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Baby

Baby Kolumne

Nun bist du schon ein Jahr alt

Ein Brief an mein kleines großes Kind

15. Juni 2017
Nun bist du schon ein Jahr alt | Ein Brief an mein kleines großes Kind

Mein geliebtes Kind,

du liegst in meinen Armen, stillst entspannt an meiner Brust, deine dunklen Äuglein fallen immer wieder zu bis sie ganz geschlossen bleiben und du eingeschlafen bist. Du bist schon so groß geworden. Deine Füße berühren bereits den Boden wenn du auf meinem Schoß liegst und sie sind ganz sandig, weil du die Welt jetzt immer öfter mit großen und kleinen Schritten erkundest. Seit heute bist du kein Baby mehr, du bist ein Kleinkind. Heute bist du schon ein Jahr bei uns, bereicherst unser Leben, bist ein Teil von uns, ohne den wir nicht mehr sein wollen. Du zeigst uns jeden Tag wie wundervoll das Leben ist, wie viel Glück in den kleinen Dingen liegt und das Liebe immer weiter wächst.

Ich möchte keinen einzigen Moment missen, denn jeder mit dir ist wertvoll und einzigartig. Auch wenn wir manchmal alle müde sind und wir abwechselnd weinen, auf jede Träne folgt ein Lachen, das alle Tränchen trocknet.

Danke, dass wir dich auf deinem Weg begleiten dürfen, miterleben dürfen wie du so vieles zum aller ersten Mal machst und zum tausendsten mal, bis du es perfektioniert hast. Danke, dass du dir uns als deine Familie ausgesucht hast, dass wir deine Eltern sein dürfen und du unser Kind bist.

Durch dich habe ich einen neuen Teil meiner selbst entdeckt und bin mit dir zu einem anderen Menschen geworden. Meine Welt dreht sich um dich, um dein Lachen und Lächeln, deine kleinen Finger, mit denen du mir die kleinste Staubkörner reichst, deine kleinen Füße, die die Welt entdecken wollen, deinen kleinen Bauchnabel der ganz bestimmt der perfekteste der Welt ist und um deine wunderschönen Augen, die so aufmerksam die Welt beobachten und mehr zu sehen scheinen als meine.

Ich freue mich auf jeden Tag und jede Nacht mit dir, auf jeden einzelnen Augenblick, auf all die großen und kleinen Dinge die noch vor uns liegen. Ich werde dich immer begleiten und an deiner Seite sein, wenn du mich brauchst. Ich trage dich so weit wie meine Füße uns bringen, halte sicher deine Hand auf deinen Entdeckungsreisen, lasse sie los, wenn du dich selbst erproben willst und reiche sie dir, wenn du wieder Halt brauchst. In meinen Armen wird immer Platz für dich sein um dir Sicherheit zu geben, Geborgenheit und Liebe.

Du bist ein großartiger und wundervoller Mensch und dich aufwachsen zu sehen und Teil deines Lebens sein zu dürfen ist das größte Geschenk. Ich liebe dich unendlich und bedingungslos und ich freue mich auf all die Abenteuer und Wunder die vor uns liegen.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Geburtstag.

Deine Mama

Baby Kleinkind

Sinnvolle und schöne Geschenke zum 1. Geburtstag

Geschenkideen für Ein- bis Zweijährige

1. Juni 2017
Schöne Geschenke für den ersten Geburtstag | Spielsachen für Baby und Kleinkind | Ein- bis Zweijährige | Spielsachen
Enthält Werbe-Links*

Unser Babysohn wird Mitte des Monats kein Baby mehr sein, sondern ein Kleinkind. Er wird ein Jahr alt. Wo ist denn die Zeit hin? Ich habe mir doch gestern erst Gedanken darüber gemacht, welchen pädagogisch wertvollen Holzgreifling ich ihm kaufen soll und jetzt trudeln schon Geschenke zum 1. Geburtstag ein.

Wir achten darauf, dass nicht zu viel Krimskrams ins Kinderzimmer einzieht und machen uns vor dem Kauf einige Gedanken darüber ob das jeweilige Spielzeug wirklich Sinn macht und dem Sohn länger als zwei Minuten Freude bereitet. Er wird früh genug anfangen sich selbst unendliche viele Legosteine zu wünschen die den Fußboden bedecken und in die wir hineintreten. Eine zu große Auswahl an Spielzeug überfordert kleine Kinder auch oft noch und sie finden eher etwas mit dem sie gerne Spielen, wenn die Menge an Spielsachen überschaubar ist.

Trotzdem möchte wir dem Sohn ein paar schöne Dinge zum ersten Geburtstag schenken und ich möchte mit euch meine kleine Liste mit potentiellen Geschenken teilen, die ich für Kinder in dem Alter als sinnvoll erachte und mit denen unser Sohn teilweise schon ordentlich Spaß hat.

Schöne Geschenke zum 1. Geburtstag

Geschenke zum 1. Geburtstag | Sinnvolle Spielsachen für Baby und Kleinkind | Motorik | ivy.li

Stoffpuppe und Puppenwagen/Lauflernwagen

Ich habe für den Sohn eine Puppe anfertigen lassen. Eine wunderschöne Stoffpuppe von moyoh | 1 |. Wir haben uns für ein Mädchen entschieden, weil die Zöpfe so niedlich sind. Ihr Gesicht ist recht neutral gehalten, sie lächelt oder lacht nicht, noch schaut sie böse oder traurig. Der Sohn kann sich ihr anvertrauen ohne sich von ihr durch ihre Mimik verhöhnt zu fühlen. Außerdem hat sie einen Bauchnabel!

Wir haben schon seit einer Weile einen kleinen Lauflernwagen mit dem der Sohn durch die Wohnung spaziert, inzwischen ärgere ich mich aber ein wenig darüber, dass wir nicht diesen schlichten Puppenwagen von Pinolino | 2 | gekauft haben. Natürlich kann die kleine Puppe auch im Lauflernwagen durch die Gegend geschoben werden, schließlich transportiert der Sohn ja jetzt schon allerhand darin, aber ich glaube ein kleiner Puppenwagen mit Bettzeug wäre ein noch schönerer Lauflernwagen.

Drei Lieblingsbücher

Bücher gehen immer. Vollkommen egal für welches Alter. Ich muss ja gestehen, dass ich so manches Kinderbuch primär für mich kaufe. Natürlich blättere ich sie mit dem Sohn durch und lese sie ihm vor, aber ich lese gerne das vor, was ich auch mag und schön finde. Uns fehlt noch ein hübsches Gute-Nacht-Buch. Die kleine Avocado kommt Abends nicht mehr so leicht runter und leises erzählen hilft ihm ein bisschen. Irgendwann habe ich aber mein Einschlafmantra zu Ende erzählt und ich würde gerne weiterhin etwas konstantes in unser Abendritual einbauen. Gute Nacht Gorilla | 3 | gefiel mir beim durchblättern im Geschäft und wird zum ersten Geburtstag bei uns einziehen. Was bei uns schon geliebt wird ist der Klassiker im Kinderzimmer Die kleine Raupe Nimmersatt | 4 | und hoch im Kurs steht auch das Klappbuch Oho, wem gehört der Tierpopo | 5 |. Wer also nach einem Buch sucht mit mehr als nur Seiten zum umblättern, weil das Kind genauso gerne wie unseres auf- und zuklappt, sollte sich mal diese beiden Bücher anschauen. Es gibt viel zu sehen und die Texte auf den Seiten sind schön kurz, damit das Interesse der Kleinen frühestens erst nach der Hälfte des Buches verloren geht.

Steckspiele für die Motorik

Laut Hersteller ist dieses Steckspiel | 6 | für Kinder ab 18 Monaten, aber der Sohn spielt schon seit knapp zwei Monaten mit ganz viel Freude damit. Der rote Stein ist sein Liebling. Er schafft es schon die Steine durch die passenden Öffnungen zu stecken, auch wenn es bei manchen Formen etwas länger dauert sie richtig zu drehen. Klappt es mal nicht macht er einfach die Klappe auf, legt den Stein hinein, macht die Klappe wieder zu, wieder auf, holt den Stein wieder heraus und probiert es noch einmal. Er trickst also ein bisschen. Aber ich glaube, das werden auch die Kinder mit 18 Monaten noch machen. Die Box ist außerdem klein genug um sie mit auf Reisen zu nehmen. Hätten wir die Box nicht schon daheim, ich würde sie definitiv am ersten Geburtstag verschenken.

Weil ihm das Steckspiel so viel Spaß macht, kommt noch ein Steckpuzzle | 7 | auf unsere Geschenkeliste. Die Illustrationen sind sehr schön und die kleinen Tiere lassen sich durch den Griff gut anfassen. Die Konturen sind nicht zu komplex und lassen sich recht einfach in die passende Form stecken.

Kugelbahn zum Entdecken von Bewegung

Im Spielzeugladen steht eine Kugelbahn und inzwischen schaut der Babysohn nicht nur gerne den Kugeln hinterher die wir zum herunterrollen hineinlegen, er versucht es inzwischen selbst und freut sich riesig, wenn er es schafft. Die Multibahn von nic | 8 | hat noch ein paar mehr Gegenstände die die Bahnen herunterrollen können und macht dadurch nicht nur ordentlich Spaß, sondern fördert auch die Feinmotorik. Kugelbahnen gibt es natürlich auch in kleineren Größen damit sie auch wirklich in jedes Kinderzimmer passen.

Ökologische Holzbausteine für kleine Baumeister

Welches Kind spielt nicht gerne mit Bauklötzen? Egal ob man mit ihnen wirklich etwas baut, sie mit ganz viel Eifer immer wieder in die Kiste legt und wieder herausholt oder sie nur genüsslich anleckt. Von Oma bekommt der Sohn dieses Kasten mit wunderschönen Holzbauklötzen von Wooden Story | 9 | geschenkt. Sie sind mit natürlichen pigmenten gefärbt und mit Bienenwachs behandelt. Sie riechen gut und können mit gutem Gewissen ausgiebig in den Mund genommen werden.

Kletterdreieck nach Emmi Pikler

Bei uns steht schon seit einer Weile ein Kletterdreieck von Klapperspecht | 10 | nach Emmi Pickler im Kinderzimmer. Zuerst wurde mit einer Decke darüber das Gestell in eine kleine Höhle oder einen Tunnel verwandelt durch den der Sohn immer wieder lachend krabbelte und einen Heidenspaß hatte, inzwischen versucht er die ersten Sprossen zu erklimmen. Das Gestell ist recht groß und lässt sich mit einigen Teilen wie einem Rutschbrett erweitern und bereitet dem Kind dadurch noch einige Jahre ordentlich Freude. Außerdem kann man darauf auch ganz gut Wäsche zum Trocknen legen. Das Kletterdreieck lässt sich zusammenklappen und in eine Ecke stellen, wenn man mehr Platz braucht und es gerade nicht bespielt wird. Es ist sehr gut verarbeitet, hat keine scharfen Kanten oder raue Stellen und ist die Investition wirklich wert.

Was habt ihr euren Kindern zum 1. Geburtstag geschenkt, mal abgesehen von Schuhen, weil die kleinen Füße so schnell wachsen?

*Werbe-Links | Kauft ihr etwas über diese Links, bekomme ich eine winzig kleine Provision, für euch ändert sich der Preis dadurch aber nicht. Für die Platzierung der Links werde ich nicht bezahlt.

Baby Kleinkind Lieblinge

Wir haben jetzt ein Spielplatzkind

Unsere Essentials und ein kleines Gewinnspiel zusammen mit aden + anais

16. Mai 2017
Spielplatzkind | Unsere Essentials für einen Ausflug in die Sandkiste | Ausrüstung | Wishlist

Seit ein paar Monaten gehören wir zur Sandkistengang. Wir haben den Luxus direkt von unserer Terrasse in die große Sandkiste im Innenhof krabbeln zu können. Also der Babysohn krabbelt. Ich spaziere hinterher. Er hat sich ganz langsam herangetastet. Von unser Terrasse bis zum Rindenmulch. Der wurde erstmal genau unter die Lupe genommen, bevor er sich beim nächsten Terrassentag darüber hinweg traute und es irgendwie über die Sandkistenumrandung schaffte. Die ersten Male Sand unter den Händen fand er … nicht so geil. Es musste erst ein paar Nachbarskinder in der Sandkiste Spaß haben, bis er mit den kleinen Steinchen warm wurde. Aber dann? War kein halten mehr! Er steigt in Löcher die die anderen buddeln, lässt sich von den lieben Mädchen aus der Etage über uns Burgen bauen und sich von ihnen beim Zerstören anfeuern und am Ende beklatschen. Er vergräbt Schaufeln und trinkt den feinen Sand aus Eimern als wäre es süßer Saft.

Während wir bei den ersten Ausflügen einfach nur ein Baby dabei hatten, sind wir inzwischen für die Besuche auf großen und kleinen Spielplätzen ganz gut gerüstet und checken die Nachbarschaft immer wieder nach Sandkästen und Babyschaukeln ab. Schaukeln findet der Sohn nämlich ganz großartig. Am liebsten wenn man dabei Mama und Papa anlachen kann und nicht auf deren Schoß sitzen muss. Bis jetzt liegt der kleine Spielplatz mit sauberer Sandkiste und Netzschaukel zum reinlegen noch auf Platz eins.

Was wir für kleine und große Ausflüge dabei haben? Dies und das und Snacks.

Spielplatzkind | Unsere Essentials für einen Ausflug in die Sandkiste | Essential | Whishlist

Unsere Spielplatzausrüstung

Ganz klar gehören Sandspielsachen für einen Ausflug in die Sandkiste ganz oben auf die Packliste. Auch wenn der Babysohn aus dem Eimer lediglich den Sand trinkt und die Schaufel genüsslich anleckt, ohne geht es nicht. Eigenes Spielzeug dabei haben verschafft einem Pluspunkte bei den anderen Kindern, denen das Baby heimlich Sandförmchen stibitzte und man ein Tauschobjekt für die restliche Spielzeit anbieten kann. Außerdem befriedigt es auch die Eltern Sandkuchen zu backen. Wir haben einen Sack von Spielstabil | 1 | in dem die wichtigsten Sandspielsachen auch total eingesaut Platz finden. Außerdem muss ich mir keine Gedanken machen das der Sohn irgendwelche Weichmacher zu sich nimmt, denn Spielstabil achtet sehr auf die verarbeiteten Materialen und scharfe Kanten gibt es auch nicht. Damit wir am Ende wieder unser Spielzeug einpacken und nicht das von den anderen Kindern, habe ich mit einem Prägegerät Namensschilder gemacht und auf jedes Stück geklebt.

Spielplatzkind | Unsere Essentials für einen Ausflug in die Sandkiste | Essential | Whishlist

Vor der Snackpause schüttel ich den Sand einfach von den Fingern, ich sehe das alles nicht so eng. Den Sand hat er ja schon vorher genascht, ob er jetzt an der Banane ist, die er danach isst, oder nicht, ist auch egal. Aber ab und an matscht der Sohn dann doch in etwas herum, das nicht unbedingt mitgegessen werden soll und Feuchttücher, egal ob selbst gemachte oder die guten von Lillydoo | 2 | ohne chemischen Quatsch, sind dann Gold wert. Wenn sie sich nicht eh schon in der Wickeltasche finden lassen, sollte ein paar mit auf den Spielplatzausflug.

Für kleine Pausen vom Spiel haben wir eine Decke dabei auf der man es sich gemütlich machen kann, während man Obstschnitten nascht oder sich einkuscheln kann, wenn man kurz an Mamas Brust eine kleine Verschnaufpause einlegt. Ich bin ja ein ganz großer Fan von Musselindecken und kann davon gar nicht genug haben. Auf der Terrasse sind sie super Spieldecken, im Kinderwagen halten sie warm und im Bett kann man sich darin schön einkuscheln. Für den Spielplatz kommt unsere „Leader of the Pack“-Decke von aden + anais | 3 | mit. Wir bekamen die Decke als PR-Sample zugeschickt und mögen sie so gerne, dass wir an euch eine weitere verlosen wollen. Die Verlosung findet ihr am Ende des beitrags.

Kaffee und Tee to go gehören zu einem ordentlichen Spielplatzausflug dazu. Um nicht massenhaft Papiermüll zu verursachen, versuche ich immer an meinen KeepCup | 4 | zu denken. Den fülle ich meistens schon zu hause mit der ersten Ladung Tee für den Weg und lasse ihn mir Unterwegs nochmal auffüllen.

Sind keine anderen Mamas zum Quatschen da und der Babysohn spielt verträumt mit einer Schaufel, lese ich ein paar Seiten auf dem Kindle | 5 |. Der wiegt weitaus weniger als ein Buch und wenn man nicht mit dem Kinderwagen unterwegs ist, sondern mit einer Trage oder dem Tuch und einem Rucksack, möchte ich unnötiges Gewicht vermeiden. Ich empfehle leichte Kost, die einen nicht zu sehr fesselnd, damit man noch rechtzeitig mitbekommt, wenn das Baby gerade den 3 Schluck Sand nimmt. Man sollte kleine Wuselkinder immer im Augenwinkel haben.

Apropos Sand trinken. Der muss ab und an mal mit etwas Wasser heruntergespühlt werden. Ohne etwas zu trinken gehe ich nicht aus dem Haus. Wir haben immer den Magic Cup von NUK | 6 | dabei. Aus dem kann nichts auslaufen und der Sohn kann ihn selbst halten und daraus trinken.

Snacktime! Ein bisschen Obst und Gemüse, ein paar zuckerfreie Kekse und Fruchtriegel kommen immer gut an. Bis vor kurzem zog ich immer noch mit kleinen Einmachgläsern los, tauschte sie jetzt aber gerade gegen diese kleine Dosen von Petit Monkey | 7 | um.

Wenn der Himmel nicht gerade grau ist, strahlt die Sonne schon ordentlich. Ein Sonnenhut | 8 |. sollte in jeder Garderobe von kleinen Spielplatzhelden finden sein. Bei uns funktionieren die mit Band am besten, da sie sonst ganz gerne mal einfach vom Kopf gezogen werden.

Regen, feuchter Sand und Matsch stören uns Erwachsene weit mehr als die Kinder. Der Sohn will auch raus, wenn ich lieber auf dem warmen Wohnzimmerfußboden spielen mag. Damit ich nicht mit einem durchgeweichten Kind heim komme, hängt die Matschhose von BMS | 9 | griffbereit an der Garderobe . Ich mag sie besonders, weil sie auch die Füße umschließt und so kein nasser Sand in den Socken oder Schühchen landet. Der Babysohn kann zwar schon an Dingen entlang spazieren, frei gehen ist aber noch nicht drin und für Krabbelkinder und Hobbysteher ist das die perfekte Lösung. Der Fußteil ersetzt allerdings keine Gummistiefel und sollte es soweit sein, dass wir durch Pfützen springen, wird die Hose gegen eine mit Steg ausgetauscht. Bis jetzt hat unsere Matschhose aber schon sehr oft ganz hervorragende Dienste geleistet und die kleine Investition hat sich gelohnt. Da die Hose ein paar Größen mitwächst, muss man auch nicht ständig eine neue anschaffen.

Bis jetzt hat uns beim Baden Wasser, etwas Mandelöl und Muttermilch gereicht, aber jetzt landet ab und an ein richtig kleiner Dreckspatz in der Wanne und wir testen gerade zum ersten Mal Badeöl und Shampoo | 10 | für das Baby. Wir bekamen ein Paket von das boep und dürfen uns einmal durch deren Produkte probieren. Die Produkte sind frei von synthetischen Düften, Mineralölen oder Parabenen denn ich bin ja schon pingelig und lasse nur Naturkosmetik an meine Haut, das ziehe ich also beim Babysohn auch durch. Wer aus dem Norden kommt, findet die Produkte übrigens inzwischen auch bei einigen Budnis. (Beste Drogerie der Welt!)

Bequeme Schuhe die auch gerne dreckig werden können, dürfen natürlich auch nicht fehlen. Mal abgesehen von einer Windel, die eh immer im Rucksack herumfliegt, ist das unsere Grundausstattung. Was nehmt ihr immer mit auf den Spielplatz?

Verlosung

Damit ihr es in den kleinen Verschnaufpausen schön kuschelig habt, verlose ich eine der weichen Dream Blanket von aden + anais aus vier lagen vorgewaschenem Baumwollmusselin mit dem coolen Löwenmotiv „Leader of the Pack“.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil mit dem Bild zu diesem Posting teil. Um die Gewinnchancen zu erhöhen lohnt es sich natürlich auf beiden Plattformen mitzumachen. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 23.05.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 24.05.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen melden, verfällt der Gewinn.
  • Viel Glück.

Baby Kolumne

Hilfe, hilfe, ich bin so müde, aber schlafen will ich nicht

Wenn alle schlafen wollen, nur das Baby nicht

9. Mai 2017
Hilfe, hilfe, ich bin so müde, aber schlafen will ich nicht | Wenn alle schlafen wollen, nur das Baby nicht | 46-Wochen-Schub

Vor knapp vier Wochen krabbelte der Sohn plötzlich rückwärts vom Bett. Und vom Sofa. Von einem Tag auf dem anderen hat er verstanden, dass man nicht mit dem Kopf voran von Sachen herunter klettert, sondern mit den Füßen zuerst. Seitdem kann er nicht nur selbst in unser Bett steigen, sondern auch wieder heraus. Das trägt ungemein dazu bei, dass wir alle entspannter sind. Man muss nicht mehr darauf achten, dass er der Bettkante zu nahe kommt. Jetzt kann man das Schlafzimmer verlassen und darauf warten, dass er einem glücklich hinterherkrabbelt. Rückwärts von Dingen herunter klettern, bedeutet auch rückwärts krabbeln können, das kann er jetzt also auch. Er gehörte nämlich zu den Kindern, die von anfang an vorwärts robbten und krabbelten. Also lernte er jetzt zwei Dinge auf einmal.

Keine Woche später stand das Baby plötzlich. Nicht an irgendetwas dran, dass kann er schon eine ganze Weile, sondern einfach so, mitten im Raum. Erst geht er in die Hocke, dann steht er. Zu Beginn hielt er sich kaum eine Sekunde auf den Beinen, jetzt bleibt er schon viel länger stabil stehen. Er lässt auch immer öfter die Dinge los, an denen er sich hochgezogen hat. Man sieht ihm an, dass das noch nicht genug für ihn ist. Er will weiter. Der Babysohn will gehen. Und das nicht an irgendetwas entlang. Frei gehen ist sein Ziel. Aber das klappt einfach noch nicht so, wie er es gerne möchte. Also übt er. Immer. Auch dann, wenn er schläft. Wenn er denn schläft.

Unser Baby ist immer in Action. Das kennen wir schon. Kurz mal still sitzen und etwas länger angucken oder sich mal an Mama und Papa lehnen um etwas auszuruhen ist nicht sein Ding. Das war okay, schließlich gab es ja Frühstücks- Mittags- und Nachmittagsnickerchen. Kurz andocken, einschlafen und wieder mit neuer Energie weiter machen.

Aber jetzt hat der Sohn Hummeln im Po. In kurzer Zeit hat er so viel neues gelernt und das will er perfektionieren und gleich noch etwas hinterher legen. Schlaf nimmt ihm wertvolle Zeit, in der eher vielleicht etwas verpassen könnte. Und jetzt wo Arme und Beine etwas können, wollen die Muskeln es so oft wie möglich wiederholen. Das geht natürlich nicht wenn man entspannt und still in Mamas Armen liegen soll. Also wird gezappelt und gedreht und gewendet, heruntergerutscht und wieder hochgekrabbelt, aufgestanden und hingeplumst. Und dabei gejammert. Denn nach zwei Stunden Ausdauersport, anders kann man die Aktivitäten des Sohnes nicht beschreiben, ist der Körper müde und auch der Geist braucht eine kleine Pause um alles verarbeiten zu können.

Wir sind ja im Team Einschlafstillen. Das klappte bis jetzt auch hervorragend. Die Wunderwaffe um zu entspannen und einzuschlafen. Und unterwegs snoozelte das Baby gerne in der Trage ein. Aber jetzt? Nö. Einfach nur Nö. Im Bett nebeneinander liegen und stillen funktioniert gar nicht mehr. Der Sohn liegt dann für zwei Sekunden an der Brust, dann dreht er sich auf den Bauch, der Po geht in die Höhe, die Füße werden in die Matratze gestemmt und plötzlich steht er, nur noch der Kopf ist unten, schließlich will er die Brust eigentlich nicht loslassen. Und dann prescht er nach vorne um sich an die Wand zu stellen. Oder legt den Rückwärtsgang ein um vom Bett zu steigen. Also stillen wir jetzt wieder im Arm. Läuft aber auch nicht wirklich besser. Manchmal windet er sich wie eine kleine Raupe von mir runter, krabbelt etwas rückwärts und ist dann schlecht gelaunt, weil die Brust nicht mitgekommen ist. Dann fällt er mit offenem Mund auf die Brust, nimmt zwei Züge und macht weiter Action, bis er wieder jammert, weil ihm die Brust fehlt und er müde ist. Festhalten ist keine Option. Mal ganz davon abgesehen, dass er wirklich stark ist, niemand entspannt sich, wenn man ihn festhält und darum geht es ja eigentlich bei der ganzen Sache.

Wenn er denn mal in meinen Armen liegen bleibt, dann machen seine Beine einen Spagat in der Luft, ein Fuß wird immer wieder in mein Gesicht gehalten und wenn seine Füße nackig sind, lacht er sich mit dem Nippel in der Brust kringelig, wenn er den großen Zeh in meinen Mund schiebt.

Bis der Babysohn schläft, können Stunden vergehen. Falls jetzt jemand denkt, dass er vielleicht gar nicht müde ist, doch doch, ist er. Sehr sogar. Die Augen werden gerieben, die Haare gerauft, Lachen wechselt sich mit Quengeln ab. Aber ganz kurz an der Brust sein gibt ihm noch mal einen kleinen Powerschub, den er immer wieder ausnutzt um noch mal Aufzudrehen. Es ist auch vollkommen egal in welchem Stadium der Müdigkeit er mit mir ins Bett geht. Leise erzählen und ein kleines Schlaflied (wirkten sonst immer echt gut) bringen ihn auch nicht mehr runter. Alles was bis jetzt half, hilft nicht mehr. Wir sind auch schon Abends zu einem Spaziergang mit dem Kinderwagen aufgebrochen, weil uns nichts mehr einfiel und er ab und an darin einschläft. Nach einer Stunde kamen wir mit einem vollkommen überdrehten Baby wieder nach hause. Auch in der Trage oder im Tuch kommt er kaum zur Ruhe. Erst werden die Arme oben herausgestreckt, dann hüpft er auf und ab, beugt sich zu beiden Seiten fast komplett heraus und guckt und zappelt.

Und wenn der kleine Sohn endlich schläft, dauert es nicht lange bis er sich plötzlich einfach hinsetzt, meistens noch mit geschlossenen Augen und noch gar nicht richtig wach. Und wenn man nicht schnell genug ist und ihn in den Arm nimmt, krabbelt er einfach los oder stellt sich hin. Dann ist er natürlich so wach, das an ein schnelles wiedereinschlafen nicht mehr zu denken ist.

Ich weiß, das ist alles nur eine Phase, ein Schub und vermutlich ist es von heute auf morgen wieder weg und er schläft wie eine Eins, aber gerade komme ich wirklich an meine Grenzen. Ich bin müde. So müde. Ich nicke teilweise beim Einschlafstillen ein und schrecke von seinem Zeh in meinem Mund wieder auf. Aber die Müdigkeit ist gar nicht das Schlimmste. Ich merke, wie ich an Geduld verliere. Ab und an, nach einer Stunde Zubettbringen, schnell aus dem Zimmer schleichen um mal Pipi zu machen und noch auf der Toilette hören wie das Baby wieder wach ist und meckert, weil es doch eigentlich schlafen will, kratzt an meinen Nerven. Manchmal hilft tief durchatmen gar nicht mehr, da muss ich selbst kurz weinen, bevor ich wieder eine entspannte Einschlafbegleiterin bin. Ich würde ihm so gerne erklären, dass es mit ein bisschen Schlaf viel leichter fällt neue Dinge zu lernen. Ein bisschen neue Energie bewirkt Wunder. Aber ich kann nichts machen als ihn immer wieder in den Arm zu nehmen, leise zu flüstern, dass jetzt Zeit ist um die müden Augen auszuruhen und Armen und Beinen, die so viel leisten, eine Pause zu gönnen.

Wenn ich anhand der Intensität dieses Schubes auf eine neue Fähigkeit schließen müsste, würde ich übrigens darauf tippen, dass das Baby demnächst an Wänden hochgehen kann.

Baby Kleinkind Kolumne

Der wird später sicher mal gemobbt

Über rosafarbene und blaue Geschlechterrollen und warum wir mit unseren Vorurteilen die Mobber von morgen erschaffen

2. Mai 2017
Der wird später sicher mal gemobbt | Rosafarbene und blaue Geschlechterrollen | Erziehung

Der Sohn hat eine rosa Mütze, auf ein paar Oberteilen sind kleine Kätzchen und ein rosa Tuch hat er auch. Ihm steht rosa einfach und ich mag Katzen. Mein Mann auch. Katzen sind kein Mädchending. Es bleibt mir ein Rätsel warum es sie nur auf Kleidung aus der Mädchenabteilung gibt. Rosa und „Mädchenkleidung“ lassen andere Menschen gerne mal dazu verleiten uns kluge Ratschläge zu geben. „Aber er ist doch ein Junge. Später will der dann doch sicher auch Kleider tragen und mit Puppen spielen. Der wird dann sicher gemobbt.“

Puh. Erstmal finde ich die Differenzierung von Mädchen- und Jungenkleidung albern. Eine Farbe ist weder einem Penis noch einer Vulva zugeordnet. Mädchen wollen auch gerne mal Pirat sein und Jungs Prinzessin. Schließlich dürfen die machen was sie wollen. Und Jungs spielen auch gerne mit Puppen Vater, Mutter, Kind, wobei es ihnen, je jünger sie sind, vollkommen egal ist ob sie Vater oder Mutter sind.

Unser Sohn verbringt die meiste Zeit des Tages mit mir. Er sieht mich wie ich ich koche und putze, wie ich Kleider und Röcke trage und wie ich mir Rouge auf die Wangen pinsel. Er beobachtet mich in meinem Tun immer mehr. Er schaut interessiert zu und fängt ganz langsam an mich nachzuahmen. Wenn er daran Interesse hat, wird neben dem großen Herd irgendwann ein kleiner stehen. Er darf mit meinen Pinseln seine Wangen kitzeln und sollte er mal einen Lippenstift zu fassen kriegen kann er sich und den Spiegel damit anmalen. Möchte er, wenn er etwas größer ist, meine Kleider anprobieren, darf er das. Schließlich durfte auch ich in die Kleider meiner Mutter und in die Hosen meines Vaters schlüpfen und hatte dabei einen Heidenspaß. Ich werde es ihm nicht verbieten sich im Geschäft Pullis mit Glitzerponys auszusuchen anstatt mit Treckern oder Trecker anstatt Glitzerponys. Er darf sich frei entfalten. In Hosen und Kleidern. Ich dränge ihn in keine Richtung.

Natürlich mag mir jetzt einer vorwerfen, dass ich es doch tue und ihn durch das Tragen von Hosen bereits zeige, dass Jungs eben Hosen zu tragen haben, aber hätte ich eine Tochter, sie würde in diesem Alter auch Hosen, Leggings und Strumpfhosen tragen. Bei Robb- und Krabbelkindern sind Kleidungsstücke einfach Quatsch, die hochrutschen können. Und Röcke und Kleider rutschen nunmal hoch.

Mobben hat nichts mit der Farbe oder der Art von Kleidung zu tun, die jemand trägt. Und auch nichts mit den Vorlieben für Puppen oder Autos. (Und natürlich auch nichts mit der Hautfarbe und Herkunft.)

Kinder mobben andere Kinder aufgrund von Vorurteilen, die ihnen von den Eltern mitgegeben werden. Eltern die befürchten andere Kinder würden aufgrund von rosa Mützen und Katzenprints gemobbt werden, schaffen die Mobber der nächsten Generation, gewollt oder ungewollt. Denn sie vermitteln ihren Kindern, dass bestimmte Dinge nur Mädchen dürfen, oder eben nur Jungs. „Irgendwann wird es vielleicht von den Mitmenschen akzeptiert, wenn Jungs auch Mädchensachen tragen, aber jetzt ist es noch nicht soweit und deshalb ziehe ich meinem Sohn keine rosa Sachen an.“ trägt nicht dazu bei, dass die nächste Generation toleranter damit umgeht. Damit wird weiterhin dafür gesorgt, dass es als abnormal angesehen wird. Es ist ja schön, wenn man eigentlich cool damit ist, aber es trotzdem nicht machen, weil andere es nicht machen, ändert nichts.

Baby Lieblinge

Schönes im April

Gekauft und nicht nur gewünscht

27. April 2017

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Neben ein paar Kilo Blaubeeren die ich regelmäßig nach Hause schleppe (ja, kein bisschen saisonal und das ist gar nicht gut, aber meine Seele genießt jede einzelne von ihnen), habe ich diesen Monat ein wenig übertrieben und noch ein paar andere Dinge mit nach Hause gebracht. Für mich und für das Baby. Statt einer Wunschliste gibt es eine „was hat Mama alles angeschleppt“-Liste. An dem Namen muss ich noch feilen, aber ich glaube, das Prinzip gefällt mir. Ich lese und gucke gerne Youtube-Videos mit diesem Inhalt, vielleicht ihr ja auch. Und wenn es euch gefällt, findet einmal im Monat eine solche Liste Platz auf meinem Blog. Vorausgesetzt ich kaufe wieder mehr als Blaubeeren.

Ein paar Tage war es richtig schön warm. Schon fast Sommer statt Frühling. Der Babysohn und ich saßen Barfuß in der Sandkiste und eine milde Brise ließ sich alles nach Urlaub anfühlen. Ich wollte am liebsten die dicke Jeans gegen luftige Stoffhosen tauschen und klickte mich Abends durch ein paar Onlineshops. Bei Asos landeten zwei Hosen aus einem Mix aus Baumwolle und Leinen in meinem Warenkorb und ich könnte heulen, dass es gerade wieder vor dem Fenster hagelt und die Hosen noch ein bisschen im Schrank auf Ich liebe Leinen und möchte ganz langsam immer mehr Teile mit mehr oder weniger Anteil davon meine Garderobe integrieren. Die rosa Karottenhose | 1 | fühlt sich etwas fester an, die rotbraune Hose | 3 | ist schön leicht und ich mir gefallen die Knöpfe und die Schleife zum Binden an der Seite besonders gut.

Vor ein paar Jahren konnte ich mir mich selbst in Sneakern überhaupt nicht vorstellen. Bloß Chucks waren eine Ausnahme. Ich liebte Chelsea Boots, mit und ohne Absatz. Inzwischen komme ich mir ohne Sneaker an den Füßen komisch vor. Sneaker und Gummistiefel dominieren inzwischen meinen Schuhschrank. Um die beigen Lily Sneaker von Edited | 2 | mit der unglaublich trendigen Schleife tigere ich schon etwas länger herum und gönnte sie mir jetzt einfach.

Ich brauche keine Still-Oberteile, einfach das Shirt hochziehen finde ich viel praktischer. Mit lockeren Oberteilen geht das noch mal eine Nummer leichter als mit engen Shirts. Ich liebe Streifen und der Jumper Marika von Edited | 4 | mit seinem gestreiften Rüschensaum ist ganz sicher für mich gemacht. Rosa war nie meine Farbe, also abgesehen von dem rosa Kleid, dass ich als Kind tragen durfte, als ich Blumenmädchen auf einer Hochzeit war. Seit letztem Jahr mag ich Rosa dafür doppelt so gerne. Meine rosa Regen- und Jeansjacke trage ich momentan am liebsten. Das rosa Oberteil von Asos | 5 | ist leicht und luftig und gerade im Sale. 😉

Die letzten Jahre kamen an meine Haut nur natürliche Öle und Heilerde. Damit bin ich immer noch vollkommen zufrieden, aber seit der Geburt des Babysohns juckt es mich in den Fingern mal wieder etwas mehr zu machen und auszuprobieren. Mir etwas richtig gutes zu gönnen. Meine Lieblingsmarke für Schminke ist 100% pure, neben dekorativer Kosmetik haben sie aber auch ganz tolle Pflegeprodukte und ich schlug letzte Woche zu. Neben diesem und jenem landete auch ein Gesichtspeeling mit Matcha | 6 | bei mir im Bad. Das werde ich heute Abend ganz entspannt ausprobieren.

Es fällt mir unglaublich schwer an schönen Tassen, Tellern und Schüsseln vorbei zu gehen. Irgendwann möchte ich ein buntes Sammelsurium schöner und gerne auch handgemachter Keramik im Küchenschrank stehen haben. Bei Bechern bin ich schon gut dabei, gerade stocke ich die Teller auf. Die Stücke von Suite One Studio haben es mir angetan und gerade gibt es bei Anthropolgie ein paar wirklich hübsche Teile aus einer Kooperation für einen humanen Preis zu erstehen. Da konnte ich nicht nein sagen und drei Dessertteller | 7 | sind gehören jetzt mir.

Der Sohn ist jetzt ein Spielplatzkind. Schaukeln und im Sand rumwuseln sind sein Ding. Ganz besonders haben es ihm aber die Spielsachen der anderen Kinder angetan. Damit wir den anderen eine Ersatzschaufel in die Hand drücken können, während das Kind die der anderen mopst, haben wir uns einen Matschbeutel voll Sandspielzeug von Spielstabil | 8 | bestellt. Vielleicht mag der Babysohn seine eigenen Spielsachen ja sogar lieber als die der anderen. Beim nächsten Ausflug in die Sandkiste testen wir das mal.

Wer viel auf der Terrasse und der Wiese rumkrabbelt und sich an allem hochzieht und daran entlang läuft, der braucht Schuhe. Schön weiche für den zarten Babyfuß. Die Krabbelschuhe mit Fuchsmotiv von Pololo | 9 | sind so unglaublich süß und so weich.

Pettersson und Findus sind fester Bestandteil meiner Kindheit und meine Kinderbücher stehen noch immer hier im Regal und warten darauf vom Babysohn entdeckt zu werden. Aber die Seiten sind dünn und das Format noch viel zu unhandlich für kleine Hände. Ich entdeckte zufällig die kleine Variante mit stabilen Pappseiten und kürzeren Texten. Klar ist er noch zu jung um all die kleinen Muckler zu entdecken, aber wir lesen trotzdem Abends in dem Buch | 10 |.

Am liebsten würde das Baby ständig mit unserem Handfeger und Schaufel spielen, aber in der Bürste sind so viele Fussel und die Schippe sah sicher auch schon mal besser aus. Jetzt hat er sein eigenes Kehrblech mit Schaufel von Glückskäfer | 11 |.

Hat es euch eines der Teile auch angetan?

Baby Kolumne

Montags ist PEKiP-Tag

Warum ich Krabbelgruppen und Co. so mag

25. April 2017

Montags ist bei uns PEKiP-Tag. Nach einem Vormittagsschläfchen landen Windel und Mulltuch im Rucksack und das Baby in der Trage. Wir spazieren gemütlich eine halbe Stunde durch Winterhude, fahren dann mit dem Fahrstuhl in den 5. Stock und gehen die letzte Etage zu Fuß hoch in die Kursräume der Hebammenpraxis. Der Spaziergang gehört mit dazu, ganz egal was für ein Wetter draußen ist. In den ersten Monaten schlief der Babysohn noch auf dem Hinweg in der Trage ein, inzwischen wird unterwegs alles aufmerksam beobachtet und für einen vorbeilaufenden Hund hängt er sich auch gerne mal fast komplett aus der Trage.
Die frische Luft vor und nach dem Kurs tut uns gut. Vor allem danach. Beim PEKiP-Kurs wird der Raum auf 25°C aufgeheizt, damit die Babys dort ohne Body und Windel rumtoben können. Und 25°C in einem geschlossenen Raum sorgen schon mal dafür, dass alle Muttis am Ende in ihrem eigenen Schweiß baden. Ein Heimweg durch die frische Luft kühlt die glühenden Wangen.

Wir sind acht Mamas mit Baby im Kurs. Von der ersten Kursstunde an so ziemlich die gleiche Runde. Nur zwei sind etwas später eingestiegen. Die Babys kennen sich. Hier wird sich zur Begrüßung angeleckt und die anderen Muttis bekommen ein Lächeln zugeworfen. Während in den ersten Monaten die Babys einfach nur auf dem Rücken lagen, ab und an mal einem auf die Hose pischerten und glücklich mit Linsen gefüllten Flaschen und bunten Tüchern spielten, werden jetzt Bällebäder, Krabbaltunnel und kleine Podeste erobert.

Ganz gleich ob PEKiP, DELFI, FABEL oder ganz einfache Krabbelgruppe, solche Kurse bieten einem die Möglichkeit den Babys dem Stand der Entwicklung entsprechende neue und andere Reize zu geben, es gibt eine kompetente Kursleitung mit der man über Themen und Probleme aus dem Babyalltag reden und andere Mütter mit denen man sich austauschen kann.

Natürlich sind diese Kurse nicht ausschließlich für Mütter und ihre Babys, Auch Väter sind willkommen und ab und an kommt beim PEKiP auch mal ein Vater mit oder vertritt eine Mama. Aber bei uns sind in der Regel die Mütter am Start.

Es gibt Montage, die sind auch für uns grau, obwohl gar keine Arbeitswoche startet. Das Wochenende mit dem Papa ist vorbei und wir starten wieder in die Woche, in der wir tagsüber nur zu zweit sind. Das macht uns manchmal schlechte Laune. Aber auf dem Weg zum PEKiP-Kurs hellt sie sich wieder auf. Spätestens beim Betreten des Raumes und beim Absetzten auf die Matten ist alles vergessen und noch bevor man das Baby ausgezogen hat, wird schon munter erkundet und beim Begrüßungslied die Gruppe angestrahlt.

Eine Stunde, mit Hin- und Rückweg sogar zwei, ist es eine kleine Pause vom Alltag.

Auf einem Regal stehen Getränke, Balisto- und Kinderriegel und eine Schüssel mit Gummibärchen. Nicht für die Babys, sondern für die Mamis. Obwohl der Kurs erst Mittags startet, gab es in der Anfangszeit kaum jemanden von uns, der vor dem Kurs irgendetwas gegessen hat. Der neue Alltag mit Baby hat das Frühstück ausfallen lassen. Die süße Verpflegung hat die erste neue Energie am Tag geliefert. Und Schoki tut auch noch der Seele gut.

Von Schoki, Bällebädern und der Möglichkeit des Austausches mal abgesehen, bieten solche Kurse einem auch endlich mal die Möglichkeit einfach nur ins Leere zu starren und ganz kurz abzuschalten. Ich muss nicht hinter meinem Kind herlaufen wenn es auf der anderen Seite des Raumes gerade einen Turm Spielmatten erklimmt weil ich weiß, dass die anderen Mamas in seiner Nähe einen Blick auf ihn werfen, ihn in die richtige Richtung lenken, wenn er mit dem Kopf zuerst von etwas herunter möchte und die begeistert applaudieren, wenn er stolz einen Ball in die Höhe hält. Hier darf jeder mal kurz eine Pause machen. Immer öfter verlieren die Kinder inzwischen auch das Interesse an der eigenen Mutter und finden die der anderen viel spannender. Und die Handtaschen und Rucksäcke. Ausräumen von neuen Dingen macht schließlich doppelt so viel Spaß.

Aber wisst ihr was mir am PEKiP-Tag, allgemein an Tagen mit Krabbelkursen am besten gefällt? Ich kann alleine Pinkeln gehen. Ich kann die Tür hinter mir schließen ohne das vor der Tür jemand meckert und die Finger versucht drunter durch zu schieben. Ich kann mir sogar Zeit lassen und das Etikett der Seife durchlesen. Wenn ich zurück in den Kursraum gehe, ist mein Baby immer noch glücklich am Spielen oder hat sich einen anderen Arm gesucht um etwas Beruhigung zu finden.

Mit dem ersten Geburtstag endet der PEKiP-Kurs und ich halte jetzt schon Ausschau, nach einem schönen Ersatz für uns. Wir haben schon einige offene Krabbelgruppen besucht, die ich auch als ab und an Ersatz sehr angenehm finde, aber eine feste Gruppe, bei der sich alle kennen und vertrauen, möchte ich gerne weiterhin in unserer Woche haben.

Besucht ihr mit euren Kindern ähnliche Kurse?