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Sicher mit Baby unterwegs im Auto | Worauf man achten muss

Driving Home for Christmas mit der BABY-SAFE i-SIZE von Britax Römer

21. Dezember 2016
Sicher mit Baby unterwegs im Auto | Worauf man achten muss | Autofahren mit Baby | Babyschale | Sicherheit | Autofahren im Winter | Britax Römer BABY-SAFE i-SIZE | ivy.li

Dieser Post enthält Werbung und ist in Kooperation mit Britax Römer entstanden.

Weihnachten ist Familienzeit, aber kaum einer meiner Freunde oder Bekannten hat die gesamte Familie nur ein paar Spaziergangminuten von sich entfernt. Die Eltern, Schwiegereltern, Oma oder Opa wohnen oft in einer anderen Stadt und um Weihnachten zusammen sein zu können, muss man ein paar Stunden Fahrt in Kauf nehmen. Und selbst wenn die Familie in der selben Stadt wohnt, ist es gerade in Großstädten an Feiertagen kein Spaß mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ich bräuchte zu meiner Oma über eine Stunde mit Bus und Bahn und bei schlechtem Wetter, was es in Hamburg ganz gerne mal gibt, neigt die Bahn auch ganz gerne dazu, sich mal eine halbe Stunde zu verspäten. Ich saß in meiner Jugend ziemlich oft durchgefroren am Bahnsteig oder in der Bahn irgendwo zwischen Bahnhof und Bahnhof und atmete stickige Luft ein, weil sich nichts bewegte, gefühlt 100 Menschen genervt schnauften und ein kleiner Spalt Fenster nicht für ausreichend frische Luft reichte.

Sicher mit Baby unterwegs im Auto

Also ab ins Auto mit allen und los geht’s. Die Strecke zu meiner Oma verkürzt sich um eine halbe Stunde, niemand niest mich von der Seite an, keiner schaut mich vorwurfsvoll an, weil der Kinderwagen so viel Platz weg nimmt, oder weil jemand denkt, im Tragetuch würde ich mein Baby erdrücken. Natürlich reist der Babysohn nicht einfach auf meinem Arm im Auto mit, sondern sicher in einer Babyschale. Einfach das Ding mit Kind auf die Rückbank stellen, reicht aber nicht aus. Worauf ihr mit Baby an Bord achten müsst, gerade im Winter, habe ich euch zusammengetrage.

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Babys fahren entgegen der Fahrtrichtung

Seit 2013 gibt es eine neue EU-Richtline, nach der Babys bis 15 Monate müssen gegen die
Fahrtrichtung befördert werden. Die Nackenmuskulatur eines Babys könnte im Falle eines Aufpralls, im Vergleich zu uns Erwachsenen, den überproportional großen Kopf nicht halten und stabilisieren. Die Position entgegen der Fahrtrichtung schützt den Kopf besser vor Fliehkräften.

Der sicherste Platz ist hinter dem Fahrer

Besonders sicher gilt der Platz auf der Rückbank direkt hinter dem Fahrer, auf dem Beifahrersitz darf nur mitgefahren werden, wenn der Airbag ausgeschaltet ist.

Wer ein mit ISOFIX ausgestattetes Auto hat, sollte sie auf alle Fälle nutzen. Autos lassen sich übrigens auch nachrüsten.

In den ersten drei Monaten nur kurze Strecken fahren

Auch wenn Babys in den ersten Wochen noch massig schlafen und sich das nach dem perfekten Beifahrer anhört, raten Kinderärzte, Hebammen und der ADAC davon ab mit Säuglingen unter drei Monaten lange Autofahrten zu unternehmen. Mehr als 20 Minuten sollte ein so kleines Baby nicht in einer Babyschale sitzen. Die Wirbelsäule ist noch sehr empfindlich und wird in der sitzenden Position, ebenso wie die Bandscheiben, zu sehr belastet. Außerdem wird durch die eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit die Entwicklung von Muskulatur und Skelett beeinträchtigt. Deshalb sind auch Babywippen nicht optimal und kein Ort, an dem man Babys lange ablegen sollte. Wenn sich lange Autofahrten so früh aber auf keinen Fall vermeiden lassen, sollte sich über eine Babywanne, oder einen Autositz mit Liegefunktion Gedanken gemacht werden.

Regelmäßige Pausen einlegen

Aber auch wenn das Baby die drei-Monats-Grenze geknackt hat, sollte man alle zwei Stunden längere Pausen einplanen, in denen nicht nur die Windel gewechselt und gestillt wird. Das Baby sollte die Möglichkeit haben sich eine Weile frei bewegen zu können.

Mal eben Pipi machen gehen oder sich einen Schokoriegel in der Raststätte holen und das Baby alleine im Auto lassen ist absolut tabu. Auch wenn es schläft. Es kann immer zu einer Situation kommen, die man nicht vorhersehen kann. Außerdem wacht kein Baby gerne auf und ist plötzlich vollkommen alleine.

Die dicke Winterjacke muss ausgezogen werden

Zwischen Körper und Gurt sollte möglichst wenig Platz sein. Mit dicken Schneeanzügen und gefütterten Winterjacken ist aber zwangsläufig ordentlich Luft zwischen Gurt und Körper. Im Falle eines Aufpralls ist sehr gefährlich. Bei einem Aufprall wird die Füllung komprimiert und der Gurt ist nahezu lose. Und ein loser Gurt bietet keine Sicherheit. Außerdem können sich auch schon die kleinsten aus den Gurten befreien, wenn diese durch dicke Jacken und Anzüge nicht fest genug sitzen. Im Auto sollten also dicke Jacken und Anzüge ausgezogen werden, auf auf ganz kurzen Strecken. Das gilt übrigens nicht nur für Babys, sondern auch für Kinder und Erwachsene

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Damit das Baby im Auto nicht friert, kann zum Beispiel die Jacke nach dem Anschnallen wieder verkehrt herum angezogen werden. Es gibt außerdem auch extra Einschlagdecken für Babyschalen, eine normale Decke geht natürlich auch. Beides sollte aber nicht im kalten Auto lagern, sondern am besten warm mit aus der Wohnung kommen.

Wollwalk als Alternative zum dicken Schneeanzug

Unser Sohn hat weder eine dick gefütterte Jacke, noch einen Schneeanzug. Gehen wir raus, trägt er einen Wollwalk-Overall, oder ist zusammen mit mir unter meiner Tragejacke und ich habe eine Decke für die Fahrt in meiner Tasche dabei. Ein Wollwalk-, oder Fleece-Overall hält nicht nur ganz ohne dicke Fütterung ordentlich warm, sondern kann auch, aufgrund seiner geringen Dicke, sicher im Auto getragen werden. Der Overall ist so dünn, dass der Gurt sich fest an den Körper festziehen lässt. Ein Anzug aus Schurwolle hat außerdem den Vorteil, dass er Temperaturregulierend wirkt. Auch wenn irgendwann die Heizung das Auto aufwärmt, fängt das Baby in dem Overall nicht an zu schwitzen.

Dreht die Heizung nicht auf volle Pulle

Klar, im Auto soll es angenehm warm sein, aber die trockene Heizungsluft ist weder gut für uns, noch für die kleinen Mitreisenden. Außerdem kann es in der Babyschale schnell mal zu warm werden. Übertreibt es also nicht und lasst bei kleinen Pausen frische Luft ins Auto.

Entertainment für das Babys

Damit die Fahrt nicht nur sicher, sondern auch einigermaßen entspannt abläuft, ist es am besten wenn direkt jemand neben dem Baby sitzt. Diese Rolle fällt grundsätzlich mir zu. Ich habe nämlich keinen Führerschein und bin daher als Fahrer vollkommen ungeeignet, außerdem kann ich mindestens eine Stunde am Stück „10 kleine Zappelmänner“ singen, im Falle eines Staus.

Bei unseren letzten Fahrten zu meinen Schwiegereltern oder unserem Ausflug nach Berlin schlief Jonah noch zuverlässig nach einer Runde Stillen und 10 Minuten monotonen Motorengeräusches, inzwischen brauchen wir ein Beschäftigungsprogramm. Manchen Kindern reicht es vollkommen aus dem Fenster zu gucken, bei uns muss schon etwas mehr passieren. Packt also immer etwas zum Spielen mit ein, dass sich am besten mit einer Schnullerkette am Baby, oder am Sitz befestigen lässt. Fällt das Spielzeug erst mal in irgendeine Ecke, kommt man während der Fahrt nicht mehr ran. Viele Babys stehen außerdem auf Musik und lassen sich mit der Lieblingsmusik oder einem „gut performten“ Lied beruhigen.

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Ganz wichtig ist aber vor allem, dass ihr selbst immer ruhig bleibt. Eure Unruhe überträgt sich auf euer Baby. Geratet nicht schon vor der eurem Ausflug in Stress, weil ihr an die letzte Fahrt denkt, bei der euer Baby weinte.

Unterwegs mit dem Britax Römer BABY-SAFE i-SIZE

Wir bekamen vor ein paar Wochen den BABY-SAFE i-SIZE von Britax Römer zugesandt und sind jetzt damit unterwegs. Die Babyschale entspricht den neuen EU-Richtlinien, der ECE R129-Norm (i-Size) und wächst mit. So kann unser Baby da locker drin sitzen bis er die 83 cm geknackt hat.

Für die kleinen Passagiere gibt es einen extra Neugeborenen-Einsatz der extra Sicherheit durch seine Polsterung gibt und den Sitz für mehr Komfort verkleinert. Am besten für Babys ist eine liegende Position, eine sitzende ist aber sicherer im Falle eines Unfalls. Britax Römer hat sich für seine Babyschale eine Technologie patentieren lassen, mit der man die Liegeposition ganz easy der größe des Kindes anpassen kann. Je niedriger man die Kopfstütze einstellt, desto flacher wird die Liegeposition. So wird trotz einer aufrechten Position dafür gesorgt, dass die Nackenmuskulatur nicht übermäßig beansprucht wird.

Zusammen mit der passenden FLEX BASE lässt sich die Babyschale fix und sicher ins Auto montieren. Mit einem kleinen Klick wird die Babyschale fixiert und lässt sich genauso leicht wieder herausnehmen. Natürlich kann die Babyschale auch mit dem Gurt im Auto befestigt werden. Die BASE wird mit einem simplen Rastsystem an der ISOFIX-Verankerung im Auto verbunden, das geht, laut meinem Mann, ziemlich leicht. Er kam auch erstaunlich schnell wieder zurück vom Auto. Mit einem Stützbein, das sich in der Höhe verstellen lässt, wird für noch mehr Sicherheit gesorgt. Es minimiert die Bewegungen und federt die Kräfte ab, die bei einem Aufprall entstehen. Gegen einen Seitenaufprall schützen zwei ausfahrbare Dämpfer, die die Kraft eines Aufpralls vom Baby wegleiten und abmindern.

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Mal ganz von der Optik und der Sicherheit abgesehen, kann ich die Schale auch mit Jonah darin zum Auto tragen, ohne mir einen Bruch zu heben. Wir hatten schon welche in der Hand, die ich nicht mal ohne Baby hochheben konnte.

Wir haben übrigens die FLEX BASE, mit der lässt sich die Liegeposition noch ein bisschen optimieren lässt. Nicht alle Sitze sind gerade, die FLEX BASE lässt sich in vier verschiedene Positionen bringen und so den Winkel anpassen. So kann der Kopf des Babys auf keinen Fall nach vorne kippen.

Driving Home for Christmas

Das ist unser erstes Weihnachten mit Baby und wir haben relativ früh beschlossen es ganz klein, nur mit uns, zuhause zu feiern. Also, das war der Plan als der Babysohn noch primär schlief. Jetzt haben wir den Plan gefixt. Heiligabend sind wir Nachmittags bei meiner Oma, es gibt Kuchen und Kaffee, danach machen wir es uns zu dritt bei uns zuhause gemütlich, essen Braten und trinken alkoholfreien Rotwein, der tatsächlich ganz okay schmeckt. Am 25.12. gibt es die Bratenreste und wir gucken bei unseren Nachbarn bei einem langen Spaziergang in die hell erleuchteten Fenster und am 26.12. springen wir in das gepackte Auto, bereuen vermutlich nicht schon früher losgefahren zu sein und nisten uns bis ins neue Jahr bei meinen Schwiegereltern ein, essen Königsberger Klopse und Rouladen und sitzen einfach nur so da, während das Baby von Oma und Opa bespaßt wird.

Wie feiert ihr Weihnachten und wie kommt ihr zu eurer Familie?

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9 Kommentare

  • Antworten Anja 21. Dezember 2016 um 10:38

    Bißchen viel Werbung in letzter Zeit.
    Da liest man nicht mehr sooo gerne mit….

    • Antworten Ivy 21. Dezember 2016 um 10:59

      Da gebe ich dir Recht, wobei die meisten Artikel auch ohne Sponsor erschienen wären. Unser Wochenende in Bildern erscheint fast immer und der Text übers Wickeln und das Familienbett waren bereits geschrieben, noch bevor ich die Kooperationspartner hatte. Wenn dir der kleine Absatz über den Sponsor den Spaß am Rest des Artikels nimmt, tut es mir Leid.

      • Antworten Inga 21. Dezember 2016 um 12:15

        Liebe Ivy,
        mich stört das gar nicht. Du schreibst auch in gesponserten Posts so persönlich, dass msn sie gar nicht als Werbung war nimmt. Msch weiter so! Aber ein leckeres Rezept wäre mal wieder fein.

        Alles Liebe
        Inga

  • Antworten Johanna 21. Dezember 2016 um 23:43

    Wir sind gerade auf der Suche nach einem Kindersitz für unser Baby, das im Februar auf die Welt kommen soll. Euer sitz klingt richtig gut. Danke für den Tipp.

  • Antworten JesS von feierSun 10. Dezember 2017 um 14:12

    Hach diese Kindersitz-Wahl… was hat die mich Nerven gekostet damals… hätte ich doch schon Blogs gelesen und echte Erfahrungen bekommen… Nun bin ich froh das wir keine Wahl mehr treffen müssen und unserer nun bis zum Ende der Kindersitzzeit nutzbar ist.

    Drück Dich
    JesS

  • Antworten Laura 11. Dezember 2017 um 13:41

    Hey Ivy,

    ich möchte auch gern den i-Size von Britax für unser Baby – wir haben ihn schon auf der Kind und Jugend gesehen und waren begeistert. Wisst Ihr schon auf welchen Ihr danach wechselt?

    • Antworten Ivy 18. Dezember 2017 um 12:15

      Wir sind mit 15 Monaten auf den TRIFIX2 i-SIZE von Britax umgestiegen und haben uns gegen einen Reboarder entschieden. Je neugieriger der Sohn wurde, desto mehr hasste er es rückwärts zu fahren und eine Tour mit einem Reboarder war unerträglich für alle im Auto. Da mag so ein Sitz noch so sicher sein, wenn die Nerven des Fahrers blank liegen.

  • Antworten Yvonne 3. Januar 2018 um 15:42

    Toller Blog! Ich bin heute erst auf dich aufmerksam geworden und lese mich so langsam durch… Das Hausbett ist eine tolle Idee, bisher schläft unsere Maus (nun schon 15 Monate) auch noch bei uns im Familienbett oder ihrem Bett,direkt neben unserem.

    Dennoch werde ich für Ihr Zimmer mal über ein Hausbett nachdenken und Ideen sammeln 😉

    Die Wollwalk-Overalls sind ja mega toll und ich bin schon länger auf der Suche…Kannst du welche empfehlen? Fleece, Biobaumwolle, Schurwolle…Was „taugt“ tatsächlich?!

    Herzliche Grüße und lieben Dank für viele Inspirationen, Yvonne!

    • Antworten Ivy 3. Januar 2018 um 18:55

      Es freut mich sehr, dass dir mein Blog gefällt. <3

      Wir haben einen Overall aus Wollwalk und einen aus Wollflece. Am besten gefällt mir unser Wollwalk-Overall von Hessnatur. Wir sind wirklich begeistert von ihm. Er hält jetzt auch schon den zweiten Winter. Wir kauften ihn im ersten Jahr größer und haben Arme und Beine einfach umgekrempelt. Er ist sehr pflegeleicht (Der Trick ist, Dreck einfach trocknen zu lassen und dann auszuklopfen oder zu bürsten, statt gleich in die Waschmaschine zu werfen).

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