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Salzig Zu Tisch

Rindfleischbällchen mit Ingwermarinade, Quinoa, Pak Choi und Möhrchen

Ein gesundes Abendessen mit einem asiatischen Touch

23. Januar 2017

Neben Knoblauch, bei dem die grundsätzliche Dosierregel „mehr ist besser“ lautet, gehört Ingwer zu unseren absoluten Lieblingsgewürzen. Salatdressing? Ingwer! Tee? Ingwer! Restgemüse aus der Pfanne? Ingwer! Ingwer geht einfach fast immer. Gut, nicht so oft wie Knoblauch, aber oft genug. Bei den meisten Rezepten gilt übrigens die gleiche Dosierregel, wie beim Knoblauch.

Nachdem das Gericht öfter mal in meinen Snapchat-Storys auftauchte und auch in einem unser Wochenende in Bildern, wurde ich einige Male gefragt, ob es dafür ein Rezept gebe und ich es teilen würde. Eigentlich werfe ich immer alles zusammen. Ganz nach Gefühl. So koche ich am besten. Beim letzten mal holte ich aber die Waage aus der Schublade und versuchte alles abzumessen, damit ich es mit euch teilen kann. Ich würde sagen, ich habe ein ganz gutes Basisrezept zustande bekommen. Mal landet von dem einem bei uns mehr, mal weniger in der Pfanne, aber man kann sich hervorragend daran orientieren.

Ich hoffe ihr habt Spaß daran es nachzukochen und es schmeckt euch genauso gut wie uns. Das Gericht ist übrigens eines der Lieblinge meines Mannes und es dürfte gerne wöchentlich auf dem Tisch stehen. Er liebt es extrem scharf, deshalb gibt es für ihn dazu immer frische Chilischoten.

Rindfleischbällchen mit Ingwermarinade, Quinoa, Pak Choi und Möhrchen

Gemüse

  • 600 g Pak Choi
  • 500 g Möhrchen
  • 2 Zwiebeln
  • 20 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 30 ml Sojasoße
  • 5 ml Fishsoße

Quinoa

  • 150 g Quinoa
  • 375 ml Wasser

Rindfleischbällchen mit Ingwermarinade

  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 40 g Ingwer
  • 7 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Knoblauchsriracha
  • 50 ml Sojasoße
  • 1 ½ EL Honig
  1. Aus dem Rindfleisch und zwei gepressten Knoblauchzehen formt ihr kleine Bällchen und legt sie auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine kleine Auflaufform. Ich mache bewusst kein Salz an das Fleisch, da die Marinade sehr salzig ist.
  2. Für die Marinade hackt ihr den Ingwer und Knoblauch klein und verrührt beides mit der Sojasoße, dem Tomatenmark, Honig und Sriracha. Bei uns kommt meistens Knoblauch-Sriracha rein. Gehackte Chilis gehen natürlich auch.
  3. Die Marinade verteilt ihr über den Rindfleischbällchen und stellt anschließend das Blech in den Ofen. Bei 180 °C können sie für knapp eine halbe Stunde gar werden. Ich nehme sie in der Regel einfach dann raus, wenn ich mit dem Rest fertig bin. Am liebsten schalte ich am Ende noch mal den Grill an damit alles schön knusprig wird.
  4. Danach ist der Quinoa dran. Entweder ihr wascht ihn gründlich oder röstet ihn, so mache ich es immer, in einem trockenen Topf an, bevor er gekocht wird. Dafür solltet ihr ihn immer ordentlich rühren, denn er brennt schnell an. Ist alles leicht angeröstet gießt ihr die 2 ½ fache Menge an Wasser darüber und lasst ihn mit geschlossenem Deckel einmal aufkochen. Anschließend lasst ihr den Quinoa 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln. Zwischendurch umrühren muss man nicht. Meistens wird der Quinoa dann auch zu trocken, weil zu viel Wasser dabei verdampft. Tom durfte die Erfahrung ein paar Mal machen und hört seitdem auf mich und lässt die Finger vom Rührlöffel.
  5. Das Gemüse geht fix und, je nachdem wie al dente ihr es mögt, fangt ihr damit früher oder später an.
  6. Die Möhrchen schneide ich immer in feine Streifen, dann brauchen sie nur kurz in die Pfanne, den Pak Choi hacke ich grob. Auch die Zwiebeln schneide ich einfach in große Spalten.
  7. Haut das ganze Gemüse zusammen in die Pfanne, setzt den Deckel drauf, damit der Pak Choi schneller an Volumen verliert und die Flüssigkeit darin nicht verkocht und Teil der Soße wird.
  8. Ingwer und Knoblauch werden wieder fein gehackt und kommen mit Sojasoße, Tomatenmark und Fischsoße in die Pfanne. Wenn euch die Menge der Soße nicht reicht, macht einfach etwas mehr.
  9. Wenn der Quinoa fertig ist, ist in der Regel auch der Rest fertig. Bei uns gab es das letzte Mal noch Sriracha-Mayo dazu und sie hat sich wirklich gut gemacht.

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5 Kommentare

  • Antworten das dinner project in der kalenderwoche 3/2017 24. Januar 2017 um 13:41

    […] rindfleischbällchen mit ingwermarinade, quinoa, pak choi & möhrchen von […]

  • Antworten Anne 28. Januar 2017 um 13:35

    Auf der Suche danach, was es heute zum Abendbrot geben wird, ist mir dein Rezept eingefallen.
    Wir wandeln das ganze etwas ab, da wir in unserer Biokiste noch Wirsing, Porree und Möhrchen haben.
    Da wir sehr selten Fleisch essen, ich aber so Lust auf die marinierten Hackbällchen beim lesen bekommen habe, gibt es die auch!:)

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebste Grüße,
    Anne
    http://einfachanne.wordpress.com

    • Antworten Ivy 28. Januar 2017 um 13:51

      Ich muss mir auch noch überlegen, was ich mit dem Rest Gemüse aus der Biokiste mache. 😀

      Fleisch esse ich auch eher selten. Ich spiele gerade mit einer leckeren vegetarischen Variante der Bällchen, damit es sie öfter geben kann.

      Viel Spaß beim Nachkochen. <3

      • Antworten Anne 28. Januar 2017 um 14:19

        Ohja, vegetarische Variante klingt sehr gut!:)

      • Antworten Anne 21. März 2017 um 20:51

        Ich habe vor kurzem Naturtofu in kleinen Würfeln den ganzen Tag mit dieser Marinade im Kühlschrank aufbewahrt und Abends dann gebraten!
        Selbst mein Freund meinte, dass es schmeckt wie die Hackbällchen 😛

        Ich könnte alles mit dieser Marinade einschmieren! <3

        Liebst, Anne
        http://einfachanne.wordpress.com

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