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Alltag Family Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 24. und 25. Juni

Eiskaffee für alle (außer das Kind)

25. Juni 2017
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Die letzten Wochenenden war es hier ziemlich ruhig. Allgemein passierte hier nicht viel. Das lag an einem Familienurlaub und ganz viel Antriebslosigkeit, die nur ganz langsam wieder nachlässt. Nicht auf den Bildern ist das Abarbeiten von knapp 100 noch ungelesenen Mails. Puh.

Samstag

Kurz vor vier Uhr. Der Sohn ist wach und gut drauf. Ich kuschele mich mit ihm auf das Sofa und trinke einen Tee, während er sich mit Bauklötzen wieder müde gespielt hat und wir uns noch mal zum Papa ins Bett legen.

Aus dem Urlaub brachte der Sohn einen Löffel mit, der immer plötzlich in einer Ecke der Wohnung auftaucht. Gestern saß er plötzlich mit dem Löffel neben mir auf dem Sofa und schneller als ich gucken konnte, versuchte er mein Dinkelpoppies aus meiner Müslischale zu löffeln.

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Wir machen uns gegen 9 Uhr auf zum Einkaufen. Etwas Obst fehlt, Milch, Joghurt und etwas für das Abendessen. Mit Regenjacke und Schirm geht es raus in den Nieselriegel. Wieder daheim ist mein Rucksack klatschnass. Eine Packung Milch ist ausgelaufen.

Zeit für einen Eiskaffee. Anfang der Woche machte ich Cold Brew und damit schmeckt er wirklich lecker und geht so schnell.

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Der Regen hört nicht auf, aber uns dreien fällt die Decke auf den Kopf und wir werfen uns wieder in Regensachen und gehen raus. Wir spazieren über das Wohlwillstraßenfest, das ist auch bei RegenSonneRegenSonneRegenSonne schön.

Für Tom gibt es ein Gözleme und jeder von uns darf unter dem Regenschirm einmal abbeißen.

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Ich kaufe mir ein Eis.

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Auf dem Rückweg spazieren wir noch etwas durch die Stadt und gucken bei habitat nach einer neuen Lampe.

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In der U3 sind die Aufkleber und Türgriffe spannender als die Aussieht auf den Hafen.

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Wieder daheim machen wir noch etwas Quatsch, bevor der Sohn ins Bett geht und wir uns Abendessen gönnen. Ich brauche drei Anläufe um es zu essen. Seit Anfang der Woche steckt der Wurm wieder im Nachtschlaf. Maximal eine Stunde am Stück, gerne auch mal bloß 15 Minuten. Nach der ersten Runde Schlaf weint das Kind bitterlich, will aber nie auf den Arm, oder den Schoß. Reden und Singen hilft nicht, anfassen mag er sich auch nicht lassen und er strampelt wütend mit den Beinen. Ich würde ihm so gerne helfen.

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Ich erwische mit meiner Gesichtsmaske eine etwas längere Schlafphase und genieße mein entspanntes Leberwurstgesicht, bevor ich duschen gehe und mit Tom in mehreren kleinen Etappen einen Becher Peanut Butter Cup-Eis esse und American Gods weiter gucke.

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Sonntag

Während Tom eine Runde Joggen geht, rabauken der Sohn und ich rum.

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Danach geht es für uns drei ab in die Hafencity. Casper hat zum Schlummerkino mit Frühstück im Bett geladen. Wir packen die Teller voll und lassen sie uns ans Bett bringen.

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Es lief Darjeeling Limited (ich liebe den Film) und der Sohn enterntainte gut gelaunt die anderen Gäste.

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Auf der Heimfahrt dauerte es keine 5 Minuten bis das Kind friedlich einschlief. Mit zwei mega gemütlichen Kissen bepackt spazierten wir noch bei Nieselregen durch die Hafencity und Speicherstadt. Frische Luft tut auch bei Nieselregen gut.

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Aus einem Fenster wird uns plötzlich ein ziemlich leckerer Burger im Toast von F*Burger gereicht. Top Werbeaktion. Wir kommen sicher mal vorbei!

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Der Sohn blubbert jetzt fleißig Bäuche. Gestern lernte er das von Tom und heute zieht er einem dafür sogar schon extra das T-Shirt hoch.

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Es gibt wieder einen Eiskaffee, wir sind alle seit 5:30 Uhr wach und soooo müde. Heute werde ich definitiv früher ins Bett gehen!

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Bevor das Kind ins Bett geht, räumen wir noch unser Bücherregal aus und auseinander. Über ebay Kleinanzeigen haben wir auch direkt eine Käuferin gefunden die es noch vor 19 Uhr abholt.

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Mit etwas Obst und Joghurt setzten wir uns gleich aufs Sofa und hoffen, dass er Sohn heute etwas mehr als 15 Minuten am Stück schlafen kann.

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Göttingen mit viel Sonne und roten Punkten

28. Mai 2017
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Wir sind seit Mittwoch in Göttingen, das Kind bekommt immer noch zwei neue Zähne und wir haben ganz ohne Krippe schon die erste KiTa-Krankheit.

Samstag

Der Sohn rollt noch vor dem Frühstück über die überdachte Terrasse.

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Heute Abend gibt es Kohlrabi in Frischkäsesoße und der Opa schneidet schon fleißig das Gemüse.

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Tom und ich packen den Sohn ein und wir fahren in die Stadt. Ein bisschen spazieren und gucken, ob noch ein kleines Schläfchen drin ist. Hier wird nämlich ordentlich an den Öhrchen gezogen. Wir haben Glück und das Baby nickt in der Trage ein. Wir nutzen den Moment und fotografieren mein Outfit.

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Auf dem Rückweg zum Auto ist die Laune wieder Bombe und der Finger kommt wieder zum Einsatz. Bitte einmal an allem stehen bleiben und anfassen.

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Bubs.

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Unterwegs kaufen wir noch zwei Stücke belegte Focaccia für einen Mittagssnack.

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Eine reife Mango muss noch gegessen werden und zusammen mit Himbeeren, Joghurt und Poppies wird sie als zweites Frühstück verspeist.

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Ich schiebe den leeren Joghurt Teller weg und gönne mir direkt im Anschluss mein Stück Focaccia. Mit Oliven, Fenchel und Salsiccia. Das müssen wir unbedingt nachkochen.

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Nackig wird auf der Terrasse gespielt. Die Kleidung soll nicht so lange über die doofen kleinen Pünktchen schubbern und es ist soooo warm.

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Natürlich wird trotz enormer Müdigkeit nicht geschlafen und erst bei Papa in der Trage kommt der Sohn zur Ruhe und tankt ein bisschen Kraft.

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Wir holen die Wäscheschüssel raus in der auch schon Tom badete und die kleine Avocado hat mächtig Spaß.

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Der Opa fuhr heute mit einer Gruppe eine enorm große Runde Rennrad und kam gegen 18 Uhr wieder heim. Wir haben ihn am Gartentor mit Jubel und Applaus begrüßt.

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Zum Abendbrot gab es den Kohlrabi mit einem super leckeren Hackbraten. Der Sohn naschte ab und an etwas mit und spielte neben uns her, bis ich ihn ins Bett brachte.

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Sonntag

Vor dem Frühstück wird erstmal wieder eine Runde gedreht, ich brauche Kaffee.

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Tom macht Rührei, auf der Terrasse warten schon warme Brötchen.

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Der Sohn darf beim Opa abbeißen und genießt es in vollen Zügen.

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Die ersten Haare werden geschnitten und ich muss mich zusammenreißen nicht ein bisschen zu weinen. Ein paar Strähnen hängen immer in den Augen und wollen sich auch einfach nicht zurückkämmen lassen, also müssen sie etwas gekürzt werden.

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Während wir anfangen unsere Sachen ins Auto zu laden, spielt der Opa mit dem Sohn an der selbstgebauten Motorikwand. Sie ist sooo cool und ich freue mich schon darauf, wenn sie im Kinderzimmer hängt.

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Die Autobahn ist voll, vor uns liegen einige Staus und wir entscheiden uns dazu eine alternative Route über einige Landstraßen zu nehmen. Wir brauchen etwa genauso lange als würden wir die Staustrecke nehmen, dafür müssen wir aber nicht immer wieder stehen bleiben. Stau macht mit Kind einfach gar keinen Spaß. Unterwegs machen wir eine kleine Pause und ich bekomme Curly Fries und Tom einen Burger. Das erste mal Mc Donalds dieses Jahr.

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Wieder daheim müssen erstmal ganz viele Pakete bei den Nachbarn abgeholt werden.

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Eines der Pakete ist ein neuer Buggy den wir von Mountain Buggy zur Verfügung gestellt bekommen.

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Die erste Maschine Wäsche ist gewaschen und wird in der Sonne aufgehängt.

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Mit tatkräftiger Unterstützung baue ich den Urban Jungle zusammenzubauen. Das geht ziemlich einfach und ganz fix.

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Den Buggy und den Sohn nehme ich mit auf einen kleinen Spaziergang. Während im Wagen geschlafen wird, genieße ich ein paar Kapitel meines Hörbuchs.

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Während im Wohnzimmer noch etwas gespielt wird, mache ich uns einen Salat und wir lassen den Abend gemütlich ausklingen.

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Vielleicht sind das Zähnchen, vielleicht aber auch nicht.

21. Mai 2017
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Samstag

Der Tag startet mit einer Notfallschokoschnecke. Der Sohn machte heute Nacht Party, erst mit Rumgewusel, dann mit dicken Krokodilstränen. Erst um 2:15 Uhr schlief er auf meiner Brust ein und ich … erst gegen 3 Uhr. Nur um dann um 6:20 Uhr in den Tag zu starten. YAY. Da hilft nur eine Schokoschnecke. Tom tippt ja auf ein neues Zähnchen, ich lasse mich einfach überraschen.

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Die Tagschläfchen haben wir jetzt in das coole neue Bett im Kinderzimmer verlegt, damit ich ab und an im Schlafzimmer ganz in Ruhe rumkramen kann. Ein großes Bodenbett ins Kinderzimmer zu stellen war eine ganz hervorragende Idee.

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Währenddessen gucken wir Scrubs. Knapp eine ganze folge schaffen wir, denn anscheinend sind wir wieder bei den 30-Minuten-Schläfchen angekommen. Tom hat übrigens recht, ich glaube, ich habe oben ein Zähnchen neben den beiden Schneidezähnen entdeckt.

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Ein Paket muss zum Paketshop und wie es sich gehört, wird eine bunte Tüte mitgenommen. Müde Eltern brauchen Süßes.

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Statt vielleicht noch etwas in der Trage Schlaf nachzuholen, möchte der Sohn auf einem Spaziergang durch den Stadtpark lieber alles anfassen.

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Wirklich alles.

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Aaaaalles.

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Wieder zuhause versuche ich nochmal das so müde Baby ins Bett zu bringen. Mit Erfolg. Hoffentlich kann er diesmal etwas länger schlafen und wieder etwas Energie tanken. Beim Housewarming vom neuen Stilgeflüster-Büro gab es mega leckeren Kartoffelsalat und ich habe plötzlich richtig Lust ein bisschen herumzuexperimentieren. Nachmittags kommt mein Vater zum Grillen vorbei. Perfekt um mich an einem neuen Kartoffelsalat zu probieren.

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Bevor mein Vater kommt geht es für uns noch mal in die Sandkiste, während der Papa an einem Alexa Skill sitzt.

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Letzte Wochen haben wir etwas Rasen neben der Terrasse gesät und die ersten Halme sprießen.

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Bei uns im Blumenkasten brüten Rotkehlchen und heute haben die Jungen das Nest verlassen. Awwww.

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Mit meinem Papa drehen wir eine Runde durch den Stadtpark. für unseren Urlaub nächsten Monaten haben wir uns einen Buggy gekauft, den wir heute Probefahren.

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Ich habe ein gaaaanz kleines bisschen gehofft, dass der Sohn es richtig gerne im Buggy mag und vielleicht sogar darin einschläft, aber .. nope.

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Auf den Grill kommt mariniertes Hähnchenfleisch, Lammwürstchen, Pilze und später Halloumi.

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Sonntag

Die Nacht war sehr sehr sehr bescheiden. Meine Laune ist eher mäßig und der Sohn ist müde.

Irgendwann schläft er dann doch noch beim Stillen ein, aber für kaum 20 Minuten. Danach ist er wieder wach, aber müde und schlecht gelaunt.

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Tom fährt mit einer Gruppe Rennrad und ich hoffe, dass ich mich vielleicht noch mal mit dem Sohn hinlegen kann.

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An der Brust wird sich immer ein bisschen Energie geholt, dann wird für ein paar Minuten glücklich getobt, dann geweint, weil man eben doch müde ist und wieder von vorne.

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Ich gebe auf und hoffe, dass sich die Laune auf der Terrasse etwas hebt. immerhin kann ich eine halbe Schale Joghurt mit Obst essen.

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Meine schlechte Laune, der Sohn und ich schnappen uns noch mal den Buggy, ich suche mir ein Hörbuch heraus und versuche beim Spazierengehen etwas durchzuatmen.

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Mit einem quengelnden Kind in der Trage geht es zurück nach Hause.

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Mal gucken ob die Sonne bereit ist ein paar Flecken wegzubleichen.

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Tom ist wieder da und wir tuen mir etwas Gutes. Gestern kamen drei Pakete von Bugaboo an und wir packen meinen neuen Bugaboo Runner aus und bauen ihn zusammen. Endlich kann ich wieder Laufen gehen und die kleine Avocado kann mit. Den Wagen bekam ich von Bugaboo zur Verfügung gestellt. Das riesige Verdeck ist super. Warum haben das nicht alle Kinderwagen?

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Der Sohn kommt einfach nicht zur Ruhe und wir entscheiden uns ihm ein Zäpfchen zu geben. Wenn Tragen und Stillen nicht mal mehr gegen die dicken Tränchen und die Unruhe helfen, ist es einen Versuch wert. Und tadda, über eine Stunde schläft er auf meinem Arm.

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Danach ist seine Laune deutlich besser und er spielt sogar etwas.

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Ich hoffe, heute Nacht geht es ihm etwas besser und wir können alle ein bisschen Schlaf nachholen.

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Hot Dogs und Bolognese

14. Mai 2017
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Samstag

Wir waren gestern auf der Blogfamilia in Berlin. Morgens hin, Abends wieder zurück. Mit dem Auto. Das sind jeweils knapp drei Stunden Fahrt. Die fand der Babysohn nicht witzig. In der Babyschale sitzen ist langweilig und Schlafen auf Mamas Arm ist viel schöner. Also bespaßte ich die Fahrten über wie ein Weltmeister, weil kein La Le Lu ein vollkommen müdes Baby zum Einschlafen bewegen konnten. Und heute? Keine fünf Minuten nach dem wir ins Auto gestiegen sind, schläft er bei „Method Man, Mary J. Blige – I’ll Be There For You“ ein. Vielleicht ist Hip Hop ja die bessere Einschlafmusik.

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Bei Ikea landet unter anderem ein Sonnenschirm für die Terrasse im Einkaufswagen und ein paar Dinge für das Zimmer des Sohnes, da räumen und gestalten wir gerade etwas rum. Aus dem Wäschezimmer wird jetzt ein Spielzimmer. Außerdem springen wir noch in dem Baumarkt und kaufen Rasensamen.

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Der obligatorische Hot Dog am Ende darf natürlich auch nicht fehlen.

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Wieder daheim lege ich den Babysohn ins Bett. Er scheint ordentlich Schlaf von gestern nachholen zu müssen und snoozelt unerwartet schnell und einfach ein. Ich bin es aus den letzten Wochen eigentlich gewohnt, gut eine Stunde Einschlafbegleiterin zu spielen.

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Währenddessen baut Tom im Kinderzimmer ein Hausbett auf. Mal gucken, wie sich da die Mittagsschläfchen schlafen lassen. Manchmal möchte ich tagsüber etwas im Schlafzimmer rumrödeln, aber mit dem Baby im Bett geht das natürlich nicht.

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Ich schnibbel solange Gemüse für eine Bolognese. Diesmal sogar mit echtem Rotwein. Nachdem ich meine letzte mit alkoholfreiem Wein kochte und mir auf Instagram sogar eine Stillberaterin sagte, dass das nicht nötig sei, die Bolognese kocht ja schließlich gut drei Stunden, traue ich mich jetzt an richtigen Wein ran.

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Das neue Bett steht und der Babysohn schläft noch immer.

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Draußen donnert es und bevor es gleich anfängt wie aus Eimern zu schütten, schnappe ich mir meine Gummistiefel und den hässlichen Notfallschirm und kaufe noch Parmesan und Milch bei Edeka.

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Zum Abendessen gibt es die Bolognese mit Vollkorn Dinkel Nudeln. Wie ist das eigentlich mit Kindern und Bolognese mit Rotwein. Kocht man Bolognese bis zum Teenie-Alter ohne? Vermutlich. Wie macht ihr das? Habt ihr ein kindertaugliches Bologneserezept?

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Bevor es für die kleine Avocado ins Bett geht, gehen wir noch zusammen unter die Dusche. Auf dem Sofa beantworte ich gefühlt drölfzigtausend Nachrichten auf ebay-Kleinanzeigen, weil wir gerade wieder ein paar Sachen verkaufen. Ein paar Babysachen in blau waren auch dabei und ich bekam doch allen ernstes eine Nachricht in der gefragt wurde, ob das denn auch von einem Mädchen benutzt werden könnte. natürlich nicht! Der wächst sonst ein Penis! Mir geht gerade mein Handy etwas auf die Nerven. Ich bekomme überall so viele Nachrichten, dass ich einfach nicht mehr hinterherkomme und ich habe den Überblick verloren. Wer also noch auf eine Antwort von mir wartet, sorry. :/

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Sonntag

Tom fährt morgens mit einem Freund Rad, während der Babysohn ein Vormittagsschläfchen macht und ich etwas rumwurschtel.

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Danach geht es für uns auf die Terrasse. Die Sonne muss genossen werden. Wir weihen unseren neuen Sonnenschirm ein und der Sohn beobachtet die kleinen Kinder im Innenhof, da ist nämlich heute ein Kindergeburtstag.

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Bei uns verschwinden gerade Gürtel. Ich vermisse meinen und Toms ist auch weg. Ich muss improvisieren, damit die Jeans nicht rutscht und die Nachbarn beim Buddeln in der Erde nicht mein hübsches Bauarbeiterdekolleté sehen.

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Neben unser Terrasse „wachsen“ komische Pflanzen. Nicht wirklich schön und mich juckt es immer, wenn ich an sie heran komme. Außerdem weiß ich nicht, ob sie giftig sind. Da die Hälfte eh eingegangen ist, reiße ich sie heraus, grabe um und sähe Rasen. Mal gucken ob der wächst.

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Das Baby entdeckt den Sand zwischen den Terrassensteinen und holt ihn hingebungsvoll heraus.

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Da das Vormittagsschläfchen bis zur Mittagszeit ging, fängt der Mittagsschlaf erst gegen 15 Uhr an. Wir hängen währenddessen Wäsche auf.

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Und naschen Mitbringsel aus Spanien.

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Nach dem Abendessen (es gab die Reste der Bolognese) geht der Babysohn in die Wanne. Die meiste Zeit steht er und spielt mit den Armaturen. Wozu braucht man denn bitte Spielzeug?

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Bevor es ins Bett geht wird noch etwas rumrabaukt. Wir bekamen von Smithy unglaublich süße und weiche Fuchssachen und probieren den Badeponcho aus. Der kommt definitiv mit in den Urlaub.

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Das Zubettbringen zieht sich. Trotz gaaaanz viel Müdigkeit kommt der Sohn auch beim Stillen kaum zur Ruhe und gerade versucht der Papa sein Glück. Falls wir es irgendwann schaffen das Wuselkind ins Bett zu bringen, werden ich mir danach einen Kakao mit Sahne gönnen.

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Schlafen? Nee!

30. April 2017
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Samstag

Guten Morgen, der Tag startet um 6 Uhr. Mit dem Babysohn wird das Wohnzimmer unsicher gemacht. Wir toben, lachen und spielen und ich fange langsam an den Tisch zu decken. Wir bekommen später nämlich Besuch von Freunden. Bevor die aber eintreffen, lege ich mich mit Jonah noch mal ins Bett und kann ihn irgendwie dazu bewegen noch mal ein bisschen zu schlafen. Denn obwohl er seine Müdigkeit kaum zu übersehen ist, ist es in den letzten Tagen nicht leicht gewesen ihn in den Schlaf zu begleiten.

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Während Jonah schläft, schleiche ich mich aus dem Zimmer, trinke mit Tom in Ruhe einen Cappuccino und fange an einen Obstteller ganz nach Leitmedium zu dekorieren und mich darüber zu freuen, auch mal einen richtig gedeckten Frühstückstisch zu haben.

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Am Frühstückstisch wird überwiegend Englisch gesprochen. Hui, die Frau eines meiner ältesten Freunde spricht „nur“ Chinesisch, Französisch, Spanisch und Englisch. Ich komme mir furchtbar dumm vor, weil ich zwar alles verstehe, mich aber mit dem Sprechen unglaublich schwer tue.

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Das Baby ist vollkommen überdreht und wir beschließen ein wenig spazieren zu gehen und machen uns auf ein Weg in die Stadt. Aus einem Spaziergang wird eine kleine Shoppingtour, die Jonah fast ausschließlich verschläft. Yay! Nati braucht einen neuen Duschkopf und ich möchte eine wunderschöne Sitzbank, darf sie aber nicht haben. Pfff. Tom erklärt mir, dass ich sie haben darf, wenn wir ein Haus haben und ich gucke ihn ganz verdattert an, als er mir sagte, dass ich doch einfach nach einem gucken und Termine bei der Bank vereinbaren soll. Der meint das mit dem Haus wirklich ernst. Geil.

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Auf dem Rückweg hat das Baby keine Lust mehr auf den Kinderwagen und kommt für den Restweg von der Bahn zu unserer Wohnung auf den Arm.

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Unterwegs werden noch Gänse geshootet. Kleine Models.

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Es gibt Tee und die restlichen Brötchen.

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Und Nati und Hui nicken so süß auf dem Sofa ein.

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Aaron hat so schöne Haare und ich bin neidisch auf seine Locken.

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Die drei Freunde verabschieden sich. Wir sehen uns Montag wieder. Dann geht es vermutlich in den Tierpark.

Ich bringe den Babysohn ins Bett. Der ist nämlich sooooooo müde. Nach einer Stunde verlasse ich frustriert mit ihm das Schlafzimmer. Ich nickte drei mal fast ein, er wühlte sich durch das Bett, stillte mit den Füßen im Bett stehend und dem Kopf auf der Matratze liegend. Rumtragen lässt ihn auch nicht runter kommen. Gegen 19:30 Uhr beschließen wir es mit dem Kinderwagen zu probieren und spazieren durch den Stadtpark. Auf der Hälfte des Weges sieht es fast so aus, als würde das Baby einschlafen. Die Augen waren für ein paar Sekunden zu. Dann springen sie wieder auf und es wird gelacht. Er ist vollkommen überdreht und auch nach über einer Stunde Spaziergang ist an Schlaf nicht zu denken.

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Immerhin war der Spaziergang bei warmer Abendsonne wirklich schön. Erst gegen 22:30 Uhr schläft der Babysohn bei mir in der Trage ein, während ich durch die dunkle Wohnung spaziere. Im Schlaf schreckt er alle paar Sekunden hoch, weint kurz und legt dann seinen Kopf wieder auf meiner Brust ab. Seine Finger sind die ganze Zeit in Bewegung. Ich glaube und hoffe, dass heute der Höhepunkt seiner Unruhe ist und frage mich, was er so stark zu verarbeiten hat. Vielleicht beherrscht er morgen Telepathie?

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In den vergangen zwei Wochen hat er so viel neues gelernt und bereits gekonntes weiter ausgearbeitet. Ich kann die ganze Unruhe verstehen, wünsche mir aber trotzdem mal eine ruhige Pause.

Sonntag

ICH.BIN.SO.MÜDE. Das Baby tobt mit Papa im Wohnzimmer und ich darf noch eine Stunde schlafen. Danach springt Tom in seine Fahrradsachen und nutzt den blauen Himmel für eine ausgiebige Tour mit dem Rennrad.

Der Babysohn schläft zum Frühstücksnickerchen etwas ruhiger ein als gestern. Ich gönne mir einen Cappuccino während ich diesen Text anfange zu schreiben und mir noch mal alle Bilder von gestern anschaue.

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Das Baby und ich frühstücken Joghurt mit Beeren. Himbeeren mag er am liebsten.

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Nachdem Tom wieder da ist machen wir uns fertig und fahren zum Osterstraßenfest. Es gibt Falafel für Tom.

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Mit einem Kaffee geht aus auf den Heimweg. Wir spazieren durch Winterhude und Eppendorf. Ich bleibe stark und widerstehe der Versuchung mir ein richtig leckeres Stück Kuchen mitzunehmen.

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Auf der Terrasse wird noch etwas Sonne genossen. Ich topfte einen Johannisbeerstrauch von meiner Mama um und der Babysohn hat „geholfen“.

Ich bereite noch das Abendessen vor und lasse Tom den Ofen anschmeißen, während ich ein wirklich müdes Baby ins Bett bringe. Und ratet mal wer beim Abendessen zwischen unseren beinen herumwuselt? Wird der Abend so wie gestern? Unser Abendessen schmeckt hervorragend. Scharfe Ingwer-Rindfleischbällchen mit grünem Spargel auf Blattsalat mit Joghurtdressing. Die perfekte Stärkung für einen Spaziergang. Gleich kommt der kleine Wusel in die Trage und ich mache mich auf den Weg in den Stadtpark. Vielleicht hilft ein Spaziergang ja heute. Ich wollte heute eigentlich entspannt ein Bad nehmen, entscheide mich aber um und gehe mit dem Wuselkind in die Wanne. Vielleicht lässt ihn das ja leichter einschlafen. Drückt mir die Daumen!

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Omis besuchen

16. April 2017

Samstag

Erstmal Kaffee. Jonah möchte auch mittrinken und versucht immer wieder eine Tasse in die Hände zu bekommen. Als er dann endlich aus einer leeren trinken darf, mag er damit gar nicht mehr aufhören.

Ich sah online ein schönes Oberteil bei & Other Stories, aber es war schon ausverkauft und ich wollte mein Glück im Geschäft versuchen. Meine Größe war noch da. Yay. Tja, leider hat mein Körper die Größe 36 und meine Brüste scheinbar 42. Wir sind extra noch mal in die zweite Filiale gelaufen um Größe 38 zu probieren, aber während es an den Armen weiter wurde, sprengten meine Brüste immer noch die Ösen an der Vorderseite. Dafür fand ich ein anderes tolles Oberteil, dass sogar in 36 perfekt passte.

Bevor es zu meiner Oma für Kaffee und Kuchen geht, schneiden wir uns noch eine Scheibe Kohl-Speck-Brot ab, das wir unterwegs kauften. In der Schlange vor uns kaufte es jemand und wir hörten schon mal mit an, wie eine Kundin schwärmte, jetzt wollten wir es mal probieren und es ist so lecker! Mehr als Butter und Meersalz braucht man dazu nicht.

Ich buk Käsekuchen und während wir uns ein Stückchen nach dem anderen gönnen, nimmt Jonah das Wohnzimmer meiner Oma auseinander. Wir legten so ziemlich alles von Tischen und niedrigen Anrichten auf Regale und der Wohnzimmertisch wurde von meinem Vater ins Nebenzimmer getragen. Meine Oma hatte Abends sicher ganz viel Spaß beim Aufräumen.

Die unheimliche Puppe fand Jonah sehr spannend. Sie wurde untersucht, herum geschleift und ihrer Socken entledigt. Jonah bekommt demnächst seine eigene Puppe. Nur weniger unheimlich.

Auf dem Rückweg springe ich noch schnell in den Supermarkt und kaufe ein paar Beeren.

Es regnet in Strömen.

Jonah ist im Auto eingeschlafen. Tom hält vor der Tür und ich sprinte mit der Babyschale durch den Regen, während er einen Parkplatz sucht.

Kaum bin ich durch die Haustür scheint draußen die Sonne und Jonah ist wach.

Er ist immer noch super müde. Das Minischläfchen im Auto war wirklich minimini und beim Stillen schläft er gegen 18 Uhr auf dem Sofa in meinen Armen ein. Richtig gutes Timing.

Das Abendessen gibt es also heute auf dem Sofa. Kurz bevor ich mein Avocadobrot ganz aufgegessen habe, wacht Jonah auf. Er hat die Augen noch gar nicht ganz geöffnet, da beißt er schon von meinem Brot ab. Die Dose Limo danach will er auch haben. Ich stelle sie außerhalb seiner reichweite und er fängt bitterlich an zu weinen. Erst mit der Dose in der Hand strahlt er wieder.

Von Oma bekam er übrigens ein großes Überraschungsei. Die Schoki naschen wir, das Ei bekommt er.

Sonntag

Die Schale der Frühstücks-Avocado wird ausgewaschen und getrocknet. Während alle Eier damit färbten, will ich damit Stoff färben.

In der Woche kaufte ich Bier für meinen Onkel. Der trinkt nämlich nur Pils und ich möchte ihm unbedingt ein paar viel viiiel leckerere Sorten zeigen. Zusammen mit unglaublich viel Zeug für Jonah, landen die Flaschen im Auto.

Wir fahren zu meiner Großtante nach Ahrensburg, die feiert heute nämlich Geburtstag. Und mit Feiern meine ich Essen. Sie wohnt seit kurzem in einer ziemlich teuren Seniorenresidenz und die haben ordentlich aufgetischt.

Gruß aus der Küche.

Vorspeise.

Hauptspeise.

Nachtisch.

Bevor es Kuchen gibt (ohne Foto) spazieren wir durch den Innenhof. Auf der Wiese wachsen kleine gelbe Blümchen die mein Onkel mithilfe einer App letztes Wochenende identifizierte, aber wir haben den Namen schon wieder vergessen und überlegen die ganze Zeit. Meine Mutter wirft einen Namen in den Raum der ausgedacht klingt und ich bin mir sicher, dass er nicht stimmt. Tja, nach drei weiteren Runden durch den Innenhof und einer intensiven Recherche von meinem Onkel und mir (die App löschte er leider schon wieder) stellte sich heraus, dass meine Mutter natürlich mal wieder Recht hatte. Sie hat immer Recht, wenn es um Pflanzen geht. (Ich könnte jetzt natürlich sagen, wie die Pflanze heißt, aber ich habe es schon wieder vergessen. Aber man kann sie essen!)

In der Bibliothek der Residenz steht ein Computer. Mit Anleitung. Wir sind völlig fasziniert.

Auf dem Rückweg strahlt der Himmel blau und die Wolken bilden wunderschöne Gebirge. Zusammen mit ganz viel Sonnenschein, prasselt der Regen immer mal wieder für wenige Sekunden auf das Autodach.

Wir essen noch eine Scheibe Brot, bevor ich Jonah ins Bett bringe. Mit dem Messer rutsche ich ab und schneide mir in die Hand. Zum Glück haben wir noch Pflaster, die etwas größer sind.

Wir gucken gleich noch etwas Quatsch im Fernsehen, dann fallen wir ins Bett.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3

Family Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern 08. und 09. April

Jonah der Hundeschreck

9. April 2017

Samstag

Wir starten den Tag etwas später. Jonah und ich legen uns noch mal hin und stehen erst gegen halb zehn auf. Er hat ganz gemütlich auf meinem Arm geschlafen, während ich im Bett saß und döste.

Wir ziehen uns fix an und Jonah erinnert mich mit seiner Socken-Schuh-Kombi an Michael Jackson. Mittags sind wir mit meiner Tante und meinem Onkel verabredet und wir müssen vorher noch ein paar Einkäufe erledigen.

Der Kinderwagen hält auf dem Rückweg als Einkaufswagen her, da die kleine Avocado keine Lust mehr hat und lieber getragen werden will. Vielleicht sehen wir ein bisschen rumpelig aus, wie wir so durch die Straßen spazieren.

Wir besorgen noch Brötchen beim Bäcker, denn statt Mittag gibt es bei meiner Tante heute um 12 Uhr Frühstück.

So einen gedeckten Frühstückstisch bekommt man nur, wenn man die Familie besucht.

Wir gehen mit den Hunden spazieren. Jonah würde gerne Kontakt aufnehmen, aber er ist ein kleiner Hundeschreck.

Ich habe in dem Dorf in dem meine Tante lebt ein paar Jahre mit meiner Mama gewohnt und so durch die Straßen und über den Radwanderweg zu spazieren und zu sehen, dass sich wirklich nichts verändert hat, fühlt sich irgendwie komisch an.

Es gibt Kuchen, den ich vergaß zu fotografieren, aber daran dachte mindestens zwei Stücke zu essen, weil er so lecker war. Wir bleiben noch zum Abendbrot und während ich Dinkelnudeln mit Spinat, Pilzen und Käse esse, schläft Jonah auf meinem Arm. Ich habe auch nur auf meine Hose gekleckert und nicht auf ihn.

Die Heimfahrt im Dunkeln verschläft Jonah und wir können uns auch noch Bettfertig machen, während er in der Babyschale schläft. So spät (21:30 Uhr) war ich schon seeeehr lange nicht mehr unterwegs.

Sonntag

Den Vormittag kuscheln Jonah und ich auf dem Sofa, während Tom mit dem Rad unterwegs ist. Unser Kind schläft gerade tagsüber sehr viel. Eigentlich perfekt um etwas zu schaffen, aber er schläft nur auf meinem Arm gekuschelt viel. Also schaffe ich nichts, außer ihn anzustarren, selbst zu dösen oder zu lesen. Zum Glück habe ich mir vor einem zweistündigen Nickerchen Frühstück gemacht.

Die Sonne strahlt und es ist so schön warm. Ich mag gar nicht daran denken, dass die Woche grau und kalt werden soll. Ich hänge Wäsche auf und snacke ein paar Dinkelpoppies aus der Tasse.

Jonah bahnt sich seinen Weg von der Terrasse durch den Rindenmulch zur Wiese und Sandkiste. Er verfolgt den Nachbarsjungen durch den halben Innenhof, der spielt mit einem kleinen Feuerwehrroboter und Jonah ist davon ganz angetan.

Unsere Feige, von der ich nicht glaubte sie würde den Winter überleben, hat inzwischen nicht nur kleine Blätter, sondern auch schon zwei kleine Feigen.

Zusammen mit Tom geht es noch mal in den Stadtpark. Kaum scheint die Sonne, trifft man ganz Hamburg hier.

Auf dem großen Spielplatz wird noch die Schaukel erobert und Sand essen.

Absolutes Lieblingsspielzeug bleibt allerdings der Kinderwagen.

Gegen drei Uhr spazieren wir wieder nach hause und das Spielplatzkind gönnt sich noch mal eine Mütze voll Schlaf.

Die zweite Maschine Wäsche kommt auf den Ständer. Ich liebe unsere Terrasse. Rundeherum blüht alles und die Woche geht es ins Gartencenter um neue Kräuter zu kaufen.

Aus einmal schnell Stillen und dann mit dem Papa noch mal in den Innenhof gehen wird ein weiteres Nickerchen. Tom holt mir mein Macbook und einen Beistelltisch, den wir eigentlich verkaufen wollten. Vielleicht muss er doch noch eine Weile bei uns bleiben.

Meine beiden Männer saugen noch Staub.

Danach gibt es unsere scharfen Belugalinsen, die Tom gekocht hat, während Jonah auf mir schlief. Das Rezept gibt es übrigens hier.

Jetzt gehen das Baby und ich noch duschen, danach geht es für ihn ins bett und für Tom und mich aufs Sofa.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es bei Susanne auf Geborgen Wachsen. <3