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Wochenende in Bildern 21. und 22. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

Ein pho-tastisches Wochenende

22. Oktober 2017

Samstag

OMG! Der Sohn und ich haben bis 7 Uhr geschlafen. Wie geil ist das denn? Direkt aus dem Bett spaziert das Kind in die Küche und guckt, was der Papa so treibt. Der bereitet gerade alles für eine Phở. vor. Ich liebe diesen Mann.

Kinderfüße wachsen unfassbar schnell und die Gummistiefel sind passend zum Start einer Woche voller Regen (bitte lasst den Wetterbericht Unrecht haben) zu klein geworden. Am Freitag habe ich per Express ein paar neue Gummistiefel bestellt. Bergstein und Aigle. Aigle gewinnt, weil Tom das Gelb schöner findet. Beide Schuhe passen aber richtig gut und sind schön flexibel.

Ich sortiere ein paar Kleidungsstücke von mir aus und stelle sie bei Instagram unter ivy_verkauft rein. Verkaufen geht dort viel einfacher als bei ebay oder Kleiderkreisel und man tauscht viel nettere Nachrichten aus. Jetzt muss nur noch der riesige Haufen aus dem Keller fotografiert werden.

Wir fahren in die Stadt, ein paar Zutaten für die Phở. kaufen. Unser Standard-Asialaden hat jetzt eine Japan- und Korea-Abteilung und wir probieren uns langsam durch.

Eigentlich wollten wir heute zu meiner Tante, aber mein Onkel ist krank. Stattdessen setzt mich Tom auf dem Rückweg bei Rabach Kommunikation ab. Heute ist Elternblogger Stammtisch und es ist wieder ein ganz wundervoller Nachmittag.

Evi (Dekohus) hat magische Hände, JesSi (feiersun) bringt ganz hervorragenden Zitronenkuchen mit, dessen Reste ich sogar vom Backpapier abkratze, Nele und Finn (faminino) beantworten geduldig alle Fragen, der kleine Dino von Katharina (Blogprinzessin) löst bei mir einen sofortigen Eisprung aus und Sarah (Lotte & Lieke) leistet uns heute Gesellschaft.

Tom kommt mit dem Sohn gegen Abend vorbei und holt mich ab. Wir spazieren durch den Regen nach Hause und das müde Kind möchte sofort ins Bett. Den Abend lassen wir mit Brot und „Star Trek: Discovery“ auf Netflix ausklingen.

Sonntag

Wir starten mit 100 Runden Gassi durch die Wohnung. Hallo Sonntag.

Nachdem Tom eine Runde Sport gemacht hat und wir die Wohnung etwas aufräumten, fahren wir in die Schanze. Das Kind schläft im Auto ein und es fängt an zu nieseln. Aber wir sind ja nicht aus Zucker. Im Kinderwagen schläft der Kleine einfach weiter. Das ist jetzt das dritte Mal, dass das Umlegen funktionierte. YAY.

Wir kaufen Pastel de Nata und ein Eclair für später.

Und Falafel zum Mittag.

Aus dem Nieselregen wird strömender Regen und wir fahren zurück. Der Sohn lässt sich schlafend zurück ins Auto setzten und erst beim Aussteigen daheim wird er wieder wach. Wir machen es uns alle auf dem Sofa gemütlich, bis der Regen wieder weniger wird und gehen dann mit Gummistiefeln wieder raus.

Die kleinen Poller auf dem Weg am Wasser entlang haben oben ein große Vertiefung. Das Kind nimmt von einem Haus weiter vorne ein paar Steine mit und möchte sie dann unbedingt in jede Vertiefung legen. Papa muss helfen, weil er noch nicht ganz ran kommt.

An einer winzigen Pfütze bleiben wir sehr lange stehen. Der Regen wird wieder mehr und das Kind hat ordentlich Spaß.

Zuhause geht es in die Wanne. Die warme Luft und der angenehme Geruch vom Calendula Bad macht mich so so müde. Beim Einschlafstillen schlafe ich selbst fast ein.

Wir genießen unsere Phở auf die ich mich schon die ganze Woche gefreut habe. Sie ist mega gut. Wer Phở mag, sollte sie unbedingt nach kochen. Hier geht es zum Rezept: Phở bò

Phở bò | Phở tái | Vietnamesische Nudelsuppe mit Reisnudel und Rindfleisch

Ich arbeite jetzt noch ein bisschen und freue mich schon riesig auf das Bett.

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Wochenende in Bildern 14. und 15. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

15. Oktober 2017

Ein Familienwochenende in Hamburg im Nieselregen und Sonnenschein. Ein Tag Herbst und ein Tag Sommer.

Samstag

5:45 Uhr und wir sind wach. Wir starten in den Tag mit leckeren Quarkwaffeln.

Irgendwann kehrt die Müdigkeit in den Sohn zurück, die ihm heute früh irgendwie fehlte und wir legen uns alle zusammen noch mal hin.

Nach einem kleinen Einkauf im Supermarkt spaziere wir durch den Nieselregen. Im Eppendorf halten wir kurz bei einer Freundin. Nati schneiderte mein Hochzeitskleid und zaubert die schönsten Kleider bei Torrox.

Immer wenn ich durch Eppendorf spaziere lächle ich alte Damen ganz besonders lieb an, in der Hoffnung das sie uns ganz entzückend findet und uns ihre 200 qm Luxus-Altbauwohnung überlässt. Irgendwann klappt das schon! Ansonsten dürft ihr euch natürlich alle bei uns melden, wenn ihr zufällig von einer freien Wohnung in Eimsbüttel, Eppendorf oder Hoheluft hört die sich eine kleine Familie leisten kann und die über 100 qm groß ist.

Bei Eis & innig hole ich mir zwei Kugeln Eis. Apfel-Zimt und Pflaume-Zimt schmecken auch im feuchten Wettergrau. Natürlich teile ich mit meinen zwei Lieblingsmenschen.

Danach gibt es noch einen Kaffee bevor es weiter auf den Spielplatz geht.

Treppe hoch.

Rutsche runter.

Und nochmal.

Nach drölfzigtausend Runden geht es zurück nach Hause. Wir kaufen noch Pfifferlinge, morgen soll es damit Risotto geben. Noch vor der Kasse hat der Sohn Schuhe und Socken ausgezogen. Er scheint sich im Edeka zuhause zu fühlen. Vielleicht sind wir eeeeeetwas zu oft da.

Zum Abendessen gibt es Lachs aus dem Ofen mit Vollkornreis und Gemüse.

Sonntag

Seit Freitag bin ich heiser und mir tut mein Hals weh. Ich fühle mich beim Aufwachen gar nicht gut und bin Tom sehr dankbar, dass er mit dem kleinen Wirbelwind ins Wohnzimmer geht, damit ich noch etwas schlafen kann. 5:20 Uhr ist einfach zu früh. Gegen 9 Uhr macht sich Tom mit einem Freund auf den Weg. Endlos Rennrad fahren. Der Sohn bringt mir allerhand Dinge ins Bett.

Draußen ist es den Morgen über ganz nebelig und das Spinnennetz neben der Terrasse glitzert.

Wir vertreiben uns den Vormittag mit etwas Haushalt, Duplo und Büchern.

Das Telefon wird hingebungsvoll immer wieder in die Station gelegt. Zwischendurch löst der Sohn immer wieder die Tastensperre (kleiner Hacker) und verstellt Töne und Lautstärke und versucht Oma und Opa anzurufen.

Gegen Mittag ist Tom wieder da und wir fahren in die Schanze. Ausnahmsweise mit dem Auto, statt mit der Bahn. Es wird gebaut und wir hätten mehr als 40 Minuten für eine eigentlich kurze Strecke gebraucht. 15 Minuten Fahrt haben aber trotzdem gereicht, um all die Müdigkeit im Kind hervorzuholen.

Zum Glück schläft er im Kinderwagen direkt weiter. Wir gönnen uns einen Dürüm.

Eigentlich wollten wir in Planten un Blomen auf den Spielplatz, aber da drängten sich Kinder und Eltern dicht an dicht. Auf einer Wiese hatte der Sohn für ein paar Minuten Spaß, wollte dann aber wieder zurück in den Kinderwagen. Das gibt es selten. Wir spazieren noch eine bisschen durch die Sonne.

Zuhause wird noch im Innenhof mit den Nachbarskindern in der Sandkiste gespielt. Die lassen sich auch gut vom Kletterdreieck im Wohnzimmer aus beobachten, nachdem wir für das Abendessen wieder rein gegangen sind.

Während Tom den kleinen Wirbelwind badet, koche ich Abendessen. Risotto mit Pfifferlingen. Die Pilze tun wir später extra über das Risotto. Ohne liebt es nämlich unser Sohn und er steht schon meckernd mit einem Löffel in der Hand in der Küche, weil ich zu lange zum Auffüllen brauche.

Ich werde jetzt noch auf dem Sofa einen Tee mit Tom trinken.

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Wochenende in Bildern 07. und 08. Oktober | Ein Familienwochenende in Hamburg

Die Erde ist eine Scheibe und auf ihr leben Hängebauchschweinchen

8. Oktober 2017

Hand hoch! Wer hat unsere Wochenenden vermisst? Alle natürlich. Wir auch! Eine sehr durchwachsene KiTa-Eingewöhnung, vier neue Backenzähne und ein Schneidezahn, zwei Erkältungen, eine Kehlkopfentzündung und ordentlich Fieber haben uns auf Sparflamme laufen lassen und nur ganz langsam grooven wir uns wieder ein. Aber dafür starten wir mit einem ganz besonderen Wochenende. Eines, dass euch die Augen öffnen wird. Babababam! Die Erde ist eine Scheibe! Glaubt ihr mir nicht, dann dann lest euch mal bis zum Samstagabend durch! Außerdem gibt es Hängebauchschweinchen!

Samstag

Die vierte Woche der KiTa-Eingewöhnung ist durch und der Sohn hat die dritte Erkältung. Wir starten den Tag mit Engelwurz- und Thymian-Myrte-Balsam. Erste Wahl bei Schnupfen und Husten.

Tom und ich haben bei COS bestellt und ich probiere mich durch die Bestellung.

Unsere Wohnung ist ein Minenfeld. Der Sohn verteilt überall Duplo-Figuren. Die mag er nämlich besonders gerne.

Der Himmel ist grau, es hört nicht auf zu regnen, perfektes Wetter um in die Stadt zu fahren … Ich habe den Lieblingsball vom Kind in der KiTa vergessen und wir wollen Ersatz kaufen. Unser erster Besuch bei JAKO-O. Ich hatte Angst davor, dass es einem Toys’R’us ähnelt, aber das Geschäft ist wirklich schön. Das Licht ist warm, es ist nicht mit Plastikzeug zugemüllt und die Verkäufer sehr nett. Wir finden keinen ball, dafür aber ein neues Buch.

Gegenüber ist myToys und wir finden dort den gesuchten Ball. Klein und weich. Die Halloween-Deko, blutige Kinderfußspuren die in den Laden führen sind … naja.

Unser absolutes Lieblingsshampoo gibt es bei Grüner Erde. Ich liebe den Laden und würde am liebsten dort einziehen. Ich sehe mich übrigens im Alter als Verkäuferin dort, umhüllt von Zirbenduft und in einem schlichten Leinenkleid, mit grauen Haaren und geraden Pony.

Dem Sohn und mir mache ich das Abendessen von gestern zum Mittag warm. Reis mit Gemüse und einer Ingwer-Chili-Soße. Ja, unser Kind isst das sehr gerne. Ohne die Soße hat er nicht davon angerührt, wir haben es getestet.

Das neue Buch wird durchgeblättert.

Der Tritt wird ständig durch die ganze Wohnung geschoben. Seit der Lernturm oft im Spielzimmer am Fenster steht, am liebsten in die Küche ans Spülbecken oder ins Bad an das Waschbecken. Hauptsache Wasser.

Ich versuche ein paar Fotos für einen neuen Beitrag zu machen, der Sohn möchte aber viel lieber mit der Kamera spielen.

Der Tritt wurde wieder ins Bad geschoben. Ich lasse Wasser ins Becken und drehe den Haupthahn aus. So kann das Kind spielen ohne das unser bad geflutet wird.

Nach dem Abendessen geht es in die Wanne. Natürlich landet eine Duplo-Figur im Wasser.

Nach dem Einschlafstillen gibt es immer eine kurze oder längere Weile in der ich noch beim Sohn liegen bleiben muss, damit er nicht sofort wieder aufwacht. Ich scrolle mich in der Zeit durch Facebook und finde einen Beitrag über einen Rapper, der Beweisen will, dass die Erde eine Scheibe ist. In den Kommentaren ist fleißig eine Flacherdlerin unterwegs. Auf ihrem Profil finde ich die Offenbarung.

Tom und ich kriegen uns nicht mehr vor lachen ein. Die Erde ist eine Scheibe! Wirklich?

Und weil gerade beim Lachen sind, dieser Reddit-Beitrag lässt mich schon die ganze Zeit kichern. Total mein Humor. Schwanana.

Sonntag

Die Sonne ist noch lange nicht aufgegangen, der Schlaf ist noch in den Augen, aber das Kind rennt direkt aus dem Bett zum Tritt und damit dann ab ins Bad.

Beim Frühstück schlage ich einen Ausflug in den Wildpark Schwarze Berge vor. Wir ziehen uns fix an und los gehts. Der Sohn trifft zum ersten mal auf meine heißgeliebten Hängebauchschweinchen und ist hingerissen.

Allgemein sind Tiere total sein Ding. Nach einer kurzen Beobachtung ist er bereit alles anzufassen. Den Ziegen und Schafen am liebsten in die Nase. Von den scharfen Zähnen der Biberratten und wilden Gänsen, die gerne ihre Ruhe hätten, mussten wir ihn allerdings abhalten. Fand er gar nicht witzig.

Ähnlich unwitzig fand er es auch, als wir ihn nach einer Weile von dem Bagger wegtragen wollten, den er etwas abseits fand. Am liebsten würde er mit all den Tieren und ihren Nasenlöchern im Bagger Wohnen.

Für eine kleine Stärkung mag der Sohn sogar kurz im Bollerwagen sitzen. Er mag jetzt Brot mit Cheddar und ich freue mich wie Bolle wieder etwas gefunden zu haben, dass er länger als zwei mal abbeißen mag. Er mag Brot mit Cheddar fast eine ganze Scheibe lang, zwei Tage in Folge.

Danach wird Papa wieder dabei geholfen den Bollerwagen vorwärts zu bekommen. Keine Ahnung wie andere Eltern es schaffen, dass ihre Kinder sich durch den ganzen Park ziehen lassen. Unser Sohn will alles selbst erkunden. Natürlich nie in der Richtung in die der Weg geht.

Eine Biene macht kurz Pause auf Toms Regenjacke. Wir bleiben alle noch etwas in der Sonne stehen und genießen die warmen Strahlen.

Auf dem Rückweg sagen wir nochmal den Schweinchen tschüss.

So viel frische Luft und Abenteuer machen selbst den größten Entdecker müde und kaum sitzen wir im Auto, schläft das Kind ein. Den Kindersitz TRIFIX i-SIZE bekamen wir vor ein paar Wochen von Britax Römer zur Verfügung gestellt und seitdem ist Autofahren für den Sohn endlich entspannt. Sonst waren schon kleine Strecken nur mit Gesang einigermaßen erträglich und jede Fahrt über 20 Minuten endete in Tränen.

Wir haben und Torte in unser Lieblingskonditorei geholt und genießen sie mit einem großen Kaffee.

Über Google Duo wird mit Oma und Opa in Göttingen geredet.

Danach geht es noch mal eine Runde raus, die Abendsonne genießen, bevor ich den Sohn ins Bett bringe und vielleicht gleich in die Wanne springe.

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Und weil es so schön ist, noch mal ein Bild von Bambi.

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Wochenende in Bildern 02. und 03. September – Ein Familienwochenende in Hamburg

3. September 2017

Ein Familienwochenende in Hamburg ohne viel Trubel, aber dafür mit Seifenblasen und einem neuen IKEA Regal.

Samstag

Wir haben gestern Abend schon damit angefangen ein neues Regal für das Kinderzimmer zusammen zu bauen, heute starten wir den Tag mit Kaffee, dem Einbau der Türen und dem Einräumen. Dabei sortiere ich gleich wieder zu kleine Sachen aus. Das Kind wächst so schnell.

Wochenende in Bildern | 02. und 03. September | WiB | Familienalltag in Hamburg | ivy.li

Heute hat mein Vater Geburtstag. Wir fahren zu meiner Oma bei der wir alle zusammen gemütlich Mittag essen.

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Nachmittags gibt es für Tom und mich bei uns zuhause erstmal einen richtig großen Kaffee. Bei meiner Oma gab es nämlich nur entkoffeinierten und wir sind furchtbar müde.

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Währenddessen genießt das Kind seine Zeit im Paradies. Die großen Kinder haben ihre ganzen Fahrzeuge in der Sandkiste gelassen.

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Statt den müden Sohn ins Bett zu bringen, schauen wir dabei zu wie er vollkommen überdreht tausend Runden lachend um das Sofa rennt. Er ist zu schnell für die Kamera und das Sandmännchen. Bei uns vor dem Haus ist ein Kanal und daran ein Bootshaus das am Wochenende immer für Feiern vermietete wird. Trotz geschlossener Fenster ist die Musik furchtbar laut und dabei kann er nur sehr schwer zur Ruhe finden. Laut Polizei ist es aber erst ab 22 Uhr eine Ruhestörung. Yay.

Wochenende in Bildern | 02. und 03. September | WiB | Familienalltag in Hamburg | ivy.li

Während Tom sich zu unserem Sohn legt, er muss Sonntag um 2 Uhr aufstehen, färbe ich noch ein paar Bodys blau ein.

Sonntag

Tom fährt heute nach Hameln zu einem Radrennen. Es geht um 7 Uhr los, um 3 Uhr holt er einen Freund ab. Beide fahren zusammen, ich halte sie für verrückt und drehe mich noch mal in unserem warmen Bett um, bevor ich mit dem Kind in den Tag starte. Licht an und Licht aus ist ein Klassiker, der bei uns seit Monaten läuft.

Während ich mich im Bad fertig mache, planscht das Kind im Waschbecken herum. Seit der Tritt im Bad steht, ist es der neue Lieblingsraum. Steht die Tür auf, ist das Kind innerhalb einer Sekunde am Waschbecken.

Tritt und Lernturm sind nicht genug, in der Küche wird alles auf der Ablage nach hinten geschoben, damit genug Platz ist um herauf zu klettern. Ich habe mich nur ganz kurz umgedreht um unser Frühstück umzurühren.

Wir genießen das gute Wetter und sind lange auf der Terrasse und in der Sandkiste.

Bevor wir uns zum Mittagsschlaf hinlegen, werden noch seeeeeehr ausgiebig die Hände gewaschen. Während das Kind an mich gekuschelt schläft, schreibe ich einen Artikel darüber, was Attachment Parenting für mich bedeutet.

Wir gehen wieder raus, diesmal auf den großen Platz um Seifenblasen zu machen. Es ist inzwischen etwas kälter geworden, aber die Sonne scheint noch immer. Ich darf die Seifenblasen nicht wegpacken, der Sohn kann jetzt richtig wütend knurren und brummen.

Gegen Abend kommt Tom wieder und wir begrüßen ihn vor der Tür.

Nachdem ich das kleinste Familienmitglied ins Bett gebracht habe bestellt Tom und Pizza bei den Pizza Jungs. Wer bei uns in der Ecke wohnt sollte dort unbedingt bestellen.

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Wochenende in Bildern 26. und 27. August – Ein Familienwochenende in Hamburg

Gute Laune, durchwachsene Laune und Marshmallows mit Krebs

27. August 2017

Ein Familienwochenende in Hamburg mit durchwachsener Laune, Kaffee, guter Laune, einer Grillparty und Marshmallows mit Krebs.

Samstag

In der Woche war erst ich krank, dann bekam das Kind Fieber, hatte keine Lust mehr zu essen und zu trinken, wollte nur noch stillen und bitte auch nur noch auf Mama leben. Ich bin mit der Hoffnung aufgewacht, dass heute wieder alles gut ist. Es ist zumindest … besser. Kein Fieber mehr, aber ohne eine Hand an meiner Brust geht beim Kind erstmal gar nichts. Wir liegen auf dem Sofa rum und stillen und stillen und stillen.

Aber ich kann mir immerhin einen Mittagssnack machen. Laugencroissant mit Sonntags-Guacamole.

Vormittags versuchten wir zu dritt einkaufen zu gehen. Frische Luft und etwas Abwechslung. Blöde Idee. Nachmittags versuchen wir es noch mal mit dem Rausgehen. Das Kind hat keine Lust auf den Kinderwagen und in die Trage beim Papa mag es auch nicht. Aber an einem Fahrrad mit ziemlichen coolen Schloss bleibt er glücklich 10 Minuten stehen.

Wir holen uns Kaffee bei den Public Coffee Roasters und ich versuche es mit der Trage. Läuft. Er versucht meinen Kaffee zu trinken und ist zufrieden.

Der Kaffee ist alle und für den Rest des Spaziergangs schiebt das Kind immer wieder mein T-Shirt hoch und stillt.

Unterwegs verliebe ich mich in ein Einhorn, Tom geht in den Laden und kommt ohne wieder heraus. Der Preis ist ja albern. Zuhause bestellen wir es online für einen Bruchteil des Preises. Jaja, man soll den Einzelhandel unterstützen, aber der hier verlangt einfach mal 12 € mehr als die Onlineshops.

Bäm! Das Tragen und Stillen scheint magische Kräfte zu haben. Wir setzten den Sohn auf den Platz vor unserem Haus auf den Boden und er ist plötzlich wieder der alte. Lacht, rennt, hat Spaß. Das tut so gut. SO SO GUT!

Und weil es so schön ist, gleich noch ein Bild vom glücklichem Kind.

Ich bringe den Sohn ins Bett und zum ersten Mal seit Tagen kann ich sogar wieder das Zimmer nach dem Einschlafen verlassen. Ich glaube, er ist jetzt wieder richtig gesund! Wir gönnen uns ein schnelles und mega leckeres Abendessen. Lachs mit Sriracha-Marinade und Gemüse aus der Pfanne.

Vielleicht ist heute der erste Abend der Woche an dem ich irgendetwas schaffe. Ich habe in den letzten 6 Tagen keine 5 Minuten am Stück am Rechner gesessen und es ist alles liegen geblieben.

Sonntag

Wir warten auf einen Käufer von ebay Kleinanzeigen. Und warten. Und warten. ebay Kleinanzeigen halt.

Für eine Grillparty mit Freunden folge ich Evis (Deko-Hus) Tipp unsere geliebten Snyder’s als Croutons in einen Salat zu tun.

Wir bringen Salat, alkoholfreien Wein, Quitschekäse, Kind und Mann mit.

Nicht schön, aber lecker. Irgendwann lerne ich vor dem Essen ein Foto zu machen.

Während die Männer mit den Kindern spielen „grillen“ wir Marshmallows über Kerzen. Mit ordentlich viel Krebs.

S’mores. Regina (Daily Malina) hat einfach die besten Ideen.

Zuhause fällt das Kind sofort ins Bett und wir auf das Sofa. Wir sind alle müde gespielt.

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Wochenende in Bildern 12. und 13. August – Ein Familienwochenende in Hamburg

13. August 2017

Ein Familienwochenende in Hamburg mit selbst gemachter Phở, Regenwetter und alten Meckermenschen in der Bahn.

Samstag

Während wir Kaffee zum Wachwerden trinken übt sich der Sohn in Fisselarbeit.

Nach einem Frühstücksnickerchen fahren wir durch den Regen in die Stadt und besorgen Kuchen für lieben Besuch, der später kommt.

Der Sohn staubt bei der netten Verkäuferin ein süßes Hörnchen ab.

Im Asia-Markt kaufen wir ein paar Dinge, die wir für eine Phở brauchen. Die soll es morgen geben. An Gyoza kommen wir nicht vorbei.

Auf der Rückfahrt hat der Sohn tierisch Spaß in der Bahn und lacht alle Mitfahrer an. Einen älteren Mann stört das gewaltig. Erst stöhnt er jedes mal, dann setzt er sich mit „Verzogenes Gör„ einen Wagon weiter. Was ist bloß los mit manchen Menschen? Ja, leise freut sich das Kind nicht, aber es freut sich, ist gut drauf und strahlt alle an. Soll ich ihm seine gute Laune verbieten? Die Konsequenz wäre ein weinendes Kind, davon hat doch niemand etwas. Nach dem Umsteigen in eine andere Linie schäkert er mit einer alten Dame die ganz begeistert ist und beim Aussteigen noch anmerkte, wie toll es ist, dass wir so ein neugieriges und aufgewecktes Kind haben. So verschieden können die Menschen sein.

Wie schafft es das Kind bloß Schuhe und Socken unbemerkt auszuziehen, während wir beim Edeka an der Kasse zahlen?

Während Tom die Einkäufe im Kinderwagen heim bringt, spazieren der Sohn und ich zurück durch den Regen. Wir brauchen eine Weile.

Vor unserem Haus ist ein großer Platz mit einer Treppe zum Wasser. Wir treffen Tom dort wieder, die Einkäufe sind schon im Kühlschrank. Das Kind beobachtet einen Alsterschipper, Enten und Gänse.

Wir snacken Sauerteigbrötchen mit Sonntags-Guacamole. So so lecker. Meine große liebe seit meiner Kindheit.

Modisch vollkommen sicher rette ich unsere zwei Avocadopflanzen vor dem Ertrinken im Regen.

Der Besuch bringt Blumen mit und wir lernen den neuen Freund meiner liebsten Freundin kennen. Sie hat jemand ganz tolles gefunden.

Erst gegen 21 Uhr mag der Sohn schlafen, vorher macht er in seinem neuen Schlafsack mit Füßen* noch ordentlich Randale.

Sonntag

Phở-Tag. YAY. Tom setzt schon ganz Früh eine Brühe auf die stundenlang köchelt. Es riecht sooo gut!

Nach einem Regenschauer kommt die Sonne wieder raus und wir gehen spazieren. Auf dem Kanal fährt eine Gondel.

In Hamburg ist jetzt Herbst. Die ersten Kastanien liegen schon auf dem Boden.

In einem kleinen Laden finden wir ein wunderhübschen Pilz-Print. Ich glaube, der kommt an die Wand in unserem Essbereich.

Unterwegs bekommen wir fast einen Herzinfakt. Um die Ecke hat vor kurzem ein neuer Dönerladen aufgemacht und er ist richtig lecker und der Besitzer so nett! Heute war die Fenster verhängt und es klebte an Zettel an der Scheibe. Panik! Die können doch nicht schon wieder schließen. Aber sie renovieren nur. Puh.

Nach dem Schreck brauchen wir erstmal einen Eiskaffee.

Hüa Papa!

Tom geht mit dem Sohn noch in die Sandkiste und ich danach mit ihm unter die Dusche. Also mit dem Kind. Nicht mit Tom. Er liebt es zu duschen, hält den Duschkopf in den Händen, macht uns beide nass und lacht dabei die ganze Zeit. Nur wieder raus aus der Dusche findet er ganz furchtbar doof und weint ganz arg. Aber fertig im Schlafsack und mit mir im Bett ist alles wieder gut. Nachdem einer Runde Einschlafstillen, die sogar wieder unter einer halben Stunde lag, gibt es endlich unsere Phở. Sie ist soooo lecker!

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Wochenende in Bildern 05. und 06. August – Ein Familienwochenende in Hamburg

6. August 2017

Samstag

Je später das Kind einschläft, desto früher steht es auf. Logisch! 5 Uhr, Zeit für einen Kaffee!

Kaffee | ivy.li

Mit Papa wird nach dem Frühstück erstmal gelesen. „He Duda“ ist nach einer kurzen „Gute Nacht Gorilla“-Phase jetzt wieder auf Platz eins. Wenn He Duda sich fragt ob er vielleicht ein Affe, ein Koalabär oder doch ein Stachelschwein sei, kommentiert der Sohn das mit etwas, das verdächtig nach „Nein“ anhört.

He Duda | Papa liest vor | ivy.li

Gegen Acht Uhr spazieren wir zum Einkaufen. Ich bin müde, das Kind nicht.

Einkaufen gehen mit Kleinkind | ivy.li

Ich bin immer wieder fasziniert von künstlichen Fingernägeln und frage mich, wie man damit im Alltag irgendetwas erledigen kann.

Künstliche Fingernägel | ivy.li

Wir biegen gerade in unsere Straße ein, als der Sohn beim Brötchen naschen einschläft. Und ich hatte mich so darauf gefreut mich mit ihm zuhause nochmal hinzulegen. ;_;

Mountain Buggy | Urban Jungle | Schlaf | ivy.li

Nach einer kleinen Pause machen wir uns wieder auf dem Weg. ich möchte Textilfarbe kaufen und wir gucken bei Idee nach der gesuchten Farbe. In sämtlichen Drogerien wird nämlich nur schwarz, blau, grau und rot verkauft. Ich möchte aber Gelb. Idee hat Gelb! Möchte dafür aber doppelt so viel Geld haben wie das Internet, Budni, dm und Rossmann. So stirbt der Einzelhandel! Was soll denn das? Ich bestelle natürlich bei Amazon. Dafür gibt es aber Donuts. Gab es dieses Jahr noch gar nicht.

Dunkin Donuts | ivy.li

Tom holt sich noch ein paar Instandnudeln. Nein, er hat kein Problem.

Instantnudeln | Asia-Markt | ivy.li

Zuhause lege ich mich mit dem Sohn zu einem Mittagsschlaf hin. Also eigentlich wollte ich ihn hinlegen und dann etwas arbeiten, aber das Einschlafstillen war so entspannend, dass ich einfach mit eingeschlafen bin. Zum Wachwerden gibt es Froot Loops auf der Terrasse. Ihr könnt es zwar nicht sehen, aber das sind nicht irgendwelche Froot Loops, sondern Einhorn Froot Loops. Die kamen am Freitag mit der Post. Plus Löffel mit Einhorn!

Einhorn Froot Loops | ivy.li

Ich muss noch etwas erledigen, also geht Tom mit dem Kind raus. Als ich fertig bin und mich zu den beiden in die Sandkiste setzen will, finde ich nur unseren verschollen geglaubten Wasserball im Innenhof.

Wasserball | ivy.li

Kind und Mann entdecke ich auf dem Weg am Wasser.

Hallo Mama | ivy.li

Weil das Wetter so schön ist und wir alle noch etwas Bewegung brauchen gehen wir nochmal spazieren. Ich finde ein paar Brombeeren.

Brombeeren ernten | ivy.li

Das Kind findet einen Ball.

Kleinkind mit Ball | ivy.li

Tom sucht Terrassen im Nebenhaus. (Wir gucken immer mal wieder nach einer größeren Wohnung und würden gerne hier in der Ecke bleiben.)

Nach Terrassen gucken | ivy.li

Noch mal kurz in den Spiegel gucken, dann geht es wieder nach hause.

Kind im Spiegel | ivy.li

Es gibt Backfischstäbchen, Kartoffelpü und das restliche Ofengemüse vom Vortag zum Abendessen. Falls ihr noch die perfekte Begleitung für Kartoffelpü sucht, es ist nicht Rahmspinat sondern gebratene Auberigenwürfel.

Backfischstäbchen | Ofengemüse | Abendessen | ivy.li

Sonntag

Tom stieg schon ganz früh aufs Rennrad und der Sohn und ich lassen den Tag ganz entspannt starten. Mit einer Zahnbürste im Sprudelwasser. Ein Heidenspaß.

Zahnbürste in der Wasserflasche | ivy.li

Ich weiß nicht was im Frühstück des Kindes war, aber ich tippe auf Redbull. Wir jagen 100 Runden um das Sofa bis Papa irgendwann heim kommt.
Als kleinen Snack teilen wir uns einen Riegel aus den Staaten.

RX Bar | ivy.li

Das Kind sucht neue Ablageplätze für den heiß geliebten Abzieher aus der Dusche.

Duschabzieher | Das Kind räumt auf | ivy.li

Es gibt noch ein zweites Frühstück für alle, Brot mit Avocado, dann lege ich mich mit dem Sohn hin. Natürlich entscheiden sich die neuen Nachbarn Sonntags um die Mittagszeit herum mit einer Bohrmaschine ohne Schlag Löcher in Aussenwände zu bohren. Das Kind wacht zitternd und weinend auf und ist auch die nächsten Stunden schreckhaft und mag partout nicht mehr im Bett liegen, egal wie müde er ist und ob wir dabei sind. Hoffentlich legt sich das bis zur Nacht wieder.

Avocadotoast für Mama, Papa und Kind | ivy.li

Ich mache neues Knuspermüsli für Tom, mit Kokos und Kakaonibs. Das Rezept kommmt demnächst auch hier auf den Blog.

Knuspermüsli | ivy.li

Wir sind eine Runde mit dem Bugaboo Runner draußen. Läuft.

Bugaboo Runner | Laufen mit Kleinkind | Joggen | ivy.li

Tom versucht es nochmal mit der Trage, aber ich glaube, dass wird heute nichts mehr. Wir fahren nachher noch zu Freunden, vielleicht schläft er ja auf der Autofahrt. Ansonsten wird das ein sehr kurzer Abend. Oder ein sehr witziger für die anderen Gäste. Alleinunterhalter Meyer.

Quatschkopf in der Trage | ivy.li

Es gibt Matcha-Latte und das Kind stibitzt sich einen Schluck vom grünen Schaum. Naja, schlafen mag er ja eh gerade nicht.

Matcha-Latte Schaumbart | Kleinkind | ivy.li

Ratet mal wer auf der Fahrt zur Familie Frost eingeschlafen ist. Wir warten noch etwas im Auto bis das Kind wieder fit ist, bevor wir hoch gehen.

Die neue Wohnung von Anna und Jakob wird eingeweiht und es gibt ein Wohnzimmerkonzert mit Rasmus Hoffmeister. Es ist wirklich ein sehr schöner Abend.

Anna Frost | Wohnzimmerkonzert | ivy.li

Das Kind spielt aber trotzdem lieber auf dem großen Balkon selbst Gitarre.

Wir fahren gegen 20 Uhr mit einem müden, aber glücklichen Kind heim. Im Schlafanzug und Schlafsack ist aber die ganze gute Laune dahin. Kaum liegen wir im Bett, weint er ganz fürchterlich. Liegt das noch an der Bohrmaschine vom Mittag?

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