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Baby Family Mommy

Nun bist du schon ein Jahr alt

Ein Brief an mein kleines großes Kind

15. Juni 2017
Nun bist du schon ein Jahr alt | Ein Brief an mein kleines großes Kind

Mein geliebtes Kind,

du liegst in meinen Armen, stillst entspannt an meiner Brust, deine dunklen Äuglein fallen immer wieder zu bis sie ganz geschlossen bleiben und du eingeschlafen bist. Du bist schon so groß geworden. Deine Füße berühren bereits den Boden wenn du auf meinem Schoß liegst und sie sind ganz sandig, weil du die Welt jetzt immer öfter mit großen und kleinen Schritten erkundest. Seit heute bist du kein Baby mehr, du bist ein Kleinkind. Heute bist du schon ein Jahr bei uns, bereicherst unser Leben, bist ein Teil von uns, ohne den wir nicht mehr sein wollen. Du zeigst uns jeden Tag wie wundervoll das Leben ist, wie viel Glück in den kleinen Dingen liegt und das Liebe immer weiter wächst.

Ich möchte keinen einzigen Moment missen, denn jeder mit dir ist wertvoll und einzigartig. Auch wenn wir manchmal alle müde sind und wir abwechselnd weinen, auf jede Träne folgt ein Lachen, das alle Tränchen trocknet.

Danke, dass wir dich auf deinem Weg begleiten dürfen, miterleben dürfen wie du so vieles zum aller ersten Mal machst und zum tausendsten mal, bis du es perfektioniert hast. Danke, dass du dir uns als deine Familie ausgesucht hast, dass wir deine Eltern sein dürfen und du unser Kind bist.

Durch dich habe ich einen neuen Teil meiner selbst entdeckt und bin mit dir zu einem anderen Menschen geworden. Meine Welt dreht sich um dich, um dein Lachen und Lächeln, deine kleinen Finger, mit denen du mir die kleinste Staubkörner reichst, deine kleinen Füße, die die Welt entdecken wollen, deinen kleinen Bauchnabel der ganz bestimmt der perfekteste der Welt ist und um deine wunderschönen Augen, die so aufmerksam die Welt beobachten und mehr zu sehen scheinen als meine.

Ich freue mich auf jeden Tag und jede Nacht mit dir, auf jeden einzelnen Augenblick, auf all die großen und kleinen Dinge die noch vor uns liegen. Ich werde dich immer begleiten und an deiner Seite sein, wenn du mich brauchst. Ich trage dich so weit wie meine Füße uns bringen, halte sicher deine Hand auf deinen Entdeckungsreisen, lasse sie los, wenn du dich selbst erproben willst und reiche sie dir, wenn du wieder Halt brauchst. In meinen Armen wird immer Platz für dich sein um dir Sicherheit zu geben, Geborgenheit und Liebe.

Du bist ein großartiger und wundervoller Mensch und dich aufwachsen zu sehen und Teil deines Lebens sein zu dürfen ist das größte Geschenk. Ich liebe dich unendlich und bedingungslos und ich freue mich auf all die Abenteuer und Wunder die vor uns liegen.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Geburtstag.

Deine Mama

Beauty Lifestyle Mommy

Lackierte Nägel und eine Dauerwelle

Beauty im Momlife mit #dumusstmalwieder

30. Mai 2017
Treatwell #dumusstmalwieder | Beauty | Momlife

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Treatwell entstanden.

In der Woche vor Muttertag lud Treatwell uns zu einem kleinen Verwöhntag ein. Mit Mama oder mit Kind. Es gab leckere Limos, kleine Nascherein, jemanden für Haare, Make-up, Nägel und Massage und immer einen offenen Arm für die Kleinsten, wenn sich eine Mama mal verwöhnen lassen wollte. Ich habe geplaudert, gelacht und genascht. Der Sohn hat währenddessen gelacht, geflirtet, gespielt und sich den Blaubeerkuchen eines anderen Kindes gemopst. Ich würde sagen, wir haben den Tag beide genossen. Aber irgendwie habe ich den Moment verpasst das Kind mit dem Blaubeerkuchen alleine zu lassen und mir eine Maniküre, oder Massage zu gönnen. Warum musste ich mich denn auch so gut mit den anderen Mamas unterhalten?

Kleiner Funfact: Ich war noch nie bei der Maniküre. Oder Pediküre. Ich kann mir okay gut die Nägel selbst feilen und lackieren. Aber mit einem Baby, dass dich nicht mal alleine Pinkeln lässt, ist es totaler Quatsch sich die Nägel selbst zu lackieren. Gehen wir mal davon aus ich würde es tatsächlich schaffen beide Hände zu lackieren, der Lack müsste auch noch trocknen. Kein Hochheben und Tragen, kein Stillen und kein Rumalbern. Und dann müsste ja auch noch eine zweite Schicht Lack über die erste. Klar, ich könnte die Schläfchenzeit nutzen, aber … Blogpostings schreiben sich nicht von alleine und manchmal trinke ich einfach gerne einen Tee ohne irgendwas zu machen und sein wir ganz ehrlich, ich könnte wetten das Schläfchen würde nur eine halbe Stunde dauern, wenn ich den Nagellack heraushole. Das ist wie mit dem Duschen gehen. Das riechen Babys und wachen dann auf. Also habe ich mir seit der Geburt nicht mehr die Nägel lackiert.

Vorletzte Woche gab es wieder eine Veranstaltung mit Maniküre und ganz hervorragenden Armen, die den Sohn hielten und ganz viele Seifenblasen die ihn bespaßten. Mir wurden also tatsächlich die Nägel lackiert. Gut, in zwei Etappen, weil ich zwischendurch dicke Krokodilstränen trocknen musste. Aber sie wurden mir lackiert und es gab sogar genug Zeit um den Lack trocknen zu lassen. Wusstet ihr, dass es Menschen gibt die beim Lackieren den Lack nicht auch neben den Nagel statt nur darauf verteilen und anschließend mit Nagellackentferner versuchen alles irgendwie zu retten? Meine Nägel sahen hervorragend aus. Richtig richtig hübsch.

Ich habe in den letzten 11 Monaten tatsächlich vergessen wie sehr ich lackierte Nägel mag. Und warum habe ich das nicht schon früher jemanden machen lassen, der es wirklich kann und mir währenddessen sogar noch die Hände massiert und die halbe Sandkiste unter den Nägeln hervorholt?

Meine Haare schneidet meine Schwiegermutter, sie ist Friseurmeisterin und ich brauche keinen Termin. Das ist purer Luxus. Aber wenn sie mir die Haare schneidet, wuselt der Sohn immer vor der Badezimmertür herum. Wenn ich die Snaps von Freunden sehe die mit einem Glas Sekt oder einem Kaffee mit ganz viel Milchschaum entspannt in einem Friseurstuhl sitzen und sich eine Stunde lang betüddeln lassen dann will ich das auch. Abschalten und mit einer neuen Frisur entspannt nach Hause gehen. Und dann das wuselnde Kind wieder in die Arme nehmen und meine schicke Frisur zerzausen lassen.

Und wisst ihr, worauf ich so richtig Lust hätte? Eine Gesichtsbehandlung. Keine Ahnung ob das so gut ist wie ich es mir vorstelle, ich hatte noch nie eine, aber wie geil muss es denn bitte sein, wenn dir jemand deine ganze alte Haut entfernt, verborgene Mitesser ausdrückt und du am Ende aus dem Salon spazierst und dein Gesicht strahlt wie frisch geschlüpft? Ja, natürlich packe ich mir regelmäßig Heilerdemasken auf mein Gesicht und ich liebe es und mal ganz unter uns, ich drücke ziemlich gerne Mitesser aus, aber diesen Glow, den man bei Instagram von den hübschen Mädels sieht, wenn sie frisch von einer Beautybehandlung kommen, bekomme ich nicht hin.

Ich glaube es ist an der Zeit mir einen Termin für irgendwas zu besorgen. Tom spaziert mit dem Sohn um die Alster und ich lasse mich verwöhnen. Vielleicht teste ich mal Shellac, der hält der Sandkiste stand. Oder eine Dauerwelle! Ernsthaft. Keine Minilocken wie bei unseren Müttern damals, sondern große, unregelmäßige. Kurze Haare mit Wellen sehen so hübsch aus, aber bei mir sind sie mit dem Lockenstab nur von gaaaanz kurzer Dauer.

Ich gehöre zu den Menschen, die telefonieren nicht nur nicht mögen, ich bekomme regelrechte Schweißausbrüche noch bevor ich die Nummer getippt habe. Wenn es sich also vermeiden lässt, rühre ich das Telefon nicht an. Vielleicht auch ein Grund, warum mir bis jetzt noch niemand das Gesicht gepeelt oder die Fußnägel lackiert hat. Das geht schließlich nur mit Termin und für die muss man telefonieren. An dieser Stelle möchte ich mich bei Treatwell bedanken, denn dank ihnen kann man online bei diversen Salons Termine vereinbaren, ohne mit irgendwem persönlichen Kontakt haben zu müssen. 🙌🏻

Seid ihr schon Kunde bei Treatwell? Wenn nicht, habe ich einen Rabattcode für euch, damit eure erste Buchung sich ein bisschen nach einem Geschenk von euch an euch anfühlt. IVYLI10*

*Nur für Neukunden bei Terminbuchung über treatwell.de & Online-Zahlung, einmalig einlösbar, Mindestbestellwert 25€, gültig bis 14.06.2017, Termin kann später stattfinden, Vorrat begrenzt. Gutscheinwert wird von Treatwell übernommen.

Alltag Baby Mommy

Hallo Selbstzweifel

Das Baby im Alltagstrubel

23. Mai 2017
Hallo Selbstzweifel | Bin ich eine Rabenmutter? | Das Baby im Alltagstrubel

In den letzten Wochen war ich mit der kleinen Avocado auf ein paar Veranstaltungen. Hier einen neuen Kinderwagen auf dem Markt angucken, da andere Mamablogger kennenlernen und Workshops besuchen und dort die neuen Räumlichkeiten einer Agentur einweihen. Mal Tagsüber und sogar einmal Abends. Mal mit mehr, mal mit weniger anderen Leuten. Wir machen das eigentlich ganz gut. Auf den Wegen von einer zur anderen Veranstaltung schläft der Sohn meistens in der Trage, die Gastgeber sind in der Regel auf Kinder eingestellt und es wuselt nicht nur ein Kind zwischen den Beinen umher und wenn sich eine Mama mal etwas genauer angucken möchte trägt auch gerne jemand anders ein fremdes Baby. Und ziemlich oft ist die liebe Anna Julia von LUYA Kids am Start und betreut die Kleinen mit ganz viel Liebe und Seifenblasen. Es ist also nicht so als würde ich mit dem Wuselkind in eine kinderunfreundlichen Erwachsenenwelt hereinbrechen. Und trotzdem komme ich mir manchmal dabei vor wie eine schreckliche Rabenmutter.

Der Babysohn ist sehr aktiv. Er sitzt nie still da und guckt sich alles an, er will alles anfassen, entdecken und erobern. Auch wenn er ausgeschlafen ankommt, dauert es keine Stunde bis er wieder müde wird. Natürlich wird dann nicht geschlafen. Auch zuhause nicht, egal wie ruhig die Umgebung ist und wie gemütlich es in Mamas Armen beim Stillen sein kann. Er fängt also an zu quengeln. Nicht durchgehend, aber immer dann, wenn er gerade mal wieder merkt, dass etwas nicht mehr so gut klappt. Müde geht eben alles nicht mehr so leicht und manchmal sogar gar nicht. Und er hängt sehr an mir. Mal ist es auf dem Arm einer anderen Frau länger schön, mal nur ganz kurz und irgendwann sind auch die Seifenblasen nicht mehr so spannend und dann muss man ganz ganz schnell zurück in Mamas Arme. Das sagt man natürlich am besten mit den dicksten Krokodilstränen. Er ist 11 Monate alt und Entdecken geht am besten wenn Mama ganz nah ist. Das ist normal, ich weiß.

Aber wenn ich dann so dastehe, umgeben von glücklichen Kindern und entspannten Frauen und mein Kind weder auf meinem Arm (zu langweilig) noch auf dem Boden (zu weit weg von Mama) sein will und meckert, dann zweifle ich daran ob es wirklich so eine gute Idee war mit ihm das Haus zu verlassen. Nicht, dass es bei uns daheim anders gelaufen wäre, aber trotzdem denke ich dann, dass es vielleicht eben doch anders gelaufen wäre. Wie das halt so ist. Ich zweifle an mir und meinen Entscheidungen. Ich zweifle an mir als Mama.

Ich schwanke zwischen der Angst dem Kind zu viel zugemutet zu haben und dem Glauben daran das Richtige zu tun ihn an meinem Alltag, unseren Alltag aktiv teilnehmen zu lassen. Oder ist das purer Egoismus, weil ich einfach mit meinem Leben weiter machen möchte? Hallo Selbstzweifel, da seid ihr ja wieder.

Es ist ja nicht so, dass ich ihn dann einfach weinen lasse, oder deshalb sogar wütend werde. So ein Quatsch. Ich nehme ihn in den Arm, tröste und bespaße. Und wenn ich merke das es gar nicht mehr geht, dann gehen wir. Aber ich gehe eben nicht schon gleich beim ersten Meckern oder der ersten Runde auf Mamas Arm um die Tränchen zu trocknen.

Ganz tief in mir weiß ich, was ich meinem Kind zutrauen kann und wann es zu viel wird. Und trotzdem bin ich manchmal unsicher. Weil, ja warum eigentlich? Es ist ja nicht mal so, dass die anderen Leute um uns herum mir böse Blicke zuwerfen, heimlich tuscheln oder mir sagen, ich sei eine schlechte Mutter. Ganz im Gegenteil. Meistens sind um uns herum ganz tolle Frauen und Mamis die das meckernde Kind hochheben, ihm etwas neues, cooles zum spielen geben, versuchen das erste Schluchzen gleich wegzutrösten und mich anlächeln, wenn ich unseren Kleinen in einer ruhigen Ecke versuche zu trösten, oder zu stillen. Und die mir danach wieder anbieten mir nochmal eine Limo zu holen und sie ganz in Ruhe zu trinken, während sich wieder eine liebe Frau um den Sohn kümmert.

Warum zum Teufel habe ich trotzdem weiterhin immer wieder das Gefühl eine ganz böse Rabenmutter zu sein?

Zuhause bleiben ist auch eigentlich gar keine Option, denn dann werde ich irgendwann einfach grummelig und eine grummelige Mama soll der Kleine auch nicht haben. Meine schlechte Stimmung überträgt sich auch auf ihn. Meine Unsicherheit aber auch.

Boah! Ich muss echt mal ganz tief durchatmen.

Mommy Pregnancy

Mehr Liebe für den Beckenboden

elvie – der smarte Beckenbodentrainer

18. Mai 2017
elvie – Der smarte Beckenbodentrainer | Beckenboden | Schwangerschaft | Geburt | Sex

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit elvie entstanden.

Für die Schwangerschaft lud ich mir eine App herunter. Sie sagte mir wie groß mein Baby im Durchschnitt gerade sei, was so im Bauch abgeht und gab mir Tipps gegen Sodbrennen, Übelkeit und Co. Und ich konnte so ziemlich alles tracken. Schmerzen, Bewegungen, Übelkeit, Schlaf und … Kegels. Häh? Dank Google war ich schnell schlauer. Kegels sind Beckenbodenübungen. Laut App sollte ich optimalerweise drei Mal am Tag trainieren. Davon erzählte mir meine Frauenärztin bei den überdurchschnittlich vielen Terminen kein Wort. Dass sie wirklich wichtig sind, durfte mir Dr. Google erzählen. Beim Tracken von Daten bin ich ehrgeizig. Zumindest in den ersten Wochen. Ich trainierte drei Mal am Tag und beim rumsitzen auf dem Sofa, im Bett wenn ich nicht schlafen konnte oder in der Bahn. Imaginaires Gras mit meiner Vagina abzupfen.

Aber irgendwann verlor ich das Interesse am Tracken, die App öffnete ich nur noch einmal die Woche um zu gucken, welche Woche ich in mein Schwangerschaftsupdate eintragen musste. Und ich zupfte immer weniger Gras.

Bei der Geburt warfen sich dann Ärztin und Hebamme auf meinen Bauch um unsere kleine Avocado so schnell wie möglich auf die Welt zu bekommen und ich glaube, mein Beckenboden war darauf nicht vorbereitet. Ich lief aus. Ständig. Lachen? Pipi! Niesen? Pipi! Laufen? Pipi! Ich sah mich schon als Tena Lady Kundin. Oder als immer ernste, lahme Schnecke die vollgepumpt mit Allergietabletten und Mundschutz durch die Gegend schleicht, um bloß nicht den Beckenboden zu beanspruchen. Dank Stilldemenz vergaß ich die Kegels vollkommen und erst meine Hebamme erinnerte mich wieder daran schön brav immer wieder die imaginiere Wiese abzugrasen. Es dauerte eine ganze Weile bis ich überhaupt spürte, dass sie bei meinen versuchen wirklich ein Muskel anspannt und ich befürchtete schon meinen Beckenboden bei der Geburt einfach mit herausgepresst zu haben. Das erste Mal wieder Pipi beim Pinkeln anhalten zu können, posaunte ich in die ganze Welt hinaus, weil ich so unfassbar glücklich war.

Inzwischen kann ich wieder Joggen gehen, ich lache und niese beim Gehen und Tena Lady kenne ich weiterhin nur aus der Werbung. Fleißig trainieren hat sich also gelohnt. Aber ich merke, dass da noch was geht und dass ich es schon wieder schleifen lasse. Und wie beim Trainieren aller anderen Muskeln, sollte man immer schön fleißig weiter machen, damit man auch langfristig Muckis hat.

Der Beckenboden als Geburtshelfer

Ein starker Beckenboden hält nicht nur die Pipi da, wo sie hingehört, er hält uns zusammen. Er leistet richtige Schwerstarbeit und wir bekommen es meistens nicht mal mit. Selbst beim Atmen unterstützt er uns.

Während der Schwangerschaft hält er die Gebärmutter und das ungeborene Kind. Durch Hormone wird er auf die Geburt vorbereitet und weicher, trotzdem muss er immer mehr Gewicht halten. Damit man nicht schon während der Schwangerschaft mit einem nassen Höschen rumläuft, sollte er fit sein.

Wer einen trainierten Beckenboden hat, kann ihn nicht nur anspannen, sondern auch entspannen. Ein dehnbarer und nachgebender Beckenboden erleichtert die Geburt und das Risiko zu reißen wird verringert.

Der Beckenboden beim Sex

Aber schon vor einer Schwangerschaft lohnt es sich den Beckenboden ordentlich auf Trab zu halten. Wer fleißig trainiert, hat mehr Spaß im Bett. Und damit meine ich nicht nur den Partner, der sich über eine enge Scheide freut die durch an- und entspannen den Penis massiert.

Ein gut trainierter Beckenboden sorgt auch bei der Frau für einen intensiveren Orgasmus und kann auch dazu führen, diesen leichter zu erreichen. Denn ein Orgasmus ist nichts weiter als rhythmische Kontraktionen, also ein an- und entspannen der Muskeln.

Männer haben natürlich auch einen Beckenboden und ist der gut trainiert, kann er Erektionsprobleme vorbeugen. Der schönste Penis bereitet einem nur wenig Freude, wenn er einfach nur Schlapp vor der Vulva herum baumelt.

Einen schwachen Beckenboden kann jeder erwischen

Nicht nur Schwangerschaft und Geburt belasten den Beckenboden. Übergewicht, falsches Heben und Tragen und sogar chronischer Husten können den Beckenboden schwächen.

Neben regelmäßigem Beckenbodentraining hilft es im Alltag ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Beim Heben von Dingen sollte man am besten etwas breitbeinig stehen und mit einem geraden Rücken in die Hocke gehen. Das tut auch dem Rücken gut. Der Beckenboden mag es übrigens, wenn wir einfach weiter atmen und beim Tragen von schweren Sachen nicht ständig die Luft anhalten. Gerades Sitzen mit leicht geöffneten Beinen entlastet übrigens auch den Beckenboden. Und wer schon mal Schwanger war weiß, dass man aus dem Liegen am besten über die Seite aufsteht.

elvie – der smarte Beckenbodentrainer

Ich mag es smart. Ich habe einen Vibrator, der sich per App steuern lässt und in allen erdenklichen Variationen vibrieren kann. Bei Kickstartet backte ich eine Menstruationstasse die mir per App sagt, wann sie voll ist und gleichzeitig anhand der Farbe meines Blutes sagen kann, wie es mir gerade so geht. Und sie trackt automatisch meinen Cyclus. Immer mehr smarte Verhütungshilfen kommen auf dem Markt und ich habe gerade die Qual der Wahl, ob ich lieber mit einem Armband schlafen gehe, oder mir ein witziges Ding einführe um nicht vollkommen ungeplant das Familienbett erweitern zu müssen.

elvie – Der smarte Beckenbodentrainer | Beckenboden | Schwangerschaft | Geburt | Sex

Dass es mich in den Fingern juckte, seit ich von einem smarten Beckenbodentrainer hörte, ist da natürlich klar. Seit ein paar Wochen ist elvie bei mir. Ein etwas verformte, türkise Kaulquappe. Während des Mittagsschläfchens oder Abends, bevor ich auf das Sofa hüpfe ziehe ich mein Höschen runter, platziere elvie, öffne die App und spanne und entspanne meinen Beckenboden. elvie misst dabei die Intensität und sagt mir, wann ich anspannen, halten, oder entspannen soll. Und das macht mit elvie richtig Spaß. Durch eine Gameification bleibt das Training interessant und man wird richtig ehrgeizig sich zu verbessern. Hat man erstmal einen gut trainierten Beckenboden steigt man einfach ein Level auf und hält mit neuen Aufgaben seine Stärke und wird zu einem richtigen Beckenboden-Guru.

elvie hat eine hübsche Ladestation, lässt sich per USB aufladen und passt auch in die Handtasche, damit man auch auf kleinen Reisen weiter trainieren kann.

Ich bin etwas empfindlich was das Einführen von egal was angeht und gehöre zu den Tamponhassern. elvies Form und das samtige Material lassen es aber schön flutschen und ich habe nichts zu meckern. Natürlich ist die kleine Kaulquappe auch wasserdicht und bekommt nicht plötzlich in dir einen Kurzschluss.

elvie – Der smarte Beckenbodentrainer | Beckenboden | Schwangerschaft | Geburt | Sex

Was ich aber ganz besonders an elvie mag und warum ich es euch empfehle? Ich wusste zu Beginn gar nicht was ich anspannen soll und ob das was ich da anspanne, auch richtig ist. Irgendwie verwirrten mich die ganzen Erklärungen in Youtube-Videos, in Rückbildungskursen steht manchmal vorne eine Dame die nicht von Aussen sofort sehen kann, ob du wirklich die richtigen Muskeln trainierst und regelmäßig bei der Frauenärztin auf den Stuhl springen um sie zu fragen ob du jetzt auch wirklich den Beckenboden oder doch nur deinen Popo anspannst ist auch doof. elvie gibt dir ein Feedback, ohne das irgendwer einen Finger in die hineinstecken muss.

Inzwischen bekommt man den smarten Beckenbodentrainer bei diversen Shops, zum Beispiel hier bei Amorelie. Da kann man sich auch gleich den smarten Vibrator bestellen. 😉

Verlosung

Damit ihr auch Teil der #SqueezeSquad werdet und euer Beckenboden demnächst ganze Betonblöcke heben kann, verlose ich einen elvie.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog oder nehmt an der Verlosung über Instagram auf meinem Profil mit dem Bild zu diesem Posting teil. Um die Gewinnchancen zu erhöhen lohnt es sich natürlich auf beiden Plattformen mitzumachen. Damit ich den Gewinner kontaktieren kann, solltet ihr mit einer richtigen E-Mail-Adresse teilnehmen.
  • Mitmachen dürfen nur natürliche Personen über 18 Jahre.
  • Teilnahmeschluss ist am 25.05.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 26.05.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung sind ausgeschlossen.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen melden, verfällt der Gewinn.

Viel Glück.

elvie – Der smarte Beckenbodentrainer | Beckenboden | Schwangerschaft | Geburt | Sex

Baby Mommy

Hilfe, hilfe, ich bin so müde, aber schlafen will ich nicht

Wenn alle schlafen wollen, nur das Baby nicht

9. Mai 2017
Hilfe, hilfe, ich bin so müde, aber schlafen will ich nicht | Wenn alle schlafen wollen, nur das Baby nicht | 46-Wochen-Schub

Vor knapp vier Wochen krabbelte der Sohn plötzlich rückwärts vom Bett. Und vom Sofa. Von einem Tag auf dem anderen hat er verstanden, dass man nicht mit dem Kopf voran von Sachen herunter klettert, sondern mit den Füßen zuerst. Seitdem kann er nicht nur selbst in unser Bett steigen, sondern auch wieder heraus. Das trägt ungemein dazu bei, dass wir alle entspannter sind. Man muss nicht mehr darauf achten, dass er der Bettkante zu nahe kommt. Jetzt kann man das Schlafzimmer verlassen und darauf warten, dass er einem glücklich hinterherkrabbelt. Rückwärts von Dingen herunter klettern, bedeutet auch rückwärts krabbeln können, das kann er jetzt also auch. Er gehörte nämlich zu den Kindern, die von anfang an vorwärts robbten und krabbelten. Also lernte er jetzt zwei Dinge auf einmal.

Keine Woche später stand das Baby plötzlich. Nicht an irgendetwas dran, dass kann er schon eine ganze Weile, sondern einfach so, mitten im Raum. Erst geht er in die Hocke, dann steht er. Zu Beginn hielt er sich kaum eine Sekunde auf den Beinen, jetzt bleibt er schon viel länger stabil stehen. Er lässt auch immer öfter die Dinge los, an denen er sich hochgezogen hat. Man sieht ihm an, dass das noch nicht genug für ihn ist. Er will weiter. Der Babysohn will gehen. Und das nicht an irgendetwas entlang. Frei gehen ist sein Ziel. Aber das klappt einfach noch nicht so, wie er es gerne möchte. Also übt er. Immer. Auch dann, wenn er schläft. Wenn er denn schläft.

Unser Baby ist immer in Action. Das kennen wir schon. Kurz mal still sitzen und etwas länger angucken oder sich mal an Mama und Papa lehnen um etwas auszuruhen ist nicht sein Ding. Das war okay, schließlich gab es ja Frühstücks- Mittags- und Nachmittagsnickerchen. Kurz andocken, einschlafen und wieder mit neuer Energie weiter machen.

Aber jetzt hat der Sohn Hummeln im Po. In kurzer Zeit hat er so viel neues gelernt und das will er perfektionieren und gleich noch etwas hinterher legen. Schlaf nimmt ihm wertvolle Zeit, in der eher vielleicht etwas verpassen könnte. Und jetzt wo Arme und Beine etwas können, wollen die Muskeln es so oft wie möglich wiederholen. Das geht natürlich nicht wenn man entspannt und still in Mamas Armen liegen soll. Also wird gezappelt und gedreht und gewendet, heruntergerutscht und wieder hochgekrabbelt, aufgestanden und hingeplumst. Und dabei gejammert. Denn nach zwei Stunden Ausdauersport, anders kann man die Aktivitäten des Sohnes nicht beschreiben, ist der Körper müde und auch der Geist braucht eine kleine Pause um alles verarbeiten zu können.

Wir sind ja im Team Einschlafstillen. Das klappte bis jetzt auch hervorragend. Die Wunderwaffe um zu entspannen und einzuschlafen. Und unterwegs snoozelte das Baby gerne in der Trage ein. Aber jetzt? Nö. Einfach nur Nö. Im Bett nebeneinander liegen und stillen funktioniert gar nicht mehr. Der Sohn liegt dann für zwei Sekunden an der Brust, dann dreht er sich auf den Bauch, der Po geht in die Höhe, die Füße werden in die Matratze gestemmt und plötzlich steht er, nur noch der Kopf ist unten, schließlich will er die Brust eigentlich nicht loslassen. Und dann prescht er nach vorne um sich an die Wand zu stellen. Oder legt den Rückwärtsgang ein um vom Bett zu steigen. Also stillen wir jetzt wieder im Arm. Läuft aber auch nicht wirklich besser. Manchmal windet er sich wie eine kleine Raupe von mir runter, krabbelt etwas rückwärts und ist dann schlecht gelaunt, weil die Brust nicht mitgekommen ist. Dann fällt er mit offenem Mund auf die Brust, nimmt zwei Züge und macht weiter Action, bis er wieder jammert, weil ihm die Brust fehlt und er müde ist. Festhalten ist keine Option. Mal ganz davon abgesehen, dass er wirklich stark ist, niemand entspannt sich, wenn man ihn festhält und darum geht es ja eigentlich bei der ganzen Sache.

Wenn er denn mal in meinen Armen liegen bleibt, dann machen seine Beine einen Spagat in der Luft, ein Fuß wird immer wieder in mein Gesicht gehalten und wenn seine Füße nackig sind, lacht er sich mit dem Nippel in der Brust kringelig, wenn er den großen Zeh in meinen Mund schiebt.

Bis der Babysohn schläft, können Stunden vergehen. Falls jetzt jemand denkt, dass er vielleicht gar nicht müde ist, doch doch, ist er. Sehr sogar. Die Augen werden gerieben, die Haare gerauft, Lachen wechselt sich mit Quengeln ab. Aber ganz kurz an der Brust sein gibt ihm noch mal einen kleinen Powerschub, den er immer wieder ausnutzt um noch mal Aufzudrehen. Es ist auch vollkommen egal in welchem Stadium der Müdigkeit er mit mir ins Bett geht. Leise erzählen und ein kleines Schlaflied (wirkten sonst immer echt gut) bringen ihn auch nicht mehr runter. Alles was bis jetzt half, hilft nicht mehr. Wir sind auch schon Abends zu einem Spaziergang mit dem Kinderwagen aufgebrochen, weil uns nichts mehr einfiel und er ab und an darin einschläft. Nach einer Stunde kamen wir mit einem vollkommen überdrehten Baby wieder nach hause. Auch in der Trage oder im Tuch kommt er kaum zur Ruhe. Erst werden die Arme oben herausgestreckt, dann hüpft er auf und ab, beugt sich zu beiden Seiten fast komplett heraus und guckt und zappelt.

Und wenn der kleine Sohn endlich schläft, dauert es nicht lange bis er sich plötzlich einfach hinsetzt, meistens noch mit geschlossenen Augen und noch gar nicht richtig wach. Und wenn man nicht schnell genug ist und ihn in den Arm nimmt, krabbelt er einfach los oder stellt sich hin. Dann ist er natürlich so wach, das an ein schnelles wiedereinschlafen nicht mehr zu denken ist.

Ich weiß, das ist alles nur eine Phase, ein Schub und vermutlich ist es von heute auf morgen wieder weg und er schläft wie eine Eins, aber gerade komme ich wirklich an meine Grenzen. Ich bin müde. So müde. Ich nicke teilweise beim Einschlafstillen ein und schrecke von seinem Zeh in meinem Mund wieder auf. Aber die Müdigkeit ist gar nicht das Schlimmste. Ich merke, wie ich an Geduld verliere. Ab und an, nach einer Stunde Zubettbringen, schnell aus dem Zimmer schleichen um mal Pipi zu machen und noch auf der Toilette hören wie das Baby wieder wach ist und meckert, weil es doch eigentlich schlafen will, kratzt an meinen Nerven. Manchmal hilft tief durchatmen gar nicht mehr, da muss ich selbst kurz weinen, bevor ich wieder eine entspannte Einschlafbegleiterin bin. Ich würde ihm so gerne erklären, dass es mit ein bisschen Schlaf viel leichter fällt neue Dinge zu lernen. Ein bisschen neue Energie bewirkt Wunder. Aber ich kann nichts machen als ihn immer wieder in den Arm zu nehmen, leise zu flüstern, dass jetzt Zeit ist um die müden Augen auszuruhen und Armen und Beinen, die so viel leisten, eine Pause zu gönnen.

Wenn ich anhand der Intensität dieses Schubes auf eine neue Fähigkeit schließen müsste, würde ich übrigens darauf tippen, dass das Baby demnächst an Wänden hochgehen kann.

Mommy

Der wird später sicher mal gemobbt

Über rosafarbene und blaue Geschlechterrollen und warum wir mit unseren Vorurteilen die Mobber von morgen erschaffen

2. Mai 2017
Der wird später sicher mal gemobbt | Rosafarbene und blaue Geschlechterrollen | Erziehung

Der Sohn hat eine rosa Mütze, auf ein paar Oberteilen sind kleine Kätzchen und ein rosa Tuch hat er auch. Ihm steht rosa einfach und ich mag Katzen. Mein Mann auch. Katzen sind kein Mädchending. Es bleibt mir ein Rätsel warum es sie nur auf Kleidung aus der Mädchenabteilung gibt. Rosa und „Mädchenkleidung“ lassen andere Menschen gerne mal dazu verleiten uns kluge Ratschläge zu geben. „Aber er ist doch ein Junge. Später will der dann doch sicher auch Kleider tragen und mit Puppen spielen. Der wird dann sicher gemobbt.“

Puh. Erstmal finde ich die Differenzierung von Mädchen- und Jungenkleidung albern. Eine Farbe ist weder einem Penis noch einer Vulva zugeordnet. Mädchen wollen auch gerne mal Pirat sein und Jungs Prinzessin. Schließlich dürfen die machen was sie wollen. Und Jungs spielen auch gerne mit Puppen Vater, Mutter, Kind, wobei es ihnen, je jünger sie sind, vollkommen egal ist ob sie Vater oder Mutter sind.

Unser Sohn verbringt die meiste Zeit des Tages mit mir. Er sieht mich wie ich ich koche und putze, wie ich Kleider und Röcke trage und wie ich mir Rouge auf die Wangen pinsel. Er beobachtet mich in meinem Tun immer mehr. Er schaut interessiert zu und fängt ganz langsam an mich nachzuahmen. Wenn er daran Interesse hat, wird neben dem großen Herd irgendwann ein kleiner stehen. Er darf mit meinen Pinseln seine Wangen kitzeln und sollte er mal einen Lippenstift zu fassen kriegen kann er sich und den Spiegel damit anmalen. Möchte er, wenn er etwas größer ist, meine Kleider anprobieren, darf er das. Schließlich durfte auch ich in die Kleider meiner Mutter und in die Hosen meines Vaters schlüpfen und hatte dabei einen Heidenspaß. Ich werde es ihm nicht verbieten sich im Geschäft Pullis mit Glitzerponys auszusuchen anstatt mit Treckern oder Trecker anstatt Glitzerponys. Er darf sich frei entfalten. In Hosen und Kleidern. Ich dränge ihn in keine Richtung.

Natürlich mag mir jetzt einer vorwerfen, dass ich es doch tue und ihn durch das Tragen von Hosen bereits zeige, dass Jungs eben Hosen zu tragen haben, aber hätte ich eine Tochter, sie würde in diesem Alter auch Hosen, Leggings und Strumpfhosen tragen. Bei Robb- und Krabbelkindern sind Kleidungsstücke einfach Quatsch, die hochrutschen können. Und Röcke und Kleider rutschen nunmal hoch.

Mobben hat nichts mit der Farbe oder der Art von Kleidung zu tun, die jemand trägt. Und auch nichts mit den Vorlieben für Puppen oder Autos. (Und natürlich auch nichts mit der Hautfarbe und Herkunft.)

Kinder mobben andere Kinder aufgrund von Vorurteilen, die ihnen von den Eltern mitgegeben werden. Eltern die befürchten andere Kinder würden aufgrund von rosa Mützen und Katzenprints gemobbt werden, schaffen die Mobber der nächsten Generation, gewollt oder ungewollt. Denn sie vermitteln ihren Kindern, dass bestimmte Dinge nur Mädchen dürfen, oder eben nur Jungs. „Irgendwann wird es vielleicht von den Mitmenschen akzeptiert, wenn Jungs auch Mädchensachen tragen, aber jetzt ist es noch nicht soweit und deshalb ziehe ich meinem Sohn keine rosa Sachen an.“ trägt nicht dazu bei, dass die nächste Generation toleranter damit umgeht. Damit wird weiterhin dafür gesorgt, dass es als abnormal angesehen wird. Es ist ja schön, wenn man eigentlich cool damit ist, aber es trotzdem nicht machen, weil andere es nicht machen, ändert nichts.

Baby Mommy Wishlist

Schönes im April

Gekauft und nicht nur gewünscht

27. April 2017

Neben ein paar Kilo Blaubeeren die ich regelmäßig nach Hause schleppe (ja, kein bisschen saisonal und das ist gar nicht gut, aber meine Seele genießt jede einzelne von ihnen), habe ich diesen Monat ein wenig übertrieben und noch ein paar andere Dinge mit nach Hause gebracht. Für mich und für das Baby. Statt einer Wunschliste gibt es eine „was hat Mama alles angeschleppt“-Liste. An dem Namen muss ich noch feilen, aber ich glaube, das Prinzip gefällt mir. Ich lese und gucke gerne Youtube-Videos mit diesem Inhalt, vielleicht ihr ja auch. Und wenn es euch gefällt, findet einmal im Monat eine solche Liste Platz auf meinem Blog. Vorausgesetzt ich kaufe wieder mehr als Blaubeeren.

Ein paar Tage war es richtig schön warm. Schon fast Sommer statt Frühling. Jonah und ich saßen Barfuß in der Sandkiste und eine milde Brise ließ sich alles nach Urlaub anfühlen. Ich wollte am liebsten die dicke Jeans gegen luftige Stoffhosen tauschen und klickte mich Abends durch ein paar Onlineshops. Bei Asos landeten zwei Hosen aus einem Mix aus Baumwolle und Leinen in meinem Warenkorb und ich könnte heulen, dass es gerade wieder vor dem Fenster hagelt und die Hosen noch ein bisschen im Schrank auf Ich liebe Leinen und möchte ganz langsam immer mehr Teile mit mehr oder weniger Anteil davon meine Garderobe integrieren. Die rosa Karottenhose | 1 | fühlt sich etwas fester an, die rotbraune Hose | 3 | ist schön leicht und ich mir gefallen die Knöpfe und die Schleife zum Binden an der Seite besonders gut.

Vor ein paar Jahren konnte ich mir mich selbst in Sneakern überhaupt nicht vorstellen. Bloß Chucks waren eine Ausnahme. Ich liebte Chelsea Boots, mit und ohne Absatz. Inzwischen komme ich mir ohne Sneaker an den Füßen komisch vor. Sneaker und Gummistiefel dominieren inzwischen meinen Schuhschrank. Um die beigen Lily Sneaker von Edited | 2 | mit der unglaublich trendigen Schleife tigere ich schon etwas länger herum und gönnte sie mir jetzt einfach.

Ich brauche keine Still-Oberteile, einfach das Shirt hochziehen finde ich viel praktischer. Mit lockeren Oberteilen geht das noch mal eine Nummer leichter als mit engen Shirts. Ich liebe Streifen und der Jumper Marika von Edited | 4 | mit seinem gestreiften Rüschensaum ist ganz sicher für mich gemacht. Rosa war nie meine Farbe, also abgesehen von dem rosa Kleid, dass ich als Kind tragen durfte, als ich Blumenmädchen auf einer Hochzeit war. Seit letztem Jahr mag ich Rosa dafür doppelt so gerne. Meine rosa Regen- und Jeansjacke trage ich momentan am liebsten. Das rosa Oberteil von Asos | 5 | ist leicht und luftig und gerade im Sale. 😉

Die letzten Jahre kamen an meine Haut nur natürliche Öle und Heilerde. Damit bin ich immer noch vollkommen zufrieden, aber seit Jonahs Geburt juckt es mich in den Fingern mal wieder etwas mehr zu machen und auszuprobieren. Mir etwas richtig gutes zu gönnen. Meine Lieblingsmarke für Schminke ist 100% pure, neben dekorativer Kosmetik haben sie aber auch ganz tolle Pflegeprodukte und ich schlug letzte Woche zu. Neben diesem und jenem landete auch ein Gesichtspeeling mit Matcha | 6 | bei mir im Bad. Das werde ich heute Abend ganz entspannt ausprobieren.

Es fällt mir unglaublich schwer an schönen Tassen, Tellern und Schüsseln vorbei zu gehen. Irgendwann möchte ich ein buntes Sammelsurium schöner und gerne auch handgemachter Keramik im Küchenschrank stehen haben. Bei Bechern bin ich schon gut dabei, gerade stocke ich die Teller auf. Die Stücke von Suite One Studio haben es mir angetan und gerade gibt es bei Anthropolgie ein paar wirklich hübsche Teile aus einer Kooperation für einen humanen Preis zu erstehen. Da konnte ich nicht nein sagen und drei Dessertteller | 7 | sind gehören jetzt mir.

Jonah ist jetzt ein Spielplatzkind. Schaukeln und im Sand rumwuseln sind sein Ding. Ganz besonders haben es ihm aber die Spielsachen der anderen Kinder angetan. Damit wir den anderen eine Ersatzschaufel in die Hand drücken können, während Jonah die der anderen mopst, haben wir uns einen Matschbeutel voll Sandspielzeug von Spielstabil | 8 | bestellt. Vielleicht mag der Babysohn seine eigenen Spielsachen ja sogar lieber als die der anderen. Beim nächsten Ausflug in die Sandkiste testen wir das mal.

Wer viel auf der Terrasse und der Wiese rumkrabbelt und sich an allem hochzieht und daran entlang läuft, der braucht Schuhe. Schön weiche für den zarten Babyfuß. Die Krabbelschuhe mit Fuchsmotiv von Pololo | 9 | sind so unglaublich süß und so weich.

Pettersson und Findus sind fester Bestandteil meiner Kindheit und meine Kinderbücher stehen noch immer hier im regal und warten darauf von Jonah entdeckt zu werden. Aber die Seiten sind dünn und das Format noch viel zu unhandlich für kleine Hände. Ich entdeckte zufällig die kleine Variante mit stabilen Pappseiten und kürzeren Texten. Klar ist Jonah noch zu jung um all die kleinen Muckler zu entdecken, aber wir lesen trotzdem Abends in dem Buch | 10 |.

Am liebsten würde das Baby ständig mit unserem Handfeger und Schaufel spielen, aber in der Bürste sind so viele Fussel und die Schippe sah sicher auch schon mal besser aus. Jetzt hat er sein eigenes Kehrblech mit Schaufel von Glückskäfer | 11 |.

Hat es euch eines der Teile auch angetan?