Aktuelle Kategorie

Living

Living

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind

Kleine Tipps um Zuhause nicht im Chaos zu versinken

23. Juli 2017
7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Aufräumen | Aussortieren | Auswahl treffen | Spielsachen | Bücher | Stauraum | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Regalraum entstanden.

Ich bin nicht die ordentlichste Person. Ein gewisses Maß an geordnetem Chaos brauche ich um mich herum damit ich mich wohl fühle. Ein bisschen Zeug muss bei mir rumstehen und auch wenn ich all die cleanen Instagramzuhause wirklich hübsch finde, dass bin einfach nicht ich.

Aber gerade mit Kind in einer doch recht kleinen Wohnung braucht es Ordnung, sonst verliert man den Überblick und wenn es ganz schlimm kommt auch das Lieblingsspielzeug oder kassiert einen blaue Fleck, weil man über irgendwas gestolpert ist. Viel Zeit um immer fleißig Aufzuräumen gibt es aber auch nicht, obwohl im Terminkalender an manchen Tagen nur ganz fett „Spielplatz“ eingetragen ist.

Was mir hilft um die Wohnung nicht in ein vollkommenes Chaos versinken zu lassen?

Ordentlich in den Tag starten

Ich starte in den Tag nicht nur besser wenn ich das Bett gleich nach dem Aufstehen mache, ich bin tagsüber auch ordentlicher. Das ist wie mit dem Sport am Morgen oder einem gesunden Frühstück. Startet man den Tag schon so wie man ihn sich auch Tagsüber wünscht, fällt es einem viel leichter sich weiterhin entsprechend zu verhalten.

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Routine | ordentlich starten | Bett machen | ivy.li

Was du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen

Klingt blöd, stimmt aber. Und mit morgen meine ich auch gleich oder nachher. Dinge einfach sofort erledigen, wegräumen, zusammenlegen etc. verhindert, dass man es immer weiter aufschiebt. Logisch. Außerdem lädt etwas liegen gelassenes dazu ein noch mehr liegen zu lassen.

Wir haben keine Geschirrspülmaschine, schmutziges Geschirr in der Spüle oder auf der Arbeitsfläche nervt, sieht doof aus und demotiviert mich total. Ich wasche lieber direkt meine Kaffeetasse ab statt noch mehr benutztes Geschirr anzusammeln. Außerdem finde ich es mit Kleinkind viel einfacher schnell einen kleinen Abwasch zu erledigen, als einen großen. Denn das Kind verliert gerne mal genau dann die Lust daran sich mit allem anderen zu beschäftigen während ich in der Küche stehe und möchte genau jetzt auf den Arm und alles von da aus beobachten. Die Wahrscheinlichkeit dass das beim Abwaschen einer Tasse passiert ist einfach geringer und wenn, bin ich noch vor der ersten Träne fertig. Keine Sorge, ich lasse nicht endlos Wasser laufen und benutze meine Kaffeetasse gerne öfter am Tag bevor ich sie wasche.

Alles braucht seinen Platz

Wir haben keine riesige Wohnung und damit nicht alles im Chaos versinkt ist es wichtig, dass alles seinen Platz hat. Und damit meine ich nicht alles in einen Schrank stopfen und die Tür schnell zuwerfen. Wir haben uns im Wohnzimmer sogar gerade ganz bewusst für ein offenes Regal entschieden und unser Bücherregal mit Türen im unteren Bereich dagegen ausgetauscht. Tatsächlich hat uns dieser kleine Teil nämlich dazu hinreißen lassen immer mal wieder einfach etwas schnell reinzuwerfen und hinter den Türen verschwinden zu lassen. Jetzt gibt es für jede Art von Kleinkram (Schreibwaren, Kabel und Ladegeräte, Bastelsachen und Nähzeug) kleine und große Schachteln. Die sorgen nicht nur für Ordnung sondern machen sich auch optisch hervorragend im Regal. Eines der unteren Fächer gehört ganz alleine dem Sohn. Darin sind seine Bücher und eine Box mit aktuellen Spielsachen (weiter unten findet ihr noch ein paar mehr Infos dazu).

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Kisten | Stauram | Kleinkram | Schachteln | Unterlagen | ivy.li

Unser Regal ist übrigens das Regalsystem Bücherregal YOMO von Regalraum. Mit fünf Fächern in der Höhe nimmt es nicht die ganze Wand ein und lässt den Raum dadurch nicht so gedrungen wirken. Für Räume mit einer normalen Deckenhöhe ist das perfekt. Außerdem komme ich noch an alle Fächer ran und muss nicht wie bei unserem Kleiderschrank zum Tritt greifen. Das Regal hat genug Platz für unsere Bücher, Ordner und Unterlagen, Schreibwaren und Papier und kleine Erinnerungsstücke. In der Wohnung ist es unser einziger Stauraum neben der kleinen Vorratskammer für Lebensmittel und Wäsche und unserem Kleiderschrank. Wir kommen damit prima aus.

Das Regal steht fest und an ihm ist nicht zu rütteln. Optimal für einen Haushalt mit Kletterkind, aber ohne Bohrmaschine um schnell mal ein Regal an der Wand zu befestigen.

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Dtauram | Bücherregal Yomo | ivy.li

Brauchen wir das noch? Nein? Aussortieren!

Ich gehe immer mal wieder meine Sachen durch und gucke, ob ich sie wirklich noch brauche. Wenn nicht, kommen sie weg. Ist es noch gut landet es bei ebay Kleinanzeigen (gerne auch mal für einen Euro oder zu verschenken, Hauptsache es kommt weg und muss nicht weggeworfen werden), ist es bloß nur noch unbrauchbarer Ramsch der seinen sentimentalen Wert verloren hat, dann landet es in der Tonne.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ich keinen Nippes habe, Kleidung die ich seit Monaten nicht getragen habe oder ein Diadem, das ich nur an ganz schlechten Tagen rauskrame um mich kurz wie eine Prinzessin zu fühlen. Aber mein unbenutzter Kram von dem ich mich nicht trennen mag hält sich in Grenzen. Ein gewisses Maß an überflüssigen Quatsch brauche ich einfach um mich wohl zu fühlen. Der hat dann aber auch seinen Platz.

Die Frage stelle ich mir nicht nur bei meinen Sachen, sondern auch bei denen vom Kind. Nicht mehr bespieltes Spielzeug wird aussortiert. Bis jetzt landeten aber erst ein geschenkter Beißring und ein Greifling in der Kiste im Keller, denn wir achten darauf, dass sich gar nicht erst zu viel Spielzeug ansammelt.

Die Spielzeugflut in Grenzen halten

Mit Kind eröffnet sich eine ganz neue Welt an Dingen mit denen man sich seine Wohnung vollstellen kann. Bevor etwas bei uns einzieht fragen wir uns erst ob wir das auch wirklich brauchen, bzw. ob unser Kind das wirklich braucht. Das gilt natürlich nicht nur für Spielzeug, sondern auch für Möbel und Kleidung. Klar laufe ich dann und wann an dem niedlichsten Body der Welt vorbei und er muss einziehen obwohl wir eigentlich genug haben, aber es hält sich alles im Rahmen und ich kaufe grundsätzlich so ein, dass der Sohn lange etwas von den Kleidungsstücken hat.

Bei Spielsachen haben wir gleich zu Beginn an die Familie kommuniziert, dass Geschenke immer mit uns abgesprochen werden sollen. Wir brauchen keinen halben Spielzeugladen in der Wohnung und haben unsere eigenen Vorstellungen davon mit was unser Kind spielen soll und was nicht. Gibt es von Oma und Opa einfach so ein neues Spielzeug, bleibt es bei Oma und Opa und wird dort bespielt.

Und seien wir ehrlich, ein Kind braucht gar nicht so viel. Ein Bauklotz ist für ein Kind weitaus mehr als nur ein Bauklotz und kann auf so viele Weise bespielt werden. Und gerade bei Babys und Kleinkindern sind Alltagsgegenstände die besten Spielsachen. Unser Sohn liebte als Baby den Schneebesen aus der Küche und gerade räumt er am liebsten die Wäscheklammern ein und aus oder versucht das Telefon zu stibitzen.

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Kinderzimmer | Spielsachen | Spielzimmer | Minimalismus | ivy.li

Täglich eine Auswahl treffen.

Wenn wir schon mal bei den Spielsachen sind, machen wir gleich weiter damit. Der Sohn hat ein Spielzimmer mit einem tollen Bodenbett zum in die Kissen werfen, einer Motorikwand mit Schlössern und Türgriffen zum herumprobieren und einem großen Kletterdreieck. Inzwischen sind wir immer öfter auch mal dort oder das Kind verbringt ein paar Minuten ganz alleine in seinem Reich. Aber die meiste Zeit des Tages ist er dann doch am liebsten ganz nah bei uns und auch wenn seine liebsten Spielzeuge immer noch Alltagsgegenstände sind, ein paar Spielsachen mag er dann doch gerne bespielen. Damit aber das Wohnzimmer (Küche, Essbereich und Wohnzimmer sind bei uns offen) Abends fix aufgeräumt ist kommt jeden Tag nur eine kleine Auswahl an Spielsachen in einer Box mit Deckel aus dem Spielzimmer mit.

Die Box sorgt übrigens nicht nur schnell für Ordnung, sondern ist auch ein beliebtes Spielzeug. Aus- und einräumen ist nämlich der Hit!

Das nur eine kleine Auswahl mitkommt hat übrigens nicht nur etwas mit der Ordnung zu tun. Babys und Kinder sind schnell von einer zu großen Auswahl überfordert. Vieles wird dann nur kurz bespielt und die Überforderung kann auch auf das Gemüt schlagen und die Laune sinkt.

7 Tipps für mehr Ordnung mit Kleinkind | Aufräumen | Aussortieren | Auswahl treffen | Spielsachen | Bücher | Stauraum | ivy.li

Teamarbeit

Wenn man selbst nicht die ordentlichste Person ist, aber man gerne ein gewisses Maß an Ordnung um sich herum hat, hilft der passende Partner. Wirklich. Ich meine jetzt nicht, dass man einen Monk heiraten soll, aber einen Partner zu haben der gerne mal etwas wegräumt, wenn man sich an seine eigenen Tipps nicht hält hilft wirklich. Manchmal bin ich Morgens noch so müde dass ich einfach ins Bad taumle ohne das Bett zu machen und an manchen Abenden möchte ich das Sofa nicht mehr verlassen um meine Eisschüssel abzuwaschen. Tom übernimmt im Haushalt genauso einen Teil der Aufgaben wie ich. Schaffe ich also mal das eine oder andere nicht, macht er es. Gerne auch mal etwas ordentlicher als ich.

Family Living

Emma wird zum Familienbett

Unser „neues“ Schlafzimmer

18. März 2017

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Emma entstanden.

Mit Jonahs Mobilität wurde unser Zuhause zu einem Abenteuerspieltplatz. Man kann sich gar nicht schnell genug umdrehen, da ist Jonah schon um die Ecke gekrabbelt und zieht sich an irgendetwas hoch. Kerzen und Vasen sind eine Etage höher oder in die Abstellkammer gewandert, der hübsche aber wackelige Wohnzimmertisch wurde gegen einen großen, stabilen Korbtisch getauscht und Obst und Gemüse liegt jetzt in Körben im Küchenregal (Jonah fummel trotzdem die kleinen Cherrytomaten heraus und rollt sie durch die Wohnung). In Wohnzimmer und Küche ließ sich fix alles babysicher machen, im Bad ist nur noch die Klobürste eine Gefahrenquelle und die angeleckten Schuhe im Flur sind halb so wild. Unser Schlafzimmer hingegen ließ sich nicht ganz so leicht sichern. Das Bett war an drei Stellen offen, der Spiegel lehnte an der Wand, das Kabel der Nachttischlampe lud dazu ein alles herunterzuziehen und die Bilderrahmen auf dem Fußboden kippte schon das ein oder andere mal um. Ich bin ein bisschen stolz auf uns, dass wir alle Gefahrenquellen eliminieren konnten und unser Schlafzimmer jetzt noch schöner aussieht, als vorher. Gut, Höschen und Socken werden in ihrer Schublade niemals sicher vor Jonah sein, aber da müssen sie durch.

Babysicheres Schlafzimmer

Statt unseren großen Spiegel an die Wand zu hängen entschieden wir uns für einen neuen Standspiegel von Ikea mit Platz um hinter ihm ein paar Kleidungsstücke aufzuhängen. Der Bilderrahmen auf dem Boden wurde mit Nagel und Draht an der Wand befestigt und die Nachttischlampe verschwand auf der Kommode neben dem Kleiderschrank. Dank smarter Glühbirne lässt sich das Licht anpassen, obwohl Kabel und Lichtschalter hinter der Kommode versteckt sind. Tom hackte uns zwei Amazon Dash Buttons damit wir sie auch ohne Smartphone steuern können. Wir fixten alle „Nein“- und „Vorsicht“-Quellen, übrig blieb nur das Bett.

Unser Bett war und ist mehr als ein Elternbett. Es ist ein Familienbett. Jonah schläft seit der Geburt fast ausschließlich zwischen uns (und wenn Zähnchen kommen, auch gerne wieder auf mir). Das längst zu kleine Beistellbettchen war von Anfang an mehr Abstellfläche als Schlafplatz und ab den ersten, viel zu schnellen Rollmanövern von Jonah eine Illusion eines Rausfallschutzes. Unser Bett wurde nicht nur zu unsicher, sondern auch zu klein. Ein neues musste her. Wir überlegten lange was für uns die richtige Lösung sei, guckten uns Familienbetten an, diverse DIYs für hübsche Rausfallschutze, schliefen Nächte darüber und waren uns uneinig. Wirklich riesig ist unser Schlafzimmer nicht und der Platz um sich vor dem Spiegel zu drehen und Fenster und Kleiderschrank problemlos zu öffnen sollte nicht für ein riesiges Bett weichen. Mein Traum von einem Familienbett mit Übermaß musste ich erst mal Ruhen lassen und für das nächste Zuhause aufsparen. Es gibt keine Ecke in der das Bett an einer Wand hätte stehen können, also wären wir um einen Rausfallschutz nicht herumgekommen.

Emma die Familienmatratze

Wir einigten uns auf 200 x 200 cm. Die ersten Nächte lag die Emma Matratze noch neben unserem normalen Bett auf dem Boden. Eine Woche lang konnte man sich nur auf Matratze und Bett durch den Raum bewegen, bevor Emma, nach einer ausgiebigen Probezeit, bei uns bleiben durfte und unser Bett endgültig auszog. Tom war zu Beginn ziemlich skeptisch. Setzt oder stellt man sich auf die Emma Matratze, gibt sie ordentlich nach und wirkt ziemlich weich und auf einer weichen Matratze schlafen wir beide weder gerne noch gut. Von der einsinkenden Weichheit ist beim darauf Liegen nur noch wenig zu spüren und sie passt sich unseren Bedürfnissen perfekt an. Schon nach der zweiten Nacht ließ Toms Genörgel nach, das alte Bett landete auf ebay-Kleinanzeigen und gestern Nacht seufzte er sogar, wie gemütlich er unser neues Bett findet. Die 100 Tage Probeschlafen mussten wir gar nicht ausnutzen. Nach knapp 1 ½ Monaten sind wir immer noch sehr zufrieden mit der Matratze.

Die Emma Matratze liegt noch immer auf dem Boden. Sie kommt hervorragend ohne Lattenrost aus und dank der Beschichtung auf der Unterseite kann sie nicht wegrutschen. Der Plan uns ein Bettgestell selbst zu bauen wurde schnell verworfen, denn auf dem Boden schläft es sich ziemlich gut. Dazu trägt auch die Gewissheit bei, dass, sollte Jonah sich doch noch mal irgendwie vom Bett rollen, der Weg zum Boden nur ganz kurz ist und mehr als ein kleiner Schreck nicht passieren kann. Nach einigen Anläufen schafft unser gar nicht mehr so kleines Baby es selbst zu uns auf die Matratze zu klettern und ich bin mir ziemlich sicher, dass er es auch bald verstanden hat nicht mit dem Kopf, sondern mit den Beinen und dem Popo zuerst wieder aus dem Bett auszusteigen. Ich finde es schön, dass in unser Familienbett auch alle Familienmitglieder problemlos selbst hineinkommen.

Was mir fehlte war allerdings ein Kopfteil. Ich mag es nicht wenn die Kissen an der Wand unschöne Verfärbungen hinterlassen. Aus einer Platte Kiefer Leimholz wurde ein Kopfteil, das von der Matratze an der Wand gehalten wird. Zieht Jonah irgendwann mal aus dem Bett aus, oder hat es raus Nachts nicht mehr durch das gesamte Bett zu rollen und der Kante verdammt nahe zu kommen, wird aus dem gleichen Holz noch das geplante Bettgestell gebaut.

Es fehlen noch ein paar Bilder, die Wanddeko und vielleicht ein schöner Teppich, aber es lässt sich auch ohne hervorragend in unserem Familienbett kuscheln und toben. Ich liebe unser „neues“ Schlafzimmer und freue mich auf jedes Nickerchen mit Jonah.

Rabattcode und Gewinnspiel

Damit nicht nur wir ruhige Nächte auf einer Emma haben gibt es für euch 50 € Rabatt auf eine Emma Matratze mit dem Code IVY50 und für alle die sich gerne ordentlich Einkuscheln, gibt es noch ein tolles Schlafset von Emma bestehend aus Decke, Kissen und Bettwäsche in eurer Wunschgröße zu gewinnen.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog und verratet mir, wie ihr zuhause schlaft oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil unter dem Bild zu diesem Posting teil. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.03.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.03.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von sieben Tagen melden, verfällt der Gewinn.
Fashion Living Tragen Wishlist

Christmas Whishlist

Meine ganz persönliche Wunschliste für Weihnachten

13. Dezember 2016

„Was wünscht du dir denn zu Weihnachten? Also etwas, nur für dich.“ Das hat mich meine Schwiegermutter letztens am Telefon gefragt. Meine Mutter hakte auch schon nach und seit Monaten versucht mein Mann herauszufinden was ich mir wünsche. Ja, aber was wünsche ich mir denn eigentlich? Mehr Zeit, mal wieder mehr als nur zwei Seiten eines Buch in der Woche lesen (schließlich kaufe ich mir gefühlt wöchentlich eines, das dann den Bücherturm noch etwas erhöht und einstauben darf), meine Familie öfter sehen, weniger Haarausfall.

Kaum aufgeschrieben gehen sogar ein paar meiner Wünsche langsam in Erfüllung. Ich haare zwar immer noch wie eine Perserkatze die gerade ihr Sommerfell verliert, aber am Wochenende konnten Tom und ich einfach auf dem Sofa rumliegen, nichts tun, lesen und genießen, dass Jonah sich über eine Stunde hervorragend mit sich selbst und seinen Füßen beschäftige. Das ist in fast 6 Monaten das erste Mal und zeigt uns vielleicht, dass wir doch nicht immer den Alleinunterhalter spielen müssen und als Familie auch mal ruhige Minuten zusammen verbringen können, ohne dass das jüngste Mitglied schläft. Das ich kein Kuschelbaby habe, kann ich inzwischen akzeptieren. Und seit Freitag reden meine Tante und ich wieder miteinander. Ich war furchtbar blöd, tat ihr weh und der Kontakt brach ab. Das war schrecklich.

Aber das sind alles keine Dinge die man verpacken und unter den Weihnachtsbaum legen kann. Also überlege ich seit Wochen was ich mir zum anfassen wünsche. Und was soll ich sagen, wenn man mal ein paar Minuten Zeit hat sich nur damit zu beschäftigen, fällt einem wieder ein, dass man eigentlich schon lange ein Tuch anhimmelt oder mit einem Schal liebäugelt.

Ich wünsche mir mehr Zuhause. In den letzten Monaten wurde unsere Wohnung zum Zuhause eines Babys, dass immer mehr Platz einnimmt. Das ist großartig, ich liebe es, liege auch gerne mal auf der weichen Krabbeldecke oder verstecke mein Gesicht im weichen Fell, aber so langsam fange ich an auch mal wieder auf Pinterest nach mehr als nur Kinderkram zu gucken und oh, was gibt es alles Schönes.

  1. Eine weiche Kuscheldecke unter der wir uns an gemeinen Tagen mit viel Regen, Schnee und Frost verstecken können, wenn der Tag einfach nicht hell werden will. Die Wolldecke von by Lassen hat es mir ganz besonders angetan. Seit Jonah da ist mag ich Wolle immer lieber und versuche immer mehr weiche und warme Naturtextilien in unser Zuhause und in meinen Kleiderschrank zu bringen
  2. Makramee hat es mir schon in der Schwangerschaft angetan und ich nahm mir vor mich da reinzufuchsen und uns einen wunderschönen Wandbehang zu machen. Ich habe ein ganzes Pinterestboard mit Anleitungen und Inspirationen. Tja, während der Schwangerschaft schaffte ich es nicht und sein wir ehrlich, in den nächsten Jahren werde ich dafür vermutlich auch keine Zeit finden. Das Gute ist ja, dass es genug Menschen gibt die das verdammt gut können und verkaufen. Wirklich schön und gar nicht mal so teuer ist dieser Wandbehang von House Doctor und er würde sich ziemlich gut im Schlafzimmer oder an der Trennwand zwischen Küche und Wohnbereich machen.
  3. Unsere Avocadopflanzen werden immer größer und neben hübschen Blumentöpfen stehen ein paar unsere Pflanzen auch in hippen Papptüten. Um unsere Sammlung noch etwas instagramtauglicher zu machen, fehlt noch ein Seegraskorb. Der von Bloomingville gefällt mir gut, Ikea und Co. haben aber inzwischen auch wirklich schöne. Und ich habe ja einen kleinen Fable für Dinge aus Seegras.
  4. Ich liebe Schaukelstühle aus Rattan und träumte immer davon auf einem in einem wunderhübschen Wintergarten zu sitzen, aber warum auf den Wintergarten warten? Bloomingville hat einen ziemlich hübschen Schaukelstuhl im Sortiment.

Ich trage Jonah wirklich gerne, zu hause um mal etwas im Haushalt zu schaffen und draußen um mit ihm durch die Welt zu spazieren und U-Bahn zu fahren, weil hier weit und breit kein funktionierender Fahrstuhl zu finden ist. Unsere Trage von Storchenwiege ist der Hammer, aber ich vermisse es manchmal ein Tuch zu binden und irgendwie verteilte auch keine der getesteten Tragen das Gewicht so gut wie ein Tragetuch.

  1. Das Sonnengelbe Tuch von Didymos hat es mir ganz besonders angetan. Ich kaufte sogar extra keinen Wollwalkanzug für Jonah in gelb, weil ich mir immer vorgestellt habe mit ihm in diesem Tuch unterwegs zu sein. Also, wenn das nicht unter dem Weihnachtsbaum landet, schenke ich es mir selbst.
  2. Ich würde gerne noch mal einem Ring Sling eine Chance geben. Wir hatten ganz am Anfang eines, aber das Material war so starr auch nach mehrmaligem Waschen, es ließ sich nicht richtig durch die Ringe ziehen und es schmiegte sich nicht an Jonah an. Das DidySling von Didymos sieht nicht nur schön aus, sondern auch weich und anschmiegsam. Jonah mal schnell Daheim ins Tuch legen und Staubsaugen oder eine Einschlafrunde durch den Park drehen ohne ein müdes und schlecht gelauntes Baby in die Trage zu friemeln, wäre an manchen Tagen eine Erleichterung. Und ich will unbedingt noch mal einem Ring Sling eine Chance geben!

Ich häufe gerne Tassen, Teller und Schalen an. Auf unserem Tisch muss nichts zusammenpassen. Und mein Kakao mit Sahne und der Matcha-Latte mit ordentlich Milchschaum schmecken aus hübschen Bechern einfach besser.

  1. Apropos Milchschaum. Ich Schäume mit einem kleinen Milchaufschäumer per Hand, die Milch wird auf dem Herd warm gemacht. Ratet mal, was hier öfter mal überkocht. Ich fragte mich durch meine Twitterblase und fast alle empfahlen mir den Milchschäumer Aeroccino 3 von Nespresso, sogar die Kaffeehipster.
  2. Tassen und Becher gehen immer. Ich kann ganz schwer an wirklich hübschen Exemplaren vorbei gehen und seit am Wochenende (LINK) meine Lieblingstasse zu Bruch ging, brauche ich ganz dringend ein paar neue Tassen um über den Verlust hinwegzukommen. Ich habe zwar schon drei hübsche, blaue Tassen, aber die hier von Bloomingville (huch, schon wieder was von Bloomingville) ist so schön, dass sie eindeutig nicht eine blaue Tasse zu viel wäre. Mehr wirklich hübsche Tassen und Becher habe ich übrigen hier (LINK) zusammengestellt.
  3. Wenn man über Hamburgs Designmärkte spaziert begegnet man immer den schönen Dingen von Sinikka Harms oder dem SUNTREE studio und ich bin verliebt in alle Teller, Tassen, Schalen, Becher und Kannen. Kommt alle zu mir!

Ich möchte in meinem Kleiderschrank nur noch Dinge haben, die ich wirklich mag und die wertig sind. Gut, ein paar Teile die einfach nur hübsch sind, werden sich immer darin finden, aber primär möchte ich nur noch in langlebige Teile investieren.

  1. Ich habe das ja schon oben erwähnt, ich liebe seit es Jonah gibt Wolle. So weich und warm. Ich habe schon wirklich schöne Wollpullover, was mir noch fehlt ist ein weicher Cardigan, der nicht so super dick ist, dass ich darin aussehe wie eine Kugel. Die Strickjacke von Comma ist da definitiv eine meiner Lieblinge.
  2. Flauschige Schals sind beim Tragen eher unpraktisch, aber wie gut sind denn bitte Musselin Tücher? Weich, warm und wenn es mal hart auf hart kommt, kann man auch Jonah darin einwickeln, oder seine Spucke abwischen. Eines in rosa habe ich bereits, mit dem senfgelben Tuch von Wayda liebäugle ich schon eine ganze Weile.

Was wünscht ihr euch zu Weihnachten, mal abgesehen von Weltfrieden und ganz viel Liebe?

Living

Schnubsi 🌱

Wir züchten eine Avocado

25. Juni 2016

Neben unser kleinen Avocado, die wir erfolgreich in meinem Bauch heranzogen und die jetzt glücklich in unseren Armen liegt, züchten wir auch Avocadopflanzen im Wohnzimmer. Avo, Cado und Schnubsi. Während Schnubsi zu Beginn noch unser kleines Sorgenkind war und nicht mal Wurzeln schlagen wollte, während Avo und Cado schon vollkommen aufgebrochen waren und nicht nur eine Wurzel, sondern auch schon jeweils einen kleinen Trieb bekamen, geht sie jetzt total durch die Decke und hat die anderen beiden Meilenweit überholt. Das Glas wird sogar schon langsam zu klein.

Avo und Cado hingegen haben sich entschlossen erst mal eine Wachstumspause einzulegen. Bei Cado ist der kleine Trieb gerade mal einen knappen Zentimeter hoch, bei Avo sah das bis letzte Woche auch nicht besser aus. Allerdings scheint ihr Ehrgeiz geweckt worden zu sein als ich Schnubsi fotografierte, denn innerhalb von drei Tagen ist ihr kleiner Trieb gute vier Zentimeter gewachsen!

Irgendwann wird es Zeit Schnubsi mal in etwas Erde umzutopfen, aber ich kann mich noch nicht ganz dazu durchringen. Es geht ihr in ihrem Glas ja auch noch hervorragend!

Schnubsi | Avocadopflanze | Plants | Interior | ivy.li

Wenn ihr auch eine kleine Avocadopflanze wollt, müsst ihr einfach nur einen Kern aufbewahren und gründlich abwaschen. Danach steckt ihr drei Zahnstocher runderhum in das obere Drittel (in der Regel ist die flachere Seite des Kerns die Unterseite) des Kerns, allerdings nicht zu tief. Danach kommt der Kern in ein Glas mit Wasser. Es sollte immer so gefüllt sein, dass der Kern mindestens zur Hälfte im Wasser hängt. Ganz mit Wasser bedecken solltet ihr ihn aber nicht.

Das Wasser sollte regelmäßig ausgetauscht werden, auch Avocados mögen kein abgestandenes Wasser.

Unsere Pflanzen stehen nicht direkt in der Sonne. Im Internet findet man unterschiedliche Empfehlungen wo sie am besten stehen sollten. Bei den einen heißt es möglichst dunkel, bei den anderen am besten auf der Fensterbank. Bei uns funktioniert der Mittelweg ganz gut.

Und jetzt wird gewartet. Und gewartet. Zuerst löst sich etwas die dunkelere Haut des Kerns, danach bricht der Kern unten auf und eine kleine Wurzel versucht sich seinen Weg zu bahnen. Anschließend geht der Riss irgendwann weiter nach oben und ein kleiner Trieb kommt zum Vorschein. Das ganze kann gerne mal ein paar Wochen dauern. Habt also Geduld. <3

Wer Tipps hat, wie ich es meinen Avocados noch angenehmer machen kann, immer her damit.

Schnubsi ist übrigens so fotogen, dass ihr ihn euch gerne an die Wand hängen könnt. Hier gibt es nämlich ein sexy Print von ihm zu kaufen.

Schnubsi | Avocadopflanze | Plants | Interior | ivy.li

Living Wishlist

Whishlist Becherliebe

Tee schmeckt am besten aus besonders schönen Bechern.

24. April 2016

Tassen und Becher, Freunde. Ich sag’s euch, Tassen und Becher. Besonders schöne kann ich einfach nicht links liegen lassen. Kunsthandwerksmärkte sind mein Laster. An kleinen Keramikstände kann ich nicht einfach vorbeigehen. Letzten Samstag war wieder so ein Tag, an dem ich mich auf der Frühjahrsmesse in der Koppel 66 ein paar mal schwer verliebte und nicht mit leeren Händen nach Hause gehen konnte. Mein neuer Schatz ist federleicht, ganz glatt und lässt mich knapp zwei Tassen Tee auf einmal trinken.

Bei Mama daheim gab es kaum eine Tasse die zu einer anderen passte, mal abgesehen vom kitschigen Weihnachtsservice mit niedlichen Rentieren und einem Weihnachtsmann mit dicker, roter Nase. Tees schmeckten schon immer besser, wenn der Becher besonders schön und besonders einzigartig war. Heimlich zog übrigens auch eine Lieblingstasse meiner Mama mit mir aus und eröffnete meine eigene Sammlung. Ich finde, Tassen und Becher kann man nie genug haben. Gut, hübsche Schüsseln und Teller gehen auch immer, aber das ist eine andere Geschichte.

Die schönsten kleinen lokalen Töpfereien haben allerdings meistens die hässlichsten Internetseiten und bieten keinerlei Möglichkeiten online zu stöbern, oder zu bestellen. Also muss man Ausschau nach Märkten halten, in Werkstätten fahren die meistens weit ab vom Schuss liegen und Öffnungszeiten haben die sich nach der Laune des Künstlers richten, oder online nach richtig hübschen Bechern suchen, denen man nicht die Massenproduktion ansieht, bzw. den Etsyshop finden, der nicht nur Standartbecher mit „witzigen“ Sprüchen vertreibt. Eine klitzekleine Auswahl meiner knapp 40 Becherlangen Wunschliste gibt es heute hier.

Oh, übrigens kommt mein neuer Becher von Christiane Landbeck.

Wishlist | Becherliebe | Tassen und Becher | Keramik | Interior | ivy.li

Baby Fashion Living Wishlist

Wishlist Kaktusliebe

Sehnsucht nach Mallorca

20. März 2016

Ich sitze mit Wärmi und einem Tee auf dem Sofa. Meine Nase ist noch ganz wund und rot vom Schnupfen und ich überlege mir gerade, wie albern es wäre den zweiten Tag in Folge einfach den Abend in der Badewanne zu verbringen. Freitag lief ich noch mit Sonnenbrille und ohne Jacke durch Palma und jetzt möchte ich unsere Wohnung nie wieder verlassen. Warum ist es denn nur so kalt in Hamburg? Haben wir heute denn nicht Frühlingsanfang? 🙁

Meine kleine Sammlung Kräuter, die wir gestern im Gartencenter besorgten, und die hübschen Succulenten im Wohnzimmer die gerade alle blühen oder fleißig Minisucculente bekommen heitern mich aber ein bisschen auf und machen Lust auf mehr Sonne, Frühling und Sommer und lassen hier ein bisschen das Gefühl vom Urlaub weiter leben.

Wie man das Sonntags so macht klicke ich mich natürlich durch Onlineshops und versuche noch mehr Urlaubsfeeling zu erhalten und die kleine Avocado, unser Zuhause und mich schon mal für den Sommer vorzubereiten. Zum Glück sind Kakteen gerade voll im Trend. <3

Wishlist | Mallorca | Kaktus | Fashion | Baby | Interior | ivy.li Wishlist | Mallorca | Kaktus | Fashion | Baby | Interior | ivy.li