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1000 Fragen an dich selbst #8

Müdi und ein kleines Gewinnspiel | Selbstfindung und Selbstfürsorge

23. Februar 2018
1000 Fragen an dich selbst #8 | Müdi und ein kleines Gewinnspiel | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mehr auf https://ivy.li
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Die Woche alleine mit dem Sohn ist fast vorbei, am Montag starten wir wieder zu dritt in den Tag. Ich freue mich schon riesig darauf.

Wir zwei sind ein gutes Team und haben die Woche seit Sonntag wirklich gut gemeistert. Sogar das Bringen in die KiTa hat so so gut geklappt. Eigentlich übernimmt das nämlich immer Tom, weil er bei mir nicht loslassen konnte. Jetzt werde auch ich mit einem „Tschüüü“ und schnellem Winken verabschiedet, während er schon mit den Erziehern lacht.

Aber ich bin so müde. Meine Müdigkeit hat neue Dimensionen angenommen. Die letzten Stunden vor dem Aufstehen schläft die Wülmaus so unruhig und stillt oft. Dabei kann ich nur schwer wieder einschlafen. Schlaft ihr mal ein, wenn ständig ein Kind über euch klettert, weil es doch lieber auf der anderen Seite stillen will oder sich immer wieder hinsetzt um sich dann auf euch zu werfen. Und dann ist gegen 5 Uhr die Nacht ganz zuende. Wenn man dann noch bis Nachts wach ist, den Haushalt macht oder arbeitet, ist man nach, vielleicht drei Stunden Schlaf, alles andere als wach. Also gehe ich jetzt einfach mit dem Kind schlafen. Abends vollkommen übermüdet vor dem Rechner und einem leeren Textdokument zu sitzen und zu versuchen nicht vor leere im Kopf zu sabbern, bringt ja auch nichts.

1000 Fragen an dich selbst #7


141. In welche Länder möchtest du noch reisen?
Ich habe schon so viele Länder gesehen, weil ich ich als Kind viel mit meiner Mama und meinen Großeltern reiste. Aber ich würde sie gerne noch mal als Erwachsener sehen.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?
Ich hätte gerne Wunschpunkte. Nur nicht in blau, lieber kleine Zarte Sommersprossen, die auch immer wieder kommen, ohne das ich Herrn Taschenbier (Tom) zwischendurch verlassen muss.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
Es gab ganz sicher Situationen als Teenie, in denen ich mich am liebsten in Luft aufgelöst hätte, aber ich scheine sie alle verdrängt zu haben. Oder mein müdes Gedächtnis hat kurzzeitig seine Funktionen gedrosselt.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

145. Wie flexibel bist du?

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?
Käsebrot mit Marmelade ist vermutlich gewöhnlich ungewöhnlich. Ich mag gerne rohes Sauerkraut mit Ofengemüsse und Hummus. Oh und ich habe bei McDonald’s gerne Pommes in den McSundae gedippt.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?
Warten. ¯\_(ツ)_/¯ In der Schlange stehen stresst mich meistens gar nicht. Nur wenn das Kind mega müde oder quengelig ist, wünschte ich mir, dass es etwas schneller ginge. Aber statt zu meckern, bespaße ich lieber das Kind.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Im Spiegel. Keine Ahnung wo auf Fotos immer das zweite Kinn herkommt oder die heruntergezogenen Mundwinkel, obwohl ich eigentlich glücklich bin.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Weder noch. Ich entscheide mich für mein Wohlbefinden und das mag manchmal viele Kalorien und wenig Sport.

150. Führst du oft Selbstgespräche?
Ja, aber wenn man ein Baby hat, bzw. ein Kleinkind, sind das gar keine Selbstgespräche mehr.

151. Wofür wärst du gern berühmt?
Für meine unendliche Geduld, meine vollen und voluminösen Haare und mein unglaublich starkes Immunsystem.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Beschissen. Gerade dann, wenn man es nicht nachvollziehen kann, bzw. wenn man keinen Grund genannt bekommt.

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Menschen die ich wirklich mag, kenne ich sehr gut, bzw. lerne sie gerade sehr gut kennen.

154. Duftest du immer gut?
Ne, nach einer Fiebernacht rieche ich ganz sicher nicht gut.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Ich habe lange jedes Jahr meine gelesenen Bücher getrackt. Da kamen in der Regel zwischen 30 und, wenn ich echt viel Zeit hatte auch mal 50 Bücher bei rum. Jetzt bin ich froh, wenn ich ein bis zwei Bücher im Monat gelesen bekomme.

156. Googelst du dich selbst?
Ja, aber das ist ziemlich langweilig.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?
Ich bin wirklich langweilig, aber ich verspüre gar kein Bedürfnis danach. Ich mag die Ereignisse in meinem Leben und freue mich, dass ich so viele tolle Erleben durfte und noch vor mir habe.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Nope. Ich bin einfach nicht für das Leben in einer WG gemacht. Ich habe es ausprobiert, es war okay, aber es ist einfach nicht mein Ding.

159. Sprichst du mit Gegenständen?
Ja. Abgesehen von unserem Google Home und Alexa Dot, feuer ich auch gerne mal den Toaster an.

160. Was ist dein größtes Defizit?
Abgesehen von einem wirklich gut funktionierenden Immunsystem? Ich niese schon wieder den ganzen Vormittag. Das kann doch bloß ein Witz sein.

Gewinnt ein „1000 Fragen“-Heftchen und schöne Kleinigkeiten aus der Flow

Anfang der Woche kam ein Kurier mit einem großen Pakte. Darin sind 19 „1000 Fragen an dich selbst“-Heftchen und viele kleine und große Beilagen aus den letzten Ausgaben der Flow. Gut, eigentlich 20, aber eines behalte ich. Die anderen 19 Heftchen und schönen Beilagenpakete möchte ich an euch verlosen. Dafür müsst ihr auch gar nicht viel tun.

Nein, ich bekomme dafür kein Geld, ich verschicke sie sogar selbst an euch. Ich finde die Idee einfach so schön und freue mich selbst über das Heftchen und weiß, dass auch unter euch einige sind, die es so gerne selbst hätten.

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Wie ihr gewinnen könnt?

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt).
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Teilnahmeschluss ist am 04.03.18 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 05.03.18 gezogen und per E-Mail benachrichtigt.
  • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 5 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

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Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

*Der Gewinn wird vom Flow Magazin zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank.

1000 Fragen an dich selbst Mutterschaft Selbstfürsorge

1000 Fragen an dich selbst #7

Müde und weniger Zeug | Selbstfindung und Selbstfürsorge

17. Februar 2018
1000 Fragen an dich selbst #7 | „freundlich“ bestimmt | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mehr auf https://ivy.li

Ich bin zu 300 % müde und deshalb ist heute Samstag und nicht Freitag und der Beitrag einen Tag später online, als sonst. Fällt euch das eigentlich auf? Vermutlich stört sich bloß mein nerviger Perfektionismus daran, aber der muss in den letzten Jahren eh immer ordentlich einstecken, denn sonst würde hier nie ein Text online gehen oder ein Bild oder überhaupt dieser Blog oder ich irgendwohin, denn er hat utopische Ansprüche, vor allem an mich.

Tom packt gerade seinen Koffer und ich bekomme dabei Bauchweh. Nein, er zieht nicht aus, er fliegt morgen für eine Woche weg und ich vermisse ihn jetzt schon schrecklich. Und er fliegt in die Sonne und laut Wetterbericht soll es hier Montag Schneeregnenhageln und das ist nicht mein Lieblingswetter.

Wenn ich nicht gerade müde bin, bin ich im Aussortierfieber. Ich habe Geschirr aussortiert und Stifte, Papiere und Nippes und Bücher. Bücher fiel mir erst schwer, dann erstaunlich leicht. Das Regal auf dem Bild ist eigentlich halb leer, sieht man nur nicht, weil es nur halb drauf ist und auch mit Büchern voll, die eigentlich schon weg sind, aber der passende Karton noch fehlt. Sich von Zeug zu trennen tut so gut.

1000 Fragen an dich selbst #7

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Im Agenturalltag war das irgendwie die Erwartungshaltung der Vorgesetzten und einigen Kollegen. Arbeit vor Familie und Liebe, Freunde arbeiten ja eh in der Agentur. Wenn man andere Prioritäten hat (Familie, Liebe, Freunde außerhalb der Agentur und sich selbst) ist man schnell die Dumme, die vor 20 Uhr geht und alle „hängen“ lässt. Mal gucken, ob sich das nach meiner Elternzeit geändert hat. Aktuell teste ich ja das Ding mit dem Selbstständig machen. Und Tom steht da hinter, nein, eigentlich neben mir. Es geht viel Zeit dafür drauf, die wir eigentlich mit Händchenhalten und Rumknutschen verbringen würden, aber wir verbringen sie zusammen, nebeneinander am MacBook und knutschen einfach zwischendurch.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Dafür, dass ich trotz ihrer Trennung Mama und Papa habe. Dafür, dass ich einen so ausgefallenen Namen habe, obwohl ich ihn als Kind furchtbar doof fand. Dafür, dass ich mich frei entfalten konnte. Dafür, dass meine Mama mir so viel ermöglicht hat, obwohl sie selbst nicht viel hatte und so hart arbeiten musste. Dafür, dass ich durch jede Pfütze und jeden Matschberg springen durfte und dafür, dass mir Abends oft aus Büchern vorgelesen wurde, die eigentlich für etwas ältere Kinder gedacht waren, aber ich so viele aufregende Abenteuer mit meiner Mama erleben konnte. Dafür, dass ich schon als kleines Kind, so viel reisen konnte, dass ich Weihnachten auf Kauai feiern und aus Arizona den schönsten Traumfänger mitnehmen durfte. Dafür, dass ich eine wunderschöne Kindheit hatte.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Oft. Immer öfter. Das endet manchmal damit, dass mich an der Ampel ältere Menschen vollkommen überrumpelt angucken, weil ich ihnen sage, dass sie doch bitte auf Grün warten sollen, weil hier auch Kinder mitwarten und über Rot gehen ziemlich uncool ist. Gut, manchmal mecker ich es ihnen auch einfach nur entgegen, nachdem sie über Rot gingen und ich sie, obwohl ich auf Grün wartete, bei der nächsten roten Ampel (an der sie, dank argem Verkehr, doch stehen bleiben müssen) wieder eingeholt habe.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Tagsüber ist er eigentlich immer aus, aber Abends läuft öfter eine Serie, obwohl Tom und ich nebenbei arbeiten. Hingucken und mitbekommen was passiert, tue ich aber trotzdem.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Hatten wir die Frage nicht schon mal? Ich habe den Verlust meiner Oma noch immer nicht überwunden und bei dem Gedanken an zwei Jahre auf einer furchtbaren Schule, auf der ich stark gemobbt und misshandelt wurde, bekomme ich noch immer Bauchweh.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?
Zu Studentenzeiten? Essen für die letzten 15 Tage des Monats. Heute vermutlich eine Packung Blaubeeren und etwas zu trinken für mich und den Sohn, bevor wir zur Bank gehen und wieder etwas Geld abheben. Mein Konto ist zum Glück nicht mehr das einer Studentin, die Miete, Lebensunterhalt und Privatuni mit einem 20 Stunden-Job und einer kleinen finanziellen Unterstützung der Mama zahlen muss.

127. Verliebst du dich schnell?
Es hat bei meinen Exfreunden und auch bei meinem Mann etwas länger gedauert. Aber bei meinem Kind dauerte es keine Sekunde!

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
An alles! Wirklich! Das ist schrecklich.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Ich mag alle Tage. Wochentage, weil, und das klingt ziemlich gemein, mein Kind halbtags in der KiTa* ist und ich Zeit zum Arbeiten habe. Und Wochenenden, weil ich den ganzen Tag mit meinem Kind und meinem Mann zusammen bin.
*Der Sohn liebt die KiTa und es geht ihm morgens oft gar nicht schnell genug.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Unser Kind. Doch, das ist ein ziemlich cooler Typ! Ja, hier dreht sich ständig alles um unseren Sohn und meine Familie. Und sonst so? Ich habe irgendwie immer alles hinbekommen, was ich wollte. Das sind, in den jeweiligen Situationen, immer meine größten Erfolge.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Wow, mir sind berühmte Personen furchtbar egal.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
David Bowie.

133. Was ist dein Traumberuf?
Ich wollte Baletterin (Ballerina) werden und Prinzessin Fantaghirò und haben wir eine ähnliche Frage nicht schon gehabt?

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nein, aber ich werde besser darin.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Bis vor ein paar Tagen dachte ich, dass es definitiv alle meine Bücher wären, aber letzte Woche habe ich angefangen viele auszusortieren und es viel mir jeden Tag leichter mich von vielen zu trennen. Was ich wirklich nicht weggeben kann: Fotos!

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Pinterest, Twitter (nicht die Seite, aber die App) und Instagram (ja, auch die App, aber egal).

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Die Liebe ist umsonst und meine Familie will auch nicht für jeden schöneren Moment einen Euro haben. Aber genug Geld gibt Sicherheit und dadurch Gelassenheit und die lässt einem alles noch unbeschwerter genießen.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen?
Nein, nicht mal als Kind, obwohl ich wusste, dass meine beste Freundin einen Flummi geklaut hat und ich den mega cool fand. Halt, ich habe mal eine Mango geklaut. Aber das war gar nicht meine Absicht. Ich habe sie, zwischen meinen tausend Taschen, einfach vergessen und nicht mit aufs Band gelegt.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Alles, worauf wir Lust haben. Ich kann gut kochen und mag es, immer wieder neue Dinge auszuprobieren.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?
Im Bio-Laden. Total lame, ich weiß, aber ich liebe es, Lebensmittel einzukaufen.

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Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

1000 Fragen an dich selbst Mutterschaft Selbstfürsorge

1000 Fragen an dich selbst #6

„freundlich“ bestimmt | Selbstfindung und Selbstfürsorge

9. Februar 2018
1000 Fragen an dich selbst #6 | „freundlich“ bestimmt | Selbstfindung und Selbstfürsorge | Mehr auf ivy.li

Tage mit Sonnenschein machen mich automatisch eine Portion glücklicher und diese Woche schien oft die Sonne! Da ist es dann auch fast egal, dass ich eine fette Mandelentzündung hatte. Nacht der Kita bin ich immer mit dem Sohn noch eine Runde am Wasser entlang spaziert. Wir haben die Sonne genossen und den Enten und Gänsen beim Schnattern zugeschaut. Ich freue mich schon so sehr auf die wärmeren Monate mit mehr Sonne und weniger Minusgraden.

Ohne Minusgrade wäre es auch bei uns in der Wohnung endlich mal wieder richtig schön warm. Wir wohnen in einem Neubau mit Fußbodenheizung. Eigentlich ja richtig geil, würde sie denn in allen Räumen funktionieren. Aber scheinbar wurde bei der Einstellung gepfuscht und in diversen Wohnungen wird die Fußbodenheizung in einigen Räumen einfach nicht warm. Das Problem sind wohl falsch eingestellte Ventile. Das lässt sich, laut einem Techniker, in ein paar Minuten beheben, aber natürlich versucht unser Vermieter sich bei jedem Mieter herauszureden und so schreibe ich seit endloser Zeit nervige E-Mails oder hänge in der Warteschleife. Aber ich bleibe dran und verfasse die schönsten „freundlich“ bestimmten Mails.

Und wenn bis nächste Woche nichts passiert, kürzen wir die Miete. Ernsthaft, treten dem Mieterschutzbund bei. Ich bin Mitglied, seit ich von zuhause ausgezogen bin und der Mitgliedsbeitrag ist eine der besten Investitionen überhaupt! Die hätten auch schon das Schreiben der „freundlich“ bestimmten Nachrichten übernommen, aber bei unserem Vermietermensch habe ich das unbändige Bedürfnis selbst etwas zu erreichen. Der neigt nämlich dazu Frauen nicht immer für ganz voll zunehmen.

1000 Fragen an dich selbst #6

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Ja, ziemlich viele davon.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Vor einigen Jahren war es definitiv Schwarz, inzwischen ist mein Kleiderschrank sehr bunt und beim Hineinsehen sticht keine Farbe als dominant heraus.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Jein, ich versuche es immer, aber mit einem Kleinkind ist der Tag nie vorhersehbar und manche Nachmittage sind ganz plötzlich wunderschöne Kuschelnachmittage, auch wenn man doch eigentlich mit dem Kind einkaufen oder hierhin und dorthin wollte. Aber ich nutze die Vormittage und oft die Abende und die Nacht aus. Außer ich liege mit einer verschleppten Mandelentzündung flach.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Puh. Ich gucke Abends oft mit Tom zusammen eine Serie, alleine inzwischen eigentlich gar nicht mehr, weil ich meine Zeit anders nutze. In der Regel gucken wir eine, bis zwei Serien parallel. Gerade haben wir „Altered Carbon“ gesehen und sie war so gut!

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Ich möchte immer Spaß auf dem Spielplatz haben, mich auf Disneyfilme und Weihnachtsmärchen freuen und Pettersson und Findus im Kino gucken wollen. Ich will mich immer über halbe Fruchtriegel in meiner Jackentasche freuen können und über den kleinen Haufen Äste im Gebüsch, der aussieht wie ein Zwergen-Unterschlupf. Ich möchte immer voller Fantasie bleiben und mich über die kleinen Dinge genauso freuen können, wie über die großen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Nein. Ich bin da ganz ehrlich. Ich höre Musik über das Internet (klar, man kann sie offline verfügbar machen), schaue Serien darüber, tausche mich mit Freunden und Familie über unterschiedliche Messenger aus, per twitter verfolge ich die Nachrichten, ohne Internet (WLAN) könnte mich die KiTa nicht anrufen, weil bei uns das Netz im Haus sosososo schlecht ist, dass mein Handy ohne keinen Empfang hat (Unser festnetztelefon ist … meistens leer und versteckt) und ich verdiene mein Geld über das Internet. Mal abgesehen davon, dass ich mich auch ganz gerne mal über Instagram oder mit einem Youtube-Video berieseln lasse. Ich finde es in der heutigen Zeit aber auch gar nicht schlimm, das Internet täglich zu nutzen. Das bedeutet ja nicht, dass ich permanent darin abhänge.

107. Wer kennt dich am besten?
Ich kenne mich am besten. Manchmal. Ich habe mich in den letzten Jahren, und ganz besonders in den letzten zwei Jahren, sehr verändert. Ich lerne mich selbst zum Teil gerade erst wieder neu kennen.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?
Bügeln. Als Kind fand ich das mega cool, inzwischen bügel ich nur das, was ich am Tag anziehen möchte und auch nur dann, wenn mir die Falten ganz besonders auf die Nerven gehen. Ansonsten mag ich putzen und aufräumen eigentlich ganz gerne.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja, öfter als mir lieb ist. Mir sind kleine Dinge wichtig, die scheinbar von anderen oft nicht wirklich wahrgenommen werden und das verletzt mich schnell.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Ich schlafe aus. Aber das wird vermutlich in den nächsten Jahren nicht vorkommen. Abgesehen davon startet mein idealer freier Tag mit Sonnenschein, einem leckeren Frühstück mit meiner Familie, bei dem wir alle gemeinsam länger als 5 Minuten am Tisch sitzen. Wir gehen spazieren, essen ein Eis oder Kuchen, genießen die Sonne, ich habe Zeit ganz in Ruhe ein bisschen in einem Buch zu lesen und Abends essen wir alle gemeinsam in der warmen Sommerluft draußen zu Abend. Mit Freunden. Und es gibt süße Erdbeeren.

111. Bist du stolz auf dich?
Ja! Also wirklich. Ich habe einen verdammt großartigen Menschen zur Welt gebracht der an der Seite von mir und Tom jeden Tag noch großartiger wird. Ich wuppe das Ding mit der Selbstständigkeit besser, als ich dachte und ich putze jeden morgen meine Zähne!

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Ich kann anderen ganz hervorragend auf die Nerven gehen. Wobei, eigentlich ist das ganz nützlich. Ich nerve oft solange mit etwas, bis ich es erreiche. ¯\_(ツ)_/¯ Ich kann mit meinem Fuß meinen Kopf berühren!

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Ja, gestern die Tür zum Müllraum. Hahaha, ich bin so witzig. Ich habe den Tod meiner Oma noch immer nicht ganz verarbeitet und kann das Kapitel nicht abschließen.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Ich trinke keinen Alkohol, weil ich Stille.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Sommer und Sonnenschein, frische Blumen, mein glückliches Kind, erfolgreich abgeschlossene Projekte, ein richtig leckeres Eis, eine Tanzrunde mit meinem Sohn, ein Küsschen von ihm, mit meinem Mann abends auf dem Sofa kuscheln, kochen und backen, mein neues wollenes Unterhemd, Parmesan pur.

116. Hast du heute schon mal nach den Wolken im Himmel geschaut?
Ja. Das mache ich jeden Tag. Mit Kind ist der Himmel immer voll mit spannenden Sachen. Vögel, Flugzeuge, Hubschrauber, Ballons und Wolken.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Mist.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Ich bin ungerne ausgeschlossen, muss aber nicht im Mittelpunkt stehen.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Genießen. Ich esse mein Eis oft zu schnell, die Schokolade sollte ich viel öfter in den heißen Kaffee dippen und dann ganz genüsslich und langsam weglutschen, ich sollte Abends öfter mit meinem Mann kuscheln, statt zu arbeiten, ich sollte viel öfter meinem Kind dabei zusehen, wie er sein Ding macht, statt nebenbei etwas anderes zu tun.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Ja. Kein Mensch kommt auf die Welt und will böses.

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1000 Fragen an dich selbst Mutterschaft Selbstfürsorge

1000 Fragen an dich selbst #4

Notfallkuscheleinsatz | Selbstfindung und Selbstfürsorge

26. Januar 2018
1000 Fragen an mich selbst #4 | Notfallkuscheleinsatz | Selbstfindung und Selbstfürsorge

Eigentlich war es ja klar, dass nach meiner Woche Krankheit gleich das nächste Familienmitglied dran ist. Und so liege ich jetzt mit einem fiebernden Kleinkind den ganzen Tag auf dem Sofa und im Bett, weil nur Kuscheln ganz, ganz nah bei Mama hilft. Tag und Nacht.

Mein großer, kleiner Junge ist gerade wieder mein winziges Baby, das auf mir lebt und ich würde hier am liebsten ein Loblied an das Tragetuch anstimmen, aber wer weiß, wie viele Minuten ich habe um diesen kleinen Text zu schreiben, bevor der Sohn merkt, dass ich mich heimlich aus dem Schlafzimmer geschlichen habe.

1000 Fragen an dich selbst #4

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ja! Ich glaube an die Wiedergeburt, an Aufstieg zu etwas höherem, an mehr.

62. Auf wen bist du böse?
Gerade? Auf Tom, weil er eine Woche in den Sporturlaub fährt und ich das nicht kann. Weil ohne mich der Sohn nicht schlafen möchte und weil ich die magische Milch produziere. Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Einschlafstillen, ich liebe meinen Sohn und ich mache das alles wirklich gerne. Und trotzdem bin ich sauer, weil Tom einfach wegfahren kann. Ich gönne es ihm und gönne es ihm gleichzeitig kein bisschen. Vielleicht, weil ich auch einfach in die Sonne möchte, ins Warme, ans Meer. Ich weiß, dass das für ihn sehr wichtig und Rennradfahren mehr als nur ein Hobby ist. Es ist seine Leidenschaft und sein Ausgleich. Den hat er sich verdient.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Ich habe keinen Führerschein und bin darauf angewiesen. Ich gehe aber auch sehr gerne zu Fuß. Nur mit dem Fahrrad bin ich überhaupt nicht gerne unterwegs. Hamburger Autofahrer scheinen es auf Fahrradfahrer mit Kind hinten drauf abgesehen zu haben!

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Der Tot meiner Großmutter. Ich vermisse sie noch nach über 10 Jahren so sehr, wie am ersten Tag. Ich bereue es so vieles nicht getan und gesagt zu haben und die letzte Umarmung keine Stunden, sondern nur Augenblicke dauerte.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Ich glaube, mein Kind-Ich würde mich jetzt ganz cool finden. Vielleicht bin ich ein wenig zu unesoterisch für die kleine Ivy, aber ich habe eine ganz wundervolle kleine Familie, mache etwas Kreatives und bin glücklich. Gut, ich bin keine Balleterin und keine Kräuterhexe und Fantaghirò bin ich auch nicht, aber das ist okay.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Zu Esomusik und Mittelalterquatsch, ganz verträumt und sicher mega albern für die ganzen Nachbarn, zu Elektromusik im Wohnzimmer und dunklen Clubs, im Arm mit dem Kind zu Singer-Songwriter-Gedüdel und Indie-Popo mit dem Kind im Arm kuschelnd im Schlafzimmer und zu Kindermusik (Unter meinem Bett, (M)auserlesene Lieder) im Kinderzimmer.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Geht es um Sex? Geil! Wenn mein Partner nicht nur an sich denkt, sondern die, scheinbar doch sehr rare, Gabe besitzt sowohl seine, als auch meine Bedürfnisse wahrzunehmen und ihnen nachzukommen. Spaß für beide. So gut!

68. Was war deine größte Anschaffung?
Kamera und MacBook.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja, oft. Wenn ich sehr an ihnen hänge gibt es auch noch mehr als eine zweite Chance. Was in der Regel aber nur dazu führt, dass ich mich am Ende noch verletzter fühle, als vorher.

70. Hast du viele Freunde?
Jein. Ich habe viele Bekannte und eine Hand voll wirklichen Freunden. Dafür sind es aber Freunde, die es einem nicht übel nehmen, wenn man sich eine Weile nicht meldet, weil man erst einmal mit einer neuen oder verzwickten Situation klarkommen muss. Freunde, die man lange nicht sehen kann und bei denen es sich bei einem Wiedersehen so anfühlt, als hätte man sich erst gestern gesehen. Richtige Herzmenschen, deren Umarmung sich wie zuhause anfühlt.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Eigentlich keines. Es kommt immer auf den Kontext und die Person darauf an, die es sagt.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Ja. In der Grundschule haben war meine Klasse im Fernsehen. Ich glaube, auf Sat. 1. Ich war SO.AUFGEREGT!

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Ich bin seit kurzem jeden Monat ein paar Tage mega nervös. Kinderwunsch, ne. Ihr kennt das. Oder auch nicht.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.
Meine Familie, unser Bett, meine Bücher. Und eine Tasse Tee auf unserem Sofa, in Pyjamahose.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Tagsüber Twitter und ich bin alt und gucke gerne um 20 Uhr die Nachrichten. Nicht die auf VOX mit den Promis, sondern die echten.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Ich glaube, keines der klassischen Märchen ist mein Lieblingsmärchen. Aber ich liebe Prinzessin Fantaghirò!

77. Was für eine Art Humor hast du?
Einen … dunklen und oft echt plumpen. Manchmal ist mein Humor wirklich flach und an und an möchte ich ihm auf die Schulter klopfen, weil er mich über einen ziemlich klugen Witz hat lachen lassen. Ach, ich lache einfach gerne!

78. Wie oft treibst du Sport?
Vor der Schwangerschaft ging ich drei bis vier Mal die Woche Laufen, bis ich mir den Meniskus riss. Danach lief ich eine gefühlte Ewigkeit mit einer Bandage durch die Gegend, dann war ich faul, dann schwanger mit monatelangem Erbrechen und dann … ja, dann war ich frische Mami und dann Sportfaul und jetzt … mache ich jede Woche 4 – 5 Mal Yoga. Immerhin!

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Ich würde gerne, aber ich glaube, wenn man mich persönlich trifft, gehe ich unter.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Traurig, aber wahr, auf mein Smartphone. Abgesehen von der Möglichkeit der Welt mein Leben auf Twitter und Instagram zu präsentieren und anderer Leute Leben zu verfolgen, auf dem Handy sind so viele Fotos und Videos (jaja auch in der Cloud, aber trotzdem!) und selbst ohne Internet kann ich auf dem Handy mit der Kindle App lesen und Musik hören, schließlich kann man alles offline speichern. Und sonst? Ja, mhmm. Ich weiß es nicht. Ich habe in den letzten Monaten so viel aussortiert und bin immer noch dabei mich von Nippes zu trennen. Ich habe Lieblingstassen und -schüsseln, Lieblingsbücher und alte Erinnerungsstücke, aber eigentlich geht es ja auch ohne. Am wichtigsten ist meine Familie und die ist kein Ding. Oh halt! Parmesan!

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Mutterschaft Selbstfürsorge

1000 Fragen an dich selbst #3

Hormonchaos und KiTa-Bazillen | Selbstfindung und Selbstfürsorge

19. Januar 2018
1000 Fragen an mich selbst #3 | Hormonchaos und KiTa-Bazillen | Selbstfindung und Selbstfürsorge

Wenn ich meine Tage habe bin ich unentspannt, reagiere viel zu schnell viel zu doll über und vielleicht ist mir nicht nur deshalb am Montag der Kragen geplatzt, sondern auch, weil ich lieber zwei Striche gehabt hätte, anstatt starker Schmerzen. Aber das Leben und mein Körper hatten diesen Zyklus etwas anderes vor und so war ich diese Woche besonders dünnhäutig und mein innerer Vulkan ist zu Beginn ordentlich hochgegangen. Wegen Kleinigkeiten. Ich hasse das.

Natürlich reicht das noch nicht und die KiTa-Bazillen haben wieder um sich gegriffen und mich erwischt. Zum Glück hustet das Kind bloß, ist aber sonst top fit. Ich hingegen habe eine Nasennebenhöhlenentzündung. Dabei hatte ich gerade erst eine. Es beruhigt mich aber ungemein zu wissen, dass es anderen Eltern mit Kindern im ersten KiTa-Jahr ähnlich geht und viele im Wochentakt krank sind. Das geht den Nachbarn so, der Freundin zwei Stadtteile weiter und den ganzen lieben Mamas und Papas, die mir hier und auf Instagram folgen und mich mit aufmunternden Nachrichten überhäufen.

Regelschmerzen aus der Hölle und ein Kopf voller Rotz haben immerhin dazu geführt, dass ich mir eine kleine Auszeit genommen habe. Ich habe mich am Montag schon um 20 Uhr ins Bett gelegt und mir am Dienstag etwas Zeit mit Buch und Kuchen gegönnt, bevor ich das Kind aus der Kita abgeholt habe.
Ich mutmaße, dass es dem Immunsystem gut tun würde mal ein paar mehr Pausen zu machen und sich richtig auszukurieren und nicht wie beim letzten KiTa-Bazillen-Besuch den Quatsch Wochen mit sich herumzuschleppen, weil man sich nicht mal eine Stunde eher ins Bett legen kann/will. Dieses Mal versuche ich es besser zu machen und einen Gang runter zu schalten.

Mein Körper besteht inzwischen übrigens aus 95% Ingwer-Zitrone-Honig-Aufguss.

1000 Fragen an dich selbst #2

41. Trennst du deinen Müll?
Jein. Unsere Küche ist so klein, dass wir eigentlich gar keinen Platz für einen Mülleimer haben. Da haben sich die Architekten unseres teuren neubaus wirklich richtig viele Gedanken gemacht. „Müll? Den produziert in unseren schicken Wohnungen niemand!“ Wir verzichten auf eine Spühlmaschine (dafür wurde hier nämlich Platz gelassen) um dort einen Mülleimer hinzustellen und anderen Kram, für den Platz einfach vergessen wurde. Weil wir nicht jeden Tag den Müll durch die Tiefgarage zum Müllraum zu schleppen, reicht der Platz nicht für einen Mülleimer mit verschiedenen Fächern. Also trennen wir mit schlechtem Gewissen nur Papier und Altglas.

42. Warst du gut in der Schule?
Ja, kein Einserschüler und Mathe in der Oberstufe, Chemie und Englisch waren nicht so meins, aber ich gehörte zu den guten und denen, die die Hausaufgaben gerne schon in der Pause oder in Freistunden erledigten.
Englisch? Jap. Ich verstehe Englisch, gucke Filme und Serien auf Englisch, aber ich kann es einfach nicht gut schreiben und sprechen. :/

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Am liebsten lange. Ich liebe Duschen und das ist am Abend meine kleine Auszeit. Ziemlich oft beobachtet mich dabei aber ein kleiner Zaungast und rollt das Klopapier ab. Also ist Duschen eine oft eine sehr kurze Auszeit.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Es wäre ziemlich seltsam und traurig, wenn das Universum nur uns auf die Reihe bekommen hat.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?
Aktuell so gegen vier Uhr. Dann wird der Sohn wach und ich versuche ihn noch einmal davon zu überzeugen etwas weiter zu schlafen. Das sieht dann in der regel so aus, dass sich der kleine Herr mit geschlossenen Augen von einer Seite zur anderen über mich drüber wälzt. Gegen halb Sechs übernimmt dann Tom und ich darf mich sehr oft noch einmal umdrehen und bis kurz nach 7 Uhr schlafen.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Nein. Er ist mir gar nicht so wichtig. Aber ich freue mich darauf den Geburtstag unseres Kindes zu feiern.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Dadurch, dass ich versuche mit meiner Blogseite dort etwas aktiver zu sein, bin ich es gerade öfter. Würde ich es nur privat nutzen, gäbe es auch Tage, an denen ich nie dort wäre. Ich mag Instagram und Twitter lieber.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten?
Ich fühle mich überall in unser Wohnung zuhause, und habe keinen Lieblingsraum. Der Ort an dem ich mich am meisten aufhalte, ist unser Esstisch, den ich auch als Arbeitsplatz nutze. Er steht in unserem Wohnbereich mit offener Küche, der ohne Tür in unseren Flur übergeht. Direkt nach dem Esstisch kommt der Fußboden in und vor der Küche. Da hänge ich am liebsten mit dem Kind ab. Wir snacken und spielen da einfach richtig gerne.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Ich habe zuletzt die Hunde meiner Tante gestreichelt. Das war letztes Jahr im Dezember. Oh Gott, ist das lange her. Ich hatte fast 15 Jahre eine Katze, die ich jeden Tag gestreichelt und eingeatmet habe, es ist seltsam jetzt so selten direkten Kontakt mit Tieren zu haben.

50. Was kannst du richtig gut?
Ich kann richtig gut kochen! Und ich kann ziemlich gut Mama sein. Ja, ich kann das richtig gut! Muss man auch mal sagen. Am Montag plagten mich schreckliche Selbstzweifel, aber dann wurde ich angestrahlt und habe einen dicken und feuchten Kuss bekommen.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?
Abgesehen von Küsschen an Mama und Papa? Ich habe meinem großen Schwarm als kleines Kind beim Prinz und Prinzessin spielen einen Kuss aufgedrückt. Gott, war ich aufgeregt.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Ich habe so viele Bücher gelesen, die mich beeinflusst haben, die bestimmte Lebensabschnitte, Momente und Gefühle geprägt haben. Belletristik, Ratgeber, Kinderbücher.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Ich liebe mein Brautkleid. Mein Traumkleid sah ursprünglich etwas anders aus, war aber mit Babybauch und eher kurzer Zeit nicht so umzusetzen. Meine Freundin ist Brautmodenschneiderin und hat es mir in Windeseile um die rasant wachsende Kugel geschneidert und ich fühlte mich darin so unglaublich schön! Ohne Babybauch hätte das Kleid weiterhin oben ein Spitzenoberteil mit ¾-Ärmeln gehabt, aber der Rock wäre aus mehreren Lagen hauchdünnem Tüll gewesen. Oh, oder es wäre ein fließendes Seidenkleid geworden, mit zarter Stickerei.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Nein, außer ich habe vorher einen Horrorfilm sehen müssen. Dann kann ich noch Wochen später nachts nicht einfach ins Bad gehen, sondern muss laufen.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Meinen Ehe- und meinen Verlobungsring. Außerdem trage ich immer Ohrringe.

56. Mögen Kinder dich?
Zumindest mein Kind scheint mich richtig knorke zu finden.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Einen mit richtig imposanten Bildern. Ich habe mich sehr darüber gefreut den ersten Blade Runner im Savoy sehen zu können. Große, perfekte Leinwand, die gemütlichsten Sessel überhaupt mit Liegefunktion, Popcorn und einem Saal voll Filmliebhaber.

Ansonsten gucke ich eigentlich fast lieber auf dem Sofa. Da kann ich Pipipausen machen, wann ich will.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Bei mir selbst? Gar nicht. Bei anderen? Puh, das kommt immer auf die person an, wie nah sie mir steht und was passiert ist. Verletzt mich etwas sehr und ich weiß, dass die Person mich gut genug kennt um das zu wissen, dann bin ich fast so hart, wie zu mir selbst.

59. Schläfst du in der Regel gut?
Jein, schlafe ich erst einmal, dann schlafe ich gut. Aber ich komme gerade Abends schwer runter und brauche sehr lange um abzuschalten und einzuschlafen. Aber so langsam habe ich meine Abendroutine raus um entspannt ins Bett zu kommen.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?
Earl Grey Latte. Also Earl Grey Tee, gemahlen wie Matcha, mit heißem Wasser aufgeschäumt und mit Milch und Milchschaum aufgegossen. So gut! Ich bekam die Dose mit dem Pulver zusammen mit meinem heiß geliebten Matcha von Kissa und gerade möchte ich weder Kaffee noch Matcha mehr trinken.

Dich interessieren meine Antworten zu den vorherigen Frage?

1000 Fragen an dich selbst #1 Frage 1 – 20

1000 Fragen an dich selbst #2 Frage 21 – 40

Die 1000 Fragen an dich selbst kommen ursprünglich aus einem Beilagenheftchen des Flow Magazins, Johanna von Pinkepank hat sie dieses Jahr hervorgeholt und nicht nur mich dazu inspiriert sie zu beantworten und sich dadurch wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen und sich besser kennen zu lernen.

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6 Tipps zum wach werden für Frühaufsteher

Wie werde ich wach? Kleine Morgenroutine

26. Oktober 2017
6 Tipps zum wach werden für Frühaufsteher | Wie werde ich wach? Meine Morgenroutine | Fit und wach in den Tag starten | Gesunde Morgenroutine | Lebensweise | Habits | Mit Energie in den Tag starten | Besser Aufwachen | Morgenmuffel | Ingwer | Matcha Latte | Trockenbürsten | Kokosöl | Augencreme | Alltag | Mama hacks | ivy.li #matcha #gesundheit #LifeHacks #mama #gesund #routine
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Manchmal komme ich morgens einfach nicht hoch. Ich fühle mich wie überfahren und würde am liebsten direkt wieder ins Bett steigen. Geht aber nicht. Sechs kleine Tipps helfen mir, damit ich schnell wach werde und mit Energie in den Tag starten kann. Meine keine Morgenroutine für Frühaufsteher.

Einige Nächte sind einfach zu kurz. Ich habe bis in die Puppen am Laptop gearbeitet, konnte ein Buch einfach nicht aus der Hand legen oder mein Gedankenkarussell stoppen, auf dem Sofa war es einfach zu gemütlich mit meinem Partner oder das Kind hat die Nacht zur Party gemacht. Ich fühle mich beim Aufschlagen der Augen, als hätte ich einen dicken Kater, obwohl ich seit Jahren keinen Alkohol trank. Mir ist schlecht, mein Mund ist trocken und mein Gleichgewichtssinn will nicht mit aufstehen. Ich bin so müde.

Aber der Sohn möchte um kurz nach fünf Uhr aufstehen und dreht direkt von Null auf Hundert, ich habe eine ellenlange To-Do-Liste und bevor mein Mann zur Arbeit geht, möchte ich ihm mindestens noch fünf Minuten tierisch auf die Nerven gehen. Dafür muss mein Kreislauf ganz fix angekurbelt werden. Was mir dabei hilft?

Warmes Wasser weckt müde Geister

Warmes Wasser klingt vielleicht nicht nach dem ultimativen Tipp, er steht bei mir aber an erster Stelle meiner Tipps zum wach werden. Bevor ich morgens irgendwas mache, trinke ich ein großes Glas warmes Wasser leer. Es hilft nicht nur gegen einen ausgetrockneten Mund und pappigen Geschmack, warmes Wasser kurbelt auch direkt den Stoffwechsel an und macht wach. Außerdem ist es gut für die Verdauung. Das warme Wasser bereitet den Magen auf das kommende Frühstück vor und lässt ihn schon mal warm laufen.

Wenn ich ganz fancy bin, presse ich mit einer Knoblauchpresse frischen Ingwer aus und gebe den Saft ins warme Wasser. Ingwer hilft gegen Übelkeit und gerade in der Schwangerschaft kann es eine wahre Wohltat sein mit einem Glas warmen Ingwerwassers in den Tag zu starten. Ingwer trägt außerdem zusätzlich noch mal zu einer besseren Verdauung bei, hilft bei der Fettverbrennung und stabilisiert den Glukosehaushalt. Mit einem stabilisien Blutzuckerspiegel kann man dem Mittagstief vorbeugen. Ingwertee trinke ich auch gerne über den Tag verteilt und frisch gerieben macht sich Ingwer in vielen Gerichten und sogar im Müsli ziemlich gut.

Egal ob mit oder ohne Ingwer, warmes Wasser unterstützt zusätzlich die Fettverbrennung, hilft Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren und wer viel trinkt, hat eine straffere Haut.

Warmes Wasser mit Zitrone darf bei keinem „What I Eat In A Day“-Video super sexy Youtuberinnen fehlen, ich mag es allerdings nicht besonders. Meine Zähne sind sehr empfindlich und die Säure der Zitronen greift meinen Zahnschmelz an.

Trockenbürsten bringt den Kreislauf in Schwund

Ich bürste nicht nur meine Haare, sondern auch meinen ganzen Körper. Trockenbürsten regt die Durchblutung an und ich bin schon nach wenigen Bürstenstrichen wach und fühle mich viel fitter. Mein Stoffwechsel kommt so richtig in Gang. Trockenbürsten regt außerdem das Lymphsystem an, welches mit Hilfe der weißen Blutkörperchen Giftstoffe aus dem Körper leitet. Es macht uns schöner und gesünder, denn wenn sich das Immunsystem nicht mehr mit Müll herumplagen muss, kann es sich auf die Ernstfälle konzentrieren. Regelmäßiges Bürsten soll außerdem gegen Cellulite helfen.

Trockenbürstenmassagen sorgen auch für rosige und weiche Haut. Sich trocken abzubürsten ist weitaus effektiver als sich unter der Dusche zu schrubben. Damit man die Haut nicht verletzt, sollte man auf eine Bürste aus Naturborsten* zurückgreifen.

Wichtig ist, dass man immer zum Herzen hin bürstet und auf der rechten Körperseite beginnt. Ich fange an den Füßen an und arbeite mich mit kreisenden Bewegungen über die Beine bis zum Schritt, dann sind die Arme dran und dann Po, Bauch und Brust. An empfindlichen Stellen wie meinem Bauch und meinen Brüsten übe ich weniger Druck aus, an Fußsohlen und Ellenbogen mag ich es gerne etwas fester. Danach kann man unter die Dusche springen, ich gestehe aber, dass ich mich einfach viel lieber Abends unter die Dusche stelle.

Wenn ich es ganz eilig habe, dann greife ich zur Haarbürste mit Wildschweinborsten*. Damit bürste ich vom Nackenansatz bis zum Scheitel. Wichtig ist dabei, dass man seinen ganzen Oberkörper unter die Herzlinie bringt. Das regt die Lymphgefäße an und vertreibt Müdigkeit.

Popcorncreme gegen müde Augen

Meine müden Augen bekommen morgens seit ein paar Monaten eine Augencreme. Die letzten Jahre habe ich meine Haut ausschließlich mit natürlichen Ölen gepflegt, aber irgendwann war die Lust wieder da ein neues Produkt auszuprobieren und ich liebe es. Die Augencreme* von 100% Pure soll mit koffeinhaltigen grünem Tee und Kaffee gegen Schwellungen wirken, die Durchblutung fördern und uns wacher aussehen lassen. Aufgrund des Namens „Coffee Bean Caffeine Eye Cream“ gehe ich mal davon aus, dass sie nach Kaffee riechen soll. Uns erinnert der Duft aber an Popcorn und jeden Morgen kommt Tom um an meinen Augen zu schnuppern, wenn ich die Popcorncreme benutzt habe. Neben dem Geruch, der mich irgendwie ziemlich glücklich macht, merke ich tatsächlich eine angenehme Wirkung, wenn ich mit Puffy Eyes ins Bad gehe.

Matcha Latte zum wach werden

Ich bin nicht so der Kaffeetrinker. Es gibt Phasen, da mag ich ihn sehr und dann kann ich wieder für Wochen oder Monate ganz hervorragend ohne ihn leben. Die letzten Monate habe ich oft und viel Kaffee getrunken, jetzt ist die Kaffee-Phase wieder vorbei. Von einem Tag auf den anderen war die Lust danach wieder weg und ich bin zurück zu meinem geliebten Tee gekommen. Egal ob Kräuter-, Gewürz- oder grüner Tee, ich mag sie eigentlich alle. Morgens mag ich am liebsten schwarzen Tee mit Milch oder einen Matcha Latte um wach zu werden. Der putscht mich nicht so sehr auf wie Kaffee, hält mich aber konstant länger wach.

Matcha hat nur halb so viel Koffein wie Kaffee, aber durch die enthaltenen Aminosäuren wirkt er gleich belebend, ohne hibbelig zu machen. Matcha soll außerdem mit seinen reichhaltigen Antioxidantien zu unser Gesundheit beitragen und beim Fettabbau helfen.

In den Matcha-Latte gebe ich gerne noch einen Löffel Kokosöl. Bulletproof Matcha sozusagen. Matcha kann man auch ganz hervorragend in sein Frühstück integrieren und muss ihn nicht unbedingt trinken. Als Matcha Porridge macht er satt und fit.

Kokosöl für den extra Energieschub

Ich bin ein riesiger Kokosöl-Fan und wenn ich genug Zeit habe, mache ich damit gerne Ölziehen. Aber da morgens eigentlich immer irgendwen um mich habe mit dem ich reden möchte, sind 20 Minuten Öl im Mund herumzutzeln nicht drin. Dafür kommt es morgens in meinen Matcha oder Kaffee. Fett ist ein ganz hervorragender Energielieferant und Kokosöl ist ein ganz besonderer. Die mittelkettigen Triglyceride landen sofort als Energie in der Leber. Was die nicht braucht wandelt sie in Ketone um, die u. a. richtig gut für unser Gehirn sind. Kokosöl soll durch die besonderen, mittelkettigen Triglyceride außerdem bei der Fettverbrennung (schlank durch Fett) und gegen Alzheimer helfen. Letzteres ist (noch) nicht durch ausreichend Studien belegt, aber hey, mehr Energie, Nahrung fürs Gehirn und dies und das an positiven Eigenschaften sind auch ganz geil.

Wer sich etwas mehr mit der ganzen Magic von Kokosöl auseinandersetzen möchte, dem kann ich Das Kokos-Buch* empfehlen.

Frische Luft vertreibt die Müdigkeit

Nach einer durchfeierten Nacht hat mir am besten der anschließende Spaziergang an der frischen Luft geholfen. Die hilft mir auch nach einer Nacht ohne Party und Alkohol aber mit eindeutig zu wenig Schlaf. Nach dem Aufstehen lüfte ich ordentlich und meinen Matcha/ Kaffee/ Tee trinke ich am liebsten auf der Terrasse.

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Was Attachment Parenting für mich bedeutet

Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft

3. September 2017
Was Attachment Parenting für mich bedeutet | Unser Weg der bindungs- und bedürfnisorientierten Elternschaft | ivy.li

Gerade geht ein Artikel um in dem Attachment Parenting als Selbstaufgabe der Eltern bezeichnet wird und der einen Weg in ein so schlechtes Licht rückt, der eigentlich so schön, leicht und voller Liebe sein kann. Um zu zeigen, dass Attachment Parenting nichts mit Selbstaufgabe zu tun hat, sondern mit Liebe und Selbstfürsorge hat Susanne Mierau auf ihrem Blog geborgen wachsen zu einer Blogparade aufgerufen. Und weil mich die eine Mama aus dem Nebeneingang immer noch wie einen Alien ansieht, wenn ich ihr erzähle, dass unser Kind noch immer nicht im eigenen Bett mit der Milchflasche in der Hand einschläft mache ich mit und teile mit euch unseren Weg der bindungsorientierten Elternschaft.

Was bedeutet Attachment Parenting eigentlich? Die 7 Baby-Bs

Der Begriff Attachment Parenting stammt vom amerikanischen Kinderarzt William Sears und beschreibt eine Erziehungslehre die auf der Bindung zwischen Eltern und Kind und das Vertrauen in sich selbst, die eigenen Instinkte und die Kompetenz des Babys basiert. Eckpfeiler seiner Lehre sind die 7 Baby-Bs die nicht als starre Regeln, sondern als Hilfsmittel für eine eine bindungsorientierte Elternschaft gesehen werden sollten.

Birth Bonding (Bindung nach der Geburt durch Haut-an-Haut-Kontakt )
Breastfeeding (Stillen nach Bedarf)
Babywearing (Das Tragen des Kindes in Tuch oder Tragehilfe)
Bedding close to baby (Das gemeinsame Schlafen im Familienbett)
Belief in the language value of your baby’s cry (Glaube an die Signale des Babys)
Beware of baby trainers (Vorsicht vor Babytrainern)
Balance and boundaries (Gleichgewicht und Grenzen)

In unserem Familienleben setzten wir alle Bs um. Wir gehen auf die Bedürfnisse unseres Kindes ein, Tragen, Stillen und schlafen im Familienbett und achten auch auf das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen aller Familienmitglieder und das Wahren von eigenen Grenzen.

Was bedeutet Attachment Parenting für mich?

Attachment Parenting hat keine starren Regeln, uns werden Hilfsmittel in die Hand gelegt die uns dabei unterstützen können ein liebevolles Familienleben zu führen, unser Kind in einer geborgenen Umgebung aufwachsen zu lassen und ihm für sein Leben die Sicherheit mitzugeben, diese Geborgenheit immer wieder bei uns und in sich selbst zu finden.

Attachment Parenting bedeutet für mich in erster Linie eines, nicht müssen. Unser Kind muss nicht lernen alleine einzuschlafen und muss nicht lernen durchzuschlafen. Es muss nicht noch vor den ersten eigenen Schritten eine hohe Frustrationstoleranz erlernen, nur weil später im Leben nicht immer die Sonne scheint. Es muss nicht jetzt Beikost essen, weil man das eben jetzt so macht. Es muss einfach nicht. Und auch wir Eltern müssen nicht. Wir müssen nicht vor der Kinderzimmertür ausharren bis das Kind weinend eingeschlafen ist, weil es lernen muss, dass wir nicht immer da sind, denn wir sind immer da. Wir müssen uns nicht an Beikostpläne halten, weil sie jemand erstellt hat, denn wir glauben daran, dass unser Kind essen wird, wenn es essen mag. Und wir müssen auch nicht hart bleiben, wenn wir eigentlich weich sind. Wir müssen einfach nicht.

Attachment Parenting bedeutet für mich können. Wir alle können uns in unserem eigenen Tempo entfalten und in einer geborgenen Umgebung wachsen. Sowohl unser Kind, als auch wir Eltern. Denn auch wir wachsen mit jedem neuen Tag. Und wir alle wachsen jeden Tag weiter zusammen.

Selbstfürsorge statt Selbstaufgabe

Attachment Parenting bedeutet bindungs-, bzw. bedürfnisorientierten Elternschaft und das bedeutet, dass wir auf die Bedürfnisse von uns allen eingehen. Sowohl auf die des Kindes, als auch auf die von uns Eltern. Pflege ich mich nicht selbst, gebe mich selbst auf, kann ich nicht in dem Maße auf Bedürfnisse meines Kindes eingehen, wie es eigentlich nötig ist. Selbstfürsorge ist daher für mich ein wichtiger Eckpfeiler von Attachment Parenting. Und nur weil wir auf die Bedürfnisse unseres Kindes eingehen, heißt das nicht, dass es keinen Platz mehr für unsere Bedürfnisse gibt.

Ja, natürlich gibt es Zeiten in denen die Bedürfnisse des Kindes weit über unseren stehen und wir unsere zurückstellen. Wie gerne hätten wir in den ersten Monaten ein bisschen mehr geschlafen, aber das Kind hatte so viel, was es verarbeiten musste und das ging nur in unseren Armen. In unseren müden und ungewaschenen Armen. Aber wie in jeder innigen Beziehung ist man für den anderen da, wenn er einen braucht. Vielleicht definiere ich Selbstaufgabe anders, aber mich temporär an zweite Stelle zu setzen um für jemanden da zu sein der mich braucht, ist für mich keine Selbstaufgabe.

Wir Eltern finden in unserem Familienalltag immer Raum und Zeit um etwas für uns zu tun. Und oft gibt uns erst Attachment Parenting die Möglichkeit dazu.

Wie wir Attachment Parenting leben

Können und nicht müssen bedeutet, dass wir selbst für uns festlegen welcher Weg am besten zu uns und unseren Bedürfnissen passt. Was sich für uns nicht gut anfühlt, ist nicht das richtige für uns.

Wir schlafen gemeinsam im Familienbett weil es für uns alle der leichteste und angenehmste Weg ist um Nachts genug erholsamen Schlaf zu bekommen. Wir schlafen eben alle nicht gerne alleine.

Wir stillen auch noch nach 14 Monaten, denn für unser Kind ist Muttermilch nicht nur Nahrung, es ist auch so viel mehr. Stillen ist Zeit für uns, Trost wenn die Tränchen nicht trocknen wollen, Einschlafhilfe, wenn der Tag so aufregend war oder der Traum so aufwühlend. Und Stillen ist für uns als Eltern einfach der entspanntere Weg. Wir müssen nicht ständig Flaschen und Pulver bei uns haben, Nachts muss niemand aufstehen und Unterwegs verzweifeln wir nicht, wenn wir kein heißes Wasser haben.

Die ersten Monate haben wir fast ausschließlich getragen, im gesamten ersten Jahr waren Tragetuch und Babytrage weitaus öfter im Einsatz als der Kinderwagen. Getragen werden tat und tut nicht nur unserem Kind gut, das viel Nähe braucht und fordert, es tut auch uns gut. Mein Mann nimmt noch jetzt lieber unser Kleinkind in die Trage, als den Kinderwagen zu nehmen. Er genießt die Nähe zu unserem Kind, die ihm Tagsüber durch den Arbeitsalltag fehlt. Und wir haben die Hände frei.

Das gemeinsame Schlafen, Tragen und Stillen, all das stärkt die Bindung zu unserem Kind und gibt uns Eltern gleichzeitig Zeit und Raum um für uns selbst zu sorgen.

Wir bekommen nachts oft alle genug schlaf, weil niemand lange Wege gehen muss um bei dem anderen zu sein. Wird Nähe gebraucht ist sie da. Wacht unser Kind Nachts auf weil es Hunger oder Durst hat, oder weint es weil ein Traum oder die Dunkelheit angsteinflößend sind, dann öffne ich bloß meine Arme und halte oder stille und wir schlafen gemeinsam wieder ein, oft noch bevor wir wirklich wach waren.

Wir müssen nicht am Bett ausharren und warten bis unser Kind endlich von alleine einschläft, wir legen uns zusammen hin und oftmals finde ich in diesen Momenten Zeit um den Tag revue passieren zu lassen, zu entspannen und kurz abzuschalten. Manchmal lese ich oder schreibe auf, wie gerade jetzt, was mich beschäftigt. Ja, es gibt auch Phasen in denen mein Kind mich auch im Schlaf braucht, aber dann nutze ich die Zeit um selbst zu schlafen, zu lesen oder ein Hörbuch zu hören. Es folgt immer wieder eine Phase in der ich nach der Einschlafbegleitung wieder aufstehen kann um dieses oder jenes zu tun. Sowohl Nachts als auch Tagsüber.

Durch das Tragen sind wir viel flexibler. Wir kommen leichter und schneller von hier nach dort, wir können Dinge erledigen und gleichzeitig die Nähe geben, die das Kind braucht. Ich habe in den ersten Monaten den Haushalt immer mit Kind im Tuch erledigt, war stundenlang spazieren mit einem Buch in der einen und einem Kaffee in der Hand, während das Kind an mich gekuschelt schlief. Mein Mann und haben Händchen gehalten und waren gemeinsam Essen, während unser Sohn in Trage und Tuch entspannte, was ihm im Kinderwagen oder abgelegt auf einer weichen Decke oft nicht gelang.

Wir lassen unser Kind entscheiden wann es bereit ist zu Essen und sich abzustillen. Dadurch geben wir ihm die Möglichkeit selbst auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören und sie zu erkennen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit die uns später immer mehr Freiraum gibt. Und dieser Weg lässt uns als Eltern auch viel entspannter sein. Wir müssen uns nicht an Pläne halten, setzten uns alle nicht unter Druck. Ich muss nicht extra für das Kind kochen, denn er isst mit uns mit und wenn er partout nicht mag, dann stille ich ihn. Ich schleppe keine Tausend Gläschen mit, nur das was ich selbst auch auf langen Ausflügen gerne snacke und teile mir mit meinem Kind Wassermelone und Blaubeeren. Ich muss meinem Sohn nicht mühsam beibringen wie es nach der Breizeit selber isst, er lernt es von anfang an bei uns. Und ich muss auch keine Machtkämpfe austragen, weil das Kind einfach nicht seinen Mund für den Karottenbrei aufmachen will.

Wir geben uns allen die Möglichkeit uns selbst zu entfalten.

Geben und Empfangen

Immer wenn ich etwas gebe, bekomme ich etwas zurück. Schenke ich Liebe und Geborgenheit erreicht auch mich Liebe und Geborgenheit. Bin ich für den anderen da, wird auch er es für mich sein. Natürlich wiegt mich mein Kind noch nicht in den Schlaf, wenn ich es bin, die Nachts einfach nicht zur Ruhe kommt, aber ich merke immer öfter wie unser Sohn seine eigene Selbstständigkeit entdeckt, weil wir ihn lasse, ihm vertrauen und ihm die Sicherheit geben, dass er sich frei entfalten kann und wir ihn dabei unterstützen. Mit jedem kleinen Stück mehr seiner Selbstständigkeit bekommen wir ein bisschen mehr Freiheit. Eine in der wir uns keine Gedanken machen müssen.

Ich bin mir sicher, dass mein Kind im Laufe seines Lebens auf unsere Bedürfnisse und die von anderen achten wird, weil wir seine Bedürfnisse achten und ihm Achtsamkeit vorleben.

Passend zum Thema hat Susanne einen weiteren Artikel über die verschiedenen Richtungen und deren Begriffe geschrieben, welche Vor- und Nachteile es hat einen „Erziehungsstil“ einen Namen zu geben.