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Unterwegs mit Kleinkind | Was muss mit im Wickelrucksack

Ein Hoch auf WaterWipes

29. August 2018
Unterwegs mit Kleinkind | Was muss mit im Wickelrucksack | Spielplatzsausflug mit Mama und Papa
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Wir haben die letzten Monate fast durchgehend draußen gelebt. Im Innenhof mit drölfzig Nachbarskindern, im Park und auf diversen Spielplätzen. Unter der Woche ging es direkt nach der KiTa rein durch die Wohnungstür und wieder raus durch die Terrassentür und am Wochenende sind wir meistens einfach mit dem Frühstück im Gepäck losgezogen. Wenn der kommende Herbst es so gut wie der Sommer mit uns meint, dann ziehen wir das auch noch eine Weile länger durch. Draußen haben wir alle einfach bessere Laune, sind entspannter, finden immer jemanden zum Spielen, Quatschen und am Ende des Tages fallen wir müde und glücklich ins Bett.

Was kommt in den Wickelrucksack

Unterwegs mit Kleinkind | Was muss mit im Wickelrucksack

Windeln und Feuchttücher

Die Grundausstattung wenn man mit Baby oder Kleinkind, das noch nicht trocken ist, das Haus verlässt: Windeln und Feuchttücher. Ohne gehe ich auch für kleine Strecken nicht vor die Tür. Vertraut mir, eine Windel kann auch auf dem kurzen Weg zum Supermarkt explodieren. Und Feuchttücher sind nicht nur zum Reinigen des Windelbereiches praktisch, sondern auch perfekt geeignet um klebrige Eismünder und matschige Finger sauber zu wischen. Gerade jetzt, immer umzingelt von massig Wespen, sind Feuchttücher auf Spielplätzen heiß begehrt. Saubere Finger ziehen einfach weniger der lästigen Viecher an.

Eine Wickelunterlage ist kein Muss, aber nicht jedes Kind liegt gerne im Gras zum Wickeln und ich möchte mein Kind auch in Cafés nicht auf die dortigen Wickeltische legen, ohne etwas darauf zu packen. Ein Mulltuch tut es natürlich auch.

Mit dabei habe ich auch immer eine kleine Mülltüte, falls es keinen Mülleimer gibt und wir mit einer vollen Windel noch eine Weile gehen müssen oder dreckige und nasse Kleidung ausgezogen werden muss.

Unterwegs mit Kleinkind | Was muss mit im Wickelrucksack | Klebrige Kinderhände sanft mit WaterWipes reinigen

Kleine Notfall-Apotheke

Kleine Unfälle passieren so schnell und manchmal reicht es nicht einfach nur zu pusten, damit sich das Aua in Luft auflöst. Ich habe immer ein paar Pflaster dabei, die bis jetzt zum Glück nur an andere Eltern mit Kindern verteilt wurden.

Ein kleines Fläschchen Octenisept um Wunden desinfizieren zu können darf auch nicht fehlen. Das Desinfektionsmittel brennt nicht und riecht auch nicht unangenehm.

Nachdem mich auf dem Spielplatz eine Wespe gestochen hat, ist jetzt auch eine Tube Combudoron immer dabei. Es hilft gegen Insektenstiche, leichte Verbrennungen und Verbrühungen und Sonnenbrand. Das Gel kühlt, lindert den Schmerz und regt die Haut zur Regeneration an. Mein Wespenstich war noch am selben Tag Geschichte.

Taschentücher gegen Tränchen, zum Abtupfen und für Schniefnasen gehören auch immer mit in den Rucksack.

Proviant

Es gibt fast nichts schlimmeres, als ein plötzlich absackender Blutzuckerspiegel bei einem Kleinkind. Die Laune ist innerhalb von Sekunden im Keller und der Geduldsfaden, der bei den meisten eh schon sehr kurz ist, ist eigentlich gar nicht mehr vorhanden.

Ich habe immer einen kleinen Notfallsnack dabei, der meistens aus einem Quetschi und getrocknetem Obst besteht. Beides hält sich endlos und kann im Rucksack bleiben, wenn es nicht gebraucht wird.

In einer Edelstahldose habe ich frisches Obst dabei, ab und an ein Käsebrot oder etwas zum Knabbern. Weil ich unsere Pappenheimer im Innenhof kenne und weiß, dass eine offene Snackbox Kinder magisch anzieht, ist unsere zweistöckig und darin ist auch genug geschnittener Apfel für die Nachbarskinder.

Am Anfang hatte ich noch eine extra Flasche Wasser für unser Kind dabei, inzwischen teilen wir uns eine Flasche. Selbst wenn er seine eigene dabei hat, sobald er meine sieht, möchte er nur noch aus ihr trinken. Das doppelte Gepäck kann ich mir also sparen und seine Spucke bekomme ich spätestens bei einer Kussattacke eh ab.

Unterwegs mit Kleinkind | Was muss mit im Wickelrucksack | Spielplatzsausflug mit Mama und Papa | Snackpox | Priviant

Wechselkleidung

Mit Baby rechnet man immer mit Windelexplosionen und Milchspucke, mit Kleinkind mit eisverklebten T-Shirts und matschigen und nassen Hosen, die durch Pfützen und Planschbecken wateten. Passende Wechselsachen sind immer eine gute Idee.

Schleichkatze

Die Fahrt in der U-Bahn wird plötzlich langweilig, im Buggy herrscht Frust oder beim Kuchenessen im Café droht die Stimmung zu kippen, bevor der Kaffee auch nur die Lippen berührt hat. Alarm!

In meinem Rucksack findet sich immer eine Kleinigkeit um die Laune wieder zu steigern. Das was gerade heiß und innig geliebt wird, kommt einfach mit. Mal ist es ein Buch, ein Kuscheltier oder wie aktuell eine Schleichfigur, ein Schloss und eine kleine Glocke. Was das Kinderherz eben so glücklich macht.

Unterwegs mit Kleinkind | Was muss mit im Wickelrucksack | Spielplatzsausflug mit Mama und Papa

Ein Hoch auf die WaterWipes

Weniger ist mehr. Ich mag Produkte mit einer übersichtlichen Zutatenliste und wenn es geht, dann doch bitte ohne unnötige Chemie. Im ersten Jahr haben wir Feuchttücher zum Großteil noch selbst gemacht und am Wickelplatz mit warmen Wasser, etwas Mandelöl und einem Tuch den Windelbereich gereinigt, inzwischen sind wir aber nicht nur für Unterwegs, sondern auch für das Wickeln zuhause auf gekaufte Feuchttücher umgestiegen.

Die Zeitspanne in der sich unser Kleinkind bereitwillig die Windel wechseln lässt ist so verschwindend gering, dass er schon keinen Bock mehr hat bevor ich Wasser, Öl und Tücher organisiert habe. Und ich bin ganz ehrlich, zum Vorbereiten eigener Feuchttücher habe ich oft auch einfach keine Lust mehr und noch weniger, sie am Ende alle wieder auszuwaschen. Das ist mit Muttermilchstuhl okay, macht jetzt aber wirklich keinen Spaß mehr.

Wir haben einige Marken ausprobiert, aber selbst in vielen Feuchttüchern mit „Sensitiv“ im Namen ist oft eine Portion zu viel Duftstoff oder Pflegemittel enthalten. Oder sie sind so trocken, dass man die Feuchttücher am liebsten vor dem Gebrauch noch mal unter Wasser halten möchte. Irgendwann sind wir bei WaterWipes hängen geblieben und sie sind eine wirkliche Alternative zu Wasser mit einem Tropfen Mandelöl und einem weichen Tuch. Sie sind weich und durch die hohe Feuchtigkeit sehr ergiebig. Bei uns hält eine Packung wirklich ewig.

Unterwegs mit Kleinkind | Was muss mit im Wickelrucksack | WaterWipes

Die reinsten Baby-Feuchttücher der Welt

Mit 99,9% Wasser und einem Tropfen Grapefruitkernextrakt, das die Haut sanft pflegt, ist kein Schnickschnack in den Feuchttüchern von WaterWipes und selbst sehr empfindliche Haut kann mit ihnen gereinigt werden. Ich muss mir keine Sorgen machen, dass ich nach dem Reinigen mit einem roten Po überrascht werde und ich kann die WaterWipes auch bedenkenlos auf dem Spielplatz an andere Eltern verteilen ohne am nächsten Tag die Mutter zu sein, die für den Ausschlag ihres Kindes verantwortlich ist.

WaterWipes für zuhause und unterwegs

Zuhause liegt die große Packung in der Windelschublade, für Unterwegs gibt es eine schmale Packung, die auch in eine kleine Handtasche passt. Mit den Tüchern lassen sich nicht nur klebrige Kinderhände und Windelpopos reinigen, sie funktionieren auch bei uns großen Menschen ganz hervorragend als kleiner Frischmacher, wenn man in einem ICE mit stickiger Luft und ausgefallener Klimaanlage sitzt oder in der Spielplatzsonne brütet.

Ihr bekommt die WaterWipes bei DM, vielen Budni-Filialen (natürlich nicht in der in unser Straße …) einigen Läden von Rossmann, Müller und natürlich bei Amazon (bei DM sind sie aber weitaus günstiger).

Wer mehr über WaterWipes erfahren möchte, kann auf der Facebook-Seite oder auf Instagram vorbei schauen.

*Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit WaterWipes entstanden.
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Kleinkind Lieblinge

Gute Nacht Bücher für Kleinkinder

Unsere Lieblingsbücher zum Einschlafen für 1 bis 2-jährige Kinder

29. Juli 2018
Gute Nacht Bücher für Kleinkinder | Unsere Lieblingsbücher zum Einschlafen für 1 bis 2-jährige Kinder | Einschlafen | Kleinkind | Vorlesen | Kinderbücher | Mehr auf https://ivy.li
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Die Augen sind schon müde, aber diese eine Seite und dann noch eine und am liebsten noch ein weiteres Buch müssen unbedingt noch gelesen werden, bevor es ins Bett geht. Die Vorlesestunde vor dem Schlafengehen ist Zeit zum Runterkommen, nachdem sich draußen müde getobt wurde. Zeit um sich noch einmal ganz dicht an Papa oder Mama zu kuscheln, bevor im Bett gleich lieber der Teddy in den Arm genommen wird.

Wir lesen immer im Kinderzimmer im Hausbett bevor es ins Schlafzimmer zum Schlafen geht. Es ist unsere kleine Kuschelecke und darin liest es sich einfach am schönsten.

Unsere Lieblingsbücher für die abendliche Vorlesestunde sind zum Teil schon vor dem ersten Geburtstag eingezogen und werden auch nach dem zweiten Geburtstag noch heiß geliebt. Unsere absoluten Dauerbrenner stelle ich euch heute vor.

Unsere Lieblingsbücher zum Einschlafen für 1 bis 2-jährige Kinder

Gute Nacht Bücher für Kleinkinder | Unsere Lieblingsbücher zum Einschlafen für 1 bis 2-jährige Kinder

Gute Nacht Gorilla!

Eines der ersten Gute Nacht Bücher ist „Gute Nacht Gorilla!“ und es ist auch nach über einem Jahr noch eines, das fast jeden Abend vorgelesen werden muss. Wobei Vorlesen hier gar nicht so gut passt. Das Buch kommt fast ganz ohne Text aus und als Vorleser muss man ein bisschen Fantasie mitbringen. Die Geschichte wir jeden Abend und von jedem Vorleser immer ein bisschen anders erzählt, was sicher auch der Grund dafür ist, dass es noch immer ein Dauerbrenner ist. Die Illustrationen sind bunt, aber nicht knallig und die Zootiere sehen alle so aus, als würde man sie gerne mit ins eigene Bett nehmen.

Nur noch kurz die Ohren kraulen?

Nur noch kurz die Ohren kraulen?“ ist ein interaktives Gute Nacht Buch. Es gibt nichts zum Aufklappen oder Bewegen, aber jede Seite hat einen kleinen Handlungsaufruf für das Kind. Der kleine Hase möchte ins Bett gebracht werden und das Kind deckt das kleine Häschen mit einem Tippen auf die Seite zu, oder krault ihm die Ohren. Ein bisschen wie ein iPad-Spiel, nur eben ohne Bewegtbild, sondern mit Fantasie.

Wenn der Mond die Sterne zählt … und dem Kind beim Schlafen hilft

Wenn der Mond die Sterne zählt“ ist das neueste Buch in unser Gute Nacht Buch Sammlung und kam zu uns, weil der Sohn den Mond so sehr liebt. Die Geschichte wird in Reimen erzählt, die so schön sind, dass sie schon fast wie ein Schlaflied klingen. Der Mond kommt auf die Erde und bringt das eine Kind ins Bett, das einfach noch nicht schlafen kann. Tom scheint dieses Buch besser vorzulesen als ich, denn der Sohn sucht es nur aus, wenn Papa vorliest.

Alle kommen mit ins Bett

Wir schlafen zuhause alle im Familienbett, Anna, die kleine Hauptfigur in „Alle kommen mit ins Bett“ schläft am allerliebsten auch bei ihren Eltern mit im Bett. Und alle ihre Kuscheltiere. Die gereimten Sätze im Buch sind nicht zu lang und auch kleine Zuhörer verlieren nicht zu schnell das Interesse. Vielleicht mag unser Sohn das Buch gerade so gerne, weil auch bei ihm aktuell fast alle seine Kuscheltiere mit zu uns ins Bett müssen.

Die liebste Mama der Welt!

Nein, dass ist kein klassisches Gute Nacht Buch, aber auf der letzten Seite von „Die liebste Mama der Welt!“ bringt eine Mama ihr Kind ins Bett und ich finde Bücher an deren Ende es einen Gutenachtkuss gibt, sind oft dafür gemacht sie Abends vorzulesen. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll und nicht zu aufregend gestaltet und auf jeder Seite, macht eine Mama etwas ganz besonders schönes und liebevolles mit ihrem Kind. Die gereimte Geschichte gibt es auch mit anderen Tieren und Familienmitgliedern. Das Buch war ein Geschenk von der Großtante und manchmal muss ich es im Bett noch ein paar Mal mehr vorlesen.

Natürlich kommt auch immer wieder gerne eines seiner anderen Lieblingsbücher mit, in denen niemand schlafen geht und die am Ende kein Gutenachtkuss haben.

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Familienbett Familienleben Kleinkind

Schlafenszeit

Müde Kinder schlafen besser ein

23. Juli 2018
Schlafenszeit | Müde Kinder schlafen besser ein | Zubettgehen mit Kinder

Im Innenhof ist es still geworden. Die Sandkiste ist leer, nur eine Schaufel wurde vergessen, keiner rennt lachend mehr den Hügel runter oder bemalt mit Kreide den Weg. Auf dem großen Platz vor unserem Haus übt kein Kind mehr Fahrradfahren oder spielt Fußball, nur am Kanal gehen noch ein Paar Menschen mit ihren Hunden in der Abendsonne eine Runde Gassi. Es ist Schlafenszeit für die meisten Kinder der Nachbarschaft.

Wir stehen mit dem Laufrad in der Tür, den Fußball unterm Arm geklemmt. Bereit noch fünf Runden um den Block zu drehen, ein Sandeis zu genießen und ein paar Tore zu schießen, die eigentlich immer da sind, wohin der Sohn gerade den Ball kickt. Bei uns ist noch keiner müde (gut, vielleicht wir Eltern), bei uns ist noch keine Schlafenszeit.

Schlafenszeit

Wir haben keine festgelegte Uhrzeit zu der unser Kind ins Bett geht. An seltenen Tagen werden die Augen schon gegen 19 Uhr schwer, an anderen erst gegen 21 oder 22 Uhr. Bei uns geht das Kind ins Bett, wenn es müde ist. Und manchmal ist die Müdigkeit eben erst da, wenn im Schlafanzug noch mal draußen die letzte Energie rausgespielt wurde.

Jedes Kind ist anders und jeder Tag mit Kind ist anders. Die Bedürfnisse ändern sich immer wieder und wir passen unseren Rahmen daran an. Es gab eine Phase in der wir genau wussten, dass jetzt dringend Zeit für den Schlafanzug ist, obwohl der Sohn noch glücklich mit seinen Bauklötzen beschäftigt war. 18 Uhr war für ihn die magische Grenze, nach der ganz plötzlich einfach gar nichts mehr ging und alles eskalierte. Also fingen wir schon vorher an ihn ins Bett zu bringen, damit wir alle einen entspannten Abend haben.

Die Phase ist inzwischen vorbei, wenn das Kind müde ist und nicht gerade etwas schrecklich aufregendes am Abend passiert, wie der erste Besuchstag bei Oma und Opa, dann wird uns mit einem „Bett“ ganz deutlich gesagt, dass er jetzt gerne schlafen möchte. Das bedeutet natürlich nicht, dass das Zubettbringen immer reibungslos abläuft, aber der wichtigste Faktor für ein entspanntes Einschlafen und eine ruhige Nacht ist gegeben: Das Kind ist müde.

Müde Kinder schlafen besser

Manchmal ist der Wunsch von uns Eltern nach einem Feierabend auf dem Sofa so groß, dass wir versuchen ein Kind ins Bett zu bringen, das noch Meilenweit von der Müdigkeit entfernt ist. „Es ist schon 20 Uhr, ich bin müde. Das Kind muss doch auch müde sein. Die anderen Kinder schlafen auch um diese Zeit.“

Wie unser Abend dann aussieht? Kleiner Spoiler: wir sitzen nicht entspannt auf dem Sofa. Das Zubettgehen ist mit einem riesigen Widerstand verbunden. Gegen das Schlafen, gegen das Bett, gegen uns und am Ende gegen alles. Drei Menschen sind am Ende des Abends frustriert, schlecht gelaunt und durchgeschwitzt. Das hält uns an manchen Tagen natürlich nicht davon ab es vor lauter Elternmüdigkeit immer mal wieder zu probieren, obwohl wir wissen, dass es vollkommener Quatsch ist. Aber wir sind eben auch nur Menschen. Müde Menschen.

Wir haben ein sehr temperamentvolles und aktives Kind mit einem scheinbar unendlichen Energievorrat. Auch an KiTa-Tagen mit blendenden Wetter, an denen alle Kinder draußen toben, braucht unser Wuselkind nach einer kleinen Pause noch ein actionreiches Nachmittags- und Abendprogramm um dann ein ruhiges und entspanntes Zubettgehen zu haben. Zum Einschlafen Bücher lesen ist immer ein ganz toller Tipp für ein Abendritual, aber das kann man nur umsetzen, wenn die Hummeln im Hintern genug Party hatten.

Ein guter Mix aus viel frischer Luft und Bewegung macht uns alle angenehm müde und das Kind fällt glücklich und ruhig ins Bett. Manchmal auch mit Draußenkleidung, weil der Wunsch ins Bett zu gehen plötzlich so groß ist, dass Umziehen bloß in Tränen enden würde.

Damit wir alle einen schönen Tagesausklang haben, mussten wir Eltern uns von einigen Ansprüchen und Vorstellungen verabschieden. Das Leben mit Kind ist ein ständiger Prozess, bei dem wir immer wieder etwas neues Lernen, uns selbst neu und anders kennen lernen und immer wieder etwas anpassen, damit wir als Familie ein harmonisches Zusammenleben haben.

Irgendwann kommt ganz sicher die Zeit, in der wir uns als Eltern gemütlich auf das Sofa setzen können, während das Kind in seinem Zimmer noch etwas spielt, liest oder hört, bis es müde genug zum Einschlafen ist, aber bis dahin machen wir uns alle zusammen Zubettgehmüde.

Nach müde kommt blöd

So richtig müde ist nur einen Wimpernschlag von zu müde entfernt. Ich kenne das gut von mir selbst. Irgendwann bin ich so müde, dass ich über den Punkt hinweg bin schnell und gut einschlafen zu können. Dann klappt das Zubettbringen des Kindes natürlich auch nicht. Ein überdrehtes Kind muss erst einmal runter kommen und das können gerade kleine Kinder nur in den seltensten Fällen alleine. Dabei brauchen sie unser Hilfe. Ein übermüdetes Kind in den Schlaf zu begleitet dauert oft länger als ein müdes Kind ins Bett zu bringen.

Wissen wann das Kind müde ist

Wir wissen am besten wann unser Kind müde ist. Nur in den seltensten Fällen ist bei uns ein ruhiger werdendes Kind auch ein müdes Kind und Kuscheln kommt unser Sohn meistens nach dem Schlafen, aber schon lange nicht mehr davor. Neben dem klassischen Augenreiben wird unser Kind mit zunehmender Müdigkeit übermütiger, lacht noch ein bisschen mehr als er es eh schon tut und sein Blick wird ein bisschen glasig. Beim Laufen bekommen Arme und Beine ein bisschen etwas von Gummigliedmaßen, aber er kommt noch überall heil an. Seine Geduld lässt nach und die Stimmung kann schneller kippen.

Den Punkt das Zubettgehen zu starten haben wir verpasst, wenn sich seine Beine beim Laufen gegenseitig im Weg sind, wenn das Lachen überdreht, er beim Toben mit uns rabiater wird und natürlich wenn einfach nichts mehr klappt, was er gerne machen würde.

Der Grad zwischen müde und übermüdet ist oft sehr schmal. Aber wir werden als Eltern jeden Tag besser darin den richtigen Zeitpunkt zu erkennen und unser Kind merkt immer öfter selbst, wann es Zeit ist Schlafen zu gehen (bitte lasst das keine Phase sein).

Runter kommen

Wenn keine Ansage vom Sohn kommt, die Müdigkeitsanzeichen aber nicht zu übersehen sind, schalten wir rechtzeitig einen Gang runter, damit aus müde nicht übermüdet wird. Unser Abendritual ist flexibel* und wir passen es an den Grad der Müdigkeit an. Ganz klassisch wird bei uns erst Abendbrot gegessen, außer das Kind kommt kohlrabenschwarz heim, dann wird das Baden oder Waschen vorverlegt. Danach werden die Schlafsachen angezogen, ab und an noch ein etwas ruhigeres Spiel gespielt** und nach einer kleinen Vorlesestunde im Hausbett schnappt sich das Kind seine Kuscheltiere, trägt sie ins Familienbett, lässt sich zudecken und kuschelt sich in die Kissen.

Manchmal dauert es keine fümf Minuten mit uns an seiner Seite, manchmal lässt der Tag das Kind doch noch nicht ganz los und es dauert etwas länger und alles im Bett muss noch zig Mal umsortiert werden bis der erholsame Schlaf kommt. Manchmal auch für uns alle drei.

*Manchmal gucken wir auch einfach eine Folge „Oona und Babas Insel”.
** Ja und manchmal gehen wir eben noch mal im Schlafanzug raus wenn wir merken, dass noch so viel Energie in dem Kind steckt, dass eine Runde Spazieren gehen, statt Bücherlesen, uns alle dem Bett näher bringt.

Familienbett Familienleben Kleinkind

Nicht ohne meinen Teddy

… und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze

21. Juni 2018
Nicht ohne meinen Teddy | … und den anderen Teddy, die Katze, den Hund, die Brille und die Mütze | Schlafen im Familienbett mit einem Kleinkind | Familienleben | Einschlafbegleitung | Kuscheltiere | Mehr auf https://ivy.li

Zum Einschlafen brauchte der große Sohn nach dem Abstillen bloß noch meine Hand auf seinen Rücken, der Rest von mir musste Abstand halten. Bitte keine Decke, bitte nicht kuscheln und bitte bloß nicht die Hand bewegen. Vor ein paar Wochen hat sich zu meiner Hand ein Teddy gesellt.

Kuscheltiere führten im Kinderzimmer ein eher trauriges Leben. Ab und an wurde mal eines in die Hand genommen, durch das Zimmer getragen oder ins Bett geschleudert. Aber gekuschelt? Nö. Und dann, ganz plötzlich, musste ein kleiner Teddy mit ins Bett. Von einem Tag auf den anderen ging die Welt unter, war er nicht aufzufinden oder lag nicht schon bereit im Bett, wenn es Zeit für ein Schläfchen war.

Wie aus einem Teddy plötzlich eine ganze Kuscheltierfamilie wurde und diverser Kleinkram, der jetzt mit uns jeden Abend im Bett liegt, weiß ich auch nicht. Ich muss den Punkt verpasst haben. Seine Cappy muss jetzt mit, genauso wie eine seiner Sonnenbrillen. Im Halbschlaf wird verzweifelt nach der „Bille“ gerufen, wenn sie ausversehen aus der Hand gefallen ist und die „Lingel“, eine kleine Glocke aus dem Bastelladen, darf auch nicht weiter als eine Handbreit vom Kind entfernt liegen. Sie rollt aber besonders gerne unter meinen Rücken und drückt unangenehm.

Der rasselnde Hund, die große Katze, mit der ich zusammen in die Grundschule eingeschult wurde und der große Teddy, den er, wie den kleine Teddy, von seiner teddybärliebenden Großtante bekam sind jetzt eine untrennbare Schlafengehgang, die zusammen mit dem Sohn etwa 1,90 m von unserem 2,00 m breiten Bett einnimmt.

Und wenn Nachts plötzlich ein leises „Feuer“ gequengelt wird, dann nicht weil irgendetwas brennt, sondern weil das kleine Feuerwehrauto abends nicht mit ins Bett kam, Nachts aber plötzlich unerlässlich zum Weiterschlafen ist.

Aber immerhin schläft der Sohn mit dieser Armada an Zeug gut und wenn ich ehrlich bin, liegt es sich mit dem Kopf ganz bequem auf dem großen Teddy, wenn mein Kopfkissen wieder von einem Zweijährigen überrollt wird.

Wenn er mit 18 Jahren auch noch seinen halben Hausstand mit ins Bett nehmen möchte, überlasse ich es seinem zukünftigen Lebenspartner meinen elterlichen Erziehungsfail auszubügeln. Ich bin einfach nur froh, dass geschlafen wird.

Kleinkind Mama Stillen

Abstillen mit 22 Monaten

Das Ende des Langzeitstillens

25. April 2018
Abstillen mit 22 Monaten | Das Ende des Langzeitstillens | Kleinkind abstillen | Stillen ist Liebe | Mutterschaft | Selbstbestimmtes abstillen | Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen | Bedürfnisorientiert | #stillen #abstillen #mutterschaft | Mehr auf https://ivy.li

Wir haben abgestillt. Vor knapp drei Wochen haben wir das letzte Mal zum Einschlafen gestillt, nachts wurde nur gekuschelt und am Morgen wollte der Sohn lieber einen Toast. Nach fast 22 Monaten hat unsere Stillbeziehung ein Ende gefunden.

Eigentlich muss ich mich gleich selbst korrigieren. Ich habe abgestillt. Diese Entscheidung habe ich alleine getroffen, obwohl ich Anfang des Jahres noch sicher war, diesen Schritt meinem Kind zu überlassen.

Unsere Stillbeziehung hatte, wie sicher viele andere, Höhen und Tiefen. Es gab Phasen in denen wir fast stündlich stillten und welche, in denen die Brust nur Nachts und dann wirklich wenig gebraucht wurde. Wir haben zuhause im Bett, auf dem Sofa und auf dem Küchenfußboden gestillt. Unterwegs im Park und Restaurant, im Tragetuch und Babytrage und das sogar schon im Supermarkt, so dezent, dass es selbst mein Mann nicht bemerkte. Wir haben im liegen, sitzen, stehen und gehen gestillt. Stundenlang in Ruhe und manchmal nur wenige Augenblicke und mitten beim Herumturnen, weil alles so schrecklich aufregend war. Wir haben zum Einschlafen, Aufstehen und Entspannen gestillt, gegen den Hunger und zum schnell wieder gesund werden. Es war eine schöne und innige Stillbeziehung und ich bin froh diese Zeit, diese Erfahrung mit meinem Kind gemacht haben zu dürfen. Aber ich bin auch froh darüber, dass ich die Entscheidung getroffen habe, abzustillen. Denn sie war für mich, und dadurch auch für uns, der gerade beste Weg.

Warum ich abgestillt habe

Ich glaube, ich bin nicht die einzige Mutter, die irgendwann Nachts vollkommen entnervt im Bett liegt und nach „Abstillen SOFORT!“ googelt. Morgens ist der Grund meist schon wieder vergessen und beim morgendlichen Stillen ist die Welt wieder in ordnung, die Nerven sind wieder Drahtseile und man lächelt Baby oder Kleinkind an der Brust seelig an.

Aber irgendwann war ich an dem Punkt angekommen, an dem ich auch am Morgen nach der beschissenen Nacht googelte, meine Nerven den Tag über blank lagen und ich am Abend einfach keine Lust mehr hatte.

Bei uns trafen einige Faktoren zusammen. Seit der KiTa-Eingewöhnung im September haben uns die Bazillen von dort heimgesucht. Wir haben so gut wie jede Erkältung mitgenommen und ich war mir bis vor kurzem noch sicher, dass ich nie wieder etwas riechen oder schmecken werde und ganz bestimmt für den Rest meines Lebens durch meinen Mund atmen müsste. Während irgendwann der Sohn die Erkältungen schnell wieder weg steckte, rutschte ich von der einen in die nächste. Für mich ging es aus einer Mandelentzündung zu einer Nasennebenhöhlenentzüng und wieder zurück. Immer wieder! Meine Kraftreserven hatten keine Chance sich wieder aufzufüllen. Ich war am Ende.

Dazu kam eine Phase des Sohnes mit einem beschissenen Schlafrhythmus. Gegen drei Uhr nachts hing er, halb wach, halb schlafend, an mir und meiner Brust, wühlte sich im 10-Minuten-Takt durch das Bett, von einer Brust zur anderen, über mich drüber, um mich herum und, wäre es ihm möglich gewesen, sicher auch durch mich hindurch. Das ging so bis 6 Uhr morgens und das Kind gut gelaunt richtig aufwachte und in den Tag startete. Ich war nicht wach und alles andere als gut gelaunt. Und natürlich wollte der Sohn auch Tagsüber wieder durchgehend stillen.

Und das ich schwanger bin und zu der Zeit einfach ständig müde war, hat sein übriges getan. Nein, meine Milch schien noch immer hervorragend zu schmecken und floss in regen Strömen. Sicher mag die Schwangerschaft mit ein Grund sein, warum unser Kind wieder öfter und mehr stillen wollte, schließlich spüren Kinder schon kleine Veränderungen schnell. Aber ich war einfach nur noch müde, krank, entnervt und kraftlos.

Und weil so die letzten Wochen vor dem Abstillen weder für mich, noch für unser Kind und auch nicht für meinen Mann entspannt, schön oder angenehm waren, wenn ich einfach schrecklich gereizt versuchte Tagsüber krampfhaft nicht mehr zu nahe neben unserem Sohn zu sitzen, weil er dann sofort stillen wollte, ich immer wieder irgendwelche Ablenkungen für ihn suchte und Abends und Nachts manchmal weinend einfach das Schlafzimmer verlassen habe, traf ich die Entscheidung einen Schlussstrich zu ziehen.

Damit ich wieder eine entspannte Mutter bin, die ihr Kind in den Arm nehmen kann, ohne direkt wieder entnervt flüchten zu wollen, weil das einzig interessante an mir meine Brüste sind. Eine Mutter, die Abends wieder geduldig und liebevoll in den Schlaf begleitet und morgens wieder einigermaßen ausgeruht und gut gelaunt dem Kind einen guten Morgen wünschen kann. Und damit unser Sohn, die letzten Monate bevor er sich unsere Aufmerksamkeit mit einem kleinen Geschwisterchen teilen muss, so viel Liebe und gemeinsame, schöne Zeit bekommt, wie sie ihm nur eine ausgeglichene Mutter geben kann.

Wie stillt man eigentlich ein Kleinkind ab?

Eigentlich wollte ich gar nicht komplett abstillen, sondern das nächtliche Stillen reduzieren, bzw. es auf das initiale Einschlafstillen einschränken. Dafür habe ich mir die Methode des
nächtlichen Abstillens nach Gordon herausgesucht, bei der ich mein Kind während der ganzen Zeit begleite und Schritt für Schritt mit viel Kommunikation und Kuscheln auf knapp 7 Stunden in der Nacht komme, in der nicht gestillt wird. Wer sich das „Programm“ genau durchlesen möchte, findet bei Stillkinder.de einen ausführlichen Bericht.

Mit 22 Monaten versteht unser Kind schon viel und lässt immer öfter mit sich reden. Abends war es auch überhaupt kein Problem ihm zu erklären, dass wir ab dem Zeitpunkt, zu dem wir Eltern mit ins Familienbett kommen, nicht mehr stillen, sondern kuscheln, wenn er aufwacht. Fand er okay, er sagte begeistert ja und stillte sich in den Schlaf. Natürlich fand er es dann Nachts, als er aufwachte, nicht mehr okay. Also haben wir gekuschelt, aber er schlug um sich, wir haben gesungen, aber er schrie laut „NEIN!“ und haben getragen, aber er weinte und schrie und ich habe irgendwann weiter gestillt. Unser Kind hat ein starkes Temperament und ging auf keine unser Beruhigungsversuche ein. Nach mehreren Nächten habe ich aufgegeben, denn statt einer minimalen Besserung, stellte sich eine krasse Verschlechterung ein.

Ich kann mein Kind vollkommen verstehen. Fast zwei Jahre wurde er zum Einschlafen und beruhigen in der Nacht gestillt. Dass ich ihm das plötzlich nicht mehr geben wollte fand er unverständlich und richtig doof. Ich würde auch richtig wütend werden.

Aber ich konnte einfach nicht mehr. Also habe ich meinen Mann ins Rennen geschickt und das versucht, was ich eigentlich niemals versuchen wollte. Ich ging ins Nebenzimmer und mein Mann sollte unser Kind ins Bett bringen. Ich hörte ihn summen und singen, beruhigende Worte sprechen und unseren Sohn weinen und schreien. Und ich weinte. Weil es nicht klappte, weil ich es mir so gewünscht habe, weil mir mein Kind so Leid tat und mein Mann und weil ich so müde war. Es ist bei diesem einen Versuch geblieben.

Ich habe das Vorhaben auf Eis gelegt. Ich war erschöpfter als vor den Versuchen, die ja eigentlich alles besser machen sollten. Ein paar Tage bei meinen Schwiegereltern haben die Situation wieder etwas aufgelockert. Ich hatte Zeit zu verschnaufen, wieder etwas zu Kräften zu kommen und entspannter zu werden. Zurück zu hause startete ich einen neuen Versuch. Und es klappte.

Wie wir/ich abgestillt habe

Wie immer brachte ich den Sohn ins Bett und erklärte vor dem stillen, dass wir jetzt nur noch zum Einschlafen stillen, danach würden wir, wenn er aufwacht, kuscheln. Er nickte und stillte sich in den Schlaf. Ich ging beim ersten Aufwachen zu ihm, erklärte ihm ruhig, dass ich bei ihm sei und wir jetzt kuscheln und er ganz ruhig wieder einschlafen könne. Und er tat es. Ohne Probleme. Ich war überwältigt.

Das zweite Mal in der Nacht klappte es allerdings nicht. Er weinte, schrie, ließ sich nicht anfassen und beruhigen. Also bin ich mit ihm aufgestanden. Wir sind ins Wohnzimmer gegangen und haben lange den Mond angeschaut, den er so liebt, danach sind wir in sein Kinderzimmer und haben dort ein paar Bücher gelesen. Wir waren in dieser Nacht etwa 1 ½ Stunden wach. Ich fragte ihn immer wieder, ob er jetzt ins Bett gehen möchte, bis er damit einverstanden war. Ich bot ihm an, auf meinem Schoß einzuschlafen und keine 5 Minuten später hielt ich ein schlafendes Kind im Arm.

In der zweiten Nacht lief es ähnlich, aber schon weitaus besser. Das erste Aufwachen verlief gleich, beim zweiten Aufwachen wurde nur kurz gemeckert und geweint, ich durfte aber daneben sitzen und nach wenigen Minuten kletterte er auf meinen Schoß, schmiegte sich an mich und schlief ein.

So ging das noch zwei weitere Nächte. Das häufige aufwachen und unruhige Suchen, Stillen und Wühlen, war bereits ab der ersten Nacht verschwunden und das Stillen nach dem Aufwachen wollte er ebenfalls ab Beginn nicht mehr. Er wollte viel lieber direkt mit seinem Papa aufstehen und frühstücken.

Weil es plötzlich so unerwartet gut lief, war ich überschwänglich und versuchte in der 5 Nacht auch das Einschlafstillen ausfallen zu lassen. Und siehe da, unser Kind kuschelte sich bereitwillig in meinen Schoß, schlief ein und ließ sich nach einer Weile schlafend auf das Bett legen. Nach dieser Nacht wollte er auch Tagsüber nicht mehr stillen. Plötzlich haben wir abgestillt.

Warum hat das Abstillen plötzlich funktioniert?

Ich glaube tatsächlich, dass unser Kind einen kleinen Sprung gemacht hat und sich selbst langsam, gaaanz langsam, dem Punkt näherte, an dem er auf das Stillen verzichten konnte. In den Nächten davor gab es immer wieder Momente, in denen er sich bewusst von der Brust weg drehte und versuchte nach dem Stillen ohne einzuschlafen.

Außerdem war ich wieder etwas gelassener und konnte entspannter an die ganze Sache herangehen. Ich bin mir sicher, dass sich das auch auf unser Kind übertragen hat, aber auch, dass er spürte wie ernst es mir mit dem Abstillen war.

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Wie läuft es so ohne Stillen und vorallem ohne Einschlafstillen?

In der ersten Woche ohne Stillen lief zuhause alle ganz hervorragend. Die Nächte waren ruhig und wurden nur ein bis zwei Mal kurz unterbrochen. Das initiale Einschlafen ging schnell auf meinem Schoß. Dafür lief plötzlich in der KiTa nichts mehr. Beim Abschied wurde wieder bitterlich geweint, es wurde immer wieder nach mir gerufen und auch der Mittagsschlaf war kein Zuckerschlecken mehr, obwohl er vorher dort immer schnell und gut eingeschlafen ist. Es hat etwas über eine Woche gedauert, bis sich auch dort wieder alles eingependelt hat.

Inzwischen sind zwar zuhause die Nächte weiterhin ruhig, aber das Einschlafen dauert laaaaaange. Das Kind möchte nicht mehr auf meinen Schoß einschlafen, sondern lieber alleine auf einem großen Kissen. Dabei müssen Mama und Papa anwesend sein. Es wird noch lange gewühlt, sich immer wieder hingesetzt und erzählt. Manchmal hilft leise Musik um ihn herunterkommen zu lassen, ab und an darf ich meine Hand auf seinen Rücken legen und manchmal rollt er sich auch zu seinem Papa. Wir versuchen ihm vor dem Zubettgehen etwas runter kommen zu lassen, aber Baden kitzelt noch mal die letzte Energie heraus. Bücher lesen findet er gerade doof und Tragen ist auch schrecklich blöd. Wir müssen einfach eine neue Abendroutine für uns finden, aber das bekommen wir schon hin.

Womit ich allerdings nicht gerechnet habe ist, dass sich das Abstillen so stark auf mich auswirkt. Ich bin öfter unentspannt, weitaus entspannter als in der „Horror“-Phase unsere Stillbeziehung, aber eben auch weitaus unentspannter als in den 20 Monaten davor. Ich bin schneller gereizt und habe weniger Geduld, wenn unser Sohn sich partout nicht Anziehen möchte oder beim Essen ständig der Fuß mit auf dem Tisch kommt.

Stillen war auch für mich immer eine Auszeit. Ich habe es wirklich sehr genossen so innig mit meinem Sohn eine kleine Pause einzulegen. Und die fehlt mir jetzt einfach. Kuscheln ist noch immer nicht sein Ding und Bücher sind leider gerade total langweilig. Ich brauche einfach wieder etwas, das ich gemeinsam mit dem Kind machen kann, was aber nicht Klettern, Toben, Rennen und Fangen ist. Vielleicht muss mein Körper aber auch einfach erstmal auf den veränderten Hormonhaushalt klarkommen.

Der perfekte Weg des Abstillens

Wir sind keinen perfekten Weg des Abstillens gegangen und die zwei Umwege würde ich gerne streichen. Sicher hätten wir es anders machen können und ganz sicher werden mir einige sagen, ich hätte einfach durchhalten sollen und wieder andere, dass ich schon viel früher hätte aufhören sollen. Klar, vielleicht hätte eine Woche später wieder alles gut sein können, aber diese eine Woche hätte ich nicht mehr geschafft und wer hätte schon sagen können, ob es besser wird und nicht noch einen Tick schlechter und schwerer?

Ich habe unsere Stillbeziehung geliebt und hätte gerne noch weiter gestillt, aber eben nicht so, wie es zuletzt bei uns lief. Es war für mich keine Option durchzuhalten und davor gab es keinen Grund für mich abzustillen. Ich sah uns eigentlich dieses langzeitstillen noch lange genießen.

Was zählt ist, dass es uns jetzt, so wie es ist, gut geht. Und ich freue mich auf eine neue Stillbeziehung mit unserem zweiten Kind und bin gespannt, wie lange diese gehen wird. Ganz optimistisch möchte ich natürlich auch in dieser Beziehung dem Kind die Entscheidung überlassen, sie zu beenden, aber ich lasse mir auch die Freiheit, wieder diejenige zu sein, die den Schlussstrich zieht. Diesmal aber ohne Umwege.

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Schietwettertage mit Kind

3 Tipps für Indoor-Spaß mit TK Maxx

28. März 2018
Schietwettertage mit Kind | 3 Tipps für Indoor-Spaß mit TK Maxx | Zuhause mit Kleinkind
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Letztes Jahr um diese Zeit saßen wir auf der Terrasse und haben in der Sonne gespielt. Ohne dicke Jacke, Handschuhe und Schnee. Dieses Jahr pusten uns ständig eisige Winde um die Ohren, Nasen und Wangen sind rot vor Kälte und unter den Schuhen tragen wir haufenweise Streugut in die Wohnung weil Hamburg plötzlich Schnee kann.

Ja, wir hätten Schneemänner bauen und rodeln gehen können, aber unser Sommerkind findet „Neeee“ nur toll, wenn er es von drinnen durch die Fenster sehen kann. Da durchgehen oder es anfassen? Puh, ne! Jeder Versuch dieses Kind auch nur mit beiden Beinen in den Schnee zu stellen, scheiterte. Sobald die Füße den Boden berührten, schnellten die Arme hoch: „Bitte nimm mich auf den Arm! Warum ist das hier alles so kalt? Mama, da ist die Haustür!“

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“ Ich würde sagen, die optimale Kleidung für unser Kind bei diesem Wetter ist … unsere Wohnung. Wir haben unglaublich viel Zeit zuhause verbracht, was vielleicht auch an den ätzenden KiTa-Bazillen lag, die verdammt hartnäckig sind. Wir sind inzwischen Experten darin, uns die Zeit daheim so zu gestalten, dass uns die Decke nicht auf den Kopf fällt.

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3 Tipps für Schietwetter mit Kind

Zusammen mit TK Maxx habe ich drei Tipps für Beschäftigungen für Kinder bei echt blödem Wetter und „Keine zehn Pferde bekommen mich vor die Tür“-Stimmung zusammengestellt. Das Beste, man muss dafür weder einen Kurs als Pausenclown absolvieren, noch Unsummen in Spielzeugläden lassen.

Holt die Buntstifte raus

Oma braucht ganz dringend noch ein bis dreißig Kunstwerke für den Kühlschrank. Und den Großtanten kann man auch schon Geschenke für Geburtstage, Weihnachten und Ostern anfertigen. Ich habe es als Kind geliebt zu malen und zu basteln und meine Kunstwerke füllen Ordner und Kisten. Nachmittage vergingen wie im Flug, wenn ich mit Buntstiften, Tusche und Wachsmalern einen Stapel Papier in Traumhäuser und bunte Wälder verwandeln und jedes Familienmitglied porträtieren konnte.

Mit 21 Monaten wird noch kein Bauernhof gemalt, aber bunte Striche, Kleckse und Punkte und die bereiten genauso viel Freude. Wenn man statt großes Papier kleine Karten zum bemalen gibt, kann man an einem Nachmittag Grußkarten für die ganze Familie machen.

Was auch mega viel Spaß bringt? Papa und Mama Stifte in die Hand drücken und sagen wo was auf das Papier gemacht werden soll. Hier die Feuerwehr, da bitte den Ball und da muss ein Mond hin.

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In der KiTa wird schon ab und an gestanzt und Schnipsel aufgeklebt, Schneiden überlässt der Sohn aktuell noch den etwas größeren Kindern. Wer keine Lust auf Kleber in der ganzen Wohnung hat, besorgt einfach ein paar Sticker. Die sind gerade auch richtig hoch im Kurs und machen sich nicht nur auf Papier, sondern auch auf der Kleidung und im Gesicht richtig gut.

Mit etwas größeren Kindern kann man töpfern, dafür muss man zuhause keinen Ton haben, der gebrannt werden muss. Es gibt Ton/Kaltporzellan, der an der Luft trocknet und den man ganz leicht selbst machen kann und eigentlich hat man immer alles für Salzteig im Haus, der nach dem Formen bloß in den Backofen muss. Daraus lassen sich tolle Anhänger für Ostern oder Weihnachten, Teller und Schüsseln für kleine Schätze oder Kleinigkeiten für den Krämerladen und die Kinderküche machen.

Kleine Minikinderhände haben auch einfach Spaß, wenn sie sich in Knete vergraben können. Mit einer kleinen Küchenrolle und Keksausstechern wird schnell eine richtige Knetparty daraus.

Eine Küchenparty veranstalten

Ich koche und backe unheimlich gerne. Das entspannt mich und ich liebe es, neue Rezepte auszuprobieren. Unser Sohn guckt mir dabei nicht nur gerne zu, er hilft auch gerne mit. Klar, für ein drei Gänge Menü ist sein Geduldsfaden noch nicht lang genug, aber bei einem Rührkuchen, einfachen Keksen und Pfannkuchen ist er dabei. Er rührt, probiert und wirft den Abfall in den Müll. Und bei schlechtem Wetter ist eine Pfannkuchenparty immer eine gute Idee.

Das momentane Lieblingsküchengerät ist der Mixer. In der KiTa machen die Kids damit Bananenmilch, bei uns gibt es Smoothies. In Phasen, in denen Gemüse und Obst in Stücken gar nicht gut ankommen, landen so trotzdem Vitamine im Kind und so ein frischer Smoothie vertreibt graue Schnee- und Regenstimmung. Weiches Obst schneidet der Sohn schon selbst mit einem Buttermesser klein, alles in den Mixer werfen kann er auch schon wie ein Profi und wenn er richtig mutig ist, dreht er sogar mal den Knopf. Das Glas mit dem Smoothie gibt er am Ende erst wieder her, wenn es leer ist.

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Ich finde es unglaublich wichtig, unser Kind in unseren Alltag und all die täglichen Handgriffe mit einzubeziehen. Nein, er muss sein Zimmer nicht aufräumen oder den Müll wegbringen, aber er liebt es, das zu tun, was wir machen. Kinder lernen von uns und sie lieben es, etwas selbstständig zu machen. Egal ob es das Kleinschneiden der Banane für den Nachmittagssnack ist, das Wegwischen von verschüttetem Wasser oder das Auffegen von imaginären Staub. Vermutlich könnten wir auch einen halben Nachmittag mit Staubsaugen verbringen. Das ist hier nämlich gerade auch der Hit.

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Den Ausflug nach Hause holen

Vermutlich macht mir das momentan noch weitaus mehr Spaß und dem Kind ist es völlig egal, aber ich mag Thementage. Aus der KiTa raus und rein ins Kinderzimmer, das plötzlich ein Bauernhof oder eine Baustelle ist. Wenn das Wetter keine coolen Ausflüge zulässt, dann holen wir den Ausflug eben nach Hause. Bücher, Puzzle, Spiele und ein Hörspiel passend zum Thema.

TK Maxx ist eine ziemlich coole Socke. Dort gibt Top Marken und Designer Labels für bis zu 60% weniger als die unverbindliche Preisempfehlung. Bis letztes Jahr war ich der Meinung, dass sich dort alles um nur Kleidung dreht, aber der Laden kann weitaus mehr.

Eine Bekannte kauft dort regelmäßig Photo Props für ihre Bilder und findet immer die schönsten Notizhefte, ich stöber inzwischen richtig gerne durch die Home und Kids Abteilung, in der man eigentlich alles findet, um an einem Regentag auch zuhause richtig viel Spaß zu haben. Ich habe Buntstifte, Sticker und Knete für kreative Eskalationen gefunden, ziemlich coole Holzbausteine mit Magneten, die eindeutig das aktuelle Lieblingsspielzeug vom Papa sind, ein Holzpuzzle und diverse Kinderbücher. Wer sein Kind zweisprachig aufwachsen lässt, findet neben vielen deutschen Büchern auch eine große Auswahl an englischsprachigen Büchern, für ganz kleine und große Kinder. Einmachgläser aus der Home Abteilung darf ich leider nicht mehr mit nach Hause bringen, dabei finde ich eigentlich immer wirklich schöne, die ich ganz dringend brauche!

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Warum man mit richtigen Schätzen nach einer kleinen Shoppingtour nach Hause geht, aber ohne dickes Loch im Portemonnaie, habe ich euch in diesem Beitrag erzählt. Da landete ein komplettes Regenoutfit im Einkaufskorb, weil der Sohn zeitweise Pfützchen richtig geil fand. Für die aktuelle „draußen ist alles doof“-Phase habe ich dieses Mal einem süßen Set aus Hose und Oberteil für den Sohn gefunden, bei dem ich die Hälfte des Preises sparen konnte. Das Geld wandert in die Eiskasse, damit wir uns an den heiß ersehnten Sonnentagen den Bauch vollschlagen können.

Dieser Beitrag enthält Werbung und ist in Kooperation mit TK Maxx entstanden.

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Demeter Getreidebrei von Löwenzahn Organics

Unser Retter im Krankenlager und der Hit auf dem Frühstückstisch

16. März 2018
Demeter Getreidebrei von Löwenzahn Organics | Beikost | Babynahrung | Frühstücksbrei mit warmen Heidelbeeren, Himbeeren, gerösteten Kokoschips und Kokosblütenzucker | Mehr auf https://ivy.li
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Vielleicht hat euch der kleine Löwe schon aus den Regalen mit der Babynahrung im Drogerie- oder Biomarkt entgegen gelächelt oder ihr seid im Internet darüber gestolpert. Löwenzahn Organics ist der Neue unter den Getreidebreien und setzt mit dem Demeter-Siegel und Brei aus dem vollen Korn auf richtig gute Qualität und Geschmack.

Löwenzahn Organics und der Brei, der einmal kochen muss

Flüssigkeit aufkochen, runterkühlen lassen, über die Flocken gießen, umrühren und fertig ist der Getreidebrei mit einem relativ neutralem Geschmack. Ich habe mich in meiner Studentenzeit quer durch die Getreidebreie gelöffelt (irgend so ein Phase) und irgendwie schmeckte jeder gleich und sah unverarbeitet aus wie Kartoffelpüreepulver.

Während so ein Instantbrei bereits industriell vorgekocht und wieder getrocknet wird, werden die Produkte von Löwenzahn Organics schonend geröstet und fein vermahlen. So behalten sie Geschmack und ihre wertvollen Nährstoffe. Dafür muss das Pulver allerdings einmal in Wasser oder Milch aufgekocht werden. Denn nur so kann die Stärke aufgeschlossen werden, um den Brei für das Baby verdaubar zu machen. Das Zubereiten dauert trotzdem bloß zwei Minuten und ist auch mit einem hungrigen Kind auf dem Arm leicht zuzubereiten.

Wo liegt der unterschied zwischen Demeter und Bio

„Demeter, das ist doch Bio, oder? Davon gibt es doch schon genug!“ Bio ist schon richtig gut, Demeter noch besser. Während ein Bio-Siegel auch auf Produkte darf, die in Betrieben angebaut werden, die auch konventionelle Landwirtschaft betreiben, können nur komplett umgestellte Betriebe das Demeter-Siegel nutzen. Sie unterliegen u. a. strengeren Richtlinien was artgerechte Tierhaltung, Artenschutz und nachhaltige Landwirtschaft betrifft. Einen übersichtlichen vergleich zwischen Bio und Demeter findet auf der Seite von Demeter.

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Frühstücksbrei für Klein und Groß

Mein Mann und ich sind eher die Overnight-Oats- und Porridge-Typen und löffeln lieber einen gepimpten Brei, als morgens immer Brötchen oder Brot zu essen. Mit Chia- und Leinsamen und frischem Obst, ist das einfach unser Ding. Das kennt der Sohn nicht anders und als bei ihm die Beikostzeit losging, saß er mit einem Löffel in der Faust am Frühstückstisch, bereit um seinem Frühstücksbrei über sich und den Tisch zu verteilen.

Unter einem Jahr war mir nicht so wohl dabei, ihm gleich unseren Brei mit den ganzen fancy Körnern vorzusetzten, also bekam er seinen eigenen. Die vier Sorten Demter Getreidebrei von Löwenzahn Organics waren da unsere erste Wahl und er kam immer dann auf den Tisch, wenn unser Frühstück nicht Babygerecht war, oder ich einfach Bock auf den Beri hatte. Der schmeckt nämlich nicht nur kleinen Menschen, sondern auch großen.

Mir schmeckt der Demeter Baby Brei 4-Korn mit frischen Himbeeren, geröstetetn Kokoschips und ein bisschen Kokosblütenzucker am besten, das Kind löffelt ihn am liebsten mit etwas Apfelmark und warmen Heidelbeeren. Die färben auch so schön die Finger ein, wenn man mit den Händen ins das Essen greift.

Mit 21 Monaten isst er inzwischen auch unser normales Frühstück mit, trotzdem steht auch jetzt noch immer eine Packung im Regal, denn der Getreidebrei von Löwenzahn Organics ist oft das einzige, was unser Kind bei einer dicken Erkältung, abgesehen von Muttermilch, essen mag.

Löwenzahn Organics, unser Retter im Krankenlager

Das erste KiTa-Jahr im Herbst zu starten bedeutet anscheinend, alle KiTa-Bazillen in den ersten Monaten mitzunehmen. Wir sind von einem Schnupfen zum nächsten gerutscht und haben Husten, Halsschmerzen und Fieber mitgenommen. Jeder von uns dreien hat eingekuschelt auf dem Sofa fiebrig gedöst und appetitlos Peppa Wutz geschaut.

Wenn man so richtig krank ist, mag man nichts essen, dabei braucht der Körper trotzdem Energie und Nährstoffe. Wenn so ein kleines Kind keine Lust mehr hat etwas zu sich zu nehmen, wird einem als Eltern irgendwann etwas mulmig. Wir stillen noch, das ist im Krankenlager wirklich ein Segen. Aber wenn ich krank bin und das einzige, was in das kranke Kind reingeht, etwas ist, das aus mir rausgeht, dann zerrt das doch schon ganz schön an den eigenen Kräften.

Als das Kind plötzlich in der Küche stand und auf die Packung Getreidebrei zeigte, habe ich kaum meinen Augen getraut. Aber siehe da, das schniefende und hustende Kind hat seelig eine Schüssel Brei verdrückt und sich danach an mich gekuschelt, ohne die kleine Hand an meine Brust wandern zu lassen. Eine kleine Kuschelpause für mich, die schniefende und hustende Mama.

Gewinnt ein Paket mit allen vier Sorten Demeter Getreidebrei von Löwenzahn Organics

Egal ob fancy gepimpt oder ganz schlicht, die Getreidebreie von Löwenzahn Organics sind wirklich lecker und jede Eltern sollten sie einmal probiert haben um sich selbst von dem guten Geschmack und der tollen Demeter-Qualität überzeugen zu können. Darum verlose ich zusammen mit Löwenzahn Organics ein Test-Paket mit allen vier Sorten.

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Wie ihr gewinnen könnt?

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt).
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.03.18 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.03.18 gezogen und per E-Mail benachrichtigt.
  • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 5 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Löwenzahn Organics entstanden.