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Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer

Bodenbett statt Gitterbett

14. Oktober 2017
Floor Bed nach Maria Montessori | Das Hausbett im Kinderzimmer | Bodenbett statt Gitterbett | ivy.li

Seit knapp einem halben Jahr haben wir ein richtiges Kinderzimmer. Eines in dem unser Sohn spielen und toben kann. Ein Kinderreich in dem er selbstständig entdecken kann. Während der Schwangerschaft haben wir ein Babyzimmer eingerichtet das nahezu unbenutzt wieder verkauft wurde, denn ich musste lernen, dass das,
was in unserer Kultur als kindgerecht bezeichnet wird oft lediglich elterngerecht ist und nicht den Bedürfnissen von Kindern entspricht.

Die größte Veränderung ist das Bett. Denn statt einem Gitterbett steht jetzt ein ebenerdiges Hausbett im Kinderzimmer. Ein Floor Bed angelehnt an die Montessoripädagogik.

Warum wir kein Gitterbett mehr haben

In unser Kultur sind Gitterbetten vollkommen normal. In keinem Möbelhaus werden Babyzimmer ohne eines ausgestellt und in unseren Köpfen sind sie fest verankert. Obwohl wir uns bereits in der Schwangerschaft dafür entschieden haben unser Kind das erste Jahr über bei uns im Schlafzimmer schlafen zu lassen und es auch mit 16 Monaten noch unsere Nähe im Familienbett genießt, stand im Kinderzimmer ein Gitterbett, noch bevor unser Sohn auf der Welt war. Weil man es eben so kennt, ein Mittagsschläfchen im eigenen Bett sicher ganz toll wäre und nach dem ersten Geburtstag die Ausquartierung aus dem Elternzimmer geplant war. Aber unser Sohn lag keine fünf Minuten in diesem Bett.

Gitterbetten sind nicht für die Bedürfnisse der Kinder gemacht, sondern für die der Erwachsenen. Das Kind liegt dort vermeintich sicher, kann beim Drehen nicht herausfallen und nicht herausklettern, wenn Mama und Papa endlich mal etwas Ruhe haben wollen.

Kleine Babys wollen Nähe, aber in einem Gitterbett ist kein Platz für Mama oder Papa. Und für ein Kind das immer mehr seine Umgebung erkunden möchte, das jeden Tag ein bisschen mehr nach Autonomie strebt und Selbstständigkeit erlernen will ist das Gitterbett ein Käfig, welches ihm Grenzen setzt und davon abhält seinen eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Alleine hinein und hinaus ist oft nicht leicht und Nachts wird nach den Eltern gerufen, wenn das Kind lieber zu Mama und Papa möchte. Oft wird Eltern hier das Gitterbett wieder lästig und sie entfernen Stäbe, um nicht immer wieder ins Kinderzimmer gehen zu müssen.

Das Bodenbett (Floor Bed) nach Maria Montessori

Wir schlafen alle gemeinsam in einem Familienbett. Es ist genug Platz um darin zu kuscheln, wild zu träumen oder morgens durch die Kissen zu toben und niedrig genug, damit auch unser Sohn selbstständig hinein und hinaussteigen kann. Ist unser Sohn müde geht er inzwischen immer öfter von sich aus ins Bett und wartet dort auf mich. Ist er morgens wach und Papa schon im Wohnzimmer, steht er auf, steigt vom Bett herunter und spaziert zu ihm. Sind nachts die Träume so wild, dass er sich an das eine oder andere Ende des Bettes rollt, ist der Boden nicht weit und ein „Sturz“ würde ihn vermutlich bloß wecken. Auf magische Weise hielt er aber bis jetzt immer genau vor der Kante an und rollte wieder zurück.

Das Bett im Kinderzimmer sollte die gleichen Möglichkeiten bieten. Ich bin ein Freund der Montessori-Pädagogik die auch für die kleinsten Kinder einen Schlafplatz vorsieht, der ihren Bedürfnissen entspricht und ihre Selbstständigkeit fördert. Das Kind hat das Recht zu schlafen, wenn es schläfrig ist, aufzuwachen, wenn es ausgeschlafen ist und aufzustehen, wenn es will. Eine einfache Matratze auf dem Boden reicht bereits dafür, wir haben uns allerdings im Kinderzimmer für eine optisch etwas schönere Variante entschieden.

Unser Hausbett im Kinderzimmer

Im Kinderzimmer steht jetzt ein Hausbett. Es ist ebenerdig und auf einem Lattenrost liegt eine feste Matratze. Wir haben uns für eine Größe von 90 cm x 200 cm entschieden. Am liebsten wären mir sogar 140 cm in der Breite gewesen, aber dafür ist das Zimmer leider zu klein. Noch schläft unser Kind nur Mittags in seinem Zimmer, Nachts wird er sicher noch eine Weile bei uns bleiben. Egal ob Mittags ode Abends, wir stillen in den Schlaf. Dass das Bett die Größe eines Erwachsenenbettes hat ist dafür von Vorteil.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Leseecke | Kuschelecke | ivy.li

Viele Kinder schlafen am liebsten Nahe ihrer Eltern ein, auch dann noch, wenn sie bereits im eigenen Bett „durchschlafen“. Eine großes Bett in das ein Elternteil sich problemlos dazulegen kann ist für viele Familien von Vorteil.

Das Hausbett ist aber nicht nur für den Mittagsschlaf da. Es ist unsere Kuschelecke, wir blättern dort durch Bücher oder hören uns Hörspiele an. Und immer öfter trägt der Sohn seine Kuscheltiere in das Bett und legt sich kurz zu ihnen. Er ist ein kleiner Wirbelwind und lange bleibt er nie still liegen, aber die Momente werden immer länger und öfter.

Wir haben uns ein Hausbett bei DaWanda* bestellt, da uns Werkzeug und Platz fehlen um selbst eines zu bauen. Wenn in euch ein Handwerkerherz schlägt könnt ihr euch an der einfachen Bauanleitung von Deko-Hus versuchen.

Gemütliche Deko für das Hausbett

Über dem dachbalken des Bettes habe ich ein Tuch gelegt um es noch etwas gemütlicher zu machen. Ein bisschen wie in einer Höhle. Das Tuch können wir auch an der Seite bis zum Boden herunter hängen lassen. Gerade liebäugle ich mit einem Betthimmel von Numero74, bin mir aber noch nicht ganz sicher.

Floor Bed | Maria Montessori | Hausbett | Bodenbett | Naturholz | Deko | ivy.li

Eine kleine Lichterkette mit warmweißem Licht funkelt im Dunkeln wie kleine Sterne und das Kind zeigt Abends und Morgens meistens als erstes im Zimmer auf die Lichterkette und fordert mit einem energischen „An“, dass der Papa sie anschaltet. Sie wird mit Batterien betrieben die endlos halten, LED sei dank.

Mein großes Seitenschläferkissen habe ich ans Kopfteil gelegt und polstere damit die beiden Kanten der Bettpfosten ab. Zwei weitere große Kissen machen es noch gemütlicher. Nein, darauf schläft unser Sohn nicht, Mittags liegt er ohne die großen Kissen auf der Matratze. Schläft er später alleine in dem Bett, werden die Kissen vermutlich ganz ausquartiert. Gerade schaue ich nach einer schönen Bettschlang um die Wand an der Seite etwas gemütlicher zu machen.

Bei der Bettwäsche habe ich mich für einfarbige Baumwollbettwäsche entschieden. Noch ist unserem Kind egal ob auf der Bettwäsche wilde Tiere abgebildet sind oder nicht. Das Kinderzimmer ist nicht sehr groß und ich möchte es nicht mit vielen verschiedenen Mustern zu unruhig werden lassen. Wir haben einen Straßenteppich und viele bunte Bauklötze und Kuscheltiere. Es ist auch ohne Kinderbettwäsche bunt und fröhlich bei uns.

Floor Bed | Hausbett | Bodenbett | Maria Montessori | Kuschelecke | ivy.li

Schöne Ideen für Bodenbetten und Hausbetten sammle ich bei Pinterest. Vielleicht findet sich dort eine Inspiration für die Zimmer eurer Kinder.

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Beauty

Dekorative Naturkosmetik | Meine fünf Lieblingsprodukte für mein Alltags-Make-up

Meine Top 5 Make-Up Naturkosmetik-Produkte

8. August 2017

Schon vor ein paar Jahren bin ich auf Naturkosmetik umgestiegen, probierte mich durch diverse Marken und deren Produkte und fand meine fünf absoluten Lieblingsprodukte für den Alltag, die es mit herkömmlichen Make-up-Produkten durchaus aufnehmen können.

Ich bin kein Profi, auch nach stundenlangen Beauty-Tutorial-Konsum auf Youtube habe ich nicht verstanden wie man Lidschatten aufträgt ohne es aussehen zu lassen wie einen dramatischen Waschbärenlook und mit Foundation werde ich vermutlich nie wirklich warm, aber ich kann mich wacher aussehen lassen als ich eigentlich bin und als Mutter ist das Gold wert.

Weniger ist mehr und oft benutze ich lediglich einen Concealer und etwas Rouge. Ich sehe nicht gerne geschminkt aus und nutze meine Zeit lieber für andere Dinge. Ganz darauf verzichten möchte ich aber nicht, denn mit ein bisschen dekorativer Kosmetik kann ich mir schnell etwas mehr Wohlbefinden verschaffen, wenn mir eigentlich eher danach ist den Hundefilter von Snapchat auch im Reallife zu benutzen. (Ich vermisse die tollen Snapchatfilter auf Instagram so sehr!)

Long Last Concealer mit Super Fruits von 100% Pure

Ich habe ziemlich dunkle Augenringe unabhängig davon ob ich viel oder wenig schlafe, trinke, gesund oder ungesund lebe. Meine Haut ist einfach sehr dünn und hell. Jahrelang schwor ich auf den Pro Longwear Concealer von Mac und war mir sicher niemals einen vergleichbar guten zu finden, schon gar nicht in der Naturkosmetik. Fand ich aber! Der Long Last Concealer von 100% Pure ist mein heiliger Gral. In den Farbe Cream und Alpine Rose ist er perfekt für meine helle Haut. Er lässt sich sehr gut mit den Fingern auftragen und verteilt sich gleichmäßig, setzt sich nicht übermäßig stark in den Augenfältchen ab und deckt sehr gut ab. Ja, natürlich scheinen noch dunkle Schatten durch, aber die ließen sich erst mit Theaterschminke wirklich zuverlässig abdecken.

Die Textur ist schön cremig und ganz leicht. Sie pflegt die Haut und trocknet sie nicht aus. Was ich ganz besonders an dem Concealer mag ist, dass die Farbe ganz allein durch Fruchtpigmente kommt. Da ist kein Quatsch drin. Die Produkte von 100% Pure sind außerdem vegan und vollkommen unbedenklich, sollte das Kind sie mal in die Hände bekommen. Lediglich der Preis ist recht ordentlich.

Cream to Powder Concealer von Alverde

Cream und Alpine Rose scheinen ausgesprochen beliebte Farben zu sein und so kommt es öfter mal vor, dass mein heiliger Gral ausverkauft ist. Auf der Suche nach einem Ersatzprodukt stieß ich auf den Cream to Powder Concealer von Alverde. Deutlich günstiger, aber fast genauso gut. Die Textur ist nicht ganz so leicht wie beim Concealer von 100% Pure und lässt sich nicht ganz so ebenmäßig verteilen, deckt aber ebenfalls sehr gut ab und fühlt sich auf der haut angenehm an. Man muss allerdings öfter mal kontrollieren ob sich nicht doch etwas in die Augenfalten abgesetzt hat. Für den deutlich niedrigeren Preis aber vollkommen okay. In der Farbe Natural Beige gehört er mit in mein Schminktäschchen.

Naturkosmetik | Long Last Concealer mit Super Fruits von 100% Pure | Cream to Powder Concealer von Alverde | ivy.li

Augenbrauenstift von Sante

Wenn ich nicht gerade dabei bin meinen Pony herauswachsen zu lassen fülle ich meine Augenbrauen auf. Ich benutze weder Lidschatten noch Mascara, daher finde ich es sehr schön wenn meine Augenbrauen etwas stärker hervorgehoben werden. Ich habe Glück und recht volle Augenbrauen, die in einer schönen Form wachsen. Ein bisschen licht sind sie aber hier und da schon. Der Augenbrauenstift von Sante ist in der Farbe 02 perfekt für meine brünetten Haare (ich glaube, ich bin brünett). Er ist nicht zu dunkel, weder zu grau, schwarz oder rot, sondern hat ein perfekt abgemischtes dunkles braun.

Auch als absoluter Schminknoob lässt sich mit dem Stift und der integrierten Bürste hübsche Augenbrauen zaubern. Man sollte aber etwas vorsichtig beim Auftragen sein, wenn der Stift warm wurde. Dann ist er sehr cremig und man trägt schnell etwas zu viel Farbe auf. Einmal aufgetragen hält die Farbe den ganzen Tag über und verschmiert auch nicht. Die Haltbarkeit ist wirklich hervorragend und weitaus besser als bei so manch herkömmlichen Augenbrauenstiften.

Naturkosmetik | Augenbrauenstift von Sante | ivy.li

Rose Tinted Highlighter von Alverde

Ich habe mich durch die Highlighter von RMS, Hiro und Co. getestet und keines der teuren Produkte konnte es bis jetzt mit dem günstigen Highlighter von Alverde aufnehmen. Er lässt sich leicht mit den Fingern auftupfen, ist sehr ergiebig und hält lange. Er schimmert, statt zu glitzern, hat keine großen Glitzerpartikel sonder lässt einen gleichmäßig strahlen.

Powder Blush von 100% Pure

Ich bin wirklich ein großer Fan der Marke und das Powder Blush von 100% Pure begleitet mich jetzt schon ein paar Jahre. In der Farbe Pretty Naked sehen meine Wangen nicht unnatürlich geschminkt aus, sondern sehr natürlich. Die Farbe hält sehr gut, muss aber ab und an am Tag etwas aufgefrischt werden. Allerdings gehöre ich auch zu den Menschen dessen Wangen Rouge gerne einfach absorbieren.

Genau wie beim Concealer besteht das Rouge aus Fruchtpigmenten und kommt ganz ohne Mineralien aus. Gerade in der Naturkosmetik wird bei fast allen Produkten zu Mineralien gegriffen (so auch bei den Produkten von Alverde). Das Rouge hat keine versteckten Glitzerpartikel und ist wirklich sehr ergiebig.

Naturkosmetik | Rose Tinted Highlighter von Alverde | Powder Blush Pretty Naked von 100% Pure | ivy.li

Was sind eure Lieblingsprodukte für euren Alltagslook? Und habt ihr vielleicht den ultimativen Mascara? Ich suche nämlich schon lange nach Wimperntusche aus der Naturkosmetik-Ecke, die auch mal ein paar Freudentränen überlebt. Oder zumindest Hamburger Nieselregen.

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7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind

Kleine Tipps um Zuhause nicht im Chaos zu versinken

23. Juli 2017
7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Aufräumen | Aussortieren | Auswahl treffen | Spielsachen | Bücher | Stauraum | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Regalraum entstanden.

Ich bin nicht die ordentlichste Person. Ein gewisses Maß an geordnetem Chaos brauche ich um mich herum damit ich mich wohl fühle. Ein bisschen Zeug muss bei mir rumstehen und auch wenn ich all die cleanen Instagramzuhause wirklich hübsch finde, dass bin einfach nicht ich.

Aber gerade mit Kind in einer doch recht kleinen Wohnung braucht es Ordnung, sonst verliert man den Überblick und wenn es ganz schlimm kommt auch das Lieblingsspielzeug oder kassiert einen blaue Fleck, weil man über irgendwas gestolpert ist. Viel Zeit um immer fleißig Aufzuräumen gibt es aber auch nicht, obwohl im Terminkalender an manchen Tagen nur ganz fett „Spielplatz“ eingetragen ist.

Was mir hilft um die Wohnung nicht in ein vollkommenes Chaos versinken zu lassen?

Ordentlich in den Tag starten

Ich starte in den Tag nicht nur besser wenn ich das Bett gleich nach dem Aufstehen mache, ich bin tagsüber auch ordentlicher. Das ist wie mit dem Sport am Morgen oder einem gesunden Frühstück. Startet man den Tag schon so wie man ihn sich auch Tagsüber wünscht, fällt es einem viel leichter sich weiterhin entsprechend zu verhalten.

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Routine | ordentlich starten | Bett machen | ivy.li

Was du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen

Klingt blöd, stimmt aber. Und mit morgen meine ich auch gleich oder nachher. Dinge einfach sofort erledigen, wegräumen, zusammenlegen etc. verhindert, dass man es immer weiter aufschiebt. Logisch. Außerdem lädt etwas liegen gelassenes dazu ein noch mehr liegen zu lassen.

Wir haben keine Geschirrspülmaschine, schmutziges Geschirr in der Spüle oder auf der Arbeitsfläche nervt, sieht doof aus und demotiviert mich total. Ich wasche lieber direkt meine Kaffeetasse ab statt noch mehr benutztes Geschirr anzusammeln. Außerdem finde ich es mit Kleinkind viel einfacher schnell einen kleinen Abwasch zu erledigen, als einen großen. Denn das Kind verliert gerne mal genau dann die Lust daran sich mit allem anderen zu beschäftigen während ich in der Küche stehe und möchte genau jetzt auf den Arm und alles von da aus beobachten. Die Wahrscheinlichkeit dass das beim Abwaschen einer Tasse passiert ist einfach geringer und wenn, bin ich noch vor der ersten Träne fertig. Keine Sorge, ich lasse nicht endlos Wasser laufen und benutze meine Kaffeetasse gerne öfter am Tag bevor ich sie wasche.

Alles braucht seinen Platz

Wir haben keine riesige Wohnung und damit nicht alles im Chaos versinkt ist es wichtig, dass alles seinen Platz hat. Und damit meine ich nicht alles in einen Schrank stopfen und die Tür schnell zuwerfen. Wir haben uns im Wohnzimmer sogar gerade ganz bewusst für ein offenes Regal entschieden und unser Bücherregal mit Türen im unteren Bereich dagegen ausgetauscht. Tatsächlich hat uns dieser kleine Teil nämlich dazu hinreißen lassen immer mal wieder einfach etwas schnell reinzuwerfen und hinter den Türen verschwinden zu lassen. Jetzt gibt es für jede Art von Kleinkram (Schreibwaren, Kabel und Ladegeräte, Bastelsachen und Nähzeug) kleine und große Schachteln. Die sorgen nicht nur für Ordnung sondern machen sich auch optisch hervorragend im Regal. Eines der unteren Fächer gehört ganz alleine dem Sohn. Darin sind seine Bücher und eine Box mit aktuellen Spielsachen (weiter unten findet ihr noch ein paar mehr Infos dazu).

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Kisten | Stauram | Kleinkram | Schachteln | Unterlagen | ivy.li

Unser Regal ist übrigens das Regalsystem Bücherregal YOMO von Regalraum. Mit fünf Fächern in der Höhe nimmt es nicht die ganze Wand ein und lässt den Raum dadurch nicht so gedrungen wirken. Für Räume mit einer normalen Deckenhöhe ist das perfekt. Außerdem komme ich noch an alle Fächer ran und muss nicht wie bei unserem Kleiderschrank zum Tritt greifen. Das Regal hat genug Platz für unsere Bücher, Ordner und Unterlagen, Schreibwaren und Papier und kleine Erinnerungsstücke. In der Wohnung ist es unser einziger Stauraum neben der kleinen Vorratskammer für Lebensmittel und Wäsche und unserem Kleiderschrank. Wir kommen damit prima aus.

Das Regal steht fest und an ihm ist nicht zu rütteln. Optimal für einen Haushalt mit Kletterkind, aber ohne Bohrmaschine um schnell mal ein Regal an der Wand zu befestigen.

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Dtauram | Bücherregal Yomo | ivy.li

Brauchen wir das noch? Nein? Aussortieren!

Ich gehe immer mal wieder meine Sachen durch und gucke, ob ich sie wirklich noch brauche. Wenn nicht, kommen sie weg. Ist es noch gut landet es bei ebay Kleinanzeigen (gerne auch mal für einen Euro oder zu verschenken, Hauptsache es kommt weg und muss nicht weggeworfen werden), ist es bloß nur noch unbrauchbarer Ramsch der seinen sentimentalen Wert verloren hat, dann landet es in der Tonne.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ich keinen Nippes habe, Kleidung die ich seit Monaten nicht getragen habe oder ein Diadem, das ich nur an ganz schlechten Tagen rauskrame um mich kurz wie eine Prinzessin zu fühlen. Aber mein unbenutzter Kram von dem ich mich nicht trennen mag hält sich in Grenzen. Ein gewisses Maß an überflüssigen Quatsch brauche ich einfach um mich wohl zu fühlen. Der hat dann aber auch seinen Platz.

Die Frage stelle ich mir nicht nur bei meinen Sachen, sondern auch bei denen vom Kind. Nicht mehr bespieltes Spielzeug wird aussortiert. Bis jetzt landeten aber erst ein geschenkter Beißring und ein Greifling in der Kiste im Keller, denn wir achten darauf, dass sich gar nicht erst zu viel Spielzeug ansammelt.

Die Spielzeugflut in Grenzen halten

Mit Kind eröffnet sich eine ganz neue Welt an Dingen mit denen man sich seine Wohnung vollstellen kann. Bevor etwas bei uns einzieht fragen wir uns erst ob wir das auch wirklich brauchen, bzw. ob unser Kind das wirklich braucht. Das gilt natürlich nicht nur für Spielzeug, sondern auch für Möbel und Kleidung. Klar laufe ich dann und wann an dem niedlichsten Body der Welt vorbei und er muss einziehen obwohl wir eigentlich genug haben, aber es hält sich alles im Rahmen und ich kaufe grundsätzlich so ein, dass der Sohn lange etwas von den Kleidungsstücken hat.

Bei Spielsachen haben wir gleich zu Beginn an die Familie kommuniziert, dass Geschenke immer mit uns abgesprochen werden sollen. Wir brauchen keinen halben Spielzeugladen in der Wohnung und haben unsere eigenen Vorstellungen davon mit was unser Kind spielen soll und was nicht. Gibt es von Oma und Opa einfach so ein neues Spielzeug, bleibt es bei Oma und Opa und wird dort bespielt.

Und seien wir ehrlich, ein Kind braucht gar nicht so viel. Ein Bauklotz ist für ein Kind weitaus mehr als nur ein Bauklotz und kann auf so viele Weise bespielt werden. Und gerade bei Babys und Kleinkindern sind Alltagsgegenstände die besten Spielsachen. Unser Sohn liebte als Baby den Schneebesen aus der Küche und gerade räumt er am liebsten die Wäscheklammern ein und aus oder versucht das Telefon zu stibitzen.

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Kinderzimmer | Spielsachen | Spielzimmer | Minimalismus | ivy.li

Täglich eine Auswahl treffen.

Wenn wir schon mal bei den Spielsachen sind, machen wir gleich weiter damit. Der Sohn hat ein Spielzimmer mit einem tollen Bodenbett zum in die Kissen werfen, einer Motorikwand mit Schlössern und Türgriffen zum herumprobieren und einem großen Kletterdreieck. Inzwischen sind wir immer öfter auch mal dort oder das Kind verbringt ein paar Minuten ganz alleine in seinem Reich. Aber die meiste Zeit des Tages ist er dann doch am liebsten ganz nah bei uns und auch wenn seine liebsten Spielzeuge immer noch Alltagsgegenstände sind, ein paar Spielsachen mag er dann doch gerne bespielen. Damit aber das Wohnzimmer (Küche, Essbereich und Wohnzimmer sind bei uns offen) Abends fix aufgeräumt ist kommt jeden Tag nur eine kleine Auswahl an Spielsachen in einer Box mit Deckel aus dem Spielzimmer mit.

Die Box sorgt übrigens nicht nur schnell für Ordnung, sondern ist auch ein beliebtes Spielzeug. Aus- und einräumen ist nämlich der Hit!

Das nur eine kleine Auswahl mitkommt hat übrigens nicht nur etwas mit der Ordnung zu tun. Babys und Kinder sind schnell von einer zu großen Auswahl überfordert. Vieles wird dann nur kurz bespielt und die Überforderung kann auch auf das Gemüt schlagen und die Laune sinkt.

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Aufräumen | Aussortieren | Auswahl treffen | Spielsachen | Bücher | Stauraum | ivy.li

Teamarbeit

Wenn man selbst nicht die ordentlichste Person ist, aber man gerne ein gewisses Maß an Ordnung um sich herum hat, hilft der passende Partner. Wirklich. Ich meine jetzt nicht, dass man einen Monk heiraten soll, aber einen Partner zu haben der gerne mal etwas wegräumt, wenn man sich an seine eigenen Tipps nicht hält hilft wirklich. Manchmal bin ich Morgens noch so müde dass ich einfach ins Bad taumle ohne das Bett zu machen und an manchen Abenden möchte ich das Sofa nicht mehr verlassen um meine Eisschüssel abzuwaschen. Tom übernimmt im Haushalt genauso einen Teil der Aufgaben wie ich. Schaffe ich also mal das eine oder andere nicht, macht er es. Gerne auch mal etwas ordentlicher als ich.

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Lackierte Nägel und eine Dauerwelle

Beauty im Momlife mit #dumusstmalwieder

30. Mai 2017
Treatwell #dumusstmalwieder | Beauty | Momlife

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Treatwell entstanden.

In der Woche vor Muttertag lud Treatwell uns zu einem kleinen Verwöhntag ein. Mit Mama oder mit Kind. Es gab leckere Limos, kleine Nascherein, jemanden für Haare, Make-up, Nägel und Massage und immer einen offenen Arm für die Kleinsten, wenn sich eine Mama mal verwöhnen lassen wollte. Ich habe geplaudert, gelacht und genascht. Der Sohn hat währenddessen gelacht, geflirtet, gespielt und sich den Blaubeerkuchen eines anderen Kindes gemopst. Ich würde sagen, wir haben den Tag beide genossen. Aber irgendwie habe ich den Moment verpasst das Kind mit dem Blaubeerkuchen alleine zu lassen und mir eine Maniküre, oder Massage zu gönnen. Warum musste ich mich denn auch so gut mit den anderen Mamas unterhalten?

Kleiner Funfact: Ich war noch nie bei der Maniküre. Oder Pediküre. Ich kann mir okay gut die Nägel selbst feilen und lackieren. Aber mit einem Baby, dass dich nicht mal alleine Pinkeln lässt, ist es totaler Quatsch sich die Nägel selbst zu lackieren. Gehen wir mal davon aus ich würde es tatsächlich schaffen beide Hände zu lackieren, der Lack müsste auch noch trocknen. Kein Hochheben und Tragen, kein Stillen und kein Rumalbern. Und dann müsste ja auch noch eine zweite Schicht Lack über die erste. Klar, ich könnte die Schläfchenzeit nutzen, aber … Blogpostings schreiben sich nicht von alleine und manchmal trinke ich einfach gerne einen Tee ohne irgendwas zu machen und sein wir ganz ehrlich, ich könnte wetten das Schläfchen würde nur eine halbe Stunde dauern, wenn ich den Nagellack heraushole. Das ist wie mit dem Duschen gehen. Das riechen Babys und wachen dann auf. Also habe ich mir seit der Geburt nicht mehr die Nägel lackiert.

Vorletzte Woche gab es wieder eine Veranstaltung mit Maniküre und ganz hervorragenden Armen, die den Sohn hielten und ganz viele Seifenblasen die ihn bespaßten. Mir wurden also tatsächlich die Nägel lackiert. Gut, in zwei Etappen, weil ich zwischendurch dicke Krokodilstränen trocknen musste. Aber sie wurden mir lackiert und es gab sogar genug Zeit um den Lack trocknen zu lassen. Wusstet ihr, dass es Menschen gibt die beim Lackieren den Lack nicht auch neben den Nagel statt nur darauf verteilen und anschließend mit Nagellackentferner versuchen alles irgendwie zu retten? Meine Nägel sahen hervorragend aus. Richtig richtig hübsch.

Ich habe in den letzten 11 Monaten tatsächlich vergessen wie sehr ich lackierte Nägel mag. Und warum habe ich das nicht schon früher jemanden machen lassen, der es wirklich kann und mir währenddessen sogar noch die Hände massiert und die halbe Sandkiste unter den Nägeln hervorholt?

Meine Haare schneidet meine Schwiegermutter, sie ist Friseurmeisterin und ich brauche keinen Termin. Das ist purer Luxus. Aber wenn sie mir die Haare schneidet, wuselt der Sohn immer vor der Badezimmertür herum. Wenn ich die Snaps von Freunden sehe die mit einem Glas Sekt oder einem Kaffee mit ganz viel Milchschaum entspannt in einem Friseurstuhl sitzen und sich eine Stunde lang betüddeln lassen dann will ich das auch. Abschalten und mit einer neuen Frisur entspannt nach Hause gehen. Und dann das wuselnde Kind wieder in die Arme nehmen und meine schicke Frisur zerzausen lassen.

Und wisst ihr, worauf ich so richtig Lust hätte? Eine Gesichtsbehandlung. Keine Ahnung ob das so gut ist wie ich es mir vorstelle, ich hatte noch nie eine, aber wie geil muss es denn bitte sein, wenn dir jemand deine ganze alte Haut entfernt, verborgene Mitesser ausdrückt und du am Ende aus dem Salon spazierst und dein Gesicht strahlt wie frisch geschlüpft? Ja, natürlich packe ich mir regelmäßig Heilerdemasken auf mein Gesicht und ich liebe es und mal ganz unter uns, ich drücke ziemlich gerne Mitesser aus, aber diesen Glow, den man bei Instagram von den hübschen Mädels sieht, wenn sie frisch von einer Beautybehandlung kommen, bekomme ich nicht hin.

Ich glaube es ist an der Zeit mir einen Termin für irgendwas zu besorgen. Tom spaziert mit dem Sohn um die Alster und ich lasse mich verwöhnen. Vielleicht teste ich mal Shellac, der hält der Sandkiste stand. Oder eine Dauerwelle! Ernsthaft. Keine Minilocken wie bei unseren Müttern damals, sondern große, unregelmäßige. Kurze Haare mit Wellen sehen so hübsch aus, aber bei mir sind sie mit dem Lockenstab nur von gaaaanz kurzer Dauer.

Ich gehöre zu den Menschen, die telefonieren nicht nur nicht mögen, ich bekomme regelrechte Schweißausbrüche noch bevor ich die Nummer getippt habe. Wenn es sich also vermeiden lässt, rühre ich das Telefon nicht an. Vielleicht auch ein Grund, warum mir bis jetzt noch niemand das Gesicht gepeelt oder die Fußnägel lackiert hat. Das geht schließlich nur mit Termin und für die muss man telefonieren. An dieser Stelle möchte ich mich bei Treatwell bedanken, denn dank ihnen kann man online bei diversen Salons Termine vereinbaren, ohne mit irgendwem persönlichen Kontakt haben zu müssen. 🙌🏻

Seid ihr schon Kunde bei Treatwell? Wenn nicht, habe ich einen Rabattcode für euch, damit eure erste Buchung sich ein bisschen nach einem Geschenk von euch an euch anfühlt. IVYLI10*

*Nur für Neukunden bei Terminbuchung über treatwell.de & Online-Zahlung, einmalig einlösbar, Mindestbestellwert 25€, gültig bis 14.06.2017, Termin kann später stattfinden, Vorrat begrenzt. Gutscheinwert wird von Treatwell übernommen.

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Projekt Familienbett und babysicheres Schlafzimmer

Aus der Emma Matratze wird ein Familienbett

18. März 2017

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Emma entstanden.

Mit Jonahs Mobilität wurde unser Zuhause zu einem Abenteuerspieltplatz. Man kann sich gar nicht schnell genug umdrehen, da ist Jonah schon um die Ecke gekrabbelt und zieht sich an irgendetwas hoch. Kerzen und Vasen sind eine Etage höher oder in die Abstellkammer gewandert, der hübsche aber wackelige Wohnzimmertisch wurde gegen einen großen, stabilen Korbtisch getauscht und Obst und Gemüse liegt jetzt in Körben im Küchenregal (Jonah fummel trotzdem die kleinen Cherrytomaten heraus und rollt sie durch die Wohnung). In Wohnzimmer und Küche ließ sich fix alles babysicher machen, im Bad ist nur noch die Klobürste eine Gefahrenquelle und die angeleckten Schuhe im Flur sind halb so wild. Unser Schlafzimmer hingegen ließ sich nicht ganz so leicht sichern. Das Bett war an drei Stellen offen, der Spiegel lehnte an der Wand, das Kabel der Nachttischlampe lud dazu ein alles herunterzuziehen und die Bilderrahmen auf dem Fußboden kippte schon das ein oder andere mal um. Ich bin ein bisschen stolz auf uns, dass wir alle Gefahrenquellen eliminieren konnten und unser Schlafzimmer jetzt noch schöner aussieht, als vorher. Gut, Höschen und Socken werden in ihrer Schublade niemals sicher vor Jonah sein, aber da müssen sie durch.

Babysicheres Schlafzimmer

Statt unseren großen Spiegel an die Wand zu hängen entschieden wir uns für einen neuen Standspiegel von Ikea mit Platz um hinter ihm ein paar Kleidungsstücke aufzuhängen. Der Bilderrahmen auf dem Boden wurde mit Nagel und Draht an der Wand befestigt und die Nachttischlampe verschwand auf der Kommode neben dem Kleiderschrank. Dank smarter Glühbirne lässt sich das Licht anpassen, obwohl Kabel und Lichtschalter hinter der Kommode versteckt sind. Tom hackte uns zwei Amazon Dash Buttons damit wir sie auch ohne Smartphone steuern können. Wir fixten alle „Nein“- und „Vorsicht“-Quellen, übrig blieb nur das Bett.

Unser Bett war und ist mehr als ein Elternbett. Es ist ein Familienbett. Jonah schläft seit der Geburt fast ausschließlich zwischen uns (und wenn Zähnchen kommen, auch gerne wieder auf mir). Das längst zu kleine Beistellbettchen war von Anfang an mehr Abstellfläche als Schlafplatz und ab den ersten, viel zu schnellen Rollmanövern von Jonah eine Illusion eines Rausfallschutzes. Unser Bett wurde nicht nur zu unsicher, sondern auch zu klein. Ein neues musste her. Wir überlegten lange was für uns die richtige Lösung sei, guckten uns Familienbetten an, diverse DIYs für hübsche Rausfallschutze, schliefen Nächte darüber und waren uns uneinig. Wirklich riesig ist unser Schlafzimmer nicht und der Platz um sich vor dem Spiegel zu drehen und Fenster und Kleiderschrank problemlos zu öffnen sollte nicht für ein riesiges Bett weichen. Mein Traum von einem Familienbett mit Übermaß musste ich erst mal Ruhen lassen und für das nächste Zuhause aufsparen. Es gibt keine Ecke in der das Bett an einer Wand hätte stehen können, also wären wir um einen Rausfallschutz nicht herumgekommen.

Emma die Familienmatratze

Wir einigten uns auf 200 x 200 cm. Die ersten Nächte lag die Emma Matratze noch neben unserem normalen Bett auf dem Boden. Eine Woche lang konnte man sich nur auf Matratze und Bett durch den Raum bewegen, bevor Emma, nach einer ausgiebigen Probezeit, bei uns bleiben durfte und unser Bett endgültig auszog. Tom war zu Beginn ziemlich skeptisch. Setzt oder stellt man sich auf die Emma Matratze, gibt sie ordentlich nach und wirkt ziemlich weich und auf einer weichen Matratze schlafen wir beide weder gerne noch gut. Von der einsinkenden Weichheit ist beim darauf Liegen nur noch wenig zu spüren und sie passt sich unseren Bedürfnissen perfekt an. Schon nach der zweiten Nacht ließ Toms Genörgel nach, das alte Bett landete auf ebay-Kleinanzeigen und gestern Nacht seufzte er sogar, wie gemütlich er unser neues Bett findet. Die 100 Tage Probeschlafen mussten wir gar nicht ausnutzen. Nach knapp 1 ½ Monaten sind wir immer noch sehr zufrieden mit der Matratze.

Die Emma Matratze liegt noch immer auf dem Boden. Sie kommt hervorragend ohne Lattenrost aus und dank der Beschichtung auf der Unterseite kann sie nicht wegrutschen. Der Plan uns ein Bettgestell selbst zu bauen wurde schnell verworfen, denn auf dem Boden schläft es sich ziemlich gut. Dazu trägt auch die Gewissheit bei, dass, sollte Jonah sich doch noch mal irgendwie vom Bett rollen, der Weg zum Boden nur ganz kurz ist und mehr als ein kleiner Schreck nicht passieren kann. Nach einigen Anläufen schafft unser gar nicht mehr so kleines Baby es selbst zu uns auf die Matratze zu klettern und ich bin mir ziemlich sicher, dass er es auch bald verstanden hat nicht mit dem Kopf, sondern mit den Beinen und dem Popo zuerst wieder aus dem Bett auszusteigen. Ich finde es schön, dass in unser Familienbett auch alle Familienmitglieder problemlos selbst hineinkommen.

Was mir fehlte war allerdings ein Kopfteil. Ich mag es nicht wenn die Kissen an der Wand unschöne Verfärbungen hinterlassen. Aus einer Platte Kiefer Leimholz wurde ein Kopfteil, das von der Matratze an der Wand gehalten wird. Zieht Jonah irgendwann mal aus dem Bett aus, oder hat es raus Nachts nicht mehr durch das gesamte Bett zu rollen und der Kante verdammt nahe zu kommen, wird aus dem gleichen Holz noch das geplante Bettgestell gebaut.

Es fehlen noch ein paar Bilder, die Wanddeko und vielleicht ein schöner Teppich, aber es lässt sich auch ohne hervorragend in unserem Familienbett kuscheln und toben. Ich liebe unser „neues“ Schlafzimmer und freue mich auf jedes Nickerchen mit Jonah.

Rabattcode und Gewinnspiel

Damit nicht nur wir ruhige Nächte auf einer Emma haben gibt es für euch 50 € Rabatt auf eine Emma Matratze mit dem Code IVY50 und für alle die sich gerne ordentlich Einkuscheln, gibt es noch ein tolles Schlafset von Emma bestehend aus Decke, Kissen und Bettwäsche in eurer Wunschgröße zu gewinnen.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog und verratet mir, wie ihr zuhause schlaft oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil unter dem Bild zu diesem Posting teil. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.03.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.03.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von sieben Tagen melden, verfällt der Gewinn.
Fashion Living Tragen Wishlist

Christmas Whishlist

Meine ganz persönliche Wunschliste für Weihnachten

13. Dezember 2016

„Was wünscht du dir denn zu Weihnachten? Also etwas, nur für dich.“ Das hat mich meine Schwiegermutter letztens am Telefon gefragt. Meine Mutter hakte auch schon nach und seit Monaten versucht mein Mann herauszufinden was ich mir wünsche. Ja, aber was wünsche ich mir denn eigentlich? Mehr Zeit, mal wieder mehr als nur zwei Seiten eines Buch in der Woche lesen (schließlich kaufe ich mir gefühlt wöchentlich eines, das dann den Bücherturm noch etwas erhöht und einstauben darf), meine Familie öfter sehen, weniger Haarausfall.

Kaum aufgeschrieben gehen sogar ein paar meiner Wünsche langsam in Erfüllung. Ich haare zwar immer noch wie eine Perserkatze die gerade ihr Sommerfell verliert, aber am Wochenende konnten Tom und ich einfach auf dem Sofa rumliegen, nichts tun, lesen und genießen, dass Jonah sich über eine Stunde hervorragend mit sich selbst und seinen Füßen beschäftige. Das ist in fast 6 Monaten das erste Mal und zeigt uns vielleicht, dass wir doch nicht immer den Alleinunterhalter spielen müssen und als Familie auch mal ruhige Minuten zusammen verbringen können, ohne dass das jüngste Mitglied schläft. Das ich kein Kuschelbaby habe, kann ich inzwischen akzeptieren. Und seit Freitag reden meine Tante und ich wieder miteinander. Ich war furchtbar blöd, tat ihr weh und der Kontakt brach ab. Das war schrecklich.

Aber das sind alles keine Dinge die man verpacken und unter den Weihnachtsbaum legen kann. Also überlege ich seit Wochen was ich mir zum anfassen wünsche. Und was soll ich sagen, wenn man mal ein paar Minuten Zeit hat sich nur damit zu beschäftigen, fällt einem wieder ein, dass man eigentlich schon lange ein Tuch anhimmelt oder mit einem Schal liebäugelt.

Ich wünsche mir mehr Zuhause. In den letzten Monaten wurde unsere Wohnung zum Zuhause eines Babys, dass immer mehr Platz einnimmt. Das ist großartig, ich liebe es, liege auch gerne mal auf der weichen Krabbeldecke oder verstecke mein Gesicht im weichen Fell, aber so langsam fange ich an auch mal wieder auf Pinterest nach mehr als nur Kinderkram zu gucken und oh, was gibt es alles Schönes.

  1. Eine weiche Kuscheldecke unter der wir uns an gemeinen Tagen mit viel Regen, Schnee und Frost verstecken können, wenn der Tag einfach nicht hell werden will. Die Wolldecke von by Lassen hat es mir ganz besonders angetan. Seit Jonah da ist mag ich Wolle immer lieber und versuche immer mehr weiche und warme Naturtextilien in unser Zuhause und in meinen Kleiderschrank zu bringen
  2. Makramee hat es mir schon in der Schwangerschaft angetan und ich nahm mir vor mich da reinzufuchsen und uns einen wunderschönen Wandbehang zu machen. Ich habe ein ganzes Pinterestboard mit Anleitungen und Inspirationen. Tja, während der Schwangerschaft schaffte ich es nicht und sein wir ehrlich, in den nächsten Jahren werde ich dafür vermutlich auch keine Zeit finden. Das Gute ist ja, dass es genug Menschen gibt die das verdammt gut können und verkaufen. Wirklich schön und gar nicht mal so teuer ist dieser Wandbehang von House Doctor und er würde sich ziemlich gut im Schlafzimmer oder an der Trennwand zwischen Küche und Wohnbereich machen.
  3. Unsere Avocadopflanzen werden immer größer und neben hübschen Blumentöpfen stehen ein paar unsere Pflanzen auch in hippen Papptüten. Um unsere Sammlung noch etwas instagramtauglicher zu machen, fehlt noch ein Seegraskorb. Der von Bloomingville gefällt mir gut, Ikea und Co. haben aber inzwischen auch wirklich schöne. Und ich habe ja einen kleinen Fable für Dinge aus Seegras.
  4. Ich liebe Schaukelstühle aus Rattan und träumte immer davon auf einem in einem wunderhübschen Wintergarten zu sitzen, aber warum auf den Wintergarten warten? Bloomingville hat einen ziemlich hübschen Schaukelstuhl im Sortiment.

Ich trage Jonah wirklich gerne, zu hause um mal etwas im Haushalt zu schaffen und draußen um mit ihm durch die Welt zu spazieren und U-Bahn zu fahren, weil hier weit und breit kein funktionierender Fahrstuhl zu finden ist. Unsere Trage von Storchenwiege ist der Hammer, aber ich vermisse es manchmal ein Tuch zu binden und irgendwie verteilte auch keine der getesteten Tragen das Gewicht so gut wie ein Tragetuch.

  1. Das Sonnengelbe Tuch von Didymos hat es mir ganz besonders angetan. Ich kaufte sogar extra keinen Wollwalkanzug für Jonah in gelb, weil ich mir immer vorgestellt habe mit ihm in diesem Tuch unterwegs zu sein. Also, wenn das nicht unter dem Weihnachtsbaum landet, schenke ich es mir selbst.
  2. Ich würde gerne noch mal einem Ring Sling eine Chance geben. Wir hatten ganz am Anfang eines, aber das Material war so starr auch nach mehrmaligem Waschen, es ließ sich nicht richtig durch die Ringe ziehen und es schmiegte sich nicht an Jonah an. Das DidySling von Didymos sieht nicht nur schön aus, sondern auch weich und anschmiegsam. Jonah mal schnell Daheim ins Tuch legen und Staubsaugen oder eine Einschlafrunde durch den Park drehen ohne ein müdes und schlecht gelauntes Baby in die Trage zu friemeln, wäre an manchen Tagen eine Erleichterung. Und ich will unbedingt noch mal einem Ring Sling eine Chance geben!

Ich häufe gerne Tassen, Teller und Schalen an. Auf unserem Tisch muss nichts zusammenpassen. Und mein Kakao mit Sahne und der Matcha-Latte mit ordentlich Milchschaum schmecken aus hübschen Bechern einfach besser.

  1. Apropos Milchschaum. Ich Schäume mit einem kleinen Milchaufschäumer per Hand, die Milch wird auf dem Herd warm gemacht. Ratet mal, was hier öfter mal überkocht. Ich fragte mich durch meine Twitterblase und fast alle empfahlen mir den Milchschäumer Aeroccino 3 von Nespresso, sogar die Kaffeehipster.
  2. Tassen und Becher gehen immer. Ich kann ganz schwer an wirklich hübschen Exemplaren vorbei gehen und seit am Wochenende (LINK) meine Lieblingstasse zu Bruch ging, brauche ich ganz dringend ein paar neue Tassen um über den Verlust hinwegzukommen. Ich habe zwar schon drei hübsche, blaue Tassen, aber die hier von Bloomingville (huch, schon wieder was von Bloomingville) ist so schön, dass sie eindeutig nicht eine blaue Tasse zu viel wäre. Mehr wirklich hübsche Tassen und Becher habe ich übrigen hier (LINK) zusammengestellt.
  3. Wenn man über Hamburgs Designmärkte spaziert begegnet man immer den schönen Dingen von Sinikka Harms oder dem SUNTREE studio und ich bin verliebt in alle Teller, Tassen, Schalen, Becher und Kannen. Kommt alle zu mir!

Ich möchte in meinem Kleiderschrank nur noch Dinge haben, die ich wirklich mag und die wertig sind. Gut, ein paar Teile die einfach nur hübsch sind, werden sich immer darin finden, aber primär möchte ich nur noch in langlebige Teile investieren.

  1. Ich habe das ja schon oben erwähnt, ich liebe seit es Jonah gibt Wolle. So weich und warm. Ich habe schon wirklich schöne Wollpullover, was mir noch fehlt ist ein weicher Cardigan, der nicht so super dick ist, dass ich darin aussehe wie eine Kugel. Die Strickjacke von Comma ist da definitiv eine meiner Lieblinge.
  2. Flauschige Schals sind beim Tragen eher unpraktisch, aber wie gut sind denn bitte Musselin Tücher? Weich, warm und wenn es mal hart auf hart kommt, kann man auch Jonah darin einwickeln, oder seine Spucke abwischen. Eines in rosa habe ich bereits, mit dem senfgelben Tuch von Wayda liebäugle ich schon eine ganze Weile.

Was wünscht ihr euch zu Weihnachten, mal abgesehen von Weltfrieden und ganz viel Liebe?

Living

Schnubsi 🌱

Wir züchten eine Avocado

25. Juni 2016

Neben unser kleinen Avocado, die wir erfolgreich in meinem Bauch heranzogen und die jetzt glücklich in unseren Armen liegt, züchten wir auch Avocadopflanzen im Wohnzimmer. Avo, Cado und Schnubsi. Während Schnubsi zu Beginn noch unser kleines Sorgenkind war und nicht mal Wurzeln schlagen wollte, während Avo und Cado schon vollkommen aufgebrochen waren und nicht nur eine Wurzel, sondern auch schon jeweils einen kleinen Trieb bekamen, geht sie jetzt total durch die Decke und hat die anderen beiden Meilenweit überholt. Das Glas wird sogar schon langsam zu klein.

Avo und Cado hingegen haben sich entschlossen erst mal eine Wachstumspause einzulegen. Bei Cado ist der kleine Trieb gerade mal einen knappen Zentimeter hoch, bei Avo sah das bis letzte Woche auch nicht besser aus. Allerdings scheint ihr Ehrgeiz geweckt worden zu sein als ich Schnubsi fotografierte, denn innerhalb von drei Tagen ist ihr kleiner Trieb gute vier Zentimeter gewachsen!

Irgendwann wird es Zeit Schnubsi mal in etwas Erde umzutopfen, aber ich kann mich noch nicht ganz dazu durchringen. Es geht ihr in ihrem Glas ja auch noch hervorragend!

Schnubsi | Avocadopflanze | Plants | Interior | ivy.li

Wenn ihr auch eine kleine Avocadopflanze wollt, müsst ihr einfach nur einen Kern aufbewahren und gründlich abwaschen. Danach steckt ihr drei Zahnstocher runderhum in das obere Drittel (in der Regel ist die flachere Seite des Kerns die Unterseite) des Kerns, allerdings nicht zu tief. Danach kommt der Kern in ein Glas mit Wasser. Es sollte immer so gefüllt sein, dass der Kern mindestens zur Hälfte im Wasser hängt. Ganz mit Wasser bedecken solltet ihr ihn aber nicht.

Das Wasser sollte regelmäßig ausgetauscht werden, auch Avocados mögen kein abgestandenes Wasser.

Unsere Pflanzen stehen nicht direkt in der Sonne. Im Internet findet man unterschiedliche Empfehlungen wo sie am besten stehen sollten. Bei den einen heißt es möglichst dunkel, bei den anderen am besten auf der Fensterbank. Bei uns funktioniert der Mittelweg ganz gut.

Und jetzt wird gewartet. Und gewartet. Zuerst löst sich etwas die dunkelere Haut des Kerns, danach bricht der Kern unten auf und eine kleine Wurzel versucht sich seinen Weg zu bahnen. Anschließend geht der Riss irgendwann weiter nach oben und ein kleiner Trieb kommt zum Vorschein. Das ganze kann gerne mal ein paar Wochen dauern. Habt also Geduld. <3

Wer Tipps hat, wie ich es meinen Avocados noch angenehmer machen kann, immer her damit.

Schnubsi ist übrigens so fotogen, dass ihr ihn euch gerne an die Wand hängen könnt. Hier gibt es nämlich ein sexy Print von ihm zu kaufen.

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