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Geburtsbericht – Jonahs Geburt

Viel Fruchtwasser, viele Tränen und ganz viel Liebe

15. Oktober 2016

Jonah liegt auf meinem Schoß, hält mein T-Shirt fest mit seinen gar nicht mehr so kleinen Händen und schläft, nachdem er mich und meine Brust eben noch ganz breit anstrahlte. Seine Beine berühren schon fast das Sofa. So groß ist er bereits geworden, dass er nicht mehr ganz in meinem Schneidersitz Platz findet. Dabei ist er doch gefühlt erst gestern auf die Welt gekommen. Der Kalender sagt aber, dass es schon ganze vier Monate her ist. Vier Monate ist Jonah jetzt schon bei uns. Wo ist denn bloß die Zeit geblieben? Auf dem MacBook gehe ich nochmal alle Bilder aus dem Krankenhaus durch. Er war so klein und zart. Jedes Mal kommen mir die Tränen. Das ich Mama bin, kann ich manchmal immer noch nicht ganz glauben.

Jonah kam genau heute vor vier Monaten in der 39 Schwangerschaftswoche (38+2) um 8:20 Uhr auf die Welt. Ganz lila war er, als er plötzlich in den Armen der Hebamme lag und noch gar nicht bereit dafür, seinen ersten Atemzug zu nehmen.

Eine große Pfütze – Es geht los

Am Tag zuvor hatten wir einen normalen Kontrolltermin bei meiner Frauenärztin. Das CTG war normal, von ersten Geburtsanzeichen war noch nichts zu sehen und auch der Gebärmutterhals und Muttermund schrien nicht gerade danach, innerhalb der nächsten 24 Stunden plötzlich ein Baby durch sich hindurchzupressen. Ich weiß noch, dass wir über meine Unruhe der letzten Woche sprachen und das Jonah sich weniger bewegen würde als sonst und meine Ärztin meinte, dass das für sie danach klingen würde, dass sich Jonah zumindest nicht mehr Zeit als geplant lassen würde und beim Ultraschall lobte sie noch meine pralle Fruchtblase. Keine fünf Stunden später lief mir die Plörre die Beine runter. Aber erst mal der Reihe nach.

Ich snappte nach dem Arzttermin noch ein bisschen, wir fuhren zu Ikea, besorgten noch mal Bilderrahmen fürs Kinderzimmer, Erde im Baumarkt für zwei Rosensträucher die ich umtopfen wollte (Spoiler: Sie sind eingegangen.) und hielten danach noch mal bei Penny. Wir kauften Burrata und eine Meterlange Packung Twix, die Tom einfach nicht links liegen lassen konnte. Auf dem Parkplatz hatte ich ein kurzes, ziemlich schmerzhaftes Ziehen im Unterleib, da Jonah aber gerne mal boxte, dachte ich mir nichts dabei. Auf der Heimfahrt gab es noch mal ein kurzes Ziehen, aber da beim Arzt nichts auf eine vorzeitige Geburt hinwies, dachte ich auch nicht daran. Wieder daheim stieg ich aus dem Auto, ging zum Kofferraum und stand plötzlich in einer großen Pfütze. „Entweder meine Fruchtblase ist gerade geplatzt oder ich habe mich gerade angepinkelt.“ Meine Schuhe verwandelten sich in einen kleinen Pool und es lief mir weiter nass die Beine herunter. „Mhm, es hört nicht auf. Ich tippe auf die Fruchtblase.“ Damit meine Nachbarn nicht über meine nasse Hose tuscheln konnten, fing es schlagartig wieder an aus Eimern zu gießen. Meine schöne Fruchtwasserpfütze rann die Straße herunter. Während ich mich aus meinen Nassen Sachen schälte brachte Tom noch die Einkäufe in die Wohnung und ich dankte der Packung überdimensionaler Wöchnerinnen Einlagen, die ich mir ein paar Tage zuvor bei Amazon bestellte.

Natürlich war unser Koffer für das Krankenhaus noch nicht gepackt. Ich wollte eigentlich einen Blogpost darüber schreiben, schob das aber immer vor mich her und hatte noch nicht wirklich alles bereitgelegt. Also wurde schnell irgendeine der tausend Listen aus dem Internet gesucht und in den Koffer geworfen, was laut Liste wirklich super wichtig sei.

Der Burrata kam in den Kühlschrank statt in meinen Bauch, das Fruchtwasser durchweichte weiter fleißig Einlagen und Höschen und ganz ohne Aufwärmphase bekam ich Wehen in zwei bis drei Minutentakt. Ich versuchte mich kurz hinzulegen bis Tom alles fertig gepackt hat, aber Wehen im Liegen veratmen macht keinen Spaß. Ich hatte eigentlich erwartet, dass Wehen erst langsam und seicht anfangen und sich nicht kurz mit zwei Stichen ankündigen und dann in recht kurzen Abständen mit voller Wucht mich total lahmlegen.

Quer durch Hamburg und etwas weiter – Der Weg in zwei Krankenhäuser

Wir riefen noch kurz im Krankenhaus an und machten uns dann auf den Weg. Jonahs Moltonunterlagen kamen unter mich auf den Sitz und die Lehne weit nach hinten. In den Wehenpasuen snappte ich ein bisschen und snackte Twix. Gegessen hatte ich bis dahin nur Frühstück und inzwischen war es schon fast Acht Uhr. Keiner von uns war wirklich aufgeregt. Wir waren erstaunlich ruhig. So ganz hatte ich noch nicht verstanden, dass wir jetzt Eltern werden. Unser Wunschkrankenhaus war in der anderen Ecke Hamburgs, aber wir kamen ziemlich zügig durch den Verkehr. Nur eine kleine Entenfamilie hielt uns kurz auf. Enten haben schließlich immer vorfahrt.

Ratet mal wer nicht in seinem Wunschkrankenhaus entbunden hat. Genau, ich. Alle Kreißsäle voll. Vermutlich wäre ab Mitternacht wieder einer frei. Uns wurde angeboten erstmal in ein anderes Krankenhaus zu fahren und später wieder zukommen. Ich wollte Jonah unbedingt in diesem Krankenhaus zur Welt bringen und hielt noch ziemlich lange an diesem Plan fest, der natürlich totaler Quatsch war. Wir fuhren in das nächstgelegen Krankenhaus mit gleicher Ausstattung, das uns sowohl das Krankenhaus als auch unsere Hebamme empfahlen. Für eine Fahrt zurück nach Hause um in eines bei uns um die Ecke zu fahren, waren meine Wehen einfach zu stark.

Geburtsbericht | Jonahs Geburt | ivy.li

Viele Tränen – Neues Krankenhaus, neues Glück

Im neuen Krankenhaus bekam ich ein sexy Netzhöschen und eine Krankenhaushose. Wusstet ihr, dass die keine Innen- und Aussenseite haben? Vollkommen egal wie man sie anzieht, sie ist immer richtig herum! Ach und wusstet ihr, dass Fruchtwasser immer neu produziert wird und man einfach immer weiter ausläuft? Geil! Am Wehenschreiber zerquetsche ich in regelmäßigen Abständen Toms Hand und versuchte mir immer noch einzureden, dass wir gleich einfach ins andere Krankenhaus zurück fahren würden. Ich konnte einfach nicht vom eigentlichen Plan ablassen. Tom musste erst noch mal mit meiner Hebamme telefonieren und nochmals auf mich gut einreden, bis ich fein damit war, nicht Nachts nochmal durch Hamburg zu fahren. Die Ärztin warf noch mal einen Blick auf meinen Muttermund (3 cm) und bereitete mich darauf vor erst am nächsten Tag in den Kreißsaal zu kommen. In der Nacht würde wohl nichts mehr passieren und Tom solle erst mal heim fahren. Ich bekam Panik und brach in Tränen aus. Ich wollte nicht alleine sein! Wir hatten Glück und die Nachtschwester auf der Wöchnerinnenstation legte mich auf ein leeres Doppelzimmer, damit Tom bei mir bleiben konnte. Ihrer Meinung nach würden wir aber nicht lange im Zimmer bleiben und noch heute Nacht in den Kreißsaal gehen. Die Schwester hatte Recht. Keine zwei Stunden später hielt ich die Wehen nicht mehr aus und wir machten uns auf den Weg, der plötzlich unendlich lang erschien.

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Taube Beine – Ab in den Kreißsaal

Die Hebamme ließ mir ein Entspannungsbad, meine Wehen interessierte das allerdings kein bisschen. Wie schafft man es bei einer Wassergeburt die Wehen wegzuatmen? Ich konnte mich nirgends richtig festhalten. Die Wehen waren nur im Stand oder auf den Knien auszuhalten. Nach dem Bad gab es einen Schmerztropf. Die Schmerzen machten mich fertig und Jonahs Werte sackten bei jeder Wehe ab. Ich fühlte mich zum ersten mal seit der Schwangerschaft wieder betrunken. Auch wenn die Wehen mich immernoch fertig machten, ging es mir ganz kurz wieder etwas besser. Die Wirkung ließ aber schnell nach und Schmerzen und Müdigkeit zerrten an mir. Jonahs Werte wurden schlechter und Hebamme und Ärztin rieten mir zu einer PDA. Wir verzichteten zu Beginn darauf, weil ich auf einige Anästhetika allergisch reagierte, ich aber keine Ahnung hatte auf welche. Die PDA musste zwei mal gesetzt werden. Beim ersten Anlauf wirkte sie leider nur auf einer Seite. Nach dem zweiten Anlauf war mein ganzer Unterkörper taub. Ich spürte weder die Wehen noch meine Beine mehr. Endlich konnten wir kurz die Augen schließen.

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Und plötzlich ging alles ganz schnell – Hallo Jonah

Jonahs Werte sackten weiter ab. Die Ärztin kontrollierte in regelmäßigen Abständen seine Sauerstoffsättigung. Dass jemand mit einem Skalpell in mir am Köpfchen meines Babys rumritzte war kein schöner Gedanke. Und plötzlich musste alles ganz schnell gehen. Jede Presswehe musste mir die Hebamme ankündigen. Die PDA legte mich so lahm, dass ich sie nicht spürte. Aber es ging nicht schnell genug. Damit die Geburt nicht in einem Notkaiserschnitt endete bereitete mich die Ärztin darauf vor, dass sie jetzt bei jeder Wehe auf meinen Bauch drücken würde. Keine drei Wehen später konnte ich Jonahs Köpfchen anfassen. Eine weitere Wehe später, um 8:20 Uhr, war er plötzlich da. Ganz lila und ganz still. Statt ihn mir auf die Brust zu legen wurde er schnell aus dem Raum und unter ein Sauerstoffzelt gebracht. Ich konnte nicht klar denken, verstand die Situation nicht und weinte bitterlich. Die Worte der Hebamme, der Ärztin und von Tom drangen nicht wirklich zu mir durch. Ich wollte mein Baby in den Armen halten. Ich konnte an nichts anderes denken. Eine gefühlte Ewigkeit später kam Tom mit unserem Sohn in den Armen wieder. Ich bekam vor lauter Weinen nicht mit, dass er den Raum verlassen hatte.

Jonah war so klein und zart. Seine großen dunklen Augen schauten mich an und ich war so verliebt. Ich wusste nicht wie ich ihn halten soll. Er wirkte so zerbrechlich. Die Hebamme half mir beim anlegen. Er schleckerte ein bisschen und ich weinte einfach weiter. Vor Glück, Liebe und Erleichterung. Wir drei lernten uns kennen. Schauten uns an, berührten uns, verliebten uns noch mehr. Wie weggeblasen waren alle Stunden davor. Nichts zählte mehr. Nur der kleine Mensch in unseren Arme war noch wichtig. Mit dem schönsten Kind der Welt, ganz vielen Schmetterlingen im Bauch und ein paar inneren Schürfungen zogen wir zurück auf die Wochenbettstation und in ein Familienzimmer.

Nach zwei Tagen konnten wir drei endlich nach Hause. Trotz wirklich lieber und hilfsbereiter Schwestern die sich immer Zeit für uns nahmen, war ich unendlich froh wieder zuhause zu sein. Ich hätte es keine weitere Minute mehr ausgehalten. Im Krankenhaus fiel mir die Decke auf den Kopf. Ich konnte mich nicht richtig entspannen und fieberte unserer Entlassung entgegen. Bereits die Autofahrt nach Hause hat sich wie ein tiefes durchatmen angefühlt.

Geburtsbericht | Jonahs Geburt | ivy.li

Mein Fazit

Ohne Tom, der mir immer gut zugeredet hat und einen kühlen Kopf behielt während ich nicht klar denken konnte, hätte ich das ganz sicher nicht geschafft.

Gleiches gilt für die PDA. Ohne wäre Jonah laut Ärztin ein Notkaiserschnitt geworden und mit konnte ich neue Kraft schöpfen um ihm eine natürliche Geburt zu ermöglichen.

Ohne ein Familienzimmer hätte ich es definitiv nicht so lange im Krankenhaus ausgehalten.

Trotz all der Horrorgeschichten über Krankenhausgeburten, gestressten Hebammen und Ärzten die am liebsten sofort schnibbeln, fühlte ich mich im Krankenhaus wirklich gut aufgehoben und betreut. Niemand hat mich zu etwas gedrängt. Ich wurde über jeden Schritt informiert und nichts passierte, ohne mein Einverständnis. Auch auf der Wochenbettstation war immer eine Schwester für uns da die geduldig beim Anlegen half und mir die Angst nahm mit Jonah zusammen im Bett zu schlafen. Ich hatte solche Angst dieses kleine Wesen in seinem viel zu großen Schlafsack zu überrollen.

Auch wenn es eine Küche gab in der wir uns selbst Frühstück, Abendbrot und Snacks besorgen konnten, war es eine hervorragende Idee von Tom neben Twix auch massig Nektarinen einzupacken.

Ich liebe das Internet. Ich bekam so unglaublich viele liebe Glückwünsche. Nicht nur von Freunden, sondern von so vielen Menschen die ich nicht kannte, die aber meine Schwangerschaft und Jonahs Geburt mit verfolgten und mitfieberten.

Die nächste Geburt wird definitiv eine ambulante!

Ich hätte Jonah gerne mehr Zeit gegeben noch ein bisschen zu wachsen und ihm eine stressfreie Geburt ermöglicht. Ich bin noch nicht ganz damit im Reinen, dass alles so schnell und plötzlich passierte und ich versuche immer noch Gründe dafür zu finden, warum es für Jonah so stressig wurde. In der Plazenta wurden innere Einblutungen entdeckt. Ob diese für die verfrühte Geburt und Jonahs schlechte Werte verantwortlich waren oder durch die rasche diese durch die Geburt entstanden konnte leider nicht genau festgestellt werden.

Auf die Heftigkeit der Liebe für Jonah war ich nicht vorbereitet. Noch nie habe ich so intensiv geliebt. <3

Baby Pregnancy

Die geborgene Erstlingsbox

Die Erstausstattung fürs Baby, die Zeit und Geld spart und die Umwelt schont

28. August 2016

Erwartet man ein Kind fängt man früher oder später (in meinem Fall beim Pinkeln auf den kleinen Streifen) damit an sich Gedanken darüber zu machen was der neue, kleine Mensch alles brauchen wird. Freunde, Verwandte, das Internet, Broschüren von der Frauenärztin und Infoblätter aus dem Geburtsvorbereitungskurs überhäufen einen mit Listen voll von Dingen die man wirklich ganz dringend braucht und ohne die der kleine Mensch auf gar keinen Fall Zuhause einziehen kann. Beine zusammenpressen bis man alles angeschafft hat! Und dann ist das Kind da, zusammen mit einem Haufen an Dingen, die man erstmal überhaupt nicht braucht. Ich weiß wovon ich rede, der Inhalt einer ganzen Schublade der Wickelkommode wartet noch immer auf seinen Einsatz. Mehr dazu gibt es übrigens in meinem Post zu unserer Erstausstattung zu lesen.

In Finnland schenkt der Staat allen werdenden Müttern die Erstausstattung für ihr Baby. Sie kommt in einer Box nach Hause die auch als Bett für das neue Familienmitglied genutzt werden kann. Diese Boxen sind auch außerhalb Finnlands so beliebt, dass es reine Facebookseiten gibt, die sich nur damit beschäftigen auch als Nichtfinnen an eine solche Box zu gelangen.

Die geborgene Erstlingsbox | Erstausstattung | Baby

Wer sich nicht mit Müttern aus aller Welt um eine dieser Boxen streiten möchte kann sich jetzt an der Crowdfundingaktion von Susanne Mierau , Kleinkind-Pädagogin und Autorin eines meiner Lieblingsblogs „Geborgen wachsen“ und des gleichnamigen Buches (kann ich nur wärmstens empfehlen) beteiligen. Zusammen mit ihrem Mann Caspar Mierau und Milena Glimbovski, der Gründerin von „Original Unverpackt“ und „Ein guter Plan“, hat sie „Die geborgene Erstlingsbox“ entworfen. Wie beim finnischen Vorbild kommt die Erstausstattung für das Baby in einer Box die als Bettchen genutzt werden kann. Der Inhalt der Box wurde sorgfältig von Frau Mierau  ausgewählt und ist zum größten Teil aus ökologischer Herstellung. Als Mutter von drei Kindern und mit wirklich viel Erfahrung weiß sie, was ein Baby wirklich braucht und was nicht. Neben der Erstausstattung enthält die Box auch ein Booklet „Was Du alles nicht brauchst für Dein Baby“ und ein Set Postkarten „Zeit statt Zeug im Wochenbett“ mit Wünschen für die Wochenbettzeit die man an Freunde und Verwandte schicken kann. Denn man braucht nicht wirklich das 500. süße Kuscheltier, sondern vielleicht eher jemanden der Mal vorbeikommt und etwas im Haushalt hilft oder die frischgebackenen Eltern mit einer kleinen Mahlzeit versorgt. Man vergisst mit einem neuen Familienmitglied erstaunlich oft selbst etwas zu essen und hat weder Zeit noch Muße dazu den Familienbesuch zu verköstigen. Die liebevoll gestaltete Box kommt in unterschiedlichen Größen daher, von ohne Inhalt bis hin zu einer großen Variante mit Stoffwindeln und einer Tragehilfe von Madame Jordan kann sie ganz nach den Bedürfnissen der kleinen Familie ausgewählt werden.

Innerhalb von gut 24 Stunden wurde das Fundingziel bereits erreicht, natürlich kann das Projekt aber noch bis zum 06.10.2016 unterstützt werden. Ich finde die Box großartig und bin ein bisschen traurig, dass sie nicht schon vor Jonah’s Geburt realisiert wurde. Aber hey, beim nächsten Kind kommt sie definitiv ins Haus!

Die geborgene Erstlingsbox | Erstausstattung | Baby

Alle Fotos stammen von © Anna Kley.

Bump Style Fashion Pregnancy

Meine Lieblingskugel 💁🏻

#dickbauchdienstag

5. Juli 2016

Bei Instagram gibt es so ein Ding, den #dickbauchdienstag. Muttis wühlen Dienstags in ihrer Fotosammlung schöne Bilder von ihren Babybäuchen hervor und posten sie unter dem Hashatg. Und jetzt ratet mal welcher Tag heute ist, wer gerade Mutti wurde und wer noch Bilder mit Babybauch hat? Ja, genau, ich. Mein letztes Outfit mit meiner Lieblingskugel hatte seinen Weg nämlich noch nicht hierher gefunden.

Faszinierend wie mein Bauch tatsächlich noch in den letzten Tagen der Schwangerschaft in dieses Kleid von Zara passte. Normalerweise passt schließlich nichts wirklich in Zarakleider was mehr als einen Tiefeinatmenbauch hat, oder Brüste besitzt.

Kleid – Zara | Jeans – Mamalicious (ähnliche hier) | Schuhe – H&M | Rucksack – Tom Tailor (ähnlicher hier)

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Wer sich übrigens fragt warum es hier so ruhig geworden ist: Wenn ich nicht gerade stille, Bäucherchen hervorlocke, wickel oder versuche etwas Schlaf zu finden, starre ich mein Kind verliebt an und bin nahezu außer Stande Texte zu schreiben in denen sich nicht ständig Sätze wie „Ich liebe mein Kind so sehr.“ „Gott, er ist so süß.“ und „Ich kann gar nicht aufhören ihn anzusehen.“ wiederholen. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich das in den nächster Zeit bessert und ich parallel zum Vergöttern von Jonah auch noch ein paar andere Inhalte für den Blog zustande bekomme. Also, natürlich erstmal primär Muttistuff (die ersten Wochen mit Jonah, wie fühlt man sich als Mutti, was hat sich verändert, etc.), aber ein paar Rezepte stehen auch noch in der Pipeline und langsam kriege ich auch wieder Lust ein paar hübsche Outfits zu shooten.

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Bump Style Fashion Pregnancy

Ein letzter Spaziergang mit Babybauch 💁🏻

Kleider über Hosen sind doch ganz okay

23. Juni 2016

Der Bauch ist zwar weg, aber die Outfits damit noch nicht. Zwei habe ich noch auf meiner Festplatte und weil ich mich mit Babybauch ziemlich hübsch fand, muss ich sie euch natürlich zeigen.

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In den letzten Wochen der Schwangerschaft habe ich immer mehr gefallen an Kleidern über Jeans gefunden. Eine ganze Zeitlang fand ich das furchtbar, aber wenn einem viele Kleider einfach durch den Bauch zu kurz werden um sie ohne Hose darunter tragen zu können, überdenkt man noch mal seine Meinung dazu. Selbst längere Kleider trug ich zum Schluss auch über Hosen. Ich hatte das Gefühl dadurch nicht ganz so klein und rund zu wirken, wie mit nackten Beinen.

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Das Outfit ist übrigens vom Wochenende bevor Jonah sich auf den Weg machte. <3

Kleid – Closet London | Jeans – Mamalicious | Schuhe – Akira (ähnliche hier) | Tasche – Zara

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Baby Family Pregnancy

Schwangerschaftsupdate 39. SSW 38+1

Innerliche Unruhe und Vögelbeobachten zum Runterkommen

14. Juni 2016

Ich bin unruhig, habe ständig das Gefühl etwas vergessen zu haben oder noch erledigen zu müssen. Ich tigere manchmal rast- und ziellos durch die Wohnung. Damit gehe ich mir selbst schon schrecklich auf die Nerven. Ich habe das Gefühl, dass ich die Zeit jetzt noch nutzen muss und will so viel wie möglich schaffen. Dabei weiß ich zum Teil gar nicht, was ich eigentlich noch schaffen will und wenn mir tatsächlich etwas einfällt, bin ich oftmals so müde und erschöpft, dass ich es nicht in der Zeit schaffe die ich mir dafür vornahm. Und dann bin ich schlecht gelaunt und weinerlich.

Die ganze Unruhe macht auch, dass ich mir ständig irgendwas in den Mund stopfe. Ich ertappe mich viel häufiger wie ich unzufrieden in den Kühlschrank starre oder in die Vorratskammer gehe. Dabei habe ich nicht mal wirklich Hunger. Hoffentlich geht das wieder weg und ich kann den Endspurt in Ruhe genießen.

Was mich allerdings immer wieder runter kommen lässt sind die ganzen Vögel die bei uns auf und um die Terrasse herum ihren Spaß haben. Ich stehe ja total darauf die kleinen Süßis zu beobachten. Wir haben eine verdammt mutige Amsel, dann irgendwas gleich großes, aber bräunliches, ein kleines Pärchen Gimpel (vielleicht auch irgendwas anderes mit rötlicher Brust) und noch einen kleinen Minivogel, den ich nicht zuordnen kann. Mal gucken ob ich noch zur Omi mutiere und mich mehr unseren kleinen Vögeln widme. Ich plane zumindest schon mal eine kleine Futterstelle für den Winter. Gerade gibt es hier genug Futter für alle. Neben der Terrasse stehen zwei Büsche Felsenbirnen mit ordentlich Beeren dran und was auch immer bei uns in Massen auf dem Boden wächst und blüht scheint den ganzen Vögeln hervorragend zu schmecken.

Schwangerschaftswoche:
Wir sind jetzt in der 39. Schwangerschaftswoche angekommen. Das geht alles so schnell!

Gewicht:
+8 kg Da merkt man mal, wie viel ich die Woche über irgendwas frustriert in mich hineinstopfte.

Schwangerschaftsstreifen:
Ich habe noch eine dritte Runde Einölen am Tag dazugepackt. Der Bauch spannt schon ganz schön. Er ist aber weiterhin streifenfrei.

Bauchnabel:
Da tut sich nichts mehr.

Symptome:
Mehr Rückenschmerzen und mehr Müdigkeit gesellen sich zu ziemlicher Unruhe und ich bin schrecklich sensibel. Gerade heulte ich weil Google Docs ein Problem hatte, das ich nicht nachvollziehen konnte.

Wehenanzeichen:
Es ziept und zieht, aber das war es auch schon.

Heißhunger:
Nektarinen!

Schlafverhalten:
Ich snooze mich durch den Morgen. Und abgesehen von gefühlt tausend Pipipausen schlafe ich auch ziemlich gut.

Kindsbewegungen:
Ich glaube, die kleine Avocado hatte noch mal einen kleinen Wachstumsschub und der Platz im Bauch für viel Bewegung wird weniger. Er ist ruhiger geworden. Dafür hat er gerne mal Schluckauf.

Neuzugänge für die kleine Avocado:
Wir haben ein weiteres Bild für das Kinderzimmer gekauft und werden nachher noch neue Rahmen besorgen.

Unschönster Moment:
Wir waren Anfang der Woche Eis essen und als ich in den Laden kam, starrte mich ein Mädel sehr intensiv und eher grimmig an. Ausnahmsweise war der Blick mal nicht auf meinem Bauch, sondern auf mein Gesicht gerichtet. Als wir mit unserem Eis wieder rauskamen, saß sie mit Freundinnen vor dem Geschäft und starrte mich wieder extrem unfreundlich und lange an. Das war schrecklich unangenehm. Kannte ich sie? Oder kannte nur sie mich? Habe ich ihr irgendwas getan? Warum machen Menschen das? 🙁

Schönster Moment:
Der Besuch unserer Hebamme. Ich freue mich einfach immer noch riesig darüber, dass wir uns gefunden haben. <3

Bump Style Fashion Pregnancy

Ein bisschen Urlaubsfeeling 💁🏻

Kaftan „wonderland“ von mara mea

11. Juni 2016

Da sucht und findet man im Internet die perfekten Wickeltasche und stolpert dabei ganz zufällig auch noch über das optimale Kleid für richtig heiße Tage mit richtig großem Bauch. Also wirklich richtig groß. Gefühlt ist der Bauch jeden Abend beim Einölen noch größer geworden, als er es am Vorabend war. Und da war er schon riesig! Das hat mich tatsächlich letzte Woche vor ein kleines Problem gestellt. So ziemlich alles wirklich luftige ist nämlich zu klein. Meine kurzen Röcke und Hosen sitzen alle in der Taille, lassen sich also nicht mehr schließen und meine Sommerkleider sind, bis auf zwei, auch eher für etwas weniger Bauch ausgelegt. Klar, in manche kann ich mich noch reinzwängen, aber wirklich luftig sind sie dann nicht mehr, außer die, die plötzlich viel zu kurz sind und meinen halben Popo zeigen. Und für die letzten paar Meter bis zur Geburt möchte ich mir nicht noch ein paar reine Umstandskleider anschaffen.

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Mein neuer Begleiter für die nächsten Sommertage kommt von mara mea, dem Berliner Lable das 2015 von Maren Hartmann und Dorina Will gegründet wurde. Die beiden Designerinnen haben sich zusammengetan um Wickeltaschen, Accessoires und Kleider herzustellen, die sich vor, während und nach Schwangerschaft und Stillzeit tragen lassen. Ich kann mit meinem Kaftan also nicht nur ins Krankenhaus rein-, sondern auch wieder herausspazieren.

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Die Designs sind inspiriert von Reisen in ferne Länder. Ethnische Muster treffen auf grafische Details und gerade Schnitte. Mein Kaftan sieht übrigens nicht nur nach Urlaub aus, er fühlt sich auch so an. Er ist leicht und umspielt schön meinen Körper. Da fühle ich mich auch beim schlendern durch den Stadtpark ein bisschen wie beim Spazieren über eine Strandpromenade. Kombiniert man den Kaftan mit einem Eis, ist das Urlaubsfeeling perfekt.

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Meinen schönen Sommerbegleiter gibt es übrigens auch noch in einem Korallenrot. Schaut doch mal im Onlineshop der beiden vorbei. Wer lieber durch Geschäfte bummelt findet hier eine Liste der Läden, bei denen ihr eine Auswahl der mara mea Kollektion findet.

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In Kooperation mit mara mea <3

Bump Style Fashion Pregnancy

Es geht auch ohne Umstandsmode 💁🏻

Streifenkleid von modström

9. Juni 2016

Ich freue mich immer über jedes Kleidungsstück in das ich mit Kugel hineinpasse, ohne das es richtige Umstandsmode ist. Irgendwie tue ich mich einfach schwer damit Geld für Kleidungsstücke auszugeben, die ich am Ende nur einen kurzen Zeitraum tragen kann. Deshalb finde ich die Umstandsshirts mit Raffungen am Bauch auch ganz schrecklich. Abgesehen davon, dass man sie nur mit Kugel tragen kann, sehen sie auch einfach immer ganz seltsam an mir aus, als ob da noch etwas mehr Masse am Bauch fehlen würde. Geht euch das auch so?

Ich hoffe ja, dass ich die Umstandsoberteile die ich mir anschaffte und die einfach etwas weiter und länger geschnitten sind, auch noch hervorragend nach der Schwangerschaft tragen kann.

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Um dieses hübsche Kleid bin ich ziemlich lange herumgetigert (hätte ich mal noch etwas länger getigert, gerade ist es nämlich im Sale) und war mir immer unsicher, ob A. meine Kugel rein passt und B. ob ich dann nicht aussehe wie eine kleine Presswurst. Aber manche Dinge sollte man nicht totdenken, sondern sie einfach ausprobieren und siehe da, das Kleid passt mir und meinem Bauch perfekt und ich fühle mich pudelwohl in ihm.

Die Schuhe musste Tom mir übrigens zumachen. ?  Wenn ich Schuhe anziehe und auch noch Schnürsenkel zumachen muss, sitze ich auf den Boden und verrenke mich albern, bis ich jammernd aufgebe.

Kleid – modström | Jeansjacke – H&M | Schuhe – Coverse

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