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Baby Lieblinge

Nestbautrieb | Eigentlich haben wir schon alles

Nützlich oder unnütz? Egal, schön!

17. August 2018
Nestbautrieb | Eigentlich haben wir schon allesNützlich oder unnütz? Egal, schön! | Eine Wunschliste für das zweite Kind
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Der berühmte Nestbautrieb hat mich erwischt und ich klicke mich seit einigen Tagen durch diverse Onlineshops und gucke mir Dinge an, die wir vermutlich gar nicht brauchen. Wir haben schon ein Kind, wissen also grob was wir brauchen und was eben nicht und haben vieles, eigentlich sogar fast alles behalten um es für ein weiteres Baby wieder nutzen zu können.

Wir haben einen Kinderwagen und ich freue mich schon riesig darauf wieder mit ihm durch die Straßen zu rollen, Babytragen und Tragetücher besitzen wir genug um damit noch drei weitere Kinder zu tragen, es gibt Bodys und Socken, Rasseln und Spucktücher. Wir schlafen alle in einem Familienbett, das wir gerade vergrößern und wickeln werden wir auf dem Boden oder dem Bett, da beim ersten Kind schon nach wenigen Monaten die Wickelkommode eher überflüssig war und wir jetzt auch einfach keinen Platz mehr dafür haben.

Für unser Herbstbaby braucht es eigentlich nur noch ein paar wärmere Kleidungsstücke in kleinen Größen, die unser Sommerkind nicht brauchte. Und trotzdem kann ich nicht aufhören ein paar Teile auf meine Wunschliste zu packen, die einfach nur schön sind und ich so gerne etwas schönes nur für das Herbstbaby hätte und die vielleicht doch bei einem zweiten Kind wirklich praktisch sein könnten.

Nestbautrieb | Eigentlich haben wir schon allesNützlich oder unnütz? Egal, schön! | Eine Wunschliste für das zweite Kind

Babynestchen

Der Sommersohn hatte ein Beistellbett in dem er nie schlief. Er lag mit uns im Bett, erst zwischen mir und dem Beistellbett, später und auch heute noch zwischen mir und seinem Papa. Durch das Beistellbett an der Seite oder uns um ihn herum war er geschützt, konnte nicht heraus kugeln und hatte einen geborgenen Schlafplatz.

Das Sommerbaby wird neben mir und … genau, zwischen mir und dem nichts schlafen. Wir haben das Beistellbett schon lange abgegeben und nur eines hinstellen um eine Begrenzung zu haben ist auch Quatsch. Zwischen mir und Tom wird weiterhin der große Sohn schlafen, der seinen Platz ganz sicher noch eine Weile nicht hergeben wird.

Also überlege ich, ob ein Babynestchen vielleicht eine gute Idee ist. Klar könnte ich auch aus einem Stillkissen eine Umrandung bauen, aber eigentlich möchte ich es zum Stillen nutzen und Nachts nicht immer alles umbauen müssen. Das Babynestchen kann auch mit auf dem Sofa liegen und schützt das Baby etwas vor einem herum rennenden Kleinkind. Und wenn ich am Esstisch arbeite, passt auch noch das Babynestchen neben mein Macbook und das Baby ist nahe bei mir.

Das Babynestchen | 7 | „Pressed Leaves Rose” von Cam Cam finde ich wirklich schön.

Moseskörbchen

Danke Instagram und Pinterest. Moseskörbchen sind so unglaublich schön und OMG ich möchte mein Herbstbaby so gerne in eines legen und anhimmeln. Ähnlich wie das Babynestchen bietet es etwas Schutz vor dem Wirbelwind, der durch die ganze Wohnung fegt und es lässt sich durch die ganze Wohnung tragen.

Aber eigentlich geht auch die Babywanne unseres Kinderwagens, die sich ganz leicht abnehmen lässt. Aber, ich wiederhole mich, ein Moseskörbchen ist so SO schön! Und wenn das Baby herausgewachsen ist, können darin Spielzeuge und Kuscheltiere wohnen!

Das Moseskörbchen von NUMERO 74 | 1 | hat schon eine Matratze und einen Bezug, die Form vom Moses-Korb von Bonét et Bonét | 2 | gefällt mir aber einen Tick besser.

Federwiege

Das Sommerkind war ein Tragekind. Fast das ganze erste Jahr über klappte kaum ein Nickerchen, wenn das Baby nicht auf uns lag oder in Tuch oder Trage durch die Weltgeschichte geschaukelt wurde. Das war auch überhaupt kein Problem, wir hatten ja nicht viel anderes zu tun.

Tickt das Herbstbaby auch so, wird es etwas eng. Wir haben schließlich jetzt ein großes Kind, das ebenfalls unsere Aufmerksamkeit möchte und es vermutlich nicht ganz so geil finden wird, wenn es Mama und Papa nur noch mit einem Baby im Arm gibt. Babytrage und Tuch werden uns auch dieses Mal hoffentlich viel im Alltag begleiten und helfen, aber ich wünsche mir auch Momente, in denen das Baby abgelegt schläft und ich die Nickerchenzeit exklusiv mit meinem großen Kind verbringen kann.

Eine Federwiege scheint da laut diverser Erfahrungsberichte von Freunden, Bekannten und dem halben Internet die Wunderwaffe zu sein. In die gehypte Nonomo | 4 | lassen sich wohl auch Kinder ablegen, die sich nicht ablegen lassen und schlafen darin lange und ruhig.

Wickelkorb

Wie oben erwähnt, wir haben keine Wickelkommode mehr und es wird auch keine bei uns einziehen, außer unsere Wohnung vergrößert sich über Nacht noch einmal um einige Quadratmeter und das ein oder andere Zimmer.

Der große Sohn wird schon lange auf dem Boden gewickelt. Irgendwann fand er die Wickelkommode blöd, wollte lieber im Stehen gewickelt werden und auch wenn er sich jetzt wieder dabei hinlegt, auf dem Boden geht es einfach am schnellsten. Wir haben ein Fell oder eine Wickelunterlage, die wir schnell hinlegen können und inzwischen nehmen wir auch zuhause öfters Feuchttücher, anstatt einem Lappen, etwas Mandelöl und warmen Wasser. Wir brauchen also für ihn keinen festen Wickelplatz.

Dem Herbstbaby möchte ich, trotz fehlender Wickelkommode, einen Platz bieten, der ihm vertraut ist, der Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt. Ich mochte unser Ritual an der Wickelkommode, die Zeit, die wir dort mit Streicheln, Anschauen und Pflegen verbracht haben.

Mein romantisches Schwangerschaftsgehirn sieht einen Wickelkorb als adäquaten Ersatz. Ein, zwar mobiler, aber trotzdem immer gleicher und daher vertrauter Platz, an dem wir wickeln, pflegen und streicheln.

Ganz schlicht und dadurch so schön ist der Wickelkorb „Nyla” von Olli Ella | 9 |.

Etwas nur für das Herbstbaby

Für das Sommerbaby kaufte ich … nichts. Abgesehen von nötigen Dingen der Erstausstattung. Kuscheltiere, Rasseln, Greiflinge, Schnuffeltücher und Kuscheldecken bekamen wir von Freunden und Bekannten. Ich hatte auch gar nicht das Bedürfnis etwas davon zu kaufen. Jetzt schon.

Ich tingel um Kinderwagenketten herum, die wir beim ersten Kind überhaupt nicht hatten und halte kleine Rasseln in der Hand. Und ich überlege ob es wohl funktionieren würde dem zweiten Kind ein wirklich „schönes“ Kuscheltier als Lieblingskuscheltier „anzutrainieren“, wenn ich ihm eines von Beginn an in die Hand gebe. Nichts gegen den kunterbunten Teddy, den der große Sohn fast schon auseinandergekuschelt hat, aber es gibt so viele so schöne Kuscheltiere auf dieses Welt!

Für den Kinderwagen finde ich die Kinderwagenkette „Cat Offwhite“ von Konges Sløjd | 8 | oder den Kinderwagen-Anhänger „Horse” von OYOY | 6 | hübsch. Der Greifball „Pressed Leaves“ von Cam Cam | 10 | passt zum Babynestchen. Die Spieluhr von Meri Meri | 11 | kann auch zum Kuscheln genommen werden und wie süß ist bitte das Kuscheltier NIN-NIN LE LAPIN von Moulin Roty | 3 |?

Der Stuhl

Halt, den brauchen wir wirklich. Nicht sofort, aber irgendwann. Ein Hochstuhl auf den sich ein Babyaufsatz setzen lässt ist im Alltag einfach Gold wert. Mit einem größeren Kind das schon mit uns am Tisch isst und für das gemeinsame Mahlzeiten sehr wichtig sind, ist so ein Hochstuhl mit Aufsatz sicher noch eine Nummer nützlicher.

Der Tripp Trapp in Moss Green | 5 | gefällt mir richtig gut und ich bereue es fast schon ihn nicht bereits für das Sommerkind in einer anderen Farbe als Weiß genommen zu haben.

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9 Kommentare

  • Antworten Lisa 17. August 2018 um 19:34

    Liebe Ivy,
    ich kann dich vollkommen verstehen. Wir sind gerade in der 33ssw mit dem fünften und selbst dann
    überkommt einen noch das Bedürfnis was neues und eigenes schönes für das Baby zu besorgen.
    Mit einem Moseskörbchen liebäugel ich auch schon länger…
    Ein Babynest kann ich dir sehr empfehlen , hab in meiner letzten Schwangerschaft eins selber genäht für den Sommersohn
    und da auch er im Familienbett geschlafen hat war es super praktisch 🙂
    Der Hochstuhl in moss green steht bei uns am Esstisch, neben dem vom Herbstmädchen in limetten grün und jetzt kommt für das neue Herbstmädchen noch einer dazu und zwar in rosa, es ist einfach der beste Hochstuhl der Welt.
    Ich hoffe du kannst deinen Nestbautrieb ein bisschen ausleben ohne Geld für Quatsch auszugeben 😉

    Ich wünsche dir alles gut für deine Schwangerschaft und verfolge deinen tollen Blog weiter.

    Gruß, Lisa

  • Antworten Nicole 18. August 2018 um 20:02

    Den Wickelkorn finde ich toll – sowas würde ich mir beim zweiten Kind auch anschaffen 😊 wir schlafen auch im Familienbett und haben als Begrenzung einfach so ein Holzgitter zum unter die Matratze klemmen an der Seite! Das find ich superpraktisch (Leonard liegt zwar in der Mitte – aber ich will ja auch nicht rausfallen 🙃)! Das Nestchen ist aber auch sicher gut um das schlafende Baby an andere Orte zu transportieren. Liebe Grüße

  • Antworten Regina 19. August 2018 um 22:03

    Liebe Ivy,erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft😍Ich kenne das auch…meine Wunschliste für unsere jetzt 16 Monate junge Tochter war damals sehr lang.Ich wollte auch ein Babynästchen kaufen,wovon mir dann meine Hebamme abgeraten hatte.
    Sie meinte Nästchen wären sehr gefährlich.Es gab Säuglinge die dort erstickt sind bzw durch den Wärmestau gestorben sind.
    Ich möchte dir nicht zu nahe treten aber vielleicht überdenkst du deinen Wunsch nochmal…wie ich damals!
    Alles Gute
    Lg Regina

    • Antworten Ivy 19. August 2018 um 22:21

      Ich glaube, da ist eher das Nestchen gemeint, was in Kinder- und Babybetten an den Stäben befestigt ist. In der weichen und oft nachgebenden Umrandung können sich Babys leicht verheddern und der weiche Stoff kann Mund und Nase bedecken. Und das Risiko soll damit größer sein, dass nicht genug Sauerstoff zum Baby gelangt. So ein Babykokon ist fest, kann also nicht einfach auf Mund und Nase rutschen und er ist so flach, dass frische Luft zum Baby kommt. Ich konnte bei meinen Recherchen nur Warnungen für die Umrandung in Gitterbetten finden.

      • Antworten Regina 19. August 2018 um 22:50

        Sie meinte genau diesen Babykokon! Solange das Baby sich nicht drehen kann wäre dieses Nästchen in Ordnung,aber sobald die Kleinen sich ein wenig drehen und wenden können,kann es gefährlich werden.Denn wenn der Zwerg sich nicht mehr zurück drehen kann und mit Mund und Nase im Stoff /Polsterung liegt ist es kritisch….so die Erklärung meiner Hebamme.

        • Antworten Ivy 20. August 2018 um 10:14

          Danke für den Hinweis. Ich spiele weiterhin mit dem Gedanken und lasse das Nestchen jetzt vermutlich einfach Nachts weg, sobald sich gedreht wird. Für Tagsüber ist es aktuell noch immer mein Favorit.

  • Antworten Laura 21. August 2018 um 22:06

    Liebe Ivy, ivh kann deinen Nestbautrieb so gut nachvollziehen. Mir ging es in der Schwangerschaft auch so. Auch wenn wir grundsätzlich auf Nachhaltigkeit bei unserem Konsumverhalten achten, aber ein bißchen was Schönes muss trotzdem sein. Mein Mann hat mich zwar immer gewarnt, ich solle erst einmal abwarten, aber ich wollte nicht hören :-). Leider hatte er dann in manchen Dingen doch recht. Der größte Fehlkauf war bei uns übrigens der Newborn-Aufsatz für den Tripptrapp. Unser Maikäferfrollein ließ sich die ersten 4 Monate ihres Lebens nocht ablegen und danach fand sie den Aufsatz auch spätestens nach 5 Minuten doof. Unter dem Spielebogen hingegen hat sie dann öfters mal gerne gelegen während wir gegessen haben. Eigentlich hatte ich für den Aufsatz noch einen Bezug nähen wollen, aber da kam das Maikäferfräulein dann schon ( 8 Tage vor ET) zur Welt. Die zugeschnittenen Stoffteile liegen jetzt immer noch im Stoffschrank. Beim nächsten Mal packt mich sicher wieder der Nestbautrieb, vielleicht nähe ich den Bezug dann doch noch🙈.

  • Antworten Kira 28. August 2018 um 8:38

    Liebe Ivy,
    Der Wickelkorb sieht toll aus. Aber er ist so so so unpraktisch! Mein Baby hat sich bevorzugt auf dem Wickeltisch entleert. 2 Stichworte dazu: kurkuma-gelb, Crepeteig-Konsistenz. Du erinnerst dich sicherlich. Das bekommst du nie wieder raus, das läuft so richtig schön zwischen die geflochtenen Naturgrashalme, mhmmm. Und selbst wenn es auf der extra dafür gemachten schneeweißen Auflage bleibt, dann ist sie danach fleckig. Wahnsinnig schön. Dieser Korb ist wirklich nur was für Instagram, unbenutzt. Und für danach – gibt es eine unpraktischere Aufbewahrung für Holztierchen als diesen Korb?! Unstapelbare Aufbewahrung ist doch sinnbefreit. Also mein Rat – widersteh dem Drang, such dir ne Ecke, leg dort ein dickes Handtuch hin und fertig. Dein Baby sieht eh nur dich an beim Wickeln, der Rest ist ihm schnuppe.

  • Antworten Eilan 7. September 2018 um 19:55

    Also die Nonomo kann ich wirklich empfehlen. Beim zweiten Kind wahrscheinlich noch Mal praktischer.
    Unsere kleine schaukelt und wippt auch jetzt mit vierzehn Monaten immer noch gerne darin. Zum beruhigen und schlafen brauchen wir sie zum Glück so gut wie gar nicht mehr.
    Und irgendwie ist es doch auch schön, wenn das zweite Kind, für das man fast alles hat etwas neues bekommt 🤗

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