicht so unglaublich tief liegt. Gerade bei den trendy Kinderwagen sehe ich das oft. Das Baby kann noch nicht so weit gucken und wenn es unten, irgendwo auf Kniehöhe liegt, kann es euch nicht mal ansatzweise erkennen. Ich bin ziemlich in den Kinderwagen von Angelcab verliebt und teste ihn gerade.

Tragetuch und Babytrage

Am Anfang haben wir ein elastisches Tragetuch benutzt. Die von Sollybaby finde ich ich wirklich schön und sie geben nicht zu schnell nach. Später kamen noch ein paar gewebte Tragetücher hinzu. Die Tragetücher von Didiymos und Yaro mag ich sehr. Wir haben auch zwei Babytragen die wir, und besonders gerne mein Mann, nutzen. Der Carrier von Storchenwiege hat uns schon mit kleinem Baby wirklich gute Dienste geleistet und für das Kleinkind ist inzwischen eine FlyTai von Fidella in der Toddler-Size eingezogen. Beide Tragen sind ein schöner Mix aus Tragetuch und Komforttrage, die Schulterbänder werden gebunden und verteilen dadurch das Gewicht sehr angenehm. Während bei der Storchenwiege der Hüftgurt mit einer Schnalle geschlossen wird und dadurch zwar fix an einer Person sitzt, aber bei zwei Trägern immer wieder weiter oder enger gemacht werden muss, wird die Fidella auch an der Hüfte gebunden.

Rucksack statt Wickeltasche

Mit Stillbaby halte ich eine Wickeltasche für überflüssig. Das durfte ich schon nach den ersten Tagen mit Wickeltasche merken, wollte es mir und meinem Mann aber partout nicht eingestehen, weil ich so lange mit der Suche nach er perfekten Wickeltasche nervte. Ich bin meistens mit einem Rucksack unterwegs und darin habe ich eine Windeltasche mit den nötigsten Sachen. Ich liebe ja meinen Rucksack von Fjällräven und bin damit an der Mamafront nicht alleine. Was ich alles in meiner Windeltasche habe und warum eine Wickeltasche nichts für mich ist, könnt ihr in meinem Artikel Was kommt in die Windeltasche nachlesen.

Babyschale

Wir sind nicht viel, aber doch ab und an mit dem Auto unterwegs und wie die meisten sind wir mit dem Auto vom Krankenhaus nach Hause gefahren. Eine Babyschale ist in fast jeder Erstausstattung unerlässlich. Wir haben den Britax Römer BABY-SAFE i-SIZE. Worauf man bei einer Babyschale achten muss und wie wir sicher mit unserem Baby im Winter unterwegs sind, könnt ihr hier nachlesen.

Schutz für zarte Babyhaut

Wer ein Winterbaby hat in der Erstausstattung eine Fettcreme haben um die zarte Babyhaut vor kaltem Wind schützen zu können. Ich mag den Calendula Wind- und Wetterbalsam von Weleda. Der macht sich auch gut in Mamas Gesicht.

Ihr habt fragen? Habe ich etwas vergessen? Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Schreibt mir einfach.

Baby Kids Style Kleinkind Werbung

Ein komplettes Regenoutfit für Baby und Kleinkind für unter 50 €

Trocken durch die Regentage für unter 50 €

3. August 2017
Regenoutfit für unter 50 € | Regenkleidung für Kleinkinder | Matschhose | Gummistiefel | Regenjacke

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit TK Maxx entstanden.

Damit kleine Pfützenspringer und Matschbuddler bei ihren Abenteuern schön trocken bleiben ist die richtige Kleidung wichtig. Nasse Füße und durchgeweichte Hosen machen nur im warmen Sommerregen Spaß. Weil kleine Menschen aber immer so schnell groß werden und aus allem herauswachsen was gestern noch passte und Regenkleidung gerne mal etwas teurer ist, verrate ich euch heute wo ihr ein komplettes Regenoutfit für unter 50 € bekommt.

Die richtige Kleidung für Regentage

Selbst für hamburger Verhältnisse ist dieser Sommer extrem nass. An manchen Tage erwarte ich eigentlich bunte Blätter an den Bäumen, ich hatte schon fast alles für eine Hühnersuppe im Einkaufswagen und Kakao mit Marshmallows gab es auch schon. Manche Sommertage fühlen sich sehr nach nassem Herbst an.

Weil kleine Kinder nicht nur durch den Regen schlendern sondern jede Pfütze mitnehmen und im Matsch sitzen und ganz tief buddeln sollte die Kleidung einiges aushalten. Eine dünne Matschhose die bei leichtem Schubbern über den Boden reißt, Gummistiefel mit undichten Nähten oder eine Regenjacke mit niedlichen aufnähern, aber ohne dicht zu sein bringt vielleicht dem Geldbeutel, sonst aber niemandem etwas.

Niedliche Kinderregenschirme mit Tierohren sehen zwar für wenige Augenblicke ganz bezaubernd in Kinderhänden aus, aber gerade bei Abenteurern landen sie schnell am Wegesrand oder müssen von uns getragen werden. Eine Kaputze die man etwas festziehen kann ist eindeutig effektiver.

Worauf man beim Kauf von Kinderkleidung achten sollte

Bei kleinen Kindern sollte Kleidung immer auch Funktionskleidung sein. Kaum ein Kind sitzt den ganzen Tag still oder geht gemütlich an der Hand, wenn rundherum wilde Abenteuer warten. Natürlich heißt das nicht, dass keine hübschen Rüschen, niedlichen Katzenprints oder Glitzer auf der Kleidung fehlen sollten, aber bei allem was wir für die Kleinsten kaufen sollten wir immer daran denken, dass sich viel darin bewegt wird, und darauf achten, dass nichts daran herum baumelt an dem man beim Toben hängen bleiben oder es abreißen kann.

Gerade bei Babys und Kleinkindern sollte nichts so eng sein, dass es einschnürt wenn auf dem Boden gerobbt oder ein Purzelbaum geschlagen wird. Bei Hosen empfehle ich beispielsweise auf enge Jeans zu verzichten die einen unelastischen Bund mit Knöpfen haben. Wer sich Hosen mit Knopfleiste für wuselige Kleinkinder ausgedacht hat, musste vermutlich noch nie eines anziehen. Allgemein sollte bei Kleidung mit angenähten Knöpfen und Applikationen darauf geachtet werden, dass sich diese nicht leicht ablösen lassen und verschluckt werden können.

Bei Tragekindern sollte die Hose auch etwas länger sein, damit die Beine nicht plötzlich nackig sind. Zum Laufen und Spielen kann man sie hochkrempeln. Außerdem kann man die Hose dann noch etwas länger tragen.

Oberteile mit einem kleinen Halsausschnitt und ohne Druckknöpfe oder Umschlag um das Loch zum Hineinschlüpfen zu erweitern, sind für kleine Dickköpfe ein Qual und sollten auch mit dem hübschesten Print nicht im Kleiderschrank landen. Nach einmal Anziehen vergeht einem nämlich der Spaß daran.

Kinderschuhe sollten immer einen Fingerbreit zu groß sein, damit der Fuß beim Stehen und Gehen etwas Platz hat. Ob das auch wirklich passt überprüft man, wenn das Kind steht. Laufanfänger tragen am besten weiche Schuhe mit flexiblen Sohlen, wenn sie auf ihren zwei Füßen sicherer unterwegs sind kann man auf etwas festere wechseln. Zuhause und bei gutem Wetter und sauberen Wegen laufen Kinder am besten Barfuß oder in Socken.

Morgens regnet es in Strömen und ist bitterkalt, nachmittags sitzen wir ohne Schuhe in der Sandkiste. Um für einen plötzlichen Wetterumschwung gerüstet zu sein oder für den Wechsel vom kalten Draußen in das warme Drinnen, kann ich den Zwiebellook empfehlen. Eine Schicht an- oder ausziehen geht schneller und ist für alle angenehmer als von einem dicken Strickpulli zu einem dünnen Shirt zu wechseln. Und die dicke Winterjacke nimmt nachmittags doch nur unnötig Platz im Rucksack weg der eigentlich für ausreichend Snacks reserviert sein sollte.

Ein komplettes Regenoutfit für unter 50 € von TK Maxx

Das Kind ist schon wieder von einem Tag auf den andern aus der Regenjacke herausgewachsen und die Notfalljacke ist zwar knallig hübsch, aber nicht ganz so flexibel wie sie es zum Toben sein sollte. Und etwas für trockene Füße fehlte auch noch in der Garderobe. Schon wieder Unsummen ausgeben ärgert aber auf Dauer meinen Geldbeutel. Auf dem Kinderflohmarkt in der KiTa waren allerdings nur blaue Regenjacken mit Treckern und Gummistiefel mit Elsa bereit den Besitzer zu wechseln und der Secondhandladen versucht noch Sommersachen loszuwerden.

Kennt ihr TK Maxx? Ich bin ehrlich, ich kannte es bis jetzt nur vom Vorbeigehen und aus Postings von hübschen Fashionbloggern die sich das ein oder andere Designerteil dort ergatterten. Da ich aber primär meine Zeit in der Sandkiste verbringe, war das für mich vollkommen uninteressant. Warum hat mir nie einer vorher erzählt, dass es dort auch alles für die kleinen Familienmitglieder gibt? Gummistiefel, Regenjacke und Matschhose landeten im Einkaufskorb und das für nicht mal 50 €.

Regenoutfit für unter 50 € | Regenjacke | Matschhose | Gummistiefel

Das Konzept hinter TK Maxx

Bei TK Maxx gibt es Designer- und Markenartikel für Frauen, Männer, Kind und Heim. Von der hübschen Designerhandtasche bis zur Luxusbratpfanne (die hole ich mir später). Preislich liegt alles bis zu 60 % unter der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers.
Weil die Einkäufer nicht für kommende Saisons im Voraus einkaufen, sondern über das ganze Jahr nach aktuellen Trends Ausschau halten, können sie immer die besten Deals abschließen und wir bekommen modische Styles der aktuellen Saison. Außerdem fallen für die Produkte keine Lagerkosten an, da alles immer direkt im Verkauf landet.

Kein Lager bedeutet aber auch, dass weg ist, was weg ist. Ich ließ niedliche Gummistiefel mit Marienkäfern stehen und bereute es am nächsten Tag. Einkaufen bei TK Maxx ist eine kleine Schatzsuche auf der man unterwegs immer etwas findet das man eigentlich nicht suchte aber dringend braucht. Ich sag es euch, die Bratpfanne muss beim nächsten Mal mit. Hoffentlich ist sie noch da.

Ordentlich Zeug für Baby und Kind bei TK Maxx

Ende Juli ist eine extra riesige Lieferung mit neuen Stücken für Babys und Kinder eingetrudelt. Wer also für die kommenden Regentage, den matschigen Herbst, den sonnigen Familienurlaub, den Schulbeginn oder die Erstausstattung für ein neues kleines Baby gut und günstig ausgestattet sein will, sollte sich fix in eines der Geschäfte begeben und zuschlagen. Vielleicht findet ihr ja noch ein Paar Gummistiefel mit Marienkäfern.

Regenjacke | Matschhose | Gummistiefel | Kleinkind |