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Schwangerschaft

Schwangerschaftsupdate 30. SSW

Meine Stimmung ist im Keller

15. August 2018
Schwangerschaftsupdate 30. SSW | Schwanger mit dem zweiten Kind | Babybauch

Die KiTa-Ferien sind vorbei und, wer hätte das gedacht, mit den ersten nicht ganz so heißen Tagen sind auch die KiTa-Bazillen zurück aus ihrem Sommerurlaub. Magen-Darm, hello old friend.

Schwangerschaftsupdate 30. SSW | Schwanger mit dem zweiten Kind | Babybauch

Schwangerschaftsupdate 30. SSW

  • Der Bauch

    Mir fällt kein großer Unterschied zu den letzten beiden Wochen auf.

  • Kindsbewegungen

    An manchen Tagen war es richtig still im Bauch.

  • Symptome

    Die werden nicht weniger. Meine Arme und Beine fühlen sich an wie Blei. Mir fällt eigentlich alles so richtig schwer und ich möchte nur liegen. Die Wadenkrämpfe werden auch mit mehr Magnesium nicht besser und das ganze Eisen interessiert meine Müdigkeit auch nicht wirklich.

  • Was macht die Symphyse

    „Also besser wird es jetzt nicht mehr.“ Das sind die Sätze, die man am liebsten vom Arzt hört. Meine Schmerzen haben in den letzten Tagen so enorm zugenommen, dass ich teilweise einfach heulen musste. Der Gurt hilft minimal, liegen ist auch nicht mehr das, was es mal war und wie kann bitte ein gesamter Bauch plus der halbe Rücken zu einem einzigen schmerzhaften Klops werden? Keine Ahnung, wie ich die nächsten 10 Wochen durchhalten soll. Diese ganzen Schmerzen machen es mir auch unglaublich schwer die eigentlich schöne Zeit der Schwangerschaft irgendwie zu genießen.

  • Heißhunger

    Frische Säfte und Smoothies. Und wehe Tom kocht nicht ganz bald seine mega geile Pho! Ich möchte auch unbedingt einige Portionen der Brühe für das Wochenbett einfrieren oder einwecken. Klappt Brühe einwecken gut? Ich habe noch nicht gegoogelt.

  • Stimmung

    Ich fühle mich nicht gut und das schlägt auf meine Stimmung. Ich weine oft und Situationen, über die ich bis vor kurzem irgendwie noch lachen konnte, machen mich jetzt wirklich fertig. Ich muss dringend etwas finden, das mich wieder aus diesem Sumpf rausholt. Ich kann gegen meine körperlichen Mimimis nicht mehr groß etwas tun, aber gegen diese furchtbare Stimmung muss ich etwas unternehmen. Ich kann und möchte so nicht die nächsten Wochen verbringen. Meine Stimmung beeinflusst schließlich auch mein Umfeld und vor allem mein großes Kind. Versteht mich nicht falsch, ich sitze nicht den ganzen Tag einfach nur da und starre traurig die Wand an, aber aktuell nutze ich die Zeit, während das Kind in der KiTa ist nicht für irgendetwas sinnvolles, sondern um irgendwie Kraft und positive Gefühle zu sammeln um den Nachmittag für unser großes Kind so schön wie möglich zu gestalten.

    Vielleicht hilft mir schon das Wiedereinführen einer simplen Morgenroutine um einfach wieder besser gelaunt in den Tag zu starten, vielleicht muss ich ein richtig gutes Buch zum Lesen finden oder ein kleines, neues Hobby. Die letzten zwei Abende mal wieder richtig bewusst eine Tasse Tee ganz in Ruhe zu trinken hat tatsächlich schon wunder bewirkt.

  • Nestbautrieb

    Ich will aussortieren, aufräumen und putzen! Dringend. Aber ich kann mich einfach zu nichts aufraffen.

  • Unschönster Moment

    Unterwegs zum Spielplatz bekam ich wieder so enorme Schmerzen, dass ich nicht weitergehen konnte und gekrümmt auf irgendeiner Bank anfing zu weinen. Ich bin so froh, dass Tom dabei war und den Sohn solange bespaßen konnte, bis es mir etwas besser ging.

  • Schönster Moment

    Wir waren den ganzen Samstag auf dem Kindergeburtstag der Lieblingsfreundin vom Sohn und es war so so so schön! Der Vormittag draußen mit Kuchen und glücklichen Kindern war trotz Regeneinbruch wirklich toll und während mein Kind fröhlich durch die Gegend lief, hielt ich ein anderes Kind im Arm, das mich nicht kannte, aber zum neuen Kuschelfreund erkoren hatte. Was ich an dieser Kinderfreundschaft so mag, wir Eltern mögen uns auch. Nach dem Mittagsschlaf trafen wir uns bei den Freunden wieder, spielten, quatschten und schmiedeten einen gewagten Abendplan. Wir haben unser schlafendes Kind alleine in unser Wohnung zurückgelassen und sind durch die Tiefgarage in den Nachbarseingang gegangen um dort dann zu viert bis spät in die Nacht zu quatschen und fettige Philly Cheese Steaks zu essen. Wer kein Babyphone hat, aber Wlan oder ein richtig gutes Netzt, dem kann ich Hangouts empfehlen. Wir haben jedes Deckenrascheln gehört und jedes schläfrige Murmeln beim Bett durchwühlen.

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2 Kommentare

  • Antworten Linalin 19. August 2018 um 21:31

    Liebe Ivy,
    diese Symphysenlockerung ist echt etwas sehr unschönes, was ich in dieser Schwangerschaft so richtig auskosten „darf“. Eigentlich hat es direkt nach der Übelkeit der ersten Monate schon begonnen… ich hatte dann eine bzw. mehrere Haushaltshilfen, die von der Krankenkasse bezahlt wurden und das brachte schon etwas Besserung, aber am besten wär tatsächlich der lange Urlaub bei der Familie, wo ich wirklich wenig gelaufen bin, kaum kochen, putzen und einkaufen, keine Treppen steigen musste… nach 3-4 Tagen waren die Schmerzen so gut wie weg. Jetzt zurück im Alltag mit den kleinen Kindern, ist es schnell wieder schlechter geworden, aber immerhin weiß ich jetzt, woran es liegt…
    Hast du nicht die Möglichkeit, dich ein bisschen mehr verwöhnen zu lassen und Alltag abzugeben?
    Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir gutes Durchhalten, es ist für einen guten Zweck <3
    Liebe Grüße

  • Antworten Anja 20. August 2018 um 21:38

    Hallo Ivy,

    Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen alles alles Gute! Ich könnte hier lang schreiben, wie leids mir tut zu lesen, dass du derzeit so leidest, aber das erklärt sich von selbst. Ist jetzt nicht die mega Innovation, aber hast du schonmal Podcasts für dich probiert? Da gibts ja von spannend über lustig bis zum Nachdenken anregend echt alles, vielleicht hilft das aus deiner Stimmung für den Anfang ein wenig heraus.
    Großes Lob auch an deinen Blog, ich mag besonders deine schönen Bilder und auch deine Instagram-Stories <3

    Mit den besten Grüßen,

    Anja

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