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Zwiebelsaft gegen Husten

Hausmittel gegen Husten mit Zwiebel und Thymian | Hustensaft selber machen

2. Januar 2018
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Hier hustet und schnieft gerade jeder. Papa, Mama und Kind. Besonders nachts lässt ein Reizhusten das Kleinkind von einer Seite des Bettes zur anderen wühlen und bringt uns alle um erholsamen Schlaf. Damit wir alle schnell wieder gesund werden, habe ich Hustensaft selber gemacht. Zwiebelsaft mit Thymian ist ein Hausmittel, das bei uns immer schnell und zuverlässig gegen Husten hilft und uns fix wieder fit werden lässt.

Das Rezept ist kein Geheimnis, Zwiebelsaft kannten schon unsere Großmütter und er kann wirklich schnell und einfach selbst gemacht werden. Das Schneiden der Zutaten geht ganz schnell und während der Hustensaft vor sich hin zieht, kann man ganz gemütlich kuscheln und diverse Bilderbücher durchblättern.

Klassisch wird er mit Honig gemacht, dieser wirkt antibakteriell und soll zusätzlich Hustenreiz lindern. Er ist allerdings nicht für Babys geeignet, da die Gefahr besteht, dass Bakterien hinein gelangt sein können, die bei ihnen zu einem lebensbedrohlichen Säuglingsbotulismus führen können. Es gibt unterschiedliche Altersempfehlungen die zu einem Verzehr ab dem 1. 2. und sogar erst ab dem 3. Lebensjahr raten.

Zwiebelsaft mit Xylit statt Honig

Unseren Zwiebelsaft machen wir mit Xylit. Auch bekannt als Birkenzucker ist Xylit ein Zuckeraustauschstoff der aus Hölzern, klassisch der Rinde von Birken, Mais, Stroh und Getreidekleie hergestellt wird. Er hat etwa die gleiche Süße wie Zucker und es gibt ihn in der gleichen, kristallinen Form. Bei uns in der Küche hat er herkömmlichen Zucker fast vollständig verträgt.

Im Gegensatz zu anderen bekannten Süßstoffen hat er, neben einer geringen Kalorienzahl, gesundheitliche Vorteile. Ganz vorne bei den positiven Eigenschaften: er ist gut für die Zähne. Xylit hilft bei der Vorbeugung und Behandlung von Karies. Also perfekt für einen süßen Hustensaft, der Kleinkindern gegeben wird. Allerdings sollte nicht zu viel Xylit am Tag zu sich genommen werden. In großen Mengen wirkt es abführend. Bis diese Wirkung eintritt, müsste man vermutlich so viel Zwiebelsaft trinken, bis man selbst eine Zwiebel ist.

Hustensaft mit Zwiebel und Thymian

Die Zwiebel wirkt mit ihren scharfen ätherischen Ölen schleimlösend, antibakteriell und entzündungshemmend. Einfach aufgeschnitten und neben dem Kopfende des Bettes platziert, hilft sie gegen Schnupfen. Ihr Auszug im Hustensaft hilft festsitzenden Schleim zu lösen und eine leicht abschwellende Wirkung der Zwiebel tut dem gereizten Hals gut.

Thymian enthält ebenfalls ätherisches Öl, welches festsitzenden Schleim löst und antibakteriell wirkt. Er ist eine ganz hervorragende Ergänzung zur Zwiebel und gibt dem Zwiebelsaft einen etwas angenehmeren Geschmack. Mit Thymian schmeckt der Zwiebelsaft mehr nach Hustensaft. Für das Rezept empfehle ich frischen Thymian, da in ihm mehr des wirkungsvollen ätherischen Öles enthalten ist als im getrockneten Thymian aus dem Gewürzregal eures Supermarktes.

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Zwiebelsaft mit Thymian gegen Husten

Zutaten

  • 1 große Zwiebel
  • 3 EL Xylit
  • 1 kleiner Bund frischer Thymian

Zubereitung

  1. Eine Zwiebel schälen und klein schneiden.
  2. Thymianblätter grob von den Zweigen zupfen und durchhacken. Kleine Stängel können ruhig dabei sein.
  3. Zwiebel und Thymian in eine Schale oder ein Glas geben, mit dem Xylit vermengen und mit einem Deckel oder einen Teller verschließen.
  4. Am besten über Nacht stehen und ziehen lassen. Der Xylit löst sich auf Thymian und Zwiebel geben ihre wertvollen ätherischen Öle ab.
  5. Anschließend die Mixtur in ein feines Sieb, oder einen Teebeutel geben und den Sirup in ein Schraub- oder Einmachglas tropfen lassen.
  6. Deckel drauf und fertig. Am besten etwas kühler lagern.

Von dem Hustensaft geben wir über den Tag verteilt immer mal wieder einen Teelöffel voll, wenn wir vom Kind angehustet werden. Vor dem Schlafengehen gibt es prophylaktisch einen, weil der Husten bei uns meistens Nachts zuschlägt.

Wer keinen Döner mag, sollte sich am besten einen Schnupfen einfangen oder versuchen nicht einzuatmen, wenn das Kind einem direkt nach dem Hustensaftverzehr anatmen möchte.

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Alternativen zum Zwiebelsaft

Wem schon beim Geruch von Zwiebeln ganz anders wird, findet bei elfenkindberlin ein Rezept für einen reinen Thymian Hustensaft.

Wer mehr Hausmittel ausprobieren möchte, dem kann ich das wunderschöne Buch Zwiebelwickel, Essigsocken & Co empfehlen. Es enthält viele Rezepte, deren Zutaten man eigentlich immer im Haus hat.

Neben dem Zwiebelsaft schwören wir auf den Thymian Myrte Balsam der Bahnhofsapotheke und Bienenwachswickel. Sie gehören fest zu unser Hausapotheke dazu. Letztes Jahr habe euch euch unsere kleinen Helfer gegen Husten und Schnupfen beim Baby vorgestellt.

Der Husten hört nicht auf

Ist der Husten wirklich doll, geht bitte zum Arzt. Ich bin keine Ärztin oder Apothekerin und teile mit euch lediglich meine eigenen Erfahrungen. Das ihr den Hustensaft niemandem gebt, der gegen Zwiebeln oder Thymian allergisch ist, ist natürlich selbstverständlich. Für Hunde wirkt Xylit übrigens toxisch. Der sollte also den Löffel am Ende nicht ablecken.

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Kleinkinder im Winter richtig anziehen | Winterkleidung für Kinder

Was ziehe ich meinem Kind im Winter an?

19. Dezember 2017
Was ziehe ich meinem Kleinkind im Winter an? | Kleine Kinder im Winter richtig anziehen | Winter Essentials | Baby | Kleinkind | Winterkleidung | Warme Kleidung | ivy.li
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Sogar in Hamburg hat es jetzt geschneit, es ist also auch bei uns offiziell Winter. Gut, noch verwandelt sich der Schnee schneller in Matsch als man gucken kann, aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, dass wir diesen Winter mit dem Kind durch fluffigen Schnee toben können. Damit unser und eure kleinen Wuselkinder draußen nicht frieren, habe ich euch zusammengestellt wie man kleine Kinder im Winter richtig anzieht, damit sie warm und trocken bleiben.

Zwiebellook – So ziehst du Kinder im Winter richtig an

Viele dünne Schichten Kleidung wärmen besser, als eine richtig dicke. Zwischen den Kleidungsschichten entstehen kleine Zwischenräume mit Luft, die isolierend wirken. Außerdem kann man besser auf die Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen reagieren. Das Kind muss in der beheizten Wohnung oder bei einem langen Bummel durch das Einkaufzentrum nicht im dicken Pullover schwitzen, sondern kann einfach eine Schicht ablegen. Das sollte man auch immer machen, denn wenn man verschwitzt wieder nach draußen geht, kühlt der Schweiß den Körper aus.

Die Faustregel beim Anziehen von Babys und Kleinkindern: Unter null Grad immer eine Schicht mehr anziehen, als wir es selbst tun. Natürlich gibt es auch schon bei den Kleinsten kleine Heizungen und Frostbeulen, da kommt dann eben eine Schicht mehr oder weniger an.

Warme Unterwäsche aus Wolle und Seide

Die unterste Schicht sollte immer warme Unterwäsche sein. Bei Babys und Kleinkindern ist lange Unterwäsche in Form eines Bodies und enger Leggings/ langer Unterhose aus Wolle oder einem Mix aus Wolle und Seide am besten. Die Materialien wirken temperatur- und feuchtigkeitsregulierend. Sie halten warm, lassen Kinder aber auch in beheizten Räumen nicht überhitzen. Baumwolle hat eine geringere isolierende Eigenschaft und wirkt kühlend, wenn sie Schweiß aufnimmt. Wolle hingegen fühlt sich auch mit etwas Feuchtigkeit nicht nass an und hält weiterhin warm.

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Wollsocken

Auch an den Füßen ist Wolle das Material der Wahl. In dicken Winterschuhen oder Gummistiefeln schwitzen Füße schnell. Baumwollsocken saugen sich voll und werden nass und die kleinen Füße werden schnell kalt. Außerdem kann man sich mit feuchten Füßen schneller wunde Stellen oder Blasen laufen. Wollsocken nehmen die Feuchtigkeit auf, speichern sie und lassen die Füße trocken bleiben.

Wir bevorzugen die Kombination aus Leggings und Socken, da unser Kind sehr gerne barfuß läuft und zuhause zusammen mit den Schuhen auch direkt die Socken auszieht. Mit einer Fußbodenheizung ist das auch im Winter in einer Erdgeschosswohnung vollkommen okay.

Wollwalk- oder Wollfleece-Overall – Die perfekte Winterkleidung, nicht nur für Babys

Generell kann ich Winterjacken für Babys und Kleinkinder nicht empfehlen, wenn es draußen richtig kalt ist. Babys sind im Winter am besten mit einem Overall aus Wollwalk oder Wollfleece für draußen gerüstet, aber auch für Kleinkinder, die schon selbst die Welt entdecken, sind sie eine gute Wahl. Sie sind nicht so dick und lassen dem Kind viel Bewegungsfreiheit zum Toben, Laufen und Klettern. Gerade bei Tragekindern ist ein Anzug aus Schurwolle sehr praktisch. In Trage und Tuch würde ein dicker Schneeanzug drücken und unangenehme Falten werfen. Trägt man noch, ist es eine gute Idee den Overall eine Nummer größer zu nehmen, damit die Beine auch angewinkelt noch ganz bedeckt sind. Beim Rumlaufen kann man die zu langen Ärmel und Beine einfach umkrempeln.

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Trotz der Dünne halten die Overalls schön warm. Und in einem Wollwalk-Anzug kann man auch durch den Schnee toben und bleibt nicht nur warm sondern auch trocken. Das enthaltene Lanolin (Wollfett) in der Schurwolle macht den Wollwalk-Overall wasser- und schmutzabweisend.

Widererwarten müssen die Anzüge auch nicht oft gewaschen werden. Sind sie schmutzig, lässt man den Schmutz einfach trocknen und klopft und bürstet ihn heraus. Das Material hat eine selbstreinigende Funktion. Muss der Anzug doch mal in die Wäsche, dann am besten kalt und mit der Hand, oder im Handwaschgang waschen und ein extra Wollwaschmittel mit Lanolin benutzen, damit das Material nicht sein schützendes Wollfett verliert. Zum Trocknen zieht man den Anzug wieder ordentlich in Form und lässt ihn liegend trocknen. Ich musste weder letzten Winter, noch diesen unsere Wollwalk- und Wollfleece-Overalls waschen.

Für Kinder die schon selbst auf Toilette gehen können, sind Zweiteiler aus Wollwalk die bessere Wahl. Es gibt viele schöne Jacken und Hosen aus dem Material.

Ein weiterer Vorteil von Kleidung aus Wollwalk und Wollflece: Die Sachen müssen bei einer kurzen Autofahrt nicht ausgezogen werden. Wer sich selbst oder Babys und Kinder in dicken Jacken anschnallt, spielt bei einem Unfall mit dem Leben. Der Gurt kann bei so dicker Kleidung nicht eng genug angezogen werden und bei einem Aufprall wird die Kleidung zusammengestaucht, zwischen Gurt und Körper entsteht ein großer Zwischenraum und ein sicherer Halt ist nicht mehr gegeben. Worauf man allgemein beim Autofahren mit Kind und speziell im Winter achten sollte, habe ich euch letztes Jahr in dem Artikel Sicher mit Baby im Auto unterwegs aufgeschrieben.

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Schneeanzug – Der Klassiker der Winterkleidung

Der absolute Klassiker der Winterkleidung für Kinder ist der Schneeanzug. Für Babys finde ich sie vollkommen ungeeignet, aber unser kleines Wuselkind hat für diesen Winter einen bekommen. Man kann auch ganz hervorragend in Wollwalk durch den Winter kommen, aber Winter ist nicht nur blauer Himmel und Pulverschnee, sondern auch viel Matsch, Regen und große Pfützen, gerade hier in Hamburg. Bei Dauerregen und Matsch finde ich Schneeanzüge wirklich toll und in der KiTa werden sie von den Erziehern den Walksachen vorgezogen. Bei Hamburger Schmuddelwetter und einer Tour durch alle Matschpfpützen der Stadt müsste noch eine Matschhose über den Walk-Overall und das ist eben eine Schicht mehr, die die Erzieher dem Kind anziehen müssten.

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In einem dicken Schneeanzug ist die Bewegungsfreiheit nicht so groß wie in einem Overall aus Schurwolle, es gibt aber auch viele Modelle die flexibel und nicht so dick sind und trotzdem warm und trocken halten. Ich persönlich bin kein Freund von dick wattierte Anzügen. Achtet darauf das die Nähte versiegelt sind und sie nicht nach einiger Zeit Feuchtigkeit durchlassen. Auch der Reißverschluss sollte Wasserfest sein und die Bündchen an Beinen und Armen am besten verstellbar, damit sie eng anliegen und keinen Schnee unter den Anzug lassen. Der Reißverschluss sollte außerdem einen Kinnschutz haben, damit das Metall nicht an die Haut kommt.

Mütze und Schal – Die richtigen Accessoires für den Winter

Über den Kopf entweicht die meiste Körperwärme, eine Mütze ist also im Winter unerlässlich. Ich setzte auch hier auf Wolle und ihre wundervolle wärmende und temperaturregulierende Eigenschaften. Die meisten Kinder sind keine Mützenfans und damit sie sich die Mütze nicht im Minutentakt wieder vom Kopf ziehen oder sie beim wilden Spielen verlieren, finde ich Mützen mit einem Band sehr praktisch. Die Ohren sollten immer bedeckt sein und die Mütze am besten weit in den Nacken gehen. Schlupfmützen sind eine toller Mix aus Mütze und Schal, aber nicht jedes Kind mag die Enge um den Hals. Damit der aber auch schön warm bleibt sollte auch ein Schal zur Winterausstattung gehören.

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Handschuhe und Alternativen für Handschuhverweigerer

Gegen kalte Finger helfen Handschuhe. Kleine Hände passen am besten in Fäustlinge. Wenn man nicht gerade zum Toben raus geht, sind Fäustlinge aus Wolle praktisch, für Ausflüge in den Schnee sind wasserabweisende Fäustlinge aus Polyamid eine gute Wahl. Natürlich gibt es auch Handschuhhasser. So einen haben wir zuhause. Ich lasse die langen Ärmel vom Schurwolle-Overall über seine Hände reichen, wenn wir unterwegs sind. Einige Handschuhverweigerer tragen gerne Pulswärmer mit Daumenloch und Fingerlose Handschuhe.

Warme Winterschuhe für Kleinkinder

Gefütterte Winterschuhe gehören in jede Wintergarderobe. Bei Laufanfängern sollte zusätzlich zu einer rutschfesten Sohle auch auf die Flexibilität geachtet werden. In dicken Schuhen durch Schnee lässt sich ohnehin nicht so gut laufen und wenn dann auch noch die Sohle unflexibel ist, landet man öfter auf der Nase. Bei allen Kinderschuhen sollte man außerdem immer darauf achten, dass sie auch wirklich passen und nicht zu klein, und zu schmal, oder zu weit sind. Breite Füße in schmale Schuhe stecken ist genauso unangenehm und schädlich wie große Füße in zu kleine Schuhe zu packen. Zu groß und zu weit sorgt für einen unsicheren Halt. Damit die Füße außerdem trocken bleiben, sollte auf ein Wasserabweisendes Material geachtet werden.

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Wind- und Wetterbalsam für Kleinkinder, Babys und Mamas und Papas

Im Winter braucht auch das Gesicht besonderen Schutz. Der Wechsel zwischen warmer Heizungsluft und kaltem Wind strapaziert die Haut. Ein guter Wind- und Wetterbalsam schützt und pflegt die Haut. Am besten sind Fettcremes ohne Wasseranteil. Das Wasser verdunstet auf der Haut und kühlt diese aus und kann sogar frieren. Sobald es draußen eisig wird, schmiere ich das Gesicht und die Hände vom Kind mit dem Calendula Wind- und Wetterbalsam von Weleda ein. Ich liebe den Geruch und das enthaltene Lanolin und Bienenwachs schützt die Haut hervorragend und lässt sie gleichzeitig noch atmen. Der Balsam ist besonders sanft und auch für ganz kleine Babys geeignet. Die Creme ist übrigens auch für Eltern toll, wenn es lange nach draußen geht. Man glänzt zwar wie ein Honigschinken, aber das Gesicht friert nicht so furchtbar und als Lippenpflege ist der Balsam auch erste Sahne.

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1 – Body aus Wolle & Seide von Engel | 2 – Woll-Leggings von name it | 3 – Socken mit Wolle von reima |
4 – Schlupfmütze aus Schurwolle von Pickapooh | 5 – Woll-Mütze von Pickapooh | 6 – Woll-Overall von Engel |
7 – Schneeanzug von Finkid | 8 – Fäustlinge aus Wollfleece von Pickapooh | 9 – Fäustlinge von Finkid |
10 – Schal aus Schurwolle von Pickapooh | 11 – Gefütterte Lauflernboots von Ricosta | 12 – Wind- und Wetterbalsam von Weleda

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit tausendkind entstanden.

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Namensetiketten für die KiTa mit DYMO

Mit dem DYMO MobileLabeler für Ordnung sorgen

16. Dezember 2017
Namensetiketten für die KiTa mit DYMO | Mit dem DYMO MobileLabeler für Ordnung sorgen | ivy.li
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In der Garderobe der KiTa hängt an gefühlt jedem zweiten Haken die gleiche Regenhose, die Gummistiefel sehen alle gleich aus und bei den Schneeanzügen, die langsam Einzug halten, haben fast alle Eltern auch im gleichen Laden zugeschlagen. Damit am Ende des Tages jedes Kind wieder in seinen eigenen Sachen nach Hause geht, sollte auf jedes Kleidungsstück ein Name. Ich war ausgesprochen vorbildlich und habe zum KiTa-Start jedes Kleidungsstück mit einem Namensetikett versehen. Jetzt, drei Monate später, habe ich zum ersten Mal in die Kiste mit den Fundsachen geschaut. Plötzlich wächst das Kind, es braucht neue Sachen und die Namensetiketten sind aufgebraucht. Klassiker.

Bei uns kommt der Name aber nicht nur auf Kleidung. Unser Kind nimmt jeden Tag etwas von zuhause mit in die KiTa. Es ist unmöglich ihm sein aktuelles Lieblingsobjekt Morgens an der Haustür wieder abzunehmen, also kommt es mit. Meistens ist es sein heiß geliebter Ball. Den kennen in der KiTa schon alle und er findet auch ohne Beschriftung immer wieder seinen Weg zu uns zurück. Seit neuestem müssen aber auch mal eine Bürste, ein Buch, oder ein Schneebesen mit. Die brauchen dringend ein Namensetikett. Gerade Bücher verschwinden schnell mal in den Untiefen der KiTa-Bücherkisten.

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Etiketten mit dem DYMO MobileLabeler drucken

Weil ich viel zu verplant bin um immer einen großen Vorrat an Aufklebern zuhause zu haben und auch nicht jedes einzelne Buch und Spielzeug vorsorglich beschriften möchte, kommt mir der kleine DYMO MobileLabeler gerade recht. Damit drucke ich einfach ganz fix vor der KiTa ein neues Etikett und zack, jeder weiß, dass ich die Mama des Kindes bin, das als heutiges Lieblingsspielzeug eine Bürste auserkoren hat.

Zum Drucken muss ich nicht das Notebook aufklappen, sondern kann ganz einfach von meinem Smartphone aus mit der App DYMO Connect ein Etikett drucken. Der kleine Drucker läuft mit einem Akku und kann so auch in unserem Flur stehen. Wir wohnen in einem nigelnagelneuen Neubau und scheinbar ging man bei der Planung davon aus, dass zukünftig in einem Flur keine Steckdosen mehr gebraucht werden. Die einzige Steckdose ist so doof platziert, dass man sie nur nutzen kann, wenn man das Stromkabel quer durch den Raum legt.

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Über Bluetooth werden die Daten von Smartphone oder Tablet direkt zum Drucker übertragen. Wenn mal mehr als der Name unseres Kindes auf das Etikett soll, korrigiert mich eine Rechtschreibprüfung in der App. Zum Glück, denn ich tippe manchmal zu schnell für manche Buchstaben. Die wollen dann einfach nicht mehr mit ins Wort. Wer lieber ganz in Ruhe am Rechner sitzt und Etiketten designt, kann den Drucker natürlich auch mit einem USB-Kabel anschließen.

Egal ob per App oder vom Rechner aus, bei der Gestaltung der Etiketten kann man ordentlich rumspielen. Neben einer großen Auswahl an Schriftarten, kann ich Bilder, Emojis, Barcodes und QR-Codes drucken. Sollte also zufällig eines der anderen KiTa-Kinder mit einem Handy und einem QR-Code-Scanner ausgestattet sein, kann es theoretisch mein Kind scannen und mich automatisch anrufen. 😉 Das ist natürlich Quatsch, neben ganz normalem Text, packe ich lediglich ab und an kleine Grafiken auf die Etiketten, damit die Erzieher immer mal wieder etwas zum Schmunzeln haben. Der MobileLableler druckt zwar keine bunten Bilder, aber mit bunten Etikettenband kann man Farbe ins Spiel bringen.

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Seit Tom morgens den Sohn für die KiTa fertig macht, gibt es auch Etiketten im Kleiderschrank, damit er schnell alles findet. Vielleicht habe ich es mit den Etiketten ein bisschen zu gut gemeint, aber hej, man weiß ja nie.

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*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit DYMO entstanden.

Kleinkind

Die schönsten Feuerwehrautos aus Holz für Kleinkinder

Feuerwehrfahrzeuge als Geschenkidee für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren

30. November 2017
Die schönsten Feuerwehrautos aus Holz für Kleinkinder | Feuerwehrfahrzeuge als Geschenkidee für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren
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Dieser Feuerwehrmann Sam soll ja gerade bei Kleinkindern total in sein. In diversen Mama-Facebook-Gruppen wird darüber geredet und im Spielzeugladen steht alles voll mit Merchandise. Ich musste erst einmal googlen, um herauszufinden was das ist und bin ziemlich froh, dass unser Sohn noch zu klein für diesen Hype ist und die Serie nicht ständig bei uns düdelt. Wir tasten uns gerade an Peppa Wutz heran und haben jetzt einen ganz hervorragenden Grunzer im Haus.

Aber ganz spurlos zieht der Feuerwehrmann nicht an uns vorüber. In der Krippengruppe vom Kind spielen zwei der größeren Kinder gerade leidenschaftlich Feuerwehrmann Sam. Und das scheinbar mit so viel Herzblut, dass unser Sohn dem Spiel der beiden total verfallen ist. Zuhause läuft er mit einem lauten „Tatüdada“ durch die Wohnung und alles was länger als ein Löffel ist wird ausgestreckt gehalten und mit einem „schhhhhhhhhhhhh“ kommentiert. Das es bei dem ganzen um die Feuerwehr geht, hat er scheinbar auch schon raus bekommen, denn auch auf das Wort Feuerwehr kommt „Tatüdada“ wie aus der Pistole geschossen.

Das Sirenen, egal von welchem Fahrzeug, größte Verzückung auslösen, muss ich natürlich nicht extra erwähnen, oder?

Von den ersten Tagen der Eingewöhnung weiß ich, dass es in der KiTa auch ein kleines Feuerwehrauto gibt. Mit Licht und Ton. Vorausgesetzt niemand hat die Batterien herausgenommen. Das Fahrzeug wird heiß geliebt, mit und ohne Sirene.

Eigentlich sollte es zu Weihnachten einen kleinen Bagger geben. Der vom Nachbarsmädchen in der Sandkiste war eine zeitlang ganz hoch im Kurs beim Sohn. Aber vielleicht ist ein Feuerwehrauto gerade die besser Wahl. Ich hatte als Kind auch einen Feuerwehrwagen und habe ihn geliebt. Mit Ton, der meine Eltern in den Wahnsinn trieb.

Wir haben uns vorab bereits dafür entschieden ein Feuerwehrauto aus Holz zu kaufen. Das Material gefällt uns einfach. Es fühlt sich gut in der Hand an, ist robust und, was natürlich auch ein wichtiges Kriterium ist, es ist optisch ansprechend. Mit seinem kleinen Holzauto ist der Sohn außerdem sehr glücklich. Und wenn mir das schönste Feuerwehrauto aus Plastik über den Weg läuft, welches das Kind vor Freude strahlen lässt, kann es immer noch einziehen.
Meine schönsten Fundstücke habe ich euch zusammengestellt. Welches Feuerwehrauto es bei uns wird, zeige ich euch die Tage bei Instagram, bestellt wird heute Abend zusammen mit meinem Mann.

Die schönsten Feuerwehrautos aus Holz für Kleinkinder | Feuerwehrfahrzeuge als Geschenkidee für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren

Ihr sucht noch nach weiter Geschenkideen für euer Kind? Dann schaut euch doch die sinnvolle und schönen Geschenke zum 1. Geburtstag an, die ich herausgesucht habe.

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Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag

Mein Ausdruck des Lebens mit HP #reinventmemories

8. November 2017
Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | ivy.li
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Es sind oft die kleinen Dinge, die eine wirklich große Rolle spielen. Gesten und Worte, Rituale und Momente, die sich in uns einbrennen, die uns prägen und ein Teil von uns werden. Aber es sind auch die Dinge, die oft im Alltag untergehen, die an einem vorbei rauschen und denen man sich oft erst später bewusst wird.

Gemeinsam mit HP habe ich mich im letzten Monat an meine Kindheit zurückerinnert und bewusst nach den kleinen Dingen Ausschau gehalten, die mich prägten. Ich habe Geschichten zusammengetragen und Kisten und Alben voller Fotos durchforstet und bin so dankbar dafür, dass meine Familie nicht nur die großen Familienurlaube und tollen Weihnachtsgeschenke auf Bildern festhielt, sondern auch die kleinen Rituale unseres Alltags.

In unser kleinen Familie ist noch viel Platz und Zeit für große und kleine Momente und doch gibt es schon Rituale, die fester Bestandteil unseres Familienalltags sind und die Kindheit unseres 16 Monate alten Sohnes prägen. Und es entwickeln sich mit jedem Entwicklungsschritt neue Abläufe, kleine Bräuche und Traditionen, die unser Familienleben bereichern.

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Der Morgen gehört dem Kind und seinem Papa

Der Morgen gehört dem Wuselkind und seinem Papa. Die zwei genießen die gemeinsame Zeit bevor der Rest der Welt aufwacht und rabauken zusammen durch die noch dunkle Wohnung, blättern durch Bilderbücher, bauen Burgen, machen es sich mit den Kuscheltieren im Kinderzimmer gemütlich oder spielen heimlich „Tippitippi“ an meinem Laptop.

Tom ist ein richtiger Frühaufsteher. Sein Wecker klingelt noch vor 5 Uhr und während ich mich nochmal umdrehe, sitzt er am Esstisch mit einem Kaffee und seinem Frühstück und wartet darauf, dass sich unser Sohn zu ihm gesellt. Der hat eindeutig das Frühaufstehergen von ihm geerbt und wird noch vor den Hühnern wach. Die beiden löffeln zusammen Müsli mit Obst und beobachten die Lichter in den Nachbarwohnungen, die langsam nach und nach angehen. Sie putzen zusammen Zähne und machen sich fertig für die KiTa.

Manchmal schläft der Sohn schon bevor Tom abends nach Hause kommt. An solchen Tagen ist die gemeinsame Zeit morgens besonders wertvoll. Der Morgen gehört den beiden. Am Wochenende geselle ich mich mit einer Tasse Tee zu ihnen, mache Waffeln zum Frühstück und ab und an legen wir uns nach ein paar Stunden einfach noch mal alle zusammen ins Bett. Dann, wenn alle anderen gerade aufstehen.

Wir sagen dem Kind immer Tschüss

Tom bringt den Sohn morgens in die KiTa. In den ersten beiden Wochen der Eingewöhnung habe ich das noch gemacht, aber der Abschied dort fiel so schwer und endete mit vielen Tränen, dass wir uns gemeinsam mit den Erziehern dazu entschieden haben, dass ich ihn in der ersten Zeit nur abhole. Jetzt spaziert das Wuselkind aus der Garderobe direkt in den Gruppenraum und vergisst oft, sich nochmal zum Papa umzudrehen. Ein „Tschüss“ muss der sich manchmal richtig vom Sohn einfordern. Ohne sich zu verabschieden geht aber niemand.

Mein Tschüss ist morgens zu einem kleinen Ritual geworden. Ich ziehe dem Sohn Jacke und Schuhe an, während dieser versucht schon mal die Wohnungstür zu öffnen, weil er es eilig hat in die KiTa zu kommen. Aber für mindestens zwei Abschiedsküsse, an meinen Glückstagen sogar drei, und ein High Five hat er fertig angezogen dann doch noch Zeit. Er geht zur Tür, dreht sich dann um und kommt für einen Kuss noch mal zu mir gelaufen und drückt ihn mir mit gespitzten Lippen auf den Mund. An der Treppe im Hausflur winkt er mir nochmal und es gibt ab und an sogar noch einen Handkuss.

Die Küsschen gibt es vom Sohn nur morgens zum Tschüss sagen und abends, wenn es ins Bett geht. Er teilt sie ziemlich gut ein.

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Unser Alltag ist seine Kindheit

Trödeln und Bummeln ist für viele Erwachsene eine Form der Entspannung, für die sich extra Zeit genommen wird. Aber trödelnde Kinder sind immer ganz furchtbar. Dabei ist Trödeln und Bummeln für sie so schön und wichtig. Sie haben ihr eigenes Tempo und brauchen immer wieder Phasen, in denen sie Träumen und in einer Kleinigkeit aufgehen können. Wir lassen uns in unserem Alltag bewusst Zeit dafür und planen einen Puffer ein, wenn wir etwas vor haben.

Wenn ich den Sohn aus der KiTa abhole, plane ich für den Rückweg, der eigentlich keine fünf Minuten dauert, locker eine halbe Stunde ein. An manchen Tagen möchte er am liebsten getragen werden, dann sind wir fix wieder zu Hause, an anderen läuft er die Strecke selbst, hebt jeden Stock einmal hoch, schaut sich jede Straßenlaterne an und möchte in jede Pfütze springen. Wir bleiben für jede Ente stehen und für jedes Eichhörnchen. Und er geht unterwegs einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nach.

Neben unserem Wohnhaus führt ein Spazierpfad am Wasser entlang, der so viel schöner ist, als die Strecke an der Straße. Unterwegs sammelt der Sohn Kieselsteine von der Umrandung des Nachbarhauses auf und trägt sie bis zu ein paar Pollern, die Autofahrer davon abhalten sollen, den Weg am Wasser zu befahren. Einige von denen haben oben eine Vertiefung, die in den Augen unseres Kindes wie für die Kieselsteine gemacht zu sein scheint. Darin legt der Sohn die Steine ab, freut sich riesig, nimmt die Steine wieder mit und geht zum nächsten Poller.

Natürlich gibt es auch bei uns manchmal Termine, zu denen wir pünktlich los müssen und an manchen Tagen habe ich einfach keine Lust darauf, fünf Stunden bei einem Gullideckel stehen zu bleiben, die Tage lassen sich aber an einer Hand abzählen. Unser Alltag ist die Kindheit unseres Sohnes und sie soll voller Zeit für die kleinen Dinge sein.

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Raum zum Probieren und Entdecken

Ein Kind lernt nicht das Hochklettern einer Leiter, wenn wir es direkt auf die Rutsche setzen, sondern dadurch, dass es sieht, wie andere daran hinaufsteigen und wir ihm die Zeit und die Möglichkeit geben, es selbst auszuprobieren. Auch wenn für uns manchmal der Weg zum Ziel furchtbar kompliziert aussieht. Kinder lernen durch ausprobieren und das können sie nur, wenn wir sie lassen.

Wir haben eine Sandkiste im Innenhof, die wir von unser Terrasse aus erreichen. Sie ist sozusagen unser erweiterter Garten. Seit unser Kind krabbeln kann, rückte das Objekt der Begierde immer mehr in greifbare Nähe. Terrasse und Sandkasten sind von etwas Rindenmulch und ein paar Pflanzen getrennt und zu Beginn war dem Krabbelkind der Rindenmulch noch nicht wirklich geheuer. Aber es brauchte nur ein paar Tage und die anderen Nachbarskindern, die alle über den Rindenmulch spazierten, um in die Sandkiste zu kommen, bis der Sohn einfach über die zerkleinerte Baumrinde krabbelte und die nächste Hürde, die kleine Mauer, die die Sandkiste umrandete, erreichte und auch diese nach einer Weile überwand. Jedes kleine Stück, das er selbst schaffte, machte ihn unglaublich glücklich und er freute sich jedesmal riesig, wenn er in der Sandkiste landete.

Wir haben ihn einfach machen lassen und lediglich beobachtet, ob er unterwegs ein zu großes Stück Rindenmulch in den Mund steckte oder vielleicht kopfüber in der Sandkiste landet.

Inzwischen spaziert der Sohn einfach aus der Terrassentür, schnappt sich selbst seinen Sack mit dem Sandspielzeug und spaziert los. Am Anfang habe ich ihm die Tüte in die Sandkiste getragen und wir haben sie dort zusammen ausgeräumt, danach leerten wir sie gemeinsam auf der Terrasse und er nahm sich Eimer und Schaufel und spazierte los, jetzt macht er alles alleine.

Ganz wichtig und scheinbar ein unerlässliches Ritual, bevor es in die Sandkiste geht: die Terrasse fegen. Wir haben einen Reisigbesen, der eine magische Anziehungskraft hat und mit dem das Kind die Terrasse „fegt“, bevor er den Besen plötzlich einfach fallen lässt und mit dem Spielzeugsack davon spaziert.

Ein beruhigendes Bad als Abendritual

Als Baby gehörte zum Abendritual eine Massage mit einem mildem Öl und auch das Wickeln war mehr als nur das Wechseln der Windel. Wir haben uns für beides immer sehr viel Zeit gelassen. Es waren Momente, in denen es nur uns und das Baby gab, in denen wir ruhig erzählten, leise sangen, streichelten und berührten.

Aber das Wuselkind liegt schon lange nicht mehr beim Windelwechsel länger als eine Minute still und für eine Massage ist es auch viel zu sehr auf Wuseln eingestellt. Dafür hat das abendliche Bad und das anschließende Eincremen eine wichtige Rolle in unserem Alltag eingenommen. Wir kommen abends gemeinsam runter und lassen den Tag im warmen Badezimmer bei wohligen Calenduladämpfen ausklingen. Das Kind planscht in der Wanne vor sich her und wenn Tom nicht länger arbeiten muss, sitzen wir beide vor der Wanne, erzählen uns, was wir alles am Tag erlebt haben und lassen uns vom Sohn einen Becher voll warmen Badewasser servieren.

Statt der Babymassage cremen wir jetzt zusammen ein. Das Kind liebt es, sich selbst die Creme auf den Bauch zu schmieren und sie an den Beinen zu verteilen.

Mein Ausdruck des Lebens

Unser Kind kommt langsam in ein Alter, in dem es sich gerne Bilder anschaut. Er zeigt jetzt auf einzelne Personen, ruft begeistert Mama, wenn er mich entdeckt und findet Papa auf jedem Bild, auch wenn er noch so versteckt ist. Es wird nicht mehr lange dauern bis auf den Bildern nicht mehr nur Personen sind, die er kennt, sondern auch Situationen, die er wiedererkennt. Fotos und die darauf eingefangenen Momente fangen an für ihn eine Bedeutung zu haben.

Ich möchte aber nicht mit meinem Sohn am Rechner sitzen um tausende von Fotos anzugucken. Ich möchte, dass er die wirklich besonderen Momente zusammen mit uns in den Händen halten kann. Die letzten zwei Wochen habe ich genutzt, um diese ganz besonderen Augenblicke, Rituale und Besonderheiten unseres Familienlebens nicht nur auf Fotos festzuhalten, die dann auf meiner Festplatte verstauben, sondern sie auch auszudrucken. Von HP haben wir dafür den HP ENVY Photo Drucker bekommen, mit dem wir die Bilder bei uns im Wohnzimmer von Handy und Rechner drucken können.

Die ersten Fotos haben schon ihren Platz in einem Fotoalbum gefunden. In leuchtenden Farben sind unsere Erinnerungen auf Fotopapier festgehalten. Kommt ein neuer Moment dazu, den ich konservieren möchte, kann ich ihn direkt nach dem Auslösen der Kamera mit einer App von meinem Smartphone aus ausdrucken und in unser Album kleben. Jetzt fehlen noch kleine Texte und weil ich gerne bei der Deko eskaliere, müssen sicher auch noch ein paar Sticker und vielleicht sogar Glitzer in dem Album landen.

Die kleinen Dinge in unserem Familienalltag | Rituale im Familienalltag | Ausdruck des Lebens | Kindheit | Fotoalbum gestalten | ivy.li

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit HP entstanden.

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Musikinstrumente für Kleinkinder

Zuhause musizieren mit Kleinkindern

24. Oktober 2017
Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Glockenspiel | ivy.li
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Im PEKiP-Kurs schwärmte die Leiterin von einem Musikkurs für die Kleinsten. Der Leiter sei der der neue Rolf Zuckowski, der Justin Bieber der Kleinkinder. Mit eigenen Liedern und einem Talent für so gut wie jedes Instrument zog er Kinder und Eltern in seinen Bann. Auch uns. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie ergatterte ich durch Zufall einen der begehrten Plätze und ging seitdem einmal die Woche mit unserem Sohn in seinen Kurs. Er konnte noch nicht sitzen, da durfte er schon mit dem Schläger auf ein Glockenspiel einhämmern und an den Saitan einer Gitarre zupfen. Und er liebte es!

Mit dem KiTa-Start habe ich mich schweren Herzens dafür entschieden uns nicht für einen neuen Kurs anzumelden. Wir müssen erstmal in unserem neuen Alltag ankommen. Den Spaß an Musik und Instrumenten wollen wir unserem Sohn aber nicht nehmen und so zogen die ersten Musikinstrumente bei uns ein.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Tamburin | ivy.li

Musikinstrumente für Kleinkinder

Bei der Auswahl der Instrumente habe ich mich an dem orientiert, was wir aus dem Kurs schon kennen und von dem ich weiß, dass unser Sohn daran Spaß haben wird. Nein, mit 16 Monaten ist unser Kind kein Genie und entlockt der Gitarre zarte Melodien. Aber er freut sich über jeden Ton den er den Saiten entlockt und zupft und streicht sie hingebungsvoll und mit einem Strahlen im Gesicht. Man muss keine Noten lesen können um Spaß an Musikinstrumenten zu haben.

Wir haben ein Tamburin das leise rascheln und ganz laut schellen kann, ein Glockenspiel mit dem wir morgens aus dem Bett geklimpert werden und eine kleine Holzklapper die aussieht wie ein freundliches Krokodil und auch schon mit in die KiTa musste. Eine kleine Flöte der man unterschiedliche Töne durch einen beweglichen Stab entlocken kann, eine Triangel bei der wir ganz leise werden und einen Regenmacher dem man ganz verträumt lauschen kann.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Holzflöte | ivy.li

Eine Auswahl treffen

Wir haben eine überschaubare Menge an Spielzeug und sprengen mit den Instrumenten fast den Rahmen, den wir uns selbst setzen. Normalerweise sind alle Spielzeuge frei zugänglich und unser Kind kann aus der überschaubaren Auswahl nehmen, wonach es ihm gerade begehrt. Bei den Musikinstrumenten handhaben wir es momentan noch ein ein bisschen anders. Jeden Tag gibt es ein anderes Instrument mit dem er spielen kann.

Eine zu große Auswahl überfordert Babys und kleine Kinder und sie können sich nicht ausgiebig mit einem Teil beschäftigen, weil die anderen Verlockungen so groß sind. Unser Kind spielt viel ausdauernder und intensiver mit Dingen, wenn ihm nicht eine riesige Auswahl unruhig werden lässt, weil er gerne alles bespielen möchte.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | ivy.li

Musizieren mit Kleinkindern ohne musikalisches Talent

Ich kann ganz hervorragend „Alle meine Entchen“ auf dem Glockenspiel spielen und Noten lesen bekomme ich auch noch irgendwie hin. Ich bin zwar kein Rolf Zuckowski oder Florian Voigt, aber ich kann den Instrumenten Töne entlocken, die nicht schief klingen und die eine oder andere Melodie, die man wiedererkennt. Das reicht unserem Sohn auch vollkommen um mir gebannt zuzuhören und zuzuschauen.

Er liebt es mir Dinge nachzumachen. Dafür sind großartige Melodien gar nicht nötig. Gleite ich mit dem Schläger leise über das Glockenspiel, tut er es auch und dann kommt ein verzücktes „Ohhhhhh“. Trommel ich im Takt, klatscht er mit viel Elan mit. Auch ohne herausragendes musikalisches Talent „musizieren“ wir gemeinsam mit ordentlich Spaß.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Tamburin | Trommel | ivy.li

Kinderlieder singen

Ohne „Zehn kleine Zappelmänner“ wäre in den ersten 15 Monaten keine Autofahrt denkbar gewesen. Das Lied, gesungen und mit Leidenschaft performt, war eines der wenigen Dinge die unseren Sohn davon abgehalten haben etliche Autofahrten über zu weinen. „Kleine Schnecke“ hat oft die Laune gerettet, wenn sie zu kippen drohte und „Die Jahresuhr“ hat dem zeitweise verhasste Abtrocknen nach dem Baden wieder etwas mehr Spaß verpasst.

Unser Kind mag Lieder, am liebsten gesungen. Er freut sich nicht nur, er beobachtet dabei auch fasziniert den Mund, aus dem die ganzen Töne kommen. Ich bin aber ganz schrecklich darin mir Liedtexte zu merken und träller daher immer wieder das gleiche, kleine Repertoir vor mich her. Um etwas mehr Abwechslung für uns alle reinzubringen, haben wir jetzt drei Liederbücher. Eines passend zu den Jahreszeiten mit schönen Bildern und dicken Pappseiten, damit auch der Sohn darin herumblättern kann. Eines mit Pettersson und Findus, meinen liebsten Personen aus meiner Kindheit und eines mit kleinen Fingerspielen, damit die zehn kleinen Zappelmänner auch mal eine Pause machen können.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Liederbücher und Reime | ivy.li

Kinderlieder hören

Hier läuft viel Musik, aber selten richtige Kindermusik. Der Sohn mag auch unseren Musikgeschmack gerne. Oder er ist sehr nett und lässt nicht raushängen, dass er ihn doch ganz schrecklich findet.

Ich tue mich mit den meisten Kinderliedern etwas schwer. Irgendwie werde ich nicht warm mit verzerrten Stimmen, die wie die Schlümpfe klingen oder Liedern die so extrem bunt klingen, wie … eine unsortierte Kiste neonfarbener Textmarker. Musik für Kinder soll fröhlich und schön sein und ja, auch bunt, aber ich finde viele der Lieder die gerade produziert werden klingen so, als wären sie für eine anspruchslose Zielgruppe schnell nebenbei entstanden. Auf Spotify habe ich ein paar schöne Lieder gefunden die ab und an laufen, da gibt es auch die Musik aus dem Zwergenorchester, bei dem wir so gerne waren. Am liebsten lasse ich aber Hörbücher laufen.

Einen CD-Player haben wir nicht und ich möchte nicht extra einen für das Kinderzimmer anschaffen, aber ich liebäugle seit Monaten mit einer Toniebox. Vielleicht liegt sie ja unter dem Weihnachtsbaum. Und bis dahin singe ich einfach weiter selbst und der Sohn gibt alles auf seiner kleinen Ukulele.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Ukulele | Kindergitarre | ivy.li

Alles für kleine Musiker bei tausendkind

Wir haben unsere schönen Musikinstrumente und Liederbücher bei tausendkind gefunden. Die Auswahl ist groß, aber ausgewählt. Der Onlineshop wurde vor sieben Jahren von zwei Mamas und Freundinnen gegründet, die selbst ein Auge auf die Auswahl der Produkte haben und vieles selbst mit ihren Kindern testen. Das merkt man beim Stöbern, denn eigentlich möchte man alles kaufen. Tausendkind gibt es inzwischen auch in Österreich und in der Schweiz.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Liederbücher und Musikinstrumente | ivy.li

1. Regenmacher – Die Spiegelburg | 2. Triangel – New Classic Toys | 3. Klangzauber Flöte – Haba | 4. Klapper – Haba | 5. Glockenspiel – New Classic Toys | 6. Tamburin – Voggenreiter | 7. Ukulele – Voggenreiter | 8. Lieder und Reime durch das Jahr | 9. Neue Lieder von Pettersson und Findus | 9. Zippel Zappel Zappelfinger

Das schöne Wolloutfit von Engel haben wir übrigens auch bei tausendkind gefunden.

Musikinstrumente für Kleinkinder | Zuhause musizieren mit Kleinkindern und Babys | Regenmacher | ivy.li

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit tausendkind entstanden.

Baby DIY für Kinder Kinderzimmer Kleinkind Montessori

Hausbett für Kinder

Floor Bed nach Maria Montessori | Kinderbett selber bauen oder kaufen

14. Oktober 2017
Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer | Bodenbett statt Gitterbett | ivy.li
Enthält Werbe-Links*

Statt einem Gitterbett steht jetzt ein ebenerdiges Hausbett im Kinderzimmer. Ein Floor Bed angelehnt an die Montessoripädagogik.

Seit knapp einem halben Jahr haben wir ein richtiges Kinderzimmer. Eines in dem unser Sohn spielen und toben kann. Ein Kinderreich in dem er selbstständig entdecken kann. Während der Schwangerschaft haben wir ein Babyzimmer eingerichtet, das nahezu unbenutzt wieder verkauft wurde, denn ich musste lernen, dass das,
was in unserer Kultur als kindgerecht bezeichnet wird oft lediglich elterngerecht ist und nicht den Bedürfnissen von Kindern und Babys entspricht.

Warum wir kein Gitterbett als Kinderbett mehr haben

In unser Kultur sind Gitterbetten vollkommen normal. In keinem Möbelhaus werden Babyzimmer ohne eines ausgestellt und in unseren Köpfen sind sie fest verankert. Obwohl wir uns bereits in der Schwangerschaft dafür entschieden haben unser Kind das erste Jahr über bei uns im Schlafzimmer schlafen zu lassen und es auch mit 16 Monaten noch unsere Nähe im Familienbett genießt, stand im Kinderzimmer ein Gitterbett, noch bevor unser Sohn auf der Welt war. Weil man es eben so kennt, ein Mittagsschläfchen im eigenen Kinderbett sicher ganz toll wäre und nach dem ersten Geburtstag die Ausquartierung aus dem Elternzimmer geplant war. Aber unser Sohn lag keine fünf Minuten in diesem Bett.

Gitterbetten sind nicht für die Bedürfnisse der Kinder gemacht, sondern für die der Erwachsenen. Das Kind liegt dort vermeintlich sicher, kann beim Drehen nicht herausfallen und nicht herausklettern, wenn Mama und Papa endlich mal etwas Ruhe haben wollen.

Kleine Babys wollen Nähe, aber in einem Gitterbett ist kein Platz für Mama oder Papa. Und für ein Kind das immer mehr seine Umgebung erkunden möchte, das jeden Tag ein bisschen mehr nach Autonomie strebt und Selbstständigkeit erlernen will ist das Gitterbett ein Käfig, welches ihm Grenzen setzt und davon abhält seinen eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Alleine hinein und hinaus ist oft nicht leicht und Nachts wird nach den Eltern gerufen, wenn das Kind lieber zu Mama und Papa möchte. Oft wird Eltern hier das Gitterbett wieder lästig und sie entfernen Stäbe, um nicht immer wieder ins Kinderzimmer gehen zu müssen.

Natürlich ist es auch wichtig auf die eigenen Bedürfnisse einzugehen und jede Familie entscheidet selbst, wie weit sie bereit sind Kompromisse einzugehen. Für uns haben aber die Vorteile, die das Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes mit sich bringt, überwogen. Und so ist das Kinderzimmer, bis auf den Kleiderschrank (aber das wird noch angepasst), auf die Bedürfnisse unseres Kindes ausgelegt.

Das Floor Bed nach Maria Montessori

Wir schlafen alle gemeinsam in einem Familienbett. Es ist genug Platz um darin zu kuscheln, wild zu träumen oder morgens durch die Kissen zu toben und niedrig genug, damit auch unser Sohn selbstständig hinein und hinaussteigen kann. Ist unser Sohn müde geht er inzwischen immer öfter von sich aus ins Bett und wartet dort auf mich. Ist er morgens wach und Papa schon im Wohnzimmer, steht er auf, steigt vom Bett herunter und spaziert zu ihm. Sind nachts die Träume so wild, dass er sich an das eine oder andere Ende des Bettes rollt, ist der Boden nicht weit und ein „Sturz“ würde ihn vermutlich bloß wecken. Auf magische Weise hielt er aber bis jetzt immer genau vor der Kante an und rollte wieder zurück.

Das Bett im Kinderzimmer sollte die gleichen Möglichkeiten bieten. Ich bin ein Freund der Montessori-Pädagogik die auch für die kleinsten Kinder einen Schlafplatz vorsieht, der ihren Bedürfnissen entspricht und ihre Selbstständigkeit fördert. Das Kind hat das Recht zu schlafen, wenn es schläfrig ist, aufzuwachen, wenn es ausgeschlafen ist und aufzustehen, wann es will. Eine einfache Matratze auf dem Boden reicht bereits dafür aus, wir haben uns allerdings im Kinderzimmer für eine optisch etwas schönere Variante entschieden.

Das Hausbett als Kinderbett

Im Kinderzimmer steht jetzt ein Hausbett. Es ist ebenerdig und auf einem Lattenrost liegt eine feste Matratze. Wir haben uns für Hausbett in 90 cm x 200 cm entschieden. Am liebsten wären mir sogar 140 cm in der Breite gewesen, aber dafür ist das Kinderzimmer leider zu klein. Noch schläft unser Kind nur Mittags in seinem Hausbett, Nachts wird er sicher noch eine Weile bei uns bleiben. Egal ob Mittags oder Abends, wir stillen in den Schlaf. Dass das Bett die Größe eines Erwachsenenbettes hat, ist dafür von Vorteil.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Leseecke | Kuschelecke | ivy.li

Viele Kinder schlafen am liebsten Nahe ihrer Eltern ein, auch dann noch, wenn sie bereits im eigenen Bett „durchschlafen“. Ein großes Bett, in das ein Elternteil sich problemlos dazulegen kann, liegt also nahe.

Das Hausbett ist aber nicht nur für den Mittagsschlaf da. Es ist unsere Kuschelecke, wir blättern dort durch Bücher oder hören uns Hörspiele an. Und immer öfter trägt der Sohn seine Kuscheltiere in das Bett und legt sich kurz zu ihnen. Er ist ein kleiner Wirbelwind und lange bleibt er nie still liegen, aber die Momente werden immer länger und öfter und er weiß bereits, dass sein Kinderbett für ihn ein Ort der Entspannung ist.

Wir haben uns ein Hausbett bei DaWanda gekauft, da uns Werkzeug und Platz fehlen um ein Haubett selber zu bauen. Wenn in euch ein Handwerkerherz schlägt könnt ihr euch an der einfachen Bauanleitung Anleitung für Kinderbett von Deko-Hus versuchen und ein Hausbett selber bauen.

Gemütliche Deko für das Hausbett

Über dem Dachbalken des Bettes habe ich ein Tuch gelegt um es noch etwas gemütlicher zu machen. Ein bisschen wie in einer Höhle. Das Tuch können wir auch an der Seite bis zum Boden herunter hängen lassen. Gerade liebäugle ich mit einem Betthimmel von Numero74, bin mir aber noch nicht ganz sicher.

Floor Bed | Maria Montessori | Hausbett | Bodenbett | Naturholz | Deko | ivy.li

Eine kleine Lichterkette mit warmweißem Licht funkelt im Dunkeln wie kleine Sterne und das Kind zeigt Abends und Morgens meistens als erstes im Zimmer auf die Lichterkette und fordert mit einem energischen „An“, dass der Papa sie anschaltet. Sie wird mit Batterien betrieben die endlos halten, LED sei dank.

Mein großes Seitenschläferkissen habe ich ans Kopfteil gelegt und polstere damit die beiden Kanten der Bettpfosten ab. Zwei weitere große Kissen machen es noch gemütlicher. Nein, darauf schläft unser Sohn nicht, Mittags liegt er ohne die großen Kissen auf der Matratze. Schläft er später alleine in dem Bett, werden die Kissen vermutlich ganz ausquartiert. Gerade schaue ich nach einer schönen Bettschlang um die Wand an der Seite etwas gemütlicher zu machen.

Bei der Bettwäsche habe ich mich für einfarbige Baumwollbettwäsche entschieden. Noch ist unserem Kind egal ob auf der Bettwäsche wilde Tiere abgebildet sind oder nicht. Das Kinderzimmer ist nicht sehr groß und ich möchte es nicht mit vielen verschiedenen Mustern zu unruhig werden lassen. Wir haben einen Straßenteppich und viele bunte Bauklötze und Kuscheltiere. Es ist auch ohne Kinderbettwäsche bunt und fröhlich bei uns.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Kuschelecke | ivy.li

Ein schönes und sehr kindgerechtes Kinderzimmer mit Hausbett gibt es bei Lotte & Lieke Ein Kinderzimmer in Pastell.

Schöne Ideen für Bodenbetten und Hausbetten sammle ich bei Pinterest Vielleicht findet sich dort eine Inspiration für die Zimmer eurer Kinder.

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