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Unterwegs mit dem Stokke Beat

Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.

26. November 2019
Unterwegs mit dem Stokke Beat | Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.
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Seit ein paar Wochen sind wir mit dem neuen Baby von Stokke unterwegs, dem Stokke Beat. Ein Kinderwagen, bei dem die Grenze zum Buggy fließend ist. Er ist leicht und wenig, bequem für die kleinen Mitfahrer und hat ordentlich Stauraum. Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.

Ein wendiges Leichtgewicht

Mit 9,5 Kilo ist der Beat ein richtiges Leichtgewicht, was ihn gerade für uns mit zwei Passagieren interessant macht. Der Wagen kommt um jede Ecke und rollt geschmeidig durch den Großstadttrubel. Die robusten Reifen lassen sich von Glasscherben nicht beeindrucken und rollen auch beim Ausflug durch den Stadtpark ohne Ruckeln über unebenen Untergrund.

Die endlosen Treppen unser U-Bahnstation lassen sich mit dem Beat auch dann meistern, wenn ich alleine unterwegs bin und sich keine helfende Hand finden lassen will. Mit wenigen Handgriffen ist der Beat fix zusammengeklappt, und lässt sich, auf dem einen Arm das kleine Kind, in der anderen Hand der Kinderwagen, problemlos hochtragen.

Unterwegs mit dem Stokke Beat | Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.

Ein kleines Platzwunder

Für den Markteinkauf oder ordentlich Ausflugsproviant und Wechselsachen ist im wirklich großen Korb genug Platz. Er ist für 10 Kilo ausgelegt, hat bei uns aber sicher auch schon das ein oder andere Kilo mehr getragen. Der Rand ist hoch genug, dass nicht rausfällt, trotzdem kommt man aber ohne Probleme von allen Seiten an ihn ran.

Das Mitfahrbrett für coole Skater

Das große Kind ist gefühlt an sein Laufrad festgewachsen und schafft damit auch schon größere Strecken. Wenn seine Beine doch mal müde werden, holen wir das Mitfahrbrett aus dem Korb und klicken es mit einem Handgriff an den Beat. Es ähnelt einem Skateboard, was uns unterwegs schon einige neugierige Blicke eingebracht hat und der Sohn findet es richtig cool, dass auf der Unterseite ein buntes Bild ist. Durch die schmale, längliche Form, hat man als Kinderwagenchauffeur beim Schieben genug Freiheit für die Füße und kommt nicht ständig an das Board ran, oder muss etwas nach vorne gebeugt schieben. Mit Board bußt der Beat allerdings ein Bisschen seiner Wendigkeit ein und kommt in Kurven ins Stocken.

Unterwegs mit dem Stokke Beat | Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.

Sicher und komfortabel

Der geräumige Sitz bietet Kindern bis 22 kg Platz und lässt sich stufenlos von der Sitzposition in die Liegeposition bringen. Der Stokke Beat ist mit einem Fünfpunkt-Sicherheitsgurt ausgestattet, den man in drei verschiedenen Höhen an die Größe des Kindes anpassen kann. Der kleine Passagier kann in Fahrtrichtung oder zum Schiebenden gerichtet sitzen, das Ändern der Sitzrichtung geht schnell und einfach. Die Sitzposition lässt sich stufenlos bis zur Liegeposition verstellen und das große Verdeck kann soweit ausgeklappt werden, dass kein nerviger Sonnenstrahl das Mittagsschläfchen unterwegs zu früh unterbricht. Die Fußstütze kann hochgeklappt werden, was ich gerade bei kleinen Mitfahrern auch bei aufrechter Sitzposition wichtig finde. Bei uns klappt sie allerdings bei Geruckel über Kopfsteinpflaster oder wenn der Kleine im Sitzen etwas zu doll mit seinen Beinen zappelt ab und an einfach runter, was ein kleiner Minuspunkt beim sonst 1A Begleiter ist.

Für ganz kleine Mitfahrer kann die komfortable Babyschale dazu gekauft werden.

Unterwegs mit dem Stokke Beat | Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.

Unterwegs mit dem Stokke Beat | Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.

Unterwegs mit einem Kunstwerk

Den Stokke Beat gibt es in drei unterschiedlichen Farben. Blue Melange, Black Melange und ganz klassisch Black. Frisch auf dem Markt ist die begrenzte Limited Edition von Jayson Atienza mit einem auffallendem Verdeck, dass gerade in der Kombination mit dem schwarzen Bezug unterwegs die Blicke auf sich zieht.

Unterwegs mit dem Stokke Beat | Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.

Unser Fazit

Der Stokke Beat ist der perfekte Hybrid aus Buggy und Kinderwagen ohne dabei an Komfort oder Wendigkeit einzubüßen. Er hat sich im wuseligen Wochenmarktgetummel genauso wie im holprigen oder matschigen Stadtpark bewährt. Der ordentliche Stauraum macht den Kinderwagen für uns zum unerlässlichen Begleiter, weil wir eigentlich immer zu viel Zeug dabei haben. Die Wendigkeit mit dem Mitfahrbrett könnte noch optimiert werden, auf längeren geraden Strecken rollt er aber auch weiterhin wie eine Eins. Außerdem kann sogar ich damit eine kleine Strecke rollern und habe dabei meinen Spaß. Die blicke anderer Eltern gehören dabei mit dazu.

Unterwegs mit dem Stokke Beat | Der perfekte Begleiter für Großstadtabenteuer.

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit Stokke entstanden.

Baby Familie

Sechs Monate zu Viert

Dunkel, dunkel, hell

4. Mai 2019
Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

Sechs Monate ist unser kleinstes Familienmitglied schon Teil unser Gang. Sechs Monate sind wir zu Viert und erst jetzt, nach einem halben Jahr, kann ich sagen, dass wir ganz langsam wieder durchatmen und unser Familienleben richtig genießen können. Die letzten Monate waren laut und voller Tränen, waren chaotisch und so oft so dunkel, dass es nicht leicht fiel die guten Momente zu genießen und sie für die schweren Momente bunt und warm in Erinnerung zu behalten.

Die ersten acht Wochen hat unser Baby geweint. Untröstlich und jeden Abend stundenlang. Wir haben getragen und gewogen, geschunkelt und gewippt, sind durch die Dunkelheit spaziert, haben gesungen, gesummt und gebrummt, gehalten und gestreichelt, zugehört und mitgeweint, haben geflucht und ja, auch geschrien.

Dann lag ich mit dem Baby acht Tage zu Weihnachten im Krankenhaus. Mit piependen Monitoren und blubbernden Sauerstoff. Unser zweiter Krankenhausaufenthalt in so kurzer Zeit. Das Schicksal kleiner Geschwister im Winter: RSV.

Wieder zuhause wurde mehr geweint, mehr geschrien, mehr durchgestreckt, mehr gefordert. Ließ sich unser Herbstbaby vorher noch tagsüber ab und an ablegen, lebte es jetzt nur noch in der Trage. Es ging eigentlich alles nur noch im Tragetuch oder der Babytrage. Kein Trösten mehr ohne, kein Schlafen und eine ganze Weile sogar kein Stillen mehr. Das Baby lebte dicht an mich gepresst. Tagsüber und nachts. Es wurde wieder getragen und gewogen, geschunkelt und gewippt, durch die Dunkelheit spaziert, gesungen, gesummt und gebrummt, gehalten und gestreichelt, zugehört und mitgeweint, geflucht und ja, auch geschrien. 24/7.

Aber es wird besser. Manchmal auch wieder viel schlimmer, aber im Großen und Ganzen besser. So langsam legt sich ein trüber Schleier über diese unendlich langen Monate, ich vergesse immer öfter wie kacke sich alles angefühlt hat. Nicht das sie kacke waren, das weiß ich noch, aber das wie sehr ist weg. Es gibt immer mehr Tage mit wirklich schönen Momenten, mehr Momente, in denen wir alle durchatmen können und die wir nicht panisch mit Fotos festhalten müssen, weil keiner von uns weiß wann der nächste gute Moment da sein wird. Es wird besser. Nur Abends ist noch immer Chaos. Viel und laut und anstrengend. Aber auch das wird besser. Irgendwann. Wehe wenn nicht.

Sechs Monate Baby, sechs Monate zu viert

Geil, wir haben sechs Monate geschafft! Wir sind so gut!

Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

Mach mal langsam

Unser Baby gibt alles. Immer! Mit zwei Monaten und ein paar zerquetschten Wochen rollte er sich vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück. Mit nicht ganz fünf Monaten entdeckte er den Vierfüßlerstand und das Robben für sich, mit sechs Monaten kommt er eigenständig in den Sitz und es sieht so aus, als würde er als nächstes im Bärengang durchstarten, statt zu krabbeln. Denn er steht im Vierfüßlerstand oft nicht mehr auf seinen Knien, sondern auf seinen Füßen. Er hat es eilig. Super eilig.

Er hält niemals still, macht nie eine Pause. Er ist immer in Bewegung. Alles um ihn herum saugt er auf, will er entdecken. Er gibt 120%. Das ist nicht nur für ihn ordentlich anstrengend. Es fordert uns alle.

Aber wie süß ist es bitte, diese kleine Rübe durch die Wohnung pesen zu sehen, ihm zuzugucken, wie er sich einfach auf seinen kleinen Poschi setzt und in seinen Händen seine ausgezogene Socke hält um sie direkt in seinen Mund zu stecken? Wie zuckersüß ist es, zu sehen, wie sehr er sich über jeden kleinen Fortschritt, jede neue Bewegung freut? Wie laut er lacht, wenn er plötzlich um die Ecke guckt und einen entdeckt. Es ist so so so schön! Und morgen kann er vermutlich laufen und kann endlich mit seinem Bruder Fußball spielen. Darauf wartet der Große nämlich schon sehnsüchtig.

Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

Abendroutine, was ist das?

Wer so ein Tempo vorlegt, so viel so schnell lernt und entdeckt, der hat viel zu verarbeiten. Gut drauf ist er nach einem Schläfchen zwischen einer halben und einer ganzen Stunde. Ausnahmen mit vielen anderen Babys um sich herum die ihn ablenken, draußen auf der Wiese oder in der Sandkiste mit viel um sich herum zum Entdecken und in den Armen anderer Mütter bestätigen natürlich die Regel. Danach wird gemeckert, geschrien, geweint. Vor Hunger, Müdigkeit, Erschöpfung, Frustration.

Aber es wird keine Pause gemacht. Er will mehr, schafft es aber nicht. Er findet inzwischen selbst in der Trage und mit laufendem Fön oft nur noch schwer in den Schlaf, dabei gab es durchaus eine kleine Phase, in der er im Arm liegend im dunklen Zimmer mit ein bisschen Geschunkel ganz fix einschlief und sogar ein paar Tage, an denen er im Kinderwagen glücklich war.

Was Tagsüber noch immer oft nicht gerade für entspanntes Familienleben sorgt, bringt uns Abends regelmäßig um den Verstand. Zwischen seinem Nachmittagsschläfchen und der 120%-Müdigkeit am Abend liegt oft keine ganze Stunde. Gemeinsam zu Abend essen ist oft nicht drin. Wenn der Große ins Bett gebracht wird, dann weint nebenan im Schlafzimmer das Baby bei laufendem Fön. Alles ist hektisch, egal wie sehr ich mich bemühe etwas Ruhe einkehren zu lassen. Wir finden einfach keinen Ablauf, keine Routine, die diese beschissene Situation irgendwie entzerrt. Gerade an Abenden, an denen ich alleine mit beiden Kindern bin, ist es einfach furchtbar. Ich versage regelmäßig und werde keinem in dieser Familie gerecht.

Das iPad, mein bester Mitarbeiter

Ich gebe es zu, ich „parke“ das große Kind vor dem iPad. Er darf eine Serie gucken, während sein kleiner Bruder schreit, während ich irgendwie versuche ihn zu stillen, ihn zu beruhigen, ihn ins Bett zu bringen. Und ich hoffe inständig, dass ihn seine Serie so in den Bann zieht, dass er die ganzen Tränen nicht immer mitbekommt. Ich weiß mir anders tatsächlich nicht zu helfen, wenn kein anderer da ist, der sich mit ihm beschäftigt.

Und es ist okay. Wir sind den ganzen Tag draußen, er tobt sich mit seinen Freunden quer durch den Stadtpark, über Spielplätze und durch unseren Innenhof. Er ist eigentlich immer in Bewegung, an der frischen Luft und zusammen mit Freunden.

Aktuelle Lieblingsserien: Pettersson und Findus, Noddy, der kleine Detektiv, Paw Petrol und Kleine Prinzessin.

Beste Freunde

Auch wenn der Kleine diverse Vorlesestunden gecrasht hat und auf meinem Arm nur noch selten Platz für den Großen ist, er liebt seinen kleinen Bruder. Morgens wird er nach dem Aufwachen gekuschelt und in der KiTa gibt es zum Abschied einen dicken Kuss. Er darf mit seinen Lieblingsspielsachen spielen, zum Kuscheln bekommt er seine heiß geliebte Kuschelkatze und wenn er weint, kommt der große Bruder sofort mit dem Schnuller angelaufen. „Mama, wir sind beste Freunde.“ Mein Herz schmilzt dahin und ich bin so froh, dass er seinen kleinen Bruder so lieb hat, trotz all der vielen und lauten Tränen.

Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

What is Schlaf? Baby don’t disturb me. Don’t disturb me. No more.

Der Große schläft wie ein Profi. Er liest Abends mit einem von uns ein Buch, dann wird die Lichterkette oder das kleine Keksnachtlicht angemacht, ein Hörspiel angeschaltet und mit Mama oder Papa neben sich sinkt er meistens ganz fix ins Land der Träume. Nachts wacht er ab und an noch ein oder zweimal auf, nur kurz und mit einem Glas Wasser oder einer dicken Umarmung kommt der Schlaf schnell wieder. Und auch als Baby, war Schlaf bei ihm ein entspannteres Thema. Lange nicht so entspannt und easy wie es immer viele in PEKiP-Kursen von ihren Baby erzählen, aber lange nicht so anstrengend wie bei seinem kleinen Bruder. Er ist beim Stillen eingeschlafen, auf meinem Schoß, in der Trage, im Bett neben mir liegend, wenn Sonnenlicht durch das Fenster schien, der Fernseher lief, ich ein Buch las oder die Lichterkette das Zimmer ganz muckelig machte.

Der kleine Babybruder braucht inzwischen fast immer absolute Dunkelheit, nichts darf ablenken. Gar nichts! Und selbst in absoluter Dunkelheit findet er noch etwas, das zu spannend zum Einschlafen ist. Und ohne laufenden Fön geht Abends auch nichts. Und überhaupt, nachts läuft er auch. Mindestens einmal, in richtig schlechten Nächten gerne auch mal im 20-Minuten-Takt. Ist unser Baby nachts nämlich erstmal richtig wach, schläft er ohne Fön und in unserem Armen nicht mehr ein. Ganz großes Kino. Das ich am nächsten Morgen manchmal müder bin, als am Abend davor ist klar, oder?

Ich bin mir nicht ganz sicher wann und wie und ob überhaupt ich ihm Dunkelheit, Fön und Tragen abgewöhnen soll. Ob es klug ist lieber früher als später mit dem Abgewöhnen anzufangen, ob es sich vielleicht von alleine gibt oder ob es für uns alle nicht einfach entspannter ist, wenn er sich selbst mit 18 Jahren bei laufendem Fön in seinem abgedunkelten Schlafzimmer in den Schlaf schaukelt. Gibt es Schlafmasken für Babys und einen Fön mit Akku? Das würde die Bis-18-Variante etwas vereinfachen. Den Großen habe ich mit 22 Monaten abgestillt und scheinbar den perfekten Zeitpunkt gefunden, denn es klappte ganz hervorragend, obwohl alle dachten, er könne niemals ohne meine Brüste einschlafen.

Eltern sein, Paar bleiben.

Puh. Ich bewundere alle Eltern die es schaffen in so einer kräftezehrenden Zeit noch genug Energie übrig haben um die Paarbeziehung auf voller Flamme laufen zu lassen. In den ersten Monaten stand sie ganz am Ende unser Prioritätenliste. Einfach irgendwie einen Tag nach dem anderen schaffen war das wichtigste. Wir waren ständig gereizt und genervt und haben es immer wieder am anderen ausgelassen. Ich kann ein wirklicher Kotzbrocken sein, wenn ich übermüdet und überfordert bin.

Aber auch hier wird es langsam wieder besser, finden wir wieder mehr Zeit für uns als Paar. Letztens standen wir vor der KiTa, haben uns mit einer anderen Mama unterhalten und plötzlich hielten wir Händchen. Keiner weiß mehr wer wessen Hand nahm, aber wir fanden es beide so schön und haben uns so sehr über diese kleine Berührung gefreut. <3 Und es gibt auch wieder immer öfter Abende, an denen wir zusammen auf dem Sofa versacken und ich nicht schon ab 19 Uhr beim Baby liege oder alle 10 Minuten rüber laufen muss.

Superbadmom

Ich bin oft schrecklich unentspannt und habe eine sehr kurze Zündschnur, meckere viel zu viel und statt zu trösten, möchte ich einfach manchmal nur, dass der Große still ist, damit der Kleine nicht auch direkt wieder anfängt zu schreien. Ich bin manchmal einfach eine richtige Kackmama.

Schlimmer als das Gefühl nach endlosen, schlaflosen Nächten, dass sich nach Kater anfühlt, nur ohne vorher gefeiert und getrunken zu haben, ist das Gefühl, dem geliebten Kind nicht gerecht zu werden. Einfach nicht genug Zeit, freie Arme, Aufmerksamkeit, Liebe und Verständnis zu haben und geben zu können, obwohl er alles so sehr braucht und verdient. Ganz oft steht der Große einfach hinten an und es fühlt sich schrecklich an.

Ich versuche wieder entspannter zu werden, öfter noch tiefer durchzuatmen, mehr Zeit nur mit dem Großen zu verbringen und Zeit mit beiden zusammen auch zu einem schönen Erlebnis für ihn zu machen. Natürlich hat genau jetzt das Baby Abends keine Lust mehr auf Papa und kommt fast nur noch bei mir runter und findet in den Schlaf. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich das auch wieder ändern wird und ich Abends bald mal wieder die sein kann, die eine Planschparty veranstaltet, statt im Dunkeln das Baby in den Schlaf zu fönen.

Sechs Monate zu Viert | Dunkel, dunkel, hell

Elterndorf

Ich bin so dankbar für all die großartigen Eltern, die ich hier in unser Straße kennen lernen durfte, die zu Freunden wurden und die immer mit Hilfe, Rat, Schokolade, Wein, offenen Armen, leckeren Notfallabendessen und Verständnis zur Stelle sind, wenn mir alles ein bisschen zu viel wird. Mit ihnen war das letzte halbe Jahr machbar. <3

Liebe, Liebe, Liebe

So negativ, wie sich hier vieles liest, so anstrengend wie alles ist, ich möchte unsere kleine Familie auf gar keinen Fall wieder hergeben. Ich liebe unsere zwei kleinen Rabauken und freue mich so auf all die Abenteuer, die wir noch mit ihnen erleben werden. Und irgendwann gehen diese anstrengenden Monate in all den schönen Jahren einfach unter.

Baby Kleinkind

986 Tage Wickelbusiness

943 Tage Lillydoo

25. Februar 2019
986 Tage Wickelbusiness | 943 Tage Lillydoo
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Wir sind vor bald drei Jahren ins Wickelbusiness eingestiegen. Nach langen Überlegungen nicht mit Stoffwindeln, sondern mit Einmal-Ökowindeln. Gut für mein Gewissen, okay für die Umwelt und besser für unsere Wohnung, in der eh schon fast jeden Tag ein voller Wäscheständer steht. Nicht so gut für den Po vom großen, damals winzig kleinem Kind. Er war wund und auf längeren Spaziergängen in der Trage oder Nachts, liefen die Windeln aus. Der Saugkern saugte nicht so richtig und wenn das Kind etwas länger schläft, dürfen Saugkerne saugen was das Zeug hält und irgendwie saßen die Ökowindeln auch einfach nie gut. Sie waren nicht so weich, irgendwie sperrig. Nach zwei verschiedenen Öko-Marken hatten wir keine Lust mehr und stiegen um. Auf den Windelgiganten. Der Po blieb trocken, das Kind schlief gut aber wund war der zarte Popo noch immer. Saugkerne dürfen bei uns also richtig dick auftragen, aber sonst sollte in den Windeln nichts sein, dass nicht rein muss. Frei von Parfüm und Lotions und somit besonders hautfreundlich. Also stiegen wir wieder um. Und blieben. Immer noch gut für mein Gewissen und jetzt auch gut für die kleinen Popos. Davon gibt es inzwischen sogar schon zwei in unserem Zuhause.

Lillydoo: was steckt drin?

Wir sind mit dem Knacken der vier Kilo-Grenze auf LILLYDOO umgestiegen. Damals starteten die Windeln bei Größe 3, inzwischen gibt es auch schon für die kleinen Babys ab zwei Kilo die schönen Windeln im Abo, welche frei von Parfümen und Lotionen sind. Und sein wir ganz ehrlich, es gibt außerdem kein Parfüm das den Geruch einer vollen Kleinkindwindel überdecken kann. Jedes Parfüm macht es eigentlich sogar noch schlimmer. Die Windeln, Feuchttücher und Wickelunterlagen von Lillydoo haben zudem das OEKO-TEX® STANDARD 100 Siegel und wurden auf Schadstoffe und gesundheitsbedenkliche Chemikalien geprüft.

Trotzdem sind LILLYDOOs keine Öko-Windeln. Das was mir und vielen anderen Eltern so wichtig ist, sorgt dafür, dass die Windeln nicht biologisch abbaubar sind und in den Hausmüll müssen. Für den trockenen Babypo sorgen auch bei LILLYDOO Superabsorber aus mikrofeinen Saugperlen. Eine ökologischere Alternative, die auch Nachts ein Auslaufen verhindert, gibt es leider noch nicht. Und gerade bei unserem zweiten Kind ist alles, dass für einen guten Schlaf sorgt, erlaubt. Der Fön, das Tragen und auch der Superabsorber. Ist der Kleine Nachts erstmal so richtig wach, und beim Wickeln wird er richtig wach, ist die Nacht für uns vorbei. Er schläft dann nur wieder in der Trage ein und während ich durch die Wohnung spaziere kann ich wirklich ganz schlecht weiterschlafen.

Die LILLYDOO Verpackungen sind zu 100 % recyclebar und können im Gelben Sack entsorgt werden. Die LILLYDOO Feuchttücher bestehen aus einer Naturfaser, die zu 100% biologisch abbaubar und damit kompostierbar ist.

986 Tage Wickelbusiness | 943 Tage Lillydoo

943 Tage Lillydoo

Wir haben im Liegen und Stehen, auf dem Rücken, auf dem Bauch, auf der Wickelkommode, auf dem Schoß, im Kofferraum, auf der Wiese, im Sand und irgendwo dazwischen gewickelt. Die Windel schubberte über Steinwege und Treppen herunter, rutschte tausendmal Rutschen herunter und hat eine halbe Sandkiste mitgenommen. Und sie hält. Sie hält dicht und zusammen. Sie klebt sogar dann noch zusammen, wenn sie immer wieder auf und zu geklebt wird, weil es scheinbar schrecklich witzig ist, die eigenen Windel immer wieder zu öffnen, damit Mama sie wieder zumachen kann. Und sogar nach einem unfreiwilligen Bad im Tümpel und locker fünf mal so dick aufgequollen hält sie. Sie schafft ganze Nächte in denen die Kinder unbewegt wie Steine auf einer Stelle liegen bleiben und Nächte, in denen sie sich quer durch das Bett wühlen. Sie hält aus, was unser Alltag zu bieten hat.

Lillydoo im Abo

Während andere Eltern an uns mit großen Windelpaketen durch die Drogerie spazieren, bringt uns der Postbote in regelmäßigen Abständen unsere Windeln und Feuchttüchern nach Hause. LILLYDOO gibt es im versandkostenfreien Abo, das man jederzeit einfach wieder kündigen kann, falls das Kind plötzlich trocken wird. Passen die bestellten Windeln nicht mehr, weil das Kind einen riesigen Wachstumssprung hingelegt hat, kann man die falsche Größe einfach wieder zurückschicken und bekommt die passende. Wer sich von LILLYDOO überzeugen möchte, kann sich ein kostenloses Testpaket zukommen lassen. Wer die Windeln und Feuchttücher lieber selber tragen möchte, kann sie inzwischen auch bei DM kaufen.

986 Tage Wickelbusiness | 943 Tage Lillydoo

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit LILLYDOO entstanden.

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Die schönsten Geschenke für kleine Babys

Nachhaltige Geschenke für Babys

15. Februar 2019
Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo
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Zur Geburt freute ich mich über helfende Hände. Über jemanden, der für mich mit dem Großen tobte, der mir etwas leckeres zu Essen brachte, der eine Maschine Wäsche anschmiss, damit ich mich ausruhen konnte. Darüber freue ich mich übrigens noch immer, also kommt gerne her und macht ein bisschen sauber und bringt eine Suppe mit.

Ich bin froh, dass bei Geburten immer mehr auch an die Mütter und Väter gedacht wird und das es für sie nicht nur materielle Geschenke gibt, sondern ganz viel Hilfe und Unterstützung. Ich freue mich aber auch riesig über schöne Dinge für das Baby und mich, vor allem dann, wenn sich jemand Gedanken gemacht hat und meinen Geschmack trifft. Ich bin eher weniger der Typ für einen Body mit dem Aufdruck „Papas kleiner Hosensch*****“, dafür aber Team wertige und nachhaltige Babyspielzeuge, die ich mir später auch als Deko ins Regal stellen könnte. Tue ich natürlich nicht, aber so schön wie manche Dinge sind, könnte ich es.

Wenn bei uns im Freundeskreis ein weiteres Baby geboren wird, liebe ich es schöne Geschenke zu finden. Für die Eltern, das Baby und die großen Geschwister. Also tauche ich mit einem Carepaket, der schönsten Kuscheldecke und einem Spiel auf, dass ich mit dem Großen Kind spielen kann, während sich die Eltern über meine Suppe hermachen und das Baby eingekuschelt schläft.

Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo

Bandana-Lätzchen „Lucky Gold Bubble Night Blue” von Nobodinoz | Decke „Rosemary“ aus Musselinstoff von Garbo&Friends

Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo

Holzrassel „Anna” von Liewood | Stoffbuch „Ava Number Book“ von Liewood | Holzwürfelblöcke „Transport” von Nobodinoz

Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo

Baby-Steppdecke „Lemon“ von Konges Sløjd | Kuscheltier „Buddy Bear“ von Fabelab

Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo

Kinderwagen-Anhänger „Horse” von Oyoy | Kinderwagenkette Altrosa von Konges Sløjd | Wickelunterlage „Wilma Stripe Mustard / Creme de la Creme“ von Liewood | Mulltücher „Boy“ 2er Pack von Konges Sløjd
| Exklusiv bei Kyddo: Wickeltasche „Pressed Leaves“ von Cam Cam

Die schönsten Geschenke für kleine Babys | Nachhaltige Geschenke für Babys von Kyddo

Greifball „Puzzle“ von Wee Gallery | Mobile „Rainbow” von Oyoy | Beißring „Cloud“ von Loullou

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit Kyddo entstanden.

Baby

Ich fön dich in den Schlaf, Baby!

Hauptsache das Baby schläft. Wenn nur noch alberner Budenzauber hilft

13. Februar 2019
Ich fön dich in den Schlaf, Baby! | Wenn nur noch alberner Budenzauber hilft

Unser erstes Kind stillte ich in den Schlaf. 22 Monate, tagsüber, abends und nachts. Das klappte hervorragend. Einschlafstillen wirkte so zuverlässig wie eine Narkose. Baby Nummer zwei hat das Prinzip Einschlafstillen nicht verstanden. Überhaupt ist stillen nicht so seins. Es geht ihm nicht schnell genug und überhaupt, wenn man stillt kann man sich ja gar nicht richtig drehen und gucken.

Kind Nummer eins war schon sehr neugierig und aktiv, aber Stillen war sein Mittel um runter zu kommen, zu entspannen und um einzuschlafen. Der Babyjunge toppt den Großen aber noch einmal um einiges was Neugierde und den Drang, so schnell wie möglich alles zu können, angeht. Drehen konnte er sich schon vor dem dritten Monat (Nein, ich will nicht damit angeben) und mit noch nicht ganz vier Monaten will er jetzt endlich vorwärts kommen. Sobald er wach ist saugt er alles um sich herum auf. Damit er abschalten kann braucht es mehr als die Brust und eine Portion Muttermilch.

Der Kleine schläft nur in der Trage oder im Tragetuch ein. Am besten mit einem Tuch oder der Klappe der Trage über dem Kopf, so dass er nicht mehr allzu viel sehen kann. (Keine Sorge, er bekommt noch Luft). Oft reicht es auch nicht bloß zu Schunkeln oder zu Spazieren. Am besten und schnellsten schläft er ein oder beruhigt sich, wenn wir den „Afrikanischen Schritt“ machen. Fragt mich nicht woher er kommt und wer sich den Namen ausgedacht hat, aber er ist Gold wert! Man macht eine kleine Kniebeuge, dann einen Schritt zur Seite, dann wieder eine Kniebeuge und wieder zurück. Dabei wird am Schnuller geschnullert und der kleine angespannte Körper wird langsam entspannt und die wachen Augen gehen ganz langsam zu.

So tragen wir den kleinen tagsüber und abends in den Schlaf und wenn die Nacht nicht gut läuft, auch nachts. Ja, wir Tragen auch Nachts in den Schlaf zurück und ja, das ist wirklich blöd. So richtig blöd. Aber es hilft wirklich nichts anderes, wenn er erst einmal richtig wach ist, oder Bauchweh den Schlaf stören. Wir haben alles, wirklich ALLES ausprobiert.

Das ist der Normalzustand und inzwischen haben wir uns damit arrangiert. Ich gebe zwar weiterhin die Hoffnung nicht auf, dass das Raketenkind irgendwann beim Stillen einschlafen wird, wenn es erst einmal in Lichtgeschwindigkeit alles gelernt hat, was ein Baby so zu lernen hat, aber ich sehe mich auch noch das restliche erste Jahr nicht ohne Trage und Tuch durch den Alltag tanzen.

An richtig blöden Tagen hilft aber selbst das Tragen, der Schnuller und der Afrikanische Schritt nicht und der Kleine kommt einfach nicht zur Ruhe. Und wir Eltern sind am Rand eines Nervenzusammenbruchs. Nichts hilft gegen tausend Tränen eines überreizten und müden Babys. Außer der Fön.

Also kniebeugen wir mit Trage und Schnuller in einem dunklen Badezimmer mit laufendem Fön an manchen Tagen unser Baby in den Schlaf und statt uns selbst für vollkommen bescheuert zu halten, sind wir einfach nur froh einen Budenzauber gefunden zu haben, der uns hilft.

Wir haben den Fön inzwischen aufgenommen und manchmal, mit ganz viel Glück, reicht es die Föngeräusche anzumachen um Nachts doch nicht durch die Wohnung tragen zu müssen. Und einmal war ich so verwegen und habe mit den Föngeräuschen mein Baby im Kinderwagen in den Schlaf geschoben um mit dem großen Bruder draußen ein bisschen toben zu können. Das geht mit einem Baby in der Trage nämlich nur bedingt und ohne Föngeräusche ist der Kinderwagen beim Kleinsten so gar nicht beliebt. Wir sind jetzt also Eltern, die mit Föngeräuschen spazieren gehen.

Dank Instagram weiß ich jetzt, dass wir nicht die Einzigen sind, die alles probiert haben und beim Fön, Staubsauger oder der Dunstabzugshaube hängen geblieben sind und ich bin so froh, so viel Verständnis und Mitgefühl lesen zu können. Zu wissen, dass hier um die Ecke noch so einige Eltern mit Föngeräuschen aus dem Kinderwagen unterwegs sind oder Nachts den Staubsauger unterm Bett laufen lassen nimmt mir eine große Last ab. Nimmt mir das schlechte Gefühl ohne Budenzauber nicht auszureichen um meinem Kind Ruhe zu spenden.

Was haben Mütter denn früher ohne den ganzen Budenzauber gemacht?

Eine einzige negative Nachricht hat mich erreicht. Von einer Hebamme. Einer Frau, die Müttern helfen soll, die ihnen Ängste nehmen und in dem Gefühl bestärken soll, die richtige Mama für ihr Kind zu sein.

„Manchmal frage ich mich ernsthaft, wie wir groß geworden sind…so ganz ohne Apps, Attachment Dingsbums und was modernen Muttis sonst noch alles an Quatsch einfällt. Bedürfnisorientierte und liebevolle Erziehung Ja! Aber das artet bei manchen doch arg aus. Das Handy ans Kind geklatscht im Kinderwagen? Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.“

Ja, was haben unsere Eltern denn so gemacht? Also meine Eltern sind in manchen Nächten mit mir einmal im Auto um den Block gefahren, damit ich einschlafe.

Einer Mutter, die wirklich alles, ALLES ausprobiert hat um ihr weinendes Kind zu beruhigen, zu sagen, dass es albern ist und auch sicher ohne irgendwie geht, macht mich so wütend. Gar nicht, weil sie es mir gesagt hat, sondern weil ich an z die Frauen denken muss, die sie betreut, die von ihr in einer ähnlichen Situation wie unserer so etwas niedermachendes zu hören bekommen, statt Verständnis. Denen das Gefühl von ihr gegeben wird, etwas falsch zu machen, während sie bloß versuchen das richtige zu tun und Tränen zu trocknen.

Ja, was hätte ich denn ohne diesen Budenzauber? Ein weinendes Baby. Ein schreiendes Baby, das nicht schläft. Und uns Eltern, die auch keinen Schlaf bekommen. Und ein Kleinkind, das ständig den weinenden kleinen Bruder sieht und Eltern hat, die zu müde sind um ihm ausreichend Zeit zu schenken.

Wir hatten die ersten Wochen ein Schreibaby, das von 19 bis 22 Uhr durchgeschrien hat und bei dem auch Tragen, Schnulli und Fön nicht halfen und es ging uns noch nie so schlecht wie in dieser Zeit. Wir waren alle am Ende, und ich weinte oft einfach mit dem Baby zusammen, weil mich seine untröstlichen Tränen so fertig gemacht haben.

Jetzt, da sich seine Tränen endlich durch etwas trocknen lassen, bin ich doch nicht verrückt und nutze es nicht, nur weil das früher nicht genutzt wurde, weil es das früher vielleicht einfach noch nicht gab. Früher fuhren Babys auch im Auto ohne Babyschale, ohne Anschnallgurte, früher wurden Babys ohne Narkose operiert und früher .. früher war nicht alles besser. Hätte meine Mutter das Motorengebrumme unseres Autos als App gehabt, sie hätte sie genutzt.

Und das Handy liegt nicht am Kopf, ist nicht 24/7 an und es gibt den Flugmodus.

Was wir ALLES ausprobiert haben

Was nicht klappt

  • Stillen
  • Federwiege (mit und ohne Motor)
  • Streicheln
  • Schnuffeltuch
  • Ostheopathie (ich war sogar bei zwei Osteopathen)
  • Homöopathie
  • Schüsslersalze
  • Tief Durchatmen (nein, entspannte Eltern haben nicht immer entspannte Kinder)
  • Pucken
  • Kinderwagen
  • Beten (ich glaube nicht an Gott, aber ich war echt verzweifelt)
  • Singen (klappt maaaaaaaaaaaaanchmal beim Tragen)
  • Summen
  • Diverse andere monotone Geräusche (Es klappt eigentlich nur der Fön)
  • Komische Griffe von Youtube
  • Abhalten
  • Keine Action am Tag (ist mit einem Kleinkind an der Hand leider nicht wirklich umsetzbar)
  • Baden (Machte alles nur noch schlimmer)
  • Massieren (Mag er sehr, aber nur wenn er eh gut drauf ist.)

Was kombiniert funktioniert

  • Bachblüten (Ich bilde mir ein, dass sie etwas helfen. Zumindest mir. Ein paar Rescue Tropfen und ich bin an wirklich grenzwertigen Tagen nicht mehr vollkommen am Verzweifeln)
  • Tragen
  • Schnulli
  • Fön

Was uns jetzt noch helfen wird? Einfach weiter tragen, zwischendurch fönen und warten bis der Kleine größer ist.

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Unser „Babyzimmer“

Biologische und nachhaltige Babyprodukte von Kyddo

15. Januar 2019
Unser „Babyzimmer“ | Biologische und nachhaltige Babyprodukte von Kyddo
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Wir haben mit dem zweiten Kind dazu gelernt. Als ich mit unserem ersten Baby schwanger war, richtete ich ein wirklich schönes Babyzimmer ein. Einige Monate nach der Geburt haben wir so gut wie alles daraus ungenutzt wieder verkauft. Nur die Wickelkommode kam wirklich zum Einsatz. Zumindest solange bis sich das Baby beim Wickeln in alle Himmelsrichtungen drehte und wir anfingen auf dem Boden die Windeln zu wechseln.

Für unser Herbstbaby gibt es kein Babyzimmer, kein Babybett und auch keine Wickelkommode. Nicht nur, weil wir in unser aktuellen Wohnung keinen weitern Raum zur Verfügungen haben, sondern weil wir einfach gemerkt haben, dass wir keines brauchen.

Schlafen

Das Baby schläft, wie schon sein großer Bruder vor ihm, bei uns mit im Bett. Wir haben ein Familienbett mit einer Breite von 2,90 m. Da passen sogar wir alle vier gut rein, wenn der große Sohn sich doch mal dazu entscheidet, Nachts zu uns zu kommen. Es müssen natürlich keine 2,90 m sein, damit man mit dem Baby in einem Bett schlafen kann. Der Große schlief bei uns auf 1,80 m mit und erst als er anfing sich Nachts wie ein kleiner Propeller durch das ganze Bett zu drehen, sind wir auf eine Nummer Größer umgestiegen. Fun Fact: Als das große Bett stand, hat er sich entschieden lieber alleine in seinem Zimmer schlafen zu wollen.

Unser „Babyzimmer“ | Biologische und nachhaltige Babyprodukte von Kyddo

Für mich ist es einfach am praktischsten mit dem Baby im selben Bett zu schlafen. Ich stille und muss Nachts bloß das T-Shirt hochschieben und die kleine Maus und ich können ganz gemütlich im Liegen stillen und dabei wieder einschlafen. Ich muss nicht aufstehen um zum Babybett zu gehen und nach dem Stillen auch niemanden ganz ganz ganz vorsichtig wieder schlafens ins Beistellbett legen. Das hat schon beim ersten Kind nicht geklappt. Er hat es immer gerochen wenn ich nur daran dachte ihn ablegen zu wollen.

Tagsüber schläft der Kleine gerade ausschließlich in der Trage. Wir waren über Weihnachten einige Tage im Krankenhaus und seitdem mag er nur noch so schlafen. Ganz optimistisch gehe ich natürlich davon aus, dass es sich nur um eine Phase handelt und ich bei den diversen kleinen Tagschläfchen nicht das ganze erste Jahr durchgehend stehen, tanzen und wippen muss.

Unser „Babyzimmer“ | Biologische und nachhaltige Babyprodukte von Kyddo

Die ersten Wochen war es gar kein Problem ihn schlafend in sein Nestchen zu legen und darauf hoffe ich einfach wieder. Ein Nestchen gab es beim großen Kind nicht, macht für uns beim Zweiten aber wirklich Sinn. Wenn der Große durch die Wohnung tobt und über das Sofa klettert, kann der Kleine nicht einfach da liegen und schlafen, so wie es sein großer Bruder konnte. Das Nestchen passt perfekt auf den Esstisch und das Baby schlief dort selig neben meinem Papierkram, wenn ich dort arbeitete oder ich mit seinem großen Bruder malte und bastelte.

Jetzt wo kein Baby im Nestchen liegt wurde es übrigens zu einem Boot umfunktioniert. Genau, ein Boot. Darin segelt der Große gerne durch die Wohnung.

Unser Babynest ist von Cam Cam Copenhagen aus reiner Bio-Baumwolle.

Gekuschelt wird in der gestrickten Babydecke „Pointelle” von Konges Sløjd.

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Die Spieluhr „Moon“ von roommate begleitet unser Baby mit dem Wiegenlied von Johannes Brahms jeden Abend in den Schlaf.

Wickeln

Im Schlafzimmer wäre theoretisch noch Platz für eine Kommode mit Wickelaufsatz, wir haben uns aber ganz bewusst dagegen entschieden. Wir haben es beide beim ersten Baby genossen lange an der Wickelkommode zu stehen und mit unserem Kind zu schäkern, ihn ganz in Ruhe zu massieren und bei jedem Windelwechsel ein bisschen zu erzählen. Aber schon ziemlich fix wurde es mit unserem Wuselkind an der Wickelkommode unentspannt. Er rollte, drehte und robbte sich immer Richtung Abgrund und wir haben noch im ersten Jahr den Wickelplatz auf den Boden verlagert.

Unser zweites Kind wird von Beginn an auf dem Bett oder dem Boden gewickelt. Alles was wir brauchen haben wir in einer kleinen Kiste und zum Unterlegen haben wir eine kleine Wickelunterlage, die man eigentlich Unterwegs bei sich hat und sich zusammen rollen lässt. In den ersten Wochen haben wir einen kleinen Heizlüfter beim Wickeln angeschaltet, inzwischen reicht es vollkommen aus, dass die Fußbodenheizung läuft.

Die wenige Kleidung, Mulltücher und ein kleiner Windelvorrat liegen im Kinderzimmer des großen Bruders in vier kleinen Schubladen des Kleiderschranks.

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Die Wickelunterlage „Nomad Honeycomb Natural“ ist von Nobodinoz und hat eine wasserabweisender Beschichtung für eine einfache Reinigung.

Spielen

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Wer hätte das gedacht, aber Babys spielen nicht alleine in ihren Zimmern und als Elter hat man auch nicht wirklich Lust den ganzen Tag in einem Kinderzimmer auf dem Boden zu sitzen. Es ist tausendmal gemütlicher und angenehmer mit dem Baby im Wohnzimmer zu spielen, oder es in den Raum mitzunehmen, in dem man gerade ist. Eine Spieldecke, ein kleines Körbchen mit Babyspielzeug und ein Spielbogen reichen uns vollkommen. Die Decke liegt meistens im Wohnzimmer, so kann ich den Kleinen immer sehen, während ich mir einen Kaffee (entkoffeiniert, weil das Baby Koffein so gar nicht mag) in der offenen Küche mache oder (achtung) auf meinem Laptop ein bisschen netflixe. Die Decke und der Spielbogen sind so leicht und handlich, dass ich alles überall in der Wohnung aufbauen kann, wenn ich im Haushalt herum wusel.

Unser „Babyzimmer“ | Biologische und nachhaltige Babyprodukte von Kyddo

Die Babydecken „Signature Grey” von Cam Cam Copenhagen hat gesteppten Origami-Sternen und ist auf der einen Seite hell- und auf der anderen Seite dunkelgrau. Wenn die eine Seite zu viele Spuckeflecken hat, kann man sie einfach umdrehen. 😀

Der Spielbogen „1st Play“ von Loulou ist aus unbehandeltem Holz und wird ganz einfach zusammengesteckt. Braucht man ihn nicht, lässt er sich schnell auseinander bauen und sehr platzsparend verstauen.

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Unser Baby liebt das Stoffbuch „Fleur“ von Liewood, es raschelt und knsitert und es gibt viel zum anfassen. Das kleine Einhorn ist die Babyrassel „Unicorn“ von Fabelab, der Raschelstern ist von Cam Cam Copenhagen und passt zur Spieldecke und das kleine Mobile aus Holz und Filz ist von Loulou.

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Die Rasselpuppe „Bear“ von Fabelab wird regelmäßig vom großen Bruder entführt.

Kyddo – biologische und nachhaltige Kinderprodukte

Bei Kyddo gibt es nicht nur Kinderprodukte mit schönem und funktionellem Design, der Onlineshop vertreibt ausschließlich Marken, die auf die ökologischen Aspekte achten und einen fairen Handel betreiben. Die Produkte sind aus Bio Baumwolle, FSC-Hölzern oder recycelten Materialien. Sie sind frei von Schadstoffen, was am Ende nicht nur gut für unsere Kinder ist, sondern auch für die Arbeiter während der Produktion und für unsere Umwelt.

Kyddo ist, wie viele der geführten Marken, ein Familienbetrieb und Gründerin Marina ist eine Powerfrau mit Kleinkind und Baby auf dem Arm und ihrem Mann an der Seite.

Ich habe Kyddo im zweiten Sommer des großen Kindes entdeckt und die süßesten Baby Bloomers aus Musselin für den ersten Sommerurlaub bestellt und bin seitdem treuer Kunde. Schönes für das Kinderzimmer, den kleinen Bruder und Geschenke für Freunde kaufe ich am liebsten hier. Ganz ehrlich, mir gefällt einfach jedes Produkt und ich muss mich immer sehr zusammenreißen, nicht einfach alles zu bestellen. Die Auswahl der Produkte ist einfach durchweg großartig.

Kyddo Rabatt-Code für Ivy.li-Leser*innen

Seid ihr schon Kunde oder möchtet den Shop gerne ausprobieren? Für ivy.li-Lesende gibt es mit dem Code IVY10 von heute bis zum 25.01.2019 10% Rabatt auf die gesamte Bestellung (inklusive Sale-Artikel) bei einer Bestellung ab 49€.

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit kyddo entstanden.

Baby Lieblinge Werbung

Ankommen

Sanfte Pflege für kleine Neuankömmlinge mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

8. Januar 2019
Ankommen | Sanfte Pflege für kleine Neuankömmlinge mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie
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Der Babysohn ist jetzt seit elf Wochen bei uns. Elf aufregende Wochen für Papa, Mama, den jetzt großen Bruder und den neuen kleinen Bruder. Elf Wochen in denen wir alle noch immer ankommen, vor allem das kleinste Familienmitglied.

Herzlich Willkommen in unserem Trubel

Während unser erstes Kind viel Zeit und Ruhe hatte, um sich langsam an diese Welt zu gewöhnen, ist unser zweites Kind direkt mitten in unseren bunten Familientrubel hineingeboren. Wir holen gemeinsam den großen Bruder aus dem Kindergarten ab, im Tragetuch schlafend ist er mit uns schon auf Klettergerüste gestiegen und hat tausend Runden zu „A Ram Sam Sam“ getanzt, noch bevor er sich selbst auf den Bauch drehen kann.

Umso wichtiger sind für uns, für ihn, kleine Momente der Ruhe, der sanften Berührungen, der Pflege der zarten Seele und des Körpers. Ankommen, ganz in Ruhe, wenn rundherum alles trubelig ist.

Ankommen mit Weleda Calendula Babypflege

Weleda begleitet mich seit meiner Kindheit und meine Kinder seit ich sie in meinem Bauch wusste. Das Schwangerschafts-Pflegeöl tauschte mit der Geburt seinen Platz gegen die Calendula Babypflege und begleitet das kleinste Familienmitglied seitdem jeden Tag, während das größere immer öfter nach dem Baden nach Minze, Orange und Limette duftet.

Ankommen | Sanfte Pflege für kleine Neuankömmlinge mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

Die Calendula Babypflege ist frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen und pflegt empfindliche Babyhaut ganz sanft mit rein pflanzlichen Ölen und Heilpflanzenauszügen. Calendula beruhigt die oftmals gereizte oder irritierte Babyhaut und der zarte Duft lässt auch mich wieder runter kommen, wenn alles ein bisschen zu stressig war. Die Pflegeserie hat in den letzten, bald 60 Jahren schon vielen kleinen Babys beim Ankommen geholfen und ist mein liebstes Willkommensgeschenk, wenn ein kleiner neuer Erdenbürger in unseren Freundeskreis hineingeboren wird.

Sanfte Babymassage

Vormittags, wenn Papa und großer Bruder auf der Arbeit und im Kindergarten sind, nehmen ich mir mit dem Baby Zeit für uns. Wir kuscheln und schäkern, stillen und dösen, tragen und schunkeln, streicheln und massieren.

Die entspannende Babymassage, die wir beim großen Sohn immer abends machten, läutet jetzt unseren Tag ein. Vormittags ist einfach mehr Zeit dafür und mehr Ruhe.

Ankommen | Sanfte Pflege für kleine Neuankömmlinge mit der Weleda Calendula Baby Pflegeserie

Ich massiere die kleinen Füße und Beine, den Bauch und die Brust, die Arme und Hände. Jeden einzelnen Zeh und jeden kleinen Finger. Wenn die Nacht zu kurz war und der Morgen trubelig, dann hilft auch mir die Massage wieder runter zu kommen. Für die Babymassage nehme ich immer das Calendula Pflegeöl, wärme es vorher in meiner Hand an und bin damit eher großzügig als knauserig.

Außerdem kommt ins Badewasser immer ein Spritzer vom Calendula Pflegeöl, auch in das vom großen Sohn und sogar in meines.

Bauchmassage gegen Blähungen

Nach der Geburt des kleinen Herbstbabys ging es direkt mit einer Neugeboreneninfektion für eine Woche in die Kinderklinik und es gab in den ersten Tagen eine ordentliche Ladung Antibiotika, die den eh noch sehr empfindliche Babydarm ordentlich überforderten. In den ersten Wochen plagten den Kleinen starkes Bauchweh. Es gluckert und blubbert im kleinen Bauch und um dem Baby mit seiner Verdauung zu helfen, gab und gibt es regelmäßig kleine Bauchmassagen. Zwischendurch beim Windelwechseln und abends, bevor wir den Schlafsack anziehen. Mit dem Baby-Bäuchleinöl massiere ich in kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn sanft den Bauch, bis es unserem kleinen Sohn wieder besser geht und er uns glücklich angluckst. Die enthaltenen natürlichen ätherischen Öle von Majoran, römischer Kamille und Kardamom können zusammen mit der Massage beruhigend wirken und die Verdauung fördern.

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Pflegen

Wenn der empfindliche Windelbereich mal etwas gereizt ist, gibt es bei uns immer ein bisschen Muttermilch, eine Runde Windelfrei und ein bisschen Heilwolle in die neue Windel. Das hat beim ersten Kind vollkommen gereicht. Das kleine Herbstbaby braucht allerdings eine Portion mehr Pflege. Was dem Kind auf die Verdauung schlägt, hat auch den zarten Windelbereich sehr strapaziert und alt bewehrte Wundermittel helfen hier leider nur bedingt. Um die gereizte Haut zu pflegen, gab es in den ersten Wochen bei jedem Windelwechsel eine kleine Schicht Calendula Babycreme und auch jetzt liegt sie immer Griffbereit im Wickelkästchen. Bereit, schnell Linderung zu schaffen.

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Gewinne eines von drei Calendula Geschenksets

Für euer geliebtes Baby, den Neuankömmling in der Familie oder das kleinste Gangmitglied im Freundeskreis verlose ich gemeinsam mit Weleda drei Calendula Babypflege Geschenksets, bestehend aus dem Calendula Pflegeöl, der Calendula Babycreme und einem kleinen Nicki-Püppchen, das bei uns schon im Nestchen liegt und auf die ersten Greifversuche des Babys wartet.

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Gewinnspielbedingungen für die Teilnahme auf dem Blog

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt).
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen, natürlichen Personen aus der DACH Region
  • Teilnahmeschluss ist am 15.01.2019, 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.01.2019 gezogen und per E-Mail benachrichtigt.
  • Der Versand des Gewinns erfolgt über Weleda. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch bereit im Falle eines Gewinns eure Adresse zum Zwecke des Versands an Weleda weitergeben zu lassen.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Ich wähle die Gewinner mithilfe eines Zufallsgenerators aus.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 24 Stunden melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Kleiner Tipp: Der WELEDA Baby-Newsletter

Das erste Babyjahr ist aufregend und nicht nur für Eltern mit ihrem ersten Baby voller neuer Situationen und manchmal ganz großen Fragezeichen. Im Baby-Newsletter von Weleda bekommt ihr passend zum Alter eures Kindes regelmäßig Expertentipps rund um die achtsame Babypflege und das geborgene Aufwachsen. Hier könnt ihr euch dafür anmelden.

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit WELEDA entstanden.