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Weihnachtliche Matcha Kekse mit Vanille und Matcha Latte

Zwei köstliche Rezepte mit Matcha

4. Dezember 2017
Weihnachtliche Matcha Kekse mit Vanille und Matcha Latte | Zwei köstliche Rezepte mit Matcha | ivy.li

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Zu einem wirklich guten Kaffee sage ich zwar nicht nein, aber ich bin ein Teetrinker und Tee gehört für mich einfach jedem Tag dazu. Mit meinem Vater habe ich eine Leidenschaft für guten grünen Tee entwickelt. Dieser wurde pingelig zubereitet, in teuren Teekannen serviert und aus hauchdünnen Teeschalen getrunken. Es war also bloß eine Frage der Zeit, bis mich mein Weg zum Matcha führte.

Seit Jahren ist das intensive Pulver aus grünem Tee aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Ich mag den herben, leicht nussigen, vielleicht sogar etwas grasigen Geschmack.

Morgens starte ich gerne mit einem Matcha Latte in den Tag. Er macht und hält mich wach, putscht mich dabei aber nicht unnötig auf wie Kaffee. Er gehört zu meinen 6 Tipps um morgens munter zu werden.

Matcha und seine Superkräfte

Matcha enthält, wie Kaffee, eine ordentliche Portion Koffeein. Allerdings wird dieses erst im Darm freigesetzt. Dadurch tritt die Wirkung zwar etwas später ein, hält dafür aber weitaus länger an. Man ist also nicht von 0 auf 100 wach, sondern wird langsam munter und bleibt es auch. Der hohe Koffeingehalt regt den Stoffwechsel an und kann dadurch zum Beispiel beim Fettabbau helfen. Die enthaltene Aminosäure L-Theanin wirkt belebend und entspannend zugleich.

Das grüne Pulver ist reich an Antioxidantien. Das ist normaler Grüner Tee natürlich auch, dadurch dass beim Matcha aber nicht bloß ein Aufguss der Teeblätter, sondern die gemahlenen Teeblätter direkt mitgetrunken werden, ist die Menge deutlich höher. Die Antioxidantien schützen unsere Zellen, halten sie jung und unterstützen unsere Abwehrkräfte.

Zu den enthaltenen Antioxidantien gehört Epigallocatechingallat (EGDG), welches u. a. das Wachstum von Krebszellen hemmen kann und auch positive Effekte bei Endometriose haben soll. Erste Studien deuten darauf hin, dass EGDG auch gegen Parkinson und Alzheimer helfen kann, weil es die Bildung von Amyloidfibrillen, die für die Erkrankungen verantwortlich sind, verhindert. Auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirkt sich der Stoff ebenfalls positiv aus.

Alles in allem hat Matcha mit seinen Inhaltsstoffen ordentlich was zu bieten. Natürlich ist es kein Wundermittel, aber kann zur Gesundheit beitragen. Von den positiven Eigenschaften, abgesehen von „hallo, wach!“ bei einer Tasse ab und mal übrigens nichts. Übertreiben sollte man es aber auch nicht. Matcha enthält allerdings auch Oxalsäure, welche die Aufnahme von Magnesium, Kalzium und Eisen hemmt. Matcha sollte also nicht direkt vor dem Essen getrunken werden, sondern am besten mit etwas Abstand zu den Mahlzeiten. Für Schwangerschaft und Stillzeit gilt übrigens das gleiche, wie bei Kaffee, eine Tasse ist vollkommen okay, übertreibt es aber nicht. Eure Hebamme oder Frauenärztin kann euch sicher mehr dazu sagen.

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Zwei leckere Rezepte mit Matcha

Matcha Kekse mit Vanille

  • 300 g Mehl
  • 70 g Puderzucker
  • 150 g Butter
  • 15 g Matcha-Pulver
  • 1 Ei
  • ⅓ TL gemahlene Vanille
  • Eine Prise Salz
  1. Mehl, Puderzucker, Matcha-Pulver und Vanille vermischen.
  2. Anschließend mit Butter, Ei und Salz zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Wer länger knetet, hat am Ende den schöneren Keksteig
  3. Eine Stunde Ruhe im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort, tut dem Teig gut. Bevor ihr ihn weiter verarbeitet, braucht er noch einmal 15 bei Raumtemperatur um wieder weich zu werden.
  4. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig mit einem bemehlten Nudelholz ausrollen. Bitte nicht zu dünn, sonst kommen die Kekse nicht grün, sondern leicht bräunlich aus dem Ofen.
  5. Kekse ausstechen und dann ab auf ein Blech mit Backpapier.
  6. Im vorgeheizten Backofen brauchen die Kekse ca. 10 Minuten bei 170°C (Ober- und Unterhitze).
  7. Wir haben die Kekse mit weißer Schoko verziert, dafür müssen die Kekse vorher abkühlen. Schokolade schmelze ich am liebsten im Wasserbad. Aus Backpapier habe ich mir einen Spritzbeutel gebastelt.

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Matcha Latte

  • 2 Bambuslöffel Matcha-Pulver (entspricht etwa 1 TL)
  • 50 ml Wasser
  • 250 – 300 ml Milch
  1. Matcha-Pulver in eine Teeschale geben und mit heißem Wasser aufgießen.
  2. Mit dem Bambusbesen den Matcha schaumig schlagen. Es sollten keine Klümpchen übrig bleiben und eine schöne Schaumschicht entstehen.
  3. Währenddessen die Milch erhitzen und anschließend aufschäumen.
  4. Aufgeschäumte Milch zum Matcha gießen und anschließend genießen.
  5. Wer mag kann den Matcha Latte noch süßen, ich mag ihn pur lieber.

Was braucht man für einen Matcha Latte

Ich habe jahrelang immer den gleichen Bio Matcha bestellt und von heute auf morgen gab es ihn nicht mehr. Dabei war er so lecker, schön grün und er löste sich ganz hervorragend auf. Die zwei Ersatzprodukte, die ich danach kaufte waren leider ein totaler Reinfall und ich teste jetzt gerade das Matcha-Pulver von Kissa | 1 |. Habt ihr den ultimativen Matcha gefunden? Sogar Bio? Dann verratet es mir! Ein gutes Ausgangsprodukt ist die Voraussetzung für einen leckeren Matcha Latte.

Zum Abmessen des Pulvers nimmt man traditionell einen Bambuslöffel | 2 |. Auch wenn es ohne geht, finde ich es schön ihn zu benutzen und aus der Zubereitung, ganz wie beim ursprünglichen Getränk, eine kleine Zeremonie zu machen. Dazu gehört auch der Bambusbesen | 3 | mit dem das Pulver mit dem Wasser schaumig geschlagen wird. Alternativ geht auch ein kleiner Schneebesen oder ein elektrischer Milchaufschäumer.
Meine Milch erhitze ich noch immer auf dem Herd und schäume sie von Hand auf. Seit Jahren begleitet mich dieser Milchaufschäumer | 4 | und hat mich noch nie im Stich gelassen.

Natürlich kann man Matcha Latte aus diversen Gefäßen trinken und in einem Glas sieht er richtig stylisch aus, aber ich mag ihn am liebsten aus einer Matcha-Schale. Meine schönsten habe ich von Maoci. Es gibt sie einzeln zu kaufen oder im Set | 5 | mit Bambuslöffel und Besen.

Matcha Latte | Rezept | Was braucht man für einen Matcha Latte | ivy.li

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Meine Schätze im November & ein gesundes & leckeres Plätzchenrezept

Ein Monat für Schatzsucher bei TK Maxx

21. November 2017

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit TK Maxx entstanden.

Ganz langsam startet bei uns die Plätzchenproduktion. Letztes Jahr waren wir noch auf die Kekslieferungen meiner Mama angewiesen, heute nascht sie welche bei uns direkt vom Blech.

In unser kleinen Küche stehen wir inwzischen zu dritt. Das Wuselkind schaut uns nicht mehr nur gerne zu, es hat auch Spaß daran mitzumachen. Er ist ein Virtuose mit den Glitzerstreuseln und der beste Keksverkoster, den die Welt jemals gesehen hat.

Statt weißem Mehl landet bei uns Dinkelvollkornmehl im Teig und den Zucker haben wir gegen eine kleine Menge Birkenzucker ersetzt. Der lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und beugt sogar Karies vor. Nicht alle Kekse bekommen eine Schokoglasur und die meisten Streusel landen momentan eh auf dem Boden. Die ersten Plätzchen sind also eine vertretbare Nascherei für den Sohn und tun auch uns ganz gut.

Vanille Butterkekse aus Dinkelmehl

  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Butter
  • 65 g Birkenzucker
  • 1 Ei
  • ⅓ TL gemahlene Vanille
  • eine Prise Salz
  1. Die Zutaten für den Teig kommen alle in eine große Schüssel. Entweder ihr knetet den Teig ordentlich mit den Händen, oder benutzt ein Handrührgerät oder die Küchenmaschine mit Knethaken.
  2. Anschließend rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Das Nudelholz am bekommt am besten auch ein bisschen Mehl ab, damit der Teig nicht festklebt.
  3. Mit kleinen Ausstechforme bringt ihr die Kekse in Form. Die landen dann auf einem, mit Backpapier ausgelegten Backblech.
  4. In den vorgeheizten Ofen kommen die Kekse dann für knapp 10 Minuten bei 175 Grad Ober- und Unterhitze.
  5. Wenn ihr Lust auf eine Schokoglasur habt, müsst ihr damit warten bis die Kekse halt sind.
  6. Die Schokolade schmelze ich immer in einer kleinen Schüssel im Wasserbad. Im Topf brennt sie gerne mal an.
  7. Die Kekse taucht ihr einfach in die Schokoglasur und legt sie dann auf ein Küchengitter oder Backpapier zum trocknen
  8. Wer noch Streusel, gehackte Nüsse oder getrocknete Früchte auf den Keksen möchte, sollte sie auf die noch flüssige Schokolade streuen.
  9. Am besten halten sich die Kekse in einer Dose.

Die ersten Kekse genießen wir Nachmittags auf dem Sofa. Wir kuscheln uns in eine Decke, hören Hörbücher, und ab und an gucken wir eine Folge Peppa Wutz. Es gibt Tee für mich und Tom und der Sohn schlürft genüsslich Wasser aus einem kleinen Becher, als gäbe es nichts köstlicheres auf dieser Welt. Gleich nach den Keksen natürlich.

Und den letzten, geheimen Keksrest gönne ich mir, wenn das Kind noch in der KiTa ist, Tom auf der Arbeit und draussen Hamburger Schietwetter herrscht. Mit einem Buch in der Hand, einer Kanne Tee und Regengeprassel am Fenster.

Meine besonderen Schätze im November

Die wunderschöne Kuscheldecke ist aus Wolle und Kaschmir und eines meiner absoluten Highlights des Monats. Ich versuche, sowohl bei Kleidung als auch bei Accessoires für unser Zuhause, auf Naturmaterialien zu achten. Gerade in den kalten Jahreszeiten finde ich es sehr unangenehm etwas aus Kunstfasern zu tragen oder mich darin einzukuscheln. Statt das mir schön warm wird, fange ich schnell an zu schwitzen.

Die Teekanne steht schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Mein Vater hat sie in schwarz und sie gehört, seit ich denken kann, bei ihm auf den Küchentisch. Sie ist ein absoluter Designklassiker und macht sich richtig gut in unserer Wohnung. Beim Bummeln durch die Home & Living Abteilung bei TK Maxx verschwand der Sohn halb in einem unteren Regal und holte eine Dose Keksaustecher hervor, direkt daneben stand die Isolierkanne. Das war Schicksal, ich bin mir ganz sicher.

Den ganzen November über gibt es bei TK Maxx ganz besondere Schätze zu entdecken. Jede Woche kommen zusätzliche Lieferungen mit tollen Markenartikeln rein. In jeder Abteilung finden sich kleine und große Highlights. Die Designer-Isolierkanne kam für weniger als die Hälfte des Herstellerpreises nach Hause, bei der kuschelweichen Decke habe ich mehr als 130 € gespart.

Es lohnt sich diesen Monat also ganz besonders auf Schatzsuche zu gehen. Vielleicht findet sich noch das perfekte Weihnachtsgeschenk für den Lieblingsmenschen oder man gönnt sich selbst etwas schönes. Das haben wir schließlich alle verdient. Wie immer gilt: wer etwas findet, sollte nicht lange überlegen. TK Maxx hat kein Lager und was weg ist, ist weg.

Die Keksausstecher, und alles was man zum Plätzchenbacken braucht, kamen natürlich auch mit.

Familientisch Mahlzeiten Süßes

Zuckerfreie Quarkwaffeln mit Dinkelmehl und Banane | Rezept für den Familientisch

BLW geeignete Waffeln für groß und klein

5. Oktober 2017
Zuckerfreie Quarkwaffeln mit Dinkelmehl und Banane | Baby-led Weaning | Rezept | ivy.li

Bei uns sind gerade Waffeln ein ganz großer Hit. Mit Quark werden sie schön fluffig und mit Banane statt Zucker sind sie auch schon für die Kleinsten ein leckeres und gesundes Essen, das sie selbst in der Hand halten können. Perfekt für diejenigen die sich bei der Beikost für Baby-led Weaning entschieden haben. Quarkwaffeln sind ganz einfach zu machen und schmecken auch am nächsten Tag kalt richtig lecker.

Bei meiner Mama gab es oft Waffeln. Unser Waffeleisen war orange, älter als ich und hatte sicher schon drölfzigtausend Waffeln gemacht. Es gab sie am Wochenende manchmal zum Frühstück, aber am liebsten Abends, wenn meine Mama und ich auf dem Sofa gekuschelt haben. Waffeln sind ein kuscheliges Essen.

Für unseren Sohn ist mit fast 16 Monaten gerade wieder Muttermilch sein Hauptnahrungsmittel. KiTa-Eingewöhnung, 4 Backenzähne und ein Schneidezahn auf einmal und die ersten zwei dicken KiTa-Erkältungen haben ihn wieder zurück an meine Brust gebracht, die eigentlich nur noch zum Einschlafen da war. Um ihm aber weiterhin zu zeigen wie toll und lecker unser Essen ist, probieren wir uns durch allerlei Rezepte, aber nur wenig schmeckt ihm gerade. Gemüse ist fast ganz raus, Nudeln mochte er noch nie, Fisch geht und Gulasch mag er, Weintrauben sind nach einer Phase wieder raus, die Leidenschaft für Bergpfirsiche ist auch wieder vorbei und neben Mais aus dem Ofen gehen gerade Quarkwaffeln fast immer. Die lassen sich gut mit der Hand essen, sind weder zu hart noch zu weich, durch die Banane leicht süß und sie schmecken auch kalt unterwegs auf einem langen Spaziergang gut.

Kleiner Tipp: Nehmt wirklich richtig reife Bananen. Die lassen sich leichter matschen und sind schön süß. Mit reifen Bananen kann man auch ein ganz köstliches Banana Granola machen.

Zuckerfreie Quarkwaffeln mit Dinkelmehl und Banane | Baby-led Weaning | Familientisch | Rezept | ivy.li

Zuckerfreie Quarkwaffeln mit Dinkelmehl und Banane

  • 250 g Magerquark
  • 230 g Dinkelmehl
  • 70 g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 2 reife Bananen
  • 75 ml Sprudelwasser
  • 1 ½ TL Backpulver
  • Gemahlene Vanille
  • Eine Prise Salz
  1. Die reifen Bananen mit einer Gabel schön matschig drücken, bis keine Stückchen mehr da sind.
  2. Die Eier werden getrennt und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen.
  3. Die gematschten Bananen kommen mit Butter, Vanille, Quark, dem Eigelb, dem Mehl, Backpulver und dem Sprudelwasser in eine Rührschüssel und werden mit einem Handrührer cremig gerührt.
  4. Anschließend hebt ihr vorsichtig den Eischnee unter.
  5. Wer Zeit sparen will und auf ein bisschen mehr Fluffigkeit verzichten kann (ich kann damit gut leben) der kann auch auf das trennen der Eier und das Aufschlagen des Eischnees verzichten und einfach die ganzen Eier so in den Teig geben.
  6. In ein vorgeheiztes Waffeleisen immer eine kleine Menge des Teigs geben und für 3 – 4 Minuten goldgelb backen.
  7. Der Teig reicht für acht bis neun Waffeln.
  8. Ich liebe dazu Birnen-Quitten-Mus oder heiße Kirschen mit Sahne, der Sohn isst sie am liebsten pur.
Familientisch Mahlzeiten Süßes

Mango Coconut Popsicles 🍦

Eis am Stiel aus nur drei Zutaten

23. Juli 2016

In Hamburg ist plötzlich wieder Sommer, das Thermometer zeigt durchgehend Temperaturen über 25 °C an und auch wenn die Sonne gerade nicht scheint, ist es draußen eine Sauna. Ich würde mich am liebsten durchgehend in meiner Lieblingseisdiele aufhalten und eine Kugel nach der anderen in mich hineinschaufeln, aber der Plan gefällt unserem jüngsten Gangmitglied nicht so ganz.

Also wird bei uns gerade ein eigener Eisvorrat aufgebaut. In unserem Gefrierfach sammeln sich die verschiedensten Sorten Eis am Stiel und weil Popsicles so leicht und schnell gehen, kann man sich mit ihnen gut für die nächsten heißen Tage eindecken.

Mango Coconut Popsicles | Pops | Kokosnuss | Eis | Rezept | ivy.li

Und sein wir ehrlich, Eis auf dem Sofa essen, Abends im Bett (Hi Papa <3), oder ganz chillig im Planschbecken auf der Terrasse ist schon ziemlich gut.

Wer Lust hat für den nächsten Eisgenuss einfach ins Eisfach zu greifen und kein Magnum rauszuholen (das mit Erdnuss schmeckt verdammt gut), für den habe ich ein kleines Einsteigerrezept für das man eigentlich nicht mehr als drei Zutaten braucht.

Meine Eisform ist übrigens von Rosenstein & Söhne und ich bin ziemlich zufrieden mit ihr. Wer sie sich auch bestellen möchte, sollte am besten gleich noch eine Packung Eisstiele dazu ordern.

Mango Coconut Popsicles | Pops | Kokosnuss | Eis | Rezept | ivy.li

Mango Coconut Popsicles

  • 2 reife Mangos
  • Eine Dose (400 ml) Kokosnusscreme oder vollfett Kokosnussmilch
  • 1-2 EL Birkenzucker oder Reissirup
  1. Wichtig ist hier wirklich reife Mangos zu nehmen. Wenn ihr keine bekommt oder warten wollt bis eure Mangos reif sind, würde ich auf Tiefgefrorene zurückgreifen. Ansonsten müsst ihr eure Mangoschicht im Eis süßen und es schmeckt einfach nicht so intensiv.
  2. Wenn ihr Birkenzucker verwendet, am besten vorher in den Mixer geben uns zu Staubzucker mahlen. Er löst sich sonst nicht so gut auf und ihr habt kleine Zuckerkristalle im Eis. Reissirup macht sich auch ziemlich gut als Süßungsmittel. Wer lieber normalen Zucker mag kann den natürlich auch nehmen. Gesünder wird das Eis damit aber nicht.
  3. Als erstes machen wir uns an die Kokoschicht. Wenn ihr keine Kokoscreme bekommt (gibt es im Asialaden) nehmt einfach eine Dose Kokosmilch. Bitte keine Light-Versionen, bei der Milch aus der Dose kommt es uns nämlich primär auf die dicke Cremeschicht an, die sich immer oben ablagert.
  4. Einfach Kokoscreme oder -Milch in eine Schüssel geben und mit eurer süße nach Wahl ordentlich verrühren. Anschließend füllt ihr eure Eisformen bis etwa zur Hälfte mit der Masse. Danach stellt ihr die Formen für etwa 15 Minuten ohne Stiel ins Eisfach.
  5. Während die Kokosschicht anfriert kümmern wir uns um die Mangoschicht. Achtung, das wird jetzt etwas kompliziert. Scherz. Einfach die Mangos schälen, das Fruchtfleisch vom Kern trennen und ab in den Mixer damit, bis alles schön sämig ist. Ein Pürierstarb tut es natürlich auch.
  6. Nehmt die Kokosmasse wieder aus dem Eisfach und gebt nun die Mangomasse darauf. Wer gerne einen hübschen Übergang zwischen den beiden Schichten haben will, zieht einfach mit einem Löffelstiel etwas Kokosmasse nach oben.
  7. Anschließend kommt der Deckel auf die Form und die Holzstiele hinein. Steckt sie bitte nicht bis zum Anschlag nach unten, sondern lasst etwas Luft. Dadurch das wir die Kokosmasse etwas angefroren haben bleibt der Stiel schön gerade im Eis stecken.
  8. Die Popsicles sollte mindestens 4 Stunden im Eisfach stehen bevor ihr es vernaschen könnt.

Mango Coconut Popsicles | Pops | Kokosnuss | Eis | Rezept | ivy.li

Mahlzeiten Süßes

Campingwecken

Süßes Hefegebäck mit einem noch süßeren Kern

8. April 2016

Zu Ostern buk der Schwiegerpapa Campingwecken. Ein kleiner Flashback in meine Kindheit. Bei meiner Oma um die Ecke gab es einen Bäcker, der noch ziemlich lange selbst in der Backstube stand und die besten und saftigsten Campingwecken überhaupt machte. Gut, vielleicht habe ich sie auch einfach nur so gut in Erinnerung, weil es immer etwas besonderes war, wenn ich eine bekam. Leider ging der Bäcker schon vor einigen Jahren in Rente und keiner seiner Kinder wollte den Laden übernehmen. Keine Campingwecken mehr für Ivy, denn bei Bäckereiketten sah ich bis jetzt noch nie eine Campingwecken und auch kleinere Bäcker, die noch selber backen, haben so gut wie nie welche im Sortiment und wenn, dann nur mit Rosinen und mit Rosinen will die doch keiner haben.

Ich weiß gar nicht, warum ich nie selbst welche buk, schwer sind sie nämlich kein bisschen. Vielleicht wollte ich sie aber auch einfach so gut in Erinnerung behalten, wie ich sie als kleines Kind fand. Uli’s waren aber so lecker, dass ich wieder richtig Lust auf mehr bekam und kurzerhand einfach selbst welche fabrizierte, die so geil süß und saftig sind, wie die guten Wecken vom alten Bäcker.

Das geile an Campingwecken ist der süße Kern, der aus einem Stück Hefeteig besteht der mit ordentlich Hagelzucker versetzt ist. Der schmilzt nämlich im Ofen und macht den Kern nicht nur süßer, sondern auch gleich etwas saftiger.

Also los, kauft schnell alles ein und lasst euren Ofen mal wieder etwas richtig leckeres machen! Bis auf die Gehzeiten geht das auch alles recht fix. Aber in denen kann man hervorragend einfach anderen Quatsch machen.

Campingwecken:

Teig:

  • 1000 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 20 g Salz
  • 2 Würfel frische Hefe (ca. 80 g)
  • 450 g Milch
  • 150 g Hagelzucker

Zum bestreuen:

  • ca. 100 g Hagelzucker
  • 2 Eigelb
  1. Werft einfach alle Zutaten für den Teig zusammen, ausser dem Hagelzucker, knetet alles ordentlich durch (oder lasst das eure geile KitchenAid machen, die ihr von euren besten Freunden geschenkt bekommen habt) bis ihr einen schönen, klebrigen Teig habt. Über die Rührschüssel legt ihr ein Küchentuch und lasst den Teig an einem warmen Ort zwischen 30 Minuten und einer Stunde gehen, bis er schön aufgegangen ist.
  2. Den aufgegangenen Teig teilt ihr in zwei Hälften. In die eine gebt ihr den Hagelzucker und knetet noch mal ordentlich, bis der Zucker gut verteilt ist.
  3. Anschließend teilt ihr beide Teighälften in jeweils 20 bis 23 gleichgroße Stücke und formt kleine Kugeln daraus.
  4. Die Teigkugeln ohne Hagelzucker macht ihr schön flach, legt dann eine Hagelzuckerteigkugel hinein und umschließt sie mit der flachen Teigkugel.
  5. Am besten verteilt ihr jetzt schon die Wecken auf einem Backblech mit Backpapier. Für die Menge an Wecken braucht ihr 2 Bleche.
  6. Die geformten Wecken müssen jetzt noch mal zugedeckt gehen. Wieder zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Jenachdem wie warm es ist. Mit einer Stunde macht man aber nie etwas falsch.
  7. Wenn alle schön aufgegangen sind, bepinselt ihr sie mit verquirlten Eigelb und bestreut sie mit Hagelzucker. Anschließend schneidet ihr sie einmal quer durch die Mitte an, so das beim Backen später der innere Teigkern etwas herauskommen kann.
  8. Die Wecken gehen jetzt für 15 Minuten bei 160°C (Umluft) in den Ofen. Bei mir kommt Hefeteig übrigens immer in den kalten Ofen.

Wer es nicht schafft alle Wecken sofort aufzuessen (Das geht, glaubt mir.), kann sie auch hervorragend einfrieren.

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Mahlzeiten Süßes

Süßes Knäckebrot

Vegan, gluten- und getreidefrei und mit Xylit gesüßt

29. Juni 2015
Süßes Knäckebrot | Food | Rezept | ivy.li

Eigentlich nehmen wir zur Arbeit immer eine Kleinigkeit zum wegsnacken mit. Irgendwas Süßes, das etwas länger satt macht. Bei mir ersetzt das in der Regel das Frühstück, weil ich in der Agentur erst Mittags wirklich etwas esse. Meistens sind es Quest Bars, aber weil die Post streikt und unser Paket irgendwo ist, nur nicht bei uns, überlegten wir uns was anderes. Zur Auswahl standen auch kleine Energiebällchen, aber die fühlen sich beim Essen mehr nach Süßigkeit an und das befriedigt mich morgens leider kein bisschen. So wurde es also ein getreidefreies Knäckebrot mit ein bisschen Süße, das wir heute gleich noch ein zweites mal backen, weil es so unfassbar lecker ist.

Das Rezept kommt ursprünglich aus dem Kochbuch My New Roots und ist mit Reissirup gesüßt. Wir haben dafür Xylit genommen und weil das nicht die gleiche, klebrige Eigenschaft hat wie Sirup, passten wir das Rezept ein kleines bisschen an.

Süßes Knäckebrot | Gluten- & getreidefrei | Rezept | Food | ivy.li

Rezept:

  1. Den Ofen (Ober- und Unterhitze) heizt ihr auf 160 Grad vor.
  2. Danach die Flohsamenschalen mit 250 ml heißem Wasser übergießen und quellen lassen.
  3. Den Birkenblütenzucker in einem Mixer zu Puderzucker klein mixen und zusammen mit den Sonnenblumenkernen, Kokosflocken, Sesamsamen, Rosinen, dem Salz und Zimt in eine Schüssel geben.
  4. Das Koksöl in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen und zusammen mit den gequellten Flohsamenschalen in die Schüssel geben und alles gut verrühren.
  5. Anschließend gebt ihr die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, streicht sie mit einem Löffel glatt und schiebt das Blech für 35 Minuten in den Ofen.
  6. Bevor ihr euch darüber hermachen könnt, sollte das süße Knäckebrot vollkommen ausgekühlt sein.

*Veganer streichen sich natürlich keine Butter auf das Knäckebrot. Das schmeckt auch ohne geil, oder mit irgendwas drauf, das keine Milch enthält.

Mahlzeiten Süßes

Himbeerschnitten

Raw, vegan und yummy

21. Juni 2015
Himbeerschnitten | raw | vegan | ivy.li | Food | Rezept

Es ist Sonntag, nach einem kurzen Workout, 40 Minuten Yoga und zu viel Grünem Tee ist es Zeit für etwas süßes. Im Gefrierfach haben wir noch ein paar Himbeerschnittchen, die wir letzte Woche machten. Sie brauchen ein bisschen länger in der Herstellung, weil sie eine gewisse Zeit kalt stehen müssen, aber sie sind ziemlich leicht zu machen und sehr lecker. Sie halten sich ein paar Tage im Kühlschrank und noch länger im Gefrierfach, also kann man sie gut an einem Sonntag zubereiten und dann über die Woche wegsnacken.

Himbeerschnitten | raw | vegan | Rezept | Food | ivy.li

Rezept:

Boden:

  • 125 g Walnüsse
  • 35 g Kakaopulver
  • 30 g Kokosflocken
  • 3 EL Kokosnussöl
  • 90 g Datteln

Himbeerschicht:

Schokoschicht:

  1. Als erstes ihr die Datteln in eine Schüssel und übergießt sie mit kochendem Wasser, damit sie weich werden.
  2. Danach kommen die Walnüsse, das Kakaopulver und die Kokosflocken in eine Küchenmaschine, oder ihr nehmt einen Stabmixer/Standmixer und zerhexelt alles zu feinem Mehl. Danach kommen die weichen Datteln und das Kokosnussöl dazu. Ist alles eine schöne, weiche Masse ohne große Stückchen könnt ihr den Teig in eine Form verteilen, die ihr vorher mit etwas Backpapier ausgelegt habt. Während ihr die nächste Schicht vorbereitet, stellt ihr die Form in den Kühlschrank.
  3. Für die Himbeerschicht püriert ihr einfach alle Zutaten und verteilt sie gleichmäßig auf dem Boden in der Form, die ihr natürlich dafür wieder aus dem Kühlschrank geholt habt. Da diese Schicht etwas länger quellen muss damit sie fest wird, stellt ihr sie für 1 Stunden wieder zurück in den Kühlschrank.
  4. Für die Schokoschicht schmelzt ihr bei niedriger Hitze das Kokosöl und gebt den Birkenblütenzucker und das Kakaopulver hinzu. Damit sich der Zucker leichter löst, könnt ihr in vorher mit einem Mixer zu Puderzucker zerkleinern.
  5. Lasst die Mischung ein bisschen abkühlen und gießt sie gleichmäßig über die Himbeerschicht.
  6. Das Ganze muss jetzt noch mal für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, damit alles fest wird.
  7. Die Himbeerschnitten sollten immer im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahrt werden. Die Schokoschicht ist wie Eiskonfekt und schmilzt bei ein bisschen Wärme.